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Je größer der musikalische Anspruch eines Chores, desto höher der

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Gemeinde
Brief
11 | 201 4
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das
Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht,
tretet ein für die Witwen!
Jes 1,17
Impressum | Kontakte
Wir sind für Sie da:
Email: info@efg-bethel.de
Gemeindepastor:
Volker Bohle
01 577-39 33 259
Impressum
Herausgegeben von der
Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde
Bethel (K. d. ö. R.)
Schillerstraße 26
1 2207 Berlin
Email: info@efg-bethel.de
Redaktion:
Gemeindediakonin:
Volker Bohle
Rolf-Dieter Behrendt
Beate Bockemühl
Reiner Förster
Beate Bockemühl
795 32 03
Lektorat:
Gemeindeleiter:
Brigitte Tobehn
Jens Hobohm
771 69 63
Layout & Technische Umsetzung:
Birgit Werninger, Dietmar Reichert
Verteilen und Versenden
Erika Sandow
Hausmeister:
Gerhard Hewald
01 72-393 48 87
Fotos: Titelfoto: verschiedene Gemeindemit-
Gemeindekasse:
Druck: COPY KING, Unter den Eichen 57,
glieder und www.gemeindebrief.de
1 2203 Berlin (Lichterfelde)
Gudrun Hewald
Tel.: 76 58 95 4 1
Der Gemeindebrief erscheint 1 0 x jährlich.
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe: 1 5. November 201 4
Spendenkonto:
Berliner Volksbank
IBAN: DE1 51 00900007206911 004
BIC: BEVODEBB
2
AnGedacht
Gedanken zur Monatslosung
von Frank Offermann
Das erste Jesaja-Kapitel hat es
schon in sich. Gott redet durch Jesaja Klartext mit seinem Volk: Ihr
tut so heilig und es ist nur Schein,
außen hui - innen pfui! Reinigt
euch, kehrt um, und übernehmt
endlich mal mutig Verantwortung!
Das war deutlich! Wie sieht das
heute aus, Jahrtausende später?
Wenn man genau hinsieht: Es hat
sich nichts geändert.
Gott sagt durch Jesaja (Jes.1 ,1 7
HfA):
„Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt
für Recht und Gerechtigkeit, tretet
den Gewalttätern entgegen, und
schafft den Waisen und Witwen
Recht!"
Lernt wieder? Offenbar sind wir
vergesslich. Warum ist das so, wir
können es doch: Uns für Benachteiligte einsetzen, für die Opfer von
Unrecht und uns mutig der Gewalt
entgegen stellen. Das ist heute
mehr denn je aktuell. Was ist im
Laufe der Zeit geschehen?
Von J. Rittmeyer lesen wir 1 743:
Fürchte Gott, tue recht und scheue
niemand, denn was kann dir der
Staub tun.
Nur eine Generation später heißt
das bei E.M. Arndt: Tue recht –
scheue niemand!
Heute ruft der Zeitgeist: Scheue
niemand!
Dem sollen wir entgegentreten.
Aber wie?
Keine Idee? Lasst uns fragen – die
Familie, unsere Freunde, in der
Gemeinde: Ich möchte lernen, Gu­
tes zu tun. Hast Du eine Idee?
Notieren wir also:
Was steht an, was ist zu tun? Wozu sollte, ja muss ich mir Zeit nehmen, wozu braucht und ruft mich
Gott? Wo sind Unterdrückte, Kinder, Alte, Fremde – das ist Mission
über den Hauskreis hinaus.
Sorgt für Recht und Gerechtigkeit.
Klar Stellung beziehen - das bedeutet heute zuweilen Mut und Risiko.
Tretet den Gewalttätern entgegen.
Hilfe holen, statt wegzuschauen.
Diese klare Ansage war also für
mich überfällig: Lernen wir wieder,
Gutes zu tun, beweisen wir echten
Mut und zeigen wir keine falsche
Scheu – Gott ist mit uns.
3
Moment mal
November
Der November ist ein Monat, mit
dem viele Menschen nicht wirklich
etwas anfangen können. Es ist zumeist dunkel und trübe. Die Outdoor-Zeit ist vorbei. Keine
Fahrradtouren mehr. Keine ausgiebigen Spaziergänge mehr, wie
noch im „goldenen Herbst“. Kein
Grillabend mit netten Freunden.
Der November ist auch nicht der
„kleine Bruder“ vom Dezember.
Die Advents- und Weihnachtszeit
ist und bleibt exklusiv, auch wenn
es schon seit August Weihnachtsstollen zu kaufen gibt. Und
Schnee ist in der Regel doch für
später eingeplant.
Natürlich gibt es auch die schönen
Momente. Dann, wenn jemand
Geburtstag hat. Wenn etwas gelingt im Leben: am Arbeitsplatz, in
der Familie oder „einfach nur so“...
Der November ist also nicht der
„Un-Monat“ des Jahres. Was also
anfangen mit diesen vier Wochen?
Die einen lieben es, mal wieder ein
Buch zu lesen. Andere nehmen
sich Zeit für einen Kinobesuch. Ja,
und das Kirchenjahr neigt sich
dem Ende zu, im wahrsten Sinne
4
des Wortes. Da haben wir den
Buß- und Bettag und den Ewigkeitssonntag. Wir feiern den 25.
Jahrestag des Mauerfalls. Wir erinnern uns an die Reichsprogromnacht. November ist ein Monat, in
dem wir - vielleicht wieder mal - innehalten oder anhalten könnten.
Das klappt nicht immer, vor allem
für solche, die beruflich sehr eingespannt sind.
Und doch kann man den einen
oder anderen Moment nutzen, sich
Zeit zu nehmen, um die persönlichen und auch die gemeinsamen
Prioritäten zu bedenken oder zu
überprüfen. Und: dieser Monat gibt
die Möglichkeit sich umzustellen
oder einzustellen auf die Adventsund Weihnachtszeit: Gott kommt!
Und so kann dann doch noch so
etwas werden wie der „goldene
November“. Man
sollte nichts unversucht lassen...
Ihr Pastor Volker
Bohle
Gemeinde aktuell
Taufe am 12. Oktober 2014
von Hilde Sayers
Schon von weitem klingt mir Musik
entgegen. Das Taufbecken ist
noch bedeckt. Die Tische im Café
sind gedeckt. Das Buffet ist reichlich. In der Küche regen sich fleißige Hände. Nach und nach füllt sich
der Saal. Viele Gäste kommen, um
diesen Tag mit Christine Sanladerer zu feiern. Sogar aus Schwerin
reisen Freunde an, deren Töchter
den Gottesdienst mit einem Musikstück bereichern. Nach freundlicher Begrüßung und dem Lied „All
Morgen ist ganz frisch und neu“,
die Predigt zu Epheser 4, 1 6 “würdig der Berufung zu wandeln , mit aller Demut, Sanftmut
und Langmut einander in Liebe ertragend, bemüht, die Einheit des
Geistes durch das Band des Friedens zu bewahren “ Zwei Wollknäuel werden, vom Kreuz
ausgehend durch die Reihen gereicht. So wird das Band des Friedens nachempfunden. Trotz aller
Unterschiedlichkeit sind wir miteinander verbunden. Die Symbolik
der Taufe anhand von Römer 6
wird in Bildern vorgestellt. Vor dem
Auszug aus der Kirche zur Taufe
bestätigt Christine noch einmal mit
einem frohen und überzeugten
„Ja, mit Gottes Hilfe“ ihren Entschluss. Ein frohes und glückliches
Strahlen auf vielen Gesichtern.
“Gott, der da reich ist an Barmherzigkeit“, der aus unterschiedlichen
Menschen unterschiedlicher Prägung und Frömmigkeitsstile eine
Einheit schafft!
Nach der Taufe wird Christine unter Handauflegung gesegnet und
dann vom Gemeindeleiter Jens
Hobohm offiziell als neues Gemeindemitglied begrüßt. Das anschließende Abendmahl erinnert
uns noch mal an die Liebe unseres
Gottes und Heilandes und stärkt
das Band der Liebe untereinander.
Ein reichhaltiges Buffet rundet ein
wunderschönes Tauffest ab.
5
Gemeinde Aktuell
B e th e l a b e n d m i t „ S c h l a c h te fe s t“
Am 1 4.1 1 .201 4 um 1 8:00 Uhr in der Schillerstraße 26
Dazu laden wir die ganze Gemeinde sehr herzlich ein. Ein Abend
an dem wir miteinander feiern wollen. Dabei werden wir
•
die Sparschweine und die Scheinschweine für den
Anbau schlachten und uns über ein gutes Ergebnis freuen.
•
50 Jahre Gemeindearbeit in zwei Bethelkirchen feiern:
•
DANKE sagen. Denn viele haben sich eingebracht:
Von 1 964-2008 waren wir am Marienplatz 1 , und in der
Schillerstraße 26 sind mittlerweile auch schon 6 Jahre
vergangen. Wir schauen ein wenig zurück und erinnern uns
an die Anfänge unserer Gemeinde. Und wir schauen ein
bisschen nach vorne in die Bethelgemeinde der Zukunft.
Auch die Kinder hatten Spaß und Beschäftigung
ganz aktiv und tatkräftig, durch Gebet und Interesse und mit
finanziellen Mitteln. Gott hat uns vielfältig und reich gesegnet
- ERfüllt mit Leben - auch dafür wollen wir danken.
Also: den Bethelabend 201 4 nicht verpassen. Alle sind herzlich
willkommen! Natürlich auch wieder mit lecker Essen.
6
Gutes Essen und ein schöner Sommerabend, da sitzt
Gemeinde aktuell
Frauenhaus BORA
Seit vielen Jahren sind die Gaben
unseres Erntedanktisches für das
Frauenhaus BORA bestimmt. Wir
haben um einen kleinen Einblick in
die Arbeit gebeten. Auszüge aus einem Kurzkonzept:
Das Frauenhaus BORA bietet Frauen und ihren Kindern, unabhängig
von ihrer kulturellen Herkunft und ihrer Religion, Schutz vor psychischer,
physischer und sexueller Gewalt.
Ebenso Schutz finden Frauen, die
von Menschenhandel und Zwangsprostitution betroffen sind.
Gewalt gegen Frauen, Mädchen und
Jungen ist keine Ausnahmeerscheinung, sondern ist grausame gesellschaftliche Realität.
Unser Haus wurde 1 990 gegründet
und verfügt über 24 Zimmer und 53
Plätze für Schutz suchende Frauen
und deren Kinder. Jede Frau kann
ein Zimmer für sich allein und ihre
Kinder in Anspruch nehmen. Wir bemühen uns darum, Frauen und ihre
Kinder vor Gewalt zu schützen und
eine Veränderung ihrer bedrohlichen
Lebensumstände zu erwirken. Die
qualifizierten Mitarbeiterinnen unterstützen die Frauen in ihrer Eigeninitiative und im solidarischen
Miteinander, um traditionelle Lebensmuster in Frage zu stellen und
man gerne zusammen und erzählt sich was
eine eigene Vorstellung vom Leben
zu gewinnen und umzusetzen. Ein
wichtiger Aspekt ist die interkulturelle Beratungsarbeit. Diese setzt voraus, dass die Mitarbeiterinnen die
jeweilige Individualität aber auch die
kulturelle Prägung der Bewohnerin
und ihre eigene erkennen und berücksichtigen.
Weitere Ziele sind:
Stärkung des Selbstwertgefühls, Erkennen und Aktivieren von Ressourcen, Finden von realistischen
Zielsetzungen, der Aufbau eines tragenden Unterstützungsnetzes, die
Lösung aus negativen Abhängigkeiten sowie die Darstellung und Begegnung mit anderen Lebensformen
und -weisen.
Unsere Angebote sind: Krisenintervention, Einzelgespräche, Gruppenarbeit und Gruppengespräche,
Kreative Ausdrucksmöglichkeiten
wie Malen und Töpfern, Körperarbeit
und Entspannungsübungen.
Liebe Bethelgemeinde, wir bedanken uns für die vielen zahlreichen
Spenden zum Erntedankfest. Die
Frauen und Kinder haben sich wie
immer sehr gefreut. Vielen lieben
Dank im Namen aller Kolleginnen,
sowie Bewohnerinnen und Kinder.
7
Gemeinde aktuell
Familiencafé … und kein bisschen leise!
Für das Familiencafé-Team - Jasmine Haury-Krause
Nein, leise ist es wahrlich nicht, wenn
sich am 2. + 4. Freitag im Monat die
Türen der Bethelgemeinde für das
Familiencafé öffnen.
Schon vor dem offiziellen Beginn um
1 5 Uhr sind fleißige Helfer damit beschäftigt, die Räume der Gemeinde in
ein einladendes Café für Groß und
Klein zu verwandeln. Tische werden
gestellt und Stühle gerückt. Eine
Krabbeldecke wird ausgelegt und liebevoll mit Spielsachen für
die kleinsten Gäste bestückt. Der hintere Teil
des Anbaus verwandelt
sich im Handumdrehen in
ein Spielzimmer mit Kinderküche,
Holzeisenbahn, Zelten, Krabbeltunnel, Rutsche,
Bällebad und vielem mehr. Dann kann
es losgehen!
Kurz vor drei hört man die ersten Kinderfüße in die Gemeinde stürmen.
Wenig später haben die kleinen Gäste
das Spielzimmer in Beschlag genommen, während sich die Mamas und
Papas erst einmal mit einer Tasse
Milchkaffee versorgen. Doch bevor sie
selbst zu einem Stück Kuchen greifen
können, sind bereits die lieben Kleinen zur Stelle und die Schlacht am
Kuchenbuffet kann beginnen. Sind alle Kinder mit Kakao und Kuchen ver8
sorgt, können sich auch die Eltern zurücklehnen und ein Stück Kuchen genießen – zumindest so lange, bis der
erste Kakaobecher umfällt oder das
erste Stück Kuchen auf dem Boden
liegt.
So nimmt der Nachmittag seinen Lauf
und es herrscht ein reges Treiben in
allen Ecken und Winkeln. Kurz nach
vier wartet noch einmal ein Highlight
auf die kleinen und großen Gäste des
Familiencafés: Jetzt wird
zusammen gesungen,
getanzt, geklatscht und
musiziert!
Um 1 7:30 Uhr schließt
das Familiencafé offiziell
seine Pforten, doch vorher muss natürlich noch aufgeräumt
werden. Auch hier packen wieder viele
fleißige Hände mit an. Diesen fleißigen Helfern, Kuchenbäckern und Küchenhilfen aus Kindergarten und
Gemeinde sei an dieser Stelle ein
herzliches Dankeschön gesagt!
Vielleicht sind Sie jetzt neugierig auf
das Familiencafé
geworden? Kommen Sie einfach mal
auf eine Tasse Kaffee und ein Stück
Kuchen vorbei! Das Café findet im
Rahmen der offenen Kirche statt und
ist somit offen für alle – wir freuen uns
auf Ihren Besuch!
Mit beten
Montag
für den Seniorenkreis
für den Frauengesprächskreis
für die Gruppe Mittendrin
für alle in Schule und Beruf
Dienstag
für Mit der Bibel im Gespräch
für die Alten
für das Präsidium und für die
Mitarbeiter im BEFG
Mittwoch
für die Offene Kirche
für den Chor
für den Kindergarten Schatzinsel
für unsere Kinder und die Familien
Donnerstag
für die Gemeindeleitung
für Menschen in Not,
in allen Teilen der Erde
für kranke Gemeindemitglieder
Freitag
für die "Schatzfinder“
für das Familiencafé
für das Erzählcafé
für unseren Stadtteil Lichterfelde-Ost
Samstag
für Christen, die verfolgt werden
für Flüchtlinge weltweit
für die Mitarbeiter und Projekte der
Europäisch Baptistischen Mission
Sonntag
für alle Gottesdienste weltweit
für die persönliche Regeneration
für unsere Partnergemeinde die
Jerusalem Baptist Church in Malawi
Aktuelles
für die uns bekannten Kriegs-und
Krisengebiete dieser Erde u.a.:
Ägypten, Syrien, Türkei, Lybien,
Irak, Ukraine, Gaza-Konflikt
für die Länder Afrikas die von
EBLOA und der Terrororganisation
BOKO HARAM betroffen sind
für die Bügerkriegssituation in
Zentralafrika
fürdieKlausurderGemeindeleitung vom 7.-8.11 .201 4
für den Bethelabend am 1 4.11 .201 4
für den Impulsabend mit Prof. Dr.
Uwe Swarat
für die Veranstaltungen in der
Adventszeit
Bittet, so wird euch
gegeben;
suchet, so werdet ihr
finden;
klopfet an, so wird euch
aufgetan.
Denn wer da bittet,
der empfängt;
und wer da sucht,
der findet;
und wer da anklopft,
dem wird aufgetan.
Matthäus 7,7­8
9
Persönlich
Vorgestellt – Lydia Knaub
Geboren (1 929) und aufgewachsen bin ich in Saratow. Dort lebten
bis zum 2. Weltkrieg viele Wolgadeutsche. In Familie und in der
Schule wurde deutsch gesprochen.
Aber natürlich sprachen wir auch
Russisch. 1 942 wurden alle Deutschen nach Sibirien vertrieben.
Unsere Familie wurde
auseinander
gerissen.
Meine Mutter musste
mehrere Jahre in der Trudarmee
(Arbeitsarmee)
Zwangsarbeit leisten. Ich
habe sie nicht wieder gesehen. Ich lebte bei meinem Opa und fand Arbeit
in einer Näherei. Später
habe ich als Verkäuferin
gearbeitet. Wir durften nicht mehr
deutsch sprechen und ich musste
als junge Frau noch die russische
Schriftsprache lernen, was mir damals nicht leicht gefallen ist. Erst
1 8 Jahre nach der Vertreibung fanden mein Vater und ich uns wieder.
Er lebte zu dieser Zeit in Kasachstan. Und so zog ich ebenfalls dort
hin. In Kasachstan habe ich dann
auch geheiratet. Wir bekamen 6
10
Kinder. 1 992 wollten wir nach
Deutschland übersiedeln. Kurz vor
dem Umzug ist mein Mann leider
gestorben. Ich kam nach Berlin
und lebte mit meinem ältesten
Sohn zusammen.
Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und wurde als
Kind evangelisch getauft.
In unserem Ort gab es
leider keine Kirche. Aber
in der Familie wurde in
der Bibel gelesen, gebetet und gesungen. Mein
Vater begleitete uns dazu
auf der Geige.
Seit 1 995 wohne ich in
der Morgensternstraße.
Ich lernte die Bethelgemeinde kennen, und sie ist für
mich ein Zuhause geworden.
Durch den damaligen Handarbeitskreis bekam ich schnell Kontakte.
Dankbar bin ich, dass ich durch die
Aufnahme auf die Freundesliste
jetzt auch ganz offiziell dazu gehöre. Ich habe guten Kontakt zu Helga Wandelt. Wir sprechen viel über
den Glauben, lesen gemeinsam in
der Bibel und beten miteinander.
Jahresthema
ER füllt mit Leben
von Gabriela Förster
Manchmal weiß ich nicht, was
richtig und was falsch ist, und
dann bitte ich, dass mir gezeigt
wird, was richtig ist.
Manchmal kommt mir einiges
im Leben, was mich betrifft, ungerecht vor, und dann bitte ich,
dass mir erklärt wird, warum
das so ist.
Und manchmal denke ich, dass
ich mich alleine durchschlagen
muss, und dann bitte ich, dass
mit mir dieser Weg gegangen
wird.
kein Unglück; denn du bist bei
mir, dein Stecken und Stab
trösten mich“[...]" (Psalm 23),
weiß ich, es kommt von irgendwo, nämlich von Gott, ein Lichtlein her und ERFÜLLT mein
Leben mit Liebe.
Mein Leben wurde mit meinem
Glauben, meinem Sohn, meinem Mann, meiner Familie,
meinen Freunden reichlich gefüllt und dafür bin ich jeden Tag
von Neuem dankbar!
Wenn ich nach all diesen Bitten
auf die Situationen zurückblicke, die mich dazu gebracht
haben, kann ich sagen: "Ja,
meinen Bitten wurde nachgekommen und mir wurde stets
der rechte Weg gezeigt!"
Und weil ich dadurch belehrt
wurde, dass ich nie ganz alleine
bin, denn Gott ist bei mir
"[...]und wenn ich auch wanderte im finsteren Tal fürchte ich
11
BEFG
Prof. Dr. Michael Kißkalt ist neuer
Rektor des Theologischen Seminars Elstal. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Volker
Spangenberg an, der dieses Amt
acht Jahre lang innehatte. Der Einführungsgottesdienst für Michael
Kißkalt wird am 1 4. Januar 201 5
stattfinden. Volker Spangenberg
wurde im Namen des BEFG für
seine gute und erfolgreiche Arbeit
als Rektor gedankt.
Auszüge aus dem Sondernewsletter (September) von
EBM Internaional zur Situation in
Sierra Leone mit EBOLA
Mittlerweile reden wir von mehr als
5000 Krankheitsfällen in Westafrika. Davon bis zu 2000 in Sierra
Leone. Familie Sikorski, die wir in
diesem Jahr als Missionare in die
Hauptstadt Freetown berufen haben, ist in „Parkposition“, wie sie
selbst schreibt. Eine Ausreise ist
auf längere Sicht unmöglich. Die
Weltgesundheitsorganisation geht
davon aus, dass es noch mindestens 6-9 Monate dauert, bis die
Epidemie in dem Land eingedämmt
12
ist. Aktuell geht man von über 200
Neuinfektionen pro Woche aus.
Unsere Missionare Hans-Willem
und Aisha Oosterloo haben sich
buchstäblich selbst in Quarantäne
gesetzt und verlassen die Missionsstation in Freetown fast nicht
mehr. Alle Stationsmitarbeiter sind
im bezahlten „Zwangsurlaub“. Das
Leben entbehrt jeder Normalität.
Das EBM-Vorstandsmitglied Linda
Koroma von der Baptist Convention
of Sierra Leone beschreibt auf aufwühlende Art und Weise, wie herzzerreißend es für ihr Volk ist, dass
man Körperkontakt meidet, Menschen sich aus dem Weg gehen,
ganzes Gemeindeleben still gelegt
ist, weil man den Kontakt
scheut. Der normale Alltag ist völlig
gestört. Einrichtungen sind geschlossen, Felder werden nicht bestellt, der Handel ist eingeschränkt.
Die Langzeitfolgen sind für das
Land, dass sich ein
Jahrzehnt nach dem Bürgerkrieg
gerade erholt, unabsehbar.
Aus BUND AKTUELL Nr. 1 0 | 2. Oktober 201 4
Weitere Informationen www.baptisten.de
Fair gelebt
„Fair gelebt ??! “
von Sandra Tobehn
Sollte ich besser den Bio-Apfel aus
Neuseeland kaufen oder den konventionellen Apfel aus Brandenburg? Welches Fleisch kann ich
mit gutem Gewissen kaufen?
Es ist gar nicht so leicht die Folgen
des eigenen Lebensmitteleinkaufs
richtig einzuschätzen. Oft gerät
man dabei in Konflikte und meint,
nicht allen Ansprüchen
gerecht werden zu können: Tiere schützen, den
Klimawandel aufhalten,
die Umwelt schonen, faire
Arbeitsbedingungen fördern, eine gesunde Auswahl treffen
Viele
Informationen und Siegel verwirren
manch einen mehr, als dass sie
helfen und der Ware ist nun mal
nicht anzusehen, wieviel CO2 beispielsweise bei Produktion, Transport und Lagerung frei wurde.
Bei meiner Arbeit motivieren wir im
Rahmen von Workshops sowohl
Lehrkräfte als auch Schüler/innen
zu einem bewussten Ess- und
Trinkverhalten. Dies klappt am
besten über die Steigerung der
Wertschätzung von Lebensmitteln
durch das „Selbstzubereiten“.
Hierbei können die wichtigen
Faustregeln für eine nachhaltige
Ernährungsweise gut vermittelt
werden: Bevorzugung pflanzlicher
Lebensmittel gegenüber tierischen
Lebensmitteln, idealerweise saisonale, regionale Produkte, am
besten in Bio-Qualität
auswählen, so wenig wie
möglich vorverarbeitete
Lebensmittel verwenden,
Lebensmitteln mit viel
Verpackung meiden.
Ich denke, der Anspruch
eines jeden sollte nicht sein, alle
Entscheidungen in diesem Sinne
perfekt treffen zu wollen, sondern
das Wichtige meistens zu beachten. Essen und Trinken sollten wir
nicht mit einem ständigen schlechten Gewissen, sondern möglichst
mit Genuss. Gut ist, dass Gesundheit und Umwelt nicht im Widerspruch stehen, sondern im
Gegenteil beides wunderbar zusammenpasst – und schmeckt.
13
Gemeinde aktuell
Herzliche Einladung zum Impulsabend
im Rahmen unseres Jahresthemas 201 4 „ERfüllt mit Leben“
28. November | 19: 00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Uwe Swarat
Professor für Systematische Theologie und Studienleiter
Theologisches Seminar Elstal (Fachhochschule)
Das Abendmahl – Brot des Lebens
Jesus Christus hat gesagt: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer von
diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit" (Joh 6, 35. 51 ). Aber
wie kann man von Jesus als Brot essen? Gewiss zunächst einmal
auf geistige Weise, indem wir Jesus als Lebensgabe und Lebensretter annehmen und ihm glauben. Aber alles Geistgewirkte ist nie
nur geistig, sondern immer auch leiblich. Jesus will uns ganzheitlich
erreichen. Darum hat er uns ein sichtbares, schmeckbares Zeichen
seines Brot-Seins gegeben, nämlich im Abendmahl. Hier prägt er
uns seine Heilsbedeutung für uns auch körperlich ein: Im Abendmahl schenkt sich Jesus uns als Brot des Lebens und als Kelch des
Heils. Wie das zu verstehen ist, und was sonst noch geschieht im
Abendmahl, darüber wollen wir an diesem Abend ein wenig miteinander nachdenken.
14
Kurz erklärt
Was ist Evangelisch- Freikirchlich
·Evangelisch:
von der Nachricht des
Evangeliums von Jesus Christus
bewegt.
·Freikirchlich:
freiwillig miteinander unterwegs.
·Gemeinde:
Gemeinschaft mit Gott und
Menschen.
Was zu uns gehört:
Kindergottesdienst:
gemeinsam singen, malen, basteln und
biblische Geschichte entdecken. Für
Kinder ab 3 Jahren
Schatzfinder: Treff für pfiffige 8-1 2jährige
Chor:
wir singen neue und alte
Glaubenslieder, nicht nur um Freude
daran zu haben, sondern auch, um sie in
den Gottesdiensten zu singen.
Hauskreise: wer an einer guten und
persönlichen Gesprächsgruppe interessiert
ist, ist hier richtig.
Offene Kirche: das Gemeindehaus ist
offen. Im Cafè Miteinander Zeit zum
Reden, Planen, Kaffeetrinken. 1 x im
Monat als Erzählcafè: Menschen erzählen
aus ihrem Leben. Und 2x im Monat als
Familiencafè: Zeit für Familien zum
Genießen und Spielen.
Bandprobe: gemeinsam musizieren und
proben für Gemeindeveranstaltungen
Senioren: sind noch lange kein altes
Blockflötengruppe: Freude am gemein-
Mittendrin: wir hören ein Referat und
Taufe:
Eisen. Interesse an aktuellen Fragen, aber
auch Lust auf Gemeinschaft geben eine
gute Mischung.
kommen ins Gespräch über aktuelle
Themen und Fragen der Zeit
Frauengesprächskreis:
miteinander
Kern-aussagen der Bibel entdecken –
verstehen – anwenden
Gebet für Gemeinde und Welt: mit Gott
samen Flötenspiel und außerdem üben für
Gottesdienste, Besuche in Pflegeheimen
und weitere Veranstaltungen
Wer sich mit der Frage der biblischen
Taufe beschäftigt, für den bieten wir gerne
den Kurs "Taufe erleben" an.
Gottesdienste mit Taufe sind jeweils
Pfingsten und zum Erntedankfest geplant.
Interessierte können sich gerne bei
Pastor Volker Bohle melden:
im Gespräch sein über das, was in
unserem Leben und in dieser Welt wichtig
ist.
volkerbohle@web.de oder
01 577 39 33 259
Mit der Bibel im Gespräch: wir lesen
Ausführliche Informationen finden Sie
unter: www.efg–bethel.de.
Texte aus der Bibel, denken darüber nach,
ob und was sie für uns heute bedeuten.
15
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