close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Aktive Anwerbung von geeignetem Nachwuchs in der Oberstufe

EinbettenHerunterladen
Aktive Anwerbung von geeignetem
Nachwuchs in der Oberstufe.
Was muss man tun, um Ober­
stufenschüler für den Maler- oder
Gipserberuf zu begeistern?
«Fähiger Nachwuchs» | 06 /12
Den Nachwuchs für den Maler- oder Gipserberuf begeistern.
Sowohl dem Maler- wie auch dem Gipserberuf mangelt
es an geeignetem Nachwuchs. Sinnbild dafür ist, dass
bei den Malern rund ein Fünftel und bei den Gipsern
sogar über ein Viertel der Lehrverträge vorzeitig auf­
gelöst werden. Der Hauptgrund liegt darin, dass sich
zahlreiche Lernende mehr aus Not denn aus Überzeugung für eine Maler- bzw. Gipserausbildung entschei­
den. Dies kann auf Dauer kein annehmbarer Zustand
sein: Wir brauchen geeignete Nachwuchskräfte und
müssen diese gezielt ansprechen. Nur so ist eine
qualitative Verbesserung der Rekrutierungs­situation
erreichbar.
Modulare Bausteine für einen vielseitigen Bedarf
Nicht nur Berufsbildner, sondern auch Personen in
anderen Funktionen des Nachwuchsbereichs finden
in den Unterlagen Inhalte, die für ihre Belange inte­
ressant sind: beispielsweise Berufsfachschulen und
­-lehrer, ÜK-Kursleiter, Regionalverbandspräsidenten
und -vorstandsmitglieder, Bildungsdelegierte des
SMGV, Fachkräfte von kantonalen Ämtern für Be­
rufsbildung, LAP-Experten.
Inhalt dieses Versands:
Die vorliegenden Unterlagen beinhalten ein Massnah­
menpaket, das es Ihnen erlaubt, frühzeitig und aktiv um
Nachwuchs zu werben. Warten Sie also nicht, bis sich
Kandidatinnen und Kandidaten (Lernende) bei Ihnen
melden: Je früher potenzielle Lernende mit dem Beruf
in Berührung kommen, desto grösser ist die Chance,
dass nicht diejenigen sich bei Ihnen bewerben, denen
nichts anderes übrigbleibt, sondern solche, die den
Beruf aus Überzeugung und aus echtem Interesse
wählen – und die auch entsprechend talentiert sind.
Der SMGV stellt Ihnen die Werkzeuge für eine effektive Nachwuchswerbung zur Verfügung. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie als erfahrener Praktiker
aber selbst aktiv werden. Nur so können die attraktiven Berufe richtig beleuchtet und spannend verkauft werden.
Nehmen Sie sich die Zeit und werden Sie aktiv –
es lohnt sich! Eine engagierte Präsenz an Oberstufenschulen in Ihrem Einzugsgebiet ist auf jeden
Fall eine gute Visitenkarte für Ihr Unternehmen und
erhöht die Chance, dass Sie talentierte Lernende
mit Zukunftspotenzial erhalten.
• Powerpoint-Präsentationen über die Berufe «Maler»
sowie «Gipser-Trockenbauer». Darin enthalten ist ein
Video-Clip, in dem sich Lernende zur Frage «Warum
bin ich Maler bzw. Gipser geworden?» äussern.
• «Persönlichkeits-Fragebogen» mit Auswertung
• Poster «10 Schritte zum beruflichen Erfolg», Versionen
Maler bzw. Gipser
• Erklärung der basic-check-Testresultate, jeweils für
Maler und Gipser
Wie können Sie die Vorlagen nutzen?
• Passen Sie die Unterlagen gemäss nachfolgender
Gebrauchsanleitung den spezifischen Gegebenheiten
Ihres Unternehmens an.
• Präsentieren Sie Ihren Beruf und sich selbst als
Berufsbildner in Oberstufenklassen in Ihrem Einzugsgebiet.
• Je anschaulicher und persönlicher Sie dies tun, desto
eher begeistern Sie potenzielle Lernende für Ihren
Beruf und für eine Ausbildung in Ihrem Betrieb.
Wichtiger Hinweis: Es kann sein, dass sich, je nach
Rechner, die Formatierungen leicht verändern. Es ist
darum empfehlenswert, die Präsentation vor der Vorführung zu überprüfen und offensichtliche Veränderungen zu korrigieren.
2
«Fähiger Nachwuchs» | 06 /12
Verwendung und Personalisierung der
Powerpoint-Berufspräsentation.
Inhalte und Gebrauchsanweisung:
Vorstellung des Referenten
Hier können Sie sich persönlich vorstellen. Die Prä­
sentation enthält einen Vorschlag, welche Informatio­
nen Sie einfügen können.
Inhaltsübersicht:
1.
Maler-Version: Die Farbe und Ihre Funktion im
Alltag.
Einerseits sind Farben wesentliche Träger von Informa­
tionen in allen Bereichen unserer Kultur und im täglichen
Leben. Andererseits hat die Verwendung der Farbe
im Malerberuf zwei Hauptfunktionen: Gestaltung und
Schutz.
Gipser-Version: Wertigkeit und Eigenschaften des
Werkstoffs Gips.
Weil nur wenige wissen, wie sich Gips anfühlt, emp­
fiehlt es sich, einige Muster bereitzuhalten, wie z.B.
Rohgipsstein, Pulver, Vollgipsplatte. Selbstverständ­
3
lich ist auch diese Auswahl beliebig und kann durch
weiteres Anschauungsmaterial ergänzt werden.
2.
Berufliche Anwendungsgebiete
Hier werden die wichtigsten Arbeiten des Malers bzw.
Gipser­-Trockenbauers gezeigt. Auch hier können Sie
eigenes Bildmaterial einfügen.
3.
Video-Clips: Interviews mit Lernenden
Lernende erzählen in eigenen Worten, was ihnen an
ihrem Beruf gefällt und wo sie Vorteile und Chancen
sehen. Nichts ist authentischer und überzeugender als
praktische Erfahrungsberichte. Wenn Sie den Film in­
nerhalb der Powerpoint-Präsentation abspielen möch­
ten, gehen Sie bitte so vor: Auf der entsprechenden
Folie klicken Sie im Menü-Balken auf «Einfügen – Film»,
dann wählen Sie den gewünschten Clip bzw. die ge­
«Fähiger Nachwuchs» | 06 /12
wünschte Version an. Folgende Versionen stehen zur
Verfügung: «Maler_Clip.avi» bzw. «Gipser_Clip.avi»,
«Maler_Clip_HD.avi» bzw. «Gipser_Clip_HD.avi»,
«Maler_Clip.mp4» bzw. «Gipser_Clip.mp4»,
«Maler_Clip_HD.mp4» bzw. «Gipser_Clip_HD.mp4».
«avi» bzw. «mp4» sind zwei unterschiedliche VideoFormate, die HD-Versionen verfügen über eine bessere
Auflösung. Alle Maler- bzw. Gipser-Versionen sind
inhaltlich identisch. Für Fragen steht Ihnen gerne zur
Verfügung: Marketing SMGV, Tel. 043 233 49 65.
4.
Test «Persönlichkeits-Fragebogen»
Der «Persönlichkeits-Fragebogen» (Fragebogen mit
Auswertung) ist ein gutes Instrument, das Schülern
auf spielerische Weise hilft, ihrer möglichen Eignung
für einen der beiden Berufe auf die Spur zu kommen.
Diesen Fragebogen finden Sie ebenfalls auf der bei­
liegenden DVD.
5.
Ich werde Maler – 10 Schritte zum beruflichen Erfolg/
Ich werde Gipser-Trockenbauer – 10 Schritte zum
beruflichen Erfolg
Nach einer kurzen Einführung über die schulischen
Voraussetzungen, die zur Ergreifung des Berufs not­
wendig sind, folgt mit dem Poster «10 Schritte zum
beruflichen Erfolg » eine anschaulich illustrierte Doku­
mentation zu den persönlichen Eigenschaften, die
den guten Maler oder Gipser­-Trockenbauer ausma­
chen. Diese Poster finden Sie auch auf der beilie­
genden DVD. Sie können diese im Format A4 (oder
grösser) ausdrucken und haben die Möglichkeit, die
Poster mit Ihrem Firmenstempel oder Adresseindruck
zu personalisieren (unten rechts).
6.
Grundbildung
Dieses Kapitel zeigt die heutige Regelung der berufli­
chen Grundausbildung.
7.
usbildung während der Lehre
A
Hier werden die schulischen Inhalte und Kurse, die auf
einen Lernenden während der Ausbildung zukommen,
aufgezeigt.
8.
Weiterbildungsmöglichkeiten und Karriere
Hier werden die Karrieremöglichkeiten dargelegt, die
sich einer Malerin / einem Maler bzw. einer Gipserin /
einem Gipser bieten.
9.
Vorstellung der Firma des Berufsbildners
Werben Sie mit Ihrer Firma um geeignete Kandidaten.
Das Beispiel in der Präsentation zeigt, welche Themen
sich dazu eignen. Wichtig dabei ist der Leitgedanke
«Alleinstellung und Abgrenzung gegenüber Mitbewerbern». Was ist bei Ihnen anders / besser als in vergleichbaren Betrieben? Auf der Website des SMGV stehen
ein Berufs-­und ein Ausbildungsprofil zur Verfügung
(www.smgv.ch > Bildung > Nachwuchsförderung >
Berufsbildner > Nachwuchswerbung > entsprechende
Word-Vorlagen herunterladen). Ergänzen Sie diese
mit firmenspezifi­schen Inhalten und geben Sie sie
den Schülern ab. Falls Sie über einen eigenen Firmen­
prospekt verfügen, verteilen Sie diesen ebenfalls.
10.
Fazit
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zum
entsprechenden Beruf.
11.
Fragen
Schliessen Sie die Präsentation mit Ihrem Firmenlogo
und Ihrer Firmenadresse ab und stellen Sie sich den
Schülern für Fragen zur Verfügung.
4
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
6
Dateigröße
568 KB
Tags
1/--Seiten
melden