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Ausgabe 1, Februar 2013 - Haus & Markt

EinbettenHerunterladen
Wohnen: Wohntrends 2013 →4
Das Hausbesitzer-Magazin
renovieren: Laminat
→10
Extra: Garten
→26
www.hausundmarkt.de | Dortmund | 3. Jahrgang | Februar 2013 | Nr. 1 | 2 €
energie: sonderseiten „Dortmund tut was!“ →17
22.-24. März 2013
10-18 Uhr
RW.de
BauMesseN
11 Jahre
Bauen & Wohnen
Modernisieren
Energie sparen
+ Barrierefreies Haus
Februar 2013
F o r t h e e a r.
Willkommen
Endlich Frühling in Sicht.
Die kalte graue Jahreszeit ist fast vorbei und die ersten wärmeren Sonnenstrahlen
locken ins Freie. Doch die hellen Tage zeigen auch die Schäden, die Regen, Schnee und
Frost an Haus und Garten verursacht haben und die nun rasch beseitigt werden müssen.
Nicht zu vergessen die Gartenplanung – neue Pflanzen, neue Terrassenmöbel, vielleicht
doch endlich den langersehnten Wintergarten? Viele Tipps und Anregungen finden Sie
sicher auf der BauMesse NRW 2013, die vom 22. bis 24. März in den Westfalenhallen
Dortmund stattfindet. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen unserer aktuellen
Ausgabe!
For the eye.
For live.
Ulrich Müller-Poetz
Herausgeber
Haus & Markt
F i s c h e r & F i s c h e r.
wohnen
aus Naturschiefer von
renovieren
H i g h e n d L a u t s p re c h e r b o x e n
Wohntrends 2013 → 4
Laminat → 10
energie
Hinweis: Sie haben Anregungen für uns oder Themenwünsche?
Schreiben Sie uns per E-Mail an u.mueller-poetz@aktuell-verlag-avv.de
Sonderseiten „Dortmund
tut was!“ → 17
Schlaftrends 2013 → 6
Wintergarten → 7
Sonderthema:
BauMesse NRW
2013 → 12
Heizen mit
Pellets → 22
Foto: GPP
Garten ist Leidenschaft!
extra
Jetzt auch als Taschenbuch
Garten → 26
Finanzierung → 28
Aktuelle Urteile → 31
Marktplatz → 33
Bezugsquellen → 34
Impressum → 34
Bahnhofstraße 2
D-57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg
Tel.: 0 29 74-83 48 4 · Fax: 0 29 74-83 48 6
info@fischer-fischer.de
www.fischer-fischer.de
Titelfoto:
Weber-Haus

Das Buch „Garten ist Leidenschaft“ von Anja Maubach und dem
Fotografen Ferdinand Graf von Luckner ist nicht nur mit Leidenschaft
geschrieben und fotografiert, sondern dokumentiert auch die jahrzehntelange
Praxiserfahrung der Gärtnerin / Autorin auf ansprechende Art und Weise. Anja
Maubach studierte Landschaftsarchitektur und führt in vierter Generation eine
der ältesten Staudengärtnereien Deutschlands, Arends Maubach in Wuppertal
Ronsdorf. Ihr Buch bietet einfühlsame Vorschläge für die Gartengestaltung und
den Umgang mit Pflanzen aber auch nahrhafte philosophische Gedanken, nicht
nur für Gärtnerseelen. Es lädt zum Perspektivwechsel auf den eigenen Garten
ein und zeigt, wie man dort sein Glück finden kann.
Neben der positiven Resonanz der Leser wurde „Garten ist Leidenschaft!“ von
der fachkundigen Jury des „Deutschen Gartenbuchpreises“ 2011 zum besten
Titel der Kategorie Ratgeber gewählt. Der Erfolgstitel ist nun auch als PremiumTaschenbuch erhältlich. (GPP)
Anja Maubach Garten ist Leidenschaft
BLV Verlag, München 2012
240 Seiten, 235 Farbfotos, 16,7 x 19,7 cm, Otabind-Broschur (mit freiem Rücken)
ISBN 978-3-8354-1022-0
Preis: € 14,95
Februar 2013
Haus & Markt
3
Foto: Koziol
Foto: Conde
Foto: machalke
Wohnen
Foto: Pabneu
Fast schon eine Ikone: das außergewöhnliche, kraftvolle Design des Tisches
Hakama, gearbeitet in individuell selektierten Massivholzplatten.
Neu entwickelt wurden feine, leichte und kleinere Modelle wie TENUTO, die eine Antwort
auf den immer teurer und damit kleiner werdenden Wohnraum geben.
Wohntrends 2013
Gutes Design, gutes Material,
gute Verarbeitung
Diese Faktoren müssen heute beim Möbelkauf stimmen – zu sehen auf der imm cologne.

Pünktlich zum Jahresbeginn präsentierte die internationale Möbelbranche aktuelle
Trends und Innovationen für das
kommende Jahr. Insgesamt zeigten vom 14. bis 20. Januar mehr
als 1.250 Unternehmen aus 50
Ländern über 100.000 Möbel und
weitere Einrichtungsgegenstände.
Rund ein Drittel dieser Ausstellungsstücke sind absolute Neuheiten. Fachbesucher, Konsumenten
und Medien konnten sich so einen
umfassenden Überblick über die
neuesten Wohn- und Möbelide-
4
Haus & Markt
en verschaffen. Hier ein Überblick
über die wichtigsten Trends und
Tendenzen.
Die Menschen lassen sich im
Möbelhaus längst nicht mehr von
der Optik eines Möbels blenden.
Heute erwartet der Käufer auch
bei preiswerten Produkten eine
gute Qualität, genau wie er sie
bei teuren nicht immer unterstellt.
Gute Qualität bei Möbeln zeichnet sich durch gutes Design, gute
Materialien und gute Verarbeitung aus. Die Kombination muss
stimmen.
Februar 2013
Ein Megatrend, der weiter Einzug in die Wohnwelt hält, ist das
große Thema Natur. Die grüne
Leidenschaft findet ihren Niederschlag sowohl in Dekorationen
und Accessoires, als auch in der
Auswahl des Materials von Möbeln. Die Hersteller setzten aufgrund dieser starken Nachfrage
ganz klar auf die damit verbundenen Gefühle. Natürlich, naturbelassen, authentisch, ehrlich, das
sind die Schlagworte der Zeit. Unikate aus der Natur sind übrigens
immer einzigartig und individuell. Kein Eichentisch ist genauso
wie ein anderer. Man hat etwas
Einmaliges und Besonderes, verbunden mit einer echten Wuchsgeschichte und kein synthetisches
Industrieprodukt aus Massenfertigung. Die Zunahme an natürlichen Materialien zeigt sich bei
Echtholzmöbeln, bei furnierten
Möbeln, bei Leder, Wollfilz und
Tierfell als Bezugsstoff. Glas wird
gegenüber Kunststoff als Frontscheibe bevorzugt und obendrein
ist die sehr natürliche sägerauhe
oder rough-cut-Oberfläche immer
in matt beim echten Holzmöbel
auch noch angesagt.
Grenzenlos Wohnen, das ist der Auftrag an pabneu-skloib, um dem individuellen
Stil jeder Persönlichkeit gerecht zu werden.
Polstermöbel sind kleiner als
in früheren Jahren. Sie sind in der
Regel freistehend im Raum und
daher von hinten genauso schön
wie von vorne. Auch die Funktionen bleiben: Umklappen und den
ursprünglichen Zweck verändern
macht den Menschen Spaß und
macht auch Sinn. Die Formensprache ist gefälliger. Topaktuell sind
abgerundete, weiche Ecken und
Kanten. Polstermöbel wirken dadurch harmonisch und einladend.
Im Bettenbereich sind sogenannte Polsterbetten, bekannter unter dem US-Markenzeichen
„Boxspring-Bett“, verstärkt auf
dem Markt. Von Vorteil ist die
Einstiegshöhe der doppelten Matratzen. Die den Menschen aus
klimatisierten Hotels bekannten,
weich-bequemen Betten brauchen auch Zuhause gute durchlüftete Räume.
Wohnwände sind Standard
geworden. Individuell zusammenstellbare Highboards, Lowboards
oder Vitrinen bieten das Rich-
tige für jeden Stauraumbedarf
und Geschmack. Wenn sich der
Bedarf ändert, baut man einfach
um, oder kauft dazu. Der Flachbildschirm findet traditionell hier
seine Heimat. Wohnwände sind
nicht tief, so dass ein großzügiges
Raumgefühl entsteht.
Farben wirken Wunder. Ob bewusst wahrgenommen oder unbewusst gespürt, Farben umgeben uns ständig. Der Wunsch nach
knalligen Farbtönen hat seinen
Höhepunkt noch nicht erreicht.
So werden in der kommenden
Saison starke Unis erwartet. Blau,
die Lieblingsfarbe der meisten
Menschen, ist der selbstbewusste Newcomer der Saison. Jeder
Mensch kann Gefühle und Eigenschaften mit Farben verbinden,
daher wird das aktuelle Möbelangebot von einer farblichen Vielfalt geprägt. Helle Farben wirken
für die Menschen munter und
elegant, mitteltönige Farben lebhaft und optimistisch und dunkle
­Farben seriös und eher konservativ.
Erleuchtung de luxe: Josephine verkörpert mit ihrer geschwungenen Form den
Archetyp einer Pendelleuchte.
Die Farbe Weiß bei Möbeln
wird bleiben, ist aber auf dem
Rückzug. Bei vielen Möbeln, auch
im Küchenbereich wird Weiß
durch Grau abgelöst. Von den
unzähligen Grautönen, die ein aktuelles Farblexikon unterscheidet,
sind es vor allem die mit Schwarz
gemischten kühlen Grautöne, die
die Möbelwelt bezwingen.
Mit feinen Streifen, Zacken,
floral, abstrakt oder geometrisch
kommen Muster in die Polsterbezugsstoffe. Die Ornamentmuster
nehmen zu und erinnern an die
Gemälde von Gustav Klimt. Bei
allen Stoffen spielt eine angenehme Haptik die herausragende
Rolle. Es wird gefühlt, gestreichelt und sich angeschmiegt. Das
Berührte muss sich gut anfühlen,
sonst hat es keine Chance.
Eiche, mit all ihren Varianten,
wohin das Auge blickt. Das gute
deutsche Holz sehen wir als Tisch,
Bett, Schrank und Fußboden. Die
Sorten nennt man heute kennerhaft Asteiche, Mooreiche, Rot­
eiche, Räuchereiche, Kerneiche
usw. Eiche gilt unter den Laubhölzern als eines der wertigsten und beliebtesten Hölzer. Der
Nussbaum behält seine Stellung.
Er wirkt stets elegant. Insgesamt
wird die Verwendung heimischen
Holzes den Käufern wichtiger. Die
Kombination mit Lack und echtem Holz, sei es massiv oder als
Furnier, ist bei Kastenmöbeln sehr
beliebt. Sie machen aus jedem
Möbel ein individuelles Einzelstück.
Die LED-Lichttechnik hat endlich Marktreife erzielt. Wer LEDTechnologie nicht direkt für das
Möbel mitbestellen kann, holt
sich die kleinen Leuchtwunder
im Fachhandel. LED-Lichtquellen
leuchten gezielt Arbeitsbereiche
aus und können dank der Farbwechsler die Wohnatmosphäre
günstig beeinflussen, und das alles ohne viel Stromverbrauch.
Februar 2013
(ju/Verband der Deutschen
Möbelindustrie e.V.) 
Haus & Markt
5

Unbestrittener Mittelpunkt im
Schlafzimmer ist das Bett. Wobei dieses
Möbel zwar nach wie vor zum Schlafen
dient, inzwischen aber oftmals auch als
Couchersatz, als Rückzugsmöglichkeit zum
Entspannen herhalten muss. Umso wichtiger ist es deshalb, hier auf gute Materialqualität und natürlich die Optik zu achten.
Auf der imm cologne, der Internationalen
Möbelmesse in Köln, waren in diesem Jahr
wieder viele neue Interpretationen des
Themas „Bett und Matratze“ zu finden.
Eins haben aber alle Entwürfe gemeinsam:
Es wird Wert auf natürliche Materialien
und auch auf den Komfort gelegt.
paidi:
Willkommen im Dschungel
Möbel aus Eiche hatten lange den Ruf, zu rustikal und zu
spießig zu sein. Erinnerten sie doch an die WohnzimmerSchrankwand bei Oma und Opa. Doch nun ist der „Holz-Klassiker“ wieder auf dem Vormarsch und setzt neue Trends.
Diesen nimmt der Kinder- und Jugendmöbelhersteller PAIDI
mit seinem neuen Spiel-, Hoch- und Etagenbettenprogramm
EIKE auf und möchte mit den dazu passenden DschungelTextilien ganz bewusst Jungen ansprechen – aber natürlich
dürfen auch kleine Forscherinnen auf Expedition gehen.
Massives Eichenholz ist äußerst stabil, wodurch es gerade
für Spiel-, Hoch- und Etagenbetten besonders geeignet ist.
Die Betten von EIKE wurden mit dicken Stollen versehen, die
rund 20% mehr Materialstärke aufweisen als diejenigen
der bisherigen Programme. Passend zu den Betten aus massiver Eiche gibt es formschöne Kastenmöbel.
Info: www.paidi.de
Foto: ADA
Foto: www.interluebke.de
interlübke:
6
Foto: Weinor
Wie man
sich bettet
Foto: Paidi
Wohnen
Schlaf-Trends 2013
ADA:
Schlafen mit System
Der amerikanische Traum
In einer immer komplexeren Welt ermöglicht Hersteller Interlübke Einrichtungen mit hochwertigen Möbeln, die der
Individualität ihrer Besitzer entsprechen. Die Designer haben darüber nachgedacht, was man eigentlich zum Wohnen
braucht – ohne dass es gleich die Welt kostet. Das Ergebnis
ist algo, ein kleines, aber feines Programm, das perfekt zu
jeder Einrichtung passt. Ein angenehm klares Kristallweiß
macht algo besonders anpassungsfähig, sodass es anderen
Möbeln keineswegs die Show stiehlt. algo ist alles Mögliche,
nur eines nicht: kompliziert. Das Bett gibt es in zwei Längen
und sieben Breiten, mit höherem oder niedrigerem Kopfteil.
Die passenden Kommoden gibt es in diversen Höhen und
Breiten, offen, mit Schubkästen oder Türen. Das Ergebnis:
ein komplett ausgestattetes Schlafzimmer, bei dem einem
weder Maße noch Preis den Schlaf rauben.
Kaum einem anderen Bettentypen ist es in den letzten
Jahren gelungen, das Interesse so auf sich zu ziehen wie
den Boxspringbetten. Obwohl sie schon seit über hundert
Jahren zu den beliebtesten Schlafsystemen in vielen
Ländern der Welt zählen, halten die auch Continentalbetten
genannten Wohlfühl-Oasen erst seit Anfang des 21.
Jahrhundert mehr und mehr Einzug in mitteleuropäische
Schlafzimmer. Für den maximalen Komfort sorgt bei den
Boxspringbetten das gefederte Untergestell, welches
als Basis dient. Statt eines Lattenrostes ist ein Federkern
(Bonellfederkern oder Taschenfederkern) im Bettkasten
verbaut, dem sogenannten Boxspring. Dieses System bringt
eine einzigartige Bequemlichkeit. Auf dem Boxspring liegt
eine Matratze und - je nach Aufbauvariante - noch ein
zusätzlicher Topper auf.
Info: www.interluebke.de
Info: www.ada.at
Haus & Markt
Februar 2013
Begehrte Oase, an der die Bewohner das ganze
Jahr Freude haben.
Wintergarten
Zehn Gebote im Wintergartenbau
Mit einem Wintergarten sind viele Emotionen verbunden, bietet er doch einen naturnahen
Rückzugsort im Grünen. Dennoch ist die begehrte Oase ein fach- und materialübergreifendes
Bauwerk, das mit Bedacht und Sachverstand geplant und gebaut sein will.

Ein Leitfaden mit zehn
Geboten, zusammengestellt von
Dipl. Ing. Franz Wurm, 1. Vorstand
des Wintergarten Fachverband
e.V., Rosenheim, unterstützt den
Bauherrn auf dem Weg zu einem
gläsernen Anbau, an dem er langfristig Freude haben wird:
• Träumen Sie im Vorfeld – und
visualisieren Sie Ihren Wintergarten. Bauen Sie Ihren Traum-Wintergarten vorab im Geiste und lassen Sie die Gedanken schweifen.
Überlegen Sie, wie Sie ihn nutzen
möchten, wo er stehen und wie er
aussehen soll.
• Machen Sie eine Bauvoranfrage. Fragen Sie bei Ihrer zuständigen Baubehörde nach, was
Sie auf Ihrem Grundstück bauen
dürfen. Die Baugenehmigung
übertragen Sie am besten einem
Fachplaner oder dem beauftragten Unternehmen.
• Informieren Sie sich in Fachkreisen. Nutzen Sie Informationsquellen wie Verbände, Fachpublikationen oder auch das Internet.
Werden Sie sich über das Baumaterial im Klaren und verbinden Sie
die Fachinformationen mit persönlichen Vorlieben.
• Wählen Sie die Anbieter bewusst aus. Beschränken Sie sich
bei der Angebotserstellung auf
drei bis vier Anbieter, die Ihnen
entweder durch Empfehlungen
oder durch seriöse Kommunikation besonders positiv aufgefallen
sind.
• Besichtigen Sie den Ort gemeinsam. Laden Sie die Unternehmen auf die künftige Baustelle
ein, erläutern Sie Ihre Vorstellungen und berücksichtigen Sie fachlich-konstruktive Anregungen.
• Prüfen Sie die Angebote. Dabei zählt nicht nur der Endpreis.
Vergleichen Sie die angebotenen
Komponenten und Leistungen sowie die Werthaltigkeit des Angebotes – stellen Sie Dumpingpreise
ebenso in Frage wie extrem teure
Komponenten.
• Besprechen Sie die Angebote.
Anschließend geht es in den Dialog mit den jeweiligen Anbietern
– am besten mit einem großen
Fragenkatalog, der konsequent
abgearbeitet wird. Bei Floskeln
anstatt Fakten ist Skepsis angebracht.
• Besichtigen Sie Referenzobjekte. Lassen Sie sich von jedem
Anbieter ein oder zwei Referenzobjekte zur Besichtigung nennen.
Treffen Sie sich auch mit den Anbietern in deren Unternehmen und
werden Sie bei zuviel Hochglanz
hellhörig.
• Entscheiden Sie mit Bedacht.
Werten Sie alle Erkenntnisse und
Ihr
ist
l
a
i
z
e
Sp
ber
ü
t
i
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s
ren!
h
a
J
35
Informationen in Ruhe aus und
lassen Sie sich vor der endgültigen
Entscheidung auch vom PreisLeistungsverhältnis wie von persönlichen Befindlichkeiten leiten.
• Vorsicht bei Vertragsabschluss. Fixieren Sie alle Zusagen
und Vereinbarungen, verlangen
Sie einen Ausführungsplan und
vereinbaren Sie verbindliche Zahlungsmodalitäten. Ein Zeitfenster
für die Bauabwicklung ist ebenso
wichtig wie eine detaillierte Leistungsbeschreibung.
(ju/Wintergarten fachverband) 
Info: Mehr unter www.wintergarten-fachverband.de oder im
Ratgeber „Faszination & Information“ mit 132 Seiten gegen eine
Schutzgebühr von 6,80 Euro zuzüglich 2,10 Euro Versandkosten,
zu bestellen beim Fachverband
unter Tel. 08031 8099845
WINTERGÄRTEN
TERRASSENÜBERDACHUNGEN
Wagenbergstraße 51 · 59759 Arnsberg-Hüsten
Tel. 0 29 32/96 24-0 · Fax 96 24-99
Verkaufsbüro Dortmund: Tel. 02 31 / 92 72 482
Verkaufsbüro Essen:
Tel. 02 01 / 83 91 03 84
Februar 2013
Haus & Markt
7
Fotos: Schanz
Wohnen
Flexible Beschattung ist heute auch bei asymmetrischen
oder dreieckigen Scheibenformaten kein Problem mehr.
WINTERGARTEN
Ob Bäume, Markisen, Jalousien oder Rollos – die richtige Beschattung und Belüftung
garantiert Wohlfühlklima im Wintergarten zu jeder Jahreszeit.

Denn im Hochsommer
kann so ein Glashaus schnell zum
Backofen werden und bei bis zu
70 ° C Innentemperatur den Bewohnern den Schweiß auf die
Stirn treiben. „Damit der Aufenthalt im Wintergarten ein Genuss
bleibt, müssen Bauherren und
Architekten für eine wirksame
Beschattung und Belüftung sorgen“, erklärt Diplom-Ingenieur
Franz Wurm, vereidigter Sachverständiger und erster Vorstand
des Wintergarten-Fachverbandes
(Rosenheim).
Wer seinen Wintergarten flexibel beschatten möchte, greift zu
technischen Schutzvorrichtungen
wie Jalousien, Markisen, Rollos,
Stores oder Plisseeanlagen. Diese
unterscheiden sich nach der Art
der Montage und sind entweder
innen- oder außenliegend befes-
Haus & Markt
Februar 2013
Wohnlicher als außenmontierte Systeme wirken Innenanlagen,
die oft als dekoratives Element
in die Raumgestaltung integriert
werden. Doch filtern sie das Sonnenlicht nur zu 30 bis 60 Prozent,
da die Strahlung das Glas bereits
durchdrungen hat, bis der Schutz
zum Einsatz kommt. Vorteil der
Innenbeschattungen ist, dass sie
langlebiger sind. Um Glasbruch
besonders im Dachbereich zu
vermeiden, darf sich die Scheibe nicht zu stark aufheizen. Mit
glatten Behängen, unterschiedli-
chen Dessins und verschiedenen
Antriebsarten sind Rollos ideal für
die Innenbeschattung. Eine weitere Möglichkeit der Beschattung
bieten Jalousien, die mit verstellbaren Lamellen versehen in einer
Oberschiene vor der Glasfläche
angebracht werden. Ähnlich effizient wie außen liegende Systeme und ebenso wenig wartungsanfällig wie Innenanlagen sind
Systeme im Scheibenzwischenraum.
Wer auf eine Beschattungsanlage verzichten möchte, entscheidet sich für Sonnenschutzverglasungen. Diese funktionieren sehr
wirkungsvoll, ersetzen jedoch eine Beschattung in Form von Markisen oder Jalousien nicht ganz.
Damit steht fest: Einen kühlen
Kopf im Glasanbau behält, wer
auf eine flexible Beschattung seines Wintergartens achtet und für
Be- und Entlüftung sorgt. So kann
der Hausbesitzer dem TreibhausEffekt entgegen wirken – zumindest in den eigenen vier Wänden. Info: www.wintergarten-fachverband.de
EXPERTENTIPP von Steffen Schanz, Schanz Rollladensysteme GmbH
Einen kühlen Kopf behalten!
8
Scheibenformate gibt es passende Beschattungsanlagen. Der Clou
dabei ist, dass der Behang von
unten nach oben gezogen wird
anstatt von oben nach unten. Hier
sind sowohl Markisen als auch
Rollos am Markt erhältlich. Spezielle Wintergartenmarkisen mit
Gegenzug können auch flachere
Dachneigungen abdecken bzw.
verschatten Wand und Dach in
einem.Die normale Gelenkarmmarkise ist für die Beschattung
von Glasdächern jedoch nicht
geeignet. Im senkrechten Bereich
des Wintergartens sind außen
angebrachte Raffstores am wirkungsvollsten.
tigt. Franz Wurm ergänzt: „Komfortabel ist hierbei die Ausstattung mit elektrischer Steuerung
inklusive Sensoren wie Wind-,
Sonnen- und Regenwächter.“ Im
direkten Effektivitätsvergleich
gewinnt der Außensonnenschutz,
da er die Sonneneinstrahlung je
nach Materialart zwischen 60
bis 90 Prozent reflektiert und
die Sonne vor dem Eindringen in
den Wintergarten nahezu stoppt.
Außenanlagen sind allerdings im
Vergleich zu innen installierten
Anlagen teuer. „Die Montage der
Schienen und Gestänge ist aufwändiger und damit kostenintensiver“, erläutert Wurm.
Mit außen liegenden Systemen lassen sich sowohl Glasflächen im Dachbereich als auch an
der Fassade schützen. Sogar für
asymmetrische oder dreieckige
Wertsteigerung des Wintergartens
durch Rollladensysteme
Jalousien, Rollos, Rollläden, Markisen: Für
die Außenbeschattung stehen vielfältige
Möglichkeiten zur Verfügung. Eine besonders harmonische Lösung, die sich der
Gesamtarchitektur anpasst, bieten unsere Wiga-Star- Rollladensysteme aus dem
hochwertigen Material Aluminium. Sie eignen sich für jede Dachneigung und Dachform und können auch nachträglich ohne
viel Aufwand installiert werden. Die Rollladenkästen werden
farblich auf die Fassade des Hauses abgestimmt und stellen
damit einen gelungenen Abschluss der Beschattung dar. Vor
allem aber: Den im Windkanal getesteten Alu-Rollläden können
Regen, Hagel und Sturm nichts anhaben. Außerdem verhindern
sie, dass aus dem Wintergarten ein ungemütlicher „Backofen“
wird, da sie bis zu 92 Prozent der Sonnenstrahlen reflektieren,
bevor diese überhaupt aufs Glas treffen. Dafür halten die temperaturgesprüften Systeme im Winter die Wärme im Wintergarten, da sie isolierend wirken. Dank der stranggepressten
Lamellenprofile sind diese Rollläden sehr stabil, langlebig und
widerstandsfähig gegen alle Witterungseinflüsse. Auf Wunsch
ermöglicht eine siebartige Struktur der Lamellen (Select-Profil)
eine individuelle Beschattung Ihres Wintergartens. Das garantiert nicht nur jederzeit ein angenehmes, ausgeglichenes Klima,
in dem die Pflanzen gut gedeihen, sondern bietet auch Raum
für schöne Lichtspiele. Je nach Wunsch ist die Oberfläche der
Rollläden eloxiert oder farbbeschichtet. Zur Auswahl stehen
zahlreiche Farben und Farbvarianten.
Mehr zum Thema Rollladensysteme finden Sie unter
www.schanz.de
Hitze und grelles Licht werden ausgeschlossen – dabei aber so viel Tageslicht in die Räume gelassen, dass kein künstliches Licht erforderlich ist.
Die robuste, lichtdurchlässige Struktur dieser Lichtschienen schafft ein
dezent reguliertes, schönes Streulicht und bietet sich insbesondere für
den Wintergarten an.
Klima und Schutz
nach Maß
Die Schrägrollladen
für aussergewöhnliche
Fensterformen und
Wintergärten
Schanz Rollladensysteme GmbH
Telefon kostenlos 0800/ 9291-100
www.schanz.de - hm@schanz.de
Februar 2013
Haus & Markt
9
Fotos: epr/Logoclic
Renovieren
Genau das Richtige für begeisterte Zeitungsleser: Das Dekor Newspaper stillt Wissensdurst auf Schritt und Tritt.
Dieser Designboden lässt sich ganz individuell bedrucken, vom Lieblingsfoto bis zum Firmenlogo. Grenzen setzt dabei lediglich die eigene Vorstellungskraft.
Bodenbeläge
Die Wahl für alle Kreativen: Laminat
Längst hat Laminat das Image des glatten, künstlichen Bodenbelags hinter sich gelassen und
kann sich durchaus hinsichtlich Qualität und Optik mit seinen Konkurrenten messen. Und Laminat bietet außerdem noch einen besonderen Pfiff.

Ein neuer Boden
wertet jeden Raum auf. Als
Belag hat sich in den letzten
Jahren zunehmend Laminat
durchgesetzt: Hier gibt es
inzwischen nicht nur eine
wirklich große Auswahl unter
den Dekoren, die Paneele sind
auch hinsichtlich Belastbarkeit,
Hygiene und Preis-LeistungsVerhältnis eine gute Wahl. Doch
10
Haus & Markt
woran erkennt man einen guten
Laminatboden? Worauf muss
man beim Kauf achten, wenn
man in puncto Qualität und
Verarbeitung höchste Ansprüche
stellt? Und was ist bei der
Verlegung zu beachten?
Ein wesentlicher Punkt bei
der Auswahl des Bodenbelags ist
natürlich die zeitgemäße Optik.
Moderne Laminat-Sortimente
Februar 2013
greifen immer wieder angesagte
Wohntrends auf und bieten ganz
aktuell wunderschöne neue
Dekore.
Doch in erster Linie zeichnet
sich guter Laminatboden
dadurch aus, dass er
ausschließlich aus natürlichen
Materialien hergestellt wird.
Er enthält keine Schadstoffe
und ist zudem lichtbeständig,
fleckenunempfindlich und
abriebfest – Eigenschaften, die
man nicht unbedingt auf den
ersten Blick erkennt.
Hier kann die Euronorm EN
13329 Hilfestellung leisten.
Sie gibt Auskunft über die
Beanspruchungsklasse,
das Trägermaterial, die
Das klassische Echtholzdesign dieser Laminatserie ist in Optik und
Haptik nicht von echtem Holzparkett zu unterscheiden.
Verlegefreundlichkeit und die
Zusicherung von Produktion und
Kontrolle nach den neuesten
Richtlinien.
Vor dem Kauf sollte man
sich zudem über die künftige
Beanspruchung der Paneele
im Klaren sein. Es macht
einen Unterschied, ob Laminat
im Eingangsbereich, im
Kinderzimmer oder Schlafzimmer
verlegt werden soll. Vor der
Mathematics begeistert nicht nur Rechenprofis. Durch die mathematischen Formeln in heller Schrift auf dunklem Grund wirkt dieses
Dekor sehr lebendig.
Verarbeitung auf dem absolut
ebenen, trockenen, sauberen und
tragfähigen Untergrund empfiehlt
es sich, die Paneele nach dem
gewünschten Maserungsverlauf
und gegebenenfalls nach
Farbnuancen zu sortieren.
Einfach zu verlegen ist Laminat z.
B. mit dem „1clic2go“-System aus
dem Logoclic-Sortiment.
(ju) 
• Laminat • Parkett • Paneele • Türen
• Aktion: Parador-Laminate ab 9,95 €/m²
• Gartenhölzer • Terrassendielen ab 1,95 €/m
www.holz-fey.de
Februar 2013
Haus & Markt
11
Fotos: BauMesse NRW
Sonderthema
legenheit, die breite Palette der
Angebote, rund um die Sicherung
der eigenen – späteren – Lebens­
qualität und der gesunden aktiven Lebensgestaltung, kennenzulernen.“ so Adnan Yesilbas,
Geschäftsführer der BauMesse
NRW.
Der Themenkatalog der
„alternative in nrw“ ist
BauMesse NRW
breitgefächert. Zahlreiche
Organisationen und Pflegedienste
beraten bei Fragen, die für ältere
Menschen und ihre Angehörigen
wichtig sind. Pflege-/
Krankenkassen informieren
über mögliche Zuschüsse und
Hilfsmittel. Fachvorträge und
Praxisworkshops runden das
Messegeschehen ab.
Info: Fakten sowie die ständig aktualisierte Ausstellerliste können
direkt unter
www.BauMesseNRW.de oder
beim Veranstalter eco-System
GmbH International, Magnolienweg 13, 48485 Neuenkirchen,
Tel.: 05973 96 441,
E-Mail:
info@BauMesseNRW.de eingeholt werden.
Die größte Verbraucherschau
ihrer Art
ab. Vom Keller bis zum Dach, von
der Garage bis zur Haustür, von
der Solaranlage bis zum Kamin­
ofen.
Über 300 Unternehmen (Hersteller, Handels- und Dienstleistungsunternehmen und das
Bauhandwerk) präsentieren auf
der BauMesse NRW, in den Messe Westfalenhallen Dortmund die
neuesten Entwicklungen sowie
innovative Trends „rund ums
Haus“ und das Energie sparen.
Ob Neubau, Umbau oder Modernisierungsmaßnahmen: Die
BauMesse NRW deckt alle Gewerke und Produkte im und am Haus
12
Haus & Markt
Kaum ein Verbraucher, der sich
nicht über die steigenden Energiekosten ärgert. Doch was kann
der einzelne Verbraucher tun?
Welche Energie-Spar-Maßnahmen
sind für individuelle Wohnsituationen am effizientesten? Gibt
es interessante Förderungen für
diese oder jene (Haus-)Technik
und / oder (Um-) Baumaßnahme?
Energiewende hin - Energiewende her: Antworten und Lösungsvorschläge sind gefragter denn je!
Neben Bauen, Wohnen und
Modernisieren sind daher das
Energiesparen sowie die energetische Gebäudesanierung die
Topthemen der BauMesse NRW,
die vom 22. - 24. März 2013 bereits in die 11. Runde geht.
Februar 2013
Die Messe Westfalenhallen
Dortmund wird dann auf den Kopf
gestellt. Hersteller, Fachhandel
und Fachhandwerk sowie Institutionen aus ganz NRW treffen
auf tausende und abertausende
Interessierte aus nah und fern.
Die neuesten Entwicklungen und
Produkte zum anfassen. Geballter
Informationsaustausch überall.
Menschentrauben an den Ständen, geschäftiges Treiben und
Terminvereinbarungen: drei Tage
lang. Inzwischen ist die BauMesse NRW die größte Verbraucherschau ihrer Art für über 8 Mio.
Menschen in ihrem Einzugsgebiet.
Auf der 11. BauMesse NRW
wird erstmals die „alternative in
nrw“ vorgestellt. Das selbstbe-
stimmte Wohnen sowie Wohnen
und Leben im Alter – am besten Zuhause / in NRW sind die
Kernthemen dieser neu konzipierten Sonderschau. Es gibt für fast
jede Lebensphase eine bessere
und altersgerechtere Alternative. Daher auch der Name des
neuen Konzepts: „alternative in
nrw“ - die Alternative gegen das
Altenheim, die Alternative für
Barrierefreiheit, die Alternative
für gesichertes Leben.
„Solange man jung, gesund
oder eben einfach nicht betroffen
ist, setzt man sich nicht gerne mit
diesen Fragen auseinander. Doch
Fakt ist, dass die heute 30-50
jährigen die Senioren von Morgen und Übermorgen darstellen
werden. Die „alternative in nrw“
ist damit nicht nur für Ältere, die
selbstbestimmt leben wollen,
interessant. Auch für die jüngere
Generation eine sehr gute Ge-
Februar 2013
Haus & Markt
13
Renovieren
Anzeige
PSD Bank Rhein-Ruhr mit neuem Online
Tool zur Immobilien-Bewertung
service
Entscheidungshilfe
Die PSD Bank Rhein-Ruhr hat ihre Kompetenz
in der Baufinanzierung ausgebaut. Mithilfe
eines neuen Online-Tools auf der Website der
Bank können Immobilien-Interessierte eine
Schnellbewertung ihrer eigenen oder einer
ins Auge gefassten Immobilie durchführen.
Wenn der Entschluss gefasst wurde, dass die eine oder andere Veränderung und zeitgemäße
Modernisierung geplant werden soll, sind Informationen und Anschauungsmaterial von entscheidender Bedeutung. Die Redaktion von Haus & Markt hat zu den Themen Bad und Wintergärten einige Tipps mit entsprechenden Ausstellungen für Sie zusammengestellt.
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Preis für diese Bewertung beträgt 29,95 Euro
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Bitte erfragen Sie telefonisch vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten. Die Redaktion
wünscht viel Freude und Spaß bei der Informationsrecherche.
Mit dem Tool erweitert die PSD Bank RheinRuhr ihr Online-Angebot für Bauinteressierte und stellt neben den bei Kunden beliebten
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14
Haus & Markt
Februar 2013
PSD Bank-Kompetenz anerkannt
Die unabhängige Finanzberatung Max Herbst
(FMH) hat im Januar erstmalig den FMH-Sonderpreis „Bewegung im Markt“ vergeben. Der
Preis ging für Aktivitäten in der Baufinanzierung an die 15 deutschen PSD Banken. Die
ausgezeichnete Beratung der Bank, die Alternativen aufzeigt, ist laut FMH-Chef Herbst
beispielhaft: „Klare Zinsaussagen, angemessene Angebote und kundenbezogene Betreuung sind für die FMH-Finanzberatung Gründe
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Betongold weiterhin stark gefragt
Die eigenen vier Wände halten Spitzenstellung bei Altersvorsorge
Der Trend zum eigenen Heim ist ungebrochen.
Nach wie vor belegen die Eigentumswohnung
oder das eigene Haus einen Spitzenplatz,
wenn es um die Altersvorsorge und Sicherheit
geht. Auch in der Metropole Dortmund gilt:
Betongold bleibt attraktiv.
Gerade in diesen Zeiten fragen sich Menschen, wie sie am besten ihr Geld anlegen
sollen. Gut, wer jetzt über einen Grundstock
für einen Immobilienkauf verfügt. Denn die
Zinsen sind derzeit immer noch auf nahezu
historischem Tiefststand.
Die PSD Bank Rhein-Ruhr, im letzten Jahr
von €uro zur „besten Regionalbank Deutschlands“ gewählt, hat höchste Kompetenz in der
Beratung und beste Finanzierungsangebote,
die auf die individuelle Situation des Kunden
eingehen.
Schneller tilgen
Bei den niedrigen Bauzinsen ist die Verlockung groß, nur die häufig gewählte Variante
mit einem Prozent Tilgung zu wählen. Doch
davor warnt Rolf Fühles, Bereichsleiter bei
der PSD Bank-Rhein-Ruhr: „Man sollte die
Tilgung auf jeden Fall versuchen so einzurichten, dass man spätestens mit Erreichen des
Rentenalters über die Immobilie voll verfügen
kann. Dies entspricht im Schnitt einem Tilgungssatz von ca. zwei bis drei Prozent.“
Förderungen wie vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers und Prämien vom
Staat lassen das Startkapital wachsen. BHW,
langjähriger Partner der PSD Bank RheinRuhr, bietet Neukunden bis 25 Jahren zusätzlich eine Jugendprämie zwischen 100 und
300 Euro, abhängig von der Bausparsumme.
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Geld sparen und Klima schützen
Editorial
Auch kleine Schritte führen zum Ziel.
Auf unser Handeln kommt es an.
Wir haben für Sie Anregungen und
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die einfach im Alltag umsetzbar sind
und dennoch zum Ziel führen.
In diesem Sinne: Stromsparen Sie mit!
Gemeinsam mit 367 Dortmunder Haushalten haben wir mit dem Projekt „Dortmund-tut-was – Stromsparen Sie mit”
gezeigt, mit welchen Maßnahmen der
Stromverbrauch sofort gesenkt werden
kann – und dies ganz ohne Investitionen.
Allein der bewusste Umgang mit dem
Thema Stromverbrauch führte zu verblüffenden Einsparerfolgen.
Über einen Zeitraum von sechs Monaten
haben Dortmunder Familien ihr Verhalten im Umgang mit dem Stromverbrauch
beobachtet und dokumentiert. Unser
Ziel war es, zu beweisen, dass Energiesparen ohne Einsatz von zusätzlicher
Spartechnik und ohne Komfortverlust
möglich ist.
Wer hat mitgemacht?
215 Frauen und 152 Männer in den
Altersgruppen 18 bis 80 Jahren haben
sich an diesem Versuch beteiligt. Der EinPersonen-Haushalt war ebenso vertreten
wie die fünfköpfige Familie. Bei den teilnehmenden Haushalten handelte es sich
keineswegs um eine besondere Ökogruppe, sondern um Bürgerinnen und
Bürger mit durchschnittlichem Umweltbewusstsein. Die Haushalte repräsentierten sozusagen den Querschnitt der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger. Die
Motivationen, an diesem Projekt teilzunehmen, waren sowohl Interesse am Umweltschutz als auch der Wunsch, über das
Stromsparen die Wohnkosten zu senken.
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Maßnahmen
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WieWie
wirksam
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Stromspartipps?
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Maßnahmen
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Ziel war es, zu beweisen, dass Energie- Motivationen, an diesem Projekt teilzusparen ohne Einsatz von zusätzlicher nehmen, waren sowohl Interesse am UmSpartechnik und ohne Komfortverlust weltschutz als auch der Wunsch, über das
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Heizung
Moderne Technologie: Heizen mit Pellets
In Zeiten ständig steigender Öl- und Gaspreise liegen regenerative Energien voll im Trend:
Jeder dritte deutsche Neubau aus dem Jahr 2011 wird mit erneuerbaren Energien beheizt, meldet das Statistische Bundesamt. Haus & Markt hat mit Martin Bentele, dem Geschäftsführer
des deutschen Pelletinstituts (DEPI) über das Heizen mit Pellets gesprochen.

Mit Pellets erlebt der
regenerative Energieträger Holz
eine echte Renaissance. Denn die
klimafreundlichen Holzpresslinge,
die überwiegend aus Sägerestholz produziert werden, sorgen
nicht nur für niedrige Heizkosten,
sondern bieten auch den gleichen
Betriebs- und Anlieferkomfort wie
fossile Brennstoffe. Wurde das
Heizen mit Holz früher vorrangig
in ländlichen Regionen bevorzugt,
ist heute dank modernster Tanklogistik die Umrüstung auf eine
komfortable Holzheizung auch
für Stadtbewohner kein Problem
mehr.
Diplom-Forstwirt Martin Bentele,
Geschäftsführer des
Deutschen Pelletinstitut (DEPI)
22
Haus & Markt
Herr Bentele, Pellets sind als regenerativer Energieträger zunehmend ein interessantes Thema
für Bauherren wie auch für Sanierer. Wem würden Sie speziell
Februar 2013
einen Umstieg auf diese moderne Technologie empfehlen?
Martin Bentele: Prinzipiell
allen, die ihr Zuhause mit einem
heimischen, CO2-neutralen Rohstoff auf klimaschonende Weise
beheizen und dabei auch noch
Geld sparen wollen. Pelletheizungen sind ideal für ein stimmiges
Energiekonzept, auf das heute
kein Bauherr mehr verzichten
sollte. Für den Neubau fordert
zum Beispiel das ErneuerbareEnergien-Wärmegesetz (EEWärmeG) bereits verpflichtend einen
erneuerbaren Anteil der Wärmeversorgung ein. Mit einer modernen Pelletheizung wird dieser
vom Gesetzgeber geforderte Betrag zu 100 Prozent abgedeckt.
Gibt es besondere Anforderungen an ein Sanierungsobjekt,
damit sich der Einbau einer Pelletheizung lohnt?
M.B.: Überhaupt nicht, denn
eine Pelletheizung inklusive
Brennstofflager benötigt nicht
mehr Platz zur Aufstellung als die
alte Ölheizung. Im Sanierungsfall
ist ein großer Vorteil der Pelletheizung zudem, dass sie genauso
hohe Vorlauftemperaturen liefert
wie eine fossile Heizanlage. Von
daher muss beim Einbau einer
Pelletheizung im Gegensatz zur
Umrüstung auf eine Wärmepumpe nicht gleich zwingend auf Niedertemperatur-Heizkörper oder
eine Fußbodenheizung umgestellt
werden. Das ist ein ganz entscheidender Faktor, denn beim Heizungsaustausch ist nicht immer
das Budget vorhanden, um das
komplette Wärmeverteilersystem
im Haus mit auszutauschen.
Nun werden allerdings Pelletheizungen immer beliebter, im
letzten Jahr existierten im Bundesgebiet bereits 155.000 gegenüber nur 13.000 im Jahr 2002.
Ist das nicht unter Umständen
gefährlich für den Wald und wo
liegen hier die Nutzungsgrenzen?
M.B.: Es gibt grundsätzlich
noch ein riesiges Steigerungs-
potenzial für Pelletheizungen.
In Deutschland werden Pellets
fast ausschließlich aus Koppelprodukten aus dem Sägewerk
hergestellt, also den Sägespänen, die beim Einschnitt von Holz
sowieso anfallen. Das ist nicht
nur ökologisch sinnvoll, sondern
auch wirtschaftlich: Denn Sägespäne waren vor 20 Jahren noch
Abfall, der quasi entsorgt werden
musste. Heute wird daraus ein
effizienter Energieträger hergestellt. Doch nicht nur deshalb besteht für den deutschen Wald aus
dieser Richtung keine Gefahr: In
Deutschland wurde die nachhaltige Forstwirtschaft vor 300 Jahren bereits definiert und ist seit
langem gesetzlich vorgeschrieben. Fachleute aus der ganzen
Welt kommen zu uns, um sich
das Wirtschaftsprinzip erklären
zu lassen. Nachhaltige Forstwirtschaft ist also ein Erfolgsmodell
„Made in Germany“.
Ein Kritikpunkt an der Pelletheizung, der immer wieder
aufkommt, besteht in einer
möglicherweise erhöhten Feinstaubbelastung. Durch welche
Maßnahmen wirken die Hersteller solchen Emissionen entgegen
und gibt es Punkte, welche der
Verbraucher in diesem Zusammenhang beachten sollte?
M.B.: Zunächst einmal haben
Pelletfeuerungen ein hervorragendes Emissionsverhalten.
Denn das Holz in Pelletform ist
homogen, trocken und zertifiziert.
Darüber hinaus wird die Verbrennung automatisch gesteuert, was
Anwendungsfehlern durch den
Bewohner vorbeugt. Feinstaub
wird nämlich neben feuchtem
Brennholz vor allem durch eine
falsche Bedienung der Feuerung
erzeugt. Deshalb halten moderne
Pelletheizungen nicht nur die aktuelle Stufe der Verordnung über
kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) ein, sondern in
der Regel auch schon die wesentlich strengere, ab 2015 geltende
zweite Stufe.
Worauf sollte man bei der Anschaffung einer Pelletheizung
grundsätzlich achten?
M.B.: Am besten lässt man sich
von einem qualifizierten Heizungsbauer beraten, der das
Siegel „Fachbetrieb Pellets und
Biomasse“ tragen darf. Diese
Fachbetriebe haben sich im Zuge
einer Schulung ganz gezielt Spezialkenntnisse zu Planung, Einbau
und Wartung von Pellet- und
Holzpellets bieten denselben Anlieferkomfort wie man ihn von Heizöl
gewohnt ist.
Biomasseheizungen angeeignet. Überdies müssen sie alle drei
Jahre an einem Auffrischungsseminar teilnehmen um das Siegel
weiter führen zu dürfen. Das
garantiert Fachkenntnisse auf
stets dem neuesten Stand. Diese
geprüften Installationsbetriebe
findet man einfach unter www.
pelletfachbetrieb.de sortiert nach
Postleitzahlen. Beim Pelletkauf
sollte man auf das ENplus-Siegel
achten. Es bedeutet neben qualitativ hervorragenden Pellets auch
Brennstoffhändler, die hohen
Anforderungen entsprechen müssen. Unter www.enplus-pellets.
de/handel-zertifizierte-haendler.
php findet jeder Hausbesitzer den
zertifizierten Händler in seiner
Region.
(ju) 
EXPERTENTIPP von Andreas Zahrhuber, Marketingleiter
bei der Fröling Heizkessel- und Behälterbau GmbH, Grieskirchen (A)
Heizen mit Pellets: Komfortabel, unabhängig und um die Hälfte günstiger
Pelletsheizkessel liegen voll im Trend und
das aus vielen guten Gründen. Heizen mit
Holz ist eine kostengünstige Alternative zu
fossilen Energieträgern, die Ersparnis bei
den Brennstoffkosten beträgt über 50%.
Die Unabhängigkeit von Spekulationen oder
Umweltkatastrophen erhöht die Preisstabilität und gibt Sicherheit. Zudem sind Pelletsheizungen komfortabel in der Bedienung, ähnlich einer Öl- oder Gasheizung. Die Pellets gelangen
vollautomatisch mit einem Fördersystem (z.B. einem Universalsaugsystem) vom Lagerraum in den Heizkessel und werden
dort verfeuert. Ein drehzahlgeregeltes Saugzuggebläse sorgt
in Kombination mit der Lambdasonde für die exakte Luftmenge und optimale Verbrennungsbedingungen. Mittlerweile sind
am Markt auch sogenannte Kombinationskessel erhältlich, mit
denen Scheitholz und Pellets verfeuert werden können. Ist der
Pelletkessel mit einem sogenannten Brennwertmodul ausgestattet, wird zudem die Energie aus der Abgasluft benutzt und
ein Kesselwirkungsgrad von über 100% erreicht. Beim P4 Pellet
(Ausgezeichnet als „Bestes Produkt des Jahres 2012“ beim Plus
X Award) von Fröling ist z.B. das Brennwertmodul jederzeit
nachrüstbar und die Wirkungsgrade erreichen über 104 %. Eine
intelligente Regelung sorgt für die kinderleichte Bedienung.
Das Regelungsmanagement übernimmt sämtliche Kontrollfunktionen bis hin zur Fernüberwachung mittels PC oder Handy. Moderne Regelungen steuern mehrere Heizkreise, Warmwasserbereiter, Pufferspeicher, Differenzregler, einen Beistellkessel
(z.B. Öl oder Gas), eine Solaranlage oder auch eine Zirkulationspumpe – kurzum das komplette Heizungssystem.
UNSERE
WÄRME
HAT MEHR
POWER.
8 - 100 kW
Fotos: DEPI
Energie
Heide Ecker-Rosendahl, ehemalige Weltrekordhalterin im Weitsprung, hat auch in Sachen fossiler Energie
erfolgreich den Absprung geschafft. Sie heizt mit dem umweltfreundlichen Brennstoff Pellets. Die neue
Heizanlage sowie das sieben Tonnen fassende Pelletsilo konnten im Keller problemlos anstelle der alten
Ölheizanlage installiert werden.
Der Pelletpreis ist über die
letzten Jahre hinweg auf einem
sehr stabilen Niveau geblieben.
Worin liegen die Gründe für diese
verlässliche Preisstruktur?
M.B.: Deutschland hat in Mitteleuropa die höchsten Holzvorräte
und auch die meisten Sägewerke.
Dort fallen die Ausgangsstoffe für
Pellets – Sägespäne und Hackschnitzel – in riesigen Mengen an,
und das ist der Grund dafür, dass
wir europaweit die meisten Pellets
produzieren. Pelletproduzenten
und Händler sind regionale, mittelständisch geprägte Unternehmen.
Sie sind Voraussetzung für einen
funktionierenden Markt. Deshalb
bleibt der Pelletpreis berechenbar
und stabil. In der Praxis bedeutet
das aktuell Preise, die das gesamte Jahr 2012 schon rund 45 Prozent
günstiger als Heizöl sind.
DER NEUE PELLETSKESSEL
P4.
Die Technologie der Zukunft.
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Februar 2013
Haus & Markt
23
Fotos: IWO
Energie
Heizung
Mit Öl, Solar und Holz
Energie sparen
„Die außergewöhnliche Architektur des Hauses erhalten und das enorme Einsparpotenzial
nutzen.“ Unter diesem Motto kaufte und modernisierte Familie Dimar ihr Einfamilienhaus. Mit
Erfolg: Das 37 Jahre alte Gebäude benötigt nach der Komplettsanierung nur noch rund 1600
Liter Heizöl pro Jahr – und das bei einer Wohnfläche von 180 Quadratmetern.

„Als wir uns für das
Haus entschieden haben, stand
bereits fest, dass eine energetische Sanierung nötig ist“, sagte
Dr. Waldemar Dimar. „Ursprünglich wollten wir nur die Heizung
erneuern. Nach Gesprächen mit
Energieberater und Architekt haben wir uns dann aber doch für
das Komplettpaket entschieden“,
so Dimar weiter. Innerhalb von
nur sechs Monaten waren alle
Maßnahmen von der Heizungserneuerung bis zur Gebäudedämmung abgeschlossen. „Dadurch
ist unser Energiebedarf um mehr
als drei Viertel gesunken“, freut
sich der Bauherr.
Highlight ist die neue HybridHeizung: Die Kombination aus
Öl-Brennwertheizung, Solarthermieanlage und einem ins Heiz-
24
Haus & Markt
system eingebundenen Kamin
verteilt die Wärmeversorgung auf
mehrere Säulen. In der warmen
Jahreszeit übernimmt die Sonne
die Warmwasserbereitung, in den
Übergangsmonaten unterstützt
sie zusätzlich die Raumheizung.
Der Holzkaminofen gibt etwa ein
Drittel der Wärme direkt an den
Wohnraum ab, der Rest wird über
einen Wärmetauscher in das Heizsystem eingespeist. Erst wenn
Solaranlage und Kaminofen den
Wärmebedarf nicht mehr decken
können, schaltet sich automatisch
das Öl-Brennwertgerät hinzu. In
einen zentralen, 990 Liter fassenden Pufferspeicher wird die Wärme aus allen Quellen bevorratet
und verteilt.
Neben der Heiztechnik wurde
auch die Gebäudehülle verbes-
Februar 2013
sert: Eine 16 cm starke Außenwanddämmung, eine 28 cm dicke
Dämmschicht im Dach sowie eine
12 cm hohe Dämmung der Kellerdecke sorgen dafür, dass nur
wenig Wärme nach außen entweicht. Auch die neuen Fenster
mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung sowie eine neue Haustür
halten die Wärme im Haus.
Für die gesamte Investition von knapp 200.000 Euro hat
die Familie Dimar neben staatlichen Fördermitteln auch einen
Zuschuss der „Aktion Energie-Gewinner“ des Instituts für Wärme
und Oeltechnik (IWO) einplanen
können. Das Hamburger Institut
fördert im Rahmen des gleichnamigen Modernisierungswettbewerbs vorbildliche energetische
Haussanierungen mit Zuschüssen.
Für viele Hausbesitzer wird die
Frage nach Sanierungsmaßnahmen zunehmend relevant. „Mit
der Aktion Energie-Gewinner
wollen wir das große Energieeinsparpotenzial in älteren ölbeheizten Wohnhäusern aufzeigen und
Hausbesitzer motivieren, dem
Beispiel von Familie Dimar zu
folgen“, sagt IWO-Projektleiter
Christian Halper. Vielen Ölheizern
sei überdies nicht bewusst, dass
mit effizienter Öl-Brennwerttechnik auch ein Altbau zu einem
Niedrigenergiehaus werden kann,
so Halper.
(ju/IWO) 
Info: Interessierte Hausbesitzer
können sich bis Ende 2014 mit
ihrem Sanierungsvorhaben als
„Energie-Gewinner“ bewerben.
Mehr unter www.oelheizung.info/
energiegewinner

Erfahrungsgemäß ist
auch diesen Winter wieder mit
einem Anstieg der Energiepreise zu rechnen. Bereits jetzt liegt
der Heizölpreis deutlich über dem
Vorjahrsniveau. Das belastet vor
allem Bewohner älterer, unsanierter Häuser, da sie überdurchschnittlich viel Energie für
Heizung und Warmwasser benötigen. So haben sich die jährlichen
Heizkosten für eine vierköpfige Familie in einem unsanierten
Einfamilienhaus in den letzten
10 Jahren von 1365 Euro auf 2730
Euro verdoppelt.* Wer nicht Jahr
für Jahr draufzahlen will, sollte
über eine umfassende energetische Sanierung zum Effizienzhaus nachdenken. Damit lässt sich
der Energieverbrauch um bis zu
80 Prozent senken. Die Deutsche
Energie-Agentur GmbH (dena) hat
nachgerechnet, was die Sanierung bringt.
Schlecht isolierte Fenster,
mangelnde Dämmung, veraltete
Heizung – viele Einfamilienhäuser
in Deutschland hinken dem aktuellen Standard hinterher. Ein Energieverbrauch von 230 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr
und mehr ist keine Seltenheit. Mit
einer umfassenden energetischen
Sanierung zum Effizienzhaus 55
kann der Energieverbrauch auf
rund 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter bzw. 565 Euro pro Jahr
gesenkt werden.
Um bei einem unsanierten Einfamilienhaus den Energiestandard
Effizienzhaus 55 zu erreichen,
können zum Beispiel folgende
energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden: Eine
umfangreiche Dämmung der Außenwände, des Daches bzw. der
obersten Geschossdecke und der
Kellerdecke, Einbau hochwertiger
Fenster mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, Austausch der
alten Heizungsanlage gegen einen effizienten Brennwertkessel
mit Solarthermie, der die Warmwasserbereitung unterstützt und
Einbau einer Lüftungsanlage mit
Wärmerückgewinnung. Diese Sanierungsmaßnahmen würden mit
rund 64.000 Euro zu Buche schlagen, wobei die energiebedingten
Mehrkosten – also die Kosten,
die für die energiesparenden
Maßnahmen anfallen, die über
eine Standardsanierung hinausgehen – rund 30.000 Euro davon
ausmachen. Auf den ersten Blick
viel Geld. Doch wie sieht die Alternative aus, wie entwickeln sich
die Heizkosten über die nächsten
zehn, 15 oder 20 Jahre?
Selbst wenn man von einer
geringen Energiepreissteigerung
Wer nicht saniert, verheizt sein Geld. Eine umfassende
energieeffiziente Sanierung nach dem neuesten Stand
kann die Heizkosten nachhaltig senken.
Heizung
Wer nicht energetisch
saniert, verheizt sein Geld
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH dena empfiehlt eine EffizienzhausSanierung mit Energieberater und Gütesiegel.
von drei Prozent ausgeht, würden sich die Heizkosten für ein
unsaniertes Einfamilienhaus in
zehn Jahren auf rund 31.300 Euro
summieren. Für das Effizienzhaus
55 fallen im gleichen Zeitraum nur
etwa 6470 Euro an. Damit werden bereits 24.830 Euro Heizkosten gespart – ein gutes Stück der
energiebedingten Sanierungskosten. Nach 15 Jahren würde das
unsanierte Haus rund 50.800 Euro
verheizen – das sanierte Effizienzhaus nur etwa 10.500 Euro.
Weitere fünf Jahre später hat das
unsanierte Haus Heizkosten von
insgesamt mehr als 73.360 Euro
verursacht, das Effizienzhaus nur
etwa 15.170 Euro. Die energiebedingten Investitionskosten sind
dann längst eingespart und das
Effizienzhaus ist weiterhin kostengünstig und komfortabel bewohnbar.
Um sicherzugehen, dass der
gewünschte Einspareffekt eintritt,
empfiehlt die dena zum einen,
gleich von Anfang an einen Ener-
gieberater hinzuzuziehen. Der
Experte plant die Sanierung zum
Effizienzhaus und stimmt alle
Maßnahmen aufeinander ab. Zum
anderen sollten Effizienzhaus-Sanierer nach dem dena-Gütesiegel
Effizienzhaus fragen und eine
abschließende Zertifizierung vereinbaren. So können sie sichergehen, dass der geplante Energiestandard auch erreicht wird, ohne
selbst alle energiesparenden
Sanierungsmaßnahmen überprüfen zu müssen. Die Prüfung
übernimmt dann ein unabhängiger Effizienzhaus-Experte, der
das frisch sanierte Haus vor Ort
unter die Lupe nimmt. Wenn alles
stimmt, wird das Haus mit dem
dena-Gütesiegel Effizienzhaus
zertifiziert. Der Bauherr erhält zur
Bestätigung ein Zertifikat und ein
Hausschild, das er an der Fassade
anbringen kann.
Mit dem Gütesiegel Effizienzhaus bietet die dena ein einfaches Instrument an, das energieeffiziente Gebäude auszeichnet
und die besondere energetische
Qualität sichert und bestätigt. Der
Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI unterstützt das Vorhaben
der dena. (ju) 
*Die Berechnungen der Heizkosten beruhen auf dem aktuellen Energiepreis von 0,08 Euro pro
Kilowattstunde (Stand September 2012) und beziehen sich auf
ein unsaniertes Einfamilienhaus
mit 144 Quadratmetern Wohnfläche, Baujahr 1970, und einen
4-Personen-Haushalt. Es wird ein
Verbrauch von 237 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr angenommen. Nach der Sanierung
zum Effizienzhaus 55 liegt der
Verbrauch bei 49 Kilowattstunden
pro Quadratmeter im Jahr. Für den
Vergleich der Heizkosten mit dem
Jahr 2002 wurde ein Energiepreis
von 0,04 Euro pro Kilowattstunde
angenommen (Stand 2002).
Info: www.zukunft-haus.info/effizienzhaus
Februar 2013
Haus & Markt
25
Neuheiten 2013

Noch dauert es, bis wir wieder die
ersten warmen Sonnenstrahlen genießen
dürfen. Aber warum nicht schon ein bisschen darauf freuen und Pläne machen,
wie der Garten in der Sommersaison 2013
daherkommen soll? Wir haben schon
einmal bei den Herstellern von Gartenzubehör nachgefragt und Tipps bekommen,
die wir Ihnen gerne weitergeben.
Foto: BGL
Foto: epr/Soliday Sonnensegel
Extra
Garten
Soliday:
Schattenseiten
Foto: epr/Rainpro
Sonnensegel werden je nach Anforderung individuell maßgefertigt und können dank einer Kombination aus professionellen Sonnensegelstoffen und modernster Technik auch
große Flächen mühelos beschatten. Soliday Sonnensegel C,
M und CS erreichen dabei eine Fläche von bis zu 85 Quadratmetern.
Foto: GASPO
Info: www.soliday.eu
Rainpro:
Stimmungsmacher
Gezielt platzierte Lichtakzente erzeugen eine romantische
Stimmung. Gartenteich und Beete verzaubern in der Dämmerung. Doch Gartenbeleuchtung ist nicht nur ästhetisch,
sondern auch sicher. Treppen, Wege und Eingänge sind ohne
Stolpern begehbar.
Info: www.rainpro.de
Foto: Kettler
Gaspo:
Sandkasten-Pavillon
Sandkästen sind der Lieblingsplatz von Kindern. Bei diesem
Modell im orientalischen Stil können sich die Kleinen den
ganzen sonnigen Tag aufhalten. Denn durch das Sonnendach
mit UV-Schutz (UV-Standard 801) sind die Kinder vor der
starken Sonneneinstrahlung geschützt.
Info: www.gaspo.at
Rechtsprechung:
Kettler:
Beach-Feeling
Kettler erweitert sein Wohnzimmer im Freien. Mit der neuen
Loungeserie Cupido baut der Gartenmöbelhersteller sein
Wohlfühl-Sortiment aus: Die hochwertige Sessel-, Hockerund Tischkombination lädt zum Verweilen ein und eignet
sich besonders gut auch für kleinere Flächen und Balkone.
Info: www.kettler.net
26
Haus & Markt
Februar 2013
Auch Baumhäuser können
Grenzabstand verletzen
Zunächst befassten sich die Richter mit der Frage, ob es sich
bei einem Baumhaus überhaupt um ein „Gebäude“ handle.
Das sei nicht der Fall, befanden die Juristen. Dem Erbauer
half das nichts, denn das Baumhaus wurde als eine „sonstige Anlage“ deklariert und für die gilt ebenfalls der Grenzabstand. Ergo: Das Baumhaus musste abgerissen werden.
(Landgericht Dortmund, Aktenzeichen 1 S 109/06)
Wer Veränderungen in seinem Garten plant, muss nicht
zwangsläufig gleich alles neu umgestalten. Es lohnt sich aber,
auch kleine Veränderungen mit dem Profi zu besprechen.
Garten
Blick zurück nach vorn –
Jetzt den Garten planen!

Im Laufe eines Gartenjahres gibt es für den Hobbygärtner viele spannende Momente:
Das erste Blütenglück im Frühjahr,
die Beerenernte im Sommer,
das Pflegeprogramm im Herbst
und das dankbare Zurücklehnen
im Winter. Zur kalten Jahreszeit
gehört auch die Planung für die
kommende Gartensaison: Was hat
im Sommer gestört, was wurde
vermisst? Was kann nächstes Mal
anders, was noch besser gemacht
werden? Wie bekommt der Garten ein frischeres Gesicht? Ob es
dabei auf eine leichte Veränderung oder eine ganz neue Planung
des Gartens hinausläuft: Solange es nicht friert, lassen sich die
Ideen gleich in die Tat umsetzen.
Neue Farben warten darauf ausprobiert, neue Sorten gepflanzt zu
werden. Wie stände dem Garten
in der kommenden Saison wohl
ein Beet aus den grünlichen Blüten von Nieswurz (Helleborus argutifolius) und Frauenmantel (Alchemilla mollis)? Vielleicht könnte
der Garten ja auch mehr Duft
verströmen oder aber stärker Farbe bekennen durch Kontraste aus
blauen und gelben Blüten ... Bahn
frei für kreative Entwürfe!
Die Ansprüche an den Garten
verändern sich ständig: Brauchten die Kinder früher genug Rasen
zum Spielen und Toben, wird es
irgendwann einmal Zeit, sich von
der riesigen Rasenfläche samt
Schaukel und Sandkasten zu trennen, denn die Kleinen sind längst
nicht mehr klein und die Enkel
noch weit. Stattdessen können
Staudenrabatten Atmosphäre
schaffen. Dunkelgrüne Hecken
sind für Blütenstauden in ausdrucksstarken Farben eine schöne Kulisse. Stauden mit hellen
Blüten, wie zum Beispiel einige
Sonnenbrautsorten (Helenium)
und viele Taglilien (Hemerocallis)
heben sich davon besonders gut
ab. Auch im Frühling blühende
Zwiebelblumen, zum Beispiel Narzissen und Tulpen mit gelben oder
weißen Blüten, kommen hier gut
zur Geltung. Vor dem Hintergrund
einer Stein- oder Ziegelmauer
sehen großblättrige Pflanzen wie
Schaublatt (Rodgersia aesculifolia) oder Gräser wie Chinaschilf
(Miscanthus sinensis) edel aus.
Schon kleine Veränderungen
machen es möglich, den Garten
vom Frühling bis in den Herbst
und sogar bis in den Winter hinein
zu genießen! Bereits ab Januar
erfreuen Schneerose (Helleborus
niger) und Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) mit ihren Blüten,
ihnen folgen Seidelbast (Daphne) und Duftschneeball (Viburnum farreri und V. bodnantense).
Wer dazu rechtzeitig noch einige
spätblühende Pflanzen setzt,
freut sich nach der sommerlichen „Hauptgartenzeit“ auch
noch im Herbst über leuchtende
Blüten, zum Beispiel von Astern
und Herbstanemonen, über filigrane Blütenstände von Gräsern
und über blühende Heidepflanzen wie Callunen und Eriken.
Das Herbstlaub vieler Gehölze
taucht den Garten in goldene,
rötliche und dunkelgelbe Töne.
Im Winter treten dann vor allem
die Blattstrukturen immergrüner
Schönheiten in den Vordergrund.
Überhaupt lohnt es sich, bei der
Pflanzenwahl nicht nur auf Farben
zu achten, sondern auch auf andere Eigenschaften wie interessante Wuchsformen, auffallende
Früchte oder angenehmen Duft
– diesen kann ein gut durchdachter Garten zu jeder Jahreszeit
verströmen: Im Frühjahr zum Beispiel durch Flieder (Syringa), im
Sommer durch Lavendel (Lavendula angustifolia), im Herbst durch
Thymian (Thymus) mit aromatisch
duftenden Blättern und im Winter
durch Duft-Geißblatt (Lonicera
fragrantissima). Wie verschieden
die Wünsche auch sind: Es lohnt
sich auf jeden Fall, das Gartenjahr
Revue passieren zu lassen. Dann
finden alte Schätze neue Partner,
gediegene Farben mutige Kontraste und Lücken im Beet neue
Bewohner.
PdM/MT
Februar 2013
Haus & Markt
27
Foto Verband Privater Bauherren
Extra
Hauskauf
Zwangsversteigerung
Nicht die „Katze im Sack“ kaufen
Wer einen Gutachter zur
Seite hat, der weiß anschließend, in welchem
Zustand die Immobilie ist.
Zwangsversteigerungen gelten gemeinhin als Schnäppchenbörse.
Das trifft allerdings nur bedingt zu.
.
Auch bei der Zwangsversteigerung orientiert sich das
Einstiegsgebot in der Regel am
Verkehrswert des betreffenden
Gebäudes. Und der richtet sich
nach den Preisen vergleichbarer
Objekte in der Nachbarschaft. Die
teure Lage eines Hauses schlägt
sich also auch bei der Zwangsversteigerung im entsprechend höheren Verkehrswert nieder.
Die Sache hat noch eine weitere
Krux, auf die der Verband Privater
Bauherren (VPB) ausdrücklich hinweist: Wer bei einer Zwangsversteigerung eine Immobilie erwirbt,
der kauft die sprichwörtliche „Katze im Sack“. Er hat nämlich von
Rechts wegen keinen Anspruch
darauf, das Objekt vor dem Versteigerungstermin zu besichtigen.
28
Haus & Markt
Bei der Beurteilung des Hauses ist
er auf die äußere Ansicht angewiesen und auf die gerichtlichen
Gutachten, die zwar in der Regel
vorliegen, nach Erfahrung der zuständigen Amtsgerichte oft aber
veraltet sind.
Der einzige Weg, sich ein objektives Bild von der Immobilie zu verschaffen ist die komplette Besichtigung von innen und von außen.
Bei Zwangsversteigerungen geht
dies aber nur, wenn der oder die
Eigentümer dem zustimmen, was
– so die Erfahrung der Rechtspflege – nur selten geschieht. Erlauben
sie die Besichtigung doch, so sollte
man unbedingt einen Bausachverständigen mitnehmen. Beispielsweise sind die Berater des Verbandes Privater Bauherren auf die
Februar 2013
bautechnische Untersuchung von
Einfamilienhäusern spezialisiert.
Sie entdecken verborgene Schäden
und Schwachstellen, weil sie genau
wissen, wo sie suchen müssen.
Was für die Zwangsversteigerung gilt, das trifft auf jede
Altbaubesichtigung zu: Wer einen
Gutachter zur Seite hat, der weiß
anschließend, in welchem Zustand
die Immobilie ist und kann die
notwendigen Sanierungskosten
abschätzen. Was aber, wenn der
Verkäufer dem Fachmann keinen
Zutritt gewährt? Dann hat er vielleicht etwas zu verbergen. Ein seriöser Anbieter muss nichts fürchten, denn Bausachverständige sind
nicht dazu da, Preise zu drücken,
sondern eine Immobilie objektiv zu
beurteilen.
Wer sich für Zwangsversteigerungen interessiert, der erfährt
mehr über Termine und Objekte
beim jeweils zuständigen Amtsgericht. Die Rechtspfleger dort
stellen ihm alle nötigen Informationen zur Verfügung. Bekommt der
Interessent bei der Versteigerung
schließlich den Zuschlag, so wird
zunächst eine Zuschlagsgebühr
fällig, außerdem muss der Käufer unter Umständen gleich zehn
Prozent des Verkehrwerts als Sicherheit hinterlegen. Zusätzliche
Notariatsgebühren fallen nicht an,
das Amtsgericht erledigt alle Formalitäten zur Eigentumsübertragung.
(ju) W
info: www.vpb.de
Wer kauft, der spart!
Mieten oder kaufen? Die meisten Deutschen beantworten diese Frage immer noch zugunsten
eines Mietvertrags. Dabei lohnt die Investition in die eigenen vier Wände! Immobilienpreise
und Bausparzinsen sind auf niedrigem Niveau. Und der Staat hilft beim Hauskauf kräftig mit.

Rund 57 Prozent aller
Deutschen leben zur Miete. Damit
ist Deutschland nach der Schweiz
Spitzenreiter unter den europäischen „Mieterländern“. Woran es
liegt? 42 Prozent der Deutschen
geben an, dass sie bei einer höheren staatlichen Förderung eine
Immobilie erwerben würden. Unter den 30- bis 39-Jährigen sind es
sogar 62 Prozent. Auf Anfrage bestätigt Steffen Zwer von der BHW
Bausparkasse die Bedeutung
staatlicher Förderung für Immobilienkäufer: „Staatliche Zuschüsse
sind wichtig, allerdings sollten sie
nicht allein den Ausschlag bei der
Kaufentscheidung geben“, so der
Experte. Beim Immobilienerwerb
spielen noch andere Faktoren eine wichtige Rolle: „Seit Monaten
liegen die Baugeldzinsen unter
vier Prozent, zusätzlich sinken die
Immobilienpreise – die Rahmenbedingungen könnten nicht besser sein“, erklärt Steffen Zwer.
Dagegen steigen die Mieten in
einigen Regionen Deutschlands
jährlich um bis zu drei Prozent,
ebenso die sogenannte zweite
Miete aus den Nebenkosten für
Strom und Heizung. Zudem sollen
Mieter künftig verstärkt an den
Kosten einer energetischen Sanierung beteiligt werden. Der Deutsche Mieterbund warnt, dass die
Monatsmiete durch Modernisierung um bis zu 300 Euro steigen
könnte. Höchste Zeit, sich vom
Mieterdasein zu verabschieden.
Die eigene Immobilie bietet viele
Vorteile. Neben der Unabhängigkeit und Gestaltungsfreiheit, der
höheren Wohnqualität sowie der
Sicherheit vor Kündigungen spielen vor allem finanzielle Aspekte eine Rolle. Das eigene Heim
gilt als sichere Investition, da der
Immobilienwert nur geringen
Schwankungen unterliegt und die
finanzielle Belastung auf Jahre
voraus planbar ist. Wer in jungen
Jahren eine Immobilie erwirbt, hat
im Alter durch die gesparte Miete
mehrere hundert Euro mehr im
Portemonnaie. Ein Bausparvertrag ist eine einfache Maßnahme,
Wohneigentum zu finanzieren.
Er wird vom Staat großzügig be-
zuschusst. „Viele Mieter, die von
einer eigenen Immobilie träumen,
wissen nichts von den lukrativen Fördermitteln, die der Staat
Bausparern zur Verfügung stellt“,
meint Steffen Zwer.
(ju/BHW) 
Für Verkäufer stets kostenlos!
Februar 2013
Haus & Markt
29
Extra
Sicherheit am Bau
Verkehrssicherungspflicht ernst nehmen!
Wer ein Haus besitzt, muss dafür sorgen, dass niemand durch die Immobilie zu Schaden
kommt. Diese Pflicht wird als Verkehrssicherungspflicht bezeichnet.
Recht
Aktuelle Urteile
rund um
Steuerfragen
Wieder haben wir für Sie Urteile zusammengestellt, die sich mit Themen rund
um die Steuern befassen. Aktuell geht es
um die Abschirmung von gefürchtetem
Elektrosmog, vermüllte Häuser und die
Absetzbarkeit von Heimkosten.

Vor allem in der kalten Jahreszeit erinnern viele
Gemeinden ihre Bürger an die
Streu- und Räumpflichten auf
den Gehwegen. Sie gehören zu
den klassischen Verkehrssicherungspflichten. Die Verkehrssicherungspflichten gehen aber erheblich über das Schneeschieben
hinaus. Nicht nur das Haus, auch
das Grundstück und alles darauf,
ja selbst die darunterliegenden
Gasleitungen sind potenzielle Gefahrenquellen und müssen
entsprechend gesichert werden.
Der Eigentümer muss dabei mit
allem rechnen: So haftet er beispielsweise, wenn sich unbefugt
auf seinem Grundstück spielende Kinder dort verletzten, etwa
an einem scharfkantigen Blech.
Er haftet auch, wenn jemand auf
seinem Grundstück abstürzt, weil
das Geländer, an das er sich lehnte, nachgab.
Solche Schäden sind tückisch,
denn wenn sich tatsächlich Teile
eines Gebäudes ablösen und so
jemand zu Schaden kommt, dann
unterstellt der Gesetzgeber sogar,
der Besitzer habe den Schaden
verschuldet. Der Immobilienbesitzer muss dann beweisen, dass er
alle notwendigen und zumutbaren Maßnahmen getroffen hat,
um den Schaden zu verhindern.
Kann er das nicht, haftet er voll.
Schützen kann sich der Immobilienbesitzer nur durch Ver-
infokasten

Die Kosten für einen
krankheitsbedingten Aufenthalt in einem Seniorenheim sind
auch dann als außergewöhnliche
Belastung steuerlich absetzbar,
wenn keine ständige Pflegebedürftigkeit besteht und neben
Unterkunft und Verpflegung keine
zusätzlichen Pflegekosten entstanden sind. (Bundesfinanzhof,
Aktenzeichen VI R 38/09)
Der Fall: Eine fast 75-jährige
Frau zog nach einer stationären
Behandlung im Krankenhaus nicht
zurück in ihre bisherige Wohnung,
sondern auf Anraten der Ärzte in
den Bereich des Betreuten Wohnens eines Seniorenheims. Die Eigentumswohnung behielt sie aber
trotzdem bei. In ihrer Steuererklärung machte sie die Kosten für die
Miete im Heim und für die Verpflegung als außergewöhnliche
Belastung geltend. Das Finanzamt
lehnte dies ab, weil keine anerkannte Pflegestufe vorliege und
auch das Merkmal „H“ (Hilflosigkeit) im Behindertenausweis
fehle.
Das Urteil: Die Kosten für eine
altersbedingte Unterbringung in
einem Altenheim gehörten im
Normalfall zu den nicht absetzbaren Aufwendungen der Lebensführung, stellten die Richter des
Bundesfinanzhofs fest. Hier liege
der Fall allerdings anders, denn es
30
Haus & Markt
handle sich eindeutig um Krankheitskosten – in diesem Fall eine
Psychose, die es der Frau unmöglich macht, ihre Angelegenheiten
wahrzunehmen. Das Argument
der fehlenden Pflegestufe zähle
hier nicht. Die Pflegebedürftigkeit
sei keine unverzichtbare Voraussetzung, wenn jemand wie hier
eine außergewöhnliche Belastung
geltend mache.
Schenkt man diversen Fernsehsendungen Glauben, dann
nimmt die Zahl der sogenannten
„Messies“ ständig zu, also der
Menschen, die in ihren Wohnungen und Häusern Mengen von
Müll anhäufen. Wenn jemand
solche Immobilien erbt, muss er
einen großen Aufwand betreiben, um sie weiterverkaufen zu
können. Ein Finanzgericht musste
entscheiden, wie steuerrechtlich
damit umzugehen sei. (Hessisches Finanzgericht, Aktenzeichen 3 K 2993/09)
Der Fall: Die Erben von zwei
Häusern trauten ihren Augen
nicht, als sie die Objekte erstmals
nach dem Tod ihrer Angehörigen
gründlich inspizierten. Es fanden
sich große Mengen von Essensresten, verschmutzter Wäsche
und Geschirr, außerdem Berge
von alten Zeitungen und vertrocknete Pflanzen. Wegen eines
Februar 2013
Wasserschadens waren die Möbel
verfault. Es blieb nichts anderes
übrig, als eine groß angelegte
Entrümpelung mit Hilfe von Profis durchzuführen. Anschließend
kamen die Erben auf die Idee, wegen des verwahrlosten Zustandes
der Immobilien müssten diese
steuerlich als nicht existent betrachtet werden. Das heißt, man
müsse die Grundstücke rechtlich
als unbebaut bewerten. In dem
Fall wären nur 160.000 Euro zu
versteuern gewesen. Tatsächlich
hatte man jedoch beim Weiterverkauf rund 400.000 Euro eingenommen.
Das Urteil: Das hessische
Finanzgericht zeigte zwar ein
gewisses Verständnis für die
Nöte der Erben, sah jedoch keine Gründe, sie steuerlich in der
gewünschten Weise zu bevorzugen. Beide Häuser seien in der
Substanz intakt gewesen, stellten
sie fest. Die Objekte seien zwar
extrem ungepflegt gewesen, aber
offenkundig doch noch zu einem
weit höheren Preis als dem bloßen Grundstückswert zu verkaufen gewesen.
Manche Menschen reagieren
sehr stark auf Radio-, Fernsehund Mobilfunkwellen. Ihnen bleibt
nichts anderes übrig, als sich
mit aufwändigen Abschirmmaß-
nahmen davor zu schützen. Ein
kleiner Trost für die Betroffenen:
Die Ausgaben dafür können unter
Umständen steuerlich abgesetzt
werden. (Finanzgericht Köln, Aktenzeichen 10 K 290/11)
Der Fall: Eine Frau litt seit vielen Jahren unter einer ausgesprochenen Empfindlichkeit gegenüber Elektrosmog. Das äußerte
sich durch Migräneanfälle und das
Auftreten von Tinnitus. Sie investierte in eine neue Eigentumswohnung rund 17.000 Euro, um ihr
Objekt gegenüber den Nachbar­
immobilien abzuschirmen und
Geräte mit hoher magnetischer
Strahlung durch besser geeignete
Elektrogeräte auszutauschen. Den
Betrag machte sie in ihrer Steuererklärung als außergewöhnliche
Belastung geltend. Das zuständige Finanzamt verweigerte dies,
weil die medizinische Notwendigkeit der Maßnahmen nicht ausreichend nachgewiesen sei.
Das Urteil: Die Kölner Finanzrichter stellten sich gegen den
Fiskus und entschieden, die volle
Summe könne steuerlich geltend gemacht werden. Ein privat
eingereichtes ärztliches Gutachten und die Stellungnahme eines
Ingenieurbüros für Baubiologie
reichten hier als Bestätigung aus.
(LBS/ju) 
 Checkliste
Verkehrssicherungspflichten
sicherungen und durch größte
Sorgfalt bei der Bauunterhaltung. Geeignete Versicherungen
sind die Grundstückshaftpflicht
für das Bauland, die BauherrenHaftpflicht während der Bauzeit,
sowie die Haus-Haftpflichtversicherung. Letztere ist bei vielen
Einfamilienhausbesitzern in der
privaten Haftpflicht enthalten.
Besondere Risiken, etwa gegen
Gewässerschäden durch auslaufende Öltanks, muss der Hausbesitzer extra absichern. Der VPB
warnt allerdings: Versicherungen sind kein Freibrief. Wer seine
Verkehrssicherungspflichten grob
vernachlässigt, büßt seinen Versicherungsschutz unter Umständen
ganz oder zumindest teilweise
ein.
Was können Hausbesitzer tun,
um sich abzusichern? Die Experten empfehlen zur Beurteilung
des Hauses einen Bausachverständigen hinzuziehen. Er kann
die Immobilie und die von ihr
möglicherweise ausgehenden
Gefahren beurteilen und entsprechende Sicherungsvorschläge machen. Der Sachverständige
erkennt, in welchem Zustand Dächer, Balkone, Fassaden, Geländer, Mauern, Treppen und Wege
sind und wann sie gegebenenfalls
erneuert oder repariert werden
müssen. Er sieht auch, wo Gasleitungen liegen und kann abschätzen, ob sie durch Baumwurzeln
gefährdet sind. Je nach Zustand
des Hauses schlägt der Experte auch sinnvolle Intervalle vor,
in denen Haus und Grundstück
kontrolliert werden sollten. Diese fortlaufende Dokumentation
ist der beste Entlastungsbeweis,
wenn es jemals zu einem Schaden
und vielleicht sogar zu einem Gerichtsprozess kommen sollte.
(ju/vpb) 
Info: www.vpb.de
Im Alltag:
• Räum- und Streupflicht auf dem Bürgersteig, auch im
Hof- und Garagenbereich, auf allen Wegen und Treppen
auf dem Grundstück, die von Fremden, Mietern oder
Mitbewohnern genutzt werden können
• Dachkontrolle nach Stürmen – mit allem, was dort
montiert ist, vom Schornstein über die Antennen bis
hin zum Schneefanggitter und der Solaranlage
• Nach Winterfrost Mauerkronen, Balkonbrüstungen,
Wege und Wasserleitungen prüfen
• Öltanks vom Fachmann prüfen lassen, defekte Tanks
können das Grundwasser verunreinigen
• Instandsetzung und Bauunterhaltung – die Kosten
für Handwerkerleistungen können (bis 6000 Euro
Arbeitslohn im Jahr) steuerlich abgesetzt werden
• Regelmäßige Baumkontrolle, vor allem nach
Stürmen und dem Winter – Bäume und Äste prüfen,
gegebenenfalls Baumsachverständigen hinzuziehen
• Wurzelwerk kann Wege, Carport- und Balkonstützen
sowie Mauerfundamente hochdrücken und deren
Standsicherheit gefährden, Wurzeln können auch
Kanäle und Gasleitungen zerstören
Beim Bauen und Sanieren:
• Sichern der Baustelle, speziell von Gräben und
Fundamenten, von auf dem Grundstück lagernden
Materialien, Aushub, Bauschutt und Arbeitsgeräten
• Sicherung bei Gerüstarbeiten an Dach und Fassaden
und bei der Montage von Solarmodulen
• Sicherung von Deckendurchbrüchen, Treppenaugen
und Aufzugsschächten, durch Abdeckung oder
Bautreppengeländer
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Februar 2013
Haus & Markt
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Extra
MARKTPLATZ
Versenkbares
Mülltonnensystem
Das eigene Heim ist
Gold wert. Und mit
entsprechender Finanzierung einfacher
zu realisieren als viele
denken.
Finanzierung
Wohn-Riester:
So sichern Sie sich die Zulage
Die eigenen vier Wände sind in Deutschland als Altersvorsorge äußerst beliebt. Das zeigt auch
die Zustimmung zur staatlich geförderten Eigenheimrente, auch „Wohn-Riester“ genannt.

Um sich die mit „WohnRiester“ verbundenen Zulagen
und Steuervorteile zu sichern, gilt
es allerhand zu beachten. Die Experten der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (LBS Nord) haben dazu einige
Tipps zusammengestellt.
Förderberechtigung:
Wichtigste Voraussetzung für den
Erhalt der Riester-Zulagen ist die
Förderberechtigung. Sie besteht
für alle, die in der gesetzlichen
Rentenversicherung pflichtversichert sind, sowie für Beamte, Richter, Soldaten und Landwirte. Auch
Wehr- und Zivildienstleistende
kommen in den Genuss des staatlichen Zuschusses. Zudem kann ein
Ehepartner, der selbst nicht förderberechtigt ist, ebenfalls einen
Wohn-Riester-Vertrag abschließen
und darauf die Zulagen erhalten.
Dazu muss sein unmittelbar för-
32
Haus & Markt
derberechtigter Ehegatte auf den
eigenen Vertrag seinen Mindesteigenbeitrag einzahlen. Für die
Wohn-Riester-Förderung gelten
übrigens keine Einkommensgrenzen.
Mindesteigenbeitrag:
Wohn-Riester-Sparer erhalten
bis zu 154 Euro Grundzulage pro
Jahr. Für den Nachwuchs – wenn
er noch kindergeldberechtigt ist gibt es bis zu 185 Euro zusätzlich,
für ab 2008 geborene Kinder sogar
maximal 300 Euro.
Wer sich die volle Förderung sichern möchte, muss jährlich in den
Riester-Vertrag den Mindesteigenbeitrag einzahlen. Das sind vier
Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens
inklusive der Zulagen. Die geförderte Höchstsumme liegt bei 2100
Euro pro Jahr.
Februar 2013
Berufseinsteigerbonus:
Besonders lohnend ist Wohn-Riester für junge Leute. Unter 25-jährige Riester-Sparer erhalten im ersten Beitragsjahr einen einmaligen
Starter-Bonus von 200 Euro. Voraussetzung: Der Berufseinsteiger
zahlt im Abschlussjahr den vollen
Mindesteigenbeitrag ein.
Elternzeit:
Auch für die Elternzeit – maximal
die ersten drei Lebensjahre pro
Kind – besteht ein Anspruch auf
Riester-Förderung. Dafür muss
der nicht berufstätige Elternteil
mindestens 60 Euro pro Jahr einzahlen. Zusätzlich zur Grundzulage gibt es dann natürlich auch die
Kinderzulage.
Steuervergünstigungen:
Neben den Zulagen können
Riester-Bausparer unter Umständen Steuervorteile in Anspruch
nehmen. Aufwendungen für die
Altersvorsorge lassen sich bis zur
Höhe von 2100 Euro geltend machen.
Eine saubere Sache
Sie stinken im Sommer und sehen zudem noch hässlich aus:
Mülltonnen. Ein Problem, das jetzt auf elegante Weise beseitigt
werden kann – und zwar mit einem in der Erde versenkbaren
Mülltonnensystem.
Der Einbau ist völlig problemlos und ist in drei bis vier Stunden
abgeschlossen.
„Suterra“ ist die neuste Produktentwicklung der Wallraven GmbH
und Co. KG und hilft das Umfeld des eigenen Hauses zu
verschönern.
Die Idee ist einfach und originell. Durch die versenkten Tonnen
können Ungeziefer- und Geruchsbildung deutlich vermindert und
im Winter das Anfrieren von feuchtem Abfall verhindert werden.
Ein Transport der Mülltonnen durch den Hausflur, über Treppen
oder aus dem Keller wird hinfällig. Um „Suterra“ optimal einsetzten
zu können, muss eine 1,50 Meter tiefe Grube ausgehoben werden.
Dann wird die Wanne aus glasfaserverstärktem Kunststoff, in
der sich die komplette Anlage befindet, in die Grube eingelassen.
Hier haben bis zu vier Mülltonnen mit jeweils maximal 240 Liter
Füllvolumen Platz. „Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob es
neben der Haustür, im Vorgarten oder in der Garage platziert
werden soll. Grundsätzlich sind alle Standorte denkbar“, sagt
Thomas Esser, Geschäftsführer und Leiter der Konstruktion bei
Wallraven. Man benötige lediglich eine Grube und einen 230 Volt
Anschluss, ansonsten werde die „Suterra“-Anlage einsatzbereit
geliefert. „Alles das kann problemlos in drei bis vier Stunden
geschehen.“ Eine Abnahme durch den TÜV oder die Dekra ist
nicht erforderlich. Gesteuert wird „Suterra“ mit Hilfe einer
Funkfernbedienung.
Info: www.suterra.de oder Tel.:08000/97900-0
Zulagenantrag:
Wer „wohn-riestert“, muss die
Förderung individuell beantragen.
Dazu erhalten Riester-Bausparer
automatisch jedes Jahr einen Zulagenantrag von ihrem Anbieter.
Dieser leitet das ausgefüllte Formular an die Zulagenstelle weiter.
Es gibt aber auch die Möglichkeit,
einen Dauerzulagenantrag zu stellen. Dann kann das Institut die Zulage künftig automatisch abrufen.
Wichtig: Wenn sich der Familienstand, die Zahl der förderberechtigten Kinder, das Einkommen oder
die berufliche Situation ändern,
muss dies dem Anbieter mitgeteilt
werden. Denn diese Änderungen
wirken sich auf den Zulagenanspruch aus.
(ju) 
Februar 2013
Haus & Markt
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Extra
impressum
Bezugsquellen
Ausgabe Dortmund
3. Jahrgang
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Redaktion Dortmund: Uli Brüne (ulb)
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Redaktion: Jutta Junge (ju)
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