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Ausgabe 3379/19.3. (Page 1) - Alster

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GEMEINDEBRIEF
der Christuskirche Kaltenkirchen
November 2014
„Lernt, Gutes zu tun!
Sorgt für das Recht!
Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht,
tretet ein für die Witwen!“
Jesaja 1,17
Eine Aufforderung zum Lernen, sehr klar und eindeutig formuliert, begleitet
uns durch den kommenden Monat, bevor wir in die Adventszeit eintauchen.
Diese Lernaufforderung hat ihren eigenen Ort damals in der Verkündigung
Jesajas wie in der notwendigen Übertragung auf unsere Situation heute im
November 2014, 25 Jahre nach dem Mauerfall.
Unglaublich drastisch klagt das dem Monatsspruch vorausgehende Gerichtswort an. Himmel und Erde werden als Zeugen gegen Israels Verhalten angerufen. Eine Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs hat Gottes Volk, das er wie einen
Sohn erzogen hat, nicht dankbar werden lassen. In seiner Auflehnung oder
Gleichgültigkeit gegen den „Vater“ ist es zu einer Brut von Verbrechern geworden, schlimmer als Vieh (Verse 2-4). Tiefe Verzweiflung über den desolaten Zustand Judas und Jerusalems drücken die Bilder ab Vers 5 aus, die die Folgen
dieses Verhaltens beschreiben; Bilder, wie wir sie aus Nachrichtensendungen
kennen: zerschundene, misshandelte menschliche Körper, verwüstete, verbrannte Dörfer und Städte. Gibt es eine Rettung aus dem angedrohten Strafgericht? Lässt Gott sich bewegen, die schuldig gewordenen Menschen vor der
Vernichtung zu bewahren? Die Antwort ist überraschend, zudem einfach und
klar und darin so schwer.
Kein Gottesdienst, keine fromme Übung, nicht einmal intensives Gebet (Vers
15), sondern allein die Umkehr zu Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und Erbarmen mit den Unterdrückten können vor Gottes Gericht bewahren: Lernt,
Gutes zu tun. Kehrt um – in eurem Denken und im konkreten Verhalten. Dann
ist nicht nur Vergebung der Sünden möglich, seien sie auch rot wie Scharlach
oder Purpur; auch neues Wohlergehen wird versprochen (Verse 18-19). Kehrt
um, und Gott schenkt euch Zukunft!
Gutes tun! Nicht Gutmenschentum, nicht eine edle Gesinnung, sondern
höchst konkret sozial gerechtes und diakonisches Handeln im Alltag wird
gefordert. Der Prophet nennt mit Witwen, Waisen und Unterdrückten Beispiele seiner Zeit und Situation. Wir werden neben den Unterdrückten andere
Gruppen nennen müssen. Wer mit offenen Augen durch seine Stadt geht und
sich in den Medien informiert, wird genauer als ihm lieb ist wissen, wem er
Gutes tun kann – 25 Jahre, nachdem Gott uns soviel Gutes geschenkt hat.
Dabei geht es offenbar um einen Lernprozess. Manchmal ist es nicht einfach
zu entscheiden, was genau denn Gutes in dieser oder jener Situation ist.
Manch Gutes, das wir tun, führt nicht zum gewünschten Ergebnis. Versuch
und Irrtum, Ausdauer und Liebe gehören zum Lernen. In diese Schule müssen
wir wohl alle bis ins hohe Alter gehen. Niemand wird zu Lebzeiten ein Abschlusszeugnis erhalten, das bescheinigt, das Lernziel schon umfassend erreicht zu haben. Aber dieses Lernen hat eine großartige Verheißung: Gott
wendet sich neu uns Menschen zu. So gehen wir als Lernende in den Advent.
Wir bereiten uns auf das Kommen des Sohnes Gottes vor, der seinem Vater in
Treue diente, Gutes tat und den Unterdrückten zu ihrem Recht verhalf.
Olaf Kormannshaus
Olaf Kormannshaus ist Dozent für Praktische Theologie am Theologischen
Seminar Elstal (FH)
wir beten um halbsieben für
unsere Gemeinde
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Wachstum
Berufung eines Gemeindeleiters oder einer Gemeindeleiterin
unsere kranken und alten Geschwister
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Reinhard G.
Elli H.
Gerhard H.
Christa H.
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Eva L.
Manfred L.
Lena d. V.
Elsa W.
unsere Geburtstagskinder
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06.11. Regina K.
06.11. Anke G.
09.11. Lina F.
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13.11. Hannah F.
16.11. Tobias F.
20.11. Conny N.
unsere Missionarin Sigrun Kallies
–
Ganz besonders freut es mich, dass jetzt eine neue Frauengruppe entstehen wird. Ich habe mich mit zwei Frauen getroffen, denen es am Herzen
liegt, eine Kleingruppe mit Bibelarbeit in der Favela zu gründen, weil es
so etwas hier nicht gibt. Die guten Gemeinden, die ihre Schafe gut füttern, sind im Zentrum der Stadt. Die Gemeinden in der Favela sind leider
sehr profitorientiert. Unser Ziel ist es, mit dem Evangelium die Frauen in
der Nachbarschaft zu erreichen nach dem Bibelvers: „Umsonst habt ihr
empfangen, umsonst gebt!“ (Matthäus 10,8)
unsere Stadt
–
–
Polizei
Mitarbeiter auf dem Friedhof
Kalender November 2014
Sa
1
So
2
Mo
3
Di
4
16:30 Uhr Glaubenskurs für Teenager
Mi
5
15:30 Uhr Bibel- und Gebetsstunde
17:00 Uhr JuMa: Flotti-Jungs und Flotti-Mädchen
Do
6
15:30 Uhr Flotti
Fr
7
19:00 Uhr Teenytreff im Regenbogen
Sa
8
So
9
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl + Kindergottesdienst
19:00 Uhr Teenygruppe im Regenbogen
Gemeindeleitungs-Treffen aus den Landesverbänden
Mecklenburg-Vorpommern und Norddeutschland in
Mölln zum Thema „Trends in Gesellschaft und Gemeinde“
10:00 Uhr Gottesdienst + Kindergottesdienst
18:30 Uhr Gemeindegebet um halbsieben
19:00 Uhr Teenygruppe im Regenbogen
Mo 10
Di
11
16:30 Uhr Glaubenskurs für Teenager
19:30 Uhr Spieleabend im Regenbogen
Mi 12
15:30 Uhr Bibel- und Gebetsstunde
17:00 Uhr JuMa: Flotti-Jungs und Flotti-Mädchen
Do 13
15:30 Uhr Flotti
Fr
14
19:00 Uhr Teenytreff im Regenbogen
Sa
15
So
16
GJW-Mitarbeiterschulung in Stade: Was Kinder stark
macht
10:00 Uhr Gottesdienst + Kindergottesdienst
19:00 Uhr Teenygruppe im Regenbogen
Mo 17
Di
18
16:30 Uhr Glaubenskurs für Teenager
Mi 19
17:00 Uhr JuMa: Flotti-Jungs und Flotti-Mädchen
19:00 Uhr Allianzgottesdienst zum Buß- und Bettag in der Michaeliskirche
Do 20
15:30 Uhr Flotti
Fr
21
19:00 Uhr Teenytreff im Regenbogen
Sa
22
So
23
10:00 Uhr Gottesdienst + Kindergottesdienst
19:00 Uhr Teenygruppe im Regenbogen
Mo 24
Di
25
16:30 Uhr Glaubenskurs für Teenager
Mi 26
15:30 Uhr Bibel- und Gebetsstunde
17:00 Uhr JuMa: Flotti-Jungs und Flotti-Mädchen
Do 27
15:30 Uhr Flotti
Fr
28
19:00 Uhr Teenytreff im Regenbogen
Sa
29
So
30
10:00 Uhr Adventsgottesdienst + Kindergottesdienst
19:00 Uhr Teenygruppe im Regenbogen
Hannah Hörl ist vom 21.-23.11.2014 auf dem FOFTEIN QuarterlifeWochenende des GJWs, und Deborah Ziegner macht vom 28.-30.11.2014
beim GJW-Chorwochenende mit.
Vorschau
07.12.2014
19.12.2014
24.12.2014
12.-18.01.2015
18.01.2015
20.-22.03.2015
29.03.2015
Adventsfeier am Nachmittag
Kinderparty
Christvesper
Allianzgebetswoche
Flottihelferausflug
WillowCreek Jugendkongress
Abschlussfest für die Teenager des Glaubenskurses
aus unserer Gemeinde
Flottikino in den Herbstferien
Spannung, Romantik, Action - Kein Wunder, dass das Kinoprogramm jedes
Jahr ein Highlight für die Flottikinder ist. Ob der Prinz Rapunzel aus dem
einsamen Turm befreien will, Wickie seine Wickinger mit seinen coolen Ideen
vor dem schrecklichen Sven rettet oder Tim und Struppi dem Dieb auflauern –
für jedes Kind war etwas dabei. Wie in einem richtigen Kino gab es natürlich
Popcorn von den Flottihelfern selbstgemacht! Wir holten die Kinder jeden Tag
vom Spielplatz ab und gingen dann gemeinsam zum Gemeindehaus, wo alle
gespannt auf den Film warteten. Die Kinder (so ungefähr 15-20) brachten alle
gute Laune mit, sodass wir eine Menge Spaß hatten und uns schon auf die
nächsten Herbstferien freuen mit einem neuen Kinoprogramm .
Hanna Hörl
JuMa-Übernachtung in den Herbstferien
Das Thema der JuMa-Übernachtung in den Herbstferien war „(K)ein Plan?!“.
Es ging dabei um Gottes Plan für das Leben jedes einzelnen Menschen.
Kein Plan?! - das dachten Rana und ich auch, als wir im stockdunklen Gemeindesaal standen und die anderen suchen wollten. Wir spielten nämlich am
Dienstagabend das Spiel „Verstecken-im-Dunkeln“. Zu Beginn war es für uns
beide noch sehr gruselig, aber es machte uns dann später umso mehr Spaß!
Neben diesem und vielen weiteren Spielen gab es noch einen Film und einen
Mini-Gottesdienst. Alles in allem eine echt coole Übernachtung! Wir freuen
uns auf die nächste.
Deborah Ziegner
Zu Gast bei unserer Missionarin Sigrun Kallies
Drei Wochen lang durfte ich dieses Jahr mit Sigrun zusammen Urlaub in Brasilien machen. Sigrun hatte zwar eindeutig den Heim- und Sprachvorteil auf
ihrer Seite, aber sie passte gut auf mich auf, sodass ich sämtliche Hindernisse
gut meistern konnte: Tisch- und Hygienemanieren, Bekleidungs- und
Shoppingnormen, Motorpanne, Reifen- und Schuhpanne, Insekten- und Sonnenangriffe, Matschparcours, Überzahlung beim Postkartenporto und Bargeldabhebung am Automaten.
Wir haben jede Woche einen Mehrtagesausflug in verschiedene Naturschutzgebiete unternommen und gemeinsam über Gottes reiche und schöne
Schöpfung gestaunt: egal, ob Schnorcheln bei den Fischen mitten durch kleine
Wasserfälle hindurch oder das Nasswerden am breitesten Wasserfall der Welt
oder der Besuch eines Vogelparks mit mehreren Großvolieren oder der Spaziergang durch einen Palmenwald mit Besuch mehrerer Spechte, Störche,
Affen, eines Ameisenbärs und einer Echse, oder die Gesellschaft eines Kaimans während des Piranhaangelns oder die Bootsfahrt auf einem malerischen
Flüsschen, alles war wunderschön und deutlich besser als Fernsehschauen!
Die reich tragenden Mangobäume hatten es mir allerdings besonders angetan:
überall standen sie rum in
Brasilien, und ich fand den
einen tatsächlich schöner als
den anderen. Im Süden des
Landes war leider noch keine
einzige Frucht reif, sodass ich
mir das Obst doch im Laden
oder auf dem Markt kaufen
musste. Aber ich habe munter ausprobiert, was mir bisher unbekannt war. Der
richtige Renner war dennoch nicht dabei.
Das kulinarische Highlight hatte eindeutig Eventcharakter: sowohl in der
Churrasceria als auch in der Pizzaria bezahlt man einen Pauschalpreis und darf
sich dann von ständig vorbeikommenden Kellnern das Grillfleisch direkt vom
Spieß bzw. das Pizzastück direkt vom Blech aussuchen. Manchmal bieten
mehrere Kellner gleichzeitig ihre Köstlichkeiten an, sodass man auch immer
wieder welche wegschicken muss, weil man ja auch mal essen will!
Zwischen unseren Ausflügen weilten wir auf der Missionsstation in Dourados,
wo Sigrun lebt. In dieser Zeit war Abhängen in der Matte angesagt und Selberkochen mit unbekanntem Gemüse. Ich lernte die anderen Missionare kennen,
bekam die Kindertagesstätte und das Sozialzentrum vorgestellt und durfte die
Gemeinde erleben, zu der sich Sigrun hält. Am ersten Sonntag konnte ich dort
ein Grußwort sagen und habe dabei von unserem Erntedankgottesdienst und
vom Zusammenrücken der Gemeindeherde erzählt, weil der dortige Pastor
gerade über das Leben in Fülle bei Jesus als unserem guten Hirten gepredigt
hatte. Die Igreja Batista Nova Jerusalém aus Dourados lässt uns Kaltenkirchener ganz herzlich grüßen!
Silke Haß
Zu Hause bleiben ist auch keine Lösung.
Wir treffen uns hier – Sonntag 10.00 Uhr!
Ihre Kirche in der Nachbarschaft
02.11.
09.11.
16.11.
19.11.
Hans Martin Konzelmann mit Abendmahl
Silke Haß
Stefan Holzhauer
Christoph Tretow zum Buß- und Bettag um 19 Uhr in der Michaeliskirche
23.11. Silke Haß
30.11. Silke Haß
andere regelmäßige Termine
sonntags
sonntags
dienstags
mittwochs
donnerstags
freitags
jeden 1. Sonntag
jeden 2. Sonntag
jeden 2. Dienstag
2. - 5. Mittwoch im Monat
10:00 Uhr Gottesdienst + Kindergottesdienst
19:00 Uhr Teenygruppe im Regenbogen
16:30 Uhr Glaubenskurs für Teenager
17:00 Uhr JuMa: Flotti-Jungs + Flotti-Mädchen
15:30 Uhr Flotti
19:00 Uhr Teenytreff im Regenbogen
15:00 Uhr Basketball in der Flottkamphalle
18:30 Uhr Gemeindegebet
19:30 Uhr Spieleabend im Regenbogen
15:30 Uhr Bibelstunde mit Gemeindegebet
Impressum:
Christuskirche Kaltenkirchen, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Kisdorfer
Weg 2, 24568 Kaltenkirchen, www.efg-kaltenkirchen.de
Pastorin: Silke Haß, Tel.: 04191 – 274 22 61, efg.kaltenkirchen@gmx.de
Gemeindeleiter: Harald Hussels, Tel.: 04191 – 31 60, harald.hussels@gmx.de
Redaktion: Silke Haß
Bankverbindung der Gemeinde: Kt. 11193 bei der Kaltenkirchener Bank, BLZ: 20069125,
BIC GENODEF1KLK, IBAN DE63 2006 9125 0000 0111 93
Redaktionsschluss: zum 15. eines Monats
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Seele and Geist
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