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Alles, was ich selber tu, trau ich auch dem Anderen zu … - Gotha

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Rathaus
Kurier
www.gotha.de
Amtsblatt der Stadt Gotha
Nr. 11 ⁄ 15. Jahrgang
26. November 2006
Amtlicher Teil
Bekanntmachungen
und Ausschreibungen
Aus dem Inhalt
Seiten 2–11
Nichtamtlicher Teil
Prinzessin Augusta
entblättert sich
Seite
12
Ewald-Töchter in alter Heimat Seite
13
Kinder- und Jugendseite
Seite
14
Gothaer Vereine
Seiten 16–17
Silberne Halbkugel für
Knut Kreuch
Seite
17
Alles, was ich selber tu, trau ich auch dem Anderen zu …
Foto: TLZ, Möller
Dieser Vers ist eine alte Weisheit mit täglich
neuer Erkenntnis. Auf einem alten Siebleber
Notgeldschein stand einst der Spruch „Wir
Siebleber machen alles selbst“. Nun sind die
Siebleber in Gotha zu Hause und wir alle sind
aufgefordert, ihnen in dieser Botschaft nach
zu eifern. Selbst anzupacken, nicht darauf zu
warten bis es Andere tun, das ist die Botschaft,
die uns in den nächsten Jahren voran bringen
wird. Wir brauchen nicht darauf zu warten,
dass im Keller eines alten Hauses, welches
dem Verfall preis gegeben ist, eine Druckerpresse steht, mit der wir unser Geld selbst drucken können. Wir müssen das wenige Geld,
was die Thüringer Kommunen noch haben, mit
Fördermitteln und privater Initiative in bürgerschaftlichen Mehrwert verwandeln. Dafür wird
jede Idee und jede fleißige Hand benötigt.
Wir brauchen in den nächsten Jahren die gute
Diskussion für die Zukunft denkmalgeschützter Bausubstanz, aber wir brauchen auch Nutzungskonzepte. Oft sind die gesetzlichen
Regeln sehr eng gefasst. Warum darf nicht
eine junge Familie von der Stadt ein altes Haus
erhalten, wenn diese sich mit ihren Kindern
bewusst für das Leben und Arbeiten in Gotha
entscheidet? Warum haben wir so viele engagierte Mitarbeiter, die für wenig Geld in der
Stadt unterwegs sind und den Müll anderer
Leute wegräumen? Es gibt Mitbürger, die
lächeln beim Anblick dieser Bürger. Ich hingegen habe große Hochachtung vor diesen Mitbürgern, sie haben in diesem Jahr dafür Sorge
getragen, dass Gotha einen sehr ordentlichen
Eindruck auf Einheimische und Gäste macht.
Immer noch ist es leichter, am Bürgertelefon
über alles Mögliche zu schimpfen, als mit dem
Nachbarn zu sprechen, warum gerade sein
Hund den Haufen vor die Gartentür setzt. Immer noch werden Mülltüten in die öffentlichen
Papierkörbe geworfen, werden in die abrissreifen Blöcke der Moßlerstraße Müllsäcke geschleppt. Fragt sich bloß, wer das alles dorthin
bringt?
Miteinander geht es besser als allein und ich
weiß, dass in Gotha-West noch viele intakte
Wohngemeinschaften jedes Wochenende zum
Besen greifen, Laub auflesen, Gras mähen und
die Bürgersteige vom Unrat befreien. Gerade
dieser Stadtteil hat sich in den letzten Jahren
sehr zum positiven gewendet. Einzelne Blöcke
verschwinden, andere werden attraktiver und
wohnlicher gestaltet. Auf meiner Bürgerreise
entstand der Eindruck, ich hätte gesagt, Gotha-West sei das Armenhaus der Stadt. Ganz
im Gegenteil, dort habe ich gesagt, der der so
etwas immer behauptet, der soll mit offenen
Augen durch diesen Stadtteil gehen, hier fühlen sich die Bürger wohl. Auch wenn ich weiß,
dass der Coburger Platz zur Diskussion anregt
„wann wird wohl hier das erste Graffiti sein?“.
Ich will keine Antwort schuldig bleiben, dort
wird keins entstehen, denn es wohnen so viele Bürger rund herum, die werden den Platz Tag
und Nacht im Auge haben und sofort die Täter
auf frischer Tat der Polizei melden.
Dem Nachbarn vertrauen, bedeutet ihn mitzunehmen, wenn es gilt das Wohnumfeld zu verbessern, bedeutet ihn einzuladen zu Veranstaltungen in den Klubs der Stadt, in der Stadthalle oder in den Museen. Bürgerbeteiligung
ist uns wichtig im Rathaus, deshalb werde ich
in der ersten Januarwoche, wenn viele Bürger
noch den wohlverdienten Neujahrsurlaub zu
Hause machen, durch die Ortsteile gehen, das
Bürgergespräch suchen und am Samstag, den
6. Januar 2007, von 10 bis 14 Uhr im Rathaus
sein, um ohne Voranmeldung mit den Gothaerinnen und Gothaern im persönlichen Dialog
gegenüber zu treten.
Wir haben die Kraft unsere Stadt zu einem Mittelpunkt in Deutschland zu entwickeln. Unsere
Pflanze ist noch sehr klein, sie hat zaghafte
starke Triebe und sie will zum Licht. Wir alle
sind aufgefordert, die Schätze Gothas zu heben, positiv über unsere Heimatstadt zu reden,
überall zu werben, dass es keinen schöneren
Platz zum Leben gibt und anzupacken, wenn
Nachbarn Hilfe brauchen. Die schönste Hilfe
ist die, die spontan kommt, um die man nicht
betteln muss und für die man kein Wörtchen
„Danke“ verlangen muss, weil es eine Selbstverständlichkeit ist. „Alles was ich persönlich
tu, traue ich auch jedem Gothaer zu …“ in
diesem Sinne eine gute Zeit
Ihr
Knut Kreuch
Seite 2 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
Versteigerung von
Pfandsachen der
Stadt Gotha im Internet
Gegenstände, die durch die Abteilung Vollstreckung der Stadtkasse der
Stadtverwaltung Gotha gepfändet wurden, werden in Zukunft über das
Internetportal www.zoll-auktion.de versteigert.
Diese neue Art der Versteigerung wird hiermit ortsüblich im RathausKurier, auf der Internetseite der Stadt Gotha bzw. in den lokalen Medien
bekannt gemacht.
Die gepfändeten Sachen werden nach einer Frist von 3 bis 4 Monaten
zur Versteigerung ins Internet gestellt, der Schuldner wird ein bis zwei
Tage vor Versteigerung informiert. Die Versteigerung an sich läuft dann
14 Tage, diese Zeit kann der Schuldner noch zur Begleichung der offenen Forderung nutzen.
Für hochwertige Gegenstände wird vor ihrer Versteigerung ein Wertgutachten erstellt. Generell muss die Pfandsache ausführlich beschrieben
werden und mindestens eine Fotografie vorliegen.
Diese Praxis hat sich auch in anderen Kommunen bereits bewährt.
Amtlicher Teil
Öffentliche Abgaben-Mahnung
(Steuer- u. Gebühren-Mahnung)
Die Stadtverwaltung Gotha, Stadtkasse macht darauf aufmerksam, dass
am 15. November 2006 folgende Abgaben (Steuer- u. Gebührenverpflichtungen) fällig waren:
Grundsteuer
4. Quartal 06
Gewerbesteuer-Vorauszahlung
4. Quartal 06
Hundesteuer
4. Quartal 06
Straßenreinigungsgebühr
4. Quartal 06
Die Abgaben-/Steuer- u. Gebührenpflichtigen, die mit der Entrichtung
der genannten Steuer- und Gebührenzahlung im Rückstand sind,
werden hierdurch öffentlich gemahnt. Die Rückstände sind bis spätestens
07. 12. 2006
an die Stadtverwaltung Gotha unter Angabe der gültigen Steuer-/
Gebührennummer zu zahlen (ohne Angaben kann es zu Buchungsfehlern und demzufolge zu Mahnungen kommen).
Nach dem 07.12.2006 werden die fällig gewesenen Abgaben im
Wege des Verwaltungszwangsverfahrens nach den landesrechtlichen
Bestimmungen zwangsweise eingezogen und auf Grund der Abgabenordnung (AO) vom 16. 3. 1976 § 240, folgender Säumniszuschlag erhoben:
Für jeden angefangen Monat vom Fälligkeitstage
ab gerechnet 1(eins) von Hundert
des auf volle 50,00  abgerundeten Betrages.
Wir bitten die Zahlungspflichtigen, die gesetzlich festgelegten Termine
einzuhalten.
Haben Sie Interesse an einer Ausbildung in der Stadtverwaltung
Gotha und sind nicht älter als 32 Jahre?
Stadtkasse
Dann bewerben Sie sich bis zum 10. Dezember 2006 für folgende
Ausbildungsrichtungen
gez. Juckel
Kassenverwalter
Stadtinspektoranwärter/in
(Beamter/in des gehobenen nichttechnischen
Verwaltungsdienstes)
beginnend am 01.10.2007 bis 30.09.2010, wenn Sie die Hochschuloder Fachschulreife besitzen
bzw. als
Stadtsekretäranwärter/in
(Beamter/in des mittleren nichttechnischen
Verwaltungsdienstes)
beginnend am 01.08.2007 bis 31.07.2009, wenn Sie über den
Realschulabschluss verfügen.
Stadtverwaltung Gotha, Haupt- und Personalamt
PSF 10 02 02 , 99852 Gotha
Und nicht vergessen:
Bewerbungen, die nach o.g. Datum bei uns eingehen, können nicht
mehr berücksichtigt werden.
Aus Kostengründen wird darum gebeten, die Bewerbungsunterlagen in Kopie einzureichen. Sie werden nicht zurückgesandt. Nach
Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens werden die Bewerbungsunterlagen nicht berücksichtigter Bewerber ordnungsgemäß
vernichtet. Bei gewünschter Rücksendung wird um Beilage eines
adressierten und frankierten Rückumschlages gebeten.
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Bekanntmachung der Beschlüsse
aus dem öffentlichen Teil der
Stadtratssitzung vom 18. 10. 2006
Wir möchten darauf hinweisen, dass die in den Beschlüssen aufgeführten Anlagen, sofern sie nachfolgend nicht mit veröffentlicht sind, während der üblichen Sprechzeiten der Stadtverwaltung im jeweiligen Fachamt eingesehen werden können.
A 377/06 – Aufsichtsrat der WiBeGo – Wirtschaftsbeteiligungen Gotha
GmbH – SPD-Fraktion
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Herr Matthias Hey scheidet aus dem Aufsichtsrat der WiBeGo –
Wirtschaftsbeteiligungen Gotha GmbH aus.
Der Stadtrat entsendet als Mitglied in den Aufsichtsrat der WiBeGo
– Wirtschaftsbeteiligungen Gotha GmbH mit sofortiger Wirkung
Frau Kathrin Dziallas.
A 378 /06 – Ausschussbesetzungen – SPD-Fraktion
Die Besetzung der Ausschüsse mit Mitgliedern der SPD-Fraktion wird
wie folgt geändert:
001 Hauptausschuss
Mitglied im Hauptausschuss wird Frau Kathrin Dziallas
(Stellv. Mitglied ist weiterhin Herr Klaus Roßmeier)
002 Finanzausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss wird Frau Astrid
Gehb (Mitglied ist weiterhin Herr Klaus Roßmeier)
003 Sozial-, Sport und Kulturausschuss
Mitglied im Sozial-, Sport- und Kulturausschuss wird Herr Wolfgang Metze.
Stellvertretendes Mitglied wird Frau Astrid Gehb
Amtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 3
A 379/06 – Neubesetzung der Ausschüsse – CDU-Fraktion
Die Besetzung der Ausschüsse mit Mitgliedern der CDU-Fraktion wird
wie folgt geändert:
001 Hauptausschuss
Mitglied
Herr Sascha John
002 Bauausschuss
Mitglied
Herr Olaf Schneider-Rehberg
Stellvertreter
Herr Torsten Jäger
003 Sozialausschuss
Mitglied
Herr Horst Kulschewski
Stellvertreter
Frau Caroline Lösche
Mitglied
Herr Torsten Jäger
004 Finanzausschuss
Mitglied
Herr Gerhard Riede
Stellvertreter
Herr Horst Kulschewski
005 Rechnungsprüfungsausschuss
Mitglied
Herr Torsten Jäger
Stellvertreter
Herr Horst Kulschewski für Herrn Uwe Schleip
003 Der Beschluss ist ortsüblich bekannt zu machen.
B 369/06 – Änderung in der Besetzung der Aufsichtsräte städtischer
Unternehmen
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Gemäß der ThürKO § 26 Abs. 2, Nr. 14 entsendet der Stadtrat der Stadt
Gotha
001 den Bürgermeister Herrn Werner Kukulenz in Vertretung des Oberbürgermeisters in die Aufsichtsräte der Thüringerwaldbahn und
Straßenbahn Gotha GmbH und der Bestattungsinstitut Gotha
GmbH
002 sowie den Beigeordneten Herrn Matthias Hey in Vertretung des
Oberbürgermeisters in den Aufsichtsrat der Fernwärmestadtwerke
Gotha GmbH.
Anlage: Programmaufstellung
B 372/06 – Zuständigkeit im Wohnungswesen
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Die Stadt Gotha bleibt zuständige Stelle für die Aufgaben der
Zweckbestimmung und Belegungsbindung gemäß § 3 WoBindG
und § 3 Abs. 2 Satz 3 WoFG sowie zuständige Stelle für die Bewilligung Rückforderung von Miet- und Lastenzuschüssen nach dem
Wohngeldgesetz.
B 335/06 – Grundhafter Ausbau der Siedelhofstraße im Abschnitt von
Ortseingang (Pfingstbrücke) bis zur Einmündung Kleingartenweg
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Die Durchführung des grundhaften Ausbaus der Siedelhofstraße –
1. – 2. Bauabschnitt im Abschnitt von der Flurstücksgrenze
zwischen den Flurstücken 196 und 669/1 bis zur Flurstücksgrenze
zwischen den Flurstücken 161/1 und 162 (s. Anlage 1) wird nach
vorliegendem Ausbauprogramm (s. Anlage 2) beschlossen.
002 Für die oben genannte Straßenbaumaßnahme werden auf Grundlage des Baugesetzbuches in Verbindung mit der Erschließungsbeitragssatzung der Stadt Gotha Erschließungsbeiträge und auf
der Grundlage des Thüringer Kommunalabgabengesetzes in Verbindung mit der städtischen Straßenausbaubeitragssatzung Straßenausbaubeiträge erhoben.
003 Für die o. g. Maßnahme wird die Abschnittsbildung für den
1. – 3. BA im Abschnitt von Ortseingang (Pfingstbrücke) bis zur Einmündung Kleingartenweg (Flurstücksgrenze zwischen den Flurstücken 196 und 669/1 bis Flurstücksgrenze zwischen dem Flurstück 57/1 und 56) beschlossen.
004 Die Siedelhofstraße wird als Anliegerstraße eingeordnet.
Anlage 1: Übersichtsplan Bauabschnitte
Anlage 2: Ausbauprogramm 1. und 2. BA
B 360/06 – Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 84 –
Wohngebiet „westlicher Galbergweg“
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt.
001 Hiermit wird die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 84 – Wohngebiet „westlicher Galbergweg“ beschlossen.
002 Das Planungsgebiet umfasst ca. 0,8 ha und beinhaltet die Grundstücke Gem. Gotha, Flur 04, Teilfläche aus Flurstück 30, Flur 19,
Flurstück 3/1, 3/3, 3/4, 3/5, Teilflächen aus 438 und 437.
B 361/06 – Fördermittelbeantragung 2007 für die Sanierungsgebiete
„Altstadt“ und „Schmaler Rain“
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Es werden für das Jahr 2007 folgende Fördermittel beantragt:
001 Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ –
Erhaltungsgebiet „Altstadt“ und Gründerzeitliche Innenstadt
– förderfähige Gesamtkosten
2.673.000,00 
– dav. Kommunalanteil
534.600,00 
002 Bund-Länder-Programm „Städtebauförderung“ – Sanierungsgebiet „Altstadt Gotha“ bzw. Stadtumbau – Ost
– förderfähige Gesamtkosten
740.000,00 
– dav. Kommunalanteil
98.450,00 
003 Bund-Länder-Programm „Städtebauförderung“ – Sanierungsgebiet „Schmaler Rain“
– förderfähige Gesamtkosten
100.000,00 
– dav. Kommunalanteil
33.300,00 
B 366/06 – Bereitstellung von Fördermitteln für die Sanierungsmaßnahmen am Augustinerkloster
001 Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt die Bereitstellung von
Fördermitteln für die Sanierung des Augustinerklosters in Höhe
von
2.655.070,20 .
B 362/06 – Bestätigung überplanmäßige Ausgabe für die Sicherung
der Ausgaben der Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft/
Haushaltsjahr 2006
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Zur Sicherung der Ausgaben für Kindertageseinrichtungen in
freier Trägerschaft werden 699.100  als überplanmäßige Ausgabe für die Haushaltsstelle 4641.7180 bestätigt.
002 Die Deckung ist gewährleistet durch zusätzliche Einnahmen
• des Verwaltungskostenersatzes
für Thür. Erziehungsgeld – HHSt. 4640.1610 –
in Höhe von 26.200 
• der Landespauschale für Kitas – HHSt. 4640.1710 –
in Höhe von 277.600 
• der Infrastrukturpauschale für Kitas – HHSt. 4640.1711 –
in Höhe von 196.000 
• das Thür. Erziehungsgeld – HHSt. 4640.1721 –
in Höhe von 98.600 
• der Erstattung des Verwaltungshaushaltes 2005 von Kitas in freie Träger – HHSt. 4641.1680 –
in Höhe von 28.800 
• durch Mehreinnahmen der Gewerbesteuer – HHSt. 9000.0030 –
in Höhe von 71.900 
B 363/06 – Satzung für die Erhebung der Hundesteuer – Hundesteuersatzung –
001 Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt die als Anlage beigefügte
Satzung über die Erhebung der Hundesteuer.
Die geltenden gesetzlichen Vorschriften wurden angepasst.
Anlage:
– Satzung über die Erhebung der Hundesteuer
B 364/06 – Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Reinigung der öffentlichen Straßen – Straßenreinigungsgebührensatzung – der Stadt Gotha
001 Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt die als Anlage beigefügte Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Reinigung der öffentlichen Straßen – Straßenreinigungsgebührensatzung.
Die geltenden gesetzlichen Vorschriften wurden angepasst.
Anlage:
– Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Reinigung der öffentlichen Straßen – Straßenreinigungsgebührensatzung –
Seite 4 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
B 368/06 – Vertrag über die Erhebung der Kostenbeteiligung an den
Investitionskosten zur Herstellung der öffentlichen Entwässerungseinrichtung für das Jahr 2005
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Die im Vertrag über die Erhebung der Kostenbeteiligung an den
Investitionskosten zur Herstellung der öffentlichen Entwässerungseinrichtung für das Jahr 2005 zwischen der Stadt Gotha und
dem Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden im § 2 Absatz (1) Kostenbeteiligung für die Einzelmaßnahme Regenüberlaufbecken (RPB) / Pumpwerk (PW) Gotha festgeschriebene Investitionskostenbeteiligung der Stadt Gotha in Höhe
von 50 % bzw. 514.845,12  wird genehmigt.
Der Oberbürgermeister wird ermächtigt alle diesbezüglichen Erklärungen abzugeben.
Anlage:
Vertrag über die Erhebung der Kostenbeteiligung
B 370/06 – Änderung des Erbbaurechtsvertrages zwischen der Städtische Heime Gotha gGmbH und der Senior Residential August Creutzburg GmbH & Co.KG
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Der Oberbürgermeister der Stadt Gotha wird ermächtigt, in der
Gesellschafterversammlung der Städtische Heime Gotha gGmbH
den Geschäftsführer der Städtische Heime Gotha gGmbH zu beauftragen, den bestehenden Erbbaupachtvertrag und damit den
bestehenden Mietvertrag zwischen der Städtische Heime Gotha
gGmbH und der Senior Residential August Creutzburg GmbH & Co.
KG nach Maßgabe des diesem Beschluss als Anlage beigefügten
Entwurfes der Ergänzungsvereinbarungen zu ändern.
Anlage:
Entwurf Ergänzung zum Erbbaurechtsvertrag
B 371/06 – Abschluss eines Mietvertrages zwischen der Stadt Gotha
und der Wirtschaftsbeteiligungen Gotha GmbH für das Objekt Ekhofplatz 24
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt.
001 Der Oberbürgermeister wird beauftragt, den in Anlage 1 beigefügten Mietvertrag zwischen der Stadt Gotha und der Wirtschaftsbeteiligungen Gotha GmbH, betreffend des Objektes Ekhofplatz 24 in
99867 Gotha, abzuschließen.
Anlage 1:
Mietvertrag
Gotha, den 24. 10. 2006
gez. Kreuch
Oberürgermeister
– Siegel –
Bekanntmachung der Beschlüsse
aus dem öffentlichen Teil der
beschließenden Ausschüsse
des Stadtrates der Stadt Gotha
Wir möchten darauf hinweisen, dass die in den Beschlüssen aufgeführten Anlagen, sofern sie nachfolgend nicht mit veröffentlicht sind, während der üblichen Sprechzeiten der Stadtverwaltung im jeweiligen Fachamt eingesehen werden können.
BA 31/06 – Erforderliche Baumfällungen zum Grundhaften Ausbau der
18.-März-Straße zwischen Walterhäuser Straße und Reinhardsbrunner Straße in Gotha
Der Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss beschließt:
001 Dem Antrag auf Fällung von 2 Linden gemäß Anlage 1 und Anlage 2
zur Durchführung der geplanten Straßenbaumaßnahme in der
18.-März-Straße wird zugestimmt.
002 Die fachlich erforderliche Ersatzpflanzung von 16 Laubbäumen ge-
Amtlicher Teil
mäß Anlagen 1 und 2 zur Neugestaltung vom Straßenbegleitgrün
wird zugestimmt.
BA 33/06 – Fällung sowie Neuanpflanzung eines Baumes im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben AUDI-Autohaus, Cyrusstraße 22 in Gotha
001 Der Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss beschließt die
Fällung und Neuanpflanzung eines Baumes im Zusammenhang mit
dem Bauvorhaben AUDI-Autohaus in der Cyrusstraße in seiner vorgelegten Form.
Anlagen:
Fällantrag; Pflanz- und Fällplan; Begründung zum Fällantrag
BA 34/06 – Ausbauprogramm Günthersleber Straße, Baumfällungen
Der Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss beschließt:
001 Dem Antrag auf Fällung von 25 Linden gemäß Anlagen 1 und 2 zur
Durchführung der geplanten Straßenbaumaßnahme in der Günthersleber Straße wird zugestimmt.
002 Die fachlich erforderliche Ersatzpflanzung von 50 Laubbäumen erfolgt mit einem größer gewählten Stammumfang von 30 – 35 cm.
Davon sind 29 Ersatzpflanzungen an der neu anzulegenden Straße
und 21 Ersatzpflanzungen auf einem Ausweichstandort im Stadtgebiet vorgesehen.
FA 47/06 – Bestätigung überplanmäßiger Ausgaben für die Haushaltsstelle 2.4640.9408 Kindergarten „Teeschlösschen“
001 Der Finanzausschuss bewilligt überplanmäßige Ausgaben in Höhe
von 29.305,82  zu Gunsten der HH-Stelle 2.4640.9408 Kindergarten Teeschlösschen.
002 Die zusätzlichen Mittel sind für die Sanierung der Fassade des
Hauptgebäudes sowie die Außenputzarbeiten am neu errichteten
Garderobenanbau erforderlich.
003 Die Deckung erfolgt zu Lasten der HH-Stellen 2.6300.9651 Verkehrsoptimierung und 4640.9410 Kindergarten Moßlerstraße.
FA 48/06 – Aufhebung Sperrvermerk
Der Finanzausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt:
001 Der Sperrvermerk für die Haushaltsstelle 0000.6300 – Aktionsbündnis gegen rechte Gewalt – in Höhe von 3.000.00  – wird aufgehoben.
FA 49/06 – Mönchparkteiche in Gotha-Sanierung des Teiches 2 –
Überplanmäßige Ausgabe (Durchlassbauwerke und Entschlammung)
001 Der Finanzausschuss beschließt die überplanmäßige Ausgabe
für die HH 5800.9501 in Höhe von
53.800 
Die Deckung erfolgt aus der HH 7500.9502 in Höhe von 37.800 
und des weiteren aus der HH 6900.9504 in Höhe von
16.000 
FA 50/06 – Bestätigung überplanmäßige Ausgaben für ländlichen
Wegebau
Der Finanzausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt:
001 Für die Haushaltsstelle 6300.9516 – Ländlicher Wegebau – werden
überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 34.500  bestätigt.
Die Deckung erfolgt aus der Haushaltsstelle 8800.9320.
Gotha, den 17.11.2006
gez. Kreuch
Oberürgermeister
– Siegel –
Bekanntmachung
Entsprechend den kommunalrechtlichen Vorschriften über die Bekanntmachung von Satzungen wird die vorliegende Ordnungsbehördliche Verordnung gemäß § 35 OBG verkündet. Mit Datum vom 09.11.2006 wurde
die Eingangsbestätigung durch die Rechtsaufsichtsbehörde erteilt.
Ordnungsbehördliche Verordnung
über die Abwehr von Gefahren durch Verunreinigung, wildes Zelten,
Wasser- und Eisglätte, Betreten und Befahren von Eisflächen, zweckwidrige Nutzung von Abfallbehältern, durch Leitungen, Schneeüber-
Amtlicher Teil
hang, Eiszapfen, Beeinträchtigungen an Einrichtungen für öffentliche
Zwecke, Tierhaltung, Fütterung von Katzen und Tauben, wildes Plakatieren, ruhestörender Lärm, Belästigung der Allgemeinheit, umweltschädliches Verhalten, offene Feuer im Freien und Anpflanzungen in der
Stadt Gotha
vom 25.10.2006
Aufgrund der §§ 27, 44, 45 und 46 (1) des Thüringer Gesetzes über die
Aufgaben und Befugnisse der Ordnungsbehörden (Ordnungsbehördengesetz – OBG) vom 18.06.1993 (GVBl. S. 323) erlässt die Stadt Gotha als
Ordnungsbehörde folgende Verordnung:
GLIEDERUNG
I. Abschnitt
Zweckbestimmung, Geltungsdauer, Begriffsbestimmungen
§ 1 Zweckbestimmung
§ 2 Geltungsbereich
§ 3 Begriffsbestimmungen
II. Abschnitt
Verbot von Verunreinigungen
§ 4 Verunreinigungen
§ 5 Reinigungsarbeiten
§ 6 Verunreinigungen öffentlicher Gewässer
§ 7 Abfallbehälter, Wertstoffcontainer, Sperrmüll
III. Abschnitt
Öffentliche Sicherheit und Ordnung in öffentlichen Straßen, Anlagen
und Einrichtungen
§ 8 Einrichtungen für öffentliche Zwecke
§ 9 Schutz der Benutzer der öffentlichen Straßen und Anlagen vor
Schäden und Belästigungen
§ 10 Schutz der öffentlichen Anlagen vor Schäden
§ 11 Spielplätze
§ 12
§ 13
§ 14
§ 15
§ 16
§ 17
§ 18
§ 19
§ 20
IV. Abschnitt
Einzelregelungen
Werbeanschläge, Werbeschriften
Ruhestörender Lärm
Straßenmusikanten
Offene Feuer im Freien
Einfriedungen, Abgrenzungen, Anpflanzungen
Verkauf von Lebensmitteln im Freien
Eisflächen
Schutzvorkehrungen an Gebäuden
Leitungen
§ 21
§ 22
§ 23
§ 24
§ 25
V. Abschnitt
Öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Tierhaltung
Tierhaltung
Hundehaltung
Verantwortlichkeit
Bekämpfung verwilderter Tauben
Bekämpfung von Schadnagern
§ 26
§ 27
§ 28
§ 29
VI. Abschnitt
Schlussbestimmungen
Ausnahmegenehmigungen
Ordnungswidrigkeiten
Geltungsdauer
Inkrafttreten
I. Abschnitt
Zweckbestimmung, Geltungsdauer, Begriffsbestimmungen
§1
Zweckbestimmung
Zweck dieser Verordnung ist die Aufrechterhaltung der öffentlichen
Sicherheit und Ordnung der Stadt Gotha.
§2
Geltungsbereich
(1) Diese ordnungsbehördliche Verordnung gilt für das gesamte Gebiet
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 5
der Stadt Gotha, einschließlich der zugehörigen Ortsteile, sofern in
den nachfolgenden Bestimmungen nicht ausdrücklich andere Regelungen getroffen werden.
(2) Soweit Vorschriften dieser Verordnung sich auf öffentliche Straßen
oder Anlagen beziehen, ist Voraussetzung für ihre Anwendbarkeit
allein deren öffentliche Zugänglichkeit. Auf Eigentumsverhältnisse
oder Widmung kommt es nicht an.
§3
Begriffsbestimmungen
(1) Öffentliche Straßen im Sinne dieser Verordnung sind, ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse oder einer öffentlich-rechtlichen
Widmung, alle befestigten und unbefestigten dem öffentlichen Verkehr oder einzelnen Arten des öffentlichen Verkehrs dienende Flächen, einschließlich der Plätze und Fußgängerzonen.
(2) Zu den Straßen gehören:
a) der Straßenkörper, einschließlich der Geh- und Radwege, Plätze,
Brücken, Tunnel, Treppen, Durchgänge, Böschungen, Stützmauern, Gräben, Entwässerungsanlagen, Park-, Trenn- und Seitenstreifen, Dämme, Rand- und Sicherheitsstreifen;
b) der Luftraum über dem Straßenkörper;
c) das Zubehör, wie z. B. Verkehrszeichen, -einrichtungen und Anlagen aller Art, die der Sicherheit oder Leichtigkeit des Straßenverkehrs oder dem Schutz der Anlieger dienen und die Bepflanzungen (z. B. straßenbegleitender Baumbestand).
(3) Öffentliche Anlagen im Sinne dieser Verordnung sind – ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse:
a) die der Allgemeinheit im Stadtgebiet zugänglichen Grün- und Erholungsanlagen (siehe Abs. 4);
b) alle der Öffentlichkeit allgemein zugänglichen Flächen; bauliche
Anlagen und Einrichtungen
c) die öffentlichen Toilettenanlagen und
d) der öffentlichen Benutzung dienende Stadt- und Busanlagen
(Warteflächen und -häuschen, Straßenbeleuchtung).
(4) Grün- und Erholungsanlagen im Sinne vom (3) Buchstabe a) sind
gärtnerisch gestaltete Anlagen, die der Erholung der Bevölkerung
oder der Verschönerung des Stadtgebietes dienen, hierzu gehören:
a) Grün- und Erholungsanlagen, Gedenkplätze;
b) Kinderspielplätze;
c) Freizeitanlagen;
d) Gewässer und deren Ufer.
II. Abschnitt
Verbot von Verunreinigungen
§4
Verunreinigungen
(1) Es ist verboten, öffentliche Gebäude, sonstige öffentliche bauliche
Anlagen und Einrichtungen, wie:
Denkmäler, Einfriedungen, Tore, Brücken, Bänke, Verteilerschränke,
Brunnen, Wasserspiele, Bäume, Blumenkübel, Papierkörbe, Müllbehälter, Streumaterialkästen, Wartehäuschen und -hallen, Hinweistafeln des öffentlichen Nahverkehrs, öffentliche Absperrungen oder
ähnliche Einrichtungen zu beschädigen, zu beschmutzen, zu entfernen, mit Plakaten zu versehen, zu bemalen, zu beschreiben, zu besprühen oder zu beschmieren.
Dies gilt auch für bauliche und sonstige Anlagen, die von öffentlichen Straßen und Gehwegen oder Grün- und Erholungsanlagen einsehbar sind.
Die Vorschriften der Thüringer Graffiti-Gefahrenabwehrverordnung
bleiben unberührt.
(2) Wer entgegen dem Verbot nach Abs. 1 bemalt, beschriftet, besprüht,
beschmiert oder plakatiert, oder dies veranlasst, ist zur unverzüglichen Beseitigung verpflichtet.
(3) Wird der Verpflichtung nach Abs. 2 nicht nachgekommen, wird auf Kosten des Pflichtigen die Beseitigung durch die Stadt Gotha veranlasst.
§5
Reinigungsarbeiten
(1) Es ist untersagt:
a) auf öffentlichen Straßen oder in öffentlichen Anlagen Kraftfahrzeuge aller Art zu waschen oder abzuspritzen oder Reparaturarbeiten vorzunehmen (außer Notreparaturen).
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b) Abwasser, mit Ausnahme des aus dem Bereich von bebauten und
befestigten Flächen abfließenden Niederschlagswasser sowie Flüssigkeiten, die kein Abwasser sind (z. B. verunreinigende besonders
ölige, teerige, brennbare, explosive, säure- oder laugenhaltige oder
andere umwelt- oder grundwasserschädigende Flüssigkeiten) in
die Gosse einzuleiten, einzubringen oder dieser zuzuleiten.
Dies trifft auch für Baustoffe, insbesondere für Zement, Beton,
Farbe sowie ähnliche Materialien zu.
c) vorbezeichnete Flüssigkeiten auf öffentliche Straßen oder Anlagen
auszugießen sowie dort Sachen auszustäuben oder auszuklopfen.
(2) Flüssigkeiten, die nicht unter die Versagungsgründe des Abs. 1 fallen, dürfen nur in die Gosse geschüttet werden, wenn sie ungehindert abfließen können. Bei Frostwetter jedoch nur, wenn hierdurch
keine Glätte entsteht.
Sollte es zu Eisbildung und entstehender Glätte kommen, so ist zum
abstumpfen vor allem Sand, Splitt o.a. kaufbare Streumaterialien zu
verwenden. Asche darf nicht verwendet werden.
(3) Wer für Zuwiderhandlungen im Sinne des Abs. 1 und 2 als Ordnungspflichtiger verantwortlich ist, hat den ordnungsgemäßen Zustand
unverzüglich wieder herzustellen.
§6
Verunreinigungen öffentlicher Gewässer
Auf öffentlichen Straßen oder in öffentlichen Anlagen befindliche Brunnen, Wasserbecken und Teiche, soweit es sich nicht um natürliches Gewässer handelt, dürfen nur entsprechend ihrer Zweckbestimmung benutzt werden.
Es ist verboten, sie zu beschmutzen, das Wasser zu verunreinigen, feste oder flüssige Gegenstände in sie zu bringen oder soweit es nicht ausdrücklich zugelassen ist, darin zu waschen, zu baden sowie Hunde oder
andere Tiere darin baden zu lassen.
§7
Abfallbehälter, Wertstoffcontainer, Sperrmüll
(1) Es ist verboten, die öffentlichen Straßen und Anlagen zu verunreinigen:
Besonders dürfen Papier-, Obstreste, Zigarettenkippen, Kaugummis
oder andere Abfälle nicht auf die Straßen und in die Grünanlagen
geworfen werden.
(2) Abfallbehälter (Papierkörbe) an Straßen und in öffentlichen Anlagen
dürfen nur zur Aufnahme kleiner Mengen von Abfällen unbedeutender Art (z. B. Zigarettenschachteln, Pappteller, Pappbecher, Obstreste usw.) benutzt werden. Jede zweckwidrige Benutzung, insbesondere das Einbringen von Hausmüll und größere Mengen von Wertstoffen ist verboten.
(3) Abfallbehälter sowie Wertstoffcontainer (z. B. für Glas, Textilien, Altpapier) dürfen grundsätzlich nicht durchsucht, Gegenstände daraus
nicht entnommen oder verstreut werden. Es ist verboten, Abfälle vor,
neben oder auf Wertstoffcontainern zu lagern.
(4) Sperrmüll ist, soweit Gegenstände zum Abholen bereitgestellt sind,
gefahrlos so am Straßenrand abzustellen, dass Schachtdeckel, Abdeckungen von Versorgungsleitungen u.ä. nicht verdeckt oder in ihrer Sichtbarkeit und Funktion beeinträchtigt werden. Es ist verboten,
Gegenstände, die im Rahmen der Sperrmüllbeseitigung zum Abholen bereitgestellt sind, zu durchsuchen, hieraus Teile zu entnehmen
oder zu verstreuen.
(5) Mülltonnen und gelbe Säcke dürfen frühestens am Vorabend des Tages der Entsorgung im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden
und sind danach ebenso wie nicht abgefahrene Gegenstände unverzüglich in das Hausgrundstück zu bringen. Spätestens jedoch am Tage nach der Entleerung dürfen Mülltonnen nicht mehr im öffentlichen
Verkehrsraum oder außerhalb von Standflächen abgestellt sein.
III. Abschnitt
Öffentliche Sicherheit und Ordnung in öffentlichen Straßen, Anlagen
und Einrichtungen
§8
Einrichtungen für öffentliche Zwecke
Schieber, Armaturen, Revisions- und Kanalschächte und ähnliche Einrichtungen für Wasserver- und Abwasserentsorgung, Löschwasserentnahmestellen, Schaltschränke, Transformatoren und Reglerstationen
sowie Einrichtungen, wie Vermessungspunkte, Schilder für die Straßenbezeichnung, Hinweisschilder auf Gas-, Wasser-, Fernwärme-, Post- und
Amtlicher Teil
Stromleitungen sowie Entwässerungsanlagen dürfen nicht beschädigt,
geändert, verdeckt, beseitigt, unzugänglich oder für ihre Zwecke
unbrauchbar gemacht werden. Insbesondere ist es verboten, Hydranten
für Löschwasserentnahme zu verdecken.
§9
Schutz der Benutzer der öffentlichen Straßen und Anlagen vor
Schäden und Belästigungen
(1) Die öffentlichen Straßen und öffentlichen Anlagen dürfen nur so benutzt werden, dass andere nicht gefährdet oder belästigt werden.
(2) Zur Vermeidung von Schäden und Belästigungen ist es auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen insbesondere untersagt:
1. Schieß-, Wurf- oder Schleudergeräte zu benutzen;
2. außerhalb von Kinderspielplätzen oder den sonst dafür ausdrücklich freigegebenen Flächen zu spielen oder sportliche Übungen zu
betreiben, wenn dadurch Dritte gefährdet oder belästigt werden
können;
3. innerhalb der bebauten Ortsteile (§§ 30 und 34 des BauGB) zu lagern, zu nächtigen oder zu zelten;
4. das die körperliche Nähe suchende oder besonders aufdringliche
Betteln sowie das Anstiften von Minderjährigen zu dieser Art des
Bettelns;
5. das Verrichten der Notdurft;
6. das Lagern oder dauerhafte Verweilen außerhalb von Freiausschankflächen oder Einrichtungen, wie Grillstellen u. Ä., ausschließlich oder überwiegend zum Zwecke des Alkoholgenusses,
wenn dessen Auswirkungen geeignet sind, Dritte erheblich zu belästigen (z. B. Grölen, Anpöbeln von Passanten, Gefährdung anderer durch herumliegen lassen von Flaschen und Gläsern);
7. der öffentliche Konsum von Betäubungsmitteln;
8. andere durch trunkenheits-, rauschbedingtes oder ähnliches Verhalten zu belästigen;
9. Lagern in Personengruppen, wenn sich diese an denselben Orten
regelmäßig ansammeln und dabei Passanten bei der Nutzung des
öffentlichen Straßenraumes im Rahmen des Gemeingebrauchs
behindern.
(3) Die Vorschriften des Strafgesetzbuches und des Betäubungsmittelgesetzes bleiben unberührt.
§ 10
Schutz der öffentlichen Anlagen vor Schäden
(1) Öffentliche Anlagen sind zweckbestimmt und im Interesse des Gemeinwohls pfleglich und rücksichtsvoll zu benutzen.
(2) Für öffentliche Anlagen kann die Benutzung auf bestimmte Zeiten
beschränkt bzw. gänzlich untersagt werden.
(3) Unzulässig ist, in öffentlichen Anlagen u.a.:
1. Pflanzungen oder ähnliche Anlagen zu betreten, zu beschädigen,
Pflanzen abzubrechen, Blumen zu pflücken, Bäume und Sträucher
sowie sonstige Pflanzen (einschließlich Blumen) aus dem Boden
zu entfernen;
2. Bäume zu erklettern;
3. Kraftfahrzeuge und Anhänger, die nicht zum Verkehr zugelassen
sind, abzustellen
4. Grünflächen mit Fahrrädern zu befahren;
5. Bänke oder sonstige Einrichtungen und Baulichkeiten zweckentfremdet zu benutzen;
6. Einrichtungen und Baulichkeiten zu beschädigen oder ihre Nutzbarkeit einzuschränken.
§ 11
Spielplätze
(1) Kinderspielplätze dürfen nur von Kindern und deren Aufsichtspersonen zweckbestimmt benutzt werden.
(2) Die auf den Kinderspielplätzen und Bolzplätzen aufgestellten Schilder enthalten Regelungen, welche einzuhalten sind.
(3) Zum Schutz der Kinder ist es auf Kinderspielplätzen insbesondere
verboten:
1. gefährliche Gegenstände oder Stoffe mitzunehmen;
2. Flaschen aller Art oder Metallteile wegzuwerfen oder zu zerschlagen;
3. Motorfahrzeuge aller Art oder Fahrräder – ausgenommen Kleinfahrräder für Kinder und Krankenfahrstühle – abzustellen oder mit
ihnen zu fahren;
Amtlicher Teil
4. Tiere zu führen oder laufen zu lassen;
5. Genuss von alkoholischen Getränken und anderen Rauschmitteln;
6. Dosen und sonstige Abfälle wegzuwerfen.
IV. Abschnitt
Einzelregelungen
§ 12
Werbeanschläge, Werbeschriften
(1) Plakate und andere Werbeanschläge dürfen zum Schutze des Ortsund Landschaftsbildes und zum Schutze von Natur-, Kunst- und Kulturdenkmälern nur dort angebracht werden, wo dies ausdrücklich
zugelassen ist.
(2) In öffentlichen Anlagen ist es grundsätzlich nicht gestattet:
a) Flugblätter, Druckschriften, Handzettel, Geschäftsempfehlungen
und sonstige Werbeschriften zu verteilen, abzuwerfen oder mit
anderen Werbemitteln zu werben;
b) Waren oder Leistungen durch Ausschellen oder Ausrufen anzubieten;
c) Werbestände, Werbetafeln oder ähnliche Werbeträger aufzustellen oder anzubringen.
(3) Wer Schriften im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung des § 26 im
Geltungsbereich dieser Verordnung verteilt, ist verpflichtet, eine damit zusammenhängende Verunreinigung der öffentlichen Straße
und Anlage sofort zu beseitigen und insbesondere sein von Verkehrsteilnehmern in einem Umkreis von 100 m weggeworfenes Werbematerial unverzüglich wieder einzusammeln. Das Ablegen von
Werbematerial auf öffentlicher Straße und in öffentlichen Anlagen ist
untersagt.
(4) Nach Abschluss von Wahlen, Volksbegehren und Volksentscheidungen sind die Werbeträger von den Verantwortlichen innerhalb einer
Woche zu entfernen.
(5) Wer entgegen dem Verbot nach Abs. 1 und Abs. 2 plakatiert, verteilt,
wirbt, aufstellt oder anbringt, ist zur unverzüglichen Beseitigung
verpflichtet.
(6) Die Beseitigungspflicht trifft in gleichem Maße auch den Veranstalter bzw. denjenigen, in dessen Namen oder Auftrag die in Abs. 1 und
2 genannten Tätigkeiten ausgeführt werden.
(7) Auf denjenigen, der andere damit beauftragt oder es ihnen überlässt, entgegen den Abs. 1–4 zu handeln, sind die Bußgeldvorschriften des § 27 dieser Verordnung in gleicher Weise anzuwenden, wie
auf den Ausführenden, der gegen die Verbote der Abs. 1–4 verstößt.
(8) Wird der Verpflichtung nach Abs. 3, 4 und 5 nicht nachgekommen,
wird auf Kosten des Pflichtigen die Beseitigung durch die Stadt
Gotha veranlasst.
§ 13
Ruhestörender Lärm
(1) Jeder hat sich auch außerhalb der Ruhezeiten nach Abs. 2 so zu verhalten, dass die Allgemeinheit nicht mehr als nach den Umständen
unvermeidbar durch Geräusche gefährdet oder belästigt werden.
(2) Ruhezeiten sind an Werktagen die Zeiten von:
1. 19.00 bis 22.00 Uhr (Abendruhe)
2. 22:00 bis 06:00 Uhr (Nachtruhe).
Sonn- und Feiertage unterliegen dem Schutz des Thüringer Feiertagsgesetzes (ThürFtG) in der jeweils geltenden Fassung.
(3) Während der Ruhezeiten sind in bewohnten Gebieten Tätigkeiten
verboten, die die Ruhe der Allgemeinheit stören. Dies gilt insbesondere für folgende Arbeiten im Freien:
Ausklopfen von Gegenständen (Teppichen, Polstermöbeln, Matratzen u. ä.), auch auf offenen Balkonen oder bei geöffnetem Fenster.
Für den Betrieb von motorbetriebenen Garten- und Handwerksgeräten sowie Rasenmähern gilt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung in der jeweils geltenden Fasssung.
(4) Ausnahmen von dem Verbot des Abs. 3 sind zulässig, wenn ein besonderes öffentliches Interesse die Ausführung der Arbeiten in dieser Zeit gebietet.
(5) Aus Gaststätten und Versammlungsräumen, innerhalb der im Zusammenhang bebauten Gebiete oder in der Nähe von Wohngebäuden darf kein Lärm nach außen dringen, durch den die Allgemeinheit
erheblich belästigt wird. Fenster und Türen sind erforderlichenfalls
geschlossen zu halten.
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(6) Lautsprecher, Tonwiedergabegeräte, Musikinstrumente dürfen unabhängig von den Ruhezeiten nur in einer solchen Lautstärke betrieben bzw. gespielt werden, dass die Allgemeinheit nicht gestört
wird.
§ 14
Straßenmusikanten
(1) Die Stadt Gotha betrachtet Straßenmusik als eine Belebung der
Innenstadt. Dennoch ist folgendes zu beachten:
1. Lautstarke Musikinstrumente und Hilfsgeräte dürfen nicht verwendet werden.
2. Musizieren ist nur zu folgenden Zeiten gestattet:
a) werktags von 09.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr
b) in den verkehrsrechtlich ausgewiesenen Fußgängerzonen der
Stadt während der allgemein üblichen Ladenöffnungszeiten;
c) an Sonn- u. Feiertagen ist Straßenmusik nicht gestattet.
3. Die Standorte sind jeweils stündlich zu wechseln.
(2) Die Ordnungsbehörde ist ermächtigt, musikalische Darbietungen
an Standorten zu unterbinden, wenn dies aus Gründen der
Sicherheit und Ordnung des Verkehrs, insbesondere des Fußgängerverkehrs, oder zur Vermeidung von Belästigungen erforderlich ist.
§ 15
Offene Feuer im Freien
(1) Das Anlegen und Unterhalten von offenen Feuern im Freien ist grundsätzlich nicht erlaubt.
(2) Eine Ausnahme vom Verbot des Anlegens und Unterhaltens eines
offenen Feuers kann für allgemein ortstypische Brauchtumsfeuer
(z.B. Osterfeuer, Lagerfeuer, Maifeuer) gewährt werden.
Die Ausnahmegenehmigung nach § 26 ersetzt nicht die notwendige
Zustimmung des Grundstückseigentümers oder Besitzers.
(3) Jedes nach § 26 dieser Verordnung zugelassene Feuer im Freien ist
durch eine volljährige Person dauernd zu beaufsichtigen. Bevor die
Feuerstelle verlassen wird, sind Feuer und Glut abzulöschen.
(4) Offene Feuer im Freien müssen entfernt sein:
a) von Gebäuden aus brennbaren Stoffen mindestens 15 m vom
Dachvorsprung gemessen;
b) von leicht entzündbaren Stoffen mindestens 100 m;
c) von sonstigen brennbaren Stoffen mindestens 15 m.
(5) Andere Bestimmungen (wie z. B. das Abfallbeseitigungs- und Naturschutzrecht, landesrechtliche Vorschriften, wie das Waldgesetz und
die Verordnung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen), nach
denen offene Feuer im Freien gestattet oder verboten sind, bleiben
unberührt.
§ 16
Einfriedungen, Abgrenzungen, Anpflanzungen
(1) Einfriedungen und Abgrenzungen entlang von öffentlichen Straßen
und Anlagen sind so zu errichten, zu unterhalten oder zu ändern,
dass durch deren Beschaffenheit die öffentliche Sicherheit oder Ordnung nicht beeinträchtigt wird.
(2) Anpflanzungen, einschließlich Wurzelwerk, insbesondere Zweige
von Bäumen, Sträuchern und Hecken, die in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen, dürfen die Anlagen der Straßenbeleuchtung und der Ver- und Entsorgung nicht beeinträchtigen. Das Zubehör von Straßen (§ 3 Abs. 2 Buchstabe c dieser Verordnung) darf
durch Anpflanzungen, insbesondere durch die Zweige von Bäumen,
Sträuchern und Hecken nicht verdeckt werden.
Der Verkehrsraum muss über Geh- und Radwege bis zu einer Höhe
von mindestens 2,50 m, über Fahrbahnen bis zu einer Höhe von mindestens 4,50 m durch den Grundstückseigentümer oder andere Berechtigte, freigehalten werden.
§ 17
Verkauf von Lebensmitteln im Freien
Werden Speisen und Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle verabreicht, so sind für Speisereste und Abfälle geeignete Behälter durch den
Abgebenden sichtbar aufzustellen oder anzubringen und rechtzeitig zu
leeren. In einem Umkreis von 15 m sind alle Rückstände der abgegebenen Waren (Verpackungsmaterial usw.) von dem Verabreicher einzusammeln und ordnungsgemäß zu beseitigen.
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§ 18
Eisflächen
(1) Das Betreten und Befahren der Eisflächen aller Gewässer im Geltungsbereich dieser Verordnung ist verboten, soweit und solange sie
nicht besonders freigegeben sind.
(2) Durch Bekanntmachung können bestimmte Eisflächen von der
Stadtverwaltung Gotha freigegeben werden.
(3) Verboten ist es:
1. Löcher in das Eis zu schlagen oder Eis zu entnehmen, soweit dies
nicht zur Erhaltung des Fischbestandes oder zur Sicherstellung
der Löschwasserversorgung erforderlich ist;
2. Steine auf die Eisfläche zu werfen oder das Eis durch Asche oder
ähnliche Stoffe zu verunreinigen.
§ 19
Schutzvorkehrungen an Gebäuden
(1) An Gebäuden und anderen Bauwerken befindliche Schneeüberhänge und Eiszapfen sowie auf deren Dächern liegende Schneemassen,
welche nach den Umständen des Einzelfalles eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer oder Sachen auf öffentlichen Straßen oder Anlagen
darstellen, müssen unverzüglich durch den Eigentümer oder andere
Berechtigte beseitigt werden.
(2) Abs. 1 gilt auch für losgelöste Ziegeln und ähnliche Bauelemente.
(3) Blumentöpfe und -kästen sind gegen Herabstürzen zu sichern.
(4)Frisch gestrichene, öffentlich zugängliche Anlagen, Gegenstände und
Flächen sind, solange sie abfärben, durch einen auffallenden Hinweis
kenntlich zu machen.
§ 20
Leitungen
Öffentliche Straßen und öffentliche Anlagen dürfen grundsätzlich nicht
mit Leitungen, Antennen o. ä. Gegenständen überspannt werden.
Berechtigungen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Regelungen
bleiben unberührt.
V. Abschnitt
Öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Tierhaltung
§ 21
Tierhaltung
(1) Tiere dürfen nur so gehalten werden, dass die Allgemeinheit nicht
gefährdet oder belästigt wird.
(2) Wer Tiere auf die Straße, in Grün- und Erholungsanlagen bringt,
muss dafür sorgen, dass sie dort keine Schäden, insbesondere an
Bäumen und Anpflanzungen anrichten und die Bereiche nicht verschmutzen. Verunreinigungen, u.a. durch Kot, sind sofort von dem
Halter oder von dem mit der Führung oder Haltung von Tieren Beauftragten zu beseitigen. Die verunreinigte Fläche ist sofort angemessen zu reinigen.
Die Straßenreinigungspflicht der Grundstückseigentümer wird
dadurch nicht berührt.
(3) Es ist verboten, Tiere auf Spielplätze mitzunehmen und sie in Gewässer, die zum Baden freigegeben sind, hineinzulassen. Es ist ebenfalls
untersagt, Tiere in öffentlichen Brunnen oder Wasserbecken baden
zu lassen.
(4) Tiere dürfen nur von Personen, die physisch und psychisch aufsichtsfähig sind, mit in die Öffentlichkeit genommen werden. Sie
haben dafür Sorge zu tragen, dass von dem Tier keine Gefahr für
Dritte ausgeht.
(5) Tiere sollten bei öffentlichen Veranstaltungen und Volksfesten nicht
mitgeführt werden.
(6) Die Halter von Raubtieren, Gift- und Riesenschlangen und anderen
gefährlichen Tieren einer wildlebenden Art, haben das Halten der
Tiere dem Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung anzuzeigen.
Diese Tiere dürfen auf öffentlichen Straßen und öffentlichen Anlagen
nicht mitgeführt werden.
Die Vorschriften des GefHundG, die hierzu erlassene Verordnung
und der § 121 OWiG bleiben unberührt.
(7) Das ungenehmigte Füttern von fremden, streunenden oder freilebenden Katzen ist untersagt.
Ausgenommen davon sind die vom Tierschutzverein festgelegten
Futterplätze.
Amtlicher Teil
§ 22
Hundehaltung
(1) Über die im § 21 genannten ordnungsrechtlichen Bedingungen zur
Tierhaltung gilt für die Hundehaltung darüber hinaus, dass außerhalb eingefriedeten Besitztums, bei Mehrfamilienhäusern auch auf
Zuwegen oder außerhalb der Wohnungen (z. B. in Treppenhäusern
oder sonstigen von der Hausgemeinschaft gemeinsam genutzten
Räumen bzw. Außenanlagen), sowie in bebauten Bereichen der
Stadt Gotha, in Grün- und Parkanlagen und in Bereichen, die dem
dauernden Aufenthalt von Menschen dienen, ein Hund nur unter
folgenden Voraussetzungen geführt werden darf:
1. Es besteht Leinenzwang, wobei die Leine so beschaffen sein muss,
dass das Tier sicher gehalten werden kann; die Leinenlänge ist
entsprechend der Gegebenheiten variabel zu halten;
2. die Person, die den Hund führt, muss von ihrer körperlichen und
geistigen Konstitution her stets in der Lage sein, das Tier sicher
zu halten;
3. Hunde, die sich als bissig im Sinne der Thüringer Gefahren-Hundeverordnung erwiesen haben, müssen dabei einen das Beißen
verhindernden Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung tragen.
4. Es ist untersagt, Hunde auf Kinderspielplätzen mitzuführen
und in öffentlichen Brunnen, Wasserspielen und Gewässern
in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen baden zu
lassen, sowie auföffentlichen Straßen und öffentlichen Anlagen
(Grün- und Parkanlagen) unbeaufsichtigt herumlaufen zu
lassen.
5. Werden Hunde im Bereich von Gehwegen oder in der Fußgängerzone angebunden, ist sicherzustellen, dass den Passanten einschließlich solcher mit Rollstühlen oder Kinderwagen ein ungehinderter Durchgang gewährleistet wird.
(2) Ansonsten sind Hunde artgerecht in geschlossenen Räumen oder in
ausreichend hoch und fest eingefriedeten, ausbruchsicheren Grundstücken zu halten.
(3) Die Ordnungsbehörde kann Ausnahmen von dem Abs. 1 Nr. 3 zulassen, wenn im Einzelfall eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit
nicht mehr zu befürchten ist. Die Zulassung der Ausnahme kann befristet und unter dem Vorbehalt des Widerrufs erteilt sowie mit Bedingungen und Auflagen verbunden werden. Auflagen können auch
nachträglich aufgenommen, geändert und ergänzt werden.
§ 23
Verantwortlichkeit
Die Regelungen der §§ 21–22 gelten für den Eigentümer, den Halter und
den die tatsächliche Sachherrschaft über das Tier ausübenden Verfügungsberechtigten gleichermaßen.
§ 24
Bekämpfung verwilderter Tauben
(1) Verwilderte Tauben dürfen nicht gefüttert werden.
(2) Eigentümer oder Nutzungsberechtigte von Grundstücken, Wohnräumen oder anderen Räumen haben geeignete Maßnahmen zur
Beseitigung der Nistplätze verwilderter Tauben oder zur Erschwerung des Nistens von verwilderten Tauben zu ergreifen.
(3) Die Vorschriften des Naturschutzes und des Tierschutzrechts bleiben unberührt.
§ 25
Bekämpfung von Schadnagern
(1) Grundstücke sind von Schadnagern, insbesondere Ratten, freizuhalten.
(2) Die Eigentümer von Grundstücken oder deren Beauftragte sind,
wenn sie Schadnager feststellen oder davon Kenntnis erlangen, zur
Bekämpfung des Schadnagerbefalles verpflichtet. Die Bekämpfungsmaßnahmen sind auf Kosten des Eigentümers durchzuführen
und sind so lange zu wiederholen, bis der Schadnagerbefall beseitigt ist.
(3) Vor der Bekämpfung der Schadnager sind alle Abfallstoffe, vor allem
Küchen- und Futterabfälle, Müll und Gerümpel von den Schadnagern
zugänglichen Stellen zu entfernen.
(4) Die zur Bekämpfung verwandten Mittel müssen zugelassen sein und
entsprechend der Vorschriften angewendet werden.
Amtlicher Teil
(5) Wer eine Bekämpfung durchführt oder durchführen lässt, hat sicherzustellen, dass Menschen, insbesondere Kinder, aber auch andere
nicht zu bekämpfende Tiere, durch die Bekämpfungsmaßnahme
nicht gefährdet werden.
Auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen dürfen keine
Bekämpfungsmittel gegen Schadnager ausgelegt werden, ausgenommen hiervon sind behördlich angeordnete Maßnahmen.
(6) Im Verlauf und nach der Bekämpfung sind tote Tiere unter Beachtung der Vorschriften über die Tierkörperbeseitigung unverzüglich
und schadlos zu beseitigen.
(7) Nach der Bekämpfungsaktion sind die Bekämpfungsmittel unverzüglich zu entfernen.
VI. Abschnitt
Schlussbestimmungen
§ 26
Ausnahmegenehmigungen
Auf schriftlichen Antrag kann die Stadtverwaltung von den Bestimmungen dieser Verordnung Ausnahmen zulassen.
§ 27
Ordnungswidrigkeiten
(1) Ordnungswidrig im Sinne von § 50 des Ordnungsbehördengesetzes
handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Geboten und Verboten der
§§ 4–25 dieser Verordnung zuwiderhandelt, insbesondere entgegen:
1. § 4 Abs. 1 öffentliche Gebäude, sonstige öffentlich bauliche Anlagen oder Einrichtungen beschädigt, beschmutzt, entfernt, mit
Plakaten versieht, bemalt, beschreibt, besprüht oder beschmiert,
oder dies veranlasst;
2. § 4 Abs. 2 die unverzügliche Beseitigung nicht durchführt;
3. § 5 Abs. 1 Buchstabe a) auf öffentlichen Straßen oder in öffentlichen Anlagen Kraftfahrzeuge aller Art wäscht, abspritzt oder
repariert;
4. § 5 Abs. 1 Buchstabe b) Abwässer, Baustoffe oder sonstige Flüssigkeiten in die Gosse einleitet, einbringt oder dieser zuleitet;
5. § 5 Abs. 1 Buchstabe c) Flüssigkeiten auf öffentliche Straßen oder
Anlagen ausgießt oder dort Sachen ausstäubt oder ausklopft;
6. § 5 Abs. 2 Flüssigkeiten in die Gosse schüttet;
7. § 6 öffentliche Brunnen, Wasserbecken, Teiche beschmutzt, verunreinigt, feste oder flüssige Gegenstände hineinbringt oder darin
badet, wäscht oder Hunde und andere Tiere darin baden lässt;
8. § 7 Abs. 1 öffentliche Straßen oder Anlagen verunreinigt;
9. § 7 Abs. 2 Abfallbehältnisse zweckwidrig nutzt
10. § 7 Abs. 3 und Abs. 4 Abfallbehälter, Wertstoffcontainer oder
Sperrmüll durchsucht, Gegenstände daraus entnimmt oder verstreut; Sperrmüll nicht gefahrlos abstellt;
11. § 7 Abs. 4 und Abs. 5 Mülltonnen widerrechtlich abstellt oder
Mülltonnen, gelbe Säcke oder nicht abgefahrene Gegenstände
widerrechtlich stehen lässt;
12. § 8 Einrichtungen für öffentliche Zwecke beschädigt, ändert, verdeckt, beseitigt, unzugänglich oder für ihre Zwecke unbrauchbar
macht;
13. § 9 Abs. 1 öffentliche Straßen oder öffentliche Anlagen so benutzt,
dass andere gefährdet, belästigt oder geschädigt werden;
14. § 9 Abs. 2 den in Nr. 1–9 enthaltenen Verboten zuwiderhandelt;
15. § 10 Abs. 1–3 öffentliche Anlagen nicht zweckbestimmt benutzt;
16. § 11 Abs. 1 Spielplätze zweckentfremdet benutzt;
17. § 11 Abs. 2 die Regelungen nicht einhält;
18. § 11 Abs. 3 den in Nr. 1-6 enthaltenen Verboten nicht entspricht;
19. § 12 Abs. 1 Plakate oder andere Werbeanschläge anbringt oder
es veranlasst;
20. § 12 Abs. 2 Werbeschriften verteilt, abwirft oder mit anderen Werbemitteln wirbt, Waren oder Leistungen anbietet, Werbeträger
aufstellt oder anbringt oder dies veranlasst;
21. § 12 Abs. 3 Verunreinigungen nicht beseitigt;
22. § 12 Abs. 4 Werbeträger nicht entfernt;
23. § 12 Abs. 5 der Beseitigungspflicht nicht nachkommt;
24. § 13 Abs. 1 und Abs. 2 die Allgemeinheit über das den Umständen nach zulässige Maß durch Geräusche stört, belästigt oder
gefährdet;
25. § 13 Abs. 3 während der Ruhezeiten Tätigkeiten ausübt, die die
Ruhe der Allgemeinheit stören;
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26. § 13 Abs. 5 aus Gaststätten und Versammlungsräumen Lärm
nach außen dringen lässt, durch den die Allgemeinheit erheblich
belästigt werden
27. § 13 Abs. 6 Lautsprecher, Tonwiedergabegeräte oder Musikinstrumente in einer Lautstärke betreibt oder spielt, die die Allgemeinheit stört;
28. § 14 Abs. 1 Nr. 1–3 und Abs. 2 auf Straßen musiziert;
29. § 15 Abs. 1 offene Feuer im Freien anlegt oder unterhält;
30. § 15 Abs. 3 zugelassene Feuer nicht durch eine volljährige Person dauernd beaufsichtigt oder das Feuer nicht vor Verlassen ablöscht;
31. § 15 Abs. 4 offene Feuer anlegt, die
– von Gebäuden aus brennbaren Stoffen nicht mindestens 15 Meter vom Dachvorsprung ab gemessen,
– von leicht entzündbaren Stoffen nicht mindestens 100 Meter,
– von sonstigen brennbaren Stoffen nicht mindestens 15 Meter
entfernt sind;
32. § 16 Abs. 2 durch Anpflanzungen einschließlich Wurzelwerk die
Anlagen der Straßenbeleuchtung sowie der Ver- und Entsorgung
beeinträchtigt oder durch Anpflanzungen, insbesondere Zweige
von Bäumen, Sträuchern und Hecken, Einrichtungen der Straße
verdeckt, den Verkehrsraum über Geh- und Radwegen nicht bis
zu einer Höhe von mindestens 2,50 m oder über Fahrbahnen
nicht bis zu einer Höhe von mindestens 4,50 m freihält.
33. § 17 geeignete Behälter für Speisereste und Abfälle nicht aufstellt, anbringt oder rechtzeitig entleert;
34. § 17 Rückstände der abgegebenen Waren nicht einsammelt und
ordnungsgemäß beseitigt;
35. § 18 Abs. 1 nicht freigegebene Eisflächen betritt oder befährt;
36. § 18 Abs. 3 die Eisfläche zerstört oder verunreinigt;
37. § 19 Abs. 1–4 Schutzvorkehrungen an Gebäuden nicht trifft;
38. § 20 öffentliche Straßen mit Leitungen und Antennen oder anderen Gegenständen überspannt;
39. § 21 Abs. 1 sein Tier hält;
40. § 21 Abs. 2 Verunreinigungen durch Tiere nicht sofort beseitigt
oder die verunreinigte Fläche nicht sofort angemessen reinigt;
41. § 21 Abs. 3 Tiere auf Spiel- und Bolzplätze mitnimmt oder sie in
Badegewässern, öffentlichen Brunnen oder Wasserbecken baden lässt;
42. § 21 Abs. 4 ungeeigneten Personen die Aufsicht über Tiere in der
Öffentlichkeit überlässt;
43. § 21 Abs. 6 der Anzeigepflicht beim Halten gefährlicher Tiere einer wildlebenden Art oder dem Verbot des Mitführens dieser Tiere in der Öffentlichkeit nicht nachkommt;
44. § 21 Abs. 7 fremde, streunende oder freilebende Katzen an nicht
vom Tierschutzverein festgelegten Futterplätzen füttert;
45. § 22 Abs. 1 Nr. 1 Hunde nicht an der Leine führt oder aufgrund der
Beschaffenheit der Leine den Hund nicht sicher halten kann oder
die Leinenlänge nicht den Gegebenheiten anpasst;
46. § 22 Abs. 1 Nr. 2 als Hundeführer körperlich oder geistig nicht in
der Lage ist, den Hund sicher zu führen bzw. zu halten;
47. § 22 Abs. 1 Nr. 3 Hunde, die sich als bissig erwiesen haben ohne
bisssicheren Maulkorb führt;
48. § 22 Abs. 1 Nr. 4 Hunde auf Kinderspielplätzen mitführt, in öffentlichen Brunnen, Wasserspielen und Gewässern in öffentlichen Grünund Erholungsanlagen baden lässt oder auf öffentlichen Straßen
und öffentlichen Anlagen unbeaufsichtigt herumlaufen lässt;
49. § 22 Abs. 1 Nr. 5 seinen Hund so anbindet, dass ein ungehinderter Durchgang von Passanten nicht gewährleistet wird;
50. § 22 Abs. 2 seinen Hund nicht artgerecht in geschlossenen Räumen oder in ausreichend hoch und fest eingefriedeten, ausbruchsicheren Grundstücken hält;
51. § 24 Abs. 1 verwilderte Tauben füttert;
52. § 24 Abs. 2 keine geeignete Maßnahmen zur Beseitigung von
Nistplätzen verwilderter Tauben oder zur Erschwerung des Nistens ergreift;
53. § 25 Abs. 2 Bekämpfungsmaßnahmen nicht durchführt;
54. § 25 Abs. 3 Abfallstoffe nicht entfernt;
55. § 25 Abs. 5 Bekämpfungsmittel auf öffentlichen Straßen und in
öffentlichen Anlagen auslegt;
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann gem. § 51 Abs. 1 OBG mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 EUR geahndet werden.
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(3) Zuständige Verwaltungsbehörde für die Verfolgung und Ahndung
der Ordnungswidrigkeiten im Sinne des Abs. 1 ist die Stadt Gotha
(§ 51 Abs. 2 Nr. 3 OBG).
§ 28
Geltungsdauer
(1) Diese Verordnung gilt 10 Jahre nach ihrem Inkrafttreten, wenn sie
nicht vorher durch eine andere ersetzt wird.
(2) Änderungen und Aufhebungen von Paragraphen dieser Verordnung
können nach Maßgabe des § 36 Ordnungsbehördengesetz (OBG)
durchgeführt werden.
§ 29
Inkrafttreten
Diese ordnungsbehördliche Verordnung tritt eine Woche nach Verkündung in Kraft.
Amtlicher Teil
Brückengasse, Buchwaldgasse, Clara-Zetkin-Straße, Cobstädter Weg,
Edelhofgasse, Friedhofsweg, Gamstädter Weg, Gleichenstraße, Grabsleber Weg, Grüne Gasse, Hans-C.-Wirz-Straße, Högernweg, Holzweg, Johannesgasse, Kindleber Weg, Kirchgasse, Mönchallee, Oberstraße, Riedgasse, Salzgitterstraße, Seeberger Landstraße, Schenkgasse, Schloßstraße,
Schulstraße, Tüttleber Weg, Unterstraße, Wandersleber Weg, Weimarer
Straße, Weinbergweg, Wiesengasse, Wilhelm-Umbreit-Straße, Ziegeleigasse, Ahornweg, Lindenweg, Ulmenweg, Mannheimer Straße
Schulbezirk der Staatlichen Grundschule
„Andreas Reyher“, Mozartstraße 17
Gemäß § 119 der Thüringer Schulordnung für die Grundschule (Thüringer Schulordnung – ThürSchulO –) vom 20. Januar 1994, zuletzt geändert durch Verordnung vom 07. April 2004, sind alle Kinder, die bis zum
01. August des folgenden Jahres sechs Jahre alt werden, bei der Grundschule ihres Schulbezirks anzumelden.
Am Aquarium, Am Königsbrunnen, Am Lindenhügel, Am Luftschiffhafen,
Am Seeberg, Am Steinkreuz, Am Viadukt, An den sieben Teichen, Arndtstraße, Bahnhofstraße, Baumschulenweg, Bebelstraße, Breitscheidstraße, Burbachstraße, Cyrusstraße, Dr.-Troch-Straße, Dr.-Wilhelm-KülzStraße, Enckestraße, Fabrikstraße, Fichtestraße, Florschützstraße,
Friedrich-Fröbel-Straße, Friesenstraße, Gerrit-Engelke-Straße, Grüner
Weg, Günthersleber Straße, Gustav-Freytag-Straße, Harjesstraße, Jägerstraße, Jenzschstraße, Kesselmühlenweg, Kunstmühlenweg, Langenscheidtstraße, Lothringer Straße, Ludwig-Jahn-Straße, Mendelsohnweg, Mittelhäuser Weg, Mozartstraße, Neubauerstraße, Ohrdrufer Straße, Paracelsusstraße, Parkstraße, Purgoldweg, Reyherstraße, Riedweg,
Rudloffstraße, Schlegelstraße, Schlüterstraße, Schöne Allee, Seebergstraße, Siebleber Weg, Stielerstraße, Straße der Einheit, Südstraße,
Töpfleber Weg, Uhlandstraße, Brückenstraße, Erfurter Landstraße,
Friedrich-Perthes-Straße, Justus-Perthes-Straße, Friedrichstraße, Gotthardstraße, Helenenstraße, Kastanienallee, Mariengasse, Mühlgrabenweg, Nützleber Weg, Ordonnanzgasse, Oststraße Nr. 1-47 u. Nr. 2-54,
Schlichtenstraße, Steinmühlenallee, Zacharias-Becker-Straße, LudwigStorch-Weg, Treppengasse
Ein Kind, das am 30. Juni eines Jahres mindestens fünf Jahre alt ist, kann
auf Antrag der Eltern am 01. August desselben Jahres in die Schule aufgenommen werden.
Schulbezirk der Staatlichen Grundschule
„Erich Kästner“, Anger 8
Stadt Gotha, den 25.10.2006
Oberbürgermeister
– Siegel –
Amtliche Bekanntmachung
In der Stadt Gotha werden die Anmeldungen in den Staatlichen Grundschulen entsprechend den nachfolgenden Schulbezirken am
Dienstag, dem 12. Dezember 2006 und
Mittwoch, dem 13. Dezember 2006
jeweils in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr entgegengenommen.
Gemäß Schulnetzplan der Stadt Gotha für den Planungszeitraum
2006 –2011 bilden die Staatl. Grundschulen „Ludwig Bechstein“, „Peter
A. Hansen“ und „Josias Fr. Löffler“ einen gemeinsamen Schulbezirk.
Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch vorzulegen.
gez. Knut Kreuch
Oberbürgermeister
Schulbezirk der Brüder-Grimm-Schule,
Staatliche Grundschule, Bufleber Straße 13
Adolf-Schmidt-Straße, Am Industrieweg, Am Volkspark, Am Kindleber
Feld, An der Ostbahn, Bufleber Straße, Damaschkestraße, Fliegerstraße, Franckestraße, Gallettistraße, Herbsleber Straße, Heutalsweg ab
Nr. 7 bis Ende, Karl-Liebknecht-Straße, Kindleben, Kindleber Straße,
Kohlstockstraße, Körnerstraße, Kurzer Weg, Langensalzaer Straße, Lassallestraße, Leinefelder Straße, Molschleber Straße, Mühlhäuser Straße, Oskar-Gründler-Straße, Pfullendorfer Straße, Rosa-Luxemburg-Straße, Roseggerstraße, Steinstraße, Tonnaer Straße, Vereinsstraße, Westhäuser Straße, Friemarer Straße, Nelkenberg, Reuterstraße, Töpferweg,
Oststraße Nr. 49 bis Ende u. Nr. 56 bis Ende, Mauerstraße, Mohrenstraße (gerade Haus-Nr.), Hoher Sand, Gabelsberger Straße, Joseph-MeyerStraße, Ludwigstraße
Schulbezirk der Staatlichen Grundschule
„Gotha-Siebleben“, Högernweg 8
Am Gustav-Freytag-Park, Am Mönchhof, Am Peter, An der Roth, Backhausgasse, Backhausstieg, Bergweg, Berta-Schneyer-Straße, Breiter Weg,
Alte Kirchstraße, Am Friedhof, Am Sembach, Am Stadtfeld, Am Steinborn, Am Teichdamm, Amselweg, An der Wolfsgrube, Boilstädter Platz,
Boilstädter Straße, Boxberg, Dorfstraße, Ernst-Thälmann-Straße, Finkenweg, Gothaer Straße, Grenzweg, Große Enggasse, Hinterstraße, Jägergasse, Kirchstraße, Kleine Enggasse, Kleine Feldstraße, Kleine Seebergstraße, Kurze Straße, Landhaus, Lerchenweg, Mittelstraße, Obere
Marktstraße, Obertor, Schulweg, Sundhäuser Straße, Wiesengrund,
Zeisigweg, Zum Boxberg, Am Stockborn, Anger, Bahnweg, Boxbergstraße, Enggasse, Friedensstraße, Friedhofstraße, Goetheplatz, Hauptstraße, Heliosstraße, Inselsbergstraße, Kirchhög, Kirchweg, Kleingartenweg, Krusewitzstraße, Leinastraße Nr. 73 bis Ende u. Nr. 76 bis Ende,
Mönchstraße, Mühlenstraße, Neue Straße, Nordstraße, Pfarrstraße,
Schenkstraße, Siedelhofstraße, Straße zum Sportplatz, Trügleber Straße, Tulpenweg, VEG-Siedlung, Weg am Berlach, Windebach, Schubertstraße, Waltershäuser Straße ab Nr. 114 bis Ende, Goldene Aue, In der
Güldenen Aue, Gustav-Berlet-Straße, Otto-Dreyer-Straße, Ida-KochWeg, Maria-Uhden-Weg, Hannah-Höch-Weg
gemeinsamer Schulbezirk
der Ludwig-Bechstein-Schule, Staatliche Grundschule, Brunnenstraße
46 der Staatlichen Grundschule „Peter Andreas Hansen“, Wilhelm-BockStraße 18 und der Staatlichen Grundschule „Josias Friedrich Löffler“, Am
Tivoli 18
(bisheriger Schulbezirk der Staatlichen Grundschule
„Ludwig Bechstein“)
18.-März-Straße, Am Schafrasen, Am Wiegwasser, An der Goth, An der
Wolfgangwiese, An den Hundert Äckern, August-Creutzburg-Straße,
Bendastraße, Böhnerstraße, Brunnenstraße, Berggartenweg, Birkenweg, Carl-von-Ossietzky-Straße, Carl-Vogel-Weg, Coburger Platz, Dorotheenstraße, Dr.-Hans-Loch-Straße, Ernststraße, Eisenacher Straße,
Eschleber Straße, Feuerbachstraße, Freiliggrathstraße, Georg-BonsackStraße, Georg-Herwegh-Straße, Goethestraße, Hermann-Haack-Straße,
Heinestraße, Hölderlinstraße, Humboldtstraße, In der Klinge, Juri-Gagarin-Straße, Kantstraße, Kirchenrat-Müller-Weg, Konstantin-ZiolkowskiStraße, Lindemannstraße, Otto-Geithner-Straße, Prießnitzstraße,
Amtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 11
Robert-Blum-Straße, Robert-Koch-Straße, Rohrbachstraße, Rombergstraße, Romillystraße, Schumannstraße, Schöne Aussicht, Stölzelstraße, Trütschlerplatz, Uthmannstraße, Von-Hoff-Straße, Von-Zach-Straße,
Waltershäuser Straße Nr. 21–83 u. Nr. 24–112, Waltershäuser Weg, Weißdornweg, Werner-Sylten-Straße, Zeppelinstraße
(bisheriger Schulbezirk der Staatlichen Grundschule
„Peter Andreas Hansen“)
Alschleber Weg, An der Kirschwiese, An der Synagoge, Annastraße,
Bachstraße, Behringer Straße, Brauhausstraße, Breite Gasse, Diebessteig, Ernst-Rabich-Weg, Freundstraße, Friedrichswerther Weg,
Galbergweg, Goldbacher Straße, Hansenstraße, Heutalsweg bis Nr. 6,
Hohe Straße, Karl-Schwarz-Straße, Lange Gasse, Lenaustraße, Moßlerstraße, Ostheimer Weg, Pertschweg, Remstädter Straße, Remstädter
Weg, Schillerstraße, Schützenallee, Schützenberg, Seebachstraße,
Sonneborner Straße, Spohrstraße, Wangenheimer Weg, Wilhelm-BockStraße, Hersdorfstraße, Hersdorfplatz, Huttenstraße, Mohrenstraße
(ungerade Haus-Nr.), Mohrenberg, Ballstädter Weg, Eschenberger Weg,
Hochheimer Weg, Warzaer Straße
(bisheriger Schulbezirk der Staatlichen Grundschule
„Josias Friedrich Löffler“)
Am Tivoli, Augustiner Straße, Berg, Bergallee, Berta-von-SuttnerPlatz, Berta-von-Suttner-Straße, Blumenbachstraße, Bohnstedtstra-
ße, Brahmsweg, Brühl, Brühler Wall, Bürgeraue, Burgfreiheit, Buttergasse, Buttermarkt, Cosmarstraße, Dreikronengasse, Emminghausstraße, Frankenbergstraße, Fritzelsgasse, Gadollastraße, Gartenstraße, Gretengasse, Große Fahnenstraße, Gutenbergstraße, Hauptmarkt,
Heinoldsgasse, Herrenwiesenweg, Hospitalgasse, Hünersdorfstraße,
Hützelsgasse, Ifflandstraße, Jüdenstraße, Kleine Fahnenstraße, Klosterplatz, Klosterstraße, Kreuzstraße, Leesenstraße, Liebetraustraße,
Lindenauallee, Lucas-Cranach-Straße, Lutherstraße, Marktstraße,
Münzweg, Myconiusplatz, Nonnenberg, Parkallee, Pfortenstraße,
Pfortenwallgasse, Puschkinallee, Salzengasse, Schelihastraße,
Schloß, Schloßberg, Schloßgasse, Sundhäuser Straße, Waltershäuser
Straße Nr. 1–19 u. Nr. 2–22, Am schmalen Rain, Beethovenstraße, Boilstädter Weg, Breitenbachstraße, Brieglebstraße, Dittesstraße, Doebelstraße, Emleber Weg, Feldstraße, Finsterberger Straße, Friedensplatz, Fried-rich-Ebert-Straße, Friedrich-List-Straße, Friedrichrodaer
Straße, Gayerstraße, Georgenthaler Straße, Geschwister-Scholl-Platz,
Gebrüder-Ruppel-Straße, Johannesstraße, Katharinenstraße, Kindermannstraße, Leinastraße bis Krusewitzstraße, Lessingstraße, Mairichstraße, Maybachstraße, Oberhofer Straße, Oscar-Blödner-Straße,
Pestalozzistraße, Reinhardsbrunner Straße, Salzmannstraße, Schäferstraße, Tabarzer Straße, Tambacher Straße, Uelleber Straße, Vogesenstraße, Arnoldiplatz, Ekhofplatz, Erfurter Straße, Erfurter Wall,
Fischgasse, Gerbergasse, Hasengasse, Friedrich-Jacob-Straße, Neumarkt, Margarethenstraße, Mönchelstraße, Pfarrgasse, Philosophenweg, Querstraße, Schwabhäuser Straße, Siebleber Straße, Waschgasse, Schlossergasse, Stiftsgasse, Rosengasse, Waisengasse
Nichtamtlicher Teil
Weihnachtsmarkt im Schloss
Am 9. und 10. Dezember zwischen 10 und
18 Uhr stellen Künstler und Kunsthandwerker
der Region in den historischen Räumen des
Schlosses ihre neuesten Kreationen vor: Moderner Schmuck, originelle Arbeiten aus Filz
und Papier, erlesene Zinnfiguren nach historischen Vorlagen, Malerei, Grafik, handgewebte
Kleidungsstücke, Porzellan, fantasievolle Kellner-Steckfiguren und vieles andere mehr.
Zum Abschluss des Besuches auf dem Weih-
Siebleber Adventsmarkt
Am Samstag, den 9.12.06 findet der 3. Siebleber Adventsmarkt zwischen Kirche und Laufbrunnen statt.
In der Zeit von 13.30–20.00 Uhr erwarten die
Marktstände ihre Gäste. Gaumenfreuden und
Geschenkartikel gehören natürlich dazu. Doch
wer die Siebleber kennt, weiß dass man besonderes erwarten kann:
15.00 Uhr Festakt zur feierliche Eröffnung des
Siebleber Adventmarktes mit den Repräsentanten der Gegenwart und historischen Persönlichkeiten zur Geschichte Sieblebens.
Diesmal geht es um die Wurst. Der Ort kann
sich auf einen „alten Siebleber“ freuen. Dem
Kloster-Probst Johannes von Siebeleben ist es
zu verdanken, dass die Thüringer Bratwurst
1404 ihre urkundliche Ersterwähnung findet.
Im Rechnungsbuch des Arnstädter Liebfrauenkloster ist penibel aufgelistet. „1 gr vor darme czu brotwurstin“, so steht es genau geschrieben, was nichts anderes heißt als „1 Groschen für Därme für das Bratwurstinnere“.
Und damit war die Bratwurst erstmals erwähnt.
Und der, der es aufschrieb, war einer aus dem
alten Adelsgeschlecht derer von Siebleben.
Darsteller des Bratwurstmuseums Holzhausen
werden dieses besondere Ereignis erstmals im
Herkunftsort aufführen.
Ein großes Weihnachtliches Programm für kleine und große Leute schließt sich an. DJ Kelle
wird in bewährter Manier für gute Laune pur
sorgen. Natürlich wird eine Film-Rückschau auf
das Jahr besonders die Höhepunkte der 1220Jahrfeierlichkeiten Sieblebens hervorheben.
Basteln für Kinder im Feuerwehr-Haus, Kutschfahrten und der Weihnachtsmann mit vielen
Überraschungen gehören traditionell zum Ereignis.
Von 14.00–17.00 Uhr lädt Sieblebens Sankt
Helena Kirche ein. Die Besucher erwartet eine
Ausstellung liebevoll gestalteter Weihnachtskrippen, die Gelegenheit zur Turmbesteigung,
Besichtigungsmöglichkeiten des Kircheninnern, ein Adventscafe mit Kaffee, hausgebackenen Kuchen und vielen Leckereien sowie
vorweihnachtliche Programmpunkte.
Besonderes bietet auch die Erstherausgabe
„Die Siebleber Geschichten“. In Ergänzung zur
Ortschronik wird eine neue Buchreihe eröffnet,
welche in einem bunten Spektrum aktuelle Ereignisse, Anekdoten, erzählenswerte Geschichten, Rezepte und vieles mehr zu Siebleben aufgreift.
Alle Siebleber und Gäste sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsaktion zahlreicher Siebleber Vereine, Institutionen, Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer.
Stellvertretend seien genannt: Förderverein für
Siebleben e.V., DRK-Ortsgruppe, Evangelische
Kirchgemeinde, Faschingsverein CaCuBaGoSi,
Fw-Feuerwehr Siebleben, Freunde der Heimatgeschichte Siebleben, der Turnverein Siebleben, Siebleber Kindergartenkinder, Siebleber
Schüler und viele andere.
nachtsmarkt erwartet Sie das Museum für
Regionalgeschichte und Volkskunde zur Besichtigung der Sonderausstellung, die über
den Brauch der weihnachtlichen Bescherung
erzählt.
Schüler zu Besuch
im Rathaus
Zwanzig Schüler einer dritten Klasse der Grundschule „Andreas Reyher“ besuchten vergangene Woche Oberbürgermeister Knut Kreuch im
Rathaus. Nach einem ausführlichen Austausch
über die Stadtgeschichte Gothas stiegen die
Schüler gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt
auf dem Rathausturm und erlebten ihre Heimatstadt einmal aus der Vogelperspektive.
Seite 12 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
Herzliche
Glückwünsche
allen
Jubilaren
Herzliche
Glückwünsche
allen
Jubilaren
des
deskommenden
kommendenMonats,
Monats,besonders
besondersjedoch:
jedoch:
01.12. Herr Herbert Bringmann (92), Frau Herta Eifler (75), Frau Brigitte Riede (70), Frau Lotte Schmidt (85)
02.12. Herr Hans Lesch (70), Frau Helga Linkmann (75), Frau Charlotte Reichardt (85)
03.12. Frau Edelgard Krause (70), Herr Edwin
Pischl (70)
04.12. Frau Hildegard Bastek (85), Frau
Marianne Hildebrandt (70), Frau Charlotte
Panser (70)
05.12. Herr Siegfried Bennighof (70), Frau
Renate Einecke (70), Frau Maria Hinzmann
(75), Frau Ilse Protzmann (90), Frau Erna Rasch
(85), Frau Margarete Ziegler (75)
06.12. Frau Ilse John (80)
07.12. Frau Charlotte Blaß (85), Frau Irene
Futterleib (80), Frau Frida Neuber (98), Herr
Kurt Standke (75)
08.12. Frau Marlies Neugebauer (75), Frau
Hannelore Schleichert (70), Herr Erich Tüngerthal (80)
09.12. Frau Jutta Kummer-Minz (70), Frau Else
Schmidt (85), Herr Lothar Völker (85)
10.12. Frau Helene Mittelsdorf (85), Frau Marianne Mönch (80), Frau Christa Schäfer (70),
Frau Ursula Schiller (80), Frau Rosemarie
Volkenant (70)
11.12. Frau Erna Bohn (75), Frau Marga Giestl
(75), Frau Ruth Götze (92), Herr Hans-Joachim
John (75), Frau Emilia Tokaev (70)
12.12. Herr Johann Gepting (70), Frau Martha
Gudera (96), Herr Werner Ortlepp (70), Herr
Stefan Typa (85)
13.12. Frau Irmgard Braunsdorf (75), Herr
Lothar Götz (75), Frau Christa Huschke (70),
Frau Hannelore Klopffleisch (75), Herr Wolfgang Koch (70), Frau Gertrud Matthes (85),
Frau Edith Voigt (70)
14.12. Frau Janina Abram (85), Herr Herbert
Görlich (80), Herr Dieter Günther (70), Frau
Christel Lange (70), Herr Paul Orlowski (70),
Frau Marianne Steppan (92), Herr Siegfried
Ulrich (75)
15.12. Frau Elfriede Bezold (80), Herr Hans
Ehrhardt (80), Herr Günter Klein (70)
16.12. Frau Elisabeth Fischer (70), Frau Hildegard Fritz (91), Herr Hans Karkule (85), Herr
Kurt Leyhe (92), Herr Herbert Neuber (96)
17.12. Frau Dorothea Beck (75), Frau Johanna
Hartung (91), Herr Andrej Justus (80), Herr
Ronald Miethe (70), Frau Charlotte Steinbrück
(75)
18.12. Frau Walltraut Bauer (80), Frau Erna
Bayer (80), Herr Rudolf Goth (75), Frau Liselotte Hanke (90), Herr Fritz Kasper (80), Herr
Konstantin Neubauer (75), Frau Emilie Reichenbach (92), Frau Charlotte Schack (85),
Frau Gertrud Schmidt (75)
19.12. Frau Erika Aschenbach (70), Frau Christa Kallinich (70), Frau Irene Rudolph (75), Frau
Gerda Schaaf (80), Frau Renate Steinbrück
(75), Frau Gertrud Vogel (94)
20.12. Frau Elsbeth Braun (92), Frau Christa
Krause (75), Herr Walter Richter (80), Herr
Klaus Rossmeier (70)
21.12. Herr Klaus Anders (70), Frau Olga Gnüge
(93), Herr Helmut Mattke (70), Frau Helga
Möller (70), Herr Alfred Morsbach (75), Frau
Alice Nitschke (70), Frau Dorothea Wichum
(97)
22.12. Frau Elly Radoy (95), Frau Ilse Roßberger (75)
23.12. Frau Ursula Bilda (75), Herr Günter
Eschmann (70), Herr Heinz Heyder (75), Frau
Elisabeth Jäger (90), Herr Gustav Koch (70),
Herr Siegfried Kotterba (75), Frau Charlotte
Krause (85), Frau Linda Pfaff (70), Frau Bärbel
Schmitt (70), Herr Günter Schulz (70), Herr
Ernst Sust (70)
24.12. Herr Gerhard Fröhlich (70), Herr Friedhelm Hallmann (80), Herr Georg Kaminski (75),
Frau Christa Leege (75), Frau Gertrud Meyer
(91), Herr Christof Papcke (75)
25.12. Frau Christa Brodrecht (80), Frau Liselotte Grünewald (85), Herr Kurt Sprengholz
(85)
Nichtamtlicher Teil
26.12. Herr Norbert Holland (70), Frau Hildegard Jesse (85), Herr Kurt Kops (92), Herr
Herbert Lämmerhirt (80)
27.12. Herr Wilhelm Schönfeld (97), Frau Fedosja Slepcenko (70), Herr Horst Verch (80), Frau
Ursula Weißenborn (80)
28.12. Frau Wally Klein (75), Frau Marie Köhler
(75), Frau Gerda Kohlhaus (85), Frau Erna
Sumcova (90), Frau Liselotte Wiese (80)
29.12. Frau Gisela Hopf (85), Frau Christa
Keiner (70)
30.12. Herr Heinz Erdelt (70), Frau Liska
Fischer (85), Frau Gertraud Reinhardt (80),
Herr Lothar Werner (70)
31.12. Frau Sonja Niemetz (80)
Der Seniorenbeirat
lädt ein
Die nächste öffentliche Sprechstunde des
Seniorenbeirates der Stadt Gotha findet
am Montag, den 11. Dezember 2006 um
15.00 Uhr in der Kleinen Halle des Rathauses Gotha statt.
Alle Seniorinnen und Senioren der Stadt
Gotha haben hier die Möglichkeit ihre
Anliegen vorzutragen.
Seniorenweihnachtsfeiern
Die Stadtverwaltung und der Seniorenbeirat der Stadt Gotha laden auch in diesem
Jahr wieder zu den traditionellen Seniorenweihnachtsfeiern der Stadt Gotha ein. Diese beginnen am 08. und 09. Dezember
2006 jeweils um 14.00 Uhr in der Stadthalle der Stadt Gotha.
Die Karten können im Vorverkauf in der Zeit
vom 27. November bis 01. Dezember 2006
im Bürgerbüro, Ekhofplatz 24 erworben
werden. Für 4,00 Euro erwartet die Gothaer
Seniorinnen und Senioren ein buntes und
stimmungsvolles Programm.
Prinzessin Augusta entblättert sich
Im Schloss Friedenstein hat die Berliner Restauratorin Sieglinde Timm mit der öffentlichen Restaurierung zweier wertvoller Gemälde
begonnen. Bei ihnen handelt es sich um die
Bildnisse des Prince of Wales Friedrich Ludwig
(„Frederick“) und von Auguste von SachsenGotha-Altenburg, aus deren Ehe Georg III., der
König von Großbritannien hervorging.
Einst hingen die Bilder der Vermählten in den
Räumen des Schlosses Friedenstein. Doch der
Zahn der Zeit nagte an ihnen. Die Farben des
Kleides blätterten, die Augen trübten sich und
der einst glänzende Rahmen verblasste. Die
Bilder verschwanden im Depot. Im Jahre 2007
wird die Stiftung Schloss Friedenstein den
englischen Landschaftsgarten in den Mittelpunkt einer großen Ausstellung rücken. Zwei
Menschen dürfen in dieser Ausstellung nicht
fehlen. Das ist die Frau, der Gotha diesen einzigartigen Park zu verdanken hat, nämlich
Prinzessin Augusta und deren Gemahl Prinz
Frederick. Doch bevor beide gezeigt werden
können ist es noch ein weiter Weg. Deshalb hat
sich die GOTHAER KULTURSTIFTUNG gerade in
diesem Jahr der beiden wertvollen Gemälde
angenommen.
Die Wurzeln des englischen Königshauses
liegen in Gotha. Der englische Thronfolger
verliebte sich in die Gothaer Prinzessin Augusta von Sachsen-Gotha, die er am 27. April 1736
in London heiratete. Georg Friedrich Händel
soll zu diesem Anlass seine Wassermusik komponiert haben. Augusta wurde die Mutter des
ersten englischen Königs, der auch in England
geboren war, denn ihr gemeinsamer Sohn
Georg III. erblickte am 4. Juni 1737 das Licht
der Welt.
Fünf Jahre nach ihrer Trauung gab das walisische Prinzenpaar bei dem berühmten Hofmaler Jos. Highmore die Anfertigung von zwei
lebensgroßen Portraits in Auftrag. Die Bilder
wurden in zweifacher Ausfertigung (dat. 1741)
gemalt. Eine Ausfertigung bekamen die Eltern
der Prinzessin auf dem Gothaer Schloss Friedenstein geschenkt, die zweite bekam das
englische Königshaus.
Der frühe Tod von Prinz Frederick verhinderte,
dass er selbst den englischen Thron besteigen
konnte. Seine Witwe widmete sich nun völlig
ihren Kindern, der Pflege der verwandtschaftlichen Beziehungen nach Gotha und der englischen Gartenkunst. Sie inspirierte ihren
Neffen den Gothaer Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg bei einem Besuch in
England wo er den Park in Kew gesehen hatte.
Daraufhin entstand in Gotha der erste englische Landschaftspark auf dem Kontinent. Ein
Park, den man noch heute in neu erwachsender Schönheit erleben kann.
Weitere Spenden für die Gothaer Kulturstiftung sind jederzeit willkommen.
Konto: 7 50 01 37 29, BLZ: 820 520 20
Kreissparkasse Gotha
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 13
Ewald-Töchter in alter Heimat
Porträt des Vaters an Oberbürgermeister Kreuch übergeben
Die beiden Schwestern Brigitte und Erika
geb. Ewald überreichten Oberbürgermeister
Knut Kreuch ein Porträt ihres Vaters Günther
Ewald. (Foto: Wenzel)
Die am 4. April 1945 erfolgte bedingungslose
Übergabe der Stadt Gotha an die US-amerikanischen Truppen ist untrennbar mit dem Namen des damaligen Städtischen Rechtsrats
Günther Ewald (1903 – 1972) verbunden. Er
war es, der als ranghöchster Stellvertreter des
geflüchteten Gothaer Oberbürgermeisters die
entsprechende Übergabeerklärung verfasst
und zusammen mit dem Stadtamtmann Fritz
Ritter unterschrieben hatte.
Am 25. Oktober waren deshalb auf Einladung
des Gothaer Oberbürgermeisters zwei seiner
Töchter zu Gast in ihrer Heimatstadt: die 1937
geborene und heute im Schwarzwald lebende
Brigitte Ewald-Gisin sowie die drei Jahre jüngere Erika Hahn, die 45 Jahre lang unter dem
Künstlernamen Erika Ewald als Sängerin am
Schweriner Staatstheater gewirkt hat.
Die beiden gebürtigen Gothaerinnen können
auf eine lange Ahnenreihe von berühmten
Ewalds zurück blicken. Darunter befinden sich
der Dichter und Hofrat Schack Hermann Ewald
(1745 – 1822) sowie der Landrat und Generaldirektor Wilhelm Ewald (1825 – 1887), der sich
für den Bau des Krematoriums sowie der
Pferderennbahn auf dem Boxberg eingesetzt
hatte.
Aber auch der Astronom und Gothaer Sternwartendirektor Franz Encke zählt zu ihren Vorfahren. Auf Vermittlung des Altstadtvereinsvorsitzenden Matthias Wenzel statteten sie
deshalb am Vormittag der Hansen-Sternwarte
in der Jägerstraße einen Besuch ab, wo sie
Jutta Schlier – eine der Geschäftsführerinnen
der Planungsgruppe 91 – bereitwillig durch ihr
Haus und hinauf auf den einstigen Sternwar-
tenturm führte. Die beiden Schwestern zeigten
sich von diesem Stück Gothaer Astronomiegeschichte begeistert.
Als Höhepunkt des Besuchsprogramms empfing sie schließlich Oberbürgermeister Knut
Kreuch in seinem Büro und würdigte nochmals
das beherzte Handeln ihres Vaters in diesen für
Gotha so dramatischen Stunden am Morgen
des 4. April 1945.
Zu Lebzeiten hatte Günther Ewald auf solche
Dankesworte vergeblich gewartet. Im Gegenteil, er wurde gleich im Juli 1945 fristlos entlassen und musste deshalb als Geschäftsführer
der Wohnungshilfe- und Wiederaufbaugenossenschaft für den Lebensunterhalt seiner
siebenköpfigen Familie sorgen.
Im Jahre 1960 sah er schließlich keine andere
Möglichkeit, als seine angestammte Heimat
in Richtung Westen zu verlassen, wo er am
30. Oktober 1972 in Freiburg/Breisgau verstarb.
Seine beiden Töchter bedankten sich beim
Oberbürgermeister für die freundliche Aufnahme und überreichten ihm abschließend ein
Porträt ihres Vaters, das Eingang in die Bürgermeistergalerie finden wird. Diese soll im Januar 2007 anlässlich des 175. Jahrestages der
ersten demokratischen Stadtverfassung im
Rathaus enthüllt werden und alle Gothaer
(Ober-)Bürgermeister seit 1854 enthalten.
Matthias Wenzel
Seeleute von U 33 beim Landgang in Gotha
Während das U-Boot U 33 nach der Rückkehr
von einer Ausbildungsfahrt in Kiel liegt und
notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt
werden, besuchte der Kommandant Korvettenkapitän Kai Brand mit vier weiteren Besatzungsmitgliedern unsere Stadt.
Schließlich wollte man den neuen Oberbürgermeister der Patenstadt, Knut Kreuch kennen
lernen und gleichzeitig möglichst vielen interessierten Bürgern Einblick in das Leben und
den Dienst an Bord gewähren.
In einem sehr informativen Vortrag erläuterte
Kai Brand die Notwendigkeit und die Möglichkeiten des Einsatzes sowie die technischen
Daten des U Bootes.
Auf die im Anschluss gestellten Fragen blieb
der Kommandant keine Antwort schuldig. Er
schilderte, wie die medizinische Betreuung im
Einsatz gesichert ist und dass mit Sanitätsmaat
Patrick Buchholz ein sehr erfahrener Rettungssanitäter an Bord ist. Im Bedarfsfall jedoch
kann auch internationale ärztliche Hilfe in vielen Formen in Anspruch genommen werden.
Auch Frauen sind auf U-Booten der Deutschen
Marine im Einsatz und sie leisten einen hervorragenden Dienst. Hinterfragte Probleme zwischen männlichen und weiblichen Seeleuten
an Bord gibt es nicht, sie existieren nur in den
Köpfen alter Männer. Lachend bemerkte Kai
Brand, dass aber die Manieren an der Back (bei
Tisch) deutlich feiner geworden sind.
Die Chancen einen maritimen Beruf zu ergreifen sind sehr gut, der Bedarf an fähigen Kadern
für die Deutsche Marine und auch für die zivile
Seefahrt ist groß. Sehr gute schulische Abschlüsse sind allerdings Voraussetzung.
Dieser Vortrag war eine gute Werbung für die
Seefahrt schlechthin, ohne die ein Staat wie
Deutschland seine logistischen Aufgaben
nicht lösen könnte.
Nach dieser Veranstaltung trafen wir, die Mitglieder der Marinekameradschaft Gotha, uns
mit den Gästen von U 33 zu einem gemeinsamen Abend. Unser Verein mit seinen 28 Frauen
und Männern, der sich der Pflege maritimer
Traditionen verschrieben hat, pflegt auch mit
der Besatzung von U 33 eine sehr enge Verbindung mit „seinen Seeleuten“ von Eckernförde.
Nun wollten wir gute Gastgeber sein und suchten uns die urgemütliche Gothaer „Seemanns
Stube“ mit ihrem maritimen Flair dafür aus.
Kommandant Korvettenkapitän Kai Brand hatte sich eine besondere Überraschung ausgedacht und übergab unserem Vorsitzenden Peter Köhler eine Kapitänsjacke mit dem U-Bootfahrer-Abzeichen sowie einen Kupferstich mit
dem Bootswappen, dem „Löwen von Gotha“.
Peter Köhler überreichte dem Kommandanten
Video-Kassetten über die Entwicklung Volksmarine der ehemaligen DDR. In geselliger Runde entwickelte sich nun bei einem Gläschen
Bier sowie Thüringer Wurstspezialitäten,
Fischgerichten und leckeren Salaten ein zünftiger Klön-Snack zwischen den aktiven und
den ehemaligen Seeleuten.
Jetzt wurden auch die anwesenden Besatzungsmitglieder, Kapitänleutnant Lars Schweiner (Elektronikoffizier), die Obermaate Bastian
Rudorf (Funker), Christian Richter (Ortungsoffizier) und Patrick Buchholz (Sanitätsmaat) mit
Fragen bestürmt.
Unsere Kameraden, die teilweise vor 50 Jahren
bei der Handelsmarine, Fischerei oder der
Volksmarine „gefahren“ sind, erzählten von
den Bedingungen, unter denen sie ihren
Dienst leisteten. Es war ein sehr kurzweiliger
Abend mit vielen interessanten Gesprächen
und Erkenntnissen auf beiden Seiten, die zu einer weiteren Festigung der Patenschaft beigetragen haben.
Kommandant Kai Brand wird mit U 33 Ende
November zu einer weiteren Ausbildungsfahrt
in die Gewässer vor Norwegens Küste auslaufen. Dort besteht die Möglichkeit, bei einer
Tiefe von 250 Metern, die Betriebstauglichkeit
zu testen.
Im kommenden Jahr startet U 33 zu einer Fahrt
in das Mittelmeer und es bleibt nicht viel Zeit
für weitere Begegnungen. Für 2008 ist jedoch
ein Besuch der Marinekameradschaft Gotha
in Eckernförde bei der Patenbesatzung vorgesehen.
Wir wünschen der Besatzung von U 33 allzeit
eine gute Fahrt und stets eine glückliche Heimkehr.
Dem OB der Stadt Gotha, Knut Kreuch, danken
wir für die Unterstützung unserer MarineKameradschaft, insbesondere bei der Patenschaftsarbeit mit der Besatzung von U 33.
Helmut Maschke
Pressewart der MK Gotha
Seite 14 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
Nichtamtlicher Teil
Angebote Kinder- und Jugendtreffs
Städtische Jugendarbeit Gotha | Telefon (036 21) 222 150 | Fax (036 21) 222 191 | www.gotha.de
BIG PAL AI S
Kinder- und Jugendzentrum
Big Palais
Schäferstraße 10
036 21 /73 71 80
Infos bei:
Bernhard Krollmann, Ines Klein
K I N D E R KLUB
Di – Sa
ab 15.00 Uhr
Wir werden im Dezember: Plätzchen backen,
Weihnachtsgestecke und Weihnachtsbaumschmuck basteln, unseren Weihnachtsbaum
schmücken und gemütlich zu Weihnachtsgeschichten und Musik Kakao trinken und unsere selbstgebackenen Plätzchen naschen.
Adventsstündchen für Kinder
9. & 23.12. | ab 15.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr
14.00 – 22.00 Uhr
Mi
14.00 – 20.00 Uhr
Kinderweihnachtsfeier
16.12. | ab 15.00 Uhr
VERAN STA LT U N G
Weihnachten im „Big Palais“
mit Weihnachtsgansessen
am 22.12. ab 14.00 Uhr
PROJEK TE
Mädchentreff
Di ab 18 Uhr
KINDER K LU B
Spielen, Basteln, Backen und …
Di – Sa | 14.30 – 17.30 Uhr
Kinderweihnachtsfeier
19.12. ab 16.00 Uhr
FIT & FU N
Fitnesstraining
Di – Do | ab 18 Uhr
G AMES
Autorennbahn Di | ab 17 Uhr
(6 Bahnen und 45 m lang!)
COMPU TE R
Info-Point
Täglich ab 14.00 Uhr
Im Internet surfen (Stunde 0,30 Euro)
Computer for Kids Di | ab 14.00 Uhr
ab 4 Jahre
SCHULE & B E RU F
Jobsuche u. Bewerbungen
Wir helfen euch gern. Sprecht mit uns!
SIEBLEBEN
Kinder- und Jugendtreff
Siebleben
Gleichenstraße 1 A
036 21 /85 24 96
Infos bei:
Ronny Lehmann, Jens Heerda
Öffnungszeiten:
Di – Sa
14.00 – 22.00 Uhr
VERAN STA LT U N G
Winterwandertag nähere Infos im Klub!
am 02.12.
Adventnacht mit vielen kleinen Überraschungen und Übernachtung im Klub
am 15.12.
nähere Infos im Klub!
PROJEK TE
SmS – Spaß mit Stadtgeschichte
06. & 13.12. | ab 14.00 Uhr
Upuaut – Öffner der Wege
15.12. | 18.00 Uhr
FI T & FU N
Weihnachtsbowling 22.12. | 20.00 Uhr
M U S I C & DANCE
Tanzgruppe
Do | ab 16.00 Uhr
GAMES
Spieleabend
1. , 8. & 29.12. | 19.00 Uhr
DA S G E HT AUCH NOCH!
Kochecke
23.12. | ab 18.00 Uhr
SUNDHAUSEN
Kinder- und Jugendtreff
Sundhausen
Am Anger 7
036 21 /75 87 47
Infos bei:
Marina Bechler, Thomas Kühn
Öffnungszeiten:
Di – Fr
13.30 – 22.00 Uhr
Sa
14.00 – 20.00 Uhr
P RO J E K TE
Sagen und Geschichten 13.12. | ab 13.45 Uhr
Besuch der Weihnachtsausstellung
K I N D E R KLUB
Spielen, Basteln, Backen und ...
Di – Sa | ab 15.00 Uhr
K N I R P S ETREFF
Di & Do | ab 15.00 Uhr
FI T & FU N
Besuch der Eisbahn in Waltershausen
8.12. | 15.00 Uhr
DA S G E HT AUCH NOCH...
Kochecke
jeden Tag möglich
ZELLE
Kinder- und Jugendtreff
Zelle
Werner-Sylten-Straße 2
036 21 /85 29 46
Infos bei:
Maik Kreutzburg, Rina Kühn
Öffnungszeiten:
Di – Sa
14.00 – 22.00 Uhr
P RO J E K TE
Soundcheck
DJ-Projekt
Di | ab 17.00 Uhr
Leben mit und in der Natur
14. & 15.12. | 15.00 Uhr
Gesunde Lebensweise
Bratapfel
22.12. | 15.00 Uhr
KINDERKLUB
Weihnachtsbaumschmuck basteln
5. & 6.12. | ab 15.00 Uhr
Plätzchen backen 7. & 8.12. | ab 15.00 Uhr
Weihnachtsgeschenke basteln
19., 20. & 21.12. | 15.00 Uhr
Spielenachmittag 28.12. | ab 15.00 Uhr
FIT & FUN
Bowling
6.12. | 20.00 Uhr
Bowling für Kids 12.12. | 14.00 Uhr
MUSIK & DANCE
Weihnachtsdisco
1.12. | ab 19.30 Uhr
Treffpunkt Open Mic
7. & 21.12. | 19.00 Uhr
DA S GEHT AUCH NOCH!
Fun-Samstag
ab 18.00 Uhr
Kochen, Spielen, Allerlei
Sport gegen
Gewalt
0 36 21/22 21 65
Infos: Herr Nitschke
Gültig vom 01.12. bis 22.01.2006
KOSTENLOS
Volleyball, Basketball, Fußball, Sportspiele,
Schwimmen ...
Montag
16.00 – 18.00 Uhr TH C.-Ekhof-Schule
18.30 – 20.00 Uhr TH Bufleber Straße
20.30 – 22.00 Uhr TR Sundhausen
Dienstag
16.00 – 17.30 Uhr TH C.-Ekhof-Schule
21.00 – 22.00 Uhr TH Mozartstraße
Mittwoch
15.30 – 16.30 Uhr Hallenbad
17.45 – 18.45 Uhr TR Sundhausen
19.00 – 22.00 Uhr TH Mozartstraße
Donnerstag
16.00 – 18.00 Uhr TH C.-Ekhof-Schule
20.00 – 21.30 Uhr TH Bürgeraue
Freitag
14.00 – 15.30 Uhr TH Bufleber Straße
16.00 – 17.30 Uhr TH Mozartstraße
Bitte Turnschuhe
mitbringen!
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 15
Sie können uns mal
im Mondschein begegnen!
Nämlich immer dann, wenn im Kinder- und
Jugendtreff mal eine unserer Mondscheinparties statt findet. So geschehen zuletzt in der
Nacht vom 29. zum 30. September. Im Jugendklub – allen Kindern bei Tageslicht ja wohlbekannt – mal den Abend und die Nacht verbringen? Na, das ist doch mal was Besonderes!
Und wenn dann noch eine Nachtwanderung
mit auf dem Programm steht, ist das Abenteuer vorprogrammiert!
„Wir haben keine Angst vor Gespenstern!
Noch nicht ...
So fanden dann auch 20 wagemutige Kinder,
mit Schlafsack, Schmusedecke und Zahnbürste ausgerüstet, abends um 18 Uhr ihren Weg in
unseren Klub. Zunächst einmal wurde gekocht, denn man musste sich ja für das Abenteuer gehörig stärken! So mancher Racker
übernachtete ja schließlich zum ersten Mal in
seinem Leben ohne Mutti und Vati in der Fremde. Aber gegen eventuelles Heimweh wirkte
eine Riesenportion Nudeln mit Tomatensauce
Wunder! Wer’s nicht glaubt, kann’s ja selbst
mal ausprobieren.
Nach dem gemeinsamen Kochen wurde also
fürstlich getafelt. Dann vertrieben wir uns die
Zeit bis zur Dämmerung noch mit ein paar lustigen Spielen.
20 Uhr versammelten wir uns mit unseren
Laternen, Taschenlampen und Lampions vor
dem Jugendklub und marschierten hinaus in
die Dunkelheit.
Ich kann euch sagen, in finsterer Nacht sieht
die Welt doch etwas anders aus als bei Tage. In
allen Ecken raschelt es und zwischen den Bäumen glitzert manchmal etwas ganz mysteriös... Da war es doch ganz gut, dass jeder ein
kleines Licht mitgenommen hatte. So konnte
man mitten in der Nacht auf dem dunklen Seeberg Kinderstimmen „Ich gehe mit meiner
Laterne“ singen hören.
Nachdem dann auch noch auf mysteriöse
Weise der Scheinwerfer der Betreuer zu
flackern anfing, hatten es aber doch alle Kinder
recht eilig, endlich wieder in den hellen Klub
zu kommen.
Dort wartete schon Tee auf uns und gespielt
werden konnte auch noch. Dann schlugen alle
ihr Nachtlager auf und der Klub glich einem
Heerlager. Alle rückten ganz dicht zusammen
mit ihren Decken und lauschten andächtig ein
paar Gruselgeschichten, die noch zum besten
gegeben wurden. Tief in der Nacht, als die letzte Aufregung sich gelegt hatte, kehrte dann
endlich Nachtruhe ein.
Am nächsten Morgen gegen 7 wurde gleich
zum Frühsport auf dem Bolzplatz gebeten.
Und auch wenn einige zunächst noch recht
verschlafen dreinblickten, war doch spätestens nach 10 Minuten jeder hellwach. Nach viel
Sport und etlichem Gelächter trafen dann auch
die frischen Brötchen ein und wir frühstückten
erst mal ausgiebig. Man tauschte sich gegenseitig aus und als die Eltern zum Abholen
kamen, hatte man viel zu erzählen, wie es denn
so war nachts im Klub. Etienne beispielsweise
fand die Nachtwanderung „ein kleines bisschen gruselig, aber ansonsten war alles toll!“
Die kleine Ajse hingegen fasste sich kurz: „Es
hat gefetzt!“
Na also, hat doch Spaß gemacht! Dann bis bald
im Klub, liebe Kinder! Und denkt dran: wenn es
euch nun in der dunklen Jahreszeit an so manchem nebligen Abend etwas gruselt, dann
versucht es doch auch einfach einmal mit
einem Lampion und einem Lied.
GOTHA-lebt.de – Werbeaktion
Für Gothas Innenstadtinitiative gotha-lebt.de
wird die „Werbetrommel“ gerührt.
Neben dem Internet-Auftritt, Veranstaltungen
bzw. Sprechzeiten im Informationsbüro
Schwabhäuser Str. 21 und intensiver Pressearbeit präsentiert sich die Initiative jetzt auch
im Gothaer Stadtbild.
Seit Montag, 13.11.2006 werden die ersten
Grundstücke, die Bestandteil der Initiative
sind, mit Aufstellern und Plakaten beworben.
Hintergrund der Aktion ist es, Bauinteressenten auf Baulücken oder Sanierungsobjekte
aufmerksam zu machen, für die bereits Planungsideen vorliegen und deren Eigentumsverhältnisse geklärt sind. Diese Grundstücke
können somit kurzfristig entwickelt werden.
Für einen Gesamtüberblick aller Grundstücke
der Innenstadtinitiative steht interessierten
Bürgerinnen und Bürgern die Web-Seite
www.Gotha-lebt.de zur Verfügung. Darüber
hinaus gibt es hier Informationen zum Thema
„Bauen in Gothas Altstadt“, Veranstaltungstipps und Ansprechpartner.
Die Möglichkeiten in Gothas Altstadt sind vielfältig. Informieren Sie sich im Informationsbüro (Tel. 512570) Schwabhäuser Straße 21,
dienstags 12 – 18 Uhr und freitags 10 – 13 Uhr
oder telefonisch unter 03621/222 613.
Thüringer KulturMarathon
mit Philharmonie
„Kulturland Thüringen“ - dass dieses Prädikat nicht nur ein klangvolles Werbeprodukt,
sondern historisch gewachsene Realität ist,
wird sich am 12. Dezember 2006 beim
„Thüringer Kultur Marathon“ zeigen.
Im Congress Centrum Suhl werden alle
Thüringer Theater und Orchester gemeinsam ein 12-stündiges Konzert veranstalten.
Bei freiem Eintritt erklingt dabei von 10.00
bis 22.00 Uhr Musik am Stück, unterbrochen nur vom Auf- und Abgang der verschiedenen Ensembles, die jeweils eine
Stunde agieren. Die Anmeldung für einen
Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde
läuft bereits, so dass auch die Zuschauer
Teil eines ganz besonderen Konzerts
werden. Mit diesem einzigartigen KulturMarathon soll die ebenso einzigartige
Thüringer Theater- und Orchesterlandschaft in all ihrer Fülle und Vielfalt dargestellt werden. Die Thüringen Philharmonie
unter Alun Francis wird Beethovens 9. Sinfonie darbieten.
Weitere Informationen direkt beim Orchester unter 03621/751776 (Christian Ludwig)
und im Internet: www.thueringer-kulturmarathon.de
Freundeskreis
Schlossmuseum
Der Vorstand des Freundeskreises Schlossmuseum hat in den letzten 5 Jahren seines
Bestehens dazu beigetragen, die bedeutenden Kunstschätze auf Schloss Friedenstein durch den Besuch des Auktionshauses Christie`s mit Schätzung und Ankauf,
der Kunst- und Antiquitätenhändler aus
Bamberg, des Auktionshauses Kube mit
Schätzung und Ankauf und gleichzeitiger
Berichterstattung in der regionalen und
Fachpresse noch bekannter zu machen,
auch über die Grenzen Thüringens hinaus.
Auch bei der Sponsorensuche hat der Vorstand sehr erfolgreich agiert. So konnten
seit 2001 bis dato beträchtliche Ankäufe,
Restaurationen und Schenkungen von
Kunstschätzen an das Schlossmuseum
übergeben werden.
Auf diese Weise hat der Freundeskreises
Schlossmuseum mit seinem unermüdlichen
Einsatz mitgeholfen, das Schlossmuseum
auf Schloss Friedenstein für seine Bürger
und Gäste noch attraktiver zu machen.
Seite 16 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
Nichtamtlicher Teil
Angebote der Gothaer Vereine
art der stadt e.V.
Mönchelsstr. 6,
E-Mail: info@artderstadt.de
Mo 4.–15.12. | ab 14.00 Uhr
Mal- und Bastelkurs „Muki“,
Kursleiterin Mary Meister
lädt Kinder ab 6 Jahren und
ihre Eltern ein, ihre kreativen
Energien zu entdecken.
Anmeld. unter 03621/402990
oder direkt im Verein.
URANIA
Kultur- und Bildungsverein Gotha e.V.
Hauptmarkt 17
Tel. 0 36 21 / 85 64 20, Fax 0 36 21 / 85 64 21
www.urania-gotha.de
E-Mail: urania-gotha@freenet.de
Do. 07.12. | 14.00 Uhr Lucas-Cranach-Haus
Spielenachmittag mit dem Thüringer
Spielwerk
Kreisverkehrswacht Gotha e. V.
Friemarer Str. 8 d, Tel. 0 36 21/2 82 67
E-Mail: KVW.gotha@freenet.de
Verkehrsteilnehmerschulung 2006 in der
DEKRA Niederlassung Gotha
Fr 08.12. Feier 15 Jahre Kreisverkehrswacht
Gotha e.V.
Freundeskreis Schlossmuseum Schloss
Friedenstein Gotha e.V.
E-Mail: Freundeskreis-Schlossmuseum@
t-online.de
Vortragsreihe der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in Zusammenarbeit mit dem
Freundeskreis Schlossmuseum – Schloss
Friedenstein Gotha e.V., jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr in der Marstallhalle
Do 14.12. | 19.00 Uhr Marstallhalle
Gartendenkmalpflegerische Maßnahmen
und Zielstellungen im Gothaer Park,
Referent: Jens Scheffler
Verein für Stadtgeschichte und Altstadterhaltung Gotha
Tel. 0 36 21 / 22 25 12,
www.altstadtverein-gotha.de
– Historischer Kreis –
Fr. 08.12. | 19.00 Uhr
Hotel am Schlosspark
Jahresausklang und Diskussion der
Vorhaben 2007
Freundeskreis Leinakanal
www.leinakanal-gotha.de,
c/o Horst-Dieter Ritz, Oststraße 22,
Tel. 40 59 15, E-Mail: hd.ritz@rikok.de
07.12. | 16.00 Uhr
Gaststätte „Thüringer Aue“ Leina
Jahreshauptversammlung und Jahresabschlussveranstaltung, Bilanz und Ziele
für 2007
Volkssolidarität Kreisverband Gotha e.V.
montags | 09.30 Uhr Seniorensport
dienstags | 09.30 Uhr Sport – fit ab 30
13.30 Uhr Kartenspiele (nicht am 05.12.)
15.00 Uhr Mal- und Zeichenzirkel mit
Bärbel Laue
mittwochs | 09.30 Uhr Seniorengymnastik
für Männer und Frauen
Mo 27.11. | 14.00 Uhr „Vorweihnachtliches“
Musikalisches LiteraturCAFÉ mit Uwe Zerbst
16.00 Uhr Treffen der SHG „GWP“
Mi 29.11. | 14.00 Uhr Bowling/Kegel in der
Goldbacher Straße
14.00 Uhr Zusammenkunft des Bundes
der Ruhestandsbeamten, Rentner und
Hinterbliebenen (BRH)
Do 30.11. | 14.00 Uhr „Die Luft wird knapp –
was kann ich tun?“ Gesprächsrunde mit
Prof. Dr. Werner Schunk über Bronchitis
und Asthma / Gemeinsame Veranstaltung
mit der URANIA
Sa 02.12. | 16.00 Uhr Oldie’s für die reifen
Jahrgänge 1940 bis 1960 – mit Rudi
Schambach
Mo 04.12. | 14.00 Uhr Weihnachtsfeier der
Postsenioren
15.00 Uhr Handarbeitsnachmittag
15.00 Uhr Kartenspielnachmittag
Mi 06.12. | 14.00 Uhr Nikolaus-Party mit
Überraschung – bitte voranmelden!
14.00 Uhr Bowling in der Goldbacher Str.
Do 07.12. | 11.00 Uhr Jahresabschlussfahrt
zur Deysingslust nach Tabarz
Fr 08.12. | 13.30 Uhr Jahresabschlussfeier
des Blinden- u. Sehbehindertenverbandes
Mo 11.12. | 15.00 Uhr Kartenspielnachmittag
Di 12.12. | 14.00 Uhr Weihnachtsfeier des
ehem. Betriebes Erdöl/-gas
Mi 13.12. | 13.30 Uhr Weihnachtsfeier der
Blinden, Sehbehinderten und Senioren
Do 14.12. | 14.00 Uhr Weihnachtsfeier des
Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner
und Hinterbliebenen
Mo 18.12. | 13.30 Uhr Kartenspielnachmittag
15.00 Uhr Weihnachtsfeier der SHG „GWP“
Mi 20.12. | 14.00 Uhr Weihnachtssingen mit
Schwester Christa
14.00 Uhr Weihnachtsbowling in der
Goldbacher Straße
Fr 22.12. | 14.00 Uhr Weihnachtliche Betrachtungen mit Jutta Ritter und Uwe Zerbst
So 24.12. | 14.00 Uhr Weihnachtsfeier für
alle Einsamen
Mo 25.12. Feiertag – geschlossen Di 26.12. Feiertag – geschlossen Mi 27.12. (nur Essenversorgung)
Do 28.12. | 14.00 Uhr Silvesterball mit Rudi
Schambach
Fr 29.12. (nur Essenversorgung)
Programmänderungen vorbehalten!
Förderverein Gothaer Tivoli e.V.
Am Tivoli 3, Tel. 0 36 21/70 41 27
E-Mail: info@tivoli-gotha.de
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr,
am Wochenende nach Absprache
So 03.12. | 14.30 Uhr Weihnachtskonzert
VdK Kreisverband Gotha
Südstr. 15, Tel. 0 36 21/73 07 76
06.12. | 14.00–18.00 Uhr Weihnachtsfeier
des VdK KV Gotha im Best Western Hotel
„Der Lindenhof“
KommPottPora e.V. Gotha
Humboldtstr. 67, Tel. 0 36 21/70 32 03
Veranstaltungen für Senioren:
dienstags 14.00 Uhr offener Seniorennachmittag
mittwochs 14.00 Uhr Seniorennachmittag:
Vortrag zu einem Aktuellen Thema
donnerstags 19.00 Uhr Spiele-Abend
Kino im „Londoner“
„Initiative Kino“ (Netzwerk Kommpottpora)
2 x im Monat Freitags 21.00 Uhr im „The
Londoner Music Pub“ eine Kinoveranstaltung mit dem „besonderen Film“.
Eintritt nur 3  – weitere Informationen:
www.kommpottpora.de/kino oder
www.kinokiste.de
Angebote der Familienarbeit im Stadtteilzentrum:
Sprechzeiten für Kinder und Jungendliche:
Di 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Bitte informieren Sie sich über mögliche
Änderungen in der Tagespresse und auf
unserer Homepage
www.kommpottpora.de. Wenn Sie weitere
Veranstaltungswünsche haben, wenden
Sie sich bitte an uns. Wir unterstützen Sie
bei der Verwirklichung Ihrer eigenen Ideen.
Verein „L’amitié“
Humboldtstr. 95, Tel. 2 93 40
E-Mail: lamitie@gmx.de
Jeden Donnerstag ab 14:00 Uhr, Bastelnachmittage für Kinder
Förderverein GoThaler-Tauschring e.V.
c/o Betty Boxberger
99867 Gotha, Annastraße 4, Tel. 75 88 27
E-Mail: BettyBoxberger@gmx.de
Treffpunkt für Mitglieder und Interessenten
jeden 1. Donnerstag im Monat, 19 Uhr in der
Annastr. 4
Thüringer Arbeitslosenverband e.V.
Ekhofplatz 24, Tel. 0 36 21/85 33 31
Mo – Do 9.00 bis 12.00 Uhr und
13.00 – 16.00 Uhr, Fr. geschlossen
1. Arbeitslosentreff:
– Anträge zu ALG I und ALG II ausfüllen
– Bewerbungen erstellen
– Widersprüche bearbeiten
– Erläuterung von Bewilligungsbescheiden
2. Seniorenarbeit / Seniorenbüro
Nähstube / Sammelbörse
3. Schuldner & Verbraucherinsolvenzberatung
Mo – Fr Termin nach Absprache
jeden Montag 07.45 – 09.15 Uhr Englisch für
Fortgeschrittene
13.00 – 16.00 Uhr Kreatives gestalten
jeden Dienstag 09.00 – 12.00 Uhr und
13.00 – 16.00 Uhr Veranstaltung für Langzeitarbeitslose
jeden Mittwoch 08.00 Uhr Wandertag
08.00 – 9.30 Uhr Englisch
für Fortgeschrittene
jeden Donnerstag 09.00 – 12.00 Uhr
13.00 – 16.00 Uhr Fit für den Arbeitsmarkt
Arbeitslosenzentrum Gotha
Hauptmarkt 17 (Lucas-Cranach-Haus)
Tel. 0 36 21/89 11 85 oder 89 11 84
W – Soziale Einrichtung Gotha-West,
August-Creuzburg-Str. 1,
Tel. 0 36 21/75 72 81
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 17
O – Soziale Einrichtung Gotha-Ost,
Am Volkspark 1 (Kegelbahn),
Tel. 0 36 21/85 03 77
W – jeweils dienstags
ab 8.00 Uhr Hilfe beim Ausfüllen von
Anträgen für Arbeitslosengeld II
O – jeweils freitags
ab 8.00 Uhr Hilfe beim Ausfüllen von
Anträgen für Arbeitslosengeld II
Arbeitsloseninitiative Gotha
Hauptmarkt 17 (Lucas-Cranach-Haus)
Mo 27.11. – W – 14.00 Uhr Kinderspielenachmittag
– O – 14.30 Uhr Sport und Gymnastik für
Senioren, Treffpunkt: Volkspark
Di 28.11. – 09.00 Uhr Wandergruppe:
Seeberg, Treffpunkt: Viadukt
Mi 29.11. – W – 09.30 Uhr Frauenfrühstück
– W – 14.00 Uhr Kartenrunde
Do 30.11. – W – 13.30 Uhr SHG „Handarbeit“
– O – 14.00 Uhr Kaffeetafel mit Bowling,
Treffpunkt: Volkspark
Mo 23.10. – W – 14.00 Uhr Kinderspielenachmittag
– O – 14.30 Uhr Seniorensport
Di 24.10. – 09.00 Uhr Wandergruppe:
Wanderung zum Seeberg
Treffpunkt: Viadukt
Mi 25.10. – W – 10.00 Uhr Dia-Vortrag
Herr Niemann
Do 26.10. – W – 13.30 Uhr SHG „Handarbeit“
– O – 14.00 Uhr Kaffeenachmittag mit
Bowling (selbstgebackenem Kuchen)
Mo 04.12. – W – 13.30 Uhr Kartenrunde
Di 05.12. – 08.41 Uhr Wandergruppe: Ziel
Georgenthal – Treffpunkt: Hauptbahnhof
Mi 06.12. – W – 10.00 Uhr Arbeitslosenfrühstück mit Fragen zu Hartz IV
– W – 14.00 Uhr Kartenrunde
Do 07.12. – W – 13.30 Uhr SHG Handarbeit
– O – 14.00 Uhr Weihnachtsfeier für
Senioren – Treffpunkt: Volkspark
Mo 11.12. – W – 14.00 Uhr Kinderspielenachmittag
Di 12.12. – O – 08.30 Uhr Frühstück mit
Bowling – Treffpunkt: 08.30 Uhr Volkspark
Di 12.12. – 09.00 Uhr Wandergruppe: zum
Seeberg – Treffpunkt: 09.00 Uhr am Viadukt
Mi 13.12. – W – 09.30 Uhr Frauentreff
– W – 13.30 Uhr Kartenrunde
Do 14.12. – W – 13.30 Uhr SHG
„Handarbeit“
– O – 14.00 Uhr Kaffeenachmittag
zur Adventszeit
Mo 18.12. – W – 13.30 Uhr Kartennachmittag
Di 19.12. – 14.30 Uhr Wandergruppe:
Jahresabschlussfeier
Mi 20.12. – W – 09.30 Uhr Frauenfrühstück
– W – 14.00 Uhr Kartenrunde
Do 21.12. – W – 13.30 Uhr SHG
„Handarbeit“
– O – 13.30 Uhr Sparziergang über den
Weihnachtsmarkt (mit Kaffee trinken bei
Café Junghans) Treffpunkt: Huttenstraße
Mi 27. , Do 28. & Fr 29.12.
– W – 10.00 – 14.00 Uhr Hilfe beim
Ausfüllen von Anträgen
Lernhilfe:
Gotha, Hauptmarkt 17, Tel. 0 36 21/89 11 84
Mo/Mi/Do ab 13.30 Uhr
Fahrradwerkstatt:
Gotha, Oskar-Gründler-Str. 2,
Tel. 0 36 21/75 72 81
Zur Information:
Ausrangierte Fahrräder (kein Schrott)
können in unserer Fahrradwerkstatt
abgeben werden. Hier werden sie repariert,
wieder aufbereitet und an Bedürftige
weiter gegeben. Auf Wunsch können alte
Fahrräder nach Absprache unter Tel.
0 36 21/75 72 82 auch abgeholt werden.
Silberne Halbkugel für Knut Kreuch
Am 13. November wurde der Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch in Weimar mit der „Silbernen Halbkugel“, der höchsten deutschen
Auszeichnung für das Engagement im Denkmalschutz geehrt.
Mit dieser Auszeichnung wird die Arbeit und
das besondere Engagement von Persönlichkeiten oder Personengruppen durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz gewürdigt. Ausgezeichnet werden Personen, die
durch ihre Initiative in selbstloser Weise einen
wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Rettung
von Gebäuden, Ensembles, Altstadtkernen,
Dörfern und archäologischen Denkmälern geleistet haben. Darüber hinaus gilt er auch Vertretern von Presse, Hörfunk und Fernsehen,
die beispielhaft auf die Probleme des Denkmalschutzes aufmerksam gemacht haben.
Halbkugel“ 1991 und zehn Jahre später wurde
TLZ-Chefredakteur Hans Hoffmeister mit dem
Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet.
Knut Kreuch erhält die „Silberne Halbkugel“
für sein 25 Jahre langes Wirken bei der Sanierung historischer Gebäude und der Brauchtumspflege in der Gemeinde GüntherslebenWechmar. Höhepunkte dabei waren die Sanierung des Bachstammhauses (1983 – 2000), die
Gründung des Heimatmuseums (1985), die
Brauchtumsfeste (seit 1992), die Gründung
des Museums „Bachstammhaus“, die Sanierung des Landhauses Studnitz (1998 – 2001),
die Sanierung des historischen Ortskerns
Wechmar (seit 1998), die Sanierung der Veit
Bach Obermühle Wechmar (2000 – 2003) und
die Sanierung der Wasserburg Günthersleben
(ab 2003). Knut Kreuch verwandelte dabei gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten einstmalige Ruinen zu Glanzstücken der Orts- und Regionalgeschichte.
Knut Kreuch ist der dritte Thüringer an den diese seit 1977 ausgelobte Auszeichnung vergeben wird. Die Bürgerinitiative „Altstadtentwicklung e.V.“ in Erfurt erhielt die „Silberne
frauenzentrum
Gotha
Brühl 4
99867 Gotha
Tel. 0 36 21/222-730
oder 222-731
Öffnungszeiten des Cafés:
montags – donnerstags 10 – 18 Uhr
freitags 10 – 12 Uhr
Kirchliche
Veranstaltungen
16.12. | 17.00 Uhr Margarethenkirche,
„Lichterkirche“
24.12. | 23.00 Uhr Margarethenkirche,
„Orgelmusik zur Heiligen Nacht“
25.12. | 10.30 Uhr Margarethenkirche,
Festgottesdienst, Weihnachtsoratorium,
1. Kantate
26.12. | 10.30 Uhr Margarethenkirche,
Festgottesdienst, Weihnachtsoratorium,
2. Kantate
Kaffeehausmusik
Die nächste Kaffeehausmusik findet am
10.12.2006 von 14.30 Uhr – 16.30 Uhr in der
Cafeteria der Helios-Klinik in Gotha statt. An
diesem Tag werden die Thüringer Hackbrettmusikanten bunte Melodien zur Weihnachtszeit spielen.
Der Eintritt ist kostenfrei. Kaffeehausmusik
kann man in der Cafeteria der Helios-Klinik
an jedem zweiten Sonntag im Monat
erleben.
Seite 18 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
Termine für
den Jahresplaner
Auch 2007 wird die WiBeGo-Service GmbH
gemeinsam mit „Oskar am Freitag“ den großen Jahresplaner Gothas herausgeben. Für
alle Veranstalter besteht bis zum 08.12.2006
die Möglichkeit, die Termine ihrer geplanten
Veranstaltungen für das Jahr 2007 für den
begehrten Kalender zu melden.
Es können nur vollständige Anmeldungen
berücksichtigt werden, ein Rechtsanspruch
auf eine Veröffentlichung besteht nicht.
Die Mitteilung sollte bitte schriftlich an die
WiBeGo-Service GmbH, Frau Grauel, Friemarer Str. 38, 99867 Gotha oder per Mail an
marketing@gotha.de erfolgen und folgende Daten enthalten:
Meldung einer Veranstaltung
zur Veröffentlichung
Titel der Veranstaltung:
Veranstalter:
Ansprechpartner:
Kontakt Ansprechpartner:
Veranstaltungsort:
Datum der Veranstaltung:
Beginn der Veranstaltung:
Öffnungszeiten (bei Ausstellungen):
Änderungen werde ich der WiBeGo-Service
GmbH umgehend mitteilen.
Ich bin damit einverstanden, dass die gemeldeten Daten durch die WiBeGo-Service
GmbH veröffentlicht werden.
Datum und Unterschrift
Nichtamtlicher Teil
Kulturangebote im Dezember 2006
Sa | 02. Dezember | 20.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Günther allein zu Haus mit dem Kabarettisten Uwe Steimle
Sa | 02. Dezember | 19.30 Uhr, Stadthalle
Abschlusskonzert des Fanfaren- und Showorchesters
So | 03.Dezember | 16.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Weihnachten mit Marianne und Michael
– Gala der Volksmusik
Mi | 06. Dezember | 9.30 Uhr, Gothaer Kulturhaus Die lustige Weihnachtsbäckerei – Theater für Leute ab 4 Jahre
Do | 07. Dezember | 20.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus 4. Konzert, Reihe A der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl
So | 10. Dezember | 15.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Frau Holle – Märchen im Advent
Fr | 15. Dezember | 20.00 Uhr, Stadthalle
Benefiz-Gala der KGS Herzog Ernst
Sa | 16. Dezember | 20.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Rufus Beck spielt Jules Verne „Von der
Erde zum Mond“ Eine multimediale Reise
Rufus Beck spielt Jules
Verne „Von der Erde zum
Mond“
Dramaturgisch gestaltete Lesung mit Musik- und
Videoeinspielungen
Die Mitglieder des „Kanonenclubs“ in Baltimore sitzen nach dem Ende
Buchvorstellung durch Marianne Buggenhagen
Gastgeberverzeichnis
für Gotha erschienen
Pünktlich zur neuen Messesaison ist das
neue Gastgeberverzeichnis der Stadt
Gotha für die Jahre 2007 und 2008 in einer
Auflage von 30.000 Stück erschienen. Die
WiBeGo-Service GmbH hat gemeinsam mit
dem Fremdenverkehrsverein Gotha e.V. die
Fa. K&K Werbung aus Gotha mit der Erstellung des Verzeichnisses beauftragt.
Enthalten sind wieder die Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt Gotha, Restaurants, Veranstaltungshöhepunkte, Ausflugstipps und viel „Wissenswertes von A – Z“.
Neu an diesem Verzeichnis ist die übersichtliche Darstellung der Übernachtungs- und
Tagungsmöglichkeiten. Erstmalig enthalten
sind Pauschalangebote der Gothaer Hotels,
die entweder direkt über die Hotels oder die
Gotha-Information zu buchen sind. Erhöht
hat sich im Vergleich zu den Vorjahren das
Angebot an Ferienwohnungen in der Stadt
Gotha, so dass für alle Interessenten das geeignete Angebot gefunden werden kann.
Verteilt wird das neue Gastgeberverzeichnis auf allen wichtigen Reisemessen in
Deutschland, erstmalig zur Reisemesse in
Leipzig ab 22. November 2006. Außerdem
wird es an die zahlreichen Interessenten für
einen Besuch der Stadt Gotha auf Anfrage
verschickt und ist natürlich in der GothaInformation erhältlich.
des amerikanischen Bürgerkriegs gelangweilt
herum. Da schlägt der Präsident vor, eine
Kanone zu bauen, die so groß ist, dass sie
ein Geschoss auf den Mond befördern kann.
Alle gehen das Projekt voller Euphorie an. Bis
ein geheimnisvoller Besucher aus Europa
auf eine noch kühnere Idee kommt: Menschen mit dieser Kanone zum Mond zu befördern...
Rufus Beck, bekannt von Film und Bühne,
spricht über seine inszenierten Lesungen
selbst von „Miniaturtheater“. Er liest nicht nur,
er spielt und interpretiert mit großem Körpereinsatz, viel Gestik und Mimik und verleiht mit
seiner vielseitigen Stimme jeder Figur einen eigenen Charakter – ein interaktives Ereignis.
So | 17. Dezember | 19.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus The Magic Night of Dancing Musicals
Aktuelle Hits in einer sensationellen Show
Do | 21. Dezember | 20.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Weihnachtswunschkonzert
2. Konzert, Reihe B der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl
Sa | 23. Dezember | 20.00 Uhr, Stadthalle
Gotha United – Konzert
Mo | 25. Dezember | 20.00 Uhr, Stadthalle
Gothaer Weihnachtsparty
Do | 28. Dezember | 20.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Die Neunte – Ludwig van Beethoven
Mo | 01. Januar 2007 | 17.00 Uhr, Gothaer Kulturhaus Das Leben ein Tanz – Neujahrskonzert der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl
Frau Christel-Ursel Raffael vor. Zusammen mit
der Autorin wird Frau Buggenhagen aus ihrem
Interessanten Leben berichten.
„Das Ende ist da, wo man sich aufgibt“ – Dieser Ausspruch von Marianne Buggenhagen,
wurde zum Titel des Buches, das vom NichtAufgeben berichtet.
Vom 06.12. – 09.12.2006 ist die mehrfache Paralympic-Siegerin und Weltmeisterin in der
Leichtathletik, Frau Marianne Buggenhagen in
Gotha zu Gast. Neben Veranstaltungen in mehreren Schulen stellt sie am 7. Dezember um
19.00 Uhr im Best Western Hotel „Der Lindenhof“ Gotha, Schöne Aussicht das Buch „Das
Ende ist da, wo man sich aufgibt“ der Autorin
Die Autorin Christel-Ursel Rafael greift sechs
authentische Schicksale von Frauen im Alter
zwischen 26 und 60 Jahren auf. Die Frauen erzählen aus der Ich-Perspektive von Alkohol
und täglicher Demütigung, vom Leben auf der
Straße und im Rollstuhl. All diese Frauen hatten und haben nur eine Chance ihr Problem zu
lösen: Mit Willen zu Akzeptanz und zu Aktivität. Und so unterschiedlich die Schicksale
auch sind – die Protagonistinnen haben sich in
der Krise für das Leben entschieden.
Städtische Betriebe stellen sich vor
Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006 · Seite 19
Städtische Heime Gotha gGmbH
Im Mittelpunkt unseres täglichen Handelns steht der Bewohner !
Die Städtische Heime Gotha gGmbH ist ein sozialwirtschaftliches
Unternehmen, welches sich mit seiner „Pflege rund um die Uhr“ voll
in den Dienst der Betreuung älterer pflegebedürftiger Bürger der
Stadt Gotha und Umgebung stellt.
Wir sind für Sie da.
Unsere Vision ist es, einen Lebensabend in Eigenständigkeit und
Aktivität zu schaffen, die Gesundheit zu fördern und zu erhalten.
Freundlichkeit, Achtung und das Alter nicht als Krankheit, sondern als
einen Lebensabschnitt zu betrachten, bei dem Hilfe eine Notwendigkeit wird, ist für uns ein Grundanliegen. Trotz Pflegebedürftigkeit das
Leben noch um möglichst viele gute Jahre zu bereichern, soll der
Wille sein, der zählt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in unseren Alten- und Pflegeheimen in ruhiger und gepflegter Atmosphäre
eine Hausgemeinschaft zu bieten.
Diesem Leitbild widmen sich unserer Mitarbeiter mit großem Teamgeist. Fachkompetenz, Umsicht, Einfühlungsvermögen und ein fürsorglicher Umgang mit den uns anvertrauten Bewohnern sind
Wesenszüge unserer täglichen Arbeit.
Die Alten- und Pflegeheime der Städtische Heime Gotha gGmbH
sollen für jede uns anvertraute Person ein neues Zuhause sein, egal
welcher Nationalität, welchen Glaubens und welcher altersbedingten
Einschränkung.
Sich hier wohl zu fühlen, nicht bevormundet zu werden, aber Hilfe zu
bekommen – dies sind die Normen unseres Handelns.
Kontakt:
Städtische Heime Gotha · gemeinnützige GmbH
99867 Gotha · Pestalozzistraße 2 A
Telefon: 0 36 21/38 60 · Telefax: 0 36 21/3 86 10
E-Maill: info@pflegeheime-gotha.de · Internet: www.pflegeheime-gotha.de
Heim „August Creutzburg“
Heim „Pestalozzistraße“
Heim „Albert Schweitzer“
Der moderne Neubau des Alten- und Pflegeheimes „August Creutzburg“ liegt am südlichen Stadtrand in ruhiger Lage unweit des architektonisch reizvollen Wohngebietes „Am
Schmalen Rain“ und ist zum 01.05.2005 in Betrieb gegangen.
Die Altenpflegeeinrichtung ist ein viergeschossiger Neubau und besteht aus zwei
gegliederten Häusern. Die beiden Häuser
werden durch einen lichtdurchfluteten Glasverbinder miteinander verbunden. In vier
Wohnbereichen werden in den 175 Einbettund 8 Zweibettzimmern insgesamt 191 Bewohner betreut.
Alle Zimmer bestehen aus Wohnschlafraum,
Vorraum und Bad mit Toilette und Dusche.
Außerdem verfügen die Zimmer über eine moderne Schwesternrufanlage, Kabel- und Telefonanschluss. In allen Wohnbereichen, die
über die Aufzüge bequem zu erreichen sind,
befinden sich gemütliche Sitzecken, die zum
Plaudern oder Fernsehen einladen.
Das Haus verbindet richtungsweisend Architektur mit moderner Transparenz in Pflege
und Leistung.
Der moderne Neubau des Alten- und Pflegeheimes Pestalozzistraße liegt am südlichen
Stadtrand in ruhiger Lage unweit des architektonisch reizvollen Wohngebietes „Am
Schmalen Rain“ und ist seit Dezember 1996 in
Betrieb. Durch die Nähe zum Alten- und Pflegeheim „August Creutzburg“ ist ein leistungsstarker Kompetenzverbund der beiden Altenpflegeeinrichtungen entstanden. Synergieeffekte sichern die hohe Qualität und Effektivität der beiden Einrichtungen.
In zwei Wohnbereichen verfügt das Haus insgesamt über 111 Pflegeplätze in 73 Einbettund 19 Zweibettzimmern auf 4 Etagen.
Direkt vor dem Haus hält die Stadtbuslinie
und garantiert eine gute Erreichbarkeit des
Stadtzentrums. In der Nähe befindet sich das
Einkaufszentrum „Alter Schlachthof“, Drogerie, Friseur, Apotheke und Arztpraxis.
Das Regeleinzugsgebiet aller drei Einrichtungen der Städtische Heime Gotha gGmbH umfasst sowohl das Stadtgebiet als auch den
Landkreis Gotha; allerdings finden auch immer wieder von weit her angereiste Gäste den
Weg zu uns.
Das Alten- und Pflegeheim „Albert Schweitzer“ ist ein denkmalgeschützter, stilvoller Altbau mit einer sehr individuellen Atmosphäre.
Das Haus, welches früher einem Frauenarzt
als Privatklinik diente, liegt zentrumsnah an
der Ecke Waltershäuser Straße/18.-MärzStraße. Den ehrenvollen Namen des Arztes,
Theologen, Philosophen und Humanisten
Albert Schweitzer erhielt das Haus im Jahr
1984.
In unmittelbarer Nähe befinden sich eine
Apotheke, eine Bäckerei, eine Fleischerei und
ein Lebensmittelgeschäft. Die Haltestellen
der Wald- und Straßenbahn sind in ca. 5 Minuten erreichbar.
Durch die bauliche Beschaffenheit bietet die
Einrichtung für ihre 30 Bewohner eine sehr
familiäre Atmosphäre.
Pestalozzistraße 2 A · 99867 Gotha
Tel. 03621/38 60 · Fax 03621/38 610
Pestallozzistraße 4 · 99867 Gotha
Tel. 03621/725 60 · Fax 03621/725 620
18.-März-Straße 15 · 99867 Gotha
Tel. 03621/70 38 53 · Fax: 03621/73 51 51
Heimleitung: Herr Ralf-Peter Anders
Pflegedienstleitung: Frau Monika Krutsch
Heimleitung: Frau Ursula Hartmann
Pflegedienstleitung: Frau Nancy John
Heimleitung: Frau Ursula Hartmann
Pflegedienstleitung: Frau Nancy John
Seite 20 · Rathaus-Kurier · Nr. 11/2006 · 26. November 2006
Nichtamtlicher Teil
Gothaer Weihnachtsmarkt 2006
zum Genießen und Verweilen ein. Man lässt
sich verwöhnen mit Glühwein, heißem Tee, gebrannten Mandeln, süßem Weihnachtsgebäck
und schmackhafter „Thüringer Rostbratwurst“. Der Weihnachtsmann begrüßt die
Kinder, die sich mit Herzklopfen über kleine
Gaben freuen und auf den bunten Karussells
fahren können.
Veranstaltungstipps:
Weihnachtsprogramm „Salzataler Weihnacht“
auf der Bühne am Hauptmarkt am 2. Dezember
um 15.00 Uhr
Märchenstunde zum Advent
Am 3.12, am 10.12. und am 17.12.200 werden
jeweils 15.00 Uhr im historischen Rathaus am
Hauptmarkt in der „Kleinen Halle“ (im Keller
des Hauses) Märchen und Geschichten vorgelesen.
Foto: Olaf Ittershagen
Die historische Altstadt rund um das Gothaer
Rathaus bietet auch in diesem Jahr wieder ein
besonders reizvolles Ambiente für den Weihnachtsmarkt in Gotha, der mit Unterstützung
der Stadtverwaltung vom Förderverein Gewerbetreibender „Von Gotha für Gotha“ e.V. ausgerichtet wird.
Eröffnet wird das weihnachtliche Treiben
zur Adventszeit am Montag, dem 27.11.06.
Traditionsgemäß präsentiert sich der Weihnachtsmarkt auf dem oberen und unteren
Hauptmarkt und dem Neumarkt bis zum
22.12.2006.
Ein buntes weihnachtliches Angebot mit typischen Thüringer kulinarischen Köstlichkeiten
und den dazugehörenden Getränken erwartet
Klein und Groß aus nah und fern.
Geschäfte, Händler und Gastronomen freuen
sich auch in diesem Jahr wieder auf die zahlreichen Besucher und besonders für die Kleinsten hat nicht nur der Weihnachtsmann die eine
oder andere Überraschung parat.
Der Gothaer Weihnachtsmarkt erhält sein
besonderes Flair durch den Rahmen der historischen Innenstadt. In der Adventsdekoration
zwischen Schloss Friedenstein, Wasserkunst
und Margarethenkirche kommt ganz von allein
eine warme und spannende, weihnachtliche
Wohlfühl-Stimmung auf. Die Atmosphäre lädt
Weihnachtliche Stadtführungen
jeden Samstag im Dezember 14.00 Uhr,
Treffpunkt Rathaus, 3,00  p. P.
Veranstaltungen in der Adventszeit in Gotha:
Konzerte:
� Konzert, Wiener Sängerknaben
30.11.2006 | 20:00 Uhr, Kulturhaus Gotha
� Weihnachten mit Marianne und Michael
03.12.2006 | 16:00 Uhr, Kulturhaus Gotha
� Weihnachtskonzert des Gothaer
Kinderchors
10.12.2006 | 17.00 Uhr, Margarethenkirche
� Dreißig Minuten Orgelkonzert im Advent,
Margarethenkirche jeweils 17:00 Uhr
11.12.2006, 12.12.2006, 13.12.2006,
14.12.2006, 15.12.2006
� „Weihnachtswunschkonzert“
Thüringen Philharmonie Gotha/Suhl
21.12.2006 | 20:00 Uhr, Kulturhaus
Ausstellungen:
jeweils Dienstag bis Sonntag 10.00, 16.00 Uhr
� „Restaurieren heißt nicht wieder neu
machen“
Sonderausstellung
vom 07.10.2006 bis zum 31.12.2006
Schloss Friedenstein – Ausstellungshalle
� 400. Geburtstag von Rembrandt Harmensz
van Rijn
Impressum
Rathaus-Kurier
Auflage: 25.000 Exemplare
Herausgegeben von der Stadtverwaltung
Gotha, Büro für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hauptmarkt 1, 99867 Gotha
Tel. 0 36 21/22 22 34, Fax 0 36 21/22 22 93
E-Mail: presse@gotha.de
Der Rathaus-Kurier erscheint einmal monatlich
und wird kostenlos an alle Haushalte der Stadt
Gotha verteilt. Ebenfalls ist der Rathaus-Kurier an
den Infotheken der Stadtverwaltung und in der
Gotha-Information kostenlos erhältlich. Einzelbezug und Abonnement über das o. g. Büro für
Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Gotha
gegen Portoerstattung pro Exemplar 0,77 
möglich. Der Rathaus-Kurier ist auch online im
pdf-Format abrufbar.
www.gotha.de/amtsblatt.asp
Verantwortlich für den Inhalt:
Oberbürgermeister Knut Kreuch
Gesamtherstellung:
Druckmedienzentrum Gotha GmbH
Langenscheidtstraße 5, 99867 Gotha
Tel. 0 36 21/73 96 80, Fax 0 36 21/7 39 68 17
Druck:
Gießendruck
Der Rathaus-Kurier wird auf umweltfreundlichem
(chlorfrei gebleichtem) Papier gedruckt.
Kabinettausstellung bis zum 07.01.2007
Schloss Friedenstein Schlossmuseum
� „Morgen, Kinder wird’s was geben“ …
Sonderausstellung
vom 01.12.2006 bis zum 09.01.2007
Schloss Friedenstein, Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde
Theater:
� Frau Holle – Familienveranstaltung
10.12.2006 | 15:00 Uhr, Kulturhaus
� Von der Erde zum Mond – mit Rufus Beck
16.12.2006 | 20:00 Uhr, Kulturhaus
� The Magic Night OF DANCING MUSICALS
17.12.2006 | 19:00 Uhr, Kulturhaus Gotha
� Günther allein zu Haus mit dem Kabarettisten Uwe Steimle
02.12.2006 | 20:00 Uhr, Kulturhaus Gotha
Vorträge in der Universitäts- und Forschungsbibliothek Gotha, Schloss Friedenstein
� Herders Philosophie der Tradition
05.12.2006 | 19:00 Uhr
� Die heiligen zwölf Nächte, Vortrag Georg
Schuppener, Leipzig
15.12.2006 | 18:15 Uhr
Günstiger Parken
im Dezember
Das Parken auf den gebührenpflichtigen
Parkplätzen der Gothaer Innenstadt ist im
Dezember 2006 günstiger. Eine halbe
Stunde ist jeweils kostenlos, wodurch
Kurzzeitparker durch Einlegen der Parkuhr für eine Parkdauer von 30 Minuten
keinen Parkschein kaufen müssen. Alle
Autofahrer die länger parken wollen erwerben einen Parkschein für die gewählte
Zeitdauer und haben zusätzlich eine halbe Stunde „Karenz“.
Oberbürgermeister Knut Kreuch erhofft
sich durch diese Maßnahme mehr Besucher in der Innenstadt und noch regeres
Treiben auf dem Gothaer Weihnachtsmarkt.
Nächste Stadtratssitzung
20. Dezember 2006
17.00 Uhr
im Bürgersaal des Rathauses
Alle Bürgerinnen und
Bürger sind herzlich eingeladen!
Nächste Ausgabe des
Rathaus-Kuriers
17. Dezember 2006
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Seele and Geist
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