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LANDESJOURNAL A 11 – Auswahl für DGL/V – was war das - GdP

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J
LANDES OURNAL
HAMBURG
LANDESVORSTAND
A 11 – Auswahl für DGL/V
– was war das denn?
m letzten Monat fanden die Vorauswahlen für die
Hebungen unter anderem i. S. DGL/V statt. Deutlich
über 100 Bewerber mit mehr als 1600 Bewerbungen –
da kam auf die Auswahlkommission viel Arbeit zu. Für alle
überraschend mussten die Bewerber jedoch feststellen,
dass sich wie der Geist aus der Flasche das Vorauswahlverfahren plötzlich zum Auswahlverfahren verwandelt
hatte! Die Auswahlkriterien wurden festgelegt und auf
einmal standen die Gewinner für die gesamten Stellen
fest! Entgegen der Planungen ohne Auswahlgespräch –
bei dieser Menge an Stellen und Bewerbern!
I
Was war geschehen? Aus
durchaus verständlichen arbeitsökonomischen Gründen musste
die Anzahl der Bewerber sowie
der Bewerbungen reduziert werden, ein gewohntes Verfahren.
Schade allerdings, dass die dafür
notwendigen Auswahlkriterien
nicht vorher festgelegt wurden. So
war von Transparenz und Verlässlichkeit wieder mal keine
Spur.
Auch nachvollziehbar: im
Interesse der Förderung der
Beschäftigten vor Ort liegt zumindest dem Bedarfsträger, aber
natürlich auch den Beschäftigten
selbst daran, dass die ausgeschriebenen Stellen möglichst „im
Hause“ bleiben. Auch die GdP
fordert seit vielen Jahren die Vereinfachung der Auswahlverfahren, das Prinzip „Stelle zum
Mann“ und möglichst ein Verzicht auf große Auswahlveranstaltungen bis A 11.
Es ist aber im Interesse der
Betroffenen, vor allem derer, die
jetzt „hinten runter“ gefallen sind,
nicht akzeptabel, dass im stillen
Kämmerlein solange an Kriterien herumgedoktert wird, bis –
oh Wunder – an fast ausnahmslos
allen Dienststellen die Stelleninhaber gewonnen haben oder von
Angehörigen des Revieres
gewonnen wurden. Damit wir
nicht falsch verstanden werden: es
ist jedem gegönnt, der sich qualifizieren konnte und prinzipiell
anzustreben, ortsnahe Lösungen
zu erreichen.
Es kann aber nicht sein, dass
alle Bewerberinnen und Bewerber sich die Mühe machen, sich
ausgiebig auf die Auswahlgespräche vorbereiten, sich informieren und Zeit investieren und
plötzlich vor den Kopf gestoßen
werden! Was muss das für ein
Gefühl sein, mit Kollegen (und
gleichzeitig Konkurrenten) ins
Rennen zu gehen – wohlwissend
nach den Vorkriterien annähernd
die selben Startvoraussetzungen
zu haben und dann nicht zum
Zuge zu kommen. Ohne Gespräch, ohne Chance der Darstellung und des direkten Vergleiches. Wer dann noch erfahren musste, dass bei identischer
Beurteilung der eine gewinnt, der
andere aber ganz aus dem Rennen ist, wird verunsichert und
frustriert. Ganz zu schweigen von
den Bewerbern, die außerhalb
der Organisation ZD versucht
haben, eine der begehrten Stellen
zu ergattern. Mit diesem Verfahren: Null Chance! Das ist nicht
zu verstehen und stellt das
gesamte bisherige Auswahlverfahren in Frage. Hoffentlich
wurde zumindest seitens der
Personalvertretung die Möglichkeit des Einspruches genutzt. Die
GdP fordert, sofort zu verlässlichen und transparenten Verfahren zurückzukehren. Man hätte
dies Verfahren – sicher mit etwas
mehr Aufwand – mit reduzierter
Bewerberzahl komplett durchführen müssen. Ein Vorverfah-
ren ist ok – nicht aber das heimliche Hin- und Herschieben nach
Gutsherrenart. Das kann ja jeder.
Ein bisschen mehr Professionalität, Transparenz und Verlässlichkeit bitte schön!
Der Landesvorstand
Einweihung des
PK 23
m 8. Dezember 2004 konnte nach 1 1/2 -jähriger
Planungs- und Bauzeit nunmehr das neue PK 23 an
der Troplowitzstraße eingeweiht werden. Die GdP
überbrachte – stellvertretend für die gesamte Belegschaft
– dem Leiter des PK, KR Mathias Malowitz, die besten
Wünsche.
A
die große Schar der geladenen
Gäste ein Buffet auf die Beine
gestellt, dass sich vor dem eines
Partyservice absolut nicht verstecken muss – Hut ab!
In den Dankesreden des Innensenators Udo Nagel, des Polizeipräsidenten Werner Jantosch
sowie des PK-Leiters wurde den
vielen Helfern gedankt und herausgestellt, unter welch belastenden Bedingungen
die Kolleginnen und
Kollegen seit dem
vergangen Jahr arbeiten mussten. Schaut
man sich aber das
neue Gebäude an
und spricht mit den
Mitarbeitern, muss
man zu dem Ergebnis
kommen: es hat sich
gelohnt! Die GdP
wünscht viel Glück
Zur Einweihung: Gäste aus Politik und Polizei
im neuen Gebäude!
am PK 23.
Der Landesvorstand
Es war den Kolleginnen und
Kollegen deutlich anzumerken,
dass sie sich wirklich über ihr
neues Dienstgebäude freuten.
Besonders zu erwähnen: die
gesamte Organisation der Einweihungsfeier wurde in akribischer Fleißarbeit freiwillig durch
die Mitarbeiter des PK bewerkstelligt – professionell, freundlich
und mit Herzblut. Sie haben für
1/2005 Deutsche Polizei-H 1
J
LANDES OURNAL
INHALT
LANDESVORSTAND
● A 11 Auswahl – Was war das
denn?
● Einweihung des PK 23
Seite 1
Seite 1
GdP: Russische Delegation zu Gast
● GdP: Russische
Delegation zu Gast
Seite 2
● Mindestlöhne: Fluch oder
Segen?
Seite 3
● Engagement seit 25 Jahren!Seite 3
● Computertastaturen:
Bakteriennester!
Seite 4
Seite 4
● Nachruf
Seite 5
● Aufgaben im neuen Jahr Seite 6
● Handball in der
Polizei Hamburg
Seite 6
● Mitgliederversammlung
der WS
Seite 7
● Wir gratulieren
Seite 8
● Sterbefälle
Seite 8
● Preisskat und
Tauschgesuch
Seite 8
● Besuch aus Heinsberg
REDAKTIONSSCHLUSS
für die Februar-Ausgabe ist der
6. Januar 2005.
Deutsche
Polizei
m Rahmen eines mehrtägigen Besuches unsererHansestadt durch russische Vertreter der Hamburger
Partnerstadt St. Petersburg konnte ich die Delegation
in der Geschäftsstelle der GdP zu einem Meinungs- und
Erfahrungsaustausch begrüßen. Zu Gast waren Major
Vadim Borin, stellv. Leiter des Polizeidepartment St.
Petersburg und Umland, Frau Liubov Ezhova, Wissenschaftlerin des „Zentrums für unabhängige Sozialforschung“ sowie Boris Pustyntsev, Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation „Citizens’ Watch“.
I
Ziel des Besuches ist u. a. die
Intensivierung der Beziehungen
beider Partnerstädte, insbesondere der Erfahrungsaustausch zur
Unterstützung des Projektes
„Gewerkschaftsaufbau“. In einem mehrstündigen Gespräch
wurde sich über die Struktur und
Inhalte gewerkschaftlicher Arbeit
informiert. Die Delegation ist am
Aufbau fortlaufender Beziehungen zur Förderung einer gewerkschaftlichen Einrichtung in Russland, insbesondere St. Petersburg,
interessiert. Die russischen Orga-
nisationen betreten hier Neuland,
da die Bildung einer Gewerkschaft für Polizisten zwar rechtlich legalisiert, tatsächlich aber
nicht vorhanden ist. In gelöster
Atmosphäre konnten wir gegenseitig Einblicke in die tägliche
Arbeit und die spezifischen Probleme unserer Städte gewinnen.
Bemerkenswert z. B.: ein Polizist,
der in St. Petersburg aufgrund
Unachtsamkeit einen Streifenwagen „zerlegt“, wird vom
Dienstherrn automatisch mit der
Strafzahlung in Höhe eines
Monatsgehaltes diszipliniert! Und
vor dienstlichen und privaten
Risiken kann sich mittlerweile
auch in Russland abgesichert werden – aber der Dienstherr bestimmt, durch wen das geschieht!
Es gibt keine Wahlmöglichkeit
durch die Beschäftigten!
Es gab viel zu erzählen, einerseits auf deutsch, andererseits auf
russisch, manches auf englisch.
So verging die Zeit schnell im
Gespräch – auch wenn die Dolmetscherin hervorragend übersetzte.Wir vereinbarten die Intensivierung der Kontakte – und
nach Austausch der Meinungen
sowie der obligatorischen Gastgeschenke waren wir alle um
interessante Erfahrungen reicher.
Erfahrungen, die zukünftig ein
weiteres
Mosaiksteinchen
gewerkschaftlicher Arbeit ausmachen werden.
André Bunkowsky
Ausgabe:
Landesbezirk Hamburg
Geschäftsstelle:
Hindenburgstraße 49
22297 Hamburg
Telefon (0 40) 28 08 96 - 0
Telefax (0 40) 28 08 96 -18
E-Mail: gdp.hamburg@gdp-online.de
www.gdp-hamburg.de
Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:
Montag bis Mittwoch 7.30 bis 16.00 Uhr
Donnerstag 7.30 bis 16.30 Uhr
Freitag 7.30 bis 14.00 Uhr
Redaktion:
Jörn Clasen (V.i.S.d.P.)
Tresckowstraße 31
20259 Hamburg
Telefon (0 40) 40 60 30
E-Mail: joernclasen@web.de
Verlag und Anzeigenverwaltung:
VERLAG DEUTSCHE
POLIZEILITERATUR GMBH
Forststraße 3 a, 40721 Hilden
Telefon (02 11) 71 04-1 83
Telefax (02 11) 71 04-2 22
Anzeigenleiter: Michael Schwarz
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 28a
vom 01. 04. 2003
Anzeigen-Repräsentant:
Walter Grote
Odenwaldstraße 14, 20255 Hamburg
Telefon (040) 40 94 34
Herstellung:
L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG
DruckMedien
Marktweg 42–50, 47608 Geldern
Postfach 14 52, 47594 Geldern
Telefon (0 28 31) 3 96-0
Telefax (0 28 31) 8 98 87
ISSN 0170-6438
V. l. n. r.: A. Bunkowsky, Major Vadim Borin, Frau Liubov Ezhova und Herr Boris Pustyntsev.
2 H-Deutsche Polizei 1/2005
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LANDES OURNAL
FACHGRUPPE VERWALTUNG
Mindestlöhne Fluch oder Segen?
inige Politiker haben ihr soziales Herz entdeckt.
Und die Debatte über gesetzliche Mindestlöhne
initiiert. So könne ein Netz eingezogen werden,
um Dumpinglöhne vor einem noch tieferen Fall abzufangen. Die Argumente sind scheinheilig. Der Staat kann
nicht als Ersatz für die Tarifvertragsparteien herhalten. Ein
gesetzlicher Mindestlohn bedeutet einen Eingriff in die
Tarifautonomie. Zwischen dem von der Politik angeregten
gesetzlichen Mindestlohn und dem tariflichen Mindestlöhnen liegen Welten. Es klafft eine Kluft zwischen einem von
der Politik festgesetzten Mindestlohn, der dann von den
Arbeitgebern zur Lohnsenkung genutzt werden kann. Wenn
der Staat Mindestlöhne vorgibt, besteht die ernstzunehmende Gefahr, dass die Arbeitgeber versuchen werden, die
Löhne insgesamt auf dieses Niveau zu drücken.
E
Wird Vollzeitarbeit mit
Armut entlohnt?
Die gesetzliche MindestlohnPraxis in vielen Staaten hat
gezeigt, dass damit die Probleme
nicht zu meistern sind. Wo soll
die Höhe des gesetzlichen
Mindestlohn liegen? Bei 498 €
monatlich wie in Portugal oder
bei 727 € wie in den USA? Angewiesen auf derartige Löhne, ist die
bittere Armut vorprogrammiert.
Eingriff in die
Tarifautonomie?
Die Diskussion über gesetzliche Mindestlöhne ist nicht nur
ein Ablenkungsmanöver vom
Sozialabbau. Der gesetzliche
Mindestlohn wäre auch ein
gefährlicher Eingriff in die Tarifautonomie.
Nach wie vor drängen radikale
Arbeitgeber-Verteter auf noch tiefere Einschnitte in das soziale Netz
und die Beseitigung des Schutzes
der Arbeitnehmer durch Tarifverträge. Der mächtige Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Michael Rogowski, plädiert
nicht nur dafür, alle Tarifverträge
zu verbrennen. In diesen Tagen tat
er sich mit den Worten hervor:
„Unternehmen sollen Arbeit
schaffen, während die Beschäftigten die soziale Sicherung und
das Gesundheitswesen selbst
finanzieren.“ Hier soll nicht nur
mit der „sozialen“ Marktwirtschaft gebrochen werden.
Rogowski will: „… einen nackten Manschester-Kapitalismus
ohne sozialen Firlefanz.“ Da
war Bismarck im Deutschen
Kaiserreich mit Sozialgesetzen
schon weiter.
Das in freien Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und
Gewerkschaften ausgehandelte
System der Tarifverträge soll auf
den Prüfstand gestellt werden. Es
behindert offenbar den Wettbewerb, wenn Arbeitszeiten begrenzt, Urlaubstage und Arbeitsentgelte von den Tarifvertragsparteien vorgeschrieben werden.
Die Freiheit des Unternehmers wird behindert?
Wie man mit dieser Freiheit
umgeht erleben wir zur Zeit hautnah. Bei Opel, Karstadt-Quelle,
Daimler Chrysler und auch im
öffentlichen Dienst insbesondere
haben die Beschäftigten diese bittere Erfahrung machen müssen.
Massenentlassungen,Verlagerung von Standorten in so genannte Billiglohnländer und massive Einschnitte in Besoldung und
Versorgung im öffentlichen
Dienst sind derzeit die Folge.
Diese Freiheit der öffentlichen
Arbeitgeber werden wir sicherlich in den nächsten Tarifverhandlungen bewundern dürfen.
Rolf Thiel
LANDESVORSTAND
Engagement seit 25 Jahren!
uch dieses Jahr organisierte die GdP für die
„Kleinen und Großen“ das Weihnachtsmärchen im
Ernst-Deutsch-Theater. Aufgeführt wurde
„Schneewittchen“ nach den Gebrüder Grimm in der Textfassung und Regie von Hartmut Uhlemann. In diesem Jahr
feierte die GdP dazu ein Jubiläum. Seit 25 Jahren organisiert Uwe Koßel zusammen mit seiner Truppe das Weihnachtsmärchen für die GdP.
A
Kaum einer kann sich vorstellen
wieviel Vorbereitungen erforderlich sind, um für Polizeibeschäftigte und ihre Angehörigen so eine
Veranstaltung durchzuführen.Terminierung, Planung und letztendlich die Organisation der Weihnachtsbeutel setzen hohes ehrenamtliches Engagement voraus.Die
Veranstaltung wird von der GdP
auch finanziell unterstützt. Dazu
Uwe Koßel: „Die glänzenden Kinderaugen, die Aufgeregtheit auch
bei den Erwachsenen sind Motivation genug, diese Veranstaltung
für die Kolleginnen und Kollegen
und ihren Angehörigen immer wieder durchzuführen!“
Die GdP dankt für die 25-jährige zuverlässige Arbeit und gratuliert zum Jubiläum
Der Landesvorstand
Das Team um Uwe Koßel (oben links). Entspannt nach einer wirklich
gelungenen Veranstaltung.
1/2005 Deutsche Polizei-H 3
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LANDES OURNAL
LANDESVORSTAND
Computertastaturen: Bakteriennester!
u einem erstaunlichen Ergebnis kommt derMolekularbiologe und Hygieniker Charles Gerba
von der Arizona State University in einer Studie,
dass sich in den Tastaturen von Arbeitsplatzcomputern
eine Vielzahl von Bakterien ansiedeln. Bei seinen Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich bis zu 400 mal
(vierhundert) mehr Bakterien und Viren als auf einer
„durchschnittlichen“ Toilette ansiedeln.
Z
Besonders betroffen sind die
Computertastaturen von Firmen
und Behörden, welche von verschiedenen Mitarbeitern benutzt
werden.
Insbesonders die PC-Tastaturen an den PK/WSPK`s, an denen
im Wechsel verschiedene Kolleginnen und Kollegen arbeiten,
sind im besonderen Maße hiervon betroffen.
Ganz besonders in diesen
Tastaturen fänden sich nach den
Erkenntnissen der Studie neben
Niesspuren auch Essenreste und
Haarschuppen.
Empfindliche Kolleginnen und
Kollegen, besonders Allergiker,
reagieren ganz schnell auf diese
Bakterienbiotope und können
durch Ansteckungskrankheiten
ausfallen.
Der Biologe und Hygieniker
Charles Gerba empfiehlt, schmutzige PC Tastaturen öfters auszuschütteln und mit handelsüblichen Mitteln zu reinigen.
Die GdP empfiehlt den Kolleginnen und Kollegen dafür zu sorgen, dass diese öfters gereinigt
werden. Entsprechende Reinigungsmittel sollten an allen
Dienststellen vorgehalten werden.
Wir werden die Arbeitsmedizin auffordern, sich den Bakteriennestern in PC-Tastaturen anzunehmen und gegebenenfalls ein
Informationsschreiben zu versenden, um auf die möglichen
Man sollte sich die Mühe machen, eine Tastatur auch einmal umzudrehen, auszuschütteln und abzuwischen.
Gefahren hinzuweisen. Weiter
gehören hier Hinweise zur Reinigung hinzu.
Ansteckungskrankheiten
durch angesiedelte Bakteriennes-
ter in PC-Tastaturen müssen nicht
sein.
Peter Leiste
Besuch aus Heinsberg
om 4. bis 7. 11.
2004 waren Kolleginnen und Kollegen
einer GdP-Delegation aus
Heimsberg in Hamburg.
Heinsberg befindet sich in
Nordrhein-Westfalen.
V
Die Betreuung während ihres
Aufenthaltes in Hamburg wurde
von den GdP-Kollegen Holger
Schühmann und Peter Leiste
(Landesbezirk Hamburg) übernommen. Zum Besuchprogramm
gehörte u. a. eine mehrstündige
Stadtrundfahrt, Hafenrundfahrt,
die Vorstellung des WSPK 1 und
die Aufgabenschwerpunkte der
Wasserschutzpolizei in Hamburg
4 H-Deutsche Polizei 1/2005
durch die WSPK-Leiterin Kollegin Carola Kaschner, ein obligatorischer Fischmarktbesuch sowie
eine Rathausführung.
Unsere Gäste aus NRW waren
von der Stadt Hamburg beeindruckt und dankten der GdP
Hamburg für die gute Betreuung.
Peter Leiste
Die Leiterin des WSPK 1, Kollegin Carola Kaschner erläutert die vielfältigen Aufgaben der Wasserschutzpolizei.
J
LANDES OURNAL
FACHGRUPPE WASSERSCHUTZPOLIZEI
Nachruf
m 18. November 2004 ist unser beliebter Kollege
der Wasserschutzpolizei PD Ulrich Grage plötzlich
und völlig unerwartet, nach einem Herzinfarkt, im
Alter von 49 Jahren verstorben. Die Wasserschutzpolizei
hat nicht nur ihren stellvertretenden Leiter, sondern einen
sehr beliebten und kompetenten Kollegen verloren.
A
Unser Kollege Ulli Grage hinterlässt seine Ehefrau und seinen
13- jährigen Sohn.
Unser aller Mitgefühl gilt jetzt
in dieser schweren Zeit den Hinterbliebenen und Angehörigen.
den Stabsdienst der PD 451
umgesetzt und verrichtete dort
für ca. sechs Jahre erfolgreich
seinen Dienst bis er dann an die
LPS wechselte und dort als Fachlehrer unterrichtete.
Die Zeit am WSPK 3 war nur
von kurzer Dauer, denn der Leiter der WSP, Kollege Bernd
Spöntje holte sich seinen beliebten Kollegen und Freund in den
Leitungsstab, wo er ihn 2004 der
Amtsleitung Polizei und der
Behördenleitung als stellv. Leiter der Wasserschutzpolizei vorschlug.
Aufgrund seiner hohen fachlichen Kompetenz und Akzeptanz
in der Polizei und Behördenleitung wurde unser beliebter Kollegen zum stellv. Leiter der Wasserschutzpolizei ernannt.
Ein gemeinsames Ziel von
1977 am WSPR 2 ging für Kollegen Bernd Spöntjes und Ulrich
Grage in Erfüllung, die Wasser-
schutzpolizei einmal gemeinsam
zu führen.
Wir, die Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei,
werden unseren Kollegen Ulrich
Grage vermissen.
Auch mit seiner immer lockeren Art, seiner Schlagfertigkeit,
die den polizeilichen Alltag mit
einer Portion Humor schmackhaft machte, dabei den dienstlichen Aspekt nie außer Acht
gelassen, wird er uns fehlen.
Der Fachgruppenvorstand
der WSP
Anzeige
Ullrich Grage
Unser Ulli trat im April 1977
in die Wasserschutzpolizei ein
und hatte nach der Ausbildung
seinen Vollzugsdienst am WSR 2
begonnen.
Nach nur einem halben Jahr
Außendienst drückte Ulli erneut
die Schulbank an der FHÖV bis
zum Herbst 1982. Als Reviereinsatzführer (REF) nahm er nun wieder seinen Dienst am WSR 2 auf.
Nach nur zwei Jahren wurde
unser „Ulli“ aufgrund seiner
hohen fachlichen Kompetenz in
Ulli wollte aber weiter und so
zog es ihn zur Ratsausbildung,
welche er im Sommer 1994 erfolgreich absolvierte und erneut in
den Stabsdienst wechselte, bis er
dann am 1. August 1997 die
Dienststelle WS 21 übernahm.
Nachdem die Wasserschutzpolizei endlich das lang ersehnte
neue Dienstgebäude WSPK 3 in
Harburg bekam, wurde unserem
Kollegen Ulli Grage die Leitung
des Wasserschutzpolizeikommissariates übertragen.
1/2005 Deutsche Polizei-H 5
J
LANDES OURNAL
FACHGRUPPE SENIOREN
Aufgaben im neuen Jahr
iebe Kolleginnen und Kollegen, im Namen unserer
Gewerkschaft – besonders aber durch den Fachgruppenvorstand Senioren – darf ich euch und euren
Familien ein glückliches, vor allen Dingen aber gesundes
Jahr 2005 wünschen. Wir hoffen alle, dass es mit der
Wirtschaft wieder aufwärts geht, damit sich die Kämpfe
der letzten Jahre nicht wiederholen. Die Einschnitte sitzen
doch recht tief, wie
L
– Kürzung der Pensionen,
– Kürzung des Weihnachtsgeldes,
– Streichung des
Urlaubsgeldes,
– Verlängerung der
Wochenarbeitszeit,
– Beteiligung an der
Freien Heilfürsorge
bzw.
– Streichung der Freien
Heilfürsorge für
Berufsanfänger.
Die ersten vier Punkte betrafen alle Beamten und geschahen
in der Folge, dass die Kürzungen
bereits vorher bei Angestellten,
Arbeitern und Rentnern vorgenommen wurden. Die beiden letzten Punkte aber betreffen nur
Feuerwehr und Polizei, sie betreffen die „Innere Sicherheit“. Diese
Berufsgruppen, die verpflichtet
sind, ihren Dienst auch unter Einsatz ihres Lebens zu versehen,
wurden mit Sonderopfern belegt.
Das ist für mich völlig unverständlich!
Und wenn man dann noch
bedenkt, dass während der Protestpersonalversammlung am 30.
Juni 2004 im CCH unser Herr
Innensenator verkündet hat, dass
dies die letzte Kürzung in dieser
Wahlperiode ist, jetzt aber bereits
an einer Beteiligung an den Arztkosten gebastelt wird, dann muss
man sich fragen, wem man über-
haupt noch glauben darf. Oder
sollte die Frage lauten: „Was ist
die innere Sicherheit überhaupt
noch wert?"
Trotz der Volkspetition, die mit
20 000 Unterschriften doppelt
soviel wie erforderlich erbrachte,
bei der man dann aber 15% der
Stimmen nicht anerkannte, weil
manchmal etwas unleserlich, gab
es kein Umdenken. Die endgültige Abstimmung (13. 12. 2004)
lag bei Redaktionsschluss noch
nicht vor.
Das Vertrauen in Politiker, die
ihre Entscheidung mit dem Hintergedanken „Wer ist denn das
Volk?“ treffen, geht immer mehr
verloren. Diese Politiker vergessen allerdings, dass Feuerwehr
und Polizei stets mit Menschen
arbeiten und ein Gedächtnis
haben, das mindestens bis zur
nächsten Wahl reicht. Und auch
mit uns Pensionären muss man
rechnen! Wir stärken unsere
Gewerkschaft, die für uns in der
Vergangenheit viel erreicht hat,
weiter, denn nur durch diese
Stärke haben wir auch weiterhin
eine Chance, uns gegen unglaubwürdige Politiker zu wehren.
Weiterhin können wir unsere
Stärke über die Senioren-Beiräte
vertreten. Wir haben für fünf
Bezirke die Delegierten im Oktober gewählt und auch bereits
gemeldet. Leider haben wir für
die Bezirke Mitte und Wandsbek
noch keine Meldungen erhalten.
Kolleginnen und Kollegen, die
diesen Artikel lesen und in einem
dieser Bezirke wohnen – sie müssen noch nicht in Rente oder Pension, jedoch mindestens 58 Jahre
alt sein – mögen sich bitte in der
GdP-Geschäftsstelle unter Tel.
28 08 96-0 melden. Wir können
sie dann auf unserer Mitgliederversammlung am 11. 1. 2005 im
Personalrestaurant des Polizeipräsidiums wählen. Meldeschluss
in den Bezirken ist der 31. 1. 2005.
Der Kollege Karl-Heinz Neuwerk
wird auf Wunsch die Kollegen mit
den Aufgaben vertraut machen.
Ferner werden wir uns am
11. 1. 2005 ausführlich über die
Ziele und Aufgaben der APS –
Ansprechpartner für Senioren –
unterhalten.
Die neue Erreichbarkeitsliste
wird dann auch – wie versprochen – fertiggestellt sein.
Bis dahin
freundliche Grüße
Hans-Hermann Fritsche
POLIZEI HAMBURG
Handball bei der Polizei Hamburg
ie LPS 16 hat die
Redaktion gebeten,
nachstehende Info
zum Thema Handball in der
Polizei Hamburg den Interessierten über die Deutsche
Polizei zur Kenntnis zu geben:
D
Als erste Vorbereitung u. a. für
die Hamburger Polizeimeisterschaften im Hallenhandball
Anfang 2006 findet am
2. Februar 2005 von
13.00–16.00 Uhr in der
Sporthalle Hamburg
6 H-Deutsche Polizei 1/2005
ein Sichtungstraining für Damen
und Herren statt.
Interessenten melden sich bitte
bis spätestens 11. 1. 2005 bei
den unten genannten Ansprechpartnern, eine entsprechende
Einladung wird Ihnen und Ihren
Dienststellen dann voraussichtlich bis zur 4. KW 2005 zugehen.
Weitere Trainingstermine
(ebenfalls für Damen und
Herren) sind nach derzeitigem
Planungsstand: 11. 5. 2005, 7. 9.
2005, 9. 11. 2005, jeweils von
13.00–16.00 Uhr in der Sporthalle
HH.
Ansprechpartner:
Michael Janke
(Trainer Damen)
VD 01, NA.: 65820,
Britta Lindholm
(Betreuerin Damen)
PK 35, NA.: 63514,
Stephan Stop
(Trainer Herren)
PK 31, NA.: 53121,
Rüdiger Köhn
(Betreuer Herren/Trainer LBP) LBP 34,
NA.: 59342 oder
Kay-Stefan Herzig
(Fachwart) FLD 13,
NA.: 66054.
Nähere Auskünfte und Informationen erteilt auch die Zentrale Sportdienststelle der Polizei Hamburg/LPS 16 unter Tel.
6 82 66 (Jürgen Warnholtz).
J
LANDES OURNAL
FACHGRUPPE WASSERSCHUTZPOLIZEI
Mitgliederversammlung der Fachgruppe WSP
as vor einigen Jahren durch den Personalrat
WSP durchgeführt wurde, nämlich eine möglichst umfassende Information der Mitglieder,
fängt – zumindest in großen Teilen – die Mitgliederversammlung der WSP auf. Dabei ist es bereits gute Tradition, neben einem Bericht aus gewerkschaftlicher Sicht,
Kollegen und Kolleginnen der Führungsebene zu Wort
kommen zu lassen. Zudem besteht natürlich die
Möglichkeit, aus dem Zuhörerkreis zu hinterfragen
und Anregungen einzubringen.
W
Der Vorsitzende, Peter Leiste,
begrüßte die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer am 25. November
ganz herzlich. Dann gedachten
alle Teilnehmer dem leider sehr
viel zu früh verstorbenen Kollegen Ulli Grage.
Es folgte der umfassende und
informative Bericht des WSPL,
Bernd Spöntjes, der zunächst
einen wasserschutzpolizeilichen
Jahresrückblick gab. Schwerpunkte des Rückblicks waren u. a.:
➢ Die für den Hamburger Hafen erfolgreiche
Umsetzung des ISPSCodes (Terrorabwehr).
Der Hamburger Hafen
ist gut positioniert und
Beispiel für andere
Häfen;
➢ Der besondere Einsatz bezüglich des
Schiffsunfalles des
Säuretankschiffes
„ENA II“;
➢ Aber auch die Unterbringungssituation der
Dienststelle WSPF 21
sowie WSPK 2;
Der Bericht endete mit dem
Ausblick für 2005.
Der Leiter der WSPS, Manfred Köster, erläuterte die Notwendigkeit des Ersatzes des
Radarsimulators und den damit
verbundenen Problemen. Auch
durch die Erneuerung der Radaranlage mit seinem Kostenfaktor,
scheint die Zukunft der WSPS
als bundesweite WSP-Bildungsstätte gesichert zu sein.
Unser Landesvorsitzender,
André Bunkowsky, informierte
insbesondere über die Gewerkschaftsaktionen (in Zusammenarbeit mit den anderen Gewerkschaften) der vergangenen Monate bezüglich der Sparpläne des
Senats. Er bedankte sich für die
Unterstützung.
Veränderungen im
Vorstand
Da unser langjähriger, verdienter Fachgruppenvorsitzender,
Peter Leiste, zum Sommer 2005 in
den wohlverdienten Ruhestand
geht, war die Wahl eines neuen
Vorsitzenden notwendig. Um die
Möglichkeit der Einarbeitung zu
geben, erfolgt die Übergabe der
Amtsgeschäfte zum 31. März 2005.
Damit kann der scheidende Peter
Leiste den neuen Vorsitzenden in
den ersten Monaten noch mit Rat
und Tat zur Seite stehen.
Als neuer Vorsitzender wurde
Hans-Dieter Isermann mit nur
zwei Enthaltungen gewählt. Als
Nachfolger im Vorstand wurde
Frank Blumentritt einstimmig
gewählt.
Die Nachfolge des ausscheidenden Markus Kedrowitsch
wird Wilfried Schacht übernehmen, der ebenfalls einstimmig
gewählt wurde.
Die Fachgruppe wünscht den
gewählten Vertretern viel Glück
und ein glückliches Händchen.
Den Versammlungsabschluss
bildete der Bericht des scheidenden Fachgruppenvorsitzenden,
PL (Peter Leiste), der u. a. zur
Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab es umfassende Informationen rund um die WS.
• Entwicklung der
Freien Heilfürsorge u.
gewerkschaftlichen
Aktionen gegen Sparbeschlüsse des Senats;
• Entwicklung und den
Fortgang der Unstimmigkeiten an der
Dienststelle WSPR 4
sowie
• erfolgreich abgelaufenes WSP-Seminar
sowie die Planung des
nächsten Seminars
2005 referierte.
Die Fachgruppe WSP
Der scheidende Fachgruppenvorsitzende Peter Leiste übergibt die
anspruchsvolle Aufgabe an Hans-Dieter Isermann. Rechtzeitig das Ruder
zu übergeben und damit frühzeitig die Weichen für die zukünftige Arbeit
der Fachgruppe zu stellen, auch das zeichnet Peter Leiste aus.
1/2005 Deutsche Polizei-H 7
J
LANDES OURNAL
WIR GRATULIEREN ZUM
10. Januar 2005
Lotte Coors
11. Januar 2005
Ingeborg Gauerke
Alma Klabes
23. Januar 2005
Kaete Zander
70. Geburtstag
10. Januar 2005
Christel Zabel
24. Januar 2005
Julius Rosenow
25. Januar 2005
Henry Kropp
29. Januar 2005
Walter Hinsch
31. Januar 2005
Karlheinz Greve
91. Geburtstag
3. Januar 2005
Wilhelm Sage
16. Januar 2005
Gertrud Köneke
Richard Seeland
87. Geburtstag
92. Geburtstag
8. Januar 2005
Georg Pengel
21. Januar 2005
Irmgard Winkler
24. Januar 2005
Friedrich Leppert
28. Januar 2005
Erika Gehl
30. Januar 2005
Cäcilie Witt
80. Geburtstag
2. Januar 2005
Rolf Jerchel
3. Januar 2005
Günter Papist
10. Januar 2005
Rudolf Sieck
12. Januar 2005
Waldemar Rumstieg
16. Januar 2005
Christel Peussner
31. Januar 2005
Walter Kritsch
14. Januar 2005
Luise Stroetgen
26. Januar 2005
Betti Wegener
7. Januar 2005
Kurt Erwin Wulf
8. Januar 2005
Ilse Ganowski
13. Januar 2005
Elfriede Schulenburg
31. Januar 2005
Martin Schütze, Ang. LBV 332
Klaus von Borstel, Ang. E 210
Fritz Eggers, POK LPV 24
PREISSKAT
96. Geburtstag
9. Januar 2005
Hildegard Peters
25. Januar 2005
Charlotte Zoppke
31. Januar 2005
Gretchen Wöckener
97. Geburtstag
90. Geburtstag
Anzeige
wohlverdienten
Ruhestand
2. Januar 2005
Fritz Hilke
10. Januar 2005
Frieda Rehling
5. Januar 2005
Annita Thiemann
14. Januar 2005
Amanda Stubbe
89. Geburtstag
4. Januar 2005
Rolf Thiel, Ang. LPV 2213
Wilfried Mahnke, PHK, PK 22
Walter Schmalfeld, POK, PK 23
93. Geburtstag
88. Geburtstag
85. Geburtstag
40-jährigen
Dienstjubiläum
6. Januar 2005
Lucie Niemann
17. Januar 2005
Gertrud Stamm
30. Januar 2005
Herbert Andreasson
31. Januar 2005
Gustav Sierck
25-jährigen
Dienstjubiläum
1. Dezember 2004
Michael Timm, Ang. LPV 113
In der nächsten Ausgabe
(Februar 2005) folgt ein ausführlicher Bericht der traditionellen
Veranstaltung, die im 20. Jahr von
Hans-Hermann Fritsche organisiert und überaus erfolgreich ausgerichtet wurde!
TAUSCHGESUCH
Ich bin POM im BGS aus der
BGS Abteilung Blumberg (nähe
Berlin) und tätig in der Aufklärung und Observationseinheit.
Ich suche einen Tauschpartner(-in) aus dem Raum Hamburg/Bremen. Ich bin jederzeit
erreichbar unter : 01 79/9 41 68 06.
STERBEFÄLLE
22. Oktober 2004
Richard Arendt, PHM i. R. (84)
1. November 2004
Heinrich Pohlmann, POK i. R.
(62)
4. November 2004
Horst Reinecker, PHM i. R. (82)
6. November 2004
Karl Sensen, POM i. R. (89)
12. November 2004
Jürgen Hartwig, Arb. LBV 531
(43)
13. November 2004
Solvey Schröder, Witwe (71)
17. November 2004
Lieselotte Möller, Witwe (90)
18. November 2004
Ulrich Grage, PDir. WSP 020
(49)
27. November 2004
Alfred Spehrs, PHM i. R. (90)
Wir werden den Toten ein ehrendes Andenken bewahren.
8 H-Deutsche Polizei 1/2005
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Seele and Geist
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