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1 Planung ist in die Zukunft gerichtet Vernetztes Denken und

EinbettenHerunterladen
Planung ist in die Zukunft gerichtet
Sport & Gesellschaft:
Voraussetzung:
Sport-Infrastruktur-Umwelt
Blick zurück
Thema 3: Planung des Bewegungsraumes –
aufbauend auf den Grundlagen der
Analyse
Blick voraus
Gesellschaftsentwicklung
Gesellschafts-, Sport- und Raumentwicklung
Sportentwicklung
ISPW Universität Bern
Martin Strupler-Grötzinger
Entwicklung des Bewegungsraumes
(Sportanlagenplanung)
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
2
Vernetztes Denken und Handeln
Prognosen – Perspektiven – Szenarien
Wir schaffen die Voraussetzungen für die zukünftige
Entwicklung im Bereich Bewegung und Sport
Gesellschaftsentwicklung
Raumentwicklung
Raumplanung und
Siedlungsentwicklung
Gesundheitspolitik
Bewegungsraum
Im Siedlungsgebiet
Sportentwicklung
Verkehrsplanung
Entwicklung des Bewegungsraumes
Sportförderung
(Sportanlagenplanung)
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
3
Was verstehen wir unter Bewegungsräumen?
Objektiv gegebener und
subjektiv erlebter
Bewegungsraum
Gliederung:
1. privater Raum
2. halböffentlicher und
institutioneller Raum
3. öffentlicher Raum
> Natur (Parks, Wälder, Berge
etc.)
> bebaut (Strassen, Plätze etc.)
• öffentlicher Raum
> bedeutungsoffener Raum
wie Spielstrassen, Parks,
Plätze
> funktional definierter
Raum wie Verkehrswege,
Spielplatz, Pausenplatz etc.
> standardisierter Raum wie
Fussballfeld, LA-Rundbahn,
Sporthalle etc.
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
4
Sportanlagenplanung bisher
Normierte Sportanlagen für den organisierten Sport und den
Schulsport
5
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
6
1
Räume für Bewegung und Sport umfassen
Räume für Bewegung und Sport umfassen
zuallererst:
das unmittelbare
Wohnumfeld und
Innenhöfe
bewegungsgerecht
geplante und eingerichtete
Wohnungen
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
7
Räume für Bewegung und Sport umfassen
Planung des Bewegungsraumes
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
8
Räume für Bewegung und Sport umfassen
Spielplätze, Grünflächen und Parks
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ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Strassen und Wege
Martin Strupler
9
Räume für Bewegung und Sport umfassen
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
10
Räume für Bewegung und Sport umfassen
Aussenräume von
Schulanlagen
und natürlich wie bisher
die normierten Anlagen für
den organisierten Sport
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
11
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
12
2
denn: Sportanlagen und Bewegungsräume sind…
und: Sportanlagen- und Bewegungsraumplanung ist…
Grundvoraussetzung für
eine Erhöhung des
Anteils bewegungsaktiver
Personen in der
Bevölkerung
finanziell der klare
Schwerpunkt der
staatlichen
Sportunterstützung
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
13
und: Was Schlösser und Kirchen im Mittelalter waren,
sind heute die Sportstadien
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
14
Bewegungsraum und Sportanlagen
Erholungs- und
Bewegungsraum:
nicht klar abgegrenzte
Aussenbereiche in
Natur und Landschaft
Wichtiger Treffpunkt, ja
Lebensmittelpunkt der
Gesellschaft
Sportanlage:
bebaute, abgrenzbare
Anlage zugunsten einer
sportlichen Betätigung
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
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Prognosen für die Sportanlagen- und Bewegungsraumplanung
Lösungsmöglichkeiten
Entwicklungsfaktoren
Einbettung in kommunale
Bewegungsraum- und
Sportanlagen-Konzepte
(KoBeSaK) - oder GESAK
mit interdisziplinärer
Zusammenarbeit aller
Politikfelder, die Sport und
Bewegung beinhalten:
Bildung, Gesundheit, Freizeit,
Gesellschaft und soziales
Zusammenleben, Wirtschaft,
Umwelt, Verkehr, Raumplanung
Limitierende Faktoren
– Bevölkerungs- und
Freizeitzuwachs
– Zunehmendes
Gesundheitsbewusstsein
– Trend zum Ganzjahressport
– Bewegungserlebnisse in der
Natur
– Spezialisierung und
Diversifizierung
– Ansprüche an die Freizeitund Erholungsqualität
– Bedarf des professionellen
Sport
– Bedarf des Berufsschulsports
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– Finanzen
– Raum und Boden
– Schutz der Naturräume und
Erholungsgebiete
– Eingeschränkte
Benützungszeiten
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
17
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
16
Vorteile:
Synergien
effizienter Ressourceneinsatz
langfristige Finanzplanung
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
18
3
Lösungsmöglichkeiten (I):
In bestehenden Anlagen und in bebautem Gebiet
zusätzlich Raum für Bewegung und Sport schaffen
Lösungsmöglichkeiten (II):
In bestehenden Anlagen und in bebautem Gebiet
zusätzlich Raum für Bewegung und Sport schaffen
Nutzungen verdichten und bestehende Anlagen
optimal auslasten
qualitative Verbesserung des bestehenden
wohnraumnahen Bewegungsraumes (Pausenplätze,
Hinterhöfe, Wege, Strassen, und Plätze, Parks etc.)
Ältere Anlagen sanieren und den heutigen
Bedürfnissen anpassen
Bodenbeläge (Tennen- und Sandplätze, Kunstrasen
etc.), welche eine intensivere Nutzung möglich machen
Ergänzung / Erweiterung bestehender Bewegungsräume
mit zusätzlichen Sport-, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten (Multifunktionalität)
sport-/erholungs- und freizeitgerecht
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
19
Neue Formen betr. Aufsicht und Betrieb, welche eine
Verlängerung der Öffnungszeiten ermöglichen
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Planung des Bewegungsraumes
Lösungsmöglichkeiten (III):
zusätzlicher Raum für Bewegung und Sport
ausserhalb bereits bebautem Gebiet
Lösungsmöglichkeiten (IV):
neue Sportanlagen nach Ausschöpfung vorstehender
Möglichkeiten mit
Selbstbeschränkung bei der Nutzung der Natur als
Bewegungsraum
Martin Strupler
20
zusätzlicher Raum für Bewegung und Sport
ausserhalb bereits bebautem Gebiet
–hoher Nutzungsflexibilität / Anpassungsfähigkeit
–vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten
–räumlichen Reserven
Der professionelle Sport finanziert die Anlagen für seine
speziellen Bedürfnisse weitgehend selbständig; die öffentliche
Hand sichert sich eine Mitsprache
Förderung des Langsamverkehrs (hpm) durch ein
umfassendes Netz an Fuss-, Rad- und Skatingwegen
Rückgewinnung des urbanen Raumes für Sport und
Bewegung
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Lösungsmöglichkeiten (V): Nachhaltige
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
21
Entwicklung des Raum für Bewegung
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Energie sparen
– Graue Energie bei der Erstellung von Anlagen
– Rückgewinnung sicherstellen, erneuerbare Energien verwenden
Bund
Kanton
Instrumente der Raumplanung
Konzepte und Sachpläne
22
z.B:
Nationales Sportanlagenkonzept
Landschaftskonzept CH
(Behördenverbindlich)
Erarbeitung von Grundlagen, z.B:
Richtpläne
Leitbild, Raumordnungskonzept
Konzepte, Sachpläne
Kantonales Sportanlagenkonzept
Teilbereich:
Sport, Freizeit und Erholung
(Behördenverbindlich)
Gemeinde
Erarbeitung von Grundlagen, z.B:
Leitbild, Lokales Bewegungs- u.Sportnetz
Kommunale Richtplanung
Kommunales Sportanlagenkonzept
Kommunale Nutzungsplanung
Publikationen „Ökologie am Bau“, Heft 1 Hochbau; Heft 2 Energie
auf educanet
Trägerschaft
Martin Strupler
Grundlagen
Erarbeitung von Grundlagen, z.B:
Grundzüge der Raumordnung CH
Realisierungsprogramm
Konzept Sportpolitik
Bauökologie
– nachwachsende, und wieder verwertbare Baustoffe verwenden
(möglichst auf PVC, Alu, Tropenholz verzichten)
– Schadstoffhaltige Produkte vermeiden (Anstriche, Klebstoffe,
Formaldehyd)
– Wasser sparen (Brauchwasser aufbereiten, Regenwasser nutzen,
Durchflussmengen-Regler)
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
Sportanlagenplanung im Überblick
und Sport
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
23
Nutzungspläne
(Zonenpläne)
Baureglemente
(Grundeigentümerverbindlich)
Projektierung, Baubewilligungsverfahren und Bau einer Sportanlage
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
24
4
Planungsinstrumente
Planungsinstrumente
• für den Schulsport:
* gemäss RPG
Beispiele Sport
*Leitbilder
*Konzepte
*Prognosen/Vergleiche/Analogien
"Die tägl. Bewegungsstunde"
Konzept des Bundesrates für die Sportpolitik
Zunahme der Freizeit und sportlicher Aktivitäten
–
–
–
–
*Pläne (Richt-, Nutzungs-, Objektplan) Planbeisp. aller Art von bestehenden Sportanlagen
Bedarfsabklärungen
Statistiken/Daten/Umfragen
Masse/Grössen/Normen
Richtwerte
bei Benützenden von Sportanlagen, Schulen,
Vereinen; Bevölkerungsumfrage
Bevölkerungsentwicklung/-zahlen, altersmässige
Verteilung; Benützungsstatistiken (Frequenzen)
von bestehenden u. geplanten Sportflächen (z.B.
Forderungen der Sportverbände)
Sportfläche/Einwohner
(Erfahrungswerte SAK-BE 1974), Angaben
Empfehlung 001 BASPO
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
Klassenzahlen
Klassengrössen
Alter / Stufe
Zahl der Sportstunden / Woche (oblig. und freiwilliger Schulsport)
• für den organisierten und nicht-organisierten Sport:
– Bevölkerungszahl (demographische Zusammensetzung und
Entwicklung)
– bestehende Anlagen mit ihrer Belegung und Auslastung
– Bedürfnisabklärungen (z.B. Vereins- und Bevölkerungsbefragungen)
– spezifischen Anforderungen der einzelnen Sportarten (Masse,
Reglemente etc.)
25
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Planungsinstrumente Schulsport
Planungsinstrumente Schulsport
Auslastung durch Schulklassen:
Am Beispiel Schulsporthallen (aus Empf. BASPO 201)
Anlage
Turnhalle
Spielhalle
Lehrschwimmbecken
Hallenbad (mit 3 Becken)
Schulturnanlage
Leichtathletikanlage
Freibad mit 3 Becken
Klassenzahl
10-12
30-36
36
108
12
108
108 (+)
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
27
Raumprogramm
Mindestmasse
Einfachhalle
Doppelhalle (I)
Doppelhalle (II)
Dreifachhalle
28
44
32.5
46
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
x 16 x 7
x 23.5 x 7-8
x 28 x 7-8
x 26 x 8-9
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
m
m
m
m
Martin Strupler
Planungsinstrumente Vereinssport
Richtwerte – Geschichtliche Entwicklung
Am Beispiel Vereins- und Veranstaltungshallen
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
(aus Empfehlung BASPO 201)
Raumprogramm
Mindestmasse
Einfachhalle
Doppelhalle
Dreifachhalle (I)
Dreifachhalle (II)
32
44
50.5
62.5
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
x 20.5 x 8-9 m
x 32 x 8-11 m
x 28 x 8-11 m
x 32 x 8-11 m
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
29
1860
1876
1898
1931
1946
1966
1966
1974
1990
1992
1998
2002
26
28
NIGGELER 4000 Fuss im Freien / 2400 Fuss gedeckt (ca. 12 x 20 m)
1. TS : 10 m2 / Schulkind im Freien
2. TS : gedeckter Turnraum
1. Normalien EMD
2. Normalien ETS
Planungsbuch E. Strupler (erste theoretische Basis)
3. Normalien ETS
Kant. Sportstättenplanung BE (erweiterte theoret. Basis)
Richtplanung Sportanlagen ESSM 001
Kantonales Sportanlagenkonzept BE
Nationales Sportanlagenkonzept (NASAK)
Empfehlungen BASPO 001
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
30
5
Auszug aus
Sportstättenplanung
Kanton Bern, 1974
Auszug aus
Empfehlung 001 BASPO
Grundlagen zur Planung,
2002
mit Flächenrichtwerten
(Sportfläche pro EinwohnerIn)
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ohne Flächenrichtwerte
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
31
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Planung des Bewegungsraumes
Checkliste Sportanlagenplanung (vgl. Empfehlung BASPO 001)
Standorte von Sportanlagen
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Definition der Anlage
bevorzugte Lage / Standortmöglichkeiten / Erschliessung
Nutzungsanforderungen
Kombinationsmöglichkeiten > siehe spätere Folie
Raumprogramm (Sport- und Nebenräume)
bauliche Grundlagen, Normen
betriebliche Grundlagen
Kennzahlen (für Erstellung / Betrieb / Unterhalt)
in touristischen Gebieten: spezielle zusätzliche Anforderungen
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Beispiele zur Multifunktionalität
sport-
Martin Strupler
33
Martin Strupler
32
Topographische Anforderungen / Terrain
Verfügbarkeit und Kosten der Grundstücke
Einzugsgebiet
Erschliessung / Verkehrsaufkommen
Erreichbarkeit > spätere Folie
Emissionen / Immissionen
Einpassung ins Landschaftsbild
Raumbedarf / Grösse / sportartspezifische Anforderungen
Kombinationsmöglichkeiten > nächste Folie
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Planung des Bewegungsraumes
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34
Mobilität: Distanzen und Zeiten
freizeiterholungsgerecht
Anlagekombinationen:
km / Min.
• Hallenbad - Freibad
• Freibad - Rasenspielfeld
Schule
0.5 / 5
1.5 / 5
-
-
Verein
1 / 10
7 / 20
12 / 20
25 / 30
Freizeit
1 / 10
5 / 15
10 / 15
15 / 20
Zuschauer
1 / 10
10 / 30
12 / 20
30 und mehr
• Freibad - Quartiersport- / Kinderspielplatz
• Hallen- / Freibad - Kunsteisbahn
• Kunsteisbahn - Freizeitpark / Inlineanlage
• Kunsteisbahn - Tennisplätze
• Kunsteisbahn - Beachfelder
• Sporthalle - Fitnessanlagen
• Sporthalle - Jugendzentrum
•
(nicht gültig für spezielle Sportarten und Anlagen für Massenveranstaltungen)
…
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
35
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
36
6
Weiterführende Informationen
Prognosen für die Sportanlagen- und Bewegungsraumplanung
Planungscheckliste für Sportanlagen, u.a. mit allen
Sportverbandsadressen
Entwicklungsfaktoren
www.iaks.ch
> Fachgruppen > Planungscheckliste
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Planung des Bewegungsraumes
Limitierende Faktoren
– Bevölkerungs- und
Freizeitzuwachs
– Zunehmendes
Gesundheitsbewusstsein
– Trend zum Ganzjahressport
– Bewegungserlebnisse in der
Natur
– Spezialisierung und
Diversifizierung
– Ansprüche an die Freizeitund Erholungsqualität
– Bedarf des professionellen
Sport
– Bedarf des Berufsschulsports
37
Martin Strupler
Beispiel KoBeSaK (oder GESAK):
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– Finanzen
– Raum und Boden
– Schutz der Naturräume und
Erholungsgebiete
– Eingeschränkte
Benützungszeiten
Planung des Bewegungsraumes
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Martin Strupler
Beispiel
Sportanlagen- und Bewegungsraum-Konzept für die Gemeinde xy
(I)
Ziele eines GESAK, Begriffe, Ausgangslage
Sportanlagen- und Bewegungsraum-Konzept für die Gemeinde xy
(II)
Gliederung
Der Bewegungsraum wird aufgeteilt nach Hauptgruppen des Anlagenkatalogs gemäss Empfehlung 001:
Aufbau
• Ist-Angebot (quantitativ und qualitativ)
• Ist-Nutzung
• Wunsch-Bedarf (Basis: Befragungen)
• Ziel-Angebotes (durch Fachspezialisten beurteilt, gewichtet, ergänzt)
• Soll-Angebot, Umsetzungsschritte, Etappierung
Die Nachhaltigkeit der Massnahmen ist in prioritärer Reihenfolge nach folgenden
Möglichkeiten zu überprüfen:
• Bestehende Anlagen optimal auslasten, unterhalten und betreiben (organisatorische
Massnahmen)
• Bestehende Anlagen den heutigen und zukünftigen Bedürfnissen entsprechend
anpassen (sanieren, erneuern, erweitern)
• Neue Anlagen planen und erstellen
ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
39
•
Turn- und Sporthallen
•
Freianlagen bei Schulen; Rasenplätze, Leichtathletikanlagen
•
Schwimmanlagen
•
weitere Anlagen des formellen Sports wie Tennis-, Eissport-, Schiessanlagen
etc.
•
Freizeitsportanlagen und erweiterter Bewegungsraum für den informellen Sport:
bewegungsfreundliche Siedlungen mit zusammenhängenden Lebens- und
Streifräumen, (Kinder-)Spielplätze, Pausenplätze, Familiensportplätze,
Spielstrassen, Radwege und Inlinestrecken, Rollsportanlagen, Lauf- und
Reitsportmöglichkeiten, Bewegungs- und Sportmöglichkeiten in Grünanlagen und
Parks etc.
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
Beispiel KoBeSaK:
Beispiel KoBeSaK :
Übersicht und Zusammenfassung (Textform), Gemeinde Saanen, 1999 / 1
Übersicht und Zusammenfassung (Textform), Gemeinde Saanen, 1999 / 2
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Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
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ISPW UNI BERN: Sport&Gesellschaft Sport-Infrastruktur-Umwelt WS 2006/07
Planung des Bewegungsraumes
Martin Strupler
40
42
7
Literatur zur Planung des Bewegungsraumes
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Adam Klaus und Kunz Bruno: Langfristiges Konzept zum Ausbau der öffentlichen
Sportanlagen für die Stadt Opfikon, Diplomarbeit am ISSW, 1996
Arnold Max / Frei André / Kannewischer Harald: Fortführende Sportanlagenplanung
der Stadt Kreuzlingen, Abschlussarbeit Nachdiplomkurs Sportanlagenbau, 2004
BASPO/Bundesamt für Raumplanung: NASAK, Bericht, 1997
BASPO, Empfehlung 001: Sportanlagen, Grundlagen zur Planung, 2002
BASPO, Empfehlung 823: Bessere Nutzung der Sportinfrastrukturen, 1999
Erziehungsdirektion des Kantons Bern: Kantonale Sportstättenplanung, 1976
Erziehungsdirektion des Kantons Bern: Sportanlagenkonzept, Kurzfassung (d+f),
1992
Grichting Patrick: Konzept zur Verbesserung der öffentlichen Sportanlagen und angebote der Gemeinde Leukerbad, Diplomarbeit am ISSW, 1997
Grillo Reto: Der Bewegungsraum im Länggassquartier, Diplomarbeit am ISSW, 1992
Sportamt/Hochbauamt/Amt für Raumplanung GR: Raumplanung Graubünden Sportstättenplanung, 1995
Strupler Ernst: Planung und Bau von Turn- und Sportstätten, Gyr, Baden, 1966
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Planung des Bewegungsraumes
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43
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