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NEWSLETTER 9/2013
LÜGEN UND SELBSTLÜGEN – UNSER SELBSTSCHUTZ AUF DEM WEG ZUM GLÜCKLICHSEIN
Lieber Newsletter-Leser,
in meinen letzten Newsletters habe ich viel über die Liebe geschrieben. Ist sie es doch, die uns vor
Glück erstrahlen lässt. Doch Glücklichsein beinhaltet weit mehr. Es sind die vielen kleinen und großen
Dinge, die uns im Alltag begegnen, die uns so fühlen lassen. Oftmals nehmen wir sie aber gar nicht
recht wahr. Wir können es manchmal nicht, weil wir so sehr damit beschäftigt sind, uns von dem zu
trennen, was uns unglücklich sein lässt, dass kein Platz mehr für das Glücklichsein bleibt.
Das möchte ich gern ändern. Ich möchte Euch eine andere mögliche Sichtweise auf das Streben nach
Glück zeigen. Dieser Weg führt über die Mechanismen, die uns genau davon abhalten:
Unsere Lügen und Selbstlügen als Selbstschutz
auf dem Weg zum Glücklichsein.
Was ist die Essenz unseres Suchens und Strebens? – Das habe ich mich schon so oft gefragt. Ist es
tatsächlich das Glück? Wenn ich nach den Erfahrungen meines Praxisalltags gehe: Ja. ... Aber warum
tun wir uns dann so schwer damit, es in unser Leben zu holen und dann dort zu halten? Warum halten
wir uns so oft erfolgreich selbst davon ab? Warum sitzen immer wieder Menschen vor mir, die mir
sagen, sie möchten nur eines – glücklich sein. Wenn ich nachfrage ist dieses Glück immer an eine ganz
konkrete Bedingung geknüpft.
„Ich möchte glücklich sein – wenn ich schlanker bin, bin ich es.“
„Ich möchte glücklich sein – wenn ich eine Partnerin habe, bin ich es.“
„Ich möchte glücklich sein – wenn ich gesund bin, bin ich es.“
„Ich möchte glücklich sein – wenn ich meine Schulden abgezahlt habe, bin ich es.“
Solange diese Bedingung nicht erfüllt ist, scheint es ihnen unmöglich glücklich zu sein. Doch das ist eine
Lüge! – Egal, ob Du schlanker, reicher, geliebter, gesünder, erfolgreicher, oder was auch immer sein
möchtest. Das alles sind Ziele. ...aber keine Hindernisse, um nicht trotzdem im Moment glücklich zu
sein. Wenn Du es tatsächlich zum Glücklichsein bräuchtest, hättest Du es!
Was Du zum Glücklichsein brauchst,
findest Du in Deinem Leben - immer.
Diese Sicht mag Dich vielleicht ein wenig irritieren. Doch sie entspricht der Wahrheit, die sich nicht nur
in vielen spirituellen Schriften finden lässt, sondern auch immer wieder in meiner täglichen Praxisarbeit
bestätigt.
Auch wenn ich gerade ein paar Kilo zu viel mit mir herumtrage, hindert mich das nicht daran, in einem
ausgelassenen Moment überschäumende Glücksgefühle wahrzunehmen! Sobald dieser Moment vorbei
ist, der mich so sehr ergriffen hat, dass ich für einen Moment vergessen habe, dass ich ja gerade gar
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TEL. 0162-2091096 ~ INFO@DOREENBESKA.DE ~ WWW.DOREENBESKA.DE
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nicht glücklich sein kann, weil ich noch nicht perfekt bin, fällt es mir wieder ein. Und schlagartig
versetze ich mich wieder in das Unglücklichsein-Gefühl. ;-)
Ehrlich gesagt müsste ich mir eingestehen: Ich will gar nicht glücklich sein, bevor ich nicht das erreicht
habe, was ich will – weil ich es mir versage, weil tief in mir vielleicht ein Glaubenssatz wirkt, der sagt,
ich würde es eher nicht verdienen.
Das, was unser bewusster Verstand will, ist manchmal grundverschieden von dem, was unser
Unbewusstes für uns als wichtig und gut erachtet. Doch unser Bewusstsein macht leider nicht einmal 10
Prozent aus. Der Rest ist unbewusst. Und genau hier sitzen die Glaubensätze und tief vergrabene, aber
doch sehr effektiv handlungsleitende Überzeugungen und Ziele. Diese Ziele sind nicht immer zu
unserem Vorteil. Doch wir glaubten es in dem Moment, wo wir sie „programmierten“. Ohne ihre
„Deinstallation“ (um einmal im Sinnbild der Computer-Metapher zu bleiben) wirken sie unendlich fort
– ein Leben lang. ...zumeist ohne unser Wissen.
Und so kommt es, dass wir manchmal genau das Gegenteil von dem tun, was wir wollen: Wir erliegen
Fressattacken, obwohl wir uns nichts sehnlicher wünschen als abzunehmen, wir verletzen die, die wir
lieben und wehren so innig erfüllte Partnerschaften ab, obwohl wir uns genau danach sehnen, wir
verhindern unsere Genesung, obwohl wir so gern gesund wären, wir schmeißen das Geld zum Fenster
raus, obwohl wir uns bereits in einem finanziellen Tal bewegen.... Ich könnte die Liste endlos
fortsetzen. Allen wohnt eines inne:
Unsere Handlungen sind ganz oft konträr zu dem,
was wir eigentlich bewusst wollen.
Und so manches Mal ist uns das nicht einmal klar. – Doch warum ist das so?
...weil wir es UNBEWUSST nicht wollen!!
Warum tun wir das? Warum belügen wir uns selbst? – Weil wir es nicht besser wissen! Wir glauben
(aus tiefstem Herzen) ehrlich zu sein. Dabei ist das, was uns unser Verstand vorgaukelt, nicht wahr. Es
stimmt einfach nicht. Doch er weiß es nicht, weil er keinen Zugang zur Quelle unseres Seins hat. Er
kennt nicht die 90 Prozent des „Eisbergs“, die unser Unterbewusstsein ausmacht – die 90 Prozent, in
denen nicht nur sämtliche (!) Erfahrungen, Emotionen und Konsequenzen gespeichert sind, die wir
jemals erfahren, gefühlt oder gezogen haben.
Ein ganz konkretes Beispiel, um es zu verdeutlichen:
Der unbewusst verhaltensleitende Satz „Ich würde lieber sterben als diesen Schmerz noch einmal zu
erleben - nie wieder wird mir Jemand so nahe kommen, dass er dazu in der Lage sein wird.“ saß
beispielsweise im Unterbewusstsein einer Frau, die als kleines Kind von einer Vertrauensperson
vergewaltigt wurde – von einer Vertrauensperson, die sie über alles liebte und von der sie annahm, sie
würde es auch tun.
Noch während meines Psychologiestudiums und einige Jahre danach sträubte ich mich ausdauernd
dagegen zu glauben, dass es möglich sei, ein solches Ereignis tatsächlich komplett aus dem
Bewusstsein zu löschen. Ich war überzeugt, dass zumindest ein winziger Funken Erinnerung bleiben
müsse – zumindest in der Ablehnung dieser Person gegenüber o.ä. Doch meine Erfahrung sollte mir
später beweisen, dass es nicht so ist:
Erlebt ein Mensch in frühen Jahren ein Trauma, welches seine emotionale oder/und physische
Schmerzgrenze überschreitet, so sorgt der Lebenserhaltungstrieb, der uns allen innewohnt, dafür, dass
wir trotzdem überleben. Denn das ist das höchste Ziel eines jeden Menschen: überleben.
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Der einzige Weg dafür ist manches Mal die Abschaltung sämtlicher Zugänge zu diesem Trauma.
Nichts erinnert mehr daran.
...fast nichts. Das Einzige, was bleibt, ist der Schutz unseres Unterbewusstseins, welches der damals
gezogenen Konsequenz treu dient: Es lässt die mittlerweile erwachsen gewordene Frau sich nur in
solche Männer verlieben, die sie als schwächer als sie selbst einstuft. Denn hier besteht keine Gefahr,
dass sie sich ganz öffnet, weil dazu 1. eine als gleichberechtigt wahrgenommene Beziehung vonnöten
wäre, und 2. weil sie ja doch die Stärkere ist und so die Situation scheinbar immer unter Kontrolle hat.
Kontrolle abgeben, wird ihr schwer fallen oder im Extremfall ganz unmöglich sein.
Abgesehen davon wird das traumatisierte Mädchen zu einer sehr starken Frau heranwachsen –
vielleicht sogar zu einer, die tief verankert die Überzeugung in sich trägt, sie könne NIEMANDEM ganz
vertrauen und sei deshalb absolut auf sich allein gestellt, was sie schlussendlich dazu bringen wird, ein
Leben zu führen, in dem andere Menschen, insbesondere Männer, eher eine Gastrolle einnehmen als
wirklich gleichberechtigter Bestandteil zu sein. Sollte es doch einmal ein Mann schaffen, ihre unbewusst
gezogenen Schutzwälle zu durchbrechen, wird sie – ohne es zu merken – so reagieren, dass er keine
andere Wahl hat, als sich von ihr abzuwenden. Häufig geschieht dies sogar im gleichen Moment, in dem
sie das Gefühl hat, sich ihm endlich einmal ganz öffnen zu können. Ist das Trauma schwer genug, gilt
dies für platonische Freundschaften gleichermaßen.
Was geschieht? – Sie erlebt die Bestätigung dafür: „Ich kann NIEMANDEM trauen – es endet
ZWANGSLÄUFIG im Schmerz.“ Und sie zieht sich wieder zurück – zuerst bewusst, nach der bewussten
Verarbeitung der Ablehnung, wieder verstärkt unbewusst.
Wenn eine Frau mit einem solch starken Abwehrmechanismus in meiner Praxis sitzt und mit glasigem
Blick um Hilfe bittet, weil sie „endlich geliebt werden möchte wie sie ist“, dann führt der Weg manchmal
nicht umhin, die ihr vollkommen unbewussten Abwehrmechanismen offen zu legen, um sie ausschalten
zu können. Dieser Prozess kann schmerzhaft sein, gesteht er ihr doch ein, dass es nicht – wie
angenommen – an den Männern lag, sondern an ihr selbst. Sie war es, die unbewusst dafür sorgte,
dass keine Beziehung auf Augenhöhe stattfinden konnte. ...denn lieber wäre sie gestorben als sich dem
Risiko ihres Kindheitstraumas erneut auszusetzen.
Nun mag man sagen, dass sie sich ja jetzt sicher wehren könne, was als kleines Mädchen nicht der Fall
gewesen ist. Doch da ihr dieser Zusammenhang überhaupt nicht bewusst war und sie über keinerlei
Erinnerung daran verfügte, würde diese logische Betrachtung nicht greifen. Sie wusste ja nicht einmal,
dass sie so auf Beziehungen reagiert.
Ich gebe zu, dies ist ein sehr extremes Beispiel. Doch gerade die Extreme machen die Wirkungsweise
unseres Unterbewusstseins deutlich. Leichtere Fälle, die den gleichen Wirkmechanismus bezeugen, sind
z.B. folgende:
Wer erfahren hat, dass Liebe weh tut, wird sie meiden.
Wenn ein Klient beispielsweise in seiner Kindheit erfahren hat, dass Liebe mit emotionalem Schmerz
verbunden ist, der sich in der Ablehnung seines So-Seins durch seine Eltern und Großeltern
manifestierte, weil er eine andere Charakterstruktur als der Rest der Familie aufweist, dann wird er
auch als Erwachsener dieses Muster in seinen Beziehungen suchen und finden, obgleich er alles daran
setzen wird, es zu verhindern. Keine seiner Partnerinnen wird ihn uneingeschränkt so annehmen und
lieben können wie er ist – jede Beziehung wird immer den faden Beigeschmack des sich verbiegen oder
einschränken müssens haben.
Er wird immer das Gefühl wieder finden, dass zumindest ein Aspekt seiner Persönlichkeit auf Ablehnung
stößt ...oder zumindest keine Annahme und Würdigung erfährt.
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Denn der Glaubenssatz seines Unterbewusstseins, dass Liebe so sei, ist stärker als sein Wunsch danach,
endlich genau so angenommen zu werden wie er ist. Er macht ihn blind für alle Möglichkeiten, die ihm
das Gegenteil seines Glaubenssatzes beweisen würden, d.h. er würde ähnlich (unbewusst) abwehrend
gegenüber Frauen reagieren, die ihn tatsächlich so annehmen und lieben wie er ist, wie die
traumatisierte junge Frau des oben geschilderten Beispiels.
Unser Unterbewusstsein dient bedingungslos unseren
Glaubensätzen – egal ob diese uns dienen oder schaden.
Das Unterbewusstsein des jungen Mannes würde daher alles daran setzen, ihn davor zu bewahren, in
die Gefahrensituation zu gelangen, wahre annehmende Liebe zu erfahren, denn das würde bedeuten,
dass seine Weltsicht einstürzen würde. Doch die Aufgabe unseres Unterbewusstseins ist es nun einmal
dafür zu sorgen, dass wir die maximale Sicherheit verspüren – durch die Bestätigung unserer
Glaubenssätze, Werte und Annahmen über das Leben. ...solange, bis wir die uns eigentlich hemmenden
Schutzmechanismen erkennen, löschen und an unsere neuen Ziele anpassen = umprogrammieren.
Dies gilt auch für das Beispiel von Menschen, die wegen ihres Übergewichts erfolglos alle möglichen
(und zum Teil mit logischem Menschenverstand als unmöglich einzustufenden) Diäten ausprobieren. Sie
werden weiterhin scheitern, wenn sie nicht den Glaubenssatz aufspüren und auflösen, der das
Übergewicht als wichtigen Schutzmechanismus identifiziert. So denke ich beispielsweise an eine junge
Frau, die sich genau damit Männer „fern halten“ will. Unbewusst wohlgemerkt, bewusst ist sie immer
auf der Suche nach einer erfüllenden Partnerschaft. Doch auffälliger Weise nimmt sie gerade noch
etwas mehr zu, wenn tatsächlich ein Man in ihr Leben tritt, bei dem die Chance gegeben ist, dass die
Beziehung in eine Partnerschaft mündet.
Eine andere Frau „bestraft“ sich unbewusst damit selbst, um sich die in der Kindheit „eingebläute“
Überzeugung zu bestätigen, sie sei dick und hässlich. Die einfache Frage, was wäre denn, wenn sie
plötzlich schlank wären, brachte bei einer wieder anderen hervor, dass ihr Übergewicht als Schutz vor
Intimitäten mit ihrem Mann dient: „Dann müsste ich wieder mit meinem Mann schlafen. Solange ich so
dick bin, will er das nicht.“ ...
Unser Körper ist immer ehrlich! Er zeigt uns immer, was wir wirklich denken und fühlen – jenseits
unseres Bewusstseins. Er zeigt uns unsere Selbstblockaden, tief vergrabenen Einstellungen und Ziele,
ebenso wie unsere tiefsten Ängste.
Dabei ist es wirklich erstaunlich wie grandios wir uns selbst etwas vormachen können ...wie wir
glauben, aus tiefstem Herzen zu sprechen, zu fühlen und zu handeln, dabei sind es die Narben
ungeheilter Wunden der Vergangenheit, die die Worte aus uns herausfließen lassen, die uns Gefühle
einflößen und unsere Taten dirigieren.
Nur einer ist wirklich grundehrlich mit Dir:
Dein Körper!
Hörst Du auf ihn, führt Dein Weg in die Freiheit von allen (Selbst-) Lügen. Er führt Dich zu Dir. Kein
anderer Weg ist so authentisch, so direkt und so einfach. Denn Dein Körper lügt nie! Er kann es nicht.
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Doch um auf ihn zu hören, braucht es Mut - den Mut, den Lügen Deiner Vergangenheit ins Auge zu
blicken:
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Du in Deiner Kindheit einmal dieses Gefühl vermittelt bekommen hast!
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Du das Gefühl hast, gar nicht gewollt gewesen zu sein.
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Dein Umfeld Deinen Wert nicht zu erkennen oder zu schätzen vermag!
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Du einen anderen Weg einschlägst, als Deine Familie und Freunde!
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Du nicht gleich auf Anhieb den richtigen Weg für Dich gefunden hast!
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Du Dir Dinge erlaubst, die sich andere nie zu trauen wagen!
o
Du bist nicht weniger wert,
selbst wenn Du Dir erlaubst in einer Welt der Oberflächlichkeit dem Wesentlichen im
Leben mehr Bedeutung beizumessen!
o
...
Denn egal, was geschehen ist und egal, was Du tust:
Du bist nicht weniger wert,
als wahrhaft geliebt zu werden: so wie Du bist!
Und wer das noch nicht erkennen kann, hängt selbst noch in den Lügen seiner Kindheit fest. Erlaube
ihm nicht, Dein Urteil über Dich selbst zu fälschen. Sei Dir Deines Wertes stets bewusst - und dieser ist
nicht geringer als das Beste des Möglichen! Doch:
Wenn Du Deinen Wert nicht erkennst,
vermag ihn Dir keiner zu spiegeln.
Daher: Liebe Dich und die Welt liebt Dich mit Dir! Kannst Du es noch nicht, weil vielleicht doch die eine
oder andere emotionale Wunde ungeheilt in Dir schlummert, dann verspürst Du vielleicht den Drang,
etwas in Deinem Leben zu ändern. Du ziehst Dich von Menschen zurück, die Dir genau das spiegeln,
was in Deinem Leben noch nicht in Ordnung ist, denn es tut weh, dies zu erkennen. Doch sie sind nur
der Spiegel für Dich. Du bist derjenige, der hineinschaut. Und auch Du bist es, der etwas daran ändern
kann.
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Du kannst vor dieser Wahrheit weglaufen (das tun unglaublich viele – manche ihr Leben lang), doch Du
kannst diese Wahrheit auch dankbar annehmen und etwas in Dir ändern, damit Du andere Erfahrungen
und Menschen anziehst.
Ob Du zu Dir finden willst, oder vor Dir davon laufen willst,
ist egal - das Leben unterstützt Dich bei beidem.
Die Entscheidung dazwischen ist keine Frage, die Du bewusst triffst, sondern ein Samen, der in Deinem
Unterbewusstsein zum Blühen kommt.
Wie Du mir - so ich Dir, scheint das Leben zu sagen: Wenn Du die Liebe mit Füßen trittst, zieht sie sich
zurück. Trampelst Du auf der Wahrheit herum, nistest Du Dich in Lügen ein. – Das Leben schenkt Dir in
beiden Fällen das passende Umfeld: Menschen, die selbst abgeschnitten sind von der Liebe und
Menschen, die sich die Wahrheit selbst nicht eingestehen, sie dafür aber in den schillerndsten Farben
malen. Hörst Du auf ihre Worte, bleibst Du, wo Du bist. Schaust Du auf ihre Taten, siehst Du den
Bruch.
Doch wie heisst es so schön?: Gleich und gleich gesellt sich gern. – Menschen mit Angst vor dem
Gefühl, halten sich gegenseitig in der vermeintlichen Sicherheit des Verstandes. Menschen mit der
Angst, sich die Wahrheit einzugestehen, bestätigen Dich im Glauben an die Illusionen Deiner Ängste.
Nur ein Mensch mit offenem Herzen vermag durch deren Nebelschwaden hindurch zu blicken und Dir
den Weg zu Dir zurück zu weisen – zurück zur Liebe. Denn das bist Du: allumfassende Liebe auf der
Reise durch die Angst und Abgrenzung, um sich selbst zu erkennen.
Auf Sicherheit zu bauen,
bedeutet, sein Leben auf eine Lüge zu bauen.
Denn die einzige Sicherheit im Leben ist der Wandel. Wir wandeln uns so lange wir leben – immer mehr
zu dem, was wir eigentlich sind und wonach es uns sehnt: Liebe.
Wenn Dein Ziel wahre Liebe ist, dann folge nicht den Menschen, die die Sicherheit des Bekannten der
Wahrheit vorziehen. ...die nach dem Erkennen der Wahrheit, die Augen wieder davor verschließen, weil
sie unbequem ist. ...die lieber kleine Änderungen vornehmen, die ihnen das Gefühl vermitteln, mit dem
Bekannten nun doch glücklich werden zu können, nur weil sie vor der großen Änderung Angst haben,
die es bedürfte, um aus der oberflächlichen Abhängigkeit ins wahre Sein zu gelangen. ...
Wenn Dir Jemand den Weg in die Trennung weist – weg von dem, was Du bist / wer Du bist, dann sei
Dir bewusst, dass es seine eigene Angst vor der wahren Liebe ist, die aus ihm spricht. Doch in Wahrheit
kannst Du nie getrennt sein, denn Trennung ist eine Illusion. Letztendlich sind wir alle eins. Wir sind
Liebe. Wenn Du diese Liebe Lügen strafst, bist Du es, der sich am Ende bestraft.
Jedoch ist es schon erstaunlich, wie gut wir uns selbst belügen können.... Wir sind Meister darin!
Leider. ... Manchmal kämpfen wir z.B. für etwas und merken dabei gar nicht, dass es mehr um den
Kampf geht, als um das, wofür wir kämpfen. So mancher stellt dann in dem Moment fest, wo sein Ziel
zum Greifen nah ist, dass es gar nicht das ist, was er gerade braucht. Erst jetzt erkennt er, dass das,
wonach er sich eigentlich sehnt, die ganze Zeit genau vor seiner Nase war – ohne Kampf, ohne
Anstrengung, einfach da. Er war nur so sehr mit dem Kämpfen beschäftigt, dass er blind dafür war.
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LÜGEN UND SELBSTLÜGEN – SEITE 7/7
Doch selbst wenn er es dann erblickt – wen seine Vergangenheit lehrte, um alles kämpfen zu müssen,
was ihm wichtig ist, der tut sich schwer damit, es anzunehmen:
Wie oft wehren wir etwas ab, was gut für uns wäre, nur weil es sich anfühlt, als wäre es ein Zwang und
keine freie Entscheidung? Dabei sollte doch das Ergebnis zählen, nicht das WIE des Erkennens
desselben, oder? ...Wie oft lassen wir günstige Gelegenheiten sausen, weil unser Ego sagt, „Wenn der
das will, dann gerade nicht!“? – Ja:
Die Wahrheit ist nur etwas für Menschen, die aufrecht gehen.
Wenn Du die Wahrheit suchst – höre auf, ihren Überbringer mit Verachtung zu strafen. Denn nur weil
Dir so manche Wahrheit nicht gefällt, heisst das nicht, dass sie weniger wahr ist.
Wenn Du frei sein willst – höre auf, Dich an die Beschränkungen Deiner Vergangenheit zu klammern.
Denn nur weil Du weißt, wie Du mit ihnen umzugehen hast und Dir das vermeintliche Sicherheit bietet,
heisst das nicht, das sie Dir Erfüllung bringen.
Wenn Du geliebt werden möchtest – höre auf, Dir die Liebe selbst vorzuenthalten. Denn im Außen kann
Dich nur erreichen, was Du im Innen erlaubst.
...
Möchtest Du wirklich wissen, was in Dir schlummert,
was Dich von Deinen Zielen, Wünschen
und Träumen abhält?
Dann lass uns gemeinsam Deine unbewusst hemmenden Glaubenssätze aufspüren und ändern!
Das tut nicht weh. ;-) ...doch es ist unglaublich befreiend.
Erlaube Dir diesen Schritt in Deine eigene Freiheit und erkenne, dass NICHTS im Außen so sein muss
wie es ist, dass es NICHTS im Außen gibt, was Dich wirklich von Deinen Herzenswünschen abhalten
kann. ...nichts, außer Deiner Angst und selbst die, lässt sich mit einer Technik der Bewussteinsheilung
mit einem „Fingerschnipsen“ auflösen.
Gibt es etwas, was Du vermeintlich nicht schaffst, bekommst, verhindern kannst, was Dich bremst,
einengt, unglücklich sein lässt...? Dann freue ich mich, Dir den Weg heraus zu zeigen. Er liegt genau
vor Dir!
Von Herzen,
Doreen
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