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01_BUSINESS_NL_Oktober_2012_rueb_red_noch was - Jobguide

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Jobguide
press
Nr. 10 | Oktober 2012
Wir werten für Sie aus:
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Foto: Bertelsmann
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Neuer Kurs bei Bertelsmann
Funktion des Monats
Europas größter Medienkonzern Bertelsmann will internationaler und digitaler
werden. „Wir wollen das Tempo erhöhen,
die Digitalisierung stärker vorantreiben
und uns stärker den schneller wachsenden Regionen zuwenden“, formulierte
Bertelsmann-Chef Thomas Rabe (Bild)
auf einer Strategiekonferenz mit seinen Führungskräften. Für Marketing-,
Vertriebs- und IT-Spezialisten könnten
sich hierdurch Einstiegschancen bei den
Güterslohern ergeben.
Im Digitalgeschäft haben Konkurrenten
wie Axel Springer die Bertelsmänner
inzwischen überholt. Rabe wolle nun entgegensteuern mit dem Ausbau des eBookGeschäfts, Video-on-Demand-Angeboten
und digitaler Werbevermarktung, mutmaßt der Mediendienst Kress. Der Konzernchef sprach auch davon, mehr Kraft
in digitale Markenerweiterung zu stecken.
In puncto Internationalisierung hat Rabe
vor allem die Schwellenländer im Blick. Bislang
macht der Konzern 80 Prozent seines Umsatzes
in Europa. Jetzt soll das Geschäft in China, Indien
und Brasilien wachsen. Aber auch die Position in
den USA soll weiter ausgebaut werden.
Zu den jüngsten Übernahmegerüchten in Bezug
auf den Verlag Gruner + Jahr, an dem Bertelsmann
Fach- und Führungskräfte in
Finance und Controlling sind
heute kaum noch Zahlenmeister,
sondern zunehmend Unternehmensstrategen. Wer hier anfängt,
muss Weitblick haben.
Finance & Controlling
>>> Mehr auf Seite 3
Mehr Karriere-News
JobguideXpress gibt es nicht
nur in dieser fächerübergreifenden Version, sondern monatlich
auch als Spezialausgaben:
>Der JobguideXpress MINT
liefert Infos für Mathematiker,
Informatiker, Naturwissenschaftler und Ingenieure.
>Der JobguideXpress CONSULTING_WP_SCM: Informationen zu Beratungen, Wirtschaftsprüfung und Supply
Chain Management.
mit knapp 75 Prozent beteiligt ist, äußerte sich
Rabe indes nicht.
In verschiedenen Medien war kürzlich zu lesen,
dass Bertelsmann den Hamburger Verlag komplett
übernehmen wolle. Bislang hält die Familie Jahr
noch Anteile in Höhe von 25,1 Prozent.
Quellen: Handelsblatt, Kress, Manager-Magazin
>Und im englischsprachigen
JobguideXpress INTERNATIONAL geht es um KarriereNews aus aller Welt.
Alle Ausgaben gibt es kostenlos
per Email: www.jobguide.de
Unternehmen + Branchen
Die EU-Kommission hat ein
Dumping-Verfahren gegen
chinesische Solarkonzerne
eröffnet. 25 europäische Solarfirmen, darunter das deutsche
Unternehmen Solarworld,
hatten die Klage eingereicht.
Sie werfen den Asiaten vor,
Produkte zu Schleuderpreisen
zu verkaufen. Das hat deutsche
Produzenten – neben der Kürzung von staatlichen Subventionen – massiv in Not gebracht.
Unter anderem musste der
einstige Marktführer Q-Cells
Insolvenz anmelden.
Quelle: Spiegel Online
HP streicht noch
mehr Stellen
Der Computerkonzern HewlettPackard erhöht seinen Personalabbau um 2.000 auf 29.000
Beschäftigte. Bis Herbst 2014
sollen die Streichungen erledigt
sein. In Deutschland sind alle
HP-Bereiche außer der Dienstleistungssparte betroffen und
in einem ersten Schritt 450
der insgesamt 10.000 Arbeitsplätze. Das Management geht
davon aus, dass der Abbau ohne
betriebsbedingte Kündigungen
möglich sein wird.
Quelle: Handelsblatt
Merck baut jede
zehnte Stelle ab
Der Restrukturierung des Pharma- und Chemiekonzerns Merck
fällt nun auch jede zehnte Stelle in Deutschland zum Opfer. Bis
Ende 2015 will das Unternehmen rund 1.100 seiner 10.900
Arbeitsplätze hierzulande
abbauen. Am Stammsitz des
Unternehmens in Darmstadt
werden 750 Stellen im Zuge
des Umbaus entfallen. Auf
betriebsbedingte Kündigungen
will der Konzern aber bis 2017
weitgehend verzichten.
Quelle: Financial Times Deutschland
Ersatz für scheidende Bundesbeamte
Der Fachkräftemangel wird
mehr und mehr auch ein Problem für die Bundesverwaltung. Sie steuert demografiebedingt auf ein Personalleck
zu. Nach hartem Stellenabbau in den vergangenen Jahren ändert der Fiskus daher
jetzt seine Personalpolitik – es
werden nach einem Bericht
des Handelsblatt demnächst
wohl wieder Stellen ausgeschrieben. So gebe es zum
Beispiel im Finanzministerium einige neue oder neu
zugeschnittene Stellen, die
explizit als demografische
Reserve gekennzeichnet sind.
In den kommenden Jahren
Jobguide
10/2012
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Quelle: Handelsblatt
Deutsche WP sind vorsichtig optimistisch
„Die Aufholphase nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise scheint
bei den WP-Gesellschaften begonnen zu haben“, meint Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter des Marktforschungsunternehmens Lünendonk. Nach einer
aktuellen Studie des Analysehauses
geht keine der deutschen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften (WP) mehr
von einer negativen Umsatzentwicklung im aktuellen Geschäftsjahr
aus. Dennoch sind sie nur vorsichtig
optimistisch. Mit einem erwarteten
Umsatzplus von durchschnittlich
4,8 Prozent bleiben die WP fast 2
Prozent unter den in 2011 erzielten
Steigerungsraten von 6,6 Prozent.
Deutlich positiver sehen die Big
Four das künftige Wachstum.
PwC, KPMG, Ernst & Young
und Deloitte rechnen nach einer
Umsatzsteigerung von 5,2 Prozent
im vergangenen Jahr mit einem
durchschnittlichen Zuwachs beim
Gesamtumsatz von 8 Prozent in
2012. Grund sei die Globalisierung
der zu prüfenden Unternehmen und
die damit verbundenen verstärkt
nachgefragten Themen.
Hier hat die Lünendonk-Studie eine
deutliche Verlagerung ergeben. In
dem eigentlichen Hauptsegment
Audit sehen alle Studienteilnehmer
die geringsten Chancen für einen
Umsatzzuwachs. Für die nächste
Zukunft erwarten die WP die meisten Zuwächse im Bereich Tax sowie
in den Leistungsfeldern Legal und
Business Consulting.
Quelle: Lünendonk
Familienunternehmen sind nachhaltig erfolgreich
Unter den 100 umsatzstärksten
Unternehmen Deutschlands befinden sich aktuell 51 in der Hand
von Unternehmerfamilien. Wie das
Institut für Familienunternehmen
ermittelte, erwirtschafteten die
Familienunternehmen von den rund
2.058 Milliarden Euro Umsatz,
die die Top 100 machten, ganze
915 Milliarden (44,4 Prozent). Sie
scheinen also nicht die verkehrteste
Adresse für die Karriere zu sein.
Quelle: Handelsblatt
2
werden viele Fachbeamte
altersbedingt die Ministerien
und Behörden der Bundesverwaltung verlassen. Nach
Schätzungen der Personalberatung Kienbaum Management Consulting werde es
bereits in drei, vier Jahren
zu erheblichen Besetzungsproblemen kommen. Das
gelte gerade für qualifizierte
Fachkräfte, die auch in der
Wirtschaft gefragt sind.
Bereits in diesem Jahr hat das
Finanzministerium 40 neue
Stellen für die Bekämpfung
der Euro-Krise in den Fachabteilungen eingerichtet.
Die zehn größten deutschen Familienunternehmen
Unternehmen
Branche
Umsatz 2011
in Mrd. Euro
Beschäftigte
2011
Volkswagen
BMW
Automobil
159
502.000
Automobil
68
Metro
100.300
Handel
66
287.900
Schwarz-Gruppe
Handel
63
315.000
Aldi-Gruppe
Handel
52
250.000
Robert Bosch GmbH
Technologie
51
302.000
Franz Haniel & Cie. GmbH
Mischkonzern
27
57.800
Heraeus Holding GmbH
Technologie
26
13.300
Celesio AG
Pharmahandel
23
47.000
Phoenix Group
Pharmagroßhandel
22
28.100
Quelle: IFF (Institut für Familienunternehmen)
Foto: Lars Haberl/Pixelio
Hoffnung für die
Solarindustrie
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Branche des Monats
Finance + Controlling
Vom Zahlenmeister
zum Strategen
Wandel bestimmt die Finanzfunktion in Unternehmen.
Dafür sorgen Globalisierung und unsichere Märkte,
aber auch der Druck, die eigene Leistung preiswerter
Foto: c-promo.de/photocase.com
anzubieten.
Ob die IBM CFO-Studie 2010,
die CFO Survey 1/2012 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte,
das „Global CFO Barometer 2012“
von Personalrecruiter Michael Page
oder die entsprechenden Untersuchungen des auf den Bereich
Finanz- und Rechnungswesen
spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half International: Sie
alle schreiben der Finanzfunktion
den Wandel ins Stammbuch: vom
Zahlenmeister zum Unternehmensstrategen.
Das Image der ausschließlich
rückwärts blickenden „Number
Cruncher“ haben Führungskräfte
der Finanzbereiche spätestens mit
der Krise 2009/2010 abgelegt. Je
unbeständiger die Märkte, desto
gefragter sind zuverlässige Schätzungen und Prognosen, Aussagen
zur Profitabilität von Produkten
und Segmenten und zur Absicherung der größten Risiken. Finanzchefs müssen zwei wesentliche
Aufgaben in der Balance halten:
Einerseits verantworten sie die
interne und externe Governance
und Compliance. Sie müssen
Risiken professionell managen,
die Reputation des Unternehmens an den Finanzmärkten, bei
Aufsichtsbehörden und wichtigen
Stakeholdern dauerhaft und nachhaltig sichern. Andererseits will die
Zukunft erobert werden. Welche
strategischen Entscheidungen
müssen getroffen werden – und
auf Basis welcher Annahmen?
Ein Finanzchef samt dem Team
dahinter ist Sparrings- und zugleich
Servicepartner des Managements.
Bei der Finanzorganisation der
Zukunft laufen Finanz-, Betriebsund Risikoinformationen zusammen. Wer hier arbeitet, muss in der
Lage sein, Daten aus verschiedenen
Quellen zu bündeln, zu analysieren
und zu interpretieren mit dem Ziel,
Entscheidungen fundiert vorzubereiten.
Allerdings: Lange Zeit plante,
steuerte und kontrollierte das
Finanzressort die Rationalisierung von Geschäftsprozessen
anderer Unternehmensbereiche.
Nun steht es selbst auf dem Prüfstand. Das Ringen um „Finance
Excellence“ ist deshalb in vollem
Gange: Weniger Belastung durch
transaktionale Routinetätigkeiten
und mehr Kapazitäten für Steuerung und Beratung, lautet die
Devise.
Effizientere Systeme und Prozesse erfordern weniger Personal,
das sie am Laufen hält. Zeitgleich
lagerten viele Firmen StandardFinanzprozesse in sogenannte Shared Service Center im Ausland aus,
oft in Osteuropa oder Asien.
Die Effizienzsteigerung dadurch bedeutet einen Abbau von
Personal in den unteren und mittleren Ebenen der Finanzbereiche
von Corporate Germany. Und wie
immer bei Rationalisierungsschritten deutet sich der nächste bereits
an: Wenn es erst einmal starke, gut
arbeitende Service Center überall
auf der Welt gibt: Warum diese
nicht zu eigenen Dienstleistungsunternehmen machen und in Konkurrenz gegeneinander antreten
lassen, um die Kosten noch weiter
senken zu können? Das Schlagwort
dazu: „Make or Buy?“.
Für Berufseinsteiger bedeutet das: Es gibt keinen sicheren
Posten mehr im Finanzbereich
großer Unternehmen. Nur wer sich
innerhalb des Unternehmens gut
vernetzt, Geschäftswissen sammelt
und seine analytischen Fähigkeiten
stärkt, ist auf Dauer interessant für
diesen auf Zahlenmenschen spezialisierten Arbeitsmarkt.
Der Personaldienstleister Robert Half International ermittelt
regelmäßig einen „Financial Hiring
Index“. 200 CFOs beteiligten sich
an der Umfrage Anfang 2012. Jeder
zweite von ihnen wollte qualifiziertes Fachpersonal einstellen.
Das Wachstum der Unternehmen, ihre Expansion in andere
Marktsegmente sorge dafür, dass
neues Personal gebraucht werde,
meinten 40 Prozent der befragten
CFOs. Weitere Jobmotoren seien
Fusionen und Übernahmen sowie
Umstrukturierungen. Nur wenige
Finanzentscheider - lediglich 13
Prozent - wollten ihre Finanzabteilungen verkleinern. Rund 41
Prozent hatten trotz zunehmender
Aufgaben nicht vor, an der Zahl
ihrer Mitarbeiter im Finanzbereich
etwas zu ändern.
Für den Gehaltsspiegel „Finanz- und Rechnungswesen 2012“
werteten die Experten von Robert
Half International mehr als 4.300
anonyme Fragebögen aus Deutschland aus und bezogen die Erfahrungen aus mehreren Hundert
selbstgeführten Personalgesprächen
in die Analyse mit ein. Die Ergebnisse zusammengefasst: 60 Prozent
der Teilnehmer waren männlich,
knapp drei Viertel zwischen 31
und 50 Jahre alt, 63 Prozent sind
Angestellte. Mehr als die Hälfte der
Befragten verdient zwischen 40.000
und 80.000 Euro pro Jahr. Über
80.000 Euro erhielt jeder fünfte
Befragte. Fast die Hälfte bekam
innerhalb der vergangenen zwölf
Monate eine Gehaltserhöhung
zwischen einem und fünf Prozent.
Vor allem, weil vereinbarte Ziele
erreicht wurden.
Fazit: Der breite Verantwortungsbereich mit Gestaltungsmöglichkeiten und die Nähe zu Entscheidungsträgern macht eine Karriere in der Finanzfunktion eines
Unternehmens interessant. Jedoch
unterliegt auch dieser Bereich einer
zunehmenden Standardisierung
und Beschleunigung. Nur wer
an seinen analytischen und strategischen Fähigkeiten permanent
arbeitet, wird einen nachhaltigen
Aufstieg schaffen.
Dirk Neubauer
Auszug aus:
Jobguide Professional 2. Auflage
erhältlich ab Januar 2013
10/2012 Jobguide
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Praktikums-Angebote
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Reinschnuppern in Finance
und Controlling
Axa
Ansprechpartner:
Konzern
Hauptsitz: Colonia-Allee 10-20
Team Internship (-3 27 59),
internship@axa.de
5106 7 Köln, T: 02 21-1 48-0
www.axa.de
Weitere Standorte: Konzernsitz
in Paris, weitere 16 Standorte
Geschäft: In erster Linie Scha-
den- und Unfallversicherungen,
Lebens- und Krankenversicherungen sowie Finanzierungen
und Vermögensmanagement für
Privatkunden, Industrie- und
Firmenkunden
Mitarbeiter: weltweit circa
216.000 Mitarbeiter und Vermittler, bundesweit rund 11.200
Praktikumsplätze 2012/13:
300 Plätze für Studenten mit
abgeschlossenem Grundstudium.
Voraussetzungen: gutes Vordiplom, PC-Kenntnisse, Teamfähigkeit. Erfolgreiche Praktikanten
können als Werkstudenten
(„Stipendiaten“) 400 Stunden im
Jahr arbeiten und eigene Projekte
übernehmen.
Dauer: mindestens zwei Monate
Fachrichtungen: BWL, Mathematik, Versicherungswesen, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen und weitere
Fachrichtungen
Einsatz: je nach Qualifikation
Praktika im Ausland: möglich,
vorheriges Inlandspraktikum
gerne gesehen; Bewerbung direkt
im Ausland, deutsche Ansprechpartner vermitteln Kontakt
Vergütung: 700 Euro/Monat
Betreuung von Abschlussarbeiten: ja, betreut Bachelor-,
Master- und Diplomarbeiten, in
Ausnahmen auch Promotionen.
Themenvorschläge erwünscht
oder Absprache während Praktikum in jeweiliger Abteilung.
Vergütung nach Vereinbarung.
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Boehringer
Ingelheim
Pharma
GmbH & Co. KG
Binger Straße 173
55216 Ingelheim am Rhein
T: 0 61 32-77-0
www.boehringer-ingelheim.de
Weitere Standorte: in Biberach
größter Forschungsstandort und
Produktion von biotechnologisch
hergestellten Pharmazeutika;
zudem Dortmund (Produktion
von Inhalationsgeräten) und Hannover (Forschung Tierimpfstoffe).
Geschäft: Arzneimittel für
Menschen und Tiere; wichtigstes
Geschäftsfeld sind verschreibungspflichtige Medikamente, vor
allem für Herzerkrankungen wie
Vorhofflimmern, COPD (Lungenerkrankung), Parkinson, HIV/
AIDS sowie Blutdruck und HerzKreislauf-Erkrankungen. ferner
Produkte zur Selbstmedikation:
Buscopan, Dulcolax, Mucosolvan,
Thomapyrin.
Mitarbeiter: Weltweit 42.500, in
Deutschland rund 11.500
Praktikumsplätze 2012/13:
Bietet vergütete Praktika an allen
deutschen Standorten; Werkstudenten werden auf Anfrage vermittelt, vor allem in Biberach
Dauer: Studenten zwischen zwei
und sechs Monaten, Schüler zwischen zwei und vier Wochen
Fachrichtungen: vor allem Biologen, Chemiker, Pharmazeuten,
Mediziner sowie Wirtschaftswissenschaftler, aber auch Ingenieure
aus Verfahrenstechnik, Pharmatechnik, Biotechnologie, Chemie-
ingenieurwesen, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen,
Maschinenbau, Umwelttechnik,
Energie- und Versorgungstechnik
sowie Kunststofftechnik
Einsatz: in Biopharmazie, Einkauf und Personal, Finanzen/
Controlling, Forschung und
Entwicklung sowie Ingenieurbereichen; Pharmaziestudenten werden in Forschung, Entwicklung
und Pharma-Herstellung in Ingelheim und Biberach eingesetzt.
Praktika im Ausland: k.A.
Vergütung: 450 bis 750 Euro im
Monat, je nach Studienfortschritt;
bei Pharmaziestudenten 1.000
Euro im Monat.
Betreuung von Abschlussarbeiten: Betreuen Bachelor-,
Master-, Diplomarbeiten.
Themen auf Webseite; in der
Regel keine Initiativbewerbungen
möglich.
Vergütung nach Vereinbarung.
Ansprechpartner: Recruiting
Services Ingelheim (-9 32 40),
Recruiting Services Biberach
0 73 51-54-93969;
SilkaDetambel (-93 6 18),
rs@boehringer-ingelheim.com
Hubert Burda
Media
Holding KG
Hauptsitz: Arabellastraße 23
81925 München, T: 0 89-92 50-0
www.burda.de
seinen langjährig erfolgreichen
Medienmarken, darunter Bunte,
Focus, TV Spielfilm, Chip und
SuperIllu. Außerdem Zeitschriften wie Instyle, Elle, Freundin,
Lisa, Focus, Playboy, Fit for Fun,
Meine Familie & ich, Lust auf
Genuss, Mein schöner Garten,
Wohnen & Garten. Die Burda
Creative Group bietet Kunden
innovative Kommunikationslösungen; mit Burda Digital bündelt
Hubert Burda Media erfolgreiche
Unternehmen mit dem Schwerpunkt Business-to-Consumer.
Mitarbeiter: weltweit über 8.200
Mitarbeiter
Praktikumsplätze 2012/13:
fortwährend für Studierende
Dauer: nach Vereinbarung
Fachrichtungen: kaufmännische,
medienwissenschaftliche oder
informationstechnische Fachrichtungen, aber auch Juristen und
Geisteswissenschaftler mit Medienbezug
Einsatz: in nahezu allen kaufmännischen, redaktionellen,
technischen und graphischen
Bereichen
Praktika im Ausland: keine
Angaben
Vergütung: keine Angaben
Betreuung von Abschlussarbeiten: ja, Diplom-, Bachelorund Masterarbeiten auf Anfrage
im Rahmen von Praktika und
extern möglich. Die Tätigkeit
wird vergütet
Ansprechpartner: Service Center
Personal (-17 17)
Weitere Standorte: Offenburg,
Hamburg, Berlin; außerdem in
Mittel- und Osteuropa, Russland
und Asien aktiv
Geschäft: Der Konzern bringt
zusammen mit seinen Partnern
über 300 Magazine im In- und
Ausland heraus; wird in Deutschland vor allem verbunden mit
Munich Re
Group
Hauptsitz: Königinstraße 107
80802 München
T: 0 89-38 91-0
www.munichre.com
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Praktikums-Angebote
Jetzt
Monat:
en
d
je
PraktikumsAngebote
Weitere Standorte: weltweit
über 50 Standorte
Geschäft: weltweit größter Rückversicherer
Mitarbeiter: insgesamt ca.
47.000 Mitarbeiter, in Rückversicherung selbst mehr als 11.000,
in Münchner Zentrale rund
3.700
Praktikumsplätze 2012/13:
etwa 160 Plätze für Studierende,
Plätze für Werkstudenten
Dauer: zwei Monate
Fachrichtungen: vor allem Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker und Juristen
Einsatz: in allen Bereichen
Praktika im Ausland:
für Teilnehmer des Studentenbindungsprogramms „Munich
ReMember“
Vergütung: 850 Euro im Monat;
elf Euro die Stunde für Werkstudenten
Schul-Praktikanten nur in den
Verkaufshäusern
Dauer: acht Wochen oder länger
Fachrichtungen: keine Angaben
Einsatz: in Zentralbereichen wie
Finanzen, Controlling, Marketing, Human Resources, Inhouse
Consulting, Einkauf oder in
einem Verkaufshaus
Praktika im Ausland: nur bei
Kenntnis der jeweiligen Landessprache
Vergütung: monatlich 600 Euro
plus Personalrabatt, Miet- oder
Fahrtkostenzuschuss
Werkstudenten nach Bedarf.
Weitere Standorte:
Dauer: drei bis sechs Monate
Stammsitz der Unternehmensgruppe ist in Paris
Geschäft: Herstellung von
Pflanzenkosmetik: Gesichtspflege,
Duft, Haarpflege, Körperpflege
und dekorative Kosmetik.
Vertrieb in Deutschland über
Fachgeschäfte, Versandhandel
und E-Commerce
Mitarbeiter: weltweit
15.000 Mitarbeiter, davon in
Deutschland etwa 450
Praktikumsplätze 2012/13:
Pro Jahr 50 Plätze für Studierende
im Grund- und Hauptstudium.
Wichtig: erste Erfahrung
im Einsatzgebiet durch Studium
oder Praktikum, gute bis sehr gute
Französischkenntnisse
Dauer: sechs Monate
Fachrichtungen: BWL,
Wirtschaftswissenschaften,
Kommunikations- und
Kulturwissenschaften, Grafikdesign und sprachliche Studiengänge
Einsatz: Marketing, Personal,
Logistik, Einkauf, Verwaltung,
Controlling, PR, Risk Management, E-Commerce
Praktika im Ausland: möglich,
Bewerbung direkt vor Ort
Vergütung:
620 Euro brutto pro Monat,
bei einjährigen Praktika mehr
Betreuung von Abschluss-
Hauptsitz: Maybachplatz 1
ideal; zwei- bis drei Wochen für
Schüler
Fachrichtungen: vor allem
für ingenieur- und naturwissenschaftliche Studiengänge
Einsatz: zum Beispiel in Produktion, Entwicklung, Konstruktion/
Design, Controlling, IT, Marketing, Logistik
Praktika im Ausland: werden
online ausgeschrieben und mit
770 Euro vergütet
Vergütung: im Diplom-Grundstudium 300 Euro im Monat, im
Haupt- oder
Masterstudium 770 Euro, bei
Bachelor 600 Euro. Auslandspraktika 770 Euro; Werkstudenten verdienen zwölf Euro
pro Stunde. Bei Entfernungen
von mehr als 50 Kilometern von
daheim Mietzuschuss von 130
Euro im Monat.
arbeiten: Angebote auf der
88045 Friedrichshafen
Betreuung von Abschluss-
Website oder gezielte Initiativbewerbung
Ansprechpartner: stehen jeweils
aktuell auf der Website
T: 0 75 41-90-0
arbeiten: Bachelor-, Master-,
Diplom- und Doktorarbeiten;
dafür Angebote auf der Website,
aber auch Initiativbewerbungen
möglich. Diplomarbeiten werden
mit 770 Euro monatlich vergütet.
Ansprechpartner:
Nicole Rapp (-54 19);
Schüler: Gewerbliche und
technische Berufe:
Frau Yumiko Mathias (-36 16);
kaufmännische Berufe:
Irmgard Rauscher (-88 66);
E-Mails: vorname.nachname@
tognum.com
Betreuung von Abschlussarbeiten: keine Angaben
Ansprechpartner: Verena Ulle-
rich; Schüler in den Filialen
Tognum
Group
www.tognum.com
Weitere Standorte: in 130 Län-
dern
Geschäft: stellt Diesel- und
Peek &
Cloppenburg
KG
Hauptsitz: Berliner Allee 2
40212 Düsseldorf,
T: 02 11-36 62-0
www.peek-cloppenburg.de
Weitere Standorte: 64 Verkaufs-
häuser bundesweit
Geschäft: Textileinzelhandel mit
Herren-, Damen-, Kindermode
Mitarbeiter: deutschlandweit
circa 10.400
Praktikumsplätze 2012/13:
2012 circa 160 Plätze für Studierende ab dem dritten Semester;
Gasmotoren, Gasturbinen und
Antriebssysteme her für industrielle Anwendungen sowie
Einsatz in ziviler und militärischer Schifffahrt, in schweren
Schienenfahrzeugen, Agrar- und
Baumaschinen
Mitarbeiter: rund 9.500 Mitarbeiter weltweit, davon circa 8.000
in Deutschland und knapp 6.500
am Hauptsitz in Friedrichshafen
Praktikumsplätze 2012/13:
350 Plätze pro Jahr für Praktikanten und Autoren von
Abschlussarbeiten. Wichtig: sehr
gute Studienleistungen, EnglischKenntnisse sowie eigenständiges
Arbeiten. Schülerpraktika und
Yves Rocher
GmbH
Hauptsitz: Albstadtweg 10
70567 Stuttgart
T: 07 11-78 34-0
Betreuung von Abschlussarbeiten: keine Angaben
Ansprechpartner:
Wiebke Kohl (-2 81),
personalwesen-de@yrnet.com
Nächsten Monat Praktika in:
Consulting +
Wirtschaftsprüfung
www.yves-rocher.de/karriere
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Unternehmen + Branchen
DAX: MAN und
Metro sind raus
Der Lastwagenproduzent
MAN und der Handelskonzern
Metro mussten bei der jüngsten
Umstrukturierung des wichtigsten deutschen Aktienindex
Dax ihre Plätze räumen. An
ihrer Stelle steigen der Autozulieferer Continental und der
Chemieriese Lanxess in den
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Europäische Flugzeugzulieferer unter Druck
„Fast ein Drittel der Flugzeugzulieferer wird in den kommenden
Jahren wahrscheinlich vom Markt
verschwinden.“ Mit dieser düsteren
Prognose zitierte das Handelsblatt
Michael Santo von der Unternehmensberatung H&Z, die 135
Unternehmen der Branche befragt
hat. Nach den Ergebnissen der Stu-
die mangelt es europäischen Zulieferern an ausreichender Finanzierung,
internationaler Erfahrung und professionellem Risikomanagement
– Fähigkeiten, die in der volatilen
Flugzeugindustrie unerlässlich seien.
Eine Situation, die auch die großen
Flugzeughersteller mit Sorge
betrachten. Airbus und Boing etwa
wollen ihre Produktion bis 2016 um
gut 40 Prozent erhöhen, schreibt das
Handelsblatt. Bis zu 90 Prozent eines
modernen Jets fertigen aber nicht
die Hersteller, sondern zum Teil sehr
kleine Spezialisten. Reißt jedoch die
Lieferkette ab, drohen den Großen
kostspielige Verschiebungen.
Quelle: Handelsblatt
Leitindex auf. Es ist die erste
Veränderung im Dax seit 2010
und erst das dritte Mal in seiner
Stadtwerke gewinnen mehr Macht im Strommarkt
rund 25-jährigen Geschichte,
von fast 160.000 Megawatt – von
unter zehn Prozent im Jahr 2010
auf 12,6 Prozent.
Bis 2020 wollen die Stadtwerke
ihren Marktanteil sogar auf 20 Prozent nahezu verdoppeln. Bei der
Eigenerzeugung von Strom liegt
der Anteil der erneuerbaren Energien bei den Stadtwerken allerdings
erst bei zehn Prozent, der Anteil
konventioneller Anlagen – Kohle
und Gas – bei rund 27 Prozent. Die
Regionalen setzen bei ihren eigenen
Anlagen jedoch stark auf die klimafreundliche Kraft-Wärmekopplung,
mit der sie 63 Prozent ihres Stroms
erzeugen.
dass zwei Firmen gleichzeitig
absteigen.
Quelle: Spiegel Online
Die BA muss selbst
Stellen abbauen
Die Bundesagentur für Arbeit
(BA) muss angesichts sinkender
Arbeitslosenzahlen nun selbst
den Rotstift ansetzen. Bis zum
Jahr 2016 muss die Bundesbehörde eine Milliarde Euro an
Verwaltungskosten einsparen,
kündigte BA-Chef Jürgen Weise
an. Dazu sollen bundesweit
17.000 Stellen bis zum Jahr
2016 eingespart werden. Auf
Entlassungen will Weise dabei
Absolventen, die in die Energiebranche einsteigen möchten, sollten
die Stadtwerke im Auge behalten.
Die kommunalen Versorger trotzen
den großen Erzeugern RWE, Eon,
Vattenfall und EnBW im Zuge
der Energiewende offenbar immer
mehr Marktanteile ab. Wie der Verband kommunaler Unternehmen
(VKU) ermittelte, stieg ihr Marktanteil – gemessen an der bis Ende
2011 installierten Gesamtleistung
Quellen: DPA, Spiegel Online
allerdings verzichten.
Lanxess will
erfahrene Frauen
Der Chemiekonzern Lanxess startet im November
ein 18-monatiges SeniorTrainee-Programm für 20
Akademikerinnen, die aus einer
mindestens siebenjährigen
Familienpause kommen. Das
sei ein Baustein, mit dem man
dem demografischen Wandel
vorbeugen wolle, sagte Personalvorstand Rainer van Roessel
dem Handelsblatt. Viele Frauen
dieser Zielgruppe würden sich
durch Eigeninitiative, Organisationstalent und Lebenserfahrung auszeichnen.
Quelle: Handelsblatt
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Jobguide
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Geschäft mit Lebensversicherungen bröckelt
Die Lebensversicherung (LV)
gehörte einst zum Lieblingsprodukt der Deutschen – inzwischen
verkommt sie zum Ladenhüter.
Die dauerhaft niedrigen Renditen
erleichtern den Absatz nicht gerade. Außerdem, so die Unternehmensberatung Deloitte, erschweren
Überregulierung und Bürokratie
das Handeln der LV erheblich.
Das alles macht aber nicht nur den
Gesellschaften selbst zu schaffen,
sondern zunehmend auch den Vertriebsgesellschaften.
Die hohen Provisionen, die mit
dem Abschluss einer LV erzielt werden können, sind in den meisten
Fällen die Geschäftsgrundlage für
diese Unternehmen.
Nun hofft die gesamte Branche
auf die Politik. In einer aktuellen
Umfrage des Versicherungsinstituts
in Leipzig wünschten sich 93 der
befragten Branchenverteter, dass die
Regierung das Thema LV mit Blick
auf die private Altersvorsorge besonders fördert und auf ein Übermaß
an gesetzlichen Vorgaben verzichtet.
Quelle: Die Welt
Die zehn größten deutschen Versicherungen
Unternehmen
Bruttobeiträge Jahresüberschuss Mitarbeiter
in Mio. Euro
in Mio. Euro
Anzahl
Allianz SE
103.000
2.804
141.938
Munich Re
49.572
712
47.206
Allianz Deutschland AG
28.193
716
30.529
Talanx AG
23.682
520
18.314
Ergo Versicherungsgruppe
18.639
349
31.311
Generali Deutschland Holding AG
16.168
416
14.932
Allianz Lebensversicherung-AG
14.829
530
895
Hannover RückversicherungAG
12.096
606
2.217
R+V Versicherung
11.332
181
13.676
Axa Konzern AG
10.634
273
10.898
Quelle: Die Welt
Foto: Ulrik Eichentopf
Quelle: Rheinische Post
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Studium + Weiterbildung
So viel kostet ein Studium
Passend zum Semesterbeginn fasst
Die Welt zusammen, was ein Studium so kostet – und wie Studierende
es finanzieren. Mit Verweis auf die
19. Sozialerhebung des Deutschen
Studentenwerks stellt die Zeitung
fest, dass ein Student pro Monat im
TERMINE
Schnitt rund 821 Euro an Ausgaben
einkalkulieren muss. Das Gros geht
für Miete (281 Euro) und Verpflegung (159 Euro) drauf. Für Auto,
Bahn etc. sind im Mittel 76 Euro
nötig, Sport und Kneipe schlucken
63 Euro. Das meiste wird von den
Eltern gesponsert. Sie geben im
Durchschnitt 445 Euro pro Monat.
Übers Bafög kommen 430 Euro
rein, mit Nebenjobs wie Kellnern,
Büroarbeit oder Supermarktkasse verdienen die Studierenden im
Mittel 323 Euro selbst dazu. Auf
die elterliche Unterstützung greift
so gut wie jeder Student zurück (87
Prozent).
Zeit für einen Nebenjob haben
immerhin noch zwei von dreien.
Bafög ist dagegen längst nicht so
verbreitet, wie angenommen. Nicht
einmal jeder dritte Studierende (29
Prozent) bekommt die Finanzspritze
vom Staat. Noch exotischer sind
Studienkredite (fünf Prozent) und
Stipendien: Ein Geschenk von
freundlichen Dritten bekommt
nicht mal jeder 30. Student.
Quelle: Die Welt
19./20. Oktober
Einstieg Abi, Berlin
Auf der Einstieg Abi präsentieren sich Unis und Unternehmen. Das ist nicht nur für Abiturienten interessant, sondern
auch für Bachelor auf der Suche
nach einem passenden Master
oder einem Praktikum.
Info: www.einstieg.com/messen
25. Oktober
Perspektiva
Dortmund
Wer sich einen Berufseinstieg
in der Versicherungsbranche
vorstellen kann, ist auf der Karrieremesse Perspektiva richtig.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber nötig.
Info: www.perspektiva2012.de
27./28. Oktober
Grüne Karriere
Berlin
Foto: Uwe Steinbrich/Pixelio
Auslandsscheine für die Tonne
Nach einem Bericht des Tagesspiegels
sind Scheine, die Studierende während eines Auslandssemesters erworben haben, oft wertlos, weil sie an
der heimischen Uni nicht anerkannt
werden. Das ergab eine Umfrage der
European University Association
unter 800 Hochschulverantwortlichen, die für den akademischen
Austausch verantwortlich sind. So
erklärten 38 Prozent, dass die Anerkennung von Noten und Kursen
tatsächlich das größte Hindernis sei.
Fast jeder Dritte hielt die Qualität
der Austauschunis für bedenklich.
Immerhin setzen schon 70 Prozent
der Unis die einheitlichen ECTSLeistungspunkte ein, der Europass
wurde aber nur an jeder fünften Uni
flächendeckend genutzt.
Job- und Bildungsangebote
rund um Umweltschutz und
Nachhaltigkeit werden auf der
„Grünen Karriere“ präsentiert.
Der Eintritt kostet zwei Euro.
Info: www.gruenekarriere.info
Quelle: Tagesspiegel
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Studium + Weiterbildung
29./30. Oktober
Bonding
Berlin
Eine Firmenkontaktmesse für
Studierende und Absolventen
aller Fächer. Eintritt frei.
Info: www.bonding.de
10. November
careers4engineers
automotive
Chemnitz
Die Jobmesse richtet sich an
Studenten, Absolventen und
Young Professionals technischer und ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge. 100
Wann es beim Auslandsstudium Kindergeld & Co. gibt
Wenn Studierende zum Auslandssemester aufbrechen, gibt es in Sachen
Kindergeld und Steuern ein bisschen was zu beachten. Der Wiso
Steuerbrief gibt ein paar Tipps:
QDie Eltern des Studenten erhalten auch beim Auslandsstudium
(egal, ob komplett oder bei einzelnem Semester) Kindergeld und
den Ausbildungsfreibetrag, wenn
der Sprössling unter 26 Jahre ist
und seinen Wohnsitz im Haushalt
Kay Tidten hat im Big Apple die UNO-Webseiten betreut
ist frei, eine Anmeldung nicht
nötig, aber erwünscht.
Info: www.careers4engineers.de
29./30. November
Nawi-Workshop
Wien
Die Strategieberatung BCG lädt
junge Naturwissenschaftler
und Mediziner (ab 4. Semester)
zum Strategie- und Recruitingworkshop nach Wien.
workshop.bcg.de & //multitalente.bcg.de
8
Jobguide
10/2012
press
x
Quelle: Wiso Steuerbrief
„SCHÖNE ZEITEN“ – Studierende berichten von ihren Praktika
bil stellen sich vor. Der Eintritt
12. Oktober. Info: http://nawi-
Muttern wohnt) und den trotz
Auslandsstudium auch weiter die
ganze Zeit beibehält.
Q Verpflegungspauschalen im
Ausland können für die ersten
drei Monate steuermindernd als
Sonderausgaben oder Werbungskosten angesetzt werden, solange der
Studi einen hiesigen Wohnsitz beibehält, der als Lebensmittelpunkt
durchgeht.
Neue Serie:
Arbeitgeber rund ums Automo-
Bewerbungsschluss ist der
der Eltern beibehält. Ist der Sprössling mehr als ein Jahr im Ausland,
muss er mindestens fünf Monate
im Jahr im inländischen Haushalt
verbringen.
QUnterbringungskosten im Ausland kann ein Studierender nur
über eine so genannte doppelte
Haushaltsführung von der Steuer
absetzen. Das bedeutet aber, dass
er bereits im Inland einen eigenen
Hausstand hat (= nicht mehr bei
Kay Tidten studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin.
Der 26-Jährige berichtet von seinem
Drei-Monats-Praktikum in der ITAbteilung der Vereinten Nationen in
New York: „Das Office of Information and Communications Technology ist eine relative neue Abteilung
der Vereinten Nationen. Meine Aufgaben bestanden darin, Meetings
vor- und nachzubereiten und Internet- und Intranetseiten zu pflegen.
Am meisten Spaß gemacht haben
allerdings die großen Events wie die
UNO-Vollversammlung oder die
Konferenzen des Sicherheitsrates.
Während meines Praktikums waren
die Aufstände in Libyen ein großes
Thema, so dass die Vereinten Nationen sehr oft getagt haben. In der
Regel durften wir Praktis an solchen
Veranstaltungen teilnehmen.
Bei der UNO ein Praktikum zu
machen, ist noch mal etwas ganz
anderes als in einem Unternehmen im Ausland zu arbeiten. Vor
allem wegen der Internationalität.
In meinem Büro wurden mindestens zehn verschiedene Sprachen
gesprochen und auch die 250 Praktikanten, die zeitgleich im Haus
waren, kamen aus der ganzen Welt.
Dabei lernt man natürlich sehr gut
den Umgang mit anderen Kulturen
und nimmt bewusster sein eigenes
Verhalten wahr. – Durchweg war es
ein spannendes Praktikum, das ich
uneingeschränkt weiterempfehlen
kann.“
Auszug aus: Jobguide Praktikum 2012
Dort noch mehr spannende Beispiele:
Jetzt kostenlos downloaden
unter www.jobguide.de
Foto: privat
TERMINE
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Karriere + Beruf
Übergewicht bringt berufliche Nachteile
Es sind keine schönen Ergebnisse,
die Tübinger Wissenschaftler da
ermittelt haben: Sie fanden heraus,
dass starkes Übergewicht berufliche
Nachteile mit sich bringt. Perso-
nalentscheider sprechen dicken
Menschen Führungsqualitäten
ab – und nehmen sie für Beförderungen nicht in die engere Wahl.
In der Studie wurden erfahrenen
Kontaktbörse Büro
Personalern Bilder von Menschen
verschiedenster Statur präsentiert
und um eine Berufseinschätzung
gebeten. Das Ergebnis: Insbesondere
dicken Frauen wurde selten (in nur
zwei Prozent aller Urteile) ein Beruf
mit hohem Prestige zugetraut. Nur
bei sechs Prozent kamen sie in die
Auswahl für eine Abteilungsleitung.
Für übergewichtige Männer waren
die Werte kaum besser. Das Ergebnis
ist umso erschreckender, als Personaler in der Beurteilung von Menschen
besser geschult sind als die breite
Masse und zudem an der Schaltzentrale zur Stellenbesetzung sitzen.
Immerhin zeigen Statistiken: Im
echten Leben erhalten auch Übergewichtige durchaus lukrative Posten.
Trotzdem: Es kostet immer Energie,
gegen Vorurteile anzuarbeiten.
Quelle: Universität Tübingen
Gut jeder fünfte Mann (22 Prozent) hatte bereits schon mal
eine Beziehung am Arbeitsplatz. Das habe eine Umfrage
des Playboy ergeben, schreibt
der Stern. Das Gros beließ es
dann aber bei ein, zwei bürointernen Abenteuern, nur 15
Prozent ließen sich mehr als
zehn Mal mit Kolleginnen ein.
17 Prozent der Männer ging das
Gerede der Kollegen auf den
Senkel. Fast jede dritte Büroliebe endete in einer Ehe oder
festen Beziehung. Acht Prozent
dagegen mussten wegen einer
Schreibtisch-Affäre diesen
anschließend räumen.
Quelle: Stern
Mehr Frauen oben
Während Europa noch um die
Frauenquote ringt, bewegt
sich langsam etwas in Sachen
Frauen in Führungsjobs. Nach
Foto: by-sassi /Pixelio
Wer einmal am Google-Pranger steht
Dass Google einen sehr schnell die
Karriere kosten kann, analysiert ein
Kolumnist des Handelsblatts sehr
treffend. Denn das Internet vergisst
bekanntlich wenig – und ist der
eigene Name erstmal verknüpft mit
irgendwelchen negativen Schlagworten, wird jeder Suchmaschinenbenutzer immer wieder mit der
Nase darauf gestoßen. Und dabei ist
es völlig gleichgültig, ob die Kritik
oder das Gerücht tatsächlich der
Wahrheit entsprechen oder zum
Beispiel den Hirngespinsten eines
missgünstigen Wettbewerbers, eines
verärgerten bloggenden Kunden,
eines frustrierten Mitarbeiters oder
einer enttäuschten Liebe entstammen. Einmal öffentlich, immer
öffentlich. Einsehbar für Mitarbeiter, Kollegen, Personalabteilungen,
Freunde oder Kunden. Wer will
zum Beispiel, so fragt der Autor,
einen solchermaßen gebrandmark-
einer Studie der Personalbe-
ten Menschen einstellen? Da ist das
aktuelle Beispiel von Bettina Wulff,
der Frau des Ex-Bundespräsidenten,
die wegen despektierlicher Schlagworte gegen Google klagt, nur die
prominente Spitze des Eisbergs.
Jeden kann der digitale Schuldspruch jederzeit treffen. Und: Je
erfolgreicher, desto schneller am
Pranger. – Einen wirksamen Schutz
dagegen gibt es nicht.
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immerhin 41 Prozent der offenen Vorstands- und Aufsichtsrats-Jobs an Frauen. In Frankreich war es die Hälfte, der
EU-Schnitt liegt bei 31 Prozent.
Der Anteil der weiblichen Vorstände ist aber weiter gering:
4,5 Prozent in Deutschland, 4,8
Prozent im Europa-Schnitt.
Quelle: Egon Zehnder
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Quelle: Handelsblatt
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10/2012 Jobguide
press
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9
Karriere + Beruf
Die Türkei ruft
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Plötzlich Chef – plötzlich alles anders
Viele gut ausgebildete Fachund Führungskräfte mit türkischen Wurzeln gehen zum
Arbeiten in die Türkei, berichtet
das Handelsblatt. Zum einen
haben es türkischstämmige
Absolventen hier immer noch
schwerer als deutschstämmige, in guten Jobs zu landen.
Zum anderen können sie mit
ihren binationalen Kenntnissen
punkten. Gerade multinationale
Konzerne greifen da gerne zu.
Nachteil: Soll es wieder zurück
Ein Beitrag auf Spiegel Online
beschreibt recht eindrucksvoll, was
es für einen Mitarbeiter bedeutet,
plötzlich in den Chefsessel befördert
worden zu sein. Denn neben mehr
Geld, Verantwortung, Prestige &
Co. bedeutet das auch, dass man in
seinem Team nicht mehr der nette
Kollege ist. Das war gestern. Heute
ist man der Chef – und die anderen
gehen auf Distanz, so der Beitrag.
Ein Vorgesetzter muss wegstecken,
dass er nicht mehr beim Flurgossip
einbezogen wird, dass das Mittagessen im Kollegenkreis jetzt ohne
ihn stattfindet und dass es einsamer
wird. Wer führt, gehört nur noch
bedingt zum Team. Karriereexperten raten jungen Führungskräften,
möglichst zügig die neuen Regeln
zu akzeptieren und nicht alte Zeiten
zurückholen zu wollen.
Ihre Tipps: Weiter Kontakt suchen,
aber nicht anbiedern, viel kommunizieren, Spielregeln für den gemeinsamen Umgang vereinbaren, klar,
verständlich, wertneutral und offen
agieren, Kritik aushalten lernen und
Entscheidungen treffen.
Quelle: Spiegel Online
gehen, kann es Probleme mit
dem Aufenthaltsrecht geben.
Quelle: Handelsblatt
Neue Serie:
Die besten Bücher und Apps für Uni und Job
Auch wenn nach wie vor meist
noch die Mütter daheim bleiben, wenn der Nachwuchs
erkrankt, springen immer
öfter auch die Väter ein. Das
meldet die Krankenkasse DAK.
2011 haben 16.000 Männer
Kinderpflege-Krankengeld
beantragt (berufstätige Mütter: 106.000). 2007 waren es
dagegen erst 10.000 Anträge .
Quelle: Süddeutsche
Wert-voller leben
Julia Friedrichs ist Mutter geworden
– und fragt sich plötzlich, was für
eine Welt sie ihrem Sohnemann
denn da mal so hinterlässt und wo
all ihre guten Vorsätze
und Ideale von früher
geblieben sind. Sie macht
sich buchstäblich auf die
Suche, nach dem, was für
sie und für andere wirklich zählt, und interviewt
dafür prominente (Ex-)
Vorbilder wie Gerhard Schröder,
Peter Hartz oder Günther Grass,
aber auch unbekannte Helden und
Antihelden des Alltags. Was treibt
sie an? Wie fühlt es sich
an, für Ideale einzustehen
oder sie aufzugeben? Wie
weit gehen manche für ihre
Ideale? Und schließlich:
Warum verkrümeln wir
uns nur allzu gerne und oft
in unserer neutralen Kom-
fortzone statt für unsere Meinung
einzustehen? Herausgekommen
ist ein spannendes Sachbuch (Julia
Friedrichs – Ideale, 271 Seiten, Hoffmann und Campe, 19,99 Euro), das
unangenehme Fragen stellt, einige
Antworten anbietet – und das einem
auf jeden Fall zu denken gibt.
Quelle: Jobguide Praktikum 2012 ;
Dort noch mehr Lese- und Klick-Tipps:
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Messe für Masterstudium kommt!
Masterinteressierte aufgepasst! Am 30. Oktober findet die mastermap Messe in Köln statt. Über 30 Hochschulen
und Experten informieren hier kostenlos über Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbungsmodalitäten und
Finanzierungsmöglichkeiten rund um den Master. Dazu gibt es Vorträge zu allen master-relevanten Themen.
Weitere Infos zur Studienwahl und zum Job-Start gibt es auf mastermap.de.
10
Jobguide
10/2012
press
x
Fotos: Peter Hebgen/Pixelio, Hoffmann und Campe
Väter bleiben öfter
beim Kind
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Karriere + Beruf
Wie man das Mittagsloch überwindet
Weil nach der Mittagspause das
Leistungstief meist so richtig einsetzt und der Körper nach einem
Verdauungsschläfchen ruft, hat Zeit
Online einige Tipps zusammengetragen, mit denen sich ein Nachmittag noch halbwegs produktiv
überstehen lässt. Grundsätzlich
unterliegt unser Körper einem VierStunden-Takt. Die meisten erwischt
das Tief also gegen 10 Uhr, 14 Uhr,
18 Uhr und nochmal gegen 22 Uhr.
Konzentriert durcharbeiten lässt
sich maximal 90 Minuten, so der
Beitrag. Am hilfreichsten gegen
Durchhänger wären kleine Nickerchen. Wenn die nicht drin sind,
dann hilft zu allererst: Frische Luft.
Die optimale Temperatur liegt zwischen 20 und 23 Grad. Zu warm
Am liebsten flexibel
Vorgesetzte aufgepasst: Um
oder zu kalt macht müde. Viel
Licht macht ebenfalls munter und
produktiv. Bläuliches Licht dabei
noch mehr als gelbes Licht, das eher
beruhigt.
Neben den üblichen Bewegungstipps am Schreibtisch für den Kreislauf – zum Beispiel
Kopf- und Armkreisen– hilft auch die
richtige Ernährung über
die schlimmsten Löcher hinweg.
So macht Hunger zum Beispiel
müde, also regelmäßig mit Obst
nachfüttern. Fette oder sehr süße
Speisen machen schlapp, zwei, drei
Liter kaltes Mineralwasser dagegen
munter.
Mitarbeiterinnen im mittleren
Management glücklich zu
machen, braucht es weniger
einen Betriebskindergarten als
ein bisschen mehr freie Hand
bei der Einsatzplanung. Denn:
81 Prozent von ihnen kämen
flexiblere Arbeitszeiten am
meisten entgegen, so eine
Studie der Unternehmensberatung Rochus Mummert.
Jeweils 55 Prozent wünschen
sich mehr Chef-Jobs in Teilzeit
und bessere Betreuungsangebote für Kinder.
Quelle: Rochus Mummert
Ärgerliche Leute
anheuern
Quelle: Zeit Online
Das US-Magazin Fast Company
erläutert, warum es im Sinne
der Innovationsfreude sinnvoll
Die Buchmesse in Frankfurt steht
vor der Tür – und der Spiegel stellt
in einem Beitrag fünf Klassiker der
Weltliteratur vor, die einem einiges
rund um Wirtschaftsleben, Management und Mitarbeiterführung beibringen können und deshalb im
Dienste des Jobs – aber nicht nur
deswegen – wert sind gelesen zu
werden:
QHerman Melvilles „Bartleby der
Schreiber“ von 1853 lehrt einen, so
das Magazin, die Furcht vor zickigen
Mitarbeitern und wie man mit
ihnen fertig wird.
ist, Leute an Bord zu holen,
QIn Mary Shelleys „Frankenstein
oder Der moderne Prometheus“
von 1818 dreht sich alles um die
Frage, was ist moralisch erlaubt?
Und sollte man wirklich alles tun,
nur weil es möglich ist?
QDie „Buddenbrocks. Verfall einer
Familie“ von Thomas Mann aus
dem Jahr 1901 ist ein eindrucksvolles Lehr- und Lesestück für alle,
die ein Familienunternehmen führen wollen – oder müssen.
Q„Herz der Finsternis“ heißt ein
kleiner Roman von Joseph Conrad
aus dem Jahr 1899. Er illustriert
das unternehmerische Streben nach
immer mehr – und wohin es schließlich führen kann.
QIn Virginia Woolfs „Orlando.
Eine Biographie“ von 1928 wird
die Hauptperson ständig zwischen
Raum, Zeit und Geschlecht hinund herkatapultiert – und erfindet
sich laufend in diversen Berufen
immer wieder neu.
Laut dem Spiegel die perfekte Lektüre für Selbstständige, die sich permanent neuen Marktsituationen
gegenübersehen.
die einem gar nicht liegen.
Denn: In der Regel finden
immer Menschen zusammen,
die „miteinander können“. Je
ähnlicher man tickt, desto lieber holt man sich ins Team. Das
aber ist Gift für möglichst vielfältige Ideen und Lösungen.
Deshalb ist es nur logisch, dass
man Menschen einbezieht, die
auf einer ganz anderen Wellenlänge funken als man selbst.
Hauptsache, sie sind trotzdem
schlau.
Quelle: Fast Company
Quelle: Spiegel
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Foto: Benjamin Thorn/Pixelio
Weltliteratur, die im Job hilft
Geld + Recht
Minijob: 450 Euro
Ausgabe BUSINESS — Spezial Hochschulmessen Herbst 2012
Alles was Recht ist
Ab 2013 steigt die Minijob-Einkommensgrenze von 400 auf
450 Euro. Bis zu dieser Grenze
fallen in Nebenjobs keine vollen
Steuern und Sozialabgaben,
sondern nur eine Pauschale
(gezahlt vom Arbeitgeber) an.
Quelle: Handelsblatt
Sozialabgaben
steigen 2013
Zwar hat die Bundesregierung
die Senkung der Rentenbeiträge für das kommende Jahr
geplant, Besserverdienende
werden möglicherweise aber
trotzdem höhere Sozialabgaben zahlen müssen. Denn das
Bundesarbeitsministerium will
die so genannte Beitragsbemessungsgrenzen anheben.
Sie bestimmen, bis zu welchem
Einkommen Sozialabgaben
berechnet werden. In der Kran-
In den bundesdeutschen Gerichten
sind wieder einige Urteile gefallen,
die für Arbeitnehmer nicht ganz
unwichtig sind.
Hier ein kurzes Update:
QArbeitgeber dürfen das Konterfei
eines Mitarbeiters im Netz nur dann
posten, wenn dieser sein Okay gegeben hat, urteilte das Arbeitsgericht
Frankfurt/M. (Az. 7 Ca 1649/12).
Sein Recht am eigenen Bild erlaubt
ihm auch, das Ja jederzeit wieder
zurückzuziehen, etwa, wenn er den
Arbeitgeber wechselt.
QWer zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird und per
Flieger anreist, kann nicht per se
damit rechnen, dass er das Ticket
voll erstattet bekommt, entschied
das Arbeitsgericht Düsseldorf (Az.
2 Ca 2404/12). Vielmehr hängt
die Zahlung davon ab, was im Vergleich zur ausgeschriebenen Stelle
angemessen ist. Eine Teamleitung,
wie im verhandelten Fall, war den
Richtern zu popelig.
Jobguide-Tipp: Einfach mit dem
Unternehmen im Vorfeld abklären,
ob ein Flug in Ordnung wäre.
QWechselt ein Mitarbeiter den
Arbeitgeber, darf er zwar auf seinem alten Firmenrechner Privates
jederzeit und bedenkenlos löschen,
bei geschäftlichen Daten, E-Mails
und Kontakten muss er vorher aber
unbedingt checken, ob das Unternehmen einverstanden ist. Sonst
macht er sich sogar strafbar.
Zudem gilt: Geschäftliches – egal,
ob in Print oder Online – darf
nicht mitgenommen oder kopiert
werden.
Quelle: Haufe
ken- und Pflegeversicherung
sollen rund 100 Euro Gehalt
mehr einbezogen werden, in
Wettbewerbe + Stipendien
der Renten- und Arbeitslosenversicherung 200 Euro.
Preise für Forschung, Pflege, IT & Co.
Für Gutverdiener können das
>> Der BKK Landesverband Hessen schreibt
>> Die Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-
etwa 100 Euro mehr pro Jahr an
erneut seinen BKK Innovationspreis Gesund-
Stiftung vergeben wieder den Bruno-Heck-
Abgaben bedeuten.
heit aus. Der Förderpreis 2012 hat das
Wissenschaftspreis. Er zeichnet Promotions-
Schwerpunktthema „Zukunft der Pflege“.
oder Habilitationsschriften aus. 5.000 Euro
Der Wettbewerb ist mit 5.000 Euro dotiert und
werden vergeben an Geistes-, Sozial-, Natur-,
richtet sich an Studierende, Absolventen und
Ingenieur- oder Rechtswissenschaftler und
Doktoranden, die Abschlussarbeiten zu dem
Mediziner, die einen wesentlichen Beitrag zu
Quelle: Süddeutsche Zeitung
IMPRESSUM
Thema verfasst haben. Aus welchem Fachge-
gesellschaftlich und politisch relevanten Zeit-
© matchboxmedia
biet die Arbeiten stammen ist grundsätzlich
fragen leisten. Zusätzlich gibt es einen 2.500
Hauptstr. 21, 40597 Düsseldorf
egal, gesucht werden aber schwerpunktmäßig
Euro-Sonderpreis für künstlerische Leistun-
Telefon: 02 11-31 13 89-0
Konzepte und Ideen, die sich mit Finanzierung
gen. Einsenden der Arbeiten bis 31. Oktober.
Fax: 02 11-31 13 89-29
und Management der Pflege, mit dem demo-
Info: www.kas.de/wf/de/71.9591/
Geschäftsführung, Inhaberin
grafischen Wandel und Gesundheitsförderung
sowie V.i.S.d.P.: Annette Eicker
befassen. Einreichen bis 31. Oktober.
Redaktion: Ulrike Heitze,
Infos: www.bkk-innovationspreis.de
(drei bis fünf Personen) aller Fächer wieder
zu seinem internationalen „Fly Your Ideas“-
Melanie Rübartsch, redaktion@
matchbox-media.de
>> Flugzeugbauer Airbus ruft Studententeams
>> Beim Business Technology Award der Unter-
Wettbewerb auf. Themen für die einzurei-
Grafik: Sonnia Menke
nehmensberatung McKinsey läuft langsam
chenden Projektideen sind in diesem Jahr unter
Anzeigen: Juliane Keita, keita@
die Zeit ab: Interessierte können noch bis
anderem: Energie, Effizienz, Verkehrswachs-
matchbox-media.de,
zum 7. Oktober ihre Arbeiten einreichen. Mit
tum. Zu gewinnen gibt es 30.000 Euro sowie
Alexandra Buchholz, buchholz@
insgesamt 12.500 Euro prämiert werden Nach-
Seminare. Anmeldeschluss ist der 30. Novem-
matchbox-media.de und Nadine
wuchswissenschaftler, die zu wirtschaftsrele-
ber. Bis zum 7. Dezember müssen die Konzepte
Warnsing, warnsing@
vanten IT-Themen forschen.
dann eingereicht sein.
matchbox-media.de
Info: www.bt-award.mckinsey.de
Info: www.airbus-jfyi.com
12
Jobguide
10/2012
press
x
Foto: GesaD/Pixelio
– statt einer Entlastung – bis zu
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Seele and Geist
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