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Baudurchführung + AVA Vo. 270.103 PRÜFUNGSFRAGEN 2011.12

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Baudurchführung + AVA Vo. 270.103
PRÜFUNGSFRAGEN 2011.12
Baudurchführung + AVA Vo. 270.103
Beschreiben Sie …. / Definieren Sie …. / Was ist / sind ….
1.
1.01
1.02
1.03
1.04
1.05
1.06
1.07
1.08
1.09
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1.11
1.12
4.09
PROJEKTORGANISATION
die Projektbeteiligten eines Planungs- und Bauvorhabens: vom Projektanstoß bis zur Förmlichen Übernahme (ÖN B
2110).
die Projektphasen vom Projektanstoß bis zur Rechtskraft des Baubescheides.
die Projektphasen von der Ausschreibung der Bauleistungen bis zur Auftragserteilung an die Baufirmen.
die Projektphasen von der Auftragserteilung an die Baufirmen bis zur Förmlichen Übernahme.
die Aufgaben der Projektbeteiligten: a) Auftraggeber, b) Architekt, c) Bauführer (lt. BO. f. Wien).
die Teilleistungen der Architektur-Planung gem. den Leistungs- und Honorarordnungen der Architekten und Ingenieure.
die Planungs- / Dienstleistungen gem. der HOAI für Architekten und Ingenieure.
die Vor- / Nachteile für den Bauherrn (AG) bei der Beauftragung a) von Einzelplanern, b) eines Generalplaners.
die Vor- / Nachteile für den AG bei der Beauftragung der Baufirmen: a) Einzelunternehmer, b) TeilGeneralunternehmer (Teil-GU), c) Generalunternehmer (GU), d) Generalübernehmen (Totalunternehmer).
die Projektphasen der Planung und Objekterrichtung.
den Projektablauf für die Architektur-Planung und Objekterrichtung aus Sicht des Auftraggebers: vom Projektanstoß
bis zur Nutzung des Bauwerks.
den Projektablauf für die und Objekterrichtung aus Sicht des Auftraggebers: von der Angebotslegung bis zur Übergabe des Bauwerks an den Bauherrn.
2.
VERGABEVERFAHREN: AUSSCHREIBUNG · ANGEBOT · ZUSCHLAG gem. BVergG 2006
2.01 die drei Stufen des Vergabeverfahrens mit einer Kurzbeschreibung der wesentlichen Inhalte der drei Phasen.
2.02 die wesentlichsten Inhalte der Begriffe: a) „Ausschreibung“, b) „Angebot“, c) „Zuschlag“.
2.03 die Verfahrensgrundsätze gem. BVergG 2006 bzw. ÖN A 2050 für die Vergabe von Bau- und Dienstleistungen.
2.04 die (9) Arten des Vergabeverfahrens gem. BVergG 2006.
2.05 die Bestandteile einer Ausschreibung für die Vergabe von Bauleistungen.
2.06 vorformulierte Vertragsbestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen.
2.07 die Einreichung der Angebote (gem. BVergG 2006 bzw. ÖN A 2050).
2.08 die Öffnung der Angebote (gem. BVergG 2006 bzw. ÖN A 2050).
2.09 den Inhalt einer Niederschrift zur Angebotsöffnung (gem. BVergG 2006 bzw. ÖN A 2050).
2.10 Was ist und wie erfolgt der „Zuschlag“ zu einem Angebot (gem. BVergG 2006 bzw. ÖN A 2050).
Begriffe zum Vergabeverfahren gem. Bundesvergabegesetz (BVergG) 2006:
2.11 die Inhalte des a) Preisangebotsverfahrens, b) Preisaufschlags- und Nachlassverfahrens.
2.12 die Begriffe „Festpreise“ und „Veränderliche Preise“.
2.13 die „Stillhaltefrist“ gem. BVergG. Wie lange dauert sie bei Vergabeverfahren a) im Oberschwellenbereich?, b) im
Unterschwellenbereich?
2.14 die Begriffe a) Alternativangebot, b) Abänderungsangebot,
2.15 die Begriffe zu „Sicherstellungen“: a) Vadium, b) Kaution, c) Deckungsrücklass, d) Haftrücklass.
2.16 die Begriffe a) Bietergemeinschaft, b) Subunternehmer.
3.
3.01
3.02
3.03
3.04
3.05
3.06
3.07
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3.14
3.15
3.16
3.17
3.18
PRÜFUNGSFRAGEN 2011.12
KOSTENBERECHNUNGSGRUNDLAGEN: VERTRAGSBESTIMMUNGEN · LEISTUNGSBESCHREIBUNG
Regelwerke für vorformulierte Vertragsbestimmungen und wesentliche bezugnehmende Gesetze für die Vergabe
von Bau- / Liefer- / Dienstleistungen gem. BVergG 2006.
technische Spezifikationen in Ausschreibungen für die Vergabe von Bauleistungen.
die Grundsätze des internationalen, europäischen und nationalen Normungswesen.
die Rangfolge europäischer technischer Spezifikationen.
die „CE-Kennzeichung“ von Bauprodukten.
die Begriffe: a) Regeln der Technik, b) Stand der Technik, c) Stand der Wissenschaft und Technik.
die Reihenfolge der Vertragsbestandteile einer Ausschreibung für Bauleistungen.
die Grundsätze einer „neutralen Leistungsbeschreibung“ für Bauleistungen.
die alphanumerische Gliederung einer Position eines Leistungsverzeichnisses (LV).
die zwei Arten der Leistungsbeschreibung (LB) für Bauleistungen.
die „baumstrukturartige Gliederung“ einer Position gem. ÖN A 2063.
die Namen und Inhalte der Positionskennzeichen „HG“, „OG“, „E“, „W“, „R“, „Z“ und „w“ gem. ÖN A 2063.
die Mindestinhalte eines Positionslangtextes.
die Ziele einer präzisen Leistungsbeschreibung.
ein Beispiel einer a) „konstruktiven Leistungsbeschreibung“, b) „funktionalen Leistungsbeschreibung“ einer Bauleistung (Position).
die Arten und Funktionen der „Positions- / Textlücken“ in einem Leistungsverzeichnis.
Welche Fragen müssen Sie bei der vollständigen Formulierung einer (Leistungs-) Position für Bauleistungen beantworten?
eine „Gipskarton-Ständerwand“ (R’w ≥ 55 dB, H 3,2 m) als a) konstruktive LB, b) funktionale LB.
4.
4.01
VERGABEVERFAHREN gem. BVergG 2006: EIGNUNGS-, AUSWAHL- und ZUSCHLAGSKRITERIEN
die Bewerber- / Bieter- / Angebotsbewertungen gem. BVergG 2006 im a) 2-stufigen VG-Verfahren, b) einstufigen
VG-Verfahren.
Was sind (gem. BVergG 2006)
4.02 Eignungskriterien?
4.03 Auswahlkriterien?
4.04 Zuschlagskriterien?
4.05 Was ist gem. BVergG 2006 bei der Eignungsprüfung eines Bewerbers / Bieters zu prüfen?
4.06 Wie wird bei 2-stufigen VG-Verfahren das a) „Auswahlverfahren“ und b) „Zuschlagsverfahren“ durchgeführt?
4.07 Was sind mögliche „Auswahlkriterien“ für die Vergabe einer komplexen Bauleistung?
4.08 die zwei Arten des Zuschlagsverfahrens gem. BVergG 2006.
1
Methoden zur Ermittlung des „Technisch und wirtschaftlich günstigsten Angebotes“ gem. BVergG 2006: („Bestbieterprinzip“).
Bsp.e: Formulieren und gewichten Sie die Zuschlagskriterien und Berechnungsmodi für die Auslobung von den n. a. Bauleistungen nach dem „Bestbieterprinzip“ für
4.10 1.000 Stück „kindergerechte“ Sessel und Tische für eine Volksschule,
4.11 ein automatisiertes Transportsystem mit geringen Betriebskosten und einer kurzen Reaktionszeit.
5.
5.01
5.02
5.03
5.04
5.05
AVA-SOFTWARE
die Module und Inhalte von AVA-Programmen.
Wie erfolgt der Datenaustausch gem. ÖN A 2063 zw. dem AG und den Bietern?
die Verfahrensmodi für „“elektronische Angebote“.
den Begriff „e-Procurement“.
Skizzieren und beschreiben Sie die Phasen des Vergabeverfahrens – von der Massenermittlung und LV-Erstellung
bis zur Beauftragung einer Bauleistung.
6.
6.01
6.02
6.03
6.04
6.05
6.06
6.07
ANGEBOTSPRÜFUNG · VERTIEFTE ANGEBOTSPRÜFUNG
In welcher Form und bis zu welchem Zeitpunkt müssen Angebote beim Auftraggeber (Auslober) einlangen?
Wie sind Angebote gem. BVergG 2006 entgegenzunehmen und bis zur Angebotsöffnung zu verwahren?
Wie erfolgt die Angebotsöffnung bei einem „Offenen Verfahren“ gem. BVergG 2006?
Was ist bei der Angebotsöffnung gem. BVergG 2006 a) zu überprüfen?, b) zu verlesen?, c) zu protokollieren?
Was ist a) ein Variantenangebot, b) eine Abänderungsangebot zu einem (Haupt-) Angebot gem. BVergG 2006?
Was ist bei Angeboten für Bauleistungen gem. BVergG 2006 zu prüfen?
Wie muss der Auftraggeber gem. BVergG 2006 bei a) behebbaren Angebotsmängeln, b) unbehebbaren Angebotsmängeln vorgehen?
Über welche Inhalte darf bei Angebotsaufklärungsgesprächen gem. BVergG 2006 gesprochen werden?
Rechnerische Angebotsprüfung: Korrigieren Sie die
Position 75.01.01.A
Lo.
9,00 € / m²
So.
9,00 € / m²
200,00 m²
EHP 27,00 € / m²
PP
5.400,00 €
Position 75.01.01.B
Lo.
18,90 € / m²
So.
8,10 € / m²
200,00 m²
EHP 27,00 € / m²
PP
5.000,00 €
Position 75.01.01.C
Lo.
18,00 € / m²
So.
5,00 € / m²
200,00 m²
EHP 27,00 € / m²
PP
5.000,00 €
Wie sind die Preisanteile „Lohn“ und „Sonstiges“ umzurechnen, wenn die Addition der Preisanteile nicht den angegebenen Einheitspreis ergibt?
Was ist bei der „vertieften Angebotsprüfung „ zu prüfen?
die Hilfsmittel und Ziele der „vertieften Angebotsprüfung“.
Was ist ein „Bietersturz“?
Was ist a) der „Gesamtpreis“ eines Angebotes?, b) der „zivilrechtliche Preis“?
Wie kann der AG ein Vergabeverfahren gem. BVergG 2006 beenden, wenn a) kein Angebot eingelangt ist?, b) nur
ein Angebot eingelangt ist?
Wie muss der AG (Auslober) bei nicht plausiblen Einheitspreisen eines Angebotes (gem. BVergG 2006) vorgehen?
Was sind a) „behebbare Mängel“, b) „unbehebbare Mängel“ eines Angebotes (gem. BVergG 2006).
Vertiefte Angebotsprüfung einer „wesentlichen Position“ („w“):
Wie wird die Angemessenheit der „Einheitspreise“ und der Preisanteile „Lohn“ und „Sonstiges“ für die Position einer
Bauleistung geprüft? Welche Hilfsmittel verwenden wir dabei?
Vertiefte Angebotsprüfung der Position
07.03.01D
Beton Decke / Kragplatte H 3,2 m C 30 / 37 bis 25 cm
„w“
Decken und Kragplatten aus Beton mit ebener Untersicht, einschließlich Deckenroste, wenn diese
in einem Arbeitsgang mitbetoniert werden können. Gesamtunterstellungshöhe H bis 3,2 m.
Lo.
€ 18,00
So.
€ 36,00
450,00 m³
EHP € 54,00
€ 24.300,00
Sind der Einheitspreis und die Preisanteile plausibel? Wenn nicht, wie müssen Sie bei der Angebotsprüfung vorgehen?
Welche Hilfsmittel für die Analyse von Angebotspreisen verwenden wir?
Wie sind Bieteraufklärungsgespräche bei VG-Verfahren gem. BVergG 2006 zu führen und zu protokollieren?
6.08
6.09
6.10
6.11
6.12
6.13
6.14
6.15
6.16
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6.
6.22
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6.29
6.30
6.31
ZUSCHLAG · RECHTSMITTEL gem. BVergG 2006
Was ist den Bietern gem. BVergG 2006 in der Bekanntgabe der Zuschlagsentscheidung bekannt zu geben?
Was ist die „Zuschlagsfrist“ gem. BVergG 2006?
Was ist die „Stillhaltefrist“ gem. BVergG 2006? Wie lange dauert sie a) im Oberschwellenbereich?, b) im Unterschwellenbereich?
Was sind „Schwellenwerte“ gem. BVergG 2006? Wie werden sie vom AG berechnet?
Was ist a) der Schlussbrief?, b) der Gegenschlussbrief?
die Folgen eines Rücktritts eines Bieters während der Zuschlagsfrist.
Wie erfolgt der Widerruf eines Vergabeverfahrens gem. BVergG 2006 vor Ablauf der Angebotsfrist?
Gründe für den Widerruf eines Vergabeverfahrens gem. BVergG 2006 vor Ablauf der Angebotsfrist.
die Rechtsinstanzen gem. BVergG 2006: Rechtschutz für Bieter.
die Aufgabe / Funktion des Bundesvergabeamtes (BVA) gem. BVergG 2006.
7.
7.01
TERMINPLANUNG
die Methoden der Terminplanung und deren graphische Darstellungsmethoden.
2
Baudurchführung + AVA Vo. 270.103
7.02
7.03
7.04
7.05
7.06
7.07
7.08
7.09
7.10
7.11
7.12
8.
8.01
8.02
8.03
8.04
8.05
8.06
8.07
8.08
8.09
Baudurchführung + AVA Vo. 270.103
PRÜFUNGSFRAGEN 2011.12
die Funktion und wesentlichen Inhalte eines a) Rahmenterminplans, b) Phasenterminplans und c) Detailtermin- /
Bauzeitplans.
die Methodik, Vor- und Nachteile der „Netzplantechnik“.
die Netzplantypen und deren graphische Darstellung.
die (fünf) Fragen, die für jeden Vorgang eines Netzplans beantwortet werden müssen.
Was sind „Anordnungsbeziehungen“ in der Netzplantechnik?
die Arten und Berechnung der „Pufferzeiten“ in der Netzplantechnik.
Was ist der „Kritische Weg“ in einem Netzplan?
Zeichnen Sie einen Rahmenterminplan für die Bauphase: vom Baubeginn bis zur Förmlichen Übernahme für ein
freistehendes Bürogebäude mit 1 Keller, Erd- und 3 Obergeschoßen. Die BGF je Geschoß beträgt 900 m², die Gesamt-BGF beträgt 900 m² x 5 Geschoße = 4.500 m².
Zeichnen Sie einen Bauphasen- und Bauzeitplan für den Umbau einer Wohnung mit ca. 80 m² Nutzfläche. Abbruch:
50 m² Zwischenwände 14 cm ÖF, verputzt, Abbruch Bad und WC, 50 m² neue Trockenbauwände, neues Bad und
WC, neue Elektroinstallationen in allen Räumen, Innenputz, Putzbeschichtung (Malerei), schwimmende Estriche im
Bad und WC, neue Verfliesung und 50 m² Parkettböden sanieren, schleifen und versiegeln.
die Vorteile der Netzplantechnik bei der Terminkontrolle und -steuerung.
Zeichnen und beschreiben Sie ein „Zeit-Weg-Diagramm“ für eine „Linienbaustelle“, z. B. für 1.900 m erdverlegte
Kanal-Grundleitungen mit Putzschächten; die Kanalsohle liegt 1,4 bis 4,5 m unter dem Geländeniveau; Leistungen:
1. Aushub + Pölzung, 2. Rohverlegung, 3. Hinterfüllen + Abbruch der Pölzung.
KOSTENPLANUNG / -ERMITTLUNG gem. ÖN B 1801.1
die „Kostengruppierung“ gem. ÖN B 1801.1: die a) Bauwerkskosten, b) Baukosten, c) Errichtungskosten und d)
Gesamtkosten.
die Begriffe: a) Kostenrahmen, b) Kostenschätzung, c) Kostenberechnung, d) Kostenanschlag, e) Kostenfeststellung.
die Modi und wesentlichen Inhalte einer Kostenschätzung für einen Hochbau nach „Kennwerten“.
die Modi und wesentlichen Inhalte der „Kostenberechnung mit Elementen“.
die Kostengenauigkeiten in den Planungsphasen = %-Abweichungen „plus / minus“ in der Projektphase: a) Grundlagenermittlung (Raum- und Funktionsprogramm), b) Vorentwurfsplanung / Vorplanung, c) Entwurfsplanung, d) Ausführungsplanung / Einleitung des Vergabeverfahrens.
die 10 Kostenbereiche lt. ÖN B 1801.1.
Grob-Kostenschätzung:
Ermitteln Sie die „Baukosten“ gem. ÖN B 1801.1 für ein freistehendes Bürogebäude (Keller, Erd- und 3 Obergeschoße) mit ca. 5.000 m² BGFa am Stadtrand Wiens; KGR 1 Aufschließung = 0,5 Mio. €, KGR 5 Ausstattung = 0,5
Mio. €.
Ermitteln Sie die Elementkosten gem. ÖN B 1801.1 für 950 m² punktgelagerter Stahlbetondecken (ü. d. EG, O1 und
O2), Betongüte C 30 / 37, 7,5 / 7,5 m Spannweite, punktgelagert (Pilzdecke), 135 kg BST 550 / m³ Beton, Unter- und
Deckenstirnseiten aus Holz-Sicht-Schalung (glatt).
Ermitteln Sie die Elementkosten gem. ÖN B 1801.1 für 950 m² Fußbodenkonstruktionen (im O1, O2 und O3), bestehend aus: 5 cm EPS-Beschüttung, 3 cm Mineralwolle-TDPT 30 / 30, PE- Folie 50 my, 6 cm CT-Unterlagsestrich
C 30.
9.
ÖRTLICHE BAUAUFSICHT: AUSFÜHRUNSGSÜBERWACHUNG · PRÜF- und WARNPFLICHT
9.01 den Leistungsinhalt / das Leistungsbild der Örtlichen Bauaufsicht (ÖBA) gem. HOAI.
9.02 die Aufgaben der ÖBA vom Baubeginn bis zur Förmlichen Übernahme.
9.03 die „Zahlungsfreigabe“ einer a) Abschlagsrechnung, b) Schlussrechnung.
9.04 die Höhe des a) Deckungsrücklasses und b) des Haftrücklasses lt. ÖN B 2110.
Wie muss der AG / die ÖBA gem. ÖN B 2110 vorgehen / Was ist von der ÖBA zu veranlassen:
9.05 bei erkennbarer Überschreitung der Leistungsfrist?
9.06 bei der Behinderung eines Nachunternehmers, wenn die Vorleistung mangelhaft o. unvollständig ist?
9.07 bei „Gefahr in Verzug“?
9.08 die Dokumentationspflichten gem. ÖN B 2110: a) der ÖBA und b) der Baufirmen während der Bauführung.
9.09 die erforderlichen Eintragungen der Baufirmen in das Bautagebuch.
9.10 Was ist a) der Deckungsrücklass? und b) der Haftrücklass? Wie werden sie berechnet?
9.11 die Aufgaben und Pflichten des Bauführers gem. BO. f. Wien.
9.12 die erforderlichen Überprüfungen während der Bauausführung gem. BO. f. Wien.
9.13 die Fertigstellungsanzeige gem. BO. f. Wien.
9.14 die Begriffe a) Leistungsplanung und b) Leistungskontrolle.
9.15 die Mitteilungspflicht des AG bei einer „Leistungsänderung“ (gem. ÖN B 2110).
9.16 die „Besondere Haftung mehrerer Auftragnehmer“?
9.17 die Begriffe a) Verzug, b) Vertragsstrafe bei Verzug (gem. ÖN B 2110).
9.18 Skizzieren Sie ein Organigramm für den Datenaustausch zw. Auftraggeber, Generalplaner (GP), ÖBA, Einzel- und
Teil-GU-Auftragnehmern für ein komplexes Bauvorhaben (mit Herstellungskosten von ca. 19 Mio. €).
10.
10.01
10.02
10.03
10.04
10.05
10.06
FÖRMLICHE ÜBERNAHME · GEWÄHRLEISTUNG
Wann erfolgt der Gefahrenübergang (aus einem Werkvertrag) vom AN an den AG?
Was ist bei der Förmlichen Übernahme gem. ÖN B 2110 zu protokollieren?
Wann beginnt / endet die Gewährleistungsfrist?
die Dauer der Gewährleistung a) für unbewegliche, b) für bewegliche Sachen.
Was ist und wie erfolgt die „Schlussfeststellung“ gem. ÖN B 2110?
Formulieren Sie eine Mängelrüge innerhalb der Gewährleistungsfrist für eine „schadhafte bituminöse Dachabdichtung und Durchnässung der obersten Decke eines Wohnhauses“.
Beschreiben Sie Maßnahmen des AG / der ÖBA
10.07 bei einem drohenden Bauverzug = erkennbarer Überschreitung der Ausführungsfrist.
10.08 bei der Feststellung von Qualitätsmängeln der Bauausführung.
3
PRÜFUNGSFRAGEN 2011.12
10.09
10.10
10.11
10.12
10.13
10.14
10.15
10.16
bei Erkennen einer vertragswidrigen Leistung.
Wann kann der AG die Übernahme einer Bauleistung verweigern?
Was sind „Allgemeine Bauschäden“?
die Inhalte der Prüf- und Warnpflicht der ÖBA.
die Inhalte der Prüf- und Warnpflicht der Baufirmen.
Wann liegt ein „Verzug“ eines Vertragspartners aus einem Werkvertrag gem. ÖN B 2110 vor?
Was ist eine „Vertragsstrafe“ („Pönale“)? Wie wird sie berechnet?
Definieren Sie Begriffe: a) Mangel, b) Mangelschaden, c) Mangelfolgeschaden.
11.
11.01
11.02
11.03
11.04
11.05
11.06
11.07
11.08
SICHERHEIT AUF BAUSTELLEN: BauKG: SiGe-Planung und Baustellenkoordination
die Ziele des BauKG und die Grundsätze der Gefahrenverhütung auf Baustellen.
die dem Bauherrn übertragenen Pflichten aus dem BauKG.
die Aufgaben und Instrumente des a) Planungskoordinators, b) Baukoordinators.
die „Vorankündigung“ gem. BauKG: Was ist die Vorankündigung? Vom wem kommt sie und an wen ist die Vorankündigung zu richten?
den Inhalt einer „Vorankündigung“ gem. BauKG.
den Inhalt eines SiGe-Plans.
die Grundsätze der Gefahrenverhütung auf Baustellen.
die Dokumentation für „spätere Arbeiten“ (gem. BauKG).
12.
12.01
12.02
12.03
12.04
12.05
12.06
12.07
12.08
12.09
12.10
GRUNDLAGEN der KALKULATION gem. ÖN B 2061· PREISUMRECHNUNG gem. ÖN B 2111
die Arten der Kalkulation gem. ÖN B 2061.
die Kostenarten gem. ÖN B 2061.
die Einzelkosten zur Ermittlung des Gesamtpreises: Einheits- / Pauschalpreis einer Bauleistung.
die Umrechnung „veränderlicher Preise“ gem. ÖN B 2111.
die Inhalte der K-Blätter K3, K4, K6 und K7.
die Grundsätze der Umrechnung der Einheitspreise und der Preisanteile „Lohn“ und „Sonstiges“.
die Indizes zur Umrechnung von Preisen.
die Arten der Kalkulation der Baufirmen.
den Aufbau der Kostenermittlung gem. ÖN B 2061.
die Preisumrechnung gem. ÖN B 2111.
13.
13.01
13.02
13.03
13.04
13.05
13.06
13.07
13.08
13.09
13.10
13.11
13.12
CLAIM MANAGEMENT · NKV-PRÜFUNG … [Zu 13.04 bis 13.09 siehe ibs. 7.3 der ÖN B 2110.]
Was sind Claims?
die Ursachen für Claims.
Strategien zur Vermeidung von Claims.
eine „Leistungsabweichung“ und ihre Folgen.
den Prozess der Nachtragsprüfung.
Maßnahmen zur Verhinderung von Nachträgen der Bau- / Handwerksfirmen.
die Pflichten des AG bei einer „Leistungsänderung“ gem. ÖN B 2110.
die Pflichten des AN und des AG bei einer „Störung der Leistungserbringung“ gem. ÖN B 2110.
Wie muss der AG bei einem mangelhaften Nachtragsangebot (NKV) einer Baufirma vorgehen?
Methoden der Streitbeilegung zw. AG (Bauherr) und AN (Baufirmen).
den Ablauf der Nachtragsprüfung und Freigabe (Beauftragung) einer „Leistungsänderung“ gem. ÖN B 2110.
Methoden der außergerichtlichen Streitbeilegung zw. AG und AN.
14.
14.01
14.02
14.03
14.04
14.05
RISIKEN · VERSICHERUNGEN · MUSTERBRIEFE
die Risiken der Projektbeteiligten: a) des Bauherrn, b) der Planer, c) der Baufirmen.
die mehrstufige Methodik / die Strategie der Risikobewältigung.
die Methodik der Risikoidentifikation und -analyse.
die Versicherungen: a) des Bauherrn, b) der Planer, c) der Baufirmen.
die Inhalte der a) Bauherrnhaftpflichtversicherung, b) Berufshaftpflichtversicherung der Planer, c) Bauwesenversicherung, c) Betriebshaftpflichtversicherung der Baufirmen.
15.
MUSTERBRIEFE: Formulieren Sie als VertreterIn des AG
15.01 eine „Leistungsänderung“: zusätzliche Leistung, die im Vertrag mit dem AN nicht vereinbart ist und zur Erfüllung des
Leistungszieles erforderlich ist.
15.02 eine Mitteilung an mehrere AN zu festgestellten Beschädigungen, deren Verursacher unbekannt sind: Allgemeine
Bauschäden.
15.03 die Aufforderung an den AN zur Mängelbehebung.
15.04 die Zurückweisung einer mangelhaften Rechnung und die Nachforderung fehlender Unterlagen.
15.05 ein „Mängelrüge“ für einen mangelhaften CT-Estrich; Mängel: Ebenheitsabweichungen gem. ÖN DIN 18202, tw.
absandende Oberfläche, Konstruktionsrisse.
15.06 die Aufforderung an eine Bieter, behebbare Angebotsmängel nachzureichen.
16.
PRÜFUNGSMODI und -TERMINE
Die Prüfungsmodi und Beispiele werden in der letzten Vorlesung des Wintersemesters besprochen.
Prüfungstermine und Orte: Siehe im TISS der TU Wien.
Die Inhalte der 189 Prüfungsfragen werden in den Vorlesungen besprochen und sind im Skriptum beschrieben.
Für Fragen stehe ich Ihnen in den Vorlesungen und Sprechstunden zur Verfügung.
HP
Wien, 02.01.2012
4
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Kunst und Fotos
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