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Advanced Nurse practitioners- Was ist das? - congress-info.ch | Home

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Ablauf
Institut
für Pflege
Vorstellen
Was ist eine ANP?
Warum dieses Thema?
Unsere persönliche Erfahrung/ Erleben
der interprofessionellen Zusammenarbeit
• Praktische Beispiele und mögliche
Modelle der Zusammenarbeit im Kontext
der Langzeitbetreuung
Advanced Nurse practitionersWas ist das?
Interprofessionelle
Zusammenarbeit
WS 84 SGIM Kongress 09
Bereich Alter und Pflege
1
Bereich Alter und Pflege
Wer sind wir?
Institut
für Pflege
• Dr. Romy Mahrer Imhof, PhD, RN
Hochqualifizierte, klinisch tätige,
beratende und forschende
Pflegefachpersonen, die
• bei komplexen
Gesundheitsproblemen adäquat
einschätzen und intervenieren
kann
• die Praxis weiter entwickeln kann
bei wechselnden Anforderungen
• zur Entwicklung
wissenschaftlicher Erkenntnisse
für die Pflegepraxis beiträgt und
deren Umsetzung im klinischen
Feld vorantreibt
Bereich Alter und Pflege
5
Was ist eine ANP?- Auszug
aus einer amerikanischen
Definition
Institut
für Pflege
• Synonym Nurse practitioner
• Pflegefachperson mit Abschluss in
erweiterter Pflegepraxis auf
Hochschulniveau ( in der Regel Master of
Science)
3
Bereich Alter und Pflege
Advanced Nursing Practice
2
Medline Plus Medical Encyclopedia
• Dr. med. Roland Wellauer, Geriater
Bereich Alter und Pflege
Institut
für Pflege
•
•
•
•
4
Erweiterte Praxis
Institut
für Pflege
BAG, SBK, SAMW, Bauer et al. 2007,
Gesuch MScN FHS an BBT, 2008
Medline Plus Medical Encyclopedia
Institut
für Pflege
– Selbstmanagement und Gesundheitsmassnahmen
mit dem Patienten fördern
– Anamnese, klinische Untersuchung, Verordnen von
Labortests und Abklärungen
– Diagnose, Behandlung, Management akuter und
chronischer Erkrankungen
– Rezepte ausstellen und Überweisungen an
Spezialisten organisieren
– Spezifische Untersuchungstechniken ausführen
können wie LP, Ultraschall etc.
– Beraten des Patienten und seines familialen Systems
Bereich Alter und Pflege
6
1
Arbeitsfelder
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Grundversorgung (primary care)
Gynäkologische Praxis- Familienmedizin
Pädiatrie
Geriatrie
Neonatologie
Schulärztlicher Dienst
Notfallmedizin
Onkologie
Kardiologie
Nephrologie
– Ich bin Geriater im Kontext der LTC
– Arzt/ Pflege im Kontext der LTC
•
•
•
•
•
- ↑
- ↑
- ↓
- ↑
Institut
für Pflege
Komplexität der Versorgung durch
epidemiologische und demographische
Entwicklung
Mitbestimmung des Patienten im
Gesundheitsmarkt
Forderungen nach „Wirksamkeit,
Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit“
zeitliche und finanzielle Ressourcen
Kooperationsbedarf mit Übernahme von
Verantwortung im multidisziplinären Team
(Nurse Practitioner/ Hausärztemangel)
+ 4 Millionen
(13%)
Epidemiologische
Entwicklung
Pruitt & Eppstein, BMJ 2005, 330,637-637
Institut
für Pflege
Konsultationen
Überhang
Konsultation
Allgemein
Medizin
Szenario 1
(Grundlage)
40 Mio
12 Mio
39%
Szenario 2
(Optimistisch)
33 Mio
4 Mio
20%
Szenario 3
(pessimistisch)
45 Mio
16 Mio
49%
10
Versorgung von Patienten
11
Institut
für Pflege
• Kontinuierlich über die Grenzen der Institutionen
und über Anbieter hinaus
• Koordiniert über den zeitlichen Verlauf
• Kollaborativ mit anderen Berufsleuten und mit den
Patienten
– Um Behandlungspläne, Ziele und Strategien zur
Implementation zu entwickeln
– Um Selbstpflege-Fähigkeiten und Verhalten zu
fördern und Komplikationen zu verhindern
• Mit Personal das den Unterschied zwischen akuten
Episoden und chronischem Leiden versteht
Pruitt & Eppstein, BMJ 2005, 330,637-637
Seematter et al, Obsan 2008, Offre et recours aux soins medicaux…
Bereich Alter und Pflege
Institut
für Pflege
• “zu den chronischen Leiden, die heute mehr
als die Hälfte des globalen Krankheitsbelastung
ausmachen. Dies wird die Herausforderung des
21. Jahrhunderts sein.”
Bereich Alter und Pflege
Prognose zur
Grundversorgung 2008 bis
2030
8
Aktuelle Entwicklung:
• “weg von den akuten Krankheiten, die in allen
Ländern meist von den Ärzten, einfach zu
behandeln waren.”
9
Bereich Alter und Pflege
Rekrutierungsprobleme
Emotionale Ebene
Konfrontation oder Zusammenarbeit
Gegenseitiger Respekt
Hierarchische Hindernisse
Bereich Alter und Pflege
Ausgangslage
- ↑
Institut
für Pflege
• Rollenverständnis
7
Bereich Alter und Pflege
Warum dieses Thema?
Institut
für Pflege
Bereich Alter und Pflege
12
2
Kompetenzen von Personen
im Gesundheitswesen
Institut
für Pflege
Primary care network
Institut
für Pflege
•
•
•
•
Patientenorientierte Versorgung
Partnerschaft
Qualitätsverbesserung
Nutzung der Information und
Kommunikationstechnologie
• Public Health Ansatz
Pruitt & Eppstein, BMJ 2005, 330,637-637
Bereich Alter und Pflege
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Wie dann konkret?
Bereich Alter und Pflege
Institut
für Pflege
• selbständig ohne ärztliche Supervisionoder
• unter ärztlicher Supervision als Mitglied
eines Behandlungsteams
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WHO, World Health Report 2008, Now more than ever.
Konkrete Situation ambulant
Institut
für Pflege
• Frau X 1912 lebt zu Hause mit ihrem Sohn in
eher engen Verhältnissen, da das Haus
angefüllt ist mit gesammeltem Material.
• Hausarzt seit 2003, da Sohn nach Geriater
suchte und Abklärung im Hinblick auf Katarakt
Operation nötig war.
• In der Schweiz gibt es noch keine offizielle
Regulation für ANPs
Bereich Alter und Pflege
15
Diagnose Frau X
• Aszites unklarer Ätiologie (während Hosp. auf
weitergehende Abklärungen verzichtet)
• Leichte Demenz MMS 21/ 30 Punkten mit phasenweise
deliranten Zuständen
• Schwere Nierenfunktionseinschränkung 14 ml/ min
• Hypertensive Herzkrankheit, Angina pectoris
• Kachexie
• Vitamin D Mangel
• Bauchaortenaneurysma 3x3 cm
• St.n. Arthrose- Schüben Schulter rechts und Knie
• Essentieller Tremor
• Wiederholte Stürze (u.a. von der Treppe)
Bereich Alter und Pflege
17
Bereich Alter und Pflege
Institut
für Pflege
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Wie könnte der Einsatz der
ANP aussehen?
Institut
für Pflege
• Frau X will wieder nach Hause und möchte den
Sohn nicht alleine lassen
• Äusserst schwierige räumliche VerhältnisseZumutung für Spitex
• Wie kommen wir zum Ziel mit Mutter und Sohn?
Bereich Alter und Pflege
18
3
Wie sieht es Romy Mahrer
Imhof?
•
•
•
•
•
Institut
für Pflege
1. Zugang und Kontinuität der Versorgung
2. Patientenbeteiligung am eignen
Versorgungsprozess
3. Unterstützungsleistung zu
Selbstmanagement und zur Selbsthilfe
4. Koordination zwischen Stukturen und
Leitstungserbringern
Geteilte Verantwortlichkeit
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Bereich Alter und Pflege
Unterschiede im Schwerpunkt
Institut
für Pflege
• Zielsetzung:
Multidisziplinäre Erstversorgungszentren
Übergangsversorgungs (Intermediate Care) Modelle
Präventive Hausbesuche
“Teamlet”-Modelle
Durch spezialisierte Pflegekräfte geleitete
Gesundheitsdienste (z.B. Diabetesberatung und
Herzinsuffizienzberatung)
Bereich Alter und Pflege
Wie sieht das Romy Mahrer
Institut
für Pflege
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Ausbildung: „Trunc commun“
Pflegeberuf / Arztberuf
Institut
für Pflege
Pflege
Arzt
Selbstmanagement,
Umgang mit
Krankheit und
Therapie
Diagnostik +
Therapie
21
Bereich Alter und Pflege
Bereich Alter und Pflege
Verantwortung innerhalb
des Berufes
Niveau
Bildung
Komplexität berufliches Handeln
Routinelösungen
Routinehandlung
Standardprozedere
Institut
für Pflege
Arbeitsorganisation
Institut
für Pflege
Optimale Leistungserbringung
Kreative Lösungen
Kombination
Standardproz.
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Neue Prozedere
Forschung
ExpertIn
Berufsunabhängig
Berufsübergreifend
Master in
Pflege
Bachelor in
Pflege
Höhere
Fachschule
– Substitution von ärztlicher Leistung durch
Pflegefachpersonen (Triage, Prävention,
chronische Krankheiten)
– Zusätzliche Leistungen durch Pflegende bei
der Versorgung von spez. Patientengruppen
FaGe
Keine
Ausbildung
Kontext
Berufsfeld
Laurant et al, Cochran Library, 2006, Substitution of doctors by
nurses in primary care; Künzi & Denzel,Obsan 2007,
Innovationen in der ambulanten Grundversorgung …
Longerich, 2006
Bereich Alter und Pflege
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Bereich Alter und Pflege
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4
Modelle der Zusammenarbeit
im Kontext der Long Term Care
Institut
für Pflege
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Diagnosen Frau W
Bereich Alter und Pflege
Institut
für Pflege
• Arterielle Hypertonie
• Adipositas BMI 35 kg/m2
• Mittelschwer eingeschränkte Nierenfunktion 30,8
ml / min
• Leichte Anämie HB 114 g/l
• Bilaterales Karpaltunnelsyndrom
• Degenerative Veränderungen der LWS
• Periphere Neuropathie
• St.n. Kataraktoperation beids. 2002
Bereich Alter und Pflege
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Institut
für Pflege
• Frau W. 1926
• Eine seit 1992 verwitwete Frau in einer
Alterswohnung, wird wegen wiederholten
Sturzereignissen ins Spital eingewiesen und
landet nach 12 Tagen im Alterszentrum in einem
4-er Zimmer
• Innert etwa 2 Monate erholt sich die Patientin ist
weitgehend selbständig, richtet ihre
Medikamente selber und will nicht mehr
austreten, noch ein kleineres Zimmer beziehen.
• Ambulantes Setting
– Grundversorger –Spitex (klassisch)
– Ärztenetzwerk verstärkt mit ANPs
– Managed care Organisation mit ANPs
• Stationäres Setting
– Pflegeexpertinnen in der Pflegehierarchie
– Dienstleistungsorganisation für Alterszentren
mit Geriatern und ANPs als Gruppe
Bereich Alter und Pflege
Konkretes Beispiel Stationär
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Was könnte da eine ANP
bewirken?
Institut
für Pflege
• Es ist das Recht der Patientin, nicht mehr
umziehen zu wollen, obschon wir das nicht
nachvollziehen können.
• Widerstand bei allen Bemühungen, die Situation
aus unserer Sicht angenehmer zu gestalten.
Bereich Alter und Pflege
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