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Gesundheit
Gesundheit zwischen Markt, Selbstverantwortung und Versorgung
10 Thesen von Prof. Dr. Christine Brombach
1. Gesundheit geht uns alle an: Gesundheit ist individuell und subjektiv, deckt
sich nicht zwangsläufig mit objektiv messbaren Fakten. Schopenhauer: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
WHO: Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von
Krankheit und Gebrechen
Gesundheit wird bestimmt durch Verhalten (individuell) und Verhältnisse
2. Ernährung trägt wesentlich zu unserem Gesundheitszustand bei: rund 80%
aller Gesundheitskosten werden durch ernährungsabhängige Erkrankungen
verursacht.
5 Dinge, die jeder in seinem Leben selbst tun kann, senkt das Darmkrebsrisiko um 37%: nicht rauchen, nicht zu viel Alkohol trinken, auf Bewegung achten. Des Weiteren sollte man möglichst viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Nüsse, Joghurt und Fisch essen, jedoch möglichst wenig rotes Fleisch
und Wurst. Das hilft, ein gesundes Körpergewicht zu erhalten.
3. Ernährung und Essen sind zwei Seiten einer Medaille, beim Essen geht es
um Genuss und Lebensmittel. Bei Ernährung um Nährstoffe. Beides gehört
zusammen und muss stimmen, das Resultat ist gesund! Das Geniessen, die
Zeit, der soziale Austausch sind wesentliche Elemente, Essen schafft Nähe
und Beziehung
4. Wir essen nicht, weil es uns schmeckt. Sondern es schmeckt uns, weil wir
essen. Essen und Schmecken werden erlernt. Esskultur wird vermittelt. Geschmack schafft Zugehörigkeit und Geschmacksheimat
5. Entscheidungen, etwas zu essen sind nicht rational sondern überwiegend
emotional! Wir treffen pro Tag rund 200 Entscheidungen, die mit Essen zu
tun haben. Pro Jahr treffen wir über 73 000 Entscheidungen!. Einfachheit
tuzt not, weil wir sonst permanent überfordert sind.
6. Wir verzehren durchschnittlich pro Kopf und Jahr 1.5 Tonnen Lebensmittel,
die fast alle industriell hergestellt werden, wir könne die Vielfalt kaum noch
überblicken, geschweige denn die Konsequenzen der Produktion auf die
Nährstoffe oder den Stoffwechsels!
7. Unsere Ernährungsweise hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert,
von regionalen zu globalen, von saisonalen zu jederzeit verfügbaren Lebensmittel, von Manufaktur zur Industrie. Zukünftige Trends werden medicated confectionary, bio-convenience und individualisierte Lebensmittel sein,
Gesundheit
8. Essen steht im Spannungsfeld zu gesellschaftlichen Entwicklungen: Lebensmittel müssen zielgruppenspezifisch sein und gleichzeitig allgemeine
Bedürfnisse abdecken. Der Markt wird für den Massenmarkt Produkte bereitstellen, aber es werden auch Nischenmärkte entstehen und die neuen
Bedürfnisse abdecken
9. Wichtige Trends, die es für die Lebensmittel zu berücksichtigen gilt: demografischer Wandel, Convenience, Gesundheit, weltweit abnehmende Ressourcen, es entstehen Herausforderungen, die globale Ursachen haben aber
auf lokaler Ebene Auswirkungen zeigen.
10. Fazit: Essen tun wir alle, Essen ist nimmt Einfluss auf Gesundheit, was tun:
einfach essen! Wichtig ist es, dabei, schlau auszuwählen und vor allem auch
strukturiert essen, d. Mahlzeiten pflegen.
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Bildung
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