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246 Arten kommen sowohl in Fennoskandia wie in Grönland vor

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Pflanzengeographie.
Arten kommen sowohl in Fennoskandia wie in Grönland vor, was als An­
zeichen für eine frühere Verbindung gedeutet wird.
4. Steppenpflanzen und weitere Südpflanzen von vorwiegend xerothermpontischem bzw. mediterranem Ursprung. In der europäischen Arktis viel
spärlicher vertreten als in der asiatischen und namentlich als in der Nearktis.
Von arktisch-alpinen Steppenpflanzen erreichen z. B. Carex supina, Lloydia
serótina, Anemone vernalis, Hedysarum obscurum, Phaca frígida und Antlrosace septentrionalis die Polarzone.
Die in letzter Zeit außer von K u l c z y n s k i z. B. auch von
S t e f f e n erörterte Frage nach der Herkunft der arktisch-alpinen Pflanzen
wird nicht behandelt.
H. Garns
(Wasserburg a. B.).
Gessner, Hermann, und Siegrist, Rudolf, B o d e n b i l d u n g , Besiedelung und Sukzession der Pflanzengesellschaften
auf den A a r e t e r r a s s e n .
Mitt. Aarg. Naturf. Ges. 1925. 17
8 8 - 1 4 2 . (14 Fig., 2 Tab.)
Die Vegetationsverhältnisse der Aareauen hat S i e g r i s t 1913 am
gleichen Ort eingehend beschrieben. Die vorliegende Arbeit bringt hierzu
vor allem bodenkundliche Ergänzungen. Bei den ersten Besiedlungsstadien
der rezenten Sandbänke (z. B. durch das Ranunculetum fluitantis) und des
FlußMeses (Rivularietum, Agrostidetum albae, Phalaridetum, Phragmitetnm,
Salicetum purpureae usw.) kann natürlich von Bodenbildung im pedologischen
Sinn noch nicht die Rede sein. Die weitere Entwicklung führt zu Weidenund Erlenauen (Alnetum incanae). Wohl aber weisen die Mischwälder der
Mederterrasse und der Hochterrasse typische Bodenprofile auf. Auf jener
herrscht meist Quercus Robur, bald mit Pinus silvestris, bald mit Carpinus
gemischt. Der Boden zeigt schwache Podsolierung mit völliger Entkalkung in
1,2—1,8 m Tiefe. Auf der Hochterrasse ist der Eichenmischwald zumeist
von Abietetum-Fagetum verdrängt. Die Podsolierung ist hier viel ausge­
prägter, wie aus zahlreichen Bodenanalysen hervorgeht.
H.
Garns
(Wasserburg
a. B.j.
Scherrer, Max, V e g e t a t i o n s s t u d i e n i m L i m m a t t a l . Veröff.
Geobot. Inst. Rubel Zürich 1925. 2, 115 S. (10 Fig.)
Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich von Zürich bis Killwangen;
es wird aber nicht als Ganzes behandelt, sondern nach einer kurzen Ein­
leitung über das Klima (keine neuen Daten, hervorzuheben die Niederschlags­
kurven für 1896—1920), die Verbreitung des Rebbaues und die Einstrahlung
wärmeliebender Arten (d. h. hauptsächlich an den trockenen Südhängen
auftretender Arten meist östlicher Herkunft, besonders einige Glumifloren,
Orchideen und Genisteen) werden nur 3 Wiesengruppen „in ihren sozio­
logischen und wirtschaftlichen Verhältnissen" behandelt, wobei sich der
Verf. streng an die Terminologie von B r a u n - B l a n q u e t und Pav i l l a r d hält:
1. Das vom Verf. schon früher (vgl. Bot. Cbl. 1923. 3, 245) behandelte
Molinietum, von dem 4 „Subassoziationen" (Molinietum moliniosum, M. calamagrostidosum, Subassoziation von Equisetum máximum und Juncus subnodulosus) und mehrere Fazies (mit Dominieren von Sanguisorba officinaüs,
Serratula tinctoria, Pulicaria dysenterica, Succisa pratensis, Cirsium aryense
und oleraceum, Solidago serótina, ínula salicina und Galium rubioides),
sowie Aspektfolge, Verbreitung und Ökologie beschrieben werden. Aus
letzterer sei hervorgehoben, daß die Bodenreaktion fast aller untersuchten
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Gesundheitswesen
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