close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Im PZM – ist immer was los - Psychiatriezentrum Münsingen

EinbettenHerunterladen
Zytig
Die Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen • Dezember 2011
Im PZM –
ist immer was los
«Engagiert. Freiwillig.» • Pharma-Service – Medis auf Rädern • Das neue
Schliesssystem • Neue Richtlinien der Ethik-Kommission • Schnurrdiburr oder
die Bienen – Teil III • 20 Jahre TAM • Eine Ära geht zu Ende – die BPP schliesst •
YOGA im PZM • Erste Gedanken zur Berufswahl • Basar Impressionen –
farbiger Fotorückblick • Das Pferd als Therapeut • Erinnerungen an früher . . . •
Als die alten Menschen wieder Märchen hörten • Dr Schneller isch dr Gschwinder
Inhaltsverzeichnis
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Rund ums PZM
«Engagiert. Freiwillig.» Freiwilligenarbeit im PZM
Pharma-Service – Medis auf Rädern
Neues Schliesssystem im PZM
Neue Richtlinien der Ethik-Kommission
20 Jahre TAM
Eine Ära geht zu Ende – die BPP schliesst
YOGA im PZM
Erste Gedanken zur Berufswahl Farbiger Rückblick – Basar 2011
Willkommen im Wohnheim Lättacker
Schnurrdiburr oder die Bienen – Teil III
2
4
6
8
10
11
12
14
15
19
20
Mosaik
Das Pferd als Therapeut
Erinnerungen an früher . . . Als die alten Menschen wieder Märchen hörten
Ende gut – alles gut! FC PZM
Dr Schneller isch der Gschwinder – Wildabend
Fitnessraum Obelix
Einladung zur Sonnenwendfeier Sicherheit im PZM
22
23
24
25
27
13
27
28
Personelles
Personalnachrichten
29
Pensionierungen
Danke für Deine Musik!
30
Kommissionen / Impressum
31
Clubs
32
Gottesdienste / Agenda
33
Mosaik
Titelfoto Joanne Bisig
1
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Freiwillige und ihre Arbeit war das
diesjährige Thema am Basar. Und
über die Freiwilligenarbeit lesen Sie
auch viel Informatives auf den kommenden Seiten. Aber nicht nur Freiwillige für Patienten und Bewohner
sind fürs PZM wichtig, auch freiwillige Helfer am Basar sind sehr gefragt.
Abgesehen von den etwa 150 Mitarbeitenden, die sich jedes Jahr am
Basar zur Verfügung stellen, ist die
Basar-Arbeitsgruppe auf zusätzliche
100 auswärtige Helfer angewiesen.
Viele der Auswärtigen kommen regelmässig, um zu helfen. Und für
viele ist es zur Tradition geworden.
Mein Teamkollege Roland Baur hat
dieses Jahr die Aufgabe des Fotografierens am Basar mit mir geteilt.
Während ich mehr auf Stimmungsbilder aus war, hat sich Roland auf
Detailaufnahmen konzentriert. Eine
gute Mischung. So sind im Mittelteil
unserer Zeitung, stellvertretend für
alle fleissigen Hände am Basar, gutgelaunte und engagierte Helfer aus
verschiedensten Sparten abgebildet.
Und wenn wir schon bei Helfern sind,
danke ich wieder einmal allen, die
mithelfen diese Zeitung spannend,
interessant und lebendig zu erhalten.
All denen, deren Beitrag ich nicht
immer berücksichtigen kann, möchte
ich auch danken. Oft reicht der Platz
in einer Ausgabe nicht.
Und meistens ist es so, dass ich froh
bin für die kommende Nummer
schon etwas im Ärmel zu haben.
Aber vorerst versäumen Sie es nicht,
gleich weiter zu lesen. Und wie immer wünsche ich Ihnen gute Unterhaltung dabei.
Und freuen Sie sich schon jetzt aufs
nächste Jahr, wenn es wieder heisst:
«Was war los im PZM?»
Joanne Bisig
Chefredaktion
Aus Gründen der Einfachheit und
der Lesefreundlichkeit werden
möglichst geschlechtsneutrale Begriffe verwendet. Dort wo nötig
oder sinnvoll treten männliche
oder weibliche Form abwechselnd
auf. Beide Geschlechter sind in
der jeweils verwendeten Form
eingeschlossen.
1
PZM Freiwillige
«Engagiert. Freiwillig.»
Das europäische Freiwilligenjahr
2011 neigt sich dem Ende zu. Unter
dem Motto «Engagiert. Freiwillig.»
führte auch das PZM verschiedene
Aktionen durch.
Mike Sutter
Leiter Kommunikation
und Information
Die Freiwilligen leisten im PZM eine
wichtige Arbeit. Sie besuchen Patientinnen und Bewohner, gehen mit
ihnen spazieren, gemeinsam einkaufen, machen Ausflüge, plaudern,
spielen, singen mit ihnen usw. Oft
werden sie zu wichtigen Bezugspersonen, die von ausserhalb der Klinik
kommen. Im PZM sind derzeit 35
freiwillige Frauen und (wenige) freiwillige Männer tätig. Von diesen 35
Freiwilligen haben 11 einen ausgebildeten Therapiehund.
Die Freiwilligen verdienen zwar kein
Geld, aber die Spesen, die ihnen
entstehen, werden zurückerstattet.
Zudem wird ihnen vier Mal im Jahr
eine Weiterbildung angeboten, deren Thema sie selbst wählen können.
Und am Ende des Jahres gibt es eine
kleine Feier mit Nachtessen.
Sozialzeitausweis zu finden ist: «Freiwilligenarbeit ist ein gesellschaftlicher Beitrag an Mitmenschen und
Umwelt».
Ausschlaggebende Merkmale der
Freiwilligenarbeit sind:
• Sie wird unentgeltlich und zeitlich befristet geleistet. Es gibt
regelmässige und unregelmässige, langfristige und kurzfristige
Einsätze.
• Freiwillige und ehrenamtliche
Arbeit ergänzt und unterstützt
bezahlte Arbeit, tritt zu ihr aber
nicht in Konkurrenz.
• Freiwillige und ehrenamtliche
Arbeit bietet Möglichkeiten für
die persönliche Entfaltung und
Weiterbildung sowie Kontakte
und Einblicke in andere Tätigkeiten.
Freiwilligenarbeit wird unterteilt in
‹institutionelle Freiwilligenarbeit› in
Vereinen, Parteien, Institutionen etc.
und in ‹informelle Freiwilligenarbeit›
im Familien- und Bekanntenkreis. In
der institutionellen Freiwilligenarbeit leistet in der Schweiz im Schnitt
jede vierte Person 13 Stunden pro
Monat. Im Bereich informelle Freiwilligenarbeit ist es jede fünfte Person,
welche sich 15 ½ Stunden engagiert.
Ein wichtiges Thema im PZM
Im Rahmen des Freiwilligenjahres
2011 legte auch das PZM den Fokus
auf die Freiwilligentätigkeit und organisierte verschiedene Aktionen.
Am Schnupperweekend vom 21./22.
Mai betrieben die Verantwortlichen
für die Freiwilligentätigkeit, Rany
Gartenmann und Friederike Bernauer, unterstützt durch freiwillige
Helferinnen einen Infostand.
An einem Samstag Anfang September präsentierten dann die beiden
die Freiwilligeneinsätze an der Veranstaltung «Angebote für Seniorinnen und Senioren» in Wichtrach.
Gar den Schwerpunkt bildete die Freiwilligenarbeit am Basar. Im Rahmen
eines Podiumsgesprächs diskutierten
Nicht nur im PZM ist die Arbeit von
Freiwilligen von grosser Bedeutung.
Schweizweit – europaweit – weltweit wird freiwillige Arbeit geleistet:
im Gesundheitsbereich, im Sport, in
Vereinen, in der Politik und natürlich
im Haushaltbereich und der Kinderbetreuung. Im Gesundheitsbereich
sind überwiegend Frauen tätig, in
Vereinen und beim Sport sind es
mehr Männer. Die Freiwilligen in der
Schweiz leisten insgesamt 700 Millionen Stunden im Jahr.
Was ist Freiwilligenarbeit?
Doch wie wird Freiwilligentätigkeit eigentlich definiert? BENEVOL
Schweiz und das Forum Freiwilligenarbeit stützen sich auf folgende Definition, die auch im Schweizerischen
2
Freiwillige und ihr Therapiehund bei einem Spaziergang mit einer Patientin.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Freiwillige
Freiwilligenarbeit im PZM
Welche Aufgaben erfüllen Freiwillige im PZM
Dr. Renz, eine Freiwillige, ein Stationsleiter, die Leiterin eines Altersheims und die Geschäftsführerin von
BENEVOL Bern unter der Leitung von
Rolf Blickle über die Freiwilligenarbeit im Gesundheitswesen. Zusätzlich
konnten sich die Basarbesucher an
einem Stand bei Rany Gartenmann
und Friederike Bernauer über freiwillige Einsätze im PZM informieren.
Die Freiwilligenarbeit bleibt auch
nach Ablauf des Europäischen Freiwilligenjahres 2011 ein wichtiges
Thema im PZM. Deshalb ist es wichtig, dass wir Mitarbeitende in unserem Freundes- und Bekanntenkreis
regelmässig über die Möglichkeiten
und den Nutzen von freiwilligen Einsätzen informieren.
• Besuche eines Patienten, einer
Patientin
• Begleitung bei Spaziergängen,
Einkäufen, Cafeteria-Besuchen,
usw.
• Vorlesen
• Unterstützung bei Freizeit-Aktivitäten
• Einsätze von Therapiehunden bei
Einzelnen und Gruppen
Was bieten wir unseren Freiwilligen
• Einführung in die Aufgabe
• Beratung und Information durch
die Mitarbeitenden der jeweiligen Station
• Regelmässige Zusammenkünfte
• Aussprachemöglichkeit mit dem
Koordinationsteam
•
•
•
•
Spesenentschädigung
Haftpflichtversicherung
Sozialzeitausweis
Weiterbildungen zu selbst gewählten psychiatrischen Themen
• Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch
• Jahresschlussfeier als Teil der Anerkennung der Freiwilligenarbeit
durch das PZM
Was erwarten wir von den
Freiwilligen
• Verfügbare Zeit für regelmässige
Kontakte (z.B. 14-täglich)
• Bereitschaft für ein persönliches
Engagement einzeln oder in
einer Gruppe von Patienten und
Patientinnen
• Offenheit und Bereitschaft,
Neues zu lernen
• Einfühlungsvermögen
• Bereitschaft zur Zusammenarbeit
mit den Mitarbeitenden des PZM
• Teilnahme an Zusammenkünften
• Einhaltung der Schweigepflicht
gegenüber Drittpersonen
• Information an Mitarbeitende
bei besonderen Vorkommnissen
Kontakt
Koordinationsteam der Freiwilligenarbeit im PZM:
Dr. phil. Friederike Bernauer
Psychologin
Telefon 031 720 81 62
Foto Joanne Bisig
Friederike Bernauer und Rany Gartenmann machten mit ihrem Stand am Basar auf die Freiwilligenarbeit aufmerksam.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Rany Gartenmann
dipl. Sozialarbeiterin FH
Telefon 031 720 82 57
3
PZM Apotheke
Pharma-Service – Medis auf Rädern
Mit Freude und Engagement haben wir unter dem Namen PharmaService eine neue Dienstleistung auf
drei Pflegestationen eingeführt.
Team Apotheke
Rundum Service
Ausserdem überprüfen wir regelmässig die Verfalldaten im Stations-Medikamentenschrank und kontrollieren
zweimal pro Woche die Kühlschranktemperatur.
Der Pharma-Service versorgt die Stations-Medischränke mit allen nötigen
Medikamenten.
Anstelle einer Pflegeperson, die
zweimal täglich den Weg zur Apotheke auf sich nimmt, bringt nun
eine Pharma-Assistentin alle benötigten Medikamente auf die Station
und ordnet sie an der richtigen Stelle
im Medikamentenschrank ein.
Die Pflege kann sich dadurch mehr
auf die Vorbereitung der Medikamenteabgabe konzentrieren und
muss sich nicht mehr um die Bestellung und Einordnung kümmern.
Wir bringen mehr als nur Medikamente
Auch alle anderen Artikel der Apotheke wie Körperpflegeprodukte,
sterile Instrumente, Infusionen und
Desinfektionsmittel gehören zu diesem Service.
Der Pharma-Service entlastet die
Pflegefachleute bei der Nachschublogistik und Überwachung der Medikamentenschränke und lässt somit
mehr Zeit für die Patientenbetreuung.
Entlastung für die Pflege war auch
das oberste Ziel bei der Planung des
Pharma-Service, welcher von einer
Gruppe aus Pflege- und Apothekenmitarbeitenden ausgearbeitet wurde.
Pharma-Service-Stationen
im PZM:
26.EG
46 «Haus P»
45.EG «A plus»
Verbesserung der Zusammenarbeit
Im Weiteren soll auch erreicht werden, dass die teuren Medikamente
logistisch professionell und gesetzeskonform bis an den Ort des Verbrauchs geleitet werden.
Unsere neue Aufgabe hat nicht nur
positive Auswirkungen für die Pfle-
Fotos Joanne Bisig
4
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Apotheke
gepersonen, sie holt uns auch aus
der «Isolation in der Apotheke» und
bringt bereichernde Begegnungen
mit der Pflege. Damit wird auf beiden Seiten das Verständnis für spezielle Situationen und Handlungen der
andern verbessert.
Wie alles begann
Nach Ostern 2010 starteten wir den
Pilotversuch mit der Station 26 EG.
Sowohl die Pflege als auch wir im
Team der Apotheke waren gespannt,
ob auch genügend Medikamente
zum passenden Zeitpunkt zur Verfügung stehen würden. Auch fühlten
wir uns anfänglich als Eindringlinge
auf der Station, schon wegen der engen Platzverhältnisse im Raum des
Medikamentenschrankes.
Erweiterung des Pharma-Service
Anfang März 2011 wurde der Pharma-Service nach dem Umbau auch
auf der neuen Station 46 «Haus P»
eingeführt. Diese grosse Station zu
bewältigen brachte für uns eine neue
Herausforderung, die wir gerne angenommen haben.
Nach einigen Anpassungen und
intensiven Rücksprachen mit der
Pflege, ist die Dienstleistung aber gut
angelaufen.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Im PZM werden pro Jahr
Medikamente im Wert von
Fr. 1'200'000.– verbraucht.
Die drei Pharma-Service-Stationen
benötigen pro Jahr Medikamente im
Wert von Fr. 300'000.–
Seit Mai profitiert nun auch das Team
der Station 45 EG «A plus» von einem
neuen Medischrank mit Pharma-Service.
Gewiss könnten Dienstleistung und
der Medikamentenschrank in einigen Punkten noch optimiert werden.
Umfragen zeigen aber schon heute,
dass die Ziele weitgehend erfüllt sind
und die betroffenen Pflegepersonen
empfehlen, den Pharma-Service auf
allen PZM-Stationen einzuführen.
Mit der medizinischen Direktion wird
in Zukunft bei jeder Stations-renovation die Einführung des PharmaService geprüft, so dass bald weitere
Stationen davon profitieren können.
Wir danken allen Beteiligten für ihre
engagierte Mitarbeit und Unterstützung des Projekts.
5
PZM Technik und Bau
Neues Schliesssystem im PZM
Im Psychiatrie - Zentrum Münsingen
ist zurzeit ein mechanisches KESO1000-Schliesssystem in Betrieb. Das
System umfasst mit sehr wenigen
Ausnahmen alle abschliessbaren Türen und Behältnisse auf dem gesamten Klinik-Areal. Das Schliesssystem
ist seit 1972 in Betrieb und seither
kontinuierlich ausgebaut worden.
Die Firma KESO übernimmt seit einigen Jahren keine Garantie mehr
auf das KESO-1000-Schliesssystem
und deren Komponenten. Zylinder
und Schlüssel können derzeit noch
bestellt werden. Es ist jedoch eine
Frage der Zeit bis keine Ersatzteile
mehr erhältlich sind. Somit sind wir
gezwungen das Schliesssystem zu
ersetzen
Markus Stämpfli
Leiter Technik und Bau
Der Einsatz moderner Schliesssysteme
in öffentlichen Gebäuden und in
Unternehmen gewinnt zunehmend
an Bedeutung. Gründe liegen unter
anderem in gestiegenen Sicherheitsanforderungen. So ermöglichen z.B.
elektronische Lösungen das sofortige Sperren verlorener Schlüssel.
Dass ein maximaler Schaden durch
einen Schlüsselverlust einer rein mechanischen Schliessanlage eintreten
kann, der einen Komplettaustausch
der Anlage notwendig macht, wird
am Beispiel der Universität Bielefeld
deutlich. Dort wurde am 12. Juli 2006
bei einem Handgemenge zwischen
Protestierenden und dem Sicherheitspersonal der Universität ein mechanischer Generalpass-Schlüssel für
10‘000 Türen entwendet.
Häufige Umstrukturierung erfordert
Flexiblität
Immer stärker in den Vordergrund
tritt aber auch der Flexibilitätsgewinn moderner Schliesssysteme. So
können individuelle Zutrittsberechtigungen zu den Türen, welche mit
mechatronischen Zylindern oder mit
Badge-Lesern ausgerüstet sind erteilt oder entzogen werden. Diese
6
Flexibilität unterstützt die häufigen
Umstrukturierungen in Unternehmen und Behörden, die in immer
kürzeren Zyklen stattfinden. Eine mit
kurzfristigen Veränderungen schritthaltende Anpassung der Schliessberechtigungen ist mit mechanischen
Schliesssystemen nicht realisierbar.
Neben der gebotenen Funktionalität ist ein langfristiger Kostenvorteil
der wichtigste Wegbereiter für die
zunehmende Verbreitung elektronischer Schliesssysteme.
Umsetzung, Planung und
Ausführung
Anbieterwahl
Infolge des grossen Projektumfangs
wurde eine öffentliche Ausschreibung durch das Amt für Grundstücke
und Gebäude des Kantons Bern
(AGG) notwendig. Vier verschiedene Anbieter reichten insgesamt
fünf Offerten der beiden Schweizer
Hersteller Kaba (Wetzikon) und SEA
(Zollikofen) ein. Eine Einsprache des
Zweitplatzierten Anbieters verzögerte die Vergabe um rund ein halbes
Jahr. Nach dem Beschwerdeverfahren
vergaben wir im letzten Frühling der
Chip
Mechatronik verbindet intelligente Elektronik mit bewährter Mechanik.
Der mechatronische Schlüssel besitzt
einen geschützten mechanischen Bart
sowie einen elektronischen Chip.
Mit diesem Schlüssel können sowohl rein
mechanische wie auch mechatronische
Zylinder bedient werden.
Ein mechatronischer Zylinder kann nur
geöffnet werden wenn sowohl Elektronik wie Mechanik den Zugang freigeben.
Heikle Räume,
die mit einem mechatronischem
Schloss ausgestattet werden:
• Geschäftsleitungsräume inklusive deren Sekretariate
• Räume, wo sich Patientenoder Personaldaten befinden
• Wichtige Archive, Lager
• Magazine, Medikamentenschränke usw.
• Technische Räume (IT-Räume,
Telefonzentrale usw.)
• Bereichsübergreifende Räume,
wo eine mechanische Lösung
zu aufwändig wäre
• Räume wo zusätzlich Externe
Zugang haben müssen
Die Steuerbox, die mit dem mechatronischen Zylinder verbunden ist, vergleicht
die Berechtigungen auf dem Schlüsselchip mit der gespeicherten Zutrittsliste.
Im PZM werden rund 300 mechatronische
Einheiten bei heiklen Objekten verbaut.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Technik und Bau PZM
Mechatronische
Offline-Schliesssysteme
Mechatronische Offline-Schliesssysteme schliessen die Lücke
zwischen mechanischen Schliessanlagen und elektronischen Zutrittskontrollsystemen.
Im Gegensatz zu mechanischen
Anlagen prüfen sie die Schliessberechtigung nicht nur über den
mechanischen Schlüssel, sondern
zusätzlich über ein elektronisches
Identifikationsmedium (z.B. RFIDChip-Schlüssel).
Wesentliche Vorteile von mechatronischen gegenüber mechanischen Schliesssystemen sind:
• Bei Verlust des Identifikationsmediums (z.B. RFID-Chip-Schlüssel) ist ein elektronisches Sperren möglich, ohne den Zylinder
bzw. den Beschlag zu wechseln
oder zu demontieren.
• Veränderungen der Schliessberechtigungen sind über eine
einfache
Programmierung
der Zylinder ohne Demontage möglich und kosten daher
deutlich weniger als eine Änderung in einem mechanischen
System.
• Es können Schliessereignisse
protokolliert werden, d.h. es
kann festgestellt werden, wer
wann geöffnet / geschlossen
hat bzw. unberechtigt öffnen /
schliessen wollte.
• Die Zutrittsberechtigung kann
auf bestimmte Uhrzeiten und
Tage eingeschränkt werden,
wenn eine Zeitfunktion integriert ist.
Firma Enexa aus Kloten den Zuschlag
für das Produkt SEAvision der Firma
SEA aus Zollikofen.
Technologie
Das neue Schliesssystem im PZM wird
infolge der hohen Zylinderzahl (ca.
7‘300 Zylinder exklusive BüromöbelSchliessung) und den daraus entstehenden hohen Kosten vorwiegend
mechanisch umgesetzt.
Rund 300 mechatronische OfflineSysteme sichern zudem heikle Räume
und Behältnisse vor unbefugtem Zutritt.
Die mechatronische Einheit (elektrischer Zylinder mit Steuerbox) liest
den Elektronikchip auf dem Schlüssel
und vergleicht dessen Daten mit der
in der Elektronikbox gespeicherten
Zutrittsliste.
Ist der Schlüssel für den Zutritt berechtigt, erfolgt die elektrische Freigabe zur Zylinderdrehung.
Die mechatronischen Einheiten können zudem die letzen 1000 Bewegungen auf dem Zylinder aufzeichnen.
Datenschutz
Dem Datenschutz wird bei Einführung und Betrieb des neuen
Schliesssystems höchster Stellenwert
beigemessen. Daten der Patienten
und des Personals werden durch eine
strenge Regelung der Zutrittsberechtigungen zu den einzelnen Räumen
des PZM geschützt. Die Zutrittsberechtigungen der Mitarbeitenden
wurden in einem Schliessplan festgelegt welcher von der PZM-Geschäftsleitung
unter
Berücksichtigung
sämtlicher Datenschutzvorgaben genehmigt wurde.
Umsetzung
Die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten durch die Firma Enexa und
das PZM-Projektteam (Max Aeschbacher, Rudolf Bärtschi und Markus
Stämpfli) für die Umsetzung des
neuen Schliesssystems sind weitgehend abgeschlossen. Derzeit wird die
Verwaltungssoftware installiert und
anschliessend die Personaldaten sowie die Schlüsselzuteilung im Verwaltungstool vorgenommen. Im Februar
2012 werden die neuen Schlüssel den
PZM-Mitarbeitenden ausgehändigt
bevor ab März die ersten Zylinderauswechslungen erfolgen können.
Die Umsetzung des neuen Schliesssystems wird gemäss Planung spätestens Ende 2012 abgeschlossen sein.
Das Schloss
Papst Paul war gestorben vor vierhundert Jahren
und ist dann, wie üblich, gen Himmel gefahren.
Und als er dort oben gut angekommen,
da hat er den güldenen Schlüssel genommen.
Es ist ja bekannt, daß früher und itzt
jeder Papst einen Schlüssel zum Himmel besitzt.
Doch siehe, der Schlüssel,
der wollte nicht passen.
Der Petrus hat trotzdem
ihn eintreten lassen
und sprach
(sein Antlitz war bartumrändert):
«Der Luther hat nämlich
das Schloss verändert...!»
Heinz Erhardt
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
7
PZM Ethik-Kommission
Neue Richtlinien der Ethik-Kommission
Die Ethik-Kommission formulierte
auf der Basis ihres Auftrages neue
Richtlinien. Sie möchte in Zukunft
u. a. die ethische Reflexion und Beratung von Themen, die Patienten,
Bewohnerinnen oder Mitarbeitende
beschäftigten, in ihrer Kommissionsarbeit stärker gewichten als bisher.
Die Ethik-Kommission
Ethik-Kommission
im PZM
In den USA bestehen Ethik-Kommissionen seit den siebziger Jahren.
Mitte der 90iger Jahre wurden in
Deutschland die ersten klinischen
Ethik-Kommissionen gebildet.
Insofern war die Einsetzung der
Ethik-Kommission (Ethik-Kommission) im PZM 1988 ein gewisses Novum
in der deutschsprachigen Schweiz.
Schon von Beginn an war die EthikKommission interdisziplinär zusammengesetzt. Dies mit dem Ziel, als
fachliches
Beratungsorgan
Hilfe
durch Beratung und Beurteilung bei
ethischen Konflikten und Problemen
anzubieten, die sich im Bereich des
PZM ergeben.
Die Einsetzung einer Ethik-Kommission setzt die Einsicht voraus, dass
gesellschaftliche, technische und
ökonomische Entwicklungen gerade
im Bereich der Gesundheit zu zunehmend schwierigeren Entscheidungssituationen führen. Die Ethik als eine
schon seit Aristoteles bestehende
Wissenschaft hat für solche Entscheidungssituationen ein Wissen ausgebildet, das sie bei solchen Frage- und
Problemstellungen einbringen kann.
Für das Arbeiten einer Ethik-Kommission sind dabei die folgenden Voraussetzungen wesentlich (Hans Ruh,
Ethik-Kommissionen – wozu? In: PZM
Jahresbericht 2005, S.23):
• Ethik-Kommissionen müssen interdisziplinär zusammengesetzt
8
sein. Das Fachwissen der relevanten Disziplinen muss vertreten
sein.
• Bei aller wissenschaftlichen und
fachspezifischen Reflexion muss
der gesunde Menschenverstand
vertreten sein.
• Die Betroffenen müssen mitreden
können.
• Die Diskussion und das Entscheiden müssen frei von partikularen
Interessen sein.
Bisher veröffentlichte die EthikKommission folgende Broschüren:
•
•
•
•
Richtlinien
Ethik und Moral
Sterbehilfe
Religion im therapeutischen
Alltag
• Sexualität
• Sparmassnahmen im Gesundheitsbereich und ihre Auswirkungen auf die Behandlungsund Arbeitsplatzqualität
Bei Interesse können die Broschüren bei Joanne Bisig, Haus 1, 3.OG
bezogen werden.
• Das spezielle ethische Fachwissen
und die ethische Argumentation
sind unverzichtbar.
Diese fünf Voraussetzungen waren
bereits grundlegend bei den ersten
Richtlinien 1989, ebenso bei den
leicht revidierten 2003 und selbstverständlich bei den aktuell gültigen
Richtlinien von 2011, in welchen
Ziele, Auftrag, Kompetenzen der
Ethik-Kommission oder die Stellung
der Ethik-Kommission im PZM festgehalten werden:
Die Ethik-Kommission ist auf der einen Seite ein fachliches Beratungsorgan im Sinne von Einzelfallberatungen (medizinische Konfliktfälle,
ethische Praxisberatung). Auf der anderen Seite gehören Grundsatzüberlegungen (Leitlinienentwicklung, gesellschaftspolitischer Kontext) ebenso
zu ihrem Aufgabenbereich.
Beide Aufgabenstellungen machen
den Auftrag der Ethik-Kommission
aus. Der Zusammenhang dieser beiden Aufgaben ist für die Ethik-Kommission die Voraussetzung, dass die
Aspekte der Würde der Menschen
(Patienten, Bewohner, Mitarbeitende) im PZM erhalten und konsequent
gefördert werden.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Ethik-Kommission
Artikel 1
Zielsetzungen
Beratungsfunktion
• Die Ethik-Kommission ist ein fachliches Beratungsorgan. Sie gewährt Hilfe durch Beratung und
Beurteilung bei ethischen Fragen,
Konflikten und Problemen.
• Die Ethik-Kommission ist wachsam hinsichtlich ethisch relevanter
Themen innerhalb des PZM und
übernimmt die Verantwortung
diese Probleme anzusprechen.
Menschenbild
• Bei ihrer Arbeit berücksichtigt die
Ethik-Kommission die vielseitigen
Aspekte der Würde des Menschen.
Institutionelle Verantwortung
• Die Ethik-Kommission ist darauf
bedacht, dass im PZM das ethische
Ziel der Verantwortung als grundlegend erachtet und verwirklicht
wird.
Artikel 2
Zusammensetzung und Mitgliedschaft
• Die Ethik-Kommission besteht aus
mindestens sieben Mitgliedern.
• Sie setzt sich ausgewogen aus internen und externen Mitgliedern
zusammen. Die Mitglieder repräsentieren verschiedene Bereiche
und Berufsgruppen.
• Die Ethik-Kommission schlägt
dem Klinikdirektor neue Mitglieder vor, dieser entscheidet über
die Mitgliedschaft.
• Die Ethik-Kommission organisiert
sich selbst. Sie wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden.
• Bei Bedarf zieht die Ethik-Kommission interne und nach Rücksprache mit dem Klinikdirektor externe FachberaterInnen bei.
Artikel 3
Stellung im PZM
• Die Ethik-Kommission ist Teil des
PZM.
• Die Ethik-Kommission ist in ihrer
Arbeit, ihren Entscheidungen und
Empfehlungen unabhängig.
• Die Ethik-Kommission hat keine
Weisungsbefugnisse.
• Die Ethik-Kommission orientiert
den Klinikdirektor regelmässig
über ihre Arbeit und erstellt einmal jährlich einen Bericht.
• Die Ethik-Kommission informiert
periodisch via PZM-Info, PZMZytig, Intranet, Internet.
• Die Ethik-Kommission strebt eine
sachgerechte
Zusammenarbeit
mit allen Bereichen des PZM an.
Artikel 4
Tätigkeit und Aufgaben
• Die Ethik-Kommission behandelt
Fragen, Probleme und Anliegen,
sofern sie ihrer Zielsetzung entsprechen.
• Alle Patienten, Bewohner, alle
Angehörigen und Mitarbeitenden können die Ethik-Kommission kontaktieren.
• Die Ethik-Kommission wahrt die
Schweigepflicht.
• Die Ethik-Kommission geht bei
Bedarf selbstständig ethisch wichtigen Angelegenheiten nach.
• Die Ethik-Kommission liefert für
andere sach- und menschengerechte Entscheidungsgrundlagen.
• Die Ethik-Kommission setzt in
ihrem Aufgabenbereich Schwerpunkte wie z.B. Beratungsgespräche, Erarbeiten von Grundlagenpapieren, Organisation von
Seminarien, Symposien, etc.
• Die Ethik-Kommission wirkt bei
der internen Fort- und Weiterbildung mit.
• Die Ethik-Kommission fördert und
unterstützt die institutionellen
Mitglieder der Ethik-Kommission
Stefan Bleuer, Oberarzt
Mario Galeazzi, Stationsleiter
Helmut Kaiser, Theologe, Spiez
Silvia Lüthi, Stv. Stationsleiterin
Sonja Meyer, Leitung Wohnheime
Joëlle Pougnier, Qualitätsleiterin
Katharina Ruth Witschi, Psychologin/Psychotherapeutin, Spiez
Auf 31.12.2011 treten aus der EK aus:
Heidemarie Jung, Sozialarbeiterin
Stephan Steiner, Psychiater
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Möglichkeiten der Diskussion
ethischer Themen.
• Die Ethik-Kommission holt das
Einverständnis des Klinikdirektors
ein, wann und womit sie mit ihrer
Arbeit an die Öffentlichkeit tritt.
• Die Ethik-Kommission pflegt Kontakte zu anderen Ethik-Kommissionen in Institutionen mit ähnlicher Zielsetzung.
Artikel 5
Organisation der Sitzungen
• Die Sitzungen der Ethik-Kommission finden in der Regel alle zwei
Monate statt.
• Die Ethik-Kommission beschliesst
im mündlichen oder schriftlichen
Verfahren.
• Bei Beschlüssen ist ein Konsens
anzustreben. Wird ein solcher
nicht erreicht, beschliesst die
Ethik-Kommission mit der Mehrheit der Mitglieder. Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
• Eine abweichende Haltung kann
in einem Sondervotum niedergelegt werden, das dem entsprechenden Beschluss beizulegen ist.
• Über jede Sitzung wird ein Protokoll mit den wesentlichen Ergebnissen der Diskussion angefertigt.
Artikel 6
Vertretung und Geschäftsordnung
• Die Ethik-Kommission wird durch
ihre Vorsitzende oder ihren Vorsitzenden im internen und externen Bereich vertreten.
• Er/Sie kann im Einvernehmen mit
den Mitgliedern der Kommission
spezielle Aufgaben an die EthikKommission Mitglieder delegieren.
• Die Ethik-Kommission erstellt
jährlich ein Budget mit Antrag an
den Klinikdirektor. Sie legt über
die Verwendung der Gelder Rechenschaft ab.
Für weiterführende Fragen stehen
die Mitglieder der Ethik-Kommission
gerne zur Verfügung.
Münsingen, 22. Juni 2011
Die Ethik-Kommission
9
Rund ums PZM
20 Jahre TAM
Seit zwei Jahrzehnten gibt es sie!
Die TAM (Therapiestation für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit) wurde unter der ärztlichen Leitung von Dr. Mario Renz gegründet
und am 1. Mai 1991 eröffnet. Dieses
Jahr feierte sie ihr zwanzigjähriges
Jubiläum.
Zoran Soldatovic
Oberarzt
In den vergangenen Jahren war es
jährlich ca. 75 Menschen mit Alkoholoder
Medikamentenabhängigkeit
möglich, sich mit therapeutischer
Begleitung während einer zwölfwöchigen Entwöhnungstherapie mit der
eigenen Sucht auseinanderzusetzen,
mit dem Ziel der Abstinenz und einer
Verbesserung der Lebensqualität.
Einladung zum Feiern
Zum zwanzigsten Geburtstag organisierte die TAM eine Jubiläumsveranstaltung, die am 24. August 2011
im Psychiatriezentrum Münsingen
stattfand. Unsere Einladung weckte
grosses Interesse, so dass die Veranstaltung von zahlreichen Gästen besucht wurde.
Dabei waren Vertreter aus den psychiatrischen Kliniken und den regi-
10
onalen psychiatrischen Diensten im
Kanton Bern sowie aus Institutionen
mit sozialem Charakter, die seit Jahren die Zusammenarbeit mit der TAM
pflegen. Ausserdem kamen Vertreter
der suchtspezifischen Fachberatungsstellen Blaues Kreuz, Berner Gesundheit und betreute Wohninstitutionen
für die Begleitung von suchtkranken
Menschen. Mehrere ehemalige Klienten der TAM nahmen die Einladung ebenfalls an. Besonders freute
uns der Besuch von ehemaligen Mitarbeitenden der TAM und der Geschäftsleitung des PZM.
Vorträge und ihre Referenten
Als Spezialgäste durften wir Referenten begrüssen, die die Veranstaltung mit spannenden und lehrreichen Referaten bereicherten. Im
einführenden Referat «Das Wort
des Gründers» berichtete Dr. Mario
Renz über die Entstehung der Idee,
die Entwöhnungstherapiestation zu
gründen und blickte auf die Entwicklung der TAM in den vergangenen
zwanzig Jahren zurück.
Der zweite Referent, ein ehemaliger
Klient der TAM ging auf seine Erfahrungen während der Entwöhnungstherapie in der TAM ein. Speziell
berichtete er über die Selbsthilfegruppe, die er während seiner Therapie in der TAM gründete. Betont
wurde die Bedeutung der Selbsthilfegruppe für ihre Teilnehmer, sowie ihr
Engagement für die Gruppe.
Im dritten Referat «TAM nach der
TAM» berichtete ein weiterer, ehemaliger Klient über die Bedeutung
der durch die TAM geleiteten, offenen Gesprächsgruppe für ehemalige
Klientinnen und Klienten der TAM.
Eine Fotoshow, über Therapie und
Alltag in der TAM, begleitete die
Referate. Vorbereitet und zusammengestellt wurde diese Show von
Georges Miserez, einem ehemaligen
Mitarbeiter des PZM.
Lockerer Abschluss
Der zweite Teil der Veranstaltung, ein
musikalisch untermaltes Apéro, bot
für viele die Gelegenheit für informelle Kontakte, Austausch zwischen
den Gästen, neue Bekanntschaften
zu schliessen oder auch für ein Wiedersehen mit Altbekannten, egal ob
ehemalige Mitarbeitende oder Klientinnen und Klienten der TAM.
Das Jubiläum war durch eine entsprechende Medienmitteilung in der
Tagespresse und in Radiosendungen
präsent.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Rund ums PZM
Eine Ära geht zu Ende – die BPP schliesst
Vor 82 Jahren zitterten in Münsingen die ersten 15 Prüflinge vor
ihrem Examen in psychiatrischer
Krankenpflege. Und am 24. November 2011 freuten sich die letzten
an der Berufsschule in Münsingen
ausgebildeten Pflegefachleute über
ihre Diplome. Die Berufsschule für
Pflege, Schwerpunkt Psychiatrie BPP
schliesst Ende Jahr.
Esther Warnett, Schulleiterin
und das ganze BPP-Team
wortlichen für diese Trainingsstunden am Basar!
Alles wie geplant, aber dennoch …
Seit 2005, als der Regierungsrat beschlossen hat, den Standort Münsingen aufzugeben, waren wir vor-
Lehrpersonen relativ gleichmässig
auszulasten und gleichzeitig zusätzliche Fachkräfte für die Psychiatrie
auszubilden. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem BZ Pflege im
Bereich Personal hat ebenfalls dazu
beigetragen, dass es uns gelungen
Unser Rampenverkauf anlässlich des
PZM-Basars war ein Erfolg; und zwar
nicht nur, weil zahlreiche Objekte
wie Bücher, Bilder, Teller, Tassen etc.,
die jahrelang zu unserem Alltag gehört haben und nun auf einen Schlag
obsolet geworden sind, neue Besit-
ist, die Ablöseplanung pannenfrei
umzusetzen. Darüber freuen wir uns
natürlich, aber dennoch …
zer gefunden haben. Der Verkauf, an
dem alle Mitglieder unseres kleinen
noch verbliebenen Teams mitgewirkt
haben, hat sich äusserst befreiend
auf unsere Gemüter ausgewirkt.
Loslassen ist nicht so einfach wie es
klingt. Das haben wir je näher die
Schliessung rückte, desto deutlicher
festgestellt. Das Herz klammert sich
allzu gerne an das Vertraute, das es
fast automatisch auch als das Gute
ansieht. Loslassen will geübt werden.
Der Rampenverkauf war die ideale
Gelegenheit dazu. Deshalb nochmals
herzlichen Dank den PZM-Verant-
wiegend damit beschäftigt, den
Schulbetrieb einwandfrei weiterzuführen und ihn gleichzeitig geordnet
herunterzufahren – Ablöseplanung
war das Stichwort dazu. 2007 hat die
letzte Klasse – mit 49 Studierenden
die grösste, die wir je hatten – ihre
Ausbildung begonnen. Aus dem unumgänglichen Balanceakt zwischen
Abbau und Weiterführung hat sich
die Chance eröffnet, das Aufbauprogramm DN I – DN II einzuführen.
Diese 15-monatigen Studiengänge
haben es uns ermöglicht, die trotz
allem Abbau weiterhin benötigten
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
« – weil das Leben für Jobs zu
schade ist»
So lautete der Slogan auf der Titelseite unseres Schulprospektes, den wir
seit der Fusion mit der Waldauschule
vor gut zehn Jahren an zahlreiche Interessierte abgegeben haben. Abgegeben haben wir die Prospekte zwar
schon lange nicht mehr. Der Slogan
überzeugt uns aber nach wie vor.
Die Pflege in der Psychiatrie ist etwas
Besonderes. Und ähnlich wie unsere
überzähligen Prospekte im Keller, die
zwar weggeworfen, aber schliesslich
als Recyclingpapier den Weg in den
Kreislauf zurückfinden werden, dient
auch die Schliessung der BPP dem
Ziel, etwas Neuem zum definitiven
Durchbruch zu verhelfen – der Bündelung der Kräfte für die Ausbildung
des Pflegenachwuchses.
An dieser Stelle wünschen wir allen,
die sich dafür einsetzen, nur das Beste. Und allen, die unsere Schule über
die Jahre hinweg unterstützt haben,
danken wir ganz herzlich.
11
Rund ums PZM
YOGA im PZM
Vielleicht kennen Sie das: Nachts drehen Sie sich im Schlaf von der einen
Seite auf die andere. Warum?
Das sogenannte Unbewusste ist immer in Kontakt mit den körperlichen
Empfindungen! Und das sogenannte
Unbewusste prägt sehr intensiv unseren Alltag! Auch das werden Sie
kennen, nehme ich an…
Stefan Löhr
Dipl. Pflegefachmann
Yoga-Lehrer
Jede Faser des Körpers bietet die
Möglichkeit der Empfindung. Immer
wieder bringe ich während der Yogastunden diese und andere Thesen.
Achten Sie noch auf ein weiteres
wichtiges Detail: jeder Gedanke hat
parallel eine Körperempfindung.
Wenn Sie einen anderen Umgang mit
den Empfindungen finden können,
werden Sie feststellen, dass Sie mit
der Gedankenwelt anders umgehen
können.
Was wir wollen
Niemand ist süchtig nach Alkohol
oder Medikamenten oder sonstigen
Substanzen! Sondern nach den Empfindungen, die diese im Körper auslösen! Und da sind alle Menschen
gleich. Grobe Empfindungen wollen
wir nicht, die werten wir als unange-
nehm oder sogar als Schmerz. Feine
Empfindungen, die wir als angenehm
werten, wollen wir. Und da sind wir
auch schon bei der Erklärung für die
Entstehung der Sucht.
Die Übung ist es, grobe Empfindungen nicht zu werten, um so das
Potenzial an Abneigung/Hass abzubauen; und feine Empfindungen
nicht positiv zu werten, um das Potenzial an Verlangen/Sucht abzubauen.
So ist das Arbeiten mit den körperlichen Empfindungen zentral im
YOGA.
Vertraue deinen eigenen Kräften
und erkenne dass du geschaffen
wurdest, um Herr deines Schicksals
zu werden. Der Weg hierzu ist:
Selbsterkenntnis, Selbsterziehung
und Selbstbeherrschung.
Dieser Weg heißt: YOGA
Yesudian / Haich
Die Technik des Yoga arbeitet direkt
mit dem Unbewussten zusammen.
Die Atmung gibt gerne Auskunft
über unseren psychischen Zustand.
Als kleine Übung empfehle ich eine
lange Einatmung und eine doppelt
so lange Ausatmung. Sie können es
selbst mal ausprobieren: Nehmen Sie
eine entspannte Haltung ein. Beim
Einatmen zählen Sie bis vier und
beim Ausatmen bis acht. Es treten sofort andere Empfindungen auf!
Doch Yoga ist sicher keine Entspannungstechnik. Eher eine Technik der
Selbstkonfrontation mit dem Ziel der
Selbstbefreiung.
Im Gegensatz zu Entspannungstechniken sind die Ziele des Yoga der Friede mit sich selbst, sowie die innere
Freiheit. Dazu muss ich mich akzeptieren, wie ich bin. Und dazu ist es
gut, den Körper zu akzeptieren. Um
den Körper zu akzeptieren, sollte ich
ihn kennen und wahrnehmen können. Und dazu gibt es jede Menge
Übungen.
Zu diesen Übungen ist das Unbewusste negativ eingestellt, denn zuerst
treten grobe Empfindungen auf. An
diesem Ort hören die meisten Anfänger schon wieder auf, denn wie gesagt, grobe Empfindungen will doch
keiner.
Das Bewusstsein für den Körper zu
entwickeln ist ein Ziel des YOGA.
Wenn ich fleissig übe, meldet der
Körper Empfindungen an das Bewusstsein: Das sogenannte Körperbewusstsein! Wenn ich meine Empfindungen ernst nehme, sollte ich mich
selbst ernst nehmen und kann selbstsicher auftreten.
Achte stets auf deine Gedanken,
sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte,
sie werden zu Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, sie
werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf deinen Charakter,
er wird dein Schicksal.
Manchmal sage ich, ich entwickle
eine sichere Insel für mich selber, wo
ich den Frieden in mir entwickeln
kann. Darüber hinaus möchte ich den
Frieden mit der Welt erlangen, doch
anfangen kann ich erst mal nur bei
mir!
Sollten Sie uns einmal im Areal sehen,
wie wir unterwegs sind und eventu-
12
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Rund ums PZM
ell nicht grüssen, haben die Teilnehmenden den Auftrag, der Aussenwelt wenig Beachtung zu schenken
und sich auf die körperlichen Empfindungen zu konzentrieren.
Yoga zum Entdecken
Auf der TAM (Therapiestation für
Alkohol und Medikamentenabhängige) gebe ich seit ca. sechs Jahren
Yogastunden. Montags von 14.00 –
14.45 Uhr und von 15.00 – 15.45 Uhr.
Die Yogalehrerausbildung habe ich
schon vor mehreren Jahren abgeschlossen. Auf der TAM wurde ich
von der damaligen Stationsleiterin
dazu motiviert, auf der Station die
Technik anzubieten.
Und nun bin ich noch immer sehr
freudig dabei mit den Klienten auf
der TAM das YOGA zu entdecken.
Auch für mich ist es immer wieder
eine Entdeckungsreise.
Die einzelnen Sequenzen gestalte ich
möglichst unterschiedlich und führe
immer mit einem Teil Theorie ein.
Dieses ist für Neueintritte (montags)
manchmal nicht leicht zu verdauen. Auch der Humor ist sehr wichtig, denn über sich selber lachen zu
können erachte ich als elementar auf
dem Weg zu innerer Lockerheit.
Gehen zwei indische Mönche an
einem Fluss entlang. Dort begegnen Sie einer Frau, die sagt, sie
müsse auf die andrere Seite des
Flusses, es gebe keine Brücke und
sie habe Angst, durch den Fluss zu
laufen. Daraufhin sagt der ältere
der Mönche, sie solle sich auf seinen
Rücken setzten, er trage sie hinüber.
Drüben angekommen, bedankt sie
sich und verabschiedet sich. Beide
Mönche gehen schweigsam weiter.
Nach einer Stunde sagt der jüngere,
er könne nicht fassen, was der Andere vorhin getan habe. Es sei ein
wichtiges Gelübde als Mönch, keine Frau zu berühren. Und er habe
die Frau sogar getragen. Der Ältere
erwidert: «Ich habe die Frau vor
einer Stunde abgesetzt und verabschiedet, du trägst sie immer noch
herum.»
Fitnessraum Obelix
Herbst- und Winterzeit
Verkürzen Sie die länger werdenden Abende mit einem Abonnement
im Fitnessraum Obelix. Unsere Geräte stehen bereit, um für eine
aktive Gesundheitsvorsorge benützt zu werden.
Neu steht auch ein neues Cardiomed-Velo Trainingsgerät zur
Verfügung.
Das Physio-Team freut sich,
interessierten Mitarbeitenden ein
persönliches Trainingsprogramm zusammen zu stellen.
Vereinbaren Sie einfach telefonisch mit uns einen Termin:
Tel. 8280 / 8281.
Der Fitnessraum ist täglich von 9:00- 20:00 Uhr geöffnet,
bis auf ein paar Ausnahmen,
die sie direkt erfragen können.
Physio-Team
Sabine von der Heyden
Franziska Helbling
Christoph Moser
Tabea Stoller
Claudine Romann
Anregungen zum Fitnessraum
Obelix nehmen wir gerne
entgegen.
Fitness-Abos
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
1
3
6
12
Monat
30.Monate 90.Monate 180.Monate 330.-
Wir wünschen allen viel Spass beim Training.
13
Rund ums PZM
Erste Gedanken zur Berufswahl
Am 10. November 2011 begleiteten
Töchter und Söhne auf nationaler
Ebene ihre Eltern am Arbeitsplatz.
Auch im PZM hat der Bereich Pflege
für die interessierten Jugendlichen
ein interessantes Programm zusammengestellt. Franziska Frey, Praxislehrerin Bereich Pflege, und zwei
Fachfrauen Gesundheit (3. Lehrjahr)
haben diesen Tag interdisziplinär organisiert und den Jugendlichen die
Möglichkeit gegeben, in verschiedene
Bereiche Einblick zu bekommen.
Corinne Theiler
Sachbearbeiterin Hotellerie
Die Jugendlichen erlebten einen
interessanten Berufsparcour
In der Physiotherapie konnten sie aktiv ihr Gleichgewicht, Koordination
und Anatomie-Kenntnisse usw. austesten.
In der Korberei war das Arbeiten mit
Weiden angesagt, hier fertigten sie
Sterne, die sie mit nach Hause nehmen durften.
In der Gärtnerei stand das Thema
Erde im Vordergrung. Blumen und
Dekoration standen zur Verfügung
und mit Tipps und Tricks wurden Blumengestecke angefertigt.
Das PZM bietet folgenden Ausbildungsplätze an:
• Fachfrau/Fachmann
Betriebsunterhalt
Gesundheit
Hauswirtschaft
Kinderbetreuung
• Köchin/Koch
• Malerin/Maler
• Zierpflanzengärtner/in
• Kauffrau/Kaufmann
Interessierte sind zum Schnuppern
herzlich willkommen.
Informationen zur Aus- und Weiterbildung finden Sie im Internet:
www.be.ch/pzm
Im Pflegebereich bestand die Möglichkeit in vier Untergruppen verschiedene Tätigkeiten aus dem Pflegealltag praktisch zu üben.
An einer Pflegepuppe, die menschliche Masse hatte, lernten die Interessierten Körperpflege im Bett zu
handhaben oder Beine einzubinden und Spritzen zu verabreichen.
Vitalzeichen messen und an einem
Übungsarm Blutentnahmen machen,
war auch ein Übungsteil.
Etwas Besonderes war es, einander
Essen (Joghurt) zu geben. Eine spe-
zielle Erfahrung, wenn man sich von
jemandem den man nicht kennt das
Essen einlöffeln lassen muss.
Zwei Jungs hatten ihren Einsatz in
der Küche und fanden viel Spass beim
Kochen und Schöpfen im Restaurant.
Viel Spass hatte auch eine junge
Dame in der Bäckerei, was die gelungenen Fotos zeigen.
Wir danken allen Beteiligten für das
Gelingen des diesjährigen Tochter-/
Sohntages.
Fotos Corinne Theiler
14
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Basar
Fotos Roland Baur
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
15
PZM Basar
16
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Basar
Fotos Joanne Bisig
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
17
PZM Basar
Fotos Roland Baur
18
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Rund ums PZM
Willkommen im Wohnheim Lättacker
Am 6. September 2011 fand das
alljährliche Treffen für Angehörige
und gesetzliche Vertreter des
Wohnheims Lättacker (Haus 31)
statt.
Hans von Allmen
Sozialpädagoge, WH Lättacker
Das Fest begann um 16 Uhr auf
der Terrasse des Wohnheimes, wo
die Besucher von den Bewohnern
und dem Personal empfangen wurden.
Unter all den vielen altbekannten
Gesichtern gab es auch hie und da
ein neues Gesicht zu sehen und so
entstanden neue, frische und interessante Begegnungen.
Nach Eintreffen der Gäste ging es
im Holzhaus, gleich gegenüber des
Wohnheimes, mit einem schmackhaften Apéro sowie einer Begrüssung und einer kurzen Ansprache
von Sonja Meyer (Leiterin Fachbereich Heime) weiter.
Ein schöner abwechslungsreicher
Nachmittag
Fritz Hodler führte die Festgesellschaft durch das geplante und sehr
gut organisierte Programm.
Bevor es mit dem kulinarischen und
musikalischen Teil im Festzelt weiterging, konnten die Besucher durch
die verschiedenen Werkstätten und
Ateliers einen Rundgang machen.
Dort wurden ihnen die Arbeiten und
Arbeitsplätze der Bewohner präsentiert. Auch gab es die Möglichkeit
im «Farbtupfer» (PZM-Verkaufsladen) schöne Sachen zu kaufen,
welche unter anderem auch durch
die Bewohner des Lättackers gefertigt werden. Dafür hatte der «Farbtupfer» noch extra eine halbe Stunde
länger geöffnet. Anschliessend verschob sich die Fest-Gesellschaft zum
gemütlichen Teil des Nachmittags ins
Festzelt beim PZM-Restaurant. Dort
hatte die Küche sich schon vorbereitet, um die knapp 85 Teilnehmer
feinschmeckerisch zu verwöhnen.
Der Grill war mit feinsten Grilla-
den belegt, was den Besuchern das
Wasser im Munde zusammenlaufen
liess. Zum Fleisch gab es Salate und
Pommes Frites. Sobald Dieter Blessing den Ablauf zum Essen holen erklärt hatte gab es kein Halten mehr!
Alle wurden satt und wärmten ihre
vollen Bäuche an der untergehenden
Spätsommersonne. Als Tüpflein auf
dem i, gab es zum Schluss noch ein
super Dessert-Buffet mit Fruchtsalat,
Meringues mit viel Rahm, allerlei Sorten Eiscreme sowie Kaffee und Tee.
Der ganze Schmaus wurde musikalisch durch das Saxophon-Quartett
«Spektum» begleitet. Die Musiker
spielten Klassisch / Jazz, wie z.B. ein
Stück von Gershwin dem amerikanischen Komponisten, der sowohl für
seine Kompositionen am Broadway,
als auch für seine klassischen Konzerte bekannt ist.
In diesem Ambiente eines milden
Spätsommerabends, den herrlichen
Essensdüften, der wohltuenden Musik sowie der Gesellschaft netter
und freundlicher Leute ging dieser Angehörigen-Nachmittag 2011
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
en
n Allm
ans vo
Fotos H
langsam den Ende entgegen. Nach
und nach verabschiedeten sich die
Gäste und gegen 20 Uhr leerte sich
dann das Festzelt. So ging ein schöner abwechslungsreicher Nachmittag
zu Ende, der von einzigartigen Momenten und Begegnungen geprägt
war.
Na dann, bis zum nächsten Mal im
2012, wenn es wieder heisst: «Willkommen beim Angehörigen-Nachmittag des Wohnheims Lättacker».
Hans von Allmen ist seit 1. Juli 2011
als Sozialpädagoge im Wohnheim
Lättacker, als Nachfolger der langjährigen und nun pensionierten
Mitarbeiterin Heidi Böhlen, tätig.
19
PZM Naturpark
Schnurrdiburr oder die Bienen Die Imker sind mit dem Jahr 2011 zufrieden. Die Bienen waren sehr fleissig und haben viel Honig gesammelt.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung
unserer Bienen ist 10fach höher als
der Ertrag für den Imker. Die grossen
Ernten der Landwirtschaft in diesem
Jahr sind kein Zufall sondern das Ergebnis der guten Arbeit von Maja &
Co. Honig kann aus der ganzen Welt
importiert werden, die Befruchtung
der Pflanzen in der Schweiz kann
aber nur durch die Bienen hier erfolgen. Daher muss der Bestand für die
Zukunft gesichert werden.
Res Berger
Leiter Technik und Imker
Bienenprodukte
Die Arbeiterin
Sie ist das kleinste der drei Bienenwesen und schlüpft nach 21 Tagen
Brutzeit. In den ersten 21 Tagen ihres
Lebens verrichtet sie entsprechend
ihrer Entwicklung verschiedene Arbeiten im Bienenstock:
Zellen reinigen, Brut pflegen und füttern, Waben bauen und Wachdienst
am Flugloch. Erst danach fliegt sie
aus und wird Sammlerin von Nektar,
Pollen und Wasser.
Sommerbienen leben ca. einen Monat, Winterbienen bis neun Monate.
Bienenwachs
Die Bienen sondern das Wachs durch
die Wachsdrüsen ab und verwenden
es als Wabenbaumaterial. Die sechseckige Struktur der Waben nutzt den
Raum am rationellsten bei hoher
Stabilität und geringem Materialverbrauch.
Der Mensch verwendet Wachs seit
alten Zeiten:
Als Brennmaterial für Kerzen, für die
Beschichtung der Wachstafeln, als
Hilfsmittel für Batikkunst, als Oberflächenbehandlungsmittel von Holz,
Leder und Metall, zum Modellieren
von Wachsmoulagen und Wachsfiguren. Als E901 ist Wachs Überzugsstoff von Süsswaren, Früchten,
Nüssen und Kaffeebohnen. In der
Heilkunde gilt Wachs als antibiotisch
und hautfreundlich und ist Bestandteil vieler medizinischer und kosmetischer Salben. Aufgewärmte Wachsplatten, auf die Brust gelegt, wirken
wohltuend bei Erkrankungen der unteren Atemwege.
Die Drohnen
Sie entstehen aus unbefruchteten
Eiern und haben mit 24 Tagen die
längste Brutzeit. Sie werden ca. 60
Tage alt. Man erkennt sie an ihrem
runden Hinterleib ohne Giftstachel.
Gemäss Lehrbuch verleihen sie dem
Volk Wärme und Harmonie. In Wirklichkeit verrichten sie keine Arbeiten
im Stock und sammeln kein Futter.
Im Gegenteil, sie lassen sich von den
Arbeiterinnen füttern. Bei schönem
Propolis
Auf deutsch Kittharz, stammt von
der harzigen Masse, welche Bienen
von Knospen, Blättern und Rinde
von verschiedenen Bäumen sammeln
und mit Körpersubstanzen weiterverarbeiten. Mit Propolis dichten die
Bienen den Kasten gegen Wind und
Kälte und überziehen die inneren
Flächen zum Schutz vor Infektionen.
Propolis ist das stärkste natürliche
Antibiotikum, es führt nicht zu Resi-
Das Bienenvolk
Im Volk leben neben der Königin
bis zu 50'000 Arbeiterinnen. Dazu
kommen im Sommerhalbjahr noch 5
bis 10% männliche Bienen, genannt
Drohnen. Im Winter reduziert sich
die Anzahl Bienen auf ca. 5000.
20
wolkenlosen Wetter unternehmen
sie Ausflüge zu den Drohnensammelplätzen. Dort warten sie auf junge
Königinnen und versuchen diese zu
begatten. Eine Königin wird im Flug
von 7 bis 15 Drohnen befruchtet. Die
Drohnen verlieren dabei ihr Leben.
Im Herbst werden die verbliebenen
Drohnen vom Volk nicht mehr gefüttert und in der Drohnenschlacht aus
dem Stock geworfen.
Teil III
nd II der
ie Teil I u passt?
S
n
e
b
a
H
er
rilogie v
nd
Bienen-T ie in der Juni- u
S
n
r
e
1
t
t
1
0
lä
be 2
Dann b
er-Ausga
Septemb
Bienenkalender
September – Oktober
Im Bienenkasten läuft die Umwandlung vom Sommer- zum
Wintervolk. Die Königin legt immer weniger Eier bis die Eiablage
ganz eingestellt wird. Die letzten
Arbeiterinnen schlüpfen aus und
die leeren Zellen werden mit Pollen von spätblühenden Pflanzen
gefüllt. Dieser Vorrat ist für die ersten Jungbienen im nächsten Jahr
reserviert, die schon im Februar
schlüpfen werden. Die Bienen tragen den Futtervorrat von den Aussenwaben ins Zentrum.
November – Februar
Sobald die Temperaturen sinken, zieht sich das Volk zur Wintertraube zusammen, einer Kugel, die sich über drei bis sechs
Waben erstreckt. Im Innern der
Traube herrscht eine Temperatur von 25°C. Die Wärme wird im
Bienenkörper durch Verbrennen
von Kohlehydraten und Fetten
erzeugt. Die Bienen am äusseren
Rand der Traube halten die Kälte
durch Ventilation ab. Sie wechseln
ständig ihre Position innerhalb der
Traube, um sich wieder aufzuwärmen. Steigen die Tagestemperaturen über 10°C, wird die Wintertraube gelockert und die Bienen
nutzen die Gelegenheit für einen
Reinigungsflug.
Während diesen Monaten ist es
sehr wichtig, dass die Bienen nicht
gestört werden.
Der Imker geniesst die ruhige Zeit
und bereitet das Imkermaterial für
den nächsten Frühling vor.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Naturpark
stenzbildung. In der Medizin gibt es
viele verschiedene Möglichkeiten zur
inneren und äusseren Anwendung.
Die Ägypter verwendeten Propolis
für Einbalsamierung der Mumien.
Die Stradivari-Geigen verdanken ihren speziellen Klang unter anderem
dem Propolis, das dem Lack beigemischt wurde.
Gelée royale
Es gibt kaum eine Substanz, die
mehr von Geheimnissen umwittert
ist und über die es mehr mysteriöse
Geschichten zu erzählen gibt, als das
Gelée royale der Bienenkönigin. Wer
mehr über die wundersame Substanz
wissen möchte, dem sei die gleichnamige Kurzgeschichte von Roald Dahl
«Gelée Royale» empfohlen.
Gelée royale regt den Stoffwechsel
an, harmonisiert das Nervensystem
und wird kosmetischen Hautpflegemitteln beigegeben. Es wird in speziellen Imkereien, vorallem in China, zu
kommerziellen Zwecken gewonnen.
Bienengift
Die Bienen setzen ihr Gift nur zur
Verteidigung ein. Ein Bienenstich
ist zwar schmerzhaft aber meistens
harmlos. Wenige Menschen haben
eine Allergie gegen Bienengift. Bei
ihnen kann es zu einer bedrohlichen
Schockreaktion kommen. Aber zum
Glück kann heute mehr Menschen
durch Bienengift geholfen werden,
als dadurch zu Schaden kommen.
Die Dosis macht das Gift. Bienengift
ist, in der richtigen Dosierung angewendet, ein Heilmittel. Es wird bei
rheumatischen Muskelerkrankungen
eingesetzt. Es hilft bei Nerven- und
Gelenkerkrankungen. Eine generelle
Wirkung ist, dass es die Durchblutung
fördert und entzündliche Prozesse
hemmt. Bienengift in reiner Form
kommt als Heilmittel zur Desensibilisierung gegen Insektenstichallergien
und in der Homöopathie zum Einsatz. Bienengift ist rezeptpflichtig.
Mehr Auskunft erteilen Ihnen gerne die Imker im PZM: Reto Bleuer,
Ruedi Bärtschi und Res Berger.
Geschichte und Geschichten
Wachstafeln sind seit dem 8. Jahrhundert v.Chr. bekannte und in
einigen Regionen bis Anfang 20.
Jahrhundert benutzte Schreibtafeln aus Holz ( z.T. auch Elfenbein
oder Metall), deren Schreibflächen
mit einem Wachsgemisch beschichtet wurden. Mit der Spitze eines
Griffels – vergleichbar mit dem
Eingabestift der modernen elektronischen Schreibtafeln – wurde
die Schrift im Wachs eingekratzt.
Das flache Ende des Griffels diente
beim Korrigieren.
Die Grösse varierte von A6 Notizbüchlein, bis zum stationären Exemplar im Format A3 mit bis zu 20
Seiten. Mehrere Wachstafeln konnten zusammengeschnürt und versiegelt als Brief versandt werden.
Kein Laptop, sondern ein Schreibblock aus
Wachstafeln
Altgriechische Darstellung 5. Jh. v. Chr.
Bei Ausgrabungen in Pompeji wurden viele Wachstafeln gefunden,
die Zeugnis sind für die römische
Literatur, aber auch für Rechts- und
Wirtschaftsgeschichte.
Imker ABC
Pollen
Blütenstaub, Nahrung für die Bienen
und die Bienenbrut.
Presshonig
Der nicht kandierte Zucker wird mit
Hilfe einer Presse ohne Erhitzen
(«kalt») aus den Waben gepreßt.
Reinigungsflug
Erster Ausflug der Bienen nach längeren Schlechtwetterperioden, besonders im Spätwinter/Frühjahr.
Schwarm
Bienenvolk ohne Waben und Brut
ausserhalb des Bienenkastens (natürliche Vermehrung).
Wabe bezeichnet, mit der sie anderen Bienen die Nahrungsquelle angibt (Richtung, Ergiebigkeit).
Stock
Alte Bezeichnung für eine Bienenwohnung mit Volk.
Varroatose
Bienenkrankheit – Befall mit der
Milbe Varroa jacobsoni.
Tanzsprache
(Bienensprache oder Bienentanz)
Als Tanzsprache wird das Informationssystem aus rhythmischen Bewegungen der Sammelbiene auf der
Wintertraube
Alle Bienen eines Bienenvolkes rücken im Winter eng zusammen und
bilden über mehrere Waben hinweg
eine Kugel, die sog. Wintertraube.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
21
Mosaik
Das Pferd als Therapeut
Im Jahr 1991 machten wir die erste
Bekanntschaft mit dem Wohnheim
im Park. Eine Bewohnerin kam regelmässig bis 1995 zu uns auf den Therapiehof nach Kiesen zum Heilpädagogischen Reiten. Inzwischen sind
wir mit dem Therapiehof auf den
Schwand, in Münsingen, in die Nähe
des PZM umgezogen.
Barbara Blaser,
Betriebsleiterin, Therapiehof
Unsere Angebote:
Hippotherapie ist Physiotherapie
mit Hilfe des Kleinpferdes, bei der
die dreidimensionale Bewegung des
Pferdes im Schritt therapeutisch genutzt wird. Sie ist eine kassenpflichtige, medizinische Massnahme bei
Multipler Sklerose (Krankenkasse)
und bei cerebralen Bewegungsbehinderungen (IV).
Im Jahr 2003 fragte uns das PZM an,
ob wir mit unseren Islandpferden am
Gartenfest des Wohnheims im Park
teilnehmen könnten.
Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde. Es klappte super und
die Bewohnerinnen und Bewohner
wagten sich, über die mitgebrachte,
dreistufige Treppe auf die Pferde aufzusteigen. Viele strahlten und genossen das Reiten in ihrem Garten. Es hat
uns allen sehr viel Freude bereitet!
Inzwischen sind wir regelmässige Gäste am Gartenfest, wir kommen jeweils mit drei Pferden und fünf Mitarbeiterinnen.
Nun haben wir die Möglichkeit erhalten, uns in der PZM-Zytig vorzustellen. Dies freut uns sehr und wir
danken Roland Baur, Miterzieher im
Wohnheim im Park, herzlich dafür.
Die Stiftung Therapiehof Schwand
Unsere Stiftung wurde 1982 von
Eduard Blaser und Greti Stocker-Kappeler gegründet. Sie übernahmen
den 1972 privat geführten Betrieb in
Uettligen und sorgten für die Finanzierung. Seit 1994 befindet sich die
Stiftung auf dem Areal der ehemaligen landwirtschaftlichen Schule
Schwand in Münsingen, ruhig gelegen
neben dem schönen Schwandwald.
Dank dem Islandpferd in Bewegung
bleiben
Die Seele des Therapiehofs Schwand
sind die Islandpferde. Die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier ist
das Fundament unserer Therapien.
Sie trägt unter anderem zu besserem
22
Heilpädagogisches Reiten ist ein
pädagogisch-therapeutisches Angebot für Menschen mit verschiedenen
Behinderungen und/oder Verhaltensauffälligkeiten und wird von einer
Reitpädagogin durchgeführt.
Das Ziel ist die individuelle Förderung
des Klienten. Beim Pflegen, Führen
und Reiten des Pferdes wird der
Mensch auf der körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen
Ebene angesprochen.
Therapeutisches Reiten ist ein selbstständiges Reiten mit Betreuung für
Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und/oder psychischen Problemen. Die Ziele sind
ganzheitlich für Körper und Seele:
Sich sportlich, ohne Leistungsdruck
betätigen und das Erlernen der Kommunikation mit dem Pferd.
körperlichen Wohlbefinden und zur
Steigerung der Lebensqualität bei.
Im Moment stehen auf dem Therapiehof mit neun Islandpferden etwa
80 Plätze für die Hippotherapie, das
Heilpädagogische Reiten und das
Therapeutische Reiten zur Verfügung. Drei Pensionspferde ergänzen
die Herde und tragen zur Finanzierung des Therapiehofes bei. Das zusätzliche Angebot für Kinderkurse
ergibt eine willkommene finanzielle
Ergänzung.
Unser Team besteht aus 40 TeilzeitMitarbeitenden, davon sind einige
ehrenamtlich engagiert.
Kinderkurse rund ums Pferd für
Kinder ohne Behinderung
Diese Kurse bieten eine kindergerechte, spielerische Ausbildung im
Bereich des täglichen Umganges
mit Pferden an. 10 Abzeichen des
Schweiz. Verbandes für Pferdesport
werden dabei erworben. Ein vielseitiges Programm in Theorie und Praxis
am und auf dem Pferd.
Auskunft erteilt Ihnen gerne:
Barbara Blaser, Betriebsleiterin
Tel. 031/721 96 26
info@therapiehof.ch
oder: www.therapiehof.ch
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Mosaik
Erinnerungen an früher . . .
«Wenn mache mir wieder mau
Röschti mit Stiereouge?»
Eine kecke Frage an meine Adresse
von einer Heimbewohnerin.
Priska Lüthi
Fachfrau Betreuung 43.2
Das freute mich sehr. «Wir können
das nächstens oder in der nächsten
Woche kochen,» war meine Antwort.
Ich besprach den Zeitraum und die
Umsetzung im Team, setzte die Heimbewohnerin in Kenntnis und fragte
sie ob noch ein, zwei Personen mitkochen, rüsten und dann auch mitessen
dürften. Ja, ja das sei kein Problem.
So nahm das gemeinsame Projekt
seinen Lauf. Wohlverstanden wurde
trotz sehr guter PZM-Küche, dieses
Wunschessen auf der Station selber
vorbereitet, gekocht und von Feinschmeckern gegessen.
Spielen…) zu bilden. Aber ganz harmonisch geht es auf der ganzen Welt
ja auch nicht zu und her.
So rückte ich an mit Kartoffeln und
Eiern, Pfanne und Raffel. Ich bereitete alles vor um die Gruppe nicht verlassen zu müssen. Zwei Frauen zwei
Herren und ich.
Die Frauen legten sich mächtig ins
Zeug, die Kartoffeln wurden einander wieder zugeschoben, wenn sie
nicht ganz sauber geschält waren!
Beim Raffeln ging das Mundwerk so
schnell, dass ein ganzes Bataillon einer Kriegsarmee versorgt hätte werden können.
Die Herren interessierten sich zwar,
wollten aber nicht gross Hand anle-
Bedürfnisse wahrnehmen
Für mich gab es gewisse Überlegungen: . . . Arbeit mit einer Gruppe,
Zeitaufwand ca. 1 Std.
Jeder Mensch hat einmal mehr oder
weniger das Bedürfnis selber seine
Malzeit vorzubereiten und zu geniessen. Besonders wenn es Jahre zuvor
einen nicht zu kleinen Anteil an seiner Lebensaufgabe ausgemacht hat.
Was für ein Gefühl ist es die dreckigen Kartoffel zu waschen, schälen
und zu raffeln?
Zusammen arbeiten und leben ist
nicht immer harmonisch
Nicht alle Heimbewohner kommen
gleich gut miteinander aus. Wie verstehen sich Redselige mit Schüchternen oder Streitsüchtigen, Positive
mit Besserwissern? Wie verstehen
sich Ablehnende mit Dickfelligen, Erhabene mit Ausfragern?
Oftmals ergeben sich von selber
Gruppen. Im Wohnzimmer, auf dem
Korridor oder beim Warten auf den
Lift. Manchmal kann es auch hilfreich sein, Gruppen durch Angebot
und Nachfrage (z.B. Stricken, Singen,
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
gen. Gegenseitige Hilfeleistungen
wurden angeboten und der Austausch kam nicht zu kurz. Erinnerungen an früher, als sie noch für
Grossfamilien und Knechte, Rösti
zum Zmorge machten. Ja, sogar intime Vergangenheiten kamen zum
Vorschein. Es wurde gekichert und
gelacht.
Eine Aktivität gibt doch ein Gefühl
der Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit. Die verbleibenden Fähigkeiten
werden genutzt. Sie fördert die Auseinandersetzung unter den Heimbewohner und kann diese einander
näher bringen. Die Gruppe führt sie
aus der Isolation und lässt sie aktiv
am Geschehen teilnehmen. Freuden
und Ängste können mitgeteilt werden. Eine Aktivität ermöglicht eine
Abwechslung in den Alltag und ist
ein gutes Gedächtnistraining.
So wurde die Rösti knusprig gebraten, die «Stierenaugen» aufgeschlagen und gebraten. Der Tisch wurde
mit einfachen Mitteln, doch ein wenig festlich gedeckt.
Die Rösti wird serviert
Jeder konnte selber schöpfen und es
wurde ganz andächtig gegessen. Eine
besinnliche, friedliche Stimmung war
spürbar. Es ist doch ein Unterschied
so zu speisen oder ob man ein Tablett
vorgesetzt bekommt.
Unmittelbar nach dem Schöpfen
wurde uns mitgeteilt, dass eine andere Bewohnerin beleidigt sei, weil sie
auch gerne mitgeholfen hätte.
Es war aber genug übrig, so konnte sie auch noch mitessen. Und, das
nächste Essen ist bereits gedanklich
in Planung. Stimmung gerettet! Essen und Trinken als Gemeinschaftserlebnis und als Sinneserfahrung.
Wenn genug Zeit vorhanden ist, wird
der Abwasch übernommen.
Ressourcen sind noch vorhanden.
Dies bedingt viel Flexibilität sowohl
auf Seiten des Personals, wie auf Seiten der Struktur des PZM.
23
Mosaik
Als die alten Menschen wieder Märchen
hörten
Beim Märchen erzählen auf der FAM
– eine schöne Runde von elf Patientinnen und Patienten sitzen im Halbkreis. Ausnahmsweise sind mehr
Männer anwesend. Viele bekannte
Gesichter schauen teils erwartungsvoll teils scheinbar gleichgültig meinen Vorbereitungen zu.
Marianne Noack
Station STEP
Ein schönes Tuch auf dem Tischchen,
eine Kerze, ein oder zwei Musikinstrumente. Die Klänge meiner Kantele entführen die Zuhörer langsam
in die Märchenwelt. Sie lassen sich
heute besonders gut entführen, in
diese magische Welt.
Als in der Geschichte ein «füdlibluttes» Mädchen aus der Orange springt
und davonläuft, kommentiert Fr. L.:
«Das Söimeitli!». Eine andere Frau
lacht zwischendurch Tränen.
Am Schluss bleiben alle sitzen, sehen
mir zu, wie ich meine Sachen wieder
einpacke. Ich frage die Leute nach
Märchen, die sie kennen – Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, vom Fischer
und seiner Frau. Ja, die würden sie
gerne hören, die Märchen aus ihrer
Kindheit! Bisher habe ich mich noch
nie an die bekannten Grimm-Märchen gewagt. Nun höre ich deutlich,
dass gerade diese es sind, deren Bilder tief in der Seele vergraben sind.
Ein Pfleger, der die Leute wieder aus
dem Aufenthaltsraum wegführt,
meint, dass es zu spüren sei, dass die
Patienten nach dem Märchen hören
ruhiger sind.
Im Rahmen des Projekts «SPEKTRUM» erzähle ich seit Januar 2011
Märchen auf verschiedenen FAM-Stationen (siehe PZM-Zytig Juni 2011).
Geplant war dies alle 14 Tage. Da für
diese Anlässe jedoch keine speziellen
Ressourcen zur Verfügung stehen,
müssen sie im Rahmen des normalen
Dienstplanes durchgeführt werden –
was oft nicht möglich ist.
24
Heute war es das 15. Mal
Nicht immer ging (und geht) es so
harmonisch zu während den Märchenveranstaltungen. Gab es zu Beginn noch etliche organisatorische
Probleme und Missverständnisse in
der Kommunikation, haben sich die
Anlässe inzwischen etabliert und die
Mitarbeitenden auf den Stationen
leisten einen wichtigen Beitrag dazu,
dass sich die Patienten in dieser halben Stunde auf die besondere Märchenstimmung einlassen können.
Nach dem Erzählen suchen viele der
Zuhörenden noch Kontakt, bedanken
sich, halten meine Hand ganz fest,
vertrauen mir etwas Persönliches an.
Einmal hat mir eine Frau anschliessend auch ein Märchen erzählt.
Bei einzelnen Patienten ist zu Beginn
oft einige Unsicherheit zu spüren –
«Soll ich bleiben? Soll ich gehen?»
Es kann sein, dass jemand bei den ersten Klängen eines meiner Märcheninstrumente (Klangschale, Windspiel,
Kantele, Trommel ect.) den Raum
gleich wieder verlässt. Aber unter
denjenigen, die bleiben, verändert
sich jeweils nach einigen Minuten des
Erzählens die Atmosphäre. Entspannung breitet sich aus, die sogar so
weit gehen kann, dass jemand zeitweise einschläft, was anschliessend
meist umso grössere Aufmerksamkeit
zur Folge hat.
Die Seele der Patienten erreichen
Genau solche und ähnliche Wirkungen wurden auch auf einer gerontopsychiatrischen Frauenstation
in Hamburg beobachtet und von einer Ärztin dokumentiert. Ein Bericht
darüber erschien im «Märchenforum» der Mutabor Märchenstiftung.
Es ging dort um die Suche nach weiteren therapeutischen Wegen, um
die Seele von vor allem dementen
Patienten zu erreichen.
Es wäre schön, wenn auf den Geriatriestationen auch weiterhin Märchen
erzählt werden könnten – und, dass
dazu die nötigen Ressourcen bereitgestellt würden.
Leserbrief
Märchen sind mehr als Geschichten,
sie sind Seelennahrung. Jenseits von
Gut und Böse stellen sie einen alten
überlieferten Erfahrungschatz dar,
in dem archetypische Figuren unterschiedliche Lebensrollen durchspielen. Märchen können helfen Unverarbeitetes einzuordnen, ins Licht zu
stellen. Märchen sind zuerst einfach
schön im Sinne von ganzheitlich. Wie
von dunklen vergangenen Zeiten
herkommend, rühren sie doch ganz
hautnah an die Seele und sinken
wie ein Traum herab. Das ist die eine
Seite, die andere ist, dass man Märchen nicht ab Konserve (CD oder DVD
usw.) abspielen soll. Da geht ein ganz
grosser Teil der Substanz verloren;
das ist vergleichbar damit, ob sie eine
mächtige Kirchenorgel im Radio oder
im Münster hören.
Wenn eine Märchererzählerin in unmittelbare Beziehung tritt, mit voller
Achtsamkeit auf ihre zuhörenden
Menschen eingeht, dann geschieht
etwas Wesentliches. Hier dürfen die
Zuhörenden aus dem Vollen schöpfen! Hier können Menschen für kurze Zeit in eine lebendige Wort- und
Bildwelt tauchen, die durch nichts zu
ersetzen ist. Märchen müssen nicht
intellektuell verstanden werden. Sie
sind unerschöpflich in ihrem Gehalt
und Reichtum an Lebensbildern. Deshalb kann man sie sowohl Kindern,
Erwachsenen und auch sehr alten
oder gar sogenannten dementen
Menschen anbieten. Die Archetypen
unserer Seelen sind immer da, nur
verlangt das Leben, dass wir mal jene
oder mal andere ins Licht rücken.
Deshalb plädiere ich dafür, dass das
Märchen erzählen auf einer gerontopsychiatrischen Station in seinem
Wert erkannt und anerkannt wird.
Peter Kammermann
Pflegefachmann, 43.1 FAM
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Mosaik
Ende gut – alles gut!
Alles oder nichts war die Devise für
die letzte Outdoor-Begegnung am
17. Oktober 2011. Als Novum für
alle PZM-Kickers fand der Match gegen das Team Südhang Kirchlindach
als Nachtspiel mit Flutlicht auf
dem Kunstrasen des Sportplatzes
Sandreutenen in Münsingen statt.
Endresultat: 3:1 für den FC PZM.
Fredy Bichsel
Sportchef FC PZM
Bei kühler Witterung am späten
Abend (Kick-off war um 20:00) verlief die erste Halbzeit für beide Teams
ausgeglichen. Der FC PZM vermochte
das winzige Chancenplus erfolgreich
auszunutzen und ging nach 20 Minuten mit einem flachen Distanzschuss
aus 14 m durch Daniel Turin in Führung. Die Freude war nur von kurzer Dauer. Mit einem schönen Konter erzielte die Gastmannschaft den
Ausgleich, was gleichzeitig auch das
Halbzeitresultat bedeutete.
In der Pause motivierten wir uns
gegenseitig, wir wollten à tout prix
Team Südhang Kirchlindach
den ersten Sieg in dieser Saison erkämpfen. Und so kam es, wie wir es
uns erhofften: Wir schafften uns Freiräume, pflegten das Zusammenspiel
mit gelungenen Pässen über die Flügel und rissen so die defensiv eingestellte Verteidigung des Gegners auf.
Zwei schön herausgespielte Aktionen
führten zum verdienten 3:1 Sieg
(Torschützen: Sandro Ryter und Luca
Hirschi). Das Feierabendbier liessen
wir uns nach Spielschluss trotz vorgerückter Stunde nicht entgehen.
Saisonrückblick:
Das Spiel am 27. September 2011 gegen Lindenhof ging knapp 3:4 verloren Torschützen: Danz Elmar, Bichsel
Fredy, Weber Thomas.
Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf mehr entsprochen.
Wir nehmen in einem Jahr wieder
Revanche …
23. 05. 2011:
FC PZM – bbp (Bichsel Bigler Partner)2:3
FC PZM
stehend von links nach rechts: Vifian Thomas (PZM), Probst Michael (PZM), Roggli Tobias
(PZM), Weber Thomas (ZS), Lüscher Marc (ZS), Stähli Martin (PZM), Kämpf Christian (PZM),
Hersperger Markus (PZM), Hirschi Luca (PZM), Turin Daniel (ZS)
kniend von links nach rechts: Lüthi Fabian (ZS), Mumenthaler Manuela (ZS),
Bichsel Fredy (PZM), Badoux Jeanine (ZS), Ryter Sandro (PZM)
Abkürzung in Klammer: ZS = zugezogene(r) Spielerin/-Spieler
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
17. 08. 2011:
FC PZM – FC SRF (Schw. Radio u. Fernsehen)
3:5
27. 09. 2011:
FC PZM – Lindenhofspital 3:4
17. 10. 2011:
FC PZM – Team Südhang Kirchlindach
3:1
25
Mosaik
’s
Klara
k
chblic
Dur
Mein Name ist Klara
Durchblick und den hab
ich auch!
Was Sie hier lesen werden
beschäftigt mich schon
lange. So lange schon,
dass ich jetzt nicht mehr
anders kann, als es allen
mitzuteilen.
Meine geschriebenen Gedanken sind keine Krimis,
keine Lovestories und keine Romane sondern sie
handeln vom alltäglichen
einfachen Leben.
Dinge, die einem nicht
mehr aus dem Kopf gehen und über die man
sich immer wieder wundert.
So wie diese Geschichte!
Handy Hitparade
Meine Tochter und ich sitzen im
Zug nach Thun. Gleich sind wir
da, die Leute stehen auf und warten, dass der Zug anhält. Aus
der Tasche der Dame vor uns
erklingt Musik – ein Schlager!
Die Frau öffnet die Tasche und fängt
an zu suchen. Die Musik wird immer
lauter. Meine Tochter und ich können
uns ein Grinsen nicht verkneifen. Im
Zug ist alles ruhig, nur – der Schlager
klingt aus ihrer Tasche:
«Mama, du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen ….»
(Für die jüngere Generation: Heintje
1968, zu finden auf Youtube)
Sie ist immer noch am Suchen und
Mama weint.
Wir bemühen uns nicht loszulachen.
Die verzweifelte Suche geht weiter,
der Zug hält an und Mama weint
immer noch um ihren Jungen. Das
Glucksen aus unseren Kehlen ist fast
nicht mehr zu unterdrücken. Mit ihrer geöffneten Tasche stürzt die liebe
Frau förmlich aus dem Zug.
«Mama, du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen….» klingt es
herzzerreissend. Es ist ihr so peinlich.
Endlich hat sie ihr Handy gefunden.
Mühevoll nestelt sie es aus einem
gestrickten Etui. Für uns gibt es kein
Halten mehr, wir prusten los und huschen schnell an ihr vorbei.
Ich weiss bis heute nicht, ob ihr Junge am Handy war oder ob sie danach
angefangen hat zu weinen.
Ich für meinen Teil bin mir nie sicher,
wann ich das Weinen anfangen soll,
wenn mein Akku leer ist und meine
Tochter mir den Ladestecker geklaut
hat, oder wenn ich keinen Empfang
mehr habe.
Handy – Segen oder Fluch?
Die einen können nicht ohne, die anderen nicht mit.
Ich kann mit und ohne, aber ehrlich
– lieber mit.
Aber ich appelliere an alle Drahtlostelefonierer und bitte um einen gepflegten Umgang mit ihren Kommunikationsgeräten.
Entscheiden Sie sich für einen Klingelton, der auch ein Klingelton ist.
Denken Sie an Mama. Wie unangenehm, wenn ihr Gegenüber im Zug
denkt in ihrem Mantel sitzt ein kleiner Kobold, der gerade dabei ist eine
Flasche nach der anderen zu öffnen.
Oder sie haben unter ihrem Pullover
ihre Grossmutter mit samt ihrem alten Telefon versteckt. Und denken
Sie an die Lautstärke, es muss nicht
jeder wissen, dass sie den Umgang
mit dem iPhone beherrschen.
Und fangen Sie nicht einfach plötzlich zu reden an, nur weil Sie eine
Freisprechanlage hinter ihrem Ohr
versteckt haben. Denn es könnte sich
jemand anderes angesprochen fühlen, so wie ich:
«Schatz hast du wieder verschlafen?»
Das geht dich überhaupt nichts an,
dachte ich so für mich und sah mein
vis-a-vis im Zug böse an.
Oder....
«Welchen Kaffee soll ich jetzt kaufen?» Weiss ich das? Und wundere
mich, als ich durch den Supermarkt
laufe. Ich kenn diesen Mann und seinen Geschmack doch gar nicht.
Und derweil überlege ich mir welchen Klingelton oder Sound ich mir
auf mein neues iPhone lade. Ja, ich
hab jetzt auch eins und man kann damit sogar telefonieren.
Jetzt fehlen mir nur noch ein paar
Apps. Obs dann einfacher wird warte ich ab. Ich habe es letztens sogar
geschafft ein laufendes Gespräch mit
meiner Wange wegzudrücken.
Und jetzt weiss ich auch für welchen
Song ich mich entscheiden werde:
«Mama Mia» von ABBA.
26
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
PZM Hotellerie / Vorschau
Wintersonnenwende
Einladung zur
Sonnenwendfeier
Mittwoch,
21. Dezember 2011
um 19.30 Uhr
im Labyrinth
zwischen Haus 45 und 46
des PZM
Wir sind auf dem Weg in
die Mitte –
in der Mitte sind wir bei uns
selbst
Winterklänge – Lichterglanz –
kleiner Imbiss
Labyrinth-Gruppe
Dr Schneller isch dr Gschwinder
Wie alle Jahre standen auch dieses Jahr am ersten Wochenende im
November die traditionellen Wildabende vor der Tür.
Myriam Thierstein
Stv. Leiterin Restauration
Erstmals wurde am Samstagmittag
auch ein «Wilder Mittag» durchgeführt. Das Anmelden war auch in diesem Jahr ein Wettlauf gegen die Zeit.
«Dr Schneller war der Gschwinder».
Am Anmelde-Starttag morgens um
8 Uhr standen die ersten Gäste mit
dem Anmeldetalon im Restaurant
und warteten darauf, dass sie um
08.15 Uhr sobald das Restaurant geöffnet wird, bei den ersten sind, die
den Anmeldetalon abgeben können.
Die Telefone liefen auf Hochtouren
und die Mailbox füllte sich auch sehr
rasch. Es dauerte kaum einen halben
Tag und die Abende waren bis auf
ein paar einzelne Plätze ausgebucht.
Nun galt es, die Anmeldungen sorgfältig nach Eingangszeit zu sortieren.
Im Minutentakt versteht sich. All jene,
die nicht bei den ganz Geschwinden
waren kamen auf eine Warteliste.
Falls sich jemand abmeldet, kann so
auf die Liste zurückgegriffen werden.
Vor während und nach den Wildabenden wird in der Hotellerie mächtig organisiert und gearbeitet. Neben
dem normalen Alltag werden an diesem Wochenende zusätzlich ca. 800
Gäste kulinarisch verwöhnt.
Wieder ein voller Erfolg
Auch dieses Jahr zeigten uns die vielen positiven Rückmeldungen und
Komplimente der Gäste, dass der
Wildabend 2011 ein voller Erfolg war.
Wir sind schon ganz gespannt sind,
welche Gäste im 2012 zu den ganz
Geschwinden gehören und sich einen
Platz ergattern können.
Aus der PZM-Küche stammt nebenstehendes Rezept für eine feine
Kürbissuppe, wie sie am Wildabend
serviert wurde. Wir wünschen Ihnen
beim Nachkochen gutes Gelingen.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Kürbissuppe
4 Personen, ca. 1 l
Zutaten
Butter Zwiebeln
Lauch
Sellerie
15 g
30 g
30 g
15 g
Gemüse im Butter dünsten
Kürbis
dazugeben
Wasser Gemüsebouillon 300 g
6 dl
2 dl
Wasser und Bouillon aufgiessen
wenig Curry
würzen und weichsieden
Milch
Rahm
Mehl
4 cl
7 cl
15 g
Milch, Rahm mit Mehl kalt anrühren und in die Suppe geben,
mixen, abschmecken
Als Garnitur einen Suppenlöffel
mit kleiner Rahmrosette und
Dekor.
«E Guete»
27
PZM Sicherheit
ParkplatzVignetten 2012
Ab Montag, 21. November 2011
ist die neue Parkplatzvignette
erhältlich.
Diese kann beim PZM Empfang
für CHF 5.– pro Stück bezogen
werden.
Wer mehrere Fahrzeuge benutzt,
kann zusätzliche Vignetten à CHF
5.– kaufen.
BrandschutzMassnahmen
während der
Adventszeit
•
Brennende Kerzen dürfen vom
Personal nie unbeaufsichtigt
gelassen werden!
•
Adventskränze und Arrangements mit brennbaren Kerzen
dürfen nicht in Schlafräume
oder in unbeaufsichtigte Räume
gestellt werden.
•
Kerzen auf aufgehängten
Adventskränzen dürfen nicht
angezündet werden.
•
Dort wo Adventskränze und
Arrangements erlaubt sind,
(z.B. Stationsbüro, Aufenthaltsräume, Korridore, Büros) müssen
diese auf eine nicht brennbare
Unterlage (Alufolie, Glas oder
Metallschale mit Wasser) gestellt
werden.
•
Tannenbäume sind in genügendem Abstand zu Vorhängen
und anderem brennbaren
Material aufzustellen. Auch
nicht direkt unter einen Brandmelder. Das Einsetzen von Ästen
in Tannenbäume ist verboten.
•
Löschdecke, Wassereimer mit
einer Handvoll Salz und einem
kleinen Handwischer (Mehlbürste) neben Tannenbäumen
bereit legen. (Salzwasser hat
einen viel grösseren Löscheffekt!
Mit Handwischer brennendes
Material bespritzen).
Als Ausweis dient der
persönliche Badge!
Gültigkeit:
Die Vignette 2012 ist vom
21. November 2011
bis zum
31. Januar 2013 gültig.
Ab 1. Februar 2012 werden nur
noch die neuen Vignetten 2012
akzeptiert. Wer von diesem
Zeitpunkt an, sein Fahrzeug ohne
gültige Vignette auf dem PZM
Areal abstellt, wird mit einem
Unkostenbeitrag von CHF 50.–
rechnen müssen. Eine Rücknahme
des Unkostenbeitrages ist nicht
möglich.
Für weitere Fragen und Auskünfte
stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Tel. 8770).
Max Aeschbacher
Sicherheitsbeauftragter
2012
28
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Aufmerksamkeit!
Max Aeschbacher
Sicherheitsbeauftragter
Unfallfrei durch
den PZM Winter!
Auch in diesem Jahr wird das
Winterdienst-Team der Gärtnerei
die wichtigen Verkehrswege des
PZM immer schwarz räumen. Das
heisst, dass nach Möglichkeit die
Verkehrswege raschmöglichst vom
Schnee bzw. Eis befreit werden.
Bei den Parkplätzen ist das leider
nicht immer möglich (parkierte
Fahrzeuge!).
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Der Winterdienst-Pikett ist jederzeit über das Natel erreichbar.
Informationen aus dem Winterdienstkonzept
Aussentreppen zu den Treppenhäusern sowie die Terrasse beim
Restaurant werden wie folgt
gereinigt:
• Montag bis Freitag durch die
Mitarbeitenden des Hausdienstes
• Samstag und Sonntag durch
den Pikettdienst von T+B und
dem Transportdienst
Was können wir alle beitragen,
damit keine Unfälle passieren?
• Falls prekäre Verkehrswege
festgestellt werden, informieren Sie umgehend den
Empfang! Ihre Meldung wird
sofort weitergeleitet.
• Schwarzräumung kann zu
falscher Sicherheit bei Mitarbeitenden und BewohnerInnen führen.
Achten Sie trotz Schwarzräumung
auf persönliche Schutzmassnahmen wie gutes Schuhwerk, Blick
auf den Weg und passen Sie das
Marsch- und Fahrtempo jederzeit
an die Wetterverhältnisse an.
Wir tun unser Bestes! –
Tun Sie es bitte auch!
Max Aeschbacher
Sicherheitsbeauftragter
Winterdienst-Team
Gärtnerei, Technik und Bau
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Personelles
Personalnachrichten
Oktober bis Dezember 2011
Eintritte
Oktober
Hegglin Markus, Assistenzarzt
Guse Sven, Assistenzarzt
Bieri Eva, Dipl. Plegefachfrau
Ritter Edwin, Praxislehrer Pflege
Münger Mara, Dipl. Pflegefachfrau
Bandi Rhea, Praktikantin WH
Keller Lukas, Dipl. Pflegefachmann
Santschi Felicia, Miterzieherin
Arndt Wolfdietrich, Assistenzarzt
Karypidis Alexandra, Pflegehelferin
Portmann Florian, Dipl. Pflegefachmann
Ermolaeva Schwab Elena, Assistenzärztin
Berger Barbara, Sachbearbeiterin FiBu
Liechti David, Dipl. Pflegefachmann
Anacker Nicole, Praktikantin FH
November
Fromkorth Lisa, Praktikantin FB
Psychologie
Urso Tania, Assistenzärztin
Gisi Sandra, Prakt. FB Psychologie
Framme Nicola, Assistenzärztin
Pfeiffer Edith, Dipl. Pflegefachfrau
Lehmann Zürcher Claudia, Dipl. Pflegefachfrau
Fernandes Càtia, MA Reinigung
Janser Christoph, Pflegeinformatiker
Romann Claudine Yvonne, Physiotherapeutin
Morzsinay Elvira, Pflegeassistentin
Stettler-Ritter Cornelia, MA Empfang
Winzenried Paul, Assistenzarzt
Herren Meret, Dipl. Pflegefachfrau
Ramseier Franziska, Dipl. Pflegefachfrau
Weber Delia, Pflegehelferin
Karrer Tanya, MA Restauration
Wiedmer Martin, Psychologe
Austritte
Dienstjubiläen
Oktober
Hollenstein Selina, Praktikantin FB
Psychologie
Stauffer Lena, Praktikantin Gärtnerei
Streit Annina, Dipl. Pflegefachfrau
Martins Lisandra, Pflegeassistentin
Bannwart Nicole, Fachfrau Gesundheit
Schüpbach Karin, MA Reinigung
Flück Tanja, Dipl. Pflegefachfrau
Berchtold Andrea, Praktikantin Bewegungstherapie
Marbach Sophie, Praktikantin FB
Psychologie
Postescu Liana, Assistenzärztin
November
Von Aesch Sandra, MA Empfang
Wigger Seline, Psychologin
Fähndrich Rahel, Praktikantin FB
Psychologie
Probst Michael, MA Gärtnerei
Birrer Cornelia, Praktikantin Kunsttherapie
5 Jahre
Stähli Sonja, Therapeutin
Woodtli Heinz, Mechaniker
Dezember
Bhunjun Dorothea, Sozialpädagogin
Lehmann Joanna, Miterzieherin
Hubler Corinne, Dipl. Pflegefachfrau
Kämpfer Monika, Aktivierungstherapeutin
Gyger Monika, Personalfachfrau AD
Frish Salomé, Assistenzärztin
Lochmatter Sandra, Dipl. Pflegefachfrau
25 Jahre
Bhunjun Dorothea, Miterzieherin
10 Jahre
Abdelmalik Suzan, MA Küche
Affolter Anna, Sozialarbeiterin
Imhoff Eugen, Musiktherapeut
Jacobi Jonas, Pflegefachmann DN I
Meister Nicole, Dipl. Pflegefachfrau
15 Jahre
Marti Alice, Pflegehelferin
Danuser Monika, Dipl. Pflegefachfrau
Andersson Sven Göran, Berufsschullehrer
Höfler Sandra, Pflegerin
Feldmann Jürg, Dipl. Pflegefachmann
20 Jahre
Gnägi Susanne, Dipl. Pflegefachfrau
30 Jahre
Gertsch Ursula, Miterzieherin
40 Jahre
Fankhauser Fritz, MA Textilmanagement
Pensionierungen
November
Wirth Martha, Laborantin
Dezember
Ott Andree, Pflegefachmann DN I
Bangerter Viviane, Dipl. Pflegefachfrau
Theodorou Matthias, Assistenzarzt
Salzmann Michaela, Dipl. Pflegefachfrau
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
29
Pensionierungen
Danke für Deine Musik!
25 Jahre arbeitete Dorothea Bhunjun im Wohnheim im Park. Zu allen
BewohnerInnen pflegte sie eine Beziehung, die von Wertschätzung,
Zuverlässigkeit, Respekt und Humor
geprägt war. Diese Grundhaltung
lebte sie auch in der Begegnung mit
Mitarbeitenden im Wohnheim im
Park.
BewohnerInnen und Mitarbeitende
Wohnheim im Park
Spürbar war bei ihr immer, dass ihr
das Wohlergehen der BewohnerInnen am Herzen lag. Sie sollten im
Wohnheim ein echtes Zuhause finden.
Zum Wohnen und Daheimsein
gehören Feste und Feiern.
Dorothea Bhunjun gestaltete viele
Feste zusammen mit anderen Mitarbeitenden.
Spiele, Bewegung, Tanz und Musik,
unterschiedlichster
Stilrichtungen,
und Begegnungen sollten dabei im
Zentrum stehen. Das leibliche Wohl
war auch wichtig, kam aber an zwei-
ter Stelle. Diese Feste, zu denen sie
immer wieder unterschiedlichste MusikerInnen einlud, werden uns in bester Erinnerung bleiben.
Das Tanzbein durfte auch in der wöchentlichen Singgruppe geschwungen werden. Dorothea Bhunjun
gestaltete die Singstunden abwechslungsreich mit Singen, Musik hören
und Tanzen.
Vor der Singstunde wählte sie folgendermassen geeignete Musik aus:
Dorothea Bhunjun sass vor dem CDPlayer, hörte Musik, wippte dazu mit
dem Fuss und schnippte den Takt mit
den Fingern – sie selber war voll in
Bewegung.
Die BewohnerInnen und Mitarbeitenden des Wohnheims im Park danken Dorothea Bhunjun herzlich für
ihr grosses Engagement und die gemeinsam erlebten Jahre.
Von Herzen wünschen wir ihr für den
nächsten Lebensabschnitt alles, alles
Gute und das eine oder andere musikalische Highlight.
Brennholzverkauf – Holzhaus
Für die kalten Wintertage finden Sie bei uns im Holzhaus,
 031 720 83 58, gut gelagertes
Brennholz
Buchenholz, 50 cm Cheminéeholz Buche, 33 cm Buchenstöckli, 25 cm, nur zeitweise lieferbar Buchenscheiter, 25 cm Tannenscheiter, 25 cm Sack 13.50 Fr.
14.50 Fr.
15.– Fr.
15.50 Fr.
10.– Fr.
Ster ca.
170.–
180.–
185.–
190.–
160.–
Buchenholz: Sack à 30 kg; 14 Säcke = ca. 1 Ster
Tannenholz: Sack à 20 kg; 18 Säcke = ca. 1 Ster
Spittli (Anfeuerholz): per Karton à 0,048 m3 Fr. 20.–
30
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Kommissionen / Impressum
Die Betriebskommission des PZM
Wir suchen . . .
Die Betriebskommission hat den Zweck, diskret und absolut vertraulich, die
Zusammenarbeit zwischen der Direktion des PZM und dem Personal sowie
zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Nationalitäten zu vertiefen,
das gegenseitige Vertrauen zu fördern und so zu einer guten Arbeitsqualität
beizutragen.
Die Betriebskommission befasst sich insbesondere mit
• dem allgemeinem Ombudsauftrag
• den allgemeinen Fragen des Dienstbetriebes
• den personalrechtlichen Erlassen sowie den Weisungen und Reglementen,
die das Personal betreffen
• den baulichen Massnahmen
• der Förderung der Chancengleichheit für Frauen und Männer
• der Verbesserung der Arbeitsorganisation
• den Rationalisierungsmassnahmen
Freiwillige
Mitarbeiter
Ihre VertreterInnen in der Betriebskommission:
Nähere Informationen
erhalten Sie bei:
Friedericke Bernauer,
Telefon 031 720 81 62 oder
Rany Gartenmann,
Telefon 031 720 82 57
Vorsitz
Hans-Peter Hari
Hans
Straubhaar
Bruno
Aebischer
Beatriz
Schönenberger
Psychologe
Arbeitstraining
Interner Transport
Röntgen/EEG
Tel. 8153­
Tel. 8353
Tel. 8691
Tel. 8245
Monja Kadrija
Reto Dreier
Silvia Lüthi
Thomas Schori
Reinigung
Pflege
Pflege
Therapeut
Tel. 8710
Tel. 8541
Tel. 8420
Tel. 8344
Michael Häberli
Für Probleme und Anliegen nehmen Sie direkt mit
uns Kontakt auf, mailen Sie uns oder benutzen Sie
den Briefkasten beim Empfang!
betriebskom@gef.be.ch
Männer und Frauen
Freiwillige durchbrechen
die Isolation hospitalisierter Menschen und bauen
Brücken zwischen dem Dorf
Münsingen und dem
Psychiatriezentrum.
Haben auch Sie Zeit und
Interesse an einem freiwilligen Einsatz im Psychiatriezentrum Münsingen?
Impressum
Die PZM-Zytig erscheint viermal
jährlich, 4/11, Nr. 105, 26. Jahrgang
© Psychiatriezentrum Münsingen
Auflage 1200 Exemplare
Redaktions-Kommission:
Joanne Bisig, Chef-Redaktorin,
H 1., Tel. 8123
Roland Baur, Miterzieher, 25.1,
Tel. 8460
Priska Lüthi, Fachfrau Betreuung,
43.2, Tel. 85 20
Corinne Theiler, Sekretariat T + B,
Tel. 8741
Myriam Thierstein, Stv. Leiterin
Restaurant, H 3, Tel. 8671
Mike Sutter, PR-Fachmann,
H 1.314, Tel. 8122
Frédérique Marc, dipl. Pflegefachfrau, 45 EG, Tel. 8580
Lektorin: Christine Klopper,
Ursula Zesiger
Druck und Ausrüstung:
Lüthi Druck AG,
Herzogenbuchsee
Papier:
Plano Jet Offset hochweiss,
holzfrei
Technik und Bau
Tel. 8761­
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
31
Clubs
Freizeit-Treff - Thun
Freizeit-Treff
Am Blüemlimattweg 2a, 3600 Thun
Mittwoch-Treff 18.00 - 20.00 h
Samstag-Treff 10.00 - 16.00 h
Kontaktadresse und weitere
Auskünfte:
Wohnen und Freizeit
Hohmadstrasse 36 K, 3600 Thun
Montag – Freitag, 09.00 – 17.00 h
033 222 47 35
Samstag, 10.00 – 16.00 h
079 284 22 54
im Freizythus Münsingen
Schlossstrasse 5, 3110 Münsingen,
fünf Minuten vom Bahnhof
Kommen Sie schnuppern!
Jeden Donnerstag, 17.45 – 20.00 h
. . . schwatzen, spielen, Kaffee- und
Tee trinken, malen, ausruhen, Speckstein bearbeiten, spazieren . . .
Auskunft erteilt:
Andy Brunner
Psychiatrischer Dienst Münsingen
031 724 56 00
Club Mitenand 85
Club 92 – Biel
Im CBZ, Ilfisbrücke
Bernstrasse 35, 3550 Langnau
jeden Donnerstag um 14.00 bzw.
17.00 h
Kontaktadressen und Auskunft:
Esther Braun
034 402 35 14
Judith Eggimann
034 496 63 63
Sonja Morgenegg
034 480 17 05
Anna Schneider
034 402 26 93
jeden Freitag von 14.30 bis 17.00 h,
Villa Choisy (UG) Juravorstadt 41, Biel
Auskunft: Club 92, c/o Pro Infirmis
Biel, Reitschulstrasse 5, 2500 Biel 3
Verantwortliche:
Franco Cappello, Elke Marchand
Telefon 032 324 25 23
Verena Moser, Christine Stabler
Telefon 032 329 32 32
Woche Träff
ein Angebot für Menschen mit
einer psychischen Erkrankung
Jeden Dienstag um 14.30 – 16.30 h
Taubenstrasse 4, Bern
(altes Pfarrhaus Dreifaltigkeitskirche)
Leitung/Kontakt:
Josef Vogel, dipl. Sozialarbeiter,
Telefon 031 313 57 65
Gesprächsgruppe
ein Angebot für Menschen mit einer
psychischen Erkrankung
Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat,
jeweils um 14.30 – 16.00 h,
Brunngasse 30, Bern
Leitung/Kontakt:
Josef Vogel, dipl. Sozialarbeiter,
Pro Infirmis, Beratungsstelle Bern,
Brunngasse 30, Postfach, 3000 Bern 7
Telefon 031 313 57 65,
32
VASK
Vereinigung der Angehörigen von
Schizophreniekranken
VASK Bern, Postfach 8704, 3001 Bern
E-Mail: sekretariat@vaskbern.ch
Beratungstelefon:
• Tel. 031 311 64 08
Marktgasse 36, 3011 Bern
Mittwoch 9 – 11 h,
Freitag 13 – 15 h
• Neumitgliedertreffen
• Selbsthilfegruppen für Angehörige von an Schizophrenie Erkrankten
• Sonntagsstube für an Schizophrenie Erkrankte
• www.vaskbern.ch
Selbsthilfezentrum
Vermittlung, Koordination und
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen
Selbsthilfezentrum Kanton Bern
Marktgasse 17, 3600 Thun
Telefon 033 221 75 76
Fax 033 221 75 74
www.selbsthilfe-kanton-bern.ch
Selbsthilfegruppe
Depressionen, Burgdorf
Die Gruppe trifft sich 14-täglich am
1. und 3. Montag im Monat, 19 – 21 h,
im Angestelltenhaus Spital Burgdorf.
Ziel: Umgang mit der Krankheit,
Austausch. Auskunft: Kontaktperson
Susanne Räber, 062 965 24 32 oder
Selbsthilfezentrum
Stamm-Treff-Steinhof,
Burgdorf
Die Gruppe trifft sich jeden Mittwoch von 18.30 – 20.30 h im Restaurant Steinhof, Burgdorf. Ziel:
Freizeitbeschäftigung, Spielen, Alltagssituationen besprechen – offen
für Menschen mit unterschiedlichen
psychischen Krankheiten.
Auskunft: Sara Zeller, 034 422 90 39
oder Renzo Schneider, Psychiatrischer
Dienst Burgdorf, 034 421 27 17.
Club 88, Langenthal
Die Gruppe trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um 19 h im Kath.
Kirchgemeindehaus in Langenthal.
Ziel: Kontakt zu Gleichbetroffenen,
Übungsfeld, Austausch.
Kontaktaufnahme über Gabriela Winiger, Psychiatrisches Ambulatorium
Langenthal 062 916 43 00 oder
079 653 28 40
Angst und Panik
Die Gruppe trifft sich jeweils 14-täglich am Mittwoch, 19 – 21h im Selbsthilfezentrum Emmental-Oberaargau,
Lyssachstrasse 91, 3400 Burgdorf.
Ziel: sich Kennenlernen, Austausch,
mit der Krankheit umgehen lernen
Auskunft: Selbsthilfezentrum
Emmental-Oberaargau, 034 422 67 05
Gruppe in Gründung: Borderline
Selbsthilfegruppe für Betroffene.
Auskunft: Selbsthilfezentrum Emmental-Oberaargau, 034 422 67 05
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Agenda
Gottesdienste
Rund ums PZM
Gottesdienste in der Kapelle,
sonntags, 9.30 Uhr
20.12.Hofweihnacht im PZM
17 Uhr, beim Weihnachtsbaum neben dem Restaurant
04.12.Pfarreileiter Felix Klingenbeck
11.12.Pfarrer Philippe
Amman,Singgottesdienst
mit ad-hoc-chor und
Therese Räss
18.12.Pfarrerin
Marianne Heuberger
25.12.Pfarrer Philippe Amman,
Abendmahlsfeier an Weihnachten
01. 01.Pfarrerin Maria Fuchs
Keller
08. 01.Pfarrer Philippe Ammann
15. 01.Pfarrer Claude Belz
22. 01.Pfarrer Philippe Ammann,
Abendmahlsfeier
29.01.Pfarrerin Maria Fuchs
Keller
05.02.Pfarrer Philippe Ammann
12.02.Pfarrer Markus Zürcher
19.02 Pfarrer Markus Zürcher,
Abendmahlsfeier
26.02.Pfarrer Philippe Ammann
04.03.Pfarrerin Verena Schär,
Pfarrer Philippe Ammann
und Vorbereitungsgruppe;
Segnungsgottesdienst mit
Abendmahl und Salbung
11.03.Pfarrer Philippe Ammann
18.03.Pfarrer Andreas Lüdi
25.03.Pfarrer Philippe Ammann
21.12.Wintersonnenwende
19.30 Uhr im Labyrinth zwischen Haus 45 und 46
23.12.Adventsfenster-Rundgang
Treffpunkt 18.15 in der Halle
des Restaurants (Haus 3)
09.01.Neujahrsapéro
16 Uhr im Casino (Haus 2)
27.01.PZM-Saujass
20 Uhr im Restaurant
20.03.PZM-Info
14 Uhr, Haus 3, Raum 3
Fitness
für Mitarbeitende

Fit Dance & Pilates, Doris Lindau
donnerstags 11.45 – 12.30 Uhr
 Fussball
dienstags 17.00 – 18.15 Uhr,
Sportplatz PZM,
(April – Oktober)
montags, 12 – 13 Uhr
Schlossmatt-Sporthalle
(November – März)
Kontaktperson:
Fredy Bichsel, Tel. 8650
Christian Kämpf, Tel. 8137
 Fitnesstraining Obelix
Kraftraum Haus 22, 4. OG
Öffnungszeiten:
Mo – So, 9 – 20 Uhr
Auskunft: Physio-Team
21.03.PZM-Info
15.30 Uhr, Haus 3, Raum 3
Konzerte
22.01.«Hang und Horn»,
15 Uhr im Casino (Haus 2),
Bruno Bieri, Alphorn
Omri Hason, Hang
Dampfbahn Aaretal
6. Dezember
Chlousefahrt
16 bis 20 Uhr
Die PZM-Zytig wünscht allen Leserinnen und Lesern eine
schöne Weihnachtszeit.
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
33
Ein vielfältiges Angebot von Produkten
aus unseren Werkstätten
finden Sie in unserem Verkaufsladen.
Öffnungszeiten Holzhaus
Montag – Freitag
8 – 11 Uhr und 13 – 16 Uhr
PZM Psychiatriezentrum Münsingen
3110 Münsingen
031 720 81 11
031 720 88 00
info.pzm@gef.be.ch
www.be.ch/pzm
34
PZM-Zytig Hauszeitung des Psychiatriezentrums Münsingen 4/11
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
60
Dateigröße
3 375 KB
Tags
1/--Seiten
melden