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Collaboration-Lösungen und Investitionsrendite: Was ist - Cisco

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Collaboration-Lösungen und Investitionsrendite:
Was ist möglich?
Von Carl Wiese, Vice President, Global Collaboration Sales, Cisco
Die Themen
Im letzten Jahrzehnt haben das Internet, mobile Anwendungen und Breitbandtechnologien unsere Lebensweise neu
bestimmt. Collaboration-Tools sind geschäftsentscheidend geworden und schaffen auf verschiedene Weise Werte.
In diesem Artikel wird ein Rahmen für die Bewertung der Rendite einer Investition in Collaboration-Lösungen in drei
Bereichen dargestellt:
●
Operative Investitionsrendite (ROI): Durch Kostensenkung bzw. -vermeidung
●
Produktive Investitionsrendite: Durch effizientere Prozesse, kürzere Markteinführungszeiten und kürzere
Zykluszeiten
●
Strategische Investitionsrendite: Führt zu Geschäftsumwandlung und strategischen Vorteilen
Seit der Einführung von Collaboration-Lösungen, die auf Einzelpersonen innerhalb eines einzelnen Unternehmens
fokussiert waren, haben wir fortschrittlichere Tools entwickelt, die Sitzungen mit vielen Personen
unternehmensübergreifend ermöglichen. Ein auf Netzwerke gerichteter Ansatz ist jetzt wichtiger denn je, um die
Vorteile der heutigen Collaboration-Technologien zu maximieren.
Einführung
Während der letzten zehn Jahre hat das leistungsstarke Trio aus Internet, mobilen Anwendungen und
Breitbandtechnologien alles verändert – angefangen von der Art, wie wir nach Informationen suchen und Medien
konsumieren bis hin zu unserer Interaktion mit Freunden und Kollegen. Facebook und YouTube, Smartphones und
Blogging sind Teil unseres Lebensalltags geworden. Wir genießen heute unbegrenzte, frei zugängliche Inhalte, an
viele Personen gleichzeitig gerichtete Kommunikation und schnell expandierende soziale Netzwerke.
Die meisten von uns haben diese Technologien zuerst bei sich zu Hause ausprobiert. Anschließend haben wir uns
dieselben Funktionen und interaktiven Erlebnisse auch auf der Arbeit gewünscht. Was als Verbrauchertrend begann,
hat sich schnell zu einer Aufgabe für das Unternehmen gewandelt. Können Sie sich Ihre Arbeit in der heutigen Eile
eines Geschäftsumfelds noch ohne Instant Messages vorstellen?
In einem Zeitalter, in dem sich Teammitglieder entfernt voneinander aufhalten und das Budget für Geschäftsreisen
knapp ist, wird es zunehmend schwerer, ein vertrautes Verhältnis zu Kunden, Partnern und sogar Kollegen
aufzubauen. Private soziale Netzwerke, Audio- und Webkonferenzen, Teamräume, Video und Chat helfen uns dabei,
die Einschränkungen durch Entfernungen und unterschiedliche Zeitzonen zu überwinden. Eine effektive Nutzung
dieser Collaboration-Tools ist für den geschäftlichen Erfolg tatsächlich ein wesentlicher Bestandteil geworden.
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Collaboration-Technologien sorgen auf ganz unterschiedliche, aber bedeutende Weise für Wertschöpfung. Das
wissen wir aus unserer alltäglichen Erfahrung am Arbeitsplatz. Sind wir aber auch in der Lage, die Wirkung auf die
Geschäftsprozesse tatsächlich zu messen? Die Antwort ist: Ja. Wie bereits erwähnt, kann die Investitionsrendite für
Collaboration-Strategien in drei Bereichen bewertet werden: operative Investitionsrendite, produktive
Investitionsrendite und strategische Investitionsrendite.
In diesem Artikel wird die Entwicklung der geschäftlichen Zusammenarbeit nachgezeichnet. Ein Rahmen für die
Renditemessung in den drei Bereichen wird vorgestellt, und es werden Beispiele von Unternehmen herausgestellt,
die mithilfe von Collaboration-Technologien geschäftliche Ergebnisse erzielt haben. Schließlich wird der strategische
Wert einer netzwerkbasierten Herangehensweise an eine Zusammenarbeit beschrieben.
Collaboration 1.0 und 2.0
Um die Bedeutung von Zusammenarbeit in der heutigen Zeit zu verstehen, ist es hilfreich, zunächst die Anfänge
näher zu betrachten. Die erste Generation von Collaboration-Tools zur geschäftlichen Zusammenarbeit setzte den
Schwerpunkt auf Dokumente, die von einzelnen Personen an einem einzigen Gerät – dem PC – erstellt und
freigegeben wurden. Die Informationen befanden sich sicher innerhalb der Grenzen des Unternehmens, und die
persönliche Produktivität stieg.
Im Zuge von Collaboration 2.0 verlagert sich der Fokus von Dokumenten und PCs auf Mitarbeiter und
Mehrpersonensitzungen, die als neue fundamentale Einheit der Zusammenarbeit gelten. Dabei interagieren Gruppen
von Einzelpersonen unternehmensweit und über geografische Grenzen hinweg. Das Ziel einer Mehrpersonensitzung
besteht darin, trotz physischer Abwesenheit die Wirkung zu erzeugen, dass alle Teilnehmer anwesend sind.
Mehrpersonensitzungen sind die neue fundamentale Einheit der
Zusammenarbeit. Das Ziel einer Mehrpersonensitzung besteht darin, trotz
physischer Abwesenheit die Wirkung zu erzeugen, dass alle Teilnehmer
anwesend sind.
Diese neue Erfahrung der Zusammenarbeit hilft uns bei der Bewältigung der Informationsflut, indem uns nur das
Nötige übermittelt wird, und zwar genau dann, wenn wir es brauchen. Wir können über eine Vielzahl von Geräten in
kürzester Zeit Fachleute finden, an Blogs teilnehmen, Videos ansehen, Wikis, soziale Netzwerke, Teamräume und
Konferenzen nutzen. Dank des erweiterten Sicherheits- und Datenschutzmanagements können wir Partner, Kunden
und Lieferanten in unsere an viele Personen gerichtete Kommunikation einbeziehen, siehe Abbildung 1.
Abbildung 1.
Zusammenarbeit bei größeren Auftragsmengen
Quelle: Cisco, 2010
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In der Folge ist die virtuelle Kommunikation realer und persönlicher geworden, und diese ergiebigeren Interaktionen
erlauben ein besseres Geschäft. Die Frage ist aber, um wie viel besser?
Stellen Sie sich folgendes Beispiel vor: Laut Bericht von Bernstein Research vom März 2010 „haben sich die
Funktionen von Videokonferenzen durch technische Weiterentwicklungen während der letzten 18 Monate auf ein
vollkommen neues Niveau bewegt, sodass diese Technologie inzwischen wesentliche Auswirkungen auf den
Geschäftsreiseverkehr haben kann.“ Auf der Grundlage des Erfolgs von Telepräsenz bei den Firmen, die frühzeitig
mit der Nutzung begonnen haben, sagt Bernstein Research voraus, dass 70 Prozent der internen Geschäftsreisen
und 10 Prozent der externen Geschäftsreisen innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre ersetzbar werden könnten, was
zu einer Gesamtreduzierung von 21 Prozent der Ausgaben für Geschäftsreisen führen würde.
Erfolge messen
Die Teilnahme an einer Mehrpersonensitzung mag interessant klingen. Welche Investitionsrendite kann ein
führendes Unternehmen jedoch in dieser Hinsicht erwarten? Denken Sie an die drei Wege zur Erfolgsmessung:
operative Investitionsrendite, produktive Investitionsrendite und strategische Investitionsrendite.
Operative Investitionsrendite: Beginn mit Einsparungen
Unternehmen erreichen eine operative Investitionsrendite durch Kostensenkung bzw. -vermeidung. Durch eine
Migration von PBX- zu IP-Telefonie können Infrastrukturkosten gesenkt werden, durch die Nutzung von Telepräsenz
lassen sich Reisekosten senken, und die Bereitstellung der Cisco WebEx Suite ermöglicht virtuelle Meetings, was
zu einem geringeren Bedarf an Bürofläche führt. Diese Art der Investitionsrendite ist am leichtesten messbar, weil
hier die Geldeinsparungen sichtbar werden, die direkt in den Gewinn fließen. Diese Einsparungen können zudem das
Geschäft hochgradig beeinflussen.
Im Februar 2010 veröffentlichte der Forschungs-Dienstleister Salire Partners einen Bericht über die operative
Investitionsrendite von Collaboration-Strategien. Salire führte über einen Zeitraum von 3 Jahren Analysen der
Investitionsrendite durch, bei denen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen auf der gesamten Welt
berücksichtigt wurden, die Unified Communications, IP-Telefonie und Collaboration-Lösungen einsetzten. Die
Forscher befragten Unternehmen zu deren Nettonutzen ihrer Technologieinvestition, zu den erwarteten
Gesamtkosten für die Implementierung der Lösung und zu den Amortisationszeiten.
Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die meisten Unternehmen – nahezu 80 Prozent – eine positive Rendite für
ihre Investition in Collaboration-Technologien sehen. Viele wichtige Branchen verzeichneten eine 5-Jahres-Rendite
von über 100 Prozent und Amortisationszeiten von 21 bis 40 Monaten. Die positiven Ergebnisse gelten sowohl für
große als auch für kleine Unternehmen: Unternehmen mit 1.000 bis 25.000 Mitarbeitern gaben Renditen von über
170 Prozent an (siehe Abbildungen 2 und 3).
Abbildung 2.
Rendite für Collaboration-Strategien nach Branche
Quelle: Salire, Februar 2010.
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Abbildung 3.
Rendite für Collaboration-Strategien nach Mitarbeiterzahl
Quelle: Salire, Februar 2010.
Als Salire diese Ergebnisse nach Art der Einsparungen untersuchte, zeigten sich in vielen Kategorien besonders
hohe Renditen, etwa bei einer geringeren Anzahl an Umbesetzungen, Ergänzungen und Änderungen des
Sprachnetzwerks. Mit zunehmender Größe des Unternehmens kommen auch Vorteile aus Einsparungen bei Ortsund Fernverbindungen zum Tragen (siehe Tabelle 1).
Tabelle 1.
Rendite für Collaboration-Strategien, kategorieübergreifend
Mitarbeiterzahl
Umbesetzungen, Ergänzungen
und Änderungen
Ortsverbindungen
Fernverbindungen
Audiokonferenzen
Weniger als 1.000
-85 %
-12 %
-6 %
-17 %
1.000 bis 5.000
-55 %
-46 %
-12 %
-46 %
5.000 bis 10.000
-54 %
-38 %
-49 %
-75 %
10.000 bis 25.000
-58 %
-30 %
-30 %
-47 %
Über 25.000
-36 %
-35 %
-32 %
-58 %
Quelle: Salire, Februar 2010.
Produktive Investitionsrendite: Fokus auf Effizienz
Kosteneinsparungen sind ein Weg, den Erfolg von geschäftlicher Zusammenarbeit zu messen. Viele Unternehmen
sind zudem auch dazu in der Lage, ihre Produktivität enorm zu steigern. Eine effektive Zusammenarbeit kann den
Produktentwicklungsprozess optimieren beziehungsweise den Vertriebszyklus zeitlich verkürzen. Was ist der Wert
einer in Videoform veröffentlichen Bedienungsanleitung oder von Instant Messaging zum Auffinden der Person, die
im jeweiligen Fall sofort antworten kann?
Wenn Sie effizientere Prozesse implementieren, kürzere Markteinführungszeiten erreichen und die Zykluszeiten
verkürzen, können Sie aus Ihrer Investition in Collaboration-Lösungen einen höheren Wert herausholen. Wenn Sie
Möglichkeiten finden, die Zeit beim Treffen wichtiger Entscheidungen zu verkürzen, ist dies eine hervorragende
Investitionsgelegenheit.
„Die Steigerung der Produktivität von Mitarbeitern, deren Tätigkeiten nicht
automatisiert werden können, ist die nächste große Herausforderung –
und die Ansprüche sind hoch.”
—–McKinsey & Company: Das Unternehmen des 21. Jahrhunderts (Englisch)
Eine globale Studie von Frost & Sullivan vom Mai 2009 unter mehr als 3.500 Leitern im geschäftlichen und IT-Bereich
kam zu dem Ergebnis, dass Unternehmen eine Rendite von 400 Prozent für ihre Investitionen in CollaborationLösungen verwirklicht hatten. In diesem Bericht wurde zudem gezeigt, dass die Investitionsrendite für
Zusammenarbeit einem Kontinuum folgt: Unternehmen, die fortschrittlichere Tools einsetzen und mehr Wert auf
Zusammenarbeit legen, profitieren stärker als jene, die sich auf die Grundlagen konzentrieren. Bereits minimale
Investitionen in Collaboration-Strategien führen also bereits zu Ergebnissen. (siehe Abbildung 4)
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Abbildung 4.
Die Rendite steht in direkter Korrelation mit Ihrer Investition
Quelle: Frost & Sullivan.
Frost & Sullivan untersuchte die Auswirkungen des Netzwerks am Arbeitsplatz in Unternehmen mit
Collaboration-Lösungen: Je mehr Mitarbeiter miteinander interagieren, desto stärker profitiert das Unternehmen
von den Vorteilen der Zusammenarbeit. Ingenieure verbesserten beispielsweise die Produktentwicklung und senkten
Kosten im Zusammenhang mit Innovationen. Fachleute im Vertrieb und Marketing erlebten Verbesserungen bei
Vertriebsleistung, Kundenbindung und bei ihrer Fähigkeit, auf Wettbewerbsbedrohungen zu reagieren. Mitarbeiter der
Investor Relations und Public Relations berichteten, dass sie dank Collaboration-Lösungen den Unternehmenswert
steigern und das Ansehen des Unternehmens besser gestalten konnten. Personalabteilungen fanden die
Collaboration-Tools für die Personalbeschaffung, Mitarbeiterbindung und für Schulungen hilfreich. Insgesamt haben
die Forscher die tiefgreifendste Wirkung in den Geschäftsbereichen gefunden, in denen die größte Anzahl an
Mitarbeitern miteinander in Beziehungen von vielen Personen zu vielen Personen interagieren, wodurch Produktivität
und Wertschöpfung steigen, siehe Abbildung 5.
Abbildung 5.
Mehr Interaktion bedeutet mehr Nutzen
Quelle: Frost & Sullivan.
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„Collaboration-Technologien schaffen heutzutage über eine große Palette
von geschäftlichen Aufgaben hinweg Mehrwert. Den größten Wert sehen
Unternehmen in der Fähigkeit der Technologie, komplexe und verteilte
Teams zu unterstützen, geschäftliche Aktivitäten wie Kundenservice und
Produktentwicklung zu verbessern und eine höhere Wiederverwendungsrate
bei Dokumenten sowie eine bessere Verwaltung der Dokumente und anderer
Inhalte zu ermöglichen.“
—–Forrester Consulting
Strategische Investitionsrendite: Das Geschäft neu erfinden
Die strategische Investitionsrendite ist häufig nur schwer in Geldbeträgen zu quantifizieren. Aber Strategie ist der
Bereich, in dem geschäftliche Veränderungen auftreten. Collaboration-Tools können Unternehmen dabei
unterstützen, sich auf neue Märkte zu begeben, neue Geschäftsmodelle aufzubauen, Innovationszyklen zu
beschleunigen und schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Diese Tools ermöglichen größere Schritte,
die zu einem Wettbewerbsvorteil und zur Neugestaltung der Geschäftstätigkeiten führen.
Der Finanzdienstleistungssektor ist ein hervorragendes Beispiel für eine strategische Investitionsrendite, die von den
Wegbereitern moderner Collaboration-Technologien erreicht wird. Sind Sie je von einem virtuellen Bankenfachmann an der
Tür begrüßt worden? Wussten Sie, dass Sie einen Scheck einlösen können, indem Sie ein Foto mit Ihrem iPhone
aufnehmen? Sind Sie überrascht, wenn Sie mit einem Kundenservice-Mitarbeiter sprechen, der nicht nur Ihre früheren
Banking-Aktivitäten kennt, sondern Ihnen auch auf Grundlage Ihres persönlichen Profils neue Produkte empfehlen kann?
Dieselbe Art Veränderung hat sich im Gesundheitswesen vollzogen. Fachleute und Patienten kommen zusammen,
um schneller und genauer die richtige Diagnose und Behandlung zu finden. Ärzte und Krankenschwestern sind
vollkommen mobil und haben Zugang zu allen notwendigen Informationen – in Echtzeit.
Der Herstellungssektor im Hightech-Bereich ist eine weitere führende Branche bei der Einführung der CollaborationTechnologien. Heutzutage entsteht in dem einen Land die Idee für ein Produkt und in dem anderen Land wird es
hergestellt. Vermarktet wird es dann auf der ganzen Welt. Für alle Beteiligten ist der Prozess vollständig sichtbar,
und die Arbeit wird nicht unterbrochen.
Auch Schulen finden kreative Wege, mehr Interaktivität und Mobilität in die Lehre und das Lernen zu bringen und
beides somit effektiver zu gestalten.
Pionier bei der Nutzung von Collaboration-Lösungen: Duke University
Die Fuqua School of Business der Duke University in Durham, North Carolina,
hat eine neue Lernmethode mithilfe der innovativen Collaboration-Technologien
entwickelt. Das Institut hat den ersten virtuellen Hörsaal seiner Art geschaffen,
damit das Studieren von jedem Ort auf der Welt möglich ist. Unter Einsatz der
Collaboration-Systeme Cisco TelePresence™ individuell gestaltet, werden
Professoren, Führungskräfte aus der Wirtschaft und Gastdozenten unabhängig
von deren Aufenthaltsort mithilfe dieser neuen Technologie auf einem Bildschirm
im Hörsaal zusammengebracht. Der Einsatz der Cisco TelePresenceTechnologie hat die Duke University attraktiver für Spitzentalente gemacht und
den Wissenstransfer zwischen angesehenen Wissenschaftlern auf der ganzen
Welt verbessert. Nachdem Barrieren von Entfernung und Reisekosten entfallen,
könnte das Institut den CEO von Honda in den virtuellen Hörsaal zu einer
Veranstaltung über internationale Geschäfte einladen oder Jack Welch bitten,
über Unternehmensführung zu sprechen. Es wird deutlich, dass CollaborationLösungen der Bildung neue Türen öffnen. Die Duke University hat im
Bildungssektor den Maßstab für die Arten von Veränderung gesetzt, die mit
einer strategischen Investition in Collaboration-Lösungen möglich sind.
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Welche Branchen folgen? Einzelhandel, Behörden und Sport sowie die Unterhaltungsbranche erleben aufgrund der
Stärke von Collaboration-Lösungen alle nach und nach dieselben Veränderungen. Durch Berechnung der Vorteile
dieser Lösungen in den drei Bereichen operative, produktive und strategische Investitionsrendite können
Unternehmen die volle Wirkung einer Collaboration-Lösung ermitteln.
Die Stadt der Zukunft: New Songdo, Korea
Collaboration-Lösungen können ganze Kommunen verändern. So auch im
Fall von New Songdo, einer „smarten Stadt“, die von Anfang an mit Blick auf
effiziente Energienutzung und rationalisierte Leistungen in allen Bereichen vom
Gesundheitswesen über die Bildung bis hin zu Verkehr und Einkauf gebaut
wird. Alle Gebäude in der Stadt werden mit Cisco TelePresenceVideokonferenzbildschirmen ausgestattet und mit Technikern verbunden, die
zuhören, lernen und neue Dienstleistungen herausgeben. Klingt das zu gut, um
wahr zu sein? Dieses Szenario beschreibt die Zukunft von Zusammenarbeit.
Die Bedeutung eines netzwerkzentrierten Ansatzes
Effektive Zusammenarbeit beginnt und endet mit dem Netzwerk. Nur ein netzwerkzentrierter Ansatz kann unsere
zunehmende Mobilität und das ganze Angebot an Geräten, über die wir miteinander kommunizieren, unterstützen.
In der Entstehung befindliche Collaboration-Anwendungen wie Immersive Video, Fixed-Mobile-Convergence und
standortorientierte Services sind für eine optimale Erfahrung und bessere Beteiligungsmöglichkeit von einer
intelligenten Netzwerkinfrastruktur abhängig.
Eine netzwerkbasierte Architektur bietet Endbenutzern ein Any-to-Any-Erlebnis: Die Fähigkeit, von jedem Ort aus,
mit beliebigen Geräten und unabhängig von den Inhaltstypen zusammenzuarbeiten.
●
Von jedem Ort aus: Um effektiv zu sein, muss sich die Zusammenarbeit so ergiebig wie möglich gestalten,
egal, ob sich die Beteiligten zu Hause, im Sitzungssaal, im Büro, im Hotel oder bei einem Fußballspiel
befinden. Mit führenden Innovationen von Cisco wie Cisco Intercompany Media Engine (IME), Cisco
TelePresence Interoperability Protocol und Extensible Messaging and Presence Protocol (XMPP) können
Benutzer auch dann Videos und Unified Communications-Lösungen nutzen und „anwesend“ sein, wenn sie
sich außerhalb des Unternehmens aufhalten. Eine Collaboration-Lösung muss zudem flexible Modelle zur
Bereitstellung bieten, zum Beispiel standortbasierte, cloudbasierte und Hybridoptionen.
●
Beliebiges Gerät: Eine Collaboration-Lösung muss heutzutage alle verschiedenen Endgeräte und Plattformen
unterstützen. Dazu gehören PCs und Telefone, zunehmend aber auch Smartphones und Tablet-Computer.
Sie muss auch mehrere Plattformen wie Android, Mac, RIM, Symbian und Windows unterstützen.
●
Beliebige Inhalte: Eine Collaboration-Lösung muss Zugang zu jedem Medientyp in den aktuell genutzten
Anwendungen, z.B. von Microsoft und IBM, bieten. Diese Inhalte schließen Daten und Sprache aber auch
Echtzeitvideos ein. Ob es sich um Cisco WebEx Meeting-Anwendungen auf dem Flughafen über ein
Smartphone, ein Telepresence-Meeting im Büro oder um ein Video hoher Qualität auf dem Laptop zu Hause
handelt: Nur Cisco bietet einen auf Standards basierten Support sowie Anbieter- und Plattform-Kompatibilität
für eine Zusammenarbeit nicht nur in Cisco Anwendungen, sondern auch in anderen.
Mit dem Schritt von Collaboration 1.0 zu Collaboration 2.0 bietet Cisco völlig neue Möglichkeiten der
Zusammenarbeit. Unser netzwerkbasierter Ansatz stützt sich auf eine kompatible Architektur, flexible
Bereitstellungsmodelle, sichere unternehmensweite Interaktionen, universellen Videoeinsatz, unternehmensweite
Social Software und ein integriertes Erlebnis. Das Netzwerk ist unser Vermächtnis. Es ist unsere DNA.
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Zusammenfassung
Collaboration-Tolls für den Business-Bereich wie Telepresence für Videokonferenzen, Enterprise Social Software und
Unified Communications haben unser Leben verändert. Durch die Verbindung verteilter Teammitglieder über
Unternehmensbereiche und Zeitzonen hinweg bieten Collaboration-Technologien Unternehmen die Möglichkeit,
Kosten zu reduzieren und zu vermeiden, die Markteinführungszeiten zu beschleunigen und ganze Wirtschaftszweige
zu verändern.
Zahlen sich Collaboration-Lösungen aus? Die Wirtschaftsforschung sagt: Ja. Um die volle Rendite für CollaborationStrategien zu messen, sollten die Führungskräfte von Unternehmen die Ergebnisse aus den drei Bereichen operative
Investitionsrendite, produktive Investitionsrendite und strategische Investitionsrendite betrachten. Ein geringes Maß
an Zusammenarbeit führt zu mäßigen Leistungszuwächsen. Mit einer zunehmend besseren Zusammenarbeit lassen
sich zunehmend bessere Renditen und Ergebnisse erzielen. Sie sollten jetzt Ihre Collaboration-Strategie planen.
Wegbereiter im Finanzdienstleistungssektor, Gesundheits- und Bildungswesen und in anderen Sektoren setzen
bereits neue Unternehmensstandards in ihren Branchen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, mit CollaborationLösungen ein innovatives führendes Unternehmen zu sein.
Weitere Informationen
Cisco verfügt über eine einzigartige Position, um Unternehmen bei der Einführung von Collaboration-Lösungen zu
unterstützen und diese zu ihrem Vorteil zu nutzen.
Wenden Sie sich an Ihren Cisco Kundenbetreuer, um die Rendite für Ihre Investition in Collaboration-Technologien
zu untersuchen, oder besuchen Sie die Website http://www.cisco.com/en/US/netsol/ns870/index.html, um mehr über
das neue Erlebnis der Zusammenarbeit zu erfahren.
Gedruckt in den USA
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