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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN - FAGG

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
LEMOCIN, Lutschtabletten, gepresst
Tyrothricin, Zetrimid und Lidocain
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn Sie enthält wichtige
Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen
Behandlungserfolg zu erzielen, muss Lemocin jedoch vorschriftsgemäβ eingenommen werden.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
• Wenn Sie Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 5-7 Tagen keine Besserung eintritt,
müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie
Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,
informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
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Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Was ist Lemocin und wofür wird es angewendet?
Was müssen Sie vor der Einnahme von Lemocin beachten?
Wie ist Lemocin einzunehmen?
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie ist Lemocin aufzubewahren?
Weitere Informationen
1. WAS IST LEMOCIN UND WOFÜR WIRD EST ANGEWENDET?
Lemocin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln für Mundhöhle und Rachen.
Lemocin wird angewendet zur lokalen symptomatischen Behandlung und Schmerzlinderung bei
Mund- und Rachenentzündungen.
2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LEMOCIN BEACHTEN?
Lemocin darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Tyrothricin, Zetrimid und Lidocain oder
einen der sonstigen Bestandteile von Lemocin sind.
- im Falle einer Verletzung oder einer Schädigung der Rachen- und Mundschleimhaut,
die durch eine immunologische Reaktion oder eine Verletzung bedingt sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lemocin ist erforderlich,
- Bei eines Lokalanaesthetikums besteht die Verschluckungsgefahr.
- Dieses Medikament ist nur zu einer Anwendung von kurzer Dauer (5 bis 7 Tage)
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bestimmt. Falls die Symptome fortdauern, bzw. vom hohen Fieber, vom Schwindel oder
vom Erbrechen verbunden sind, soll das Medikament nur unter ärztlicher Überwachung
angewendet werden.
Bei Einnahme von Lemocin mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Artz oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw.
vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige
Arzneimittel handelt.
Bis jetzt ist keine einzige Wechselwirkung von Lemocin mit anderen Stoffen berichtet worden.
Das gleichzeitiges Anwenden von Surfaktanten (Kapillargefäβ-aktiven Stoffe wie Zahnpasten)
könnte die Zetrimidwirkung vermindern.
Bei Einnahme von Lemocin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nichtig.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Lidocain dringt durch die Plazentabarriere, jedoch konnte sich keine einzige schädliche Wirkung
auf der Fötus beweisen lassen. Dennoch gibt es keine klinischen Tatsachen bezüglich der
Einnahme von Lemocin während der Schwangerschaft, und die gegebenen Tatsachen die bei
den Versuchstieren gesammelt werden konnten, sind beschränkt. Deshalb ist es besser
Lemocin während der Schwangerschaft nur im Falle absoluter Notwendigkeit anzuwenden.
Der Wirkstoff Lidocain geht in die Muttermilch über. Daher wird es abgeraten Lemocin während
der Stillzeit zu gebrauchen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nichtig.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Lemocin
Wenn Sie allergisch gegen bestimmte Zucker sind, fragen Sie vor Anwendung dieses
Arzneimittels bitte Ihren Arzt. Lemocin enthält Sorbitol (ein Zuckerersatz). Daher sollten
Patienten mit angeborener Fructoseunverträglichkeit dieses Arzneimittel nicht anwenden.
Lemocin enthält keinen Zucker und darf daher von Diabetikern angewendet werden.
3. WIE IST LEMOCIN EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Lemocin immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem
Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die übliche Dosis ist:
Erwachsene und Kinder über 6 Jahre: 1 Tablette langsam im Mund zergehen lassen (nicht
zerbeissen):
- alle 2 bis 3 Stunden;
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- alle 1 bis 2 Stunden, falls die Entzündung schwerwiegend ist.
Nicht mehr als 8 Tabletten pro Tag einnehmen.
Im Falle von Halsentzündung oder Halsschmerzen mit erhöhter Temperatur, Kopfschmerzen,
Erbrechen oder Brechreiz Lemocin nicht mehr als 2 Tage ohne ärztlichen Rat einnehmen.
Lemocin wird mit Saccharin (ein Zuckerersatz) und Sorbitol (Rübenzucker) gesüßt. Lemocin
enthält keinen Zucker und kann somit von Diabetikern eingenommen werden.
Wenn Sie eine gröβere Menge von Lemocin eingenommen haben, als Sie sollten
Bis jetzt ist keine einzige Vergiftung von Lemocin berichtet worden.
Bei einer versehentlichen Überdosierung, bzw. durch eine Verwundung der Schleimhaut vom
Mund und Rachen, kann man Übelkeit, Erbrechen oder Störungen des Zentralnervensystems
(Nervosität, Zucken), verursacht durch Lidocain erwarten.
Falls Sie zu viel Lemocin eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt,
Ihren Apotheker oder an das Informationszentrum für Vergiftungsunfälle (070/245.245).
Wenn Sie die Einnahme von Lemocin vergessen haben
Nichtig.
Wenn Sie die Einnahme von Lemocin abbrechen
Nichtig.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder
Apotheker.
4. WELCHE NEBENWERKINGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Lemocin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten
müssen.
In seltenen Fälle wurde festgestellt:
- Örtliche Entzündung der Mundhöhle, falls zu viele Tabletten über einen zu langen
Zeitraum gelutscht wurden.
- Brechreiz, falls die Tabletten morgens auf nüchternen Magen oder in zu grossen
Mengen eingenommen wurden.
- Eine allergische Rückwirkung, die insbesondere durch eine Hautrückwirkung, bzw. ein
Geschwulst des Gesichtes und einen geschwollenen Hals (Quincke-Ödem)
hervortreten kann.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen
Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.
5. WIE IST LEMOCIN AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
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Nicht über 25°C lagern, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Verfallsdatum: Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Ausserpackung nach EXP
angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den
letzten Tag des Monats.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren
Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese
Maβnahme hilft die Umwelt zu schützen.
6. WEITERE INFORMATIONEN
Was Lemocin enthält
- Die Wirkstoffe sind: Tyrothricin (4 mg), Zetrimid (2 mg) und Lidocain (1 mg).
- Die sonstigen Bestandteile sind: Sorbitol – wasserfreie Zitronensäure - Talc Zitronenaroma - Pfefferminzearoma - Guar - Quinolingelb - Magnesiumstearat kolloidales Siliziumoxid - Natriumsaccharinat - grüner Lack.
Wie Lemocin aussieht und Inhalt der Packung
Lemocin Lutschtabletten, gepresst, sind in PVC/PVDC/Alu Blisterpackungen erhältlich.
Erhältlich in Schachteln mit 24 bzw. 50 Lutschtabletten.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Novartis Consumer Health N.V.
Medialaan 40
B-1800 Vilvoorde
Zulassungsnummer: BE157114
Abgabe: Freie abgabe
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt aktualisiert im: Dezember 2010
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im: 03/2012
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Kategorie
Gesundheitswesen
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