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1 Die Technik 2 Was ist Drupal? - AUGE e.V.

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AUGE e.V.
Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
1 Die Technik
Hinweis: dieses Skrip ist ein Auszug aus einem 12-stündigen Drupal-Kurs und zeigt die Installation
und Grundkonfiguration eines Drupal-Systems. Zum besseren Verständnis empfiehlt es sichden
Video-Mitschnitt des Vortrages anzuschauen.
1.1 Schulungssystem:
Webbrowser: empfohlen wird Firefox 3.x
Drupal 6.x
zusätzlichen Module:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
CCK
CKeditor
Filefield
IMCE
Pathauto
Poormanscron
Token
Weitere nützliche Werkzeuge:
MySQLdumper: erstellt Datenbank-Backups
Firebug: Firefox-Add-On für die Fehlersuche bei der Website-Entwicklung
Dummy Lipsum: Firefox-Add-On für die Generierung von Blindtexten
NoScript: Add-On für Firefox, dass Skripte auf Websites deaktivieren kann
Web Developer: Toolbar mit diversen nützlichen Werkzeugen für die Website-Entwicklung
2 Was ist Drupal?
Drupal ist ein Datenbank basiertes Content Management Framework. Geschrieben in PHP und
lauffähig mit den Datenbanksystemen MySQL und PostgreSQL.
Ein Framework (engl. für „Rahmenstruktur, Fachwerk“) ist ein Programmiergerüst, das in der
Softwaretechnik, insbesondere im Rahmen der objektorientierten Softwareentwicklung sowie bei
komponentenbasierten Entwicklungsansätzen, verwendet wird.
Es ist eine Art Baukasten für Entwickler, um Content-Management-Systeme zu realisieren.
Drupal ist Open Source und unterliegt der GNU/GPL-Lizenz, d.h. jeder hat Zugang zum Quellcode
und kann diesen einsehen, verändern und weitergeben.
2.1 Was kann man mit Drupal machen?
•
persönliches Weblog
•
Firmenwebsites
AUGE e.V.
Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
•
Nachrichtenmagazine
•
Online-Shops
•
Online Communities
•
Kampagnen (Wahlkampf, Marketing, Spendenakquisition)
•
Intranet
•
Newsseiten
•
Projektseiten
•
Wiki
=> Drupal ist eine Art „Schweizer Offiziersmesser“ für die Bereitstellung von Content im Web.
=> aber: es ist in der Regel den Spezialisten unterlegen. Wer nur ein Forum/Wiki/Weblog braucht
ist u.U. mit einer speziellen Software besser bedient, z.B. vBulletin, Mediawiki, Wordpress
2.2 Struktur eines CMS
•
Frontend / Backend
•
Zugriffsrechte
•
Inhalte
•
Konfiguration
•
Workflow
•
Erweiterungen
•
Templates
2.3 Was bietet Drupal?
Die Kernfunktionen von Drupal
•
Benutzerverwaltung und Anmeldesystem
•
Inhaltserstellung
•
Kommentarsystem
•
Blog-Funktionalität
•
Forum
•
News-Aggregation
•
Umfragen
•
Kontaktmöglichkeiten
2.4 Weiterführende Informationen
Drupal Homepage (englisch): http://drupal.org
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Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
Deutsche Drupal-Community: http://drupalcenter.de
Mysqldumper Homepage: http://www.mysqldumper.de/
YAML Homepage: http://www.yaml.de/
YAML für Drupal Homepage: http://www.yaml-fuer-drupal.de/
CKeditor Homepage (englisch): http://ckeditor.com/
Infos zu HTML: http://de.selfhtml.org/
Infos zu PHP: http://www.selfphp.de/
Infos zur crontab: http://de.wikipedia.org/wiki/Cron und
http://www.linuxhilfen.org/befehle/crontab.html
Cheat-Sheets: http://www.cheat-sheets.org/
Bücher:
Titel: Using Drupal
Verlag: O'Reilly
Autoren: Jeff Robbins, Angela Byron, Addison Berry, Jeff Eaton, Nate Haug, James Walker
ISBN: 978-0-596-51580-5
Erschienen: Januar 2009
Taschenbuch: 492 Seiten
Sprache: Englisch
Preis: 35,95 €
Titel: Drupal 6: Websites entwickeln und verwalten mit dem Open Source-CMS
Broschiert: 346 Seiten
Verlag: Addison-Wesley, München; Auflage: 1 (28. August 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3827326087
ISBN-13: 978-3827326089
Preis: 29,95 €
DVD zum Buch
Titel: Video 2 Brain Drupal 6
ASIN: 3827361346
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Preis: 39,95 €
3 Drupal verstehen & installieren
3.1 Terminologie
•
Was ist der Core?
drupal ohne zusätzliche Module
•
Module
AUGE e.V.
Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
Modul oder Feature? Feature für eine neue Funktionalität; Module stellen Funktionen bereit
•
Block
Blog <> Block besser Weblog <> Blöcke
•
Box
Box als Block oder als Kommtar-Box; Tabelle Boxes enthält Blöcke
•
Content Type <> Inhaltstyp
→ Filter
•
Node (Kernkonzept von drupal, Node = strukturierter Inhaltstyp)
Node = Informationseinheit? nicht immer: Term, User u.a.
Nodes: Node-Referenzen
•
Was sind Revisionen?
•
An welchen Stellen kann man Drupal beeinflussen (und wo sollte man es unterlassen)?
•
Taxonomy <> Kategorien
Attribut = Term >> Taxonomie
•
Seite = Site? Besser: Seite = page und Site = Website
•
User <> Benutzer
→ User 1 = Superadmin
•
Roles / Rollen
•
Permissions / Zugriffsrechte
•
Was passiert beim Bootstrap?
•
Baron Münchhausen >> sich selbst aus dem Sumpf ziehen
komplexe Architektur beim Aufruf von index.php starten >> lädt diverses Zeug nach
index.php >> Bootstrap >> Content nach Pfad >> Seitendarstellung Hooks
•
Mechanismus, um Änderungen von Drupal-Funktionen durchzuführen oder neue
Funktionen einzuführen. Niemals die Core-Dateien hacken! Immer die Hooks
verwenden... man kann auch neue Hooks in seinen Modulen bereitstellen.
•
Nicht ganz einfach zu verstehen. Ist auch nicht so richtig anschaulich dokumentiert
•
Programmablauf: URL-Verarbeitung >> Node-Aufruf >> Node-Darstellung >>
Block-Bereitstellung
•
Priorisierung von Hooks, wenn 2 den gleichen Hook verwenden? >> Gewichtung in
Datenbank möglich = Reihenfolge, gibt es aber nicht immer. Ggf. gibt es
verschiedenen Hooks oder Hooks mit unterschiedlichen Zuständen.
•
Eigene Hooks machen: Bsp: Textsammlung Jedes Modul darf Text auf eine Seite
schreiben; Z.B. für Credits etc. Jede Funktion fängt mit dem Hook-Namen an >>
sonst u.U. WSoD (White Screen of Death) wenn nämlich noch ein anderes Module
die gleiche Funktion hat.
•
Hooks werden nur von Programmierern verwendet. Fast, es gibt noch das triggerModul, das Hooks auslösen kann. Unterschied Features: transferiert AdminEinstellungen von Entwicklungsumgebung z.B. API i.d.R. Sammlung von Hooks
und anderen Funktionen
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Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
•
•
•
Theming
•
Themes >> Regionen
•
Was heißt, eine Theme-Funktion zu "überschreiben"?
•
Aufruf Theme-Funktion theme("name", $irgendwas);
•
Funktionen: meintheme_name(); phptemplate_Name(); thema_name(); OriginalFunktion
•
hilfreich: Devel- bzw. Themerdeveloper-Modul verwenden
„Snippets“ wohin kommt der Code?
•
Inhalt > Hooks .module
•
Struktur: theme > HTML-Ausgabe
•
Optik: CSS >.css
Nach welchen Kriterien wählt man Komponenten aus?
3.2 Systemanforderungen:
•
PHP-fähiger Internet-Server, empfohlen wird Apache (1.3 oder 2.x) da die Mehrzahl der
Entwickler und Anwender dieses System einsetzen. Microsoft IIS (Version 5, 6 oder 7) geht
jedoch auch.
•
PHP ab Version 4.3.5, empfohlen wird PHP 5.2.x. PHP 5.3 wird erst ab Drupal 6.14
unterstützt. Zusätzlich muss ein passender Datenbank-Konnektor in PHP installiert und
aktiviert sein (mysql, mysqli oder pgsql)
•
Datenbank-Server:
MySQL (empfohlen)
bis Drupal 5.x MySQL 3.23.17 oder höher; empfohlen MySQL 4.1 oder höher.
Drupal 6 unterstützt MySQL ab 4.1, empfohlen
Drupal 7 unterstützt nur noch MySQL 5.0 oder höher
PostgreSQL:
bis Drupal 5: PostgreSQL 7.4 oder höher
ab Drupal 7 nur noch PostgreSQL 8.3 oder höher
•
Browser:
Internet Explorer ab 6.x
Firefox ab 2.x
Opera ab 7
Safari ab 1.x
Camino ab 1.x
Google Chrome
aktiviertes Javascript empfiehlt sich aus Komfortgründen
3.3 Basis-Installation
siehe auch http://drupal.org/node/628292
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Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
1. aktuelles Drupal-Paket downloaden
Original-Seite: http://drupal.org/project/drupal
Mit deutschen Sprachdateien und YAML-Framework: http://www.yaml-fuer-drupal.de/
2. Paket entpacken
3. Unterverzeichnisse ../sites/all/modules und sites/default/files anlegen
4. Datenbank einrichten
5. ../sites/default/default.settings.php nach settings.php kopieren und Schreibrechte gewähren
6. Module von http://drupal.org/project/Modules/name runterladen, entpacken und in
../sites/all/modules kopieren
Ggf. zusätzliche Skripte wie CKeditor (kommt in Unverzeichnis
../sites/all/modules/ckeditor/ckeditor)
Wo kommen die Module her? => http://drupal.org/project/Modules/name
und hier gehören Module rein:
nicht hier!
7. Datei ../sites/all/modules/pathauto/i18n-ascii-example.txt in i18n-ascii.txt umbenennen
(wird später für die Ersetzung der Umlaute in den „lesbaren URLs“ benötigt)
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Vortrag „Drupal in 45 Minuten“, Regionalgruppe Frankfurt/Rhein-Main
8. Ggf. zusätzliche Themes in ../sites/all/themes kopieren
9. Alles per FTP in das Root-Verzeichnis der Website laden.
10. Installationsskript starten. Dieses fragt alle notwendigen Daten, richtet den Superuser an und
legt die Datenbanktabellen an.
Wichtig: der bei der Installation angelegte User 1 darf niemals gelöscht werden!
11. Hinweise auf Seite 1 beachten
4 Die Grundkonfiguration
4.1 Einloggen
Als User 1
4.2 Wichtige Einstellungen
Verwalten >> Berichte
•
Statusbericht prüfen
•
Verfügbare Aktualisierungen
Verwalten >> Benutzereinstellungen:
•
Achtung, Drupal ist sehr freigiebig beim Anlegen neuer Accounts, das kann jeder selber
machen. Also lieber auf "Nur Administratoren können neue Benutzerkonten erstellen."
stellen.
Verwalten >> Einstellungen
Dateisystem:
•
prüfen ob öffentliche oder private Einstellung; ggf. Pfade anpassen
Datum und Uhrzeit
Fehlermeldungen
Leistung
Lesbare URLs einschalten
Website-Informationen:
•
Namen eintragen
•
E-Mail eintragen
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Verwalten >> Module
•
Module aktivieren und konfigurieren
CCK (Content Construction Kit): Content, Text
CKEditor
Filefield
IMCE
Poormanscron
Token
Pathauto (Liste der auszuschließenden Wörter eintragen (standardmäßig nur in Englisch
vorhanden)
Poormanscron
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