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Maifest 2013 Was war - was ist geblieben - Fast vergessen, jedoch

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Maifest 2013 Was war - was ist geblieben - Fast vergessen, jedoch durch Recherchen
wieder entdeckt (50) - Ein Rückblick in das Jahr 1953 (51) Karneval in Sürth Buchtipps
Godorfer Hafen Die Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß Sürther Hauptstraße
Sürth & Umgebung Reiseerlebnisse - Auf DON und WOLGA Vereinsleben Unterhaltung
Gesellschaft & Soziales Brüder-Grimm-Schule Kunst & Kultur Unterhaltung u.v.m.
IMPRESSUM
Soretha
EDITORIAL
1
„Soretha“ – das Magazin für den Stadtteil
Sürth am Rhein – ist eine unabhängige, überparteiliche Zeitschrift der Dorfgemeinschaft
Sürth, die vier mal jährlich erscheint.
„Soretha“ ist der ursprüngliche Ortsname von
Sürth und bedeutet so viel wie "Trockenes
Land". Ein Zufluchtsort, sicher bei Hochwasser.
Soretha wurde erstmalig 1059 n. Chr. urkundlich
erwähnt.
Herausgeber:
Dorfgemeinschaft Sürth e. V.,
Sürther Hauptstraße 80, 50999 Köln-Sürth
www.suerth.de
Redaktion:
Vorstand der Dorfgemeinschaft Sürth
Sürther Hauptstraße 80, 50999 Köln-Sürth
Verantwortlich:
Ingrid Kupgisch, Tel. 02236 89 67 30
soretha.redaktion@suerth.de
Ständige Mitarbeiter:
Günter Gottschalk -gg-, Karina Hornauer -kh,
Steffi Jammerzen - sj-, Theo Jankowski -tj-,
Marlies Klein - mkl-, Ingrid Kupgisch -ik-,
Petra Frentrop - pfLektorin:
Liselotte Loeck
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Alexandra 4a, Amelie 3c, Anika 4a, Dagmar, Julia
und Jürgen Assenmacher, Michaela Baiat, Bastian
3c, Ulf Below, Anita Brandtstäter, Uta BräutigamHohnsen, Günter und Hanne Cellar, Connor 3c,
Elli 3c, Stefan Esser, Helmut Feld, Prof. Walter Frey,
Hans Gomoll, Ina Hasselbach, Iris Januszewski,
Jette 3c, Juliane 3c, Michael Kals, Annelie KeverHenseler, Simone Kievernagel, Sandra Klein,
Klaus Komma, Achim Kunz, Michael Mohr,
Ria Nagel, Kalle Pchalek, Mechthild Posth,
Florian Sander, Petra Schillinger, Theresa Schipper,
Doreen Schmidt, Kurt Schreiner, Petra Seidel,
Hans Jakob Selbst, Anke Steffes, Inge Siemund,
Hans-Werner Taxacher, Erik Tomala
Titelfoto:
Ingrid Kupgisch
Anzeigen und Promotion:
Ingrid Kupgisch, Tel. 02236 - 89 67 30,
soretha.anzeigen@suerth.de
Verteilung:
Das Magazin wird in Restaurants, Geschäften, Praxen, Apotheken, Sparkassen, Büchereien, etc. in
Sürth, Weiß und Rodenkirchen kostenlos ausgelegt.
Auflage: 2.500 Exemplare
Nächste Ausgabe:
Erscheint Anfang Juli 2013. Letzter Termin für Beiträge und Anzeigen ist der 10. Juni 2013.
Druck und Druckvorstufe:
Ziethen Medien GmbH & Co. KG
Unter Buschweg 17, 50999 Köln
Tel. 02236 - 39 89 0, Fax 02236 - 39 89 89
Gestaltung:
Silke Scheipers und Ingrid Kupgisch
Relaunch:
www. feines-buntes.de
Hinweis:
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und
Fotos übernimmt die „Soretha“ keine Haftung.
Außerredaktionelle Beiträge spiegeln nicht
unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Keine
Gewähr für fehlerhafte oder unterbliebene Angaben. Nachdruck von Texten und Anzeigen nur mit
ausdrücklicher Genehmigung.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in unserer heutigen Ausgabe möchte ich besonders auf unser bevorstehendes Fest „Tanz in den Mai“ hinweisen, das auch in diesem Jahr am 30.
April in einem großen Festzelt auf dem Sürther Marktplatz stattfindet.
Unsere Dorfgemeinschaft, die stets bemüht ist, Tradition und Brauchtum
in unserem Ort zu erhalten bzw. fortzuführen, freut sich sehr, dass wir
an diesem Abend, bereits unsere 56. Maikönigin küren können. Karten für
die Veranstaltung erhalten Sie im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der
Dorfgemeinschaft Sürth · Sürther Hauptstraße 80 · Tel.: 0 22 36 - 96 15 28
E-Mail: dgs@suerth.de
Am 27.04. ab 16:00 Uhr wird die derzeit amtierende Maikönigin Julia gemeinsam mit ihrem Gefolge
auf dem Sürther Marktplatz den Maikranz schmücken. Die DGS lädt Sie dazu herzlich ein. Das ein
oder andere Gläschen Kölsch steht zur Unterstützung zur Verfügung. Ebenso möchte ich Sie an das
traditionelle „Maiwecken“ erinnern. Die „lustigen Musikanten „werden am 01.05. ab 7:00 Uhr ihre
Ständchen zum Besten bringen.
Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle allen Autorinnen und Autoren für deren Geschichten und Geschichtchen aussprechen. In dieser Ausgabe gilt mein besonderer Hinweis den Schülerinnen und Schülern der Brüder-Grimm-Schule für ihre Märchen und Tatsachenberichte. Es ist eine
große Freude zu sehen, wie die Kinder mit Engagement zum guten Gelingen unserer Soretha ihren
Beitrag leisten.
Für heute grüße ich Sie und hoffe, Sie beim Maikranzschmücken und auf unserem Maifest zahlreich
begrüßen zu können.
Herzlichst
Ihr
Theo Jankowski
INHALT
DGS BERICHTET
Tanz in den Mai
2
UNSER DORF
Was war, was ist geblieben (50)
3
Was war, was ist geblieben (51)
4
Bahnhof Sürth
5
Friedhof Sürth
6
Godorfer Hafen
7
Sürther Hauptstraße
8
Die evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß 10
Die Glasfenster „Tod und Auferstehung“
14
KARNEVAL IN SÜRTH
Kath. KiTA St. Remigius
Ein Karnevalserlebnis
„Jeck sin, laache“
KiTA Karnevalsparty
Karneval im Elfenland
KiTA Elfenland
KiTA Kunterbunt
KG löstige Fläggelskappe Sürth
Rot-Weiß e. V. 1968
Kult in Sürth
Haus Lebenshilfe
Der Nubbel
Wieverfastelovend
Sürther Karnevalszug
22
24
25
26
27
28
SÜRTH & UMGEBUNG
Dinosaurier und Piroschka
Kultur in der Sackgasse
Prof. Dr. Günther Nogge
Ein großer Erfolg
Sportkooperation
TV Rodenkirchen 1898 e. V.
Weil zuhören Trost spendet
Neues vom Akkordeon-Orchester Wesseling
Songs and Lyrics
30
31
31
32
33
34
34
36
37
GESELLSCHAFT & SOZIALES
Antonius-Forum
Bürgerverein für Sürth e. V.
38
38
16
18
19
19
20
21
21
Ein Verein stellt sich vor
Kath. Jugend Sürth
Jugendhaus Sürth
„Mut tut Gut“ - Rheinbogen Stiftung
Vdk - Ortsverband Rodenkirchen
39
40
40
41
42
VEREINSLEBEN
Hatha-Yoga beim TV Sürth
Helferessen
Ehrensenat
43
43
44
BRÜDER-GRIMM-SCHULE
Klassenfahrt der 3c
Phantasievoll kreativ
Stadtmeisterschaft
45
46
48
KUNST & KULTUR
MGV EUFONIA
„Skulptur Draussen“
Franz Wüllner
49
49
50
UNTERHALTUNG
Mein persönlicher Buchtipp
Gesichtsbuch
„Das Washington Dekret“ - Buchtipp
51
52
53
TERMINE
54
PROMOTION
Arganöl
Ein Hoch auf die deutsche Kartoffel
Generationenhaus Keltershof
Kosmetik-Institut
Shell-Rheinlandraffinerie
Dr. med. Karin Müller
„fit durch Köln“
15-jähriges Jubiläum
Abschied nach 12 Jahren
20-jähriges Jubiläum
arthroprax
56
57
58
58
59
61
62
63
63
64
65
REISEERLEBNISSE
66
2
Soretha
DGS BERICHTET
UNSER DORF
Soretha
Was war - was ist geblieben (50)
Fast vergessen, jedoch durch Recherchen wieder entdeckt
Die frühen Jahre der Industrialisierung in Sürth ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
Bericht von Günter Gottschalk - Fotos und Dokumente aus dem Archiv der Dorfgemeinschaft Sürth
Rückblick
Fünf Industrieunternehmen bestimmten die Szenerie zwischen
1850 und 1900, wobei die Datierung nur für die Maschinenfabrik Sürth gesichert ist. (1880 – MF Hammerschmidt, in der
Folge Linde AG) Die Dampfmühle Kahn, die mutmaßlich als Erste
als Energieträger eine Dampfmaschine einsetzte. (um 1860) Die
Wachsfabrik, die ab 1929 in einer bereits vorhandenen Fabrikanlage begann, und ebenfalls mit einer Dampfmaschine und einem
Kesselhaus ausgerüstet war. Es gibt Hinweise, dass dort ab 1850
ein Chemiebetrieb seine Produktion aufgenommen haben soll.
Die Großwäscherei „Rheinsonne“ startete 1920, ebenfalls in
einer bereits vorhandenen alten Fabrikanlage, die bis etwa 1920
Landmaschinen herstellte. Auch hier waren Dampfmaschine
nebst Kesselhaus vorhanden. Nun erhielt ich unlängst ein Dokument von Martin Röhrig, welches eindeutig eine Steppdeckenfabrik in Sürth ausweist. Darüber werden jetzt Bezüge hergestellt,
die allerdings nicht gesichert sind.
Wo in einem solchen Dokument normalerweise das Datum vermerkt ist, wird hier auf „Datum des Poststempels“ hingewiesen.
Die üblichen Betriebsangaben, wie z. B. Telefonverbindung und
Bankangaben, sind vorhanden. Wie Sie lesen können, wurde
Köln damals noch mit „C“ geschrieben. Im Text wird folgende
Bekanntmachung gegeben: „Hierdurch machen wir Ihnen die
ergebene Mitteilung, dass wir unsere Firma Cöllner Steppdekken-Fabrik, vormals Burau & Henseler GmbH, umgeändert
haben in Sürther Steppdecken-Fabrik GmbH.“ Dieser schriftliche Vorgang muss sich zwischen 1870 und 1880 ereignet haben.
Zum Lageplan, der perspektivisch skizzierten Darstellung, ist
Folgendes zu sagen: Da vor 150 Jahren etwa 550 Menschen in
Sürth lebten, die landwirtschaftlich orientiert waren, gab es für
die Industrialisierung in Sürth genügend Landflächen, um sich
auszubreiten. Linkerhand auf der Skizze ist die sich in Entstehung befindliche Straße „Mönchsgüterweg“ zu sehen. Im Vordergrund die heutige „Wesselinger Straße“. Rechts neben dem
Gebäude verläuft die heutige „Bergstraße“. Einen Gleisanschluss
gab es damals noch nicht, denn die KBE nahm ihren Betrieb erst
1906 auf. Direkt vor dem Gebäude sind noch Pferdefuhrwerke
eingezeichnet. Das Automobil war noch einige Jahre außen vor.
Die Steppdeckenfabrik besaß noch kein Kesselhaus mit Dampfmaschine, welches erst notwendig wurde, als Trube und Kings
um 1900 mit dem Stahlbau begannen.
Heute befindet sich dort die Wohnanlage „Im Weingarten“. Jetzt
ergibt sich ein Bezug zur Steppdeckenfirma Gebr. Thomas. Etwa
1895 siedelten sich die Urgroßeltern der heutigen Nachfahren
in der „Bergstraße“ an. Über den Zeitraum bis 1920 gibt es keine
Unterlagen mehr. Ob es Absicht oder Zufall war, dass die Urgroßeltern ihr Häuschen direkt an einer Fertigungshalle der Sürther
Steppdecken-Fabrik bauten, bleibt spekulativ.
Fakt ist, dass die Familie Thomas nach Einstellung des Großbetriebes Steppdecken-Fabrik Sürth diese Arbeiten in kleinerem
Umfang übernahmen. Darüber wurde auch schon berichtet
(siehe Soretha Ausgabe 60/Juli 2012).
Nach dem Erscheinen der/meiner Chronik „Sürther Geschichte
und Geschichten“ erreichten mich noch viele Details, die ich
gerne verwendet hätte, die ich bei der Erstellung zwar bereits
geahnt hatte, aber nicht gesichert wusste. Das Buch wäre um 50
Seiten stärker geworden. Dank des Sürther Stadtteilmagazins
„Soretha“ kann ich den geschätzten Lesern immer wieder einmal
Ergänzungen der Sürther Geschichte und Geschichten offenbaren, die weiterhin spannend bleiben.
3
4
Soretha
UNSER DORF
Es bestehen noch zwei Grauzonen der Industrialisierung. Die Vorgeschichte der Rheinsonne und der ehemaligen Wachsfabrik, in
der heute die Kunstszene zu Hause ist. Es ist alles nur eine Frage
der Zeit, bis es zur Geschichte mit ihren Geschichten wird! Nicht
aufgeschrieben heißt, es wird vergessen.
Nachbemerkung
Es gibt einen vagen Hinweis auf einen weiteren Standort einer
Steppdecken-Fabrik an der Sürther Hauptstraße mit der heutigen Hausnummer 87, der von mir jedoch als unwahrscheinlich
angesehen wird. Hinter dem vorgelagerten Wohnhaus gab es eine
alte Schuhfabrik, die von dem jüdischen Sürther Bürger Herrn
Rollmann betrieben wurde, der Deutschland aus politischen
Gründen verlassen hatte. Der Fertigungsbetrieb muss schon vor
1940 abgerissen worden sein und konnte meines Erachtens aufgrund von Erläuterungen eines alten Sürthers nicht als Steppdeckenfabrik genutzt worden sein. Die heutigen Bewohner des
Hauses Nr. 87 konnten mir bestätigen, dass man bei Gartenarbeiten auf Fundamente gestoßen ist und Relikte der Schuhfertigung gefunden hat. Es bleibt eben vieles verborgen ohne
gesicherte Unterlagen.
Was war – was ist geblieben (51)
Ein Rückblick in das Jahr 1953
Als die Sürther Aue noch Wesselinger Straße hieß
Bericht von Günter Gottschalk – Fotos und Dokumente aus dem Archiv der Dorfgemeinschaft Sürth
Erklärung zum
Zeitungsfoto
Das kleine Haus mit dem
Stufengiebel gehörte der
Familie Johannes Pullem
mit ihrem Sohn Matthias.
Als dieser an Krebs verstarb, gaben sie u. a. der
Gemeinde Rodenkirchen
100.000 DM mit der Auflage, mit diesem Geld ein
Wohnheim für alte Menschen in Sürth zu erbauen, was dann 20 Jahre
später auch gelang. So
entstand das MatthiasPullem-Haus am „Grüner Weg“. Dem Vater Johann Pullem widmete man einen Straßennamen. Das zweite Häuschen gehörte
Otto Hagen. Davor stand ein ausgedienter Waggon und die riesige Robinie (älter als 150 Jahre) davor überlebte noch bis ins
Jahr 2000.
Die Teerdecke der so genannten Wesselinger Straße endete am
Haus Nr. 24 und führte als Feldweg weiter bis zum Panneschop,
der in den 50ern des letzten Jahrhunderts bewohnt wurde. Der
Ziegeleibetrieb mit der legendären Flintenburg (siehe Soretha
Ausgabe 58/Dezember 2011) hat bis 1850 seine tiefen Wunden
im Erdreich bis zum heutigen Godorfer Hafen hinterlassen, als
das Basismaterial für die Ziegelerstellung ausgebeutet war. (Der
Godorfer Hafen entstand 1928. Dessen Aushub wurde in das zerklüftete Gelände eingebracht.) Der Umsiedler-Bauernhof wurde
1954 erbaut.
Zwei Fotos von Helmut Busch, dessen Familie den Panneschop
am längsten bewohnte,
geben Zeugnis davon.
Das Gebäude des Panneschop macht da
noch einen ordentlichen Eindruck. Die
sanitären Probleme
sind für die heutige Zeit nicht einfach zu erklären. Man verfügte
über eine eigene Wasserpumpe und das Herzhäuschen hatte
viele Jahre seine Dienste geleistet.
Einige Jahre lebte dort
u. a. die Familie Gorke.
(Ostvertriebene). Sie
waren Selbstversorger,
wie das Foto von Mutter Gorke, sitzend an
der
Möhrenmiete,
zeigt. Alles hatte einmal seine Wertigkeit
und musste neuen Entwicklungen weichen.
Warum man der Straße, die nie nach Wesseling führte, diesen
Namen gab, bleibt nebulös.
Wenn Sie in der nächsten Ausgabe der SORETHA
inserieren möchten, wenden Sie sich bitte an
Ingrid Kupgisch, Telefon 0 22 36 - 89 67 30,
E-mail: soretha.anzeigen@suerth.de
Soretha
UNSER DORF
Bahnhof Sürth
Da uns noch keine Pläne der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes vorliegen und daraus resultierend eine Umsetzung in absehbarer Zukunft nicht in Aussicht steht, würden wir es begrüßen,
wenn Sie – die Kölner Verkehrs-Betriebe – eine kunden- und bürgerfreundliche Lösung noch in diesem Winter finden könnten.
Auf eine Antwort von Ihnen freuen wir uns.
Kleine Wartehalle für die Bushaltestelle
Am 4. Februar 2013 hat die Fraktionsvorsitzende der CDU, Frau
Roß-Belkner, in der BV-2 (Rodenkirchen) eine Anfrage zum Fahrgastunterstand Bushaltestelle Sürth Bahnhof gestellt, die der
Bürgerverein im Hinblick auf sein Schreiben vom 10.12.2012 an
die KVB sehr begrüßt:
Die Bushaltestelle Bahnhof Sürth.
Foto: Privat
Am 10.12.2012 schrieb der Bürgerverein für sürth e.V. folgenden
offenen Brief an den Vorstand der Kölner Verkehrs-Betriebe AG:
Dem Bürgerverein für sürth e.V. ist sehr daran gelegen, an der
Bushaltestelle Bahnhof Sürth, Start-Haltestelle der Bus-Linien
130 und 131, eine kleine Wartehalle, eventuell in L-Form, zu installieren. Auf den Regen ist Verlass – und so ist das Warten für
viele Fahrgäste, die an dieser Bushaltestelle über eine Dauer von
oft 5-8 Minuten verweilen, sehr unangenehm. Besonders in der
dunklen Jahreszeit.
Das Ganze vor dem Hintergrund, dass z. B. zwischen 16:00 und
19:00 Uhr (in der Rush-Hour) jeweils 19 Stadtbahnen der Linie 16
aus Richtung Bonn sowie aus Richtung Köln = 38 Stadtbahnen
am Bahnhof Sürth einfahren und viele Fahrgäste in die entlegeneren Stadtteile umsteigen.
April: "Lam(m)bada"
Das Beste vom Lamm!
++++
30. April
Tanz in den Mai
++++
12. Mai Muttertag
Großes Spargelbüffet
incl. Kuchenbüffet
Sehr geehrte Frau Roß-Belkner,
mit großer Aufmerksamkeit las ich am 21.02.2013 in der Kölnischen Rundschau auf Seite 43 den Artikel „Wetterschutz für
Fahrgäste“. Die Bürgervereinigung „für sürth“, hat eine Wartehalle bereits am 10. Dez. 2012 dem Vorstand der KVB Köln vorgeschlagen. Der KVB-Vorstand hält es noch nicht einmal für
nötig, den Eingang zu bestätigen, geschweige denn zu antworten. Eine Kopie des Schreibens vom 10.12.2012 habe ich beigefügt. Ich wünsche Ihnen viel Glück. Die Bürgervereinigung „für
sürth“ wird Sie in dieser Angelegenheit gerne unterstützen und
wünscht Ihnen viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen · Rolf Bahr
1. Vorsitzender
M.A.M. Hausmanagement
(red.)
Service rund ums Haus
• Grünflächenpflege
• Renovierungsarbeiten
• Entrümpelungen
• Hausmeisterservice
mehr Leistungen auf Anfrage
Tel.: 0221-54 818 300
Mobil: 0178- 777 30 23
mam-hausmanagement@gmx.de
www.mam-hausmanagement-koeln.de
5
6
Soretha
UNSER DORF
Friedhof Sürth
Das Sürther Hochkreuz wurde renoviert
Bericht von Ingrid Kupgisch – Fotos von privat
Zwischen 1894 und 1895 wurde der Sürther Friedhof an der
Kölnstraße gegründet. Er ersetze den alten an der Sankt Remigius Kirche gelegenen Friedhof. Die Anlage wurde um 1930 nach
Norden hin vergrößert. Der Weg vom Eingang des Friedhofs führt
geradeaus zum Hochkreuz. Rechts vom Hochkreuz liegt der ältere Teil, links vom Hochkreuz der neuere Teil des Friedhofs. Errichtet wurde das Hochkreuz zum Gedenken an alle
Verstorbenen, die auf dem Sürther Friedhof beigesetzt werden.
Nach einem Sturm war das steinerne Hochkreuz vom Podest gestürzt.
Dank der Initiative des Bestatters Friedhelm Brodesser aus Weiß
gelang es, das Hochkreuz unbürokratisch schnell zu renovieren
und in Absprache mit dem Friedhofsmeister Herrn Roos wieder
aufzustellen.
Die Dorfgemeinschaft Sürth, der Bürgerverein „für sürth“, die
katholische Kirchengemeinde im Rheinbogen, die Firma Grabmale Doll aus Rondorf und Bestattungen Brodesser aus Weiß
haben insgesamt 3000 Euro für die Aktion gespendet. Seit Ende
Dezember 2012 steht das Hochkreuz wieder an seinem
angestammten Platz.
Wir mussten Abschied nehmen
von
Wir mussten Abschied nehmen
von
Karl-Heinz Borgis
Joachim Stange
* 6. April 1940
† 23. Februar 2013
* 12. September 1919
† 28. Februar 2013
Wir verlieren mit Karl-Heinz
einen Mitbürger, der sich immer für die
Belange unseres Veedels
eingesetzt hat.
Unser Mitgefühlt gilt seiner Frau
und den Angehörigen.
Nach einem erfüllten Leben
ist Jochim Stange von uns gegangen.
Wir haben einen langjährigen treuen
Weggefährten verloren.
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Dorfgemeinschaft Sürth e.V.
Dorfgemeinschaft Sürth e.V.
UNSER DORF
Soretha
Godorfer Hafen
Kostenexplosion:
Jetzt stehen
120 Millionen
Euro im Raum
Helmut Feld –
Aktionsgemeinschaft
Contra Erweiterung Godorfer Hafen.
Foto: privat
Die Erde ist eine Scheibe, Kinder bringt der Klapperstorch
und der Ausbau des Godorfer Hafens kostet 65 Millionen.
Nach BER, Stuttgart 21 und Elbphilharmonie kann jetzt endlich auch Köln offiziell ein Prestigeprojekt melden, dass bei
den Kosten völlig außer Kontrolle gerät.
Seit Februar hat die HGK ihren Traum beerdigt, dass der Hafenausbau in Godorf für 65 Millionen Euro zu realisieren ist. Offiziell stellt man nun die Summe von bis zu 120 Millionen Euro
Baukosten in den Raum: „Die im Jahr 2007 veranschlagten 65
Millionen Euro seien heute nicht mehr gültig, sagte Dr. Zeese,
(HGK, Einschub). Die Kosten würden jedoch auf jeden Fall unter
120 Millionen Euro liegen“ siehe Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.
Februar 2013.
Ausbau unverantwortlich – was macht die CDU?
Vor dem Hintergrund dieser neuen Zahlen ist der Ausbau des
Godorfer Hafens verantwortungslos. Die Kölner Politik kann das
unwirtschaftliche und unnötige Infrastrukturprojekt nicht ernsthaft einfach weiter verfolgen und muss endlich in einem ersten
Schritt ein Moratorium beschließen. Eine besondere Verantwortung kommt dabei der Kölner CDU zu, bei der sich in den letzten
Monaten ein grundlegender Positionswandel abzeichnet. Ohne
die Stimmen der CDU würde das Projekt über keine Mehrheit im
Kölner Rat verfügen. Eine seriöse Analyse zeigt, dass die Region
für Jahrzehnte über ausreichende Reserven an Logistikflächen
verfügt. Der Bonner Hafen kann den Bedarf der Industrie im Kölner Süden aufnehmen und so die Stadt Köln von LKW-Verkehr
entlasten.
Termin - Öffentlichkeitsbeteiligung am 18. April
Aber ohne den Hafenklüngel wäre Köln nicht Köln und so planen
HGK und OB Roters weiter an einem Kölner Parkplatz für Container aus Rotterdam, die in der Realität nicht kommen werden. Ein
wichtiges Naturschutzgebiet wird mutwillig zerstört und die
Rechnung für die Investitionsruine zahlen die Kölner Bürger. Und
weil die Planungen wirklich intensiv weiterverfolgt werden, findet
am 18. April um 19:00 Uhr die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zur Flächennutzungsplanänderung und zum Bebauungsplanentwurf in der Gesamtschule Rodenkirchen statt. Hier
besteht die Gelegenheit, die direkte argumentative Auseinandersetzung mit Verantwortlichen zu suchen und ein deutliches öffentliches Zeichen gegen den Hafenausbau zu setzen.
Informationsfreiheitsgesetz –
HGK verweigert Veröffentlichung von Daten
Die HGK versucht sich in der Öffentlichkeit und gegenüber der
Politik als ein transparentes Unternehmen darzustellen, das auch
den Dialog mit den Bürgern sucht. Wenn es darauf ankommt,
versucht man aber weiterhin den Bürgern wesentliche Fakten
vorzuenthalten.
So haben wir nach dem Informationsfreiheitsgesetz den Subventionsantrag der HGK zur Förderung von Umschlaganlagen des
"Kombinierten Verkehrs" bei der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West (WSD West) angefordert, um wichtige Fakten zum Hafenausbau analysieren zu können.
Die HGK verweigert allerdings die Einwilligung zur Veröffentlichung der Daten mit der Begründung, dass es sich um Geschäftsinterna, die vornehmlich kaufmännische Daten betreffen
wie Umsätze, Ertragslagen, Marktstrategien, Kundenlisten, Kalkulationsunterlagen und ähnliches handele. Zudem handele es
sich bei den in Rede stehenden Informationen um Daten eines
anhängigen Verwaltungs- verfahrens, die nicht bekannt gegeben
werden dürfen, solange dieses Verwaltungsverfahren noch läuft.
Gegen die Ablehnung haben wir jetzt mit einem Anwalt einen Widerspruch eingelegt. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte
ist mittlerweile eingeschaltet. Die WSD West hat in keiner Weise
im Einzelnen dargelegt, inwieweit ein konkreter wirtschaftlicher
Nachteil durch die Veröffentlichung entstehen würde. Auch der
Bundesdatenschutzbeauftragte hat verlangt, diese Gründe nachzureichen. Dies ist bis heute nicht erfolgt.
Kommunalwahl 2014 – Ausbau politisch beerdigen
Der Kampf der Kölner Bürger gegen den Ausbau des Godorfer
Hafens geht in diesem Jahr mit großem Engagement weiter. Der
Ausbau steht entgegen allen Äußerungen der Hafenlobby auf der
Kippe. 2014 ist Kommunalwahl. Mit einer geänderten Mehrheit
im Kölner Rat können wir alle gemeinsam das Projekt politisch
endgültig beerdigen.
Jeder kann beim Kampf gegen den Hafenausbau mitmachen, Unterstützung ist willkommen. Natürlich auch finanzielle Unterstützung. Bitte überweisen Sie dafür mit Verwendungszweck „Contra
Hafen“ auf das Konto unseres Mitgliedsvereins für sürth e.V.
Konto-Nr. 865.002.000 bei der Commerzbank BLZ 370 800 40.
Da für sürth e.V. gemeinnützig ist, erhalten Sie für solche Zuwendungen Spendenbescheinigungen.
Herzliche Grüße
Helmut Feld
Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.suerther-aue-retten.de
7
8
Soretha
UNSER DORF
Sürther Hauptstraße
Grundsanierung - eine weitere Folge
Bericht von Michael Mohr – Fotos von Ingrid Kupgisch
Nun ist es fast ein Jahr her, dass der Teilabschnitt der grundsanierten Sürther Hauptstraße der Öffentlichkeit übergeben wurde.
Bei dieser Übergabe am 30. Mai des letzten Jahres hörte man
lobende Worte, dass der für die Sanierung veranschlagte Kostenrahmen von über einer Million Euro nicht ausgeschöpft werden
musste. Kritische Stimmen behaupten nun, dass dies auch ein
Grund für die heute erhobenen Beanstandungen sein könnte.
Tatsache ist doch, dass das Prinzip "Hauptsache billig", selten
gut ist und oft das Gegenteil bewirkt.
Zu schräge Bürgersteige wurden inzwischen zurückgebaut. Das
Problem der hochstehenden Bordsteinzungen vor den neu angelegten Fußgängerüberwegen, mit der Folge einiger zerstörter Autoreifen ist leider noch nicht gelöst, wenn man mal davon
absieht, dass eine geringere Geschwindigkeit schon einiges erreichen würde. Häufigere Kontrollen wären natürlich auch nicht
schlecht, vor allen Dingen am Abend.
Mehr als ein Ärgernis – die nicht fachmännisch montierten Kanaldeckel
Nun gibt es aber Anlieger, wie Familie Pütz (Autobus-Pütz), Sürther Hauptstraße 186, die das Pech haben, dass vor ihrem Haus
zwanzig Kanaldeckel auf der Fahrbahn verlegt wurden. Diese Kanaldeckel sind mal viereckig, mal rund, mal groß oder klein, aber
dermaßen uneben zur Fahrbahn verlegt und dann oft noch mit
zentimeterweit herausragenden Schrauben versehen, dass jedes
Überfahren übelste Geräusche verursacht. Dies hängt teilweise
damit zusammen, weil bei mehreren Deckeln der notwendige
und dafür tragfähige Unterbau offensichtlich nicht vorschriftsmäßig montiert wurde. Mehrmals gab es, wie Familie Pütz berichtet, schon Ausbesserungsversuche im Auftrag der Stadt Köln,
geholfen hat es aber wenig.
Wenn man sich dann auch den teilweise zu hoch angelegten Bürgersteig vor ihrem Haus ansieht, der mit dazu beitrug, dass das
Tor zur Hofeinfahrt absackte, mit einer weiteren Folge davon,
dass die Einfahrt zur Garage eine neue Betonschicht verlangt,
ist Unmut und Zorn auf Seiten der Betroffenen höchst verständlich. Der WDR sendete in seiner "Lokalzeit" darüber und er wird
wiederkommen, um über die weitere Entwicklung zu berichten.
Ohne nun aber auf den sich daraus entwickelten Rechtsstreit
einzugehen, vermisst Familie Pütz ein Mindestmaß an Solidarität
innerhalb der Nachbarschaft. "Wir sind zu Einzelkämpfern verkommen", heißt es trotzig, aber nicht resignierend.
Ganz Unrecht haben sie nicht, denn betroffen sind in Wahrheit
doch alle Anlieger mehr oder weniger. Allein wenn man sich vor
Augen führt, dass die bisherigen Ausbesserungsversuche rund
um die beanstandeten Kanaldeckel schon etwas verursachten,
was vor einem Jahr hoch und heilig versprochen, verhindert werden sollte, nämlich das kurzfristige Wiederaufreißen der grundsanierten Straße. Mit anderen Worten, wir haben heute schon
wieder Flickwerk vor der Nase. Wohin das führt, das sehen wir
in der Bahnhofstraße, der Kölnstraße und an anderen Stellen der
nicht sanierten Sürther Hauptstraße: Schlaglöcher über Schlaglöcher. Herr Wolters von der FDP bemühte sich tagelang vergeblich die Hotline der Stadt Köln zu erreichen, um diesen Missstand
Soretha
UNSER DORF
Anmerkung
Die Soretha Redaktion hat auf ihre Anfrage
folgende E-Mail der FDP-Fraktion der Bezirksvertretung Rodenkirchen erhalten:
Sehr geehrte Frau Kupgisch,
von Herrn Neuenhöfer, Amt für Straßen und Verkehrstechnik
der Stadt Köln, haben wir soeben die verbindliche Auskunft
erhalten, dass der Verkehrsausschuss des Rates der Stadt
Köln am 16.04.2013 die abschließende formelle Beschlussfassung zu dem Projekt vornehmen wird.
Dringend nötig – ein Zebrastreifen vor der KiTA Elfenland
zu melden. Inzwischen hatte er Erfolg und ungewöhnlich schnell
wurden auf einigen Abschnitten die Schlaglöcher provisorisch
geschlossen. Dies ist eine Entlastung, wenigstens für die nächsten Monate.
Ganz vergeblich war bisher aber das Bemühen von Herrn Wolters, zusammen mit der Leiterin der Kita "Elfenland" Frau Steffens, dass auf der Kölnstraße vor der Kindertagesstätte ein
markierter Überweg entstehen sollte. Dies mag mit der bevorstehenden Grundsanierung der Kölnstraße zusammenhängen, es
verhindert aber nicht die Gefährdung beim Überqueren der
Straße für die Kinder, die Erwachsenen und vor allen Dingen
auch die Senioren.
Bisher gibt es einmal im Monat eine Geschwindigkeitskontrolle
wie Frau Steffens sagt, "dann wird eifrig kassiert und dann hat
es sich." Die Autofahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Sollte das Elfenland keine Zusicherung für eine
Querungshilfe erhalten, werden die "Elfenland-Betroffenen" mit
spektakulären und phantasiereichen Aktionen auf diesen Zustand aufmerksam machen. Da kann man nur viel Erfolg wünschen und den Verantwortlichen innerhalb der Kölner
Verwaltung etwas mehr Einfühlungsvermögen.
Die Ausschreibungsunterlagen seien vorbereitet, so dass nach
dem 16.04.2013 das Ausschreibungsverfahren sofort begonnen werden kann. Nach der dann folgenden Vergabe der
Straßenbauarbeiten geht Herr Neuenhöfer davon aus, dass
die Sanierungsarbeiten der Kölnstraße in Sürth nach der Sommerpause begonnen werden können.
Den Fertigstellungszeitpunkt der Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Kölnstraße konnte Herr Neuenhöfer noch nicht
nennen. Selbstverständlich wird die FDP-Fraktion darauf achten, dass in Höhe der Kita "Elfenland" der von uns schon lange
geforderte und beschlossene Zebrastreifen - auch für die
Friedhofsbesucher - mit eingerichtet wird.
Mit freundlichen Grüßen nach Sürth
Karl-Heinz Daniel
Karl Wolters
FDP - Fraktion BV-K-Rodenkirchen
Wenn Sie in der nächsten Ausgabe der SORETHA
inserieren möchten, wenden Sie sich bitte an
Ingrid Kupgisch, Telefon 0 22 36 - 89 67 30,
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Soretha
UNSER DORF
Die Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß
Ihre Entwicklung von 1890 bis heute
Bericht von Reinhold Gomoll und Prof. Walter Frey – Fotos von privat
Die Geschichte der ev. Kirchengemeinde Sürth-Weiß beginnt vor
etwa 100 Jahren. 1890 zählte man ca. 100 ev. Einwohner in
Sürth. Monatliche Gottesdienste und der kirchliche Unterricht
wurden in der Schule, später in einem Privathaus gehalten. In
der Folgezeit kam es zu einer jahrzehntelangen engen Verbindung der Geschichte der Kirchengemeinde mit der der Sürther
Maschinenfabrik. Zuziehende ev. Bürger waren oft Mitarbeiter
dieser Firma. Noch vor der Jahrhundertwende erhielten die ev.
Christen für ihre Zwecke einen Raum in der Fabrik.
Die Dörfer Sürth und Weiß gehörten damals zur ev. Kirchengemeinde Brühl. Seit 1917 wohnte in Wesseling ein Hilfsprediger,
zu dessen Bezirk nunmehr auch die ev. Gläubigen aus Sürth und
Weiß gehörten. Als Hilfsprediger wirkten in unseren Dörfern:
von 1917 bis 1924 Pastor Barnikol · von 1924 bis 1930 Pastor
Held · von 1930 bis 1936 Pastor Kappner und von 1936 bis 1949
Pastor Bücking.
Nach dem 2. Weltkrieg siedelten sich hier viele Vertriebene und
Flüchtlinge an, die vielfach aus ihren heimatlichen Gemeinden
reiche Glaubenserfahrungen und kirchliche Aktivitäten mitbrachten. Viele fanden in der von der Sürther Maschinenfabrik inzwischen zur Verfügung gestellten und am Rheinufer gelegenen
„Sürther Kapelle“ eine neue geistliche Heimat.
Am 1. Oktober 1948 kam es zur Gründung der selbstständigen
Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen. Sürth und Weiß wurden
von dem Brühler Pfarrbezirk Wesseling „ausgepfarrt“ und gehörten nun zur neuen Kirchengemeinde Rodenkirchen. Werner Frenz
war ihr erster Pfarrer. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten
und Kindergottesdiensten - unter Einsatz des damaligen Katecheten Karl Heinz Eichler - gehörten besonders der Sürther Kirchenchor und die Frauenhilfe zum kirchlichen Leben.
Die aus Kaiserswerth gekommenen Rodenkirchener Gemeindeschwestern Margarete Ludwig und Maria Happek hatten bei ihrer
Fürsorge für die Gemeinde und ihrer Pflege von Alten und Kranken auch in Sürth und Weiß alle Hände voll zu tun. Als die ev.
Kirchengemeinde immer schneller wuchs, genehmigte das Landeskirchenamt auf Antrag des Rodenkirchener Presbyteriums
UNSER DORF
1965 den Einsatz von Pastor Eitel
Friedrich Dreßler als Hilfsprediger.
Seit dem 1.8.1964 bestand für die
Orte Sürth und Weiß, die den 2.
Pfarrbezirk der Kirchengemeinde
Rodenkirchen bildeten, eine eigene Pfarrstelle. In diese wurde
am 10.12.1967 Pastor Klaus Mielke
als Pfarrer eingeführt. Als „Gründungspfarrer“ prägte er bis zu seinem Tode am 3.5.1990 maßPastor Klaus Mielke
geblich die weitere Entwicklung
des Pfarrbezirks und später der Kirchengemeinde Sürth-Weiß.
Am 1.7.1968 konnte für den 2. Pfarrbezirk Sürth-Weiß eine Gemeindehelferin eingestellt werden: Irmgard Wiedener geb. Paul
versah bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand den hauptamtlichen Dienst als Gemeindehelferin, Organistin und Chorleiterin.
Sie war über 40 Jahre in der Diakonie tätig. Für ihre Arbeit wurde
sie 2001 vom Diakonischen Werk der ev. Kirche in Deutschland
mit dem „Kronenkreuz in Gold“ ausgezeichnet.
In den sechziger Jahren wurden nach langwierigen Verhandlungen die für den Bau eines ev. Gemeindezentrums erforderlichen
Grundstücke erworben, und zwar in Sürth hinter der Falderstraße auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Ludwig. Das
Presbyterium übertrug die Bauplanung dem Kölner Architekten
Hans Ulrich Kroeber. Unter seiner Leitung entstand nach eineinhalbjähriger Bauzeit das Gemeindezentrum mit Kirchsaal, Gruppenräumen, Pfarr- und Küsterwohnung. Am 19.7.1970 übergab
der damalige Präses der ev. Kirche im Rheinland, Prof. Dr. D.
Beckmann, den Bau seiner Bestimmung.
Die Innenausstattung des Gemeindezentrums war vornehmlich
dem erfolgreichen Wirken des am 8.10.1968 gegründeten Kirchbauvereins zu verdanken. Mit den gesammelten Geldern konnten
das Orgelpositiv mit sechs Registern, die Bestuhlung und auch
die Altargeräte und die Antependien angeschafft werden. Ein besonderes Schmuckstück im Gemeindezentrum war das von dem
Künstler Karl Erich Görk geschaffene Altarkreuz mit dazu passendem Leuchter, Kelch und Kanne.
Während es bereits vor dem Krieg einen Chor und die Frauenhilfe
gab, nahm nun mit dem neuen Haus auch die Gemeindegruppenarbeit einen kräftigen Aufschwung: Es entstanden weitere
Jugendgruppen und auch ein inzwischen leider aufgelöster Posaunenchor wurde gegründet. Die Gemeindebücherei erhielt
ihren eigenen Raum. Seit 1971 treffen sich die Senioren der Kirchengemeinde regelmäßig im Altenclub. Unter reger Beteiligung
der Gemeindeglieder finden alljährlich ein Gemeindefest und
eine Kinderspielwoche im Gemeindezentrum statt.
Zum 1.1.1979 wurde die ev. Kirchengemeinde Rodenkirchen geteilt. Der bisherige 2. Pfarrbezirk mit seinem Gemeindepfarrer
Mielke wurde als „Ev. Kirchengemeinde Sürth-Weiß“ eine selbstständige kirchliche Einheit mit eigenem Presbyterium, das bis
zur ersten Wahl noch Bevollmächtigtenausschuss hieß. Die damalige Zahl der Gemeindemitglieder mit ca. 3.200 ist trotz der
Austritte dank der vielen Zuzüge bis heute konstant geblieben.
Soretha
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Die Auferstehungskirche - Blick von Südosten
Blick auf den Altar
Das neue Presbyterium begann bald mit der Planung zum Bau
einer Kirche neben dem Gemeindezentrum. Mit dieser Aufgabe
wurde wiederum Hans Ulrich Kroeber betraut. Am 20.11.1980
erteilte die Stadt Köln die Baugenehmigung. Am 4.10.1981 erfolgte die Grundsteinlegung und am 24.10.1982 die feierliche Einweihung der Kirche. Das Presbyterium hatte ihr inzwischen den
Namen „Auferstehungskirche“ gegeben. Bei maximaler Bestuhlung kann sie im Erdgeschoss 170 Besucher und auf der Orgelempore weitere 40 Besucher aufnehmen.
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Soretha
UNSER DORF
Die vier Glasfenster an den beiden Seiten zu dem Thema „Tod und Auferstehung Christi“ stammen von dem Kürtener Glaskünstler Prof. Fritz L. Lauten:
„Leiden“, „Überwindung des Irdischen“,
„Auferstehung“ und „Verklärung“.
Erst 1990 erhielt die Kirche ihre heutige
Orgel: Zweimanualig, aufgeteilt in Hauptwerk und Rückpositiv, 15 Register. Sie
wurde von der Aachener Orgelbauanstalt
Buntglasfenster der AuferStahlhut gebaut.
stehung Christi
Inzwischen war auf dem Kirchengelände
nach den Plänen des Architekten Kroeber auch eine Kindertagesstätte errichtet und am 2.1.1987 in Betrieb
genommen worden. In ihr werden von
sechs hauptamtlichen Kräften 45 Kinder
im Alter zwischen drei und sechs Jahren
in zwei Gruppen betreut. Das „KiTATeam“ steht seit zehn Jahren unter Leitung von Sybille Koch. Es arbeitet nach
Blick auf die Orgel
dem „situationsbedingten Ansatz“: Unter
Berücksichtigung der konkreten Lebenssituation jedes Kindes
ist man bemüht, dessen Handlungskompetenz zu erweitern.
Nach dem Tod von Pfarrer Mielke am 3.5.1990 übernahm Pfarrer Dr. Hübner aus Rondorf für zehn Monate die Vakanzvertretung. Er wurde dabei von Pastorin Weyand als Hilfspredigerin
tatkräftig unterstützt.
Als neuer Gemeindepfarrer wurde im März 1991 Pastor Gerald
Warnecke in sein Amt eingeführt. Im März 2013 wird er sein Amt
somit seit 22 Jahren ausüben. Er erweiterte das Gemeindeleben
u. a. um die theologischen Abendgespräche, bei denen die Teilnehmer zuweilen anhand von Texten etwa über den Zugang zum
christlichen Glauben und Fragen der christlichen Spiritualität
nachdenken und sprechen. So gab es Gesprächsreihen etwa zur
Einführung in Religionspsychologie oder in die Biblische Hermeneutik.
Am 22.5.1994 wurden die neuen Prinzipalien eingeweiht: Altar,
Kanzel und Taufstein. Sie stammen von dem Kölner Bildhauer
Klaus Bönnighausen.
Mitte der 90er Jahre übernahm die Gemeinde die Anregung des
Predigthelfers Prof. Dr. Neuhaus für einen Dialog zwischen Religion und Kunst und entdeckte die Kirche als Kunstraum, in dem
seitdem regelmäßig Kunstausstellungen gezeigt werden.
Glockenturm Blick von Südosten
Am 5.6.2005 wurde der nach den Plänen
des Kölner Architekten Ulrich Böttger
neuerrichtete Glockenturm eingeweiht.
Bei einer Höhe von 20 Metern trägt er
vier Glocken, deren Stimmung mit der
Stimmung der Glocken von St. Remigius
so abgestimmt ist, dass beide Geläute
harmonieren. Die Geläute können jedoch
auseinander gehalten werden, weil die
Glocken der Auferstehungskirche insgesamt höher klingen.
Seit der Selbständigkeit im Jahre 1979 gibt das Presbyterium
dreimal im Jahr einen Gemeindebrief heraus. Er berichtet über
das Gemeindeleben und kündigt bevorstehende Veranstaltungen an. Der Name „Das Schiff“ wurde gewählt u. a. in Anspielung
auf die Lage der Kirchengemeinde am Rheinstrom und in Anlehnung an das Kirchenlied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“.
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UNSER DORF
Soretha
Zeittafel:
1890
Sürth mit ca. 100 ev. Einwohnern und Weiß gehören zur ev. Kirchengemeinde Brühl, Pfarrbezirk Wesseling.
1917
Der Pfarrbezirk Wesseling erhält einen eigenen Hilfsprediger, der damit auch für Sürth und Weiß zuständig ist.
1.1.1948
Teilbezirk Sürth-Weiß wird der neu gegründeten ev. Kirchengemeinde Köln-Rodenkirchen als
Pfarrbezirk 2 angegliedert.
1.8.1964
Der Pfarrbezirk Sürth-Weiß erhält eine eigene Pfarrstelle.
10.12.1967
1.7.1968
Pastor Klaus Mielke wird als Pfarrer dieses Pfarrbezirks eingeführt.
Irmgard Wiedener geb. Paul wird als Gemeindehelferin bestellt.
8.10.1968
Gründung des Kirchbauvereins.
19.7.1970
Einweihung des Gemeindezentrums Sürth-Weiß.
1.1.1979
24.10.1982
Pfarrbezirk 2 wird als „Ev. Pfarrgemeinde Sürth-Weiß“ selbstständig.
Einweihung der Auferstehungskirche.
2.1.1987
Eröffnung des Kindergartens.
4.3.1990
Einweihung der neuen Orgel.
3.5.1990
Pfarrer Mielke verstirbt. Pfarrer Dr. Thomas Hübner, Rondorf, wird Pfarrvakanzvertreter,
Pastorin Weyand unterstützt ihn dabei als Hilfspredigerin.
März 1991
Pfarrer Gerald Warnecke wird als neuer Gemeindepfarrer eingeführt.
22.5.1994
Einweihung der neuen Prinzipalien - Altar, Kanzel und Taufstein.
5.6.2005
Einweihung des neuen Kirchturms mit vier Glocken.
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Soretha
UNSER DORF
Die Glasfenster „Tod und Auferstehung“
In der ev. Auferstehungskirche
Bericht von Kurt Schreiner – Fotos von privat
Als am 26. Mai 1981 das Presbyterium der Gemeinde sich entschied, das geplante Gotteshaus „Auferstehungskirche“ zu nennen, lag damit die motivliche Vorgabe für die Thematik der
Kirchenfenster fest. Ein vierteiliger Zyklus sollte den Tod und die
Auferstehung Christi thematisieren.
Um die Raumgliederung nicht zu stören hatte der Architekt vier
schmale, vom Fußboden bis zur Kirchen-Decke reichende Fensteröffnungen für die Glasmalereien vorgesehen. Den Zuschlag
erhielt die Glaswerkstatt Fritz H. Lauten aus Kürten-Bornen.
Lassen Sie sich bitte einmal ein auf die Betrachtung dieser Fenster. Sie werden sicher hin und wieder beim Verweilen im Gotteshaus Augenblicke der Muße und Besinnlichkeit finden, sich
meiner Interpretationsversuche zu erinnern. So wie die sakrale
Bildersprache des Mittelalters sich unzähliger Symbole bediente,
so ist auch die abstrakte und abstrahierende Bildersprache der
Moderne wie eine Zeichensprache zu lesen und zu interpretieren. Die Kommunikationswissenschaft bezeichnet die Lehre der
Zeichen mit Semiotik. Einer ihrer bedeutendsten Vertreter ist
Umberto Eco, bekannt geworden durch sein verfilmtes Buch „Im
Namen der Rose“.
Folgen Sie mir bitte bei der Betrachtung der Fensterbilder in dieser Reihenfolge: Beginnend mit dem Fenster auf der linken Seite
vorn (1) und weiter im Uhrzeigersinn zu dem zweiten Fenster der
linken Wand (2). Von dort zum Fenster rechts des Altars (3) und
zuletzt zu dem rechts des Eingangs (4).
Leider ist der obere Teil dieses
Fensters durch den nachträglichen Einbau der Orgel zum
Teil verdeckt worden. Zum genaueren Betrachten steigen
Sie daher bitte die Treppe hinauf. Dieses Segment deutet
die Dornenkrone Christi an.
Die Kreisform wird von den
zahlreichen Spitzen der Dreiecke gebrochen. Sie sind formensprachlich mit Aggressivität und Schmerz besetzt,
ähnlich den Dornen in unserem realen Erfahrensbereich.
Als ein mehrfach wiederkehrendes Element gewahren wir
Fenster 1
eine Anzahl Tropfenformen. Je
zwei Tropfen gehen in unterschiedlicher Gestaltung formal und
farblich eine Verbindung ein: Blut und Tränen als Zeichen für
Schmerz und Leid. Sie sollen uns das Leiden des Menschen
vermitteln.
Fenster 2
Die Bleiruten zeichnen über
den größten Teil des Fensters
ein schräg nach rechts geneigtes leeres Kreuz, umgeben von
differenzierten kalten Farbtönen aus Blau und Grün. Es
„wächst“ aus einer knollenwurzelartigen Form heraus, die ihrerseits auf einem Hügel
(Golgatha) wächst. Um die filigrane Zeichnung des Kreuzes
herum entfalten Pflanzenformen nach oben hin sich flügelartig ins Unendliche hoch
schwingend. Das Irdische ist
durch die Auferstehung Christi
überwunden worden.
Soretha
UNSER DORF
Während in der Ikonografie der
Fenster auf der linken Wandseite die kühlen Farben dominieren, erscheint die rechte als
Sonnenseite. Nicht nur dass
hier das Sonnenlicht von draußen mehr Zugang hat, auch die
Gestaltung bedient sich primär
kräftiger Gelb-, Orange-, Braunund Rot-Töne. Wie schon beim
zweiten Fenster besteht auch
hier der untere Teil in einer angedeuteten Hügelformation.
Bewegte florale Formen winden, drehen und entfalten sich
von unten nach oben einer
Sonne entgegen. Sie verkörFenster 3
pert semiotisch Natur und
Leben. Das Motiv feiert dergestalt die Auferstehung, den Sieg
des Lebens über den Tod. Während die Ikonografie des ersten
Fensters von den kalten Farben und den harten spitzen Formen
dominiert wurde, begegnen wir hier einer rauschhaften Kaskade
an warmen Farben in geschwungenen weichen und runden Formen nach oben sich ausbreitend und ins Unendliche sich ergießend.
Leider ist auch bei diesem Fenster der Schwerpunkt der Gestaltung in den oberen Bereich
verlagert. Und so wie bei seinem Gegenüber befindet sich
auch hier im Zentrum der Ikonografie eine Krone. Das untere
Segment besteht aus großflächigen nach oben weisenden
Dreiecken. Ein einzelnes kleines Element fällt ins Auge: die
Form einer Spermie. Wenn wir
zur Betrachtung des oberen
Bildsegments übergehen, zählen wir drei weitere Spermien,
alle bewegen sich in Richtung
eines Zentrums. Dieses wird
Fenster 4
gebildet von einer prachtvoll
anmutenden und goldgelb strahlenden Krone, besetzt mit Edelsteinen, überstrahlt von einem Heiligenschein. Auch eine Spermie ziert ein Edelstein, sie zieht die Deutung auf sich, dass das
Leben, die Spermie, seine Krönung erfährt, durch den Tod und
die wieder Auferstehung Christi. Die Gestaltung weist nach oben
in die himmlischen Sphären, in das ewige Leben.
Prof. Fritz Lauten, der uns mit diesen schönen Fensterbildern beschenkte, fand leider ein trauriges Ende. Sieben Jahre nach der
Einweihung unserer Kirche und seiner Glasfenster hatte der von
Depressionen heimgesuchte Künstler mit erst 53 Jahren im
Rhein den Freitod gesucht.
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Die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. dankt
ganz herzlich allen Inserenten.
Durch diese Unterstützung ist es
möglich, die Soretha
regelmäßig erscheinen zu lassen.
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Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
Kath. KiTA St. Remigius
Das Dreigestirn geht (noch) in den Kindergarten
Bericht von Petra Seidel – Leiterin der Schwerpunkteinrichtung Familienzentrum KiTA St. Remigius
In diesem Jahr machte das Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen schon eine Woche vor Weiberfastnacht den Auftakt für
den Kindergartenkarneval. In vollem Ornat besuchten Prinz Wilfried I., Bauer Jürgen und Jungfrau Karla die 60 Mädchen und
Jungen der KiTA St. Remigius und wurden dort gebührend mit
einem langen Spalier durch den karnevalistisch geschmückten
Kindergartenflur empfangen. Alle Kinder und Mitarbeiterinnen
waren verkleidet und dank einer kleinen Verspätung des Dreigestirns konnten die Kinder schon vor Eintreffen der Tollitäten zünftig durch die KiTA rocken. Zu Klängen von Höhner, Brings und
anderen bekannten Gruppen aus dem Kölner Raum schunkelten
und tanzten sich die Kinder schon einmal warm.
In der kath. KiTA St. Remigius hat in diesem Jahr der Karneval
schon eine Woche früher als gewohnt begonnen. Gewöhnlich beginnt der Karnevalstrubel an Weiberfastnacht mit einer Weiberfastnachtsparty und bis zum Karnevalszug am Sonntag wird
weiter gefeiert.
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Als dann endlich das Dreigestirn eintraf, ließen sich die Gäste
erst einmal auf den kleinen Stühlen der KiTA nieder und bekamen von den Kindern eine kleine Vorführung der Textfestigkeit sie sangen aus voller Kehle das Lied „Eimol Prinz zo sin…“.
Das Dreigestirn staunte nicht schlecht, wie in der KiTA das Kölner Brauchtum gepflegt und den Kindern nähergebracht wird.
KARNEVAL IN SÜRTH
Die Moderation des Besuches übernahm Inge Blameuser, die gekonnt die Tollitäten vorstellte und während ihres Aufenthaltes für
Stimmung sorgte. Da das Karnevalsmotto in diesem Jahr
„Dä wilde, wilde Weste jeht in dä KiTA los“ lautet, tanzte die
Marienkäfergruppe zu Ehren der Gäste rund ums Lagerfeuer den
Indianertanz.
Spannend wurde es, als die Kinder mit dem großen Dreigestirn
gemeinsam ein Wettspiel mit Bausteinen spielten - wer schafft
es, als erster einen Turm, so hoch wie er selber ist, zu bauen - ?
Und tatsächlich legten Prinz, Bauer und Jungfrau sich so sehr ins
Zeug, dass der Turm der Kinder, auch wenn er um einiges kleiner
ausfiel, zur gleichen Zeit wie ihrer fertig war! Der Triumph auf
beiden Seiten war deutlich auf allen Gesichtern zu sehen! Das
Dreigestirn so hautnah zu sehen, war ein Highlight für alle Kinder. Und als sich Prinz, Bauer und Jungfrau mitten zwischen die
Kinder mischten und ihre Insignien zeigten (und die Kinder diese
sogar anfassen durften) war der Bann endgültig gebrochen.
Fotos von Ingrid Kupgisch
Soretha
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Dann wurde das Karnevalsmottolied „Cowby Bill“ lauthals vorgesungen und mit pantomimischen Bewegungen, die auch das
Dreigestirn mitmachen konnte, begleitet. Da sah man den Prinz
und sein Gefolge ganz „unköniglich“ Lasso schwingen und mit
Pistolen schießen. Und auch sie hatten sichtlich Spaß dabei!!!
Als Geschenk für den Kindergarten brachte das Dreigestirn ein
Bild der Tollitäten für die KiTA-Wand, Spiele und Stifte und den
Sessionsorden mit, der der Leiterin Petra Seidel und der Moderatorin des Tages Inge Blameuser mit dazugehörigen „Bützchen“
offiziell überreicht wurde.
Bei den anschließenden Erfrischungen für das Dreigestirn und
sein Gefolge wurde dann noch kurz „jeklaaft“ und dann gingen
Kinder und Dreigestirn in die wohlverdiente Mittagspause. Bis
Aschermittwoch wurde in der KiTA weitergefeiert und ein Wiedersehen mit diesem Dreigestirn gab es Karnevalssonntag im Sürther Karnevalszug, an dem die Eltern und Kinder der KiTA
natürlich auch als Gruppe teilnahmen!!!
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Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
Ein Karnevalserlebnis
Die Karnevalssitzung im Matthias-Pullem-Haus
Bericht und Fotos von Dagmar, Julia und Jürgen Assenmacher
Im festlich geschmückten Atrium erlebten über 100 Bewohner,
Angehörige und Gäste einen heiteren und ausgelassenen karnevalistischen Nachmittag. Pünktlich um 16:00 Uhr eröffnete das
Garde Tanzcorps des Garde Corps Blau-Gelb Colonia die traditionelle Karnevals-Sitzung im Matthias- Pullem-Haus. Kommandantin
Elke Schneider präsentierte stolz den neuen Nachwuchs des
Garde-Tanzcorps. Im weiteren Programmverlauf erfreute das
Publikum die „freiwillige Feuerwehr Knabbelrath“, dargestellt
und aufgeführt von unserer langjährigen Fußpflegerin Gundi
Schmiel mit Unterstützung aus den Reihen der Frauengemeinschaft aus Weiß.
Es folgten Liedbeiträge Kölscher Mundart, bei denen alle mitsingen
konnten, vorgetragen und präsentiert vom Familienverbund Dagmar, Julia und Jürgen Assenmacher. Die schwungvolle Rede des
„Solo Mariechen“ aus Immekeppel sorgte für strapazierte Lachmuskeln. Der folgende Sologesang von Julia Assenmacher über
unsere „Heimat Kölle“ ging unter die Haut aller.
Ein fantastisches Blau/Weißes Bild bot sich dann dem Publikum,
als das Tanzcorps der Kapelle Jonge aus Weiß mit seinen Tänzen
aufwartete.
Der Höhepunkt, auch gleichzeitig der Abschluss der diesjährigen
Karnevalssitzung war der Aufzug des Dreigestirns der Altgemeinde
Rodenkirchen. Es war herzerfrischend, wie publikumsnah sich
dieses sympathische Trifolium zeigte und beim traditionellen Abschluss-Lied „Kölle du ming Stadt he am Rhing“ sich unters Publikum mischte und mit den Bewohnern gemeinsam schunkelte.
Dank auch an unseren Alleinunterhalter und Haus- und Hof-Musiker, Michael Lawen, der mit seiner musikalischen Unterstützung
für reibungslose Ein- und Ausmärsche sorgte und auch das Publikum immer wieder zum Singen und zum Schunkeln anregte.
Der größte Dank aber gilt, wie immer, unseren „Ehrenamtlichen
Helfern“, ohne die ein solcher Nachmittag überhaupt nicht
möglich wäre.
Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
„Jeck sin, laache“
KiTA Karnevalsparty
War das Motto an Altweiberfastnacht
Miteinander leben in aller Welt
Bericht und Foto von Petra Schillinger –
Direktorin Matthias-Pullem-Haus
Bericht von Uta Bräutigam-Hohnsen –
Leiterin Kindertagesstätte
Jubel, Trubel, Heiterkeit
Herr Schorn und Frau Assenmacher sorgten für Stimmung
"Jeck sin, laache", das war natürlich auch das Motto an Altweiberfastnacht im Matthias-Pullem-Haus. In Begleitung von Herrn
Schorn am Flügel sorgte Frau Assenmacher mit klassischen Karnevalsliedern ab 10:30 Uhr für Stimmung. Bewohner, Besucher,
Mitarbeitende und Ehrenamtler schunkelten und sangen bei
Kölsch und Salzgebäck. Wie immer ein buntes Treiben.
Foto: miteinander leben e.V.
„Miteinander leben in aller Welt“, so lautete das Motto der KiTA Karnevalsparty in diesem Jahr. Und so zeigte sich an Weiberfastnacht
eine bunte Mischung von Menschen und Tieren aus aller Herren
Länder und auch das Büffet bot passend kulinarische Genüsse aus
aller Welt. Die Kinder vergnügten sich im bunten Konfettiregen und
schwangen in diesem Jahr ausgesprochen gerne das Tanzbein. Besonders beliebt: der „Tschu Tschu Wa“ - Song, zu dem ab 11:11 Uhr
auch mit den Eltern eifrig getanzt wurde. Diese waren zudem auch
zu einer kleinen Weltreise eingeladen, auf der sie z. B. mit Stäbchen
essen, sich als Stierkämpfer beweisen oder an einer Bauchtanz-AG
teilnehmen konnten, bevor die Reise gemeinschaftlich mit einem
Sirtaki beendet wurde.
Um 11:11 Uhr übergab dann Frau Schillinger als Direktorin (freiwillig) den Schlüssel des Hauses an den ersten Vorsitzenden des
Beirates Herrn Gross. Bis Aschermittwoch "regiert" der Beirat.
Erste Mitarbeitende stellten umgehend ihre Urlaubsanträge bei
Herrn Gross.
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Mo. - Fr.: 8.00 bis 18.30 Uhr I Sa.: 8.00 bis 16.00 Uhr
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Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
Karneval im Elfenland
So feiern die Kinder der KiTA
Bericht von Anke Steffes – Leiterin der KiTA Elfenland – Fotos von privat
Am 05.02.13 war das Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen im Elfenland. Zwischen dem Dreigestirn, auf einer Bank
sitzend und auf Augenhöhe mit den Kindern, kam eine rege
Unterhaltung zustande. Die Kostüme wurden begutachtet und
Utensilien wie Schlegel, Spiegel, Schlüssel usw. interessiert
hinterfragt. Das kinderfreundliche Dreigestirn konnte alle
„komplizierten“ Fragen beantworten.
Der Besuch endete mit einem ausgelassenen Tanz, der schließlich
auch die etwas schüchternen Kinder animierte. Geschenke wurden
verteilt und so könnte man fast behaupten, es war eine nette
Promotion für den Karnevalsnachwuchs. Die Tanzgruppe „Kornblumenblau“ aus Wesseling faszinierte auch in diesem Jahr die Elfenlandkinder. Unter der Obhut von Tanja Over und Anke Lauer
präsentierten 19 Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren
schöne Showtänze in Piratenkostümen.
Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
KiTA Elfenland
KiTA Kunterbunt
Pänz und Eltern waren begeistert
Kleine und große Zwerge liefen mit
Bericht von Stefan Esser – Foto von privat
Bericht von Florian Sander – Foto von Anita Brandtstäter
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Eine große Gruppe aus der KiTA Kunterbunt hatte sich dieses
Jahr zum Karnevalszug in Sürth gemeldet. Fast siebzig kleine und
große Zwerge mit roten Zipfelmützen und grünen Schürzen liefen gut gelaunt den Zugweg entlang.
Pänz und Eltern der KiTA Elfenland
Zum vierten Mal nahm dieses Jahr eine Gruppe aus dem Elfenland am Sürther Karnevalszug teil. Das Motto „Fastelovend im
Blood, he un am Zuckerhod“ nahmen die Elfen wörtlich und trugen zu ihrem mittlerweile traditionellen Kostümen einen Kopfschmuck aus dem Land des Sambas. Über 50 Eltern und Kinder
machten sich bei eisigen Temperaturen, aber Sonnenschein, auf
den Weg durch die Pänz und Kamellejäger.
Tolle Stimmung, speziell an der St. Remigius Kirche, dem Marktplatz und in der Bergstraße, brachte die Elfen dazu, ihr komplettes Wurfmaterial in die Menge zu schmeißen. Die Begeisterung
bei den Pänz kannte keine Grenzen und nächstes Jahr werden
wir wieder dabei sein.
Die KiTA Kunterbunt war mit einer großen Gruppe dabei
Das Kamellewerfen machte bei Sonnenschein allen einen großen Spaß und die Kleinsten durften sich zwischendurch auf
einem Fliegenpilzwagen schieben lassen. Im Anschluss gab es
in den KiTA-Räumen eine große Karnevalsparty und es wurde bis
zum Abend gemeinsam getanzt, geschunkelt und gespielt.
Die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. dankt ganz herzlich
allen Inserenten. Durch diese Unterstützung ist es
möglich, die Soretha regelmäßig erscheinen zu lassen.
Gegründet 2005
Strafrecht
Strafverteidigung
z.B.
allgemeines Strafrecht
Jugendstrafrecht
Wirtschaftsstrafrecht
Ordnungswidrigkeiten
Haftrecht
z.B.
Festnahme
Untersuchungshaft
Strafhaft
Haftverlegung
Opferschutz
z.B.
Nebenklage
Schmerzensgeld
Stalkingrecht
Schulmobbing
dazu: Inkasso; Maklerrecht; allgemeines Zivilrecht
Karl Wolters
Rechtsanwalt / Strafverteidiger
-Mitglied im Beirat der JVA Köln-
Friedrich-Ebert-Straße 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Tel. (0221) 47 40 356
www.anwalt-wolters.de
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Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
KG Löstige Flägelskappe Sürth Rot-Weiß e.V. 1968
Veranstaltungen 2013 und 2014
Bericht und Fotos von Hans-Werner Taxacher – Ehrensenator der KG
Mädchersitzung Donnerstag, 24.01.2013
Prunk- und Kostümsitzung Samstag, 26.01.2013
Heute fand die erste der beiden Mädchersitzungen im Festzelt statt, sie wurde besucht von ca. 500 karnevalsfröhlichen
Damen, die eine tolle Veranstaltung erlebten. Es traten hier
Spitzenkräfte des Kölner Karnevals auf, z.B. die PAVEIER, et
Fussich Julche (Marita Köllner), die Stattgarde COLONIA AHOI
u.v.a. Außerdem konnten die Damen das Dreigestirn der AltGemeinde Rodenkirchen bestaunen und bejubeln.
Die Prunk- und Kostümsitzung war leider mit 500 Besuchern
nicht ganz ausverkauft, allerdings fehlten auch viele wegen
Krankheit, die zu dieser Zeit im Kölner Raum grassierte. Dafür
bot sich aber auch mal wieder für die anwesenden Zuschauer
ein supertolles Spitzenprogramm, das man in ganz Köln zu diesem Eintrittspreis wohl nirgendwo zu sehen bekommt.
Kinder-Karnevalssitzung Freitag, 25.01.2013
Es war auch in diesem Jahr wieder eine ganz tolle Kinder-Party,
welche die Karnevalsgesellschaft veranstaltete. Es kamen ca.
450 Kinder (mit ihren Eltern) zu dieser Party, welche wieder
mal geleitet wurde vom ehemaligen Karnevalsprinzen der AltGemeinde Hubert Koch.
Schon beim Einmarsch des Elferrates mit dem Reiterkorps Jan
von Werth mit ihren beiden Hauptfiguren Jan und Griet bekamen die Besucher einen tollen Auftakt. Im Anschluss daran
ging es dann Schlag auf Schlag weiter mit einem Spitzenprogramm und Auftritten, wie z. B. der kölsche Tenor (Tino Selbach), die durch Funk und Fernsehen bekannten Redner, der
Knallkopp (Dieter Röder), die zwei Schlawiner und Achnes Kasulke, die letzte deutschsprachige Putzfrau vor der Autobahn.
Die Tanzchorps der Schlenderhaner Lumpe und die Blauen
Jungs sorgten beim Publikum für einen Augenschmaus und natürlich durfte auch bei dieser Veranstaltung wieder mal das
Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen nicht fehlen, welches mit stehenden Ovationen empfangen und bejubelt wurde.
Spitzen-Musikgruppen, wie z.B. PÖ-A-PÖ, die Klüngelköpp und
die Domstürmer rundeten das Programm ab, welches ein voller Erfolg war.
Mädchersitzung Sonntag, 27.01.2013
Am vierten Tag der Veranstaltungsreihe der KG Löstige Flägelskappe war dann die zweite der jährlich stattfindenden
Mädchersitzungen dran. Sie war seit langem ausverkauft und
mit 770 toll maskierten und recht lustigen Damen auch bestens besucht. Das Programm war ebenfalls Spitze. Achnes
Kasulke, die Räuber, die Domstürmer, Marita Köllner (et fussich Julche) und natürlich das Dreigestirn der Alt-Gemeinde
Rodenkirchen sprechen für sich. Aber das waren nur einige
Programmpunkte einer supertollen Mädchersitzung, welche
einen echten Damen-Elferrat mit dem Sitzungspräsidenten
Stefan Kretschmar und als musikalische Begleitung den
Sound-Express-Köln hatte. Auch für das kommende Jahr sollten die Damen sich wieder rechtzeitig Karten besorgen, denn
auch diese Veranstaltung wird schon bald wieder ausverkauft
sein.
Sommerfest und Jahreshauptversammlung
Das diesjährige Sommerfest findet am Samstag, dem 6. Juli
2013, ab 15:00 Uhr, auf dem Gelände der Brüder-GrimmSchule statt. Die diesjährige Jahreshauptversammlung für die
KARNEVAL IN SÜRTH
Mitglieder der KG mit der Neuwahl des Präsidenten findet am
Montag, dem 13. Mai, ab 20:00 Uhr im Vereinslokal Restaurant und Hotel Maassen in Sürth statt.
Soretha
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Die traditionelle Prunk- und Kostümsitzung findet am Samstag, dem 25. Januar 2014, Beginn 17:40 Uhr, statt. Das Spitzenprogramm dieser Veranstaltung besteht u .a. aus Wicky
Junggeburth, die Klüngelköpp und Bauchredner Klaus und
Willi, also auch hier schnellstens die Karten vorbestellen.
Veranstaltungen 2014
Alle Sitzungen finden im beheizten Festzelt auf dem Marktplatz in Sürth statt. Die erste der beiden Mädchersitzungen
beginnt am Freitag, dem 24. Januar 2014, um 19:00 Uhr. Hier
werden so bekannte Namen wie Brings, die Räuber und Jürgen Beckers (der Hausmann) erwartet. Man sollte also nicht zu
lange zögern, um noch rechtzeitig Eintrittskarten zu erwerben.
Die Kinder-Karnevalssitzung findet am Donnerstag, dem 23.
Januar 2014 statt.
Die zweite Mädchersitzung findet am Sonntag, dem 26. Januar
2014, Beginn 15:30 Uhr, statt. Hier treten diesmal u .a. auf
Brings, die Klüngelköpp, Jürgen Beckers (der Hausmann), das
Thorrer Schnäuzerballett u. v. a mehr. Wie bereits angekündigt, Ihre Kartenbestellung sollte recht bald erfolgen, die Sitzung wird wieder mal schnell ausverkauft sein.
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Soretha
KARNEVAL IN SÜRTH
Kult in Sürth
Die Mädchersitzungen der Flägelskappe
Bericht und Fotos von Doreen Schmidt
Eins der Highlights in jeder Session ist die Mädchensitzung im
Sürther Festzelt- nicht nur für Mädcher aus Sürth, auch aus
Königwinter, Hürth oder Düsseldorf, aus dem weiten Umkreis
strömen sonntagmittags Scharen prachtvoll verkleideter, bunter, schöner, bestens gelaunter Frauen auf den Sürther Marktplatz und ins Festzelt.
Die Stimmung ist jedes Jahr legendär, schon vor Beginn der
Sitzung herrscht überbordende gute Laune im Festzelt, kurz
nach Einlass ist es schon rappelvoll. Auch in diesem Jahr war
das Programm einfach toll, super Tanzgruppen mit tollen Choreographien, tolle Solisten wie Achnes Kasulke und natürlich
die Bands, die Besten aus dem Kölner Karneval, kamen auf die
Bühne und wurden mit tosendem Applaus und textsicherem
Mitsingen begrüßt.
Einer der traditionellen Höhepunkte ist immer der Besuch des
Dreigestirns – und wo hat es schon jemals dermaßen viele
Strüßjer gegeben wie in dieser Session von diesem tollen Dreigestirn? Tonnen der schönsten Rosen beglückten die jubelnden Jecken.
Eins der optischen Highlights auf einer Mädchensitzung sind
natürlich die knackigen Tänzer der Stattgarde Colonia Ahoi,
denen man auch ansah, mit welchem Spaß sie fürs närrische
Volk tanzen, und den tobenden Applaus hatten sie sich wahrlich verdient.
Gegen Ende der Sitzung steigerte sich das Programm noch
mal, obwohl das kaum denkbar schien. Die Domstürmer
brachten das Zelt zum Toben, niemanden hielt es mehr auf den
Stühlen, es war fantastisch. Traditionell krönender Abschluss
war dann Marita Köllner, die sich wieder unter die Mädcher
mischte und buchstäblich auf den Tischen tanzte. Die Karten
für die Mädchersitzung 2014 sind schon bestellt!!!
KARNEVAL IN SÜRTH
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Haus Lebenshilfe
Traditionelle Sitzung im Pfarrsaal
Bericht von Steffi Jammerzen – Fotos von Ingrid Kupgisch
Wie schon in den vergangenen Jahren, gab es auch dieses Jahr wieder eine tolle Sitzung für Jedermann im Pfarrsaal von St. Remigius.
Unter der großartigen Leitung von Elisabeth Gottmann hatten die
Behinderten und die Nichtbehinderten einen tollen Nachmittag.
Das war Lebensfreude pur und alle hatten viel Spaß!
Das Haus Lebenshilfe hatte wieder ein großes Aufgebot an Karnevalisten. Die Musikgruppe Weißer Straße, die Minis vom Verein Kapelle Jonge Weiß, die 3 Colonias (grippebedingt waren es 2
Colonias), die Hunnenhorde Mechenich mit ganz tollen Liedern zum
Mitsingen und Schunkeln, das Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen hatte seinen Auftritt und alles war begeistert.
Ein ganz besonderes Highlight war der Einmarsch der Blauen
Funken aus Köln. Sie kamen mit großem Aufgebot an Musikern und auch das Tanzmariechen mit ihrem Tanzoffizier.
Dieser Auftritt war Christian Maassen zu verdanken. Der Saal
war viel zu klein für diese tolle Truppe. Von uns allen ein
großes Dankeschön an die Blauen Funken und besonders an
Christian.
Frau Gottmann und ihrem Mann ist mal wieder eine tolle
Sitzung gelungen. Wir freuen uns schon heute auf die
kommende Session.
Wenn Sie in der nächsten Ausgabe der SORETHA inserieren möchten, wenden Sie sich bitte an
Ingrid Kupgisch, Telefon 0 22 36 - 89 67 30, E-mail: soretha.anzeigen@suerth.de
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KARNEVAL IN SÜRTH
Der Nubbel
Der Nubbel muss brennen
Bericht von Steffi Jammerzen - Fotos von Steffi Jammerzen und Ingrid Kupgisch
Veilchendienstag ist der Tag, an dem die Nubbelverbrennung
stattfindet. Nachdem wir den ganzen Abend viel Spaß mit dem
Nubbel hatten – wir haben getanzt und geschunkelt, war plötzlich alles zu Ende. Frau Michaela Nubbel musste einen herben
Verlust erleiden. Ihr Mann Nubbel ist plötzlich verstorben. Waren
die Anstrengungen zu groß???
Alle Bekannten und Verwandten gingen mit ihm seinen letzten
Weg. Nachdem Pfarrer René ein paar beruhigende Worte gesagt
hatte, brannte der liegende Nubbel lichterloh. Keine Sorge – im
nächsten Jahr kommt der Nubbel wieder. Dann werden wir sicher wieder viel Spaß mit ihm haben. Adieu schöne Karnevalszeit, jetzt beginnt die Fastenzeit!
KARNEVAL IN SÜRTH
Wieverfastelovend
Fotos von Ingrid Kupgisch
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KARNEVAL IN SÜRTH
Sürther Karnevalszug 2013
Fotos von Anita Brandtstäter, Hans Gomoll, Sandra Klein,
Klaus Komma, Achim Kunz. Weitere Fotos unter:
www.suerth.de
KARNEVAL IN SÜRTH
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SÜRTH & UMGEBUNG
DINOSAURIER UND PIROSCHKA
Philosophisches Chanson-Kabarett mit Markus Sauer
Bericht und Foto von Michaela Baiat – Pressestelle Literamus e.V.
„Troisdorf“ und schildert gnadenlos die Tristesse dieses
Ortes, zu dem er niemals eine Beziehung aufbauen wird. Mit
„Chucky“, dem Bösewicht, der in uns allen wohnt und hinterhältig einfach das macht, was wir uns nicht trauen, aber ganz
gerne täten, führte der erste Teil der Veranstaltung schließlich bis zur „Obsession“, einem mitreißenden Liebeslied, in
dem so wunderbar-skurrile Wünsche formuliert sind, wie: „ich
möchte in der Mittagshitze Deinen Rasen mähen…“ und
„wenn Du Hornhaut unter den Zehen hast, dann möchte ich
die fühlen…“
Nach einer Pause, in der sich das Publikum mit Wein und
Wasser und den legendären Schmalzbroten von LITERAMUS
(mit cholesterinfreiem Schmalz!!!) stärken konnte, ging es
weiter mit einem Künstler, der nun nur so sprühte vor Witz
und Ironie.
Markus Sauer am Flügel
Gespannt auf seine bekannten und neuen Lieder aus der Welt
des Alltags und der Sehnsüchte war das zahlreiche Publikum, das am 18. Januar in die Stadtteilbibliothek Rodenkirchen kam, um Markus Sauer zu hören. Eingeladen von
LITERAMUS e.V. trat der eloquente Kabarettist und einfühlsame Menschenkenner nun zum zweiten Mal hier auf.
Zu Beginn des Programms hatte er sichtlich noch ein wenig
Lampenfieber, das aber schnell verflog, als er sich an den
Flügel setzte und sein erstes Stück begann. Bissig besang er
Das Publikum klatschte und freute sich über seinen Exkurs
in die Welt der Dinosaurier. „Ich hab’ Kreide gefressen und
Jura studiert, zum Dessert hätte ich euch gerne Permknödel
serviert…“ gesteht er seine ungewöhnliche Liebe zur grauen
Vorzeit.
Die Dinos sind neben seinem kleinen, unlängst verschiedenen Meerschweinchen namens „Sophiechen“ ganz offensichtlich seine Lieblingstiere. Die anrührende Ballade auf den
kleinen Nager ist jedenfalls der schönste bekannte Nachruf
auf ein vierbeiniges, geliebtes, wenngleich recht stumpfsinniges Familienmitglied.
Lecker, locker, leicht gekocht–
Frühling für Herd und Topf!
Hinreißend war dann das letzte Lied im Programm: „Piroschka“. Sauer zauberte die
wunderbare Welt der sechziger
Jahre in unser Bewusstsein und
man sah Lilo Pulver im Geist vor
sich, als goldiges, 17-jähriges
Bahnwärtertöchterchen aus der
Puszta. „Piroschka, mach für
mich doch Signal nochmal…“
Wie im Frühjahr die Blüten sprießen, so sprießt und blüht auch unser Angebot an
bettelte er inständig mit Stimme
Köstlichkeiten für Sie – noch leckerer, noch vielfältiger, aber in der Qualität, die
und Tasten und die Leute im PuSie von uns gewohnt sind. Wir möchten Ihnen einige Vorschläge ans Herz legen:
blikum summten mit.
✿ Für die Spargelsaison ein erweitertes Angebot an Schinkenspezialitäten
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✿ Unser Weinregal bietet ebenfalls mehr Auswahl an
edlen Tropfen aus führenden Anbaugebieten
✿ Für die Eiligen gibts die allseits beliebten Mittagsgerichte im Imbiss oder zum Mitnehmen
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Zum ersten Mal bei einem seiner
Auftritte konnte man danach
eine CD von ihm erwerben. Und
das haben viele getan. Wer mehr
über Markus Sauer, sein Programm, seine Auftritte, wissen
möchte, besucht am besten
seine Homepage:
www.markus-sauer-chansons.de
SÜRTH & UMGEBUNG
Soretha
„Kultur in der Sackgasse“
Prof. Dr. Gunther Nogge –
Das Rheinbogenfest des Kölner Südens
Erzählte aus dem Alltag eines Zoodirektors
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Bericht von Michaela Baiat - Foto von Erik Tomala
Von links: Gerda Laufenberg, Prof. Dr. Gunther Nogge
mit seinem neuen Buch "Meine Zoogeschichten", Irmgard Sellmann
Das Rheinbogenfest des Kölner Südens „Kultur in der Sackgasse“ in Köln-Weiß ist gerettet. Somit wird die 11. Veranstaltung stattfinden. Es hat sich ein großes Team von 11 Personen
gefunden, alles Personen aus dem Kölner Süden, die diese Veranstaltung gerne weiterführen und unterstützen werden.
Das neue Team bedankt sich bei Hans Bott und Rudi Krapohl,
die zehn Jahre das Event erfolgreich und perfekt geführt haben.
Ralf Perey, der in Zusammenarbeit mit Bott und Krapohl die letzen vier Veranstaltungen mitorganisiert hat, hat jetzt die Leitung
übernommen und meint: „Ich bin überrascht, dass wir so ein großes Team bilden konnten und damit sicher ein interessantes Fest
auf die Beine stellen werden. Das ist zum großen Teil der Presse
zu verdanken, die über das eventuelle Ende der Veranstaltung
berichtete und damit die neuen Mitstreiter aktiviert hat“.
Das optische Erscheinungsbild und der Umfang der ProgrammBroschüre hat sich gravierend verändert, so dass hierdurch auch
kleineren Firmen eine sinnvolle Möglichkeit gegeben wird, „Kultur in der Sackgasse“ zu unterstützen.
Es wird eine attraktive 32-seitige Broschüre geben, in einer Auflage von 5.000 Stück, die einige Wochen vor der Veranstaltung
verteilt wird und das komplette Programm und mehr beinhalten
wird. Bei Interesse an den neuen Sponsor-Paketen senden Sie
einfach eine E-Mail an: info@kultur-in-der-sackgasse.de
Kultur in der Sackgasse findet statt am Samstag, dem 7. September und Sonntag, dem 8. September 2013. Mehr Infos
unter: www.kultur-in-der-sackgasse.de
(red.)
Weit über 70 Menschen kamen am Abend des 22. März in die
Stadtteilbibiliothek Rodenkirchen, um spannende Geschichten und
wichtige Entwicklungsprojekte des ehemaligen Direktors vom Kölner Zoo (1981 - 2006) kennen zu lernen. Nogge gestaltete die Veranstaltung gemeinsam mit der Kulturjournalistin Irmgard Sellmann,
die den Abend moderiert hat und zeigte dazu veranschaulichende
Fotos aus seinem Buch: Meine Zoogeschichten: Von der Menagerie zum Naturschutzzentrum.
Gerda Laufenberg, die Vorsitzende des Fördervereins der Bibiliothek, LITERAMUS e.V., begrüßte die beiden und das zahlreiche Publikum herzlich und wünschte rundum einen „tierisch guten Abend“
- den dann auch alle hatten. Die Zuhörer erfuhren zunächst einmal,
welch große Bedeutung das europäische Erhaltungs-Zuchtprogramm (EEP), in dem sich Nogge maßgeblich engagiert, für die Entwicklung moderner Zoos hat. Fast alle Zootiere werden nicht mehr
wie früher in freier Wildbahn gefangen, sondern in den verschiedenen Zoos gezüchtet und dann nach strengen Regeln von Zoo zu
Zoo für die Züchtung weitergegeben. Nur so ist es möglich, die Artenvielfalt zu schützen und artenreiche Zoos aufrecht zu erhalten.
Auch das Institut für Zoo- und Wildtierforschung, dessen Mitbegründer Nogge ist, leistet einen großen Beitrag zur artgerechten
Haltung der Tiere.
Natürlich durfte auch seine Aufsehen erregende Geschichte mit
dem Menschenaffen Petermann nicht fehlen, der ihn aus Rivalitätsgründen fast getötet hätte - ein folgenschweres Missverständnis
im menschlich-tierischen Beziehungsgeflecht. Dass sein Lieblingstier die Tsetsefliege ist, die die gefürchtete Malaria überträgt und
über die er auch habilitiert hat, liegt an der medizinischen und wirtschaftlichen Bedeutung dieses Insekts, das man mit immer neuen
Mitteln vergeblich zu bekämpfen versucht. Er berichtet aber auch
über die Verwaltungsarbeit im Zoo als Wirtschaftsunternehmen,
über Geldknappheit und die immens wichtige Pressearbeit, durch
die sich Werbekosten sparen ließen. Der Blick auf die interessante
Welt des Zooalltags war ein spannendes Erlebnis.
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Soretha
SÜRTH & UMGEBUNG
Ein voller Erfolg –
Das größte Laufevent im Kölner Süden
Bericht von Iris Januszewski – Vorsitzende des TVR
Am 16. März 2013 verwandelte sich der Forstbotanische Garten in „die Laufstätte“ des Kölner Südens, denn der TV Rodenkirchen 1898 e.V. veranstaltete zum 34. Mal den
Internationalen Straßen- und Volkslauf sowie den 7. Kinderund Jugendlauf. 1008 Sportler und Sportlerinnen eröffneten
die Laufsaison mit dem TVR-Lauf, denn er ist wieder der
1. Lauf in den Laufserien der PSG Bank – Lauf Cup 2013 und
des Köln Cup 2013.
Das Organisationsteam mit Iris Januszewski (Vorsitzende), Andreas Janssen und Heike Januszewski waren über die Resonanz mehr als erfreut. Denn trotz des Wintereinbruchs mit
Schnee und Frost strahlte am 16. März die Sonne über dem
Himmel von Köln-Rodenkirchen. Die wochenlange Vorarbeit
hatte sich gelohnt – im Ziel kamen die Kleinsten von gerade
Mal 3 Jahren bis zum 79-jährigen Sportler/in strahlend durch
den Bogen im Ziel an. Jesco von der Heyde, Vertreter des DLV,
war für die Laufaufsicht vor Ort und eilte zu jedem Start, um
mit einem lauten Startschuss das „GO“ zu verkünden.
Danach wurde gelaufen, gelaufen und gelaufen. Das Publikum
bedachte die Sportler und Sportlerinnen mit viel Applaus.
Heute gab es nur Gewinner – denn bei den Kinderläufen erhielt jedes Kind einen Lauftaler, ein Bastelbuch und eine Urkunde. Außerdem erhielten die schnellsten Läufer einen Pokal
und eine kleine Überraschung - überreicht durch die Ehrenvorsitzende Marlene Januszewski (Mitbegründerin des TVR
Volkslauf vor 34 Jahren) und Moderator/Laufinsider Jochen
Baumhof. Der Bambini-Sprint für Kindergartenkinder sowie
der Erlebnis-Mitmachlauf machten den Kinder besonders viel
Spaß – denn hier ging es ganz nach dem Olympischen Motto
– „Dabei sein ist alles“ - durch die 8 leichtathletischen FunBewegungsstationen.
Bei den Erwachsenenläufen gab es wieder ein hochkarätiges
Läuferfeld … hier konnte jeder seine ganz persönliche Laufform zum Saisonstart testen. Viele der Läufer/Läuferinnen
nahmen den TVR Volkslauf als Vorbereitungslauf zum BonnMarathon. Dank der professionellen Zeitnahme verlief alles
reibungslos. Auch hier gab es zur Siegerehrung für jeden ein
Sixpack „Radler“ der Firma Früh Kölsch und eine Überraschung anlässlich des 115-jährigen TVR-Geburtstages.
Auch wenn sich in diesem Jahr die ehrenamtliche Helfersuche
sehr schwer gestaltete – konnten nach sehr viel Anstrengung
genügend Menschen gefunden werden, die das TVR-Event unterstützten (81 Personen).
Bei eisiger Kälte, teils schneebedeckter Strecke, strahlenden
Sonnenschein, gut gelaunten Menschen, lachenden Kinderaugen, zufriedenen aktiven Sportlern, den vielen ehrenamtlichen
Helfern & Streckenposten, einem genialen engagierten Organisationsteam ist die Veranstaltung wieder einmal ein voller
Erfolg gewesen. Danke an ALLE, die mitgeholfen haben.
Soretha
SÜRTH & UMGEBUNG
NEU! Sportkooperation
„Das Sport-Netzwerk im Kölner Süden“
Bericht von Iris Januszewski – Vorsitzende des TVR
Im Kölner Süden geht man in Sachen Sport neue Wege. Vernetzung
heißt zukunftsorientiertes Handeln und so wurde die neue SportKooperation bestehend aus 4 Traditionsvereinen des Bezirks 2 geschlossen. Hinter dieser Sportkooperation mit dem Namen „Das
Sport-Netzwerk im Kölner Süden“ stehen der TV Rodenkirchen
1898 e.V., der TV Sürth 05 e.V., der
TUS Rondorf 1975 e.V. und der
TSV Weiß 1919/28 e.V. mit seinen
Vorsitzenden Jürgen Lamberz, Detlev Kliemsch, Heinz-Peter Kläs und
Iris Januszewski.
Der TV Rodenkirchen arbeitet bereits seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts mit den
befreundeten Vereinen eng zusammen. Nun war es an der Zeit den
Schritt zu gehen, dieser engagierten und positiven Zusammenarbeit
den Familien, Sportlern und Sportlerinnen im Bezirk 2 bekannt zu
machen. „Das Sport-Netzwerk im
Kölner Süden“ steht für die Fairness und das Miteinander im
Sport. Wir helfen uns im Sportalltag, bei Wettkämpfen, bei Veranstaltungen sowie bei den vielen
kleinen und großen Problemen
unkompliziert aus, dabei ist die Eigenständigkeit eines jeden einzelnen Vereins unangetastet. Spielbzw. Sportgemeinschaften in einzelnen Sportarten werden bereits
aktiv gelebt.
Die Sportkooperation „Das SportNetzwerk im Kölner Süden“
möchte der Bevölkerung die Vielfalt
an Bewegungs- und Sportmöglichkeiten im Gesundheits-, Breitensowie im Leistungssport und der
Jugendarbeit zeigen. Für jeden ist
etwas in unserem Veedel (Bezirk)
dabei. Positiv blicken alle 4 Vorsitzenden in die Zukunft und sehen
den Sport im Kölner Süden gut positioniert. Hinter den 4 Vereinen
stehen fast 5.350 aktive Mitglieder
mit 355 Jahren Vereinsgeschichte
(115 Jahre TV Rodenkirchen, 108
Jahren TV Sürth, 94 Jahre TSV
Weiß, 38 Jahre TUS Rondorf).
ARBEITSRECHT STEUERRECHT VERKEHRSRECHT FAMILIENRECHT
SEIT 10 JAHREN
RECHTS-KOMPETENZ
IM KÖLNER SÜDEN
Büro: 9.00 bis 12.00 Uhr
Carl-Spitzweg 3, 50999 Köln
Tel.: 0221 / 99 20 68 23
Mobile 0177 / 205 43 33 oder 0151 / 569 12 237
kanzlei@mikehomann.de · www.mikehomann.de
RECHTSANWÄLTE
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Soretha
SÜRTH & UMGEBUNG
TV Rodenkirchen
1898 e.V.
Weil Zuhören Trost
spendet –
Neue Kursangebote
Seelsorge in der Diakonie Michaelshoven
Bericht von Iris Januszewski – Vorsitzende des TVR
Ab dem 8. April 2013 startet der TV Rodenkirchen 1898 e.V. im
neuen Vereinsheim auf der Bezirkssportanlage Sürther Feld ·
Sürther Straße 195 mit neuen Angeboten.
Krabbelspaß
Mo.
Mo.
Stepp-Aerobic Mo.
Mi.
Bodyworkout Mo.
Core-Training Fr.
Pilates
Fr.
Fr.
Zumba für Kids Do.
Zumba
Do.
09:00 – 10:00 Uhr und
10:00 – 11:00 Uhr
11:00 – 12:00 Uhr und
20:00 – 21:00 Uhr
12:00 – 13:00 Uhr
10:15 – 11:15 Uhr
08:15 – 09:15 Uhr und
09:15 – 10:15 Uhr
17:15 – 18:00 Uhr
18:15 – 19:15 Uhr
Weitere Informationen über das vielfältige Sportprogramm erhalten
Sie unter Tel.: 0221 – 35 23 80 und E-Mail: tvr.gstelle@t-online.de
Wir freuen uns auf Sie.
Judo im TVR im Aufwind
Bericht von Iris Januszewski – Vorsitzende des TVR
Frank Klein, der 7-fache
Deutsche Meister und Gewinner mehrerer Medaillen
auf Welt- und Europameisterschaften und noch
aktiver Leistungssportler,
übernimmt ab April die Abteilungsleitung und das
Judotraining im TV Rodenkirchen 1898 e.V.. Wer
Frank Klein kennt, weiß das
Sport seine Leidenschaft
ist - ob in der Gewaltprävention, im Gesundheitssport, der Fitness oder im
Kampfsport.
Für Anfänger und Fortgeschrittene wird ein profesFrank Klein
Foto: © TVR
sionelles Training vom
2. Dan Trainer durch- geführt. Trainingszeiten sind montags,
mittwochs und freitags. Weitere Informationen zu den genauen
Altersstufen und Zeiten erhalten Sie unter Tel.: 0221-352380
und unter E-Mail: tvr.gstelle@t-online.de
Verena Miehe, Pastorin in
der Diakonie Michaelshoven
Ria Nagel, Einrichtungsleiterin
Seniorenzentrum Michaelshoven
Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen
Nöten! Psalm 25,17-22
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn wir Kummer und Sorgen haben, dann entlastet es uns, mit
einem Familienangehörigen oder Freund darüber zu sprechen.
Es tröstet uns, wenn jemand Vertrautes zuhört und wir ihn an
SÜRTH & UMGEBUNG
unseren Gedanken teilhaben lassen. Und wir alle kennen das Gefühl, wie die Last von uns fällt und wir uns besser fühlen. Doch
wie sieht es bei älteren Menschen aus, die nicht immer jemanden zum Zuhören haben, weil es keine Familienangehörige mehr
gibt oder weil die vertrauten Menschen zu weit weg wohnen und
damit nicht immer greifbar sind?
Das hat uns zum Nachdenken gebracht. In unseren vier Senioreneinrichtungen und dem Ambulanten Pflegedienst begegnen
wir täglich älteren Menschen, die sich mit Krankheiten und dem
Sterben auseinandersetzen. Auch wenn wir als diakonische Einrichtung sehr eng mit unserer Pfarrerin zusammenarbeiten, die
für unsere Bewohnerinnen und Bewohner immer ansprechbar
ist, zeigte der steigende Bedarf, dass wir zusätzlich Ehrenamtliche brauchen, die sich mit einem offenen Ohr und mit Feingefühl
dem Kummer unserer älteren Menschen annehmen. Die Wissenschaft nennt dies „qualifizierte Alltagsseelsorge“.
Da es uns wichtig war, dass unsere ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger auf ihre Aufgabe gut vorbereitet sind,
haben wir im letzten Jahr eine Fortbildung dafür angeboten. Und
wir waren positiv überrascht, wie viele Teilnehmer daran Interesse hatten sich ausbilden zu lassen. Insgesamt 11 Menschen
nahmen teil, die aus verschiedenen Kontexten stammen und zwischen 35 und 80 Jahren alt sind. An acht Fortbildungstagen vermittelten ihnen ausgebildete Referenten Grundwissen, das für
die ehrenamtliche Mitarbeit in der Seelsorge notwendig ist, wie
Soretha
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zum Beispiel über Gesprächsführung, Nähe und Distanz, wie
auch religiöse Fragestellungen.
Darüber hinaus lernten die Teilnehmer, wie es möglich ist, dass
die Sorgen der älteren Menschen nicht zu einer Belastung werden. Dabei war der Umgang mit schwierigen Themen wie Krankheiten, Sterben und Tod ein ganz wichtiger Aspekt.
Im März fand in der Erzengel-Michael-Kirche die feierliche Übergabe der Zertifikate an die ausgebildeten ehrenamtlichen Seelsorger statt. Nun kommen sie in unseren Senioreneinrichtungen
zum Einsatz. Es freut mich wirklich sehr, dass wir durch ihr Engagement den älteren Menschen noch mehr Hilfe und Unterstützung anbieten können. Unsere Pfarrerin bleibt in regelmäßigem
Austausch mit den ehrenamtlichen Seelsorgern, wenn sich aus
den Besuchen Fragen und Probleme ergeben.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie immer liebe Menschen um
sich herum haben, die Ihnen die Zeit zum Zuhören schenken. Es
ist ein ganz besonderes Geschenk, das wir mit Dank annehmen
sollten.
Ihre
Sie wollen sich ehrenamtlich engagieren?
Carlos Stemmerich, Ehrenamtsbeauftragter der Diakonie Michaelshoven freut sich über Ihren Anruf. Tel.: 0221 – 35 094 72
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Soretha
SÜRTH & UMGEBUNG
Neues vom AkkordeonOrchester Wesseling
Bericht von Anita Brandtstäter – Fotos von privat
dem Akkordeonschüler in das Zusammenspiel mit anderen im
Orchester hinein schnuppern konnten. An vier Donnerstagen studierte Anita Brandtstäter aus Sürth in den Probestunden mit
einem großen Orchester von 18 Teilnehmern inklusive Schlagzeug und Electronium einige Stücke ein. Der jüngste Teilnehmer
war acht Jahre alt, und der älteste war unser Gründungsdirigent
Gottfried Weber mit 81 Jahren, der im Workshop-Orchester Bass
spielte.
Am 7. März 2013 gab es dann das Abschlusskonzert in der Aula
der Lessingschule in Wesseling. Auf dem Programm standen Originalkompositionen für Akkordeonorchester, Lieder von Rolf Zukkowski und Filmmusik. Anita Brandtstäter führte durch das
abwechslungsreiche Programm und erläuterte auch, wie so ein
Orchester überhaupt funktioniert.
Jung und Alt haben Spaß am gemeinsamen Musizieren
Schon erstaunlich, was die Nachwuchsmusiker da nach so kurzer Zeit auf die Bühne gebracht haben! Aber sie waren alle sehr
aufmerksam und konzentriert, äußerst engagiert und fleißig
dabei. Eingeladen waren zu dieser Abschlusspräsentation Eltern,
Großeltern, Geschwister und Freunde der Teilnehmer. Es kamen
aber auch weitere Zuhörer, die sich für die Jugendarbeit des Vereins oder das Orchesterspiel interessieren.
Workshop „Gemeinsam musizieren mit Quetsch“
Im Februar 2013 hat das Akkordeon-Orchester Wesseling einen
Workshop "Gemeinsam musizieren mit Quetsch" gestartet, in
Die Nachwuchsmusiker konnten sich über viel Applaus freuen.
Fazit der Orchester-Neulinge: „Orchesterspielen ist toll!“ Die Planung im Verein, wie es nun weiter geht, ist schon angelaufen…
SÜRTH & UMGEBUNG
Soretha
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Songs and Lyrics
Wolfgang Behrendt & Friends
Bericht von Michaela Baiat – Pressestelle Literamus e.V.
Das Ensemble des Akkordeon-Orchesters Wesseling
30 Jahre Ensemble des Akkordeon-Orchesters Wesseling
1983 – also vor 30 Jahren – formierte sich das „Ensemble des Akkordeon-Orchesters Wesseling“. Einige Mitglieder des 1965 gegründeten Wesselinger Kulturvereins taten sich zusammen, um in
kammermusikalischer Besetzung auch Werke der Höchststufe für
Akkordeonorchester zu interpretieren.
Heute spielen hier sechs Mitglieder unter Leitung der Sürtherin
Anita Brandtstäter. Sie haben sich ein breites Repertoire erarbeitet
– von anspruchsvollen oder modernen Originalkompositionen und
Bearbeitungen klassischer Werke über Tango und Musette bis zu
lockeren Rock-/Pop- oder Jazz-/Swing-Arrangements. Fünf der
Gründungsmitglieder sind immer noch dabei und können ihr 30-jähriges Jubiläum feiern.
Für das Konzert der evangelischen Kirchengemeinde Brühl „Barock
und mehr…“ in der Johanneskirche am Sonntag, 28. April 2013,
um 17:00 Uhr präsentieren die sechs Musiker aus Wesseling und
Umgebung einen Querschnitt durch ihr Repertoire.
Einen Schwerpunkt des Programms bilden Bearbeitungen barokker Werke von Marc Antoine Charpentier (1643-1704), Johann
Sebastian Bach (1685-1750), Henry Purcell (1659-1695), Georg
Friedrich Händel (1658-1759) und William Boyce (1711-1779),
die auch in dieser Besetzung gut klingen.
Außerdem sind zeitgenössische Werke der New Classic geplant
wie das bekannte "Adagio for Strings" von Samuel Barber (19101981) und die Serenade von Derek Bourgois (* 1941) im 11/8und 13/8-Takt.
Im vielfältigen Programm gibt es aber auch Tango nuevo von
Astor Piazzolla (1921-1992), Klezmermusik von Jan Van der Roost
(* 1956) und Filmmusik von Nino Rota (1911-1979) – alles Musikstile, in denen das Akkordeon seit Jahren eine herausragende
Rolle spielt. Beendet wird das Konzert mit einigen pfiffigen
Swing-/Jazz- und Rock-/Pop-Arrangements der in der Akkordeonszene bekannten Komponisten Hans-Günther Kölz und Wolfgang Ruß.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang für die Kulturund Jugendarbeit des Vereins wird gebeten.
Veranstaltungsort: Johanneskirche
Rodderweg 68 · 50321 Brühl
Schlussapplaus für die Musiker
Foto: Ulf Below
Ein Jazzabend in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen mit Witz und
Ironie und Erklärungen in Deutsch. Immer mehr Publikum strömte
am Abend des 15. Februar in die Stadtteilbibliothek, um Wolfgang
Behrendt & Friends zu hören. Es kamen so viele Menschen, dass Bibliotheksleiterin Jutta Kossul schließlich entscheiden musste: Keiner
kann mehr herein.
Von bekannten Jazzstücken kennen viele Liebhaber dieses Genres
natürlich die Melodien und singen teilweise die Texte phonetisch mit.
Wirklich verstehen können sie das Ganze aber nicht, weil sie sprachlich nicht vertraut sind mit amerikanischen Slangs und besonderen
Idiomen. „Wir tragen Jazztitel vor, deren Texte man endlich verstehen kann, weil wir Ihnen auch auf Deutsch sagen, von was die Songs
handeln“, hatten die 5 Musiker für diese Veranstaltung versprochen.
Gespielt wurden dann amerikanische Jazz – Standards. Sängerin Natalie Noll und Wolfgang Behrendt am Piano interpretierten etliche
Lieder und Andrew Carnegie hat die Texte auf sehr persönliche Art
übersetzt und dem Publikum mit vielen feinfühligen Anmerkungen
vermittelt. Schade war nur, dass man ihn in den hinteren Reihen akustisch nicht mehr richtig verstehen konnte. Auch Stefan Kaiser am
Bass und Tobias Stubeler am Schlagzeug gaben ihr Bestes und wurden mit heftigem Applaus belohnt. Ohne Zugaben ließ man sie nicht
gehen. Fazit: Ein schöner, stimmungsvoller und erfolgreicher Abend!
Wer einen guten Eindruck dieses Events bekommen möchte, kann
sich das Video des Abends anschauen unter: www.literamus.de
(HighLights/Wolfgang Behrendt & Friends)
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Soretha
GESELLSCHAFT & SOZIALES
Antonius-Forum Neue Themen im Programm
Bericht von Annelie Kever-Henseler –
Vorsitzende des Fördervereins
Einige Vorträge wurden bereits einmal zu einem früheren Zeitpunkt gehalten und werden jetzt - nach den neuesten medizinischen Entwicklungen aktualisiert - wiederholt. Dazu gehören
"Volkskrankheit Diabetes" (16.5.2013, 18:00 Uhr, MATERNUS Seniorenwohnanlage) und "Reflux-Krankheit" (4.6.2013,
15:00 Uhr, ASB-Servicecentrum).
Zwei Themen, die von den Besuchern unserer Veranstaltungen
immer wieder nachgefragt wurden, haben wir erstmals im Programm. Die Referenten sind niedergelassene Fachärzte.
Am 27.4.2013, 11:00 Uhr, St. Antonius Krankenhaus, referiert Dr. med. Jürgen Tacke über "Immer häufiger Hautkrebs:
Was tun?" Die Zahl der Neuerkrankungen steigt jährlich an. Wer
ist besonders gefährdet und wie kann man sich schützen? Welche Hautkrebsarten gibt es und wie sind die Heilungschancen
bei rechtzeitiger Behandlung? Dr. Tacke ist Facharzt für Dermatologie und Mitglied der Gemeinschaftspraxis der Hautärzte,
Köln-Zollstock).
Am 25.5.2013, 11:00 Uhr, St. Antonius Krankenhaus geht es
um die Frage "Gibt es nur Tabletten dagegen?" Dr. med. Farsad Pour Ebrahim (Facharzt für Neurologie, Köln-Bayenthal) informiert über nichtmedikamentöse Therapien in der Neurologie: Kopfschmerzen, Schlaganfall, Demenz, Parkinson. Individuelle Behandlungspläne, die z.B. Bewegung, Ernährung,
Stressbewältigung umfassen, gewinnen in der Behandlung neurologischer Erkrankungen an Bedeutung, sie steigern die körperliche und seelische Zufriedenheit und helfen, ein möglichst
selbständiges Leben führen zu können.
Erstmals beteiligt sich das St. Antonius Krankenhaus am bundesweiten "Aktionstag Gefäßgesundheit". Am 15.6.2013,
11:00 Uhr, erhalten sie Tipps, wie Sie Ihre Arterien schützen
können. Die Teilnehmer erhalten eine Risikocheckkarte, es besteht die Möglichkeit zu Blutdruckmessungen, Doppler-Messungen an den Beinen und Blutzuckermessungen.
Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen: www.antoniuskoeln.de
Bürgerverein für sürth e.V.
Bittet um Ihre Unterstützung
Copyright: Erlau-Vitagym
Der Bürgerverein für sürth e.V. beabsichtigt, ein Arm- und Schultertrainingsgerät auf dem Gelände des Matthias-Pullem-Hauses · Grüner Weg 23 · 50999 Köln - Sürth über eine Spendenaktion zu
finanzieren. Dieser Arm- und Schultertrainer dient den Senioren zum
Training der Arm- und Schulterpartien.
GESELLSCHAFT & SOZIALES
Da stellt sich die Frage: Was kann so ein Gerät? Es trainiert die
Brust-, Schulter- und obere Rückenmuskulatur. Es fördert die Beweglichkeit der Schulter-, Ellbogen- und Handgelenke und ist haltungsfördernd. Die unterschiedlich hoch angebrachten
Drehscheiben gewähren eine optimale Benutzung für kleinere
und größere Personen. Eine ausführliche Information zum Trainingsgerät finden Sie auf der Homepage: www.erlau-vitagym.de
Zu diesem Zweck freut sich für sürth e.V. über jede Spende auf
das Konto 865002000 bei der Commerzbank Köln · BLZ
37080040 · Verwendungszweck: Schultertrainer. Der Bürgerverein ist als gemeinnützig anerkannt. Bei Spenden unter 200 Euro
dient die Kopie der Überweisung als Spendenquittung und ist
somit steuerlich absetzbar. Weitere Informationen siehe:
www.fuersuerth.de unter Vereinsaktivitäten.
(red.)
Ein Verein stellt sich vor …
Förderverein St. Remigius Sürth e.V.
Bericht von Simone Kievernagel
„Mir han e Hätz für der Pfarrsaal,
dat ahle Huus am Rhing.
Mir han e Hätz für der Pfarrsaal,
su weed et immer sin.“
„Schon wieder so ein Verein, der mein schwer verdientes Geld
möchte“, werden Sie nun sicherlich denken und weiterblättern wollen … Nun, wissen Sie, wo Sie die nächste EM/WM schauen, Ihren
Geburtstag, Kommunion, Hochzeit o. ä. feiern werden? Nein? Dann
sollte Ihre Aufmerksamkeit den nachfolgenden Zeilen gelten …
Der Name des Vereins, der eventuell die „Rettung“ des nächsten Public Viewing aufgrund überfüllter Kneipen sein könnte, lautet „Förderverein St. Remigius Sürth e. V.“. Dieser wurde im Jahre 2008 von
Privatpersonen gegründet. Hintergrund der Gründung war u. a. die
sinkenden Mittel seitens des Erzbistums.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Instandhaltung der
Räumlichkeiten des Sürther Pfarrsaals sowie der Nebengebäude (Jugendräume), zu gewährleisten, damit diese von der Gemeinde für
Feste und andere Zusammenkünfte im Rahmen des Gemeindelebens, wie z. B. Public Viewing während der EM und WM, Karnevalsveranstaltungen, Auftritte des Kirchenchors, Gold- und Silberhochzeiten u. v. a., genutzt werden können.
Soretha
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Darüber hinaus dienen die Räumlichkeiten weiteren vielfältigen Aktivitäten der Jugend, der Frauengemeinschaft, der Messdiener, der
Senioren usf. Kurz: Hier wird gefeiert, gesungen, getanzt und
Gemeinschaft erfahren.
Weiterhin besteht die Option, den Pfarrsaal für Geburtstage, Taufen,
Kommunionsfeiern, Hochzeiten, Silberhochzeiten und andere private
Veranstaltungen der Sürther Bürger zu mieten. Anfragen werden vom
hiesigen Pfarrbüro gerne entgegengenommen. Aufgrund des oben
Gesagten, ist der Verein dankbar über jede Aktivkraft als auch über
jede Spende, die uns bei unseren Projekten unterstützt (der Förderverein ist gemeinnützig und die Spenden abzugsfähig).
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann können Sie sich entweder auf
unserer Homepage www.foerderverein-sankt-remigius.de einen
Überblick verschaffen oder Matthias Heiermann, den Vorstand des
Vereins, kontaktieren: Tel.: 02236 - 69 590 · E-Mail: m.m.heiermann@t-online.de).
An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, uns beim Grafikbüro „Feines und Buntes“ (Ralf Gottschalk), das die Grafikarbeit unentgeltlich übernommen hat, der DICOMPLET Umwelt-Büro-Dienste
GmbH & Co. KG (Sponsoring der Druckerzeugnisse) und bei Herrn
Philip Schopen (Mediengestalter, Gestaltung der Webseite), zu
bedanken.
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Soretha
GESELLSCHAFT & SOZIALES
Kath. Jugend Sürth
Ausblick auf das Jahr 2013
Bericht von Theresa Schipper –
Katholische Jugend Sürth
Auch dieses Jahr freuen wir uns wieder auf ein erlebnisreiches
Jahr 2013 mit einem tollen Programm. Begonnen haben wir
das Jahr bereits mit der Sternsingeraktion im Januar, bei der
wir viele Spenden sammeln konnten.
Es wird am 07.07.2013 (trotz Umbauarbeiten im Kindergarten) wie immer auf dem Kindergartenhof und eventuell auch
rund um die Kirche stattfinden. Wir planen ein fröhliches Fest
mit Getränken, leckeren Snacks, einem tollen Bühnenprogramm und viel Unterhaltung für Groß und Klein.
Wir werden wieder zwei Altkleidersammlungen in diesem
Jahr durchführen. Der Termin im Mai steht bereits fest. Am
4. Mai sammeln wir Ihre Altkleider in Sürth ein. Eine weitere
Sammlung wird im Herbst stattfinden. Wir freuen uns bereits
sehr auf das Jahr 2013 und hoffen, dass die drei Lager sowie
alle anderen Aktionen ein voller Erfolg werden. Weitere Informationen auf unserer Homepage: www.jugend-suerth.de
Jugendhaus Sürth
lud zum jährlichen Familienfrühstück ein
Bericht und Fotos von Ina Hasselbach – Jugendhaus Sürth
Am Sonntag, dem 17.03.2013 haben wir, wie jedes Jahr, unsere Türen geöffnet für Klein und Groß zum leckeren Frühstükken, Freunde treffen oder neue Kontakte knüpfen, live Musik
hören, kreativ sein und Film schauen.
Foto: Thomas Schwarz
Über Pfingsten fahren wir - wie jedes Jahr - ins Pfingstlager.
Vom 17. bis zum 20. Mai verschlägt es uns dieses Jahr mit
Zelt und hoffentlich vielen Kindern nach Ammeldingen in die
Eifel. Anmeldungen und weitere Informationen zum Pfingstlager finden sie auf unserer Homepage. Weiter wird es im Sommer
gehen. Das Sommerlager führt
uns dieses Jahr in die Bretagne
in den Ort Vitré. Über den großen Andrang zu unserem Sommerlager haben wir uns sehr
gefreut. Bereits nach einer
Stunde waren alle 50 Plätze vergeben!
Auch für den Herbst haben wir
schon Pläne. Das Herbstlager
wird in diesem Jahr vom
21.10.13 – 27.10.13 in Stadtkyll
stattfinden. Anmeldung hierfür
gibt es nach den Sommerferien
im Pfarrbüro, im Jugendheim
oder auf unserer Homepage:
www.jugend-suerth.de Zudem
gibt es auch dieses Jahr wieder das
Pfarrfest rund um St. Remigius.
Ca. 100 Eltern und Kinder füllten am Sonntag unsere Räume,
darunter viele Stammbesucher, aber auch einige neue Gesichter nutzten die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, der spanischen Liveband „Blanca Nunez Band“ zu lauschen,
Stofftaschen und Postkarten kreativ zu gestalten und zum Abschluss wurde dann der ganz aktuell erschienene Inklusionswerbefilm des Paritätischen Jugendwerks NRW „alle haben
GESELLSCHAFT & SOZIALES
ihren Platz“ vorgeführt, in dem das Jugendhaus als eines der
inklusiven Vorzeigeprojekte des Landes NRW vorgestellt wird.
Soretha
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„Mut tut Gut“
Weißer Rheinbogen Stiftung fördert das Training
Insgesamt eine sehr fröhliche, gelungene Veranstaltung, abgesehen von den Diskussionen bzgl. der anstehenden Kürzungen im sozialen Bereich, die leider auch das Jugendhaus
betreffen und weshalb alle aufgerufen wurden, sich an der Demonstration am 19.03.2013, vor dem Kölner Rathaus gegen
Haushaltskürzungen und Sozialabbau zu beteiligen. Wir wünschen uns und hoffen, auch in Zukunft weiterhin solche Familienfrühstücke und natürlich all die anderen vielfältigen
Angebote hier im Jugendhaus für alle Kinder und Jugendlichen
durchführen zu können!
„Mut tut Gut“ finden die Kinder der 3 b
Foto: privat
Zum Abschluss des zweiten Projekttages stellten sich alle Schulkinder der Klasse 3b der Ernst-Moritz-Arndt-Schule in einem Kreis auf
und schilderten ihre Erfahrungen, die sie an diesem Tag aus dem
Projekt „Mut tut Gut“ gesammelt hatten. Es herrschte eine rege und
lebhafte Beteiligung unter den Schülerinnen und Schülern. „Mut tut
Gut“ ist ein Selbstbehauptungstraining für Grundschulkinder. Als
Teil eines von der AG em-Jug entwickelten Präventionsprogramms
für Kinder und Eltern wurde es 2010 vom Innenministerium NRW
mit dem Landespreis für Innere Sicherheit ausgezeichnet.
Mit diesem 3-tägigen Training möchten die Dipl. Sozialpädagogin
Doris Noll und die Dipl. Psychologin Ulrike Lichtenberg Kinder darin
unterstützen, sich selbst und andere besser wahrzunehmen und
einander zu respektieren. Sie möchten Kinder ermutigen, JA zu
sagen zu sich selbst, ihrer Intuition zu vertrauen und NEIN zu sagen
zu Ausgrenzung, Beleidigungen und Hänseleien.
Die Weißer Rheinbogen Stiftung hat die Kosten für dieses Training
mit 680 Euro gefördert und sich für das Jahr 2013 vorgenommen,
vielen Grundschulkindern in Sürth, Rodenkirchen und Weiß die Teilnahme an einem solchen Training zu ermöglichen. Interessierte
Grundschulklassen können sich gerne an die Weißer Rheinbogen
Stiftung wenden.
Am Ende des 2. Projekttages übergaben Edeltraut Brodesser und
Willi Esser von der Weißer Rheinbogen Stiftung einen symbolischen
Spendenscheck an die Klasse 3b und deren Lehrerinnen Dorothee
Maas-Hitzke und Mirjam Wandhoff. Nähere Informationen über das
Selbstbehauptungstraining finden Sie unter:
www.muttutgut-koelnsued.de
Wer die Weißer Rheinbogen Stiftung mit Spenden hierbei unterstützen möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen: Tel.: 02236 – 62 898
· E-Mail: stiftungwrs@gmail.com
(red.)
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Soretha
GESELLSCHAFT & SOZIALES
Vdk-Ortsverband
Rodenkirchen
Jahresabschlussveranstaltung
Bericht von Inge Siemund
Wenn Sie in der nächsten Ausgabe der SORETHA
inserieren möchten, wenden Sie sich bitte an
Ingrid Kupgisch, Telefon 0 22 36 - 89 67 30,
E-mail: soretha.anzeigen@suerth.de
Die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. dankt ganz
herzlich allen Inserenten. Durch diese
Unterstützung ist es möglich, die Soretha
regelmäßig erscheinen zu lassen.
Leierkastenmann Hamacher unterhielt die Anwesenden.
Foto: privat
Wie jedes Jahr, fand auch im Jahr 2012 eine Jahresabschlussveranstaltung des VdK Ortsverband Rodenkirchen statt.
Dieses Jahr hatten wir wieder ins Seniorenwohnheim Maternus eingeladen und zahlreiche Gäste und Mitglieder folgten
unserer Einladung.
Traditionell eröffnete der Vorstandsvorsitzende Michael Klingenhöfer die Veranstaltung und begrüßte den Bezirksbürgermeister von Rodenkirchen, Mike Hohmann, sowie Detlef
Schmidt, Vorsitzender des VdK Kreisverbandes Köln.
Ein Mitglied wurde für seine 65-jährige und 8 Mitglieder wurden für ihre10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für das leibliche
Wohl wurde wieder hervorragend gesorgt.
Neben Kaffee und Dresdner Stollen wurden Lachs, Reibekuchen und Schwarzbrot gereicht. Als Rahmenprogramm erfreute die Anwesenden der Leierkastenmann Hamacher, mit
Geschichten, Gedichten und Musik.
VEREINSLEBEN
Soretha
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Hatha–Yoga beim TV Sürth Helferessen
Kurse für Kinder, Damen und Herren
Hatha-Yoga Fortgeschrittene
Montags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Regelmäßig spezielles Pranayama
auch in Verbindung mit Asanas, längeres Halten einer Asana, Meditation,
Tiefenentspannung.
Yogalehrerin Gudrun
Pistono. Foto: privat
Des Angelsportvereins Sürth 1928 e.V.
Bericht von Hans Jakob Selbst –
1. Vorsitzender des ASV Sürth
Am 18.01.2013 hat der Angelsportverein Sürth ein so genanntes Helferessen im Stammlokal “Sürther Bootshaus” für 14
Vereinsmitglieder ausgerichtet. Es wurde Eisbein mit Rheinischen Beilagen serviert.
Hatha-Yoga Mittelstufe
Montags von 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr
Verschiedene Variationen längeres Halten einer Yogastellung. Regelmäßig spezielle Pranayama - (Atem) Übungen und
Tiefenentspannung. Vorbereitung für
den Kopfstand. Auch für Wiedereinsteiger mit Vorkenntnissen.
Hatha-Yoga für Kinder
Donnerstags von 15:45 Uhr bis 16:46 Uhr
Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 9 Jahren.
Hatha-Yoga für den Rücken
Donnerstags von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Hier hast Du die Möglichkeit Hatha-Yoga kennenzulernen! Die
Körperübungen werden detailliert angesagt, in Verbindung mit
Deiner Atmung. Besondere Übungen, die Deine Bauchmuskulatur stärken, den Rücken kräftigen und wieder flexibel machen.
Dein Körper erlebt Entspannung und Anspannung bei der Übung.
Während der Tiefenentspannung erlebst Du, dass Körper und
Geist loslassen, Du nimmst ein neues Körpergefühl wahr! Der
Einstieg ist zu jeder Zeit möglich.
Hatha-Yoga Anfängerkurs
Donnerstags von 18:35 Uhr bis 20:05 Uhr
Eine detaillierte Einführung in die körperliche, psychische und
energetisierende Wirkung des Yoga. Mit Körper-Übungen, AtemÜbungen und Tiefenentspannung. Du erlebst neue Lebensfreude, Kraft, und Flexibilität! Der Einstieg ist zu jeder Zeit
möglich!
Kurse für Kinder und Damen/Herren · In der Heinrich-Schneider-Halle in Sürth am Marktplatz. Anmeldung: Yogalehrerin
Gudrun Pistono · Tel.: 0157 859 326 64
Gudrun hat Yoga 1995 kennengelernt und praktiziert seitdem
regelmäßig Yoga und Meditation. Sie unterrichtet in den Traditionen von Swami Sivananda, Swami Satyananda und Osho
Rajneesh. In ihrem herzlichen Unterrichtsstil vermittelt sie insbesondere die psychologischen, energetischen und gesundheitsfördernden Aspekte des Yoga! Weitere Informationen über
Hatha-Yoga und die Yogalehrerin, finden Sie im Internet unter:
www.tvsuerth.de oder www.hatha-yoga-bruehl.de
(red.)
Helferessen auf dem Sürther Bootshaus
Foto: privat
Der Grund hierfür war ein Dankeschön des Vorstandes bei seinen Mitgliedern für die Hilfe bei Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft und beim Reibekuchenbacken am ASV Sürth
Stand auf dem Sürther Weihnachtsmarkt.
Beim Maifest, Bürgerfest und Seniorenfest der Dorfgemeinschaft kümmert sich der ASV Sürth um den Getränkeausschank. Nach einigen Anekdoten ging ein schöner Abend zu
Ende.
Monika Spichala
Medizinische Fußpflege
Falderstraße 44 - 48
50999 Köln-Sürth
Tel: 02236 - 74 77 24
- Termine nach Vereinbarung -
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Soretha
VEREINSLEBEN
Ehrensenat
Was ist das eigentlich?
Bericht von Heinz-Werner Taxacher - Ehrensenator der KG Löstige Flägelskappe Sürth Rot-Weiß e.V. 1968
Des Öfteren bin ich in der letzten Zeit gefragt worden: „Ehrensenat“ der KG „Löstige Flägelskappe“, was ist das eigentlich? Wofür sind die da? Was machen denn diese aktiven
Ehrensenatoren?“ Um hier mal Antworten auf diese mit Recht
gestellten Fragen zu geben, habe ich mich entschlossen, diesen Artikel zu schreiben.
Also, zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass keiner in
diesen Ehrensenat von selbst eintreten kann. Es gibt nur eine
Berufung in den Ehrensenat mit der Frage, ob man das auch
möchte, nachdem die aktiven Ehrensenatoren vorher in ihrer
Versammlung das beschlossen haben. So ist das bei uns formell geregelt. In der Regel erfolgt der Vorschlag zur Ernennung aus den Reihen der bereits ernannten Ehrensenatoren.
Die Anzahl der Ehrensenatoren ist nicht begrenzt.
Um es mal in wenigen Sätzen auszudrücken: Die Ehrensenatoren unterstützen die Karnevalsgesellschaft aktiv und finanziell. Das lässt sich z.B. daran abbilden, dass hier Hilfe beim
Schmücken und Ausgestalten des Zeltes auf dem Markplatz
für die jährlichen traditionellen Sitzungen der KG erfolgt. Aber
auch eine jährliche Geldspende an die KG zur Gestaltung ihrer
beliebten Veranstaltungen im Zelt ist dabei natürlich nicht zu
vergessen.
Die Karnevalsgesellschaft „Löstige Flägelskappe Sürth RotWeiß e.V.“ besteht seit 1968, hat also in fünf Jahren ihr 50jähriges Bestehen. Im Jahre 1970 wurde der Ehrensenat
innerhalb der KG gegründet, erster Ehrensenator war der damalige Sitzungspräsident der KG, Josef Winterscheid, der leider im Jahre 2000 verstorben ist. Der Ehrensenat der KG
besteht also seit 42 Jahren und hatte auch schon so prominente Mitglieder wie den ehemaligen Kölner Oberbürgermeister Harry Blum, der ja leider auch viel zu früh verstorben ist
und in seinem Heimatort Sürth beerdigt wurde.
In den vergangenen Jahren hatte dieser Ehrensenat schon mal
bis zu 15 Mitglieder. Heute sind es zurzeit noch neun, die auch
teilweise schon älter als 70 Jahre sind. Also wäre es sowohl
der Wunsch des Vorstandes der KG als auch der Ehrensenatoren selbst, dass wir in nächster Zeit auch wieder mal einige
neue und jüngere Ehrensenatoren dazu bekommen könnten.
Die Ehrensenatoren treffen sich außerhalb der Karnevalszeit
4-mal im Jahr zu Versammlungen, bei denen anstehende Tagesordnungspunkte besprochen werden. Außerdem werden
jährlich auch Ausflüge an Ahr oder Mosel unternommen sowie
kulturelle Besichtigungen, Theateraufführungen oder Stadtführungen.
Die aktiven Ehrensenatoren der KG „Löstige Flägelskappe“
Thomas Pistono
Willy Frommer
Heinz-Werner Taxacher
Karl Kollath
Gerhard v. Dreusche
Hans Kerkmann
Hans-Jakob Selbst
Manfred Giesen
Dietmar Kiefer
BRÜDER-GRIMM-SCHULE
Soretha
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Klassenfahrt der 3c –
In das „Windecker Ländchen“
und los gings! Manchen wurde ein bisschen übel, aber es ging.
1 1/2 Stunden Fahrt und dann waren wir da. Wir haben die Betten bezogen, was echt schwer war und erkundeten die Jugendherberge Windeck-Rosbach. Danach gab es schon Mittagessen.
Es gab sehr leckere Nudeln mit Hackfleischsoße. Im Keller war
ein Kicker. Bastian, Jette, ich und Juliane haben gespielt. Vivien
und Elli haben die Tore gezählt. Es gab auch einen Automaten,
wo wir uns Süßigkeiten gekauft haben.
© Wald-Jugendherberge Windek-Rosbach
Bericht von Connor und Bastian
Die Jugendherberge liegt in Windeck-Rosbach und wir waren von
Montag, den 4.3. bis Mittwoch, den 6.3.2013 dort. Ich war mit
Tom, Danila und Amyar in einem Zimmer. Wir haben den Zimmerpokal gewonnen. Amyar und ich haben immer Geheimagent
gespielt. Es war sehr toll. Es gab unten zwei Tischtennisplatten,
einen Kicker und einen Automaten. Am Kiosk gab es Herzsteine,
Echsen und Holztiere zu kaufen. Zum Frühstück gab es Buffet.
Mittags gab es einmal Nudeln mit Bolognese und das andere
Mal gab es Frikadellen mit Kartoffelpüree und Ketchup. Abends
gab es wieder Buffet.
Am ersten Abend haben wir ein Kaminfeuer mit Kinderpunsch
gemacht und am zweiten Abend Disco. Draußen, neben der Jugendherberge, befinden sich ein Fußballplatz und Basketballkörbe und ein Geheimrohr, wo man hören kann was an den
Tischtennisplatten passiert. Es gab einen netten Förster, der uns
etwas über Tiere und Bäume erzählt hat. Eddie wollte unbedingt
eine Giraffe sehen, da meinte der Förster, das könnte etwas
schwierig werden. Er zeigte uns einen Rehschädel und hat ein
Hirschgeweih herum gegeben. Alle von uns haben den Stockführerschein gemacht, sonst durfte man keinen Stock in die
Hand nehmen. Außerdem mussten wir die zehn wärmsten und
die zehn kältesten Bäume finden und wir waren an einem kleinen Fluss. Es war sehr schön! Am liebsten möchte ich nächstes
Jahr wieder dahin fahren.
Später kam ein Förster, der Herr Görlitz hieß. Er hat uns durch
den Wald geführt und wir haben ein echtes Hirschgeweih gesehen! Das war cool! Aber das war erst am nächsten Tag. Die erste
Führung ging nach dem leckeren Mittagessen um halb drei bis
fünf Uhr los. Am Abend haben wir unten in einem kleinen Hof
etwas besprochen und gespielt und dann mussten wir wieder
auf unsere Zimmer. Morgens waren wir um 6 und einmal um
halb sieben wach. Es gab ein richtiges Frühstücksbuffet mit
Käse, Wurst, frischen Brötchen, Nutella und Marmelade. Das
war lecker! Danach hatten wir wieder eine Führung mit Herrn
Görlitz.
Als wir wieder aus dem Wald zurückgekommen waren, gab es
Mittagessen, wieder sehr lecker. Dann waren wir sofort wieder
auf unseren Zimmern. Da entdeckten wir was: Zwei Gänge im
Flur! Einen links und einen rechts. Wir wollten wissen, wo die
hinführen und sind sie langgegangen.
Und wo führten die hin? Zu den Jungs!! Juliane, Elli, Jette, Vivien,
Kathi und ich waren stumm. Da sahen die Jungs uns und rannten uns hinterher. Den Gang kannten sie jetzt auch. Dann holte
uns eine Mutter und wir mussten zur zweiten Führung, die super
viel Spaß gemacht hatte. Später saßen wir alle am schönen warmen Kamin.
Am Abend hatten wir Diskoabend und wir haben von Psy
Gangangstyle getanzt. Da gab es höhere Tribünen, da stand
Niko und hat vorgetanzt und wir haben nachgetanzt. Und die
Mütter und unsere Klassenlehrerin Frau Geiseler haben geklatscht. Dann haben wir noch Fangen gespielt. Das war
lustig.
Bericht von Amelie und Jette
Zu Abend gegessen haben wir natürlich auch. Es gab dasselbe wie
morgens. Irgendwann waren wir dann im Bett und müde von dem
ganzen Programm. Am nächsten Morgen war ich ziemlich müde,
aber wir mussten packen und haben auch die Betten abgezogen.
Jeder hat sich, als er fertig war, beim Kiosk noch ein Andenken geholt. Dann haben wir noch gefrühstückt und um 10:00 Uhr sind wir
nach Hause gefahren.
Am Morgen standen alle Eltern da und verabschiedeten sich.
Wir sahen unsere Direktorin Frau Schmidt-Schiffers, die sich
ebenfalls von uns verabschiedete. Alle Koffer rein in den Bus
Insgesamt hat mir die Klassenfahrt super gefallen! Besonders den
ganzen Tag im Wald und die ganzen Spiele. Und es war sehr aufregend. Man kann Windeck-Rosbach auf jeden Fall weiterempfehlen.
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Soretha
BRÜDER-GRIMM-SCHULE
Bericht von Juliane und Elli
Am Montag sind wir mit einem Bus nach Windeck-Rosbach gefahren. Die Fahrt war sehr hoppelig. In der Jugendherberge gab
es dann erstmal Nudeln mit Bolognese.
Dann mussten wir die Betten beziehen. Wir hatten Hochbetten,
ich war mit meiner besten Freundin Elli, oben Vivien hat unten
geschlafen. Zum Frühstück gab es ein Buffet mit Brötchen Wurst
und Käse. Zu trinken gab es Kakao, Früchtedrink oder Wasser.
Unsere Klassenlehrerin hatte für uns eine Wanderung mit einem
Förster durch den Wald geplant. Während der Wanderung hat
der Förster mit uns Spiele gemacht. Einmal musste man sich
einen Partner suchen. Der Partner musste sich die Augen verbinden und man musste selbst einen Baum suchen und der andere
musste ihn riechen, dran lecken oder die Rinde fühlen. Dann
musste das Kind raten welcher Baum das war. Im Wald haben
wir auch den Stock Führerschein gemacht. Die Wanderung war
anstrengend aber durch die Spiele auch sehr witzig.
Nach dem Frühstück kam wieder der Förster und er hat uns ein
echtes Geweih gezeigt. Bis zum Mittag waren wir draußen.
Ich fand gut, dass wir einen Specht gehört haben. Dann haben
wir gegessen. Es gab Frikadellen und Kartoffelpüree.
Der Förster hat uns nachmittags wieder abgeholt und wir sind
wieder in den Wald gegangen. Dort haben wir an einem Bach
eine Brücke gebaut. Dann wurde es irgendwann dunkel und wir
sind nach Hause gegangen und haben zu Abend gegessen. Im
Keller gab es noch eine Tischtennisplatte, ich habe mit Bastian,
Elli und David dort gespielt.
Abends haben wir einen Discoabend gemacht und wir haben
Jungen fangen die Mädchen gespielt. Am Mittwoch sind wir dann
leider wieder nach Hause gefahren. Insgesamt hat es mir sehr
viel Spaß gemacht.
Phantasievoll kreativ
Zwei Geschichten von Anika aus der Klasse 4a
Im Zauberwald
© Wald-Jugendherberge Windek-Rosbach
Danach haben wir gegessen, dann mussten wir ins Bett Die
Nacht war blöd, weil wir erst um halb 12 eingeschlafen sind und
um 4 Uhr morgens aufgestanden sind. Irgendwann sind dann
alle aufgewacht und wir haben gefrühstückt.
Ich ging in den Wald hinein. Schon nach ein paar Schritten gelangte ich an eine Wegkreuzung. Welchen Weg sollte ich nehmen? Während ich noch überlegte, trat zwischen den Bäumen
ein alter Mann hervor. „Alle Wege sind gleichermaßen gefährlich und doch wunderschön“, erklärte er mir. „Du wirst auf jedem
Weg Abenteuer und Prüfungen bestehen müssen. Mit der Hexe
ist nicht zu spaßen. Auch der Tümpelkönig Quastarax ist ein
übler Geselle. Und wer den Drachen stört, hat nichts zu lachen!
– Wenn du die Prüfungen bestehst, die dir auf diesem Weg gestellt werden, wirst du genau an dieser Stelle wieder aus dem
Wald herauskommen. Wenn nicht, dann…“ Er brach ab. Ich überlegte lange, dann traf ich meine Wahl. „Ich werde zum verwunschenen Tümpel gehen.“ „ Eine gute Entscheidung“, meinte der
Alte. „Dann kann ich nur viel Glück wünschen! Hier, nimm diese
Zauberfeder. Vielleicht hilft sie dir, wenn es gefährlich wird.“
Bevor ich mich bedanken konnte, war der Alte verschwunden.
Meine Knie waren ziemlich weich, aber ein Zurück gab es nicht
mehr. Ich steckte die bunte Zauberfeder ein und marschierte
los. Was ich nun erlebte, werde ich niemals vergessen.
© Wald-Jugendherberge Windek-Rosbach
Ich ging den Weg entlang. „Wann endet…“ Ich brach abrupt ab,
denn unter mir begann der Boden zu blubbern. Den Weg zurückzugehen war unmöglich, da sich hinter mir der Boden in
ein riesiges Schlammloch verwandelte. Also musste ich den
Weg weiter rauf. Irgendwann kam ich an ein großes schlammverkrustetes Tor. Hinter ihm wabberte dichter Nebel. Außerdem blubberte heißer Schlamm in riesigen Tümpeln. Nur ein
schmaler Weg führte durch das riesige Schlammland. Es sah
aus wie die Hölle. Schlamm, Schlamm und nochmals Schlamm.
BRÜDER-GRIMM-SCHULE
Ich überlegte. Plötzlich fiel mir ein Schild auf. Es war über und
über mit Matsch bedeckt. Mit meinem Taschenmesser versuchte ich den Schlamm abzukratzen, aber es ging nicht. Der
Schlamm war zu hart. Nun dachte ich: „ Vielleicht geht es mit
dieser komischen bunten Feder.“ Als ich die Feder raus nahm
und damit über das Schild strich, fiel der Schlamm wie von Geisterhand ab und auf dem Schild stand mit klaren Buchstaben:
Quastarax, schrecklichster aller Tümpelkönige. Willst du ihn
besiegen und mit heiler Haut wieder nach Hause gehen, so
brauchst du die Feder Regenbogen, den Stein Farbenfroh und
viel, viel Mut. Die erste Aufgabe wird sein: Finde Farbenfroh.
Zweite Aufgabe: Finde Quastarax und besiege ihn. Viel Glück.
Ich schauderte. „Also zuerst muss ich Farbenfroh finden. Aber
wo, ja wo ist er?“
Nachdem ich die ganze Umgebung abgesucht hatte, blieb nur
noch eine Möglichkeit und zwar hinter dem Tor. Vorsichtig öffnete ich es. „ Iiiii, wie riecht es denn hier?“, rief ich erschrocken
und hielt mir die Nase zu. Zum Glück hatte ich noch eine Wäscheklammer zum Zuklammern der Nase in der Tasche. „Viel
besser“, näselte ich. Nachdem ich ein paar Meter auf dem
schmalen Weg gegangen war, sah ich im Schlamm vor mir
etwas glitzern. Ich hob es neugierig wie ich war auf. Es war ein
dunkler Stein mit bunten Streifen. Ich wusste, das war Farbenfroh. Mit Regenbogen und Farbenfroh in der Tasche ging ich weiter. Auf einmal erhob sich vor mir ein riesiges Etwas aus dem
Schlamm. Ich kann es gar nicht beschreiben. Es sah aus wie
der Teufel höchst persönlich. Feuerrote Augen und schwarze
Schuppen am ganzen Körper. Er knurrte ein „Du willst eine
Prüfung? Ich bin diese Prüfung.“ Ich stand wie angewurzelt da
und konnte mich nicht mehr rühren.
Das Monster holte tief Luft und pustete mir einen Feuerstrahl
entgegen. In meinem Kopf hörte ich eine Stimme und sie flüsterte: „Benutze Regenbogen.“ Mit zitternder Hand hielt ich Regenbogen vor mich. Der Feuerstrahl prallte ab und setzte das
Monster in Brand. „Hiiiilfe!“ brüllte das Monster. Da hörte ich
wieder die Stimme und diesmal sagte sie: „Nutze Farbenfroh.“
Ich nahm den Stein und warf ihn auf das Monster. Nun zerfiel
es endgültig zu Asche. Und tausend und abertausend Funken
regneten über den Himmel. Es war wie ein Feuerwerk. Dann
erfasste mich ein Sog und zog mich in das Nichts. Es war als
würde ich fliegen. Ich schlug unsanft auf dem Waldboden auf.
„Autsch, mein Kopf.“ Als ich mich wieder mühsam auf die
Beine stellte, konnte ich den Schmerz in meinem Kopf kaum
noch ertragen. Auf einmal trat der alte Mann aus den Bäumen
am Wegrand. „Ich sehe du bist zurück?“ „Ja aber mein Kopf tut
sehr weh.“ „Ich glaube, ich kann dir helfen.“ Er nahm ein paar
Kräuter aus seiner Tasche. „Die werden dir helfen.“ Er zerrieb
die Kräuter auf einem Stein und rieb sie mir auf die Stirn. Der
Schmerz ließ nach. Ich bedankte mich und ging glücklich nach
Hause.
Der Osterhase im Schnee
Es waren nur noch 14 Tage bis Ostern. Das Wetter spielte verrückt: Es schneite! Ich war damit beschäftigt, im Schnee nach
Soretha
47
Tierspuren zu suchen. Bis jetzt hatte ich 40 Vogelspuren, 10
Hundespuren, 5 Rehspuren und 4 Hasenspuren. Plötzlich sah
ich vor mir eine weitere Hasenspur. Sie sah anders aus als die
anderen 4 Hasenspuren und führte tief in den Wald. Woher
ich das weiß? Naja, ich bin ihr gefolgt. Nach ungefähr 10 Minuten kam ich an einen alten knorrigen Baum. Seine Wurzeln
bildeten eine Art Höhle.
„Sieht aus wie eine Hasenhöhle“, murmelte ich. „Stimmt“,
sagte plötzlich jemand hinter mir. Ich fuhr herum. Hinter mir
hockte ein Hase. „Hast du gerade gesprochen?“, fragte ich
und runzelte die Stirn. „Natürlich“, der Hase richtete sich empört auf. „Wer bist du?“, fragte ich. „Du, du weißt nicht wer
ich bin?“ „Nein“, antwortete ich verlegen. „Ich bin der Osterhase.“ Ich starrte ihn an. „Und ich dachte immer, der Osterhase wäre nur ein Märchen“, flüsterte ich. Worauf er sich
wütend in sein Loch verzog.
Kurz darauf war er wieder da. Mit Eiern, Farben und Pinseln.
„So, hilfst du mir, die Eier zu bemalen?“, fragte er mich. „Ja,
gerne“, sagte ich schüchtern. Er zeigte mir, wie das Malen am
besten funktionierte. Wir malten noch bis spät in den Abend.
Zum Dank schenkte er mir ein besonders schönes Ei. Zu
Hause beneideten mich alle um das schöne Osterei.
48
Soretha
BRÜDER-GRIMM-SCHULE
Stadtmeisterschaften
Wettkampf der Kölner Grundschulen
Bericht von Alexandra aus der Klasse 4a
Am 24. Januar 2013 war es wieder soweit: Bei den Stadtmeisterschaften im Schwimmen stand die Brüder-Grimm-Schule wieder
am Start mit Elli 3c, Anna 4a, Alexandra 4a, Julius 3b, David 3c,
Joel 3b, Ole 4d, Benjamin 4d, Paul 4a und Eddie 3c. Wir traten
in den Disziplinen 25m Freistil-, 25m Brust-, 25m Rückenschwimmen und der 8x25m Staffel erfolgreich gegen 18 andere
Schulen an.
In der Staffel waren wir besonders gut. In unserem Lauf belegten wir den ersten Platz, den wir dann im großen Finale nur
knapp verpassten und Zweite wurden.
Besonders schnell waren Paul und David. Sie wurden Jahrgangsbeste im Freistil. Aber auch die anderen sind sehr schnell geschwommen und kamen in ihren Jahrgängen häufig unter die
Besten 10.
Frau Raus hat uns auch dieses Mal wieder tatkräftig unterstützt.
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.
E-Mail: info@kfz-keilhau.de
www.kfz-keilhau.de
Wenn Sie in der nächsten Ausgabe der SORETHA
inserieren möchten, wenden Sie sich bitte an
Ingrid Kupgisch, Telefon 0 22 36 - 89 67 30,
E-mail: soretha.anzeigen@suerth.de
KUNST & KULTUR
MGV EUFONIA
„Skulptur Draussen“
„Wüste Grüße aus Namibia“
AGUIRRE & JONNSON
Soretha
49
Bericht von Kalle Pchalek
Der MGV Eufonia bereist über Ostern 2013 zum zweiten Mal
in Frack und Zylinder das wunderschöne Namibia. Von den Erlebnissen am Wendehammer des Steinbocks und unvergesslichen Abenden unter dem Hohlkreuz des Südens berichten
die Eufonisten musikalisch in dem Programm „Wüste Grüße
aus Namibia“. Zu hören gibt es eine internationale Mischung
aus Chor und a cappella Titeln, natürlich alle maßgeschneidert für die 25 Eufonisten.
Foto: Südkunst e.V.
Zum 29. Mal eröffnen Peter Sörries und Dorothee Hoven
sowie Franz Bauske und Uwe Stantke am 27. April 2013 um
17:00 Uhr “Skulptur Draussen” in Köln-Weiß, Weißer Hauptstraße 52. Zur Einführung unterhält sich der Journalist Carl
Friedrich Schröer mit Giovanna Aguirre und Lars J. Jonnson
über ihre Arbeit.
Am Abend der Vernissage präsentiert Südkunst e.V. um 20:00
Uhr (Einlass 19:00 Uhr – Eintrittskarten 12 Euro) die „SCHÄL
SICK BRASS BAND“. Kartenvorverkauf für die Abendveranstaltung: Buchhandlung Köhl · Hauptstraße 81 (Rathausplatz
Rodenkirchen) · 50996 Köln · Tel.: 0221 – 39 811 02 · Weitere
Informationen: www.suedkunst-koeln.de
Wer in Namibia durch die Wüste reist, lernt schnell, dass man
dort nicht einfach durch die Gegend fährt, sondern „auf Pad“
ist. Und dass man sich bei einer Einladung zum „kak praaht“
nicht etwa auf gegrillten Kakadu freuen darf, sondern eher mit
einem zwanglosen Geplauder bei einer Flasche Bier zum Sonnenuntergang rechnen sollte. Davon und von vielem anderen
mehr erzählen die Eufonisten in „Wüste Grüße aus Namibia“
am Samstag, dem 4. Mai 2013 um 20:00 Uhr im Pfarrsaal von
St. Remigius in Sürth.
Karten zum Preis von 14 Euro /erm. 11 Euro sind ab 5.4.2013
im Vorverkauf erhältlich bei: Pfarrbüro St. Remigius, Rheinaustraße 6 · Lotto Sürth, Sürther Hauptstraße 191
Haus Maassen, Sürther Hauptstraße 203 · Schreibwaren
Kleine, Falderstraße 39
Öffnungszeiten der Ausstellung: sonntags 10:00Uhr - 15:30
Uhr, mittwochs 10:00 Uhr - 17:00 Uhr oder nach Vereinbarung, auch für Schulen und Kindergärten. www.suedkunstkoeln.de · info@suedkunst-koeln.de
(red.)
Die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. dankt ganz
herzlich allen Inserenten. Durch diese
Unterstützung ist es möglich, die Soretha
regelmäßig erscheinen zu lassen.
50
Soretha
KUNST & KULTUR
Franz Wüllner
„Der musikalische Imperator der gesamten Rheinstädte“
… war Kölner Kapellmeister in den Jahren 1884 – 1902, Direktor des Musikkonservatoriums, Komponist, Festspielleiter
zahlreicher Niederrheinischer Musikfeste, Dirigent der Uraufführungen von Richard Wagners „Rheingold“ und „Walküre“,
enger Freund von Johannes Brahms, Entdecker und Förderer
des Komponisten Richard Strauss und der Mann, der die Übernahme des Gürzenich-Orchesters durch die Stadt Köln errang.
Britten. Bei der 1938 im Auftrag der BBC speziell für die Radioübertragung entstandenen Komposition des damals erst
24-jährigen Britten handelt es sich um eine eindrucksvolle Sequenz von Gedichten und Texten, die im Wechsel als Vertonungen oder Lesungen Zeugnis der wunderbaren Vielfalt von
Gottes Geist in unserer Welt ablegen und den Zuhörer auf unterschiedlichste Weise faszinieren.
Fast 100 Jahre zuvor komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy seine „Sinfonia“, deren 1. Satz zwischen den Werken
von Britten und Wüllner erklingt. Auch Mendelssohn hat sich
mit dem Instrumentalstück, das Teil des kleinen Oratoriums
„Lobgesang“ ist, dem Thema Gotteslob gewidmet.
Die Konzertbesucher erwartet ein einmaliges und abwechslungsreiches Hörerlebnis in der Philharmonie, auf das sich
wegen der „Wiederentdeckung Wüllners“ alle an der Stadtgeschichte interessierten und musikbegeisterten Kölner besonders freuen dürfen.
Konzertankündigung: Kölner Chorkonzerte 6 · Sonntag,
9. Juni 2013 · 20:00 Uhr · KÖLNER PHILHARMONIE
© RKCO
Das Zitat der Überschrift stammt von Richard Strauss persönlich, der seiner tiefempfundenen Dankbarkeit und Freude über
die großen Erfolge der Erst- und Uraufführungen seiner Werke
in Köln Ausdruck verlieh. Nach Stationen in Aachen, München,
Dresden und Berlin machte Wüllner 1884 Köln zu seiner Wahlheimat. Er schätzte die musikliebenden Bürger der Stadt und
wirkte mit unermüdlichem Eifer an ihrem Aufstieg zur Musikmetropole. Heute erinnert noch der Namenszug der Wüllnerstraße in Köln-Lindenthal, die Haltestelle der KVB und das
Ehrengrab auf dem Melatenfriedhof, das die Stadt Köln in Anerkennung seiner hohen Verdienste stiftete, an den großen
Musiker.
Mit der Aufführung des „Te Deum op. 50“, einer Chorkomposition, deren Einleitung und Schlussfuge zu Pfingsten 1886
erstmals in Köln erklang, möchten der Rodenkirchener Kammer Chor und Orchester und der Kammerchor CONSTANT in
einem gemeinsamen Konzert unter Leitung von Harald Jers
die Erinnerung an den ehemals so bedeutenden, vor 111 Jahren verstorbenen Komponisten wachrufen. Im Chorfach weit
über Deutschland hinaus renommiert, schuf Wüllner mit dem
Te Deum ein meisterhaftes Werk von ausdrucksstarker Schönheit und glanzvollem Klang, dessen „geschmeidigen Chorsatz“
Brahms besonders anerkennend hervorhob.
In Anknüpfung an die vielseitige Programmgestaltung der Romantik, die sich gerade in den Gürzenich-Konzerten Wüllners
beispielhaft wiederfindet, beginnt das Konzert mit der selten
aufgeführten Kantate „The World of the Spirit“ von Benjamin
UNTERHALTUNG
Soretha
51
Mein persönlicher Buchtipp
„Das Mädchen, das den Himmel berührte“ von Luca Di Fulvio
Von Michael Kals
Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer
Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten
Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu
einer einflussreichen Modeschöpferin?
Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken
von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens.
Luca di Fulvios neues Buch ist für mich ein toller Unterhaltungsroman. Er lässt das Venedig des 16. Jahrhundert vor
dem Auge des Lesers lebendig werden und bietet über 976
Seiten spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung.
Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind der Jude Isacco
Negroponte mit seiner Tochter Giudetta, der von der Insel Negroponte nach Italien kommt, um dort ein neues Leben zu
führen.
Außerdem Mercurio, Bennedetta und Zolfo, römische Straßenkinder, die aus Rom flüchten müssen, weil sie glauben,
einen jüdischen Kaufmann getötet zu haben. Eine nicht ganz
unwichtige Nebenrolle nimmt dieser vermeintlich Getötete
ein, der jüdische Kaufmann Shimon Baruch. Alle kommen irgendwann in die Lagunenstadt und versuchen sich dort ein
neues Leben aufzubauen, oder aber auch Rache zu üben.
Doch entgegen anderen Romanen über Venedig, spielt sich
das Leben dieser Personen nicht in der Oberschicht der Stadt
ab, sondern eher in weniger anerkannten Gesellschaftskreisen, nämlich dem der Juden, Huren und Ganoven. Es wird
über die Entstehung des ersten Judenviertels und über die
Verfolgung dessen Einwohner erzählt und über die Syphilis
der sogenannten „Franzosenkrankheit“, die natürlich häufig
die Prostituierten betraf, deren Bekämpfung und über die
üblen Machenschaften mancher Scharlatane wird berichtet.
Ich wünsche ihnen viel Spaß beim Lesen und alles Gute
bis zum nächsten Mal.
52
Soretha
UNTERHALTUNG
Gesichtsbuch
(Hä? *ganzdummausderwäscheguck*)
Bericht von Karina Hornauer
Was soll das denn sein? Ein Gesichtsbuch? Na ja, das werden Sie noch nicht gehört haben. Aber das englische Wort
„Facebook“ kennen Sie vielleicht. Neuerdings geben ja auch
verschiedene TV Sendungen nicht nur einen Hinweis auf eine
Videotextseite, sondern sagen, dass sie auch auf „Facebook“
vertreten sind. Wenn Sie jetzt immer noch rätseln: Das hat
was mit Computer zu tun. Also so’n neumodischer Kram!
Eigentlich wollte ich da nie was mit zu tun haben. Im Fernsehen wurde schon so oft gewarnt dass man da soviel falsch
machen kann. Ich brauchte das auch nicht. Mit Familie und
Freunden habe ich telefoniert oder per Computer eine E-Mail
geschickt (E-Mail: früher Brief per Post, heute eine geschriebene Nachricht über den Computer). Da wir hier sehr viele
ältere Leser haben dachte ich die Erklärung in Klammern ist
hilfreich.
Was mich nun doch in die Arme von Facebook getrieben hat
verdanke ich der Band „SANTIANO“. Die hatte ich im TV gesehen und war ganz begeistert. Für jedes Alter geeignet! Im
Internet bin ich auf die Suche gegangen, um mehr über diese
tolle Band zu erfahren. Damals gab es noch kein Gästebuch
auf deren Homepage. (Wieder so ein Computerwort: Sowas
wie eine Auskunftsseite, wo alles über die Band (Musikgruppe) steht.) Nun wollte ich aber doch mal dieses „Facebook“ testen, um mehr über die Musik und die
Bandmitglieder zu erfahren. Außerdem hatte ich im Internet
gesehen, dass es einen Fanclub (Freundeskreis) gibt und da
wollte ich auch mal lesen, was denn das so für Leute sind und
was die von der Band halten. Mein Sohn ist Computerfachmann und der hat mir dann erklärt wie ich bei Facebook mitmachen kann ohne, dass das gefährlich wird.
Ja also da war ich ja sowas von überrascht! Soviel tolle Leute,
die sich da unterhalten (de Schnüss schwade) über alles
Mögliche. Der Fanclub hat noch eine „Klönschnackecke“, wo
sozusagen die Sabbeltanten und Männer auch über private
Dinge schreiben. Jetzt habe ich soviel neue Freunde. Morgens
geht es schon los: „Moinsen! Alle schon wach an Deck? Raus
aus der Koje! Zündfix ist fertig! *Kannezündfixaufdentischstell*“ Gut, das erkläre ich auch noch: Das, was man gerade
macht, wird zwischen diesen Sternchen* geschrieben.
Soretha
UNTERHALTUNG
Wenn sich da also jemand auf die Schenkel klopft vor lachen
würde das so aussehen: *aufdieschenkelklopfvorlachen*.
Das fand ich als Neuling auch erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber jetzt ist das ganz lustig.
53
Mein persönlicher
Buchtipp
„Das Washington Dekret“ von Jussi Adler-Olsen
Da wird sich erzählt, was man so gemacht hat den Tag über.
Es wird mitgezittert, wenn sich jemand auf einen neuen Posten in der Firma beworben hat. Da wird mit gelitten, wenn
die Mutter erzählt, dass der Sohn krank ist und der Hund
auch gerade nicht so auf der Höhe ist. Da wird virtuell auch
mal in den Arm genommen, wenn gerade eine Beziehung auseinander gegangen ist *ichganzfestdrückdich*.
Das Buch ist zur Zeit Spiegel-Bestseller. Der frisch gewählte
neue US-Präsident Bruce Jansen muss zum zweiten Mal einen
schweren Schicksalsschlag hinnehmen.
Nach dem seine beiden Ehefrauen ermordet werden, erlässt er
das „Washington Dekret“, welches schwerwiegende Folgen für
die gesamte Bevölkerung hat.
Ein Komplott wird vermutet. Mitarbeiterin Doggie Rogers bemüht sich um Aufklärung.
Adler-Olsen hat mal wieder einen Superkrimi geschrieben.
Prinzliche Bodenbeläge
Über
50
Jahre
E. G. GmbH
Meisterbetrieb
Parkettverlegungen aller Art
Teppich- u. PVC-Verlegung
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Wir haben auch einen berühmten „Cutman“ in unserer Runde.
(Was das nun wieder ist, schreibe ich in einer der nächsten
Geschichten. Hat `was mit Boxen zu tun). Da werden sich
aber auch viel Witze erzählt und Fotos, z. B. vom letzten Urlaub gezeigt. Großes Hauptthema ist aber immer die Band
„SANTIANO“. Wer war wo beim Konzert? Da werden Berichte
geliefert vom Konzert und der anschließenden Autogrammstunde.
Von Steffi Jammerzen
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Und „Deck“ und „Koje“? Die Band „SANTIANO“ und der Fanclub schippern (virtuell) auf einem Schiff mit 27 Masten.
Wenn ein Neuling dem Club beitritt, wird der dann in die Kombüse geschickt oder zum Deckschrubben abkommandiert.
Alles virtuell natürlich. Ja, ist ja schon gut. Wenn Sie jetzt
denken „große Kinder“, dann haben Sie nicht ganz unrecht.
Macht aber Spaß! Mit meinen neuen Freunden habe ich wirklich viel Spaß und Unterhaltung.
Alte Parkett- und Dielenböden abschleifen
und mit Hydro-Lack versiegeln
Treffen werden vereinbart und man sieht sich endlich mal
persönlich. Ich freue mich schon auf eine „reelle“ Umarmung!
Für mich war es sehr gut und eine Bereicherung für mein
Leben, dass ich mich da angemeldet habe. „1. OFFIZIELLER
SANTIANO FANCLUB“
Sürther Hauptstr. 49, 50999 Köln, Tel. 0 22 36 / 6 34 93, Fax 0 22 36 / 3 11 09
j.h.breuer@web.de www.prinzliche-bodenbelaege.de
Hier noch ein paar Computeradressen hierzu: www.santiano-fanclub.com · www.santiano-music.de Also kommt
an Bord! Ich könnte noch jemanden gebrauchen, der mir beim
Deckschrubben hilft.
Die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. dankt ganz herzlich
allen Inserenten. Durch diese Unterstützung ist es
möglich, die Soretha regelmäßig erscheinen zu lassen.
Unsere Qualität ist Ihr Vorteil. – Abnutzungszeit: ca. 15–20 Jahre
Reparaturdienst–Maschinenverleih
54
Soretha
TERMINE
TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE+++TERMI
SeniorenNetzwerk
Sürth
c/o Matthias-Pullem-Haus
Grüner Weg 23
50999 Köln – Sürth
Frau Jana Sen
Festnetz: 02236 - 96 210 - 11
Mobil:
0178 9094 856
jana.sen@caritas-koeln.de
www.seniorennetzwerke
-koeln.de
Bürozeiten:
Dienstags von 10:00
bis 12:00 Uhr
- und nach Vereinbarung –
Gedächtnistraining
Mittwoch: 10:00 - 11:30 Uhr
Ort: evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß,
Auferstehungskirchweg 7,
50999 Köln-Sürth
Gesprächskreis für Senioren (Leitung Dr. Hallberg)
Jeden dritten Mittwoch im
Monat: 15:00 - 16:00 Uhr
Ort: Matthias-Pullem-Haus,
Grüner Weg 23,
50999 Köln-Sürth
Stadtteilfrühstück
Jeder dritte Dienstag im
Monat: 9:30 - 11:00 Uhr
Ort: im Pfarrsaal St. Remigius,
Sürther Hauptstr. 130,
50999 Köln-Sürth
Weitere Termine:
16.4./21.5./18.6./16.7.
Am 5.6. Fahrt zum KVBMuseum in Thielenbruch
Singkreis
Jeden 2. und 4. Donnerstag
im Monat: 14:30 - 15:30 Uhr
Ort: Matthias-Pullem-Haus,
Grüner Weg 23,
50999 Köln-Sürth
Malkurs
Donnerstag: 16:00 - 17:30 Uhr
Ort: Häusliche Krankenpflege
Plus, Wilhelm-Leibl-Str. 1
(Ecke Malerviertel),
50999 Köln-Rodenkirchen
Spielkreis
Montag + Mittwoch:
15:00 - 17:00 Uhr
Ort: St. Georg, Kirchplatz 3,
50999 Köln-Weiß
Veranstaltungen 2013
der Stadtteilbibliothek
Rodenkirchen und
Literamus e.V.
Veranstaltungsort - Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
Tel.: 0221 - 221 92 370
Mittwoch, 10. April, 19:30 Uhr
Rodenkirchen erinnert
sich (20) - mit Dr. Cornelius
Steckner
Eintritt: frei
Veranstalter: LITERAMUS e.V.
Modellbahnfreunde
Sürth
Freitag, 19. April, 19:30 Uhr
Marcel Pott stellt sein
neues Buch vor, Jazz mit
Witz..
Eintritt: 5 Euro
Veranstalter: LITERAMUS e.V.
Wir treffen uns jeden Donnerstag um 20:00 Uhr in der
„Krone“,
Sürther Hauptstr. 75
Eine Mitgliedschaft bzw. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mittwoch, 22. Mai, 19:30 Uhr
Martin Stankowski liest
und erzählt.
Eintritt: 5 Euro
Veranstalter: LITERAMUS e.V.
Neubürger-Treff Sürth
Monatlicher Treff in der
Gaststätte „Maassen“,
Sürther Hauptstr. 203
Tag und Zeit:
Jeden ersten Freitag im
Monat um 19:30 Uhr.
„Neue Neubürger“ sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mittwoch, 17. Juli, 19:30 Uhr
Rodenkirchen erinnert
sich (21) - mit Dr. Cornelius
Steckner
Eintritt: frei
Veranstalter: LITERAMUS e.V.
Angelsportverein
Sürth 1928 e.V.
Stammtisch, Jeden ersten
Dienstag im Monat um
19:00 Uhr auf dem Sürther
Bootshaus, Leinpfad. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
KG „Löstige Flägelskappe“ Sürth
Heinrichstr. 6 • 50999 Köln • Tel. 02236 64586
Ultraschall-Behandlung
Guinot
Wechselstrombehandlung
Inhaberin
Maria Züll
med. Dipl. Kosmetikerin
Monatlicher Stammtisch in der
Gaststätte „Maassen“, Sürther
Hauptstr. 203, Jeden ersten
Montag im Monat, 19:30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Sommerfest
Samstag, 6. Juli, ab 15:00 Uhr
Auf dem Schulhof
der Brüder-Grimm-Schule
Bürgerverein
„für sürth“ e.V.
Bürgertreff
Jeden ersten Dienstag
im Monat um 20:00 Uhr.
Im Generationenhaus
Keltershof
Info: www.fuer-suerth.de
Pfarrheim St. Remigius
in Sürth - Ecke Sürther
Hauptstr./Rheinaustr.
Büro St. Remigius
Rheinaustraße 6
Tel.: 02236 - 64 577
buero-st.remigius@
rheinbogen-kirche.de
Wochenangebote:
Montags: 15:00 bis 16:00 Uhr
Gymnastik für Damen ab 60
20:00 bis 22:00 Uhr
Kirchenchorprobe
Mittwochs:
20:15 bis 21:45 Uhr
Probe „Gospel & more“ - Chor
Donnerstags:
09:30 bis 11:00 Uhr
Morgengymnastik
20:00 bis 21.30 Uhr
Im Wechsel Kleiner Chor
und Pfarrorchester
Regelmäßige Kinder- und
Jugendgruppen (ab 9 Jahren)
Außerdem:
Jeden letzten Dienstag
im Monat
09:00 Uhr - Frauenmesse
in St. Remigius, anschl. Frühstück im Pfarrsaal
Jeden 1. 3. + 5. Dienstag im
Monat
15:00 bis 17:00 Uhr
Seniorenclub
Jeden 2. + 4. Dienstag im
Monat 14:00 bis 17:30 Uhr
Handarbeitskreis.
4. Mai um 20:00 Uhr
MGV Eufonia
Pfarrsaal St. Remigius
TERMINE
Soretha
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INE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE+++ TERMINE+++ TERMINE+++ TERMINE+++
Frauengemeinschaft kfd
Anmeldung bei
Sybille Bünger
Tel.: 02236 - 67 383
Donnerstag, 4. April,
Wanderung: SatzveyKreuzweingarten
Anmeldung: Lotte Kretschmer
Freitag, 5. April, um 16:00 Uhr
Führung durch die Schatzkammer des Kölner Domes
Anmeldung: Büro St. Remigius
Tel.: 0 22 36 – 64 577
oder Sybille Bünger
Tel.: 0 22 36 – 67 383
Donnerstag, 25. April
Wanderung: Fahrt in Blaue
Anmeldung: Lotte Kretschmer
Tel.: 0 22 36 – 61 694
Freitag, 17. Mai, um 15:30 Uhr
Führung durch St. Ursula und
die Goldene Kammer
Anmeldung: Sybille Bünger
Tel.: 0 22 36 – 67 383
Donnerstag, 25. Mai
Wanderung:
Merten-Blankenberg
Anmeldung: Lotte Kretschmer
Tel.: 0 22 36 – 61 694
Donnerstag, 15. Juni
Wanderung: Liblar-Brühl,
Wasserturm
Anmeldung: Lotte Kretschmer
Tel.: 0 22 36 – 61 694
7. Juli : Pfarrfest der
Gemeinde St. Remigius
Kunstzentrum
Wachsfabrik
Industriestraße 170
50999 Köln - Sürth
www.wachsfabrikkoeln.de
"Kunstsonntag" in der Wachsfabrik, jeden 1. Sonntag im
Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr
(5.5., 2.6., 7.7.)
Diakonie
Michaelshoven
Donnerstag, 18. April, 19:00 Uhr
Frühjahrskonzert mit
Dou MOVING SOUNDS
Erzengel Michael Kirche
Pfarrer-te-Reh-Straße 7
Michaelshoven
Sonntag, 12. Mai, 16:00 Uhr
Familienkonzert zu Muttertag
musikschule Nadja Schubert
Erzengel Michael Kirche
Pfarrer-te-Reh-Straße 7
Michaelshoven
Samstag, 13. Juli,
Open-Air-Gottesdienst
mit anschließendem Grillfest
Musikschule Nadja Schubert
Park Michaelshoven
Pfarrer-te-Reh-Straße
Michaelshoven
Donnerstag, 18. Juli, 19:00 Uhr
Montag bis Freitag 17.-21. Juni Open-Air-Konzert
Studienfahrt an die Ostsee
Mit den dIRE sTRATS
Park Michaelshoven
Katholische Jugend Sürth Pfarrer-te-Reh-Straße
Michaelshoven
Kontakt:
Max Ulrich –
Besucherführungen durch das
0163 8006 952
Diakonieviertel Michaelshoven
max_ulrich@jugend-su4.5./18.5./8.6. jeweils 14:00 Uhr
erth.de, Lisa Schipper –
Gruppenanmeldungen mit
0177 2472 957, lisa_schipper@ individuellen Terminvereinbarjugend-suerth.de
gungen sind möglich. Die Führungen sind kostenlos. Info und
5. Mai: Altkleidersammlung Anmeldung: Carlos Stemmerich
c.stemmerich@diakonie.micha
elshoven.de
17. – 20. Mai: Pfingstlager
nach Ammeldingen
Ev. Kirchengemeinde
Sürth-Weiß
Auferstehungskirchweg 7
50999 Köln – Sürth
Tel.: 02236 – 38 97 48
19. Mai – Pfingstsonntag
10:00 Uhr und 12:00 Uhr
Abendmahl, Konfirmation
20. Mai - Pfingstmontag
10:00 Uhr
Familienzentrum
miteinander leben
Alte Kirchgasse 23
50999 Köln – Sürth
Tel.: 02236 – 383 54 20
www.miteinander-leben.com
Freitag, 12. Apr., 16:00 Uhr
„Federfein und Kratzebein“
Musikalisches Theaterspiel
in der 2. Stadtranderhaltung
(5.8. – 16.8.) sind noch einige
Plätze frei. Bei Interesse bitte
im Jugendhaus melden.
Matthias Pullem Haus
Grüner Weg 23
50999 Köln-Sürth
02236 - 96 210 – 10
www.seniorenhilfe-koeln.de
Samstag, 4. Mai, ab 15:00 Uhr
Maifeier
Samstag, 6. Juli, ab 15:00 Uhr
Tag der offenen Tür mit Live
Musik
RTZ Weißer Bogen
RTZ Weißer Bogen e. V.
Gut Pflasterhof
50999 Köln - Weiß
www.rtz-weisser-bogen.de
Samstag, 25. Mai., von 10:00 17. und 18. Mai: Reiterfest
bis 12:30 Uhr, „Wir erforschen
den Frühlingswald“
Kath. Kirche im
Donnerstag, 27. Juni, 19:30 bis
21:30 Uhr, Vortrag und Übun- Rheinbogen
gen „Bewegung ist Leben St. Georg
und Leben ist Bewegung“
Kirchplatz
50999 Köln-Weiß
Jugendhaus Sürth
Frohnhofstraße 42
Tel.: 02236 – 64 497
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Samstag, 13. Juli
Abschlusstag vor den Ferien
(genaue Infos im Jugendhaus)
30. Mai: Pfarrfest der
Gemeinde St. Georg
56
Soretha
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ArganölMarokkos Gold hat eine heilende Wirkung
Schon seit Jahrhunderten wird in Marokko ein Öl hergestellt, das
aufgrund seines Geschmacks und der heilenden Wirkungen einzigartig ist auf der Welt: das Arganöl. Verfügten früher nur die
Marokkaner über diesen Schatz, so wird es inzwischen in die
ganze Welt exportiert. Die Bäume, aus denen dieses exklusive Öl
gewonnen wird, wachsen nur in einer Region der Erde, im Südwesten Marokkos.
Die Wirkung von Arganöl?
Was den Berberstämmen schon seit jeher als Lebenselixier dient,
was Schönheit bewahrt und Gesundheit erhält, ist mittlerweile auch
für Menschen außerhalb Marokkos interessant geworden. Neueste
wissenschaftliche Studien beweisen, dass das kostbare Öl den Cholesterinspiegel senkt, Arteriosklerose vorbeugt und rheumatische
Erkrankungen lindert. Es stärkt das Immunsystem und kann auch
so vor Krebserkrankungen schützen. Die allgemeinen Wirkungen
des Öls: „Antioxidativ · Desinfizierend · Feuchtigkeitsspendend ·
Pilztötend · Durchblutungsfördernd · Zellverjüngend · Abwehrstärkend (Anti-Stress-Mittel)“
Arganöl in der Küche
Arganöl wird schon seit vielen Jahren in der Küche der Berber eingesetzt. Sie nutzen das Öl als geschmacksgebende Zutat an gegarten Gerichten, frischen Salaten und als kleiner Leckerbissen mit
Honig versüßt. Es sollte nicht zum Braten verwendet werden, weil
dann die kostbaren Wirkstoffe verloren gehen.
Arganöl in der Kosmetik
Arganölbaum
Foto: ©françoise bro - Fotolia.com
Das Arganöl
Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaums hergestellt und da der
Arganbaum sehr empfindlich ist, dürfen die Früchte nicht abgepflückt oder wie bei Mandelbäumen abgeschlagen werden. Die Herstellung von Arganöl wird hauptsächlich von Frauen durchgeführt
und ist reine Handarbeit: Der äußere Mantel der Frucht muss mit
einem Stein abgeschlagen werden. Anschließend wird der Kern
ebenfalls per Hand mit einem Stein geöffnet. Da der Kern ca. 16 x
härter ist als eine Haselnuss, erfordert diese Arbeit viel Geschick
und Übung. Die innere Frucht, die "Mandel", wird nun in einer Handmühle gemahlen (für das kosmetische Arganöl) oder zuerst geröstet
und anschließend ebenfalls per Hand gemahlen (für Speiseöl).
Was macht Arganöl so teuer?
Ein Arganbaum liefert ca. 30 kg Früchte pro Jahr und aus diesen
30 kg wird gerade einmal 1 Liter Arganöl hergestellt. Zusätzlich ist
die Gewinnung des Öls sehr zeitintensiv, da fast alle Arbeitsschritte
von Hand ausgeführt werden. Der Zeitaufwand für 1 Liter Arganöl
liegt bei 10-15 Stunden je nach Geschick der Arbeiterin.
Marokkanische Männer und Frauen haben bis ins hohe Alter eine
beneidenswert gesunde und straffe Haut. Sie nutzen die Heilkraft
der Arganie auf zweifache Weise: Zum einen nehmen sie täglich
einen Löffel voll Arganöl, gemischt mit einem Löffel Honig, zu sich,
und zum anderen reiben sie ihre Haut mit Arganöl ein. Arganöl verlangsamt den Alterungsprozess der Haut, wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Neben dem reinen Arganöl gibt es viele
Produkte, die auf der Basis von Arganöl hergestellt werden: Cremes,
Lotionen, Seifen oder Shampoos.
Qualität von Arganöl
Es liegt in der Natur der Sache, dass das hochwertige Arganöl aufgrund der Handarbeit recht teuer sein muss. Leider werden Arganöle oft mit anderen Zutaten gestreckt und man sollte darauf achten,
nur geprüfte Öle zu kaufen. Billige Arganöle können nie Originalprodukte in ursprünglicher Konzentration sein. Im SAFRAN Gewürzbasar bietet Claudia Quack 100% BIO-Arganöl aus Marokko an.
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(red.)
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Ein HOCH auf die deutsche
Kartoffel –
auch noch zur Spargelzeit!
Bericht und Foto von Mechthild Posth
Soretha
und einer nicht mehr ganz so sicheren Festigkeit noch prima genießen! Da ist der Reifeprozess auf unseren heimischen Äckern mit
viel Mühe des erzeugenden Landwirts drin, der seine Ware bis zur
neuen Ernte bei uns frühestens im Juni bestmöglich lagert und
dafür auch entlohnt werden möchte. Grüne Stellen muss man
dabei natürlich weiterhin rausschneiden - die sollten nicht mitgegessen werden, während keimende Kartoffeln kein Gesundheitsrisiko darstellen, sondern einfach abgemacht werden können.
Mitlerweile kann man mehr Fertiggerichte aus Kartoffeln kaufen,
als rohe Ware, doch ist die Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten
riesig. Zum Spargel wird meist doch noch die klassische Salzkartoffel bevorzugt, während auch Folienkartoffeln, Backofengerichte
oder Gratins ihren festen Platz in der Küche haben. Ich selbst liebe
ja die Pellkartoffel und lade manchmal zum "Kartoffelessen" ein koche dann nur einen großen Topf der aktuellen Lieblingskartoffel
und bitte alle Gäste einen schönen Dipp mitzubringen - da kommen die köstlichsten Varianten zustande, vom Bananendipp mit
Cashew über Currycreme bis hin zu Kräuterbutter und Meerrettich-Gurken-Dipp. Testen Sie mal!
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Kartoffelernte auf Gut Ostler in Bonn
Kartoffeldipp: Rotes Humus
Im April geht sie los - die Saison des Königs der Gemüse, dem
Spargel, in den unterschiedlichsten Varianten: gekocht, gebacken,
im Salat oder in der grünen Version, immer echt lecker! Und die
Beilage?? Müssen das wirklich immer neue Kartoffeln sein?
Meine Antwort ist ganz klar: nein, auf keinen Fall! Denn neue Kartoffeln im April kommen immer von weither - meist Ägypten oder
Israel, wo die gelben Knollen mit hohem Energieeinsatz, vor allem
auch viel Wasser (!) reifen müssen, um unseren heimischen Markt
so früh bedienen zu können. Dabei sind die Früchte meist sehr hell,
sehr wasserhaltig und vom Geschmack wenig überzeugend. Abgesehen davon, dass diese Erzeugerländer auch Probleme haben,
ihre eigene Bevölkerung satt zu kriegen und selbst Nahrungsmittel importieren müssen.
Wir Deutschen verzehren laut Statistik ca. 75 gr. Kartoffeln täglich, - Tendenz fallend. Noch vor 10 Jahren waren es doppelt so
viele, in den 50er Jahren nach dem Krieg gar dreimal so viel. Zu
Unrecht wird die Kartoffel als "Dickmacher" bezeichnet - im Gegenteil, sie hat sogar diätetische Eigenschaften, ist sehr reich an
Kalium mit unterschiedlichen Gehalten an Stärke. Die über 300
Sorten unterscheiden sich nicht nur in ihren Kocheigenschaften
(mehlig, festkochend und vorwiegend festkochend), sondern auch
in der Schalenfarbe, der Reifezeit und natürlich dem Geschmack.
In der Regel mit Mädchennamen benannt wie Linda, Nicola, Simone, Laura und Gunda bemühen sich die Züchter um eine lang
anhaltende gute Qualität, festes Fleisch, gute Lagerfähigkeit und
geringe Anfälligkeit gegen Krankheiten. Diese Ziele sind auch weitgehend erreicht - noch im späten Frühjahr kann man unsere Lagerkartoffeln trotz eines vielleicht etwas schrumpeligen Aussehens
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Für 4 Personen. Zubereitungszeit: 15 Min.
•2 Knoblauchzehen
•410 g Kichererbsen (Dose o. Glas)
•150 g rote Paprika (Glas)
•Pfeffersoße nach Geschmack
•¼–½ TL Paprikapulver
•schwarzer Pfeffer
1. Knoblauch im Mixer fein hacken, Kichererbsen und Paprika
abtropfen lassen, zugeben, alles pürieren.
2. Pfeffersoße und Paprikapulver unterrühren.
3. Paste auf einen Teller geben, Oberfläche glätten,
schwarzen Pfeffer grob darübermahlen.
Kartoffeldipp Meerrettich-Gurken-Dipp
Für 4 Personen. Zubereitungszeit: 8 Min.
•250 ml Schmand oder Soja Cuisine
•300 gr. eingelegte Gurken
•1 EL Meerrettich
•Kräuter (Basilikum oder Schnittlauch)
1. In einem hohen Gefäß die abgetropften Gurken
zum Schmand geben.
2. Meerrettich und Kräuter dazu
und alles mit dem Pürierstab zerkleinern.
3. Evtl. mit weiteren Gewürzen abschmecken (Pfeffer, Salz).
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Das Wochenprogramm
Montags von 10:00 - 11:00 Uhr Stuhlgymnastik11:00 - 12:30
Uhr Trommeln in der Gruppe, 14:00 - 15:00 Uhr Gesunde Ernährung, 15:00 - 16:30 Uhr Café Keltershof.
Dienstags von 10:00 - 11:00 Uhr Qi-Gong, 15:00 - 16:30 Uhr
Café Keltershof.
Donnerstags von 11:00 - 13:00 Uhr Kölscher Klaaf, 15:00 16:30 Uhr Café Keltershof, 15:00 - 16:00 Singkreis - jeden 1. +
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Freitags von 10:30 - 12:00 Uhr Feldenkrais, ab Juni Tanzcafé –
mit Anmeldung.
Montags bis Donnerstag von 10:00 - 16:30 Uhr Tagesbetreuung.
Dienstag von 15:00 Uhr - 16:00 Uhr und Donnerstag von 13:00
- 14:00 Uhr. Pflegeberatung zu allen Fragen rund um die Pflege
und Betreuung.
Am 25. Mai findet ab 13:00 Uhr das traditionelle Maifest statt.
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der Haut. Wichtig ist ihr, dass die Behandlungen, die sie in
ihrem Institut anbietet, nachweisbare und sichtbare Erfolge
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Sie wählt ihre Produkte und Behandlungen mit großer Sorgfalt aus, deshalb sind ständige Weiterbildungen für sie selbstverständlich.
(red.)
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59
Shell Rheinlandraffinerie
4. Sanierungsbrunnen in Betrieb genommen
Die Umsetzung der Maßnahmen, mit denen die Shell Rheinland Raffinerie den durch eine Undichtigkeit im Februar 2012
entstandenen Grundwasserschaden in Wesseling beseitigen
will, sind weiter vorangekommen. Bis Ende November 2012
konnte mit Hilfe der seit März 2012 errichteten insgesamt 29
Grundwassermessstellen die Fläche des betroffenen Gebiets
ermittelt werden. Demnach haben sich die rund eine Million
Liter Kerosin in einem Bereich von 42.000 Quadratmetern auf
dem Grundwasser als Phase verteilt.
Während der wohl mehrere Jahre dauernden Abpumpphase
wird bereits die zweite Sanierungsphase vorbereitet, die Beförderung des mikrobiologischen Abbaus der verbliebenen,
noch nicht abgepumpten Kerosinmenge durch den Einsatz
bestimmter Verfahren. Welche das sein werden, könne zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, so von Hoensbroech: „Wir werden die Phase der hydraulischen Sicherung
dazu nutzen, entsprechende Verfahren auszuprobieren und
zu pilotieren.“
Nach Eingrenzung der Phase konnte auch die Positionierung
des vierten Sanierungsbrunnens festgelegt werden. Drei dieser Brunnen, über die sowohl Grundwasser als auch Kerosin
abgepumpt werden, wurden im Juli und Dezember 2012 sowie
Mitte Januar 2013 fertiggestellt. Der vierte Brunnen wurde
Mitte März in Betrieb genommen. „Damit ist das betroffene
Gebiet hydraulisch gesichert“, erklärt Constantin Graf von
Hoensbroech. Der Sprecher der Rheinland Raffinerie weist
darauf hin, dass die Errichtung der Sanierungsbrunnen ein
wesentlicher Bestandteil des im Herbst vergangenen Jahres
zwischen dem Unternehmen sowie der Bezirksregierung Köln
als Aufsichtsbehörde abgestimmten Sanierungskonzepts ist.
Die Rheinland Raffinerie hat auf ihrer Homepage einen eigenen Bereich eingerichtet, unter dem sich zahlreiche Informationen und Materialien zur Kerosin-Undichtigkeit finden. Auch
eine Kurzfassung des Schadensgutachtens, das der TÜV
Rheinland zur Ermittlung der Schadensursache erstellt hat,
ist dort nachzulesen. www.shell.de/rheinlandraffinerie
Werk Godorf - Planmäßiger Großstillstand
der Shell Rheinland Raffinerie
Die Anlagen der Raffinerie 1 sowie die damit verbundenen Anlagen im Werk Nord (Godorf) der Rheinland Raffinerie werden
im März und April der routinemäßigen TÜV-Inspektion unterzogen. Während dieser Revision werden zudem Umbauten in den
Anlagen durchgeführt sowie Maßnahmen zur Emissionsreduzierung umgesetzt.
Die Vorbereitungen für diesen turnusgemäßen sogenannten Turnaround, der alle fünf Jahre durchgeführt wird, liefen seit mehr
als einem Jahr durch ein multidisziplinäres Team. Im Herbst 2012
wurden von den zuständigen Behörden die entsprechenden Genehmigungen erteilt.
In der sogenannten Brunnenkammer befinden sich die die Pumpen für
Kerosin sowie Grundwasser.
© shell
Das gepumpte Kerosin wird in diesem Tank aufgefangen
© shell
Für die Durchführung der Revisions- und Projektarbeiten sind
neben den zuständigen Fachabteilungen der Rheinland Raffinerie täglich etwa 900 Mitarbeiter des TÜV und von Partnerfirmen
im Werk tätig.
60
Soretha
PROMOTION
Der sichere Betrieb der Anlagen hat für die Rheinland Raffinerie oberste Priorität – für die Anwohner und Nachbarschaft, die Mitarbeiter sowie die Partnerfirmenmitarbeiter.
Sobald die Inspektionsarbeiten abgeschlossen sind und die
Anlagen wieder angefahren werden, wird die Rheinland Raffinerie berichten.
Für Rückfragen steht auch das rund um die Uhr besetzte
Nachbarschaftstelefon der Rheinland Raffinerie unter der
Nummer 0800 2236 750 zur Verfügung. Außerdem wurde
planmäßig ein Anlagenteil durch eine neue sogenannte Destillationskolonne ersetzt. Die neue rund 25 Meter lange und
fast 120 Tonnen schwere Kolonne aus Edelstahl ermöglicht
künftig eine flexiblere Destillation und Verarbeitung von Rohölen unterschiedlicher Herkunft.
Um die alte Kolonne aus dem entsprechenden Anlagenteil zu
lösen und durch die neue Rohölkolonne zu ersetzen, war der
Aufbau eines Spezialkrans erforderlich. 25 Sattelschlepper
hatten dazu die Einzelteile dieses Krans angeliefert, der Lasten von bis zu 600 Tonnen heben kann.
Insgesamt waren 60 Shell Mitarbeiter sowie Mitarbeiter von
Partnerfirmen in den ,Heavy lift‘ genannten Hub der Kolonnen eingebunden und sorgten für einen reibungslosen Ablauf
der Aktion.
Durch die verschiedenen Arbeiten, die in den kommenden
Wochen während des Stillstands bis Ende April durchgeführt
werden, kann nicht nur eine größere Bandbreite von Rohölen
verarbeitet werden. Darüber hinaus erfolgt die Verarbeitung
des Rohöls durch die innovativen technischen Veränderungen zum Anschluss der neuen Kolonne in die bestehenden
Anlagen zukünftig effizienter und energiesparender.
25 Sattelschlepper haben die Einzelteile des Krans angeliefert © shell
(red.)
Die neue Destillationskolonne wird eingesetzt
© shell
Soretha
PROMOTION
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Dr. med. Karin Müller
Gesundheitsförderung und Prävention
Bericht von Ingrid Kupgisch
vollen Umgang. Besondere Aufmerksamkeit widme ich in meinen
Behandlungen darauf, den Patienten in die Eigenverantwortung zu
nehmen. Durch verständliche Erklärungen zur weiteren Therapie
und beispielsweise individuellen Behandlungsplänen, ist es in den
meisten Fällen möglich, durch einen eigenverantwortlichen Umgang mit der Erkrankung, Verschlimmerungen zu vermeiden.“
Selbstverständlich sind auch Kassenpatienten in der Praxis willkommen. Vor der Behandlung erfolgt die Aufklärung über die Kosten.
Abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte, die Gebühren können individuell angepasst werden. In der WDR 2 Sendung
„Sonntagsfragen“ vom 24.02.2013 finden Sie ein ausführliches Interview mit Dr. Karin Müller zum Thema Altersmedizin:
http://medien.wdr.de/radio/wdr2sonntagsfragen/wdr2_so
nntagsfragen_20130224_0900.mp3
Von links: N. Breidenbach, B. Schmidt, Dr. Karin Müller,
S. Golling, B. Winandy
Foto: privat
Dr. med. Karin Müller wurde im St. Elisabeth-Krankenhaus KölnHohenlind geboren, sie machte ihr Abitur am Gymnasium Rodenkirchen, studierte Medizin an der Universität zu Köln und beendete
1988 ihr Medizinstudium mit dem Staatsexamen. Eine umfangreiche medizinische Aus- und Weiterbildung schloss sich dem Staatsexamen an. Anfang November 2012 hat Dr. med. Karin Müller –
Fachärztin für Allgemeinmedizin – ihre Praxis in Rodenkirchen eröffnet. Dort kann sie auch ihre Spezialgebiete - Manuelle Medizin/Chirotherapie · Gesundheitsförderung und Prävention ·
Sportmedizin · Ernährungsmedizin · Geriatrie (Altersmedizin) – praktizieren.
Bedingt durch den demografischen Wandel unserer Gesellschaft
(bald wird jeder Dritte älter als 60 sein) wird die Geriatrie immer
wichtiger. Ihre Erfahrungen in diesem Bereich hat Dr. med. Karin
Müller u. a. während ihrer 11-jährigen Tätigkeit am Zentrum für Altersmedizin (Krankenhaus zur Heiligen Familie in Bornheim-Merten)
erlangt. Die Gangsicherheit, Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer
und Koordination der über 60-Jährigen muss erhalten und gefördert werden, um die Eigenständigkeit im Alter zu erhalten und möglichen Verletzungen vorzubeugen. Sturzpräventionstraining und
Übungen am und mit dem Rollator dienen der Vorbeugung. Training
und Übungen finden unter Anleitung einer diplomierten Sportlehrerin in der Praxis statt. Karin Müller war lange Zeit Kunstturnerin im
TV-Rodenkirchen und wurde 1985 Weltmeisterin im Rock`n Roll
Tanz der Profis. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Bewegung für die Leistungsfähigkeit des Körpers ist. „In meiner Tätigkeit
als Ärztin arbeite ich immer nach dem Grundsatz, den Patienten
ganzheitlich zu betrachten und mir vor allem Zeit für den Patienten
zu nehmen. Das gelingt in einer kassenärztlich ausgerichteten Praxis nur unzureichend, was mich dazu bewog, mich privatärztlich niederzulassen. Ich lege mit meinem Team viel Wert auf eine
vertrauensvolle und freundliche Atmosphäre und auf einen respekt-
Dr. med. Karin Müller
Fachärztin für Allgemeinmedizin
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62
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„fit durch Köln“
Vorbereitung auf den Köln-Marathon
Bericht von Ingrid Kupgisch
„Gleichgültig wie schnell Du bist, Du musst nur zusehen, dass Du
Dein Ziel nicht aus den Augen verlierst und Dich nicht mit der Geschwindigkeit der anderen vergleichst. Dann wird es Dir gut ergehen, denn Du bist einmalig”, so lautet die persönliche Philosophie
von Susanne Deppe-Polzin. Seit 2011 ist sie freiberuflich in den
Bereichen Gesundheitscoaching, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Fitnesstraining und Entspannung tätig. Mit Lauf-, Ausdauer- und
Personaltraining begleitet sie ihre Kundinnen und Kunden in eine
gesündere Lebensweise. Ganz gleich ob spät abends, früh am Morgen, ob Sportmuffel, Anfänger oder Fortgeschrittener – Sport lässt
sich zu jeder Zeit in die persönliche Lebensweise integrieren.
Das erste Treffen der „Marathon-Gruppe“
Foto: privat
Jeden Donnerstag trifft sich Susanne Deppe-Polzin mit zwei Abendlaufgruppen. Während der dunklen Wintermonate ist der Treffpunkt
das Pumpwerk in Rodenkirchen (Grüngürtelstraße/Uferstraße) die Laufstrecke am Rheinufer ist gut beleuchtet -, seit April treffen
sich die Gruppen wieder in Sürth, am Marktplatz. In kleinen Gruppen trainieren die Anfänger von 19:30 bis 20:30 Uhr und die Fortgeschrittenen von 20:30 bis 21:30 Uhr. Vier LäuferInnen bereiten
sich auf den Kölner Marathon im Oktober vor. Für drei von ihnen ist
die Teilnahme an einem Marathon eine Premiere.
Im Februar fand das erste Treffen der „Marathon-Gruppe“
statt. Trainingspläne mit ausführlichen Anleitungen in Theorie und Praxis, abgestimmt auf
die persönlichen Bedürfnisse
und Anforderungen der TeilnehmerInnen, wurden ausgearbeitet. Ernährungsempfehlungen
und Tipps für die Gesundheitspflege kamen nicht zu kurz, sie
„Der Dom ist das Ziel!“
Foto: ik gehören ebenfalls zu einer optimalen Vorbereitung. Zum Training gehören u. a. Stabilisierungsübungen (Rumpftraining, Muskulaturaufbau), Optimierung des
persönlichen Laufstils, Intervalltraining, Gymnastik, das Ausüben
einer Ausgleichsportart (um Verletzungen vorzubeugen) und das
Steigern der Ausdauer. Beim Langstreckenlauf ist die Ausdauer von
entscheidender Bedeutung - Zitat von Wilhelm Busch 1832-1908:
Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.
Nach jedem wöchentlichen Lauftraining werden die Trainingspläne
der Läuferinnen und Läufer überprüft und ggf. angepasst. Ab April
findet einmal im Monat ein kostenfreier Läuferstammtisch statt. Ein
zwangloses Treffen von Läuferinnen und Läufern (NichtläuferInnen
sind ebenfalls willkommen). Susanne Deppe-Polzin stellt Tipps und
Tricks „rund ums Laufen“ vor. Eine ideale Gelegenheit, um Erfahrungen auszutauschen, zu diskutieren und sich kennenzulernen. Der
erste Läuferstammtisch findet am Mittwoch, dem 17. April um
19:30 Uhr in der „Restauration zur Krone“ in Sürth, Sürther Hauptstraße 75 statt.
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Susanne Deppe-Polzin
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15-jähriges Jubiläum
Kosmetikinstitut Haut-Nah
Maria Züll, med. geprüfte Kosmetikerin
Foto: ik
Am 15. Mai 1998 eröffnete Maria Züll ihr Kosmetikinstitut HautNah in Weiß. 15 erfolgreiche Jahre sind seitdem vergangen. Dieses Jubiläum muss natürlich gefeiert werden. Kunden und
Nichtkunden werden hiermit herzlich eingeladen. Informieren
Sie sich bei einem Glas Sekt und Schnittchen am Mittwoch, dem
15. Mai 2013 bei Maria Züll über ihr Kosmetikinstitut Haut-Nah.
Kosmetikinstitut Haut-Nah
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Marlies und Herbert Klein
Marmelade, Senf, Gewürzmischungen etc. rundeten das große Angebot ab. Präsentkörbe, Tee- und Pralinensträuße wurden nach
den Wünschen der Kundinnen und Kunden zusammengestellt.
Diese Zeiten sind nun leider vorbei. Schade für unser „Dorf“ Sürth
und den Kundinnen und Kunden. Wir wünschen Marlies und Herbert Klein alles, alles Gute.
Einladung
(red.)
Samstag, 27. April 2013, 11:00 Uhr
Festsaal, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal
Immer häufiger Hautkrebs - was tun?
Dr. med. Jürgen Tacke (Gemeinschaftspraxis der Hautärzte, Zollstock)
Abschied nach 12 Jahren
Donnerstag, 16. Mai 2013, 18:00 Uhr
MATERNUS-Seniorenwohnanlage, Hauptstraße 128, Köln-Rodenkirchen
Volkskrankheit Diabetes:
Vorbeugung und Therapie der Folgeerkrankungen
Prof. Dr. med. Rudolf Mies
Der Sürther Teeladen wurde geschlossen
Bericht und Foto von Ingrid Kupgisch
Fast 12 Jahre ist es her. Im April 2001 wurde in Sürth ein Teelädchen eröffnet. Drei Jahre boten Marlies und Herbert Klein ihr Sortiment auf ca. 20 m² Verkaufsfläche an. Im Februar 2004 zog das
Teelädchen um, von der Sürther Hauptstraße 64 in die Sürther
Hauptstraße 78. Die Verkaufsfläche verdreifachte sich auf 60 m².
Aus dem Teelädchen wurde der Sürther Teeladen. Vorletztes Jahr
feierten wir mit Marlies und Herbert Klein ihr 10-jähriges Jubiläum.
Leider wurde der Sürther Teeladen dieses Jahr geschlossen. Am
23. März war der letzte Verkaufstag. Gut 200 - 250 Teesorten aus
aller Welt wurden im Sürther Teeladen angeboten. Belgische Pralinen und Trüffel der Firma Lauenstein konnten wir dort kaufen, Liköre, Essig und Öl ließen wir uns abfüllen.
Samstag, 25. Mai 2013, 11:00 Uhr
Festsaal, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal
Gibt es nur Tabletten dagegen?
Nichtmedikamentöse Therapien in der Neurologie
Dr. med. Farsad Pour Ebrahim (Facharzt für Neurologie)
Dienstag, 4. Juni 2013, 15:00 Uhr
ASB Seniorenresidenz, Ringstr. 28, Köln-Rodenkirchen
Reflux-Krankheit: Das stößt mir sauer auf!
Dr. med. Sven-Oliver Gellersen (Oberarzt Allgemein- u. Visceralchirurgie)
Samstag, 15. Juni 2013, 11:00 Uhr
Festsaal, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal
Aktionstag Gefäßgesundheit 2013:
Wie kann ich meine Arterien schützen?
Dr. med. Christoph Feldmann (Oberarzt Medizinische Klinik)
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
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20-jähriges Jubiläum
Bäckerei – Konditorei Pistono
Bericht von Ingrid Kupgisch
Am 1. März 1993 übernahmen Thomas und Gudrun Pistono die
Sürther Bäckerei Giese. Mit Thomas und Gudrun Pistono hatte das
Ehepaar Giese die richtigen Fachleute als Nachfolger gefunden. Thomas ist gelernter Bäcker, nach der Lehre folgten die Gesellenprüfung und die Meisterprüfung zum Bäckermeister. Gudrun ist
gelernte Bäckereifachverkäuferin. Kurz nach ihrer Hochzeit – Thomas war gerade 23 Jahre jung – machten sie sich bereits in einem
Ort bei Koblenz selbstständig. Sie haben zwei Kinder, Tochter Elke
und Sohn Jürgen. Fast 10 Jahre lebte Familie Pistono in der Nähe
von Koblenz, bis sie nach Köln, in unser „Dorf“ Sürth zogen und die
Bäckerei Giese übernahmen.
Bäckerhandwerk mit guten Erfolg. Seit August 2008 ist Jürgen bereits für die Produktion der Backwaren im elterlichen Betrieb verantwortlich. Mit nicht ganz 22 Jahren übernahm er das Familienunternehmen von seinen Eltern.
Am „Sürther Dorfleben“ nehmen sie von Anfang an rege teil. Sie
sind Mitglieder beim Turn-Verein Sürth, bei der KG Löstige Flägelskappe Sürth und der Dorfgemeinschaft Sürth. Elke Pistono war
2005 Maikönigin der Dorfgemeinschaft, ihr Bruder Jürgen gehörte
zu ihrem Maigefolge. Die Bäckerei Pistono ist bekannt für das hohe
Qualitätsniveau ihrer Backwaren. Zahlreiche Produkte wurden mit
der Goldmedaille für beste Qualität ausgezeichnet.
Larissa und Jürgen Pistono
Goldmedaillen für beste Qualität.
Foto: privat
Foto: privat
Zum 1. Januar 2010 haben Thomas und Gudrun die Bäckerei – Konditorei Pistono an ihren Sohn Jürgen übergeben. Als sie 1993 nach
Sürth kamen, war Jürgen 5 Jahre alt, er ist in Sürth aufgewachsen.
Besuchte den Kindergarten St. Remigius, die Brüder-Grimm-Schule
und das Collegium Josephinum Bonn. Nach dem Realschulabschluß
begann er seine Ausbildung bei der Bäckerei Probst in Köln. Nach
einer verkürzten Lehrzeit von zwei Jahren hat Jürgen seine Gesellenprüfung im Bäckerhandwerk als Innungsbester des Prüfungsjahrgangs 2006 abgelegt. Beide Teile der Prüfung, Theorie und Praxis,
hat er mit „sehr gut“ bestanden.
Er ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern begann eine
zweijährige Ausbildung zum Konditor bei Conditorei - Café - Confiserie Fromme, Köln. Anschließend besuchte er die Erste Deutsche
Bäckereifachschule Olpe und absolvierte seine Meisterprüfung im
Beide sind im Karneval aktiv
Foto: Klaus Komma
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Im Februar 2013 fand die standesamtliche Trauung von Jürgen und
seiner Larissa statt. Kennengelernt haben sich die Zwei vor sechs
Jahren in Rodenkirchen an Weiberfastnacht. Es hat sofort zwischen
ihnen gefunkt. Schon bald stellten sie gemeinsame Hobbys fest. Larissa und Jürgen besitzen Oldtimer, die sie hegen und pflegen. Jürgen hat nicht nur die Liebe seines Lebens gefunden, sondern auch
die Frau, die seine Interessen teilt. Larissa ist in die Fußstapfen ihres
Opas getreten. Er war selbstständiger Bäckermeister in Duisburg
und Larissa bestand ihre Gesellenprüfung im Bäckerhandwerk als
Innungsbeste. Selbstverständlich sind beide im Karneval aktiv. Im
März wurde das 20-jährige Firmenjubiläum der Bäckerei – Konditorei Pistono mit einer „Nacht des Backens“ gefeiert. Die amtierende
Maikönigin der Dorfgemeinschaft Sürth – Julia Assenmacher - gratulierte mit ihrem Gefolge und dem 1. Vorsitzenden Theo Jankowski
zum Jubiläum.
Soretha
Von links: Sebastian Grüneck, Vanessa Wahlen, Jürgen und Larissa
Pistono, Julia Assenmacher, Elke Pistono, Stephan Häuser
Foto: ik
arthroprax
Orthopädie · Unfallchirugie
Bericht und Foto von Ingrid Kupgisch
elektronische Fußvermessung (Pedographie) ersetzt die bisherigen Schaumabdrücke. Mit der neuen Technik wird die
Druckbelastung des Fußes digital dargestellt. Die Auswertung
erfolgt sofort, dem Patienten kann erklärt und gezeigt werden
wie er geht und steht und welche Schuheinlagen für ihn geeignet sind.
Von links: P. Beck, Dr. O. Beck, J. Galwas, D. Avola
Ende letzten Jahres übernahm Dr. med. Olaf Beck die orthopädische Praxis von Dr. Jansen. Vor der offiziellen Übernahme
war Dr. Beck bereits neun Monate in der Praxis Weißer Straße
22 in Köln-Rodenkirchen tätig. Dr. Beck ist Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Chirurgie und Notfallmedizin. Vor
der Praxisübernahme war er zwölf Jahre im Klinikum tätig, in
der Orthopädie und Unfallchirugie, die letzten vier Jahre als
Oberarzt in der Sektion Gelenkchirugie/Endoprothetik. Die
rein operative Seite seines Berufes füllte ihn mit der Zeit nicht
mehr aus. Die Vorsorge wurde für Dr. Beck immer wichtiger.
Im Klinikalltag ist es leider nicht möglich, sich für die Patienten mehr Zeit zu nehmen.
Der Wunsch nach einer eigenen Praxis wurde immer größer
und am 1. Januar 2013 ging er in Erfüllung. Inzwischen wurde
eine digitale Röntgenanlage in der Praxis installiert und eine
Nächstes Jahr wird ein Rückenscanner den Patienten zu Verfügung stehen. Der Scanner projiziert Lichtstreifen auf den
Rücken und vermisst strahlungsfrei die Körperoberfläche. Die
Daten werden in ein 3D-Bild umgerechnet. Fehlstellungen der
Wirbelsäule, der Hüfte und des Bewegungsapperates sind
klar erkennbar. Zusammen mit der elektronischen Fußvermessung kann der Patient wieder gerade „gerückt“ werden. „Ist ein
guter fester Stand nicht gewährleistet, verschiebt sich das gesamte Skelett. Schmerzen vom Kopf bis zum Fuß sind oft die
Folge“, so Dr. Beck. Auf der Internetseite www.arthro-prax.de
können sich die Patienten über alle Behandlungsmethoden,
Praxisleistungen und über aktuelle Gesundheitsthemen informieren.
Sein chirurgisches Können wird Dr. Beck nicht aufgegeben. Er
operiert seine Patienten ambulant in der Beethoven Klinik.
Eins ist ihm nach wie vor wichtig, sich Zeit für seine Patienten zu nehmen!
Dr. med. Olaf Beck
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirugie
Weißer Straße 22
50996 Köln - Rodenkirchen
Tel.: 0221 – 35 20 90
info@arthro-prax.de · www.arthro-prax.de
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Soretha
REISEERLEBNISSE
Auf DON und WOLGA
von ROSTOV am Don bis MOSKAU – Teil 1 Bericht von Günter und Hanne Cellar - Fotos von Hanne Cellar
Nachdem wir vor 9 Jahren einen Teil von Russland auf der
Strecke von St. Petersburg bis Moskau kennen gelernt hatten,
interessierte uns nun der südliche Teil Russlands von Rostov am
Don bis Moskau. In den Ehepaaren Dorle und Reiner Hedwig aus
Liblar und Rita und Hans Wahn aus Brühl fanden wir gleichermaßen interessierte Paare.
Am 1. Mai 2012 war es soweit und wir flogen von Frankfurt via
Wien nach Rostov am Don. Beim Anflug auf Rostov bei strahlendem Sonnenschein sahen wir schon die goldenen Kuppeln der
Muttergottes-Geburts-Kathedrale leuchten. Wir wurden von der
Reiseleitung am Flughafen abgeholt und zu unserem Schiff der
MS General Lavrinenkov gebracht, wo wir nach russischer
Tradition mit Brot und Salz begrüßt wurden.
Sehenswert ist ebenfalls das restaurierte Zentrum mit seinen
alten Häusern und der Park am Ufer des Azovschen Meeres mit
dem Denkmal für Peter den Großen, den Gründer der Stadt. Am
Nachmittag begann unsere Stadtrundfahrt durch Rostov. Die
Stadt Rostov entstand 1797
und erhielt, um eine Verwechslung mit Rostov Velikij
auszuschließen, den Beinamen - am Don -. Sie war
lange Zeit wichtigster Militärstützpunkt im Süden Russlands und heute ist die Stadt
ein wichtiger Industriestandort mit einem leistungsfähigen Hafen. Maxim Gorkij
lebte hier eine Zeit lang und
verdiente als Hafenarbeiter
sein Geld. Die vom Flusshafen erhöht liegende Innenstadt mit dem großen Markt
Ein restauriertes Haus im Zentrum
hat viele schöne Alleen und
Parks. Neben modernen Häusern stehen alte russische, teilweise sehr schön verzierte Holzhäuschen. Die Muttergottes-Geburts-Kathedrale mit ihrer reich verzierten Ikonenwand wurde
Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und liegt in unmittelbarer
Nähe vom Flusshafen.
MS General Lavrinenkov
Nachdem wir unsere Kabinen bezogen hatten machten wir einen
ersten Rundgang um das Schiff kennen zu lernen. Am 2. Tag
standen morgens die Busse für unseren Ausflug nach Taganrog
bereit. Taganrog liegt an der Mündung des Don ins Azovsche
Meer und ist Geburtsort von Anton Pawlowitsch Tschechow
(1860-1904), einem der im 20. Jahrhundert weltweit am meisten gespielten Dramatiker. In Taganrog erinnern sein Geburtshaus, der Laden seines Vaters, das Gymnasium in dem er zur
Schule ging und ein Literaturmuseum, an ihn.
Das Geburtshaus
Anton Pawlowitsch Tschechow
REISEERLEBNISSE
Eine Eisenbahn- und Straßenbrücke überquert den breiten Fluss
und führt in das weite Steppengebiet des Kaukasus. Daher erhielt die Stadt den Beinamen - Tor zum Kaukasus. Unser Besuch
in Rostov ging zu Ende und wir konnten miterleben wie unser
Schiff und die Besatzung von ihren Familien und Freunden für
ihre erste Reise in dieser Saison verabschiedet wurden.
Soretha
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Unsere Reise auf dem Don führte uns weiter durch das weitläufige Steppengebiet der Don-Kosaken nach Starocherkasskaja
der alten Hauptstadt der Kosaken. Die Kosaken bildeten sich aus
entlaufenen Leibeigenen, Bauern, desertierten Soldaten und
Söldnern, die sich zu Reiterverbänden zusammenschlossen.
Der Name Kosaken ist eine Bezeichnung, die sie von den Tataren übernahmen und ursprünglich gewöhnlicher, freier Krieger
bedeutete. Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurden diese wilden
Gesellen in die regulären Streitkräfte eingeordnet. Die von den
Kosaken gewählten Führer, die Atamane, verschaffen sich
neuerdings wieder Gehör in Russland. Durch die ständigen
Überschwemmungen der Frühjahrshochwasser entwickelte sich
ein besonderer Baustiel. Dabei wurde der untere Teil des Hauses
aus Stein gemauert und dort befanden sich meist die
Lagerräume, der obere Teil mit den Wohnräumen war aus
Holz gebaut.
Ikonenwand in der Muttergottes-Geburts-Kathedrale
Die Reling war mit Luftballons geschmückt und von der Pier
wurden Münzen auf das Schiff geworfen. Die Freude bei den
Russen war groß als wir unsererseits Euromünzen zurückwarfen.
Ein besonderer Baustil entwickelte sich
1719 wurde die Auferstehungskathedrale erbaut die uns mit
einer schönen Ikonostase und einem barocken Leuchter überrascht. Im ehemaligen Haus des Ataman Daniil Efremov (16901760) befindet sich jetzt ein Museum zur Geschichte und zum
Alltag der Kosaken. Im oberen Festsaal wurde uns eine Folklorevorführung mit Gesang und Tanz geboten.
Abschied von Rostov
Für unser neues Ziel verließen wir am 4. Tag den Don fuhren
über den Wolga–Don–Kanal Richtung Wolgograd. Die Wasserstraße ist fast 100 Km lang.
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Soretha
REISEERLEBNISSE
Die Ikonostase (Bilderwand)
13 Schleusen mussten passiert werden
Folklorevorführung
Der Höhenunterschied zwischen Wolga und Don sowie die dazwischen liegende Anhöhe wird durch insgesamt 13 Schleusen bewältigt. Die Einfahrt in die Wolga wird von einem
riesigen Lenin Denkmal beherrscht und schon bald erreichten
wir Wolgograd, das ehemalige Stalingrad.
Die heutige Stadt Wolgograd hat mit der Stadt, die sich bis zum
2. Weltkrieg hier befand, keinerlei Ähnlichkeit. Von Sommer 1942
bis Februar 1943 tobte um Stalingrad eine der größten Schlachten
des 2. Weltkrieges. Die erbitterten Kämpfe hielten 200 Tage und
Nächte an und zerstörten die Stadt völlig und über eine Million Menschen (Russen und Deutsche) verloren ihr Leben. Zu einem der eindruckvollsten Mahnmale an die schlimmen Kriegstage gehört die
Ruine der Roten Mühle, die damals ein Gefechtsstand der Russen
war. Im Panoramagebäude wird die Schlacht in einer 360° Darstellung von insgesamt 120 Meter Länge dargestellt.
Beim Aufstieg zur Ruhmeshalle auf den Mamajew-Hügel sind
beiderseits auf einer Länge von 64 m und einer Höhe von 17 m
Kriegsszenen dargestellt sowie die Daten aller wichtigen
Schlachten um Stalingrad festgehalten. In der Ruhmeshalle
halten Soldaten bei leisen Klängen von Schumanns Träumerei
vor der ewigen Flamme Ehrenwache.
Soretha
REISEERLEBNISSE
Die Ruine der Roten Mühle
Auf der höchsten Stelle des 1942 so hart umkämpften Mamajew-Hügels steht die Monumentalstatue der Mutter Heimat. Sie
hält hier symbolisch Wache und hat eine Gesamthöhe von 85
Meter und ein Gewicht von 8000 Tonnen.
Diese Stadt mit ihrer schlimmen Geschichte hat uns tief berührt
und beeindruckt. Unser russische Reiseleiterin sagte einen Satz,
den wir nicht vergessen werden: „Wir haben vergeben, aber vergessen können wir nicht.“
Am Abend verließen wir Wolgograd
und fuhren bis zum nächsten Mittag
durch eine landschaftlich besonders
reizvolle, steppenartige Gegend mit
teils steilen Ufern aus Sandstein
nach Saratov. Die Stadt Saratov
wurde 1590 als Festung gegründet
und wurde im 18. Jahrhundert ein
wichtiges Handelszentrum für Salz
und Getreide. Wie in so vielen russischen Städten waren die Häuser aus
Holz gebaut, die 1810 durch einen
Brand zerstört wurden. Der WiederDie Statue der Mutter Heimat aufbau erfolgte in den verschiedensten Baustilen. Zum Beispiel die
verspielt wirkende Kirche "Linder meine Leiden" mit den vielen
kleinen Zwiebeltürmchen und das gegenüber stehende Konservatorium im pseudogotischen Stil. An gleicher Stelle beginnt die
über einen Kilometer lange Fußgängerzone mit Blumenbeeten,
Bänken und Bäumen.
Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zur vielseitigen Industriemetropole. Wegen der Flugzeugindustrie war die Stadt für
Fremde bis 1990 gesperrt. Auf den Falkenbergen ist eine Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten. Dort stehen 3 Säulen von je 40
Meter Höhe mit 12 Kranichen. Dies soll bedeuten: Gefallene Soldaten sterben nicht, sondern sie werden zu Kranichen.
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Soretha
REISEERLEBNISSE
Aussicht auf die Stadt Saratov
Die Landschaft verändert sich
Samara zieht sich über weite Strecken am Wolga-Ufer dahin. Die
heute 1,1 Millionen Einwohner zählende Industriestadt wurde
1586 als Festung am Zusammenfluss von Samara und Wolga
gebaut. Hier lebte und arbeitete auch Maxim Gorki, nach dem
das 1888 erbaute Theater benannt ist. Ebenso lebten die Eltern
des berühmten Sängers Fedor Schaljapin hier.
Das Maxim Gorki Theater
Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten
Von hier oben hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und
die 2,7 Km lange Straßenbrücke über die Wolga. Die Brücke verbindet Saratov mit Pokrovsk, dem Verwaltungsort der WolgaDeutschen. Die ersten Deutschen kamen auf Einladung von
Katharina II. an die Wolga. Die damals angeworbenen Bauern
und Handwerker sollten die noch unbesiedelten Randgebiete an
der Wolga erschließen. Der Siedlungsraum umfasste eine
Fläche von ca. 28000 km². Wir verabschiedeten uns von Saratov und nahmen Kurs auf Samara und sahen, dass die Landschaft sich veränderte. Auf der rechten Wolgaseite das steile
Bergufer, links die grünen Wiesen des Tieflandes. Hier hört allmählich die Steppenlandschaft auf.
Eine historische Rolle spielte Samara im 2. Weltkrieg, als die Regierung von Moskau hierher verlegt wurde (1941-1942). Mit dem
Bau der U-Bahn begann man 1987, dabei entdeckte man unter
einem Haus einen komplett eingerichteten Bunker, den Stalin
für sich hatte bauen lassen. In den Kriegsjahren wurde hier das
Kampfflugzeug Iljuschin IL 2 gebaut, daraus entwickelte sich in
der Nachkriegszeit eine Rüstungs-Industrie, die zur Folge hatte,
dass die Stadt bis 1990 für Ausländer geschlossen war. Samara
ist nicht nur ein bedeutender kultureller Mittelpunkt und wichtiger Industriestandort, sondern auch ein Wissenschafts- und Bildungszentrum. Es gibt inzwischen neben vielen höheren
Schulen, freien Hochschulen und Instituten insgesamt elf staatliche Hochschulen.
Die "Aerokosmische" Universität wurde 1942 gegründet, ihr angegliedert ist das Museum für Luft- und Raumfahrt.
REISEERLEBNISSE
Soretha
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In verschiedenen Sälen werden persönliche Gegenstände Lenins sowie Erstausgaben seiner Werke ausgestellt. Heute ist Uljanowsk ein beachtliches industrielles und kulturelles Zentrum.
Werkzeugmaschinen, Motoren, Autos und Flugzeuge ( Antonow
) werden hier produziert. Der größte Stausee der Wolga mit einer
Länge von fast 500 km erreicht hier in Uljanowsk seine maximale Breite von über 40 km.
Unter diesem Haus wurde der Bunker entdeckt
Das letzte Wohnhaus Lenins
Uljanowsk ist ein industrielles Zentrum
Das Museum für Luft- und Raumfahrt
Unsere Reise ging weiter und wir erreichten am nächsten Morgen Uljanowsk, die Stadt Lenins. Das heutige Uljanowsk hat ca.
600 000 Einwohner und wurde im Jahr 1648 gegründet. Bis
1924 hieß die Stadt noch Simbirsk. Sie wurde dann nach dem
großen Sohn der Stadt (Wladimir Iljitsch Uljanow), der hier seine
ersten 17 Lebensjahre verbrachte und sich später Lenin nannte,
umbenannt. Die Familie Uljanow zog mehrmals innerhalb der
Stadt um. Das letzte Wohnhaus wurde mit Beteiligung der ältesten Schwester Lenins als Museum eingerichtet. Zum 100. Geburtstag Lenins wurde ein Museumskomplex eingeweiht.
Der größte Stausee der Wolga
Die Fortsetzung folgt in der Juli-Ausgabe der Soretha.
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Soretha
SÜRTH & UMGEBUNG
Beitrittserklärung
www.suerth.de
Hiermit erkläre ich meinen Eintritt in die: Dorfgemeinschaft Sürth e.V.•Geschäftsstelle: Sürther Hauptstr. 80•50999 Köln-Sürth
Mit der Beitrittserklärung erkennt der/die Antragsteller/in die Satzung an.
Name:
Vorname:
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PLZ/Ort:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Beruf:
(ggf.) Verein:
Telefon:
Telefax:
eMail:
Hiermit bin ich einverstanden dass der Mitgliedsbeitrag, in Höhe von 35,00 Euro pro Jahr, per Lastschrift, bis auf Widerruf,
von meinem Konto abgebucht wird:
Bank:
BLZ:
Konto-Nr.:
Ort:
Unterschrift:
Datum:
Bankverbindung der Dorfgemeinschaft Sürth e.V.: Sparkasse KölnBonn • BLZ 370 501 98 • Kontonr.: 100 428 26 51
INSERENTEN DIESER AUSGABE
S. 42
S. 35
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Alte Reichspost
Begarden Hof, Hotel-Restaurant
Haus Maassen, Hotel-Restaurant
Zur Krone, Restauration
S. 22
S. 13
S. 5
S. 14
S. 15
S. 39
S. 51
S. 67
S. 47
S. 69
S. 42
S. 63
HANDWERK/BAU/EINRICHTUNG
Cichon & Stolberg, Elektroanlagenbau
Garten- und Landschaftsbau Jürgl
Ortmann, Bäder und Heizungen
Osenberg, Bad, Sanitär, Heizung
Raumausstattung Mark Pitterle
Prinzliche Bodenbeläge
Tiefbau, Kanalbau, F.W. Müller
S. 48
S. 19
S. 15
S. 8
S. 53
S. 53
U3
BANKEN/SPARKASSEN/FINANZEN/VERSICHERUNGEN
Die Continentale, Generalagentur, Ralf. U. Helterhoff
Sparkasse KölnBonn
S. 33
S. 36
BRAUEREIEN
Privat-Brauerei Reissdorf
IMMOBILIEN
Euroconcept
Moldenhauer & cie.
Hubert Remigius Schmitz
Albert Wolter
U3
S. 9
S. 18
S. 40
U4
KUNST/KULTUR
Rodenkirchener Kammer Chor und Orchester
S. 55
LEBENSMITTEL
Metzgerei Gillessen
Bäckerei Pistono
Rabatula Naturkost - Bio
Safran Gewürzbasar
Sürther Getränkemarkt Jacobs
Teekesselchen
S. 30
S. 52
S. 61
S. 62
U2
S. 38
OPTIK/KONTAKTLINSEN/HÖRAKUSTIK
HöRAKUSTIK Hörgeräte und Optik Hennes
U3
RECHTSANWÄLTE
Homann Mike, Rechtsanwälte
Wolters Karl, Rechtsanwalt
S. 33
S. 21
SCHÖNHEIT/PFLEGE
Barbor Kosmetik-Institut
Haarstudio 51, G. Kalamartzi
Ihr Frisör Marion Horn
Kosmetik-Institut Haut-Nah
Medizinische Fußpflege, Monika Spichala
Naturkosmetik Jutta Dürand
S. 19
S. 12
S. 60
S. 54
S. 43
S. 50
ÄRZTE/KRANKENHÄUSER/SPORT/GESUNDHEIT/PFLEGE
artroprax, Dr. Beck, Orthopäde/Unfallchirugie
Diakonie Michaelshoven
Krankengymnastik/Physiotherapie
Ralf Nölle
Marena Betreuungsdienste
Matthias-Pullem-Haus, Deutscher Orden
Maliwan Thaimassage
Müller, Dr. Karin, Allgemeinmedizin
Pflegedienst Gottschalk
Rheinbogen-Apotheke, L. Warwas
St. Antonius Krankenhaus-Förderverein
DIENSTLEISTUNGEN
Aral-Tankstelle, Michael Weisner
AWB
Barankauf Gold & Silber, A. Althoff
Bestattungen Brodesser
Fahrrad Berg, Neuräder, Reparaturen
Goldschmiede IN PRIMUS AURUM
GVG Rhein-Erft
Hausmanagement M.A.M.
KFZ Keilhau
Rhein Energie
Sürther Schuh- und Schlüsselservice, Andreas Althoff
S. 16
S. 10
S. 58
S. 68
S. 21
S. 37
S. 52
S. 5
S. 48
S. 26
S. 41
DRUCKEREI/DESIGN
EMS Druckerei
S. 11
EINZELHANDEL
Badorf, TV,Hifi, PC, Meisterwerkstatt
Elektro-Fachgeschäft Parsch
Gärtnerei und Blumenhaus, Krosse
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S. 20
S. 16
S. 34
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Turnverein Rodenkirchen
S. 59
S. 33
F. W. MÜLLER & SÖHNE GMBH
Pierstraße 1
50997 Köln
Telefon (0 22 36) 9 66 21 - 0
Telefax (0 22 36) 9 66 21 - 30
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Tiefbau
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