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Fokus Wissenschaft Blickpunkt Lehre Alumni: Wer, was, wo? Career

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AlumNews 9
Februar 2006
Der Newsletter für Alumni der Universität Kassel
► Fokus Wissenschaft ► Blickpunkt
► Alumni: Wer, was, wo? ► Career
Lehre
Editorial
Sehr geehrte Alumni, liebe Freunde der Universität Kassel,
die erfreuliche Nachricht gleich zu Beginn: Im
vergangenen November
trug sich der 1.000ste
Teilnehmer in die AlumniDatenbank ein. Präsident
Postlep und Oberbürgermeister Hilgen begrüßten
Dipl.-Ing. Martin Weidauer
in AlumniK - dem Alumni-Netz der UNIK.
Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe von
AlumNews.
Wir präsentieren Ihnen die 9. Ausgabe in
einem neuen Layout und einer Mischung von
Nachrichten aus der Hochschule sowie eigenen
Beiträgen aus AlumniK.
Wir hoffen, dass Ihnen die veränderte Gestaltung von AlumNews gefällt und die ausgewählten Informationen Ihr Interesse finden. Über
Feedback von Ihnen freuen wir uns immer.
Mit den besten Grüßen
Ihre
Dr. Anne Sachs
Leiterin des Alumni & Career Service
Inhaltsverzeichnis
2
10
Editorial
Impressum
Fokus Wissenschaft
3
3
3
Manipulation des Lichts
Vom Plattenbau zum Niedrig-Energiehaus
Ultrahochfest: Beton für Brückenbau
Blickpunkt Lehre
4
4
4
5
Mehr Studienanfänger im Wintersemester 2005/2006
Masterstudiengang für Pflege- und Gesundheitsberufe
Lehr- und Lernplattform
Neue ProfessorInnen
Alumni: Wer, was, wo?
6
6
7
8
8
1000ster Teilnehmer bei AlumniK
Berufliche Perspektiven im Agrarsektor
Treffen der Wirtschaftsanglistinnen und -romanistinnen
Alumni-Porträt: Supervision
Bundesverdienstkreuz für Künstler Gunter Demnig
Career
8
9
UNIK Inkubator
Aktuelle Workshops
3
Fokus Wissenschaft
Manipulation des Lichts
Kasseler Wissenschaftler manipulieren das Spektrum des Lichts. Neue Perspektiven für die
Lichtmikroskopie
► Weißes Licht ist ein Gemisch aus den Farben des Regenbogens und es ist nicht schwer,
eine Farbe aus diesem Gemisch zu entfernen.
Prof. Dr. Thomas Baumert und seinen Mitarbeitern im Fachbereich Naturwissenschaften
ist es nun jedoch gelungen, ein solches „Loch“
im Spektrum des Lichts wieder aufzufüllen.
Das „Auffüllen“ und „Überfüllen“ eines „spektralen Lochs“ kann nach Ansicht der Forscher
durchaus von praktischem Nutzen sein. Die gezielte Manipulation des Lichts kann z.B. in der
Mikroskopie genutzt werden, um besonders tief
in biologisches Gewebe zu schauen.
► Experte zum Thema
► zum Inhaltsverzeichnis
Vom Plattenbau zum Niedrig-Energiehaus
Neues Renovierungsmodell wandelt Plattenbauten in Super-Niedrigenergiehäuser um
► Wissenschaftler des Wissenschaftlichen Zentrums für Umweltsystemforschung (WZ III) haben ein Renovierungsmodell entwickelt, mit
dem höchst energieineffiziente Häuser der Plattenbauweise zu SuperNiedrigenergiehäusern umgebaut werden können.
► Projekt Solanova
► zum Inhaltsverzeichnis
Ultrahochfester Beton für Brückenneubau
Ultrahochfester Beton wird erstmals in Deutschland beim Brückenneubau eingesetzt
► Die Gärtnerplatzbrücke über die Fulda in Kassel wird
jetzt durch eine neue
Brücke aus ultrahochfestem Beton
ersetzt. Das im Fachgebiet Werkstoffe des Bauwesens maßgeblich
mitentwickelte, weltweit neue Baumaterial wird
erstmals in Deutschland bei einem Brückenneu-
bau eingesetzt. Ultrahochfester Beton ist etwa
zehnmal so fest wie herkömmlicher Beton und
erreicht damit die Festigkeit von Stahl. Er ist dabei aber wesentlich leichter und kostengünstiger.
Mit dem von Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt und
seinen Mitarbeitern entwickelten Material kann
so filigran wie in jedem Stahlbau gearbeitet werden.
► Experte zum Thema
3
► zum Inhaltsverzeichnis
4
Blickpunkt Lehre
Mehr Studienanfänger im Wintersemester 2005/2006
► Die Zahl der Studierenden liegt mit 17075
Studentinnen und Studenten im Wintersemester 2005/ 2006 um knapp fünf Prozent höher als
vor einem Jahr. Insbesondere die hohe Zahl von
► zum Inhaltsverzeichnis
Studienanfängern ist Ursache für diese erfreuliche Entwicklung. So erlebte z.B. der Fachbereich
Gesellschaftswissenschaften einen unerwartet
hohen Anstieg an Neuimmatrikulationen. Statt
der erwarteten 90 schrieben sich allein hier über
200 Studierende in die neuen Bachelorstudiengänge Politikwissenschaft und Soziologie ein.
Die Umstellung von Studienangeboten auf die
Bachelor- und Mastersstruktur ist auch in anderen Bereichen der Hochschule weiter geführt
worden. Im Jahr 2006 wird an der Universität
Kassel etwa die Hälfte der 75 Studiengänge auf
die neue Studienstruktur umgestellt sein.
Masterstudiengang für Pflege- und Gesundheitsberufe
► Lehrkräfte für Gesundheitsberufe benötigen
zukünftig einen Hochschulabschluss als Voraussetzung für den Unterricht an Fachschulen
des Gesundheitswesens.
► dieterich-schoepf@uni-kassel.de ► zum Inhaltsverzeichnis
Diesen neuen, gestiegenen Qualifikationsanforderungen trägt der seit Wintersemester
2005/ 2006 an der Universität Kassel laufende
Masterstudiengang „Pädagogik für Pflege- und
Gesundheitsberufe“ Rechnung.
Der konsekutive Masterstudiengang wird in
Kooperation mit der Fachhochschule Fulda
angeboten. Die Pflege- und Gesundheitswissenschaften lehrt die FH Fulda, während die
Fachdidaktik und die Berufspädagogik an der
Universität Kassel (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Institut für Berufsbildung) angesiedelt sind.
Die Einschreibung zum WS 2006/ 2007 erfolgt
an der Universität Kassel.
Lehr- und Lernplattform
eduCampus im Einsatz
► Die neue Lehr-Lern-Plattform eduCampus ist
seit dem Wintersemester 2005/ 2006 über die
Internetseiten der UNIK nutzbar. Sie ist eine
Weiterentwicklung der bisherigen Angebote zur
Unterstützung der Lehre und ermöglicht z. B.
den Zugriff auf die Inhalte von Lehrveranstaltungen.
Für die derzeit 15 aktuellen Projekte haben sich
bereits 1400 Studierende als Nutzer eingetragen. Auch die neuen Professorinnen und Professoren sind stark an dem modernen Medium
interessiert.
Studierende haben so die Möglichkeit, unabhängig von Ort und Zeit u.a. auf Materialien der
Lehrveranstaltung zurückzugreifen, Aufgaben
zu bearbeiten und sich über Chats mit KommilitonInnen auszutauschen.
Als Ziel nennt Joachim Haydecker, der im
Hochschulrechenzentrum für Multimedia und
e-Learning zuständig ist, 15 bis 20 Prozent aller
Lehrenden eines Semesters für das Angebot
eduCampus zu gewinnen.
► mehr...
4
► zum Inhaltsverzeichnis
haydecker@hrz.uni-kassel.de
Neue ProfessorInnen
5
► zum Inhaltsverzeichnis
Neu berufen an die Universität Kassel
► Johann Peter Reithmeier vertritt seit Mai
2005 (Nachfolge von Prof. Dr. R. Kassing) das
Fachgebiet Technische Physik im Fachbereich
Naturwissenschaften.
Das Fachgebiet arbeitet an der Entwicklung
nanostrukturierter optoelektronischer Materialien, der Weiter- und Neuentwicklung von lateralen Nanostrukturierungsverfahren und dem
Einsatz von Nanostrukturierungsverfahren in
elektronischen bzw. photonischen Bauelementen.
Prof. Dr. Johann Peter Reithmeier arbeitete
nach seinem Physik-Studium und der Promotion an der TU München als Hochschullehrer an
der Universität Würzburg.
►Hanna-Elisabeth Gabriel ist seit Oktober
2005 Hochschullehrerin für Künstlerische Praxis in der Kunsthochschule. Zu ihren Aufgaben
zählt es, die Studierenden im Basisstudium mit
der Komplexität künstlerischer Prozesse und
Fragestellungen vertraut zu machen.
Prof. Dr. Hanna-Elisabeth Gabriel studierte an
der Hochschule für Bildende Künste Dresden
und arbeitete danach als freie Künstlerin u.a. in
den USA und Großbritannien.
Vor ihrer Berufung nach Kassel war sie als
Hochschullehrerin an der HBK Braunschweig
im Fach Performance tätig. Daneben organisierte sie zahlreiche Ausstellungen u.a. in Berlin und Chicago.
►Stephan Theobald hat seit Oktober 2005 die Professur für Wasserbau und
Wasserwirtschaft im Fachbereich Bauingenieurwesen in Nachfolge von Prof. Dr.
Frank Tönsmann inne.
Die Lehre im Fachgebiet umfasst neben den Fächern Wasserbau, Wasserwirtschaft, Wasserbauwerke und Energiewasserbau auch Angebote zur Gewässerentwicklung und zu Simulationsverfahren im Wasserbau. Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Flussgebietsmanagement und Staustufenketten.
Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald studierte Bauingenieurwesen mit Vertiefungsrichtung Wasserbau an der Universität Karlsruhe. Hier beschäftigte er sich hauptsächlich mit mathematischen Modellen zur Berechnung von instationären Strömungsvorgängen in Flüssen und dem
automatisierten Betrieb von Staustufen. Vor seinem Ruf nach Kassel arbeitete Theobald an der
Bundesanstalt für Wasserbau und am Institut für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik in Karlsruhe.
► Manuel Alejandro Cuadra ist neuer Professor für Architekturgeschichte im Fachbereich
Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung.
Bereits 2003 und 2004 hatte er die Leitung des
Fachgebiets im Rahmen einer Vertretungsprofessur inne.
Neben der deutschen und europäischen Architekturgeschichte
richtet
sich die Lehre im Fachgebiet
auf die außereuropäische
Architekturgeschichte unter
Berücksichtigung nationaler
Differenzen.
► Mit einer neuen Professur für „Landschaftsbau/
Vegetationstechnik“ hat
die UNIK ihr Lehr- und
Forschungsangebot im
Fachbereich Architektur,
Stadt- und Landschaftsplanung jetzt um ein wichtiges
Fachgebiet erweitert.
Die Professur ist eine Stiftung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) in Bad Honnef. Berufen wurde
Prof. Dr. Stefan Körner.
5
6
Alumni: Wer, was, wo?
1.000ster Teilnehmer bei AlumniK
Das Alumni-Netzwerk ‚AlumniK’ wächst: Präsident und Oberbürgermeister begrüßten
den 1.000sten Teilnehmer
► Dipl.-Ing. Martin Weidauer ist 1.000ster Teilnehmer bei
AlumniK – dem Alumni-Netzwerk der Universität Kassel.
Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep und
Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen begrüßten den
Stadtplanungs-Absolventen während einer Feierstunde im
Alumni & Career Service. Zugegen war auch einer der ersten Teilnehmer bei AlumniK: Dr.-Ing. Rolf Woermann, Absolvent des Fachbereichs Elektrotechnik/Informatik und Gründer des Unternehmens „carts Real-Time Solutions GmbH“.
► mehr...
Der 1.000ste AlumniK-Teilnehmer Dipl.-Ing. Martin
Weidauer, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, UNIKPräsident Rolf-Dieter Postlep, Dr.-Ing. Rolf Woermann,
carts GmbH und Dr. Anne Sachs, Alumni & Career
Service (v.r.).
► zum Inhaltsverzeichnis
Berufliche Perspektiven im Agrarsektor
13. Witzenhäuser Konferenz des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften
► Die Chancen der Witzenhäuser Studierenden, einen Arbeitsplatz zu finden, sind gar nicht
so schlecht. So lautet das Fazit der dreitägigen
Konferenz des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften, die im Dialog mit Vertretern aus
Wirtschaft, Politik und Umwelt die Zukunft und
die Perspektiven für Studierende und Berufstätige im Agrarsektor beleuchtete.
„Die Zahl der Arbeitsplätze im Ökobereich hat
sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt
- Tendenz steigend“, erklärte Dr. Alexander
Gerber, Geschäftsführer des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft und legte aus Sicht
des Arbeitgebers dar, welche Anforderungen
Berufsanfänger erfüllen sollten. „Neugierig,
wach sein, Zusammenhänge erkennen lernen
und über den Tellerrand schauen„, lautete dabei
Gerbers Devise.
Eine Befragung der Witzenhäuser Absolventen
ergab, dass über 70 Prozent der Arbeitsuchenden innerhalb von drei Monaten eine Arbeitsstelle fanden, viele von ihnen direkt in der Landwirtschaft oder im Handel. Ein sehr erfreuliches
Ergebnis für die UNIK.
Der Tagungsband zur 13. Witzenhäuser Konferenz befindet sich in Vorbereitung und kann
unter http://www.zukunft-im-agrarsektor.de/
doku/bandbest.htm bestellt werden.
Das Konferenzteam: Die acht Studierenden des Fachbereichs
Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen
Foto: Traeger/ MarktSpiegel
► mehr...
6
► zum Inhaltsverzeichnis
7
Treffen der WirtschaftsanglistInnen und -romanistInnen
Zu ihrem ersten Alumni-Treffen fanden sich jüngst AbsolventInnen der Studiengänge Wirtschaftsanglistik und -romanistik im Alumni & Career Service zusammen
► „Nach fünfzehn Jahren trifft man sich eben gern
mal wieder“, erzählt Anne Habbel, „es gibt viel zu
berichten und es ist sehr spannend, zu erfahren,
was aus den anderen beruflich so geworden ist“.
Sie ist Diplom-Wirtschaftsanglistin und Mitorganisatorin des Alumni-Treffens der DiplomWirtschaftromanistInnen und -anglistInnen, das
jüngst erstmals an der UNIK im Alumni & Career
Service stattfand.
nistik), Dr. Alain Kerdelhué (Französisch), Prof.
Dr. Winfried Nöth (Anglistik) und Prof. Dr. Gerd
Rohmann (Anglistik) gab es bei Sekt, Kaffee und
Kuchen einen regen Austausch über die beruflichen Erfahrungen und Werdegänge der AbsolventInnen.
„Wir wählten dieses Studium, weil wir Spaß an
der Kombination Sprache und Wirtschaft hatten“, so der Tenor der Ehemaligen. „Nach dem
Studienende war der Einstieg ins Berufsleben
die größte Hürde. Hatte man dann erst einmal
den Fuß in der Tür, lief der Rest wie von selbst.“
Die Arbeitsfelder der Diplom-Wirtschaftsanglistinnen und -romanistinnen sind vielseitig. Die
Absolventinnen arbeiten z.B. im Marketing - insbesondere im Event-Marketing - in der Tourismusbranche, bei Versicherungen und Banken
oder in Hochschulen.
„Die Idee zu einem Treffen gab es schon lange“,
sagt Anne Habbel, „nur zur Umsetzung und Organisation fehlte bisher die Zeit“. Die nahm sie
sich dann im Frühjahr 2005 zusammen mit ihren
ehemaligen Kommilitoninnen Angela Beaumont,
Birgit Tafel und Anke Müller. Termine wurden
festgelegt, e-Mail-Adressen recherchiert, Einladungen geschrieben und der Alumni & Career
Service sowie der ehemalige Fachbereich Anglistik/ Romanistik zur weiteren Unterstützung
kontaktiert.
So trafen sich Anfang November über 30 AbsolventInnen und feierten fünfzehn Jahre nach ihrem Studienabschluss ein Wiedersehen an der
UNIK.
► alumni@uni-kassel.de
Sie setzen sich auch gern für den Nachwuchs
aus ihrem ehemaligen Fachbereich Anglistik/
Romanistik ein.
Dies trug bereits erste Früchte: eine Stelle für ein
Praktikum
bei der Siemens AG,
sehr gern für
AbsolventInnen aus
der Kasseler Anglistik/
Romanistik ist jetzt
dank einer
engagierten Die Organisatorinnen des Alumni-Treffens:
Angela Beaumont, Birgit Tafel, Anke Müller und
Alumna und Anne Habbel (v.l.)
SiemensMitarbeiterin im JobPortal zu finden.
► zum Inhaltsverzeichnis
Nach dem Empfang am Fachbereich in der Georg-Forster-Straße und der offiziellen Begrüßung durch Prof. Dr. Manfred Raupach (Roma-
Kerstin Rehwald
7
8
Alumni-Porträt: Supervision
► Das neue Alumni-Porträt stellt Josef Sondermann, Absolvent des Aufbaustudiengangs Supervision, vor. 1991 gründete er HORIZONTE, das Institut für Bildung, Supervision und Systemische Organisationsberatung in
Kassel.
► zum Portrait
► zum Inhaltsverzeichnis
Bundesverdienstkreuz für Künstler Gunter Demnig
Gunter Demnig jetzt für „Stolpersteine“ ausgezeichnet
► Seit mehr als zehn Jahren verlegt der Künstler
Gunter Demnig vor den Häusern von Opfern des
Nationalsozialismus Pflastersteine mit dem Namen und dem Todesdatum der vormaligen Bewohner. Die sogenannten „Stolpersteine“ sollen
Passanten im Vorübergehen auf deren Schicksal
aufmerksam machen.
Für seine Verdienste um das Gedenken an die
Opfer des Nationalsozialismus erhielt Gunter
Demnig das Bundesverdienstkreuz. Die Auszeichnung wurde ihm im Oktober 2005 im Berliner Schloss Charlottenburg durch Bundespräsident Horst Köhler verliehen. Gunter Demnig
studierte von 1974 bis 1977 Freie Kunst an der
Universität Kassel/Kunsthochschule.
► Stolpersteine
► zum Inhaltsverzeichnis
Career
UNIK Inkubator
Anlässlich der Einrichtrung eines neuen UNIK Inkubators für Studierende und AbsolventInnen führte AlumNews ein Interview mit den Koordinatoren Gabriele Hennemuth
und Jörg Froharth.
► AlumNews: Was ist der UNIK Inkubator?
Jörg Froharth: Der neue UNIK Inkubator bietet Gründungsinteressierten an der Universität
Kassel, die Möglichkeit, Büroräume zu nutzen,
um ihre Geschäftsidee auszuarbeiten, erste
Kundenkontakte zu knüpfen und, aufgrund der
räumlichen Nähe, „Gleichgesinnte“ kennen zu
lernen.
dem Campus am Holländischen Platz eingerichtet. In neu sanierten Räumen entstehen dort
Büros für vier bis sechs Gründerteams und ein
Konferenzraum. Die Räume können ab Herbst
2006 bezogen werden.
AlumNews: Wer kann den UNIK Inkubator nutzen?
Jörg Froharth: Zielgruppe sind Studierende,
AbsolventInnen und Wissenschaftliche MitarbeiAlumNews: Und wo werden die Räume des terInnen der Hochschule, die eine GründungsUNIK Inkubators zu finden sein?
idee systematisch verfolgen wollen, auch unabGabriele Hennemuth: Der UNIK Inkubator wird hängig davon, ob sie die Räume des Inkubators
im Dachgeschoss von UniKasselTransfer auf nutzen möchten oder nicht.
8
9
Unternehmen etabliert kann beispielsweise das
Technologie- und Gründerzentrum FiDT in Kassel, an dem ja auch die Universität beteiligt ist,
ein idealer Standort sein. Viele der im FiDT ansässigen Unternehmen sind aus der Universität
heraus entstanden.
Die Projekt-Koordinatoren des neuen
UNIK-Inkubators:
Jörg Froharth und
Gabriele
Hennemuth
AlumNews: Unlängst konnte man im Handelsblatt lesen, dass die UNIK zu den universitären
Gründerschmieden unter den deutschen Hochschulen gehört. In der Tat hat die Hochschule
seit ihrem Bestehen eine ganze Reihe von Unternehmensgründungen aus allen Fachbereichen
hervorgebracht. Jetzt hat sich die Universität zur
Einrichtung eines Inkubators entschieden. Was
sind die Beweggründe/Ziele der UNIK?
AlumNews: Was genau bietet der UNIK Inkubator den Gründungsinteressierten an?
Gabriele Hennemuth: Neben dem Raumangebot unterstützt der UNIK Inkubator die Gründungsteams durch Beratung und Coaching- sowie Mentoringleistungen zu allen relevanten
Fragen des Prozesses - von der Ideenfindung
bis zur Gründung. Dabei stehen mit dem Unternehmer-Rat erfahrene Unternehmer und Gründer aus dem regionalen Kontakt- und Expertennetzwerk als Mentoren zur Verfügung. Beteiligt
sind unter anderem UNIK-Ausgründungen und
weitere Unternehmen aus der Region.
Zudem kann derzeit das Förderinstrument EXIST
SEED des Bundes genutzt werden. Gründer erhalten Personal- und Sachmittel für ein Jahr und
haben in dieser Zeit die Möglichkeit, ihre Gründungsidee genauer zu prüfen und einen Business Plan zu erstellen. Der UNIK Inkubator leistet Hilfe bei der Antragstellung.
► froharth@uni-kassel.de
► zum Inhaltsverzeichnis
Jörg Froharth: In der Tat sind in den letzten
20 bis 25 Jahren etliche Unternehmen aus der
Universität Kassel heraus entstanden, die deutliche Spuren hinsichtlich der Schaffung neuer
Arbeitsplätze, dem innovativen Strukturwandel,
aber auch als identitätsbildender Faktor in der
nordhessischen Region hinterlassen haben. Die
Universität Kassel gehört zu den zehn Tophochschulen Deutschlands in Sachen Gründungslehre und Gründungsförderung. Das ist ein Ergebnis, über das man sich freuen kann, auf dem sich
aber keinesfalls ausgeruht werden darf. Mit der
Einrichtung des UNIK Inkubators wird die Lükke zwischen der Entstehung von Wissen, der
universitären Kultur, dem Ideenreichtum an der
Hochschule und deren Umsetzung in tragfähige
Geschäftskonzepte geschlossen.
AlumNews: Wo liegt der Unterschied zu Technologie- und Gründerzentren?
Jörg Froharth: Bezogen auf den Gründungsprozess ist der UNIK Inkubator den Gründerzentren
vorgelagert. GründerInnen werden im Inkubator
immer nur zeitlich begrenzt verbleiben. Sind die
Aktuelle Workshops
► Bewerbungstraining - Alles anders als alle Anderen
01. März 2006, Alumni & Career Service
► Business-Etikette - Sicheres Auftreten im Berufsleben
08. März 2006, Alumni & Career Service
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Impressum
Herausgeber:
Universität Kassel
UniKasselTransfer
Alumni & Career Service
Gottschalkstraße 22
34109 Kassel
Tel: 0561 - 804 2251
Fax: 0561 - 804 7472
e-Mail: alumni@uni-kassel.de
Redaktion:
Dr. Anne Sachs (v.i.S.d.P.)
Dipl.-Ing. Kerstin Rehwald
Layout:
Johanna Finis
► zum Inhaltsverzeichnis
Hinweis:
Wir haben bei einigen Beiträgen Links zu anderen Seiten im Internet gelegt.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die
Inhalte der externen Links.
Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
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Seele and Geist
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