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Kampagne Endspurt 2011 Social Media für Firmen Das Einzige was

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Unser Team für Sie
Ausgabe Herbst 2011
Aktiv Steuern
Das Mandantenmagazin der Kanzlei Staub
Michael Staub
Norbert Staub
Dr. Marcus Staub
Alexander Staub
michael@staub.de
09355/9710-18
norbert@staub.de
09355/97100
marcus@staub.de
09355/97100
alexander.staub@staub.de
09355/97100
Andrea Behl
Sandra Brönner
Sonja Graubaum
Carmen Heine
andrea.behl@staub.de
09355/9710-38
sandra.broenner@staub.de sonja.graubaum@staub.de carmen.heine@staub.de
09355/9710-15
09355/9710-14
09353/9840350
daniela.henning@staub.de susanne.keller@staub.de
09355/9710-17
09355/9710-44
Hildegard Kessler
Anne-Katrin Klein
Anja Lippert
Gerhard Lippert
Thorsten Müller
anja.lippert@staub.de
09352/8574048
gerhard.lippert@staub.de
09355/9710-20
thorsten.mueller@staub.de
09355/9710-47
Ramona Kunkel
hildegard.kessler@staub.de anne-katrin.klein@staub.de ramona.kunkel@staub.de
09355/9710-91
09355/9710-46
09355/9710-45
Informationen // News // Trends // Interessantes
Daniela Henning
Susanne Keller
Damit Ihr Finish stimmt
Gudrun Müller-Heeg Inge Roth
gudrun.mueller-heeg@
staub.de·09355/9710-36
inge.roth@staub.de
09355/9710-35
Barbara Sauer
Sonja Schüttler
Andrea Seipel
Katharina Seufert
barbara.sauer@staub.de
09355/9710-31
sonja.schüttler@staub.de
09355/9710-26
andrea.seipel@staub.de
09355/9710-13
katharina.seufert@staub.de
09355/9710-30
Norbert Staub
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Silke Seufert
Gerlinde Staub
Kerstin Staub
Sabine Staub
Isabelle Weid
silke.seufert@staub.de
09353/9840350
09355/97100
kerstin@staub.de
09355/9710-29
sabine@staub.de
09355/9710-25
isabelle.weid@staub.de
09355/97100
Seite 2 // Aktiv Steuern // Herbst 2011
EMSS_AktivSteuern_Umschlag_110902_1juk.indd 1
ObererWeg49
97846Partenstein
Telefon: 09355/97100
steuerkanzlei@staub.de
Kampagne Endspurt 2011
Fluch oder Segen
Social Media für Firmen
Buchvorstellung
Das Einzige was stört
ist der digitale Kunde
Zweigniederlassungen:
ZumHelfenstein6
97753Karlstadt
Telefon:09353/9840350
Friedenstraße36
97828Marktheidenfeld
Telefon:09391/5039840
Aktiv Steuern // Herbst 2011 // Seite 11
02.09.11 11:28
Themen
3
Kampagne Endspurt 2011
4
Die Qualitäts-BWA
5
Die 5 Weisen aus Deutschland
6
Social Media für Firmen – Fluch oder Segen?
7
Das Einzige, was stört, ist der digitale Kunde?
8
Neue Regeln für die Selbstanzeige
8
Warengutscheine leichter gemacht
9
Steuertipps
für Unternehmer
Neues aus der Kanzlei
Wir setzen konsequent auf die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Die Auszeichnungen, die unsere Mitarbeiter
im Rahmen von Weiterbildungen erhalten haben, unterstreichen unseren
Anspruch an fachliche Kompetenz.
Neben den Inhabern tragen unsere engagierten Mitarbeiter, darunter Spezialisten wie Controller, Bilanzbuchhalter
und Steuerfachwirte, zum größtmöglichen Nutzen unserer Mandanten und
zum Erfolg der Kanzlei bei.
10 Steuertipps
für Privatpersonen
11 Neues aus der Kanzlei
12 Unser Team für Sie
Impressum
Aktiv Steuern
Herbst 2011
© 2011 Alle Rechte vorbehalten
Redaktion (v. i. S. d. P.)
Beraterwerk
EMS service GmbH
Bildnachweis
Seite 2, 11 und 12: Norbert Staub Steuerberatungsgesellschaft mbH
Seite 9 oben links und 10 oben rechts:
Fotolia
alle weiteren Bilddaten: www.istockphoto.com
Herausgeber
Norbert Staub
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Oberer Weg 49, 97846 Partenstein
Telefon 09355 9710-0
Telefax 09355 9710-50
Aktiv Steuern wird ausschließlich für unsere Mandanten
und Geschäftspartner geschrieben. Die Informationen
Liebe Mandanten und Geschäftspartner,
wundern Sie sich auch, wie schnell die Zeit vergeht? Gerade aus dem Sommerurlaub zurück - schon halten Sie die Herbstausgabe unseres Magazins Aktiv
Steuern in den Händen. Herbst, das ist die Jahreszeit, die uns unmissverständlich aufzeigt, dass schon ein Großteil des Jahres vorbei ist, bzw. sich das Jahr
dem Ende neigt. Oft fragt man sich, ob man tatsächlich noch alles schaffen
kann, was man sich für das Jahr eigentlich vorgenommen hatte.
Auch wenn in der Natur bereits die Blätter bunt werden und von den Bäumen
fallen, so bedeutet dies nicht, dass wir mit unseren privaten oder unternehmerischen Zielen für dieses Jahr bereits abgeschlossen haben müssen. Der
Herbst ist hervorragend dazu geeignet, um vor dem Endspurt einen letzten
Zwischenstopp einzulegen. Zeit, um kurz zurückzublicken und eine Zwischenbilanz zu ziehen und die Ziele für die Zukunft anzupassen oder komplett neu
zu definieren. Auch ein Sportler misst Zwischenzeiten und entscheidet anhand deren Ergebnisse über die weitere Strategie für den Endspurt.
In dem Artikel „Kampagne Endspurt 2011 – damit Ihr Finish stimmt“ zeigen wir
auf, welche Möglichkeiten bestehen, Zwischenbilanz zu ziehen und welche
Bedeutung einer passenden Strategie für den Endspurt zukommt. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in
Deutschland – auch die 5 Weisen genannt – macht es vor. Jedes Jahr im Herbst
erstellt er ein Gutachten und legt es der Bundesregierung vor. Auf Seite 5 dieses Heftes erfahren Sie mehr über die Aufgaben, die Entstehungsgeschichte
und auch die Zusammensetzung der „ 5 Weisen“.
Social Media ist DAS Schlagwort in unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft. Auf die Unausweichlichkeit und die Bedeutung für uns gehen
die Artikel auf Seite 6 und 7 ein.
Unser gesamtes Team wünscht Ihnen bei der Lektüre dieses Magazins viel
Spaß. Wir hoffen, Ihnen viele interessante Informationen und Anregungen geben zu können.
Wie bereits in der Vergangenheit setzen wir auf die Ausbildung junger
Menschen. Wir sind stolz darauf, dass
eine Reihe von Mitarbeitern seit ihrer
Ausbildung in unserer Kanzlei beschäftigt ist und einen durchgängig hohen
Wissensstandard bieten kann.
Ab September wird Alexander Staub
ein Verbundstudium in unserer Kanzlei
beginnen. Dazu befragte ihn die Redaktion:
Aktiv steuern: Herr Staub, was genau
umfasst Ihr Verbundstudium?
Alexander Staub: An der Fachhochschule in Hof werde ich BWL mit dem
Schwerpunkt Steuern studieren und
gleichzeitig eine Berufsausbildung
zum Steuerfachangestellten abschließen. Dieses Studium erstreckt sich
über 4,5 Jahre, in denen ich regelmäßig zwischen der Berufsschule in Nürn-
berg, der Fachhochschule und meinem
Arbeitsplatz pendeln werde.
Aktiv steuern: Wie sieht Ihre Ausbildung/Studium konkret aus?
Alexander Staub: Das erste Jahr des
Verbundstudiums konzentriert sich auf
die Ausbildung in der Steuerkanzlei.
Hierbei werde ich zweimal wöchentlich die Berufsschule in Nürnberg besuchen, um den Beruf des Steuerfachangestellten zu erlernen.
Im folgenden Jahr startet dann das
Studium an der Fachhochschule. In
den Semesterferien arbeite ich in der
Steuerkanzlei, um mein erlerntes Wissen auch in der Praxis anwenden zu
können.
Nach dem dritten Ausbildungsjahr
findet dann für mich, neben dem Studium, die Abschlussprüfung für den
Beruf des Steuerfachangestellten statt.
Anschließend wird dann mit Hochdruck an der Anfertigung der BachelorArbeit gearbeitet, die den Abschluss
meines Studiums darstellt.
Aktiv steuern: Was reizt Sie an dem
Beruf?
Alexander Staub: Beim Steuerberater
stehen die Interessen der Mandanten
im Mittelpunkt. Steuerberater haben
detaillierte Kenntnisse über ihre wirt-
schaftlichen und persönlichen Verhältnisse und arbeiten gewissenhaft und
verschwiegen.
Schon die Vielfalt der Bereiche, aus denen die Mandanten kommen, macht
die tägliche Arbeit abwechslungsreich
und spannend. Die ständige Bewegung im Steuerrecht und die individuellen Sachverhalte der unterschiedlichen Mandanten bringen in dem Beruf
immer wieder neue Erfahrungen. Es
wird nie langweilig!
Aktiv steuern: Und was reizt Sie an der
Art der Ausbildung?
Alexander Staub: Das Verbundstudium
ist für mich von großem Vorteil, da ich
in die betriebliche Praxis der Steuerkanzlei eingebunden werde.
Ein solches Studium ist nicht nur für
den Auszubildenden, sondern auch für
die Steuerkanzleien von Vorteil, da die
Auszubildenden hoch qualifiziert sind
und ohne lange Einarbeitungszeiten
sofort in einer Steuerkanzlei einsetzbar
sind.
Des Weiteren ist es mir möglich bereits
3 Jahre nach Studienabschluss an der
Steuerberaterprüfung teilzunehmen.
Aktiv steuern: Vielen Dank für das
Interview!
sind sorgfältig zusammengestellt und recherchiert, jedoch ohne Gewähr.
Seite 2 // Aktiv Steuern // Herbst 2011
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Aktiv Steuern // Herbst 2011 // Seite 11
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Kampagne Endspurt 2011 damit Ihr Finish stimmt
War der Namensgeber des Marathonlaufs noch eine zweckdienliche Angelegenheit zur schnellen Nachrichtenübermittlung, fasziniert heute der
moderne Marathonlauf weltweit. Ende
September kann man z.B. zwischen
dem Marathon in Kathmandu oder
in Kapstadt wählen oder doch einen
deutschen Austragungsort aussuchen.
Die Läufer, die diese Strapazen auf sich
nehmen, bereiten sich in der Regel
akribisch auf ihre Marathonläufe vor,
denn schließlich möchte jeder das Ziel
erreichen. Je nach eigener Konstitution sind die Zielvorstellungen grob zu
unterscheiden in
❑ Ziel: Ankommen- gleichgültig zu welchen Zeiten / Zahlen
❑ Ziel: evtl. eigene Bestzeit halten oder verbessern
❑ Ziel: unter die Top Ten kommen
Um diese Ziele zu erreichen, stehen
den Läufern Zwischenzeitentabellen
zur Verfügung; die eingeübte Renntaktik wird im Lauf an die Tagesform und
die Unwägbarkeiten der Strecke angepasst. Nach einer gewissen Zeit lässt
sich für den geübten Läufer erkennen,
wie nah er an sein angestrebtes Ziel
herankommen kann oder ob er für sein
Finish noch über entsprechende Taktik
oder Energiezufuhr seine Kraftreserven mobilisieren muss.
Wechseln wir den Blickwinkel und betrachten Ihr Geschäftsjahr als einen
12-monatigen Marathonlauf. Haben
Sie Ihr Ziel festgelegt, wie Ihre Bestzeit
zum Jahresende aussehen soll? Wie
nah sind Sie dran (Zwischenzeiten)?
Und welche Kraftreserven benötigen
Sie, um Ihr angestrebtes Finish hinzulegen? Jetzt ist der Zeitpunkt, zu dem
Ihnen Ihre Zahlen Transparenz über Ihr
Unternehmen verschaffen und Ihnen
den Handlungsraum geben, Ihrem Geschäftsjahresergebnis Ihr Finish zu geben. Sind Sie schon nach ¾ der Strecke
außer Puste und quälen sich durch?
Oder liegen Sie gut in Ihrer Zeit und
haben noch Reserven übrig?
Zu den Messwerten für Ihre unternehmerische Zwischenzeit zählen u.a:
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
Umsatzveränderungen
Aufwandsveränderungen
Zinsentwicklung
Auffälligkeiten im Geschäftsverlauf
Entwicklung Forderungen /
Verbindlichkeiten
Umfinanzierungsmaßnahmen
Personalentwicklung
Vorjahresvergleich
etc.
Spätestens nach einem ¾ Jahr ist die
Zeit sich zu fragen „Wie werde ich mein
Ziel erreichen und ist es eventuell notwendig, die Taktik zu ändern?“.
Neben der Bestandsaufnahme ist es
zwingend notwendig, eine Hochrechnung vorzunehmen.
„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu
sein“ sagte schon Perikles. Je nach
Bestandsaufnahme hat jedes Unternehmen individuelle Stellschrauben
auszuweisen, die sinnvoll zur Herstellung eines zielführenden EnergyMix
herangezogen werden sollten.
Die Stellschrauben können dabei sein:
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
❑
Investitionen (privat + geschäftlich) noch im aktuellen Jahr?
bei Überschussrechnern: Sollen
z. B. Zuflüsse erst im folgenden
Jahr erfolgen?
Vorabausschüttungen sinnvoll?
Steueroptimierende Maßnahmen
Liquiditätsplanung
Zinsbindung / Sondertilgung
Personalplanung
Berechnung Steuerlast / Steuerguthaben
Marketing
Neue Produkte
Branchenvergleich
Aufgrund dieser Informationen und
ggfs. gestaltender Maßnahmen kann
der Steuerberater Ihre wirtschaftliche
und steuerliche Situation einschätzen.
Notwendige Handlungsempfehlungen können noch rechtzeitig umgesetzt werden.
Ein Steuerkompass für das Jahr 2011
zeigt Ihnen, ob die verbleibenden
Steuervorauszahlungen angemessen
sind, oder Herabsetzungen beantragt
werden sollen. Wenn Steuernachzahlungen absehbar sein sollten, können
Sie Ihre liquiden Mittel entsprechend
einplanen.
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Die Qualitäts-BWA
Ein Messmittel für Ihre Standortbestimmung
Der hektische Geschäftsalltag im
Unternehmen vernachlässigt oft betriebswirtschaftliche Belange. Dabei
steht mit der betriebswirtschaftlichen
Auswertung (BWA) ein bewährtes
Instrument zur Überwachung und
Steuerung Ihres Unternehmens zur
Verfügung.
Allerdings ist jede BWA nur so gut, wie
die Daten, die in sie einfliessen. Für
deren Aussagekraft ist zunächst die
Qualität der Buchhaltung ausschlaggebend, d.h. folgende Qualitätsmerkmale sollten in Ihrer Finanzbuchhaltung berücksichtigt werden:
❑
❑
❑
❑
Zeitnahe Verbuchung aller Ge-
schäftsvorfälle; Fehlbuchungen sind umgehend zu berichtigen, ungeklärte Geschäftsvorfälle un-
verzüglich zu klären
Verbuchung von Löhnen und Gehältern nach der Bruttolohnver-
buchung
Getrennte Erfassung von außeror-
dentlichen und periodenfremden
Aufwendungen und Erträgen
Erfassung des richtigen Materialverbrauchs und Bestandsveränderungen
❑ Unterjährige Berücksichtigung von Forderungsausfällen oder Wertbe-
richtigungen
❑ Eigenverbrauch (PKW, Telefon etc.) unterjährig erfassen
❑ Abgrenzung von Aufwendungen
(z.B. jährliche Versicherungen,
Wartungsverträge, Weihnachts– oder Urlaubsgeld)
❑ Monatliche Verbuchung von Ab schreibungen
❑ Laufende Berücksichtigung von
kalkulatorischen Aufwendungen
(Prämien, Tantiemen)
Fehlen die Angaben, berichtigen die
Banken die Auswertungen mit sogenannten
BWA-Berichtigungsbögen
oder
BWA-Korrekturprogrammen.
Liegen keine IST-Werte vor, werden
Schätz- oder Erfahrungswerte herangezogen.
Warum ist eine Qualitäts-BWA so wichtig?
Bereits heute verlangen viele Banken
von ihren Kunden regelmäßig eine aussagefähige BWA. Grund ist der Wunsch
sowie die gesetzliche Forderung (§18
KWG) die Bonität des Kreditnehmers
zeitnah beurteilen zu können. Ob und
zu welchen Konditionen ein Kredit bewilligt wird, hängt maßgeblich davon
ab, ob die eingereichten Unterlagen
die tatsächliche Leistungskraft des Unternehmens widerspiegeln.
Vor allem aber ist die qualifizierte BWA
nicht nur im Hinblick auf die Informationserfordernisse gegenüber Kreditgebern nützlich, sondern in erster Linie
aus Wettbewerbsgründen, denn sie
ermöglicht eine laufende Kontrolle des
unternehmerischen Erfolgs.
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Die 5 Weisen aus Deutschland
Mindestens einmal im Jahr hört man
in den verschiedenen Nachrichtenmedien von den 5 Weisen – nämlich
dann, wenn diese im November eines
jeden Jahres ihr Jahresgutachten zur
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
herausbringen.
gänzung zur Sichtweise der Tagespolitik bieten. 1963 verabschiedete der
Deutsche Bundestag einstimmig das
Gesetz zur Gründung eines unabhängigen Sachverständigenrates zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Erhard. 1967 wurde mittels Gesetzesänderung geregelt, dass der direkte
und erste Adressat des Gutachtens
die Bundesregierung ist und dass diese spätestens nach 8 Wochen in ihrem
Jahreswirtschaftsbericht zum Gutachten Stellung nehmen muss.
Seine Gutachten sollten zum einen zu einer
Versachlichung wirtschafts- und finanzpolitischer Kontroversen in
Deutschland beitragen
und zum anderen sowohl politisch verantwortliche Instanzen als
auch die Öffentlichkeit
neutral
informieren.
Die Gutachten tragen
dazu bei, das wirtschaftspolitische Diskussions- und Streitniveau
anzuheben
und wichtige politische Weichenstellungen zu ermöglichen.
Das Jahresgutachten 2010/2011 beinhaltet den Themenkomplex „Chancen
für einen stabilen Aufschwung“. Dabei
ging er u. a. auf die Bereiche Ursachen
der Euro-Krise, Finanzsystemreform, Öffentliche Finanzen, Steuerpolitik, Soziale
Sicherung und Arbeitsmarkt ein.
Der Sachverständigenrat hat unter
anderem die Aufgabe,
Der Sachverständigenrat besteht aus
fünf Mitgliedern, die über besondere
wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse und volkswirtschaftliche Erfahrungen verfügen müssen. Sie werden für
einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung berufen.
Wiederberufungen sind zulässig. Der
Rat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden für die Dauer von drei Jahren.
Von links: Prof. Schmidt, Prof. Franz, Prof. Weder di Mauro, Prof. Feld, Prof. Bofinger
Korrekt bezeichnet sind sie daher auch
der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.
Der Sachverständigenrat genießt in
Deutschland eine gesetzlich geschützte Unabhängigkeit, d. h. er ist dem
Wohlergehen unseres Landes verpflichtet und wird dabei weder von der
Regierung noch vom Parlament kontrolliert. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern, in denen es ebenfalls eine
Politikberatung dieser Art gibt, ist dies
einzigartig.
Zurückzuführen ist der Sachverständigenrat auf eine Initiative von Ludwig
Erhard in den 50er Jahren. Diese Initiative erlebte aber schnell einen starken
politischen Gegenwind. Adenauer vermutete sogar, dass hier eine 4. Gewalt
in Deutschland etabliert werden sollte.
Dennoch setzte sich Erhard damit
durch, dass Wissenschaftler eine Er-
❑ die wirtschaftliche Lage und deren
absehbare Entwicklung aufzuzei-
gen,
❑
zu untersuchen, wie Stabilität
des Preisniveaus, hoher Beschäftigungsstand und außenwirtschaftliches Gleichgewicht gewährleistet werden können und
❑ Fehlentwicklungen und Möglich-
keiten zu deren Vermeidung oder Beseitigung aufzuzeigen.
Dies erfolgt vor allem in Form der Jahresgutachten aber auch durch Expertisen und Sondergutachten, zu denen er
von der Bundesregierung beauftragt
werden kann.
Wie eine Anekdote erzählt, ging zu
Zeiten Erhards das jährliche Gutachten
über den Pförtner, der den Eingang
quittierte, über die Abteilungen zu
Der Sachverständigenrat erstellte vor
kurzem auch die Expertise zu den
„Herausforderungen des demographischen Wandels“, in der u.a. mittel- und
langfristige Auswirkungen auf die
Güter- und Finanzmärkte sowie Produktionspotenzial analysiert werden.
Sämtliche Gutachten und Expertisen
stehen öffentlich zur Verfügung und
sind auf der Internetseite des Rates
www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de
hinterlegt.
Aktuell gehören dem Sachverständigenrat Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang
Franz (Vorsitzender u. Prof. an der
Universität Freiburg), Prof. Dr. Lars
P. Feld (Universität Freiburg), Prof.
Dr. Beatrice Weder di Mauro (Universität Mainz), Prof. Dr. Peter
Bofinger (Universität Würzburg) und
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (RuhrUniversität Bochum) an.
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Social Media für Firmen
– Fluch oder Segen?
Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und richtige Planung Ihrer Social Media Aktivitäten
Ursprünglich für den privaten Bereich
konzipiert, um Meinungen, digitale
Inhalte wie Videos, Bilder oder einfach
Nachrichten auszutauschen, entwickeln sich Soziale Medien immer mehr
zum globalen Massenphänomen.
und die Aktivitäten entsprechend zu
planen. Die eigentliche Erstellung der
Profile und Informationen erfolgt zum
Schluss – erst müssen Sie eine Strategie
festlegen, um nicht wahllos Arbeitszeit
zu verschwenden.
So sollten Sie grundsätzlich entscheiden, welche Ziele Sie sich setzen. Folgende Einsatzszenarien sind denkbar:
Es gibt fast keinen Menschen mehr auf
der Welt, der nicht schon einmal etwas
„geliket“ oder „getweetet“ hat. So haben sich Twitter, Facebook und Co. im
Privaten schon längst durchgesetzt
und finden seit einiger Zeit auch im
geschäftlichen Bereich ihren Einsatz.
So nutzen große Firmen Social Media
für Brandingkampagnen, um den Markennamen bekannter zu machen und
somit noch mehr Kunden an sich zu
binden. Klar ist, der Dialog mit dem
Kunden wird immer wichtiger um erfolgreich tätig zu sein – dazu bieten Facebook und Co. wichtige Tools – insbesondere für Unternehmen und deren
Mitarbeiter.
Die Einsatzmöglichkeiten Sozialer Medien sind aber denkbar groß und meist
einfach umzusetzen. Mit wenigen
Klicks kann eine große Fangemeinde
aufgebaut, es kann mit News, Videos
oder Gewinnspielen polarisiert oder
einfach nur informiert werden.
Neben diesen zahlreichen Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung darf jedoch der Faktor „Zeit“ nicht
außer Acht gelassen werden. Denn bei
der Verwaltung verschiedenster Profile
können gut und gerne einige Stunden
pro Tag verstreichen.
Daher ist es sehr wichtig, sich vor dem
Start seiner Ziele bewusst zu werden
❑ Neukunden gewinnen
❑ Bestandskunden informieren
❑ Kundensupport
❑ Auffindbarkeit des Unternehmens verbessern
❑ Unternehmen vorstellen
❑ Mitarbeiter vorstellen
❑ Reputation verbessern
❑ Kooperationen bilden
❑ Neue Mitarbeiter gewinnen
Haben Sie sich für eine Strategie oder
Kombination entschieden, geht es nun
darum die Firmenseiten und Profile zu
erstellen und mit Bildern, hilfreichen
Informationen und Kontaktdetails zu
füllen.
Je nach Zielsetzung bieten sich auch
verschiedene Plattformen zur Verwendung an. Für die bessere Auffindbarkeit des Unternehmens ist Google
Places mit der Integration in Google
Maps eine gute Lösung, gefolgt von
XING und Facebook mit speziell anpassbaren Firmenseiten.
Diese Seiten lassen sich z. B. bei Facebook mit individuellen Funktionen
bestücken, so dass die FANs der Seite
mit ihrem Unternehmen interagieren
können. Es kann für Veranstaltungen
eingeladen oder es können einfach nur
Infos publiziert werden.
Die Plattform XING wurde in erster
Linie für den Business Bereich konzipiert – daher bietet sie neben kostenlosen Firmenseiten auch kostenpflichtige Funktionen z.B. für Recruiting,
Mitarbeitervorstellung oder abonnierbare Firmennews.
Ähnliche Funktionen bietet auch das
Netzwerk LinkedIn – es kommt jedoch
aus dem englischsprachigen Raum
und wird von Firmen in der internationalen Kommunikation gerne eingesetzt.
Abgerundet wird das Ganze mit Twitter – dem Nachrichtendienst für Kurzmeldungen – diesen können Sie mit
cleveren Funktionen einfach automatisch an Ihre Facebook oder LinkedIn
Seite anbinden.
Grundsätzlich gibt es auf allen Portalen
nützliche Tools. Auf der anderen Seite
bieten Plugins der einzelnen Portale
auch die Möglichkeit, Kunden und Leser auf Ihrer eigenen Website für ihre
Facebook Seite zu gewinnen.
Und die Entwicklung geht noch weiter
– gerade ist Google mit seiner Plattform Google+ in das Social Media Geschäft eingestiegen und kann schon in
der Testphase mit nutzerfreundlichen
Funktionen punkten – in naher Zukunft wird es auch hier weitere Chancen für Unternehmen mit Ideen geben
– werden Sie dabei sein?
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Das Einzige, was stört,
ist der digitale Kunde
„Jetzt sitzt Helmut Zabel vor den leeren Regalen. Einzig die Filmplakate
zeugen noch von seinem ehemals so
erfolgversprechenden Geschäftsmodell, alles andere ist in Kisten verpackt.“
Edgar K. Geffroy, der schon mit dem
Buch Das Einzige, was stört, ist der
Kunde 1980 einen Bestseller landete,
beginnt in seinem Buch mit der fiktiven Geschichte von Helmut Zabels
Filmverleih.
Helmut Zabel eröffnete Anfang der 80er
eine Videothek. Seine Erfolgsstrategie
war einfach: eine große Auswahl an
VHS-Filmen, begehrte Filme mehrfach
vorhalten, Leihgeräte für das Abspielen parat halten, maximale Öffnungszeiten und immer eine gute Informationsquelle zu aktuellen Filmen zu sein.
Er musste mehr Personal einstellen
und zusätzliche Lagerräume anmieten.
Als 2006 mit „A History of Violence“
der letzte Film auf VHS erschien, hatte
Zabel bereits auf die neue Technik der
DVD umgestellt. Er hatte seine VideoLeihrekorder gegen DVD-Player ausgetauscht. Aber mit der Verbreitung der
DVD Ende der 90er gingen die Kundenbesuche in seiner Videothek zurück.
Zabel öffnete seine Videothek nun
rund um die Uhr und trotzdem konnte
er Kunden nicht halten und saß bald
wieder alleine hinter dem Verkaufstresen. Als immer mehr Online-Videotheken aufkamen und man Filme per
Mausklick bestellen konnte, war dies
das Ende für Zabels Videothek.
Anhand dieser Geschichte zeigt Geffroy, dass die technische Revolution
Konsequenzen hat, auf die wir uns einstellen oder eben nicht.
In seinem Buch fasst Geffroy die technische Revolution in 8 Kategorien zusammen.
1. Mobilität: Kunden nutzen immer
mehr das Internet von jedem beliebigen Ort aus, wenn es um Kaufentscheidungen geht.
2. Entscheidungen in Echtzeit: Dank
der Technologie ist es inzwischen
möglich, zeitnah herauszufinden,
wo man ein bestimmtes Produkt am
günstigsten bekommt. Selbst noch im
Supermarkt kann man den Barcode einer Ware fotografieren und über Suchfunktionen sofort feststellen, wo es das
Produkt vielleicht gerade günstiger
gibt. Übers Internet werden nicht nur
Angebote verglichen, sondern auch
Testberichte und Empfehlungen von
Nutzern einbezogen.
Diese Entwicklung hat einen großen
Einfluss auf das Kaufverhalten von
Kunden. Aber auch Verkäufer werden
vor ganz neue Herausforderungen
gestellt. Verkäufer müssen sich selbst
täglich aktuelle Informationen aus
dem Netz holen und in der Lage sein,
die Vorteile ihres Produktes herauszustellen.
3. Die Macht der Community: Der
Kunde hält nicht länger still, wenn er
sich getäuscht sieht - er wird es kundtun. Und wenn seine Aussage über die
zahlreichen Social-Media-Kanäle verbreitet wird, dann wird die Stimme des
Kunden lauter denn je zuvor.
Im März 2008 flog David Carol, der
Leadsänger der kanadischen Band
„Sons of Maxwell“ mit United Airlines
nach Omaha in Nebraska. Dabei wurde
seine wertvolle Taylor-Gitarre so stark
beschädigt, dass sie nicht mehr zu reparieren war. Der rein materielle Wert
der Gitarre lag bei 3.500 Euro.
Carol stritt sich monatelang mit der
Fluggesellschaft um eine Entschädigung - ohne Erfolg. Dann wurde es
ihm zu bunt. Er komponierte den Song
„United Breaks Guitars“ und drehte
ein Video dazu, das er auf das beliebte
Videoportal Youtube stellte. Er erzählte
darin die Geschichte, was ihm auf dem
Flug passierte, dass die Fluggesellschaft nicht für den Schaden aufkommen wollte und dass er wohl nie wieder mit United Airlines fliegen werde.
Der Youtube-Link wurde rasend schnell
weiter verbreitet und der Aktienkurs
von United Airlines sank laut Berichten
der Londoner Zeitung Times innerhalb
von 4 Tagen um 10 %, was die Anteilseigner 180 Millionen Dollar kostete.
Geben Sie in Google doch mal ein:
„united breaks guitars“ und sehen Sie
selbst.
Es ist informativ und unterhaltsam
über diese Themen und auch zu den
weiteren Kategorien in „Das Einzige,
was stört, ist der digitale Kunde“ zu
lesen.
Die Kategorien 4-8 lauten übrigens:
4. Was im Internet nicht gefunden wird, das gibt es nicht
5. Sehen heißt glauben
6. Wir machen den Weg frei
7. Durch Cloud Computing wird man unabhängig von Ort und Zeit
8. Maschinen kommunizieren immer mehr untereinander
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Aktiv Steuern // Herbst 2011 // Seite 7
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Neue Regeln für die Selbstanzeige
Die Steuersünder CD aus Liechtenstein
machte es überall zum Thema: die
straffreie Selbstanzeige in Deutschland. Das hat den Gesetzgeber veranlasst, die gesetzlichen Regelungen für
die strafbefreiende Selbstanzeige neu
zu gestalten.
Seit 03.05.2011 gelten die neuen Regelungen zur Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung. Durch die Neufassung des § 371 Abgabenordnung (AO)
ist eine sog. „Teilselbstanzeige“ nicht
mehr möglich. Straffreiheit erlangt
nur, wer „zu allen unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart in vollem
Umfang die unrichtigen Angaben berichtigt“. In der Vergangenheit war es
noch möglich, die Selbstanzeige auf
bestimmte Steuerquellen wie Länder zu beschränken. Nach der neuen
Regelung muss eine straf befreiende
Selbstanzeige alle Sachverhalte einer
Steuerart offenlegen. Die früher mögliche „gestückelte“ Selbstanzeige führt
damit nicht mehr zur Steuerfreiheit.
Zudem hat der Gesetzgeber die Sperrgründe der Selbstanzeige ausgeweitet.
So reicht z.B. nun schon der Zugang einer Prüfungsanordnung aus, um eine
Selbstanzeige „abzuschneiden“. Bisher
waren Selbstanzeigen erst dann nicht
mehr möglich, wenn der Betriebsprüfer erschien. Nunmehr genügt der Zugang der Prüfungsanordnung.
Bei Steuerhinterziehung (§ 370 AO)
mit einer verkürzten Steuer von mehr
als 50 000 € je Tat, kann gem. § 398 a
AO nur mehr von Strafe abgesehen
werden, wenn der Nacherklärende
die hinterzogenen Steuern und einen
Geldbetrag i.H.v. 5 % der hinterzogenen Steuer zugunsten der Staatskasse
zahlt. Außerdem fallen auch noch Hinterziehungszinsen von ½ % je Monat
an. Insgesamt kann eine Selbstanzeige
daher mit erheblichen Nachzahlungen
verbunden sein. Da die Straffreiheit
gem. § 371 Abs.3 i. V. m. § 398a AO nur
dann eintritt, wenn der Nacherklärende die hinterzogenen Steuern sowie
den Strafzuschlag von 5 % innerhalb
einer ihm bestimmten Frist entrichtet,
sollte vor Abgabe einer Selbstanzeige
sichergestellt sein, dass die Steuern
auch tatsächlich nachentrichtet werden können.
beraterwerk/br
Warengutscheine leichter gemacht
Wer freut sich nicht über ein kleines zusätzliches Gehalt in Form von
Tank- oder Geschenkgutscheinen? Der
Bundesfinanzhof hat seine bisherige
Rechtsprechung revidiert und neue
Regeln aufgestellt. Diese legen fest,
wann solche Zuwendungen nicht als
zu versteuernder Barlohn sondern als
Sachlohn gelten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, wenn der Gutschein nur gegen
die Sache selbst aber nicht gegen Geld
eingelöst werden kann, kommt eine
Steuerbefreiung für Sachbezüge nach
§8 Abs.2 Satz 9 EStG in Frage.
Mit der aktuellen Rechtsprechung vom
BFH wird in Zukunft die Gutscheinverwendung wie folgt erleichtert:
1. Limitierung eines beliebigen Gutscheins auf 44 EUR (z.B. Tankstelle,
Buchhändler, Warenhaus)
2. Der Arbeitgeber kann seinem Arbeitnehmer bei einer beliebigen Tankstelle
einlösbare Tankgutscheine überlassen.
Der Arbeitnehmer tankt zunächst auf
seine Kosten und kann sich gegen Vor-
lage der Tankgutscheine von seinem
Arbeitgeber die Kosten erstatten lassen.
3. Arbeitnehmern wird das Recht zugeteilt, auf eigene Kosten gegen Vorlage
einer Tankkarte bei einer bestimmten
Tankstelle bis zu einem Höchstbetrag
von 44 Euro monatlich zu tanken.
Entscheidend für die Frage, ob Baroder Sachlohn vorliegt, ist, was der
Arbeitnehmer vom Arbeitgeber aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen beanspruchen kann. Bei allen Varianten gilt es aber arbeitsvertragliche
Regelungen zu treffen.
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Steuertipps für Unternehmer
Private Mitnutzung des Arbeitszimmers steuerlich ansetzbar?
Vorzeitige Anforderung von Steuererklärungen
Ein Unternehmer nutzt einen großen
Raum seines Einfamilienhauses sowohl
als Wohn- und Esszimmer als auch als
Arbeitszimmer (-ecke) zur Erledigung
betrieblicher Angelegenheiten. Sein
Finanzamt teilte ihm nach einer Ortsbesichtigung mit, dass die von ihm
geltend gemachten Kosten nicht als
Betriebsausgaben anerkannt werden.
Zur Begründung hieß es lediglich, dass
der Familie kein weiteres Wohn- und
Esszimmer zur Verfügung steht und somit das ‚Arbeitszimmer’ in erheblichem
Umfang privat genutzt werde. Der Unternehmer klagte gegen die Nichtberücksichtigung.
Oftmals sind vorzeitige Anforderungen von Steuererklärungen nicht
rechtmäßig. Das Finanzgericht Düsseldorf hatte einen Fall zu entscheiden, in
dem ein Ehepaar vom Finanzamt aufgefordert wurde, die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2010 bis zum
30.09.2011 einzureichen. Das Ehepaar
wurde von einem Steuerberater vertreten – man hätte die Steuererklärung
also erst bis zum 31.12.2011 abgeben
müssen. Das Finanzamt begründete
die Aufforderung mit den besonders
hohen Einkünften des Ehepaares und
dem deshalb anzuwendenden Spitzensteuersatz. Dabei handelte das Finanzamt streng nach Anweisung der
Oberfinanzdirektion Rheinland, die die
Finanzämter scheinbar aufgefordert
hat, einem verzögerten Abgabeverhalten in den Vorjahren durch Vorweganforderungen entgegenzutreten.
Das Finanzgericht Düsseldorf entschied jedoch, dass der Spitzensteuersatz alleine kein Argument für eine
vorzeitige Anforderung von Steuererklärungen ist. Jede Entscheidung über
eine vorzeitige Anforderung ist nach
Ansicht des Gerichts eine Ermessensentscheidung, die sorgfältig abzuwägen und zu begründen ist.
Elektronische Rechnung und Vorsteuerabzug
Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass die Kosten für ein Arbeitszimmer in einen privaten und beruflichen Teil aufgeteilt werden können.
Der berufliche Teil kann dann bei der
Steuer geltend gemacht werden. Das
Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die
Revision zum Bundesfinanzhof ist zugelassen. Sobald das Aktenzeichen
des Bundesfinanzhofs veröffentlicht
ist, können betroffene Steuerzahler bis
zu einer abschließenden Entscheidung
das Ruhen des eigenen Einspruchs beantragen.
Auch wenn das Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom Bundesrat nicht
verabschiedet wurde, so stehen die
Chancen gut, dass das Gesetz nach einem Umweg durch den Vermittlungsausschuss und kleineren Änderungen
doch noch in Kraft treten kann.
Aller Voraussicht nach wird es bei der
elektronischen Rechnung keine großen Änderungen mehr geben, so dass
elektronische Rechnungen wie folgt zu
handhaben sind:
Laut Gesetz ist der Vorsteuerabzug
bisher nur dann möglich, wenn eine
qualifizierte elektronische Signatur
oder ein sicheres EDI-Verfahren verwendet wird. Nach Inkrafttreten des
Steuervereinfachungsgesetzes reicht
es in Zukunft aus, dass die Echtheit
der Herkunft, die Unversehrtheit und
die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet sind. Genauere Einzelheiten zur
elektronischen Rechnung sind auf der
Homepage des Bundesfinanzministeriums nachzulesen.
Kommt die E-Bilanz doch erst im Jahr
2013?
Nach neuesten Informationen aus dem
Bundesfinanzministerium wird dort
derzeit geprüft, ob die E-Bilanz erst im
Jahr 2013 eingeführt wird. Grund für
die Überlegungen sind gravierende
Probleme beim derzeit laufenden Testbetrieb.
Eines ist allerdings sicher – die E-Bilanz
kommt – spätestens im Jahr 2013. Wir
empfehlen Ihnen dennoch, sich bereits
auf den Starttermin 2012 vorzubereiten. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Umstellung zu gewährleisten, ist ein Ablaufplan zu erstellen.
Sie sollten möglichst frühzeitig mit
Ihrem Steuerberater und Ihrem EDVTeam prüfen, inwieweit Sie bereits jetzt
fit sind für die Umstellung.
beraterwerk/rj
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Steuertipps
für Privatpersonen
Ferienjobs für Schüler sind sozialversicherungsfrei
Reisekosten bei einem Sprachkurs im
Ausland
Während der Ferien können Schüler
unbegrenzt Geld verdienen, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden.
Voraussetzung ist, dass die Beschäftigung im Voraus auf maximal zwei
Monate oder 50 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet ist. Pauschalbeiträge
zur Kranken- und Rentenversicherung
fallen bei diesen kurzfristigen Beschäftigungen ebenfalls nicht an, weil es
sich nicht um sogenannte Minijobs
handelt.
Die Gebühren für einen Fremdsprachenkurs sind als Werbungskosten
abziehbar, wenn ein konkreter Zusammenhang mit einer Berufstätigkeit
nachgewiesen wird. Die Reisekosten
für einen solchen Kurs im Ausland können in der Regel nur anteilig als Werbungskosten abgezogen werden, da
bei einem Sprachkurs im Ausland stets
von einer privaten Mitveranlassung
auszugehen ist. (Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs)
Wird die Beschäftigung in einem Kalenderjahr über diesen Zeitraum hinaus fortgesetzt und ein Arbeitsentgelt
von bis zu 400 € im Monat gezahlt, sind
die Vorschriften für die sogenannten
Minijobs anzuwenden.
Kosten für die Erstausbildung und
das Erststudium
Kosten für berufliche Erstausbildung
und Erststudium unmittelbar nach Ab-
Nachweis des ernsthaften Bemühens
eines volljährigen Kindes um einen
Ausbildungsplatz
Für ein über 18 Jahre altes Kind besteht
ein Anspruch auf Kindergeld u. a. dann,
wenn es seine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatz nicht beginnen
oder fortsetzen kann. Diese Voraussetzungen sind nachzuweisen oder glaubhaft zu machen. Der Nachweis kann
durch eine Bescheinigung der Agentur
für Arbeit erbracht werden. Die Registrierung dort ist jedoch in ihrer Wirkung
auf drei Monate beschränkt. Um den
Anspruch auf Kindergeld zu erhalten,
muss sich das Kind nach Ablauf dieser Frist erneut als Ausbildungsplatz
suchend melden. Wird eine erneute
Meldung versäumt, erlischt der Kindergeldanspruch.
So hat der Bundesfinanzhof insbesondere klargestellt, dass nach derzeit geltender Rechtslage beruflich veranlasste Aufwendungen dem Grunde nach
vorweggenommene Werbungskosten
sind. Ein solcher Veranlassungszusammenhang sei regelmäßig gegeben,
wenn die erstmalige Berufsausbildung
Berufswissen vermittelt und damit auf
die Erzielung von Einnahmen gerichtet
ist.
Gleichstellung von Lebenspartnern
bei Erbschaft-, Schenkung- und
Grunderwerbsteuer
Lebenspartner werden zwischenzeitlich wie Ehegatten der Steuerklasse 1
zugeordnet. Wurde die Lebenspartnerschaft aufgehoben, gilt für den ehemaligen Lebenspartner die Steuerklasse 2.
Lebenspartner erhalten unverändert
den gleichen Freibetrag wie Ehegatten.
Umgekehrte Heimfahrten bei doppelter Haushaltsführung
schluss der Schule können voll abziehbar sein, auch und gerade dann, wenn
der Auszubildende seine Berufsausbildung direkt im Anschluss an seine
Schuldbildung aufgenommen hat.
Unterhält ein Ehegatte aus beruflichen
Gründen eine doppelte Haushaltsführung und kann er die wöchentliche Familienheimfahrt aus privaten Gründen
nicht antreten, sind die Besuchsfahrten des anderen Ehegatten keine Werbungskosten. Die Aufwendungen des
Ehegatten in diesem Zusammenhang
sind privat veranlasst und damit auch
nicht abzugsfähig.
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Themen
3
Kampagne Endspurt 2011
4
Die Qualitäts-BWA
5
Die 5 Weisen aus Deutschland
6
Social Media für Firmen – Fluch oder Segen?
7
Das Einzige, was stört, ist der digitale Kunde?
8
Neue Regeln für die Selbstanzeige
8
Warengutscheine leichter gemacht
9
Steuertipps
für Unternehmer
Neues aus der Kanzlei
Wir setzen konsequent auf die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Die Auszeichnungen, die unsere Mitarbeiter
im Rahmen von Weiterbildungen erhalten haben, unterstreichen unseren
Anspruch an fachliche Kompetenz.
Neben den Inhabern tragen unsere engagierten Mitarbeiter, darunter Spezialisten wie Controller, Bilanzbuchhalter
und Steuerfachwirte, zum größtmöglichen Nutzen unserer Mandanten und
zum Erfolg der Kanzlei bei.
10 Steuertipps
für Privatpersonen
11 Neues aus der Kanzlei
12 Unser Team für Sie
Impressum
Aktiv Steuern
Herbst 2011
© 2011 Alle Rechte vorbehalten
Redaktion (v. i. S. d. P.)
Beraterwerk
EMS service GmbH
Bildnachweis
Seite 2, 11 und 12: Norbert Staub Steuerberatungsgesellschaft mbH
Seite 9 oben links und 10 oben rechts:
Fotolia
alle weiteren Bilddaten: www.istockphoto.com
Herausgeber
Norbert Staub
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Oberer Weg 49, 97846 Partenstein
Telefon 09355 9710-0
Telefax 09355 9710-50
Aktiv Steuern wird ausschließlich für unsere Mandanten
und Geschäftspartner geschrieben. Die Informationen
Liebe Mandanten und Geschäftspartner,
wundern Sie sich auch, wie schnell die Zeit vergeht? Gerade aus dem Sommerurlaub zurück - schon halten Sie die Herbstausgabe unseres Magazins Aktiv
Steuern in den Händen. Herbst, das ist die Jahreszeit, die uns unmissverständlich aufzeigt, dass schon ein Großteil des Jahres vorbei ist, bzw. sich das Jahr
dem Ende neigt. Oft fragt man sich, ob man tatsächlich noch alles schaffen
kann, was man sich für das Jahr eigentlich vorgenommen hatte.
Auch wenn in der Natur bereits die Blätter bunt werden und von den Bäumen
fallen, so bedeutet dies nicht, dass wir mit unseren privaten oder unternehmerischen Zielen für dieses Jahr bereits abgeschlossen haben müssen. Der
Herbst ist hervorragend dazu geeignet, um vor dem Endspurt einen letzten
Zwischenstopp einzulegen. Zeit, um kurz zurückzublicken und eine Zwischenbilanz zu ziehen und die Ziele für die Zukunft anzupassen oder komplett neu
zu definieren. Auch ein Sportler misst Zwischenzeiten und entscheidet anhand deren Ergebnisse über die weitere Strategie für den Endspurt.
In dem Artikel „Kampagne Endspurt 2011 – damit Ihr Finish stimmt“ zeigen wir
auf, welche Möglichkeiten bestehen, Zwischenbilanz zu ziehen und welche
Bedeutung einer passenden Strategie für den Endspurt zukommt. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in
Deutschland – auch die 5 Weisen genannt – macht es vor. Jedes Jahr im Herbst
erstellt er ein Gutachten und legt es der Bundesregierung vor. Auf Seite 5 dieses Heftes erfahren Sie mehr über die Aufgaben, die Entstehungsgeschichte
und auch die Zusammensetzung der „ 5 Weisen“.
Social Media ist DAS Schlagwort in unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft. Auf die Unausweichlichkeit und die Bedeutung für uns gehen
die Artikel auf Seite 6 und 7 ein.
Unser gesamtes Team wünscht Ihnen bei der Lektüre dieses Magazins viel
Spaß. Wir hoffen, Ihnen viele interessante Informationen und Anregungen geben zu können.
Wie bereits in der Vergangenheit setzen wir auf die Ausbildung junger
Menschen. Wir sind stolz darauf, dass
eine Reihe von Mitarbeitern seit ihrer
Ausbildung in unserer Kanzlei beschäftigt ist und einen durchgängig hohen
Wissensstandard bieten kann.
Ab September wird Alexander Staub
ein Verbundstudium in unserer Kanzlei
beginnen. Dazu befragte ihn die Redaktion:
Aktiv steuern: Herr Staub, was genau
umfasst Ihr Verbundstudium?
Alexander Staub: An der Fachhochschule in Hof werde ich BWL mit dem
Schwerpunkt Steuern studieren und
gleichzeitig eine Berufsausbildung
zum Steuerfachangestellten abschließen. Dieses Studium erstreckt sich
über 4,5 Jahre, in denen ich regelmäßig zwischen der Berufsschule in Nürn-
berg, der Fachhochschule und meinem
Arbeitsplatz pendeln werde.
Aktiv steuern: Wie sieht Ihre Ausbildung/Studium konkret aus?
Alexander Staub: Das erste Jahr des
Verbundstudiums konzentriert sich auf
die Ausbildung in der Steuerkanzlei.
Hierbei werde ich zweimal wöchentlich die Berufsschule in Nürnberg besuchen, um den Beruf des Steuerfachangestellten zu erlernen.
Im folgenden Jahr startet dann das
Studium an der Fachhochschule. In
den Semesterferien arbeite ich in der
Steuerkanzlei, um mein erlerntes Wissen auch in der Praxis anwenden zu
können.
Nach dem dritten Ausbildungsjahr
findet dann für mich, neben dem Studium, die Abschlussprüfung für den
Beruf des Steuerfachangestellten statt.
Anschließend wird dann mit Hochdruck an der Anfertigung der BachelorArbeit gearbeitet, die den Abschluss
meines Studiums darstellt.
Aktiv steuern: Was reizt Sie an dem
Beruf?
Alexander Staub: Beim Steuerberater
stehen die Interessen der Mandanten
im Mittelpunkt. Steuerberater haben
detaillierte Kenntnisse über ihre wirt-
schaftlichen und persönlichen Verhältnisse und arbeiten gewissenhaft und
verschwiegen.
Schon die Vielfalt der Bereiche, aus denen die Mandanten kommen, macht
die tägliche Arbeit abwechslungsreich
und spannend. Die ständige Bewegung im Steuerrecht und die individuellen Sachverhalte der unterschiedlichen Mandanten bringen in dem Beruf
immer wieder neue Erfahrungen. Es
wird nie langweilig!
Aktiv steuern: Und was reizt Sie an der
Art der Ausbildung?
Alexander Staub: Das Verbundstudium
ist für mich von großem Vorteil, da ich
in die betriebliche Praxis der Steuerkanzlei eingebunden werde.
Ein solches Studium ist nicht nur für
den Auszubildenden, sondern auch für
die Steuerkanzleien von Vorteil, da die
Auszubildenden hoch qualifiziert sind
und ohne lange Einarbeitungszeiten
sofort in einer Steuerkanzlei einsetzbar
sind.
Des Weiteren ist es mir möglich bereits
3 Jahre nach Studienabschluss an der
Steuerberaterprüfung teilzunehmen.
Aktiv steuern: Vielen Dank für das
Interview!
sind sorgfältig zusammengestellt und recherchiert, jedoch ohne Gewähr.
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Aktiv Steuern // Herbst 2011 // Seite 11
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Unser Team für Sie
Ausgabe Herbst 2011
Aktiv Steuern
Das Mandantenmagazin der Kanzlei Staub
Michael Staub
Norbert Staub
Dr. Marcus Staub
Alexander Staub
michael@staub.de
09355/9710-18
norbert@staub.de
09355/97100
marcus@staub.de
09355/97100
alexander.staub@staub.de
09355/97100
Andrea Behl
Sandra Brönner
Sonja Graubaum
Carmen Heine
andrea.behl@staub.de
09355/9710-38
sandra.broenner@staub.de sonja.graubaum@staub.de carmen.heine@staub.de
09355/9710-15
09355/9710-14
09353/9840350
daniela.henning@staub.de susanne.keller@staub.de
09355/9710-17
09355/9710-44
Hildegard Kessler
Anne-Katrin Klein
Anja Lippert
Gerhard Lippert
Thorsten Müller
anja.lippert@staub.de
09352/8574048
gerhard.lippert@staub.de
09355/9710-20
thorsten.mueller@staub.de
09355/9710-47
Ramona Kunkel
hildegard.kessler@staub.de anne-katrin.klein@staub.de ramona.kunkel@staub.de
09355/9710-91
09355/9710-46
09355/9710-45
Informationen // News // Trends // Interessantes
Daniela Henning
Susanne Keller
Damit Ihr Finish stimmt
Gudrun Müller-Heeg Inge Roth
gudrun.mueller-heeg@
staub.de·09355/9710-36
inge.roth@staub.de
09355/9710-35
Barbara Sauer
Sonja Schüttler
Andrea Seipel
Katharina Seufert
barbara.sauer@staub.de
09355/9710-31
sonja.schüttler@staub.de
09355/9710-26
andrea.seipel@staub.de
09355/9710-13
katharina.seufert@staub.de
09355/9710-30
Norbert Staub
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Silke Seufert
Gerlinde Staub
Kerstin Staub
Sabine Staub
Isabelle Weid
silke.seufert@staub.de
09353/9840350
09355/97100
kerstin@staub.de
09355/9710-29
sabine@staub.de
09355/9710-25
isabelle.weid@staub.de
09355/97100
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ObererWeg49
97846Partenstein
Telefon: 09355/97100
steuerkanzlei@staub.de
Kampagne Endspurt 2011
Fluch oder Segen
Social Media für Firmen
Buchvorstellung
Das Einzige was stört
ist der digitale Kunde
Zweigniederlassungen:
ZumHelfenstein6
97753Karlstadt
Telefon:09353/9840350
Friedenstraße36
97828Marktheidenfeld
Telefon:09391/5039840
Aktiv Steuern // Herbst 2011 // Seite 11
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Seele and Geist
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