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Mach´ ich was, krieg´ ich was - Vital- Gesundheits-Zentrum

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Sport
„Wer heute aktiv vorbeugt, erspart sich komplizierte Hüft- und Knieoperationen oder Eingriffe am Herzen“, sagt Frank Weber, Leiter des Vital Gesundheitszentrums Hillesheim.
K
aum jemand, dem die
„Hexe“ nicht schon mal ins
Kreuz „geschossen“ hätte.
Stechende Schmerzen und die Unfähigkeit, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen sind die bekannten Folgen. Das weitere Vorgehen
ist bekannt: Spritzen, Salben und
evtl. auch ein paar Massagen – und
dann??? „Rückenschmerzen resultieren in den meisten Fällen aus der
Kombination aus Muskelschwund
und Kraftverlust. Bereits zwischen
dem 30. und 40. Lebensjahr bildet
sich die Muskulatur Stück für Stück
um satte 40 % zurück. In der Mitte
des Lebens angekommen, hat der
Mensch dann bereits soviel Muskelkraft eingebüßt, dass die Muskeln,
die eigentlich als Stütze für die Wirbelsäule gedacht sind, diese Aufgabe nicht mehr erfüllen können“, erklärt Frank Weber, Leiter des Vital
Gesundheitszentrums Hillesheim.
Muskelschwund ist aber nicht nur
der Auslöser für Rücken-, Hüft- und
Knieschmerzen, sondern ist auch
für Bandscheibenschäden, Arthrose und Osteoporose mitverantwortlich. Gleichzeitig nimmt durch
den fehlenden „Verbrennungsmotor“ (Muskeln) auch der Fettanteil unseres Körpers erheblich zu,
was zusätzlich die Bandscheiben
und Gelenke belastet. Frank Weber: „Dieser gefährliche Schwund
an Kraft- und Muskulatur ist vermeidbar. Eine korrekt ausgeführte
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Mach´ ich was,
krieg´ ich was
Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Schwäche
sind die Zivilisationskrankheiten unserer Zeit.
Aus diesem Grund beteiligen sich einige
Krankenkassen und Arbeitgeber an den Kosten für
spezifische Bewegungsanwendungen. Vorbeugen
gegen Krankheiten – o7 zeigt wie es geht.
Sportlehrer René Schäfer hilft Kundin Margret Dresen bei der optimalen Einstellung der Trainingsgeräte.
Kräftigungstherapie bremst die Abbauvorgänge des Körpers, baut die
Muskeln auf, fördert den Fettabbau
und wirkt Knochenschwund (Osteoporose) entgegen. Und wer heute
aktiv vorbeugt, erspart sich und der
Krankenkasse in fortgeschrittenem
Alter hohe Folgekosten für komplizierte Hüft- und Knieoperationen
oder Eingriffe am Herzen.“
Medizinische
Kräftigungstherapie
mit Zuschüssen
Aus diesem Grund erstatten viele Krankenkassen die Kosten für
medizinische Kräftigungstherapie.
Ein- bis zweimal pro Woche 30 Minuten konzentrierte Kräftigungstherapie genügt schon, um den
ganzen Körper zu stärken. „Bei
uns im Vital-Gesundheits-Zentrum
erfolgen die Anwendungen auf hoch
entwickelten Trainingsgeräten zur
isolierten Kräftigung der Muskeln.
Das kombinieren wir mit den Geräten des Dr. Wolff-Rückenzirkel, die
ganz ohne zusätzliche Gewichtsscheiben auskommen“, so Frank
Weber. Auch die 54-jährige Margret Dresen aus Feusdorf absolviert
3x pro Woche bei Frank Weber ihr
ganz persönliches Bewegungsprogramm: „Nach einer Rücken-OP
und anschließender Reha kam ich
hier ins Vital-Gesundheits-Zentrum.
Für mein ganz persönliches Bewe-
Zuschuss der Krankenkassen für Präventionskurse
Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich erheblich. Grundsätzlich gilt es zwei
Arten der Bezuschussung zu unterscheiden: Das Gesundheitsbudget (z.B. für Präventionskurse) und das
Bonusmodell der einzelnen Krankenkassen, welches
die Zuschüsse zu den gesundheitszuträglichen Anwendungen regelt. Hier lohnt sich also ein Vergleich.
Auf der Internetseite der einzelnen Krankenkassen
kann man die Höhe der Bezuschussung für Präventionstraining überprüfen.
AOK
Zahlt keine Zuschüsse, bietet eigene Kurse an.
Barmer Ersatzkasse
Maximal 150 € Gesundheitsbudget pro Kalenderjahr
für zwei Präventionskurse/Jahr á 75 €/Kurs.
Techniker Krankenkasse
Maximal 150 € Gesundheitsbudget pro Kalenderjahr
für zwei Präventionskurse/Jahr á 75 €/Kurs.
gungsprogramm gibt es hier eine
Vielzahl von Geräten, die individuell in Anforderung und Leistung
angepasst werden. Mir geht es jetzt
wirklich gut und ich fühle mich viel
>> Info
Die Bergische
Maximal 500 € Gesundheitsbudget/Kalenderjahr
für zwei Präventionskurse/Jahr á 250 €/Kurs, plus
300 € für Bewegungsanwendungen im Rahmen des
Bonusmodells.
Die Schwenninger Krankenkasse
Maximal 500 € Gesundheitsbudget/Kalenderjahr
für zwei Präventionskurse/Jahr á 250 €/Kurs, plus
300 € für Bewegungsanwendungen im Rahmen des
Bonusmodells.
R + V Betriebskrankenkasse
Maximal 500 € Gesundheitsbudget/Kalenderjahr
für zwei Präventionskurse/Jahr á 250 €/Kurs.
BKK Pfalz
Maximal 300 € Gesundheitsbudget/Kalenderjahr
für zwei Präventionskurse/Jahr á 250 €/Kurs, plus
150 € für Bewegungsanwendungen im Rahmen
des Bonusmodells.
kräftiger.“ Vor diesem Hintergrund
unterstützen die Krankenkassen
gesunde sowie erkrankte Personen
gleichermaßen; denn vorbeugen ist
besser als heilen. Frank Weber: „Die
Erstattung der Kosten der Kräftigungstherapie ist unabhängig von
einer Verordnung durch den Arzt.
Grundsätzlich bieten viele Krankenkassen ihren Versicherten und
deren mitversicherten Familienangehörigen einen Zuschuss für
gesundheitsfördernde, sportliche
Maßnahmen.“ Grundsätzlich sollte
man sich bei seiner Krankenkasse
nach den Zuschussmöglichkeiten
explizit erkundigen.
Weil Bewegung einfach
die beste Medizin ist
Viele Krankheiten und damit auch
ein großer Anteil der betrieblichen
Ausfallzeiten entstehen heute aus
Mangel an Bewegung. Um Arbeitgeber zu motivieren, mehr für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tun,
sind Leistungen des Arbeitsgebers
zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die hinsichtlich Qualität,
Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20
und 20a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch genügen, steuerfrei,
soweit sie 500 Euro pro Arbeitnehmer im Kalenderjahr nicht übersteigen.
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Seele and Geist
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