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Ein krasser Fall von Cybermobbing: Was als Gerücht begann

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22.08.12 20 Minuten Online - «Facebook-Mord» wühlt die Niederlande auf - News
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T ÖDLICHE BELEIDIGUNG
2 2 . August 2 01 2 04 :2 5; Akt: 22.08.2012 07:07
Ein krasser Fall von Cybermobbing: Was als Gerücht begann,
endete mit Mord. Weil eine 15-Jährige auf Facebook über ihre
Freundin herzog, musste sie sterben. Drei Teenager stehen jetzt in
Arnheim vor Gericht.
Das Opfer Polly : Weil sie Gerüchte über Facebook v erbreitete, m usste sie sterben. (Screenshot/Radio
Netherlands Worldwide/NOS)
ein aus i
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Alles begann mit bösem Klatsch, schildert Staatsanwältin Josan
Schram die Tat vor Gericht. Das spätere Opfer, Joyce, verbreitete
auf Facebook das Gerücht, dass ihre Freundin Polly, 16-jährige
Migrantin aus China, Sex mit mehreren Jungs gehabt hätte. Die
Beleidigungen zogen sich laut Spiegel Online über mehrere Wochen
hin.
Polly wollte sich danach rächen. Zusammen mit einem Freund Wesley, der ebenfalls
aus der chinesischen Community stammt, hegte Polly einen teuflischen Plan. Sie
zahlte dem damals 14-jährigen Jinhua 100 Euro, damit dieser Joyce umbringt.
Angeblich drohten sie auch Jinhua; wenn er den Auftragsmord nicht ausführe,
würden sie ihn umbringen.
Am 14. Januar stach er Joyce in Arnheim vor ihrem Elternhaus nieder. Ihr zu Hilfe
Senden
herbeieilender
Vater wurde schwer verletzt. Fünf Tage später starb Joyce im Spital.
Gefährliche soziale Medien
Weil die Tat zu Beginn so konfus und unklar erschien, fand der Mord nur langsam
Eingang in die Medien. Erst als Joyce‘ Vater im Fernsehen in einer Talkshow über
seine Tochter erzählte, wurde das öffentliche Interesse geweckt. Die
niederländischen Medien sprachen schnell vom «Facebook-Mord». Es folgten
Debatten um die Bedeutung sozialer Medien und dessen Umgangsformen. Wohl auch
deswegen entschied sich das Gericht in Arnheim, den Prozess öffentlich zu machen.
Verfahren mit Jugendlichen sind in den Niederlanden normalerweise fürs Publikum
geschlossen.
Auftragskiller Jinhua hat den Mord gestanden. Laut Anklage sei er nicht vollständig
zurechnungsfähig und psychisch gestört. Am 3. September soll das Urteil gegen
Jinhua, Polly und ihrem Freund Wesley, die beteiligt war, gesprochen werden. Die
Staatsanwaltschaft fordert für Jinhua die Höchststrafe, schreibt «De Telegraaf». Das
heisst: ein Jahr Jugendgefängnis und dann zwei Jahre Klinik mit Zwangstherapie.
(kub)
1 Kommentare
www.20min.ch/panorama/news/story/22232848
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22.08.12 20 Minuten Online - «Facebook-Mord» wühlt die Niederlande auf - News
Patrick Jakob am 2 2 .08.2 01 2 06 :54
Verstehe ich nicht
Irgend etwas Stimmt hier nicht. Ist es etwa die Bildlegende? Da
steht nämlich Polly. Oder wer ist jetzt das Opfer?
www.20min.ch/panorama/news/story/22232848
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