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Landesverband Lippe – wir bewegen was!

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Landesverband Lippe – wir bewegen was!
Newsletter Nr. 3 / 2008
Mitteilungen aus den Einrichtungen des Landesverbandes Lippe
KULTURAGENTUR:
Neue Stipendiatinnen im Künstlerhaus Schwalenberg
November 2008. 2007 hatte die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe erstmals wieder
Stipendien für Bildende Künstler in Schwalenberg vergeben und damit eine Tradition aufgenommen,
die bereits von 1986 bis 2003 existierte, aber aus finanziellen Gründen pausieren musste. Nun haben
die beiden Stipendiatinnen für die Saison 2008/2009 das Künstlerhaus in der malerischen Stadt
bezogen.
Christin Lutze sucht in ihren gemalten
Stadtarchitekturen nach einer Balance
zwischen rationalen und emotionalen
Elementen. Stadt, Raum, Landschaft
und die Frage nach dem Menschen,
der diese bewohnt, in Lutzes Arbeiten
aber unsichtbar bleibt, sind Themen,
die die Künstlerin seit langem beschäftigen. Mit Häusern, Straßen,
Brücken und anderen Elementen einer
Stadt baut sie in ihren Bildern eine
Abbildungen: Christin Lutze, Utopia, Öl, Eitempera/LW , 150 x 200 cm, 2008 (l.)
und Ina W eißflog, Festsaal 2, 220 x 199 cm, Fotomontage, 2008
eigene Infrastruktur; jedoch geht es
hauptsächlich um flächen- und raumbildenden Einsatz der Farbe. Während des Stipendiums in Schwalenberg möchte sie ihr Thema
„Bewegungsabläufe urbaner Landschaften“ vertiefen und sich gezielt mit der Landschaft am Beispiel
Schwalenbergs, unter Beachtung des Themenfeldes „Sehen“ von Landschaften, Räumen und
Formen, auseinandersetzen.
Ina Weißflog, die erst Anfang November ihr Stipendiat aufnahm - ein anderer Künstler hatte das ihm
gewährte Stipendium im Oktober kurzfristig absagen müssen - arbeitet mit digitalen Fotografien, die
sie in irritierender Weise montiert. Dabei entstehen aus bis zu 300 Einzelaufnahmen Räume und Orte
aus frei konstruierten Perspektiven, meist extremen Weitwinkelansichten. Scheinbar Bekanntes setzt
sie zusammen zu einer neuen Raumerfahrung, einem für den Betrachter vollkommen neuen
Blickwinkel, der unser sonst begrenztes Sichtfeld oft zu einer 360°-Perspektive erweitert. In ihrer Zeit
in Schwalenberg möchte die Künstlerin neben der freien Ortsrecherche ihr „Wohnzimmer-Projekt"
weiter verfolgen und hofft dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit interessierten Schwalenberger
Bürgern.
Einen ersten Eindruck von den Arbeiten der Stipendiatinnen können sich Interessierte am Sonntag,
den 7. Dezember 2008 ab 18 Uhr in einer kleinen Atelierausstellung im Künstlerhaus verschaffen.
Dann gibt es auch die Gelegenheit, mit den beiden Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen.
Auf den Spuren der Künstlerkolonie – Neues Projekt für Schulklassen
November 2008. Leises Gemurmel erfüllt die Städtische Galerie Schwalenberg, Stifte und Pastellkreide streichen geräuschvoll über Papier, hier und da ist das Quietschen von Schuhsohlen auf Parkett zu hören. Die Schüler der 3. Klasse der Grundschule Lage-Waddenhausen liegen auf dem Boden
und malen eifrig Bilder ab, die Freilicht-Künstler vor vielen Jahrzehnten geschaffen haben. Doch nicht
um das bloße Kopieren geht es, sondern um das Ergründen von Schatten- und Lichtspielen, von Form
und Farbe, von der eigenen Kreativität: Sie sind eine der Schulklassen, die das neue Angebot der
Kulturagentur des Landesverbandes Lippe nutzen – mit Begeisterung und großem Elan.
„Es gab in Schwalenberg bislang kein museumspädagogisches
Angebot für Kinder und Schüler. Also haben wir das Projekt
‚Auf den Spuren der Künstlerkolonie‘ ins Leben gerufen“,
erläutert Dr. Mayarí Granados, Kunstreferentin bei der Kulturagentur, den Hintergrund. Auf einer rund zweieinhalbstündigen
Erlebnistour erkunden die Schüler zusammen mit Museumspädagogin Anke Heidemann die Stadt, erfahren an historischen Gebäuden und Orten etwas über die Inspiration, die
Schwalenberg auf Künstler ausübte, und lernen in der
Städtischen Galerie die Gemälde alter und junger lippischer
Maler genauer kennen. Anschließend schlüpfen sie selbst in
die Rolle eines Freilicht-Künstlers und probieren ihr Talent aus
– mit Kohlestiften, Pastellkreide oder Graphit.
Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper
„Im
Idealfall gehen die Schüler dabei durch die Stadt und
erkundete gemeinsam mit Schülern der Grundschule Lage-Waddenhausen die Malerstadt
vollziehen nach, was es heißt, im Freien zu skizzieren und zu
Schwalenberg.
malen, sich dabei zu bewegen und schöne Motive rasch auf
Papier festzuhalten“, sagt Dr. Mayarí Granados. Bei zu kaltem
Wetter oder Regen bleiben die Schüler in der Galerie und erstellen ihre ganz eigene Version eines
Gemäldes. „Ich gebe den Kindern dabei Tipps, erkläre ihnen, wie sie eine Perspektive schaffen oder
eine Landschaft aufs Blatt bannen können“, ergänzt Anke Heidemann. Sie stimmt die Touren auf jede
Alterklasse ab, und bietet Schulklassen auf Wunsch auch die Möglichkeit, statt mit Kohle oder Kreide
mit digitaler Fotografie zu arbeiten.
Das Angebot kommt bei den Schulen überraschend gut an: „Die Resonanz hat uns überwältigt: Mehr
als drei Viertel der Termine sind bereits ausgebucht“, freut sich Dr. Mayarí Granados. Bis März 2009
läuft das Projekt – und es soll im kommenden Schuljahr fortgeführt werden. Warum, das sagen die
Schüler aus Lage-Waddenhausen zum Abschluss ihrer Erlebnistour ganz deutlich: „Das war einfach
Spitze!“
GESUNDHEIT UND SOZIALES:
Landesverband Lippe führt neue Dechantin am Damenstift St. Marien Lemgo ein
November 2008. Aufgabenverteilung, Organisation und Engagement für ein wohltuendes Miteinander
– die Verpflichtungen der Dechantin im Lippischen Damenstift St. Marien (Lemgo) sind vielfältig und
umfangreich. Nun fand ein Wechsel statt: Margarete Krohn-Grimberghe gab das Amt aus Altersgründen an Gisela Brockhausen ab.
Margarete Krohn-Grimberghe war vor fünf Jahren zur Vorsitzenden der Stiftsdamen gewählt worden.
Ihr reicher Erfahrungsschatz, den sie u. a. als Jugend-, Ehe- und Familienberaterin in Bad Salzuflen,
aber auch in der Erwachsenenbildung, in der Supervision mit Pfarrvikarinnen und -vikaren sowie im
Seminar für Gemeindepädagogen erworben hatte, kam hier insbesondere den Senioren zugute. „Sie
haben mit hohem Einsatz und Weitsicht die Dinge des Stifts bewegt. Dafür gebührt Ihnen viel Dank
und Anerkennung“ lobte Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper bei ihrer Verabschiedung.
Krohn-Grimberghe habe die Arbeit des Stiftsrentmeisters, Herr Prof. Dr. Reinhard Becker, intensiv
unterstützt und auch durch ihr Wirken die Grundlage geschaffen für eine spürbare Ausweitung des
Geschäftsumfanges. „Wir bedauern Ihre Entscheidung,
freuen uns aber, dass Sie dem Stift erhalten bleiben und
die Seniorinnen und Senioren sicher als gute Seele weiter
begleiten“, ergänzte Dr. Kasper. Hervorzuheben sei außerdem, dass Margarete Krohn-Grimberghe nun einer
jüngeren Stiftsbewohnerin die Möglichkeit gebe, die Stiftsgemeinschaft mit neuen Gedanken und Ideen zu führen
und zu erfüllen.
Gisela Brockhausen, am 1. Oktober 2008 zur neuen
Dechantin ernannt, wurde feierlich in ihr Amt eingeführt.
Sehen der Arbeit der neuen Dechantin Gisela Brock„Gisela Brockhausen ist seit vielen Jahren mit großem
hausen am Damenstift St. Marien in Lemgo mit Freude
Engagement im Kirchenvorstand von St. Nicolai und im
entgegen (v. l.): Rolf-Joachim Krohn-Grimberghe,
Gemeindehaus tätig“, begründete Prof. Becker die
Pfarrer an St. Nicolai, Kirchenrat Andreas-Christian
Tübler von der Lippischen Landeskirche, Margarete
Entscheidung. Sie engagiere sich im ÖffentlichkeitsausKrohn-Grimberghe (scheidende Dechantin), Superschuss, organisiere Feste und Feiern und gestalte u. a.
intendent Andreas Lange, Gisela Brockhausen (neue
Dechantin), Prof. Reinhard Becker (Stiftsrentmeister)
jedes Jahr den Heiligen Abend für die Seniorinnen und
und Dr. Andreas Kasper (Landesverbandsvorsteher).
Senioren in St. Nicolai. Zudem betreue Gisela Brockhausen
jedes Jahr die Ferienfreizeit der Gemeinde auf der Insel
Juist. Im Damenstift St. Marien lebt sie seit September 2008. „Wir wünschen Ihnen außerordentlich
viel Erfolg, aber auch Freude in der Ausübung Ihres neuen Amtes.“
FORSTABTEILUNG:
Landesverband Lippe schließt Wiederherstellung des Europaradweges R1 in seinen Wäldern ab
November 2008. 3500 km misst der Europaradweg R1, der von Nordfrankreich
nach Russland quer durch den Kontinent führt. Ein kleiner, aber wichtiger
Abschnitt im Bereich des Naturparks Eggegebirge/ Südlicher Teutoburger Wald
wurde nun für Radsport- und Wanderfans erneuert – vom Landesverband Lippe.
„Aufgrund der von Kyrill im Januar 2007 verursachten Schäden war in den
landesverbandseigenen Waldgebieten um Detmold-Hiddesen mehr Holz als
üblich angefallen. Wir mussten den Radweg deshalb in den vergangenen zwei
Jahren verstärkt für die Holzabfuhr nutzen, dabei wurde er zwangsläufig
beschädigt“, erläutert Hans-Ulrich Braun, Leiter des Forstmanagements des
Landesverbandes Lippe, den Hintergrund. Diese Schäden hat der
Landesverband Lippe nun vollständig beseitigt: „Wir haben insgesamt 20.000
Euro investiert und die wassergebundende Schotterdecke auf 2,8 km erneuert.“
Rund 40 Tonnen, so Klaus Rafael, Forstamtsrat im Forstrevier Hiddesen, wiege ein LKW mit Holzladung, ein Gewicht, für das der Radweg nicht gemacht ist. Entsprechend tief seien die Fahrspuren,
die die Fahrzeuge auf der für Fahrräder und Wanderer vorgesehenen Strecke hinterlassen hätten,
gewesen. „Doch jetzt präsentiert sich der Europaradweg R1 wieder in bestem Zustand – für Radler,
Wanderer und Spaziergänger.“
Erste Arbeiten am Mausoleum in Detmold haben
begonnen
November 2008. Seit einigen Jahren fristet das Mausoleum
am Büchenberg bei Detmold ein Schattendasein: Das 1856
für die Fürsten derer zu Lippe errichtete, monumentale
Grabmal wurde zuletzt 2004 für eine Beisetzung genutzt. Der
Landesverband Lippe, der in Besitz des Mausoleums und des
umgebenden Areal ist, plant, das Gebäude potenziellen,
interessierten Besuchern zugänglicher zu machen. Im
Harald Lesemann vom Forstrevier Detmold bei
Rahmen der vorbereitenden Arbeiten wurden von der
seiner Arbeit an einem kranken, ausgehöhlten
Baum.
Forstabteilung des Landesverbandes Lippe Bäume gefällt, um
einen trichterförmigen Blick auf das Mausoleum zu
ermöglichen. Dafür wurden u. a. Bäume ausgewählt, die die Anlage schädigen bzw. den baulichen
Erhalt des Gebäudes behindern.
Weihnachtsbäume aus lippischen Wäldern
November 2008. Der Landesverband Lippe hat
auch in diesem Jahr mit dafür gesorgt, dass im
Auswärtigen Amt in Berlin eine Tanne aus
heimatlichen Regionen steht: Ende November
übergab eine lippische Delegation, die auf
Anregung des Rechtsanwaltsbüros Stückemann
(Lemgo) und des Heimatvereins Brakelsiek die
Tanne für Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte schlagen lassen, den Baum im
Außenministerium. Er war von Mitarbeitern der
Forstabteilung des Landesverbandes Lippe
gefällt und für den Transport vorbereitet worden.
Je eine Tanne aus den landesverbandseigenen
Wäldern übergab Dr. Andreas Kasper außerdem an Landrat Friedel Heuwinkel für das Kreishaus in Detmold, an die „Lippische LandesZeitung“ sowie an „Lippe Aktuell“.
Ein lippischer Weihnachtsbaum für den lippischen
Vertreter
im
Bundeskabinett: SPD-Bundestagsabgeordneter Dirk Becker,
CDU-Bundestagsabgeordneter Cajus Caesar, Forstamtmann Stephan Radeck, Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper
und Rechtsanwalt W olfgang Stückemann (v. l.)
bei der Übergabe.
Nationalpark in Lippe – nur mit erheblichem, finanziellen Einsatz des Landes möglich
November 2008. Von Lemgo nach Berlin und zurück: Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas Kasper
traf sich Ende November mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Cajus Caesar zu einem informellen
Gespräch in dessen Büro in der bundesdeutschen Hauptstadt. Gegenstand des Treffens war nicht nur
die Übergabe einer kleinen Tanne aus den verbandseigenen Wäldern,
die in die Räume des Bundestagsabgeordneten weihnachtliches Flair aus
der lippischen Heimat bringen soll. Caesar und Dr. Kasper diskutierten
auch nochmals das Projekt „Nationalpark in Lippe“.
Es sei jetzt von großer Bedeutung, dass der Gutachter die Umsetzungsmöglichkeiten klar definiere. Dabei wies der Bundestagsabgeordnete
Cajus Caesar darauf hin, dass es für ihn einen Nationalpark ohne die
Zustimmung der betroffenen Eigentümer nicht geben könne. Wirtschaftliche Nachteile, die den Betreffenden entstehen, müssten im vollen
Umfang ersetzt werden. Ein Nationalpark bedeutet – anders als ein
Naturpark – dass auf Dauer 75 Prozent der Fläche vom Menschen
unberührt bleiben müssten, es in diesen Bereichen keinerlei Aktivitäten
mehr gäbe. Dies betreffe vor allem die Infrastrukturentwicklung. Dies
bedeute auch, dass der umweltfreundlich erzeugte Rohstoff nicht mehr
genutzt werden dürfe, was Auswirkungen auf Holzindustrie und
Arbeitsplätze hätte. Zudem dürfe der Tourismus nur noch außerhalb der
CDU-Bundestagsabgeordneter
Schutzbereiche stattfinden. Naturnahe Bewirtschaftung, wie sie der
Cajus Caesar (l.) und Landesverbandsvorsteher Dr. Andreas
Landesverband Lippe betreibe, trage zur Artenvielfalt bei und sei im
Kasper.
Sinne des Klimaschutzes.
Die Stilllegung von 75 Prozent der landesverbandseigenen Forstwirtschaftsflächen in der Nationalparkkulisse bedeute einen erheblichen Einnahmeverlust, der
zulasten der Finanzierung von Kultureinrichtungen im Kreis Lippe ginge. Deshalb sei es von
besonderer Bedeutung, Chancen und Risiken wertfrei gegenüberzustellen. „Die im Suchraum bislang
gehandelte Fläche geeigneter Lebensräume erfüllt durch die klare Absage des Prinzen nicht mehr die
Ansprüche eines Nationalparks an Mindestgröße und Zuschnitt. Eine Funktionsfähigkeit wäre zum
gegenwärtigen Zeitpunkt aber über die Einbeziehung von größeren Flächen der erweiteten
Suchkulisse in den Kreisen Höxter und Paderborn gegeben – Flächen außerhalb Lippes, die dem
Land NRW gehören“, sagte Caesar. Doch nicht nur als Flächeninhaber sei das Land NRW gefordert,
sondern auch als Finanzierer – für die bislang nicht näher bezifferten, dauerhaften Kosten eines
Nationalparks, aber auch für die des Landesverbandes Lippe, wie Dr. Kasper abschließend ausführte:
„Ein angemessener Nachteilsausgleich für den Landesverband Lippe und die Finanzierung von für
uns interessanten Nationalpark-Einrichtungen hängen auch vom Willen und den Möglichkeiten des
Landes NRW ab.“ Wenn die Finanzierung solcher Nationalpark-Einrichtungen dauerhaft gesichert
wäre, können diese für den Tourismus und damit auch für den Landesverband eine große Chance
bieten.
LIPPISCHES LANDESMUSEUM
Eine Karte für drei Ausstellungen: Kombi-Ticket für „IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000
Jahre Varusschlacht“ ab sofort erhältlich
Dezember 2008. Ein halbes Jahr vor dem Start des Ausstellungsprojekts „IMPERIUM KONFLIKT
MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“ ist jetzt ein Kombi-Ticket erschienen. Zum Preis von 18 Euro
können Erwachsene die Schauen im westfälischen Haltern am See, in Detmold (Kreis Lippe) und im
niedersächsischen Kalkriese besuchen. Die Karte ist vom 16. Mai an während der gesamten
Ausstellungsdauer (bis 25. Oktober 2009) gültig.
„Das Ticket ist eine prima Geschenkidee für alle, die noch Platz im Nikolausstiefel oder unter dem
Weihnachtsbaum haben“, sagt Dr. Elke Treude, stellvertretende Leiterin des Lippischen Landesmuseums Detmold. Mit der Kombi-Karte sparen die Besucher neun Euro, also die Kosten für einen
Einzeleintritt in eines der drei Museen. Gleiches gilt für das ermäßigte Ticket (12 Euro) und die
Familienkarte (40 Euro). Erhältlich sind die Kombi-Angebote ab sofort in den beteiligten Museen
(LWL-Römermuseum in Haltern am See, Lippisches Landesmuseum Detmold, Museum und Park
Kalkriese) sowie in Kürze auch in den Touristen-Informationen der drei Regionen.
Das LWL-Römermuseum setzt sich in der Ausstellung „IMPERIUM“ (16. Mai bis 11. Oktober 2009) mit
dem Römischen Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht auseinander. Im Mittelpunkt stehen Kunst,
Kultur und Propaganda zur Zeit des Kaisers Augustus. Die Ausstellung „KONFLIKT“ (15. Mai bis 25.
Oktober 2009) im Museum und Park Kalkriese wird, beginnend mit der Varusschlacht, den Weg der
Germanen an die Spitze der Macht im alten Europa nachzeichnen. Anhand archäologischer
Kulturschätze legt sie unter anderem dar, wer die Germanen waren, wie sie die Römer besiegen
konnten und warum Krieg für sie ein Erfolgsrezept war. Einen Bogen von der römischen
Geschichtsschreibung bis zur modernen Forschung spannt die Ausstellung „MYTHOS“ im Lippischen
Landesmuseum Detmold (16. Mai bis 25. Oktober 2009). Sie zeigt, welche Auswirkungen der Mythos
von der Schlacht auf die deutsche und europäische Geschichte hatte und gibt zudem vielfältige
Einblicke in das Alltagsleben und die Gesellschaftsstruktur der Germanen.
LIPPISCHE LANDESBIBLIOTHEK
Neuerwerbung von Autographen für das Lippische Literaturarchiv
Dezember 2008. Die Lippische Landesbibliothek hat bei einer Auktion der Firma J. A. Stargardt drei
Grabbe-Autographen aus der Sammlung Ludwig Saeng ersteigern können. Außerdem wurden ein
Brief von Ferdinand Freiligrath und drei Autographen der Detmolder Autorin Malwida von Meysenbug
erworben sowie ein Brief Albert Lortzings für das Detmolder Lortzing-Archiv ersteigert.
HINWEISE:
Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe lädt am Sonntag, 7. Dezember 2008, ab 14 Uhr zur
Abschlussveranstaltung und Preisverleihung der 9. Amateur-Theater-Woche im Kurtheater Bad
Meinberg ein. Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten Newsletter.
Ebenfalls am 7. Dezember 2008, um 17 Uhr, eröffnet die Kulturagentur ihre Weihnachtsausstellung
im Robert-Koepke-Haus in Schwalenberg, ab 18 Uhr sind dann im Künstlerhaus Werke der
Stipendiatinnen zu sehen.
Auf der Burg Sternberg lädt die Kulturagentur am 7. Dezember 2008, 16 Uhr, zu einem Konzert
mit Irina Shilina, preisgekrönte Virtuosin auf der Domra, und Sylvia Hansen, Solo-Harfenistin der
Bielefelder Philharmoniker. Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Hingewiesen wird zudem auf die diesjährige Winterwerkstatt Musik 2008 auf der Burg Sternberg
vom 28. bis 30. Dezember 2008. Sie umfasst Vorträge und Workshops für Alte Musik und Historischen
Tanz. Die Kursgebühr beträgt 100 Euro (ohne Verpflegung und Übernachtung), Fragen zu Inhalten
und Organisation beantwortet Walter Waidosch (Tel. 05231/601120 oder walter.waidosch@web.de).
Anmeldungen sind erbeten bis zum 15. Dezember 2008. Internet: www.burg-sternberg.de
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