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Du bist, was du isst! - BKK Beiersdorf

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67. Jahrgang · Ausgabe 2-2014
Du bist, was du isst!
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Leserinnen und Leser,
mit dem beginnenden Frühling setzt auch
im Bundesgesundheitsministerium rege
Betriebsamkeit ein. Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die
nächste Gesundheitsreform unter dem
sperrigen Namen „Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung“ auf den parlamentarischen Weg
gebracht. Mit diesem Gesetz sollen auch
Teile der Finanzierung der Krankenkassen
neu geregelt werden. Der bundeseinheitliche Beitragssatz sinkt ab 2015 auf
14,6 Prozent und wird künftig um einen
einkommensabhängigen Zusatzbeitrag,
den nur die Arbeitnehmer zahlen, ergänzt.
Wir beobachten die Entwicklung kritisch,
da erneut zu befürchten ist, dass einkommensstarke Betriebe und ihre Betriebskrankenkassen erhebliche Anteile dieses
Beitrages solidarisch an andere Krankenkassen abgeben müssen.
Auch ein Gesetz zur Neuordnung der
Pflegeversicherung ist in Vorbereitung.
Insgesamt wird der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte erhöht,
0,2 Prozent werden für die Leistungsverbesserungen und 0,1 Prozent für den Aufbau des Pflegevorsorgefonds verwendet.
Damit will Bundesminister Hermann Gröhe
die angekündigten ersten Verbesserungen
für die Pflegebedürftigen und pflegende
Angehörige umsetzen.
wertvolle Tipps und Tricks aufzeigen, ohne
den Zeigefinger zu erheben. Kochen und
gemeinsames Essen sollen schließlich
Spaß machen. In der neuen Rubrik „Frag
Frank“ steht Ihnen künftig Frank Döblitz,
unser Qualitätsmanager des BeiersdorfCaterings, beratend zur Seite. Passend
zur Jahreszeit starten wir mit dem Grillen.
Also scheuen Sie sich nicht und fragen Sie
bei Frank nach. Mehr erfahren Sie auf den
Seiten 14/15.
Auch wenn der „Darmkrebsvorsorgemonat“ März bereits hinter uns liegt, die Vorsorge ist besonders bei dieser im Frühstadium kaum zu spürenden Krebserkrankung
wesentlich. Lesen Sie dazu den Artikel auf
der Seite 8 – dort erfahren Sie, wie Sie von
uns Ihr kostenloses BKK-Testset erhalten.
Ich wünsche Ihnen viele spannende
Momente beim Stöbern durch dieses
Magazin. Genießen Sie den Frühling.
Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Ausgabe
ist die Ernährung. Wir möchten Ihnen
Thomas Quell
Vorstand
Ihr
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Intern
Inhalt
Aktuell
Kurz & bündig
4
Wohlgefühl geht durch den Magen
5
Fünf Empfehlungen für eine bewusstere Ernährung
6
Häufige Ernährungsmythen – und was an ihnen dran ist
7
Gesundheit
Krebsvorsorge – wir helfen Ihnen, sich zu schützen
Tschüss, Allergien und Co.
8
10 – 11
Häufige Ernährungsmythen –
und was an ihnen dran ist
S. 7
Ernährung
Die Grillsaison startet ...
12 – 13
Frag Frank – Grill ’n’ Chill
14 – 15
Familie
Schmeckt nicht? Gibts nicht (mehr)!
16 – 17
Ratgeber
Mit Rat zur Tat
18 – 19
Gewinnspiel
Rätsel-Spezial zur WM
21
DVD-Gewinnspiel
23
Impressum
Herausgeber: BKK Beiersdorf AG · Unnastr. 20 · D-20253 Hamburg · Tel. (040) 4909-5935 · Fax (040) 4909-5933 · www.bkk-beiersdorf.de ·
infoline@bkk-beiersdorf.de · Fotoquellen: BKK Beiersdorf · DSG-Bildarchiv · Corbis (BKK-Dachverband) · shutterstock · iStock · sxc.hu · Illustration
„Frag Frank“ wab. Bruder D-74363 Güglingen · Grafische Gestaltung, Druckvorstufe: Gottlieb-Daimler-Str. 9 · Am Kaiser‘s Turm 2 · D-74076
Heilbronn · Tel. (07131) 89866-333 · Fax (07131) 89866-345 · www.dsg1.de · info@dsg1.de · Druck, Vertrieb: KKF-Verlag · Martin-Moser-Str. 23 ·
D-84503 Altötting · Tel. (08671) 5065-10 · Bezugsquelle: direkt bei der BKK Beiersdorf AG
Tschüss, Allergien und Co.
S. 10 – 11
Mit Rat zur Tat
S. 18 – 19
Keine Reproduktion des Inhalts ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos etc. übernimmt
der Herausgeber keine Haftung. Wir behalten uns das Recht vor, Leserbeiträge auszugsweise bzw. in gekürzter Fassung zu veröffentlichen.
Das Magazin dient der BKK dazu, ihre gesetzlichen Verpflichtungen zur Aufklärung der Versicherten über deren Rechte und Pflichten in der
Sozialversicherung zu erfüllen. Rechtsverbindlich für sozialrechtliche Themen sind Gesetz und Satzung.
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Aktuell
Kurz & bündig
„Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“ erhält Felix Burda Award 2014
Das Engagement des BKK-Systems – und damit auch der BKK Beiersdorf – für die Darmkrebsvorsorge hat sich
gelohnt: Das bislang bundesweit einmalige „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“ hat den
Felix Burda Award 2014 erhalten. Die Initiative war im Bereich „Engagement des Jahres“
nominiert. „Mit dem ‚Aktionsbündnis gegen Darmkrebs‘ konnten wir bereits viele Leben
retten“, so Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes e. V. Die BKKn streben an,
dieses Einladungsverfahren in der Regelversorgung gesetzlich Versicherter zu etablieren.
Mehr unter: www.bkk-gegen-darmkrebs.de.
Mehr als zuckerkrank
Dank neuropad® Diabetes Folgeerkrankungen rascher erkennen
Haus- und Fachärzte behandeln in Deutschland rund sieben Millionen
Menschen mit Diabetes Typ 2. Mit zunehmendem Alter steigt
das Risiko für diese chronisch fortschreitende Stoffwechselerkrankung. Das Problem daran: Sie kommt selten allein.
Eine der Hauptkomplikationen des Diabetes mellitus ist das Diabetische Fußsyndrom. Daran leiden rund 250.000 Diabetiker, rund eine Million weitere haben ein
erhöhtes Risiko, daran zu erkranken.
Das Syndrom ist durch vielfältige Symptome charakterisiert, die oft erst nach langer Diabetesdauer auftreten. Diese können
sich unter anderem durch eine gestörte
Schweißdrüsenfunktion des Fußes manifestieren, die zu rissiger Haut und infolgedessen zu Wunden am Fuß führen kann.
Verhindern zusätzlich Durchblutungsstörungen die Heilung, besteht die Gefahr, dass
die Wunde größer wird. Im schlimmsten Fall
muss der Fuß amputiert werden.
Fußvorsorge
Um frühzeitig einem Diabetischen Fußsyndrom vorzubeugen, setzt die BKK Beiersdorf deshalb jetzt in Zusammenarbeit
mit der AnyCare GmbH in Stuttgart die
Präventionskampagne „Fußgesundheit“
um. Dabei erhalten die Versicherten mit
Diabetes ein sogenanntes neuropad®.
Das neuropad®-Pflaster wird auf der Fußsohle aufgeklebt und zeigt nach kurzer Zeit
an, ob eine gestörte Schweißdrüsenfunktion vorliegt, die ein erster Hinweis auf
eine Neuropathie sein kann. Das Pflaster
kann von jedem Patienten im Selbsttest
angewendet werden. Die Überprüfung
der Schweißbildung ist etablierter Standard diverser internationaler Leitlinien wie
auch der Deutschen Versorgungsleitlinie
für Diabetes.
Durch die Anwendung des neuropad®Pflasters möchte die BKK Beiersdorf
ihren Diabetikern mehr Gewissheit über
ihren Erkrankungsstand geben und sie zu
regelmäßigen Arztbesuchen motivieren.
Dadurch soll die Therapie intensiviert und
auf wichtige Symptome fokussiert werden.
Wir für Sie, Sie für uns –
Familienversicherungen
2014
Haben wir im vergangenen Jahr
über Ihre Mitgliedschaft eine kostenfreie Familienversicherung
durchgeführt, haben Sie vor wenigen Wochen einen Fragebogen
erhalten. Bitte helfen Sie uns,
dieses formelle Verfahren schnell,
unbürokratisch und kostengünstig
umzusetzen. Schicken Sie dazu
einfach den ausgefüllten und unterschriebenen Fragebogen mit den
angeforderten Unterlagen zurück.
Nutzen Sie hierfür bitte die Beiersdorf Hauspost (Brieffach 117).
Alternativ steht Ihnen auch der
Rückantwortumschlag zum kostenfreien Versand zur Verfügung.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Aktuell
Wohlgefühl geht
durch den Magen
Essen und Stimmung stehen
aufgrund vieler Faktoren
miteinander in Zusammenhang
Schlapp, gereizt, überlastet – oder topfit,
energiegeladen und ausgeglichen: Wie wir
uns fühlen, hängt von vielen Faktoren ab.
Einer der wichtigsten und am häufigsten
unterschätzten ist unser Essen. Hier
lesen Sie, dass gesunde Ernährung
nicht kompliziert sein muss.
Ist eine bewusste Ernährung wirklich so
kompliziert, dass wir ständig daran erinnert werden müssen? Nein. Denn für die
richtige Lebensmittelauswahl genügt es,
drei wesentliche Grundsätze zu berücksichtigen.
„Abwechslungsreich“, „natürlich“ und
möglichst „wenig industriell verarbeitet“:
Wer querbeet aus allem schöpft, was die
Natur bietet, braucht keinen Gedanken
daran zu verschwenden, von irgendeinem
Nährstoff zu wenig zu bekommen. Gemüse, Obst, Pilze, Fleisch, Fisch, Eier und
Nüsse sind gehaltvoller als jede Multivitamintablette. Zudem sind frische, natürliche
Nahrungsmittel keine Mogelpackungen.
Eine Orange oder ein Rinderfilet liefern nur
das, was man erwartet – ohne versteckte
Fette, ohne zugesetzten Zucker und ohne
künstliche Aromen, die heimlich zum Mehressen verführen.
Wenig verarbeitete Produkte erkennen
Sie am besten mittels der Frage: „Gab es
das bereits vor der Industrialisierung?“ Die
Herstellung von Brot, Käse und Ölen war
schon in der Antike verbreitet.
Gewichtsmanagement jenseits von bewusstem Kalorienzählen wichtig ist.
Doch hätten unsere Vorfahren ohne industrielle Technologien den Fettgehalt im
Käse reduzieren, eine Tütensuppe kreieren oder gar die breite Palette an Zusatzstoffen gewinnen können? Wer bei
dieser Frage immer noch unsicher ist, wirft
einen Blick auf die Zutatenliste. Erinnert
die mehr an den Chemieunterricht als ans
heimische Gewürzregal oder drängt sich
Zucker in der Aufzählung auf die vorderen
Plätze, dann heißt es „zurück ins Regal“.
Ablenkungen während einer Mahlzeit
durch Fernsehen oder hektisches „Nebenbeiessen“ beeinflussen nicht nur die unmittelbare Essensmenge, sondern auch
die Größe der darauffolgenden Mahlzeit.
So scheint es, dass bewusst verzehrte
Speisen später zu einer geringeren Nahrungsaufnahme beitragen. Interessanterweise wirken sich ablenkende Faktoren
auf Menschen, die ihre Kalorienzufuhr bewusst zügeln, sowie auf ungezügelte Esser
gleichermaßen aus. Andere Versuche
demonstrierten, dass sich die Teilnehmer
bei Unaufmerksamkeit nur schwer an die
aufgenommene Portionsgröße erinnern
konnten.
Aufmerksames Essen trainiert das
Nahrungsmittelgedächtnis
Die Beratungspraxis zeigt: Kognitive Prozesse wie Aufmerksamkeit und Erinnerung
haben einen wesentlichen Einfluss auf die
Kalorienaufnahme. Britische Wissenschaftler nahmen sich des Themas „aufmerksames Essen“ nun mit einem systematischen
Review und einer Metaanalyse an. Die Ergebnisse unterstreichen, dass das Erlernen
eines aufmerksamen Essverhaltens für das
Eine zucker- und fettreiche Ernährung stört
zudem die Funktion des Hippocampus, so
dass quasi ein Teufelskreis aus Überernährung und mangelndem Nahrungsmittelgedächtnis entsteht.
Fortsetzung >>
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Aktuell
>>
Fünf Empfehlungen für eine
bewusstere Ernährung
In Zusammenarbeit mit Ärzten, Präventologen und Ernährungsfachkräften hat die Fachgesellschaft für
Ernährung und Prävention FET fünf Empfehlungen für eine gesunde Ernährung aufgestellt.
1. Essen Sie möglichst natürlich
Wichtiger als die Nährstoffverteilung ist
der Konsum möglichst naturbelassener
Produkte. Wer diese häufiger isst, weiß,
was er isst, und erlernt Kompetenzen in
der Zubereitung, Lagerung und Zusammensetzung von Mahlzeiten. Achten Sie
in erster Linie darauf, mehrere Nahrungsmittelgruppen zu bedienen, besonders
Gemüse, Milchprodukte, Fisch, Nüsse,
Pilze, Obst und bestimmte Getreideprodukte.
2. Konzentrieren Sie sich auf drei
Mahlzeiten
Die Anzahl der empfohlenen Haupt- und
Zwischenmahlzeiten variiert von Diät zu
Diät und von Experte zu Experte. Lassen
Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Prinzipiell reichen drei vollwertige Mahlzeiten
aus, um gut und bedarfsdeckend über
den Tag zu kommen. Passen Sie Ihre
Mahlzeiten Ihrem Alltag an und sorgen
Sie für eine gute Zusammensetzung mit
einer optimalen Sättigung.
3. Essen Sie weniger außer Haus
Beim Außer-Haus-Verzehr verlieren Sie
schneller die Kontrolle. Angebotene
Speisen geben nur wenig Auskunft über
die tatsächliche Zusammensetzung und
Beschaffenheit. Auch verlernen Sie dadurch, Ihre Mahlzeiten selbst zusammenzustellen.
4. Essen Sie weniger Snacks und achten
Sie auf Zuckerbomben
Häufiges Snacking belastet den Stoffwechsel und führt zu insgesamt höheren Mahlzeitenmengen. Betrachten Sie
abendliche Knabbereien als Genussmittel mit Besonderheitswert ebenso wie
süße Limonadengetränke und Süßigkeiten. Auch Alkohol ist ein Genussmittel
und sollte als solches konsumiert werden.
5. Essen Sie bewusster
Bewusster Essen heißt, bestimmte Aspekte öfter zu hinterfragen. Dies bezieht
Ihr eigenes Verhalten ebenso mit ein
(warum esse ich wann wie viel und was?)
wie das kritische Infragestellen von Werbung oder Produktempfehlungen. Hören
Sie mehr auf Ihre innere Stimme. Angst
vor dem Essen ist ein schlechter Ratgeber und wird heute oft dazu genutzt,
Ihren Konsum in eine bestimmte – für
Sie nicht immer bessere – Richtung zu
lenken.
Denken Sie an sich statt an Tabellen
Um sich gesund bzw. gesünder zu ernähren, ist es also nicht notwendig, Kalorientabellen und Zutatenlisten zu studieren. Wenn
Sie häufiger natürliche Produkte nach Ihren
Bedürfnissen und zugeschnitten auf Ihren
Alltag konsumieren, wird es mit der Zeit
einfacher, selbstbestimmt, ohne schlechtes
Gewissen und mit Genuss zu essen. Ausnahmen bestätigen die Regel und gehören
zur Befriedigung eines täglichen Bedürfnisses dazu.
Ein Tipp zum Schluss
Wenn Sie etwas an Ihrer Ernährungsweise ändern wollen, nehmen
Sie sich nicht zu viel auf einmal vor.
Das demotiviert schnell und führt
langfristig kaum zum Erfolg. Kleine
Schritte sind erfolgsversprechender, ebenso das Einplanen von
Ausnahmen, Akzeptieren von Rückschlägen und regelmäßige „Auszeiten“ von den eigenen Ansprüchen
und Zielen.
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Aktuell
Häufige Ernährungsmythen –
und was an ihnen dran ist
Über das Was, Wo und Wie wissen Sie jetzt ein wenig mehr. Doch was ist eigentlich mit den
Mythen und Weisheiten rund ums Essen? Wir haben einige davon unter die Lupe genommen.
Light-Produkte
halten schlank
Immer wieder weist „Foodwatch“
darauf hin, dass als „light“ betitelte
Lebensmittel keineswegs zwangsläufig
kalorienarm sind. Ob Joghurts, Müslis,
Wasser mit Zusätzen oder Softdrinks –
es stecken häufig immer noch enorm
hohe Mengen an Zucker und/oder
Salz darin.
Gesund schmeckt nicht
Je bitterer die Medizin, desto
effektiver? Fürs Essen gilt das mit Blick
aufs Wohlbefinden nicht. Denn eben der
Genuss kann die Psyche positiv
beeinflussen. Vor allem, wenn er
bewusst stattfindet – und das Essen
nicht einfach nebenbei schnell
reingeschaufelt wird.
Im Alter brauchen wir
weniger Nahrung
Wir brauchen im Alter keineswegs
weniger Nahrung, setzen allerdings
weniger Energie um. Daher braucht der
Körper weniger Fette und Kohlenhydrate.
Vitamine, Eiweiß und Mineralstoffe jedoch
bleiben mindestens so notwendig wie
in der Jugend. Entsprechend wichtig
fürs Wohlbefinden ist es, fett- und
kalorienarme Nahrung mit vielen
Nährstoffen zu essen.
Wein ist gut für
die Gesundheit
Ganz ähnlich wie bei den Vitaminen
gilt: Die Masse macht es. In Maßen
– und damit sind nicht die Bierkrüge gemeint – kann der Alkohol das Risiko von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen schmälern.
Denn das Blut wird verdünnt und die
Gefäße so vor Ablagerungen geschützt.
Alle paar Tage ein Glas Wein schadet
somit nicht – jeden Abend eine
Flasche hingegen sehr wohl.
Fett ist ungesund
Falsch. Wir brauchen Fett.
Nicht nur als Geschmacksträger,
sondern auch, um manche Vitamine
überhaupt erst aus der Nahrung aufnehmen zu können. Zudem gibt es verschiedene Formen von Fett. Solches in Milchprodukten kann das Herz-Kreislauf-System
stärken, Fett in Olivenöl das Cholesterin
senken. Fetttriefende Pommes Frites
oder Croissants hingegen sind potenzielle Dickmacher.
Vitamine sind immer gut
Viel hilft viel? Nicht bei Vitaminen. Regelmäßige Überdosierungen
können sogar die Gefahr von Diabetes
oder gar Krebs erhöhen, vor allem die
Vitamine A, D und E. Vitamin C kann der
Körper ohnehin nur in bedingten Mengen speichern. In dem Zusammenhang
gilt: Vitamine aus frischem Obst und
Gemüse sind immer noch sinnvoller,
als sich bergeweise Pillen aus der
Apotheke reinzuschaufeln.
Bleibt festzuhalten, dass Ernährung in vielerlei Weise eine Auswirkung auf unser Wohlbefinden hat. Wer bewusst
und vielfältig genießt, kann sich auch ganz beruhigt mal den Cocktail, die Chips oder die Schokolade gönnen, um
das allgemeine Wohlbefinden um einen besonderen Wohlfühlmoment zu bereichern.
Surftipp: www.fet-ev.eu
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Gesundheit
Krebsvorsorge –
wir helfen Ihnen, sich zu schützen
Das richtige Timing kann Leben
retten. Das gilt nicht zuletzt bei der
Krebsvorsorge und insbesondere
im Bereich Darmkrebs. Rechtzeitig
erkannt, sind die Heilungschancen
dabei sehr gut. Wir machen Ihnen
die Prävention so einfach wie
möglich.
„Du bist, was du isst“ – dieses Motto trifft
auch im Bereich Darmkrebs zu. Denn das
Risiko für eine Erkrankung steigt durch zu
fettreiche Nahrung sowie vermehrten Alkohol- und Tabakgenuss. Wer hingegen
ausreichend Obst, Gemüse und andere
Ballaststoffe zu sich nimmt, kann aktiv
vorbeugen.
Krebsvorsorge leicht
gemacht
Ihre BKK Beiersdorf hilft Ihnen
auch bei der Prävention von
• Darmkrebs
• Brustkrebs
• Hautkrebs
• Gebärmutterhalskrebs
• Hodenkrebs
• Prostatakrebs
Ebenfalls positiv wirkt sich Bewegung aus:
Sport wird eine präventive Wirkung gegen
Darmkrebs zugeschrieben. Das hat gleich
mehrere Gründe: Übergewicht wird abgebaut, das Immunsystem gestärkt und die
Verdauung gefördert.
Achtsamkeit und Vorsorge
Davon wiederum profitiert der Darm. Bei
einer entsprechenden Erkrankung geht
der Krebs nämlich meist von der Schleimhaut des Darms aus. Jährlich erkranken in
Deutschland schätzungsweise 52.000 Menschen an Krebs des Dick- oder Mastdarms,
wobei das Risiko mit dem Lebensalter
steigt. Da die entsprechenden Tumore über
Jahre langsam wachsen, spüren Betroffene
oft keine Schmerzen. Diese treten meist im
fortgeschrittenen Stadium auf und kündigen
sich unter anderem durch Blut im Stuhl an.
Kostenlose Tests für BKK BeiersdorfVersicherte
Umso wichtiger ist es, achtsam zu sein. Und
dazu gehören regelmäßige Früherkennungsmaßnahmen in Form von Gesundheitschecks. Denn keine andere Tumorart kann
so erfolgreich behandelt werden wie rechtzeitig erkannter Darmkrebs. Ein wichtiger
Baustein ist dabei, nach verstecktem Blut
im Stuhl zu suchen. Das geht ganz unkom-
pliziert in Form entsprechender Tests. Die
sind aktuell keine verpflichtende Kassenleistung. Weil uns als BKK Beiersdorf Ihr
Leben sowie Ihre Gesundheit jedoch das
wichtigste Gut überhaupt ist, können Sie
den erwiesenermaßen effektiven Test bei
uns kostenlos anfordern. Füllen Sie einfach
das entsprechende Formular unter www.
carediag.de/beiersdorf/ aus.
Und damit Sie auch Ihr Umfeld für die Thematik Darmkrebsprävention sensibilisieren
können, senden wir den Test zum Sonderpreis von 10 Euro auch nicht bei uns versicherten Personen zu.
Über das Ergebnis des Tests erhalten Sie
kurzfristig eine schriftliche Nachricht.
Info
Alle Informationen dazu
finden Sie in unserer
kostenlosen Broschüre.
Diese können Sie hier herunterladen:
http://www.bkk-beiersdorf.de/
fileadmin/medien/
dokumente/leistung/
bkk_beiersdorf_aktion_
krebsvorsorge_
infobroschuere.pdf
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Anzeige
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Gesundheit
Tschüss, Allergien und Co.
G-Care setzt auf die Behandlung von Ursachen
anstelle von Symptomen
Allergien, Asthma, Hauterkrankungen,
Übergewicht. Es gibt viele weit verbreitete
Erkrankungen, die als sogenannte „Volkskrankheiten“ gelten. Mit dem Ausdruck
verbindet man das diffuse Gefühl, dass es
sich dabei um Zeichen der heutigen Zeit
handelt, mit denen man wohl oder übel
leben muss. Warum Sie sich nicht damit
abfinden müssen und wie Sie beispielsweise Allergien zu Leibe rücken können,
lesen Sie hier.
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Gesundheit
Millionen Allergiker allein in Deutschland erhalten beim Arzt oft Behandlungen, die darauf abzielen, die Symptome zu managen.
Wenn alles blüht, ist es das primäre Ziel,
dafür zu sorgen, dass die Beschwerden
im Alltag einigermaßen erträglich bleiben.
Hyposensibilisierung und Gaben von Cortison mit all seinen langfristigen Aus- und
Nebenwirkungen sind hier die Methoden
der Wahl. Doch sind sie auch der Weisheit
letzter Schluss? Müssen Allergiker diese
Belastungen als Teil ihres Lebens akzeptieren?
Horizonte erweitern
Müssen sie nicht – sofern die Bereitschaft
da ist, sich mit seinen Beschwerden über
den Tellerrand hinaus auseinanderzusetzen.
Jenseits der klassischen Schulmedizin gibt
es zahlreiche Wege, Zivilisationskrankheiten zu Leibe zu rücken. Anstatt sich damit
aufzuhalten, die Symptome in Schach zu
halten, setzen diese Methoden an der Wurzel an, um gründlich und langfristig der Lage
Herr zu werden. Entsprechende Angebote
macht G-Care: mit einem eigens entwickelten Programm, das veränderte Ernährung
und Bewegung ebenso integriert wie die
Vermeidung negativer Umwelt- und Stressfaktoren. Immer mit dem Ziel, der Ursache
des Leidens etwas entgegenzusetzen.
Fokus auf Säure-Basen-Haushalt
Kern des Ansatzes ist der Säure-BasenHaushalt im menschlichen Körper. Angestrebt wird ein Ausgleich zwischen den sauren und basischen Einflüssen, mit denen
unser Körper umgehen muss. Nahrung und
Getränke fließen dabei ebenso ein wie normale Stoffwechselprozesse, die im Körper
Säuren bilden. Denn Stand der Forschung
bei G-Care ist, dass der menschliche Körper ein leicht basisches Milieu benötigt, um
optimal zu funktionieren.
Der westliche Lebenswandel mit seinen
Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten,
dem Stress, dem Leistungsdruck und den
vielen negativen Umwelteinflüssen hat aber
starke oder massive Übersäuerungen zur
Folge. Dies hat Auswirkungen auf unser
Schlafpensum, unsere Energie, unsere Anfälligkeit für Krankheiten und vieles mehr. Der
Körper ist ständig so sehr damit beschäftigt,
die sauren Einflüsse daran zu hindern, größeren Schaden anzurichten, dass wenige
Reserven für seine eigentlichen Funktionen
übrig bleiben. Gepaart mit beispielsweise einer Immunschwäche, einer Unterversorgung
mit Nährstoffen oder Schwachstellen in den
Gelenken entstehen so Allergien, Hautprobleme, Über- oder Untergewicht oder andere
Zivilisationskrankheiten aller Art.
Ab zur Balance
In den vergangenen fünf Jahren hat sich das
eigens dazu entwickelte G-Care-Programm
für langfristige alkalische Balance bei Hunderten von Patienten mit zahllosen Krankheitsbildern bewährt.
Und so funktioniert es: Für wenige Tage ernährt man sich ausschließlich basisch, um
die sauren Depots aus dem Körper zu lösen
und ihn von deren Belastung zu befreien.
In dieser Zeit wird auch der Magen-DarmTrakt von groben Verunreinigungen befreit,
der Darm wird vitalisiert und der Körper in
einer kurzen intensiven Phase wieder an einen Punkt gebracht, an dem er möglichst
unbelastet seinen eigentlichen Aufgaben
nachkommen kann. In der folgenden längeren Phase werden die Einschränkungen
bei der Ernährung deutlich entspannter und
wir bringen den Körper – abhängig von der
Symptomatik und den gewünschten Zielen
– über mehrere Wochen hinweg in ein basisches Gleichgewicht, in dem er idealerweise
ein Leben lang bleiben kann.
Gewusst wie
Wer sich für eine entsprechende Kur entschließt, muss dennoch keine Schinderei
fürchten. „In unserem Programm bieten
wir Alternativen für die Lebensmittel und
Gewohnheiten, die nach unserem Stand
der Forschung schädlich sind“, so G-CareGründer Michael Dutenhöfner. „Gerade
bei der Ernährung sind unsere Kurteilnehmer nicht alleine, sondern können auf ein
eigens fürs Programm geschriebenes Rezeptbuch für die basische Küche zurückgreifen.“ Vom Avocado-Smoothie bis zum
Sellerieschnitzel reicht die Palette, so dass
der Teller auch während der Kur Lust aufs
Essen macht.
„Die Teilnehmer, die erfolgreich die drei
Phasen unseres Programms absolviert haben, empfehlen uns zu mehr als 90 Prozent
weiter und haben bei ihren Symptomen
meist eine langfristige Linderung erfahren“,
erklärt Dutenhöfner.
Info
Das G-Care-Programm
Das Programm kann wie folgt umgesetzt werden:
• individuell/privat, zu Hause
• in Individualcoachings
• in Gruppenkursen
Weitere Infos unter www.g-care.de,
per Mail an info@g-care.de oder
unter Telefon (0621) 43009290
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Ernährung
Die Grillsaison
startet …
Geselliges Beisammensein, dazu
der Duft von saftigem Fleisch in
der Luft: Schon der Gedanke ans
Grillen lässt vielen in Vorfreude
das Wasser im Munde zusammenlaufen. Kein Wunder, erhält doch
keine andere Garmethode den Geschmack von Fleisch so gut. Doch
was gilt es zu beachten, um in den
vollen Grill- und Geschmacksgenuss zu kommen? Hier lesen Sie es.
Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Und nicht alle
Stücke sind zum Grillen geeignet. Maximalen
Geschmack bieten Filet oder Rückenstücke.
Gute Alternativen zu dieser hochpreisigen
Variante können auch marmorierte – also
mit Fettlinien durchzogene Stücke – aus der
Hochrippe, Hüfte, Oberschale oder Schulter
sein. Sofern sie gut gegrillt werden. Denn nicht
nur für Rind gilt: Mit Fettlinien durchzogenes
Fleisch wird beim Grillen grundsätzlich saftiger.
Wissen, was auf den Grill kommt
Grundsätzlich gilt: Ausschließlich bei gut
ausgewählten Fleischstücken handelt es
sich nicht um eine Mogelpackung mit versteckten Fetten, zugesetztem Zucker oder
künstlichen Aromen. Diese können etwa
bei vormariniertem Fleisch, auch in Fertigpackungen, vorkommen. Bei diesem kann
man die Qualität nicht mehr beurteilen –
und die Vergangenheit hat gezeigt, dass oft
minderwertiges, überlagertes oder vorher
eingefrorenes Fleisch auf diese Weise verarbeitet wird, um es an den Verbraucher zu
bringen.
Qualität statt Quantität
Gerade in Städten lebende Menschen wissen nicht, woher ihr Fleisch kommt. Deshalb
ein paar Tipps zum Einkauf: Eine sinnvolle
Maxime ist, lieber seltener Fleisch zu kaufen, dafür aber qualitativ hochwertiges. Bei
Fleisch in Bio-Qualität sind tierfreundlichere
Weiden und Stallhaltung garantiert. Auch
wird kein Kraftfutter zur schnellen Mästung
eingesetzt, sondern Gräser sowie Heu und
Stroh im Winter. Eine Alternative zu Bio ist
Fleisch von Weidetieren.
Warum? Weil eine langsamere Aufzucht die
Fleischqualität stark beeinflusst: Schnell gemästete Fleischsorten geben bei dem durch
das Kochen entstehenden Druck im Fleischinneren (Braten funktioniert erst ab 135 °C)
ihre Säfte schnell ab, weil ihre porösere
Zellstruktur dem entstehenden Druck nicht
standhalten kann. Auch ist bei langsamer
Für fleischlose Esser
Es muss nicht immer Fleisch auf den
Grill. Gemüse sollte aber vorgekocht
(auf Biss) und Fisch aufgrund seiner
leicht zerfallenden Struktur in eine
Halterung gegeben werden, damit er
beim Wenden ganz bleibt.
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Ernährung
Fleisch – das steckt drin
• Hochwertiges Eiweiß – zum Aufbau und Erhalt von Muskeln, Bindegewebe
und Immunkompetenz
• Eisen – wichtig für die Blutbildung und den Energiestoffwechsel
• Zink – stärkt das Immunsystem und fördert Heilungsprozesse
• B-Vitamine – sind essenziell für den Stoffwechsel
• Vitamin B 12 – unverzichtbar für das Nervengewebe und die Blutbildung
• Selen – stärkt das Immunsystem und wirkt als Radikalfänger
aufgezogenen Tieren die Gefahr geringer,
sich mit multiresistenten Keimen zu belasten,
die hauptsächlich an den Fleischoberflächen
aus der Massentierhaltung anhaften. Untersuchungen des Robert Koch-Instituts haben
gezeigt, dass im Auftauwasser tiefgekühlter
Masthähnchen erhebliche Mengen der multiresistenten Keime vorlagen – etwa 30 Prozent der Proben waren positiv. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand MRSA sogar
auf Frischfleisch. Sowohl Rind, Schwein, Geflügel als auch Lammfleisch waren belastet.
Bei Putenfleisch waren 42 Prozent der Proben – also beinahe jedes zweite Stück Pute
– kontaminiert. Aus diesem Grund empfiehlt
das Robert Koch-Institut, Geflügelfleisch nur
noch dann zuzubereiten, wenn man sich Einmalhandschuhe anziehen kann.
Mythen über Fleisch
Fleisch liefert kaum Nährstoffe
Fakt: Fleisch weist nach Gemüse und Obst die höchste Nährstoffdichte auf
und enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Rotes Fleisch ist gesundheitsschädlich
Fakt: Die meisten Studien unterscheiden nicht zwischen verarbeitetem und
unverarbeitetem Fleisch. Neuere Erkenntnisse belegen, dass nur verarbeitete
Fleischwaren wie Wurst, Pökelwaren oder Fleisch in Fertigprodukten problematisch sind.
Gegrilltes Fleisch ist krebserregend
Fakt: Beim Grillen entstehen krebserregende Nitrosamine, deren Wirkung
durch Vitamin C vermindert wird. Deshalb beim Grillen:
• Auf Vitamin-C-Quellen wie Obst- oder Gemüsesalate achten (Krautsalate,
Obstsalate oder Gemüsesalate mit Broccoli).
• Bestenfalls eine Grillschale verwenden.
Fazit
Welches Fleisch auf den Grill kommt, trägt
entscheidend zum Genuss bei – und zur
Gesundheit von Grillmeistern & Gästen.
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Ernährung
Grill ’n’ Chill
Beim Grillen ist es wie beim Kochen: Wer sein Essen geduldig und langsam gart, ist stets im Vorteil. Eine allzu
„blühende“ Glut ist schon Garant für verbranntes Essen. Doch ist das schnell passiert. Die ideale Technik für
leckere Grillgerichte lesen Sie hier.
Die Grilltechnik
Bei der Wahl der Kohle gibt es in der Regel
zwei Lager, die sich gegenseitig beharken:
Die Freunde der „Briketts“ und die Anhänger von Hartholzkohle. Doch wo liegt überhaupt der Unterschied? Der höhere Anteil
von nicht brennbaren Mineralien in Briketts
lässt viel Asche zurück. Sie isoliert die Glut
und zerstreut die Wärme. Bei Hartholzkohle
bleibt weniger Asche übrig, dadurch verbrennt sie heißer, schneller und weniger
steuerbar. Für den Geschmack spielt dies
jedoch keine Rolle, da dieser ausschließlich durch die zuckerhaltigen Säfte mit Proteinen und Fetten entsteht, die beim Abtropfen auf die heißen Kohlen in Feuer und
Rauch aufgehen.
Welche Holzkohle nun die beste ist, bleibt
somit reine Geschmackssache. Allerdings
sollte man auf heimische Hölzer zurückgreifen und Tropenhölzer vermeiden, so verleiht
man dem Grillerlebnis noch eine nachhaltige Note.
Gasgrill oder Holzkohle?
Die Schwierigkeit besteht hauptsächlich
darin, die Wärmeeinwirkung an jeder Stelle
des Garguts regulieren zu können. Beim
Gasgrill wird einfach über die Brennersteuerung justiert. Bei einem Holzkohlegrill regelt man die Luftzufuhr und beginnt erst
zu grillen, wenn eine ausreichend dicke
Ascheschicht die Kohle bedeckt. Die Asche
reduziert die Intensität der Wärmestrahlung,
denn die Wärme erreicht das Gargut hauptsächlich in Form von Strahlen im infraroten
Bereich. Diese Strahlung kann nicht gesehen werden, allerdings gut gefühlt, wenn
man die Hand ausgestreckt über den Grill
hält. Dabei ist ein weit verbreiteter Irrtum,
dass das Höherstellen des Grillrostes den
Garvorgang verlangsamt – wohingegen es
stimmt, dass Schwarz keine gute Farbe für
den Innenraum des Grills ist.
Pimp my Grill!
Mit wenig Geld lässt sich die Leistung eines durchschnittlichen Grills deutlich ver-
bessern. Wie? Indem man den Grill mit Aluminiumfolie auskleidet, mit der glänzenden
Seite nach außen. Die Verwendung von
Aluminiumfolie mit der glänzenden Seite
nach unten ist auch eine gute Möglichkeit,
die Hitze zu reduzieren, wenn diese auf
die Kohle gelegt wird. Die glänzende Seite
wirft die Hitzestrahlung zurück und verhindert neben dem Verbrennen auch, dass
sich herabtropfender Bratensaft entzündet.
Dies reduziert allerdings auch das typische
Grillaroma, das durch solche Flammen und
den damit verbundenen Rauch erst erzeugt
wird.
Bei dicken und großen Fleischstücken
sollte man den Grill in einen Ofen verwandeln können. Nach dem Anbraten über den
Kohlen schiebt man das Fleisch auf eine
Seite, die Kohlen auf die andere. So schafft
man ein indirektes Grillen. Dann wird die
Abdeckhaube auf den Grill gesetzt. Die Gefahr, dass nicht ganz durchgegarte Stücke
anbrennen, wird so reduziert – jetzt gart das
Hallo liebe Leser,
da Sie unter unserer neuen Rubrik „Frag Frank“ von mir ab sofort Tipps und Tricks rund um die Themen Kochen, Ernährung und Lebensmittel erhalten werden, will ich mich kurz vorstellen: Mein Name
ist Frank Döblitz, ich bin Qualitätsmanager bei Beiersdorf-Catering. Ich bin gelernter Koch mit langer
Auslandserfahrung, Abgesandter der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen und habe eine
Küchenmeisterausbildung. Außerdem bin ich selbst Lebensmittelkontrolleur sowie stellvertretender Lehrgangsleiter für die
entsprechende Ausbildung in Hamburg.
Sie sehen, ich verstehe ein bisschen was von der Materie – und freue mich sehr auf Ihre Anregungen, Fragen und Rückmeldungen!
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Ernährung
Fleisch langsam bei niedriger Temperatur
und bleibt saftig. Allerdings wird so auch
weniger Grillaroma produziert. Für den
gewünschten Rauchgeschmack kann der
Enthusiast ein wenig Räucherspäne über
die Kohle geben oder ein paar Fleischabschnitte über der Glut positionieren.
Besteht die Möglichkeit, eine Wasserschale unter dem Rost zu füllen, so sollte
dies auch getan werden. Denn das verfeuchtet die zirkulierende Heißluft und
das Wasser dient als Wärmeleiter zum
Fleisch. Wie bei einem Saunaaufguss gart
das Fleisch so schneller als in der trockenen Luft. Außerdem wird das Innere des
Grills mit externer Flüssigkeit gesättigt –
so bleibt mehr im Gargut – und das Fleisch
schön saftig.
Fünf Grundregeln fürs perfekte Grillerlebnis
1. Grillgut langsam bei möglichst niedriger
Temperatur nach dem Anbraten garen
und vor dem Anrichten kurz ruhen lassen, um den Innendruck zu reduzieren.
2. Fleisch erst nach dem Braten salzen –
sonst entzieht es der Fleischoberfläche
die Flüssigkeit. Außerdem niemals in
das Fleisch stechen. Durch die Löcher
wird durch den Innendruck des Gargutes sofort Fleischsaft herausgedrückt.
3. Kein gepökeltes Fleisch grillen, da die da-
bei entstehenden Nitrosamine in Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.
4. Zum Anzünden der Kohle einen Anzündkamin benutzen. Achten Sie auf Qualität,
gute Produkte halten mehrere Jahre und
nicht nur eine Grillsaison. Einfach ein wenig zerknülltes Zeitungspapier auf dem
Boden entzünden, gewünschte Kohlemenge darauf geben und nach 30 bis
40 Minuten ist die Kohle bereit zum
Einsatz.
5. Verzichten Sie auf Einweg- oder Wegwerfgrills. Diese erfüllen noch nicht einmal ansatzweise den Anspruch an ein
vernünftiges Grillen und verursachen
unnötigen Müll.
Gewürzmischungen für den gelungenen Abschluss
Ein Allrounder
• 1 ½ TL getrocknetes Basilikum
• ¾ TL Bohnenkraut
• 2 ½ EL brauner Zucker
• 2 EL Paprikapulver
• je 1 EL Senf-, Zwiebel- und
Knoblauchpulver
• je ¾ TL Lorbeer, Koriander und
Thymian, gemahlen
• je ¾ TL gemahlener schwarzer
und weißer Pfeffer
• 1 Messerspitze gemahlener
Kreuzkümmel
Orientalisches Grillgewürz:
„BAHARAT“
• 1 EL Koriandersaat
• 2 EL schwarze Pfefferkörner
• ½ TL Zimt
• 2 EL Kreuzkümmel
• 10 St. Nelken
• 1 ganze Muskatnuss
• 2 EL Paprikapulver
• 10 St. Kardamom
Grillgewürz „Black and Powder“
• 2 EL schwarzer Pfeffer
• 2 EL weißer Pfeffer
• 2 EL Kümmel
• 4 EL rosa Pfeffer
• 4 EL Koriandersaat
• 3 EL scharfes Paprikapulver
• 2 EL brauner Zucker
• 1 – 2 EL Meersalz oder
„Fleur de Sel“
würzen Ge
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Familie
Schmeckt nicht?
Gibts nicht (mehr)!
So essen Kinder auch Blumenkohl & Co.
Buchtipp
Expertin Elizabeth Pant-leys Buch „Essen statt
meckern. Das liebevolle Ernährungsbuch
für mäkelige Kinder“
ist im TRIAS Verlag erschienen.
ISBN: 978-3830466796,
144 Seiten, Preis 17,99 Euro
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Familie
Bei Broccoli rümpft so manches Kind die Nase und Bohnen lässt es links liegen. Doch wenn der Nachwuchs
stattdessen magische Minibäume, Gespensteraugen oder Ameisen am Stiel auf dem Teller vorfindet, wird
ordentlich zugeschlagen. Hier lesen Sie, wie Sie gute Laune an den Familienesstisch – und Vitamine in die
Mägen der Kleinen – bringen.
„Essen soll von Beginn an ein positives,
wohltuendes und bereicherndes Erlebnis
sein. Schwieriges Essverhalten ist bei kleinen Kindern jedoch ein universelles Problem“, weiß Elizabeth Pantley. Die Autorin,
selbst Mutter von vier ganz unterschiedlichen Essern, unterstützt Eltern dabei, ihren
Kindern gelassen eine gesunde Ernährung
näherzubringen. Einer ihrer Tipps lautet:
Nicht den Teller des Kindes mit Dingen
füllen, von denen die Eltern wollen, dass
es sie isst.
Gespensteraugen und Ameisenstraßen
Stattdessen sollten Gerichte lieber auf
Platten und in Schüsseln serviert und dem
Kind ein eigener, leerer Teller gegeben
werden. Darf es sich selbst aussuchen,
wovon und wie viel es mag, wird es viel
eher freudig zuschlagen. Wenn nur Gesundes zur Auswahl steht, ist es dabei letztlich
gleich, wofür sich das Kind entscheidet.
Dabei spielt die Form der Präsentation und
die Benennung eine entscheidende Rolle.
Gemüse wird zum Star, wenn es in ausgefallenen Behältern serviert wird oder durch
eigene Namen die Fantasie des Kindes
anregt.
Versuchen Sie es doch mal mit den
folgenden Varianten:
• Grüne Oliven = Gespensteraugen
• Stangensellerie gefüllt mit Frischkäse
und mit Rosinen besetzt = Ameisen am
Stiel
• Broccoli = magische Minibäume aus
einem fernen Land
• Kidneybohnen = Dinosaurier-Eier
• Frikadellen/Hackbällchen = Starkmacher-Fleisch
• Erbsen = grüne Perlen aus Grünland
• Karotten = außerirdische Knabberei
• Kartoffelpüree = fluffige Wolken vom
Gipfel des Fudschijama
Auch die Kombination funktioniert:
• Pflanzen Sie die „Broccoli-Bäume“ in ein
Beet aus Kartoffelpüree und garnieren
Sie es mit Hackfleischbällchen – fertig ist
das „Zauberwaldessen“.
Das Auge isst mit
Neben der lustigen bis geheimnisvollen
Namensgebung kann es auch helfen, dem
Essen des Kindes ab und an eine etwas
andere Erscheinungsform zu geben.
Zum Beispiel so:
• Bringen Sie Brot, Pfannkuchen oder
Käse mit Ausstechern in eine andere
Form wie Streifen, Kreise oder Herzen.
• Betrachten Sie den leeren Teller als Leinwand und arrangieren Sie das Essen in
Form eines Gesichts, eines Tiers oder einer Blume. Oder erlauben Sie dem Kind,
selbst ein Motiv zu legen. Dann fordern
Im Kreis der Familie
Auch wenn es nur indirekt mit der
Ernährung zu tun hat, ist folgende
Erkenntnis in Sachen Nachwuchs
und Ernährung ebenfalls interessant.
„Untersuchungen zeigen, dass sich
Mahlzeiten im Kreis der Familie positiv auf die Gesundheit der Kinder
auswirken“, so Pantley. „Kinder, die
gemeinsam mit ihren Eltern essen,
entwickeln gesündere Essgewohnheiten, neigen später weniger zu Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum,
sind bessere Schüler und bleiben der
Familie emotional enger verbunden.“
Eine Studie des National Center on
Addiction and Substance Abuse der
Columbia Universität aus dem Jahr
2010 zeigt, dass 72 Prozent aller
Teenager regelmäßige Mahlzeiten
im Familienkreis für wichtig halten.
Sie es auf, die „Nase“ zu essen oder mal
am „Fuß“ zu knabbern.
• Servieren Sie das Essen nicht auf normalen Tellern, sondern in einer bunten
Schale, lustig bedruckten Schüssel oder
einem Eiswürfelbehälter.
Mit gutem Beispiel voran
„Jeder weiß, dass Gemüse für eine gesunde Ernährung sehr wichtig ist – und
doch degradieren wir es meistens zur unauffälligen Beilage“, erklärt Pantley. Dabei
ließen sich die Vitaminbomben nachhaltig
im Bewusstsein der Jungen und Mädchen
etablieren – denn einen Großteil dessen,
was ein Kind über Ernährung, Mahlzeiten
und Essverhalten lernt, lernt es durch die
fortwährende Kommunikation mit seinen
Eltern. Kinder sind äußerst aufnahmebereit
und verinnerlichen weitaus mehr, als den
Erwachsenen bewusst ist. Um ihnen ein
vernünftiges Essverhalten beizubringen,
müssen die Eltern also mit gutem Beispiel
vorangehen. Wenn sie selbst ihre grünen
Bohnen nicht aufessen, müssen sie sich
nicht wundern, wenn auch das Kind sie
verschmäht.
Werden Sie zum Schmuggler
Kleiner Trick: Wenn Sie Ihrem Kind das
wichtige Gemüse unterschmuggeln, können Sie diese Auseinandersetzungen sehr
viel entspannter angehen. Denn Sie wissen ja, dass es alle wichtigen Nährstoffe
bekommt.
Bei allem Einsatz und allen nützlichen
Tricks gilt – bleiben Sie als Eltern gelegentlich auch mal locker. Der Löwenanteil
der Essprobleme ist nicht lebensbedrohlich – deshalb machen Sie nicht aus jeder
verschmähten Bohne einen Kampf.
© Daniela Sonntag, TRIAS Verlag
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Ratgeber
Mit Rat zur Tat
Ernährungsberatung heute
Dass Ernährung nicht nur mit unserem Wohlbefinden zusammenhängt (siehe Leitartikel), sondern sogar der
wesentliche Bestandteil für unseren Gesundheitszustand ist, zeigen immer mehr wissenschaftliche Betrachtungen. Wie Sie gesunde Ernährung ganz selbstverständlich in Ihren Alltag integrieren und wo welche Vitamine
drinstecken, lesen Sie hier.
Mittels gesunder Ernährung lassen sich
viele Zivilisationserkrankungen von vornherein verhindern oder ihre Folgen effektiv
bekämpfen. Wie wichtig das ist, zeigen
aktuelle Statistiken: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland Todesursache
Nummer eins, Diabetes befindet sich weltweit auf dem Vormarsch. Selbst Kinder bekommen vermehrt „Altersdiabetes“ Typ 2.
Bewusstsein und Wissen schaffen
Gesunde Ernährung kann hier schützen.
Doch fehlt es oft an elementarem Wissen:
Was soll ich essen? Was nicht? Was ist
gesund? Interessant ist auch die Frage,
welchen Anteil an diesem Unwissen die
Lebensmittelindustrie trägt. Denn viele
Einflüsse nehmen dem Verbraucher seine
„Mündigkeit“ beim Thema Ernährung.
Und, mal ehrlich: Ernährung ist doch ein
ziemlich intimer Prozess. Immerhin führen wir unserem Körper mehrmals täglich
Nahrung zu. Keine Frage also, dass da
die Qualität der konsumierten Produkte im
Mittelpunkt stehen sollte.
Stellt sich also die Frage: Wie können wir
dieses Bewusstsein für unser Ernährungsverhalten selbst schaffen? Die Antwort:
Mithilfe der Präventionskurse rund ums
Thema „Ernährung“. Denn diese vermitteln die essentiellen Grundlagen der Ernährung:
• Was braucht mein Körper?
• Welche gesunden Lebensmittel liefern
das Notwendige?
• Wo sollte ich einkaufen?
• Worauf muss ich beim Einkauf achten?
Internet-Tipp
• www.bkk-beiersdorf.de/leistungen/gesundheit-vorsorge/praeventionskurse.html
Tipp
Damit Ihre Gesundheit für Sie bezahlbar
bleibt, erstatten wir Ihnen – regelmäßige
Teilnahme vorausgesetzt – 70 Prozent der
Gebühren (max. 100 Euro pro Jahr) für
diese Präventionskurse. Sprechen Sie uns
vor der Kursanmeldung an, damit wir die
Umsetzung mit Ihnen abstimmen können!
Erfolg bewiesen!
Wie wirksam eine qualifizierte Ernährungsberatung ist, zeigen folgende Ergebnisse:
• Bluthochdruck: pro Kilo Gewichtsabnahme sinken der systolische und diastolische Blutdruck.
• Fettstoffwechselstörungen: Durch eine
nachhaltige Ernährungsumstellung können Cholesterin und Triglyceride um bis
zu 25 Prozent sinken.
• Diabetes: Bei grenzwertigen Blutzuckerspiegeln führt eine angepasste Ernährungsweise in der Regel zu einer Normalisierung der Werte.
• Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelinto-
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Ratgeber
leranzen, Nahrungsmittelallergien: Eine
qualifizierte, individuelle Nahrungsmittelauswahl verbessert signifikant die Beschwerden – ganz ohne Medikamente.
• Schlafapnoe: Mit durchschnittlich 11 Kilo
weniger auf den Rippen sank der ApnoeIndex AI von 23 auf 18,3.
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Krankheitsfällen eine individuell auf Sie abgestimmte Ernährungsberatung an. Bitte
sprechen Sie Ihren Arzt an, damit er Ihnen
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Vitamine sind wahre Muntermacher. Wir stellen einige
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Überdosierung kann der Effekt auch ins Negative umschlagen.
• Vitamin B kann die Anfälligkeit für Migräne deutlich senken sowie
gegen Verstimmung und Antriebsarmut wirken.
• Vitamin E kann bei Hepatitis zu normalen Blutwerten und sogar
zum Senken der Virusmenge beitragen. Bei Alzheimer hilft es den
Nervenzellen im Gehirn, länger zu überleben.
• Vitamin C kann die Adernverkalkung aufhalten.
• Vitamin D ist gut für Knochen und Knorpel.
Vitaminlieferanten im Überblick
• Kalbsleber sichert die Versorgung mit Vitamin A, D und verschiedenen B-Vitaminen.
• Fenchel liefert jede Menge Vitamin C – sogar deutlich mehr als
Zitrusfrüchte. Auch Kiwis, Petersilie und Sauerkraut sind wahre
Vitamin-C-Bomben.
• Eier sind neben diversen B-Vitaminen auch reich an Vitamin A, D
und K.
• Hering und Thunfisch beinhalten die Vitamine D und B.
• Weizenkeimöl versorgt ebenso wie diverse Nüsse mit ordentlich
Vitamin E.
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Speziell Nahrungsergänzungsmittel werben häufig mit hochdosiertem
Vitamin C als Schutz vor Erkältungen. Tatsächlich sollte eine ausreichende Versorgung gewährleistet sein, um sicherzustellen, dass das
Immunsystem nicht geschwächt wird. Extra Vitamin-C-Pusher sind bei
der gesunden Ernährung allerdings überflüssig – zwei Gläser Orangensaft beispielsweise decken in der Regel bereits den Tagesbedarf.
Wenn überhaupt sollten zusätzliche Dosen – wie bei allen Vitaminpräparaten – nur auf Anraten des Arztes eingenommen werden. Merke:
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sich in ihrer Ursprungsform hinter den Bildausschnitten verbergen. Kleiner Tipp: Zwei
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Der Umgang mit Lebensmitteln ist eine Geschichte der Verschwendung, deren Ausmaß uns als Mitglieder einer verantwortlichen, auf
Nachhaltigkeit Wert legenden Gesellschaft aufhorchen lassen sollte.
Wie gut wissen Sie über das Thema Bescheid? Zeigen Sie es uns!
Beantworten Sie die folgenden Fragen – und nehmen Sie an unserem
Gewinnspiel teil.
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500.000 Tonnen Brot werden jedes Jahr in Deutschland weggeworfen.
Wie viele Menschen könnte man mit dieser Menge im selben Zeitraum versorgen?
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ganz Niedersachsen (S)
In Deutschland werden jährlich 15 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen.
Als Ladung auf LKWs gepackt würde das eine durchgehende Strecke abdecken von …
Hamburg nach Bremen (O)
3
ganz Hamburg (F)
Berlin nach Peking (T)
der Erde bis zum Mars (E)
Im Durchschnitt wirft jeder Bundesbürger jährlich jede Menge Lebensmittel weg.
So landet im Schnitt pro Kopf ein Gegenwert von wie viel Euro einfach im Müll?
3,00 Euro (L)
30,00 Euro (A)
300,00 Euro (O)
€
Das Essen, das allein in Europa weggeworfen wird, würde zweimal reichen, um …
alle Hungernden der Welt zu ernähren (P)
fünf Fußballfelder zu füllen (I)
✃
den Jahresbedarf eines Elefanten zu decken (N)
Wer an dieser Verschwendung beteiligt ist und warum, zeigt eindrucksvoll der Film „Taste the waste“. Um mit etwas Glück eine von
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Seele and Geist
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