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Churchill und Bomber Harris - Kriegsverbrecher, was sonst! Die

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Foren » Forum » Verbrecher und Verbrechen gegen das Deutsche Volk » Kriegsverbrecher
Winston Churchill
[1]
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The Real Blaze
Churchill und Bomber Harris - Kriegsverbrecher, was sonst!
Die Führermeinung über Churchill: »Churchill ist der übelste Typ eines korrupten
Journalismus« »Der Mann hat selbst geschrieben: man glaubt nicht, was man im
Krieg mit Lüge alles machen kann! Ein amoralisches, widerwärtiges Subjekt! Ich
bin überzeugt, daß er sich drüben seinen Sitz schon ausgesucht hat. Nicht nach
Kanada geht er, er geht nach Amerika. In Kanada schlagen sie ihn tot.«
Die Kriegsverbrechen Churchills und Bomber-Harris
Am 3.7.1943 in der Nacht zum 4. Juli werfen 589 britische Flugzeuge in einem Terrorangriff
1808 t Bomben auf Köln.Erneut wütete der Tod starben unschuldige deutsche Zivilisten
durch die Terrorbomberflotten der RAF.
das sinnlos zerstörte Köln
Die Schuldigen dieses Massenmordes saßen in London und rieben sich über jeden toten
Deutschen die Hände: Winston Churchill, der uns Deutsche nur die "Hunnen" nannte und
sein williges Werkzug Luftmarschall Arthur Harris , genannt "Bomber Harris".
Churchill:"«Wir haben 6 oder 7 Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise
werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist.»
Churchill, nach James F. Byrnes’ Steno an der Konferenz von Jalta, 7Feb1945 (HS Truman
Bibliothek, Independence, Missouri/USA).
Bomber-Harrys
Das Ziel der Angriffe auf Berlin war «to cause the heart of the German nation to stop
beating». Als man ihn aufforderte, den Anteil der Brandbomben zu erhöhen, sprach Harris
sich für die Sprengbomben aus: «Ich bin nicht einverstanden. Die Wirkung von HE (High
Explosives) auf die Moral ist gross. Die Menschen können dem Feuer entfliehen und die
Wirkung eines reinen Brandbomben-Raids wäre gleich Null. Zusätzlich zum Horror des
Feuers muss den «Boche» das Gemäuer auf die Köpfe fallen – es muss die Boche töten und
die Boche terrorisieren.» «Les boches» = abwertende französische Bezeichnung für die
Deutschen – für die Amis waren sie die «Krauts», dh Krautfresser.
Später brüstete sich Harris vor einem britischen Verkehrspolizisten, jeden Tag mehrere
tausend Deutsche umzubringen.
Churchill hatte nur ein Ziel für das Deutsche Reich und der Deutschen Bevölkerung und
drückte sich so darüber bezeichnend aus:"«Der Feind muss brennen und bluten, wie immer
möglich.»(1941)«Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen.»
«Es gibt eine Sache, die Hitler niederwirft, und das ist ein absolut verwüstender
Ausrottungskrieg durch sehr schwere Bomber von diesem Land hier (England) gegen die
Nazi-Heimat.»
Gegen Ende der Vernichtungsfeldzugs gegen Deutschland (März 1945) sah Churchill ein,
dass man zu Präzisionsbombardierungen übergehen sollte:«Es scheint mir die Zeit ist
gekommen, dass wir die Bombardierung von deutschen Städten nur zur
Verstärkung des Terrors überdenken sollten. Sonst erobern wir ein total zerstörtes
Land.»
Was für entlarvende Aussagen!
Es war der Bomber Holocaust! Kein anderes Wort bezeichnend treffender diesen geplanten
und durchgeführten Massenmord am deutschen Volk!Und so einen Menschen, dem es auf
eine Million tote Deutsche mehr oder weniger nicht ankam, wurde von Deutschen mit
extremen Kurzzeitgedächtnis der Karlspreis verliehen. Dazu noch einmal Churchill:"«Die
Geschichte wird freundlich sein zu mir, denn ich beabsichtige, sie zu schreiben.»
Churchill der Rassist sagte über die englische Kolonialpolitik 1937:"Ich bin nicht damit
einverstanden, dass ein Neidhammel («a dog in a manger» – Churchill meinte damit die
Urbevölkerungen, die neidisch sein sollten auf die neuen Herren in ihrem Lande) das
ultimative Recht auf seinen Besitz hat, auch wenn er schon lange dort war. Ich gestehe ihm
dieses Recht nicht zu. So bin ich nicht damit einverstanden, dass den Indianern in Amerka
grosses Unrecht widerfahren ist oder den Schwarzen in Australien. Ich bin nicht damit
einverstanden, dass diesen Völkern Unrecht geschehen ist durch den Umstand, dass eine
stärkere Rasse, eine hochwertigere Rasse, eine intelligentere Rasse («a more worldly-wise
race») um es so auszudrücken, gekommen ist und ihren Platz eingenommen hat.»Chuchill
lies Negerdörfer in Afrika aus der Luft ausradieren und Senfgasbomben auf Kurdengebiete
fallen.
Überliefert ist ein reger Briefwechsel zwischen Winston Churchill und Josef Stalin; Churchill
erstattete detailliert Bericht über die Erfolge der Städtebombardements, legte oft sogar
Luftaufnahmen und Dias bei. So erhielt Stalin am 12. Januar 1944 von Churchill eine
Geheimbotschaft mit dem launigen Text: ,Teilen Sie mir bitte rechtzeitig mit, wann wir
aufhören sollen, Berlin zu zerstören, damit genügend Unterkünfte für die Sowjetarmee
stehen bleiben.´ Stalin antwortete todernst: ,Unsere Armeen haben in der letzten Zeit
wirklich Erfolge erzielt, aber bis nach Berlin ist es für uns noch sehr weit... Folglich brauchen
Sie die Bombardierung Berlins nicht abzuschwächen, sondern sollten Sie möglichst mit allen
Mitteln verstärken.´ Der Angriff auf Dresden wurde den Sowjets durch die US-Militärmission
in Moskau vorab mitgeteilt; sie erhoben keine Einwände. Der in Moskau lebende KPDFührungskader Anton Ackermann äußerte sich im Februar 1945, in Kenntnis der schweren
Luftangriffe und eventuell auch in Kenntnis des Angriffes auf Dresden, anerkennend
darüber, wie ,die amerikanischen und englischen Luftflotten täglich stärker auf das
rückwärtige Gebiet jener deutschen Armeen wirken, die der Roten Armee gegenüberstehen
und dieser somit vom Westen her helfen.
Das Denkmal der Schande in London für "Bomber Harris
Unter dem Denkmal sollte man seine Zitate meiseln, damit jeder Mensch dort auch lesen
kann, was für Massenmörder dieser Mensch war.1953 ist er sogar geadelt worden und noch
1992 hat die Queen dieses großes Denkmal von ihm in London enthüllt.Egal was die Queen
dann in Dresden auf ihren Besuch sagte: An diesen schändlichen Akt muß man sie meßen!
Es gibt über 5 000 Denkmale in Deutschland, die allesamt an die NS-Zeit erinnern und uns
mahnen sollen. Aber keines dient dazu, unsere eigenen Verluste zu betrauern...
Über die Vernichtung Dresdens und den Massenmord an Dresdnern und abertausenden
Flüchtlingen:"«Ich glaube nicht, dass die verbliebenen deutschen Städte die Knochen eines
einzigen britischen Grenadiers wert sind.»
Hätten Churchill und sein Bluthund « Bomber-Harris» (der Erfinder der FlächenBombardierungen, 1892–1984) auf der andern Seite gestanden, wären sie vom Nürnberger
Tribunal als Kriegsverbrecher angeklagt und zum Tode durch den Strang verurteilt worden.
Luftmarschall Arthur Harris war der Erfinder der Idee, deutsche Wohnviertel zu vernichten,
um Deutschland zu demoralisieren. Er ist verantwortlich für die Hundertausenden zivilen
Opfer in Köln, in Hamburg, in fast jeder größeren deutschen Stadt. In der Nacht vom 13.
zum 14. Februar 1945 befahl er seine Vernichtungsmaschinerie nach Dresden. Schon am
Abend des 13. Februar wurden 400.000 Brandbomben auf die schutzlose Kunstmetropole
geworfen, in der Nacht weitere 200.000, am Mittag des 14. Februar noch einmal 50.000
Stück. Viele der Flugzeugbesatzungen zeigten sich beschämt, weil sie völlig unbehelligt
wüten konnten, so zeigt ein während des Bombardements mitgeschnittener Film tatsächlich
nicht ein einziges Abwehrfeuer. Das Feuer in Dresden dagegen war noch in 320 Kilometer
Entfernung zu sehen. Als die Briten wieder abzogen, waren schon die Amerikaner mit 1350
weiteren Maschinen unterwegs und vernichteten, was den ersten Sturm vielleicht
überstanden hatte. Wie viele unschuldige Menschen in dieser Nacht verbrannten, hat
niemand genau zu beziffern vermocht.Um keine Opferzahlendiskusion zu beginnen: Die
genaue Zahl der Opfer kann niemand mehr genau ermitteln.Schätzungen der Amerikaner
gehen bis 250000 Opfern.Dabei wurden mehr unregistrierte Flüchtlinge(hauptsächlich
Schlesier) getötet als Dresdner Bürger.
Harris erklärte die Vernichtung deutscher Städte so:
Memorandum vom 28. Juni 1942 die Aufgaben und Leistungen des Bomber Commands
geschildert.
»Es ist unmöglich, in einer Denkschrift auch nur einen Teil der ungeheuren
Zerstörungen zu nennen, die wir in Deutschland verursacht haben. Während etwa
7000 Flugstunden benötigt werden, um ein U-Boot auf See zu versenken, konnte
mit der gleichen Zahl von Flugstunden ein Drittel der Stadt Köln zerstört
werden"...
Es wäre ehrlicher und mutiger gewesen, die zerstörten Städte nicht wieder aufzubauen, sie
zu erhalten als ewige Mahnmale gegen die Barbarei aus der Luft. Es bestand ja auch schon
ein Plan dazu: Die Ruinenstätte “Hannover” sollte so belassen und die eigentliche Stadt in
der Nähe wieder gebaut werden.In Dresden blieb auch Jahrzehnte ein Ruinenviertel stehen,
als Erinnerung an den Vernichtungsangriff.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 13.04.08 13:57 ]
The Real Blaze
Jalta 1945
Ein bezeichnendes Beispiel für Churchills Unmenschlichkeit war auch die vierte Vollsitzung
der Krim Konferenz, am Nachmittag des 7.Februar 1945. Dort wurde von Churchill,Stalin
und Roosevelt auch über die Grenzziehung gesprochen und die anstehenden Probleme,wenn
die deutschen Einwohner von dort vertrieben wurden.
Diese drei hatten nur eins übrig für das Deutsche Volk:Vertreibung,Siegerjustiz,Deportation
und staatliche Zerstückelung
Churchill sprach diesen "Nebenaspekt" an.
Er sagte,.."anders als einen erheblichen Teil der öffentlichen Meinung in England würde ihn
persönlich eine gewaltsame "Massenaussiedlung" nicht schockieren.6 Millionen Vertriebene
könnten vielleicht gehandhabt werden; was darüber hinausginge, müsse aber große
Probleme aufwerfen."
Stalin bemerkte daraufhin,.."die meisten Deutschen seien bereits vor der Roten Armee
geflohen."
Churchill:"Dadurch und durch die zahlreichen deutschen Kriegstoten würde das Problem
natürlich vereinfacht."
Roosevelt hielt sich angesichts der Übereinstimmung von Churchill und Stalin heraus.Er
ergriff während dieses Dialogs über Vertreibung und erfreulich zahlreiche deutsche
Kriegstote überhaupt nicht das Wort.
Um die Problemvereinfachung noch weiter zu forcieren ergingen ja auch direkte Befehle an
die britischen Bombercommandos ganz besonders deutsche Flüchtlinge zu vernichten.So
nachgewiesen beim Terrorangriff gegen Chemnitz, wo man besonders die aus dem
vernichteten Dresden geflohenen schlesischen Flüchtlinge treffen wollte.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 13.04.08 14:00 ]
Walter23
Zur Enthüllung des Harris Schandmals
Zitat:
[..]Noch in seinen Memoiren blieb „Bomber-Harris“ dabei: „Trotz allem, was in Hamburg
geschah, erwiesen sich die Bombenangriffe als eine vergleichsweise humane Methode.“
Freunde errichteten ihm 1992 auf den Stufen der Kirche St. Clement Danes, dicht am
Trafalgar Square, ein Denkmal; bei der peinlichen Enthüllung war die Königinmutter
zugegen.[..]
Klick1
Zitat:
[..]Erst nach seinem Tod sammelten die Überlebenden der Bomberverbände das Geld, um
ihm ein Denkmal zu setzen und eigentlich damit ihre gefallenen Kameraden und sich selbst
zu ehren. Als Schutzherrin fühlte sich die alte Königin Mutter verpflichtet, zur Enthüllung
zu kommen. Demonstrativ war die Regierung aber nicht vertreten.[..]
Klick2
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 17.09.07 19:42 ]
The Real Blaze
ich hab erst mal das gefunden bei:
http://www.badenonline.de/news/artikel.phtml?id=96&table=artikel_serien&db=news_lokales
Sein Denkmal, erst 1992 errichtet, wurde nicht aus öffentlichen Geldern, sondern aus
Spenden von Veteranenverbänden finanziert. Und zur Einweihung erschien nach einem
Signal des Premierministers kein einziges Mitglied der Regierung.
auf
http://widerhall.de/24WH-DRE.HTM
47 Jahre nach dem Massenmord von Dresden setzten Engländer dem für dieses Verbrechen
verantwortlichen,
"Bomber-Harris", ein Denkmal. Die britische Königin nahm an der Einweihung teil und
lehnte jegliche
Entschuldigung ab und der ehemalige Staatsminister Clerk lieferte die höhnische
Begründung : "Nur Domestiken
entschuldigen sich".
Waren eben beide dabei...
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 17.09.07 19:43 ]
The Real Blaze
Huch auf eine deiner Seiten gabs ja auch das zu lesen:
Meinen deutschen Freunden, die über das Denkmal entrüstet sind, gebe ich zu bedenken:
"Stellt euch vor, der Kaiser hätte den Ersten Weltkrieg gewonnen und Hitler den Zweiten,
was gäbe es heute in Deutschland für Denkmäler!"
Reverend Dr. Paul Oestreicher, Coventry, Großbritannien
na was stimmt an dieser Entgegnung nicht? Das UND. Auf einem gewonnenen 1.WK wäre
niemals ein Hitler gefolgt!Naja ist ja nur ein Referent aus Coventry, das ist weit weg vom
Festland, da kann man schon mal zusammenhanglose Geschichtsthesen
auftischen.Jedenfalls wäre ich dabei gewesen bei "diesen deutschen Freunden" hätte ich ihn
sofort darüber aufgeklärt.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 17.09.07 19:44 ]
Walter23
Zitat:
[..]Waren wohl beide dabei...[..]
Hm der Angabe aus dem Link (widerhall.de) nach würde ich diesen Punkt so nicht festsetzen
wollen, weil er lediglich von QE II spricht und die "Queen Mum" gar keine erwähnung findet,
welches aber irgendwie unlogisch ist, da wie in den von mir verlinkten Seiten (es sind nicht
meine Seitem :rolleyes: ) die "Schutzpartonin" war und damals (im WK 2) ja auch im Amte
war ;). Ein Problem hierbei ist das Datum der Statuenenthüllung noch in Zeiten "vor dem
Internet" geschah und somit die Rechereche nach autentischeren Artikeln im Internet niocht
einfach ist.
Persönlich meine ich mich erinnern zu können, dass die "Queen Mum" höchstpersönlich das
"Enhüllungsband" an jener Statue zog.
...
Bzgl. dt. Kaiser und Hitler usw...
Naja das Problem der "Kausalkettenbildung" ist in meinen Augen begründet, dass "man"
häufig sich eine solche Kette zusammenschustert jedoch dabei unterschlägt, dass es eine
"Verkettungsvorzugsrichtung" gibt. z.B. Ende WK1 => "Versailler Vertrag" => "Hitler" etc...
Man kann zwar sagen, dass es für einen späteren Status Vorbedingungen geben muss, aber
diese sind ja nicht zwangläufig, weil es bekanntermaßen diverse Einflussfaktoren gibt.
Dieser Reverend macht dann eben den Fehler, dass er aus seiner "gelernten Kette" ein Glied
herausnimmt und durch ein anderes Ersatzt, wobei er ausser acht lässt, dass die
Folgeglieder der getrennten Kette mit dem Austausch eines Gliedes nicht mehr identisch
sein können. Vielleicht hat er versucht ein einfaches leichtvorstellbares Beispiel darzulegen
und fährt damit eigebtlich auf einem falschen Dampfer durch Leben, wobei seine
Darstellung für "Otto-Normal-BILD-Leser" ja verständlich ist... :D
The Real Blaze
Das verbrecherische Hirn Churchills war für jeden Plan offen, wenn es darum ging,
das Deutsche Volk zu vernichten.
Neun Monate nach der Zerstörung der Möhne-und Edertalsperre mit etwa 1300 deutschen
Opfern, beschrieb Lord Cherwell die Wirkungsweise von Milzbrandbakterien.Seit dem Winter
1943 existierte eine mit Milzbrandsporen gefüllte 1,8 Kilogramm Bombe britischen Designs
und amerikanischer Fertigung.
ein britischer Lancaster Bomber
"Ein halbes Dutzend Lancaster-Bomber könnte genug mit sich führen, um, im Falle einer
gleichmäßigen Verteilung, jeden zu töten, der sich in einem Umkries von zweieinhalb
Quadratkilometern aufhält, und um dieses Gebiet danach unbewohnbar zu machen."
Milzbrand Opfer
Churchill reagierte ohne Verzug. Die leidige Zielpräzision würde mit Milzbrandbomben der
Vergangenheit angehören.
Am 8.März 1944 bestellte er in den USA eine halbe Million Milzbrandbomben.
"Lassen Sie mich unbedingt wissen", schrieb er an den Ausschuß der Bakteriologischen
Kriegsführung," wann sie zur Verfügung stehen.Wir sollten es als eine erste Lieferung
betrachten."
Zusatzsplitter:
Großbritannien testete 1941 eine Milzbrandbombe auf der schottischen Insel Gruinard
Island, deren Wirkung so anhaltend war, daß die Insel erst 1987 wieder betreten werden
konnte.
Die Alliierten arbeiteten während des Zweiten Weltkrieges an einer unserer Kenntnis nach
für das Ruhrgebiet bestimmten Milzbrandbombe, wovon Tausende getöteter kanadischer
Soldaten und verseuchte Inseln in der Irischen See und im St. Lorenz-Strom künden.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 13.04.08 13:59 ]
Merlin61
Mal ein "etwas" längerer Beitrag über Winston Churchill, den ich hier keinem vorenthalten
will:
Winston Churchill und die Menschenrechte
"Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely. Great men are almost
always bad men." Lord Acton
Ein karrierebewußter Politiker
Der Opportunist
Churchill in Kriegszeiten
Angriff auf Verbündeten
Terror gegen die Zivilbevölkerung
Zustimmung zu Sklavenarbeit
Auslieferung von Kriegsgefangenen
Beihilfe zu ethnischen Säuberungen
Moralische Maßstäbe in der Politik
Ein karrierebewußter Politiker
Winston Leonard Spencer Churchill, geboren am 30. November 1874, gestorben am 24.
Januar 1965, war einer der bedeutendsten Politiker des 20. Jahrhunderts. Gemessen an
seinem Einfluß auf das Weltgeschehen war er ein großer Mann. Wir wollen hier untersuchen,
ob auch auf ihn der Ausspruch von Lord Acton zutrifft, daß Macht korrumpiert und deshalb
Staatsmänner hervorbringt, die nicht nur groß, sondern auch moralisch schlecht sind.
Churchill hatte als Enkel eines Herzogs und Sohn eines prominenten konservativen Politikers
eine soziale Herkunft, die seiner politischen Karriere förderlich war. In 1900 wurde er für die
Konservative Partei in das Unterhaus gewählt. Dort fiel er durch einen
überdurchschnittlichen Ehrgeiz auf, der aber vom konservativen Premierminister Arthur
Balfour nicht befriedigt wurde, als dieser 1902 eine konservative Regierung bildete.
Enttäuscht von seinen Parteifreunden, die sein politisches Talent nicht ausreichend
würdigten, enschloß sich Churchill 1904, zur aufstrebenden Liberalen Partei zu wechseln.
Da diese aber einen Gegner des Freihandels nicht akzeptiert hätte, änderte Churchill in
dieser Frage radikal seine Position und wurde über Nacht vom Protektionisten zum
Freihändler. Dieser Gesinnungswechsel lohnte sich für Churchill, denn 1908 wurde er in die
von der Liberalen Partei gebildete Regierung berufen. Unter Premierminister Herbert Asquith
war er von 1908 bis 1910 Handelsminister, von 1910 bis 1911 Innenminister und
anschließend bis 1915 Marineminister (Erster Lord der Admiralität).
Als Minister unterstützte Churchill die sozialistische Politik seines Kollegen Lloyd George, der
1908 Schatzkanzler geworden war. Die beiden Gesinnungsgenossen waren bestrebt, durch
Wahlgeschenke Stimmenkauf zu betreiben. Der Haushaltsentwurf für 1909 sah eine
drastische Erhöhung der sozialen Ausgaben sowie der Steuerlasten vor. Diese
Umverteilungspolitik traf auf den erbitterten Widerstand der Konservativen Partei und des
Oberhauses, das sein Vetorecht nutzte, um das Haushaltsgesetz abzulehnen. In diesen
Auseinandersetzungen entdeckte Churchill sein Herz für die Armen und Schwachen und
focht publikumswirksam für den Ausbau des Sozialstaats. In 1911 wurde das Vetorecht des
Oberhauses eingeschränkt und viele der sozialistischen Projekte von Churchill und Lloyd
George konnten verwirklicht werden, so z. B. die zwangsweise Kranken-, Invaliditäts- und
Arbeitslosenversicherung.
Churchills Karriere erlitt 1915 einen Einbruch, als man ihn zu recht für die gescheiterte
Gallipoli-Kampagne (Versuch einer Invasion der Türkei) verantwortlich machte. Doch Lloyd
George, der 1916 Premierminister wurde, berief seinen Freund Churchill 1917 wieder ins
Kabinett. Von 1917 bis 1918 war Churchill Munitionsminister, von 1918 bis 1921 Kriegsund Luftfahrtminister und anschließend bis 1922 Kolonialminister.
Durch den Niedergang der Liberalen Partei ergaben sich für Churchill einige Härten.
Zwischen 1922 und 1924 war er nicht im Parlament vertreten. Doch Churchill löste das
Problem, indem er 1924 wieder die Partei wechselte. Er verließ die Liberale Partei, die ihm
nicht mehr nützlich sein konnte, und trat erneut in die Konservative Partei ein. Das war eine
erstaunliche Wende, wenn man bedenkt, mit welcher Heftigkeit Churchill nur wenige Jahre
vorher die Konservativen als Söldner der Kapitalisten angeprangert hatte. Es fiel ihm auch
nicht schwer, sich 1930 vom Freihändler zurück zum Protektionisten zu verwandeln.
Der Parteiübertritt zahlte sich wiederum aus. 1924 wurde er Schatzkanzler im konservativen
Kabinett von Stanley Baldwin und blieb bis zum Wahlsieg der Labour Partei in 1929 in
diesem Amt. In die folgenden konservativen Regierungen von Stanley Baldwin (1935-37)
und Neville Chamberlain trat er nicht ein, da er deren friedensbewahrende Politik ablehnte.
Churchill war gegen eine Selbstregierung für Indien, einen Interessensausgleich mit
Deutschland und eine Abkehr vom Versailler Vertrag.
Nach einem Stimmungsumschwung der Öffentlichkeit wurde Churchill 1939 als
Marineminister in das Kabinett von Chamberlain berufen. Vom 10. Mai 1940 bis Ende Juli
1945 war Churchill Premierminister einer britischen Allparteienregierung. Auf diese Periode
werden wir in den folgenden Abschnitten noch noch näher eingehen.
Von 1951 bis 1955 war Churchill noch einmal Premierminister einer Regierung der
Konservativen Partei. Er ließ alle sozialistischen Maßnahmen der vorherigen LabourRegierung unangetastet. Auch solche extremen Eingriffe wie die Verstaatlichung des
Gesundheitswesens, die alle Ärzte zu Angestellten des Staates machte, fand seine
Zustimmung. Die einzige Sozialisierung, die in seiner Regierungszeit rückgängig gemacht
wurde, betraf die Straßenspediteure. Unter Churchills Führung wurde die Konservative
Partei zu einer blassen Kopie der Labour Party.
Der Opportunist
"Ich achte nicht so sehr auf die Grundsätze, die ich verfechte, als auf den Eindruck, den
meine Worte hervorrufen und das Ansehen, das sie mir geben." Winston Churchill, 1898
Churchill hat zweimal seine Parteizugehörigkeit gewechselt. Sein Übertritt von der
Konservativen zur Liberalen Partei erfolgte angeblich, weil er sich für den Freihandel
einsetzen wollte. Aber in 1930 wandte er sich vom Freihandel ab und erklärte, daß er den
"Cobdenismus" (nach Richard Cobden, 1804-1865, einem Verfechter des Freihandels) für
immer abgelegt habe.
Als Handelsminister vor dem 1. Weltkrieg war er gegen eine Erhöhung der
Rüstungsausgaben, nach seiner Ernennung zum Marineminister in 1911 vollzog er eine
Kehrtwendung und sein Budget konnte nicht hoch genug sein.
Zu Beginn seiner Karriere griff er den Sozialismus an, aber bereits 1908 erklärte er in einer
Rede: "Ich bin auf der Seite derer, die denken, daß ein größeres Gemeinschaftsgefühl in
den Staat und die Gemeinden eingeführt werden sollte. Ich würde es gerne sehen, wenn der
Staat neue Aufgaben übernimmt." Im 1. Weltkrieg setzte sich Churchill für eine Ausweitung
der Staatstätigkeit ein, indem er z. B. die Verstaatlichung der Eisenbahnen forderte. In einer
Rede sagte er damals: "Unsere gesamte Nation muß organisiert werden, muß verstaatlicht
werden, wenn ihnen das Wort gefällt." Von ihm stammte der Vorschlag, aus dem britischen
Handelsministerium eine Art nationale Planungsbehörde zu machen.
Im Wahlkampf von 1945 griff er die Labour Party als totalitär an und berief sich dabei sogar
auf Friedrich von Hayeks Buch "Der Weg in die Knechtschaft". Aber es war Churchill selbst,
der 1943 die Beveridge-Pläne für den Ausbau des Sozialismus in Großbritannien akzeptiert
hatte. Bereits 1909 bezeichnete er die Konservative Partei als "die Partei der Reichen gegen
die Armen, der Oberschichten und ihrer Abhängigen gegen die Massen, der
Zufallsbegünstigten, Wohlhabenden, Glücklichen und Starken gegen die zurückgelassenen
und ausgeschlossenen Millionen von Schwachen und Armen."
In der Zwischenkriegszeit war Churchill ein entschiedener Gegner des Kommunismus. Er
bezeichnete Kommunisten als "blutige Paviane" und sprach von den "ekelhaften Mördern
von Moskau". In dieser Zeit war er ein Bewunderer von Benito Mussolini, in dem er einen
wichtigen Mitstreiter gegen die kommunistische Revolution sah. Churchill pries "den
triumphalen Kampf des Faschismus gegen die bestialischen Bestrebungen und
Leidenschaften des Leninismus" und er behauptete, daß der Faschismus "sich als das
notwendige Gegenmittel gegen das kommunistische Gift erwiesen hat". Sogar zu Adolf
Hitler fand Churchill anerkennende Worte. In 1937 schrieb er: "auch wenn man Hitlers
System nicht mag, so kann man doch sein patriotisches Werk bewundern. Wenn unser Land
besiegt wäre, würde ich hoffen, daß wir einen Vorkämpfer finden, der genauso
unbezähmbar ist, um unseren Mut wieder herzustellen und uns zu unserem Platz unter den
Nationen zurückzuführen."
Doch der selbe Churchill schloß 1941 ein Bündnis mit dem sowjetischen Diktator Stalin, der
bis dahin bereits Millionen Menschen hatte ermorden lassen. Churchill bezeichnete seinen
neuen Partner mit dem freundlichen Spitznamen "Onkel Joe" und noch 1945 zur Zeit der
Potsdamer Konferenz erklärte er: "Ich mag diesen Mann". Churchill war bestrebt, Stalins
Verbrechen zu vertuschen. 1939 wurde Polen nicht nur von deutschen Truppen, sondern in
seinem östlichen Teil auch von der Sowjetunion besetzt. Bis 1941 verschleppte das
sowjetische Besatzungsregime 1,5 Millionen Menschen in Lager. Man schätzt, daß in diesen
2 Jahren etwa 750.000 Polen von Stalins Vollstreckern umgebracht wurden. Ein bekannter
Fall ist die Ermordung von 22.000 polnischen Offizieren, die vom sowjetischen Geheimdienst
im Wald von Katyn bei Smolensk erschossen und verscharrt wurden. Den Polen im
britischen Exil, die diesen Vorfall aufklären wollten, entgegnete Churchill: "Es hat keinen
Sinn, in den 3 Jahre alten Gräbern von Smolensk herumzuwühlen."
"Churchill hatte zwar niemals einen Grundsatz, den er nicht letztendlich verriet, aber das
bedeutet nicht, daß in seinen Handlungen keine Einstellung sichtbar wurde, keine
systematische Neigung. Es gab sie und sie bestand im Abbau der Beschränkungen der
Staatsmacht." Ralph Raico
Churchill in Kriegszeiten
"Ich habe nur ein Ziel im Leben, die Niederlage Hitlers, und dies macht die Dinge sehr
einfach für mich." Winston Churchill, 1939
Welchen Gebrauch hat Churchill von der ungeheuren Machtfülle gemacht, die ihm sein Amt
als britischer Premierminister während des 2. Weltkriegs gab? Nach seiner Selbstdarstellung
vertrat er in ihm Recht gegen Unrecht, Zivilisation gegen Barbarei, das absolut Gute gegen
das absolut Böse. Wir wollen in den folgenden Abschnitten untersuchen, ob Churchills
Handeln mit den auch von Großbritannien anerkannten Normen des Völkerrechts der
damaligen Zeit in Einklang stand.
Angriff auf Verbündeten
Nach der Niederlage Frankreichs in 1940 zog sich die französische Kriegsmarine an die
nordafrikanische Küste zurück, um zu verhindern, daß ihre Schiffe in deutsche Hände fallen.
Churchill forderte jedoch von seinem Verbündeten, daß Frankreichs Kriegsmarine sich
Großbritannien zu ergeben habe. Die französische Regierung lehnte aus patriotischen
Gründen ab, da sie in eigenen Kriegsschiffen ein Zeichen ihrer Souveränität sah. Sie erklärte
überdies, daß sie ihre Flotte lieber versenken würde, als diese den Deutschen zu übergeben.
Churchill gab sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden. Gegen den Rat seiner eigenen
Flottenkommandeure befahl er die Versenkung der französischen Kriegsschiffe, die schlecht
bewaffnet und nicht kampfbereit im Hafen von Mers-el-Kebir bei Oran an der algerischen
Küste ankerten. Die britische Marine befolgte Churchills Befehl und beschoß die friedlich im
Hafen liegenden französischen Schiffe. Dabei wurden 1.500 Franzosen getötet.
Dieser unprovozierte Angriff auf einen Verbündeten ohne vorherige Kriegserklärung verstieß
gegen das damalige Völkerrecht und wäre auch nach den heutigen gesetzlichen Regeln ein
Kriegsverbrechen.
Terror gegen die Zivilbevölkerung
"Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja, zu einer Wüste." Winston Churchill,
Juni 1940
Im 19. Jahrhundert galt in den zivilisierten Staaten der Grundsatz, daß gegen die
Zivilbevölkerung nicht Krieg geführt werden darf. In einer Vielzahl internationaler
Konferenzen wurden Regeln der Kriegsführung vereinbart, die vorsahen, daß Ziel
kriegerischer Handlungen nur Personen mit Kämpferstatus (Soldaten in Uniform) sein
sollen. Zivilisten durften auf keinen Fall mit Absicht angegriffen werden.
Mit diesen Regeln brach als erster bewußt und in großem Umfang US-Präsident Abraham
Lincoln während des Sezessionskriegs (1861-1865). Wir sprechen hier nicht von
gelegentlichen Übergriffen auf Nicht-Kombattanten während des Kampfgeschehens, sondern
von der bewußten Entscheidung der politischen Führung, den Terror gegen die
Zivilbevölkerung des Feindes als strategische Waffe einzusetzen. Lincoln und Ulysses Grant,
Oberbefehlshaber der Armee der Unionisten, wollten damit die Kampfmoral der
gegnerischen Truppen brechen und den Südstaaten die wirtschaftliche Basis für den
Unterhalt ihrer Soldaten nehmen. In Ausführung dieser Strategie unternahmen die
Nordstaaten mehrere Feldzüge in das Hinterland ihres Gegners, bei denen es nur darum
ging, verbrannte Erde zu hinterlassen. Besonders berüchtigt ist der groß angelegte
Vernichtungszug der Truppen des Unionisten-Generals William Sherman durch Georgia und
South Carolina.
Auch im Burenkrieg (1899-1902), den Großbritannien gegen die Burenrepubliken Transvaal
und Oranje-Freistaat in Südafrika führte, weil die Buren (Siedler holländischer Herkunft)
sich nicht der britischen Kolonialherrschaft unterwerfen wollten, wurde von der britischen
Armee der Terror gegen die Zivilbevölkerung systematisch als kriegsentscheidende Waffe
eingesetzt. Die zahlenmäßig weit unterlegenen Buren hatten sich als unerwartet schwieriger
Gegner erwiesen, den die Briten erst durch ihre Terrortaktik besiegen konnten. Der britische
Oberkommandeur Horatio Kitchener befahl, die burischen Bauernhöfe in seinem
Machtbereich zu zerstören und die burischen Frauen und Kinder in Konzentrationslager zu
verschleppen. Die Institution Konzentrationslager wurde von der britischen Armee in
Südafrika erfunden. Auch auf den beschönigenden Namen hat sie ein Urheberrecht. Winston
Churchill nahm als Zeitungs-Korrespondent am Burenkrieg teil und hat sich enthusiastisch
über die britische Kriegsführung geäußert.
Die nächste groß angelegte Kriegsführung gegen Zivilisten erfolgte im 1. Weltkrieg, als
Großbritannien seine völkerrechtswidrige Hungerblockade gegen Deutschland verhängte.
Auf Grund dieser Blockade starben in Deutschland 700.000 Zivilisten an Unterernährung.
Churchill, seit 1911 als Marineminister für die britische Kriegsflotte verantwortlich, war einer
der Hauptverantwortlichen für diese Maßnahme.
"Vom Ausbruch der Feindseligkeiten an war Churchill, als Oberbefehlshaber der Flotte,
maßgeblich für die Errichtung der Hunger bezweckenden Absperrung Deutschlands. Das war
wahrscheinlich die wirkungsvollste Waffe, die während des Konflikts jemals von einer der
beiden Seiten eingesetzt wurde." Ralph Raico
Churchill hat als Premierminister im 2. Weltkrieg an die Politik angeknüpft, die er als
Marineminister im 1. Weltkrieg betrieb. Er wußte, daß der Terror gegen die Zivilbevölkerung
eine sehr wirkungsvolle Waffe ist, die kriegsentscheidend sein kann. Die Entscheidung zur
Wahl dieser Option scheint ihm nicht schwer gefallen zu sein, denn zumindest zu jener Zeit
hatte er eine klare Vorstellung von den Deutschen.
"Es gibt knapp 70 Millionen bösartige Hunnen, einige von ihnen sind heilbar und andere
tötbar (some of whom are curable and others killable)." Winston Churchill, April 1941
Zur Verwirklichung seines Ziels wählte Churchill die schlagkräftigste Waffe, die ihm zur
Verfügung stand. Auf seine Initiative wurde die Strategie des Luftkriegs entwickelt, bei dem
schwere Bomber gezielt Wohngebiete mit Spreng- und Brandbomben angreifen, um unter
der Wohnbevölkerung eine größtmögliche Anzahl von Opfer zur erzielen.
...
[ Editiert von Moderator Merlin61 am 10.06.06 9:36 ]
Merlin61
...
Kurz nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Sowjetunion erklärte Churchill: "Aber es
gibt eine Sache, die ihn [Hitler] zurückholt und niederwirft, und das ist ein absolut
verwüstender Ausrottungsangriff (exterminating attack) durch sehr schwere Bomber von
diesem Land hier gegen die Nazi-Heimat."
In der "Area Bombing Directive" der britischen Regierung am Bomber Command vom 14.
Februar 1942 heißt es: "Es ist entschieden, daß das Hauptziel Ihrer Operation jetzt auf die
Moral der gegnerischen Zivilbevölkerung gerichtet sein sollte, insbesondere die der
Industriearbeiterschaft."
Arthur Harris, der Kommandeur der Bomberflotte, stellte fest: "das Ziel der kombinierten
Bomberoffensive ... sollte unzweideutig dargelegt werden, als die Zerstörung deutscher
Städte, die Tötung deutscher Arbeiter und die Unterbrechung zivilisierten Lebens in ganz
Deutschland."
In einem Gespräch mit Stalin bestätigte Churchill im Oktober 1944: "Das Problem war, wie
man Deutschland daran hindern kann, zu Lebzeiten unserer Enkel wieder auf die Füße zu
kommen."
Die Luftflotten Großbritanniens und der USA haben diese Politik sehr effizient realisiert. Der
Verlauf des Bombenkrieges läßt zweifeln, ob mit ihm nur ein Sieg im militärischen Kampf
angestrebt wurde. In den 60 Monaten des Luftkriegs gegen die deutschen Städte steigerte
sich seine Intensität, je länger er dauerte und je schwächer die deutsche Abwehr wurde.
Ende 1944 war die deutsche Luftwaffe fast völlig zerstört, der deutsche Luftraum konnte
nicht mehr verteidigt werden. Obwohl es immer weniger lohnenswerte Ziele gab, fiel die
Hälfte der britischen Bombenlast in den letzten 9 Monaten des Krieges. Zwischen Januar
und April 1945 warf die anglo-amerikanische Luftflotte 370.000 Tonnen Bomben ab, das
sind 30% der Gesamtabwurfmenge. Die Zahl der täglich von Bomben getöteten Zivilisten
war von Januar 1945 bis zur Kapitulation zehnmal höher als im Durchschnitt des Jahres
1944. In den letzten Wochen des Krieges, als die Niederlage Deutschlands bereits absolut
gewiß war, wurde über ein Dutzend deutscher Städte zerstört, darunter Freiburg, Nürnberg,
Mainz, Magdeburg, Worms, Trier, Chemnitz, Potsdam, Danzig, Würzburg und Dresden.
Der Bomberangriff auf Dresden bewirkte ein Massaker an der Zivilbevölkerung, das in der
modernen Kriegsgeschichte ohne Beispiel ist. Die sächsische Stadt wurde vom 13. bis zum
15. Februar 1945 bombardiert. Dresden hatte keine militärische Bedeutung und war
unverteidigt. In der Stadt wurde ein Feuersturm ausgelöst, der zu einem Brand auf einer
zusammenhängenden Fläche von mehreren Quadratkilometern führte, in dem die
Temperatur auf 800 Grad stieg. Die Stadt war mit Flüchtlingen aus Schlesien überfüllt, die
dort eine sichere Zufluchtsstätte zu finden hofften. Daher die hohe Opferzahl, die sich
allerdings nicht genau bestimmen läßt, da im Feuersturm viele Opfer spurlos verbrannten.
Die alliierten Bomber töteten während ihres dreitägigen Angriffs mindestens 150.000
Menschen, es ist aber wahrscheinlich, daß etwa 250.000 Zivilisten dem Bombenterror zum
Opfer fielen.
Ein Beispiel für den alltäglichen Bombenterror kurz vor Kriegsende ist der Angriff auf
Pforzheim in der Nacht zum 24. Februar 1945. In der Stadt verbrannten 4,5
Quadratkilometer, 20.000 Menschen wurden getötet. Die kleine Schmuck- und Uhrenstadt
hatte keine militärische Bedeutung. Es gab in dem Ort keine Rüstungsbetriebe, deshalb war
Pforzheim so gut wie unverteidigt.
Wozu diese Angriffe auf unverteidigte Zivilisten, wenn der Krieg so gut wie
gewonnen war?
Warum auf jemand eintreten, der bereits auf dem Boden liegt und sich nicht
wehren kann?
In den letzten Kriegstagen erkannte Churchill, daß diese Art des Bombenkriegs für ihn
kontraproduktiv war, denn sie schmälerte die Beute des Siegers. Am 28. März 1945 schrieb
Churchill dem alliierten Generalstab: "Mir scheint nun der Augenblick gekommen, in dem
man die Frage überprüfen muß, ob deutsche Städte nur deshalb bombardiert werden sollen,
um den Terror, wenn auch unter anderen Vorwänden, zu erhöhen. Andernfalls bekommen
wir die Verfügungsgewalt über ein äußerst zerstörtes Land."
Durch den Bombenterror wurden 700.000 Zivilisten getötet und weitere 800.000
schwer verwundet. 75.000 Opfer des Bombenkriegs waren jünger als 14 Jahre
(45.000 Knaben und 30.000 Mädchen). 116.000 Kinder wurden verletzt. 6
Millionen Menschen verloren ihre Unterkunft und gesamte Habe. Unersetzliche
Kunstschätze und Baudenkmäler wurden zerstört.
Nach Kriegsende versuchten die Siegermächte, den von ihnen angerichteten
Schaden einzuschätzen. Sie zeigten sich überrascht, daß die Opferzahlen geringer
waren, als sie während des Krieges angenommen hatten. Sie hatten offensichtlich
eine größere Wirkung ihrer Luftkriegsführung angestrebt.
"Die Summe der zivilen Verluste ist weit entfernt von der allgemein erwarteten
Gesamtzahl von mehreren Millionen." The United States Strategic Bombing Survey
Es spricht für die Zivilgesellschaft in Großbritannien und den USA, daß trotz der weit
verbreiteten Kriegshysterie der Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung von vielen
Menschen kritisiert wurde. Joseph Schumpeter, der seit 1932 in Harvard unterrichtete,
sagte "jedem, der es hören wollte", daß Churchill und Roosevelt mehr zerstören, als dies
Dschingis Khan je getan hatte. George Bell, ein Bischof der anglikanischen Kirche, stellte am
9. Februar 1944 im britischen Oberhaus fest:
"Ich verlange, daß die Regierung angeprangert wird wegen ihrer Politik der
Bombardierung feindlicher Städte im gegenwärtigen Umfang, insbesonders
hinsichtlich von Zivilisten, die nicht zur kämpfenden Truppe gehören, sowie von
nicht-militärischen und nicht-industriellen Zielen. Ich bin mir bewußt, daß bei den
Angriffen auf Zentren der Waffenindustrie und des Militärtransports der Tod von
Zivilisten etwas Unvermeidliches ist, soweit er aus einer in gutem Glauben
durchgeführten Militäraktion rührt. Aber es muß eine Verhältnismäßigkeit
zwischen den eingesetzten Mitteln und dem angestrebten Zweck bestehen. Eine
ganze Stadt auszulöschen, nur weil sich in einigen Gegenden militärische und
industrielle Einrichtungen befinden, negiert die Verhältnismäßigkeit." George Bell
Zustimmung zu Sklavenarbeit
"Ich selbst kann es nicht als falsch ansehen, wenn die Russen Rumänen jedweder Herkunft
nehmen, um sie in ihren Kohlengruben arbeiten zu lassen." Winston Churchill, Januar 1945
Die Haager Landkriegsordnung von 1907 bestimmt, daß Kriegsgefangene nicht zu
Zwangsarbeit herangezogen werden dürfen. Dieses Verbot gilt laut Völkerrecht erst recht
für Zivilpersonen. Trotz dieser eindeutigen Rechtslage beschlossen auf der Konferenz von
Jalta (Februar 1945) Churchill, Roosevelt und Stalin, daß Sklavenarbeit eine zulässige Form
der Reparation sei.
In Ausführung dieses Beschlusses wurden von dem sowjetischen Besatzungsregime etwa
500.000 deutsche Zivilisten in die Sowjetunion verschleppt, um dort Sklavenarbeit zu
leisten. Churchill waren die Bedingungen in den sowjetischen Arbeitslagern wohlbekannt, er
wußte, daß die dort festgehaltenen Zwangsarbeiter nur sehr geringe Überlebenschancen
hatten. Trotzdem rechtfertigte er diese Praxis gegenüber kritischen Stimmen im eigenen
Land. Es stellte sich in der Nachkriegszeit heraus, daß die schlimmsten Befürchtungen
hinsichtlich des Schicksals der Zwangsarbeiter berechtigt waren. Die meisten von ihnen
starben auf Grund der unmenschlichen Verhältnisse, denen sie unterworfen waren.
Auslieferung von Kriegsgefangenen
Die Sowjetunion war der einzige kriegsführende Staat, der die Haager Landkriegsordnung
und die Genfer Konventionen über die Behandlung von Kriegsgefangenen nicht
unterzeichnet hatte. Überdies war bekannt, daß das sowjetische Regime sogar eigene
Soldaten, die in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten waren, als Verräter ansah und zu
hohen Strafen verurteilte. Das gleiche galt auch für sowjetische Zivilisten, die in
Kriegszeiten freiwillig oder gezwungen für die Deutschen gearbeitet hatten, meistens in
untergeordneten zivilen Verwendungen.
In voller Kenntnis der Unrechtssituation in der Sowjetunion befahl Churchill, alle
Menschen sowjetischer Herkunft, die in seinen Machtbereich gerieten, an Stalin
auszuliefern. US-Präsident Franklin Roosevelt folgte seinem Beispiel. Insgesamt
wurden 2 Millionen Sowjet-"Bürger" in die Sowjetunion rückgeführt. Für viele von
ihnen bedeutete diese Abschiebung den sicheren Tod.
Ein besonders schwerer Bruch des internationalen Rechts erfolgte durch die zwangsweise
Übergabe der Kosaken. Sie waren niemals Staatsangehörige der Sowjetunion gewesen,
denn sie hatten im russischen Bürgerkrieg gegen die Rote Armee gekämpft und waren nach
ihrer Niederlage emigriert. Die Erschießung der Kosaken begann unmittelbar nach ihrer
Übergabe an der Grenze zwischen der britischen und sowjetischen Besatzungszone in
Österreich. Die ausliefernden Briten konnten auf ihrer Seite der Demarkationslinie bis in die
Nacht die Schüsse der Hinrichtungskommandos und die schwächer werdenden Gesänge der
Kosaken hören.
Alexander Solschenizyn schrieb in diesem Zusammenhang über Churchill:
"Er übergab dem sowjetischen Kommando das Kosakenkorps von 90.000 Mann. Zusammen
mit ihnen übergab er viele Waggonladungen von alten Menschen, Frauen und Kindern...
Dieser große Held, dessen Denkmäler sich über ganz England ausbreiten, befahl, daß auch
sie ihrem Tod auszuliefern sind." Alexander Solschenizyn
Beihilfe zu ethnischen Säuberungen
"Man wird reinen Tisch machen." Winston Churchill, 1944
Die Vertreibung von Deutschen, aber auch von Angehörigen anderer Nationen, aus ihren
angestammten Siedlungsgebieten, war keine spontane Aktion untergeordneter
Befehlshaber, sondern eine von der obersten politischen Führung angeordnete Politik, die
auf mehreren internationalen Konferenzen vereinbart wurde.
* Konferenz von Casablanca, 14. - 24. Januar 1943. US-Präsident Franklin Roosevelt und
Winston Churchill fordern die bedingungslose Kapitulation Deutschlands.
* Konferenz von Teheran, 28. November - 1. Dezember 1943. Die Teinehmer Roosevelt,
Churchill und Stalin vereinbaren im Grundsatz die Westverschiebung Polens, die Aufteilung
und Annexion Ostpreußens, die Vertreibung der Deutschen aus Pommern, Schlesien,
Böhmen und Mähren.
* Konferenz von Jalta, 4. - 11. Februar 1945. Die "Großen Drei" legen die Oder-Neiße als
neue West- und die Curzon-Linie als neue Ostgrenze Polens fest. Churchill und Roosevelt
stimmen der Ausdehnung des sowjetischen Machtbereichs zu. Das bedeutet, daß Estland,
Lettland, Litauen, Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien von
kommunistischen Diktaturen beherrscht werden.
* Konferenz von Potsdam, 17. Juli - 2. August 1945. Teilnehmer waren US-Präsident Harry
Truman, Stalin, Churchill und ab Ende Juli sein Nachfolger Clement Attlee. Die bis dahin
stattgefundenen Vertreibungen werden gebilligt und künftige ethnische Säuberungen
beschlossen.
Die Teilnehmer dieser Konferenzen wußten sehr genau, daß ihre Vertreibungsbeschlüsse
gegen das Völkerrecht verstießen. Im Statut des Internationalen Militärtribunals der
Siegermächte vom 8. August 1945, das die Grundlage für die Nürnberger Prozesse bildete,
wird die "Deportation" als Verbrechen bezeichnet. Ein Anklagevertreter des Tribunals hielt
am 20. November 1945 den deutschen Angeklagten vor: "Solche Deportationen verletzen
die internationalen Konventionen, insbesondere Artikel 46 der Haager Landkriegsordnung
von 1907, die Kriegsgesetze und -gebräuche, die allgemeinen Grundsätze des Strafrechts,
wie sie sich aus den Strafgesetzen aller zivilisierten Nationen herleiten, die Strafgesetze
jener Länder, in denen solche Verbrechen verübt wurden, und Artikel 6b des Statuts."
"Die Vertreibung war eine gegen das Völkerrecht - auch das damalige verstoßende ethnische Säuberung." Peter Glotz
Am 15. Dezember 1944 erklärte Winston Churchill in einer Rede vor dem britischen
Unterhaus: "Sie [die Vertreibung] wird die Vermischung von Bevölkerungen abschaffen, die
zu endlosen Schwierigkeiten führt... Man wird reinen Tisch machen (a clean sweep). Mich
beunruhigen diese großen Umsiedlungen nicht, die unter modernen Verhältnissen besser als
je zuvor durchgeführt werden können."
Dazu ist anzumerken:
* Churchill vertritt das Konzept des "ethnisch reinen" Nationalstaats, in dem keine
"fremdvölkische" Minderheit geduldet wird.
* Churchill unterstützte die ethnische Säuberung auch in Gebieten, in denen es gar keine
"Vermischung von Bevölkerungen" gab, weil dort ausschließlich das unerwünschte Feindvolk
siedelte.
* Churchills Behauptung, daß "Umsiedlungen ... unter modernen Verhältnissen besser als je
zuvor durchgeführt werden können", ist falsch. Churchill bezog sich in seiner Rede
wahrscheinlich auf den "Bevölkerungsaustausch" zwischen Griechen und Türken von 1923,
der unter internationaler Aufsicht stattfand und trotzdem zu einem Massensterben bei den
"Auszutauschenden" führte. Dieser von der "Völkergemeinschaft" angeblich "menschlich und
geordnet" durchgeführte "Bevölkerungstransfer" kostete zehntausenden Griechen das
Leben. Es mußte Churchill klar sein, daß eine ethnische Säuberung, die unmittelbar nach
einem Krieg stattfindet, in der die Sieger die Besiegten vertreiben, noch ungleich grausamer
sein muß.
Der englische Verleger Victor Gollancz, der nach Kriegsende in Deutschland private
Hilfslieferungen für die notleidenden Deutschen organisiert hatte, stellte 1946 fest:
"Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte,
wird diese Vertreibung als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis
bleiben, die sie veranlaßt oder die sich damit abgefunden haben. Die Deutschen
wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener
Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß an Brutalität." Victor
Gollancz
Es wurden 15 Millionen Deutsche aus Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien, Böhmen,
Mähren, Ungarn und den Balkanländern vertrieben, dabei kamen drei Millionen ums Leben.
Zum Objekt ethnischer Säuberungen wurden aber auch die Angehörigen anderer
Volksgruppen. Nach den Deutschen hatten die Ungarn die meisten Opfer zu beklagen. Wir
dürfen nicht vergessen, daß hinter den globalen Zahlen das Leiden und Sterben von
konkreten Menschen steht.
Von Bewunderern Churchills wird oft eingewandt, daß er die Exzesse der Vertreibung nicht
habe voraussehen können. Wer so argumentiert, unterschätzt den Realitätssinn seines
Vorbildes. Das Protokoll der Konferenz von Jalta enthält folgenden Dialog zwischen Churchill
und Stalin:
"STALIN: Es wird keine Deutschen mehr geben, wenn unsere Truppen eindringen, die
Deutschen laufen davon, und es bleiben keine Deutschen übrig.
CHURCHILL: Dann gibt es aber das Problem, wie man mit dem Problem in Deutschland
umgeht. Wir haben 6 oder 7 Millionen getötet und werden vielleicht noch eine
Million töten vor dem Ende des Krieges.
STALIN: Eine oder zwei?
CHURCHILL: Oh, da möchte ich gar keine Begrenzungen vorschlagen. Es sollte also in
Deutschland Raum genug für die geben, die die Lücken füllen müssen."
Einige Verteidiger Churchills behaupten, daß die Ursache der Vertreibung letztlich
in den Taten des NS-Regimes zu finden sei. Diese Behauptung trifft nicht zu, denn
die Vertriebenen wurden Opfer eines Nationalismus, den es bereits lange vor
Hitler gab. Das Programm zur Austreibung "volksfremder Elemente" entwickelten die
deutschfeindlichen Nationalismen schon in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dem
entsprechend wurden bei den ethnischen Säuberungen nach 1945 auch jene Deutschen
nicht geschont, die Gegner des Nationalsozialismus gewesen waren.
Ein Beispiel dafür liefert der Ablauf der Vertreibung in Böhmen und Mähren. Unter den
dortigen Deutschen gab es eine starke Arbeiterbewegung, die in kompromißloser Opposition
zum Nationalsozialismus stand. Während der NS-Herrschaft waren diese Deutschen
staatlichen Repressionen ausgesetzt. In dieser Zeit erlitten 9.165 sudetendeutsche
Sozialdemokraten eine Haft in Konzentrationslagern und Gefängnissen, 13.536 erfuhren
sonstige Verfolgungen. Sie alle wurden, soweit sie den Krieg überlebt hatten, von den
tschechischen Nationalisten aus ihrer Heimat vertrieben. Die sudetendeutschen
Sozialdemokraten im britischen Exil hatten sich vergeblich bemüht, die Vertreibung ihrer
Parteifreunde zu verhindern. Sie konnten nur erreichen, daß deren Abschiebung unter etwas
weniger harten Bedingungen ablief, als beim Rest der Sudetendeutschen.
Ein deutscher Kommunist aus Böhmen, der 7 Jahre in deutschen
Konzentrationslagern inhaftiert gewesen war, schrieb nach Kriegsende an seine
Parteileitung: "Hier geht man rücksichtslos vor, ob Kind oder Frau, ob rot oder
blau, ganz gleich, du bist eben ein Deutscher und als solcher stehst du noch eben
unter einem Hunde. Ich habe nie durch meine jahrelange marxistische Betätigung gelernt,
daß es einen nationalen Kommunismus gibt, aber hier muß man es erfahren."
Auch die Juden, die sich in der Vorkriegszeit zum Deutschtum bekannt hatten, wurden
vertrieben. Die Mehrheit der Juden in Böhmen und Mähren hatte sich im 19. Jahrhundert für
die deutsche Sprache und Kultur entschieden. Das führte damals zu antijüdischen
Schriften tschechischer Nationalisten, zu judenfeindlichen Ausschreitungen
tschechischer Studenten und schließlich im Dezember 1897 zu dem Pogrom in
Prag, das sich gegen Juden und Deutsche richtete.
Die Juden, die sich in der tschechoslowakischen Volkszählung von 1930 als Deutsche
bezeichnet hatten, wurden als Deutsche behandelt. Sie mußten wie alle Deutschen im
Machtbereich der tschechischen Regierung weiße Armbinden tragen und man zwang sie, die
Tschechoslowakei zu verlassen, auch wenn sie gerade erst aus deutschen
Konzentrationslagern zurückgekehrt waren.
Moralische Maßstäbe in der Politik
Churchill erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur, und zwar sinnigerweise für
sein Buch: "Der Zweite Weltkrieg".
(pers. Anmerkung:
Im gesamten Buch soll scheinbar kein einziges Wort über den Holocaust oder dem
Genozid an den Juden im III.Reich stehen.
Obwohl ihm das Ausmaß seit "mindestens" 8 Jahren + Nürnberg eigentlich in allen
Einzelheiten bekannt gewesen sein müsste!
=> War dies etwa so unwichtig für ihn, oder hat er vor lauter Blut (bis) in seinen Augen
schon nichts mehr gesehen - oder wollen?
Im gleichen Jahr wurde er für seine Verdienste im Kampf um eine neue
Weltordnung in den Ritterstand erhoben.
Für die politische Klasse aller Länder ist Churchill ein Idol. Dieser moralische
Nihilismus ist sehr besorgniserregend,
denn er bedeutet, daß in bewaffneten Konflikten alles erlaubt ist, daß der Zweck
die Mittel heiligt.
Solange die Verbrechen Churchills nicht explizit als solche bezeichnet werden, gibt
es keine moralischen Standards in der Politik.
----
Literatur
Raico, Ralph: Rethinking Churchill. In: Denson, John V.: The Costs of War. America's Pyrrhic
Victories. Transaction Publishers, New Brunswick and London, 2. Auflage, 2001.
Glotz, Peter: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein Verlag, München, 4. Auflage,
2003.
Quelle: "Winston Churchill und die Menschenrechte" ... auf: mehr-freiheit.de
[ Editiert von Moderator Merlin61 am 10.06.06 9:39 ]
Richtschuetze
Noch ein paar Zitate zum Bombenkrieg gegen Deutschland(besonders Churchills
Aussage ist hervorzuheben!)
Der Premierminister war gefragt worden,ob nicht doch bei Bombardierungen in Deutschland
die militärischen Zile den zivilen vorgezogen werden sollten.
In der Version der französischen Sprache des Gewährsmanns hatte Churchills Antwort
gelautet:
D´abord le plaisir,apres le travail!(Zuerst das Vergüngen dann die Arbeit!)
womit die Bomber auf die Wohnviertel gelenkt wurden.
Dazu ein Artikel aus dem "Spiegel Spezial"Als das Feuer vom Himmel fiel!"erschienen 2003
"Die britischen Politiker wußten sehr genau,daß sie mit den
Flächenbombardements das Kriegsvölkerrecht brachen!"
Ein britischer Historiker(Norman Stone)sagte in der Welt am Sonntag am 23.8.1998
"Schon damals war der dieser Bombenkrieg höchst umstritten.Insbesondere die Briten
schienen sich darauf zu konzentrieren,Frauen und Kinder aus der Luft zu töten,anstatt Mann
gegen Mann im Feld zu kämpfen!"
Gruss
The Real Blaze
Die Ahnen des Kriegsverbrechers Churchill
Über die deutschen Lande war kaum der Dreißigjährige Krieg dahingebraust und das Blut
der deutschen Söldner floß noch in allen Teilen Europas, als in der Grafschaft Dorset in
England einem gewissen Winston Churchill ein Sohn geboren wurde, den er John Churchill
nannte. Krieg war in der rauhen Zeit das Wort, das alle Menschen in seinem Banne hielt. So
auch den jungen John Churchill.
John Churchill war genauso ein Verräter und Kriegsverbrecher
Es schien ihm an der Wiege gesungen worden zu sein, daß er einmal mit dem Schwerte in
der Hand seine Geschäfte machen würde.Krieg und Abenteuer - das waren die Dinge, um
die sein junges Leben kreiste. Krieg zuerst in Tunis, Krieg am Rhein, Krieg in Holland! John
Churchill ist überall dabei. Mit 22 Jahren (1672) führt er eine Kompanie gegen die
Holländer, die ja bekanntlich von den Engländern stets besonders geschützt wurden!
Allerdings mit Ausnahme der sieben Kriege, die das "friedliebende" England gegen die, ach
so gefährlichen Holländer zu führen sich gezwungen sah!
Als John Churchill gegen die Holländer kämpfte, handelte es sich jedoch nicht um einen
englischen Krieg - nein, es war der König von Frankreich, der die Niederlande zu
unterwerfen versuchte. England lieh ihm zu diesem Vorhaben nur 6000 Soldaten!
Vermutlich haben diese 6000 Engländer den Holländern jedoch mehr Schaden zugefügt, als
das ganze fransösische Heer durch seine Schlachten: mußten sie sich doch ihren ganzen
Bedarf selbst beschaffen. Und wenn sich die Engländer irgendwo in der Welt - und sei es als
"Freunde" - einnisten, so bleibt hernach nicht mehr viel übrig!
John Churchill sah in erster Linie seine Aufgabe darin, für seinen wohl nicht gerade prallen
Geldbeutel zu sorgen. Krieg bedeutet Geld verdienen! Diese Aufgabe erledigt er mit
stauenswertem Geschick. Schon bevor er heiratet, hat er sich ein Jahreseinkommen von
5000 Pfund gesichert, das durch seine Heirat mit Sarah Jennings nicht geringer wird. Er
stand in der Gunst des Königs Jakob, der ihn zur Belohnung für seine Dienste bei Ludwig
XIV. 1682 zum Baron Churchill of Sandridge ernennt.
König Jakob II. (1685-88) kam infolge seiner absolutistischkatholischen Politik in Gegensatz
zum Parlament. Sein Schwiegersohn Wilhelm von Oranien wurde von den Parlamentsführern
1688 nach England gerufen und sollte mit einem Heere landen.
Churchill sah die große Möglichkeit für sich gekommen: er versprach Wilhelm von Oranien,
die Truppen auf seine Seite zu bringen. König Jakob, der Churchill mit seiner Gunst
überhaufte, schenkte Warnern keinen Glauben und sandte ihn mit 5000 Soldaten dem
gelandeten Wilhelm von Oranien entgegen.
Das bedeute sein Ende! Churchill schlich bei Nacht und Nebel in das Lager des
Feindes und verriet seinen König. Jakob verlor dadurch die Schlacht bei Wiltshire und
wurde 1689 gestürzt. Er mußte fliehen. Wilhelm von Oranien wurde vom Parlament zum
König von England, Schottland und Irland erhoben.
Der Verräter aber, John Churchill, heimste vom neuen König die Würde des Herzogs von
Marlborough ein und wurde auch noch Mitglied des britischen Staatsrates! Kaum drei Jahre
sind vergangen, als Wilhelm III., Churchills neuer König, ihn verhaften und des Verrats
bezichtigen läßt. Nicht aber des ersten von 1869, sondern eines neuen Verrates!
John Churchill, Herzog von Marlborough, verriet bedenkenlos auch seinen zweiten
König - an den ersten, an Jakob II.
Er war als besonderer Beauftragter Wilhelms III. nach Holland gesandt worden und hatte
mit König Jakob in Verbindung gestanden. Dem schon von ihm verratenen König verriet er
nun wieder einen König! Doch die Anklage verlief für ihn günstig - man ließ ihn wieder frei.
Churchill müßte aber nicht Churchill geheißen haben, wenn er es bei diesen zwei
Schurkenstreichen belassen haben würde. Schon bald reizte ihn die Gelegenheit und
wiederum steht er unter der Anklage des Verrates. Zum zweitenmal übte er dieses gemeine
Verbrechen an König Wilhelm III. aus - doch verriet er nicht diesen allein.
Sir Fenwick hatte eine Verschwörung angezettelt, an der sich Churchill beteiligte. Die Affäre
wurde aufgedeckt, die Täter verhaftet und angeklagt. Als jedoch die Angelegeneheit
Churchill von Marlborough zu brenzlig wurde, ließ er Sir John Fenwick fallen, verriet ihn, mit
dem Erfolg, daß dieser enthauptet, er aber - Hofmeister des Herzogs von Gloucdster wurde!
So, durch Verrat und abermals Verrat zu hohen Würden gelangt, sorgte er dafür, daß seine
Töchter in reiche Familien heiraten.
Die Tochter des von Churchill verratenen Königs Jakob II. und gleichzeitig Schwägerin des
von ihm ebenfalls verratenen Königs Wilhelm III., Anna, wird 1702 Königin von England und
Irland.
Und sie führt den mehrfachen Verräter an ihrer eigenen Familie zu den höchsten Ehren und
Stellungen!
Fürwahr, eine typisch englische Handlungsweise!
Königin Anna, die übrigens auch sonst sehr "englisch" lebte, - was ihr den treffenden
Kosenamen "Schnaps-Anna", einbrachte, verlieh ihrem nunmehrigen Generalissimus und
Generalfeldzeugmeister den Hosenbandorden.
Wilhelm III. von England, der ein allzugroßes Übergewicht Frankreichs entstehen sah, setzte
ein Militärbündnis mit Holland und Österreich durch. Seine Nachfolgerin auf dem Throne,
Anna, sandte ihren Generalissimus John Churchill-Marlborough nach Holland mit dem
Auftrage, den Oberbefehl über die vereinigten Heere zu übernehmen. Der spanische
Erbfolgekrieg war entfesselt. Churchill, der einer der Haupttreiber zu diesem Kriege
war, beeilte sich, bei dieser Gelegenheit Lorbeeren zu ernten. Wie seine vereinigten
Heere aussahen, verrät uns das britische Großlexikon, die "Encyclopaedia britannica", in
dem es heißt, die Truppen des Marlborough hätten sich aus "jeder christlichen Nation"
zusammengesetzt.
Der "Feldherr" begab sich also nach Holland: war er doch als 22jähriger schon mit den
Franzosen gegen die Holländer gezogen und kannte sich also gewissermaßen hier aus!
Sollte er als richtiger Brite jetzt nicht mit ihnen zur Abwechslung einmal gegen Frankreich
kämpfen? Ihn kostete es ja nichts - kein Geld, keine Menschen - er verdiente ja daran...
Schon unter den ersten Schlägen seiner Truppe bricht der Widerstand von Kaiserswerth und
bald auch Lüttich. Verdienst: ein riesiges Jahresdotal aus der Hand der Königin Anna!
Er - d. h. seine Truppen stürmen Venloo. Verdienst: die höchste Peerswürde für den Herzog!
Doch auch Mißerfolge treten ein:
1703 belagert Churchill Antwerpen - ohne Erfolg. (Die Stadt scheint auf die Familie Churchill
nicht gut zu sprechen zu sein: Winston Churchill scheiterte im Weltkriege ebenfalls vor ihr.)
Jetzt zieht der Brite mit seinen Horden durch Deutschland. Österreich, das mit ihm
verbündet ist, hat sein Heer der Befehlsgewalt des Prinzen Eugen unterstellt. Die beiden
Heerhaufen stoßen auf die Massen Ludwigs und die der Bayern, die mit den Franzosen
zusammen kämpfen.
Der Tag von Höchstädt, der 13. August 1704, bricht an.
Trotz der ins Feld geführten Riesenheere erscheint der Sieg zweifelhaft. Tallard steht ihnen
mit seinen 60 000 Franzosen gegenüber und wehrt sich verzweifelt. Doch die geniale Taktik
Prinz Eugens läßt schließlich das Glück wenden: die Schlacht wird gewonnen und fast 30
000 Franzosen bleiben auf dem Felde - für England!
Den Lorbeer für dieses Massenmorden wickelt sich Churchill in England selbst um sein
Haupt. Prinz Eugen scheint für die Briten nie existiert zu haben.
Dauerhafter oder doch erstrebenswerter erschienen ihm jedoch die rein materiellen Siege,
die er errang. Nicht genug, daß schon die Dotation der Königin Anna sein Vermögen
vergrößert hatte, er konnte auf der Einnahmeseite auch noch den Rittersitz Woodstuck und
ein prächtiges Schloß dazu buchen. Und Churchill war nicht nur sehr genau im Verbuchen
seiner Gelder, nein, er wird als ein ausgesprochener Geizhals sogar von seinem Landsmann
Thomas Macaulay Lord of Rothley in dessen Werk: "History of England from the accession of
James II." geschildert. Macaulay scheut sich auch nicht, ihn einen Bertrüger zu nennen, der
das Gold für gefallene Soldaten ohne Bedenken weiterbezog und in der eigenen
Tasche verschwinden ließ.
Marlborough zieht weiter in den Krieg!
Er erobert Brüssel, Ramillies, Dudenaarde, Menin und Lille, die Franzosen verlieren
Flandern.
Er gewinnt die Schlachten bei Malplaquet, Tournay - er oder besser seine Soldaten:
Holländer, Deutsche, Flamen!
Sein Stern stieg, sein Reichtum wuchs unermeßlich - dennoch: Ehre kannte dieser edle Brite
nicht. Skrupellos schob und gaunerte er mit dem Hofjuden Salomo Medina zusammen.
Dieses Subjekt war der Lebensmittellieferant der Truppen Marlboroughs und gleichzeitig der
Leiter seiner Spionagezentrale.
Churchill erhielt aus der Hand des Juden jährlich 6000 Pfund, mit denen er angeblich die
Nachrichten, die ihm Medina lieferte, bezahlt haben will. Er verstrickte sich derartig in
diesse dunklen Geschäfte, daß er nicht mehr aus den Klauen der Juden kam.
Königin Anna ließ ihn, als ihr derartige Dinge zugetragen wurden, in Ungnade fallen und
Churchill floh aus Angst vor den Folgen seiner ruchlosen Streiche aus England. Auch sein
Schwiegersohn Godolphin, neben ihm einer der mächtigsten Männer im Lande, wurde
entlassen. Man glaube nun aber nicht, das Gewissen habe ihn zu diesem Schritt getrieben ein Gewissen hatte dieser Mann nicht!
der Blenheim Palace von J.Churchill
Als Königin Anna starb (1714), stand er wieder vor dem neuen König Georg III. Schamlos
ließ der Verräter, Betrüger und Bestochene sich aufs hohe Pferd setzen und wieder als
Generalissimus einsetzen. In seinem, ihm von Königin Anna geschenkten Schloß - großartig
"Blenheim" genannt nach Blenheim bei Höchstädt - verbrachte er seine letzten Jahre.
Am 16. Juni 1722 schloß er in Cranbourn Lodge die Augen. Ein Brite starb, der nur sein Ich
gekannt, nur Unglück über alle anderen Völker gebracht und völlig "ohne Scham und
Skrupel" gelebt hatte.
Wahrlich ein würdiger Ahne seines Nachfahren Winston Churchill!
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 17.09.07 19:45 ]
The Real Blaze
Sir Randolph Chruchill
Eine Erscheinung, wie sie John Churchill, 1. Herzog von Marlborough, war, taucht in der
Familie Churchill nicht wieder auf. Seine Söhne sind und bleiben unbedeutend, seine
Töchter heiraten in Familien der englischen Hocharistokratie. Über hundert Jahre lang
zehren die Nachkommen von den Geldern, die John auf so ehrenhafte Weise
zusammenbrachte - und es ließ sich gut davon leben. Allein seiner Witwe hinterließ der
ehrenhafte Mann 60 Millionen, die auch der schadbare Lebenswandel dieser Frau nicht
zum Verschwinden brachte.
Randolph Churchill
Erstmals taucht wieder ein Churchill von einiger Bedeutung mit John Churchill, dem 7.
Herzof von Marlborough, auf - von Bedeutung jedoch nur insofern, als er Vizekönig von
Irland war und sein Möglichstes tat, die freien Iren zu knechten. Verheiratet mit der
Tochter des Lord Londonberry, Frances, wurde ihm ein Sohn Randolph im Jahre 1849
geboren.
Randolph Churchill, der Vater des Churchill unserer Tage, tritt schon mit größeren Schritten
auf die politische Bühne. Der Ehrenwerte betätigt sich als Politiker im Parlament.
Sein kostbares Leben verlief so: nach Schule und Studium sitzt er bald im Parlament - was
sonst nirgends möglich ist für einen Menschen von 25 Jahren! Doch nicht seine Tüchtigkeit
verhalf ihm dazu - nein, Woodstuke, das alte Besitztum der Familie seit Marlborough I.
vertritt er im Parlament. Ein Angehöriger einer alten Aristokratenfamilie ist
sebstverständlich - Tory.
Die Aristokratie ist in England der einzige Träger der Politik. Mit Einführung des
Parlamentarismus bildeten sich Gruppen-Parteien, eine, die die streng legitimistische
Thronfolge auf ihr Programm setzte, Tories genannt, die andere entstand aus Gegnerschaft
zur Herrschaft der Stuarts, der katholischen Könige, sie nannte sich Whig. Die Tories stellen
heute die konservative Partei, die Whigs die Liberalen dar. Beide setzen sich jedoch aus
Mitgliedern der Aristokratie zusammen. So ist es auch ohne viel Bedenken einem Tory
möglich, ein Whig zu werden und umgekehrt: die Prinzipien sind den Anhängern ja meistens
Nebensache, das Kapital ist die Hauptsache und wird von beiden Parteien gleichmäßig
vertreten!
Randolph Churchill ist also Tory - jedoch nicht ohne Bedingungen. Er kritisiert an allem, was
ihm nach alter Methode riecht. All die uralten parlamentarischen Kniffe und Drehungen, die
Ränkelspiele um Nichtigkeiten, griff er an. So wie England zu seiner Zeit Empire wurde,
sollten auch alle Methoden der Regierung großzügiger, moderner werden.
Randolphs Zeit war die der Queen Victoria, die große Zeit des Juden Benjamin Disraeli, der
dem Khediven Ismail dessen Suezkanalaktien abgaunerte, der die Königin zur Kaiserin von
Indien machte.
Benjamin Disraeli
Diesem Juden, der die Gründung, Erweiterung und Stärkung des Empire als einziges Ziel
kannte und dem dazu jedes Mittel recht war, schloß sich Randolph Churchill eng an. Er
vertrat nicht nur dessen Ideen von einer konservativen Demokratie - sodas man ihn den
Torydemokraten nannte - sondern schmeichelte Disraeli auch durch Benennung seines
Clubs in Primerose-League, nach der Primel als des Juden Lieblingsblume.
Lord Randolph Churchill verehrte jedoch nicht nur diesen einen Juden, neben vielen
jüdischen Freunden scheint er auch eine Vorliebe für die jüdische Weiblichkeit gehabt zu
haben. Was seine Ehe anbetrifft, so fiel seine Wahl jedenfalls entsprechend aus. Die
Auserwählte des sehr ehrenwerten Lords hieß Jennie Cornwallis-West. Sie ist die Tochter
des Besitzers der "New York Times", Leonard Jerome, über dessen Abstammung kein Wort
verloren zu werden braucht. Am 30. November 1874 schenkte sie ihrem Gaten einen Sohn,
der den Namen Winston Leonard Spencer Churchill erhielt.
Winston Churchill - Englands größter Hetzer und Verbrecher stammt also auch aus
einem jüdischen Geschlecht. Oder wie man im Dritten Reich sagte, ein Halbjude.
Im Parlament jedenfalls hetzt und rebelliert Randolph Churchill solange weiter, bis die
Liberalen gestürzt werden und er selbst Führer des Unterhauses wird.
Seine Bewährungsprobe soll er bestehen: Salisbury beruft ihn als Schatzkanzler.
Randolph versucht nun, seine im Parlament oft ketzerisch geäußerten Ideen zu
verwirklichen. Er unternahm Dinge, die man nicht für möglich halten sollte. Summen aus
schon bewilligten Etats buchte er auf einen anderen um, der für seine Zwecke zur
Verfügung stand. Er stellte Pläne auf, die von allen Ministern abgeleht wurden, mit allen
Ministern geriet er in Streit, kritisierte abenso wie zu seiner Abgeordnetenzeit im Parlament,
- bis er nach neun Monaten zurücktreten mußte. Als Politiker war er sein Ende!
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 13.09.06 20:24 ]
The Real Blaze
Churchill der Abenteurer
Winston Churchill, ist viel zu eitel, um nicht über sich selbst ausführlich geschrieben zu
haben. Sein Buch, in dem er auch Betrachtungen über seine Jugend anstellt, betitelt er
"Weltabenteuer im Dienst". Man braucht sich nur an das zu halten, was dieser Mann von
sich selbst erzählt, in welchem Tone er erzählt und was für Redensarten diesem geradezu
ungeheuerlichen "Abenteurer" geläufig sind, um zu sehen, welch antihummanistischer
Charakter in ihm wohnte!
"Die einzige trübe Periode meines Lebens war meine Schulzeit. Mit sieben Jahren
ging ich zur Schule und entwischte ihr erst wieder mit 18 Jahren. Ich war ein
lauer, nachlässiger und brutaler Schüler. Für Latein und Griechisch hatte ich kein
Interesse und das Rechnen fiel mir schwer. Ich konnte mich nicht auf Dige
konzentrieren, die mich nicht interessierten. Weder in der Schule noch auch auf
dem Sportplatz hatte ich einen einzigen Erfolg. Ich haßte Sport in der Schule fast
noch mehr als die Arbeit. Ich kann ruhig sagen, daß meine Weiterbildung erst
dann begann, als ich die Schulbänke verließ. Ich sorgte immer dafür, daß ich mit
scharfsinnigen Leuten zusammenkam, die leitende Stellungen hatten, und ich
habe auch immer dafür gesorgt, daß ich in meinen Ministerien Berater hatte."
Heißt das etwa Churchill war ein Dummkopf, aber gescheit genug andere für sich
denken zu lassen?
Er erzählt an anderer Stelle einmal, er habe gerne mit 15 000 Bleisoldaten gespielt und
diese hätten eine entscheidende Wendung in seinem Leben herbeigeführt. Er kam zum
Militär und wurde Kadett in Sandhurst...
"So schlecht es mir in der Schule gefiel, so wohl fühlte ich mich im militärischen
Dienst. Da gab es Neues zu lernen und ich war gegen die anderen nicht im
Rückstand, wie in der Schule. Niemand mußte auf dem Sportplatz mittun, wenn er
nicht selbst wollte."
Was für eine seltsame Wehrertüchtigung beim englischen Militär...
Er fiel beim Examen zweimal durch und kam, als es ihm beim dritten Versuch gelungen war,
zur Kavallerie. Daß sein Ziel jedoch anderswo lag, sagte er später selbst:
"Ich habe immer ins Parlament kommen wollen... Es schien mir eine besondere Welt, in der
diese Männer lebten, eine Welt höheren Niveaus, in der jede Kleinigkeit im Benehmen
mitsprach, wo jedes Duell eine Sache persönlichen Anstands und wechselseitiger Achtung
waar. Es schien mir, daß es als besonderes Vorrecht und große Ehre gelten konnte, zu ihr
Zugang zu gewinnen. Ich beschloß den Verscuch, in diese Gesellschaft zu kommen, sobald
ich unabhängig sein würde."
"Mein Vater hatte mir eine kostbare Erbschaft in der Form des Rufes unseres Namens
hinterlassen, sowie in der Freundschaft vieler mächtiger Freunde, die das Gedächtnis an ihn
ehrten. Ich begriff schnell, daß diese Schätze für mich von keinerlei Wert sein würden, wenn
ich mich ihrer nicht würdig erweisen würde. Ich beschloß daher, mich mit allem Ernst und
aller Energie in die Feldschlacht des Lebens zu werfen, um die Verwahrlosung meiner
Schuljahre wettzumachen, zu lesen und zu studieren, nachzudenken und mich, so gut ich
konnte, zu bilden, und zu leben nach dem Standort der großen politischen Welt, in der mein
Vater gelebt hatte, und auf die Suche nach Abenteuern aller Art zu gehen, in der Hoffnung,
mich darin auszuzeichnen. Diese Abenteuer waren schneller da, als ich dachte."
Churchill als Soldat
"Erst wurde ich als Offizier erzogen, dann durchlief ich einige Monate Offiziersschulen.
Endlich hatte ich mein Offizierspatent, und naturlich ging ich auf die Suche nach einem
Krieg, um Erfahrungen zu sammeln und um dadurch unter meinen Kameraden an Autorität
zu gewinnen. In der Zeit war die Welt aber völlig frei von Kriegen. Schon zehn Jahre
hindurch hatten sich keine bemerkenswerten Konflikte mehr an den Grenzen des britischen
Weltreiches zugetragen. Schon zwanzig Jahre lang war kein Krieg mehr in Europa gewesen.
Die alten Offiziere trugen die Auszeichnungen der Feldzüge in Afghanistan und Ägypten,
aber die lagen schon wieder weit zurück, und überdies waren die Gegner Wilde gewesen."
Churchill bedauerte also den Frieden... Ein anderes Mal lesen wir die Ungeheuerlichkeit:
"Die Gefahr, denn wir Leutnants sahen sie als solche an, daß nach der Meinung der
damaligen Zeit eine liberale und demokratische Regierung einen Krieg unmöglich mache,
sollte sich als ein Unding erweisen. Das Zeitalter des Friedens nahm ein Ende. An Kriegen
sollte kein Mangel sein. Es gab genug für alle, weiß Gott genug, übergenug, und sogar im
Überfluß. Sehr bald sollten die raren Leckerbissen der Kämpfe an der indischen Grenze und
im Sudan an den Markt kommen, verteilt nach glück und Gunst, und die ganze Armee riß
sich darum."
Churchill offenbart sich also als kriegslüsterndes Subjekt.
Der erste Krieg, in dessen Arme sich Chruchill wirft, führte ihn nach Kuba - jedoch verließ er
die "sehr interessanten Schlachtfelder" bald wieder, als er merkte, daß die Sache Spaniens
schlecht stand.
1896 begab er sich mit dem 4. Husarenregiment nach Indien, um hier drei Jahre hindurch
angenehme Tage zu verbringen, die gleichzeitig sehr lehrreich waren: konnte man doch
beobachten, wie hier in zehn Jahren neunzehn Millionen Inder bank der liebenswürdigen
Hilfe der Engländer verhungerten! Churchill beteiligte sich selbstverständlich ebenfalls an
dieser Hilfe, die auch Strafexpedition genannt wurde. Er schreibt darüber selbst:
"Am 16. September 1897 bekam unsere Brigade den Befehl, in das Mamundtal
vorzudringen und die Leute eines Stammes zu bestrafen, die sich der Verteidigung ihrer
Herdstätten schuldig gemacht hatten. Ich ging vorauf, um mit ein paar Abteilungen Sikhs
einen Weiler in Brand zu stecken. Wir kamen an ein paar Lehmhütten, aus denen der Weiler
bestand. Immer mehr drohende Gestalten begannen den Hügel entlang in unsere Richtung
zu strömen, und eine große Zahl ihrer versammelte sich hinter einer Felsgruppe, die
ungefähr hundert Meter entfernt lag. Diese Schießscheiben übten eine zu große
Anziehungskraft auf mich aus, als daß ich der Lust, darauf zu schießen hätte widerstehen
können. Ich leihe mir von dem Sikh neben mir ein Gewehr. Ich hatte ohne Zweifel das
Abenteuer gefunden, nach dem ich gesucht hatte."
Churchill, der hier schon als 23jähriger auf Menschen als "Zielscheiben" schießt, beherrschte
aber auch damals schon eine Kunst, über die sich im heutigen Kriege die ganze Welt vor
Lachen biegt: den siegreichen Rückzug!
Nachdem der Rückzugsbehl gegeben war, wurde Winston von einem der "Wilden" verfolgt.
Er selbst schildert seinen Sieg so:
"Ich stand dem Feinde ganz gegenüber, da setzte ich mich ans Laufen, so schnell
ich konnte! Atemlos erreichte ich den Hügel. Hurra! Da standen die Sikhs."
Tatsächlich: Churchill schreibt Hurra! Also wohl sein erster großer siegreicher Rückzug - nur
mit dem Unterschied, daß er später nicht selbst laufen mußte.
Jedoch, der Herr Leutnant versteht es, aus seinem Sieg Geld zu schlagen: er schreibt
seitenlange Abenteuerberichte im "Daily Telegraph" und verdient einen schönen Batzen
damit.
Diese Gelder reizten ihn, sie auf abenteuerliche Art zu vermehren. Eine günstige
Gelegenheit erscheint ihm in dem Zuge General Kitcheners nach Khartum, "um den Sudan
zu erobern", wie er es nennt!
Kitchener war englischer Heerführer im Burenkrieg, wurde im Weltkrieg 1914 Kriegsminister
und ging später 1916 mit dem Panzerkreuzer "Hampshire" unter.
Jedoch, Kichener ist ein alter Krieger, der solche Mauelhelden, die sich trotz ihrer Jugend
nicht genieren, in der Presse am Unternehmen ihrer Majestät Kritik zu üben, nicht um sich
haben will. Seine Versuche, in das Expeditionskorps aufgenommen zu werden, gelingen ihm
erst, nachdem er erfahren hatte, daß Kitchener ihn einen Reklamehengst nannte, und unter
Anwendung aller Mittel der Familienbeziehungen. So wurde er dem 21. Ulanenregiment
beigegeben, jedoch auf eigenes Risiko. Das störte ihn jedoch recht wenig; der "Daily
Telegraph" zahlte ja recht gut.
Die Schlacht bei Omdurman in Afrika, der Kampf gegen den Mahdi, das waren Dinge nach
Churchills Geschmack, sein Abenteuer! Hier hatte der Mahdi, der Eroberer Khartums, seine
60 000 Derwische versammelt, die man nun massenweise abschlachtete. Man schoß einfach
in die Haufen der wehrlosen, der unbewaffneten Fanatiker hinein, bis sich Tausende von
Leibern im glühenden Sande wälzten. Man jagte Gewehrsalven in die Züge der fliehenden
Männer und Frauen, Greise und Kinder, daß sie zu Hunderten und aber Hunderten starben.
Das ganze Schlachtfeld war mit Leichen übersät, Churchill aber steht darin und fragt seinen
Sergeanten - doch lassen wir es ihn selbst erzählen:
"Ich fragte meinen Sergeanten, ob er es nett gefunden habe!" Seine Antwort war: "Well,
Sir, das kann ich gerade nicht sagen, daß ich es nett gefunden habe. Aber ich glaube, daß
ich beim zweiten Male mehr daran gewöhnt sein werde."
Gleich daran schließt Churchill auch noch die wunderbare Kritik eines hohen Admirals an,
die dieser ihm später über das Abschlachten gab.
"Wie sah denn unsere Charge und das Gefecht aus?" fragte ich ihn. "Es sah aus, wie ein
Korinthenpudding, dunkle Korinthen im Grießmehl!" antwortete Admiral Beatty...
Wieder heimgekehrt, macht sich Churchill sofort daran, eine Zeitung zu überreden, ihn als
Berichterstatter zu lassen. Die sich entwickelnde Lage der Burenrepublik ist für ihn günstig er weiß schon, daß man die Buren angreifen wird. So kann es ihm glücken, für dieses
Unternehmen mit einem Honorar von 5000 RM. im Monat einen Vertrag abzuschließen.
Churchill ist Kriegskorrespondent geworden! Er "arbeitet" für die "Morning Post".
Schwabe
.
Winston Churchill liebte deutsche Waffen - insbesondere seine Mauser C96, die ihm Zitat:
"Mehrfach das Leben rettete".
Nachweislich nahm Churchill mit dieser Waffe unter anderem am Sudanfeldzug und am
Burenkrieg teil - wohl ohne einen Defekt.
Bei der Pistole - welcher der Pistole 08 im Wettstreit als Ordonanzwaffe im DR unterlag handelte es sich um die Mauser C96.
Die C96 war eine der ersten Selbstladepistolen überhaupt und wurde bei der Firma Mauser
im schwäbischen Oberndorf hergestellt.
Eine in Lizenz hergestellte Mauser C96 AdamsGuns:
Die Pistole 08, oder Parabellumpistole von Luger:
Trotz der Niederlage im Wettstreit mit der Pistole 08 Parabellum, wurde diese dennoch sehr
erfolgreich in die Türkei, Mexiko und nach China exportiert.
Hinzu kam, dass viele Länder das Recht hatten diese in Lizenz fertigten, was einer
weltweiten Verbreitung und dem Erfolg des Modells entgegenkam.
Während des Ersten Weltkrieges wurden aber auch Modelle an die deutschen Truppen
ausgeliefert, dabei jedoch Exemplare, die auf die Standardpatrone
9 mm Parabellum umgerüstet waren. Um Verwechslungen mit der C96 im Kaliber 7,63 mm
zu vermeiden, wurde eine rote 9 auf den Griffstücken markiert.
Große Verbreitung fand die Mauser auch in Russland, wo sie insbesondere von den
Truppen der Bolschewiki eingesetzt wurde.
Die Vorliebe der Rotgardisten für diese Pistole fand Ausdruck "in der Kunst jener
Zeit". (... "ihre Kunst" aber weniger als Mordwaffe gedacht war.)
======================================
Apropos Mauser ... und seine von ihm entwickelten Waffen, welche - bis heute - weltweite
Verbreitung fanden:
Hierbei handelt es sich um das Modell 98(= Karabiner M98), das als perfektes
Repetiergewehr angesehen wird. Die ersten Exemplare wurden an die
kaiserliche Marine und das "ostasiatische Expeditionskorps" ausgegeben, das gegen den
sogenannten "Boxeraufstand" in Marsch gesetzt worden war.
Im Bild das Gewehr 98 und der Karabiner 98K - letztere auch einfach K98 genannt.
Beide Waffen wurden in unzähligen Versionen hergestellt und später auch von vielen
anderen Firmen nachgebaut und variiert.
Vornehmlich wurde dieses System, welches ein schon beim Öffnen spannender
Drehkammerverschluss ist, für Militärwaffen eingesetzt.
Die Waffen mit 98er System wurden im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Deutschland
geführt. Vor allem das Gewehr 98 und der Karabiner 98k.
=> Das 98k findet heute noch bei der Bundeswehr im Wachbattalion und zum Teil auch bei
Staatsempfängen Verwendung.
Wahrscheinlich ist der Karabiner 98 das am häufigsten gebaute Militärgewehr der Welt.
Schätzungen gehen bis zu 10 Millionen gebauten Exemplaren, jedoch sind die genauen
Zahlen leider nicht feststellbar.
--Interessant zum M98 ist vielleicht auch folgende "Anekdote", welche in einer
Sondersendung zur Firma Mauser erzählt wurde:
Das amerikanische Springfield M1903 * klick * wurde OHNE je eine Lizenz von der
Mauser erworben zu haben, von ihnen in einer
sehr hohen Stückzahlen von vor dem WKI bis in den WKII produziert wurde - verwendet
wurde es aber vorrangig im Pazifikraum.
Die Scharfschützen verwendeten noch im Koreakrieg zum Teil die Scharfschützenversion
M1903A4 mit einer 2,5fach vergrößernden Zieloptik.
Zu finden ist dieses Gewehr im Film "Der Soldat James Ryan". Dort wird es vom
amerikanischen Scharfschützen Pvt. Jackson verwendet.
Lange Rede kurzer Sinn: Als die Firma Mauser, respektive das deutsche Kaiserreich, den
Hersteller des Springfields auf den Schutz des Nachbaus
und die ausstehenden Lizenzgebühren hinwies, antworteten jene lapidar: "Man könne Sie,
oder die amerikanische Regierung ja deshalb verklagen"
Was (damals!) mangels einer global zuständigen Institution dafür aber natürlich nur
fehlschlagen konnte ... und deshalb letztendlich aufgegeben wurde.
So viel zum Thema Naivität der Deutschen und ihren Erfindungen im Laufe der
Jahrhunderte!
.
[ Editiert von Administrator Schwabe am 15.09.06 2:32 ]
The Real Blaze
Churchill im Burenkrieg
Leutnant - nein Kriegskorrspondent Churchill, denn er ist ja jetzt Zivilist, - also Churchill hat
sich eine fabelhafte Sache ausgedacht: da man den Buren nicht anders beikommen kann,
sie außerdem verdammt gut schießen, wird man sie mit einem Panzerzug angreifen. Die
Buren werden entsetzt sein, denn eine moderne Waffe ist ihnen, die ja mit Krieg sonst
nichts zu tun haben, völlig unbekannt. Sie sind Männer, die noch nach den Gesetzen des
ehrlichen Zweikampfes handeln, sind bieder und verlassen sich auf ihre alten Flinten. Vor
allen Dingen kennen sie eins nicht: den Vernichtungswillen. Sie wollen ja auch nichts
anderes von den Engländern, als das sie in Ruhe gelassen werden. Da man das nicht macht,
werden sie eben wieder schießen, wenn von drüben eine Kugel kommt.
Objekte englischer Begierde: die rohstoffreichen Burenrepubliken
Auch die Ausnützung eines Geländes gegen Feindsicht, gegen Feuerüberfälle auf breiter
Front, kennen sie nicht. Ein Feind, der angreift, muß sich ja wohl auch stellen! Das ist ihre
Meinung. Die Briten denken anders. Bekommen wir euch nicht mit Gewehr und Kanone, so
werden wir mitten unter euch fahren, mit einem ganzen Zug, werden eure
Kriegsunwissenheit ausnützen, und dann seht, wer von euch am Leben bleibt! Fort mit
jedem Buren, tötet, was ihr vor den Lauf bekommt!
Churchill als Offizier in Indien
Eine glänzende Sache! Das kann endlich einen Bericht geben, wie ihn England schon lange
nicht mehr zu sehen bekam! Der Zug rolltdann auch , auf der Maschine kniet hinter einer
Schießscharte in einem einfachen Anzug der Herr Berichterstatter und blinzelt durch den
Schlitz.
Was er sieht. ist nicht sehr erfreulich: die Buren fallen zwar dutzendweise, es läuft aber
niemand davon, sie schießen wild auf den Zug. Da! Plötzlich ein furchtbares Krachen und
Schwanken der Wagen ... Der Zug ist entgleist! Die Buren haben Steine auf die Gleise
gewälzt. Ein mörderisches Feuer bricht aus allen Scharten, als jetzt die Buren auch noch
zum Sturm vorgehen und ein Zivilist mit Namen Winston Chruchill reißt ein Gewehr an sich,
feuert unter die Angreifer er ist Heckenschütze!
Eine Detonation ...Hören und Sehen vergeht den Briten, der Zug fliegt auf die Seite, die
Panzerwände zerbersten! Explosionen!
Und dann recken sich dürre Engländerarme in die Luft - auch die eines Berischterstatters.
Leider hat der aber vergessen, seine Flinte ins Korn zu werfen, er fuchtelt mit dem heißen
Gewehr herum. Gefangen! Aus mit Berichten! Zivilisten mit Waffen in der Hand werden
erschossen... da hilft kein Winseln und Flehen mehr!
Die Buren hatten es in der Hand, die Welt vor einen Kriegsverbrecher zu bewahren
Während die Kriegsgefangenen in ein Lager gebracht werden, führt man den gefangenen
Zivilisten Churchill nach Pretoria. Er wird in ein Gefängnis gesperrt, soll nach drei
Tagen vor ein Kriegsgericht gestellt werden und kann nur noch das
Erschossenwerden abwarten!
Doch, die drei Tage vergehen, der vierte, fünfte ... hat man ihn vergessen? In Churchills
Hirn beginnt sich eine leise Hoffnung zu regen.
Sollten diese Bauern vielleicht doch Angst vor dem Erschießen eines Engländers bekommen
haben? Haben sie vielleicht sogar herausbekommen, daß sie hier einen Herzog von
Marlborough in ihre Hände brachten? Dann dürfte ihnen für diesen Fall bekannt sein, daß
alle englischen Familien des Hochadels - und seien sie noch so wenig gut auf einen Churchill
zu sprechen - eine blutige Rache fordern auch durchsetzen würden, wenn einer der
Burenführer so enden soll!
Oder will man ihn gar als Geisel? Nicht auszudenken!
Der Gefangene wird auf den Hof geführt, wo er seine tägliche Runde machen darf. Er
wandert im Kreise , die erlaubte Zeit wird schnell vorüber sein... Dann folgen wieder
Stunden des Wartens und Bangens! Aber, warum erscheint kein Wärter, der ihn
zurückbringt? Churchill bleibt stehen, schleicht in den Schatten - niemand zu erspähen! Er
wartet ...
Alles ist in Stille gehüllt, kein Mensch regt sich, keines Postens Schritte sind zu vernehmen.
Er kriecht an die Mauer hinauf, bohrt seine Blicke in die Finsternis, die inzwischen
eingetreten ist: Nichts! Ein Sprung ... er ist frei! Rennt die Straße hinab, gelangt auf den
Güterbahnhof, stiehlt sich in einen Wagen, der Zug rollt davon! Churchill, war dem sicheren
Erschießungstod entronnen! Hätten die Buren gehandelt, wie es üblich war, hätte die Welt
einen seiner schlimmsten Kriegsverbrecher weniger gehabt!
Die Zugfahrt verläuft ohne Störung, Churchill gelangt nach Transvaal, setzt sich in den
nächsten Zug und kommt gerade noch rechtzeitig nach Ladysmith, um hier als Sieger
miteinzuziehen!
englische Soldaten verschleppen burische Frauen und Kinder in
Konzentrationslager, wo man sie jämmerlich verhungern lies!
Das gibt einen Bericht!! Solch ein Abenteuer, wenn das noch recht phantastisch
ausgeschückt wird, kann das einen Churchill in aller Munde bringen und zwar als einen
Kämpfer für die Sache des Imperiums, der auch den bitteren Kelch der Gefangenschaft
austrinken mußte und sich doch nicht davon abhalten ließ, wieder zu seiner Truppe
zurückzukehren! Herrlich! Und Churchill verkaufte das ganze als "waghalsige Flucht".
Und der Sieg der Engländer ist inzwischen errungen, die Buren sind erledigt. Ein wahrer
Triumph in London!
Das die armen Buren kaltblütig ermordet, ihre Frauen und Kinder in Konzentrationslagern
verhungert sind , 26 783 an der Zahl - davon schreibt ein Churchill kein Silbe, das "hat er
nicht gesehen"!
The Real Blaze
Churchills Beginn seiner Politikerkarriere
Churchill erinnert sich jetzt, daß er sich vorgenommen hat, einmal in der Politik ein Wort
mitzusprechen - wenn er unabhängig sein würde. Alle Verbindungen seines Vaters, alle
alten Freundschaften wolle er ausnützen, nahm er sich vor. Und bildete sich jetzt ein, sich
der Tradition seines Hauses würdig gezeigt zu haben. Unabhängig genug ist er ja, er hatte
sich immerhin 200 000 RM mit Kriegsmärchen zusammengeschrieben.
Churchill als Parlamentarier
Man könnte meinen ein so unerfahrener und außerdem infolge mangelhafter Bildung doch
sicher auch nicht gerade sehr befähiger Mann wie Churchill würde einen schweren Weg vor
sich haben, um sein Ziel zu erreichen! Nein, in England geht das anders. Man ist ja im
gelobten Lande der Demokratie!
Man debattiert gerade in den Blättern der Liberalen sehr heftig über die Methoden der
englischen Kriegführung, man erregt sich über Berichte von verhungerten Frauen und
Kindern, an deren Tod die Briten schuldig sein sollen - da fragt ein Konservativer bei
Churchill an, was er darüber zu berichten habe.
Seine Antwort ist die zu erwartende: er hat nichts gesehen, und wenn es schon so
wäre, so sei es nicht Schuld der Briten, sondern eindeutig die der Buren, die ja in
einem so traurigen Lande wohnen, daß die Engländer gar nicht die Gelegenheit
hatten, noch mehr für die Gefangenen zu tun, als sie schon taten! Was kann
England dafür, daß sich dort keine großen Lebensmittellager befinden, wo es
erobern will?-Mit anderen Worten, die Buren sind freiwillig in englischen
Konzentrationslager gekommen, um dort auch freiwillig zu verhungern...
Auf Wunsch des Premierministers veröffentlicht er seinen Artikel in der "Morning Post", der
England von aller Schuld rein wäscht. Und bitte - Hier schreibt ein Augenzeuge, ein
"tapferer" Krieger, der seine Freiheit sogar für das Weltreich in die Waagschale warf!
Eine Hand wäscht die andere: Churchill hat den Konservativen, die ein Interesse an diesem
Geschreibsel hatten, den Gefallen getan - so tun sie ihm den Gefallen, ihn als
Wahlkandidaten für einen kleinen Bezirk, für Oldham, auszustellen.
Doch, trotz aller Vorbereitungen für den Wahlgang gelingt die Sache nicht, der Kandidat
ist ein zu schlechter Redner, er stottert ein wenig und bringt keinen
Zusammenhang in seinen Vortrag!
Man tröstet ihn aber, es wird eben ein kleiner Zwischenwahlgang stattfinden. Er findet auch
statt, Winston Leonard Spencer Churchill wird Mitglied des Unterhauses, Abgeordneter der
Tories für Oldham!
das altmodische Unterhaus( The House of Commons)
Im Gegensatz zu den Parlamenten der übrigen demokratischen Staaten ist das Parlament
Großbritanniens schon eine alte Einrichtung, die sich seit 1376 in ein Oberhaus und ein
Unterhaus teilte. Das Oberhaus ist die Standesvertretung des hohen Adels, das Unterhaus
setzt sich aus 615 in allgemeiner geheimer Wahl von den einzelnen Distrikten gewählten
Vertretern zusammen. Über den beiden Einrichtungen steht der König, dessen Rechte
jedoch sehr beschränk sind. Ebenso sind die Rechte des Oberhauses heute weit geringer, als
die des Unterhauses. Die Regierung setzt sich zusammen aus dem Ministerpräsidenten, der
vom König ernannt wird und aus Ministern, die der König bestätigt. Sie wird als Ganzes
Kabinett, Ministerrat, genannt. Ihre Entschlüsse sollen von denen des Unterhauses und des
Oberhauses abschängig sein. Daß das jedoch oft nicht der Fall ist, werden die Geschehnisse
im Falle Churchill noch zeigen.
Kaum ins Parlament gelangt, hat Churchill Zeit einen Roman zu schreiben! Das erscheint
ihm als die bedeutende Arbeit! Man sieht hier deutlich, mit welchem Gedanken er sich in die
Politik stürzte: Geldverdienen!
Vor seine Tätigkeit als Parlamentarier aber setzte er folgende erhebenden Worte:
"Am Ende des Burenkrieges glaubte ich noch, daß wir eine wahrhafte politische Demokratie
hätten, geführt von einer eng zusammengeschlossenen, auf Erbe und Überlieferung
fußenden Auslese von Staatsmännern. Damals hatte ich noch keine Ahnung, welche große
und fraglos hilfreiche Rolle der Schwindel im Dasein derjenigen Völker spielt, die sich im
Zustande der demokratischen Freiheit befinden."
Der Schwindel - niemand kann so etwas mit mehr Berechtigung sagen, als gerade ein
Churchill selbst, der sein ganzes Leben lang sich an diese Worte gehalten und mehr
geschwindelt hat, als je zuvor ein Demokrat.
Seine politischen Taten sind nun im Parlament bei den Sitzungen die, möglichst laut und
vor allen Dingen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zu reden. Mag
sich irgendein Liberaler zum Wort melden, mag er Dinge vortragen, von denen Churchill
nichts versteht: er wird sich nach jedem Redner erheben, irgend etwas hinauskrähen, sei es
der größte Unsinn, möge das ganze Haus lachen - gleichgültig, Hauptsache ist, daß er an
die Leute kommt und daß er sich einen Namen erwirbt!
Er erwirbt sich auch einen - jedoch nicht einen, der von Ruhm künden wird, nicht einen
nach seinem Geschmack: man nennt ihn als:
"Clown des Unterhauses"
Einem Mitglied des Unterhauses kann jedoch nichts passieren - mag er auch verlacht
werden, als gänzlich unfähig gelten oder mag sich gegen ihn alle Wut der Gegener sammeln
- er bleibt fünf Jahre auf seinem Platze sitzen! Das einzige, was ihm geschehen kann, ist,
daß er nach 5 Jahren von seinen alten Wählern vielleicht nicht wieder gewählt würde. Da
muß man eben vorbeugen!
Die Zeit ist für ihn günstig: Großbritannien steht vor der Entscheidung über Schutzzoll oder
Freihandel. Die Entscheidung drängt, man rauft sich die Haare im Unterhaus, um zu einem
Ziel zu kommen, und ein Churchill bekennt, daß er sogar Bücher für oder gegen den
Schutzzoll verschlungen hat!
Was tut es, daß die Tories gegen den Freihandel sind, daß sie diesen als eine Angelegenheit
der Liberalen betrachten? Churchill steht für den Freihandel ein und wird von den Liberalen
mit offenen Armen aufgenommen! Er wandelt sich vom Konservativen zum Liberalen. Und
seiner Wiederwahl - allerdings durch seine früheren Gegner, steht nichts mehr im Wege! Die
Wandlung hat sich gelohnt: weitere 5 Jahre im Parlament.
Aber was sind fünf Jahre für einen Parlamentarier, wenn er sich in ihnen nicht einen
entsprechenden Posten sichern kann?
Und das dürfte doch mit dem notwendigen Drahtziehen möglich sein. Man muß ja nur
Verbindungen haben, muß den einen unbequem werden, um ihren Gegnern um so
unentbehrlicher zu werden!
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 16.09.06 14:10 ]
The Real Blaze
Churchill als Kolonialstaatssekretär
Das Jahr 1906 bringt manche harte Nuß für die Konservativen - sie sehen sich Aufgaben
gegenüber, denen sie jetzt nicht mehr gewachsen sind. Der Zwiespalt FrankreichDeutschland droht sich in einen Frieden zu verwandeln, ohne ein Krieg zu werden! Die
Algeciraskonferenz bringt Zugeständnisse Frankreichs an Deutschland und umgekehrt.
Die Algeciraskonferenz brachte bei weiten nicht jene Ergebnisse die man sich in
Deutschland erhoffte. Trotzdem war sie eine friedenssichernde Konferenz und in
England störte man sich daran.
Die Liberalen in England bilden wieder ein Kabinett, als eine neue Regierung entsteht.
Gleichzeitig werden die Burenprobleme kräftiger angefaßt: man will versuchen, sie
irgendwie zu befrieden, da sie sich in der Rolle der Wilden, in der Rolle eines Kolonialvolkes
nicht gefallen wollen.
Die Regierung Campbell-Bannerman sucht sich den geeigneten Mann. Das stößt eines Tages
Sir Edward Grey, zwischen 1905-1916 Außenminister und einer der gefährlichsten
Deutschenhasser, auf die Figur Churchills. Man stellt fest, daß dieser der einzige Teilnehmer
am Burenkriege unter den liberalen Abgeordneten sei und infolgedessen auch als einziger
unter ihnen die Kenntnisse des Burenlandes mitbrächte, die jetzt vonnöten seien.
Er läßt den "Abenteurer" zu sich kommen in der sicheren Erkenntnis, daß dieser Mann jeden
Posten annehmen wird. Und Churchill nimmt an. Er ist jetzt Staatssekretär im
Kolonialministerium...
Über seine Tätigkeit schreibt er wieder selbst:
"Das ganze Jahr 1906 hindurch tat ich nichts anderes, als an südafrikansichen
Fragen zu arbeiten."
Die Transvaal-Constitution-Bill wurde verabschiedet. Er hat an ihr wesentlichen Anteil
gehabt. Infolge dieses Gesetzes wurde General Botha Ministerpräsident von Transvaal.
Churchill selbst aber wurde bekannter, er bekam Möglichkeiten, sich neue Beziehungen zu
schaffen und gleichzeitig einen Einblick in die Kolonialpolitik. Dabei fiel ihm besonders der
Unterschied zwischen deutscher und britischer Methode auf. Er sah genau, daß die
Deutschen , bei weiteren günstigen Entwicklungen,es weiter bringen würden, als
England mit aller Gewaltpolitik. Das ärgerte den Ehrgeizigen. Der Keim zu seiner
Deutschfeindlichkeit lag in dieser Erkenntnis!
Ein Ereignis wurde nun von Bedeutung für den Kolonialstaatssekretär. Er hieß: Clementine
Hozier!
Tochter eines reichen amerikanischen - inzwischen längst englischen - Industriellen. Er
verstand sich zunächst gut mit Hozier, lernte bei ihm viele bedeutende Persönlichkeiten
kennen und vor allen Dingen deren Einstellung zu den Dingen.
Curchill mit C. Hozier
Daran schloß sich die Bekanntschaft mit Clementine und nach einer Prüfung der
Beziehungen und Machtmittel ihres Vaters auch seine Liebe zu ihr. Bald schon kann man in
den Zeitungen lesen, daß die beiden jungen und hoffnungsfrohen Leute verlobt seien.
Es kommt der Tag, an dem Churchills Bild dem König vorgelegt wird. Asquith, der
inzwischen den kranken Campbell-Bannerman als Premier abgelöst hat, macht einen
kühnen Vorstoß: er schlägt Churchill als Mitglied des Geheimen Rates vor. Seine Verdienste
um Transvaal dienten als Motivierung, der König bestätigt.
Als er noch im Kolonialministerium saß, lernte Churchill einige sehr interessante Dinge auf
dem Gebiete des Handels kennen – so vor allen die Interessen der Rüstungsindustiellen –
darunter sein Schwiegervater und Zaharoff – die seit dem Burenkriege unter Mangel an
Geschäften litten. Er sieht immer mehr, daß Deutschland eine ungeheuere Kraft und Energie
an den Tag legt und auf allen Gebieten, so auch auf des Handels in die führende
hineingerät.
Nach einer nüchternen Analyse des deutschen Wirtschaftserfolge, bringt er es fertig, 1908
folgende Zeilen zu schreiben:
“Ich habe den größten Irrtum bis zuletzt gelassen. Es ist der, daß es einen tiefen
Interessengegensatz zwischen deutschem und englischem Volke gebe, der nur durch
äußerste Kraftprobe gelöst werden könne und der uns einem wechselvollen Schicksal
unwiderstehlich entgegentreibe. Keine verhängnisvollere Vorstellung könnte das Hirn eines
Staatsmannes lähmen. Es gibt keinen natürlichen Gegensatz zwischen den
Interessen des englischen und des deutschen Volkes… Es gibt zweifellos eine Rivalität
im Handel. Es gibt aber auch eine wirklische und wachsende Abhängigkeit. Keine
kontinentale Nation ist unserem Handel notwendiger als Deutschland. Es ist unser bester
Kunde, wie wir der seinige sind…”
Wie treffend: Die englisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen, waren die beiderseitig
profitabelsten Europas! Und trotzdem tat man später alles, um Deutschland einen Raubkrieg
aufzuzwingen!
Diese seine Meinungäußerung, verbunden mit seiner Haltung zu den Rüstungsindustriellen,
brachte ihm gar den Posten des Handelsministers ein!
Eine seiner ersten Maßnahmen ist die, daß er veranlaßt, englische Handelsfirmen in
nichtbritischen Gebieten, vor allem in Übersee zu fördern und zu unterstützen. Nicht genug
kann er dabei auf die Rivalität Deutschlands hinweisen, nicht genug die deutschen Erfolge
herausstreichen.
Diese Tendung hält er durch, solange er Handelsminister ist: möglichst dem lästigen
Konkurrenten schaden, auf seine Gefährlichkeit immer dringender hinweisen – alle Briten
von der Gefahr zu überzeugen, die hier droht!
Da wird er eines Tages nach Deutschland eingeladen – nicht zu
Handelsbesprechungen, sondern als Gast bei Manövern. Und die hier gesammelten
Eindrücke bringen ihn zum Schweigen. Das Schweigen aber wird ihm ein Zweck. Ein Plan
taucht auf.
Er betont jetzt nur noch die Notwendigkeit einer unbedingten inneren Befriedung: Streits
dürfen nicht mehr in Erscheinung treten, die Iren müssen befriedigt werden – man sehe
sich die innere Ruhe in Deutschland an. Hier droht eine Gefahr! Deutschland war ein
ruhiges, streitarmes Land- wie gefährlich für die Welt...Und das ein Land besser als als das
Britische Empire sein konnte, lässt siedend heißen Neid entstehen, der Churchills Kopf zur
Vernichtungsfantasie gegenüber Deutschland wird.
Er palavert solange davon – bis er Innenminster wird!
Das erste aber, was er hier unternimmt: er läßt Kanonen in der Stadt gegen die
streikenden Arbeiter auffahren – die natürlich darüber lachen. Dann läßt er die
irischen Freiheitskämpfer in Massen abschlachten – und schon stellt er fest: es
herrscht Friede in England! Und was für ein Gewaltfrieden!
Die Antideutsche Lobby:Loyd George und Churchill
Loyd George brachte ihn dazu, seine Altersversorgung zum Gesetz zu machen. Churchill
schlug in Versammlungen “seine” große Tat für die Arbeiterschaft breit. Und immer wieder
betonte er in Wort und Schrift, wie gefährlich es sei, auf Deutschland nicht acht zu geben.
General Botha
General Botha, der Premierminister der Südafrikansichen Union, erklärte im Jahre
1909 schon dem deutschen Pfarrer Schowalter gegenüber, ihm sei in der
Reichskonferenz in London klar geworden, daß der Krieg mit Deutschland
unvermeidlich sei – gleichgültig was die deutsche Regierung unternehme.
So hetzte die gewissenlose Regierungsclique um Churchill schon damals. Und sie hetzt
weiter, bis das Jahr 1911 Klarheit bringt, nämlich die Klarheit, daß niemand anders, als
gerade Churchill den Krieg mit dem Kaiserreich will – daß er derjenige ist, der alle anderen
aufstachelt.
Kaiser Wilhelm II. in Marokko
Zwischen Deutschland und Frankreich bestanden seinerzeit immer gewisse Schwierigkeiten
wegen Marokkos. Wir wollen diese Dinge kurz betrachten. In Marokko bestanden seit
Jahrzehnten deutsche Wirtschaftsinteressen, die dazu führten, daß das Reich gegen die
französischen Ansprüche auf das Land, - die allerdings von England bestätigt wurden -,
Einspruch erhob. Zur Wahrung der deutschen Interessen landete 1905 Kaiser Wilhelm II. In
Tanger. Die Krise wurde jedoch, wie schon erwähnt, durch die Algeciraskonferenz beigelegt.
Im Jahre 1911 besetzte jedoch Frankreich Fes, wodurch die noch immer bestehenden
deutschen Interessen wiederum stark gefährdet wurden. Jetzt sandte das Reich das
Kanonenboot “Panther” nach Agadir. Die englische Regierung machte dagegen “Bedenken”
geltend. Sie erhielt eine Antwortnote, in der erklärt wurde, das Reich sei nicht gewillt, sich
in einer seine Ehre berührenden Frage bevormunden zu lassen. In London ist man jetzt fest
davon überzeugt, daß es zu kriegerischen Verwicklungen kommen muß. Man sendet zuvor
noch eine zweite Note nach Berlin. Die Antwort läßt auf sich warten – als sie kommt, haben
sich Frankreich und Deutschland nochmals in der besten Form geeinigt. Das
Marokko-Kongo-Abkommen regelt die Rechte Frankreichs in Marokko und gibt dem Reich
dafür die an Kamerun grenzenden Teile der französischen Kongokolonie.
In London ist Churchill sichtbar enttäuscht.
Er hat jedoch auch einiges aus diesem Zwischenfall gelernt, nämlich, daß England sich
Deutschland nicht allein widersetzen kann. Auch nicht mit Hilfe Frankreichs, mit dem es
längst Geheimverträge verbinden.
Churchill sieht nur eine Möglichkeit: einkreisen.
Er verfaßt ein Memorandum über die Möglichkeit einer völligen politischen und militärischen
Einkreisung des Deutschen Reiches.
Darin setzt er auseinander, daß der bevorstehende Vertrag mit Rußland ausgebaut werden
müsse, der Balkan unter englischen Einfluß zu bringen sei. Er schafft mit diesem
Memorandum einen Aktenbeleg für den Kriegswillen Englands. Und gleichzeitig liefert er
später Deutschland damit den besten Beweis für die Zurückweisung der
Kriegschuldlüge!
Aber auch für sich persönlich gewinnt er mit diesem Machwerk etwas: es gelingt ihm,
Einfluß auf die Rüstungszustände in England zu gewinne, der dazu führt, daß ihn der
Premier zum ersten Lord der Admiralität ernennt. Er wird Marinenminister. Und damit
beginnt die entscheidende Phase seiner Sucht nach dem Krieg.
Richtschuetze
Noch ein paar interressante Aussagen des Herrn Churchill zum eventuellen Gaskrieg gegen
Deutschland!
Vorab sei zu sagen das Churchill Stalin bereits 1942 die Lieferung von 1000Tonnen
Yperit(Senfgas)angeboten hat!
Dieser bedanke sich in einem Telegramm vom 23.4.1942 für dieses Angebot,verzichtete auf
den Kampfstoff und bat anstatt dessen um die Übersendung von 5.000Tonnen
Chlorprodukten,aus denen sowohl Kampfstoffe wie aber auch Entgiftungsmittel hergesteklt
werden können.
Weiterhin bedanke sich Stalin für die ankündigte britische Erklärung,Gas gegen Deutschland
einzusetzen zu wollen,falls die Wehrmacht in Russland Gas zum Einsatz bringen sollte!
Churchill sagte:
"Die Sowjetregierung hat uns gegenüber angedeutet,daß die Deutschen wegen der
Erfolglosigkeit ihrer Angriffe Giftgas gegen die Armee und die Völker Rußlands einsetzten
könnten....da wir unsere Hunnen kennen,haben wir unsere Anstrengungen auf diesem
Gebiet nicht vernachlässigt...ich möchte klarstellen,daß wir im Fall eines unprovozierten
Angriffes auf unsere Verbündeten mit Gas... wir uns so verhalten werden,als wären wir
selbst mit Gas angegriffen worden.
Wir werden unsere Luftüberlegenheit im Westen dazu einsetzen,Gas in der größten Menge
gegen Städte und Gemeinden in Deutschland einzusetzen!"
(Ja also der hilft ein Kriegsverbrecher dem anderen!)
Der Einwand von britischer Seite ....da wir keinen Fachmann bei unserer Militärmission in
Moskau haben,lassen sich die Richtigkeit der Angaben der Russen nur schwer Prüfen,waren
Churchill egal!!!
Gruss
P.S
Churchills Aussagen zur Bedrohung durch die V1/V2 sei hier kurz erwähnt!
Falls die Bombardierung Londons wirklich zu einer ernsten Plage werden und Raketen mit
weitreichenden und verheerenden Auswirkungen auf viele Regierungs und Arbeiterzentren
niedergehn sollten,so müßte ich darauf vorbereitet sein,alles(von Churchill groß
unterstrichen)zu unternehmen was dem Feind am empfindlichsten treffen würde.Ich muß
Sie natürlich darum bitten,mich bei der Anwendung von Gas zu unterstützen.Wir können die
Städte an der Ruhr und viele andere Städte Deutschlands derart überschütten,daß der
größte Teil der Bevölkerung eine ständige medizinsiche Behandlung benötigt.(etwas gekürzt
von mir!)
und weiter:
Ich bin völlig damit einverstanden,daß es einige Wochen,sogar Monate dauern kann,bis ich
Sie bitten werde,Deutschland mit Giftgas zu durchtränken,und wenn wir dies tun,dann sollte
es hundertprozentig sein.Ich wünsche,daß die Angelegnheit in der Zwischenzeit von
vernüftigen Leuten kaltblütig durchdacht wir,und nicht von diesen psalmodierenden
uniformierten Defätisten,die einem hin und wieder über den Weg laufen....
Was aber diesem Wiskey Säufer nicht bekannt war,waren die neuen deutschen
Kampfstoffe wie Tabun/Sarin und Soman!
Tabun war in etwas größeren Mengen vorhanden.Sarin nur geringe Mengen für
wenige Angriffe aber doppelt bis dreifache Wirkung als Tabun.
Soman gerade in der Entwiklung nur Proben vorhanden(nochmals gesteigerte
Wirkung gegenüber Sarin!)
Wäre dies zum Einsatz gekommen hätte es für die britische Zivilbevölkerung nur
wenig bis keinen Schutz gegeben!Es ist zur vermuten das es in England dann zur
einer Panik gekommen wäre!
Gruss
Quellen Günther W.Gellermann(Der Krieg der nicht stattfand)Verlag Bernard&Graefe
P.S jedem sollte klar was für ein Verbrecher Herr Churchill gewesen ist!
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 10.12.06 13:49 ]
The Real Blaze
Winston Churchills Kriegsverbrecherkarriere
Winston Churchill, der englische Pressetrompeter wurde schon zu seinen Lebzeiten als ein
"großer alter Mann" gepriesen und aber auch nach seinem Tode, weil die Mehrheit der
öffentlichen Meinung es nicht zugeben will, daß dieser Gewaltmensch zu den Totengräbern
des British Empire gehört.
Wenn aber andere Völker - oder doch ihre Stimmungsmacher - diese Laudatio gedankenlos
nachplappern, so zeugt das nicht von politischer Verstandesschärfe! Namentlich die
Deutschen, aber auch die Juden haben keinen Grund, die Verbrechen dieses Mannes zu
verherrlichen, die das deutsche Volk aufs schwerste getroffen haben.
Churchill einer der schlimmsten Kriegsverbrecher aller Zeiten!
Churchills eigene erkenntnisreiche Äußerung von 1945: "..man müsse das deutsche Volk
jetzt im eigenen Saft schmoren lassen!" - und seine spätere von 1948: "England habe
mit Deutschlands Abschlachtung das falsche Schwein geschlachtet!"
Er beliebte sich selber schon in jungen Jahren als "altes Kriegsroß" zu bezeichnen, und er
dürfte als alter Mann wohl nur boshaft gegrinst haben, wenn beflissene Schreiberlinge ihn mit schrägem Blick auf seine Landschaftspinseleien - als "großen Humanisten" oder - mit
verlegenem Blick auf seine Politik - als "großen Moralisten" feierten; denn gerade die Moral
hat in seinem langen Leben stets die denkbar kleinste Rolle gespielt.
Seit 1900 Mitglied des Unterhauses, seit 1911 Marineminister, veranlaßte er im Ersten
Weltkrieg den verlustreichen Angriff auf die türkischen Dardanellen, nach dessen Scheitern
er 1915 zurücktreten mußte, um aber zwei Jahre später wieder als Munitionsminister und
nach dem Kriegsende zunächst als Kriegsminister (1919/21) und als Staatssekretär für die
Kolonien (1921/22) zu amtieren. Er scheint die Friedenszeiten in Europa lediglich als
Sprungbretter in den jeweils nächsten Krieg angesehen zu haben.
Denn im Jahr 1923 schrieb er wie ein professioneller Kriegsverbrecher: "Ich bin dafür,
methodisch bereitete Bazillen absichtlich auf Menschen und Tiere loszulassen:
Mehltau, um die Ernten zu zerstören, Anthrax, um Pferde und Vieh zu vertilgen,
Pest, um damit nicht nur ganze Armeen, sondern auch die Bewohner weiter
Gebiete zu töten. Das alles nenne ich fortschrittliche Kriegsführung."
Ein Jahr später, 1924, erklärte er der beglückten Mitwelt: "Es wird sich das nächste Mal
darum handeln, Frauen und Kinder, ja die Zivilbevölkerung überhaupt zu töten,
und die Siegesgöttin wird sich zuletzt jenem vermählen, der dies im gewaltigsten
Ausmaß zu organisieren versteht!"
Hat man noch Wort für so ein krankes Hirn?
Churchill hat diese seine menschenfreundlichen Forderungen stets aufrecht erhalten und nie
widerrufen; in diesem Punkte war er kein typischer Engländer: niemals hat er die
Heuchelei zur Religion erhoben, und auf ihn wenigstens kann man das Wort, "... daß die
Geschichte der britischen Diplomatie von Täuschung und Betrug übelster Art durchsetzt war
..." (Professor Hoggan in seinem Werk "Der erzwungene Krieg") beim besten Willen nicht
anwenden: Churchill ersetzte für sein Teil die landläufige englische Heuchelei durch seine
einmalige brutale Offenheit, und manche scheinen ihm das sogar als Verdienst angerechnet
zu haben.
Als in London Beratungen über den Morgenthau-Plan und Reparationen im Gange waren,
meinte Churchill: "Daß man den Deutschen Nahrungsmittel, aber auch Industrie und
sogar Waffen lassen müsse, einfach weil sie so gute Soldaten seien, die man
gegen die Russen als Hilfstruppen brauche." (Baron Mosran of Manton, Churchills
Leibarzt in seinem Buch "Der Kampf ums Leben".)
Während sowjetische und britische Armeen gegen deutsche kämpften, selbst Churchill
verschiedene Glückwunschbotschaften mit Stalin austauschte und der Zweite Weltkrieg
noch lange nicht zu Ende war, schmiedete dieser schon neue Kriege, diesmal gegen seine
Verbündeten die Russen, die Deutschen auf seiner Seite einkalkulierend. Meisterhaft
verstand es Churchill, Völker anzuzetteln, auszuspielen und zu verheizen.
Denkt man an die hundertausenden deutscher Toter, von Churchills Terrorangriffe auf
deutsche Großstädte und Flüchtlingshaufen,den von ihm bewilligten mörderischen
Vertreibungen von Millionen Deutschen aus den Ostprovinzen und dem Sudetenland die
wiederum hundertausende unter die Erde gebracht haben, und für die er faktisch die Schuld
trägt, fragt sich jeder Mensch mit gesunden Menschenverstand , wieso daraufhin die
deutsche Stadt Aachen diesem Kriegsverbrecher nach Deutschlands
Zusammenbruch ihren "Karlspreis" zu verleihen wagte...
Churchill 1940 an der englischen Südküste. Um eine deutsche Invasion
abzuwehren, wollte er die Strände mit Giftgas fluten ...
Nicht nur geschmacklos, sondern auch im höchsten Grade würdelos und unwahr war es, daß
das Deutsche Fernsehen, in einer seiner sonntäglichen "Frühschoppen-Sendungen" dem
verstorbenen Churchill bescheinigte, daß er in seiner politischen Wirksamkeit "sich von
moralischen Prinzipien habe leiten lassen!" Wer solche Sprüche ernst nimmt oder gar
glaubt, muß ein Idiot sein!
Die Deutschen in Österreich zum Beispiel haben über Churchill eine ganz andere Meinung
als die Herren vom Deutschen Fernsehen. So bringt der "Wiener Montag", eines der größten
österreichischen Wochenblätter, in einer Ausgabe vom April 1966 einen Aufsatz unter der
Überschrift "Tarnungsmanöver eines schlechten Gewissens".
Dort ist unter anderem zu lesen:
"Die Menschenrechtskommission der UNO hat sich kürzlich in einem Appell an alle Länder
der Erde gewandt, jede Verjährungsfrist bei der Verfolgung von Kriegsverbrechen
aufzuheben. Dieser Schritt entspringt unmittelbar der Absicht, die Rache am deutschen
Volk endlos fortzusetzen. Könnte er aber zu einer weltverbindlichen Verpflichtung führen,
wäre er zu begrüßen. Denn dann bestünde die Möglichkeit, zu fernen Zeitpunkten - wenn
sich Denk- und Machtverhältnisse gewandelt haben - auch nichtdeutsche Kriegsverbrecher
hervorzuholen und vielleicht sogar Verstorbene nachträglich und gerichtsmäßig als
Kriegsverbrecher zu deklarieren. Da wäre der Grand Old Man, Churchill, einer der
ersten."
Churchill mit Roosevelt, der die USA mit Kriegsbeginn 1939 sofort an
Großbritannien Seite stellte. Von Beginn an waren die USA zu keiner Zeit
"neutral".
Daß Churchill für Adolf Hitler während der ersten Jahre des Dritten Reiches große
Sympathie, ja sogar starke Bewunderung hegte ist bekannt, auch wenn die Weltpresse
diese Tatsache seit 1945 beflissen auszutilgen sucht.
In seinem Buch "Great Contemporariers" (Große Zeitgenossen) wie auch in anderen
Schriften und Reden hat er dem Führer der Deutschen ganz offen seine Bewunderung
gezollt; er hat ihn telegraphisch zum großen Erfolg der Berliner Olympischen
Spiele von 1936 beglückwünscht; ja, noch mehr als zwei Jahre später erklärte
Churchill in seiner Schrift "War and Peace" (Krieg und Frieden) im XVIII, Kapitel
unterm 11. November 1938 folgendes: "Sollte unser Land besiegt werden, so hoffe
ich, daß wir einen Führer finden, der uns auf ebenso bewundernswerte Weise
neuen Mut gibt und uns unseren Platz unter den anderen Völkern wieder erobert."
Während man bis heute nach den Papst Pius XII., allen Gegenbeweisen zum Trotz, der
"Nazifreundlichkeit" beschuldigt schweigt man über Churchills Lobreden auf Hitler. Im
Gegenteil auf ihn werden Loblieder gesungen, solange die Legende vorhält, er habe seinem
Lande den Sieg erkämpft. Wäre Churchill als Deutscher in Deutschland geboren,
dann hätte er den Krieg verloren und stünde heute als Wahnsinniger, als
Verbrecher da.
Aachen ehrt den Kriegsverbrecher und Massenmörder Churchill mit dem
Karlspreis...und das deutsche Volk schaut zu...jenes Volk was Churchill vernichten
wollte!
Umgekehrt: wäre Hitler in England als Engländer geboren und hätte diesem Land den Krieg
gewonnen, dann wäre er als einer der größten Staatsmänner von höchsten moralischen
Qualitäten gefeiert worden, und die Nachwelt würde ihm prunkvolle Denkmäler errichteninklusive dem Karlspreis von Aachen oder sonst einer Stadt die blind genug ist einen
Kriegsverbrecher zu ehren...
Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, den die Welt, laut Professor Hoggan, in
erster Linie dem englischen Außenminister Lord Halifax verdankt, hatte Churchill,
damals wieder einmal Marineminister, für seine Hitler-Begeisterung keine Verwendung
mehr; dafür entsann er sich jetzt seiner gelegentlichen Äußerungen, er sei nicht nur
zionistenfreundlich, sondern selber ein Zionist!
Aber schon 1923 mißbrauchte er das britische Mandat über Palästina dahingehend, daß er
einen Teil dieses Mandatsgebietes, nämlich den Jordan-Teil, der britischen Verwaltung
entzog und als souveränen Staat einem arabischen Herrscher unterstellte: damit hat
Churchill höchst eigenmächtig Palästina geteilt und alle späteren Machtkämpfe ums
Jordantal angebahnt. Die britische Regierung gab damals jenes Weißbuch heraus, das
Churchills Unterschrift trägt, und sie nötigte quasi die Zionistenführer, es anzuerkennen,
andernfalls sie von den Briten nicht als politische Autorität anerkannt worden wären.
Sprechen wir noch einmal Churchills Terrorangriffe auf deutsche Städte an, für deren
frevelhafte Durchführung bis zum Kriegsende er als Premier die volle Verantwortung trägt;
er hat sich dieser Verantwortung auch des öfteren gerühmt mit jener offenen Brutalität, die
einen Staatsmann noch immer aufs Niveau eines grobschlächtigen Massenmörders
herabgedrückt hat.
Es steht eindeutig fest, daß im Zweiten Weltkrieg die ersten Luftangriffe auf unbefestigte
Städte und zivile Wohngebiete von der Royal Air Force (RAF) ausgegangen sind, und daß
Hitler, der damals eine Versöhnung mit England anstrebte, mindestens sechs Monate lang
nicht zurückschlug, vielmehr das englische Zivilleben bei deutschen Luftangriffen zu
schonen befohlen hatte; erst als seine wiederholten Ankündigungen von Gegenmaßnahme
überm Kanal drüben auf taube Ohren gestoßen waren, ließ er die deutsche Luftwaffe zu
Vergeltungsschlägen ausholen, die so vernichtend ausfielen, daß die Londoner Presse ins
bewährte Wutgeheul der gekränkten Unschuld ausbrach und die armen Insulaner zu
Märtyrern stempelte....
Nachdem der Bombenkrieg von England entfesselt worden war, aber auch weiterhin
britischerseits weitaus brutaler betätigt wurde, konnten die scheußlichsten Verbrechen nicht
ausbleiben, und namentlich die englischen Luftmorde bewogen den Papst Pius XII., in einer
Rundfunkansprache vom Heiligen Abend 1942 zu erklären: "Dieses Gelöbnis (für die Opfer
zu beten und ihren Hinterbliebenen nach besten Kräften zu helfen) schuldet die Menschheit
den vielen Tausenden von Nichtkämpfern, Frauen, Kindern, Kranken und Greisen, denen der
Luftkrieg . . . Leben, Besitz, Gesundheit, die Stätte der Caritas und des Gebetes geraubt
hat."
Aachen nach einem englischen Terrorangriff, englische Bombenkrater über die
zertrümmerte Stadt. Angeblich wollte man den Bahnhof treffen, dann war aber der
Bahnhof über die ganze Stadt verteilt...
Was Churchill und sein ihm höriger Luftmarschall Sir Arthur Harris namentlich gegen
Kriegsende hin sich an hemmungsloser Brutalität geleistet haben, ist bekannt und soll hier
nur kurz rekapituliert werden: Städte wie Breslau, Köln, Stettin, Würzburg (um nur einige
zu nennen) waren schließlich bis zu 75 Prozent zerstört; in Hamburg waren 300 000
Wohnungen zerstört worden, und auf die völlig sinnlose, nur von Blutgier diktierte
Vernichtung Dresdens, die erfolgte, als der Krieg längst entschieden war, auf diese
schauerlich-einmalige Untat - Churchill hatte sie ausdrücklich zwecks Auslöschung von
einigen hunderttausend deutschen Ostflüchtlingen befohlen - braucht man kaum noch
hinzuweisen. Im Ganzen sind durch die Luftangriffe der RAF und der amerikanischen
Nachtgeschwader 600.000 Deutsche umgekommen; davon waren rund 80 000 Kinder
unter vierzehn Jahren. Diese Zahlen stehen fest; die verschiedenen Phasen jener
Luftangriffe sind britischerseits genau aufgezeichnet in drei amtlichen Veröffentlichungen:
1) "Die Rechtfertigung der Bombardierung" von Staatssekretär J. M. Spaight, 1944, 2) "Der
ungleiche Kampf", eine von der Historischen Abteilung des britischen Luftfahrt-Ministeriums
sanktionierte Darstellung aus dem Jahr 1953, und 3) das umfassende zweibändige Werk
"Die strategische Luftoffensive gegen Deutschland", herausgegeben von H. M. Stationery
Office, London 1961.
Der verbreitete Ruf Sir Winston Churchills, ein großer Militärstratege gewesen zu
sein, ist von einem führenden britischen Fachmann in Zweifel gezogen worden.
In einem Artikel in der Zeitschrift Encounter etwa Mitte März 1966 gibt der siebzigjährige
Militärhistoriker Sir Basil Liddell Hart dem britischen Kriegspremier die Schuld an zahlreichen
militärischen Fehlentscheidungen. Liddell Hart wirft Churchill sogar einen allgemeinen
Mangel an Einsicht in militärische Notwendigkeiten vor. Nichts habe schließlich
Großbritannien mehr vor dem endgültigen Zusammenbruch bewahrt als der Eintritt der USA
in den Krieg. Danach, so meint Hart, sei Churchill wenig mehr als ein militärischer
"Adjutant" des amerikanischen Präsidenten Roosevelt gewesen.
FelixS
Zitat:
Churchill gesteht Terror-Strategie ein
Am 28. März 1945, als die meisten deutschen Städte durch die Terror-Angriffe auf die
Zivilbevölkerung schon zerstört waren, forderte der britische Premierminister Churchill in
einem persönlichen Telegramm, nunmehr die Bombardierung auf militärische Ziele zu
konzentrieren. Der Text ist ein klares Eingeständnis der unter seiner Verantwortung
erfolgten Kriegsverbrechen, für die andere gehenkt, er aber von ehrvergessenen Deutschen
mit dem Karlspreis der Stadt Aachen geehrt wurde.
Das Telegramm Churchills an General Ismay für das C.O.S. (Chief of Staffs) Committee ( =
Generalstab) und den Oberbefehlshaber der Luftstreitkräfte C.A.S ( Chief of Air Staff ) hatte
(übersetzt) folgenden Wortlaut:
»Der Moment scheint mir gekommen, wo die Frage der Bombardierung deutscher Städte
einfach zum Zwecke der Erhöhung des Terrors, auch wenn wir andere Vorwände nennen,
überprüft werden sollte. Anderenfalls werden wir ein vollkommen zerstörtes Land unter
unsere Kontrolle bekommen. Wir werden nicht in der Lage sein, Baustoffe für unseren
Bedarf aus Deutschland zu erhalten, da man auch für die Deutschen gewisse
Übergangslösungen wird finden müssen. Die Zerstörung Dresdens bleibt eine ernste Frage
an die alliierte Bombardierungspolitik. Ich bin der Meinung, daß militärische Ziele von nun
an strikter in unserem Interesse als in dem des Gegners untersucht werden müssen. Der
Außenminister hat mit mir über dieses Thema gesprochen und ich vermisse eine präzisere
Konzentration auf militärische Ziele wie zum Beispiel Öl und Kommunikation hinter der
unmittelbaren Kampfzone anstelle von reinen Terrorakten und mutwilliger Zerstörung, wie
beeindruckend auch immer sie sein mögen.«
Quelle: UN Nachrichten, D-Bochum
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 09.01.09 18:24
Schwabe
Übrigens ...
Nicht nur Stalins Sohn geriet im Laufe des Krieges in deutsche Gefangenschaft, sondern
auch Randolph Churchill junior * klick *
(* 28. Mai 1911; † 6. Juni 1968), der Sohn des britischen Premierministers Winston
Churchill, welcher zwischen Mai und Juni 1944
auf dem Balkan unter der Leitung von Otto Skorzeny "einkassiert" wurde, wo er schon
länger als Verbindungsoffizier zu Tito fungierte.
=> Dieser Fakt fällt bei den bekannten PC-Quellen - inklusiv Wikiblödia - als "völlig
unwichtig zu erwähnen" bis heute komplett unter den Tisch!
=========
Aber kommen wir zum nicht weniger interessanten Thema meines eigentlich Beitrags:
Die (Kurz-)Biografie von Churchills Mutter Jennie (geborene Jerome) Churchill:
Zitat:
Jennie Churchill * klick *
geboren am 9. Januar 1854 in Brooklyn, New York
gestorben am 29. Juni 1921 in London
amerikanisch-englische Philanthropin und Autorin; Mutter von Winston Churchill
150. Geburtstag am 9. Januar 2004
Mit Jennie Jerome, der lebenslustigen und –klugen Mutter Winston Churchills, halten die
meisten Biographen ihres Sohnes sich nicht lange auf,
während sein Vater, Lord Randolph Churchill – ein Versager, der mit 45 Jahren nach
zehn Jahren Siechtum an der Syphilis einging(= 1895) –
meist große Aufmerksamkeit genießt. Jennie war eine jener reichen amerikanischen
Erbinnen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
so gern englische Aristokraten heirateten. Randolphs Eltern, die Herzogin und der
Herzog von Marlborough, waren strikt gegen diese “Mesaillance”.
Aber Randolph überzeugte sie, daß Jennies Charme, Schönheit und Energie(v.a.
Geld !) für seine politische Karriere unverzichtbar seien.
1874 wurde Winston geboren, vier Jahre später sein Bruder Jack. Die Jungen wurden
von Kinderfrauen, später in Internaten erzogen.
Jennie kam erst nach Randolphs Tod dazu, eine eigene Beziehung zu Winston zu
entwickeln, nachdem sie bis dahin gegen ihre eigentliche
Neigung die restriktiven Diktate des Vaters an ihn weiterleiten mußte. Nun erst
gestaltete sich ihre Beziehung frei, heiter und rundum positiv:
“Meine Mutter war stets mit Rat und Hilfe zur Hand, aber … sie dachte nie daran, elterliche
Kontrolle über mich auszuüben.
Ja, sie wurde mir bald eine eifrige Verbündete, sie förderte meine Pläne und wahrte mein
Interesse mit all ihrem Einfluß und ihrer nie
ermüdenden Energie … Wir arbeiteten Hand in Hand als zwei Gleichstehende, mehr wie
Bruder und Schwester denn wie Mutter und Sohn.
… Und so blieb es bis zum Ende.”
Das Ende war noch ein Vierteljahrhundert hin: Jennie Churchill hat die Bewährungsprobe
ihres Sohnes im Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt –
aber es scheint, daß sie viel dazu beigetragen hat, daß er so groß werden konnte. Während
der langen, zermürbenden Pflege von Randolph tröstete
sich Jennie mit dem Grafen Kinsky. Nach Randolphs Tod packte sie eine Reihe kühner
Projekte an. Zuerst gründete sie eine hochkarätige Zeitschrift,
die nach zehn Nummern eingestellt werden mußte. Als nächstes organisierte sie für die
Verwundeten aller Parteien im Burenkrieg ein Hospitalschiff.
Es rettete viele Menschenleben. Jennies Autobiographie von 1908 wurde in England
und den USA ein Bestseller. (Anm.: mit welcher Auflage?)
Je älter Jennie wurde, umso jünger wurden ihre Liebhaber/Ehemänner. Der erste
war so alt wie Winston, der zweite noch jünger.
Jennie Churchill starb, wie sie gelebt hatte: Sie rutschte mit ihren neuen
hochhackigen italienischen Schuhen aus, als sie zu einem
Dinner eilte, und starb an den Folgen des Sturzes.
Wenn sich "der erwachsene" Winston mit seiner Mutter doch so gut verstanden hat, warum
lief ER dann nicht die hochhackigen Schuhe für Sie ein :D
.
[ Editiert von Administrator Schwabe am 01.10.06 2:12 ]
Schwabe
Winston Churchill - Schurke und Freimaurer
Major M.F. Thurgood: DER SCHURKE CHURCHILL
(That Bastard Churchill)
Übs. H. Brock
DER AUTOR
Major Thurgood wurde 1923 in Regina, Saskatchewan (kanadische Provinz, d. V.) als Sproß
einer Soldatenfamilie geboren.
Seine Vorfahren hatten auf der Krim, im Burenkrieg und im 1. Weltkrieg gekämpft. Alle
Männer der Familien beider Eltern dienten als Freiwillige
im 2. Weltkrieg. Major Thurgood, der s.Zt. als Leutnant bei den Seaforth Highlanders of
Canada stand, wurde in Italien zweimal verwundet.
Nach dem Kriege verblieb Thurgood in der Armee und absolvierte das Examen des Canadian
Army Staff College im Jahre 1957.
Anschließend lehrte er Militärgeschichte sowie Strategie und Taktik. Nach seinem
Ausscheiden aus dem Militärdienst gab er Kurse in Buchführung,
Finanzen und Maschinenbau am British Columbia Institute of Technology.
DIE AKTE ÜBER DEN SCHURKEN CHURCHILL IST NOCH NICHT ABGESCHLOSSEN (
The book is not closed on that bastard Churchill )
- Ausspruch von einem Mitglied des House of Lords.
Winston Spencer Churchill wurde 1874 als Sohn von Lord Randolph Churchill, dem dritten
Sohn des Herzogs von Marlborough, geboren. Die erste Erziehungschule des Knaben war
Harrow. Nach dreimaligem Versuch gelang ihm später die Aufnahme zum Sandhurst Military
College. Seine Stärke war die englische Sprache. In der Mathematik war er ein Versager,
und beim Schulabgang zählte er zu den Schlechtesten seiner Klasse. Während seiner
Sandhurstzeit wurde er eines schwerwiegenden moralischen Vergehens im "Oscar Wilde
Stil" (homosexuelle Betätigung, d. F.) angeklagt. Churchill strengte ein Verfahren gegen den
Vater eines der ihn beschuldigenden Kadetten an. Die Klage wurde zurückgezogen, und
Churchill erhielt eine Abfindung von 400 Pfund. Kaum war dieser Zwischenfall vergessen,
war Churchill in einen Steeplechaseschwindel (steeplechase = Hindernisjagdrennen, d. V.)
verwickelt. Als Folge davon wurden er und seine Kumpanen von der Zeitschrift TRUTH
angegriffen.
1885 verbrachte Churchill zusammen mit einem Freund, Reginald Barnes, sechs Wochen mit
spanischem Militär auf Kuba, von wo er tägliche Berichte an den DAILY GRAPHIC
verschickte. Die Betätigung als Journalist schien ihm interessanter als das Soldatenleben. Er
erkannte jedoch schnell, daß die Armee ein gutes Sprungbrett für eine politische Karriere
war. So schloß er sich der Malakandtruppe an der Nordwestgrenze Indiens an und beteiligte
sich an gelegentlichen Scharmützeln mit den Afridis, die jedoch entgegen Churchills
Darstellungen von schweren Kämpfen nur mit Steinen geworfen hatten.
Churchills nächstes militärisches Abenteuer führte ihn 1898 mit den 21. Lancers beim
Vorstoß Kitcheners auf Chartum nach Omdurman. Auch hier überwog das Schreiben von
Berichten für die TIMES und die MORNING POST über seinen militärischen Ehrgeiz. Lord
Kitchener sagte von ihm, daß er zwar Mut habe, jedoch die Armee nur als Hilfsmittel nutzte,
und daß er seine Kommandierungen, die für seine Zwecke nützlich schienen, sich
über seine Beziehungen durch seine Mutter verschaffen konnte. Von 1899 bis 1900 diente
er als Kriegsberichter in Südafrika, und er verstand es, den Ruhm für sich zu begründen,
daß er in Gefangenschaft geraten und daraus geflohen war.
Im Jahre 1900 wurde er mit 26 Jahren als Konservativer zum Parlamentsabgeordneten für
Oldham gewählt. 1904 trat er zu den Liberalen über. 1908 wurde er als Präsident des Board
of Trade ins Kabinett berufen. 1910 wird er Innenminister, und 1911 Erster Lord der
Admiralität. Man wird an eine Zeile in Gilbert and Sullivans HMS PINAFORE erinnert: "Bleib
dicht an deinem Pult, fahre nie zur See, und du kannst Lord über die Königliche Flotte
werden."
Im 1. Weltkrieg entwarf Churchill in seiner Eigenschaft als Erster Seelord den Plan, durch
Öffnung der Dardanellen den Russen Unterstützung zu bringen, wobei er vornehmlich seine
"Kolonialen" (Australier, Neuseeländer usw.) ausnutzte.
Der Angriff auf Gallipoli wurde ein Fiasko und brachte den Ersten Seelord zu Fall.
Schwerwiegender und unheilvoller noch waren seine Intrigen bei der Versenkung der
LUSITANIA am 8. Mai 1915. Er war mit dem damaligen Untersekretär der amerikanischen
Flotte, Franklin Roosevelt, in eine Verschwörung verwickelt, durch die Versenkung des
Cunardriesen (Cunard = bedeutende englische Reederei, d. V.) Amerika in den Krieg zu
zerren. Die Deutsche Botschaft in New York hatte der Presse zwei mal Warnungen vor dem
Luxusdampfer ausgegeben, weil er Konterbande und Munition enthielt. Die Deutschen
konnten zudem darauf hinweisen, daß die LUSITANIA in einen bewaffneten Handelsdampfer
umgebaut war und daß sich eine Kompanie Soldaten nebst Artillerie und Munition an Bord
befände.
Es war Routine, daß Linienschiffe von der Südküste Irlands ab von mindestens einem
leichten Kreuzer und zwei Zerstörern begleitet wurden. Am 6. Mai erhielt Kapitän Turner die
Warnung, daß deutsche U-Boote an der Südküste Irlands gemeldet waren. Er erwartete
demzufolge, daß er seinen Kurs um die Nordküste Irlands verlegen dürfe. Normalerweise
kümmerte der Erste Lord sich nicht um solche Dinge. Doch Churchill erließ Befehl, die
LUSITANIA ohne Geleitschutz nach Liverpool laufen zu lassen. Er reiste dann nach Paris, wo
er sich als Mr. L. Spencer ins Gästebuch eines Hotels eintrug.
Um 14.12 Uhr des 8. Mai feuerte Kapitänleutnant. Schwieger, Kommandant von U-20,
seinen letzten Torpedo in den Bug der LUSITANIA. Die Deutschen konnten deutlich eine
zweite Explosion beobachten. Die mit Doppelwänden ausgestattete LUSITANIA galt als
unversenkbar, aber sie verschwand binnen 20 Minuten in den Fluten. In der gerichtlichen
Untersuchung wollte man feststellen, daß die zweite Explosion von Kohlenstaub hergerührt
habe.
Aber spätere Untersuchungen ergaben, daß es kaum Kohlenstaub auf dem Schiff gab und
zweifellos nicht vorne am Bug.
Diese Explosion mußte also von der Explosion mehrerer Tonnen Explosivstoffe im
Vorderrumpf herrühren.
Beim Untergang des Schiffes waren 1.198 Passagiere und Mannschaften ums Leben
gekommen,
einschließlich 171 einflußreicher Amerikaner.
Der Dampfer war nur 10 Meilen von Kinsdale Head, in Sicht von Queenstown, gesunken.
Patrouillenboote verblieben jedoch so lange im Hafen, bis jede Hilfe zu spät kam. Die
Untersuchung hatte schwerwiegende Fakten unterschlagen, besonders die Rolle Churchills
und die vermutliche von Roosevelt.
Churchill war übrigens stets der Meinung, in Roosevelt einen Freund zu besitzen. In
Wirklichkeit verachtete Roosevelt ihn zusammen mit seinem zerfallenden Empire. Genau wie
Kitchener ihn beurteilt hatte, benutzte Churchill die Armee wiederum als Sprungbrett als er
am 18. Nov. 1915 als Major in die Queen's Own Oxfordshire Hussars eintrat. Nach seiner
Ankunft in Frankreich wurde er Sir John French vorgestellt, der ihm die Führung einer
Brigade anvertrauen wollte. Premier Asquith, dem dies zu Ohren kam, war nicht von dieser
Idee begeistert. French entschloß sich daraufhin, Churchill zum 2. Bataillon der Grenadier
Guards zu versetzen, um Erfahrung im Grabenkrieg zu sammeln. Churchill verbrachte nur
fünf Tage bei den Guards. Bei seiner Abmeldung äußerte der Oberst: "Wir wollen nicht
unhöflich erscheinen, aber ich darf sagen, daß Ihr Auftreten bei uns eine Sache war, bei der
wir nicht mitzureden hatten."
Churchill wanderte nun von Hauptquartier zu Hauptquartier, in der Hoffnung, doch noch das
Kommando über eine Brigade zu erhalten.
Diese Sucht zu kommandieren sollte im 2. Weltkrieg zu traurigen Ergebnissen führen. Am
Neujahrstag 1916 übertrug man ihm das Kommando über
das 21. Batl. der Royal Scots Füsiliere. Während der 3 1/2 Monate dieses Einsatzes lag seine
Einheit abseits von gefährlichen Frontabschnitten.
So konnte er die meiste Zeit auf seine "parlamentarischen Pflichten" verwenden.
Nach dem 6. Mai 1916 sah er keinen Frontdienst mehr. Am 22. Juli 1917 wurde er
Munitionsminister.
Wieder einmal hatte ihm die Armee gute Dienste geleistet. Churchills politischer Stern stieg
und sank über die Kriegsjahre.
Seine Nachkriegsbemühungen, die Weißrussen zu unterstützen, fanden bei den
kriegsmüden Soldaten wenig Verständnis, die inzwischen von der Aristokratie aller Länder
genug hatten. Im Jahr 1922 wurde er zum Kolonialsekretär für den Nahen Osten ernannt.
Beeinflußt von seiner aus jüdischen Kreisen stammenden Mutter, spielte er eine bedeutende
Rolle bei der Unterstützung der Balfour Declaration, die die mit England verbündeten Araber
verriet und eine großzügige Einwanderung von Juden nach Palästina gewährte.
In Churchills Augen war der Zionismus eine "mitreißende Bewegung", und er schrieb: "Falls
in unserer Generation, wie es wahrscheinlich ist, an den Ufern des Jordan ein jüdischer
Staat, geschützt durch die englische Krone entstehen sollte, der zwischen drei und vier
Millionen Juden umfaßt, so wird ein Ereignis in der Weltgeschichte eingetreten sein, das von
jeder Seite betrachtet, gewinnbringend und besonders in Harmonie mit den Interessen des
britischen Empire sein wird." Jawohl! Er lebte lange genug, um die jüdische Immigration
nach Palästina verfolgen zu können, und wie am 22. Juli 1946
die Sternbande (jüdischzionistische Terrorgruppe, d. V.) das King David Hotel,
Hauptquartier der 6. Luftlandedivision in die Luft jagte, wobei 91 Soldaten,
die einst als Befreier ( Anm.: Die Alliierten kamen - lt. Direktive - NICHT als Befreier ! ) in
der Normandie abgesprungen waren, getötet wurden.
Am 27. März versuchte Churchill, den Emir Abdulla zu bestechen, den Juden den Zuzug
nach Palästina zu gestatten.
Aber Abdulla warnte ihn, daß es das Ziel der Zionisten sei, ein jüdisches Königreich in
Palästina zu begründen, um von dort nach und nach
die Welt zu beherrschen. Die Engländer könnten eines Tages in die Lage versetzt werden,
Deutschland und Rußland um Hilfe anzugehen.
Als Kolonialminister empfing Churchill seine ersten Eindrücke, daß die Kolonien
selbstbewußter geworden und nicht mehr willens waren, blindlings dem Rufe Englands zu
folgen. Doch er zog es vor, diese Entwicklung zu übersehen. Zuerst fragten die Kanadier an,
ob es Churchills Absicht sei, den Juden die Regierungskontrolle in Palästina zu überlassen.
Churchill antwortete, daß, falls die Juden die Mehrheit gewinnen würden, wie er es
wünschte, sie natürlich auch die Regierungsgewalt bekommen würden.
Im Jahre 1922 wurde England wegen der Gallipoli-Halbinsel und der Dardanellen in einen
Konflikt mit der Türkei verwickelt.
Sowohl Lloyd George wie Churchill wollten die Türken aus Europa heraushalten. Churchill
schickte ein Telegramm an alle Dominien mit der Forderung, militärische Verstärkungen zu
entsenden. Die Haltung der Dominien zu dieser Forderung Churchills war unterschiedlich.
Neufundland und Neuseeland boten ihre Unterstützung an, aber sowohl die kanadische wie
die australische Regierung waren ungehalten darüber, daß sie vor Veröffentlichung dieser
Forderung nicht einmal konsultiert worden waren. Der australische Premierminister
telegrafierte nach London: "Für eine gute Sache sind wir bereit, alles zu geben, für eine
schlechte nicht einen Mann!" Auch Kanada weigerte sich, Truppen zu entsenden.
Churchill gingen nie die wahren Hintergründe dieser Weigerungen auf. Auch später als
Premierminister bildete er sich ein, noch immer volle Verfügungsgewalt über seine
"Kolonialen" zu haben. Churchill war ein Mann, dem am Los des einfachen Engländers wenig
gelegen war. Während des Generalstreiks im Mai 1926 war er Finanzminister und nebenbei
noch Schriftleiter der BRITISH GAZETTE. Seine Zeitung war die einzige, die während des
Streiks erscheinen konnte. Darin nannte er die Streikenden "den Feind" und verlangte
dessen bedingungslose Kapitulation!
Seine gewerkschafts- und arbeiterfeindliche Einstellung waren der Grund zu ausgedehnten
Streiks und Sabotageakten auch in der Rüstungsindustrie.
Sie führten schließlich zu seiner politischen Niederlage in den Wahlen von 1945. Als
Finanzminister schlug er Vorschläge für die Verbesserung der englischen Schulen und
Arbeiterwohnungen in den Wind. Er stellte auch weiterhin eine seiner schlechtesten
Eigenschaften zur Schau. Wie in einem
Brief von Lord Milner an Herbert Samuel beschrieben: "Er war immer vorschnell in seinen
Entschlüssen, ohne über die nötigen Kenntnisse zu verfügen."
Als er nicht mehr im Amt war, stürzte Churchill sich in Schulden. Darüber hinaus wurde er
noch in Verleumdungsklagen verwickelt.
Seinem Privatsekretär, Martin Gilbert, gegenüber hatte er einmal geäußert: "Gib mir die
Tatsachen, und ich werde sie so verdrehen,
daß sie zu meinen Argumenten passen."
Obwohl er Finanzminister gewesen war, war Churchill unfähig, seine eigenen Finanzen in
Ordnung zu halten. Durch seine Trunksucht, seine
Schulden und seine jüdische Mutter geriet er an eine Clique und wurde ihr hörig, die später
unter dem Namen FOCUS bekannt wurde.
Der Präsident der Anglo-Jüdischen Association, Leonard Montefiore, erkannte in Churchill
das perfekte Sprachrohr für seine Gruppe:
Ein Mann mit einem Namen, mit Beziehungen, ein Zionist und - tietverschuldet. Montefiore
wandte sich an Churchill wegen der Behandlung
der Juden in Deutschland, obwohl die Juden in den meisten Ländern Europas von ähnlichen
Mißständen betroffen waren.
Churchill sagte der Guppe seine Unterstützung zu, trotz der Tatsache, daß er früher einmal
eine anglo-deutsche Entente befürwortet hatte.
Die anglo-jüdische Gruppe nannte sich später Anti-Nazi-Council.
Es war daher nicht verwunderlich, daß die Nazis und auch das deutsche Volk Anstoß an
Fremden nahmen, die sich in
innerdeutsche Angelegenheiten mischten. Da der Name Anti-Nazi vielen Engländern mißfiel,
wurde er in FOCUS abgeändert.
Unter Sir Henry Wickham Steed und dem neuen Namen fanden sich Menschen
verschiedener politischer wie ethnischer Herkunft zusammen.
Prominente neue Mitglieder waren Sir Walter Citrine vom Gewerkschaftskongreß bis zu Sir
Robert Waley-Cohen, dem Vorsitzer von Shell Oil.
Im Verlauf seines Wachstums rekrutierte FOCUS Gewerkschaftsführer wie Manager, Juden
und Nichtjuden, darunter Josiah Wedgewood,
Sir Henry Strakosch, ein südafrikanischer Minenmillionär und Vorsitzer von Union
Corporation Limited, ein in Mähren geborener Jude.
Andere Mitglieder waren Dr. Chaim Weizmann, von dem wir noch weiter hören werden,
David Ben Gurion (Anm.: = 1. Staatsoberhaupt Israels! ) Simon Marks und Israel Moses
Sief von Marks und Spencer, Lord Melchett und Nathan Laski, um nur einige zu nennen.
Interessanterweise gehörte zeitweilig, obwohl kein Jude, auch Captain Basil Liddell-Hart, der
bekannte Militärschriftsteller, zu diesem Kreis.
Als Churchills Schulden weiter anwuchsen, schrieb er für viele von Juden beherrschte
Zeitungen. Trotzdem konnte er seine laufenden Unkosten nicht begleichen. Seine Lage
verschlimmerte sich noch weiter, als er für $ 200.000 von der amerikanischen Zeitschrift
TABLOID wegen einer Diffamierung verklagt wurde. Er mußte seinen Familienbesitz
Chartwell zum Verkauf anbieten. Obige Summe und seine übrigen Schulden wurden von
seinem jüdischen Freund Sir Henry Strakosch und anderen Mitgliedern von FOCUS
übernommen.
Er war jetzt nicht nur an diese Leute gebunden; er kam unter die Kontrolle des Anti-NaziCouncil, und all seine Reden und Schriften
waren nun folgerichtig gegen die Hitlerbedrohung und die schlechte Behandlung der Juden
durch die Nazis gerichtet.
Churchill bestätigte "Milner's Beobachtung" auch während der Münchenkrise, als er eine
Gelegenheit sah, den Krieg gegen Hitler zu starten.
Der Ausbildungsgrad und die geographische Position der regulären englischen Armee störten
ihn dabei wenig. Sein Plan war, Frankreich
und die Dominien seine Schlachten schlagen zu lassen, um schließlich auch die USA in den
Krieg gegen Deutschland zu hetzen.
Sowohl Chamberlain wie Hore-Belisha kannten den Zustand von Englands Streitkräften, die
zu einem solchen Kampf nicht in der Lage waren.
Wichtiger noch, Churchill ignorierte die Tatsache, daß Polen schon rund 10 Jahre mit der
Tschechoslowakei in Streit lag.
Er übersah, daß, falls Rußland der Tschechoslowakei zu Hilfe eilen möchte, es entweder in
Polen oder Rumänien oder beide Staaten
einfallen müsse und daß England mit beiden Ländern Verträge zu deren Unterstützung im
Falle eines Angriffs hatte.
Das Ergebnis wäre gewesen, daß England und Deutschland gegen Rußland stehen würden.
Churchill zog ebenfalls die mögliche Handlungsweise des jüngsten Achsenpartners, Japan,
nicht in Rechnung. Ferner erkannte er nicht, daß
abgesehen vom allgemein starken Wunsch nach Frieden, die meisten Staaten in Stalins
Kommunismus eine größere Bedrohung als die von Hitler, und die meisten Hitler als ein
Bollwerk gegen Stalin sahen. Nichtsdestotrotz verurteilte Churchill Chamberlain, weil er bei
der Sudetenkrise nicht
zum Krieg aufrief. Aber irgendwie würde er seinen Krieg bekommen und seine Wohltäter
zufriedenstellen.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 01.01.08 17:24 ]
Schwabe
Zitat:
Churchill fragte nun beim amerikanischen Botschafter, Joseph Kennedy, an, ob die
Bombardierung Londons
den Kriegseintritt Amerikas auslösen würde, wie Roosevelt 1939 die Kriegführenden
gewarnt hatte.
Kennedy antwortete mit einem NEIN! Aber er wunderte sich, wie weit Churchill gehen
würde, um Amerikas Kriegseintritt zu erzwingen.
Vielleicht eine neues LUSITANIA ?
Kennedy hatte gute Gründe, Churchill zu mißtrauen.
Er war genau unterrichtet, daß Lord Philip Lothian in Washington von Hitler ein sehr
günstiges Friedensangebot erhalten hatte.
Er hatte Churchill geraten, keine Äußerungen zu machen, die die Tür zum Frieden
zuschlagen würden. Selbst Roosevelt soll gewünscht haben (eine seiner Propagandalügen?
der Übersetzer), daß das Angebot nicht leichtfertig ausgeschlagen werden sollte. Weder das
englische Volk noch das Unterhaus erfuhren jemals davon, daß das deutsche Volk mit Hilfe
der Amerikaner Frieden schließen wollte, noch daß Churchill nur zwei Monate früher über
Spanien und Schweden Friedensfühler ausgestreckt hatte als er noch eine deutsche
Invasion befürchtete.
Doch jetzt, da er sicher war, eine Invasion würde nie erfolgen, wurden seine Reden immer
provozierender, obwohl ihm sehr wohl bekannt war,
und auch Kennedy wußte es, daß Hitler keinerlei Abneigung gegen England hatte und keine
Lust, England anzugreifen.
Kennedy wußte ebenfalls, daß Churchills Schulden an FOCUS noch immer unbezahlt
waren....
Als Churchill erfahren hatte, daß Hitler am 8. November, zum Jahrestag des
"Bierhallenputsches" in München sprechen würde, befahl Churchill,
wieder "aus Prestigegründen" einen Angriff auf München. 51 Bomber waren beteiligt, von
denen elf nicht zurückkamen.
In München war kein ernsthafter Schaden angerichtet worden und Hitler war während des
Bombenangriffs nicht einmal in der Stadt.
Auf diesen unnötigen Angriff folgte Churchills nächster "Prestigeangriff". Der russische
Außenminister Molotov war in Berlin eingetroffen,
um Gespräche mit Hitler zu führen. Churchill befahl eine Bombardierung Berlins, "um
Molotov zu begrüßen".
Von 51 Bombern kamen 17 nicht zurück. Der angerichtete Schaden war gering, die meisten
Flugzeuge waren nicht in der Lage, ihre Ziele zu finden. Doch eine Schule und ein
Krankenhaus wurden getroffen. Aber dieser Angriff sollte die Vergeltung auslösen.
Eine der umstrittensten und meistdiskutierten Luftkriegshandlungen der "Schlacht um
England" wurde der Angriff auf Coventry.
Die Luftwaffe hatte einen Angriff geplant, um englische Produktionszentren zu treffen, wohl
auch als Vergeltung für die englischen
Angriffe auf München und Berlin. Der Angriff trug den Tarnnamen "Mondscheinsonate".
Die Abhörstelle der RAF-Gruppe 80 kündigte einen Angriff auf London, Birmingham oder
Coventry an.
Am 12. November war man sicher, daß der Angriff Coventry gelten würde, eine der
bedeutendsten Industriestädte Englands.
Churchill weigerte sich, die Bevölkerung Coventrys sowie die RAF und die Flakbatterien der
Umgebung zu warnen.
Seine Ausrede: Er wolle den Deutschen nicht zeigen, daß man ihren Geheimcode
entschlüsselt hatte.
Was er wirklich im Sinn hatte, war, Roosevelt zum Kriegseintritt zu überlisten.
Er schien also willens, wie viele Historiker annehmen, die Bewohner Coventrys zu opfern
(wie s. Zt. Matrosen und Passagiere der LUSITANIA, d. Übs.), um Amerika in den Krieg
einzuspannen.
Nachdem er Sir Hugh Dowding in die Wüste geschickt hatte, fing er an, die Mitglieder des
Generalstabes zu tyrannisieren, und er geriet in Wutausbrüche, wenn sie nicht mit ihm
übereinstimmten. General Alan Brooke dazu: "Wir wünschten, sein Kindermädchen würde
kommen und ihn wegholen."
Am 28. Oktober 1940 wurde Griechenland von den Italienern angegriffen. Trotz der
Einwände des griechischen Premiers, General Metaxas, von Admiral Cunningham,
Luftmarschall Longmore und General Wavell, befahl Churchill die Besetzung Kretas. Am 4.
November trafen englische Truppen und Einheiten der RAF auf Kreta, einer griechischen
Insel, ein. Churchill, dem es nie an Ideen mangelte, die nichts taugten, wünschte die
Sudabucht auf Kreta in ein "Scapa Flow" des Mittelmeeres zu verwandeln, obwohl diese im
Aktionsradius der Luftwaffe lag und nur von See aus versorgt werden konnte.
Wavell hatte einen glänzenden Angriff gegen die Italiener in Lybien ausgeführt, als diese
sich gerade anschickten, in Ägypten einzufallen.
Um den 7. Februar 1941 hatten die Commonwealthkräfte unter General O'Connor die
gesamte Cyrenaika erobert.
Als General Metaxas starb, ergriff Churchill die Gelegenheit, trotz allseitiger Einwendungen,
Truppen auch nach Griechenland zu entsenden.
Er sah dies als eine Gelegenheit, einen weiteren Verbündeten gegen die Deutschen zu
gewinnen. Der Generalstab in Kairo bestand nachdrücklich darauf, daß man in Griechenland
nichts positives erreichen könne. Zudem würde diese Operation die nordafrikanische Wüste
von Soldaten, Material und Luftunterstützung entblößen. Wie zuvor waren Churchills
"Kolonialen" dazu ausersehen, die Kosten seiner Narrheit zu tragen. Etwa zur gleichen Zeit
begann ein Mann namens Rommel, seine Panzer in Nordafrika zu landen, um Wavells hart
erkämpfte Siege zunichte zu machen.
Da Churchill Wavells beste Truppen nach Griechenland verschiffen ließ, zwang er Wavell, an
mehreren Fronten zu kämpfen.
Am 4. März begann, obwohl nicht dazu eingeladen, die Landung der Commonwealthtruppen
in Griechenland.
Sie bestanden aus der 6. Australischen und der 2. Neuseelanddivision, zusammen mit einer
polnischen Brigade, insgesamt gut 56.000 Mann stark.
Als die "Kolonialen" in Griechenland landeten, erreichte Rommel El Aghela und nahm die
Generale O'Connor und Neame mit vier weiteren englischen Generalen gefangen. Ehe
Rommel zur gleichen Zeit auf Bardia vorstieß, trafen die Alliierten in Griechenland, wie
Metaxas befürchtet hatte,
auf deutsche Panzerverbände. Während Rommel nach Ägypten vorpreschte, wandte
Churchill sich mit Bittgesuchen an Roosevelt, in seinem Krieg mitzumischen und seine
Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Am 18.April mußten die besiegten britischen Truppen Griechenland räumen, und Churchill
war auf der Suche nach einem Sündenbock.
Englische Truppen wurden nun direkt nach Alexandria eingeschifft, während die
"Kolonialen", zunächst als Rückendeckung zurückgelassen, anschließend auf Kreta,
Churchills "Scapa Flow", gelandet wurden. Obwohl die Kolonialen unzureichend ausgerüstet
und keine Stellungen vorbereitet waren, wurde ihnen befohlen, die Insel als "Drehpunkt
nach Ägypten" zu halten.
Churchills Einmischungen sollten nicht mit Griechenland aufhören, wo England dasselbe
Schicksal wie in Dünkirchen und Narvik getroffen hatte.
22.000 Soldaten gingen verloren, dazu 207 Flugzeuge und über 8.000 wertvolle Fahrzeuge,
die Hitler später im Rußlandfeldzug zugute kamen.
Die Australier und Neuseeländer wurden von der Royal Navy im Stich gelassen.
Am 10. Mai 1941 bewies Churchill wieder einmal seine Unmenschlichkeit. Rudolf Hess,
Hitlers dritter Mann, wurde durch eine List dazu verleitet,
zum Schloß seines schottischen Freundes, dem Herzog von Hamilton zu fliegen, den er bei
den Olympischen Spielen 1936 kennen gelernt hatte.
Die ganze Affäre war dem Herzog unbekannt. Hess war jedoch der Meinung, der Herzog
habe ihn eingeladen, um mit Friedensvorschlägen beim englischen König vorzusprechen.
Churchill sah gerade mit einigen Freunden einen Film der Marx-Brothers, als man ihm die
kurze Notiz übergab:
"Hess ist eingetroffen". Er wollte Hess um jeden Preis von der Außenwelt isolieren, für den
Fall, daß er mit Hitler Frieden schließen könne,
falls Rußland nicht angegriffen oder schnell besiegt würde.
Hess wurde in eine Einzelzelle in Aldershot gesperrt. Er durfte weder Zeitungen erhalten,
noch Radio hören, oder Nachrichten und Briefe
empfangen und erhielt nicht einmal Schreibpapier. Nur ein einziger Besuch wurde ihm
gestattet. Stalin sollte im Dunkeln gehalten werden.
Als man Churchill im Unterhaus nach Hess befragte, gab er die lakonische Antwort: "Hess
ist mein Gefangener". Die einzige Person,
die Hess besuchen durfte - Sie werden es erraten - war Kim Philby vom M.I. 5 (Abtlg. des
engl. Geheimdienstes).
Wenn jemals ein Mensch grausamer und entwürdigender Gefangenschaft ausgesetzt war, so
kann Churchills Behandlung von Hess als Musterbeispiel gelten. Hess genoß nicht einmal die
Rechte eines Kriegsgefangenen. In Nürnberg wurde er für Dinge angeklagt, die während
seiner Gefangenschaft in Aldershot unter Churchill geschahen. Die genauen Einzelheiten
sind noch immer in Churchills Privatpapieren im Besitz seines Privatsekretärs
Martin Gilbert unter Verschluß.
Am 27. Mai 1941 versenkte sich das tödlich verwundete deutsche Schlachtschiff BISMARCK
nach einem heroischen Kampf gegen das Gros der englischen Hochseeflotte selbst. Wieder
einmal bewies Churchill seine Verachtung von Menschenleben, den Regeln des Krieges
sowie ganz gewöhnlichen Anstands. Als der Kreuzer DORSETSHIRE daranging, die
Verwundeten und Ertrinkenden der BISMARCK aufzunehmen, erhielt der Kapitän des
Kreuzers Befehl, die Rettungsaktion einzustellen. Als Ausrede für seinen Befehl erklärte
Churchill, "daß deutsche U-Boote in der Nähe
sein könnten", obwohl es höchst unwahrscheinlich war, daß deutsche U-Boote Schiffe
angreifen würden, die dabei waren, ihre eigenen Kameraden zu retten.
Allerdings war dem Zerstörer COSSACK erlaubt, lange genug zu verweilen, um OSCAR, die
Katze der BISMARCK an Bord zu nehmen,
aber keine verwundete oder ertrinkende deutsche Matrosen. Admiral Tovey, der Erste Lord,
wurde von Churchill gerügt, weil er festgestellt hatte, "daß die BISMARCK einen äußerst
tapferen Kampf gegen überwältigende Übermacht geführt hatte, getreu der Tradition der
alten kaiserlichen Marine, und daß sie mit wehender Flagge untergegangen war."
Am 22. November 1941 versenkte die Dorsetshire den deutschen Handelskreuzer ATLANTIS
nahe dem Äquator. Sie überließ die Überlebenden einschließlich der Verwundeten ihrem
Schicksal in sechs offenen Rettungsbooten. Die Besatzung erreichte schließlich Brest, eine
Saga von seemännischer Leistung. Höhere Gerechtigkeit holte die Dorsetshire, deren
Gewohnheit es war, in Seenot befindliche Menschen im Stich zu lassen, ein, als sie von
japanischen Flugzeugen in den haifischverseuchten Gewässern um Ceylon versenkt wurde.
Es gab keine Überlebenden.
Der Angriff deutscher Fallschirmjäger auf Kreta und die tapfere Verteidigung durch General
Freybergs Neuseeländer sind wohl bekannt.
Churchill befahl zunächst, daß die Neuseeländer aus Transportersparnisgründen auf Kreta
gelandet werden sollten, während die englischen
Truppen aus Griechenland nach Alexandria evakuiert wurden. Die Neuseeländer sollten
ihnen nachfolgen. Churchill, wie gewöhnlich seinen
Generalstab übergehend, änderte dann seinen Sinn und befahl den unvorbereiteten
Neuseeländern, die keinen Nachschub erwarten konnten,
die Insel zu verteidigen, um sein "Sudabucht - Scapa Flow"- Projekt zu retten.
Nach tapferem Widerstand ohne Luftunterstützung fielen Freybergs Truppen auf Suda Bay
zurück, um am 28. Mai von der Royal Navy aufgenommen
zu werden. Es waren nicht viele, die übrig geblieben waren. Von den 28.000 Kolonials auf
Kreta fielen 12.000 oder gerieten in Gefangenschaft.
Während Churchills "Kretakapriole" wurden die Schlachtschiffe BARHAM und WARSPITE
zusammen mit dem Träger FORMIDABLE schwer beschädigt. Drei Kreuzer und sechs
Zerstörer wurden versenkt und sechs Kreuzer und sieben Zerstörer stark beschädigt.
Die Alexandriaflotte war für mindestens ein Jahr außer Gefecht gesetzt.
Trotz der Niederlage der Commonwealthtruppen in Griechenland im April, bedrängte
Churchill Wavell, den in der Wüste an Rommel verlorengegangenen Boden
zurückzugewinnen. Wavell wehrte sich energisch gegen die "Battle Axe" getaufte Operation.
Er wies darauf hin, daß er mehr Kriegsmaterial, Panzer, Flugzeuge und Soldaten und,
wichtiger noch, mehr Zeit zur Ausbildung seiner Armee benötige. Churchill jedoch bewies
wieder "Milners Beobachtung". Er hörte auf niemanden. Er brauchte einen Sieg nach der
schmählichen Niederlage in Griechenland.
Denn sein Ansehen in England wie in der ganzen Welt stand alles andere als hoch. Nur seine
von FOCUS dominierten Medien standen ihm wie immer treu zur Seite. Gegen die
Einwendungen seines Stabes in London und Kairo befahl er, daß fünf schnelle Transporter
mit Panzern, Flugzeugen und anderem Kriegsmaterial durchs Mittelmeer nach Alexandria zu
laufen hätten. Wavell hielt dieses Unternehmen für viel zu riskant und die extra zwei
Wochen um das Kap eine gute Risikoversicherung. Churchill obsiegte jedoch wie immer in
dem Streit, und das Ergebnis war wie erwartet.
Am 12. Mai traf Churchills "Tigergeleitzug" wie er ihn nannte, in Alexandria ein. Von den
fünf Frachtern wurde einer mit 100 Hurricanejägern an Bord versenkt, mehr als während
der "Schlacht um England" verloren gegangen waren, dazu 60 neue Panzer. Ein zweiter
Frachter wurde so stark beschädigt, daß viele seiner mitgeführten Panzer nahezu
unbrauchbar wurden. Von den 240 Panzern, die in Alexandria eintrafen, waren eine Menge
wegen schlechter Vertauung schwer angeschlagen und mußten in die Werkstatt. Viele der
Panzer zeigten Spuren von Sabotage in den Werkhallen.
Wavell trieb einen weiteren Nagel in seinen Sarg, wie Dowding es getan hatte, als er "Battle
Axe" auf den 15. Juni verschob.
Selbst zu diesem Zeitpunkt fehlte es am Zusammenwirken auf Divisionsebene. Die RAF war
in noch schlechterem Zustand.
Weil Luftmarschall Longmore Churchills Entsendung von Jägern nach Griechenland kritisiert
hatte, feuerte Churchill ihn entgegen
den Wünschen des Generalstabes in London. Churchill war unfähig, die Lehre aus seinem
"Tigergeleitzug"-Unternehmen zu ziehen,
daß "Eilfertigkeit eine gefährliche Sache sein kann, ob bei Pferden, Flugzeugen, Frauen oder
Taktik".
Er lernte nie, sich für eine Sache genügend Zeit zu nehmen, um es richtig zu machen.
Durch Churchills Einmischung und seine Besessenheit mit Schnelligkeit war "Battle Axe" von
Anbeginn ein Fehlschlag. Churchill feuerte also auch Wavell, den einzigen General, der
England bis dahin einen Sieg beschert hatte, nicht durch, sondern trotz Churchill! Wavell
hatte England fünf Jahre nicht gesehen, und er bat Churchill um zwei Wochen Heimaturlaub.
Die Bitte wurde ihm ausgeschlagen aus Furcht, daß er in England seine Meinung sagen
könnte. Churchill versetzte ihn sofort nach Indien. Er hatte jetzt zwei Luftmarschälle und
einen General dafür gefeuert, daß sie es gewagt hatten, seine Pläne zu kritisieren oder ihm
Ratschläge zu erteilen. Das englische Volk begann sich zu fragen, ob es Sinn machte, einem
Mann derart viel Macht zu übertragen, nur um diese Macht zu mißbrauchen. Doch wie
immer hatte Churchill die Unterstützung seiner Freunde in den Medien.
Am 9. August 1941 legte Chuchill in der Placentabucht von Neufundland das Schicksal
Englands in die Hände eines fremden Staatsmannes, Franklin Roosevelt, um den
Amerikanern eine größere Rolle im Krieg gegen die Nazis zuzuweisen.
Er unterschrieb nicht nur die Atlantikcharta. Seine Eitelkeit verleitete ihn dazu, den Artikel
3. zu entwerfen, dessen Inhalt den Zerfall des englischen Empire, das Hitler hatte erhalten
wollen, in Gang setzte. Artikel 3. besagt u.a.: "... Sie respektieren das Recht aller Völker,
die Regierungsform zu wählen, unter der sie leben wollen .... Sie sind bemüht, das Recht
auf freie Rede und freies Denken zu verteidigen." Roosevelt kommentierte seinem Sohn
gegenüber, daß Churchill wohl geglaubt hatte, der Artikel beträfe nur die Völker Europas,
aber nicht die seines eigenen überholten Empire.
Roosevelts Sohn zitierte später seinen Vater, daß dieser nicht einen Soldaten opfern würde,
um Churchills dekadentes Empire zu stützen.
Die Vereinten Nationen übernahmen die Atlantikcharta und benutzten sie gegen die
Interessen Englands.
Die Freiheit von Rede und Gedanken ist heute in Gefahr, und zwar vorzüglich durch jene
Leute, die 1945 "befreit" wurden.
Als die Lage im Fernen Osten sich zuspitzte (Thurgood übergeht den aktiven Eintritt
Amerikas in den Krieg, von Churchill und Roosevelt "durch die Hintertür" von Pearl Harbour
inszeniert, d. Übs.), entschloß Churchill sich, sein Schwert in Malaya zu schwingen. Er befahl
den Schlachtschiffen PRINCE OF WALES und REPULSE, die Verteidigung von Singapur zu
verstärken. Der Erste Seelord warnte ihn vor der Entsendung der Schlachtschiffe ohne
Trägerbegleitung. Aber wieder gegen allen Rat beließ Churchill die beiden Schiffe ohne
Jagdschutz. Sir Dudley Pound bestand nachdrücklich darauf, den Träger INDOMITABLE
beizuordnen, doch lenkte er später "aus politischen Gründen" ein. Die Deutschen, die den
englischen Code geknackt hatten, gaben die Nachricht an den spanischen Diplomaten in
Washington, Senor Angel Alcazar, weiter, der sowohl den japanischen Attachee und
Roosevelt informierte. Roosevelt unterließ es, den Engländern davon Mitteilung zu machen,
daß ihr Code entschlüsselt war!
Allem Anschein zum Trotz war Churchill der Meinung, die Schlachtschiffe könnten
Jagdschutz von Land aus erhalten, und daß sie zusammen mit den holländischen und
australischen Flotten die japanischen Schiffe aus dem Pazifik verjagen könnten. Am 10.
Dezember 1941 gingen die PRINCE OF WALES und die REPULSE innerhalb einer Stunde
voneinander verloren. Im Gegensatz zur Praxis der DORSETSHIRE funkten die Japaner an
die englischen Zerstörer: "Sie können die Überlebenden an Bord nehmen" und machten
keinerlei Anstalten, die hilflosen Zerstörer anzugreifen!
Churchills nächste Handlung war dazu angetan, den letzten Respekt, den Freyberg und
seine Männer für ihn gehabt haben mochten, zu beseitigen und trug dazu bei, Australier und
Neuseeländer der englischen Krone zu entfremden. Als der Krieg ihrer Heimat näher kam,
wollten die in Afrika stationierten Australier sich gegen die ihr Land unmittelbar bedrohende
Gefahr wenden, nicht gegen einen weit abgelegenen Gegner. Doch Churchill hatte
keineswegs die Absicht, seine Kolonialen ihre Heimat vor den Japanern schützen zu lassen,
obwohl Australien schon angegriffen wurde. Churchill sagte den Premierministern von
Australien und Neuseeland, daß Freyberg der Ansicht sei, ihre Zustimmung vorausgesetzt,
in Nordafrika zu bleiben. Nachdem er so ihre Premiers getäuscht hatte, lehnte Churchill
Freybergs Forderung zur Einschiffung nach Australien ab, indem er ihm erklärte, daß ihre
Premiers ihm befohlen hätten, in Nordafrika zu verbleiben und daß sowieso kein Schiffsraum
zur Verfügung stehe.
Dieser Täuschungstrick wurden den Engländern und insbesondere Churchill "dort unten" nie
verziehen.
Churchill bewies sodann, daß er nicht so sehr die Nazis besiegen wollte, sondern das
deutsche Volk strafen, selbst auf Kosten des Schutzes seines eigenen. Diese Einstellung
wurde immer deutlicher durch seine Strategie der wahllosen Flächenbombardierung
deutscher Städte. Er unterstützte seinen "Schlächter Harris" und dessen Motto: "Es ist
besser, irgend etwas zu bombardieren als nichts zu bombardieren!"
Die Ziele wurden nicht nach strategischen Gesichtspunkten ausgesucht, sondern wegen
bequemer Navigation. Demzufolge wurden alte historische Hansestädte wie Lübeck, Städte
ohne die geringste strategische oder kriegswirtschaftliche Bedeutung, ausgesucht, einfach,
weil sie an der Küste leicht zu finden und wahrscheinlich wenig geschützt waren.
Während die Royal Navy in einem Kampf auf Leben und Tod zum Schutz der
lebensnotwendigen Geleitzüge stand und bitter nötig Küsten- und
Langstreckenmaschinen brauchte, ließ Churchill Bomber bauen, um Städte in Deutschland
und den besetzten Gebieten zu zerstören.
Die Bomber von Harris töteten zehntausende Zivilisten, ob Freund oder Feind, spielte keine
Rolle. Sie brachten allein in Dresden über 100.000 um, einer Stadt ohne jegliche
militärische Bedeutung, und mehr Menschen in Rotterdam als es die Deutschen 1940 als
Folge eines Irrtums getan hatten. Zur selben Zeit konnten U-Boote ohne große Gefahr die
Schiffslinien nach England unsicher machen, und es standen zu wenig leichte Bomber zur
Unterstützung der Bodentruppen zur Verfügung. Admiral Tovey sandte eine Denkschrift an
Churchill, in der er nicht nur die Bombardierung deutscher Städte verdammte, sondern
erklärte, daß es "ein Luxus, und keine Notwendigkeit" war, die England sich
kaum erlauben könne. Sowohl Churchill wie sein Schlächter Harris wurden von den meisten
anständigen Engländern abgelehnt.
Über 55.000 Flugzeugbesatzungen ließen durch Churchills Todesflüge ihr Leben.
Aber trotz dieses Terrors aus der Luft gelang es den Deutschen, ihre Kriegsproduktion
weiter zu steigern.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 01.01.08 17:22 ]
The Real Blaze
Kriegsverbrecher Winston Churchill- Ein aufschlußreiches Dokument
Von K.-E. Lober
Quelle: Der Schlesier(2003)
Unter der Überschrift „Täter -Rolle nur für Deutsche"? hatte Der Schlesier unlängst über den
britischen Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg
berichtet. In diesem Beitrag wurde auch auf die Tatsache verwiesen, daß in den Nürnberger
Prozessen sehr eindeutig zwischen den Bombenangriffen auf verteidigte Städte und
Terrorangriffe auf Städte außerhalb des Frontbereichs unterschieden wurde.
Ein Leser unserer Zeitung, der in Hamburg geboren ist und ebenfalls dort Luftwaffenhelfer
war, hat der Zeitung ein Flugblatt überlassen, daß im Juni 1943 von der Royal Air Force
über Deutschland abgeworfen wurde. Aus dem Text geht eindeutig hervor, daß sich
Winston Churchill bewußt über die Haager Landkriegsordnung hinwegsetzte und
sich anmaßte. ein neues Völkerrecht zu schaffen. Im Haager Landkriegsrecht ist
eindeutig festgelegt, für wen die Bezeichnung Soldat zutrifft und wie diese gekennzeichnet
sein müssen.
Fabrikarbeiter sind in dieser Aufzählung nicht enthalten. Daß er auch Frauen und
Kinder in seine „Warnung" mit einbezieht, macht nur deutlich, daß er sich der Tragweite
seiner kriegerischen Handlungen und des Verstoßes gegen das Völkerrecht völlig
bewußt war.
Ob Sir Winston nach dem Karls-Preis für diesen Teil seines politischen Wirkens posthum
auch noch einen deutschen Orden bekommt? Bei den „Geschichtskenntnissen" unserer
politischen Klasse wäre eine solche Entscheidung nicht auszuschließen. Ein entsprechendes
Datum für eine solche Ordensverleihung wäre der 13. Februar, der Jahrestag der Terrorangriffe auf Dresden.
Der Brite Alexander McKee bestätigt in seinem Buch Tieffliegerangriffe auf die
Elbwiesen Dresdens
Der englische Historiker und Autor von Büchern über den Zweiten Weltkrieg Alexander
McKee war im und nach dem Krieg Angehöriger der britischen Armee und dann bei der BBC
beschäftigt.
In seinem Buch „Dresden 1945 - Das deutsche Hiroshima" schreibt er zu Churchills
Beweggründen für den Angriff auf Dresden: „Es war der Vorabend von Jalta, der
Spieltisch für die alliierte Kartenpartie stand bereit, jeder Mitspieler suchte mit
möglichst gutem Blatt anzureisen. England hielt es für nötig, die Russen
einzuschüchtern: Seht her, so stark sind wir! So tödlich schlägt unsere Luftwaffe
zu! Daß der Preis unbeschreiblichen Grauens den Machthabern nicht unangemessen erschien zeigt einmal mehr, wo im Krieg die Kriegsverbrechen geschehen:
nicht auf dem Schlachtfeld. Am Schreibtisch!"
Aber auch zu der Schutzbehauptung, daß anglo-amerikanische Jäger in Dresden keine
Tiefangriffe auf wehrlose Zivilisten geflogen hätten, äußert sich McKee. So schreibt er
auf Seite 223: „Während wir im Dreck lagen, kamen sie auf uns zu, eine Welle nach der
anderen, Kreise ziehend, im Tiefflug, und schossen mit ihren Maschinengewehren in die
wehrlosen Menschen hinein... Eine Pause von Sekunden, und die Flugzeuge kreisten, um
wieder zu uns zurückzukommen...
Die gleiche Art von Massaker wurde auf den Elbwiesen wiederholt, wohin
Tausende ausgebombter Dresdner geflohen waren. Auch sie wurden aus den
Maschinengewehren niedrig fliegender Jäger beschossen. Wer hatte einen solchen
Befehl gegeben?"
Leichenberge in Dresden...
Daß diese Art des Jägereinsatzes keine Ausnahme war, habe ich im Frühjahr 1944 in der
Flakstellung Braunschweig/Bevenrode selbst mehrfach erlebt. Dort galt die „wilde Jagd"
einzelnen Landarbeitern/-in-nen auf den Feldern. Von einem Prozeß gegen die Täter
im Flugzeug und am Schreibtisch war bis zur Stunde nichts zu vernehmen. Auch für dieses
Thema wird die „biologische Lösung" bald erreicht sein."
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 09.01.09 19:12
The Real Blaze
Wie Briten Kriegsverbrecher Harris rechtfertigen...
Quelle: Sven Lindqvist, Lettre International- Europas Kulturzeitung
Heutige Bombenangriffe werden heutige Gesetze nicht respektieren, so lange die
Verbrechen von gestern entschuldigt oder sogar verherrlicht werden.
Die Bombenangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkrieges
waren für deutsche Autoren und Historiker lange Zeit tabu. W. G. Sebald stellte diese Lücke
in seinem Essay Luftkrieg und Literatur fest und Jörg Friedrich versuchte sie, mit Der Brand
und Brandstätten zu füllen. Nach wie vor dominiert aber auf diesem Gebiet die
angelsächsische Literatur.
Besonders im britischen Gewissen ist die Bombardierung der deutschen Zivilbevölkerung
während des Zweiten Weltkrieges ein wunder Punkt. Wie eine Zunge an einen
schadhaften Zahn kommen die Briten immer wieder auf die Frage zurück: „Waren diese
Bombardierungen moralisch und militärisch gerechtfertigt oder waren sie ein
Kriegsverbrechen?“
Meine eigene Ansicht hierzu habe ich ausführlich in A History of Bombing (2001) dargelegt.
Zu denen, die meine Ansicht teilen gehören der Philosoph A. C. Grayling in Among the Dead
Cities (2006, deutsch: Die toten Städte, 2007) und Autoren der Anthologie Firestorm, The
Bombing of Dresden (2006). Auch Mark Connelly meldet in Reaching for the Stars. A New
History of Bomber Command in World War II (2001) Kritik an den Bombenangriffen an.
Connelly kritisiert ihre Effektivität und die Versuche der Behörden, ihre eigentliche Tätigkeit
zu verheimlichen. Er entlastet den Hauptbeschuldigten, den Befehlshaber der
Bomberflotte, Arthur Harris und belastet das Kriegskabinett, das die Beschlüsse
fällte und die britische Bevölkerung, der die Bedeutung der Ereignisse nicht
entgangen sein könne. Letztlich aber gebe es keine Schuld, die kollektive Bestrafung sei
berechtigt gewesen, da andere Deutsche viel schlimmere Untaten begangen hätten.
Der britische Romanautor und Historiker Fredrick Taylor beschreibt in Dresden (2004,
deutsch: Dresden, Dienstag, 13. Februar 1945, 2004) den Feuersturm, der am 13. Februar
1945, drei Monate vor der Kapitulation, diese alte deutsche Kulturstadt zerstörte.
Der Angriff richtete sich bewußt gegen die zivilen Wohnviertel im Stadtkern und
tötete nur einige Hunderte Militärangehörige, aber Zehntausende Flüchtlinge,
Kinder und Alte.
War dieser Angriff moralisch und völkerrechtlich berechtigt? Das Material das Taylor
zusammenträgt, die Mythen, die er entlarvt und die Lücken, die er aufdeckt, tragen dazu
bei, die Briten freizusprechen. Der Leser wird zu dem Schluß verleitet, der Angriff sei
berechtigt gewesen.
Für einige britische Historiker noch immer unschuldig: Kriegsverbrecher Arthur
Harris
Der nachdrücklichste Verteidiger des Bombenkrieges ist der Militärhistoriker Robin
Neillands mit The Bomber War, Arthur Harris and The Allied Bomber Offensive 1939–1945
(2001, deutsch: Der Krieg der Bomber, 2002). Neillands erklärt, die Bombardierung der
Zivilbevölkerung sei militärisch wirkungsvoll oder zumindest notwendig gewesen
und somit moralisch und juristisch zu verteidigen. Im übrigen hätten die Deutschen
angefangen. Gebe es einen Schuldigen, so sei dies nicht Arthur Harris.
Vom Anbeginn seiner Entwicklung wurde das Flugzeug von übertriebenen Vorstellungen
hinsichtlich seines militärischen Wertes begleitet. Die Propheten der Luftwaffe – Douhet in
Italien, Trenchard in Großbritannien, Mitchell in den USA – vertraten die Ansicht, das
Flugzeug werde Heer und Flotte in naher Zukunft überflüssig machen. Künftige Kriege
würden nicht mehr an der Front entschieden, sondern durch Bombardierung der
Frauen, Kinder und Alten, bis der Wille der Soldaten zur Fortsetzung des Krieges
gebrochen sei. Einen Krieg ohne Truppen zu gewinnen, ohne in Bodenkämpfen siegen zu
müssen – das war der Bombertraum.
Dieser Traum konnte nie verwirklicht werden. „Luftbombardements haben die zivile Moral
niemals ernsthaft geschwächt“ schreibt Neillands. Nicht in Spanien, nicht in London, nicht in
Deutschland, Vietnam, Serbien oder dem Irak. Die Wirkung sei in vielen Fällen gegenteilig –
die Luftangriffe hätten den Widerstandswillen der Bevölkerung gestärkt.
Hierüber ist sich Neillands also von Anfang an im klaren. Immer wieder aber stellt er
Überlegungen an, ob dennoch die Möglichkeit eines Sieges auf eigene Faust
bestanden habe.
Über die ersten Angriffe des neuen Chefs des britischen Bomberkommandos, Arthur Harris,
auf die Stadtkerne von Lübeck und Rostock im Frühjahr 1942 schreibt Neillands:
„Flächenbombardements waren die einzig mögliche Angriffsmethode und eine
hochwirksame dazu.“
Ein Befehl von Harris und am 28.März 1942 wurden aus 234 Terrorbombern 25000
Stabbrandbomben, 400 Flüssigkeitskanister, 400 Sprengbomben und fünf
Luftminen auf Lübeck abgeworfen. Unter der Zivilbevölkerung waren 320 Tote und
800 Verletzte, darunter 136 Schwerverletzte, zu beklagen.
In welcher Hinsicht war es hochwirksam, 15000 Menschen in Lübeck obdachlos zu
machen? Militärisch ergab dies keine Vorteile. Und den Widerstandswillen konnte man mit
Bomben nicht brechen.
Neillands erinnert daran, daß nicht nur Harris einen solchen Fehlschlag erlitt: „Bis zum Jahr
1999 kennt die Geschichte kein Beispiel dafür, daß ein Krieg durch Luftstreitkräfte
gewonnen wurde“.
Robin Neillands rechtfertigt den verbrecherischen britischen Bombenterror
Doch bald darauf hat Neillands diese Einsicht vergessen und rechtfertigt den
Feuersturm auf Hamburg im Sommer 1943, als innerhalb einer Nacht etwa 50000
Zivilisten getötet wurden:
„Es handelte sich auf jeden Fall um ein furchtbares Ereignis, das in späteren, friedlichen
Zeiten schwer zu rechtfertigen ist und sich kaum noch vorstellen läßt.“
„Was wäre gewesen, wenn Harris weitere vernichtende Luftangriffe im Hamburger
Ausmaß hätte durchführen können, die eine weitere wichtige deutsche
Industriestadt und dann noch eine zerstört hätten.“
Armer Harris! Aber kein Befehlshaber verfügte jemals über alle Mittel zur Verwirklichung
seiner Träume. Die Kunst besteht darin, im Rahmen verfügbarer Mittel zu siegen. Man
beachte, wie abstrakt das Ziel beschrieben wird: „Was wäre gewesen.“ Was? Auf welche
Weise? Die Alliierten hatten klar erklärt, daß sie nur eine bedingungslose Kapitulation
akzeptieren könnten. Die deutschen Machthaber hatten durch eine Kapitulation alles
zu verlieren. Diejenigen, die durch eine Kapitulation etwas hätten gewinnen können,
waren machtlos. Ihr Einfluß vergrößerte sich nicht, indem man Bomben auf sie
abwarf.
Im November 1943, vor der Invasion in der Normandie, hatte Harris nur noch ein halbes
Jahr, um den Krieg auf eigene Faust zu gewinnen. Er hatte Befehl, die deutsche
Ölindustrie anzugreifen, konzentrierte sich jedoch darauf, Bezirk um Bezirk von
Berlin zu zerstören.
Erneut läßt sich Neillands mitreißen: „Bedenkt man, welche dramatischen Auswirkungen
die Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki weniger als zwei Jahre später hatte,
so erscheint Harris’ Idee als nicht völlig abwegig (…) Hätte man ihm volle
Unterstützung eingeräumt, wäre er vielleicht in der Lage gewesen, den Nachweis zu
erbringen.“
Doch nicht einmal die völlige Zerstörung Tokios und sämtlicher anderer großer Städte
Japans mit gewöhnlichen Bomben erzielten jenes Resultat, das sich Harris mit
gewöhnlichen Bomben in Berlin erhoffte.
Je näher der Tag der Invasion kam und je mehr Mittel Harris zur Verfügung standen, um so
überzeugter war er, daß bloß eine kleine Steigerung der militärischen Mittel und die freie
Hand, sie einzusetzen, wie er es für richtig hielt, zum Zusammenbruch führen würden – die
Deutschen würden sich gegen ihre Naziherrscher erheben und Frieden fordern.
Hatte Harris recht? fragt Neillands und antwortet: „Der Abwurf von zwei Atombomben –
Flächenwaffen par excellence – auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 führte zur
völligen Vernichtung beider Städte und des größten Teils ihrer Einwohner. Ergebnis dieses
Horrors war, daß Japan kapitulierte. Hätten die Japaner weitergekämpft, so hätten die
Amerikaner das gesamte Land, eine Stadt nach der anderen, zerstört – und im
Unterschied zu Luftmarschall Harris hatten sie 1945 die Mittel, das zu tun.“
Diese Überlegung führt in die Irre. Die Amerikaner hatten Japan bereits Stadt für
Stadt zerstört. Dies hatte nicht ausgereicht, da die Alliierten auf bedingungsloser
Kapitulation bestanden und den Japanern eine Kapitulation ohne Garantien für den Kaiser
undenkbar erschien. Den Japanern wurde ihre Niederlage bei Kriegseintritt der Sowjetunion
bewußt. Schon als Deutschland kapitulierte, wußten sie, daß sie besiegt waren. Die
amerikanische Flotte hielt das Land im Würgegriff. Weder Lebensmittel noch Treibstoffe
konnten importiert werden. Vor allem die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation
verzögerte den Friedensschluß. So bald die Japaner Garantien hin sichtlich der
Immunität ihres Kaisers erhielten, kapitulierten sie.
Drei Monate vor und drei Monate nach der Invasion in der Normandie wurden britische
Bombenflugzeuge zur Unterstützung der Bodentruppen herangezogen. Es zeigte sich, daß
sogar die vornehmlich in nächtlichen Bombenangriffen auf Wohngebiete geübten
Besatzungen fähig waren, die Transportwege des Feindes und andere militärische Ziele zu
treffen.
Als Harris im September 1944 seine Bomber zurückerhielt, stellte man ihm eine Aufgabe:
die Bombardierung der deutschen Ölindustrie. 1942 und 1943 war dies schwierig und
gefährlich gewesen. Jetzt waren die deutschen Jagdflieger so geschwächt, daß auch Ölziele
ohne größere Verluste präzise bombardiert werden konnten. Harris aber vernachlässigte
seine Befehle und jagte weiter hinter dem Bombertraum her.
Am 3. Februar 1945 tötete er in einer einzigen Nacht 25000 Berliner, zum größten
Teil Zivilisten.
Jede Nacht hoffte er, die Deutschen hätten genug. Was aber heißt „genug“? „Heute ist es
leicht, den Fehler in dieser Argumentation zu erkennen: Die Repression in Nazideutschland
hatte ein Maß erreicht, das Aktionen gegen Hitler und sein Regime (die eine Kapitulation
strikt ablehnten) unmöglich machte.“ Die Deutschen hatten nicht die Möglichkeit,
Hitler abzuwählen.
Nicht nur heute läßt sich dies leicht erkennen. Jedes Kind wußte, daß die Deutschen kein
Wahlrecht mehr hatten. Alle wußten, daß Deutschland eine Diktatur war, in der die
geringste oppositionelle Äußerung mit Gewalt niedergeschlagen wurde. Auch Harris. Warum
setzte er dann auf den Bombertraum, der ein ganz anderes Deutschland voraussetzte, als
jenes, das er bombardierte? Und wie kann Neillands heute noch glauben, daß Harris,
womöglich recht hatte?
Neillands fragt, ob die Bombenangriffe auf deutsche Städte in dieser Situation nicht
Zeitverschwendung gewesen seien.
Doch muß die Frage lauten, ob es sich nicht um eine Vergeudung von
Menschenleben handelte. Genauer: eine Vergeudung von Kindern. Diese
Vergeudung begann nicht „in dieser Situation“, im Februar 1945, sie fand während
des gesamten Bombenkrieges statt.
Der Nachweis, daß die Bombardierung der Zivilbevölkerung militärisch effektiv war,
mißlingt Neillands. Sie verursachte furchtbare Zerstörungen und riesiges Leid,
erreichte aber nie die angestrebten Ziele. Dies wurde zunehmend deutlich, je länger der
Bombenkrieg sich fortsetzte.
Mit Recht weisen Connelly, Neillands und Taylor darauf hin, daß die Bombardierung
deutscher Städte Nebenwirkungen von militärischer Bedeutung hatte. Die Deutschen
mußten große Teile ihrer knappen Reserven für Artillerie, Jagdflugzeuge und Arbeitskräfte
abzweigen, um die Städte zu verteidigen und sie einigermaßen in ihrer Funktion zu
erhalten.
Keiner der Autoren geht jedoch auf den Preis dieser Nebeneffekte ein. Dem Bomber
Command stand ein Drittel der Kriegsausgaben Großbritanniens zur Verfügung. Diese
enorme Summe läßt sich nicht mit militärischen Nebeneffekten rechtfertigen. Vermutlich
hätten die britische Flotte, das britische Heer und die taktische Luftwaffe diese Mittel mit
besseren militärischen Ergebnissen verwenden können.
The Real Blaze
Churchills Plan der Hungerblockade - England wollte den 1.Weltkrieg bereits 1911
eröffnen!
Niemand anders als Churchill selbst vermag zu sagen, wie das Jahr 1911 für ihn ausgesehen
hat. Jenes Jahr, in dem man den Krieg für unvermeidlich hielt, in dem ein Lord Fisher die
deutsche Flotte “copenhagen” wollte, in dem man eine neue Reichskonferenz berief, um
auch die Generalmobilmachung zu besprechen, das Jahr, in dem nur mit äußerster
Kraftanstrengung die Katastrophe vermieden werden konnte.
Lord Fisher wollte bereits 1911 ganz im Sinne Churchills die deutsche
Schlachtflotte in ihren Häfen angreifen und vernichten! Er hatte auch den Plan der
verbrecherischen Hungerblockade ersonnen...
Churchill sagt: “Nur wenige Menschen wissen, wie wenig daran gefehlt hat, und der
Große Krieg hätte sich auf den Sommer 1911 verfrüht!”
Und weiter: “In keiner Funktion habe ich jemals so viel Macht besessen, wie in den
Jahren der Vorbereitung bei der Admiralität.”
Von Vorbereitung spricht er hier sogar – und dieser Verbrecher will behaupten, er habe
niemals den Krieg vorbereitet!
Churchill über seine Kriegsvorbereitungen gegen Deutschland: “Wie es schien, hatten
sowohl das Kriegsministerium wie auch das Ministerium des Auswärtigen gewünscht, daß ich
mit der Verwaltung der Marine betraut würde. Es war meine Aufgabe, den ganzen
unsagbaren Apparat der britischen Seemacht zu reorganisieren und ihm neues Leben zu
geben. Ich habe wirklich hart gearbeitet, um den ganzen Bereich wie die Einzelheiten
meiner Aufgabe zu durchgründen.”
“Alle grundlegenden Probleme der Leitung der Flotte stellten sich mir in ihrer
weitreichendsten und akutesten Form dar. So das Tempo des Flottenbaues gegenüber
Deutschland…, die Voraussetzungen der unmittelbaren und dauernden Bereitschaft, die
der Stand der Dinge in Europa zu fordern schien. Es gab im Parlament einige Erregung, als
bekantt wurde, daß drei der Seelords eine andere Funktion bekommen hatten.”
Winston Churchill ging dazu über, in seinem Arbeitszimmer eine große zusammenklappbare
Landkartentafel anbringen zu lassen, auf der täglich der Stand der deutschen und der
englischen Flotten mit Fähnchen festgehalten werden mußten.
Im Jahre 1911!!
“Wir sorgten immer dafür, daß wir eine überwältigende Übermacht an Punkten konzentriert
hatten, wo die Deutschen gegebenenfalls ein Höchstmaß an Kräften versammeln
konnten. Das war nicht nur als ständige Vorsichtsmaßregel zu verstehen, sondern ebenfalls
zur Kontrolle unserer Arbeit. Jeder in unserem Amte fühlte, daß wir uns auf eine ernsthafte
und drohende Gefahr vorbereiteten.”
“Ehe ich in das Marineministerium kam, ging der Plan der Admiralität dahin, im Falle eines
Krieges mit Deutschland unverzüglich in der Nordsee bei Helgoland eine scharfe
Blockade zu legen, und zwar Flottillen schnellfahrender Schiffe, gestützt durch
Kreuzer, und dahinter sollte die große Flotte liegen.”
“Wir ersetzten diesen Plan durch etwas, das man die Blockade aus der Ferne nennen
könnte. Wir beschlossen, den Kanal zu schließen und unsere Flotte im Norden Schottlands
im natürlichen Hafen von Scapa Flow oder in seiner Nähe bei den Orkney-Inseln zu
stationieren, von wo wir das Wasser zwischen Schottland und der Nordsee beherrschen
konnten. Dann würde die Nordsee ein abgeschlossenes Meer bilden, und
Deutschland würde von den Ozeanen und der übrigen Welt abgeschlossen sein.”
Es war die geplante Hungerblockade Churchills, mit dem es später gelang, 700000
Deutsche darunter überwiegend Frauen und Kinder zum Verhungern zu bringen!
Und kann man einen Menschen, der solche Pläne aufstellt, selbst sich ihrer noch rühmt, und
der versucht, den Krieg herbeizuführen, in dem er solche Schändlichkeiten verwirklichen
kann, darf man den überhaupt noch anders nennen, als einen Schwerverbrecher, der
tausendmal den Tod verdient hat?
Churchills Vorbereitungen gehen jedoch weiter. Das erste was er nach außen hin noch tut,
ist die Vorlage eines geradezu riesenhaften Flottenbauplanes. Jedem, der einen Einwand
dagegen weiß, redet er ein, daß England Deutschland völlig unterlegen ist, daß es den
Gegener mit seiner jetzigen Flotte niemals überrennen kann – und daß der Krieg ja
schließlich sozusagen unmittelbar bevorsteht!
Churchills nächster Schritt ist die Vergebung ungeheurer Munitionsaufträge – und
Kriegsmaterialbestellungen gehen erstmals nach Amerika!
Der Marineminister hat ja die besten Beziehungen: Sir Harold Hozier vermittelt die
Geschäfte – sein Schwiegervater, der Freund Basil Zaharoffs. Mit allen Mitteln versteht er
es, eine “drohende Verständigung” zwischen England und Deutschland über die
Stärkeverhältnisse der beiden Flotten zu unterminieren, ja er treibt es so weit, daß er
neue Forderungen im Unterhaus durchbringt, die Deutschland veranlassen, die
Verhandlungen als unmöglich aufzugeben.
Im Mai 1912 hat er eine einheitliche, auf die Verhältnisse ihrer Flotten abgestimmte
Seekriegstaktik mit Frankreich festgelegt und durch Geheimverträge gesichert.
Alle Vorbereitungen sind getroffen, der Hungerblockadeplan Lord Fishers steht.
Da tritt Churchill auf und wirft ein großes Wort hin, mit dem er die Engländer derart
beschwindelt, daß man es für kaum glaubhaft hält: “Auch die wildeste Vorstellung kann
für absehbare Zeit keinen Krieg prophezeien, denn ein solcher würde Europa in
schrecklichste Barbarei zurückwerfen!”
Die vertrauensselige deutsche Regierung scheint nichts zu merken. Der Kaiser selbst lädt
sogar Winston Churchill mit seiner Frau zu Weihnachten nach Deutschland ein.
Vor seiner Abreise kann die erstaunte Leserwelt des “Daily Chronicle” noch lesen,
daß Churchill eine Bewaffnung sämtlicher Handelsschiffe für den Kriegsfall
vorbereitet habe!
Vor dem alliierten Raubkrieg wurde bereits die Landmasse der Mittelmächte
zerstückelt und aufgeteilt!
Dann beginnt das Jahr 1914. Churchill reist nach Paris zu Besprechungen, der
Premierminister reist nach Paris, Loyd George reist nach Paris – alles im Januar 1914. Und
Churchill hält in England Hetzreden: noch in diesem Jahre geht es los!
Die Monate vergehen unter fieberhaften Vorbereitungen. Churchill hält die Flotte
kriegsbereit. Die diplomatischen Fäden werden gezogen. England-Rußland-Frankreich, die
drei sind sich in der Abwicklung der Dinge einig, das Kaiserreich und Österreich-Ungarn
werden auf der Landkarte bereits aufgeteilt. Dazu wird auch noch Italien per Geheimvertrag
aus den Dreibund herausgebrochen mit der Aussicht sich große Gebiete der Habsburger
rauben zu können!
Und der Kaiser in Berlin – hat eine Ahnung. Er geht auf private Reisen.
In Sarajewo aber wird der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet.
Die Weltgeschichte nimmt ihren Lauf, den die Leute vom Schlage Churchills
bestimmen!
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 03.02.08 16:13 ]
The Real Blaze
Als Churchills großer Krieg begann!
Wie großartig Churchill seinen Krieg verbereitet hatte, umschrieb er einmal so:
“Im Oktober 1913 schlug ich eine Probemobilmachung der Flotte an Stelle von
Manövern vor, weil wir daraus mehr zu lernen vermochten. Am 18. März 1914 wurde
der Plan im Parlament zur Rede gebracht, ohne daß dabei auf die Lage in Europa angespielt
wurde. Ich ergriff alle Maßnahmen, um ohne Ausnahme alle Schiffe der Flotte, auch die
ältesten, von den Werften zu holen und sie für die Probemobilmachung bereit zu machen.
So konnte es geschehen, daß die Britische Flotte vom größten bis zum kleinsten, vom
ältesten bis zum neuesten Schiff im Sommer 1914 absolut gefechtsklar war. Es schien
wohl so, als sei die Hand der Vorsehung im Spiele gewesen.”
Churchill heuchelte hier, wie er seinem Opfer den Strick drehte und dann von
Vorsehung sprach!
Er konnte es aber noch besser, denn mit der Vorsehung – oder sogar mit Gott – steht er,
wie alle Engländer (siehe Halifax) auf besonders gutem Fuße:
“Ich dachte an die Gefahr, in der sich England befand und an das mächtige Deutsche Reich.
An die plötzlichen und siegreichen Kriege, die es geführt und die es groß gemacht hatte. Da
schulg ich, einer Eingebung folgend, die Bibel auf. Es war das 9. Kapitel des 4. Buches
Moses. Ich las ‘Höre Israel, du wirst heute über den Jordan gehen, daß du hineinkommst,
einzunehmen das Land der Völker, die größer und stärker sind, als du, große Städte
vermauert bis an den Himmel, ein groß, hoch Volk, die Enakiter, die du kennst, von denen
du auch gehört hast: wer kann wider die Kinder Enak bestehen? So sollst du wissen heute,
daß der Herr dein Gott vor dir hergeht, ein verzehrend Feuer. Er wird sie vertilgen und wird
sie unterwerfen vor dir her, und du wirst sie vertreiben und umbringen bald, wie der Herr
dir geredet hat.’ – Das schien mir eine verheißende und beruhigende Botschaft zu
sein! Im Sommer 1914 war die ganze britische Flotte, bis zum kleinsten Schiff, in einem
höchsten Bereitschaftszustand, und Ende Juli war alle so fix und fertig, als ob es in
den Krieg ginge.”
Aha...
Die britische Flotte wurde von Churchill mittels Probemobilmachung bereits vor
Kriegsausbruch mobilisiert!
Churchill weiter: “Am 17. und 18. Juli 1914 hielten wir große Flotteninspektion. Dazu
waren mehr Kriegsschiffe vereint, als jemals zuvor in der Weltgeschichte
versammelt waren. Zusammen bildete sie eine Armada, deren Anblick unvergeßlich war.
Am Morgen des 18. Juli stach die gesamte Flotte in See zur Abhaltung von Manövern aller
Art. Mehr als sechs Stunden dauerte es, bis jedes Schiff dieser Armada passierte und mit 15
Knoten Fahrt an der königlichen Jacht vorbeigedampft war, während über den
Schlachtschiffen die Seeflugzeuge kreisten. Eins nach dem anderen verschwanden die
Schiffe aus dem Gesichtskreis. Sie gingen auf eine Reise, die sich als länger erweisen sollte,
als irgendeiner von uns wissen konnte.”
“In diesem für England allergünstigsten Augenblick setzten die fürchterlichen
Ereignisse ein, die ihren Höhepunkt in der Weltkatastrophe fanden. Das österreichische
Ultimatum an Serbien wurde überreicht.”
Er hat jetzt die gesamte britische Kriegsflotte seit dem 28. Juli 1914 an ihren
Kreigsstationen aufgestellt.
Die Ereignisse überstürzen sich: am 30. Juli 1914 erfolgt die allgemeine russische
Mobilmachung, am 1. August nachmittags 4 Uhr die französische, um 5 Uhr die deutsche
Mobilmachung. Nach Angriffen auf die deutsche Ost- und Westgrenze erklärte
Deutschland am 1. August an Rußland, am 3. August an Frankreich den Krieg.
Churchill aber hat am 2. August seine schon an ihren Stationen befindliche Flotte
mobilgemacht.
Und jetzt geschieht das Unfaßliche: das Foreign Office gibt um 21.40 Uhr bekannt,
Deutschland habe England den Krieg erklärt! Oliphant übergibt daraufhin dem
deutschen Botschafter Fürst Lichnowsky eine Note, die besagt, Lichnowsky möge die Pässe
in Empfang nehmen, da die deutsche Regierung England den Krieg erklärt habe.
Eine halbe Stunde später kommt ein Fernruf vom englischen Botschafter aus Berlin, der
mitteilt, die deutsche Regierung sei nicht gewillt, das ihr von England gestellte Ultimatum
anzunehmen. England verlangte mit diesem Ultimatum, Deutschland solle sofort die
in Belgien einmarschierten Truppen wieder zurückziehen. – Es nähme also die
englische Kriegserklärung an und befände sich demnach ab Mitternacht, also ab 4. August
1914 mit England im Kriege!
Ab 4. August 1914 Krieg mit England.
Alles Gerede, jede Bekanntmachung über eine deutsche Kriegserklärung also
nichts als Lüge, nochmals Lüge! Sogar das eigene Volk wird belogen und die
Ministerkollegen ebenfalls!
Churchill kann nun blockieren – er kann sein Experiment der Aushungerung
deutscher Frauen und Kinder durchführen – er kann Ruhm ernten und findet den
Krieg, seinen Kreig, nach dem er schon immer gesucht hat!
Aber es kam zunächst anders, als in Churchills bemühter "Vorsehung"! Nicht mit einem
Schlage wurde die deutsche Flotte zerstört, nein, auf dem Wege bis zur Vernichtung der
Deutschen standen heroische Siege der Mittelmächte wie Antwerpen, Gallipoli oder
Skagerrak!
Der Tanz begann...
The Real Blaze
Churchills Ausrottungswahn gegen Deutschland und die Peinlichkeit des
Karlspreises
Primärquelle: Nordbruch, Der deutsche Aderlaß
Ähnlich wie die Tschechoslowakei erhielt auch Polen während des Krieges vor allem aus
London Rückendeckung. Der Besetzung Ostdeutschlands durch die Polen und eine damit
verbundene Massenvertreibung der Deutschen sah Kriegsverbrecher Churchill gelassen
entgegen. Zwar gestand er ein, daß es in Britannien viele Menschen gebe, die einer
Ausweisung entgegenstünden, ihn persönlich diese aber nicht beunruhigen würde.
Im Gegenteil. Bereits am 15. Dezember 1944 meinte der britische Kriegsverbrecher zynisch
im Unterhaus: Die vollständige Austreibung der Deutschen aus dem von Polen neu
zu erwerbenden Gebiet im Westen und Norden sei die Methode, die, »soweit wir
sehen können, am meisten befriedigt und am dauerhaftesten sein wird. Es wird
keine Vermischung der Völker geben, aus der endlose Schwierigkeiten entstehen,
wie es bei Elsaß-Lothringen der Fall gewesen ist. Es wird reiner Tisch gemacht
werden. Ich erschrecke nicht vor dem Gedanken, Bevölkerungen umzusiedeln,
erschrecke nicht einmal bei diesen großen Umsiedlungen, die unter neuzeitlichen
Bedingungen eher möglich sind, als sie es je zuvor waren.«
Wir aufrechten Deutschen vergessen auch diese Peinlichkeit der
Nachkriegsgeschichte nicht: 1956 - Kriegsverbrecher Churchill bei der Verleihung
des Karlspreises in Aachen. Churchill, der mehr als vier Jahrzehnte seines Lebens
u.a. damit verbracht hatte, Kriege gegen Deutschland vorzubereiten bzw. zu
führen, wollte nichts anderes, als das deutsche Volk ausrotten!! Die Wegnahme
des Karlspreises und die Entehrung dieses Kriegsverbrechers ist heute ein Gebot
der Stunde, oder bekommen die Massenmörder neurer Zeit, wie in Srebrenica auch
später den Karlspreis?
Churchills Meinung nach könnten sechs Millionen Deutsche "bewältigt" werden. Diese
Zukunftsvisionen waren mitnichten Propagandageschwätz, sondern stellten die tatsächliche
Meinung des britischen Premiers dar. Auf der 4. Sitzung der Konferenz in Jalta bekräftigte
Churchill nochmals seine menschenverachtende Auffassung:
»In der Frage der Verschiebung der polnischen Grenze nach Westen möchte die britische
Regierung folgenden Vorbehalt machen: Polen müsse das Recht erhalten, sich das
Gebiet zu nehmen, das es nehmen wolle und das es verwalten könne. Es wäre aber
kaum zweckmäßig, wenn die polnische Gans derart mit deutschem Futter gestopft
würde, daß sie an Verdauungsstörungen stirbt.«
Zwei Sätze weiter erklärte Churchill Stalin, daß er nicht vorschlage, »mit der Vernichtung
der Deutschen aufzuhören!«
Aber Dummheit kennt nachwievor auch in Deutschland keine Grenzen:
Flog öfters mal vom Rad auf den Kopf: Geschichtsnull Scharping weiß nichts von
Churchills Kriegsverbrechen, oder will davon nichts wissen
Im März 1999 brillierte Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping, der sich während
des Angriffskrieges der NATO gegen Serbien 1999 zweifelhaften Ruhm erworben hatte, mit
dem Vorschlag, Bundeswehrkasernen mit Namen von Wehrmachtsangehörigen, wie z.B.
Feldmarschall Erwin-Rommel-Kaserne, umzutaufen, und beispielsweise nach Winston
Churchill zu benennen...
Saarlänner
Zaghafte Demontage des Denkmals Churchill
Primärquelle: Junge Freiheit
Die Zahl der über Winston Churchill (1874–1965) erschienenen Bücher ist kaum noch
überschaubar. Nach wie vor gibt es die größtenteils narrativen, lobenden
Heldengeschichten, aber die Zahl der kritischen Darstellungen hat in den letzten Jahren
zugenommen – und zwar gerade auch in Churchills Heimat.
An der Demolierung des Churchill Denkmals hat nicht zuletzt der junge Historiker John
Charmley teil, dessen Churchill-Biographie 1993 für großes Aufsehen in England sorgte. Er
wirft dem Kriegspremier vor, die Möglichkeit eines Friedens mit Hitler-Deutschland im
Frühjahr 1940, vor dem Beginn der Luftschlacht um England, nicht genutzt und so das Ende
des Britischen Empire eingeleitet zu haben. Die Churchills Nachruhm beschattende
Hypothese, er könne 1943 am Flugzeugabsturz des polnischen General Sikorski beteiligt
gewesen sein, weist Charmley jedoch zurück. "Er bewunderte den Polen und sah in ihm
einen Mann, der die agressiveren Anti-Sowjet-Polen in Schach halten konnte". Und
Charmley kann, seinen Demontagezielen zum Trotz, Churchill weiterhin als "Symbol des
Widerstandes" ehren. Damit bleibt er aber weit entfernt von der ungebrochen
hagiographischen Darstellung, wie sie ausgerechnet ein Deutscher vor kurzem präsentierte:
Christian Graf Krockow lieferte eine "runde" Churchill-Vita, die aber immerhin die
Terrorangriffe auf Hamburg und Dresden unzeitgemäß thematisiert. Die Frage sei, "ob
Churchill nicht selbst einen fatalen Beitrag zum Rückfall in die Barbarei geleistet hat. Er war
politisch verantwortlich für die Entfesselung des Bomben-und Vernichtungskrieges gegen
deutsche Städte, der absichtsvoll die Zivilbevölkerung traf." Das lasse sich auch durch
deutsche "Untaten" nicht relativieren.
Diese Biographien lassen sich nicht mit den Angriffen des einst als seriös geltenden David
Irving vergleichen. Nach dem Erscheinen seines teilweise beleidigenden Churchill-Opus
(1987), von dem er nur den ersten, 1941 endenden Band bei einem australischen (!)
Verleger unterbringen konnte, wurde Irving in England verfemt: seine bis dahin publizierten
Bücher verschwanden nicht nur auf der Insel, sondern auch auf dem Kontinent und in den
USA aus den Buchhandlungen. Er konnte kein weiteres historisches Werk mehr
veröffentlichen. Erst nach diesem Boykott driftete Irving zur "revisionistische"
Internationalen ab – mit der Konsequenz von Einreiseverboten für diesen Autor, dessen
zeithistorisch investigativen Studien einst bei den ersten Verlagsadressen herauskamen.
In diesen früheren Arbeiten beschäftigt Irving sich zwar mit dem Bombenangriff auf
Dresden, dem "Fall" Sikorski, für dessen Tod er Churchill nur indirekt verantwortlich macht.
Aber erst in seine als opus magnum konzipierte Churchill-Biographie flossen jene Vorwürfe
ein, die ihm das britische Historiker-Establishement nicht verzieh. Irving warf dem Premier
Feigheit und Trunksucht vor. Churchill habe London verlassen, wenn deutsche Luftangriffe
gemeldet wurden. Irving konstruierte dies aus Terminkalendern, die er dem Patensohn des
Churchill-Leibwächters abkaufte. Churchills berühmte Durchhalterede ("Wir werden niemals
kapitulieren") sei im BBC vom Schauspieler Norman Shelley, bekannt als "Larry, das Lamm"
aus Kinderprogrammen, gesprochen worden, da Churchill zu betrunken gewesen sei.
Churchill war 1938 hoch verschuldet. Sein aufwendiger Lebensstil ließ sich durch seine
literarischen Einkünfte nicht mehr finanzieren. Sein südafrikanisch-jüdischer Milionärsfreund
Henry Strakosch, so Irving, habe ihn 1938 mit 20.000 Pfund gerettet. Ausführlich geht
Irving in diesem Kontext auch auf Churchills Mitgliedschaft im zionistischen Club The Focus
ein, damit bereits ein Feld betretend, das ihm zur Todeszone werden sollte.
Der vorerst letzte Akt in jenem Abstieg, der mit der Ächtung des Churchill-Biographen Irving
begann, war im im April 2000 in London zu bestaunen. Dort wurde seine
Verleumdungsklage gegen die US-Autorin Deborah Lipstadt ("Denying the Holocaust")
abgewiesen, so daß der Kläger auf einigen Millionen Mark Prozeßkosten sitzen blieb.
Rolf Hochhuth ist natürlich kein Historiker, sondern ein Schriftsteller, der sich gerne mit
historischen Themen befaßte und der sich schon sehr früh, von professionellen Historikern
aber kaum wahrgenommen, kritisch mit Churchill beschäftigte. Er beschuldigte den
einstigen Marinechef, die Torpedierung der Lusitania durch ein deutsches U-Boot im Mai
1915 provoziert zu haben. Die dabei umgekommenen US-Bürger sollten als "Lebendköder"
die USA zum Kriegseintritt gegen die Mittelmächte provozieren. In seinem Stück "Soldaten"
belastet Hochhuth Churchill viel stärker als Irving mit der Verantwortung für Sikorskis
Tod.Hochhuth und Irving waren in den siebziger Jahren Freunde und unternahmen
gemeinsame Studien.
Englische Historiker urteilen heute über Irvings frühe Arbeiten erstaunlich positiv: Donald
Cameron Watt, ehemaliger Professor für Weltgeschichte an der Universität London, lobt
seine Professionalität: "Keines seiner Bücher erschien ohne neue Fakten". Der
Militärhistoriker John Keagan schrieb noch nach Irvings Verurteilung: "Irving hatte eine
außerordentliche Fähigkeit, Hitlers militärische Operationen zu beschreiben und zu
analysieren".
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 23.06.08 21:34 ]
The Real Blaze
Als der betrunkene Churchill sich von einem Radiomoderator doubeln lies...
Im Jahre 1988 erschien in England Irvings Buch Churchill's War.
Irving deckt darin den Hintergrund von Churchills berühmter Kriegsrede aus dem jahr 1940
auf.
Er schreibt:
"...Churchill hat mit jener Rede "wir werden mit ihnen an den Stränden kämpfen"
begonnen. Wir hören seine Stimme noch, denn sie ist in unserem Gewissen eingeprägt. Das
Schlimmste dabei ist, daß diese Stimme nicht die von Churchill war, sondern von
Norman Shelly, einem Schauspieler, der in einem Kinderprogramm im Radio
arbeitete. Shelley hat an Churchills Stelle gesprochen, denn unser Leader war völlig
besoffen. Shelly selber hat mir dies persönlich mitgeteilt, und auch gesagt, daß er
so lange geschwiegen hat, weil er sonst Freunde veloren hätte, falls er die Wahrheit gesagt hätte".
am Mikrofon Norman Shelley, der Churchill 1940 in "seiner" berühmten Rede in
der Stimme doubelte, weil dieser sturzbetrunken war
Shelley über den Krieg: "Ich persönlich glaube, daß Großbritannien damals die Wahl hatte:
diesen Krieg weiter zu führen oder den Frieden anzunehmen, den Deutschland im Juni
1940, über verschiedene Botschaften angeboten hat, nach der Niederlage von Dünkirchen
und von Frankreich. Die Deutschen haben sich bereit erklärt Polen, Frankreich und die
Tschechoslowakei zu verlassen. Churchill hat aber den entgegen gesetzten Weg ausgesucht.
In Churchills Krieg haben wir das Empire verloren, und die Welt mehr als zwanzig Millionen
Menschen".
Was Martin Gilbert betrifft, den offiziellen Biographen Churchills, erklärt Irving:
"Professor Gilbert hat Zwei Probleme. Das Erste ist ein offizieller Biograph zu sein,und so
muss er in den Normen schreiben, die von einem offiziellen Biographen erwartet werden.
Sein zweites Problem ist ein Jude zu sein,und so ist es ihm nicht möglich,
unvoreingenommen über vershiedene Angelegenheiten zu schreiben. Die Juden haben
Churchill mal in den Dreißiger Jahren finanziert. Er hatte kein Geld und hat 50000 Pfund bekommen. Bis zu jenem Augenblick waren seine Lieblings-Themen Indien, Verteidigung
und Entwaffnung. Von da an hat er Deutschland zum Lieblings-Thema
auserlesen...
Ein Enkel Churchills hat Irving einen Protest-Brief wegen seines Buches geschrieben. Irving
gibt dann bekannt, daß er diesen Brief vom Enkel Churchills schon beantwortet hat, und daß
er eine Kopie an alle Zeitungen Englands gesandt hatte. Er errinnerte in dieser Antwort alle
daran, daß dieser Enkel, und alle anderen Mitglieder der Familie Churchill, Säufer,
Lügner und Ehebrecher sind.
Der offizielle Biograph Churchills, der jüdische Prof. Martin Gilbert hat es auch
bezeichnenderweise unterlassen, zu zwei Fernseh-Interviews zu erscheinen, zu denen er
eingeladen worden war, um mit Irving über Churchill zu debattieren, über jenen der nicht
der Retter sondern der Totengräber des Britischen Empires gewesen war.
The Real Blaze
John Colville - der Privatsekretär des Kriegsverbrechers Churchill
erlebte als Privatsekretär Churchills dessen Vernichtungskrieg gegen das deutsche
Volk: John Colville
„Blauer Himmel und Sonnenschein ermöglichen es den Luftflotten, Dresden zu
zerstören“, hielt Churchills Sekretär John Colville für diesen Tag lapidar im Tagebuch fest.
Die Stadt sollte also vernichtet werden. Danach wurde sie abgehakt auf der Zielliste der
RAF- Terrorgeschwader.
1940 befasste sich dieser John Colville mit einen Nachkriegsfriedensplan für Deutschland.
Als die Verrätergruppe um Goerdeler in London Kontakt aufnahm, wurde ihr dort das
Märchen "Vom Krieg gegen Hitler" aufgetragen. Man führe britischerseits ausschließlich
gegen Hitler Krieg und nicht gegen das deutsche Volk... Anscheinend gibt es immer noch
heute Leute, die wie die Verräter um Goerdeler, dieses Märchen glaubten. Gemessen an der
britischen Kriegsführung gab es 1940 noch keinen großen Grund daran zu zweifeln, auch
wenn sie es waren die dann praktisch vom ersten Tag an ihre Bomber Richtung
Reichsstädte schickten, um dort Krankenhäuser, Kirchen und Wohngebiete zu
vernichten - den Lebensbereichen des deutschen Volkes.
1942 hätte dann auch der letzte um Goerdeler merken müssen, dass die Briten mit ihrer
Kriegserklärung einen Vernichtungskrieg gegen das deutsche Volk führten. Plötzlich waren
es keine einzelne Bomberstaffeln, die wahllos Bomben abwarfen, sondern ganze
Terrorgeschwader die Städte, angefangen in Lübeck, vernichteten.
In der Folgeentwicklung blieb die Verrätergruppe Goerdeler stur bei diesen "Krieg gegen
Hitler"-Märchen, was schließlich in Stauffenbergs gescheiterten Hitler-Attentat gipfelte...Zu
dieser Zeit hatte die Briten schon massenweise Angehörige des deutschen Volkes durch
Bombenterror getötet und dutzende Städte ausgelöscht.
Die konservativen Briten im Außenministerium hatten aber zu Kriegsbeginn noch einen
realistischen Sinn, wie ein Frieden mit Deutschland geschlossen werden könnte.
John Colville, ausgerechnet der spätere Privatsekretär Churchills, machte sich zu dieser
Zeit Gedanken darüber, was aus Deutschland nach dem Krieg werden sollte. Das »II
faut en finir« - die Ausrottung nämlich - hielt er selbst noch für unchristlich und
unzivilisiert - ohne natürlich voraussehen zu können, dass er als Privatsekretär Churchills
diesen Ausrottungskrieg gegen die Deutschen selbst einmal erleben würde.
Nach Colville solle dem deutschen Volk gegenüber äußerste Großmut gezeigt werden
und nach Kriegsende einen Strich unter die Vergangenheit ziehen. Deutschland müsse
wirtschaftlich wieder auf die Beine gestellt und es müsse entwaffnet werden, wie übrigens die Alliierten auch. Die Deutschen sollten sich nicht als Ausgestoßene fühlen
müssen. Keines der rechtlich ihnen gehörenden Gebiete sollte ihnen
fortgenommen, noch sollte es geteilt werden.
Selbst als die ersten Berichte aus deutschen Konzentrationslagern, die ersten Bilder vom
Abtransport polnischer Juden um die Welt gingen und das britische Weißbuch über deutsche
Konzentrationslager vor der Veröffentlichung stand, mochten Männer wie Colville die
Deutschen nicht pauschal verdammen. Lord Halifax dagegen soll sich für die
Veröffentlichung des Weißbuches eingesetzt haben, als dessen spiritus rector der fanatisch
antideutsche Kirkpatrick galt!
nordpol
.
Saarlänner
*
Nicholson Baker: „Menschenrauch“ Interessante und durchaus wohlmeinende
Buchbesprechung in der Sonntagsausgabe der FAZ
War Churchill schuld?” Kernsatz: Roosevelt und Churchill wollten vor allem eins: Krieg
Auch weist der buchautor dankenswerter Weise daraufhin, dass bereits im 1. Weltkrieg
Churchill das deutsche Volk mittels der Seeblockade aushungern wollte!
http://www.faz.net/s/Rub48A3E114E72543C4938ADBB2DCEE2108/Doc...n~Scontent.html
*
Limes
Zitat:
War Churchill schuld?
Von Volker Weidermann
2. März 2009
Ein Buch kann ein Beweisstück sein.
Als der Sonderermittler Kenneth Starr immer verbissener nach Belegen für eine sexuelle
Beziehung zwischen der Praktikantin Monica Lewinksy und dem amerikanischen Präsidenten
Bill Clinton suchte, bemühte er sich, eine Verfügung gegen zwei Buchhandlungen zu
erwirken. In einer dieser Buchhandlungen sollte Lewinsky angeblich dieses Buch gekauft
haben, dass sie dem Präsidenten geschenkt haben sollte.
„Dieses Buch“ war Nicholson Bakers erster Roman „Vox“, ein Buch, in dem zwei einander
völlig Fremde am Telefon über Sex reden und schließlich auch Sex haben. Das Buch, das
von der Kritik bei seinem Erscheinen 1992 als ebenso poetisch wie realistisch gefeiert
wurde, fand nun also, sieben Jahre später, auch Amerikas Chefermittler so realistisch und
vor allem so erotisch, dass es ihm als wichtiger Beweis dienen sollte, um den Präsidenten
seines Landes der Liebe und der Lüge zu überführen und ihn aus dem Amt zu treiben.
Baker protestierte scharf gegen diesen Missbrauch seines Buchs als Beweisstück in einem
absurden Prozess.
Die Geschichte mit Baker, dem amerikanischen Präsidenten und den Buchbeweisen fand
Jahre später eine sonderbare Fortsetzung. Längst war in Gestalt von George W. Bush ein
anderer Präsident im Amt, Nicholson Baker war mit dessen Politik nicht einverstanden, vor
allem der Irakkrieg erfüllte ihn mit Zorn und Hass, und er schrieb einen Roman über einen,
der so voller Zorn und Hass ist, dass er den Entschluss fasst, den Präsidenten zu ermorden.
Und als Baker auch noch öffentlich zugab, dass die Gefühle seines fiktiven
Präsidentenmörders im Grunde seine eigenen seien, da gab es nicht mehr viele, die ihn
verteidigten, dafür aber sehr viele, die den Roman „Checkpoint“ einen direkten Aufruf zum
Mord nannten und für ein Verbot des Buches plädierten.
Was für ein erstaunliches Selbstbewusstsein!
Es muss ein sonderbares Gefühl für einen Schriftsteller sein, wenn er feststellt, dass seinen
Büchern der Sturz und sogar die Ermordung von amerikanischen Präsidenten zugetraut
wird. Das große Gefühl, dass man als Schriftsteller in die Geschichte eingreifen kann - eine
Ahnung von Macht. Und vielleicht war das der Zeitpunkt, an dem der amerikanische
Schriftsteller Nicholson Baker beschloss, einmal wirklich in die Geschichte einzugreifen und
Geschichte, scheinbar für alle Zeiten felsenfest gefügte Geschichte, neu zu schreiben,
anders zu schreiben. Ohne etwas neu zu finden oder gar hinzuzuerfinden. Einfach indem
man sich die Quellen noch einmal ansieht, sie neu gewichtet, neu erzählt und neu gruppiert.
Und Nicholson Baker beschloss nicht weniger, als die Geschichte des Beginns des
Zweiten Weltkriegs neu zu schreiben.
Auch hierfür war der erste Impuls seine Wut über den Irakkrieg; und dass auch für diesen,
wie für alle anderen Kriege seit 1945,
der Zweite Weltkrieg als Rechtfertigung herhalten musste. Der „gute Krieg“ gegen
Deutschland und Japan.
Nicholson Baker bewegte die Frage: „Wie gut war dieser Krieg eigentlich?“ und
„Musste er wirklich geführt werden?“
Nicholson Baker
Am Anfang las er Zeitungen. Baker ist ein manischer Zeitungssammler, er sammelt
Zeitungen
des 19. und 20. Jahrhunderts in gigantischen Mengen, rettet sie aus Archiven und
Bibliotheken v
or dem Vergehen, konserviert sie, ruft immer wieder, zuletzt
in einem 500-Seiten-Buch, zu ihrer Rettung und Bewahrung auf.
„Ich habe dabei gelernt, wie man Zeitungen liest“, hat er in einem Interview mit der
„Süddeutschen Zeitung“ gesagt, und „dass sich die Wahrheit im Offensichtlichen verbirgt.“
Es sei nicht wahr, „dass nur die Teilnehmer oder Opfer wissen, was wirklich
geschah.
Es war überraschend zu sehen, dass das nicht stimmt“.
Was für ein erstaunliches Selbstbewusstsein!
„Die Wahrheit“ und „Was wirklich geschah“.
Nicholson Baker geht es wirklich um alles.
Gongschlag der Geschichte
Das Buch heißt „Menschenrauch - Wie der Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation
endete“, und es beginnt eher suchend, es beginnt mit einem Gespräch zwischen dem
Sprengstoff-Fabrikanten Alfred Nobel und der Friedensaktivistin Bertha von Suttner. Sie
kommt von einem Friedenskongress, er belehrt sie: „Meine Fabriken werden vielleicht dem
Krieg noch früher ein Ende machen als Ihre Kongresse“, sagt er. „An dem Tag, da zwei
Armeekorps sich gegenseitig in einer Sekunde werden vernichten können, werden wohl alle
zivilisierten Nationen zurückschaudern und ihre Truppen verabschieden.“ Zwischen diesen
beiden Polen, zwischen dem unbedingten Pazifismus Bertha von Suttners und den
Friedensbombenträumen Alfred Nobels bewegt sich das Buch. Zwischen der Logik des
Krieges und der Logik der Friedfertigkeit. Nicholson Baker arrangiert die von ihm
ausgewählten Quellen, er erzählt selbst, führt die handelnden Personen kurz ein und lässt
sie dann oft in langen Zitaten selber sprechen. Es kommen Soldaten vor, Schriftsteller,
Generäle, einfache Tagebuchschreiber, vor allem aber Hitler, Roosevelt, Churchill und - als
Gegenspieler aus der Ferne - Mahatma Gandhi.
Im ersten Moment erinnert das Verfahren an Walter Kempowskis vieltausendseitiges
„Echolot“-Projekt über den Zweiten Weltkrieg.
Doch schon auf den zweiten Blick sieht man: es ist ein Unterschied ums Ganze.
Während Kempowski niemals selbst erzählend eingreift, immer nur die Quellen sprechen
und oft gerade auch das Abseitige, Zufällige, Botschaftslose stehen lässt, ist bei Baker von
der ersten Seite an klar, dass hier ein Arrangeur mit Wirkungswillen angetreten ist. Und
einer, der sein Handwerk ungeheuer gut beherrscht. Bakers Buch wirbelt einen in die
Geschichte hinein, auf Nobel folgen Stefan Zweig und sein Staunen, als im Frühjahr 1914 in
einem französischen Kino bei den „Neuigkeiten aus aller Welt“ plötzlich der deutsche Kaiser
auf der Leinwand erscheint und „die gutmütigen Leute von Tours“ schreien, pfeifen und
ganz außer sich geraten vor Empörung gegenüber dem feindlichen Monarchen auf der
Leinwand. Und Zweig schaudernd erkennt, wie leicht es sein wird, die beiden Völker für
einen neuen Krieg gegeneinander zu begeistern.
Sir Winston Churchill, mit Stahlhelm in einem Bunker in Dover, 1940
Dann folgt eine Churchill-Passage, in der er das Ziel der Seeblockade gegen Deutschland im
Ersten Weltkrieg erläutert;
sie habe eindeutig darauf abgezielt, „die gesamte Bevölkerung durch Aushungern zur
Unterwerfung zu zwingen“.
(Anmerkung: Die britische Seeblockade (bereits ab Anfang 1915 (!)) hielt sogar noch bis
etwa 9 Monate NACH Kriegsende an!
Seriöse Historiker gehen davon aus, dass dieser Blockade fast 1.000.000 Deutsche,
jeglichen Alters, zum Opfer gefallen sind!)
In jeder dieser historischen Vignetten lässt Baker eine Zeitansage,
eine Art Gongschlag der Geschichte ertönen:
„Es war das Jahr 1914“, schreibt er.
Und als es kurz darauf schon zum 14. Januar 1918 schlägt,
erfahren wir von der späteren Präsidentengattin Eleanor Roosevelt,
warum sie eine Party-Einladung gerne ablehnen würde:
„Ich muss auf diese Party bei den Harris' gehen, obwohl ich lieber
am Galgen baumeln würde, als mich dort blickenzulassen.
Fast alles Juden.“
Churchill ist nur brutal
Vom Antisemitismus Eleanor Roosevelts geht es locker weiter zu einem Zitat Winston
Churchills, in dem er den Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte im Irak auffordert,
„unbedingt mit den Gasbomben-Versuchen fortzufahren, vor allem mit Senfgas, um
aufsässige Einheimische bestrafen zu können“. Es sind sehr eindrucksvolle Zitate, die Baker
da versammelt, der Antisemitismus Churchills und Roosevelts, der Hass und die Sehnsucht
nach dem endgültigen, vernichtenden Schlag gegen Deutschland, die Churchill schon lange
vor Hitlers Machtergreifung bewegten. Vor allem Churchill wird dem Leser als lachendes,
trinkfreudiges, kriegslüsternes Monster vorgestellt, als Mann, der vor keinem
Kriegsverbrechen zurückschreckt, sich geradezu nach Tod und Leid der deutschen
Zivilbevölkerung sehnt, und dem nichts ferner liegen könnte, als die Rettung der
europäischen Juden. Nicht ein einziges lauteres Motiv wird dem britischen Premier in dem
Buch zugestanden. Von Hitler erfährt man dagegen zunächst eher wenig. Der Erzähler
Baker schätzt eher Göring mit seinen Pelzchen und bunten Uniformen.
Die Deutschen, auch Hitler sind brutal und verrückt. Churchill ist nur brutal.
Sehr beeindruckend ist es, all die Weigerungen der amerikanischen und
englischen Regierungen nach Erhöhung der Einwanderquote zu lesen.
„Wir haben unsere Quotenregelung“, erklärte Roosevelt nach dem 9. November 1938.
Und Churchill betonte: „England ist kein Einwanderungsland.“
Baker setzt diese Zitate wirkungsvoll ein, um einem Krieg, der im Nachhinein
vor allem (!) mit der Rettung der europäischen Juden begründet wurde, in Zweifel zu
ziehen.
Die Juden hätte man leichter und unendlich weniger verlustreich retten können, so Bakers
These.
„Genau deshalb halte ich ja den Mund“
„Menschenrauch“ soll ein Friedensbuch sein. Es soll ein Buch sein, das der fatalen Logik der
Geschichte, die im Blick zurück als die einzig mögliche erscheint, widerspricht. Bakers Mann
des Widerspruchs ist vor allem Mahatma Gandhi. Er wird immer wieder zitiert und in seinem
gewaltfreien Kampf beschrieben. Und die Maßnahmen der britischen Regierung gegen alle
Formen des gewaltfreien Widerstands in Indien lesen sich ungeheuerlich. Aber viele Worte
Gandhis, die er zur deutschen Lage sagt, wirken zynisch angesichts der späteren
Geschichte, wenn er etwa den deutschen Juden zum gewaltlosen Widerstand rät. Und
schließlich sagt auch ausgerechnet Gandhi jenen einen Satz, den man als Leser schon die
ganze Zeit dem Autor als Intention unterstellt, weil er es geradezu darauf anzulegen
scheint: „Hitlerismus und Churchillismus sind im Grunde dasselbe; sie unterscheiden sich
nur graduell.“
In der Mitte des Buches lässt Nicholson Baker zwei Pazifisten aufeinandertreffen. Die
Schriftsteller Christopher Isherwood und Klaus Mann. Mann hat seinen Pazifismus
angesichts des Weltgeschehens abgelegt; er wird in die amerikanische Armee als Soldat
eintreten. Isherwood bleibt bei seinen Überzeugungen und schweigt. Mann ist empört und
erklärt, Isherwoods Bekenntnis zum Pazifismus könne nur den Nazis und der Fünften
Kolonne nützen. „Genau deshalb halte ich ja den Mund“, entgegnet Isherwood.
Sind das die beiden Möglichkeiten? Den Pazifismus, angesichts einer Weltkatastrophe,
entweder zu überwinden oder aber zu schweigen,
um sich nicht auf der falschen Seite wiederzufinden? Pazifismus ist keine Ideologie, mittels
der man die Welt der Vergangenheit neu erzählen kann.
Es zu versuchen, ist heldenhaft; es muss bei einem Gegner wie Hitler wohl vergeblich
bleiben.
Nicholson Baker hat versucht, die Geschichte umzudeuten
und sein Buch selbst als Beweisstück einzusetzen.
Es ist ihm nicht gelungen.
Nicholson Baker: „Menschenrauch - Wie der
Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation endete“.
Deutsch von Sabine Hedinger und Christiane Bergfeld.
Rowohlt-Verlag 2009, 634 Seiten, 24,90 Euro.
Text: F.A.S.
Bildmaterial: AP, ASSOCIATED PRESS
Quelle:
http://www.faz.net/s/Rub48A3E114E72543C4938ADBB2DCEE2108/Doc...n~Scontent.html
Limes
Zitat:
"WELCH EIN NARR . . . !"
WINSTON CHURCHILL
(seit 1953: Sir Winston Churchill)
(30.11.1874 - 24.1.1965)
Zitat:
"Der König der Lyder aber befragte die Orakel,
ob er gegen die Barbaren Krieg beginnen solle.
Und beide Orakel gaben die gleiche Antwort :
Wenn Du gegen die Barbaren Krieg beginnst,
dann wirst Du ein großes Reich zerstören [...]
Und Deine Herrschaft wird bestehen bleiben,
bis ein Maulesel herrscht über die Meder." *
1874
30. November:
Winston Leonard Spencer Churchill wird als Sohn des
konservativen Politikers Randolph Spencer Churchill und
seiner US-amerikanischen Ehefrau Jennie, geb. Jerome,
im Blenheim-Palast bei Woodstock (Oxfordshire) geboren.
1881-92
Churchill wird nacheinander von den Eliteschulen Ascot, Brighton und Harrow verwiesen,
da sein Betragen unmöglich und seine schulischen Leistungen ungenügend sind;
einen Schulabschluß erreicht er nicht.
1893
Nach zwei gescheiterten Aufnahmeprüfungen wird Churchill außer der Reihe
als Kadett zur Royal Military Academy in Sandhurst zugelassen.
1895
Churchills Offiziersprüfung wird für bestanden erklärt;
er wird als 2nd Lieutenant dem 4. Husaren-Regiment zugewiesen.
1895-1899
Churchill nimmt an den Kolonialkriegen in Kuba, Indien und dem Sudan teil
und scheidet danach aus dem aktiven Militärdienst aus.
1899
Churchill kandidiert erfolglos bei den Wahlen zum britischen Unterhaus.
1899 / 1900
Churchill geht nach Südafrika als Kriegsberichterstatter im Burenkrieg.
Er befürwortet und verharmlost die englischen "Concentration Camps
[Konzentrationslager]",
die tatsächlich Vernichtungslager sind, in denen ein Drittel der
burischen Frauen und Kinder durch Hunger und Seuchen umkommen.
Durch seinen Bericht über seine angebliche Gefangennahme und Flucht
aus der Gefangenschaft erlangt er in England eine gewisse Berühmtheit.
1901
Churchill wird Mitglied der Fraumaurerloge "United Studholme Lodge No. 1591".
März: Churchill wird als Mitglied der Konservativen Partei ins Unterhaus gewählt.
Mai: Churchill tritt zur Partei der Whigs über.
1906
Churchill wird "Undersecretary of State [Staatssekretär]" für die Kolonien.
1908
April: Churchill wird Handelsminister in der Regierung von Herbert H. Asquith.
September:
Nachdem sich Churchill bei mehreren seriösen Partien einen "Korb" geholt hat,
heiratet er Clementine Ogilvy Hozier, die uneheliche Tochter
von Lady Blanche Henrietta Hozier und deren Stallmeister.
Aus der Ehe gehen ein Sohn und vier Töchter hervor.
1910
Churchill wird Innenminister.
1911
Churchill wird Erster Lord der Admiralität (Kriegsmarineminister).
Als solcher treibt er die gegen das Deutsche Reich gerichtete Flottenrüstung
massiv voran und arbeitet zielstrebig auf einen Krieg hin.
1914
August:
Der Konflikt zwischen Österreich-Ungarn und Serbien weitet sich zum Ersten Weltkrieg
aus,
in den Großbritannien mit dem Ziel eintritt, sein Empire noch weiter zu vergrößern.
1915
Nach dem Kriegseintritt der Türkei auf Seiten der Mittelmächte faßt Churchill
den - strategisch durchaus sinnvollen - Plan, die Dardanellen zu erobern.
März:
Nachdem fast alle Minen geräumt und die türkische Munition so gut wie erschöpft ist,
läßt Churchill eine vierwöchige Kampfpause einlegen, um das Eintreffen
von Truppenverstärkungen aus Australien und Neuseeland abzuwarten.
Während dieser Zeit gelingt es den Türken, die Festungen so zu verstärken, daß der
Eroberungsversuch
trotz rücksichtslosen "Verheizens" der eingesetzten Truppen schließlich mißlingt.
Churchill tritt als Minister zurück und meldet sich demonstrativ zum "Frontdienst" nach
Frankreich.
Nachdem der Versuch, ihm als Major der Reserve, der in den letzten 16 Jahren außer
bei einer vierwöchigen Wehrübung keinerlei militärische Erfahrungen aufzuweisen hat,
das Kommando über eine Brigade zu übertragen, zu einem Skandal im Unterhaus geführt
hat,
geht Churchill als Bataillonsführer einer schottischen Reserveeinheit in die Etappe.
Seine Haupttätigkeit besteht darin, sich mit französischem Stahlhelm
fotografieren zu lassen und Zeitungs-Interviews zu geben.
1916
Churchill kehrt als Abgeordneter ins Parlament zurück.
1917
Churchill wird von Premierminister David Lloyd George
als Munitionsminister in die Regierung zurück berufen.
1918 - 1921
Churchill ist Kriegs- und Luftfahrtminister.
Als solcher leitet er die britische Demobilisierung.
1921
Churchill wird Kolonialminister. Als solcher trägt er die Hauptverantwortung dafür,
daß auf der Konferenz von Kairo die arabischen Gebiete des zerschlagenen Osmanischen
Reichs
(u.a. Ägypten, Palästina, Irak und Kuwait) in die bis heute geltenden Staatsgrenzen
gezwängt werden.
(Die daraus resultierenden Kriege dauern bis heute an.)
Aufstände der Kurden im Norden des künstlichen Gebildes "Irak"
läßt er unter Einsatz von Bombenflugzeugen und Giftgas nieder schlagen.
Er begründet das damit, daß es sich ja lediglich um "primitive Eingeborene" handele.
1924
Churchill wechselt erneut die Partei und kehrt von den Liberalen zurück zu den
Konservativen.
Boshafte Karikaturisten stellen fest, daß er seine politischen Überzeugungen
und Ämter wechselt wie Frauen ihre Hüte.
1924 - 1929
Churchill wird Schatzkanzler (Finanzminister) und führt den Goldstandard von 1914
wieder ein.
Man will darin heute einen der Gründe für die Deflation und die Weltwirtschaftskrise
sehen,
die Ende der 20er Jahre ausbricht und zu seiner Entlassung führt.
1927
Churchill reist auf Staatsbesuch nach Rom, wo er Benito Mussolini trifft;
er ist ein erklärter Bewunderer des italienischen "Duce".
1928
Churchill veröffentlicht im Rahmen seiner Buchreihe "The World Crisis [Die Weltkrise]"
den 5. Band mit dem Untertitel "The Aftermath" [dts.: "Nach dem Krieg" (1929)].
Darin schildert er, wie er sich den Krieg der Zukunft vorstellt:
Luftangriffe auf die gegnerische Zivilbevölkerung, um Tod und Schrecken ["Terror"]
auch hinter die eigentlichen Frontlinien zu tragen.
1929 - 1939
Churchill intrigiert, wiewohl offiziell ohne politisches Amt, weiter in der Politik
und bereitet sein Comeback vor, wobei ihm die politische Richtung gleichgültig ist.
1932
Churchill versucht, mit dem Führer der größten deutschen Oppositionpartei NSDAP, Adolf
Hitler,
den er ebenfalls offen bewundert, Kontakt aufzunehmen, wird jedoch wiederholt
abgewiesen.
Daraufhin ändert er seine Haltung zu ihm und bezeichnet ihn - schon vor 1933 als einen Barbaren, gegen dessen Volk man alsbald Krieg beginnen sollte.
1936
Nachdem Mussolini im Abessinienkrieg nach Churchills Vorbild Bombenflugzeuge
und Giftgas gegen "primitive Eingeborene" eingesetzt hat, lobt Churchill
ihn noch einmal ausdrücklich als vorbildlichen Staatsmann.
1938
Aus purer Opposition hetzt Churchill gegen die Appeasement-Politik des Premierministers
Arthur Neville Chamberlain und warnt vor den Gefahren des national-sozialistischen
Regimes,
stößt damit jedoch in der Öffentlichkeit vorerst kaum auf Resonanz.
1939
3. September:
Zwei Tage nach Beginn des Polenfeldzugs erklären Großbritannien und Frankreich dem
Deutschen Reich den Krieg (nicht aber der Sowjetunion, als infolge des deutschsowjetischen
Grenz- und Freundschaftsvertrags vom 24. August 1939 ["Ribbentrop-Molotow-Pakt",
später auch "Hitler-Stalin-Pakt" genannt] auch die Rote Armee in Polen einrückt),
der sich in den folgenden Jahren zum Zweiten Weltkrieg ausweitet.
Churchill wird erneut Erster Lord der Admiralität.
1940
10. Mai:
Nach dem Beginn des deutschen "Frankreichfeldzugs" wird Churchill
unter dem Druck der veröffentlichten Meinung Premier- und Kriegsminister
einer neu gebildeten Koalitions-Regierung und Parteiführer der Konservativen.
Als solcher wird er zum Motor des britischen Widerstands gegen einen Friedensschluß
mit Deutschland - den Hitler, der den Krieg nicht gegen England, sondern gegen Churchill
führt,
zu äußerst günstigen Konditionen angeboten hatte - und in Nadelstreifenanzug mit Melone
auf dem Kopf,
Zigarre im Mundwinkel und Maschinenpistole in der Hand zum Symbol des Durchhaltens um
jeden Preis.
13. Mai:
In einer Rede, die als "Blut- Schweiß- und Tränenrede" berühmt geworden ist
(richtig sprach Churchill nicht von "blood, sweat, and tears", sondern von
"blood, toils, tears, and sweat" - ein geflügeltes Wort des Dichters John Donne
aus dem Jahre 1611, das schon Lord Byron und Giuseppe Garibaldi gerne zitiert hatten),
behauptet Churchill großspurig, daß England "sehr gut alleine" da stehe;
tatsächlich arbeitet er jedoch hinter den Kulissen längst an einer "Grand Alliance"
zwischen
Großbritannien, den USA und der UdSSR, obwohl Roosevelt die Wiederwahl mit der Lüge
gewonnen hat,
die - offiziell noch neutralen - USA aus dem Krieg heraus halten zu wollen,
und obwohl Stalin offiziell noch mit Hitler verbündet ist.)
Churchill - der den Krieg nicht gegen Hitler und die Nazis führt, sondern gegen
Deutschland und
die Deutschen - erkennt (noch) nicht, daß er sich und England immer mehr in die
Abhängigkeit seiner
"großen Brüder" bringt und so langsam aber sicher die Reste des britischen Weltreichs
verspielt.
Vorerst kämpft er - wenngleich mit dem Rücken zur Wand - nach dem Motto weiter:
Bis zum letzten Neger / Inder / Australier usw.
3. Juli:
Nachdem der neue französische Ministerpräsident Philippe Pétain einen Waffenstillstand
mit den Achsenmächten geschlossen hat, läßt Churchill die französische Mittelmeerflotte in
Mers el-Kebir bei Oran (Algerien) durch einen Überraschungsangriff der Royal Air Force
versenken.
Anders als der anderthalb Jahre später erfolgende Angriff der Japaner auf die Pazifik-Flotte
der
USA in Pearl Harbor (Hawaii) war dieser Angriff weder durch die französische Regierung
provoziert
noch ihr im voraus bekannt; anders als die Amerikaner nehmen die Franzosen den Überfall
hin,
ohne Großbritannien den Krieg zu erklären.
1941
Januar: Churchill läßt denn achsenfreundlichen griechischen Diktator Ioannis Metaxás
ermorden.
März: Churchill läßt - wie bereits im Ersten Weltkrieg - griechische Häfen von britischen
Truppen besetzen.
April: Churchill initiiert einen Militärputsch gegen die jugoslawische Regierung Cvetkovic
- die ein Bündnis mit Deutschland geschlossen hatte - und provoziert so Hitler zum
Balkanfeldzug.
Mai:
Churchill läßt Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess, der zu Friedensverhandlungen nach
Schottland geflogen ist,
nach seiner Landung festnehmen, bevor er Kontakt mit britischen Kriegsgegnern **
aufnehmen kann.
(Hess wird später vor dem inter-alliierten "Kriegsverbrecher-Tribunal" in Nürnberg
angeklagt, als
"Hauptkriegsverbrecher" zu lebenlanger Haft verurteilt und schließlich in Spandau von
den Briten ermordet.)
14. August: Churchill und Roosevelt verkünden die "Atlantikcharta",
die später ein Grunddokument der "Vereinten Nationen" (UN) wird.
1943
Januar: Auf der Konferenz von Casablanca stellt Churchill noch einmal klar, daß der Krieg
nicht gegen Hitler und den
National-Sozialismus geführt wird, sondern gegen Deutschland und die Deutschen - vor
allem gegen die Zivilbevölkerung.
Er lehnt jegliche Verhandlungen ab, auch mit etwaigen Widerstandskreisen, die Hitler
absetzen
oder beseitigen könnten, und setzt die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation
durch,
womit er den Durchhaltewillen der Deutschen stärkt und den Krieg verlängert.
4. Juli: Nachdem deutsche Truppen bei Katyn ein Massengrab mit 1939 durch die Sowjets
ermordeten
polnischen Kriegsgefangenen entdeckt haben, läßt Churchill den Führer der polnischen
Exilregierung,
Władislaw Sikorsky, der die Beziehungen zur Sowjet-Union abbrechen will und dadurch das
Kriegsbündnis
mit Stalin gefährdet, in Gibraltar bei einem Flugzeugabsturz "verunfallen".
September: Churchill läßt seinen Sohn Randolph als "Verbindungsoffizier" bei den
Partisanen Titos
im westbosnischen Gebirge absetzen; dieser gerät dort wenig später in deutsche
Gefangenschaft.
Dezember: Auf einer Konferenz in Tährân [Teheran], der Hauptstadt des neutralen Iran,
den die Alliierten 1941
überfallen und gemeinsam besetzt haben, schlägt Churchill Stalin eine "Verschiebung"
Polens nach Westen vor.
(Anmerkung: 1940 wurde bereits sowohl das neutrale Island, wie auch die Faröer
Inseln von den Briten ,
ab April (!) 1941 auch Grönland -diese immerhin "vertraglich" dazu genötigt- von den
USA besetzt.)
1944
Juli: Churchill läßt der deutschen Regierung heimlich die Namen der am Attentat vom 20.
Juli beteiligten
"Wiederstandskämpfer" - die dumm genug waren, sich vorher an ihn zu wenden in der
irrigen Hoffnung,
er wäre zu einem Friedensschluß mit deutschen "Demokraten" bereit - zuspielen und
liefert sie damit ans Messer.
Er tut dies, da er fürchtet, nach einem Sturz des Hitler-Regimes bei der englischen, des
Krieges und
des Churchill-Regimes müden Bevölkerung die Unterstützung für eine Fortführung des
Krieges zu verlieren.
("Danken wir Gott, daß unser bester Alliierter noch am Leben ist!")
11. - 16. September: Churchill nimmt an der Konferenz von Quebec teil, auf der er
Roosevelts Plan,
das deutsche Volk auszurotten ("Morgenthau-Plan") gut heißt und eine
entsprechende Erklärung unterschreibt.
1945
Februar:
Churchill und Roosevelt verschachern auf der Konferenz von Jalta Osteuropa an Stalin.
Sie nennen das in einer zynischen Erklärung "Die Befreiung Europas".
(Dieses Unwort wird 40 Jahre später der [Ex-]BRD-Präsident Richard v. Weizsäcker
wieder aufgreifen und
unter denen, welche die Schrecken jener "Befreiung" nicht miterlebt haben, gutgläubige
Nachahmer finden.)
Die Propaganda feiert Churchill und Roosevelt gar als "Befreier der Welt";
lediglich die "Befreiten" sehen das - damals noch - etwas anders.
12. April:
Roosevelt stirbt; seine Witwe Eleonore schenkt seinem Nachfolger Harry S. Truman
einen Briefbeschwerer in Form eines vergoldeten Eselchens (donkey seit dem 19. Jahrhundert inoffizielles Maskottchen der Demokratischen Partei).
28. April:
Truman antwortet Mrs. Roosevelt, daß ihm das Tierchen eher wie ein typischer Maulesel
("mulish")
vorkomme und daß er es künftig bei allen schwierigen Regierungsentscheidungen zu Rate
ziehen werde.
13. Mai:
Nachdem die deutsche Wehrmacht fünf Tage zuvor bedingungslos kapituliert hat,
(Anmerkung: Das (politische) Deutsche Reich hat bis heute nicht kapituliert!)
hält Churchill eine große Siegesansprache, zu der freilich kaum Anlaß besteht:
England, der einstige Krösus unter den Nationen der Welt, ist ruiniert, das Empire verspielt,
der Krieg - den es als Wirtschaftskrieg begonnen hatte - ist im Ergebnis verloren, wie er
nach einem Friedensschluß mit dem Reich 1940 oder 1941 nicht verlorener hätte sein
können:
Das Volksvermögen ist um ca. 7,5 Mrd. Pfund (ca. 150 Mrd. Goldmark = 1,5 Bio Euro)
geschrumpft,
in Höhe von ca. 3,3 Mrd. Pfund ist England nunmehr bei den USA verschuldet,
die Englands Führungsposition in der westlichen Hälfte der Welt übernehmen.
Durch die Umstellung der gesamten britischen Wirtschaftsproduktion auf den totalen Krieg
kommt es zu Engpässen bei allen Konsumartikeln; eine Hungersnot kann gerade noch
abgewendet werden,
aber Lebensmittelkarten bleiben weit länger in Gebrauch als selbst im ausgeplünderten
Deutschland;
Churchill - der inzwischen mehr wiegt als Hermann Göring - kämpft allerdings eher mit
seinem Übergewicht.
17. Juli - 2. August:
Churchill nimmt an der Potsdamer Konferenz in Schloß Cecilienhof teil.
Danach erklärt er in Erkenntnis der Politik Stalins:
"We killed the wrong pig [wir haben das falsche Schwein geschlachtet]".
England hat nicht nur im Westen jeglichen Einfluß an die USA verloren,
sondern auch im Osten, den sich die Sowjets unter den Nagel reißen.
(Für die Grenze zwischen den beiden Machtblöcken übernimmt Churchill später
den von Josef Goebbels geprägten *** Begriff "eiserner Vorhang [iron curtain]").
Die propagandistische Retourkutsche des Ostblocks läßt nicht auf sich warten:
In der DDR wird Churchill als "Hauptkriegstreiber" dargestellt.
28. Juli: Als sich Churchill zum ersten Mal (!) im Leben freien Wahlen stellt,
jagen ihn die hungernden, frierenden, desillusionierten und verbitterten Briten
- die sich insgeheim doch etwas mehr von der erneuten Niederwerfung Deutschlands
versprochen hatten als nur "Blut, Schweiß und Tränen" - aus dem Amt.
Er hinterläßt seinen Nachfolgern ein völlig zerrüttetes Land,
über dem sich dunkle Wolken voller Probleme zusammen brauen.
9. August: Die über der japanischen Hafenstadt Nagasaki abgeworfene
Plutonium-Atombombe wird Churchill zu Ehren "fat man [fetter Mann]" genannt.
Die Zahl der Opfer liegt bei 300.000 Menschen (fast ausschließlich Zivilisten).
[...]
Limes
Zitat:
[...]
1946
März: Churchill macht als Oppositionsführer eine Betteltour durch die USA, sammelt
allerorts
warme Händedrucke, kehrt jedoch letztlich mit leeren Händen nach Hause zurück - auch
persönlich,
nachdem er beim Pokern mit dem gerissenen Zocker Truman mehrere tausend Pfund
verspielt hat.
September: Churchill macht eine Reise in die Schweiz und ergeht sich
in Lippenbekenntnissen zu einer europäischen Zusammenarbeit.
(Tatsächlich betrachtet er Großbritannien nicht als Teil Europas,
das für ihn nur der "Continent" ist.)
1951
Nach dem Wahlsieg der Konservativen wird Churchill erneut Premierminister,
von Sifilis und Alkoholismus bereits schwer gezeichnet.
Seine Frau nennt ihn - auch in Briefen - nur noch
"pug [Fettmops]" oder "pig [Schwein]".
Churchill kommentiert das mit dem Satz:
"Ich liebe Schweine.
Hunde schauen zu uns auf,
Katzen schauen auf uns herab.
Schweine behandeln uns als ihresgleichen."
Während seiner zweiten Amtszeit bemüht sich Churchill
erfolglos um eine Entspannung des Ost-West-Konflikts.
1953
Churchill fängt an zu malen und zu schreiben.
Für sein sechsbändiges Werk "The Second World War" (1948-1953), erhält er
zur allgemeinen Erheiterung der Weltöffentlichkeit den Nobelpreis für Literatur.
Churchill wird von Queen Elizabeth wieder in den Adelsstand erhoben,
der irgendeinem seiner Vorfahren verloren gegangen war.
(Die Churchills waren lange Zeit Earls of Marlborough, gehörten also dem Hochadel an.)
Seitdem darf Churchill den niedrigsten Adelstitel "Sir" führen,
der künftig auch Fußballspielern und Schlagersängern verliehen wird.
Gleichzeitig wird ihm der Hosenbandorden verliehen.
1955
April: Churchill tritt aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Premierministers zurück.
1956
Churchill erhält den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen
für seine "Verdienste" um die "Einigung Europas".
Dies, obwohl er wie kein anderer - sein Freund Stalin ausgenommen zur Teilung Europas beigetragen hat.
1957
Bei der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bleibt Großbritannien außen
vor.
In den folgenden Jahren scheitert ein Beitritt vor allem am Widerstand Frankreichs.
1963
Churchill wird vom amerikanischen Congress zum Ehrenbürger ernannt - was angesichts
der Dienste,
die er den USA in zwei Weltkriegen beim Aufstieg zur Weltmacht geleistet hat, längst
überfällig war.
1964
Peter Baylis verfilmt die Memoiren Churchills unter dem
lobhudelnden Titel "The finest hours [Die feinsten Stunden]";
der peinlich unkritische Film flopt sowohl in England als auch in der BRD,
wo er unter dem Titel "Stunden des Ruhms - Winston Churchills Leben und Werk" in
die Kinos kommt.
[Der Titel sollte die Deutschen den kriegs-kritischen Film Paths of Glory [Wege zum
Ruhm]" von
Stanley Kubrick vergessen machen, der von den Alliierten fast überall auf der Welt
verboten worden ist.
1965
24. Januar: Sir Winston Churchill stirbt in London und wird
auf dem Familienfriedhof in Bladon (Oxfordshire) beigesetzt.
Seine letzten Worte sind:
"What a fool I've been [Welch ein Narr war ich]!"
1966
Die - unkritische - Churchill-Biografie von Martin Gilbert
(die weitgehend auf Informationen seines Sohnes Randolph beruht) erscheint.
1967
Zur Ehrung von Churchills Andenken werden eine Bulldoggenart
und eine Kneipe in Kanada nach ihm benannt.
Die Beatles widmen ihm den Song The fool on the Churchill.
1969
Vier Jahre nach Churchills Tod dankt ihm auch Tito für seine Beihilfe bei der
Machtergreifung
der Kommunisten in "Jugoslawien" durch Übersendung eines Denkmals, das in Bladon
aufgestellt wird.
1974
November:
Zu Churchills 100. Geburtstag wird sein Wert in England immerhin noch
auf 4,5 Pence (ca. 20 Pf), in Kanada nur noch auf 5 Cent (ca. 11 Pf) taxiert.
1977
Clementine Churchill stirbt; auch sie wird in Bladon begraben.
1987
Der Historiker David Irving veröffentlicht "Churchill's war [Churchills Krieg]".
(In deutscher Übersetzung darf drei Jahre später lediglich Band I erscheinen,
und nur unter dem geänderten Titel "Kampf um die Macht", da in der BRD die Fiktion
aufrecht erhalten werden muß, daß der Zweite Weltkrieg allein "Hitlers Krieg" gewesen
sei.)
Irving wagt erstmals öffentlich auszusprechen, daß Churchill mit seinem sinnlosen Krieg
gegen das Deutsche Reich ohne Not das britische Empire zerstört hat.
Bei regimetreuen Kritikern stößt er mit dieser These auf eisige Ablehnung.
Eine - überwiegend jüdische - Lobby betreibt von da an die Demontage,
Kriminalisierung und
Ächtung Irvings (der bis dahin als einer der weltweit führenden Forscher zur
Zeitgeschichte galt).
1993
Der Historiker John Charmley veröffentlicht "Churchill - End of Glory" (deutsche
Übersetzung 1997 unter
dem Titel "Churchill - das Ende einer Legende") und spart nicht mit Kritik an dem
ruhmsüchtigen Politiker.
1995
Der Historiker Andrew Roberts veröffentlicht "Eminent Churchillians", eine vernichtende
Biografie Churchills
und fünf seiner Zeitgenossen (deutsche Übersetzung 1998 unter dem Titel "Churchill und
seine Zeit").
Darin greift Roberts die Thesen Irvings und Charmleys wieder auf, belegt sie umfangreich
und macht sie salonfähig, zunächst in Großbritannien, dann auch in Deutschland.
1996
Charmley setzt noch eines drauf und veröffentlicht "Churchill's Grand Alliance.
A Provocative Reassessment of the 'Special Relationship' Between England and
the U.S."
(deutsche Übersetzung unter dem Titel "Der Untergang des britischen Empires.
Roosevelt, Churchill und Amerikas Weg zur Weltmacht").
Darin legt er minutiös dar, wie Churchill Englands Empire an die USA verspielte.
Seitdem gilt Churchill (außer bei einigen rückständigen BRD-"Historikern", die aus
Gründen der
"political correctness" keines jener Bücher offiziell gelesen haben - geschweige denn
zitieren - dürfen)
allgemein als Zerstörer eines großen Reiches, nämlich des britischen Empire,
das bei seiner Geburt noch ca. ein Drittel (!) der bewohnten Erde umfaßt hatte.
1998
8. Main:
Anläßlich der Jubelfeiern zum 53. Jahrestag des Sieges über die verhaßten Nazi-Deutschen
spendiert
Churchills Enkel Winston einen neuen Designer-Grabstein für schlappe 350.000 Pfund
(ca. 1 Mio DM).
Der zuständige Pfarrer rügt die Verschwendung.
2000
Am Ende des Jahrhunderts ziehen die Historiker Peter Clarke und
David Reynolds Bilanz über Englands Niedergang und dessen Gründe.
Sie stellen fest, daß Britannien nicht mehr die Meere beherrscht, sondern selber beherrscht
wird.
Es hat seine [finanz-]politische und wirtschaftliche Vormachtstellung an die USA verloren.
Seine ehemaligen Kolonialvölker haben nicht nur die britische Herrschaft abgeschüttelt,
sondern sich ihrerseits aufgemacht, die Insel zu erobern.
Ganze Städte und Regionen werden inzwischen mehrheitlich
von Afrikanern und Asiaten bevölkert - Tendenz steigend.
Von "Hoffnung und Ruhm" [aus der Titelzeile der englischen
Nationalhymne: "Land of Hope and Glory"] ist nichts mehr zu spüren;
England ist - wie Deutschland - für den Untergang nominiert.
Beide Länder verdanken dies in erster Linie dem Narren Churchill.
2002
April: Das Magazin "The Atlantic" veröffentlicht einen Aufsatz
von Christopher Hitchens unter dem Titel "Churchill Takes a Fall".
Darin bezeichnet er ihn als "incompetent, boorish, drunk, and mostly wrong".
Außer einigen eher lächerlichen Dementis (z.B. der Behauptung in einem Leserbrief,
Churchill hätte die
Flächenbombardierung deutscher Städte nicht befohlen, sondern vielmehr
höchstpersönlich verurteilt)
bleiben die wichtigsten Anklagepunkte frei von ernst zu nehmendem Widerspruch.
2003
Truppen Großbritanniens und der USA besetzen erneut den Irak, nehmen dessen
Präsidenten
Saddam Hussein fest und stellen ihn vor Gericht, da er nach Churchills Vorbild
aufständische Kurden mit Bombenflugzeugen und Giftgas bekämpft hat.
(Die Unterlagen darüber hatte die Regierung Major
bereits in den 90er Jahren vernichten lassen,
mit der Begründung, daß die Aufbewahrungsfrist abgelaufen sei.
Tatsächlich war die Geheimhaltungsfrist abgelaufen, so daß die Gefahr bestand,
daß die Ereignisse von 1921 weiteren Kreisen bekannt würden.)
Der britische Historiker Martin Allen entwickelt in seinem Buch "The Hitler-Hess
Deception"
[deutsche Übersetzung 2004 unter dem Titel "Churchills Friedensfalle"] eine neue
Theorie:
Der genial skrupellose Churchill habe den naiven Hess 1941 bewußt nach England gelockt,
unter Vorspiegelung der falschen Tatsache, daß dort irgendjemand bereit sei,
mit ihm über einen Frieden mit Deutschland zu verhandeln.
Diese These vermag indes nicht zu überzeugen: Churchill hätte schwerlich ein Interesse
daran gehabt,
ausgerechnet den - politisch längst entmachteten - Hess nach England zu locken;
und Hess hätte sich schwerlich so einfach nach England locken lassen, wenn er nicht von
früher
gute persönliche Kontakte - und solche über zuverlässige Bekannte - zu britischen Politikern
gehabt hätte,
von denen er wußte, daß sie bereit waren, den "warmonger" Churchill zu stürzen, bevor
er
das britische Empire ganz verspielte, und den sinnlosen Krieg gegen Deutschland zu
beenden.
Allens Buch - das vor allem in "rechten" Kreisen, die um Hess' Rehabilitierung bemüht
sind, erstaunlich
große Beachtung findet - ist nur zu durchsichtig darauf angelegt, zwei Fliegen mit einer
Klappe zu schlagen:
Zum einen soll Churchill als Politiker wieder aufgewertet werden, zum anderen sollen die
britischen Politiker,
deren Friedensbereitschaft mit den bösen "Nazi-Deutschen" heute als peinlich oder gar
"verbrecherisch" empfunden wird, von diesem "Makel" rein gewaschen werden. ****
2004
Auch Reynolds setzt noch eines drauf und veröffentlicht "In Command of History
[Oberbefehl über die Geschichte]".
Darin zeigt er auf, daß Churchills nobelpreisgekrönte Memoiren in maßgeblichen Punkten
erstunken und erlogen sind.
Diesmal wagt kaum noch jemand zu widersprechen, nichtmal aus der jüdischen ChurchillLobby;
das Buch wird mit dem "Wolfson Preis für Geschichte" ausgezeichnet.
2007
Saddam Hussein wird durch ein von den Angelsachsen eingesetztes Marionetten-Tribunal
wegen
"Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zum Tode verurteilt
und gehenkt.
Cordon Corrigan - ein ehemaliger Major der Gurkha-Truppen - veröffentlicht
"Blood, Sweat and Arrogance [Blut, Schweiß und Arroganz]".
Er legt darin besonderes Gewicht auf Churchills Kriegsverbrechen, wie den Überall auf die
französische Flotte in Oran, und wird dafür von den letzten Churchillianern übel
angefeindet.
Martin Gilbert veröffentlicht "Churchill and the Jews", wonach die
Gründung des Staates Israel hauptsächlich Churchills Verdienst war.
Zugleich "beweist" ein gewisser Ernst Haiger, daß es in Großbritannien 1940/41 keinen
einzigen
Politiker von Bedeutung gab, der bereit gewesen wären, mit Deutschland Frieden zu
schließen.
[Wie er zu diesem "unumstößlichen" Ergebnis gelangt ist, obwohl die
einschlägigen Akten noch immer nicht frei gegeben sind, bleibt sein Geheimnis.]
Damit ist Churchills Ehre in den Augen seiner Anhänger wieder hergestellt.
2008
Mai: Als bekannt wird, daß im britischen Nationalarchiv Akten lagern, nach denen Churchill
im Zweiten Weltkrieg Geheimverhandlungen mit dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler
führte,
behaupten jüdische Medien, "namhafte britische Historiker" - deren Namen nicht
genannt werden hätten gefordert, jene Akten zu "Fälschungen" zu erklären und zu vernichten.
Patrick Buchanan - bis 1998 ein Spitzenpolitiker der US-Partei "The Republicans", die er
verließ,
nachdem er in "A Republic, Not an Empire" den Kampf von Charles Lindbergh gegen
die Kriegspolitik Roosevelts verteidigt und sich damit allzu viele Feinde gemacht hatte veröffentlicht "Churchill, Hitler, and the Unneccessary War".
Er vertritt die Auffassung, daß nicht nur Deutschland und England den unnötigen Zweiten
Weltkrieg verloren haben,
sondern der Westen insgesamt - dies entgegen der herrschenden Meinung, daß wenigstens
die USA als Erben des
britischen Empire zu den Siegern zählten -, so daß Churchill tatsächlich mehr als nur ein
großes Reich zerstörte.
Nigel Knight - Dozent für Finanzwirtschaft in Cambridge - veröffentlicht "Churchill:
The Greatest Briton Unmasked [der größte Brite ***** demaskiert]", eine
gründliche
Abrechnung nicht nur mit seiner Kriegs-, sondern auch mit seiner Vor- und
Nachkriegspolitik,
mit Schwerpunkten auf seiner Finanzpolitik, die zur Weltwirtschaftskrise im allgemeinen
und zu ihren schweren Auswirkungen auf Großbritannien im besonderen geführt habe,
sowie seinem Beitrag zu den bis heute andauernden Konflikten in Nordirland und im Irak.
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* Herodot I, 53, 55. Der Lyderkönig war Kroisos ["Krösus"], die Barbaren waren die
Perser.
Die Meder waren ein mit den Lydern verwandtes Volk; die Königshäuser waren miteinander
verschwägert.
** Hess hatte eine Liste bei sich, die folgende Namen umfaßte:
Harold Balfour, Kenneth Lindsay, Lord Dunglass, Duke of Hamilton, Jim Wedderburn, R.A.
Butler,
Lord Lothian, Owen O'Malley, Lord Halifax (!), Lord Eustace Percy, Samuel Hoare, J.J. Astor
*** in dem Aufsatz "Das Jahr 2000" in der Zeitschrift "Das Reich" vom 25.02.1945.
**** Wie wenig auch linke BRD-"Historiker" Allens Buch verstanden haben,
ergibt sich aus der absurden Anzeige wegen vermeintlicher "Aktenfälschung",
die 2005 durch diese Kreise erstattet wurde.
Das daraufhin von den britischen Behörden pro forma
eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde 2007 eingestellt.
***** Anspielung auf den Titel "GröBraZ [Größter Brite aller Zeiten]",
den der Staatssender BBC Churchill 2002 im Rahmen einer Fernsehshow
nach einem etwas undurchsichtigen Abstimmungsmodus verliehen hatte.
Churchill wird seither vor allem von seinen Gegnern ironisch als "the Greatest Briton"
bezeichnet.
Quelle: Dikigoros - Bio Churchill
Saarlänner
Churchill spricht:
Einige Auszüge aus der deutschen Übersetzung der Churchill-Biographie
(4 Bände, nicht die gefälschte 1-Band-Nachkriegsausgabe):
Seite 259 Das Ziel Englands ist alle Kräfte Europas zu vereinigen, um Deutschland zu
vernichten, auch unter Einbeziehung der USA.
Seite 167 1935 stellte der engl. Generalstab fest, daß ohne Hilfe Rußlands, Deutschland
nicht besiegt werden könne. Eden wurde nach Rußland geschickt, um Rußland für einen
Krieg gegen Deutschland zu gewinnen. Die englische Aufrüstung begann in einem
außergewöhnlichen Ausmaß (Seite 186 bis 205). Die Strategie Englands war, nicht die
Front, sondern das Hinterland und die Zivilbevölkerung zu bombardieren, Frauen und Kinder
so lange zu vernichten, bis Deutschland gezwungen sein würde, zu kapitulieren.
Seite 276 Als Gegenleistung für den Frieden bot Hitler 1937 England die ganze neue
Wehrmacht unter engl. Kommando für jeden Teil der Welt an, um England wieder so stark
zu machen, wie vor dem ersten Weltkrieg.
Seite 108 …aber England war entschlossen, entweder Hitler zu vernichten, oder selbst
unterzugehen.
Seite 224 Verantwortlich für den Krieg war die Blankovollmacht, die England an Polen
gegeben hatte.
Seite 438 Die britisch-polnische Garantie konnte Polen zum Angriff auf Deutschland
zwingen.
Seite 21 Der Versailler Vertrag ist kein Friedensvertrag, sondern ein Waffenstillstand für 20
Jahre.
Seite 60 Der Kampf 1919 wurde nicht ausgefochten, aber seine Ideen schreiten weiter fort,
für einen neuen Krieg, 1939, unvergleichlich furchtbarer, zur Massenvernichtung.
Seite 285 Im Oktober 1938 drängte Churchill, den Kampf mit Hitler aufzunehmen.
Seite 286 erwähnt Churchill die „gewaltige, furchterregende Macht“ die England zur
Vernichtung Deutschlands aufgebaut hat.
Seite 378 Die Tschechen hatten 1,5 Millionen Mann in Waffen, mit einem gewaltigen und
vorzüglich organisierten Apparat. Die französische Armee war teilweise mobilisiert. Am
12.September 1938 erklärten die Tschechen Deutschland den Krieg und benachrichtigten
Frankreich und England, sie seien bereit, sofort in Deutschland einzumarschieren, wenn
auch sie den Krieg beginnen würden. Am 28.September 1938 erhielt die engl. Flotte den
Mobilisationsbefehl.
Seite 408 Trotz allem erklärte Hitler, mit Nachdruck, daß er nicht an eine Mobilmachung
denke.
Seite 422 1938 hatte Deutschland an der Westgrenze etwa 6 Divisionen, die Franzosen aber
60 bis 70 Divisionen zum Vorstoß über den Rhein in die Ruhr bereit.
Seite 425 Aber ein Angriff auf Deutschland konnte nicht stattfinden, da weder Polen noch
Rumänien den Durchmarsch russischer Truppen gestatteten. Jetzt war das Ziel der
englischen Politik, eine gemeinsame Grenze zwischen Deutschland und Rußland zu schaffen.
Polen mußte verschwinden. Der polnische Großmachttraum von einem Polen von der Ostsee
bis zum Schwarzen Meer wurde von England benutzt, um Polen gegen Deutschland
aufzuhetzen und den von England gewünschten Krieg zu provozieren.
Seite 442 Churchill: „Ja, wir Drei wollen uns zusammentun und Hitler das Genick brechen.“
Seite 360 Am 2.September 1938 sprach der französische Geschäftsführer in Moskau vor,
über Schwierigkeiten bei der Kriegshilfe Rußlands, da Polen und Rumänien sich weigern,
russische Truppen durch ihr Land zum Angriff auf Deutschland durchzulassen.
Seite 449 Rußland schlug eine Teilung Polens vor, das war der unmittelbare Anlaß zum
Ausbruch des II. Weltkrieges.
Seite 471 Für russische Hilfe hatte England den Russen die Baltischen Staaten versprochen.
Die Sowjetregierung stürzte sich nun mit wilder Gier auf die Baltischen Staaten.
Scharenweise verschwanden Leute. Eine erbarmungslose Liquidation aller
antikommunistischen Elemente wurde durchgeführt und als „Beistandspakt“ bezeichnet.
Seite 60 Nach der Liquidierung Polens hatte Rußland die vorgesehene Linie besetzt und
grenzt nun an Deutschland. Es besteht nun eine Ostfront.
Seite 61 Möglichst alle auf einmal müssen nun Deutschland angreifen.
Seite 92 Über Belgien besteht die Möglichkeit rasch in das Herz der deutschen Industrie an
der Ruhr vorzustoßen.
Seite 96 Die Siegfriedlinie ist ein furchtbares Hindernis beim Angriff auf Deutschland.
Seite 142 Die Labour-Partei und die Liberalen nannten Angehörige der englischen Regierung
„Kriegshetzer und Panikmacher“.
Seite 104 Nach dem Angriffsplan des engl. Generalstabes mußte mit Belgien ein Abkommen
geschlossen werden, das erlaubt, durch Belgien zu marschieren. Bei einer Weigerung
Belgiens sollten belgische und holländische Städte bombardiert werden.
Seite 105-106 Durch diese Erpressung sollte der französisch-englische Truppen-Vormarsch
zur Linie Maas-Antwerpen nach Holland erzwungen werden.
Seite 107 Darauf erfolgte erneut ein Friedensangebot Hitlers, da ihm an einem Krieg nicht
gelegen war.
Seite 437 Trotz allem sagte Hitler am 28.April 1939: „Wenn England meint, unter allen
Umständen gegen Deutschland auftreten zu müssen, so ist damit die bekannte Politik der
Einkreisung bestätigt. Ich hoffe aber noch immer, daß ein Wettrüsten mit England
vermieden werden könnte.“
Seite 232-233 Nach 7 Kriegsmonaten ist es doch höchst erstaunlich, daß Deutschland
keinen Versuch unternommen hat, England und Frankreich zu überwältigen. Jetzt sind wir
dadurch des Sieges zehnmal sicherer.
Seite 251 Am 9. April 1940 erfolgte der Einmarsch der Alliierten in Belgien.
Band 2
Seite 45 … und bis zum Morgen des 11.Mai 1940 hatte die 7. Armee Girauds den Vorstoß
nach Holland unternommen. Der deutsche Gegenangriff erfolgte am 10.Mai 1940.
Seite 57 Am 13.Mai erreichten die deutschen Truppen die englisch-französisch-belgische
Frontlinie: Antwerpen-Löwen-Namur-Sedan-Marginotlinie.
Seite 61 Am 15. Mai das Telegramm Reynauds an Churchill: „Wir sind geschlagen.“
Obige Zusammenstellung von Auszügen aus der Churchill-Biographie haben wir Herrn Dipl.
Ing. Herbert Biemann, Gutenbergstr. 18, Fellbach-Schmieden, zu verdanken.
Quelle: preussen-forum
Saarlänner
Times": Churchill wollte Deutsche vergiften (Quelle: wurde verschiedentlich zitierthier von polskaweb.eu übernommen, einem deutschsprachigen Internetdienst aus
Poznan/Posen; einige Rechtschreibfehler wurden bereinigt))
Briten wollten Deutsche mit Gift bekämpfen .Anbetracht der Person des früheren britischen
Premiers Winston Churchill ist es sichlich keine Überraschung was alle bekannten britischen
Medien in den letzten Tagen als eine Sensation verkaufen, doch einmal mehr zeigt sich was
in dem Gehirn dieses Menschen in seiner mörderischen Glanzzeit so alles braute. Die seriöse
Londonder "Times" schreibt z.B. hierzu, dass die britische Regierung mit vergifteten Pfeilen
den deutschen Truppen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs "den Rest geben" wollte
und bezieht sich auf geheime Akten die der Öffentlichkeit erst kürzlich zugänglich gemacht
wurden. Britische und kanadische Wissenschaftler hatten den Auftrag Bomben zu
entwickeln die mit solchen Nadeln gefüllt werden sollten, welche nach dem
Abwurf aus einem Flugzeug in der Luft explodierten und den tödlichen Inhalt über
deutschen Truppen regnen liessen.
Die damals bereits in Großbritannien und Kanada entwickelten Giftpfeile sind den heute
bekannten Dart-Pfeilen verblüffend ähnlich, kein Wunder denn auch in Friedenszeiten ist das
"Darten" im Mutterland seines Erfinders sehr populär. Den Vorteil eines solchen Pfeiles mit
dem metallbeschwerten Kopfteil sahen die Entwickler hierin, dass diese nach ihrer Befreiung
aus der Bombenhülle senkrecht u.a. in Schützengräben landen konnten und hier ein
Massaker anrichteten bei dem die Opfer unter unbeschreiblichen Qualen, je nach Giftfüllung,
zwischen 30 Sekunden und 24 Stunden dahinsiechten. 4 Jahre hatte das britische
Nationalarchiv Informationen zu der Entwicklung und dem angedachten Einsatz dieser
Giftbomben gesammelt und ist lt. "Times" zu dem Ergebnis gekommen, dass die Nutzung
dieser grausamen Waffe von Churchill geplant war, aber aufgrund des schnellen Vorrückens
der Alliierten nach dem D-Day wohl nicht mehr in Betracht gezogen wurde.
Eine Bombe hätte in ihrer Wirkung alle Menschen auf einer Grundfläche von einem Hektar
Land töten können. Die Nadeln der Giftpfeile sollten vom Nähmaschinen- Produzenten
"Singer" kommen, der natürlich aber nicht über den wahren Zweck für deren Einsatz
erfahren sollte. Muster und Modelle aus dem Nationalarchiv zeigen sogar drei verschiedene
Formen von tödlichen Pfeilen, einer seiht aus wie ein dünner Füllfederhalter, der andere wie
ein flaches Taschenmesser und der Dritte eben wie ein Dartpfeil, dessen Form den
Auftraggebern am besten für ihr Werk zusagte. Aufzeichnungen beweisen sogar dass diese
Massenvernichtungswaffe sogar an Schafen und Ziegen in Kanada aus unterschiedlicher
Höhen getestet wurden um die Wirksamkeit der Projektile festzustellen. Heraus kam hierbei,
dass die "beste Lösung" eine Bombe war die mit 30.000 Pfeilen gefüllt war und aus einer
Höhe von 3000 Metern abgeworfen wurde.
In den Akten des britischen Nationalarchives findet sich auch ein Hinweis vom 25. Januar
1945, als Hitlerdeutschland schon in den letzten Atemzügen lag und fast nur noch Kinder
und Alte in den Schützengräben weilten: " Es wird nun nach dem Stand der Entwicklung
ernsthaft empfohlen über einen möglichen Einsatz der vergifteten Pfeile zu entscheiden,
damit wir hierzu die Entwicklung und Erforschung dieses Projekt intensivieren, oder eben
nicht fortsetzen". Diese Anfrage kam aus Porton Down bei Salisbury als "Top Secret" und
war gerichtet an eine Forschungsstelle der Regierung in London, die sich mit chemischenund biologischen Waffen beschäftigte. Ein anderer Hinweis zeigt aber auch dass die Firma
Singer mißtrauisch gewirden war und man mit Liefer-Problemen der notwendigen Nadeln
rechnete. Mark Dunton, Spezialist für zeitgenössische Geschichte beim britischen
Nationalarchiv: "Man hatte letztlich Sorgen dass der Feind sich schnell auch solche Bomben
beschaffte und nachbaute um diese dann über britische Truppen regnen zu lassen, von
daher gingen diese Waffen dann nicht in Serie".
Welche panische Angst Winston Churchill vor den Deutschen hatte und wozu er in dieser
Lage fähig war, zeigt ein Verbrechen dass am 3. Juli 1940 zum Tode von fast 1300
französischen Matrosen und Offizieren führte, die mit drei Schlachtschiffen und vier
Zerstörern im algerischen Hafen von Mers-el-Kebir vor Anker lagen. Ein britischer
Flottenverband versenkte die Schiffe, welche keine Chance zur Gegenwehr hatten. Churchill
wollte mit diesem feigen Massenmord verhindern, dass die moderne französische Flotte den
Deutschen in die Hände fiel. Den Versicherungen der französischen Regierung, dass Schiffe
unter keinen Umständen an Deutschland ausgeliefert würden, liessen ihn kalt. Die Angst
Churchills gehört aber auch nach Ansicht vieler Historiker zu den Ursachen des zweiten
Weltkrieges.
Der "Times" Artikel" und ähnlich lautende in anderen britischen Zeitungen wurden
unterschiedlich kommentiert. Dennoch erscheinen Briten und Amerikaner viel aufgeklärter
über die tatsächlichen damaligen Vorgänge und Hintergründe der Nazi- Zeit zu sein, was
sich nicht nur in den folgenden Kommentaren spiegelt. Die Wahrheit wird dagegen
hauptsächlich von Deutschen und Osteuropäern geleugnet oder nicht erkannt. Während
man in Mittel u. Osteuropa auf Verschleierung setzt, zeigt sich vor allen Dingen in den USA
und Großbritannien ein immer stärker werdender Trend auch in den meisten Deutschen
Opfer von Verschwörungen und Massenmördern zu sehen. Für die deutsche Regierung
kommt dies alles zu schnell und den Medien fehlt meist der Mut zur Objektivität. So kann
man nur hoffen, dass dies sich in nicht allzulanger Zeit dem internationalen Trendeanpasst,
denn nur über die Wahrheit haben wir auch eine gemeinsame Zukunft, auch wenn wir in
Erfahrung der ganzen Wahrheit sehr stark sein müssen.
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