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Autor: Wolfgang Zimmermann / DL 1 WOL 20.12.2010 Was - DARC

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Autor:
Wolfgang Zimmermann / DL 1 WOL
20.12.2010
Was ist Amateurfunk?
„Was ist Amateurfunk?“ oder „Was tun Funkamateure?“ Die Antworten sind
umfangreicher als auf die Frage: „Was tun Musiker?“ Trotzdem will ich versuchen, hier
einen Einblick zu geben.
Das Hobby lautet Amateurfunk und wird von Funkamateuren betrieben.
Wie wird man Funkamateur?
Ein angehender Funkamateur muss eine Prüfung von der Bundesnetzagentur ablegen,
bevor er ein Rufzeichen zugeteilt bekommt. Dies ist ähnlich der Führerscheinprüfung und
dem Auto-Führerschein. Vor beiden Prüfungen ist es sinnvoll, sich zuvor das Wissen und
den Prüfungsstoff in einem Kurs anzueignen. Kurse für die Amateurfunk-Prüfung gibt es
im Internet, an Schulen oder Volkshochschulen (vhs).
Nach der bestandenen Prüfung wird ein Rufzeichen zugeteilt. Dieses Rufzeichen (oder
englisch: „CALL“) ist einmalig auf der ganzen Welt. Die ersten Buchstaben sind der
Landeskenner, dann folgen eine oder mehrere Ziffern und ein Suffix (in Buchstaben).
Was tun Funkamateure?
Funkamateure beschäftigten sich mit Technik. Technik in allen Richtungen. Es geht in
erster Linie um das „WIE“, nicht um das „WAS“. Da schließt nicht aus, auch Mal ein
„kleines Schwätzchen“ mit dem Kumpel zu halten. Oft wird auch ein PC mit dem SenderEmpfänger-Einheit gekoppelt. Hier eine Liste mit den verschiedenen
Übertragungsverfahren:
AMTOR (Amateur Teleprinting Over Radio):
Übertragung von Fernschreibsignalen
APRS (Automatic Position Reporting System):
Übertragung von Positionsbaken, Wetterdaten, Textmitteilungen
ATV (Amateur Television, Amateurfunk-Fernsehen):
Übertragung von Fernsehsignalen.
Clover:
Clover Übertragung von Daten mittels eines fehlerkorrigierenden Codes
DATV (Digital Amateur Television):
Übertragung von digitalen Fernsehsignalen
D-STAR (Digital Smart Technologies for Amateur Radio):
Digitaler Sprechfunk. Auch Datenübertragung möglich.
Echolink:
Echolink
Sprachverbindung über FM (F3E) und teilweise auch über Internet.
FAX (Faksimile):
Übertragung von komprimierten Bildsignalen (eines Fax-Gerätes) über AM oder
FM.
G-TOR:
TOR
Übertragung von Daten mittels eines fehlerkorrigierenden Codes und
Datenkompression bis 300 Baud
Packet Radio
Radio: Übertragung digitaler Nachrichten
Eine FM-Betriebsart, die über NF-FSK-Modulation Daten überträgt.
PACTOR (Packet Teleprinting Over Radio):
Übertragung von Fernschreibsignalen
PhasePhase-ShiftShift-Keying (auch Phasenmodulation genannt)
Datenübertragungsverfahren für Buchstaben.
Man unterscheidet folgende Arten:
PSK31
Phase Shift Keying mit 31 Hz Bandbreite.
BPSK
Binary Phase Shift Keying.
BPSK31
Datenübertragungsverfahren für Buchstaben.
PSK63
Datenübertragungsverfahren mit 63 Baud.
QPSK
Quadratur Phase Shift Keying
SITOR (Simplex Teleprinting Over Radio):
Übertragung von kurzen Datenblöcken
Telefonie (Sprechfunk):
Die Übertragung von Sprache. Verwendete Modulationsarten sind
Einseitenbandmodulation (SSB) mit einer Bandbreite bis 3 kHz.
Über 30 MHz:
Auch Frequenzmodulation (FM) bis 20 kHz Bandbreite.
Selten sind Amplitudenmodulation und Breitband-FM.
Telegrafie oder Morsen, auch CW (= Continues Waves) genannt
Die Übertragung von Morsezeichen. Die älteste und einfachste Betriebsart.
Funktioniert immer, wenn alles andere nicht mehr geht.
RTTY (Radio Teletype, Funkfernschreiben)
Asynchrone, serielle Übertragung digitaler Daten, üblicherweise Baudot-Code
(CCITT-2) oder ASCII im Frequency Shift Keying-Verfahren
SATV (Schmalband-ATV)
Übertragung von Fernsehsignalen mit bis 2 MHz Bandbreite ohne Ton- und
Farbhilfsträger.
SSTV (Slow Scan Television)
Kontinuierliche Bildübertragung mit einer Bandbreite unter 3 kHz über eine
normale SSB- oder FM-Verbindung. Ursprünglich mit einer Bildwiederholfrequenz
von 8 s bei einer Bildauflösung von 120 Zeilen, verschiedenfach erweitert um
höhere Auflösungen und Farbübertragungen zu ermöglichen.
WSPR (Weak Signal Propagation Reporter, gesprochen “Whisper”)
Software zur Ermittlung der Ausbreitungsbedingungen und auch zur
Kommunikation. WSPR ermöglicht das Dekodieren von Informationen aus extrem
schwachen Signalen.
Entnommen aus Wikipedia, verschiedenen Ortsverbands-Seite vom DARC, eigene Nachforschungen.
***
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