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Ehrenamt – was tun?! - Notruf für vergewaltigte Frauen und

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Ehrenamt – was tun?!
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„Familie, Beruf, Freunde, Hobbys – wo
soll ich da noch die Zeit für ein Ehrenamt hernehmen?“ – „Ehrenamt? Das ist
was für Rentner, die eine neue Lebensaufgabe suchen. Vielleicht später mal …“
So oder ähnlich klingt es, wenn man sein
Umfeld zum Thema Ehrenamt befragt.
Viele finden es gut, wenige aber engagieren sich. Dabei kann man auch mit geringem zeitlichen Aufwand schon einiges
bewirken. Zum Beispiel beim Notruf für
verge­waltigte Frauen und Mädchen e.V.:
Susanne Oehmke unterstützt die Aachener Beratungsstelle seit ca. 1,5 Jahren.
Susanne, was genau leistet der Frauennotruf?
Der Verein hilft Frauen und Mädchen, die
sexuelle Gewalt erfahren haben – kosten­
los und auf Wunsch anonym. Das geht von
telefonischer Beratung bis hin zu psycho­
sozialer Begleitung: z.B. zur Anzeigener­
stattung bei der Polizei oder zu späteren
Gerichtsterminen. Auch bei der Suche nach
geeigneten Therapien und anderen Ange­
boten helfen die Beraterinnen. Ganz aktu­
ell läuft derzeit eine Aufklärungskampagne
zum Thema K.O.-Tropfen (siehe Info­box).
Wie bist du auf die Idee gekommen, hier
aktiv zu werden?
Ich habe in der Zeitung gelesen, dass sie
Leute suchen, die sich ehrenamtlich enga­
gieren. Das hat mich angesprochen und
nach einer ersten Kontaktaufnahme war
schnell klar: Das könnte was für mich sein.
Webseite des Vereins weiter ausbauen.
Aber die Möglichkeiten sind vielfältig: Wer
Zahlen mag, kann in der Buchhaltung aus­
helfen, kreative Köpfe können texten oder
gestalten, und nicht zuletzt ist das Spen­
densammeln eine ganz wichtige Aufgabe.
Susanne Oehmke
Assistant to Vice Presidents Sales and Marketing
War das eine spontane Entscheidung?
Nein, ich wollte schon seit längerer Zeit
etwas machen, und entsprechend habe ich
gesucht. Einiges war nicht ganz passend,
anderes hat aus anderen Gründen nicht
geklappt. Wer sich aber engagieren will,
sollte die Suche nicht zu schnell aufgeben
– es gibt eigentlich für jeden das geeignete
Angebot.
Was genau machst du beim Frauennotruf?
Ich arbeite organisatorisch und unterstütze
damit die fest angestellten Kräfte. Natürlich
kann ich nicht selber beraten, dazu fehlt mir
die nötige Ausbildung. Aber ich helfe zum
Beispiel dabei, Tagungen und Vorträge zu
organisieren, zeige auch schon mal Prä­
senz bei Veranstaltungen – Networking ist
wichtig. Außerdem möchte ich gern die
Wie sind die ehrenamtlichen Helferinnen
generell im Verein eingebunden?
Im Grunde ist es jeder selbst überlassen, in
welchem Rahmen sie sich engagiert. Das
ist für mich ein absoluter Pluspunkt, denn
ich kann zeitlich flexibel von zuhause aus
arbeiten, wenn es eben gut passt. Etwa alle
drei Wochen treffen sich Ehrenamtliche
und Festangestellte im Plenum. Das sind
Arbeitstreffen zu fachlichen Themen, zur
Koordinierung der anstehenden Aktivitä­
ten, und dient auch als eine Art „Qualitäts­
kontrolle“. Aber auch der Spaß kommt bei
diesen Treffen nicht zu kurz.
Was bringt dir dein Engagement persönlich?
Ich habe im Leben viel Glück und Zuwen­
dung erfahren. Ich möchte anderen Frauen
helfen, die nicht so viel Glück hatten wie
ich. Wenn ich nur einen kleinen Teil dazu
beitragen kann, dass es diesen Frauen
besser geht, dann macht mich das sehr
zufrieden. Ein anderer, sehr schöner Aspekt
ist: Ich lerne einen ganz neuen Kreis von
Leuten kennen, Menschen aus sozialen
und therapeutischen Berufen, denen ich
sonst im Alltag nicht unbedingt begegnen
würde.
30 plus 5
Doppeltes Jubiläum in 2011
„Familie, Beruf, Freunde, Hobbys – wo
soll ich da noch die Zeit für ein Ehrenamt hernehmen?“ – „Ehrenamt? Das ist
was für Rentner, die eine neue Lebensaufgabe suchen. Vielleicht später mal …“
So oder ähnlich klingt es, wenn man sein
Umfeld zum Thema Ehrenamt befragt.
Viele finden es gut, wenige aber engagieren sich. Dabei kann man auch mit geringem zeitlichen Aufwand schon einiges
bewirken. Zum Beispiel beim Notruf für
verge­waltigte Frauen und Mädchen e.V.:
Susanne Oehmke unterstützt die Aachener Beratungsstelle seit ca. 1,5 Jahren.
In diesem Jahr wird der Frauennotruf 30 Jahre,
vor fünf Jahren wurde die Kampagne gegen
K.O.-Tropfen ins Leben gerufen (Medikamente mit betäubender Wirkung, die von
Straftätern wie etwa potenziellen Vergewaltigern benutzt werden, um ihre Opfer
zu betäuben und wehrlos zu machen. Die Tropfen werden oft unbemerkt in
Getränke oder Nahrung gemischt).
Die Aachener K.O.-Tropfen-Kampagne, die als erste ihrer Art bundesweit bekannt
wurde und Modellcharakter hat, will die Aufmerksamkeit zum Thema schärfen.
Schulen, Ärzte, Therapeuten und Berater bekommen Informationen an die Hand,
mit Info-Postkarten wird eine breite Öffentlichkeit erreicht. Auf der neuesten
Kampagnen-Postkarte unterstützt die mehrfache Aachener Boxweltmeisterin
Jessica Balogun mit dem Motto „K.O. im Ring, aber nicht im Glas!“ die Aktion.
Sie gibt Tipps, wie Frauen und Mädchen sich schützen und einander helfen können.
Susanne, was genau leistet der Frauennotruf?
Mehr davon!
Kennt ihr auch Kollegen, die sich
ehren­amtlich engagieren? Oder bist
du selbst aktiv und möchtest davon
erzählen?
Dann mail uns oder ruf an (Kontakt
siehe Impressum Seite 16). Wir berichten gern darüber.
Und wer sich näher zum Thema informieren möchte: Über die Webseite
der Stadt Aachen findet man ein
„Ehrenamts­portal“:
www.aachen.de/ehrenamt.
Bundesweit gibt es Portale wie
www.buergergesellschaft.de, international die bekannten Hilfsfonds
wie etwa www.unicef.org.
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Lass Dein Glas nie unbeobachtet.
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Lass Dein Glas stehen, wenn Du nicht sicher bist.
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Nimm kein offenes Getränk von Leuten an,
denen Du nicht vertraust.
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Sprich mit Freunden oder Personal,
wenn Du Dich unwohl fühlst oder Dir schlecht wird.
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Kümmere Dich um Freundinnen und Freunde,
die (scheinbar) zu viel getrunken haben oder sich
seltsam verhalten.
k
Zögere nicht, die Disco oder Party zu verlassen,
wenn Du Dich dort nicht sicher fühlst.
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Rufe im Zweifel die Polizei.
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Wende Dich sofort an ein Krankenhaus oder an
die Polizei, wenn Du befürchtest, dass Dir K.O.-Tropfen
verabreicht wurden.
ionen:
Nähere Informat ruf-aachen.de
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w.
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22 20
Telefon: 02 41 54
Mit freundlicher Unterstützung:
Pound4Pound Boxpromotion Aachen GmbH
GERMAX media Werbeagentur, Aachen
Druckerei Erdtmann, Herzogenrath
© Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V., Aachen
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Seele and Geist
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