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122 nach Auffassung des Verf. der einzige Carpogonast, was auch

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Pilze.
nach Auffassung des Verf. der einzige Carpogonast, was auch des
Längeren bewiesen wird.
Auch diesmal wird die Arbeit durch zwei vortreffliche Tafeln
erläutert.
Darbishire (Kiel).
Potebnia, A., U e b e r Exohasidium Vitis Prillieux.
(Arbeiten der
Naturforscher-Gesellschaft in Charkow.
Band X X X I . 1897.
p. 28—25. Mit 1 Tafel.) [Russisch mit französischem Resume.]
Der von V i a l a als Aureohasidium Vitis und von P r i l l i e u x
als Exohasidium Vitis beschriebene Pilz war bisher aus Russland
nicht bekannt;
er tritt indes reichlich im Kreis Melitopol
(Taurisches Gouvernement) auf. Die nähere Untersuchung des­
selben führte den Verf. zur Ansicht, dass er überhaupt kein
Basidiomycet ist, vielmehr dem Dematium pullulans sehr nahe steht.
Unter den natürlichen Verhältnissen treten zwar nur Sporen auf
Basidien von inconstanter Gestalt oder auf toruloiden Zellen auf;
bei Cultur in Wasser oder Nährlösung bilden sich aber auch reich­
lich Conidien. Der Ort und Modus der Conidienbildung ist anders
als dies bei Basidiomyceten vorkommt, hingegen ebenso wie bei
Dematium; auch die Keimung der Konidien erfolgt in der Weise
wie bei Dematium] eine weitere Analogie besteht in der Bildung
von toruloiden Zellgruppen.
Aus abgezogener und in Wasser gelegter Epidermis der
kranken Beeren züchtete Verf. die als Alternaria Vitis Cavara be­
kannten Gebilde; auch auf kranken Blättern und Beeren wurden
dieselben beobachtet, manchmal anscheinend im Zusammenhang
Ein strenger Nachweis der
mit sporentragendem Exohasidium.
Zusammengehörigkeit beider Formen in Reincultur ist jedoch noch
nicht gelungen. Immerhin sprechen auch diese Beobachtungen zu
Gunsten der Dematium-^atur des Exohasidium Vitis, da in anderen
Fällen bereits nachgewiesen ist, dass sowohl Alternaria als
Dematium nebst Cladosporium in den Entwicklungskreis einer
Ascomyceten-Gattnng, Pleospora, gehören.
Die an Exohasidium Vitis erkrankten Beeren stellen zwei ver­
schiedene Modificationen ihres Aussehens dar. Die eine, welche
Anfang September auftritt, stimmt mit der Beschreibung V i a l a ' s
überein, nur findet der Verf. farblose Flecken, während V i a l a
von blass-goldgelben spricht.
Die zweite Form tritt im October
und Anfang November auf; sie erinnert an die unter dem Namen
Black Rot bekannte Krankheit, auf den gebräunten Beeren er­
scheinen nämlich schwarze Pusteln, die aus braunen Zellgruppen
bestehen. (Gelegentlich bemerkt Verf., dass ähnliche Gebilde, die
jedoch der Beere eine nicht schwarze, sondern blaue Farbe ver­
leihen, von dem verbreiteten Pilz Cladosporium Roessleri erzeugt
werden, was unbekannt zu sein scheint.) Diese Zellgruppen können
Basidien und Aiternarien produciren.
Schliesslich erwähnt Verf. eine merkwürdige und unaufgeklärt
gebliebene Thatsache.
Bei künstlicher Cultur des Exohasidium
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Seele and Geist
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