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Ausgabe 2, April 2013 - Haus & Markt

EinbettenHerunterladen
Wohnen: Wohntrends 2013 →4
Das Hausbesitzer-Magazin
energie: Alternative Energien →25
Extra: Garten
→30
www.hausundmarkt.de | Dortmund | 3. Jahrgang | April 2013 | Nr. 2 | 2 €
renovieren: sonderseiten „Dortmund tut was!“ →17
Besuchen Sie unsere grosse Ausstellung in Dortmund
April 2013
F o r t h e e a r.
Willkommen
Sehnsucht nach Sonnenschein.
For the eye.
For live.
Ulrich Müller-Poetz
Herausgeber
Haus & Markt
Selten wurden Sommer und Sonnenwärme so sehr herbeigesehnt wie nach diesem
gefühlt endlos langen Winter. Und so manch ein Blick auf die Heizkostenrechnung sagt,
dass es höchste Zeit ist für eine Heizungsmodernisierung! Nicht zu vergessen, dass all die
Schäden des Dauerfrosts, die erst jetzt so richtig sichtbar werden, fachmännisch beseitigt
werden müssen. Verschiedene Tipps und Ratschläge zur Renovierung von Haus und
Heizung mit Umstieg auf erneuerbare Energien finden Sie hier in der aktuellen Ausgabe.
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung bei der Lektüre!
F i s c h e r & F i s c h e r.
wohnen
aus Naturschiefer von
renovieren
H i g h e n d L a u t s p re c h e r b o x e n
Wohntrends 2013 → 4
Fenster → 11
energie
Hinweis: Sie haben Anregungen für uns oder Themenwünsche?
Schreiben Sie uns per E-Mail an u.mueller-poetz@aktuell-verlag-avv.de
Elektroinstallation → 22
Küche → 6
Wintergarten → 7
Bad → 12
Bodenbeläge → 14
Sonderseiten „Dortmund
tut was!“ → 17
Heizungssanierung → 24
Alternative
Energien → 25
extra
Bild: tdx/Groja
Garten → 30
Recht → 32
Rauchmelderpflicht
NRW → 33
Impressum → 33
Marktplatz → 34
Bahnhofstraße 2
Bezugsquellen → 35
D-57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg
Tel.: 0 29 74-83 48 4 · Fax: 0 29 74-83 48 6
info@fischer-fischer.de
www.fischer-fischer.de
Titelfoto:
Schwörer-Haus
Glaselemente für
stilvollen Garten

Sichtschutzelemente aus Glas ermöglichen sowohl die Aussicht ins
Grüne als auch einen dezenten Schutz vor neugierigen Blicken. Zusätzlich
sorgt Glas für ein unvergleichliches Ambiente im Garten, denn man fühlt sich
einerseits mittendrin und kann sich andererseits auf eine Beobachterposition
zurückziehen. Das klare Material bietet durch seine undurchlässige Oberfläche
Schutz vor Wind und Regen und erweist sich generell als absolut witterungsbeständig.
Zugleich ist Glas heutzutage nahezu schlagfest und bruchsicher, so dass keine
Gefahren drohen. Es lässt sich aufgrund der Modulform nach Wunsch positionieren und aufbauen. Moderne Fertigungsmethoden sorgen für verschiedene
Designs, die sich sogar farblich gestalten lassen. Alle Informationen zum hier
gezeigten „GroJaAmbiente“ und zu den weiteren Produkten des Unternehmens
sind auch im Internet unter www.groja.de zu finden. (tdx/Groja) 
April 2013
Haus & Markt
3
Foto: Cor
Wohnen
Neue Optik und Ästhetik, flexibler Stauraum - wahlweise als Einbauschrank oder Raumteiler.
Mellow, weich: Dieser Eigenschaft hat das Designerduo Jehs+Laub ein Elementmöbelprogramm mit sanft gerundeten Rückenpolstern und Sitzflächen
gewidmet.
Wohntrends 2013
Ein ebenso interessantes Beispiel ist die Abkehr von der ehemals so beliebten 1-2-3 Garnitur.
Hier saßen die Herren des Hauses
gerne im Einzel-Sessel, während
sich der Rest der Familie das Sofa
teilte. Heute punktet die moderne
Wohnlandschaft oder das L-FormSofa mit dazugehörigem Pouf,
und die traditionelle Sitzordnung
wird aufgelöst. Sitzen nach Rangordnung ist out. Es geht um Bequemlichkeit und Komfort für alle.
Überhaupt soll modernes
Wohnen viel Entlastung bringen.
Sei es in der Küche mit exquisiter Technik, die die Haushaltsarbeit am liebsten vollautomatisch
­bewerkstelligen soll, sei es der
Massagesessel für gestresste Rücken, mehr Funktionen im
­Sofa für alle erdenklichen
Zwecke, mehr kluger Stauraum
für bessere Ästhetik oder die
barrierefreien Badmöbel nebst
Dusche.
Gutes Wohnen ist wichtig
Die Pro-Kopf-Ausgaben für
Möbel steigen weiter. Im Jahr
2012 hat jeder Deutsche durchschnittlich 383 Euro für Möbel
ausgegeben. Inklusive Einrichtungsbedarf kommt man sogar
auf 440 Euro im Durchschnitt. Ein
Bestseller-Ranking für Möbel gibt
es dabei nicht. Neue Möbel werden immer dann gekauft, wenn
4
Haus & Markt
April 2013
die alten Schmuckstücke kaputt
sind oder die neuen Vorteile gegenüber den alten Möbeln bieten. Vorteile werden individuell
höchst unterschiedlich gesehen.
Für manche Konsumenten reicht
eine neue Optik und Ästhetik, andere brauchen Innovationen, um
wieder ins Portemonnaie zu greifen. Die Lebensdauer von Möbeln
ist im statistischen Durchschnitt
immer noch recht hoch. Aber
auch hier differenziert der Konsument stark. Während ein Bett
manchmal mehrere Jahrzehnte
das gleiche bleibt, wird eine neue
Wohnzimmereinrichtung schneller
neu gekauft. Und wenn Sperrmüll
abgeholt wird – in manchen Regionen ist das noch üblich – stapeln
sich abgewetzte Möbel, Matratzen und Möbelteile bergartig vor
den Häusern. Immer dann müsste
doch der Möbelhandel gute Umsatzzahlen schreiben.
Mit neuen Möbeln werden
oft auch alte Muster überwunden. Ein schönes Beispiel ist der
deutliche Verkaufsrückgang der
klassischen Schrankwand. Er zeigt
die gewünschte Flexibilität in der
Raumgestaltung und ein neues
„Stauraumverständnis“, weg von
unübersichtlichen und übergroßen Schrankfächern hin zu intelligenten Funktionsmöbeln auch in
anderen Räumen.
Besonders spannend ist der
Bereich der Möbelstücke, die variantenreich zu nutzen sind und
sich als Verwandlungskünstler
präsentieren. Das Konzept der
Vielfachnutzung entstammt dem
Schlafbereich, denn umklappbare Sofas sind omnipräsent in
deutschen Wohnungen. Auch
Einbauschränke und sogenannte
Gleittüren anstelle von Schwingtüren zählen zu den Klassikern
und reduzieren den Platzbedarf
erheblich. Neu sind Einrichtungsobjekte, die zwar im Raum stehen, aber durch ihre Multifunktionalität verschiedenen Ansprüchen
gerecht werden und somit an
einer Stelle mehrere Aufgaben erfüllen können.
Die Unabhängigkeit von Wand
und Decke eröffnet Optionen –
von Nachrüstung über Umstrukturierung, bis zum Standortwechsel. Herzstück ist eine flache
Tasche, aus der rechts und links
je eine Gleittür herausgezogen
werden kann. Diese schirmen
den Schrankraum, ähnlich eines
Paravent, ab. Dahinter verbirgt
sich ein flexibel zu gestaltender Innenraum: Im Jugendzimmer passgenauer Kleiderschrank,
im Singlehaushalt Stauraum mit
Computerplatz, geräumige Garderobe für die ganze Familie oder
attraktiver Raumteiler für die
„Best Ager“.
ert wird der Trend durch rast­lose
Städter, die weltweit Dächer,
Brachflächen, Balkone und Terrassen erobern und eigenes Gemüse
und Kräuter anbauen. DesignIdeen für mehr Natur in der
­Wohnung werden die neue grüne
Leidenschaft weiter füttern.
(ju/VDM/homesolute.com) 
Gleittüren
Die Wohnfläche pro Kopf liegt in Deutschland bei nie dagewesenen 43 Quadratmetern. Die
Wohnungen sind so gut ausgestattet wie nie zuvor. So leben die Deutschen heute in 179 Millionen Räumen, die allesamt möbliert sind.

Die Deutschen lieben
das Wohnen. Die Menschen sind
gerne zu Hause, aber die verbindlichen Wohnleitbilder vom „guten
Wohnen“ aus früheren Zeiten verlieren an Bedeutung. Heute wird
differenzierter gewohnt. Wie?
Haus & Markt hat Ursula Geismann, Trend- und Designexpertin des Verbandes der Deutschen
Möbelindustrie, anlässlich der
imm cologne, der Internationalen Möbelmesse in Köln, um eine
Stellungnahme gebeten.
Eine herausragende Rolle wird beim künftigen Wohnen
der „Raum unter freiem Himmel“
spielen, sei es Garten, Balkon
oder Terrasse. Seit Jahren steigen
die Ausgaben für die LustgartenGestaltungen erkennbar an. Es
profitieren nicht nur die Pflanzenlieferanten, sondern auch die
Gartenmöbelhersteller. Das tiefe
Bedürfnis nach Naturerfahrung
lässt sich in der eigenen Umgebung schnell befrieden. Angefeu-
Immer das Gleiche.
Immer anders.
Immer offen.
Immer zurückhaltend.
Immer variabel.
Immer passend.
Maßgeschneiderte Gleittür-Systeme
Möbel Drees GmbH & Co. KG
Bodelschwingher Straße 125 · 44357 Dortmund-Bodelschwingh
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April 2013
Haus & Markt
5
Foto: licht.de
Wohnen
Wintergarten
Geschätzter
Mittelpunkt
Ein moderner Wintergarten ist integrierter Bestandteil eines Hauses, in dem sich Menschen
und Pflanzen gleichermaßen wohl fühlen können. Die häufigste Form ist der beheizte Wintergarten mit entsprechenden Auswirkungen auf
das Klima und den Energiehaushalt der angrenzenden Räume.

Viele Argumente sprechen für einen Wintergartenbau:
mehr Wohnfläche, die vielfältige Nutzung, die vom Arbeitszimmer über eine Küche bis zum
Hobbyraum reichen kann, und
die positive Auswirkung auf den
Energieverbrauch des gesamten
Gebäudes. Und nicht zuletzt: Ein
Wintergarten erhöht den Immobilienwert.
Doch viele Hausbesitzer entscheiden sich nach wie vor aus
ganz einfachen wie überzeugen-
Um sich den
Traum von einem großen
Wintergarten zu
erfüllen, ist kein
überdimensionales Grundstück
vonnöten.
Foto:
Sunshine/HLC
den Gründen für den gläsernen
Anbau: Hier lässt sich wie nirgendwo sonst die Natur erleben
– und das sogar das ganze Jahr
über. Geschützt vor schlechtem
Wetter kann man sich einen Rückzugsort schaffen.
Wenn man sich für den Anbau
entschieden hat, gilt es jedoch einiges zu berücksichtigen, um ein
optimales Ergebnis zu erzielen.
Wir haben Experten um Tipps gebeten, die Ihnen bei Ihrer Planung
weiterhelfen können. (ju) 
Separate Leuchten für Herd, Schränke und Theke bringen
das Licht immer dorthin, wo es gerade benötigt wird.
EXPERTENTIPP von Dipl.-Ing. Franz Wurm, 1. Vorstand des Wintergarten Fachverbands e.V., Rosenheim
Küche
Immer im richtigen Licht
Küchen sind wie die Menschen, die sie benutzen: Keine gleicht der anderen. Der eine bevorzugt die offene Wohnküche, der andere die Mini-Küche, in der Geräte und Gewürze jederzeit
in Reichweite sind. Auch die Beleuchtung von Küchen lässt sich individuell gestalten. Denn
Licht macht die Arbeit leichter und schafft Atmosphäre.

Beim Hantieren an der
Arbeitsplatte oder am Herd stören
Schatten. Sie lassen sich vermeiden, indem mehrere Leuchten
dezentral an Decken, Wänden
oder an Oberschränken angebracht werden. So kommt immer
genügend Licht von oben, vorne
oder von der Seite. Für die Grundbeleuchtung am „Arbeitsplatz
Küche“ sind breit abstrahlende
Deckenein- oder -aufbauleuchten
eine gute Wahl. Sie sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung.
Schälen, Schneiden und der
Umgang mit heißen Töpfen ist
nicht ungefährlich. Extra-Beleuchtung schützt vor Verletzungen und erleichtert die Arbeit. Sie
sorgt dafür, dass eine Beleuchtungsstärke von mindestens 500
6
Haus & Markt
April 2013
Lux erreicht wird. Zusätzliches
Licht liefern zum Beispiel drehund schwenkbare Strahler, deren
Licht sich gezielt auf Tisch, Herd
oder Arbeitsplatte richten lässt.
An Oberschränken oder Regalen
können Leuchten oder Lichtleisten
auch nachträglich leicht angebaut
werden. Der empfohlene Mindestabstand zwischen Lichtquelle und Arbeitsfläche beträgt 50
Zentimeter. Als Lichtquellen bieten sich LEDs, Leuchtstofflampen
oder effiziente Halogenlampen
an. Wichtig: Möbelanbauleuchten
sollten eines der Brandschutzsymbole „F“, „M“ oder „MM“
tragen, je nachdem, auf welchem
Material sie montiert sind. Außerdem sollten sie ein anerkanntes
Prüfzeichen wie etwa „VDE“ oder
„ENEC“ aufweisen.
Braten am Herd oder schneller Kaffee am Bistrotisch: Küchen
werden flexibel genutzt. Darum
muss auch die Beleuchtung flexibel sein. Mehrere, getrennt geschaltete Leuchten ermöglichen
verschiedene Lichtstimmungen,
wenn etwa in der Küche nicht nur
gekocht, sondern auch gegessen wird. Per Dimmer lässt sich
die Beleuchtung komfortabel an
wechselnde Tätigkeiten und Tageslichtverhältnisse anpassen.
Zum Essen bevorzugen die
meisten Menschen eine separate Beleuchtung. Geeignet sind
zum Beispiel Deckenleuchten mit
einem fokussierten Lichtkegel
oder Pendelleuchten, die in einem
Abstand von etwa 60 Zentimetern zur Tischplatte abgehängt
sind. So blenden sie nicht und
ermöglichen dennoch ungestörten Blickkontakt. Höhenverstellbare Modelle sind eine gute Wahl,
wenn die Leuchte auch für die
Allgemeinbeleuchtung der Küche
genutzt werden soll.
In der Küche hält man sich
häufig auf, das Licht ist – vor allem im Winter – oft eingeschaltet.
Effiziente Lichtquellen sparen hier
jede Menge Strom. Halogenlampen sind überall da die richtige
Wahl, wo brillantes, warmweißes
Licht mit perfekter Farbwiedergabe gefragt ist. Sparsamer im Verbrauch und sehr viel langlebiger
sind jedoch LEDs, Leuchtstoff- und
Energiesparlampen. Alle Lampentypen sind sowohl in Warm- als
auch in Neutralweiß erhältlich.
(ju/licht.de) 
Mit Weitsicht zur optimalen Durchsicht
Einfachgläser und Isoliergläser „älteren Standards“ sind für Wintergärten nicht geeignet.
Beim Wintergarten muss ein MehrscheibenIsolierglas mit erhöhter Wärmedämmung, also
ein Wärmedämmglas, in Verbindung mit hoch
dämmenden Rahmenmaterialien zum Einsatz
kommen. Diese Gläser können nahezu überall
eingesetzt werden, denn sie bieten optimale
Wärmedämmung bei gleichzeitig hoher Energie- und Lichtdurchlässigkeit. Bei einer Wärmedämmverglasung
ist die Dichtung des Scheibenzwischenraums entscheidend. Der
Wärmeverlust in diesem Bereich kann mit sogenannten „warmen
Kanten“ aus Edelstahl oder Kunststoff – das sind Abstandhalter
– wesentlich verringert werden. Um eine noch bessere Wärme-
dämmung zu erzielen, tragen die Glashersteller auf der raumseitigen Scheibe zum Scheibenzwischenraum hin eine hauchdünne
Edelmetall-Beschichtung auf. Durch diese „Low-E-Beschichtung“
(low-emissivity – geringes Emissionsvermögen) wird die Wärmeabstrahlung in den Scheibenzwischenraum und damit der Wärmedurchgang durch das gesamte Mehrscheiben-Isolierglas nach
draußen reduziert. Die Luft kann durch ein Edelgas mit geringerer Leitfähigkeit, wie etwa Argon oder Krypton, ersetzt werden.
Zwar ist eine Dreifachverglasung kostenintensiver, aber vor allem
Besitzer eines Nord-Wintergartens sollten zu dieser Variante greifen.
Mehr zum Thema finden Sie unter
www.wintergarten-fachverband.de
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35
WINTERGÄRTEN
TERRASSENÜBERDACHUNGEN
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Verkaufsbüro Dortmund: Tel. 02 31 / 92 72 482
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Tel. 02 01 / 83 91 03 84
April 2013
Haus & Markt
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Fotos: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz
Foto: markilux
Wohnen
Eine gepflegte und funktionstüchtige Markise
ist eine Bereicherung für jedes Haus.
Rollläden sorgen für schutz und gutes Klima.
Sonnenschutz
Frühjahrs-Check für Markise und Co.
Die ersten Knospen sprießen, morgens zwitschern die Vögel und die Sonne wagt sich wieder hervor – die ersten Frühlingstage sind die perfekte Gelegenheit, um Balkon und Terrasse fit für die
Sommersaison zu machen. Nach dem langen Winter brauchen auch die Sonnenschutzvorrichtungen
einen gründlichen Frühjahrs-Check.
EXPERTENTIPP von Michael Gerling, technischer Leiter bei markilux, Emsdetten
Sonnenschutz im Wintergarten: Worauf sollte man achten?
Beim Kauf eines Wintergartens ist es
wichtig, gleich an den richtigen Sonnenschutz zu denken. Sehr wirkungsvoll ist
vor allem eine außen angebrachte Wintergartenmarkise. Licht und Wärme werden hier bereits reflektiert, bevor sie auf
die Glasoberfläche treffen. Wichtig beim
Kauf einer Markise ist die Ausrichtung des
Wintergartens. Zeigt er nach Süden, so
heizt sich der Innenraum besonders stark auf. Für ein gutes
Raumklima und als Blend- oder Sichtschutz geeignet, sind hier
neben der Beschattung des Daches Vertikalmarkisen oder ein
seitlicher Sonnenschutz gefragt. Zudem sollte man an das Belüftungssystem des Wintergartens denken. Hiervon hängt ab,
in welchem Abstand zur Glasoberfläche die Markise zu befes-
tigen ist. Komfort und Energieersparnis sind weitere wichtige
Punkte: Mit Wettersensoren sowie einer Zeitschaltuhr ausgestattet, lässt sich eine Wintergartenmarkise bequem per
Elektromotor ein- und ausfahren. Ideal sind zudem Systeme
mit verrückbaren Schienen, die optisch kaum auffallen. Beim
Markisentuch schließlich ist die Farbwahl entscheidend, aber
auch die Ausstattung. So gibt es Stoffe mit und ohne Aluminiumbeschichtung, die das Sonnenlicht reflektieren. Ferner
Tücher, in die Wasserabläufe eingewebt sind, damit sich keine
Wassersäcke bilden. In jedem Fall ist bei Technik und Tuch auf
Qualität zu achten und auf Hersteller, die mit erfahrenen Fachpartnern kooperieren. Sie bieten verlässlichen Service, wenn
es um Beratung und das spätere Warten der Anlage geht.
Mehr unter www.markilux.de
EXPERTENTIPP von Steffen Schanz, kaufmännischer Leiter der Schanz Rollladensysteme GmbH, Simmersfeld
Flexible Schattendesigner für den gläsernen Anbau
Die Wintergarten-Beschattung von Schanz
hilft dabei, das Klima und den natürlichen
Lichteinfall individuell zu regulieren. Eine
besonders harmonische Lösung, die sich
der Gesamtarchitektur anpasst, bieten die
Wiga Star Rollladensysteme. Sie eignen
sich für jede Dachneigung und Dachform
und können auch nachträglich ohne viel
Aufwand installiert werden. Die Rollladenkästen werden farblich auf die Fassade des Hauses abgestimmt und stellen damit einen gelungenen Abschluss der Beschattung dar. Vor allem aber: Die Alu-Rollläden verhindern,
dass aus dem Wintergarten ein ungemütlicher „Backofen“
wird, da sie bis zu 92 Prozent der Sonnenstrahlen reflektieren,
bevor diese überhaupt aufs Glas treffen. Auch Regen, Hagel
und Sturm können dem Wiga Star nichts anhaben. Dank der
stranggepressten Lamellenprofile sind diese Rollläden sehr
8
Haus & Markt
April 2013
stabil, langlebig und widerstandsfähig gegen alle Witterungseinflüsse. Auf Wunsch ermöglicht eine siebartige Struktur
der Lamellen (Select-Profil) eine individuelle Beschattung
Ihres Wintergartens. Das garantiert nicht nur jederzeit ein
angenehmes, ausgeglichenes Klima, in dem die Pflanzen gut
gedeihen, sondern bietet auch Raum für schöne Lichtspiele. Je nach Wunsch ist die Oberfläche der Rollläden eloxiert
oder farbbeschichtet. Zur Auswahl stehen zahlreiche Farben
und Farbvarianten. In welchen Abständen die Lichtschienen
integriert werden, ist jedem selbst überlassen. Das Streulicht,
das dadurch entsteht, sorgt für gute Laune und steigert das
Wohlbefinden.
Weitere Informationen zu den flexiblen Schattendesignern, die in
jeder nur erdenklichen Fensterform erhältlich sind und sich auch
für „normale“ Fenster bestens eignen, gibt es unter
www.schanz.de

Obwohl Rollläden, Markisen und Co. speziell für den Außeneinsatz gefertigt sind, können
Witterungseinflüsse über kurz
oder lang das Material schädigen
– Wind, Frost und die andauernde
Nässe haben in den vergangenen
Monaten ihre Spuren hinterlassen.
Schmutz, Staub oder kleinere Witterungsspuren können
relativ einfach entfernt werden.
Markisentücher lassen sich mit
warmem Wasser, milder Reinigungslösung und einem weichen
Schwamm säubern. Bürsten und
härtere Hilfsmittel können das
Markisentuch aufrauen und beschädigen. Führungsschienen,
Jalousienlamellen und Rollladenpanzer werden mit einem
Schwamm und klarem Wasser
gereinigt.
Dagegen erfordern größere
Schäden – etwa verschlissene Tücher oder ein nicht mehr intaktes
Gestänge – häufig den Einsatz des
Fachmanns. Hier bieten die qualifizierten Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks professionelle
Hilfe: vom Austausch des Markisentuchs über das Gestänge bis
hin zu einer neuen Anlage. Wer
seinem Außenbereich in diesem
Sommer neuen Glanz verleihen
will, lässt das alte Markisentuch
gegen ein Segel in modernem
Design austauschen. Passende Innenjalousien und Rollos in hellen
Sommerfarben holen die warme
Jahreszeit auch in die eigenen vier
Wände.
Außerdem sollten Rollläden
und Markisen mindestens einmal
im Jahr gewartet werden. Auch
die Anlage selbst sollte auf ihre
Gebrauchstüchtigkeit hin geprüft
werden. Dafür stehen die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks
bereit und helfen Ihnen beim
Frühjahrs-Check. Denn nur so sind
Langlebigkeit und dauerhafter
Komfort gewährleistet.
Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, wenn Sie an eine Modernisierung der vorhandenen
Anlagen denken. Auch hier gibt
der Fachmann Empfehlungen,
beispielsweise wie sich Rollläden
und Sonnenschutzvorrichtungen
nachträglich mit Motor und Steuerung automatisieren lassen und
er übernimmt auch die den Einbau
der Technik. Dann bewegt sich
der Sonnenschutz per Knopfdruck
oder Fernbedienung und bietet
optimale Wirkung; mithilfe eines
Sensors kann sich der Schattenspender sogar selbst positionieren und seine Stellung ändern,
sobald der Sonneneinfall dies notwendig macht.
Wer im Frühling in Rollläden
und Sonnenschutzprodukte investiert, profitiert das ganze Jahr von
einem angenehmen Raumklima:
Im Sommer schützen rechtzeitig
geschlossene Anlagen die Räume vor Hitze und übermäßiger
Sonneneinstrahlung; im Winter
halten geschlossene Rollläden die
Heizwärme nachts im Innern. Das
verhilft zu behaglichen Temperaturen und spart zudem Kosten für
Heizung sowie Kühlung ein. (ju) 
Klima und Schutz
nach Maß
Die Schrägrollladen
für aussergewöhnliche
Fensterformen und
Wintergärten
Schanz Rollladensysteme GmbH
Telefon kostenlos 0800/ 900 50 55
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April 2013
Haus & Markt
9
Foto: tdx/Groja
Renovieren
service
Entscheidungshilfe
Wenn der Entschluss gefasst wurde, dass die eine oder andere Veränderung und zeitgemäße
Modernisierung geplant werden soll, sind Informationen und Anschauungsmaterial von entscheidender Bedeutung. Die Redaktion von Haus & Markt hat zu den Themen Bad und Wintergärten einige Tipps mit entsprechenden Ausstellungen für Sie zusammengestellt.
Bitte erfragen Sie telefonisch vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten. Die Redaktion
wünscht viel Freude und Spaß bei der Informationsrecherche.
infok asten
Badausstellungen
Bäderstudio Kresse
Sanitär & Heizung
Kieferstr. 41
44225 Dortmund
Tel. 0231 424081
Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. 10 - 13 Uhr
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Tel. 0211 329379
Mo. - Fr. 10 - 19 Uhr
Sa. 10 - 18 Uhr
www.arnolds-design.de
Otto Bechem & Co. KG
Karolingerstr. 51
45141 Essen
Tel. 0201 83260
Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr
Sa. 9 - 14 Uhr
www.bechemco.de
Mülheimer Handel Haustechnik
Zentrale Mülheim
Weseler Str. 41 - 45
45478 Mülheim an der Ruhr
Tel. 0208 5804153
Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr
Sa. 10 - 14 Uhr
www.mhhaustechnik.de
badwelt Collin KG
Helmut-Käutner-Str. 1
45127 Essen
Te. 0201 827390
Mo. - Do. 10 - 17 Uhr
Fr. 10 - 14 Uhr
Schautag So. 11 - 16 Uhr
www.collin-kg.de
Raab Karcher Düsseldorf
Ronsdorfer Str. 96
40233 Düsseldorf
Tel. 0211 730310
Mo. - Fr. 7 - 17 Uhr
Sa. 8 - 12 Uhr
www.raabkarcher.de
Gottschall & Sohn KG
Lierenfelder Str. 35
40231 Düsseldorf
Tel. 0211 7355293
Mo. - F. 10 - 18 Uhr
Sa. 10 - 14 Uhr
Schau-Sonntag: Jeden So. 10 - 14 Uhr
http://ausstellungen.gc-gruppe.de/index.
php?id=112
Bad Oase Hasenkamp
Herner Str. 335 - 343
44807 Bochum
Tel. 0234 9041266
Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr
Sa. 9 - 14 Uhr
So. 11 - 16 Uhr
www.hasenkamp-bochum.de/kontaktbad-oase-bochum.html
10
Haus & Markt
Wintergarten-Ausstellungen
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Reuter - Reuter Badshop
Kühlenhof 2
41169 Mönchengladbach
Tel. 02161 3089210
Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr
Sa. 9 - 16 Uhr
www.reuter.de/ausstellungen.html
Richter + Frenzel Düsseldorf
Königsberger Str. 100, Geb. 25a
40231 Düsseldorf
Tel. 0211 738500
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. 10 - 14 Uhr
www.richter-frenzel.de/b2c/
badeinrichtung/badausstellung/
FORTUNA Wintergarten
Vertriebsgesellschaft mbH
Opladener Str. 155 / Ecke Steinstr. 1
40764 Langenfeld Reusrath
Tel. 02173 18805 oder 9445910
Mo. - Fr. 9 - 18, Sa. 9 - 15 Uhr
So. freie Schau 11 - 16 Uhr
www.fortuna-wintergarten.de
GEWE Werksvertretung
Dorstener Str. 191
44652 Herne-Wanne
Tel. 02325 3726-0
Mo., Di., Do. 9 - 12 Uhr und 15 - 18 Uhr
Mi. + Fr. 9 - 12 Uhr
Schautag: Jeden 1. So. im Monat 14 - 17 Uhr
www.gewe.com
HELÖ Wintergartenbau GmbH
Gerresheimer Str. 191
40721 Hilden
Tel. 02103 48318
Mo. - Fr. 8 -18, Sa. 10 - 14 Uhr
und nach Vereinbarung
www.heloe-wintergaerten.de
Miniflat Deutschland
Kölner Str. 160 - 164 (an der B1)
45481 Mülheim an der Ruhr
Tel. 0208 480083
Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. 10 - 16 Uhr
www.miniflat.de
Starke Metallbau GmbH
Wagenbergstr. 51
59759 Arnsberg
Tel. 02932 96240
Besichtigung nach tel. Vereinbarung
www.starke-metallbau.de
Walther Bauelemente GmbH
Viersener Str. 7
47929 Grefrath
Tel. 02158 95950
Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr
Sa. 10 - 13 Uhr
www.walther-bauelemente.de
Wohltuende Ruhe mit Schallschutzfenstern.
Schallschutzfenster
Der Lärm bleibt draußen!
Ab und zu etwas Lärm von draußen macht kaum jemandem etwas aus. Schlecht ist es allerdings, wenn der Hausbewohner durch eine permanente, laute Geräuschkulisse an Erholung
und Schlaf gehindert wird.

„Bevor die Gesundheit
leidet, sollte der lärmgeplagte Haus- oder Wohnungsbesitzer deshalb über den Einbau von
besonderen Schallschutzfenstern
nachdenken, die je nach Leistung
den Schalldurchgang am Fenster
reduzieren. Dann haben weder
der feierwütige Nachbar, noch
verliebte Frösche im Teich oder
der nahe Flughafen eine Chance“, erklärt der Geschäftsführer
des Verbandes Fenster + Fassade
(VFF), Ulrich Tschorn.
Dafür, dass Schallschutzfenster
perfekte Leisetreter sind, sorgen
im Wesentlichen folgende Faktoren: Die fortschrittliche Konstruktion der Fenstergläser, des Flügelund des Blendrahmens sowie der
Fugen zwischen Fensterflügel
und Blendrahmen. „Die Verglasung von Schallschutzfenstern
ist eine Meisterin der Lärmreduzierung. Erreicht wird dies unter
anderem mit einem im Vergleich
zu normalen Wärmedämmverglasungen asymmetrischen Aufbau
der Scheiben und durch einen höheren Glasanteil“, erklärt Tschorn.
Häufig kommt Verbundglas zum
Einsatz, bei dem sich zwischen
den beiden verklebten Scheiben besondere Schallschutzfolien befinden. Zusätzlich verbessern mehrere Dichtungsebenen
die Dichtigkeit und damit den
Schallschutz des Fensters. „Wird
dann noch beim Einbau des Fensters besonders auf die zwischen
Fenster und Außenwand liegende
Fuge geachtet und die Erzeugung
einer Schallbrücke vermieden, ist
endlich Ruhe im Haus“, bekräftigt
Tschorn.
was lauter ist es bereits in Wohnzimmer und Küche, gefolgt vom
Arbeitszimmer oder dem Bad,
wo es erfahrungsgemäß sowieso
lebhafter zugeht. Entsprechend
unterschiedlich kann auch die
Schalldämmwirkung der Fenster
ausfallen“, so Tschorn. Doch egal,
welcher Fenstertyp bzw. welche
Schallschutzklasse zum Einsatz
kommt: Neue Fenster sorgen für
mehr Sicherheit, erhöhen den
Wohnkomfort, sparen dank fortschrittlicher Materialien und Herstellungsmethoden teure Heizkosten ein und halten die Kälte
draußen. „Dazu kommt die Nutzung von kostenloser Solarenergie – das trägt in der Winter- und
in der Übergangszeit zur Reduktion der Heizkosten bei, was neben
der Lärmreduzierung zusätzlicher Balsam für Körper und Geist
ist.“ (VFF/DS) 
Dort, wo man im Haus für gewöhnlich nach Ruhe sucht, sollten
die Schallschutzfenster entsprechend effektiv sein. Das gilt zum
Beispiel für die Schlafräume, wo
sich jede Form von Lärm negativ
auf die Nachtruhe auswirkt. „Et-
April 2013
Haus & Markt
11
Foto: VDS/Geberit
Foto: VDS/Glamü
Renovieren
Eine planvolle Modernisierung dient nicht nur Senioren.
Ein Bad ohne Barrieren bietet in jedem Lebensalter einen
unmittelbaren Gewinn an Komfort und Lebensqualität.
Neben dem guten Gefühl, für die Herausforderungen
der Zukunft gerüstet zu sein, birgt die Badrenovierung
auch die Chance, das Praktische mit dem Schönen zu
verbinden.
Wohnungsbesitzer sollten daher
unbedingt einen Fachmann hinzuziehen, um ihre Umbaumaßnahmen so zu gestalten, dass sie
bei der KfW für altersgerechte
Renovierungen ein zinsgünstiges
Darlehen bis zu einer Höhe von
max. 50.000 Euro pro Wohneinheit beantragen können. Wie es
heißt, dürfen in Absprache mit
dem Vermieter auch Mieter mit
einer finanziellen Unterstützung
für ihre Modernisierungsmaßnahmen rechnen. (ju/vds) 
Info: Das kostenlose Infopaket
mit allen Details zum Förderprogramm lässt sich unter
https://altersgerecht-umbauen.
kfw.de anfordern. Ein Tilgungsplanvolle Modernisierung dient
nicht nur Senioren. Vielmehr
garantiert ein Bad ohne Barrieren in jedem Lebensalter einen
unmittelbaren und langfristigen
Gewinn an Komfort und Lebensqualität.
Wer Bäder schon heute den
Bedürfnissen von morgen anpassen will, kann bei der Finanzierung dieser Maßnahmen
unter Umständen mit attraktiven
Konditionen rechnen. Haus- und
Foto: Villeroy & Boch
Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) verweist
darauf, dass es für Modernisierungsmaßnahmen, die für mehr
Sicherheit im Sanitärbereich
sorgen, ebenfalls zinsgünstige
Kredite gibt. Das Förderprogramm
„Altersgerecht Umbauen“ der
Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW) unterstützt seit April 2012
alle Renovierungsmaßnahmen,
die die Verbesserung der Barrierefreiheit beinhalten. Und eine
rechner bietet zudem die Möglichkeit, den effektiven Jahreszins
und die eigene monatliche Belastung gleich online auszurechnen.
Konkrete Planungsbeispiele sowie eine Checkliste als Grundlage können ebenfalls im Internet etwa unter www.gutesbad.
de/news/302_Rollstuhlgerechte_Badplanung.de eingesehen
bzw. heruntergeladen werden.
Sie zeigen, dass neben dem guten
Gefühl, für die Herausforderungen
der Zukunft gerüstet zu sein, die
Badrenovierung die große Chance birgt, das Praktische mit dem
Schönen zu verbinden. So kann
eine Wohlfühloase entstehen, die
heute schon genauso zum Verweilen einlädt wie in kommenden
Jahrzehnten.
Barrierefreies Bad
Mit der richtigen Förderung
zum Bad fürs Leben
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Für altersgerechten Komfort: Staatliche Fördermittel nutzen.
Foto: Villeroy & Boch
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So vielfältig Senioren
sich heute in ihren Lebensweisen
und Ideen als Forever Fourties,
Best Ager oder Silver Surfer auch
präsentieren, eint sie doch der
gemeinsame Wunsch, im eigenen
Zuhause alt zu werden. Mehr als
die Hälfte der über 70-Jährigen
lebt seit über 30 Jahren in derselben Wohnung und will dort
bleiben. Angesichts der stetig
steigenden Lebenserwartung beschert diese Entwicklung Politik
und Gesellschaft eine anspruchsvolle Herausforderung. Staatliche
Fördermittel sollen nun Wohnungs- und Hausbesitzer frühzeitig zum altersgerechten Umrüsten und weitsichtiger Planung
motivieren.
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12
Haus & Markt
April 2013
09.04.2013 09:31:58
April 2013
Haus & Markt
13
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Foto: vdp/Haro
Zu diesem Komplett-Angebot für pures Wohngefühl in Holz zählt auch ein umfangreiches
Sortiment an Parkett- und Laminatfußböden,
spielend leicht zu verlegen durch Klick-Technik und besonders leise durch integrierte
Trittschalldämmung.
Holz Fey:
Wohngefühl in Holz
Foto: Meisterwerke
Auf über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert Holz Fey an der Hannöverschen Straße 28a in Dortmund-Körne alles
rund ums Thema Holz. „Mit der Ausstellung
wollen wir auch den Privatkunden ansprechen“, sagt Diplom-Kaufmann Michael Fey,
Geschäftsführer der Firma Holz Fey, „auf kurzem Weg kann sich der Kunde bei uns die unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten
für Wand, Boden und Decke erschließen“.
Eine Schönheitskur mit Lack oder Öl lässt jeden
Parkettboden wieder glänzen.
Bodenbeläge
Neuer Glanz auf dem Parkett
Wenn dem wertvollen Parkettboden über mehrere Monate viel zugemutet wird, sollte man
dessen Oberfläche von Zeit zu Zeit mit einer passenden Schönheitskur wieder auf Vordermann bringen.

Die alltägliche Reinigung
des natürlichen Bodenbelags sollte das Saugen mit entsprechendem Aufsatz und das vorsichtige
Wischen mit einem nebelfeuchten, feinen Wischmob beinhalten.
„Die eigentliche Schönheitskur
erfolgt durch die Herstellung einer
neuen Oberfläche mit Lack oder
Öl – je nach der ursprünglichen
Beschaffenheit der Parketthaut“,
rät Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der deutschen
Parkettindustrie (vdp).
Obwohl gerade feine Kratzer
und kleine Dellen die Patina eines
Holzfußbodens ausmachen, kann
Parkett mit der richtigen Schönheitspflege wieder nahezu in seinen Ursprungszustand zurückversetzt werden. „Ein Parkettboden
ist gut mit der Haut des Menschen
zu vergleichen. Wird der Mensch
älter, bekommt seine Haut Falten.
Auch ein Parkettboden wird reifer
14
Haus & Markt
April 2013
und die Zeit geht nicht spurlos
an ihm vorbei. Bei der Schönheitspflege hat der Holzfußboden jedoch Vorteile gegenüber
der Haut, denn dieser kann mit
gelegentlichem Nachölen oder
Schleifen und Versiegeln neuwertig wiederhergestellt werden, wie
am ersten Tag“, erklärt Schmid.
Ist der Parkettboden werkoder bauseitig mit einer Lackoberfläche versehen, wird die
abgenutzte Lackschicht angeschliffen und mit neuem Lack
versiegelt. Hierbei gehen nur
wenige Zehntel Millimeter Holzdicke verloren. Der Vorteil: Ein
mit Lack versiegelter Parkettboden ist dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit und Abrieb
geschützt. „Das ist vor allem im
Badezimmer oder in der Küche
von Vorteil, wo Feuchtigkeit und
Schmutz verstärkt auftreten“,
erklärt Michael Schmid. Der Lack
bildet eine geschlossene und widerstandsfähige Schicht, jedoch
kann das Holz auch durch die
Lackschicht noch „atmen“. Das
„Versiegeln“ der Parkettoberfläche mit einem hierfür geeigneten
Parkettlack sollte möglichst von
einem Fachmann ausgeführt werden. „Wichtig ist dabei vor allem,
dass der Lack nach der Versiegelung gut 48 Stunden aushärtet.
Erst danach kann man den Boden
wieder betreten“, so Schmid.
Wer einen geölten Parkettboden besitzt, kann auch einzelne
Stellen selbst nachölen. So können relativ einfach stark benutzte Abschnitte, wie etwa der
Flur, der Durchgangsbereich im
Wohnzimmer oder der Bereich
rund um den Schreibtischstuhl im
Büro separat erneuert werden,
ohne die gesamte Bodenfläche
behandeln zu müssen. „Das Ölen
verhindert, dass andere Flüssig-
keiten in die Holzoberfläche einsickern können, bildet darauf aber
keinen Film wie das Versiegeln“,
erklärt Schmid. Die offenen Poren
des Holzes können Luftfeuchtigkeit ungehindert aufnehmen und
abgeben. Das wirkt sich positiv
auf das Raumklima aus. Geöltes
Parkett sollte zwei bis drei Mal im
Jahr mit einem speziellen Pflegeöl
nachbehandelt werden. Welches
Öl sich für den jeweiligen Boden
eignet, wissen die Mitarbeiter im
Fachhandel. „Ganz gleich ob Lack
oder Öl: Richtig behandelt wird ein
Parkettboden zu einem langlebigen Fußschmeichler“, so Schmid.
„Und mit ein bisschen Pflege hat
die Oberfläche auch nach vielen
Jahren noch einen glänzenden
Auftritt.“
(ju/vdp/hb) 
Der Familienbetrieb kennt sich aus in Sachen
Holz: Seit über 70 Jahren ist die Firma
Erich Fey GmbH & Co. KG - besser bekannt
als Holz Fey - schon in Dortmund ansässig und bestens bekannt bei Schreinereien,
Zimme­reien, im Baugewerbe und in der Industrie. „Bei uns findet der Kunde Spitzenprodukte namhafter Hersteller“, so Jörg Fey,
­Betriebswirt VWA und ebenfalls Geschäftsführer.
„Für jeden Einrichtungsstil bieten wir ein
stimmiges Design bei absolut überzeugendem Preis-/Leistungsverhältnis“, versichert
Michael Fey. Und: „Wir wollen uns durch die
gute Produktauswahl natürlich vom Baumarkt
abgrenzen.“ Doch nicht nur die Qualität ist besonders ausgesucht: „Wir legen viel Wert auf
eine ausführliche und kompetente Beratung.
Dazu gehört auch ein umfangreicher Service
durch unser Familienunternehmen: Hat sich
der Kunde für einen bestimmten Parkettfußboden entschieden, kümmern sich die HolzProfis um alles Weitere: „Wenn der Kunde es
wünscht, nehmen wir das Aufmaß, liefern die
Ware und vermitteln erstklassige Handwerker, die das Parkett fachgerecht verlegen“,
erläutert Jörg Fey.
Neben dem breiten Fußboden-Sortiment bietet Holz Fey in seiner Ausstellung auch Türen
aus Holz und Glas, eine umfangreiche Paneelkollektion für Decken und Wände sowie
sämtliches Holz-Zubehör: Farben, Holzschutzund Pflegemittel, Leisten- und Befestigungsmaterial oder Türgriffe von internationalen
Designern wie dem italienischen Hersteller
Valli + Valli.
Auch bei der Außengestaltung zeigt der
Werkstoff Holz übrigens seine Vielseitigkeit:
Mit interessanten Profilen kann man beispielsweise bei der Fassadengestaltung schöne und aktuelle Akzente setzen „Die natürliche Oberfläche des Holzes liegt wieder voll im
Trend“, so Michael Fey. Und auch im Garten
ist dieser Werkstoff vielseitig einsetzbar. Für
Holz Fey ist es kein Problem, langlebige und
schöne Produkte für den Garten zu liefern.
Info:
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Dortmund-Körne
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April 2013
Haus & Markt
15
Foto: NSG Group
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Hochleistungsfähige Funktionsgläser leisten einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen.
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Glas – nachhaltig erfolgreich
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Glas und Nachhaltigkeit gehören einfach zusammen. Glas ist einer der wenigen Werkstoffe,
die zu 100 Prozent recycelbar sind, und besteht aus Rohstoffen, die nahezu unbegrenzt in der
Autorinnen
Natur vorkommen. UndFotos
die Produkte, die aus Glas hergestellt werden, leisten darüber hinaus
S. 3 Buchmarker, fotozick | Fotolia.com
Angelika Becker | Architektin BDB
S. 2 l. roboriginal | Fotolia.com
S. 1 o. Stefan Körber | Fotolia.com
einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Bauen.
©
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S. 1 u. gena96 | Fotolia.com
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Luftschadstoff die Entstehung
Selbstreinigendes Glas reinigt
Heizbedarf und die Kosten, vor
S. 4 u. Frauke Schumann
S. 3 o. flashpics | Fotolia.com
S. 2 o. archideaphoto | Fotolia.com
von saurem Regen begünstigen.
Fenster und die Luft: Tageslicht
allem in kalten Monaten, senkt.
und Wasser reichen aus, um organische Verschmutzungen vom
Sonnenschutzglas verhindert
Glas ist ein wesentlicher BeGlas zu lösen – sofern das Glas
die Aufheizung durch Sonnenstandteil der meisten Solaranüber eine zweifach aktive selbsteinstrahlung und reduziert damit
optimale
Es gibtwendungen,
ein Haus,sorgt
dasfürmehr
Energie
reinigende Beschichtung verfügt.
den Einsatz von energieintenEffizienz und eine möglichst efals es
verbraucht.
Das EnerDie Titandioxid-Beschichtungerzeugt,
siven Klimaanlagen: Sonnenfektive
Nutzung
der Sonnenenerselbstreinigender Gläser reagiert
schutzgläser tragen ebenfalls zur
gie: Solaranwendungen
giePlusHaus
am PHOENIX nutzen
See ist die
auf den UV-Anteil im Tageslicht
Energieeinsparung bei, denn die
die regenerative
derInformaSonneue Anlaufstelle
für Energie
alle, die
und zersetzt organische VerKlimatisierung von Gebäuden in
ne, um Wärme oder Elektrizität
Thema Energieeffizienz
schmutzungen auf dem Glas.tionen zuzum
den Sommermonaten kostet viel
erzeugen. Glas ist Bestandteil
suchen verschiedener
und das Klimaschutzprogramm
Energie. Hochselektive SonnenSolartechnologien.
Dank der hydrophilen Eigenschutzgläser lassen beispielsWärmedämmglas hilft beim
In kristallinen Siliziumsolarzellen
2020 unterstützen.
schaft der Beschichtung breitet
Energiesparen, reduziert die Heiz- weise das sichtbare Licht ins
lässt Spezialglas besonders viel
sich Regenwasser wie ein Film
Gebäude hinein und reduzieren
kosten und verringert den CO2Licht in die Solarzelle und sorgt
Weiteredamit
Informationen
finden
auf dem Glas aus und entfernt
gleichzeitig die Aufheizung durch
für eine bessere
UmwandAusstoß: Durch den Einsatz von
die gelösten Schmutzpartikel.Sie
Dieunter:
Sonneneinstrahlung dank einer
lung des Sonnenlichts in Energie.
Fenstern mit Wärmedämmglas
Fenster müssen deutlich seltener
geringen GesamtenergietransIn der Dünnschichtphotovoltaik
kann wesentlich mehr Energie
www.energieeffi
zienz-dortmund.de
gereinigt werden und auf den
mission. Die Wahl der richtigen
kommt ein mit einer leitfähigen
eingespart werden als mit einer
Einsatz von chemischen ReiniVerglasung kann einen entscheiBeschichtung versehenes Glas
herkömmlichen Isolierverglagungsmitteln kann der Umwelt
denden Beitrag dazu leisten, die
zum Einsatz. Dank dieser Besung, da Wärmedämmglas die
zuliebe verzichtet werden. Die
Betriebskosten für ein Gebäude
schichtung wird das Glas zu einem
Energieverluste reduziert. Die
Spezialbeschichtung zersetzt
so niedrig wie möglich zu halten
aktiven Teil des Moduls, der nicht
beschichteten Gläser reflektieren
nicht nur organischen Schmutz
und CO2-Emissionen zu reduzienur Licht hineinlässt, sondern auch
die Wärmeenergie zurück in das
auf der Glasoberfläche, sondern
ren. Eine Kombination von SonEnergie hinausleitet, und damit
Gebäude. Es muss also deutlich
hat auch positive Auswirkungen
nenschutz- und Wärmedämmdie Energieerzeugung unterstützt.
wenigerAm
geheizt
werden.
Remberg
84Darüber
| 44269 Dortmund
EnergiePlusHaus
auf die Luftreinheit. Die Titandieigenschaften ist ideal, um die
Glas ist also nicht nur
ein transhinaus erlauben unterschiedliche
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag | 12.00 bis 18.00 Uhr
oxid-Beschichtung funktioniert
Energieeffizienz eines Gebäudes
parenter Schutz, sondern trägt
Typen von Wärmedämmgläsern
Eintritthohe
frei passive Sodabei wie ein Katalysator und
während des ganzen Jahres zu
wesentlich zur Funktionalität von
unterschiedlich
zersetzt die Stickoxide, die als
verbessern.
Solarmodulen bei.
largewinne, was weiterhin den
(ju/NSG) 

Gebäude haben mit
punkt4.eu
mehr als 40 Prozent einen erheblichen Anteil am gesamten
Energieverbrauch in der EU. Mit
Hilfe hochleistungsfähiger Verglasungen lässt sich die Energieeffizienz von Gebäuden entscheidend verbessern. Die folgenden
Beispiele zeigen, dass modernes
Funktionsglas weitaus mehr kann
als „nur“ Tageslicht ins Haus zu
lassen.
Das EnergiePlusHaus am PHOENIX See
16
Haus & Markt
April 2013
Der Frühjahrs-Check für Ihr Haus
Editorial
Der Winter ist vorbei und der Frühling nimmt langsam Fahrt auf. Nun
ist es Zeit für einen Frühjahrs-Check
am Haus. Zu Anfang sollte eine
gründliche Bestandsaufnahme erfolgen, denn nicht alle Arbeiten lassen sich sofort erledigen. In diesem
Sinne: Nehmen Sie Ihr Haus in
Augenschein.
In den kalten Wintermonaten können
Leitungen beschädigt worden und
Mauern gerissen sein. Nutzen Sie das
Frühjahr, um Ihre Immobilie genau zu
prüfen und eventuelle Winterschäden
zu beheben.
Dachinspektion
Besonders belastet sind in den Wintermonaten die Dächer, deshalb empfiehlt
sich eine Inspektion des Hausdaches.
Sitzen die Dachziegel nach den schweren Stürmen noch richtig oder sind sie
verrutscht oder gar zerbrochen? Einzelne defekte Ziegel oder Dachsteine
lassen sich leicht auswechseln. Auch die
Übergänge und Abdichtungen an Gauben und Dachflächenfenstern sind für
Schäden anfällig. Kontrollieren Sie auch
die Einfassungsbleche um den Kamin
und an den Kehlen. Sind sie dicht oder
zeigen sie Risse, durch die Feuchtigkeit
eindringen kann?
Auch Fallrohre und Regenrinnen sollten
überprüft werden. Dachrinnen können
sich durch Schnee, Eis und Stürme
lockern und undicht werden. Auch das
Laub, das sich im letzten Herbst in den
Regenrinnen gesammelt hat, muss entfernt werden, damit das Regenwasser
ungehindert abfließen kann und die
Fallrohre nicht verstopft werden.
Bei einsickerndem Regenwasser durch
leicht verschobene Dachziegel kann bei
mitmit
Talkum
Talkum
eingerieben
eingerieben
werden.
werden.
DieDieSie,Sie,
ob ob
Pumpen,
Pumpen,
Elektrik
Elektrik
undund
ElekElek
tro-trobeweglichen
beweglichen
TeileTeile
wiewie
Scharniere
Scharniere
undundnik/Steuerung
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undund
eventuell
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auch
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Schließmechanismus
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sollten
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oder
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andere
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Zubehörteile
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damit
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richtig
funktionieren.
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Haben
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SolarSolargig gig
bleiben.
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Winter
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sauber
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undund
Außen
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Schäden
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durch
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VerfauVerfau-schadenfrei
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oder
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ohne
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Beschädigung?
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Frühjahr
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Anstrich
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kontrolliert
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Bedarf
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erneuert
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werden.
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HierHierempfi
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ehltehltsichsicheineeinejährliche
jährliche
Wartung
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einenFachbetrieb.
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Prüfen
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Heizungsanlage
Heizungsanlage
Geringe
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Schäden,
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Heizung
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Winter
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über
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nach
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Hausbesitzer
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Schwerstarbeit
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geleistet.
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Auch
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Haus
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Frühjahr
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daher
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Regen
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nötig.
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Winter
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Dachhaut
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Schäden
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bzw.
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Hausfassaden
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zugesetzt.
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nicht
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Beläge
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Grundlage
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Klinkerfassaden
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können
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Fugen
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oder
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Steinteile
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oder
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einfach
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ausbrechen.
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sollte
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in jedem
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repariert
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Sockelbereich
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durch
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Dach
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verliert
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Dämmung
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Schimmel
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Frühjahr
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einen
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In dieser
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Jahreszeit
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hektischer,
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Hausbesitzer
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Winter
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– etwa
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nach
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riecht
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Stellen
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kann
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Thermographie-Aufnahme
Thermographie-Aufnahme
Fenster
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Türen
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kontrollieren
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(Wärmebild)
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Klarheit
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schaffen.
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Frühjahrsputz
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ist ist
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gute
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Sickerwasser
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setzt.
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Auch
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Dächer
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regelmäßig
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Hausbesitzer
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sollten
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durch
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Damit
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erledigt
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Steildach
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jedoch
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professionelleSindSind
Risse
Risse
entstanden
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oder
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haben
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überprüft
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Gestaltung
S. 1 u. gena96 | Fotolia.com
S. 2 r. Alterfalter | Fotolia.com
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Am Remberg 84 | 44269 Dortmund
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag | 12.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei
EnergiePlusHaus
Der Frühjahrs-Check für Ihr Haus
Editorial
Der Winter ist vorbei und der Frühling nimmt langsam Fahrt auf. Nun
ist es Zeit für einen Frühjahrs-Check
am Haus. Zu Anfang sollte eine
gründliche Bestandsaufnahme erfolgen, denn nicht alle Arbeiten lassen sich sofort erledigen. In diesem
Sinne: Nehmen Sie Ihr Haus in
Augenschein.
In den kalten Wintermonaten können
Leitungen beschädigt worden und
Mauern gerissen sein. Nutzen Sie das
Frühjahr, um Ihre Immobilie genau zu
prüfen und eventuelle Winterschäden
zu beheben.
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sich eine Inspektion des Hausdaches.
Sitzen die Dachziegel nach den schweren Stürmen noch richtig oder sind sie
verrutscht oder gar zerbrochen? Einzelne defekte Ziegel oder Dachsteine
lassen sich leicht auswechseln. Auch die
Übergänge und Abdichtungen an Gauben und Dachflächenfenstern sind für
Laub, das sich im letzten Herbst in den
Regenrinnen gesammelt hat, muss entfernt werden, damit das Regenwasser
ungehindert abfließen kann und die
Fallrohre nicht verstopft werden.
Bei einsickerndem Regenwasser durch
leicht verschobene Dachziegel kann bei
Foto: ArGe Medien der Elektrohandwerke im ZVEH GbR
Foto: Initiative Elektro+
Energie
Der Elektrofachmann
kann Undichtigkeiten,
durch die Zugluft einströmt, ohne großen
Aufwand mit speziellen
Messgeräten nach­
weisen.
Elektroinstallation
Luftdicht und wärmebrückenfrei
Elektroinstallationen dürfen Bauteile, die zur Erhaltung und der Luftdichtheit und Winddichtheit dienen, nicht in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Sie fragen sich, warum
bei der Unterputz-Installation die
Luftdichtheit eine Rolle spielt? Eigenheimbesitzer sind heute durch
gesetzliche Auflagen gefordert,
für die bestmögliche Energiebilanz ihres Hauses zu sorgen.
Dabei spielt die Dämmung und
damit die Luftdichtheit der Wände
eine wichtige Rolle. „Eine solche
abgedichtete Gebäudehülle darf
auch durch Elemente der Elektroinstallation wie Schalter oder
Steckdosen nicht durchbrochen
werden“, weiß Hartmut Zander
von der Initiative Elektro+. „An
den Außenwänden müssen daher
luftdichte Geräte- und Verteilerdosen eingesetzt werden. Gibt
es Leerrohrverbindungen, zum
Beispiel für den Anschluss von
außen liegenden Rollläden oder
Jalousien, sollten diese ebenfalls
luftdicht geschlossen werden, um
Energieverluste zu vermeiden.“
Nur wenn die luftdichte Außenschicht intakt ist, lassen sich die
heute geforderten Energiewerte
einhalten.
Bei Häusern in Massivbauweise besteht das Mauerwerk der
Außenwände häufig aus Hohlkammerziegeln. Werden diese
Hohlkammern für die Befestigung
22
Haus & Markt
April 2013
einer Gerätedose angebohrt,
kann es zu einem Luftaustausch
mit dem beheizten Wohninnenraum kommen: Heizenergie
geht verloren. Der Fachhandel
bietet spezielle luftdichte Installationsdosen für Steckdosen,
Lichtschalter, Antennendosen
oder Netzwerkanschlüsse an.
Sie ermöglichen einen luftdichten Anschluss von Leitungen und
Rohren und erhalten so die Dichtheit der Gebäudehülle. Bei Bauten in Leichtbauweise stellt eine
sogenannte Dampfbremse die
Luftdichtheit der Wände sicher.
Wird diese von der Elektroinstallation durchstoßen, muss sie wieder abgedichtet werden, so dass
keine Wärmeverluste entstehen
können. Luftdichte Hohlwanddosen helfen dabei, diese Verluste
zu minimieren.
Halogen- oder LED-Einbauleuchten sorgen für eine angenehme Beleuchtung im Bad, im
Wohnbereich oder in Fluren. Werden diese Leuchten in Decken der
Leichtbaukonstruktion eingesetzt,
muss die oberhalb der Decke befindliche Dämmung und Dampfbremsfolie beim Einbau und beim
Betreiben der Leuchten geschützt
werden. Der Sockel der Halogen-
leuchtmittel erreicht während des
Betriebs Temperaturen von mehr
als 200 °C. Vor diesen extremen
Temperaturen müssen die umliegenden Bauteile so geschützt
werden, dass latente Brandgefahren und Leckagen auf Dauer ausgeschlossen bleiben.
Werden hier keine Vorkehrungen getroffen und die Leuchten
einfach in die Decke eingebaut,
nimmt die luftdichte Schicht innerhalb kürzester Zeit Schaden
und die Luftdichtheit ist nicht
mehr gegeben. Um hier eine
dauerhaft sichere Installation zu
gewährleisten, sollten bereits in
der Planungsphase entsprechende Einbaugehäuse vorgesehen
werden.
Auch Außeninstallationen direkt an der gedämmten Fassade können zu Wärmeverlusten
führen. Werden hier Steckdosen, Schalter oder Anschlüsse
für Leuchten, Lampen, Kameras
oder Türsprechanlagen installiert,
dürfen dort keine Wärmebrücken entstehen, über die Wärme
ungewollt nach außen entweicht.
Hierfür bietet der Fachhandel
universelle Geräteträger an, die
am Mauerwerk befestigt und voll-
ständig mit Dämmmaterial ausgefüllt werden.
Auch in älteren Häusern lässt
sich eine Luftdichtigkeit von
Schaltern und Steckdosen erreichen, ohne dass die ganze Gerätedose ausgetauscht werden
muss: „Spezielle Dichtungseinsätze sorgen hier für eine zuverlässige nachträgliche Abdichtung. Sie werden einfach in die
bestehenden Unterputzdosen
eingesteckt“, sagt Zander. Auch
für die gedämmte Außenfassade
gibt es spezielle Elemente für die
energiesparende Nachrüstung.
Werden beispielsweise Außenleuchten nachträglich angebracht,
sorgen sogenannte Dämmstoffdübel dafür, dass das Wärmedämmverbundsystem sofort wieder abgedichtet wird und später
keine Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann. (ju, Quelle:
Initiative elektro+) 
Info: Eine ausführliche Broschüre zum Thema Luftdichtigkeit mit
vielen nützlichen Hinweisen und
Erklärungen gibt es von der Initiative Elektro+. Sie kann kostenlos
unter www.elektro-plus.com heruntergeladen oder unter Tel. 0611
41116-33 angefordert werden.
Prüfung bestanden: Der Elektrofachmann klebt eine
E-CHECK-Plakette an Sicherungskasten.
Elektroinstallation
Mit dem E-Check gegen Überspannung
2,2 Mio. Volt! So hoch kann die elektrische Spannung in Blitzen sein, die mit Temperaturen von bis
30.000 Grad Celsius bei Gewittern zur Erde rasen. Jährlich werden in Deutschland mehr als eineinhalb Million Blitzeinschläge registriert. 430.000 Mal entstand daraus ein Schaden an Gebäuden,
melden die Versicherungen. Die Schadenssumme lag bei 230 Mio. Euro.

Was die wenigsten Endverbraucher wissen: Blitze verursachen nicht nur Brände. „Blitze
erzeugen starke elektrische und
magnetische Felder und können
so im weiten Umkreis sämtliche
elektrische und elektronische
Anlagen lahm legen“, erklärt
Walter Tschischka, Präsident des
Zentralverbands der Deutschen
Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Das
Problem: In Privathaushalten und
Gewerbebetrieben arbeiten immer mehr „blitzanfällige“ Elektrogeräte und -installationen. Allein
in jedem zweiten Haushalt steht
heute ein Computer, immer mehr
Bürger haben vernetzte PC- und
Kommunikationsanlagen, Zweitund Drittfernseher, Video- und
DVD-Player sowie hochwertige
HiFi-Systeme. Sie können durch
Überspannung auf einen Schlag
ruiniert werden.
Noch dramatischer sieht es
in Gewerbebetrieben aus. „Ob
Schreinerei oder Steuerberater –
überall stehen heute PCs und Server. Und sind die Firmendaten erst
einmal weg, dann wird es oft richtig teuer“, so Walter Tschischka.
Wenn es in Haus, Büro und
Betriebsgebäuden um Schutz
vor Blitzen und Überspannung
geht, sollten Verbraucher dem
Elektrohandwerk vertrauen. Die
Fachleute beraten ausführlich
über einzelne Maßnahmen und
erstellen individuelle Schutzkonzepte für Privathäuser und
Gewerbegebäude. Zudem geben
sie für vorhandene Installationen,
die sie geprüft bzw. in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht
haben, die E-CHECK-Plakette aus.
Somit steht dem einwandfreien
Betrieb der Blitzschutz- und Überspannungsanlage nichts im Wege.
Viele Schäden entstehen, obwohl die Elektroanlage eigentlich
seit Jahren einwandfrei funktioniert. „Der Grund dafür sind meist
fehlende, moderne Schutzsysteme oder es mangelt an der Wartung“, weiß Tschischka.
Schutz vor Blitzeinschlag und
Überspannung sollte am besten
bereits beim Bau des Gebäudes mit eingeplant werden. Der
Aufwand liegt bei etwa einem
Prozent der Bausumme. Er kann
allerdings auch nachträglich installiert werden. Experten unterscheiden zwischen dem äußeren und dem inneren Blitzschutz.
Während der äußere Schutz mit
einem Blitzableiter die Gebäudehülle vor Einschlägen bewahrt,
schützt der innere davor, dass
Überspannungen und Spannungsschwankungen Geräte beschädigen. Der Fachmann installiert den
erforderlichen Grob, Mittel-, und
Feinschutz in der Gebäudeeinspeisung, den Etagenverteilern
sowie an den jeweiligen Geräte-
steckdosen. Zudem haben hochwertige Markengeräte auch einen
internen Überspannungsschutz.
Darauf sollten Verbraucher beim
Kauf von elektrischen Geräten
achten.
Bestehende Anlagen müssen
regelmäßig gewartet und geprüft
werden. Der E-CHECK ist die anerkannte, normengerechte Prüfung
aller elektrischen Anlagen und
Geräte in einem Gebäude im Sinne der jeweils geltenden VDE-Bestimmungen. Beim E-CHECK prüft
der Innungsbetrieb die Installation
also auch auf Stromschlag, Brandund Überspannungsrisiken. Ist
die Anlage in Ordnung, wird der
einwandfreie Zustand durch die
E-CHECK-Prüfplakette bestätigt,
Der Zustand der Anlagen und Geräte wird darüber hinaus in einem
detaillierten Prüfprotokoll dokumentiert. Hier werden auch zu behebende Mängel aufgezeichnet.
(ju) 
April 2013
Haus & Markt
23
Energie
Viele Heizkessel sind noch zu jung für
einen Austausch – aber nicht mehr
ganz auf dem neuesten Stand.
Solarenergie
Sonnige Aussichten
für Ihre Heizung
Eine interessante Alternative zum kompletten Austausch der bestehenden Heizungsanlage: die Nachrüstung mit einer Solaranlage, die hilft, teure Energie zu
sparen.
Heizung
Heizungssanierung ist
effektivste Einzelmaßnahme
Die Modernisierung einer veralteten Heizung bietet im Vergleich zu anderen energetischen
Sanierungsmaßnahmen ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Mit einer überschaubaren Investitionssumme wird der
höchste Anteil an Primärenergieeinsparung erzielt – durchschnittlich 38 Prozent beispielsweise
beim Einsatz von Öl-Brennwerttechnik mit einer Solarwärmeanlage. Dies ergibt eine Auswertung des Instituts für Wärme und
Oeltechnik (IWO). Sie basiert auf
energetischen Gebäudesanierungen, die im Rahmen des Modernisierungswettbewerbs „Aktion
Energie-Gewinner“ realisiert wurden.
Anhand der tatsächlich angefallenen Kosten gibt die Auswertung Aufschluss über die
24
Haus & Markt
April 2013
Wirtschaftlichkeit der gängigsten
Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der energetischen Gebäudequalität. Demnach reduziert
die Fassadendämmung bei einem
Kostenaufwand von durchschnittlich 21.000 Euro den Primärenergiebedarf im Schnitt um 18 Prozent. Der Austausch von Fenstern
und Außentüren kommt bei einer
Investitionssumme von 17.000 Euro auf sieben Prozent Einsparung.
Die Dachdämmung schlägt mit
21.000 Euro zu Buche und spart
14 Prozent Energie. Eine neue ÖlBrennwertheizung mit Solarthermieanlage hingegen senkt den
Primärenergiebedarf im Mittel
um 38 Prozent bei einem durch-
schnittlichen Investitionsaufwand
von 22.500 Euro.
Das günstige Kosten-NutzenVerhältnis einer Heizungssanierung zeigt sich auch im Vergleich
der Amortisationszeiten der
einzelnen Maßnahmen. Je nach
Höhe der Energiepreise zahlt sich
der Austausch einer veralteten
Heizung gegen ein sparsames
Öl-Brennwert gerät mit Solarthermie schon innerhalb von zehn bis
16 Jahren aus. Die Dachdämmung
amortisiert sich in 25 bis 41 Jahren, der Austausch von Fenstern
und Außentüren in 46 bis 76 Jahren, die Fassadendämmung in 19
bis 32 Jahren.
Laut IWO-Auswertung erreichten die Teilnehmer der „Aktion Energie-Gewinner“ mit einer
energetischen Komplettsanierung
ihres Hauses eine Reduzierung
des Primärenergiebedarfs um
bis zu 80 Prozent. Allerdings mit
hohem finanziellen Aufwand: Die
Kosten für die gesamte Modernisierung betrugen jeweils zwischen 50.000 und 150.000 Euro.
Praxisbeispiele und alle Infos
zur „Aktion Energie-Gewinner“
unter www.oelheizung.info/energiegewinner
(IWO) 

Stets ist die Rede davon,
die Heizungsanlage austauschen
zu müssen, um Energie und Kosten zu sparen. Was aber, wenn
die Anlage noch viel zu „jung“
ist, um komplett ausgetauscht zu
werden, sich aber trotzdem nicht
mehr auf dem aktuellsten Stand
der Technik befindet?
Dann bietet sich eine Nachrüstung an, z. B. mit einer thermischen Solaranlage. Mit fünf bis
sieben Quadratmeter Kollektorfläche lassen sich bereits bis zu
60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs zur Trinkwassererwärmung in einem Einfamilienhaus
abdecken.
eines bivalenten Warmwasser-,
Puffer- oder Kombispeichers ist
eine Voraussetzung für die Einbindung regenerativer Energien
wie einer Solaranlage.
Angeboten werden thermische
Solaranlagen mit Flachkollektoren
oder Röhrenkollektoren, die sich
sowohl optisch als auch technisch unterscheiden. Bei Flachkollektoren nimmt ein Absorber hinter einer Glasscheibe die
Sonnenenergie auf und erhitzt ein
Solar-Fluid in den Rohrleitungen
im Inneren des Kollektors. Dieses
Fluid erwärmt dann das Wasser
im Speicher.
Röhrenkollektoren arbeiten
nach dem Prinzip der Thermoskanne: Zwei ineinander geschobene Glasröhren sind an den
Enden miteinander verschmolzen,
im Zwischenraum besteht ein Vakuum. Speziell geformte Spiegel hinter den Röhren fangen die
Sonnenstrahlen ein und reflektieren sie auf den Absorber. Über
das Fluid wird dann ebenfalls das
Wasser im Speicher erwärmt.
Für welche Lösung man sich
auch entscheidet – in jedem Fall
lassen sich die Energiekosten
nach dieser Investition dauerhaft
senken. Denn mit einer Solaranlage kann der Heizkessel in der
Regel von April bis Oktober ausgeschaltet bleiben.
(ju) 
Die Anlagengröße sollte sich u.
a. nach der Anzahl der Bewohner richten. Die Fachleute gehen
von ca. 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person aus, wenn
auf diese Weise das Trinkwasser
erwärmt werden soll. Etwa zehn
bis zwölf Quadratmeter Kollektorfläche – das sind vier bis fünf Sonnenkollektoren – reichen aus, um
zusätzlich die Heizung effektiv zu
unterstützen.
Es lohnt sich also, die bestehende Heizungsanlage von einem
Fachmann unter die Lupe nehmen
zu lassen. Wer seinem Öl- oder
Gas-Heizsystem eine Verjüngungskur spendieren will, wird in
der Regel in einen neuen Speicher
investieren müssen. Der Einbau
April 2013
Haus & Markt
25
Foto: RIKA.at
Energie
Pelletfeuerungen in Deutschland
 Pelletkessel > 50 kW (inkl. KWK)
 Pelletkessel < 50 kW (inkl. wasserführende Öfen)
 Pelletkaminöfen
300.000
185.456
200.000
214.456
7.818 278.606
400.000
8.818 325.606
Anzahl Pelletfeuerung
2004
2005
© Deutsches Pelletinstitut
bestehende Räume ohne große
Umbauten genutzt werden. Als
Behältnis für lose Ware dient ein
dichter, trockener Verschlag, ein
Silosack oder ein Kunststoffbehälter.
Alternative Energien
Heizen mit Holzpellets
Man sieht es den unscheinbaren Stückchen aus Holz nicht an, aber sie stecken im echten
Wortsinn voller Energie: Der Heizwert von zwei Kilogramm Holzpellets entspricht dem von
einem Liter Heizöl.
Foto: dx/iStockphoto/stocksnapper
Heizen mit Holz ist ökologisch. Vor allem Pelletöfen
erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Damit
Wald und Umwelt dabei nicht gefährdet werden,
sollte man beim Kauf der Pellets auf die Zertifizierung des Brennstoffs achten.

Moderne Heizsysteme
für Wohnhäuser laufen mit kleinen, dübel-ähnlichen Holzwürmchen. Diese Pellets werden etwa
aus Hobel- und Sägespänen gepresst, die in der heimischen Holzindustrie als Abfall anfallen. Die
Pellets, sofern sie der DIN 51731
entsprechen, weisen genaue Qualitätsmerkmale auf: einen Durchmesser von sechs Millimetern,
eine Länge von zehn bis dreißig
Millimetern, keine chemischen
oder synthetischen Zusätze.
Genau definiert sind auch
Gewicht und Energiegehalt. Holz-
26
Haus & Markt
April 2013
pellets werden in großen Säcken
oder in Silo-Lastwagen angeliefert. Die lose Variante ist gut ein
Drittel günstiger. Beim Einkauf
sollte der Hausherr nicht zu minderwertigen Billig-Angeboten
greifen, denn diese können das
Heizaggregat schädigen. Qualitäts-Pellets haben eine glatte,
matte und glänzende Oberfläche.
Der Jahresbedarf für ein
durchschnittliches Einfamilienhaus passt in einen acht Quadratmeter großen Lagerraum
- eine Ölzentralheizung benötigt
kaum mehr Platz. Oft können
Ebenso wie Öl oder Gas
ermöglichen die kleinen
Presslinge ihren Nutzern
wohnlichen Heizkomfort ohne
Kompromisse. Pellets werden
automatisch vom Lagerraum zum
Heizkessel befördert, wo sie
mittels eines computergesteuerten Verbrennungsprozesses
jederzeit exakt die benötigte
Wärme erzeugen – entweder in
einem Einzel­gerät oder in der
Heizzentrale fürs ganze Haus.
Trotzdem gibt es zwei grundsätzliche Unterschiede zwischen
Pellets und den herkömmlichen
fossilen Brennstoffen: Während
Öl und Gas meist mit hohem
Aufwand aus weit entfernten
Regionen der Welt importiert
werden müssen, sind Pellets
unbehandelte Reste aus der
heimischen Holzverarbeitung.
Sägemehl, Hobelspäne oder
andere Begleitprodukte kommen
so zu einer äußerst wertvollen
Weiterverwendung als Wärme­
energieträger.
2006
2007
2008
2009
2010
2011
102.332
0
85.332
100.000
2012
2013 (Prognose)
Quelle: DEPI auf Basis der Zahlen von Biomasseatlas.de, ZIV, HKI; Stand Januar 2013
Der zweite Unterschied hat
dazu geführt, dass das Heizen
mit Holzpellets heute sowohl bei
Neubauten als auch bei Modernisierungsmaßnahmen mehr denn
je im Trend liegt: Holz ist im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen eine regenerative Energie,
die immer wieder nachwächst
und beim Verbrennungsvorgang
nur genau so viel CO2 abgibt, wie
die Bäume zuvor beim Wachsen
aufgenommen haben.
Moderne Pelletheizungen erfüllen deshalb alle Ansprüche, die
Klimaschutz und Energiewende
der Wärmeerzeugung in Gebäuden vorgeben. Noch einen Schritt
weiter gehen Hightech-Geräte.
Diese Anlagen sind von vornherein so konzipiert, dass sie bei
Bedarf gemeinsam mit Solarkollektoren zu perfekt aufeinander
abgestimmten Komponenten
eines klimaneutralen Energiesparsystems werden können.
Gebäudetechnische Sanierungsmaßnahmen für Heizung und
Warmwasserbereitung, bei denen solche Systemlösungen zum
Einsatz kommen, werden wegen
ihrer hohen Energieeffizienz vom
Staat gefördert.
(ju/sup./tdx) 
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April 2013
Haus & Markt
27
Foto: Intelligent heizen
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Der Fachhandwerker prüft die Heizungsanlage und tauscht
veraltete Komponenten aus.
Heizung
Heizkosten minimieren, langfristig
profitieren
Die Heizsaison ist zum Glück vorbei. Dennoch es wäre jetzt vollkommen falsch, den Kopf in
den Sand zu stecken und zu hoffen, dass in der nächsten Saison alles besser – und billiger –
wird.

Wenn Hausbesitzer nur
einige Tipps befolgen, lassen sich
die Energiekosten deutlich reduzieren. Dazu gehören einfache
Regeln wie:
• die Heizkörper nicht mit Möbeln
oder Vorhängen verdecken,
• Stoßlüften, statt die Fenster zu
kippen,
• undichte Stellen an den Fenstern
abdichten und
• die Raumtemperatur um ein
Grad senken.
Wirkliche Abhilfe schaffen langfristig aber nur die folgenden Optimierungsmaßnahmen:
Programmierbare Thermostatventile: Diese ermöglichen
eine automatische Absenkung
der Temperatur, wenn die Räume
nicht genutzt werden und können
für alle Räume individuell eingestellt werden. Ersparnis je nach
Dauer der Absenkung und Dämmstandard des Gebäudes: Bis zu
15 Prozent.
28
Haus & Markt
April 2013
Rohrdämmung: Wenn es im
Heizungskeller sehr warm ist,
sind vermutlich die Heizungs- und
Warmwasserrohre nicht gedämmt. Ein großer Teil der Wärme
verpufft im Keller, anstatt die
Wohnung zu beheizen. Wer die
Rohre dämmt, spart bei einem
Einfamilienhaus mit 150 Quadratmeter circa 2500 kWh pro Jahr.
Heizungspumpe: Ungeregelte
Heizungspumpen, die technisch
veraltet und nicht an den tatsächlichen Heizbedarf im Haushalt
angepasst sind, sollten gegen
eine hocheffiziente, geregelte
Heizungspumpe ausgetauscht
werden. Ersparnis: Senkung des
Stromverbrauchs für die Heizung
um bis zu 60 Prozent.
Hydraulischer Abgleich: Der
Hydraulische Abgleich sichert die
gleichmäßige Wärmeverteilung
in einzelnen Räumen bei optimiertem Energieverbrauch und
beendet mögliche Störgeräusche
der Heizung. Je nach Heizungsanlage profitieren Sie von circa zehn
Prozent Energieeinsparungen und
einem besseren Wohnkomfort.
Heizkörper entlüften: Da
Luft Wärme um ein Vielfaches
schlechter leitet als Wasser, sollte
man die Heizungen regelmäßig
entlüften. Wem der Entlüftungsaufwand zu groß ist, kann auch
selbstlüftende Ventile installieren
lassen.
Effizienz-Check: Wenn eine
Heizungsanlage älter als 20 Jahre
ist, hat sie technisch ihren Zenit
überschritten und arbeitet mit hoher Wahrscheinlichkeit ineffizient.
Langfristig hilft da nur noch ein
Kesseltausch.
Das beste Ergebnis beim Heizkostensparen lässt sich erzielen,
wenn im Gebäude mehrere dieser
Maßnahmen kombiniert werden:
Beispielsweise die Rohrleitungen
dämmen, neue Heizungspumpe einbauen und den hydrau-
lischen Abgleich durchführen
lassen. Wenn dann auch noch
die Heizungstemperaturen richtig eingestellt sind, spart diese
Optimierung etwa 15 Prozent der
Energiekosten und macht sich in
der Regel innerhalb von drei bis
fünf Jahren bezahlt.
Und das Beste ist: Wer sich
erst später für einen neuen Wärmeerzeuger entscheidet, für den
waren diese Investitionen nicht
umsonst. In den meisten Fällen
können die Komponenten weiterverwendet werden. (ju/VDZ) 
Info:
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à 0,65 €/Liter für Heizung und Warmwasser. ** Teilnahmezeitraum: 01.07.2012 bis 30.06.2013. Veranstalter des Gewinnspiels ist
die Initiative ERDGAS pro Umwelt GbR. Die Teilnahme ist ausschließlich unter www.moderne-heizung.de nach Registrierung zur
Heizungsmodernisierungs-Aktion möglich. Unter den Teilnehmern entscheidet das Los. Die Gewinneinlösung ist beschränkt auf
das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Abbildung ist beispielhaft.
Foto: BGL.
Foto: tdx/Gugelfuss
Extra
Manche Gärten haben ungenutzte und zum Teil ganz versteckte Winkel,
die nur darauf warten, aus dem Dornröschenschlaf erweckt zu werden.
Es lohnt sich genau hinzuschauen.
Ein Garten der mediterranen Art
Foto:tdx/www.homesolute.com
Viele Menschen verbringen die schönsten Wochen des Jahres – ihren Urlaub – gerne
in südlichen Gefilden. Während der Blick entspannt über die bezaubernde Landschaft
schweift, genießt die Nase den würzigen Duft der Kräuter. Und manch einer wünscht sich
beim Betrachten der Zypressen, Lavendelbüsche und üppig blühenden Oleander- und
Zitronenbäume: „So einen Garten hätte ich auch gerne zu Hause“.

Mit professioneller Planung lässt sich auch ein mitteleuropäischer Hausgarten in ein
blühendes und duftendes, mediterranes Paradies verwandeln.
Denn vieles, was im Mittelmeerraum wächst, lässt sich durchaus
auch in unseren Breitengraden
gedeihlich realisieren.
Allerdings ist eine gute Vorbereitung wichtig. Ein häufiger Anfängerfehler ist Ungeduld: Alles
sofort und zwar so, dass es aussieht, als wäre es schon jahrelang
hier gewachsen. Es wird einfach
wild drauflos und durcheinander
gepflanzt, ohne auf den richtigen
Standort zu achten. Das kann teuer werden und ist vor allem sehr
30
Haus & Markt
April 2013
frustrierend, wenn die Pflanzen
bereits nach kurzer Zeit schlapp
machen.
Fachmännische Hilfe bieten
hier die Landschaftsgärtner. Sie
haben das nötige Fachwissen und
die Erfahrung, um einen mediterranen Garten zu planen, anzulegen und bei der Auswahl der
richtigen Pflanzen und Kräuter zu
beraten.
Da trotz Klimaveränderungen
und wärmeren Durchschnittstemperaturen nicht alle mediterranen
Pflanzen die deutschen Winter im
Garten überstehen würden, werden sie in große Kübel gepflanzt
und lassen sich so individuell
Ein mediterraner Garten lebt
durch die harmonische Zusammenstellung der Pflanzen und
die verwendeten Materialien Naturstein und Holz sowie den aromatischen Duft und Geschmack
der unterschiedlichsten Pflanzen.
Sinnvoll ist es, die Gewürzpflanzen nahe beim Haus oder in Griffnähe zum „Herd des Sommers“,
dem Grillplatz, anzupflanzen. Hier
lässt sich an die Anlage einer
Kräuterspirale denken. Eine Kräuterspirale ist wie ein Beet, das
spiralförmig in die Höhe wächst
und verschiedene Klimazonen –
von feucht bis trocken – hat. Die
Seitenwände werden mit Steinen
befestigt, die gleichzeitig die Wärme speichern. Durch die besondere Bauweise können Kräuter
mit unterschiedlichsten Standort­
ansprüchen auf kleinstem Raum
nebeneinander gepflanzt werden.
Ist erst einmal der richtige Standort gefunden, an dem sich sowohl
die sonnenhungrigen als auch die
Schatten und Halbschatten liebenden Kräuter wohlfühlen, dann
beginnt die eigentliche Arbeit. Zunächst muss die Größe der Spirale
festgelegt werden, dann werden
große Berge Erde und Steine bewegt. Mit Schaufel und Hacke sicherlich ein mühseliges Unterfangen für den Hobbygärtner, für den
Experten aus dem Garten- und
Landschaftsbau aber kein Problem: Mit Spezialgeräten und einem kleinen Bagger ist die Arbeit
innerhalb kurzer Zeit erledigt.
Aus dem Versteck geholt
Manche Gärten haben ungenutzte und zum Teil ganz versteckte Winkel, die nur darauf
warten, aus dem Dornröschenschlaf erweckt zu werden. Es
lohnt sich genau hinzuschauen:
Bietet sich die alte Natursteinmauer mit dem wilden Wein im
Garten nicht für einen zweiten
mediterran gestalteten Sitzplatz an? Wie wäre es mit einem
geschwungenen Weg aus Natursteinplatten – umrahmt von
Lavendelpflanzen als duftende
Wegbegleiter? Herrlich, beim Genuss eines Latte macchiato dem
zarten Plätschern eines kleinen
Wasserspiels zu lauschen. Das
muss kein Traum bleiben, denn
für die Umsetzung dieser und
anderer Garten-Wünsche ist der
Landschaftsgärtner genau der
richtige Ansprechpartner. (BGL) 
Foto: BGL.
Garten
im Garten oder auf der Terrasse
platzieren. Überwintern können
sie dann entweder im eigenen
Wintergarten oder bei einem entsprechenden Dienstleister. Viele
Landschaftsgärtner bieten einen
Rundumsorglos-Service an: Sie
holen im Spätherbst vor den ersten Nachtfrösten die schweren
Pflanzkübel ab und im Frühjahr,
wenn die Temperaturen wieder
steigen, bekommt man die Pflanzen bestens gepflegt zurück.
Damit neben den Kübelpflanzen noch genügend Platz zum Sitzen bleibt, könnte
es sich im Laufe der Zeit lohnen, die Terrasse nach Bedarf erweitern zu lassen.
Wenn sich erst einmal kleine Terrakottatöpfe mit Sukkulenten und Hauswurzsorten neben größere Gefäße mit Oleander, Hibiskus und Co. gesellen, stellt sich
das Urlaubsgefühl ganz von alleine ein.
April 2013
Haus & Markt
31
Recht
Erben in Europa
wird einfacher
Streit und Probleme bieten viele Erbfälle –
chaotisch aber kann es werden, wenn der
Erblasser im Ausland lebte oder Vermögen
in anderen Ländern besaß. Eine neue EUVerordnung, die das Europäische Parlament
verabschiedet hat, soll das Erben in Fällen mit
Auslandsbezug künftig einfacher machen.

Die Verordnung legt fest,
welche nationale Rechtsordnung
bei grenzüberschreitenden Erbfällen anwendbar ist und regelt
die Zuständigkeit von Gerichten
und Behörden. Neu ist außerdem ein in allen Mitgliedstaaten
gültiger europäischer Erbschein.
Für künftige Erblasser, die im
Ausland leben, heißt es nun aber
auch aufzupassen, dass die neue
Rechtslage nicht zu unliebsamen
Überraschungen führt. Auf Anfrage von Haus & Markt erläutert
das Deutsche Forum für Erbrecht
die Verordnung und gibt Tipps,
was Betroffene jetzt beachten
sollten.
Ein deutscher Rentner verbringt seinen Lebensabend an der
französischen Riviera und verstirbt dort – nach der bisherigen
Rechtslage barg eine solche Konstellation mitunter große Probleme
für die Erben. Grund dafür ist das
unterschiedliche Kollisionsrecht
in Frankreich und Deutschland,
also das Recht, das bestimmt,
welche Rechtsordnung bei einem
grenzüberschreitenden Erbfall
anzuwenden ist. Ein deutsches
Gericht würde hier auf die Staatsangehörigkeit des Erblassers
abstellen und deutsches Erbrecht
anwenden. Aus Sicht des Richters in Frankreich gilt hingegen
Probleme?
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32
Haus & Markt
April 2013
französisches Erbrecht, weil der
Erblasser hier zuletzt lebte – ein
nicht aufzulösender Widerspruch.
Es konnte auch vorkommen, dass
zwei Rechtsordnungen gleichzeitig für einen Nachlass galten, zum
Beispiel das deutsche und das
österreichische Erbrecht im Falle
eines Deutschen mit Immobilienbesitz in Österreich.
„Die hohe Zahl von jährlich
etwa 450.000 Erbschaften in der
EU mit Auslandsbezug zeigt, dass
es höchste Zeit war für eine einheitliche europäische Regelung“,
sagt Dr. Anton Steiner, Fachanwalt
für Erbrecht und Präsident des
Deutschen Forums für Erbrecht
in München. Die EU-Verordnung,
die das EU-Parlament am 13. März
2012 verabschiedet hat und die
die Regierungen der Mitgliedstaaten noch absegnen müssen, soll
das Erben in Europa künftig einfacher machen.
Demnach soll bei grenzüberschreitenden Erbfällen in Zukunft
das Wohnsitzprinzip gelten: Für
den gesamten Nachlass gilt eine Rechtsordnung, und zwar die
des Staats, in dem der Erblasser
zuletzt seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Auch die Zuständigkeit von Gerichten und Behörden bestimmt sich nach diesem
Wohnsitzprinzip.
Neu ist außerdem der europäische Erbschein, der den Erben
eines auf mehrere Länder verteilten Nachlasses Kosten und Mühen
spart. Künftig müssen sie sich
nicht mehr in jedem Land ein dort
gültiges Nachlasszeugnis ausstellen lassen, sondern können sich
mit einem einzigen, europaweit
gültigen Erbschein in jedem Mitgliedstaat als Vermögensnachfolger ausweisen, zum Beispiel beim
Grundbuchamt oder bei der Bank.
Die neuen Regelungen betreffen viele Menschen: Neun Millio-
nen Unionsbürger leben außerhalb ihres Heimatlandes in einem
anderen Mitgliedstaat, davon
zwei Millionen in Deutschland.
Künftigen Erblasser rät Rechtsanwalt Dr. Steiner aber gleichzeitig zur Vorsicht: Die Anwendung des Erbrechts ihrer neuen
Wahlheimat kann unerwünschte
Folgen haben. Viele wissen nicht,
wie unterschiedlich die Erbrechtsgesetze der Mitgliedstaaten teilweise sind.
Ein Beispiel dafür ist das Erbrecht von Kindern und Ehepartner
des Erblassers. Nach deutschem
Recht erben sie gemeinsam,
nach schwedischem Recht erbt
der Ehegatte trotz gemeinsamer
Kinder unter Umständen alleine.
In Frankreich hingegen hat der
Ehepartner grundsätzlich nur eine Art Nießbrauch am Nachlass.
Auch das Pflichtteilsrecht für nahe
Angehörige – in Deutschland einer
der Eckpfeiler des Erbrechts – ist
in den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich geregelt.
„Handlungsbedarf besteht nun
für all diejenigen, die im Ausland
leben, aber trotzdem nach dem
Recht ihres Heimatlandes vererben wollen“, erklärt Dr. Steiner.
Für sie sieht die Verordnung ein
Wahlrecht vor. Testamentarisch
können sie bestimmen, dass für
ihren Nachlass nicht das Erbrecht
ihres Wohnsitzes, sondern das
ihrer Staatsangehörigkeit gelten
soll. „Ich empfehle den Betroffenen deshalb, sich im Zweifel beraten zu lassen und gegebenenfalls
jetzt schon vorsorglich per Testament deutsches Erbrecht zu wählen. Damit sind sie gewappnet,
wenn die Verordnung in voraussichtlich drei Jahren in Kraft tritt“,
erläutert Dr. Steiner. (ju) 
Info: www.erbrechtsforum.de
impressum
Foto: eobiont GmbH
Foto: BHW
Extra
Jährlich werden etwa 450.000
Erbschaften in der EU mit Auslandsbezug gemacht.
Ausgabe Dortmund
3. Jahrgang
Rauchmelderpflicht ab April 2013
auch in Nordrhein-Westfalen
Brandschutz in Neu- und Bestandsbauten gesetzlich
­vorgeschrieben

Nordrhein-Westfalen wird als
mittlerweile zwölftes Land ab April 2013
die Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern
einführen. Für bestehenden Wohnraum
ist eine Übergangsfrist bis Ende Dezember 2016 vorgesehen. Nordrhein-Westfalen folgt damit dem Beispiel der Länder
Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland,
Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und
Thüringen. In Mecklenburg-Vorpommern
gilt seit Januar 2010 sogar in Bestandsbauten eine Rauchmelderpflicht. Stephan
Cochanski vom Hersteller GEV rät: „Beim
Kauf der Melder ist der Blick auf Qualitätsunterschiede ratsam, die das spätere
Handling erleichtern können.“
70 Prozent aller Brandopfer werden
nachts überrascht, denn im Schlaf ist der
Geruchsinn ausgeschaltet. Insgesamt
ereignen sich jährlich in der Bundesrepublik Deutschland ca. 200.000 Wohnungsbrände. Hierdurch werden rund 60.000
Menschen verletzt, 5.000 Brandverletzte
tragen Langzeitschäden davon und circa
500 kommen überwiegend durch Rauchvergiftungen ums Leben. Außerdem sind
pro Jahr durchschnittlich über eine Milliarde Euro an Brandschäden in Privathaushalten zu verzeichnen.*
Gesetzliche Grundlagen
Die entsprechenden Bestimmungen
sind in der Landesbauordnung NordrheinWestfalen festgelegt und gelten für Wohnungen, Wohnhäuser sowie Räume mit
wohnungsähnlicher Nutzung. „Die hierfür
relevante Anwendungsnorm DIN 14676
schreibt vor, dass jeweils in Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in Fluren,
über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mindestens ein Rauchmelder vorhanden sein muss“, erklärt
Stephan Cochanski, Geschäftsführer von
der Gutkes GmbH und weiter: „Die Geräte
sollen so angebracht, betrieben und gewartet sein, dass Brandrauch frühzeitig
erkannt und gemeldet werden kann.“ Für
den Einbau hat der Wohnraumeigentü-
mer Sorge zu tragen, hingegen muss der
Bewohner durch mindestens jährliche
Kontrollen sicher stellen, dass die installierten Geräte betriebsbereit sind. „Viele
Wohnungsinhaber scheuen noch den Einsatz von Rauchmeldern, da sie Fehlalarme befürchten, ausgelöst beispielsweise
durch Küchendünste“, erläutert Cochanski. „Mit einer kompetenten Beratung
und entsprechend guten Produkten ist
dies jedoch fast ausgeschlossen und jeder kann sich effektiv gegen Brandgefahren schützen.“
Neben genormten Produktstandards
lohnt sich beim Kauf ein Augenmerk auf
die Schutzvorrichtung der Rauchkammer sowie die Funktionstestmöglichkeit.
In den Meldern des Herstellers GEV – in
Niedersachsen der einzige Produzent
von Rauchmeldern – sorgen beispielsweise Edelstahlgitter vor Fehlalarmen
durch eindringende Staubpartikel oder
Insekten. Zur Überprüfung der Funktionstauglichkeit simuliert das Drücken des
Testknopfes den Raucheintritt und löst
damit eine reale Überprüfung der Rauchkammer, Elektronik und Batterie aus,
während bei anderen Geräten häufig mit
Testsprays gearbeitet werden muss.
Rauchmelder müssen außerdem
der Produktnorm DIN EN 14604:2005
entsprechen. In dieser Norm sind die
Mindestanforderungen an die Melder
definiert – beispielsweise ein Temperaturfunktionsbereich zwischen 0° und 55°
Celsius, elek­tromagnetische Verträglichkeit, Alarmlautstärken, Vernetzungsmöglichkeit mehrerer Geräte, Kennzeichnung
und Angaben des Produzenten, u.v.m. So
müssen Rauchmelder auch mindestens
30 Tage nach Batterie-Leeranzeige funktionsfähig sein und im Brandfall einen
Alarm über vier Minuten abgeben können. Damit sollen auch Abwesenheiten
zum Beispiel durch Urlaube sicher überbrückt werden
*Quelle und Info:
www.rauchmelder-lebensretter.de.
Herausgeber/Verleger:
Aktuell Verlag Vertriebs GmbH & Co. KG
Telefon 0201 4395538-0
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Randgebiete der umliegenden Städte,
Stadtteile mit hohem Anteil an Ein- und
Zweifamilienhäusern
Regionale Erscheinungsräume:
Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen,
Hannover, Karlsruhe, Leipzig/Halle/ Dessau/
Dresden, Magdeburg, Mittel- und Osthessen/
Fulda, Oldenburg
Anzeigenpreisliste Dortmund
Nr. 3 ab 01.01.2013
Anzeigenpreisliste national
35. Jahrgang, gültig ab 01.01.2013
Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit
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werden kann – und zwar mit einem in der Erde versenkbaren
Mülltonnensystem.
Der Einbau ist völlig problemlos und ist in drei bis vier Stunden
abgeschlossen.
„Suterra“ ist die neuste Produktentwicklung der Wallraven GmbH
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Die Idee ist einfach und originell. Durch die versenkten Tonnen
können Ungeziefer- und Geruchsbildung deutlich vermindert und
im Winter das Anfrieren von feuchtem Abfall verhindert werden.
Ein Transport der Mülltonnen durch den Hausflur, über Treppen
oder aus dem Keller wird hinfällig. Um „Suterra“ optimal einsetzten
zu können, muss eine 1,50 Meter tiefe Grube ausgehoben werden.
Bezugsquellen
Dann wird die Wanne aus glasfaserverstärktem Kunststoff, in
der sich die komplette Anlage befindet, in die Grube eingelassen.
Hier haben bis zu vier Mülltonnen mit jeweils maximal 240 Liter
Füllvolumen Platz. „Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob es
neben der Haustür, im Vorgarten oder in der Garage platziert
werden soll. Grundsätzlich sind alle Standorte denkbar“, sagt
Thomas Esser, Geschäftsführer und Leiter der Konstruktion bei
Wallraven. Man benötige lediglich eine Grube und einen 230 Volt
Anschluss, ansonsten werde die „Suterra“-Anlage einsatzbereit
geliefert. „Alles das kann problemlos in drei bis vier Stunden
geschehen.“ Eine Abnahme durch den TÜV oder die Dekra ist
nicht erforderlich. Gesteuert wird „Suterra“ mit Hilfe einer
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