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Ein enormer Umsatzfaktor Münchens Stadtbezirke von A-Z Was

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Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 1
Foto: www.atelier-tacke.de I Schuljunge: Elias
November 2006
Schülerfahrten
➜
Ein enormer Umsatzfaktor
➜
Münchens Stadtbezirke von A-Z
Start einer neuen Serie von Benedikt Weyerer
➜
Was passiert im Funkunterricht?
Autor Peter Gabler berichtet aus der Grundschule
➜
Die guten Geister der Genossenschaft
Thomas Kroker – der Allrounder
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 2
Vorsprung durch Technik www.audi.de
First Class von Tür zu Tür.
Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 Avant
vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
0074-06_210x297_Taxi_A6Sonderfah1 1
09.10.2006 15:45:05 Uhr
5:05 Uhr
Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
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Inhalt
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Editorial | Wiesn-Leid
Wichtige Termine | Arena-Infotag, Tage der „offenen Tür“
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter
Der Blick zurück | Der November vor 100, 75, 50, 25 Jahren
Motiv des Monats | Das Taxi-Foto vom Oktober ‘06
Die Genossenschaft | Wichtige Infos
Der Aufsichtsrat berichtet |
Der Landesverband | Neuigkeiten
Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „E“
Die fünf Weisheiten des Monats |
Pausenfüller | Murphys Gesetz
Messe München | November-Highlights
Leserbriefe / Forum |
Witz des Monats |
Rose des Monats | Die Polizei
Zitrone des Monats | Ein „Piesler“
Essen auf Rädern | Rund um die Messe
Wiesn-Nachlese | Kritisches aus der Telefon- und Funkzentrale
Münchens Stadtbezirke | Allach / Untermenzing
Schülerfahrten | Die Kleinen sorgen für Umsatz
Außergewöhnliche Kollegen | Kennen Sie jemanden?
Dauerbrenner | Kann jeder das Fahrtziel bestimmen?
Letzte Meldung | Mercedes-Benz-Frühschoppen – ein voller Erfolg!
Recht um’s Taxi | Haftungsquoten bei Unfällen
Taxi-Check München | Löwen-Kunde
Gewinnspiel | Texten und gewinnen!
Fahrpreisschätzung | Von 1–100 km nach neuem Tarif
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag
Geschichte und G’schichten | Cholera, Marienplatz und Pettenkofer
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche
Promitalk | Susanne Uhlen
Taxameter des Monats | Wiesn-Bilanz
Mein bestes Stück | Waldemar Schulz – Chrysler 300 C
Die guten Geister der Genossenschaft | Thomas Kroker
Was passiert im Funkunterricht | Peter Gabler war dabei
Impressum |
Vorschau Ausgabe Dezember |
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260
Chef vom Dienst:
Alfred Huber
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
Haftplicht- und Kaskogutachten Aggregat- und Motorschaden-Analysen Beweissicherungen Wertermittlungen
unfallanalytische Gutachten Brandgutachten Kaufberatungen auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Tel. 089 / 35 73 18 73
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Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
TAXIKURIER
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17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 4
Editorial
Wiesn-Leid
Der Ruf des ehrsamen Kaufmannes
ist die Grundlage eines jeden Geschäfts. Wenn man, gemeint ist damit
der Kunde, einem Geschäftspartner
nicht traut, geht man ihm aus dem
Wege, man will mit ihm schlicht
nichts zu tun haben.
Andererseits zahlen sich guter Service,
also Leistung und daraus erwachsendes Vertrauen in barer Münze aus.
Bei einem unfreundlichen Gemüsehändler kauft innerhalb kurzer Zeit
kein Kunde mehr.
Ein nicht zu übersehender Teil unseres Gewerbes ist leider für Leistung,
besser gesagt für Dienstleistung,
untauglich. Von unternehmerischen
Initiativen völlig unbeleckt, nennen
sich diese Schädlinge aber trotzdem
Unternehmer.
4
TAXIKURIER
Missmutig sitzen sie in ihrem Geschäft (Auto) und jammern jeden
Kunden an, als ob dieser nicht selbst
Sorgen hätte. Das Ein- oder Ausladen
von Gepäck lässt die angeborene
Faulheit nicht zu und das Ausstellen
einer Quittung empfinden diese Helden als Körperverletzung. Den Gipfel
der Dummheit hat eine Gruppe dieser
Dumpfbacken am Hauptausgang des
Oktoberfestes bewiesen. Angesichts
zig-tausender Taxigäste, standen sie
in Reih und Glied, gaben vor, bestellt
zu sein und warteten auf Bordellstiche.
Gegen diese Ganoven ist der liebe
Fahrer, der mich am Hannoverschen
Flughafen ohne jegliche Wartezeit
aufnahm und mich dann aufklärte,
dass ich eine uninteressante Fuhre
sei, da ich nicht um 40 Euro über die
Autobahn zur Messe, sondern nur um
25 Euro ins Zentrum wollte, noch
harmlos.
Meistens sind diese Dumpfbacken
auch noch die größten Schreihälse
und brüsten sich mit ihrer Geistesgröße. Nehmen Sie sich ein Herz und
stellen Sie die Frage, warum diese
Geschäftsschädlinge überhaupt Taxi
fahren, wenn sie es nicht können
oder wollen. Nehmen Sie sich ein
Herz und unterziehen Sie sich der
Mühe zur Auseinandersetzung. Es
geht um Ihr Geschäft und um Ihre
Existenz und um unser Ansehen.
Eine faule Kartoffel lässt den ganzen
Sack stinken und 5 % absolut ungeeigneter Fahrer, natürlich auch
Un-ternehmer, kosten uns mehr Fahrgäste als Werbemaßnahmen um Hunderttausende. Unser Beruf ist viel zu
kurzweilig und interessant, um ihn
uns von 5 % kaputtmachen zu lassen.
Ihr
Hans Meißner
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17.10.2006
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Wichtige Termine
Der Standplatz Fröttmaning wird durch die vielen Veranstaltungen (Tagungen, Kongresse, Besichtigungen) in der
ARENA immer wichtiger und am Funk immer öfter gerufen. Zudem ist durch neue Taxi-Standplätze in der ARENA eine
neue Situation entstanden. Um den Münchner Taxlern auch außerhalb der Fußball-Spiele Sicherheit in der richtigen
An- und Abfahrt zu den einzelnen Plätzen zu vermitteln, veranstalten wir einen
ARENA-INFOTAG
Am Dienstag, 7. November, 10.00 bis 14.00 Uhr.
Treffpunkt: Parkbuchten Baumarkt HORNBACH bei Conny’s Brotzeit-Oase. Der Baumarkt HORNBACH sponsert den
ARENA-INFOTAG mit einer Brotzeit. Ab dem Baumarkt HORNBACH fahren wir in kleinen Gruppen jeweils zur und in
die ARENA und präsentieren die relevanten Neuerungen und Taxi-Standplätze.
Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, an diesem Tag den Baumarkt HORNBACH zu besichtigen.
Herzliche Einladung an
Münchner Taxler vom CLUB PASCHA
Tag der offenen Tür am Donnerstag, 2. November 2006 von 16.00 bis 22.00 Uhr.
Club-Besichtigung, Speisen und Getränke frei! CLUB PASCHA, Stahlgruberring 37.
Taxler-Einladung vom
DORINT SOFITEL BAYERPOST
Das DORINT SOFITEL BAYERPOST MÜNCHEN will sich bei den Münchner Taxifahrerinnen und Taxifahrern
für die gute Zusammenarbeit bedanken und lädt ein, einmal das Hotel kennenzulernen.
Donnerstag, 2. November 2006, 9.00 bis 11.00 Uhr kleines Frühstück, 15.00 bis 18.00 Uhr Kaffee und Kuchen.
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass:
Augustiner
Kaltenberg
Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
TAXIKURIER
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17.10.2006
19:38 Uhr
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➜ 18.30 Uhr, Maritim-Hotel, WhiskyMenü-Abend
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Boheme
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
➜ Ampere, Spark Rock
Brand
Mittwoch, 8. November
➜ Hansa 39, 10 Jahre Kruzefix
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
➜
10.30
–
11.45
Uhr,
Schauburg,
➜ Manofaktur, Demon Wax
Frühlingserwachen
Das Trollkind
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Ballett
Werther
Sonntag, 5. November
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauburg,
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Der Besuch der alten Dame
➜ 11.00 Uhr Allerheiligen Hofkirche,
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel
Kammerkonzert
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, FC Bayern –
➜
20.00 Uhr, Philharmonie, Verdi Requiem
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Hannover 96
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Wolfgang Ambros
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee
Warten auf Godot
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Zwickxangl
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Aufgrooved
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
➜
22.00 – 03.00 Uhr, Schauspielhaus,
➜ 14.00 Uhr, Circus Krone, Aschenputtel
Der Kirschgarten
Slam 2006
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Salome
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
➜ Audimax LMU, Charlotte Roche &
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus,
Philharmoniker
Heinz Strunk
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Wege des
➜ Hubertussaal, Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Nordens
➜
Substanz, Hugh Cornwell
Die Dubarry
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Aus den
➜ Backstage, Zeraphine
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Fragmenten
➜ Tonhalle, Level 42
Die Bakchen
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
➜ Atomic Cafe, Ben Kweller
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große
Kunst, jazz-lines
➜ Muffathalle, Johnny Clegg
Sterben
➜ Nationaltheater, Billy Budd
➜ Monofaktur, One-Two
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
➜ Metropolis, Helheim
Neues Haus, Schändet Eure neolibera- ➜ Atomic Cafe, Mocky
len Biographien
➜ Tonhalle, Höhner
Sonntag, 12. November
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
➜ Zenith, Ben Harper
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Gabriela Montero
➜ Backstage, Phoenix
Operncafe
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Vorsicht Glück ➜ Bayerischer Hof Night Club,
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Mariachi
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, SchmidRandy Weston
➜
14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark,
bauer & Kälberer
Unterhaching – Rotweiß Essen
➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006
➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Schauspielhaus,
➜ Zenith, Taste of Chaos
Donnerstag, 9. November
Hamlet
➜ Alabama, In Strict Confidence
➜ Jakobsplatz, Eröffnung Synagoge
➜ 17.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
➜ Olympiaturm, Drums over Munich
➜ 9.15 – 10.15 und 10.45 – 11.45 Uhr,
Die Walküre
➜ Metropolis, Athaara Festival
Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Egerländer
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Musikanten
Der Besuch der alten Dame
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus
Montag, 6. November
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
der Kunst, Servus Kabul
Madame Butterfly
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg,
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Das Trollkind
Festival Dances
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Brandner Kaspar
Eines langen Tages Reise in die Nacht
Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 19.00 Uhr, Zenith, Pussycat Dolls
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sir Neville
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel
Marriner
Der Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesell➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
schaft, Luise Kinseher
Till Brönner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Benefiz
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten
London Symphony Orchestra
Valentin-Musäum
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Aus den
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Rüdiger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Fragmenten
Hoffmann
Quadro Nuevo
➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006 ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
➜ Prager Frühling, GEM
Peter Spielbauer
Hans-Hermann Thielke
➜ Atomic Cafe, Der Englische Garten
➜ Nationaltheater, Billy Budd
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Weil’s wahr is
➜ Orangehouse, Die Aeronauten
➜ Ampere, The Dears
➜ Metropolis, Negative
➜ Backstage, Samiam
➜ Rote Sonne, Nina Nastasia
➜ Muffathalle, Kashmir
➜ Olympiaturm, Come on Baby, light
➜ Muffathalle, The Dears
➜ Backstage, Dozer
my Tower
➜ Elserhallen, Richard Ashcroft
➜ Metropolis, Die Crüxshadows
➜ Bayerischer Hof, Night Club,
Montag, 13. November
Maraca’s Otra
➜
10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Freitag, 10. November
Der Besuch der alten Dame
Dienstag, 7. November
➜ 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, STB
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Madame Butterfly
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg,
Der Besuch der alten Dame
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
Das Trollkind
➜
15.00
Uhr,
Theater
im
Haus
der
der Kunst, Servus Kabul
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg,
Kunst, Junge Akademie
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
Das Trollkind
➜ 15.00 Uhr, Schauburg, U20 Slam 2006 ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Benefiz
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Valentin Musäum
Giselle
Nathan der Weise
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, St. Peters➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
➜ 19.30 und 22.00 Uhr, Volkstheater,
burger Sinfoniker
Der Brandner Kaspar
Slam 2006
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesell➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
➜
20.00
–
21.45
Uhr,
Schauspielhaus,
schaft, Helmut Ruge
der Kunst, Hilda
Elementarteilchen
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Vorsicht Glück
Stella
Das Rheingold
➜ Tonhalle, Hans Werner Olm
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Carion
➜ Muffathalle, Amadou & Mariann
Trauer muss Elektra tragen
Bläserquintett
➜ Ampere, Arab Strep
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
➜ Monofaktur, The Spits
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Philippe Herreweghe
Kammerkonzert
➜
20.00
Uhr,
Philharmonie,
Münchner
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone,
Dienstag, 14. November
Philharmoniker
Wolfgang Ambros
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Global Kryner ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, The Seer
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz
➜ Tonhalle, Killers
Der Besuch der alten Dame
➜ Hansa 39, NoJazz
➜ Sunny Red, Pristine
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
➜
Backstage,
Arrested
Development
➜ Herkulessaal, Willy de Ville
Der Kaufmann von Venedig
➜ Monofaktur, Fools Garden
➜ Zenith, Bullet form my Valentine
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
➜ Backstage, Texas Terri Bomb
Der Besuch der alten Dame
➜ Ampere, Souad Massi
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Samstag,
11.
November
➜ Substanz, Kieran Goss
Ballett
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Fünf
➜ Cord, Maxican Elva
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Stücke Glück
➜ Bayerischer Hof, Meshell Ndegeocello
La Traviata
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Top-Termine November 2006
Mittwoch, 1. November (Allerheiligen)
➜ 16.00 – 18.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Traviata
➜ 17.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 19.00 Uhr, Residenzstraße, Floh im Ohr
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, „Mendelsohns
Elias“
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, e.s.t.
➜ Prinzregententheater, Starke Stimmen
➜ Backstage, President Evil
➜ Rote Sonne, Subtle
Donnerstag, 2. November
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Giselle
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Gräfin Mariza
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Die große
Bastian-Sick-Schau
➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006
➜ Elserhallen, Lacuna Coil
➜ Bayerischer Hof Night Club, Little Axe
➜ Backstage, Killerpilze
➜ Prager Frühling, The KBC
Freitag, 3. November
➜ 14.30 – 15.45 Uhr, Schauburg,
Das Trollkind
➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Der Freischütz
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Sportpark,
Unterhaching – Burghausen
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena,
TSV 1860 – Rotweiß Essen
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Salome
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr Olympiahalle, James Last
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Nina Hagen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Backstage, Mad Professor
➜ Monofaktur, Emilie Simon
➜ Schloss, Viva Voce
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Hansa 39, Dritte Wahl
➜ Orangehouse, John Vanderslice
Samstag, 4. November
➜ Messe, Fachdental
➜ 14.00 und 17.15 Uhr. Circus Krone,
Hänsel & Gretel
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Marstall,
Der Gehülfe
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Boheme
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg,
Das Trollkind
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große
Sterben
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Max Raabe
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mozartwerke
➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Dance 2006
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Fast Food
➜ Elserhallen, The Lemonheads
➜ Backstage, Hell Nights
➜ Atomic Cafe, Tony Joe While
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TAXIKURIER
Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Otelo de Brasil
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Giuliano
Carmignola
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Johann
König
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Odeon
Tanzorchester
➜ Orangehouse, The Turbo AC’S
➜ Muffathalle, Fun for free
➜ Metropolis, Uli Jon Roth
Mittwoch, 15. November
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg,
Der Besuch der alten Dame
➜ 17.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Siegfried
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Festival Dances
➜ 20.00 - 22.00 Uhr, Volkstheater,
Otelo do Brasil
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Fabian Kallerdahl Galore
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Ben Heppner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, India Arie
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Chuck
Klostermann
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, jazz lines
➜ Schloss, Günter Grünwald
➜ Atomic Cafe, Boy Kill Boy
➜ Metropolis, Masters of Death
Donnerstag, 16. November
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Messias
Superstar
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Songwriters
➜ BR-Funkhaus, Hauschka
➜ Substanz, Phil Vetter
➜ Backstage, Jägermeister Rock
➜ Prager Frühling,
Beautiful Kantine Band
➜ Monofaktur, Dahlia
Freitag, 17. November
➜ 10.00 – 11.10 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 14.30 – 15.40 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Nostradamus
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Gräfin Mariza
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Georgette Dee
➜ 20.00 Uhr, Marshall, Gedichte und Briefe
➜ 20.00 Uhr, St. Lukas, Szenen aus
Wagners „Ring“
➜ Backstage, Gregory Isaacs
➜ Monofaktur, Sebastian Tellier
➜ Zenith, Mando Diao
➜ Prager Frühling, Charles de Goal
➜ Titanic, Hamburg Blues Band
➜ Olympiahalle, Jahreshauptversammlung FC Bayern
➜ Hansa 39, Cro Mags
Samstag, 18. November
➜ 15.00 und 20.00 Uhr, Philharmonie,
Roncalli
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern
– VFB Stuttgart
Seite 7
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Joshua Nelson
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Georgette Dee
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Macht und Rebell
➜ 20.00 Uhr. Schauspielhaus, Schatten
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Violinsonaten
➜ Audimax LMU, Hader muss weg
➜ Herkulessaal, Midori
➜ Rote Sonne, Consale
➜ Muffathalle, Dub Incorporation
➜ Zenith, Tool
➜ Tonhalle, Wise Guys
➜ Prager Frühling, Darren Hayman
➜ Hansa 39, Chaos Blast Meating
➜ Backstage, Death before Disco
➜ Monofaktur, No Limit
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Celtic Tiger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Jazz-Festival
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Macht und Rebell
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Martin
Semmelrogge
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Atomic Cafe, Tapes N Tapes
➜ Garden, Ezio
➜ Elserhallen, Lily Allen
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Das goldene Zweitalter
➜ Schloss, U-Bahn-Kontrollöre
➜ Olympiaturm, Whole Lotta Zep
➜ Audimax LMU, Orchester Bürger
Kreitmeier
➜ Muffathalle, Mia
➜ Backstage, Hatesphere
➜ Atomic Cafe, Joan as Police Woman
➜ Metropolis, The Answer
➜ Prager Frühling, Team Rockit
➜ Rote Sonne, Pora One
Mittwoch, 22. November
➜ 17.45 Uhr, Philharmonie, Echo Klassik
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Chris de Burgh
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Tschechische
Philharmoni
➜ Atomic Cafe, IMAX
➜ Backstage, Nicola Sarcevic
Sonntag, 26. November
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hänsel und Gretel
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater,
Matinee
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Mozart in Prag
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Sportpark,
Unterhaching – Karlsruher SC
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
Musical für Kinder
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
Sonntag, 19. November
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Sissi Perlinger
Kammermusik
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall,
Donnerstag, 23. November
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Böse Märchen
Christian Zacharias
➜ 19.00 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater,
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Sons of Desert
My Fair Lady
Von Mäusen und Menschen
➜ 14.00 Uhr, Lustspielhaus,
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Musical für Kinder
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Schwanensee
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
➜ 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Kleiner Eisbär
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 16.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee,
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Medeia
Götterdämmerung
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas
Drei Schwestern
Sterben
➜ 19.00 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus,
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesell➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
schaft, Helmut Schleich
Kein schöner Land
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Werther
Münchner Symphoniker
Yundi Li
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
➜ 20.00 Uhr. Philharmonie, Strangers in ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, G. Rag
Ben Becker
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina
the Night
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ Schloss, Lalelu,
Schwarzmann
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ Elserhallen, Fury in the Sloughterhouse ➜ Schlachthof, Al Stewart
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Schröcklich
➜ Audimax LMU, Willy Astor
➜ Muffathalle, Yu La Tenga
schöne Märchen
➜ Backstage, Belphegor
➜ Backstage, We are Scientists
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, ➜ Schlachthof, Pete York
➜ Eissporthalle, Eishockey
Salome Kammer und Peter Ludwig
➜ Monofaktur, Modiano
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Classical
Spectacular
Montag, 27. November
➜ Eissporthalle, Eishockey
Freitag, 24. November
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg,
➜ Elserhallen, Kaiser Chiefs
Von Mäusen und Menschen
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg,
➜ Feierwerk, Chumbawamba
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Von Mäusen und Menschen
➜ Muffathalle, My Chemical Romance
Die Dubarry
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
➜ Hotel Vier Jahreszeiten, Pasta Opera
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater,
Brand
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Montag, 20. November
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
La Boheme
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall,
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg,
Böse Märchen
Der Barbier von Sevilla
Flusspferde
➜ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das große
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Arena, TSV 1860
La Boheme
Sterben
– Paderborn
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Festival Dances
➜ 20.04 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch
Die Räuber
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
➜
20.15 – 22.00 Uhr, Arena, TSV 1860
➜
20.00
Uhr,
Allerheiligen
Hofkirche,
Offener Vollzug
– Koblenz
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Ludwig Hirsch ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls
Haus, Macht und Rebell
➜
Deutsches Theater, Uriah Heep
➜
22.00
Uhr,
Schauspielhaus
Neues
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Egmont
➜ Ampere, Tina Dico
Haus, Lesung Thomas Kapielski
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesell➜ Metropolis, Glenn Hughes
➜ Backstage, Kaizers Orchestra
schaft, Gabi Lodermeier
➜ Backstage, American Head Charge
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jamie Cullum ➜ Atomic Cafe, Crash Tokio
➜ Bayerischer Hof Night Club,
➜
Titanic,
Reverend
Rusty
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
Dave Holland
➜
Elserhallen,
Dolcenera
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Herbert
Feuerstein
➜ Elserhallen, Lambchop
Samstag, 25. November
Dienstag, 28. November
➜ Hansa 39, TV on the Radio
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
➜ 9.15 – 10.45 Uhr u. 10.45 – 11.35 Uhr,
Annabella Klimperauge
Schauburg, Annabelle Klimperauge
Dienstag, 21. November
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Kick
Orphée et Eurydice
➜ 10.00 – 11.00 Uhr, Schauburg,
➜ 19.30 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatztheater,
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Flusspferde
My Fair Lady
Woyzeck
➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Kammerclub
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg,
Drei Schwestern
Iphigenie auf Tauris
Flusspferde
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Medeia
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
der Kunst, Suburban Motel
Majakowskis Tod
➜ 19.30 Uhr, Fraunhofer, Musikkabarett
Orphée et Eurydice
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauburg,
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Von Mäusen und Menschen
Majakowskis Tod
Haus, Macht und Rebell
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
➜ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Eine kleine Lachmusik
La Boheme
Orientalisch-Andalusische Nacht
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle Udo Jürgens ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Trio infernale
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Moulin Rouge ➜ Muffathalle, Benjamin Lebert
Offener Vollzug
TAXIKURIER
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
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➜ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, Scottish
Inspirations
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Himmel sehen
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Orphée et Eurydice
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Onkel Wanja
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philharmonie
Bonn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Alabama, And One
➜ Feierwerk, The Horror the Horror
Donnerstag, 30. November
➜ Backstage, Frontkick
➜ Olympiapark, Nokia Air & Style Game ➜ Rote Sonne, Contriva
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ Metropolis, Railway
Mittwoch, 29. November
➜ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Schwanensee
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater,
Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall,
Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Schatten
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ Lukaskirche, Nils Landgren
➜ Muffathalle, Promoe
Mehrtägige Termine
➜ 09.10.06 – 11.11.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Priestermacher
➜ 17.10.06 – 25.02.07, Di. – Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 19.00 – 22.30 Uhr,
Winfriedstr., Witzigmann-Dinnershow
➜ ab 28.10.06, Messe Ost, Schuhbeck-Palazzo
➜ 01.11.06 – 04.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Zither Manä
➜ 01.11.06 – 04.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Richard Rogler
➜ 02.11.06 – 26.11.06, Di. – Sa. 20.00 Uhr, So. 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Mozart
➜ 02.11.06 – 30.11.06, 20.00 Uhr, außer So. und Mo., Lach- und Schieß,
Lach- und Schießensemble
➜ 03.11.06 – 04.11.06, Olympiapark, Edelmetall- und Rohstoffmesse
➜ 03.11.06 – 05.11.06, 9.00 – 19.00 Uhr, Messe West, Mineralientage
➜ 04.11.06 – 05.11.06, Audimax LMU, Hader muss weg
➜ 04.11.06 – 05.11.06 und 12.11.06, 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Muhsical
➜ 05.11.06 – 06.11.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt
➜ 07.11.06 – 08.11.06, Muffathalle, Angel of Death
➜ 07.11.06 – 11.11.06, 13.,14.,16. – 18.11.06, 20.30 Uhr, Schloss, Rap Extaze
➜ 07.11.06 – 11.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Unverschämte Wirtshausmusik
➜ 08.11.06 – 11.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
➜ 08.11.06 – 12.11.06, Circus Krone, Gitte, Wencke, Siw
➜ 09.11.06 – 14.11.06, 18.30 Uhr bis 1.00 Uhr, Olympiahalle, 6-Tage-Rennen
➜ 10.11.06 – 12.11.06, 13.00 – 22.00 Uhr, MOC, Forum Vini
➜ 11.11.06 – 12.11.06, 15.00 Uhr, Fraunhofer, Bruno Stori
➜ 14.11.06 – 16.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Der Wahnsinnige und der Pedant
➜ 14.11.06 – 17.11.06, 09.00 – 18.00 Uhr, Messe, Electronica
➜ 15.11.06 – 16.11.06, 09.00 – 18.00 Uhr, MOC, Fachmesse für Marktforschung
➜ 15.11.06 – 13.01.07, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Kaktusblüte
➜ 16.11.06 – 18.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian
➜ 17.11.06 – 18.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Schwarzer Bomber und Anderes
➜ 22.11.06 – 23.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Volker Pispers
➜ 22.11.06 – 25.11.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Am Strand der Dinge
➜ 23.11.06 – 24.11.06, ICM, Rohde & Schwarz
➜ 24.11.06 – 25.11.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gerd Dudenhöffer
➜ ab 24.11.06, Stachus, Eiszauber
➜ 28.11.06 – 30.11.06, Elserhallen, Josef Hader
➜ 28.11.06 – 02.12.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 29.11.06 – 02.12.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Stefan Zinner
➜ 29.11.06 – 31.12.06, 14.00 – 24.00 Uhr, Theresienwiese, Tollwood
➜ 30.11.06 – 03.12.06, Olympiahalle, Munich Indoors
Top of the Top’s
Die Bierseeligkeit hat ein Ende. Sämtliche Bühnen und Konzertsäle der Stadt haben Hochsaison.
Die Electronica in Riem (14.–17.11.) gilt es
anzufahren. Die Jahresversammlung des FC Bayern in der Olyhalle
(17.11.) verspricht Zündstoff und zahlende Gäste. Ansonsten bestreiten ältere Künstler das November-Konzertprogramm (James
Last, 3.11., Olyhalle; Gitte-Wencke-Siw, 9.–14.11., Deutsches Theater;
Chris de Burgh, 22.11., Olyhalle; Udo Jürgens, 25.11., Olyhalle).
Und am 29. November, wenn die Bierzelte abgebaut sind, beginnt
auf der Wiesn das Winter-Tollwood.
Feste Termine
Location
2 Rooms
4004
8 Seasons
Alabama-Gelände
Americanos
Atomic Cafè
Babylon
Backstage
Badeanstalt
Cafe am Hochhaus
Cord
Crowns Club
Hansa 39
Kultfabrik
Lenbach
Loggia
max Suite
Mia
Muffathalle
Nachtgalerie
Nachtwerk
Optimolwerke
P1
Palais
Pacha
Pappasitos
Prager Frühling
Prinzip
Pulverturm
Reitschule
Schlachthof
Schranne
Skyline
Soul City
Spiegelzelt
Substanz
The Garden
Titanic City
Volksgarten
Woanders Club
Mo Di
•
Mi
Do
Fr
Sa
So
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 9
Der Blick zurück
Im November …
… vor 100 Jahren
1906: 2. November
Der russische Revolutionär Trotzki wird lebenslänglich nach
Sibirien verbannt.
1906: 13. November
Kaiser Wilhelm II. legt in München den Grundstein zum
Deutschen Museum.
… vor 75 Jahren
1931: 11. November
Der amerikanische Wissenschaftler Allison meldet die Entdeckung
eines neuen Elements, das er Halogen nennen will.
… vor 50 Jahren
1956: 4. November
1.000 sowjetische Panzer greifen Budapest an.
1956: 6. November
Wiederwahl von Dr. Eisenhower in den USA.
1956: 22. November
Eröffnung der XVI. Olympischen Spiele in Melbourne.
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Foto: H. Kopp, Taxi 1737
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9
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17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 10
Die Genossenschaft
Krankenfahrten
Ein seriöses Medium enthält sich grundsätzlich
der Kommentierung von Veröffentlichung in
anderen Blättern. Diesen Grundsatz müssen
wir aus wichtigem Anlass durchbrechen, um
Schaden von der Genossenschaft, im Besonderen aller Mitglieder, zu verhindern.
So war in der Postille aus der Rosenheimer
Straße zu lesen, dass die Taxi-München eG
Dialysefahrten unter dem behördlich festgelegten Tarif mit den Kassen abrechnet, um dieses
erhebliche Auftragsvolumen zu sichern. Die
Differenz zu den tatsächlich an uns ausbezahlten Fahrpreisen sollte wir nach der Schilderung aus Mitgliedsbeiträgen ausgleichen.
Über die Zielrichtung dieser Darstellung kann
spekuliert werden. Sollte uns als Vorstand etwa
Unfähigkeit bei Verhandlungen oder Unredlichkeit im Umgang mit Mitgliedsbeiträgen
unterstellt werden? Solche billigen Methoden
sind wir von Ventil oder Taximagazin gewohnt.
Fakt ist, dass der Kampf um die Durchführung
von Sammelfahrten vor vier Jahren erbittert
geführt und zu unseren, das heißt zu Gunsten
unserer Mitglieder, entschieden wurde.
Trotz immenser Anfangsschwierigkeiten, die
uns nicht zuletzt die Konkurrenz bescherte, bekamen wir diesen Millionenauftrag dank der
Zuverlässigkeit unserer Mitgliedsunternehmen
gut hin. Die Kassen sparten sich durch das
Sammelfahrtenmanagement pro Jahr sechsstellige Eurobeträge - aber keinesfalls auf
Kosten der Mitgliedsbeiträge.
Schon bisher wurden die Fahrpreise durch die
Kassen bis auf den letzten Cent nach Taxitarif
beglichen. Auch der neue Vertrag mit der AOK
und dem VdAK legt ein 100 %iges Durchreichen der tarifgebundenen Fahrpreise fest.
Darüber hinaus beteiligen sich die Kassen am
zugegebenermaßen erheblichen Koordinie-
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10
TAXIKURIER
rungsaufwand. Die Neuordnung wird notwendig, damit umsatzsteuerliche Nachteile für die
Kassen vermieden werden, da Krankenkassen
nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind.
Diese umfangreiche Darstellung ist notwendig,
zumal im Märchenwald des Münchner Taxigewerbes reges Geschwätz verbreitet wird. Märchenerzähler sind allerdings im Geschäftsleben
höchst selten erfolgreich. Lügen haben nun einmal kurze Beine, wie wir in den letzten beiden
Jahren mehrfach beobachten mussten. (HM)
Datenfunk
Am 6. Oktober fand in einem Landgasthof bei
Weilheim das diesjährige Anwendertreffen der
GefoS-Zentralen statt. Fast 50 Vertreter von
Taxizentralen aus ganz Deutschland und der
Schweiz, die die Vermittlungsprogramme unseres Partners GefoS (Schwerte) nutzen, tauschten Erfahrungen aus und wurden über den
neuesten Stand der Entwicklungen informiert.
Am Rande der Tagung wurden einheitliche
Konzepte und das weitere Vorgehen der Zentralen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt und
München besprochen. Neben Herrn Naumann
(GefoS) und Herrn Leitner (Hale) nahmen auch
die betroffenen Vorstände teil.
Der vorläufig endgültige Stand beinhaltet:
Vermittlung per GPRS mit Ortung, Notruf und
Navigation. Drucker für Quittungen und
Schichtbetrieb, Magnetkartenleser und Fahrpreismeldung an den Rechner der Zentrale. Als
Bediengerät und Display wird für die erste
Stufe ein Ipaq angeboten. Der Preis inklusive
Einbau wird unter dem ursprünglich in der
Versammlung vom 6. Oktober 2005 vorgestellten Betrag von cirka 1.300 Euro liegen.
Auf eine Einfachlösung, wie sie teilweise im
Versuch arbeitet, werden wir verzichten müssen, um ein möglicht einheitliches System zu
bekommen, was beim späteren Handling, im
Besonderen bei Pflege und Wartung, ein hohes
Maß an Zuverlässigkeit erreicht.
Mit einer etwas einfacheren Lösung arbeiten in
Berlin bereits mehr als 1.000 Taxis in einer
Zentrale. Auch die Frankfurter Kollegen, die
allerdings noch mit einer älteren PDA-Generation arbeiten, zeigten sich sehr zufrieden. Dies
wurde mir bei diversen Taxifahrten auch von
älteren Kollegen bestätigt.
Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Kuriers
werden rund 50 Testfahrzeuge in München im
Betrieb sein. Wir haben noch einige Nachbesserungen bei Programmen und Datensätzen zu
erledigen. Trotzdem sind wir sicher, mit Ruhe
und Übersicht einen guten und preiswerten Weg
mit der neuen Technik beschritten zu haben.
Preis und Qualitätsvergleiche geben uns Recht.
Abschließend bedanken wir uns für die Mitarbeit der Versuchsteilnehmer die eine gewisse
Leidensfähigkeit klaglos akzeptieren. Wir
werden weiter berichten. (HM)
Standplatzbegehung am
30.08.2006
Bei einer sehr ausgiebigen Standplatzbereisung
mit Herrn PHK Männicke aus dem PP und Herrn
Bayerl, KVR, wurden schon lange beantragte
Standplatzänderungen nochmals erörtert. Dieser
Lokaltermin wurde genutzt um erhebliche
Verbesserungen auf den Weg zu bringen.
Im Einzelnen ging es um:
➜ Taxistand „Friedenstraße“ – Dieser wird auf
die gegenüberliegende Straßenseite verlegt
und auf fünf Plätze verlängert, um den Fahrgästen den Weg zum 1. Taxi zu verkürzen.
➜ Taxistand „Freimann“ – Hier soll im Rahmen
von Bauarbeiten die Mittelinsel entfernt und
der Stand zweispurig ausgebaut werden.
➜ Taxistand „Hanauerstraße“ – Die Haltelinie
an der Ampel muss um 5 m zurückversetzt
werden und die durchgezogene Linie in diesem Bereich unterbrochen werden, um die
Abfahrt des 1. Taxis zu ermöglichen.
➜ Taxistand „Zirkus-Krone“ – Dieser fest beschilderte Stand wird aufgelöst und ein Bedarfsstandplatz für 10 Taxis ausgewiesen.
➜ Taxistand „August-Exter-Straße“ – Die
unsinnige Lage der Reserve hinter der Bushaltestelle wird aufgehoben, stattdessen
wird eine neue Reserve für vier Taxis auf
der gegenüberliegenden Straßenseite, näher
am Hauptstand eingerichtet.
Als Neueinrichtungen wurden wieder, oder
zum ersten Mal beantragt:
➜ S-Bahnhof Johanneskirchen (Musenberg-
straße) – Gegenüber der dort bereits vorhandenen Bushaltestelle wird ein Standplatz für
3 Taxis eingerichtet. Zeitgleich wird in diesem Bereich eine Einbahnregelung angeordnet, um das gefahrlose An- und Abfahren
zu gewährleisten.
➜ Donnersbergerbrücke – Da der Landsberger-/
Trappentreustand seit Jahren wenig Zuspruch findet, wurde beantragt als Ersatz
einen Taxistand für 3 Taxis an der Westseite
der Donnersbergerbrücke einzurichten.
➜ S-Bahnhof Fasanerie – Die Anregungen aus
Kollegenkreisen den Lasalle-Stand wegen
mangelndem Publikumsverkehr zu verlegen,
konnte umgesetzt werden. Ein neuer Standplatz für 4 Taxis wurde am S-Bahnhof Fasanerie (Feldmochinger-/Himmelschlüsselstraße) neben der zukünftigen Bushaltestelle
beantragt.
➜ Herzog-Ernst-Platz (Radlkoferstraße) – Hier
wurde schon vor fast einem Jahr ein Stand
beantragt.
Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 11
Die Genossenschaft
➜ Schrannenhalle – Nachdem im Januar 2006
der zuständige Bezirksausschuss bereits
einstimmig einen Taxistand gefordert hatte,
haben wir diesen am 03.02.2006 schriftlich
mit Lageplan beim KVR beantragt, leider bis
jetzt noch ohne Erfolg.
Der neue Leiter der Abteilung E 4 im Polizeipräsidium zeigte sich verständnisvoll für die
meisten unserer Anliegen. So wird die Zufahrt
von der Bayerstraße stadteinwärts zum Bahnhof genehmigt. Ebenso die Zufahrt für die Lessingstraße aus der Goethestraße stadteinwärts.
➜ Änderung – Fröttmaninger
Auf Grund der Problematik der Einsicht des
Taxistandes am Parkhaus durch die davor
gelagerte Bushaltestelle wurde folgende Aufstellungsänderung vorgesehen:
Die Aufstellung erfolgt entgegen dem Uhrzeigersinn zum Hans-Jensen-Weg, das heißt, das
erste Taxi steht außen am Hans-Jensen-Weg in
östlicher Richtung direkt an der Einfahrt zum
Standplatz. Hier wird auch die Rufsäule installiert. Der Nachrückplatz ist demzufolge auf der
innengelegenen Seite in westlicher Richtung.
Wir hoffen, dass der Bearbeitungsstau vom KVR
abgearbeitet wird, bevor der Winter Bau- und
Beschilderungsarbeiten unmöglich macht. (AL)
Suchmeldungen
Welchem Taxifahrer fuhr am 13. September
gegen 23.45 Uhr eine Radlfahrerin, die in falscher Richtung fuhr, beim Überqueren der Fliegenstraße gegen die linke Seite der Motorhaube, als dieser von der Lindwurmstraße in die
Fliegenstraße abbog. Bitte bei Frau Choleva,
Telefon: 2161-367, melden.
Am 15. September gegen 9.45 Uhr wurde eine
Fahrt von der Volkartstraße zur Isenburgstraße
bestellt. Der Fahrgast vergaß seinen Einkaufswagen im Kofferraum. Bitte bei Frau Choleva,
Telefon: 2161-367, melden.
Ein Fahrgast gab am 23.09.2006 zwischen
2.30 Uhr und 6.00 Uhr einem Kollegen als
Pfand seinen Personalausweis, da er nicht genug Geld hatte. Leider hat sich der Kollege bis
jetzt bei dem Fahrgast zur Auslösung des Ausweises noch nicht gemeldet. Bitte setzen Sie
sich mit dem Fahrgast in Verbindung, eine
Telefonnummer können Sie bei Frau Choleva,
Telefon: 2161-367, erhalten.
Mit Bedauern
müssen wir Ihnen mitteilen,
dass der Kollege
Jürgen Pawlitza
Taxi 2361
am 28. September
im Alter von 48 Jahren verstarb.
Die Trauerfeier findet am 23. Oktober 2006
um 10.30 Uhr, Neuer Südfriedhof, statt.
Der Kollege
Martin Aigner
Taxi 2533
verstarb am 28. September 2006
im Alter von 54 Jahren.
Gesucht wird der Fahrer des Taxis, dem am
21.09.2006 auf der A96 von München Richtung Oberpfaffenhofen, zwischen 1.00 Uhr und
2.00 Uhr, kurz vor der Ausfahrt Oberpfaffenhofen sein Taxi kaputt ging. Bitte bei Frau
Choleva, Telefon: 2161-367, melden.
Nichtmitglieder der Genossenschaft
Derzeit (Stand 01.10.2006) sind 178 Taxen
keine Mitglieder der Taxi-München eG.
Die Fahrer dieser Fahrzeuge dürfen die
Rufsäulen der Taxi-München eG. somit nicht
nutzen. Durch Übertragungen der Taxigenehmigungen kann sich diese Aufstellung
Aufstellung Nichtmitglieder, gesamt 178 Stück
Taxi-Nummern
26
413
716
1053
1417
42
437
756
1061
1437
83
461
757
1064
1439
144
507
767
1071
1478
174
508
795
1079
1480
198
513
844
1083
1527
207
520
846
1143
1532
216
522
865
1148
1535
217
547
886
1168
1548
236
548
890
1214
1557
249
587
945
1222
1579
317
610
955
1233
1590
348
632
1004
1244
1619
351
638
1033
1275
1659
359
673
1038
1276
1783
387
683
1041
1298
1800
402
688
1052
1355
1805
1874
1885
1935
1951
1978
2004
2031
2038
2044
2046
2057
2061
2063
2085
2107
2148
2116
2161
2186
2201
2227
2254
2266
2284
2293
2336
2351
2374
2383
2400
2405
2485
2500
2510
ändern. Zu Ihrer Information eine
Auflistung nach Ordnungsnummern
sortiert.
2544
2548
2554
2556
2561
2574
2594
2602
2605
2607
2644
2651
2667
2678
2686
2709
2743
2749
2795
2801
2805
2823
2824
2897
2899
2908
2932
2971
2986
3030
3041
3087
3092
3112
3145
3163
3201
3209
3213
3243
3265
3284
3289
3312
3347
3377
3401
3405
3422
3431
3511
3543
3599
3604
3610
3632
3645
3646
3677
TAXIKURIER
11
Taxi_11-06_S35kor
18.10.2006
17:04 Uhr
Seite 12
Die Genossenschaft
Der Aufsichtsrat berichtet:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 13.09.2006 fand die erste Sitzung des
neu konstituierten Aufsichtsrates statt.
Dabei wurde mehrheitlich beschlossen, dass
die Arbeitskreise Marketing sowie Satzungsänderung bestehen bleiben. Auch in den Bereichen Revisionen entschied sich die große
Mehrheit für die bisherige Regelung. Hier
wurden die Aufsichtsräte bestimmt, die diese
Revisionen für das laufende Quartal ausbzw. durchführen werden. Im Punkt Verschiedenes wurden mehrere Beiträge eingebracht und intensiv diskutiert.
Dabei kam es zu folgendem Beschluss:
Der Aufsichtsratsvorsitzende soll Rechtsauskunft einholen, inwieweit Aufsichtsräte die
zugleich Angestellte der Taxi-München eG
sind, Revisionen in den Abteilungen durchführen können, in denen sie selbst beschäftigt sind.
Um 15.15 Uhr begann die gemeinsame Sitzung mit dem Vorstand. Hier berichtete Vorstandsmitglied Herr Lehmair von der Problematik der extrem langen Genehmigungsdauer
bei der Neueinrichtung von Standplätzen.
Hier ist das KVR gefordert, die Bearbeitung
von Anträgen zu beschleunigen. Bei der Installation von Standplatztelefonen konnten
jedoch Fortschritte erzielt werden. Herr Meißner berichtete, dass der Versand des TAXIKURIERS reibungs- und problemlos erfolgte.
die durchzuführenden Brandschutzmaßnahmen zurückzuführen sind.
Der Sitzungstag endete um 19.30 Uhr.
„Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!“
Mit kollegialem Gruß
Reinhard Zielinski
Des weiteren konnten die Auftragsvermittlungen um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr
gesteigert werden. Zum Datenfunk und dessen Einführung erklärte der Vorstand als
Termin den Sommer 2007 als Zielvorgabe.
Herr Siegel, im Vorstand auch für die Immobilien zuständig, berichtete von der 100prozentigen Auslastung des Immobilienbestandes und von anstehenden großen Investitionen in der Corneliusstraße 41, die auf
Nur das Beste.
Für Sie und Ihre Fahrgäste.
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ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren.
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r
Taxi_11-06_S35kor
18.10.2006
17:04 Uhr
Seite 13
Der Landesverband
Die Grenze für Kleinbetragsrechnungen liegt
ab dem nächsten Jahr bei 150 Euro
Durch Art. 9 des ersten Gesetzes zum Abbau
bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der
mittelständischen Wirtschaft ist die Grenze für
Kleinbetragsrechnungen im § 33 Abs. 1 der Umsatzsteuerdurchführungsverordnung (UStDV)
von bisher 100 auf 150 Euro erhöht worden,
wobei diese Änderung am 1.01.2007 in Kraft
tritt. Der Gesetzgeber begründet diese Anhebung mit den Preissteigerungen im Laufe der
letzten Jahre für Güter und Dienstleistungen,
ohne dass zwischenzeitlich die Grenze des § 33
UStDV angepasst wurde. Als Beispiel wird angeführt, dass bspw. beim Betanken von Kleintransportern die Kleinbetragsgrenze häufig bereits bei der Tankfüllung überschritten ist.
Mit der Neuregelung können also auch Taxiquittungen in der bekannten Form ab nächstem Jahr bis zu diesem Betrag von 150 Euro
ausgestellt werden, wenn der nicht sonderlich
häufige Fall einer derart guten Tour passieren
sollte. Zur Übersicht hier noch einmal alle
Pflichtangaben, die eine Kleinbetragsrechnung
über einen Gesamtbetrag bis 150 Euro ab dem
01.01.2007 enthalten muss:
➜ Den vollständigen Namen und die vollstän-
dige Anschrift des leistenden Unternehmers,
➜ das Ausstellungsdatum,
➜ die Art der Leistung,
➜ das Entgelt und den darauf entfallenden
Steuerbetrag in einer Summe
➜ sowie den anzuwendenden Steuersatz.
Auch ist durch dieses Gesetz die Buchführungspflichtgrenze angehoben worden, und
zwar von bisher 350.000 Euro auf 500.000 Euro
Jahresumsatz. Das bedeutet, dass gewerbliche
Betriebe aus der steuerlichen Buchführungspflicht fallen und zu der weniger aufwändigen
Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung (EUR) übergehen können, sofern der jährliche Umsatz weniger als die
500.000 Euro beträgt. Diese erhöhte Buchführungspflichtgrenze ist erstmals auf Umsätze
der Kalenderjahre anzuwenden, die nach dem
31.12.2006 beginnen.
BZP AR-Nr. 42/06
Rechtsprechung: Beschluss des OVG Hamburg
vom 07.03.2006 – Az: 3 Bf 392/05 – zu
§ 12 Abs. 1 Nr. 9 StVO: Auch ohne konkrete
Beeinträchtigung des Taxiverkehrs ist das
Abschleppen eines am Taxenstand unberechtigt geparkten Fahrzeuges verhältnismäßig!
Der Fahrer eines Privat-Pkw musste hinnehmen,
dass sein Fahrzeug wegen verbotswidrigen Parkens am Taxenstand abgeschleppt wurde. Gegen
die Rechtmäßigkeit dieser Abschleppmaßnahme
meinte er verfassungsrechtliche Zweifel anführen zu können, weil es polizeibekannt sei, dass
der betreffende Taxenstand nicht zweckentsprechend genutzt werde, also auch keine mögliche
Behinderung betriebsbereiter Taxis vorgelegen
habe. Deshalb läge ein Verstoß gegen den
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vor. Das in
zweiter Instanz befasste Oberverwaltungsgericht
Hamburg begründete die Ablehnung der Berufungszulassung wie folgt:
Zwar rechtfertige nicht jeder Verstoß gegen
straßenverkehrsrechtliche Vorschriften ohne
weiteres eine Abschleppmaßnahme und auch
allein die Berufung auf eine bloße Vorbildwirkung des fehlerhaften Verhaltens sowie auf generalpräventive Gründe reiche nicht unbedingt
aus. Andererseits sei aber regelmäßig ein Abschleppen im Falle der Behinderung anderer
Verkehrsteilnehmer geboten, sodass abzuwägen
ist, ob die Nachteile der Abschleppmaßnahme
für den Betroffenen außer Verhältnis stehen zu
dem Schutzzweck, nämlich dem Wegfall von
Behinderungen oder Belästigungen von anderen Verkehrsteilnehmern. Der Verstoß gegen
das in § 12 Abs. 1 Nr. 9 StVO normierte Verbot,
an ausgeschilderten Taxiständen zu halten,
rechtfertige bereits grundsätzlich deshalb das
Abschleppen, weil jederzeit die Möglichkeit bestehe, dass ein den Taxenstand anfahrendes Ta-
xi behindert werde. Die Bedeutung des Schutzzweckes, nämlich den Taxenstand im Interesse
eines möglichst reibungslosen Taxiverkehrs
freizuhalten, stünde über den Nachteilen, die
der betroffene Verkehrsteilnehmer durch das
Abschleppen seines Fahrzeuges hinnehmen
muss. Es könne nicht darauf ankommen, mit
welchem Grad an Wahrscheinlichkeit im Einzelfall mit einer konkreten Beeinträchtigung eines bevorrechtigten Taxifahrers zu rechnen ist.
Denn die Funktion von Taxenständen könne
nur gewährleistet werden, wenn diese jederzeit
von verbotswidrig abgestellten Fahrzeugen
freigehalten werden.
Die Einrichtung eines Taxenstandes von einer
bestimmten Größe beruht auf der Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde, dass an
diesem Ort im Interesse eines möglichst reibungslosen Taxiverkehrs die Freihaltung einer
entsprechenden Fläche von anderen Fahrzeugen erforderlich ist. Zwar könne möglicherweise der Bedarf durch die Behörde zu groß
angesetzt sein oder auch zum Teil entfallen,
sodass das Halteverbot rechtswidrig werden
kann. Davon werde aber die Rechtmäßigkeit
der Abschleppmaßnahme nicht berührt, solange die Verkehrszeichenregelung wirksam ist.
Keinesfalls könne dem nicht berechtigten Verkehrsteilnehmer eine Einschätzungsbefugnis
darüber zugestanden sein, ob die vollständige
Fläche des Taxenstandes in überschaubarer
Zeit zweckentsprechend genutzt werde. Im
Übrigen sei auch den Bediensten der Verkehrsordnungsbehörde nicht die Pflicht aufzuerlegen, den Bedarf an frei zu haltender Fläche
fortlaufend zu überprüfen und hiervon ein
Einschreiten abhängig zu machen.
Einschätzung: Dieser Beschluss des OVG
Hamburg stärkt die Rechtsposition des Taxigewerbes gegen unberechtigte „Zuparker“ von
Taxenständen und sollte zum Anlass genommen werden, die häufig bei der Anordnung
von Abschleppmaßnahmen eher zögerlichen
Behörden in ihrer Entschlusskraft zu stärken.
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TAXIKURIER
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 14
E
Egoismus – Eine häufig zu hörende Klage
besteht darin, die Fiaker würden immer egoistischer und einen Zusammenhalt gebe es
praktisch gar nicht mehr. Wie es in den sechziger und siebziger Jahren war, entzieht sich
Schrottis Kenntnis. In den achtziger Jahren
war es jedoch leider schon oft zu beobachten,
dass freie „Kollegen“ z. B. in der Lindwurmstraße mit 80 Sachen am Tacho andere „Gelbe“
überholten, um dann in James-Bond-Manier
nach rechts einzuscheren, gleichzeitig bei
qualmenden Reifen voll in die Eisen zu steigen
und den nächsten Aufhalter einzuladen. Auch
Standplatzlügen und das absichtliche Abstauben von bereits vermittelten Fahrgästen – mithin Betrug am Kollegen – waren und sind keine Erfindungen der jüngsten Fiakergeneration.
Ohne die heutige Situation beschönigen zu
wollen, die typisch menschliche Reaktion, alles
umso schöner und milder zu sehen, je länger
es her ist („früher war doch alles besser“) mag
hier den Blick ein wenig trüben. Anonymer ist
unser Gewerbe sicherlich geworden, weil angesichts der bekannten Situation (Arbeitslosigkeit) immer mehr Aushilfskräfte ins Geschäft
drängen, die nicht aus einer gewissen Lust heraus fiakern, sondern aus schierer finanzieller
Not. Wenigstens macht die zunehmende Zahl
von „fahrpreispflichtigen“ Aufträgen (Dialyse,
Schülerfahrten, MVG usw.) selbige unabstaubbar, weil halt der Abstauber (bzw. sein Unternehmer) dafür kein Geld überwiesen bekommt.
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für
Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „E“
Eigenbrötler – Diese Spezies der eher kontaktarmen und Freundschaften meidenden Menschen ist im Taxigewerbe relativ häufig anzutreffen. Wer keine Teamarbeit mag und lieber
sein eigenes Süppchen kocht, kann als Kapitän
seines kleinen Schiffes die berufliche Erfüllung
finden. Hauptsache, es geht nicht auf Kosten
der Freundlichkeit gegenüber den Fahrgästen.
Eignung – Diese definiert sich offiziell vor
allem durch die erfolgreich abgelegte PMU und
Ortskundeprüfung. Darüber hinaus sind Besonnenheit, Freundlichkeit und Menschenkenntnis
höchst wünschenswert, aber leider schwer oder
gar nicht zu prüfen. Wer den Fahrgast zunächst einmal prinzipiell als seinen Feind und
bestenfalls als melkbares Kleinvieh betrachtet,
ist im Taxigewerbe schlicht falsch aufgehoben.
Das Taxi ist halt manchmal ein rollender
Beichtstuhl: der Fahrer ist für vereinsamte
Menschen eine der letzten Ansprechmöglichkeiten, für Betrunkene der Schutzengel und für
Grantige – natürlich in eng zu setzenden
Grenzen – der Prellbock, an dem man den
Frust abladen kann. Schrotti erinnert sich einer
Fahrt mit einer leicht angetrunkenen, sehr
schlecht gelaunten und Streit suchenden
Dame, bis er dieser (mit weniger gewählten
Worten als hier) abrupt das Ende der Fahrt
verkündete und androhte, vor Ort vom Hausrecht Gebrauch zu machen. Hier erst merkte
sie, dass sie den Falschen als Fußabstreifer zu
missbrauchen versucht hatte und war plötzlich
gar kein böses und keifendes Weib mehr, sondern eine ganz normale, die Stunden zuvor
von ihrem Schatzi die finale Abfuhr bekommen hatte. Es folgte in der Giesinger Neben-
straße morgens gegen drei Uhr, die Versöhnung mit Umarmung und gegenseitigem
Du-Anbieten. Eine der verrücktesten – und
letztlich schönsten Fahrten, die Schrotti je ausführte. Es gibt bestimmt nur wenige Berufe, in
denen man so etwas erleben kann. Die kurze
Rest-Heimfahrt der Dame endete übrigens vor
der Wohnung, nicht in ihr (hätte mir ohnehin
keiner zugetraut).
Einschalten (und ausschalten) – Einschalten
muss man als Fiaker prinzipiell den Taxameter,
außer man hat eine Fahrt nach außerhalb des
Pflichtfahrgebietes (dann gibt es keine Tarifpflicht mehr) und hat legalerweise einen Pauschalpreis vereinbart. Ein paar weitere Sonderfälle sollen hier nicht besprochen werden.
Denken Sie bitte daran, dann die „Reklame“
oder „Werbung“ (also das Taxischild) auszuschalten, so wie es auch bei der Anfahrt zu einem Telefon- oder Funkauftrag vorgeschrieben
ist. Ein eingeschaltetes Taxischild signalisiert
potentiellen Aufhaltern „ich bin frei“, was in
den vorgenannten Fällen ja nicht stimmt.
Anfängern (das waren wir alle einmal) passiert
es, dass sie den Taxameter ohne böse Absicht
nicht einschalten oder nach Fahrtende nicht
wieder frei schalten, um dann zum eigenen
Schaden noch ein paar Euro auf „Kasse“ weiter
zu fahren. Nicht jeder, der – obwohl besetzt –
mit leuchtender Dachreklame herumfährt, ist
ein Schwarz-Stich-Fahrer. Gerade den letztgenannten vorsätzlichen Betrügern darf unterstellt werden, dass sie wissen, wann und wie
die Reklame auszuschalten ist. Sie haben ja
meistens Übung darin.
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Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
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Schrottis Fiaker-ABC
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Unfallregulierung Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
•
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
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17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 15
Engpass – Herbst und Winter stehen vor der
Tür und die Wiesn ist zum Zeitpunkt, als diese
Zeilen zu Papier gebracht werden, genau vier
Tage vorbei. Da kann es in der Zentrale auf der
Engelhardshöhe schon mal eng werden; die
Telefonisten rotieren, die Funksprecher ebenso
und „draußen“ auf der Straße wird die an sich
gute Stimmung getrübt durch das Tempo, in
dem die Aufträge am Funk vergeben werden.
Telefonisten und Funksprecher werden jedoch
nicht nach Auftragszahlen bezahlt, sondern
nach Stundenlohn. Wenn das Tempo am Funk
angezogen wird, dann nicht um die Kollegen
auf der Straße zu ärgern, sondern um möglichst viele Aufträge (= bares Geld für Sie) zu
vermitteln und die Kundschaft nicht über Gebühr lange warten zu lassen. Wer aus Mutwillen, Unlust oder gepflegter Trägheit für die
Annahme eines Allerwelts-Auftrags 30 Sekunden benötigt, schädigt nicht den Funksprecher
(da Stundenlohn s. o.), sondern die Kollegen,
die auf „ihren“ Auftrag dann eben entsprechend länger warten müssen. Wiederum sei
auch an die Interessen der Kundschaft erinnert.
Ein zwar ungeschriebenes (hiermit ist’s ja geschrieben) Gesetz besagt auch, dass man sich
in Spitzenzeiten (Auftrag mindestens dreimal
vergeblich freigegeben) auch als noch besetztes Taxi melden darf, z. B. nach dreimal „für
Ehrengut“ die Meldung „4711 – werde in zwei
Minuten am Balde frei sein“. Sollte der Fahrgast am Baldeplatz entscheiden, er will jetzt
doch noch
weiter fahren, müssen Sie halt den neuen Funkauftrag auf Kanal 4 an die Zentrale zurückgeben. Sie haben keinen Schaden, denn die Fahrt
geht ja weiter und der Versuch war’s wert.
Sie können sich übrigens, liebe Fiakerinnen
und Fiaker, kaum vorstellen, was sich unsere
Telefonisten – gerade zur Wiesn-Zeit – alles
anhören müssen. Pro Schicht mindestens 50
fristlose Entlassungen durch die Kundschaft,
weil sie an einem Wiesn-Samstag gegen
22 Uhr einfach „unfähig“, „zu blöd“ oder sonst
was sind, um Herrn X oder Frau Y ein Taxi
zum Riesenrad oder zum Brausebad („Ich bin
der mit der Lederhose“) zu vermitteln, massenweise unflätigste Beschimpfungen sowie
Drohungen („Wie war Ihr Name – Sie stehen
morgen in der Zeitung“) und so weiter und so
weiter. Typisch auch der Spruch der Kunden
am Telefon „Einmal im Jahr will ich ein Taxi
bestellen – und dann haben sie keinen Wagen
mehr frei“. Üblicherweise folgt dann noch der
Hinweis auf die herzlose „Weltstadt mit Herz“
(sofern der Anrufer nicht schon der Muttersprache verlustig gegangen ist und dementsprechend die deutliche Artikulation ein wenig
zu wünschen übrig lässt), womit dann das
erbauliche Gespräch endlich beendet wird.
Erbrechen – Einen festen „Tarif“ (mehrmals bei
der letzten Wiesn am Funk nachgefragt) für
diesen unerfreulichen Fall gibt es nicht, da ja
auch die Höhe des Schadens nur individuell
berechnet werden kann. Rechtlich handelt es
sich um eine Sachbeschädigung, da die Sache
– hier das Taxi – nicht mehr bestimmungsgemäß benutzt werden kann. In „leichten“
Fällen, in denen die Reinigungstätigkeiten des
Fiakers wieder zur Gebrauchsfähigkeit des Wagens führen, genügt es, vor Ort ein Trinkgeld
auszuhandeln. In massiveren Fällen (Lüftungsschlitze usw.) oder wenn es zu keiner Einigung
kommt, sind die Personalien aufzunehmen.
Hierzu sollte ein Kollege (über Zentrale Kanal
4) oder bei renitenten, handgreiflichen Herrschaften die Polizei (notfalls auch „dringend“
auf Kanal 1 oder schlicht übers eigene Handy
per Notruf 110) bestellt werden.
Bei erkennbar angetrunkenen Kunden können
Sie vielleicht auch durch Ihre Fahrweise oder
ein paar aufklärende Worte („wenn was ist, sagen Sie es gleich, dann halte ich an“) schon im
Vorfeld dafür sorgen, dass aus dem Gast nicht
gleich ein Kotzbrocken wird.
Kompetenz neu erfahren
Viele vernünftige Gründe sprechen dafür,
daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die
den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven
bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle
von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10
Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit
einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen
des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter
Bernhard Karlinger
Verkauf/Leasing/Finanzierung
Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71
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Tel. 089-48001-125
MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16
81669 München, Tel. 089-48001- 0
Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die
richtige Adresse für den Taxifahrer.
Taxi_11-06
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 16
Die fünf Weisheiten
des Monats …
➜ Frauen blinzeln nahezu doppelt so oft wie Männer.
➜ Die erste Bombe, die von den Alliierten über Berlin
abgeworfen wurde, tötete den einzigen Elefanten
im Berliner Zoo.
➜ Blondinen haben mehr Haare als Menschen mit
anderer Haarfarbe.
➜ Ein Schmetterling hat 12.000 Augen.
➜ Drei von vier deutschen Gynäkologen sind Männer.
Taxistiftung Deutschland
Sie kann auch für
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von
120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit TaxiunternehmerStempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXIMÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr,
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
16
TAXIKURIER
Pausenfüller
Murphys Gesetz
Für uns Taxler gibt es ja immer mehrere Möglichkeiten.
Welchen Stand fahren wir an? Wir glauben, immer Pech zu haben.
In Wirklichkeit ist Herr Murphy schuld.
Murphys Gesetz ist eine auf dem US-Ingenieur Edward A.
Murphy jr. zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über
das Versagen bzw. über Fehlerquellen in komplexen Systemen
trifft. Anlass war ursprünglich ein Experiment zur Messung der
Auswirkungen von Beschleunigung auf den menschlichen Körper
der US Air Force im Jahre 1949, bei der sämtliche Mess-Sensoren
am Körper der Testperson methodisch falsch angeschlossen
wurden.
a. Die ursprüngliche Formulierung lautet:
Wenn es zwei oder mehr Möglichkeiten gibt, etwas auszuführen, und eine davon führt zur Katastrophe, so wird diese
Möglichkeit gewählt werden.
b. Bekannter ist allerdings folgende Formulierung:
Was schief gehen kann, geht schief.
Dieses Gesetz heißt streng genommen Finagles Gesetz der
dynamischen Negative. Es wurde von dem Science-FictionAutor Larry Niven in verschiedenen Geschichten geprägt.
Murphys Gesetz ist inzwischen in unzähligen Varianten für
alle möglichen Lebensbereiche spezifiziert worden. Bekannt
sind vor allem folgende Versionen:
c. Die Schlange an der anderen Kasse ist immer kürzer
(Ettores Erkenntnis).
d. Man bricht sich das Bein immer an der letzten Abfahrt
(Joffes Pisten-Theorem).
e. Die interessantesten Exemplare sind nicht beschriftet
(Jones’ Gesetz für Zoos und Museen).
f. Je wichtiger die Personen sind, die Ihre Demo sehen sollten,
desto geringer ist die Chance, sie reibungslos über die Bühne
zu bekommen (der so genannte Vorführeffekt).
g. Der Kratzer auf der Platte geht immer durch das Lieblingslied.
h. Ein Ding fällt so zu Boden, dass es den größtmöglichen
Schaden anrichtet (Gesetz der selektiven Schwerkraft).
Daraus ergibt sich: die Möglichkeiten, dass ein Marmeladenbrot mit der Marmeladenseite nach unten auf den Boden fällt,
ist direkt proportional zu den Kosten des Teppichs.
i. Unabhängig vom Aufwand an Zeit und Mühe zur Ermittlung
einer günstigen Einkaufsquelle wird ein Gegenstand, nachdem
man ihn gekauft hat, in einem anderen Laden günstiger angeboten.
j. Wenn man Dinge über einen langen Zeitraum aufbewahrt,
kann man sicher sein, dass man sie eigentlich hätte wegwerfen
können. Wirft man dagegen etwas weg, so benötigt man es,
sobald es nicht mehr greifbar ist.
17.10.2006
19:38 Uhr
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Foto: Messe München
Taxi_11-06
Messe München
Messe-Highlights im November
Mit der Electronica wird München im November wieder zur internationalen Drehscheibe der gesamten Elektronikbranche. Auf den
Mineralientagen warten Edelsteine und Fossilien auf ihre Käufer.
Im M,O,C lädt das Forum Vini zum Genuss von Spitzenweinen aus
Europa und Übersee ein.
„Rembrandts und Picassos der Natur“ versprechen die MINERALIENTAGE MÜNCHEN dieses Jahr. Vom 3. bis 5. November 2006 stellen
mehr als 900 Aussteller aus aller Welt edle Steine, Mineralien und
Fossilien vor. Zu den wertvollsten Exemplaren gehören ein Topas
von 2.000 Karat sowie der größte Smaragdkristall Nordamerikas.
Nicht weniger beeindruckend sind die ausgestellten DinosaurierSkelette. Den acht Meter langen fleischfressenden Allosaurus „Big
All Two“ und ein sechs Monate altes Sauropoden-Baby können
Besucher unter anderem bestaunen. Auf den Mineralientagen sind
Großhändler, viele kleine Edelsteinbetriebe und Unternehmen aus
dem internationalen Mineralien-, Fossilien- und Rohedelsteinhandel
konzentriert. Neben Goldwäschern und -suchern haben auch
Esoterikfans ihr eigenes Forum. Am Freitag, 3. November, sind die
Mineralientage nur für Fachbesucher zugänglich, am Wochenende
können alle Interessierten die Messe besuchen.
Auf der ELECTRONICA 2006, Weltleitmesse für Komponenten, Systeme
und Anwendungen der Elektronik, stehen vom 14. bis 17. November
2006 die Weiterentwicklungen und Anwendungen der HalbleiterIndustrie im Brennpunkt. Die weltgrößte Fachmesse für die interna-
tionale Elektronikindustrie bietet allen Designern, Entwicklern und
Managern der Wireless-Branche die einzigartige Gelegenheit, die
neuesten Entwicklungen und Trends der Branche kennen zu lernen.
Eine eigene Plattform bietet die Electronica den WLAN-Technologien. Im Anwenderforum „Wireless Communications“ stellen die
Aussteller Innovationen sowie besonders interessante Entwicklungen
im Detail vor.
Ergänzt wird das Forum durch den „Wireless Congress 2006“, der
sich an Entwickler und Systemdesigner richtet, die bereits an der
nächsten Generation von WLAN-Lösungen arbeiten.
Die internationale Weinmesse FORUM VINI, die vom 10. bis
12. November 2006 im Münchner M,O,C, stattfindet, ist alljährlich
ein beliebter Treffpunkt für alle Weinkenner und –liebhaber. Mehr
als 300 internationale Aussteller sorgen für ein breites Angebot
an Weinen, Schaumweinen und Destillaten. Sommeliers und solche,
die es werden wollen, können Weine aller Reben, Böden, Fässer
und Witterung testen – jene Bedingungen, die jedem Wein seine
individuelle Note geben. Landesspezifische Spezialitäten sowie
Delikatessen aus aller Welt bieten eine willkommene Abwechslung
zwischen den Weinproben. Ein attraktives Rahmenprogramm mit
Seminaren, offenen und geführten Degustationen sowie Workshops
runden das Programm ab. Auf dem Forum Vini sind Fach- und
Privatbesucher zugelassen.
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Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock,
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Time for émotions
TAXIKURIER
17
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 18
Fotos: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
Leserbriefe/Forum
Cosima-Stand – und kein Ende, eine kleine andere Anmerkung
Sehr geehrte Damen und Herren,
wer denkt schon bei diesem Standplatz unmittelbar an der heutigen
Stadtgrenze daran, dass hier auch einmal Bayern zu Ende war –
Kur-Bayern um genau zu sein. Genau zwischen Ober- und Unterföhring verlief die Landesgrenze: Isarabwärts lag das selbsändige
Hochstift Freising mit dem Fürstbischof als Landesherrn. Sein Land
war eher ein Ländchen: 30 (!) Quadratmeilen und etwas 30.000 Einwohner groß – ausser Freising gehörten praktisch nur die Dörfer
Unterföhring, Ismaning und Fischerhäuser dazu. Für die Münchner
aber war es Ausland. Doch das Hochstift hatte für manche Münchner einen besonderen Vorzug: die weltlichen Verwaltungsbehörden
am fürstlichen Hofe waren mit der Zensur weit weniger streng als
die kurbayerischen in München. Das Ergebnis: wer sich etwas genauer informieren wollte, wanderte deshalb Ende des 18. Jahrhunderts am Sonntag nach Unterföhring um das Freisinger Blättchen
zu lesen … 1802 war es dann mit der Freisinger Selbständigkeit
vorbei und der letzte Fürstbischof, der Freiherr von Schroffenburg,
starb bereits 1803. Heute interessiert eine Freisinger Zeitung eher
wenige Münchner, aber dank der neuen Medien ist Unterföhring
wieder hoch aktuell – nicht zuletzt wegen seines Fahrgastaufkommens auch für die Münchner Taxler vom Cosima-Stand …
Fritz Rudolf Loewa, München, Taxi 3147
Zitrone - 9/06
In der September-Ausgabe las ich zufällig die „Zitrone des Monats“
und war von Ihrer journalistischen Arbeit sehr enttäuscht.
1. Die Sache hat mit der Nationalität nichts zu tun.
2. Erwähnung der Familiennamen ist gesetzwidrig.
3. Ihre Recherchen sind sehr mangelhaft.
Und die Erwähnung solcher „Zwischenfälle“, in dieser Form, ist
für die allgemeine Atmosphäre nicht förderlich und im Endeffekt
geschäftsschädigend.
Mit kollegialen Grüßen
A. Vafa (166)
Witz des Monats
Zwei Einbrecher haben sich durch eine meterdicke Betonmauer gearbeitet und stehen vor einer ganzen Batterie von Tresoren. Sie sprengen
den ersten auf – leer. Den zweiten – wieder Fehlanzeige. Genauso geht
es ihnen mit den nächsten dreien. „Das gibt’s doch gar nicht!“ stöhnt
der eine Ganove. „Doch“, sagt der andere. „Wir sind hier nämlich nicht
in der Bank gelandet, sondern in einer Tresorfabrik.“
18
TAXIKURIER
Unverantwortlich
Bereits zum wiederholten Male ist es meiner Tochter (20 Jahre)
nach einem Wiesnbesuch nicht gelungen, ein Taxi zur Heimfahrt
zu bekommen. Die Taxifahrer sind derart unverschämt und verweigern einzelnen Personen den Transport mit dem Hinweis, nur mehrere Personen zu fahren, oder sie sind bereits reserviert. Auch auf
den Hinweis, ob sie es verantworten können, wenn sie nicht befördert wird und zu Fuß alleine nach Hause muss, eventuell sexuell
belästigt oder vergewaltigt würde, meinten die Fahrer, das ist ihnen
egal. Ich bin der Meinung, in einer Stadt wie München, die immer
damit wirbt, eine Stadt mit Herz zu sein, ist das Verhalten der
Taxifahrer nicht nur unverschämt, sondern auch unverantwortlich.
Meine Tochter bezahlt wie jeder andere. Sie war weder betrunken
noch hätte es sonst einen triftigen Grund gegeben, sie als Fahrgast
abzulehnen.
Peter Männer, München (Leserbrief SZ, 05.10.06)
(Kommentar Redaktion: Einzelne Damen fahren in keine Clubs …)
Mandarin Oriental München
Sehr geehrter Herr Meißner,
dankend habe ich von Herrn Paul Rusch die Oktober-Ausgabe
des TAXIKURIER erhalten und die Zitrone des Monats gelesen. Mit
großem Bedauern habe ich vernommen, dass am 18. August durch
die Anreise mehrerer Gäste kurzzeitig ein Teil des Taxistandes
durch Gästeautos in Anspruch genommen wurde. Es ist sicherlich
nicht unser Bestreben, den Taxi-Standplatz zu blockieren und
unsere Wagenmeister achten generell darauf, dass dies nicht
geschieht. An diesem Tag scheint sich dies jedoch als schwierig
gestaltet zu haben. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten recht herzlich und hoffen, dass dieser Vorfall unsere gute
Zusammenarbeit nicht trübt.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Ziemer (Generaldirektor Mandarin Oriental, Munich)
Schwarz auf lila
Ich gehöre zu denen, die den Taxikurier lesen, bin aber leider nicht
mehr der Jüngste. Wäre es nicht möglich, zum Wohle der Augen
lila oder dunkle Hintergründe mit schwarzer Schrift zu unterlassen? Selbst mit optimaler Brille ist es sehr schwer, solche Texte zu
lesen. Da Hans Meißner ja auch nicht mehr der Jüngste ist, hoffe
ich, dass meine Bitte in Erfüllung geht.
Mit freundlichen Grüßen
Volkmar Herda (Taxi 2522)
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der
Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht
übereinstimmen.
17.10.2006
19:38 Uhr
Seite 19
Fotos: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
Rose des
Monats
Zitrone des
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem TaxiGewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Wach- und Streifenbeamte des
Polizeipräsidiums München
Tagfahrer des Taxis 1205 (B-Klasse)
Taxiunternehmen Max Müller
Wir Taxler sind ja schnell am Schimpfen, wenn wir
meinen, die „Schandis“ schikanieren uns und haben es
auf uns abgesehen. Gleichzeitig wünschen wir uns,
dass sie die schwarzen Schafe, die unserem Gewerbe ihr
Unwesen treiben, aus dem Verkehr ziehen. Vor ein paar
Monaten haben wir den Polizeidirektor Hans-Jürgen
Notka um mehr Unterstützung gebeten, wenn unsere
Arbeitsplätze, insbesondere die Bedarfs-Standplätze
zugeparkt sind. Unser Appell wurde zeitnah und hervorragend umgesetzt. Besonders am Augustiner-Keller
und anderen neuralgischen Punkten, wo bislang viel
Zeit verstrich, bis die Streife erschien, dauert es nun nur
Minuten, bis die Beamten erscheinen und das Nötige
veranlassen. Der TAXIKURIER bedankt sich im Namen
der Münchner Taxler ausdrücklich für die vorbildliche
Unterstützung der Münchner Wach- und Streifenbeamten und verleiht die symbolische „Rose des Monats“.
Allen Kolleginnen und Kollegen sei hier noch einmal
empfohlen, bei zugeparkten Standplätzen auf Kanal 2
oder 4 die Zentrale zu informieren, die sodann die
Polizei benachrichtigt. (PR)
Taxiunternehmer haften zwar für die Verfehlungen
ihrer Fahrer, an den Pranger wollen wir sie jedoch
nicht stellen. So geben wir den betroffenen „Chefs“
immer die Möglichkeit, uns die Namen der Fahrer zu
nennen. Mehrere Bitten um Rückruf auf dem Anrufbeantworter jedoch blieben erfolglos. Der nachstehende Fall ist deshalb verwerflich, weil wir wegen ähnlicher Delikte enorme Probleme haben und sogar
schon Standplätze verloren haben.
Am 22.08.06 um 11.30 Uhr stand ein fahrerloses Taxi
(1205) am Trudering-Stand. Nach ein paar Minuten
erschien der Fahrer aus dem Privat-Grundstück Truderinger Straße 293. Auf die Frage, wo er denn herkäme,
antwortete er, „er war mal schnell hinter den Autos
auf dem Parkplatz.“ Für dieses gewerbeschädliche
„Pieseln in Standplatznähe“ erhält der rücksichtslose
Kollege die Zitrone des Monats. (AL)
Ein Erlebnis für die Sinne
Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer
großer Whirlpool, schöne Suiten
geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr
unser „Taxi-Essen“...!
Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111
TAXIKURIER
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Essen auf Rädern
Foto: www.atelier-tacke.de
Die monatliche Orientierungshilfe
durch den Brotzeit-Dschungel
Rund um die Messe
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Brotzeitstandl
IMBISS NUMBER ONE
Bahnhofstraße 1, Dornach
Mo.–Do. 7.00–16.00 Uhr
Fr. 7.00–15.00 Uhr
Bereits zum Frühstück ab 7 Uhr erwarten Sie die Würstlbrater Christl und
Michael in ihrem schmucken ImbissStandl in der Bahnhofstraße 1 in Dornach, direkt am Kreisverkehr neben
dem Bosch-Service. Mit einem Haferl
Kaffee (1,50 Euro) und Rührei mit
Schinken (2,50 Euro) den Tag beginnen, oder später einer Portion
Schaschlik ohne Spieß (um die lästigen
Flecken am Hemd zu vermeiden, dafür
mit mehr Fleisch) für 3,10 Euro nach
dem ersten Hafenstich das Loch im
Bauch zu stopfen … Hier gibt’s alles,
was der Mensch vor 12 Uhr an Nahrung braucht. Aber auch zum Mittagessen mit einer täglich wechselnden
Karte an Gerichten zwischen 3,40 Euro
(Hähnchenschenkel mit Beilage nach
Wahl) bis zu 4,50 Euro (Seelachsfilet
paniert mit Remoulade und Kartoffelsalat) ist man hier zu günstigen Preisen schnell gesättigt. Auch für den
Nachtisch ist gesorgt, ein warmer Apfelstrudel mit Vanillesoß für 2,50 oder
Gebäck beenden den Boxenstop und
geben Kraft für den Rest der Schicht.
Metzgerei
METZGEREI KIESL
Kirchtruderinger Straße 21
Eine der letzten Metzgereien, wo der
Chef noch selbst mit im Laden steht
und die Kunden bedient und berät.
Ganz nebenbei in den Augen des
20
TAXIKURIER
Testers einer der schönster Metzgerläden in ganz München. Vor allem was
den warmen Imbiss betrifft, ist’s hier
wie im Schlaraffenland. Spareribs,
Schnitzel, alle erdenklichen Sorten
Leberkäse, Grill- und Krautsalat, und
auch die Getränkekühlung lässt keinen
Wunsch offen. Natürlich auch alles
zum Mitnehmen, immer genug Parkplätze vor dem Haus und die vielen
fleißigen Hände hinter der Theke sorgen dafür, dass keiner lange warten
muss.
Bäckerei / Stehcafé
Rund um die Messe haben die Filialisten dafür gesorgt, dass kein Bäcker
mehr existiert und die Luftsemmeln
die Gegend beherrschen.
Wirtshaus
S’TRUDERUNGER WIRTSHAUS
Kirchtruderinger Straße 17
Im Gebäuder der ehemaligen Gaststätte Göttler ist unter den Wirten Christian Croon und Benno Hermann das
Truderinger Wirtshaus zu einem echten Schmuckkastl geworden. Bereits
beim ersten Blick in die Speisenkarte
erkennt man den bajuwarisch-nostalgischen Einschlag der Küche. Unter
dem Motto „Schweinsbrodn is the only
Drug“ erhält man für 8,60 Euro einen
Schweinsbraten der feinsten Art, mit
handgeriebenem Kartoffelknödel und
einem deftigen Speckkrautsalat. Die
Portion verlangt – wie auf der „Speiskartn“ angekündigt – einen Schnaps
hintndrauf. Bayernherz, was willst Du
mehr … Natürlich das Ganze zu edlem
Gerstensaft vom Augustiner. Haxn,
Gulasch, Ente, Kasspatzn, alles was
man in einer bayrischen Wirtschaft
erwartet, wird stets frisch auf den Teller gezaubert. Abgerundet wird das
Angebot von hausgemachten Suppen
(Griesnockerlsuppn, Bierbrotsuppn zu
3,30 Euro) und kalten Brotzeiten sowie
leckeren Desserts. Platz ist reichlich im
Wirtshaus, wenn’s voll is, hat’s ein
Nebenzimmer und den Stucksaal. Im
Sommer schmeckts Augustiner im
schattigen Biergarten gleich noch mal
so gut. Tipp: Während Messen in den
Abendstunden reservieren … (TK)
PS: Thomas Kroker ist freundlicherweise für Michael Schrottenloher
eingesprungen, weil dieser ist vom
Tobogan abgesprungen und hat sich
bei dieser Kampfsportart verletzt, was
ihn zwar nicht am Essen, aber am
Fahren hindert. Der Redaktion ist nicht
bekannt, ob dieser Leichtsinn vor,
während, oder nach dem Bierzeltbesuch stattfand.
In den nächsten Ausgaben
testen wir für Sie:
➜
➜
➜
Westfriedhof, Waisenhaus,
Leonrod
Wetterstein, Candid, Ostfriedhof,
Deisenhofener, Giesinger Bahnhof
Kölner, Parzival, Kurfürsten, Petuel
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps.
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter:
(0 89) 46 88 55
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
17.10.2006
20:11 Uhr
Seite 21
Wiesn-Nachlese aus Sicht
der Telefon- und Funkzentrale
Jetzt liegen sie Gott sei Dank wieder hinter uns, die wilden Tage, die
in diesem Jahr auch noch um zwei
Tage verlängert wurden. Alle Kolleginnen und Kollegen, die ihrem
Beruf ernsthaft und mit großer
Umsicht auch unter schwierigsten
Bedingungen nachgegangen sind,
haben dankenswerterweise durch
ihr Verhalten dazu beigetragen,
dass trotz der unzähligen „WWAF’S“
(= Wochenend-Wiesn-Aushilfsfahrer), die glaubten, ihre zum Teil
erschreckend miserablen Ortskenntnisse mit aggresiver Fahrweise und unter Mißachtung jeglicher Funkdisziplin (woher soll
diese auch kommen, wenn es dem
Herren Großunternehmer völlig
egal ist, ob sein Personal jemals im
kostenlosen Funkunterricht war),
kompensieren zu können. Das
Gebaren dieser „Spezialisten“ auf
allen Funkkanälen hatte logischerweise eine gereizte Stimmung,
nicht nur in der Zentrale, sondern
auch in den Autos zur Folge.
Interessanterweise waren an diesen
permaneten negativen Vorkommnissen in circa 80 Prozent der Fälle
Fahrer aus Großunternehmen be-
teiligt, die zumindest einen Teil ihrer
Fahrzeugflotte mit der unverwechselbaren Dachreklame ausgestattet haben. Ein aktueller Stadtplan oder gar
ein Hotelverzeichnis sind in diesen
Kreisen augenscheinlich absolute
Fremdwörter, es ist ja viel bequemer,
mangels anderer kompetenter Informationsquellen am Funk in der Engelhardstraße nachzufragen, wo sich
z.B. Hotel Platzl oder Hotel Excelsior
befinden. Bei einem derartigen Unwissen hatte man früher in der Ortskundeprüfung keine Chance auf den
begehrten „gelben Schein“, was auch
der Fall war, wenn man vom aktuell
gültigen Taxitarif keine Ahnung
hatte. Was soll man von einem Taxifahrer halten, der die Zentrale um die
Kostenabrechnung einer Wegstrecke
bittet, weil er sich bei der Abfahrt
vom Siegestor mit Fahrtziel Wiesn
verfahren hat …
Ein Fahrer, der sich am Luise-Kiesselbach-Platz in der Zentrale nach der
nächsten Nothilfe eines Krankenhauses erkundigen muss, hat in unserem
schönen Gewerbe einfach nichts zu
suchen.
Ein Problem, das leider von Jahr zu
Jahr größer wird, sind die völlig un-
zureichenden Kenntnisse der deutschen Sprache. Es kann doch nicht
sein, dass man fünf Minuten benötigt, um aus einem Fahrer, dem seine Kunden die Autotür beschädigt
hatten, seinen Standort herauszubekommen, weil auf die Frage nach
selbigem die stereotype Antwort
„Fahrgast meine Tür eingetreten
hat“ aus dem Äther ertönt. Um
eventuellen Mißverständnissen
vorzubeugen – diese Zeilen richten
sich nicht gegen die Vielzahl ausländischer Kollegen, mit denen
es keine Verständigungsprobleme
gibt – perfekte Deutschkenntnisse
werden von keinem erwartet, die
Beantwortung einfacher Fragen
sollte auch ohne die Bemerkung
„Zentrale, Sie nicht sprechen meine
Sprache“ (dieser Satz ist wirklich
gefallen), möglich sein.
Vielleicht regen diese Zeilen manche zum Nachdenken an, es wäre
gut, wenn sie auch bei den Herren,
die so gerne mit „hochqualifiziertem Personal“ werben, ankommen,
denn dieser Anspruch trifft erfahrungsgemäß bestenfalls auf die
Hälfte der Fahrer zu. (RB)
TAXIKURIER
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17.10.2006
19:39 Uhr
Seite 22
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
München und seine Stadtbezirke
Allach/Untermenzing
München ist in 25 Stadtbezirke aufgeteilt. Etliche von diesen Bezirken wiederum umfassen mehrere Gebiete, die
als eigenständige Stadtviertel gelten. Benedikt Weyerer stellt im TAXIKURIER diese Stadtviertel in alphabetischer
Reihenfolge vor: Wann wurden sie nach München eingemeindet? Woher stammt ihr Name? Wo liegen ihre Grenzen?
Oft kann man die Grenzen und den Dorfkern der ehemaligen Gemeinden heute noch gut erkennen und mit diesem
Wissen ein interessantes Gespräch mit den Fahrgästen führen. Welche Standplätze gibt es dort? Was zeichnet die
Stadtviertel aus? Was ist dort taxirelevant?
Im Nordwesten der Stadt liegt der
23. Stadtbezirk, Allach/Untermenzing. Bedingt durch den Allacher
Forst, den Rangierbahnhof, die Angerlohe und die Bahnlinie nach Freising ist er nach Osten und zur Stadtmitte hin ziemlich abgeschirmt, so
dass es nicht viele Möglichkeiten
gibt, dorthin zu gelangen: Dachauer,
Ludwigsfelder, Otto-Warburg, Allacher, Von-Kahr und die Menzinger
sind die Zufahrtslinien, vom Hafen
kommend die A99. Auch von Westen
führen lediglich Lochhausener, Bergson sowie die neue Verbindung zwischen Bergson und Von-Kahr dorthin. Von Süden her bietet sich die
Pippinger an.
Die ungefähren Grenzen verlaufen
(gegen den Uhrzeigersinn) von der
Stadtgrenze entlang der Dachauer
sehr hohe einwärts – Waldhorn –
Schlehbusch – Menzinger – VonKahr – Obere Mühl – Lochhausener –
Autobahnring A99-West – Stadtgrenze. Am Namenwechsel Allacher
– Von-Kahr und Pippinger – Eversbusch kann man die Grenze erkennen. Die Grenze zwischen Untermenzing und Allach wiederum liegt
nördlich der Theodor-Fischer und der
Hintermeier, während die Firma
Krauss-Maffei-Wegmann schon zu
Allach gehört.
Aus der Vergangenheit
Die beiden ehemaligen Dörfer wurden 1938 nach München eingemeindet und mit ihnen die Würm, so dass
München seither nicht nur von der
Isar allein durchflossen wird. Dennoch würde es befremden, von München als der Stadt an der Würm zu
sprechen. Die Eversbuschstraße
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22
TAXIKURIER
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit
schlängelt sich parallel zur Würm
von Süden nach Norden und ist die
Lebensader des Stadtbezirkes. An ihr
liegen die beiden alten Ortskerne um
die Kirchen Sankt Martin (Nummer
11) und Sankt Peter und Paul (Nummer 195) mitsamt den dazugehörigen
Friedhöfen, Maibäumen und Kriegerdenkmälern, während es mit Dorfwirtschaften nicht mehr so weit her
ist.
Wie alle Vororte, sind Allach und
Untermenzing sehr viel älter als
München selbst: Allach wurde im
Jahr 774 zum erstenmal erwähnt und
sein Name bedeutet „Wald am
Wasser“ (aha = Wasser, loh = lach =
Wald), Untermenzing ist seit 817 bekannt und bedeutet „Ort des Manzo“.
So hieß ein bajuwarischer Adeliger,
der hier während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert nach Christus
mit seiner Sippe sesshaft wurde. Die
Unterscheidung in Unter- und Obermenzing bezieht sich auf den Verlauf
der Würm nach Norden.
Kaufkraft und wichtige Adressen
Seit dem Bau der Bahnlinie nach
Dachau Ende des 19. Jahrhunderts
entstanden auf den Feldern und Wiesen ausgedehnte Industrien und
Wohnsiedlungen, meistens Einfamilienhäuser und kleinere Wohnanlagen. In Allach-Untermenzing ist daher nicht viel Rambazamba geboten,
Taxi_11-06_S35kor
18.10.2006
17:04 Uhr
weder am Tag noch in der Nacht,
also gibt es auch kaum Ärger mit
Fahrgästen, obwohl selbst hier das
eine oder andere dubiose Stüberl
trostlosen Zechern eine vermeintliche
Heimat bietet. Charakteristisch für
das unspektakuläre Stadtviertel ist,
dass die Geschäftswelt der Vesaliusstraße ausgerechnet ihre graue
Adresse als „Allacher Boulevard“
bezeichnet!
In Vierteln wie diesem mit geringer
Bevölkerungsdichte ist der Bedarf an
Taxis pro Durchschnittsverbraucher
nicht allzu hoch, andererseits steht
hier aber mehr Geld zur Verfügung
als anderswo. Deshalb sind nicht nur
die örtlichen Stände Bahnhof Allach
und Bahnhof Karlsfeld zuständig,
sondern auch der Kristall in Feldmo-
Seite 23
ching, Schirmer in Obermenzing,
Schragenhof in Nymphenburg und
Brieger in Moosach.
Wichtige und häufige Geschäftsadressen sind Krauss-Maffei-Wegmann (Krauss-Maffei 2), der Komplex
Dachauer 665-667 mit MAN, MTU
etc. sowie T-Systems in der Dachauer
651 mit Anfahrt über die Otto-Warburg. Als Hotel ist vor allem die Inselmühle (Von-Kahr 87) interessant,
gefolgt vom Hotel Lutter (Eversbusch
109) und dem Hotel Westside (Eversbusch 192). Auch das Seniorenheim
an der Manzo 105 benötigt des öfteren einen Wagen.
Fazit
Abgesehen von den genannten
Adressen, kommt man nicht allzu
häufig nach Allach und Untermenzing, so dass sich zur Ausführung
eines Auftrages die Benutzung des
Stadtplanes nicht immer umgehen
lassen wird. Auf alle Fälle wird man
nicht extra in den 23. Stadtbezirk
fahren, um dort auf Kundschaft zu
warten. Wenn man aber mit Fahrgast
dorthin gekommen ist, kann man ruhig an einem der genannten Stände
stehen bleiben, außer vielleicht am
Bahnhof Karlsfeld, denn der steht im
Schatten des Kristall. (BW)
In seiner Dezember-Ausgabe stellt
der TAXIKURIER den Stadtbezirk
Altstadt/Lehel vor.
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TAXIKURIER
23
17.10.2006
19:41 Uhr
Seite 24
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
Titelthema
Die Kleinen sorgen für großen Umsatz
Seit 30 Jahren sind Schülerfahrten eine feste Größe im täglichen Geschäft der
Genossenschaft. Mit dem Chefkoordinator Norbert Laermann sprach der TAXIKURIER.
Warum gibt es überhaupt Schülerfahrten? Norbert Laermann:
„Sie fallen unter die Kostenfreiheit
des Schulweges der Stadt München
unter der Obhut des Schulreferats,
unabhängig vom Einkommen der
Eltern. Ein Anrecht haben Grundschüler, deren Schulweg länger als
2,5 Kilometer ist und die keine
Anbindung an öffentliche Verkehrs-
24
TAXIKURIER
„Es ist noch kein Kind verloren gegangen“
mittel haben. Dazu kommen dann
noch die Kinder von Förderschulen
und die Kinder mit Behinderung.
In der Regel gilt das bis zur 2. Klasse,
von Kindern mit Behinderung kann
dieser Service auch deutlich länger
beansprucht werden.“ Finanziert
werden diese Schülerfahrten vom
Foto: www.atelier-tacke.de
Eigentlich unverständlich, wenn am
Funk jeden Morgen Schülerfahrten
verbettelt werden müssen. Im Schnitt
werden pro Fahrt ca. 8-10 Euro umgesetzt, was durchaus im Durchschnitt mit anderen Fahrten verglichen werden kann. Im Monat
werden ca. 30.000 Euro mit Schülerfahrten umgesetzt, Tendenz steigend.
Von 2003 bis 2005 wurden die Schülerfahrten von 12745 Aufträgen auf
26455 Aufträge gesteigert. Ein nicht
zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für alle.
Schulreferat, von privaten Elterninitiativen, vom Jugendamt und von
caritativen Einrichtungen. Jede Fahrt
wird nach Tarif abgerechnet. Die
Fahrten müssen kostengünstig, wenn
möglich als Sammelfahrt durchgeführt werden. Norbert Laermann, der
für die Schülerfahrten verantwortlich
Tr
17.10.2006
19:41 Uhr
Seite 25
zeichnet: „Die Hauptarbeit ist die
Zusammenstellung pro Schule.
Manche Schüler passen nicht nur von
der Fahrzeit nicht zusammen, sondern auch vom Charakter. Da führen
sich einige teilweise auf wie die Axt
im Wald. Die kann man anderen
Schülern dann nicht zumuten. Die
müssen einzeln befördert werden.“
Eine große Hilfe im gesamten Schülerfahrten-Business ist ein fester Fahrerstamm. „Immer gleiche Fahrer,“ so
Laermann, „haben mehrere Vorteile.
Sie kennen die richtigen Ansprechpartner, wissen sich zu helfen, wenn
beispielsweise beim Rücktransport
kein Elternteil zuhause ist. Die Eltern
müssten sich um die Kinder kümmern, wenn sie wieder nach Hause
kommen. Feste Fahrer erleichtern
diese schwierige Aufgabe.“
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
Norbert Laermann, „Vater“ von zur Zeit 800 Kindern
157 Daueraufträge für 30 Schulen,
Kindertagesstätten und Waisenhäuser
müssen täglich koordiniert werden.
Aktuell kommen zur Zeit rund 800
Kinder in den Genuss von Schülerfahrten, wobei circa die Hälfte davon
täglich befördert wird. Eigentlich unverständlich, dass bei dem Potential
viele Kollegen einfach keine Lust haben, Schüler zu fahren. Sie scheinen
zu vergessen, dass es sich bei den
Kids um die Kunden von morgen
handeln könnte.
Die größte Leistung in diesem verantwortungsvollen Job? Laermann:
„Dass uns in der ganzen Zeit noch
kein Kind verloren gegangen ist.“
Das ist bei der Berufsauffassung
mancher Kollegen wirklich erstaunlich. (PG, PR)
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
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Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:41 Uhr
Seite 26
Außergewöhnliche Kollegen …
Vielleicht kennen Sie ja jemanden …?
In den vergangenen Monaten haben
wir Ihnen schon einige Kolleginnen
und Kollegen vorgestellt, die neben
ihrer Tätigkeit als Taxiunternehmer
oder Taxifahrer andere, besondere
Fähigkeiten und Talente besitzen.
Sei es im künstlerischen, musischen
oder sportlichen Bereich. Manche pflegen besondere Sammler-Leidenschaften oder engagieren sich in sozialen
Bereichen. Oft sind diese Kollegen zu
bescheiden oder scheu, um sich selbst
zu „outen“. Wenn Sie eine Kollegin
oder einen Kollegen kennen, senden
Sie uns einen Hinweis. Wir stellen
ihn und sein Hobby oder seine Leidenschaft, die über den Tellerrand
der Taxibranche hinausgeht, gerne
im TAXIKURIER vor. (PR)
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M nchner Taxifahrer am
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:41 Uhr
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Dauerbrenner
Kann jeder Fahrgast das
Fahrtziel bestimmen?
Dies scheint bisweilen die Kardinalsfrage zu sein.
Generell bestimmt natürlich der Fahrgast das Fahrtziel, denn dies
ist ja auch der Grundgedanke bei der Nutzung eines Taxis. Hierbei
ist der Taxifahrer nur noch – und das gestaltet sich auch schon
manchmal mehr als schwierig – gefordert, erstens die Adresse des
Fahrziels zu kennen und zweitens die kürzeste Strecke dahin zu
nehmen.
Eine andere Voraussetzung ist allerdings speziell bei der Beförderung von MVG-Mitarbeitern und Schülern bzw. Kindergartenkinder gegeben.
Bei ersteren wurde ja schon in einer letzten Ausgabe des Taxikuriers erwähnt, dass der Kostenträger dieser Fahrten die Stadtwerke München sind und diese der Taxi-München eG die Touren
und somit Routen vorgeben. Daher dürfen zum einen nicht wir
Tel.: 089/48 90 290
So-Do von 1700-100
Fr+Sa von 1700-300
geöffnet
und zum anderen auch nicht die Fahrer die Touren nach eigenem
Gutdünken ändern oder sich von den MVG-Mitarbeitern andere
Routen vorgeben lassen.
Noch viel problematischer wird dieser Sachverhalt, wenn ein Taxifahrer manchmal auf Kinder hört, statt bei Unklarheiten die Taxizentrale zu fragen. So ist es erst vor kurzem geschehen, dass ein
Fahrer die Zieladresse eines Schulkindes nicht kannte, leider aber
nicht auf die Idee gekommen ist, bei der Zentrale nachzufragen, sondern es bevorzugte mit dem Kind eine mittlere Stadtrundfahrt durchzuführen. Die „Idylle“ wurde erst durch einen jähen telefonischen
Aufschrei der Mutter gestört, da diese ihr Kind seit mehr als einer
Stunde vermisste.
Also bitte speziell bei der Beförderung von Kindergarten- und
Schulkindern immer die Anweisungen der Taxizentrale befolgen!
(NL)
Letzte Meldung
Mercedes-Benz-Taxi-Frühschoppen
entwickelt sich zum Branchen-Treff!
Bereits zum dritten Mal hat das Mercedes-Benz-Team
von der Arnulfstraße Münchens Taxiwelt zum
Frühschoppen eingeladen. Über 500 Taxler folgten
der Einladung. Im Mittelpunkt stand die modifizierte
E-Klasse in Taxiversion. Alle taxirelevanten Gesprächspartner sowie die bekannten Kooperationspartner (Hale, Taxiverleih Wurm, Versicherungsbüro
Crasselt, Wellcom, GHT, Stadtwerke München/Erdgas)
standen mit Rat und Tat den Interessenten zur
Verfügung. Die Taxi-München eG informierte zum
aktuellen Stand des Datenfunks. Ein köstliches Buffet,
stimmungsvolle Musik, die die Gespräche nicht störte,
rundete den perfekt organisierten Frühschoppen ab.
Die give-aways werden dafür sorgen, dass man den
Tag in positiver Erinnerung behalten wird. (PR)
TAXIKURIER
27
Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 28
Recht um’s Taxi
Haftungsquoten bei Unfällen
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über taxirelevante
Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Rechtsanwalt Dieter Stephan,
der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf Unfälle und Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisiert.
1. Wer zahlt unseren Unfallschaden? Die gegnerische Versicherung natürlich, der Andere hat
doch Schuld! Behaupten wir, behauptet umgekehrt aber auch der Andere von uns. Häufig
müssen wir uns mit einer Haftungsteilung zufrieden geben. Sogar dann, wenn uns nachweisbar kein Verschulden trifft, denn der Gesetzgeber will (und dafür gibt es gute Gründe),
dass jeder Autohalter auch für jene Gefährlichkeiten haftet, die bereits mit dem bloßen Betrieb seines Autos zwangsläufig verbunden
sind (sog. „Betriebsgefahr“).
2. Die folgenden Haftungsquoten habe ich Gerichtsurteilen entnommen. Sie kommen häufig
vor, sind aber dennoch nur als ein erster Anhaltspunkt zu verstehen. Denn jeder Einzelfall
hat Besonderheiten, liegt anders und muss entsprechend differenziert behandelt werden, wobei die Bewertungen unter den Richtern ebenfalls unterschiedlich sein können. Die erste
Quotenspalte enthält den Haftungsumfang von
„T“, worunter wir uns ein Taxi vorstellen können, „B“ sei unser Unfallgegner.
28
TAXIKURIER
T : B
ungeklärter Unfall
➜ Wenn nach Prüfung aller Beweis- 50 : 50
mittel (z.B. Zeugen, Ampelphasenplan) immer noch unklar ist (z.B.
widersprechende Zeugenaussagen),
wie der Unfall passiert ist
➜ wie zuvor, aber T fuhr auf Vor25 : 75
fahrtsstraße, unklar, ob B Vorfahrt
von T nahm
T : B
0
➜ T überholt B und bremst aus Ärger 100 :
über B anschließend stark ab
➜ T hält verbotswidrig an Landstraße
(leichtes Verschulden), B fährt auf T
➜ T hält an übersichtlicher Stelle,
aber in 2. Reihe und lässt Fahrgäste aussteigen, B fährt hinten
auf T (Argument: § 12 IV StVG)
0 : 100
0 : 100
Vorfahrt und Kreuzungen
Winterreifen
➜ T fährt bei winterlichen Verhält20 : 80
nissen mit Sommerreifen auf Vorfahrtsstraße, wird von B behindert
und kommt ins Schleudern
Auffahrunfall
➜ T bremst verkehrsbedingt und
nicht völlig abrupt, B fährt hinten
auf T
➜ T bremst grundlos, B fährt auf T
➜ T bremst stark wegen Kleintier,
B fährt auf T
➜ T bremst kurz nach Umschalten
auf Gelb, B fährt hinten auf T
➜ T macht Vollbremsung ganz kurz
vor Ampel, die auf Gelb umschaltet
➜ T fährt bei Grün an und bremst
kurz danach grundlos
0 : 100
33 : 67
25 : 75
0 : 100
15 : 85
50 : 50
➜ B kommt von links und missachtet
0 : 100
Vorfahrt des T, was für den erst
kurz vor der Kollision erkennbar ist
➜ Rechts-vor-Links-Regelung,
20 : 80
T kommt von rechts, ansonsten
ungeklärt
➜ wie zuvor, aber T brettert mit
50 : 50
50 km/h in unübersichtliche
Kreuzung, statt wegen der eigenen
Wartepflicht gegenüber von Rechts
Kommenden die Geschwindigkeit
stark zu drosseln (Gebot der sog.
Annährungsgeschwindigkeit)
➜ wie zuvor, aber Kreuzung war gut
0 : 100
einsehbar und Ts Straße ist
Einbahnstaße
➜ die Ampelstellung zum Unfall50 : 50
zeitpunkt lässt sich nicht rekonstruieren
Taxi_11-06_S35kor
18.10.2006
17:04 Uhr
T : B
➜ T kommt von rechts, hält verkehrs- 25 : 75
bedingt an und fährt wieder los,
ohne auf B der von links kommt,
zu achten
Fahrstreifenwechsel
➜ Vordermann B wechselt Fahr-
0 : 100
streifen und fährt in T
➜ wie zuvor, aber unklar, ob Spuren- 50 : 50
wechsel wirklich den Unfall verursachte
➜ Reißverschlussfall, Vordermann B
25 : 75
wechselt in Fahrspur von T, unklar
bleibt, ob B „dran“ war
Seite 29
T : B
Türöffnen
➜ T öffnet Tür, vorbeifahrender B
100 : 0
fährt dagegen
➜ wie zuvor, aber B fährt im Abstand 67 : 33
von weniger als 50 cm vorbei
➜ wie zuvor, Abstand beträgt
50 : 50
weniger als 30 cm
Wendung
➜ T wendet und kollidiert mit ent-
gegenkommenden B entgegenkommendes Fahrzeug
➜ T und B kommen sich entgegen,
unklar, wer die Fahrbahnmitte
überfahren hat
100 :
0
50 : 50
zu schnelles Fahren
➜ T fährt 15 km/h schneller als
0 : 100
erlaubte Höchstgeschwindigkeit
50 km/h, es kommt zum Unfall mit
dem entgegenkommenden B, der
vor T links abbiegen wollte (oder
sonst wie wartepflichtig war oder
wendete oder rückwärts fuhr)
➜ wie zuvor, aber T überschreitet
33 : 67
50 km/h-Grenze um 30–50 %
➜ wie zuvor, aber Höchstgeschwin50 : 50
digkeit ist 30 km/h und T fährt
mehr als 50km/h
Anfahren
➜ T fährt an und kollidiert mit B,
100 :
0
der sich bereits im fließenden
Verkehr befindet
Radfahrer
➜ Radfahrer B fährt bei Rot in
0 : 100
Kreuzung, T bei Grün
➜ Radfahrer B fährt auf linkem Rad- 50 : 50
weg, T ist trotzdem wartepflichtig
➜ T hält, Tür wird geöffnet, Rad50 : 50
fahrer B muss ausweichen, stürzt,
aber ohne Berührung mit T
T : B
Fußgänger
➜ Fußgänger B betritt plötzlich kurz
0 : 100
vor T die Straße
➜ Fußgänger B überquert von links 100 :
0
die Straße, setzt einen Fuß auf
gegenüberliegenden Bürgersteig
rechts und wird von T erfasst
➜ T erfasst Fußgänger B, der nachts 50 : 50
betrunken eine 12 m breite Straße
überquert
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17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 30
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_11-06
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden MonatsSieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷
✷✷✷
✷✷
✷
–
grandios
sehr gut
gut
befriedigend
nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
„Was hat es mit den
Löwen auf sich?“
Im Rahmen des Kulturprojektes
„Münchner Löwenparade“ bevölkern
hunderte lebensgroße „Kunstlöwen“
die Münchner Innenstadt. Anspruchsvoll, oder einfach nur fantasievoll von Künstlerhand bemalt,
bringen die Löwen Farbe und Kultur
in die Isarmetropole. Am Ende der
Aktion werden die Löwen versteigert
und der Löwenanteil des Erlöses
kommt wohltätigen Zwecken zu.
Seit diesem Sommer ist auch die
TAXI-MÜNCHEN eG stolzer Besitzer
eines Löwen (s. Taxikurier Juni
2006). Unser Taxi-Check beschäftigt
sich mit der Frage „Warum stehen
die Löwen in München und welche
Bedeutung hat der Taxi-Leo?“
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Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen,
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30
TAXIKURIER
Taxi 1: ✷✷✷
(Nr. 2886, 22. September, 14.30 Uhr,
Einstieg Herzogstraße)
In München sind die Löwen los und
dieser Taxler weiß auch warum. Denn
es gibt viele Unternehmen in München, die sich einen Löwen kaufen,
diesen individuell bemalen und dann
im Zentrum aufstellen. Bald werden
die Löwen versteigert und der Erlös
wird wohltätig gestiftet. „Wir haben
auch einen Taxi-Löwen!“, meint der
Herr und weist auf diesen, als wir am
Odeonsplatz daran vorbeifahren.
Taxi 2: –
(Nr. 1284, 22. September, 23.15 Uhr,
Brausebad)
Mitten im Wiesn-Stress sitzt da jemand im Taxi und stellt komische
Fragen zu irgendwelchen Löwen!
„Welche Löwen? Noch nie gesehen.
Ich nix wissen.“ Auch nachdem ich
von sitzenden, stehenden, lebensgroßen und bunt bemalten Löwen
berichte, die seit zwei Jahren im
Zentrum Münchens Einzug gehalten
haben, kann ich dem Mann nicht auf
die Sprünge helfen. Entweder ist er
der deutschen Sprache nur bedingt
mächtig, oder er will mich nicht verstehen!?
Taxi 3: ✷✷✷
(Nr. 181, 23. September, 2.45 Uhr,
Max-Joseph)
Dieser Mann ist im Wesentlichen
informiert und gibt ein gewisses
Hintergrundwissen zum Besten. Zur
späten Stunde gibt er bereitwillig
Auskunft und wir machen uns gemeinsam ausführliche Gedanken zu
diesem „löwigen“ Kunst-Projekt. Wo
der Taxi-Löwe genau steht, ist ihm
auch bekannt.
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 31
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 31, 26. September, 19.15 Uhr,
Einstieg Destouchesstraße)
In München gibt es Löwen und in
anderen europäischen Städten bereicherten bereits schon Kühe,
Bären und auch andere Tiere das
Straßenbild. So ein Löwe ist nicht
billig und kostet weit über 1000
Euro. Für die Bemalung muss man
noch mal was hinlegen. Hier bin ich
bei einem Insider gelandet, der sich
über die Münchner Kultur-Aktionen
gründlich informiert hat.
Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 186, 30. September, 15.15 Uhr,
Einstieg Clemensstraße)
An diesem heißen Wiesn-Wochenende entscheidet dieser authentische
Münchner, dass ich sein letzter
Fahrgast bin. Zu viele Alkoholopfer
und schlechtes Publikum nehmen
ihm die Freude am Fahren. Das
Thema Leoparade kennt er aus dem
„FF“ und den Taxi-Löwen ganz genau. Der Löwe mit dem Taxischild
auf der Mähne ist ein Hingucker und
ein beliebtes Motiv für einheimische
Hobbyfotografen und Touristen
am Odeonsplatz. Die Wiesn-Laune
steigt, als ich mich als Taxi-Checker
oute und Herrn Rottenkolber zum
Gewinner des Monats mache.
Der Gewinner!
Thomas Rottenkolber
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81675 München
erhält für als Belohnung für sein
umfassendes Wissen ein Präsent
von der AUDI AG.
Gewinnspiel
Einkaufsgutscheine im Wert von
100 Euro von vinzenzmurr zu gewinnen!
Ja, ja, der Funkunterricht. Ein Teil der Ausbildung zum Taxifahrer.
Für manche gut zur Auffrischung. Für andere ein Pflichttermin zum
„Nachsitzen“. Manfred Kraus hat sich diesem Thema wieder mit seinem
„Humor-Pinsel“ genähert. Senden Sie uns bis spätestens 8. November
(Postkarte, Fax, E-Mail) dazu einen passenden Text (Adresse siehe Impressum). Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen, tollen Preis.
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✃
Taxi_11-06
… für Ihren Taxigeldbeutel
Fahrpreisschätzung mit dem neuen Tarif
Seit Juni 2006 gibt es in München einen neuen Taxitarif. Um den Kollegen
das Einschätzen der neuen Fahrpreise zu erleichtern, haben wir eine Liste abgedruckt. Den Preisen sind 10 % für die Wartezeit hinzugerechnet. Das Ergebnis
wurde jeweils 10 Cent gerundet. Zuschläge sind nicht berücksichtigt. (RS)
Fahrpreise per Kilometer
Kilometer
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Fahrpreis
4,70 e
6,50 e
8,30 e
10,00 e
11,80 e
13,30 e
14,90 e
16,40 e
17,90 e
19,50 e
20,80 e
Kilometer
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22,20 e
23,60 e
25,00 e
26,30 e
25,20 e
29,10 e
30,50 e
31,90 e
33,20 e
40,10 e
47,00 e
Kilometer Fahrpreis
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53,90 e
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60,70 e
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67,60 e
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74,50 e
55
81,30 e
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88,20 e
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102,00 e
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129,50 e
100
143,20 e
TAXIKURIER
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 32
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den Anfängen!
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Für die einen war es eine schlechte Wiesn, andere,
die nicht nur rund um die Festwiese gekreist sind,
waren hoch zufrieden. Eine Entwicklung jedoch
sollte Stirnrunzeln und Sorgenfalten verursachen.
Verschiedene Discos versuchen, uns das Geschäft
zu vermiesen. VIP-Shuttles und sonstige Zubringerdienste rund um die Wiesn funken uns in
unsere Kernkompetenz. P1, Pacha, 4004, Lenbach,
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Die Taxi-München eG hat beim Kreisverwaltungsreferat schon angefragt, ob dieser „Linienverkehr“
denn die rechtlichen Voraussetzungen mitbringt.
Wir Taxler jedoch sollten uns an diese Adressen
erinnern, wenn unsere Beratungskompetenz
gefragt ist. Warum sollten wir unterm Jahr Gäste
in die Läden schaufeln, die uns zur Wiesn die
Umsätze nehmen. Wenn die Zecher dann morgens
aus den Lokalen torkeln, gibt es natürlich keinen
Home-Shuttle. Da sind dann wieder die Taxis
zuständig. Der Umsatz ist im Haus und wenn dann
eine P1-Zicke oder ein Pacha-Schnösel um den
Fahrpreis feilschen will, kann man stolz auf seinen
Beruf als Taxifahrer sein.
Dr. Cichon & Partner
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32
TAXIKURIER
Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 33
Bilderwitz aus der Oktober-Ausgabe:
And the winner is …
QUALITÄT
VON ANFANG AN
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und Eigenzerlegung.
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schlachtfrischem Fleisch.
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Qualitätsfleisch der Marke “Hofgut
Schwaige” aus kontrollierter Aufzucht.
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Markenfleisch “Hofgut Schwaige”,
extra zart gereift durch eine natürliche, patentierte Reifemethode.
„Wenn ich erst wissen tue, wo hier da ist, ich finde
ihre Zuhausestraße ganz schnell!?“
Thomas Fischer, der Tagfahrer des Taxis 1658
hat mit diesem Text den Einkaufsgutschein im
Wert von 100 Euro für „Kugler’s köstlichen
Feinkostladen“ gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
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und täglich hergestellte Wurstwaren
kommen sofort in die eigenen
Fachgeschäfte.
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liche Räucherung, Einsatz von Naturdärmen.
✔ Keine Verwendung von Fertig-
gewürzpräparaten, Naturgewürze
werden selbst zusammengemischt.
Illustration: formenreich
✔ Strikte Beachtung der gesetzlichen
Amüsantes aus der telefonischen
Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Grenzwerte: Wasser- und Fettwerte
werden bei weitem nicht ausgenutzt.
✔ Kein Einsatz von Separatorenfleisch.
✔ Keine Verarbeitung von Phosphaten,
Kurioses aus der Zentrale
Vorgeschichte:
✔ Qualität braucht Kontrolle:
Ein Fahrer hatte von der Zentrale einen Auftrag mit mehreren
Abholadressen bekommen und sollte sich bei der letzten Adresse
nochmals bei der Zentrale wegen des Fahrtziels melden.
Nachdem er dies allerdings nicht getan hatte, wendet sich der
Funksprecher nochmals per Funkruf an den Fahrer.
Zentrale:
Taxi 4711:
Zentrale:
Taxi 4711:
unnötigen Zusätzen und Konservierungsstoffen. (Ausnahme NitritPökelsalz).
„4711“
– meldet sich ordnungsgemäß auf Kanal 4 –
„Zentrale von 4711 –
Sie haben mich gerufen“
„4711 – wo sind Sie; Sie sollten sich doch
nochmals bei uns melden?“
„Zentrale – ich bin in Pasing im Funkloch!“
Bleibt die Frage, ob der Fahrer bis heute wenigstens weiß, was ein
Funkloch ist und welche Auswirkungen ein solches hat. (NL)
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 34
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981
den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in
der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in
Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht.
Cholera, Marienplatz und Pettenkofer
„München, du sonnig gelagerte, Freuden
durchwogte Heimat der Kunst, o Stolz du und
Blume der Städte! Sage, warum doch verbirgst
du dein strahlendes Antlitz? Sag, was bedeutet
dies Trauergewand, das dich einhüllt? Gestern
geschmückt mit den Kränzen des Ruhms und
der Freude, stehst du heute erstarrt der Marmorgestalt gleich!“
Dies sind die ersten Zeilen eines Trauergedichts, das Johann von Söltl (1797-1888) im
September 1854 zu Papier brachte. Der Dichter
stand unter dem Eindruck einer verheerenden
Katastrophe, die München gerade heimsuchte,
nämlich die Cholera-Epidemie vom Sommer
und Herbst 1854. Nebenbei bemerkt, erinnert
seit 1909 die Söltlstraße in Harlaching an den
Schriftsteller.
Seuchen dieser Art waren in der damaligen
Zeit keine Seltenheit. Allein in München hatte
die letzte 1836 gewütet und es sollte 1873
noch eine weitere mit 362 Todesopfern folgen.
Im Jahr 1854 allerdings waren 2.223 Opfer zu
beklagen.
Eröffnung des Glaspalastes
König Maximilian II. eröffnete am 15. Juli
1854 bei strahlend blauen Himmel die Allgemeine Deutsche Industrieausstellung, die im
Gesamtes Formularwesen
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34
TAXIKURIER
soeben fertig gestellten Glaspalast stattfand.
Dieses 234 Meter lange technische Meisterwerk
aus Gusseisen und Glas stand im heutigen
Botanischen Garten entlang der Sophienstraße,
bis es am 5. Juni 1931 abbrannte.
Zahlreiche Fürsten, darunter die Könige von
Preußen und Sachsen – Friedrich Wilhelm IV.
und Friedrich August II. – sowie 1.400 wohlhabende Fremde waren nach München gereist,
um an der Eröffnung teilzunehmen. Die Königliche Residenzstadt München präsentierte
sich als bedeutendes Kunst- und Industriezentrum, man hoffte auf Investitionen und Fremdenverkehr.
Vertuschung
Zu den Feierlichkeiten gehörte auch die festliche Aufführung von Goethe „Faust“ im Hoftheater in der Residenz am 18. Juli. Während
der Vorführung brach bei einem aus Zürich
angereisten Herrn die „Brechruhr“ aus, das
heißt er entleerte sich spontan inmitten der
Sitzreihen, so wie das leider auch bei uns im
Wagen geschehen kann – ein Albtraum, der
glücklicherweise nur ausgesprochen selten
Wirklichkeit wird.
Der Theaterarzt diagnostizierte einen Fall von
Cholera, einer Infektionskrankheit mit wässri-
gem Durchfall, Erbrechen und zu niedriger
Körpertemperatur, und alarmierte die Behörden. Am 29. Juli war schließlich der erste
Cholera-Tote zu beklagen. Wegen der vielen
Fremden in der Stadt und den damit zusammenhängenden Verdienstmöglichkeiten
wurden Gerüchte über den Ausbruch der gefürchteten Seuche dementiert. Am 4. August
konnte man den „Münchner Neuesten Nachrichten“ sogar folgende offizielle Mitteilung
entnehmen: „In den letzten Tagen sind, ohne
Zweifel in Folge der außergewöhnlichen Hitze,
Durchfälle und Brechdurchfälle vorgekommen,
und sind daran namentlich einige kleine Kinder, alte und kränkliche Personen gestorben.
Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken
und dergleichen war in den meisten Fällen als
veranlassende Ursache nachzuweisen.“
Am 5. August beschlagnahmte die Polizei in
Ansbach die aktuelle Ausgabe des dortigen
„Morgenblattes“, weil in ihm wahrheitsgemäß
über die Gesundheitsverhältnisse in München
berichtet wurde. Telegrafisch schickte man
gleichzeitig die Warnung in die Hauptstadt, es
seien bereits einige Exemplare per Post unterwegs, so dass diese dann in München nicht
zugestellt wurden. Als allerdings allein am
6. August 13 Menschen an der angeblichen
Magenüberfüllung starben, ließ sich der Ausbruch der Cholera nicht mehr verheimlichen.
Taxi_11-06_S35kor
18.10.2006
11:35 Uhr
Fremdenverkehr
Während der heißen Jahreszeit starben täglich
bis zu achtzig Menschen an der Cholera. In
einem Bericht wird die Stimmung in der Stadt
geschildert: „Ein schwefelgrauer Dampf schien
über der Stadt zu liegen, auf den Straßen sah
man nur noch die bekannten schwarzen Wagen. Schwer wie Blei stockte das Blut auch in
den Adern der Gesunden, als wäre die Luft
vergiftet.“ Dementsprechend wenige Touristen
ließen sich in der Stadt blicken: Hielten sich
am 8. August noch 5.200 der betuchten Fremden in München auf, so waren es am 16. September nur noch 66 Unerschrockene, vermutlich die damalige Version der
Abenteuertouristen.
Die einsetzende kältere Witterung ließ schließlich die Zahl der Toten abnehmen und die
Fremden wieder nach München strömen:
Nachdem die Behörden am 1. Oktober die Seuche für überwunden erklärt hatten, konnte die
Fremdenpolizei schon bald wieder täglich rund
8.000 Touristen in München melden. Als die
Industrieausstellung am 15. Oktober 1854 ihre
Pforten schloss, hatten sich trotz der Cholera
197.000 Menschen den technischen Fortschritt
angesehen.
Der Choleratod forderte aber auch weiterhin
seine Opfer, wenn auch nur einzelne. Das prominenteste war Alt-Königin Therese, Mutter
des Königs Maximilian II. und Gattin des 1848
abgedankten Königs Ludwig I., die noch am
26. Oktober der Seuche erlag. Ihr Mann und
begnadeter Frauenheld hielt sich während dieser Zeit in seiner Residenz in Nizza an der Côte
d’Azur auf, wo er erst 1868 starb.
Marienplatz
Niemand konnte sich die Ursachen der Cholera
erklären, sie galt als Strafe Gottes für vergangene Untaten. Deshalb zog man zur Mariensäule auf dem Schrannenplatz, um die Muttergottes Maria um Verzeihung und Hilfe anzuflehen.
Die Säule war 1638 während des Dreißigjährigen Krieges dort aufgestellt worden, um Rettung vor Krieg, Unglauben, Hunger und Pest zu
erbitten. Seit dem 17. Jahrhundert gilt Maria
No 1.
Riemer Strasse 309
81829 München
Tel.: 089 - 99 22 93 95
Seite 35
auch als Schutzherrin Bayerns.
Der Schrannenplatz war der Getreidemarkt der
Stadt. In den Arkaden der damaligen Häuser
betrieben auch andere Berufsgruppen ihren
Handel, weswegen die dortigen Abschnitte des
Platzes entsprechende Namen trugen: Eiermarkt, Fischmarkt, Weinmarkt, Vogelmarkt,
Kramzeile, Unter den Schustern und Unter den
Schneidtischen. Bereits 1849 hatte der Magistrat beschlossen, den Handel zu verlagern und
den zentralen Platz als Freifläche zu gestalten.
Der Getreidemarkt kam in die neu erbaute
Schrannenhalle, der Obst- und Gemüsemarkt
sowie die sonstigen Lebensmittelhändler auf
den Viktualienmarkt, der Blumenmarkt an die
Blumenstraße. Die Metzger erhielten eine eigene Ladenreihe unterhalb der Peterskirche und
gegenüber dem Viktualienmarkt-Stand.
Damit verlor der Name „Schrannenmarkt“
seine praktische Bedeutung und man konnte
an eine Neubenennung denken. Unter dem
Schock der Cholera-Epidemie und beunruhigt
von dem dadurch befürchteten Niedergang
des Fremdenverkehrs und dem Ausbleiben der
entsprechenden Einnahmen entschlossen sich
die Stadtväter, den Platz zu Ehren Mariens zu
benennen: Am 11. Oktober 1854, keine zwei
Wochen nach dem offiziell erklärten Ende der
Seuche, gab man dem Zentrum der Stadt den
Namen „Marienplatz“.
Pettenkofer
Im Jahr 1854 gab es bereits einen Wissenschaftler, der die Öffentlichkeit auf die Ursachen der Cholera aufmerksam zu machen versuchte, aber seine Stimme verhallte weitgehend
ungehört: Max von Pettenkofer (1818-1901)
forderte, dass die Abwässer so beseitigt werden
müssten, dass sie das Trinkwasser nicht gefährdeten. Nötig seien Abflussrohre und eine Kanalisation für den geregelten Abtransport des
Schmutzwassers und der Fäkalien.
Weite Teile der Stadt galten als „Kübelquartiere“. Hier sammelte man Küchenabfälle, Abwasser, Urin und Stuhlgang in Kübeln und leerte
diese erst bei Gelegenheit aus. Dies geschah,
indem man sie aus dem Fenster in die Stadtbäche schüttete oder in die Rinnsale auf den
Straßen leerte, von wo sie in die Bäche flossen
oder faulig stehen blieben – daher der Begriff
„Kotflügel“. Oder man goss die Bescherung in
so genannte Schwindgruben hinter dem Haus.
Aus den Bächen wiederum entnahm man das
Trinkwasser oder das Wasser zum Bierbrauen
und Waschen.
Pettenkofer beschrieb die Zustände in der Utzschneiderstraße, wo die Cholera besonders viele
Opfer gefordert hatte: „Allein wer dort die
Schwindgruben sieht, wird sich wenig darüber
wundern, indem die Hälfte des Hofes Schwindgrube ist und noch dazu wegen der Nähe des
Wassers nicht tief gegraben werden konnte. In
einem anderen Haus ist der Hof so unrein, wie
man ihn nicht leicht in der Stadt treffen wird.
Ebenso im dritten und vierten Haus, in welchen
die Schwindgruben höher liegen als die Häuser,
so dass der Unrat in die Häuser völlig hinübergespült wird.“ In einem weiteren Bericht über
die Häuser mit der Adresse Am Feuerbächl in
der Au hieß es: „Neben den Häusern zieht sich
ein Graben hin, worin das Abwasser stehen
bleibt und faule Dünste verbreitet.“ Brannte es
dann in der Nachbarschaft, kam genau diese
Jauche zum Einsatz – daher der Straßenname.
Auf diese Zustände und ihre Verantwortung für
die Cholera wies Pettenkofer auf einer Sitzung
der „Königlichen Kommission für wissenschaftliche Erforschung der indischen Cholera“ am
15. September 1854 – also schon während der
Seuche in München – hin. Man glaubte nämlich, die Krankheit sei eventuell von Seeleuten
aus Asien eingeschleppt worden. Pettenkofer ist
es zu verdanken, dass sich seine wissenschaftlich begründeten Erkenntnisse später allgemein
durchsetzten und München eine Kanalisation
erhielt.
Max von Pettenkofer litt im Alter an schweren
Depressionen und erschoss sich am 9. Februar
1901. Sein Institut lag an der Findlingstraße,
benannt nach dem Münchner Waisenhaus,
heute Telekom in der Sonnenstraße 26. Der
Magistrat beschloss bereits am 11. Februar
1901, seine Verdienst zu würdigen und die
Findlingstraße in Pettenkoferstraße umzubenennen.
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TAXIKURIER
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 36
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Kienzle Argo – Infos zur Taxi-Messe
Versicherungsbüro Crasselt mit neuem Internet-Auftritt
Die Produkte der Kienzle Argo Taxi GmbH sind in vielen Ländern
der Welt über Jahrzehnte täglich im Einsatz. „Ein Schwerpunkt
der diesjährigen Präsentation auf der ETM wird das seit Mitte
2005 auf dem deutschen Markt erhältliche Kienzle Druckerterminal 1157-03 mit Datenübertragung sein. Der Taxiunternehmer
benötigt für die Datenübertragung keunen neuen Taxameter.
Er verwendet seinen vorhandenen Kienzle Taxameter 1145 in
der Version 3.2 oder den Kienzle Taxameter 1150 in Verbindung
mit dem Druckerterminal 1157 einfach weiter und kann so alle
Vorteile in Anspruch nehmen.“
Ab sofort sind alle Infos zu Versicherungen aller Art unter
www.vb-crasselt.de online für alle Taxler abrufbar.
1. Er wird bei der gesetzlichen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht für das Finanzamt unterstützt (Aufbewahren der Kopien
ausgestellter Quittungen und der Schichtbelege).
2. Kleinstbetrag- und Normalrechnung werden von dem Druckerterminal automatisch in der richtigen Form erzeugt.
3. Er spart Zeit, indem er die Schichtbelege nicht mühsam nacherfassen muss, sondern gleich die Daten in den PC einliest (hierfür
stehen Programme ausgewählter Softwarehäuser bereit).
„Wir sind im Ausland gut aufgestellt“ berichtet Barbara
Bleckmann, verantwortlich für Vertrieb und Export. „In vielen
Ländern der arabischen Welt, den europäischen Ländern aber auch
in den USA kommen Taxameter, Druckerterminals und Dachzeichen von Kienzle zum Einsatz. Seit der Markteinführung wurden
über 3.500 Kienzle Druckerterminal 1157 ins Ausland geliefert
und die Nahfrage steigt stetig.“
Seit Jahresbeginn ist REPPID, ein Funkkommunikationsmodul, das
den Unfalldatenspeicher (UDS) im Fahrzeug über eine Luftschnittstelle mit der Zentrale verbindet, bei ausgewählten Kunden erfolgreich im Test. „REPPID ist ein eigens für UDS entwickeltes Zusatzodul, das den häufig geäußerten Wunsch erfüllt, die UDS-Daten
zentralisiert und losgelöst von Werkstattaufenthalten auslesen zu
können – Ausfallzeiten werden damit reduziert. REPPID bietet die
Möglichkeit, Zusatzdaten, z.B. Ortungsdaten, Fahrer-Identifikation
und weitere Statusdaten) zu erfassen und diese unabhängig von
UDS-Daten zu übermitteln und somit sogar Tracking und Tracing
für das Fuhrparkmanagement darzustellen. Es können sofortige
Notfallmeldungen oder ggf. der Betriebszustand (Besetzt/Unbesetzt) auf dem Office-öBildschirm abgebildet werden.“
Für die Europäische Taximesse 2006 hat sich das Unternehmen
vorgenommen, vorhandene Kontakte zu in- und ausländischen
Partnern zu vertiefen und neue Partner, vor allem auch aus dem
Ausland, für den Vertrieb und die technische Betreuung der
Kienzle-Produkte zu gewinnen.
Thailändisches Geld identisch mit 2-Euro-Münze
Unter Europas Automatenaufstellern ist Unruhe ausgebrochen.
Die Geräte nehmen thailändisches Geld an.
Statt der 2-Euro-Münze schlucken die Automaten auch die
10-Baht-Münze im Wert von nur rund 0,25 Euro. Die Holländer,
die prompt Alarm beim Finanzministerium in Den Haag schlugen,
waren als Erste auf die Verwechslungsgefahr gestoßen: „Ich bin
sehr erschrocken, als ich das gehört habe“, sagt Aad Kobus, der
Vorsitzende der Vereiniging Automatenexploitanten Nederland.
Angesichts der vielen Thailand-Touristen – fast zwei Millionen
Europäer pro Jahr – stehen auch die deutschen Automatenaufsteller vor einer „schwierigen Situation“, bemerkte Peter Lind,
Hauptgeschäftsführer des deutschen Branchenverbands.
Das 10-Baht-Stück ist der 2-Euro-Münze bei Durchmesser,
Gewicht und Legierung so ähnlich, dass die Münzprüfgeräte den
Unterschied kaum erkennen können – werden sie zu scharf eingestellt, akzeptieren die Automaten auch viele 2-Euro-Münzen
nicht. Lind: „Das Problem ist da. Es wird daran gearbeitet.“ (TD)
2 x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen
Die Kaktusblüte
Am Ende blüht ein Kaktus … Der Zahnarzt Julien Desforges hat
alles, was ein Männerherz begehrt – Erfolg im Beruf und eine
hübsche junge Freundin. Doch das genügt ihm nicht. Um neben
seiner Toni noch andere Frauen treffen zu können, behauptet er
ihr gegenüber, verheiratet zu sein. Die angebliche Ehefrau dient
von nun an immer dann als Ausrede, wenn er Rendevouz mit anderen Liebschaften hat. Doch als sich die unglückliche Antonie eines Abends, an dem Julien sie mal wieder allein gelassen hat, das
Leben nehmen will und nur durch Zufall von einem Nachbarn gerettet wird, siegt bei dem Arzt das schlechte Gewissen. Er möchte
endlich ehrlich werden und und Toni heiraten.
Ein Happy-End ist allerdings vorläufig nicht in Sicht, denn Toni
stellt plötzlich die Bedingung, erst die angebliche Ehefrau kennen
zu lernen, um sicher zu sein, dass die Ehe der beiden tatsächlich
am Ende ist. Juliens Sprechstundenhilfe Stephanie muss spontan
in die Rolle der Ehefrau schlüpfen, um ihrem Chef aus der Patsche
zu helfen – und reitet ihn dabei nur noch tiefer hinein in ein Netz
von Lügen und Ausreden …
Laufzeit: 15. November 2006 – 13. Januar 2007.
AUDI tut gutes
Logisch ist Audi auf der Taximesse in Köln dominant präsent.
Die ausgestellten Fahrzeuge werden auch als Modell-Autos angeboten. Diese werden aber nicht als giveaways verschenkt, sondern
für jeweils 10 Euro verkauft. Der Verkaufserlös geht dann an die
Taxistiftung.
36
TAXIKURIER
Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon (089) 46 50 21
sagen, womit die Hauptdarstellerin ihre Heimatgefühle zuerst
befriedigt, erhalten je zwei Karten für die Vorstellung am
17. November 2006.
Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 37
Promi-Talk
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi.
Susanne Uhlen
Wie die meisten Schauspieler ist Susanne Uhlen eine Taxivielfahrerin. Zur Zeit lebt sie in Köln, hat aber 20 Jahre
in München gelebt. So freut sie sich immer, wenn sie ein paar Mal im Jahr nach München in ihre alte Heimat
kommt. So auch jetzt, wo sie in der Komödie im Bayerischen Hof vom 15. November bis 13. Januar in
„Die Kaktusblüte“ die Hauptrolle spielt. Und sie freut sich auch auf die Taxler, „ganz besonders auf die urbayerischen“. Denn sie liebt unsere bayerische Mundart und, obwohl nicht dialektbegabt, versucht sie dann, ihre
20-jährige München-Erfahrung einzusetzen und mitzuratschen. Ihre erste Aufgabe an den Taxler bei ihrer jeweiligen München-Ankunft ist übrigens, den nächsten Vinzenz Murr anzusteuern, da sie das Heimatgefühl sofort
mit einer Leberkäs-Semmel befriedigen will. (PR)
Taxameter des Monats
Wiesn-Bilanz
PRIVILEG – Dass oberhalb der Bavaria sich nur noch Taxis und Busse bewegen durften, war eine segensreiche Einrichtung.
Das hat einem im Stauraum rund um die Wiesn ein wenig Luft verschafft, die einem an der Kreuzung Schwanthaler-/Martin-GreiffStraße allerdings gleich wieder genommen wurde. Wenn sich jetzt die Polizei am Alten Messeplatz das nächste Mal auch noch so
aufstellt, dass sie den Verkehr nach Möglichkeit nicht behindert, dann wird’s fast perfekt.
KOLLEGEN – Entgegen sämtlichen apokalyptischen Prognosen hatte es den Anschein, als sei in diesem Jahr die Disziplinlosigkeit
untereinander nicht ganz so ausufernd gewesen wie manches Jahr zuvor. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wer anderer
Meinung ist, darf diese gerne dem TAXIKURIER mitteilen. Sie wird auch veröffentlicht.
BRAUSEBAD – Wahrscheinlich gibt es für diesen Stand keine Patentlösung. Die Anfahrt ist nicht ideal, weil es sich schnell nach
hinten staut und die Abfahrt ist schlicht eine Katastrophe, zumindest in diesem Jahr wegen der Abbiegesituation an der Schwanthalerstraße. Vielleicht ist die Abfahrt vorbei am Haupteingang doch die bessere Lösung. Denn Menschenmassen stehen hier überall herum.
FEHLKONSTRUKTION – Wenn an Münchens Straßen baumäßig herumgefummelt wird, kommt für die Autofahrer nix wirklich vernünftiges dabei heraus. Dafür sorgen schon die Grünen. Jahrelang konnten wir uns oberhalb des Käferzeltes an der Bavaria entlang des
Gehsteiges so aufstellen, dass die Fahrgäste problemlos ins Taxi steigen konnten. Das muss aber einem Ahnungslosen im Straßenverkehrsamt bzw. Baureferat missfallen haben. Womit lässt sich der Verkehr am besten behindern? Mit einem Grünstreifen natürlich. Das
hat jetzt zwei schöne Nebenwirkungen: Erstens gibt es keinen Platz mehr um die Fahrgäste bequem aussteigen zu lassen. Und zweitens
rumpelt jetzt die Kundschaft mit schmutzigen Schuhen über den „Lehm“-Streifen ins Taxi. Tolle Idee, Herr Straßenplaner! Glauben Sie
wirklich, die stellen sich alle an und warten bis wir nachgerückt sind? Dürfen wir Ihnen die Reinigungskosten für die Taxis schicken?
ABZOCKE – Was ist bloß mit unserer Polizei los? Da wundern sie sich immer, dass sie keiner liebt, aber an ihrem negativen Image
basteln sie ganz von selbst. Oder wie soll man es verstehen, wenn Fahrgäste, die vernünftigerweise für den Wiesnbesuch mit dem Taxi
unterwegs sind, gezielt abkassiert werden, weil sie auf dem Rücksitz nicht angeschnallt sind. Besonders ausländischen Gästen gegenüber, denen diese Anordnung völlig fremd ist, ist das ein Paradebeispiel von Münchner Gastfreundschaft. Ganz nach dem Motto
„Zu Gast bei Freunden“. Wahrlich kein Ruhmesblatt für Münchens Ordnungshüter. Die hier eingenommenen Gelder sollten sie am
besten für Seminare für „imagebildende Maßnahmen“ verwenden! (PG)
TAXIKURIER
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Taxi_11-06
17.10.2006
19:42 Uhr
Seite 38
Mein bestes Stück
Der amerikanische Kampfwagen
Wie ein Taxi auszusehen hat, regelt eindeutig die BOKraft. Logisch sind vier Räder, mindestens zwei Türen auf der
rechten Seite, dann noch die Farbe und die üblichen Standards wie Ordnungs-Nummer etc. Ergo sehen sich 90 Prozent
aller Taxi sehr ähnlich. Aber es gibt immer wieder Unternehmer, die sich der Gleichmacherei widersetzen und mit ein
bißchen Individualität ihren Arbeitsplatz gestalten. In loser Folge stellt der TAXIKURIER ein paar Hellelfenbein-Exoten
und ihre Fahrer vor.
Wer von der Norm beim Taxikauf –
und die heisst in aller Regel in den
meisten Fällen immer noch Daimler –
abweicht, verlässt meist die rationale
Schiene und begibt sich auf eine
emotionale Ebene. Und so ist es auch
bei Waldemar Schulz. Der 48-jährige
hat sich für einen Chrysler 300 C
Diesel entschieden. 3 Liter Hubraum,
ca. 200 PS, Automatik, 12 l/100 km,
gekauft bei Car 2000 am Frankfurter
Ring, die für die Taxler immer ein
offenes Ohr haben. Auch wenn jetzt
viele sagen, dass es ja doch irgendwie
ein Mercedes sei, ist das natürlich
richtig und auch wieder nicht. Die
Technik ist zwar größtenteils von
Mercedes, das Fahrgefühl und der
Fahrspaß sind aber anders. „Für
mich“, so Waldemar Schulz, der stolze
Besitzer, „war die neue E-Klasse einfach zu klein. Ich wollte nicht acht
Stunden auf engem Raum sitzen. Und
mein Chrysler 300 C macht mir einfach Spaß. Das ist vielleicht bei jedem
wann ich will und wohin ich will. Ich
bin süchtig nach der Freiheit in diesem Beruf. Da beengen einen Festkunden nur. Am Standplatz allerdings
entscheiden sich viele Fahrgäste für
mein Auto. Schon in der ersten Woche
„Unser Beruf macht süchtig nach Freiheit“
nagelneuem Auto so, aber ich empfinde es eben ganz besonders.“ Waldemar Schulz fährt mit seinem amerikanischen Kampfwagen übrigens nur
Taxi, „in den Urlaub fahren wir noch
mit unserem Fiat Punto.“ Stammkundschaft hat er wegen des neuen
Autos noch keine und er legt auch
keinen größeren Wert darauf. „Ich
liebe es, klassisch Taxi zu fahren, d.h.
habe ich 100 Visitenkarten verteilt.
Die Leute rufen wahrscheinlich nie
an, aber man sieht daran, welches
Interesse für das Auto besteht.“
Waldemar Schulz ist seit 1991 Einzelunternehmer und schon immer
Alleinfahrer und das soll auch so
bleiben. An fremden Fahrern hat er
bei dem Auto verständlicherweise
kein Interesse. Er will mit dem Ge-
Der „NEUE“ TE-Allseason
verfügbar in den Größen:
195/65 R15 91H
205/65 R15 99H
205/60 R16 92H
205/55 R16 91H
215/55 R16 97H
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Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH, Sankt-Johann-Str. 23-25
80999 München, Tel. 0 89/5 02 05 71
Mo. 08:30 – 12:00 12:30 – 17:00 Uhr
Sa. 08:30 – 13:00 Uhr
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fährt auch nicht reich werden, sondern es nur bequemer haben. Und der
Neid der Kollegen? „Es gibt immer ein
paar, die neidisch sind, egal womit
man unterwegs ist. Aber viele Kollegen finden das Auto auch toll und
sind einfach nur neugierig.“ Was
noch verbessert werden könnte?
„Bis 50.000 Kilometer sind sämtliche
Inspektionskosten kostenlos, was ich
aber ein bisschen wenig finde. Das
sollte m. E. solange sein, wie die
Garantie, nämlich zwei Jahre.“ Über
Funk kann man Waldemar und sein
Taxi mit der Konzessionsnummer
2666 nicht bestellen. Er hat nämlich
keinen. „Vielleicht jetzt beim Datenfunk“, überlegt er. Vielleicht aber
auch nicht. Denn: „Ich bin ja auch
nicht mehr der Fleißigste.“ (PG, PR)
Waldemar Schulz mit seinem Pracht-Taxi
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Die guten Geister der Genossenschaft
Der Allrounder
Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird
das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid.
Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um
alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten.
Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige
vorstellen. In dieser Ausgabe: Thomas Kroker
Resolut in der Ansprache, keine
Mätzchen, keine Ausflüchte – das hat
Thomas Kroker schon immer ausgezeichnet. Seit er der Mann für
natürlich auch noch. Ein echter
Allrounder also. Und bei letzterem
hackt er auch gleich ein. „Da sich die
Sprachproblematik immer mehr zu
gemacht wird und bei uns angeblich
nicht möglich sein soll. Erst muss der
Kunde zufriedengestellt werden und
nicht der Fahrer.“
Thomas Krokers zweites großes Aufgabengebiet ist die Kundenbetreuung.
Da gilt es natürlich erstmal Defizite
aus der Vergangenheit aufzuarbeiten,
aber auch das Neugeschäft ankurbeln. „Bei beiden, bei den Defiziten
wie beim Neugeschäft, sind wir jetzt
„Das gute Personal darf nicht weniger werden“
Sonderaufgaben in der Genossenschaft ist, hat er noch einen Zahn zugelegt. Er ist Kundenberater, kümmert sich um Akquise, koordiniert die
Busreisen, gehört zum Stadiondienst
und macht Vorschläge für bessere
Taxi– Standplätze und funken tut er
AUSBILDUNG IM
NOVEMBER 2006
einem großen Problem entwickelt,
muss endlich eine mündliche Prüfung
bei der Ortskundeprüfung her. Da
müssen praktische Sachen geprüft
werden, Umgang mit Kunden und
Ortskenntnis ohne Navi. Ich weiß
nicht, warum so etwas in Hamburg
auf einem guten Weg. Jedes neue
Hotel, das in diesem Jahr aufgemacht
hat, bestellt bei uns und nicht beim
Mitbewerber. Dafür braucht man natürlich genügend Hintergrundinformationen und gute Kontakte und die
Augen muss man auch aufhalten.
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. November 2006
Anmeldung im 1. Stock
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70
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14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 8/2006: 14.11.–12.12.2006
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
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TAXIKURIER
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Dann muss man auch nachschauen,
wo Bestellungen massiv zurückgegangen sind und warum. Dass wir
besser sind als der Mitbewerber
wissen wir – und die wissen das
natürlich auch – aber es muss noch
schneller umgesetzt werden. Mir
dauert das alles noch zu lange, aber
vielleicht bin ich auch zu ungeduldig.“ Und dabei hat er Recht. Stillstand bedeutet Rückschritt und das
kann sich heute niemand mehr erlauben. „Für die Kundenakquise müssten
wir noch mehr manpower abstellen,
denn in unserem Vermittlungspotential ist noch jede Menge Luft nach
oben.“ Dass auch mal unpopuläre
Entscheidungen getroffen werden
müssen, ist dabei durchaus in seinem
Sinne. „Mit der Weicheiertour gewinnt man auf Dauer nichts und
außerdem müssen wir aufpassen,
dass unser gutes Personal nicht weniger wird.“
Man darf auch nicht an alten Standplatzideologien festhalten. „Die
Hausmeistermentalität ist Nostalgie,
hat aber mit den heutigen Anforderungen nichts mehr zu tun. Die TaxiStandplätze müssen den Anforderungen entsprechen und können nicht
durch verkrustete Strukturen blockiert
werden. Wenn es die Umstände verlangen, müssen sie halt häufiger
verlegt werden. Auch dafür bräuchte
es eine Kommission, die sich ausschließlich mit diesen Bedürfnissen
beschäftigt. Denn es gibt immer nur
ein Ziel: Das Taxi muss schnell zum
Kunden. Alles andere interessiert
nicht.“ (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Kroker
Vorname: Thomas
Alter: 37
Sternzeichen: Zwilling
Familienstand: ledig
Geburtsort: Chiemgau
Wohnortviertel: Laim
Hobbies: Gutes Essen,
Golf spielen, Fischen
Musik: Cabaret und Comedy
Urlaub: Türkei, Belek
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Titelthema
Funkunterricht ist keine Strafe!
Damit mehr als 2.800 Funktaxis einwandfrei funktionieren und dem Auftragsvolumen
gerecht werden, braucht man drei Dinge: Disziplin, Disziplin, Disziplin. Dazu gesellen sich
die Kenntnis der Funkvorschriften und ein gerüttelt Maß an Fairness. Und wo kriegt
man das alles angenehm portioniert verabreicht? Im Funkunterricht. Der TAXIKURIER hat
ihn besucht und dabei überraschende Kenntnisse erworben.
Wenn dem Funker nach chaotischen Zwischenrufen, fehlerhaften Wiederholungen oder total unverständlichem Kauderwelsch auch mal der Geduldsfaden reisst und er den nächsten Unbelehrbaren zum Funkunterricht
schickt, glauben 90 Prozent der mithörenden Kollegen, endlich wird einer
bestraft! Und hier fängt schon der erste Fehler an: Funkunterricht ist mitnichten eine Strafe. Ganz im Gegenteil. Wer dahin geschickt wird, stellt
erfreulicherweise fest, dass hier keine trockenen Regeln heruntergebetet
werden, sondern allgemeines Taxiwissen vermittelt wird, ständig auf dem
neuesten Stand, das jeder parat haben sollte.
Und deshalb ist es auch besonders erfreulich, dass an diesen SeptemberTerminen fast ausschließlich Anfänger teilnehmen, die mit Interesse den
Ausführungen des Kursleiters folgen. Mit 15 Mann und einer Frau ist die
Beteiligung durchaus ausbaufähig. Aber an Spitzenterminen waren auch
schon 35 Lernwillige beteiligt. Warum nur Freiwillige und keine Zwangs-
rekrutierten anwesend waren ist auch Beweis des Fingerspitzengefühls der Funker: Ihre Peiniger dürfen erst das Wiesngeschäft noch
mitnehmen. Im Kurs geht es erstmal mit den Grundregeln der
Psychologie los, gemünzt auf das Taxigeschäft. Wie man sich am
Standplatz verhalten sollte („niemals als erster Zeitung lesen“), dass
das A & O Freundlichkeit ist und dass es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, sich niemals vor Kunden mit Kollegen zu
streiten. Schlimm genug, dass man darauf erst aufmerksam gemacht
werden muss. Dass Taxifahren der tollste Job der Welt ist, wissen
wir, die wir ihn gerne machen, schon längst. Hier bekommt man dieses positive Gefühl auch noch vermittelt. Dabei müsste einem doch
angst und bange werden, wenn man erfährt, dass noch 21.000 andere Kollegen in dieser Stadt ums tägliche Einkommen kämpfen. Aber
davon fahren sowieso einige höchst selten, z.B. zur Wiesn, worauf
der Optimismus wieder die Oberhand gewinnt.
Der Seminarteilnehmer erfährt auch technische Details wie das
Semi-Duplex-Verfahren auf Kanal 2, er staunt darüber, dass in Spitzenzeiten pro Schicht 3.000 Aufträge vermittelt werden und kann
sich ausrechnen, wieviel Zeit für einen korrekt vermittelten Auftrag
bleibt. Dabei machen die Funkaufträge lediglich 15–20 Prozent des
Geschäftsvolumens aus. Und das, so wird es einem hier vor Augen
gehalten ist schon ganz schön mächtig.
Der Funkunterricht sollte
längst Pflicht für alle sein
HOTLINE'(/',B8K@'' '(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\
B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY?
)FJOSJDI)FSU[4USB‡F]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO
"MCPJOTUSB‡F]#FSMJO
*12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG
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TAXIKURIER
Die Kursteilnehmer erfahren neben den üblichen Funkgepflogenheiten auch, wie wichtig gerade die Standplatztelefone sind, dass die
von vielen geschmähten Kurzfahrten das eigentliche Geschäft sind
(logisch, für jeden, der mitdenkt), wie man sich vor Trickbetrügern
schützt, wie Fahrtaufträge per Rechnung behandelt werden, wie man
MVG-Aufträge korrekt ausführt und welch wirtschaftliches Potenzial
dahintersteckt. Man bekommt Tipps, wie man sich, – aufgepasst:
legal! – den einen oder anderen Vorteil verschaffen kann, das Ganze
gewürzt mit humorvollen Anekdoten.
Auch wenn der Beruf des Taxlers hier vielleicht ein wenig glorifiziert
dargestellt wird, ist die ganze Veranstaltung ein absoluter Gewinn.
Selbst der Autor, der schon über 30 Jahre Taxi fährt, hat Sachen
erfahren, von denen er noch nie etwas gehört hat. Dieser Funkkurs
sollte eigentlich ins Pflichtprogramm für das Erlangen des P-Scheins
aufgenommen und alle fünf Jahre aufgefrischt werden. Schließlich
ist es in sämtlichen Branchen üblich, dass Weiterbildungsseminare
veranstaltet werden, die die Mitarbeiter zu besuchen haben. Warum
glaubt eigentlich immer nur der Taxifahrer, dass er unfehlbar ist und
bereits alles weiß? Auf den Funkkanälen hört man allerdings das
genaue Gegenteil, die grausame Realität. Wenn von den Stümpern
nur 50 Prozent den Funkunterricht besuchen würden, wäre das
schon eine deutliche Verbesserung.
Also: Wer Interesse an seinem Beruf hat, sollte einfach mal vorbeischauen. Die investierte Zeit lohnt sich allemal und der Kurs ist auch
noch kostenlos. Wo gibt es sowas sonst noch? (PG)
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Impressum
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Rainer Blum (RB), Tony Doll (TD), Peter Gabler (PG),
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK),
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL),
Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS),
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW),
Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, 81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Vorschau Ausgabe Dezember 2006
Liebe Münchnerinnen und Münchner,
„vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon, der in München
wohnt“. Ob Eugen Roth dabei an die Taxler gedacht hat, glaube ich nicht.
Trotzdem kann man seinen Sinnspruch gut auf unser Gewerbe projezieren.
Wer möchte mit Berlin oder anderen Großstädten tauschen, wo z. B. die
öffentlichen Verkehrsmittel durchgehend fahren. Einen Vorgeschmack
erhielten wir am Papst-Wochenende. Nicht die Pilger bevölkerten die
U- und S-Bahnen, nein die Nachtbummler nahmen dankend das NachtAngebot an und ließen die Taxis links liegen. Es ist beileibe nicht so, dass
die Nachtmenschen übers Jahr Taxi fahren, weil wir so nett und hilfsbereit
sind, sondern weil sie sonst per pedes den Heimweg antreten müssten. Bis
Jahresende gilt es, die 16 %-Mehrwertsteuer-Einkäufer heimzufahren und
ihnen jetzt schon zu sagen, dass im neuen Jahr die Mehrwertsteuer bei den
Taxen nicht erhöht wird und damit die Preise stabil bleiben.
Ein gutes Geschäft wünscht
Paul Rusch, Objektleiter
Foto: www.atelier-tacke.de
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Der nächste TAXIKURIER erscheint
am 24. November mit wie immer
hochinteressanten Themen:
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird.
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen.
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
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besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
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… Wo ist die nächste Nacht-Apotheke?
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Taxis kommen wie gerufen.
Und von uns.
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orientiert, freundlich und zuverläs-
kommen wir Ihnen gern entgegen:
stellungen entspricht. So kommen
sig. Das verstehen wir unter Service
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