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Der beste Renaturierer 6 Hallo Hund 8 Was ist - Rickenbach ZH

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Nr. 364 / Oktober 2012
Ausgewandert
Seite 17
Weiter in dieser Ausgabe
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Der beste Renaturierer
Hallo Hund
Was ist Depression?
Luchse in Rickenbach
Vom Chabisland zum Guggisberg
Guetzli-Schwemme im Dorf
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Rickenbach
Aus den Verhandlungen
des Gemeinderates Rickenbach
rung der Sanierung der Werkleitungen im
Gassenacker (Schmutz- und Regenabwasserleitung, Wasserleitung und Strassenbau). Aufgrund des erweiterten und nun vorliegenden
Bauprojektes muss mit folgenden Baukosten
gerechnet werden:
Im April 2012 beauftragte der Gemeinderat
das Ingenieurbüro Bachmann Stegemann +
Partner AG, Andelfingen, mit der Projektie-
Bauobjekt
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1. Etappe Fr.
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310 000.00
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führt werden. Aufgrund der besten Erfüllung
der Zuschlagskriterien wurden nun unter dem
ausdrücklichen Vorbehalt der Zustimmung der
Gemeindeversammlung zum Budget 2013 die
nachstehenden Aufträge erteilt:
Unternehmung
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Sanierungsarbeiten auch an weiteren
Gemeindestrassen
Im Rahmen der Strassenunterhaltsarbeiten
2012 wurde für die Sanierung von Randabschlüssen an der Breite-, Dörnler- und Rosenstrasse ein Rahmenkredit von 20 000 Franken
bewilligt und der Auftrag an die Firma Roadtec
GmbH Strassenunterhalt, Bäretswil, zu einem
Preis von rund 20 000 Franken vergeben.
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Total Fr.
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Aus Budgetgründen wurden die Bauarbeiten
auf zwei Etappen aufgeteilt und einstweilen
nur ein Rahmenkredit von 306 000 Franken für
die 1. Etappe (Herbst 2012) bewilligt. Die zweite
Bauetappe soll erst im Frühjahr 2013 ausge-
Arbeitsgattung
2. Etappe Fr.
Nettoangebot inkl. MwSt.
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Mit dem Mehrfamilienhaus Ritterweg 2 sind
nun sämtliche Grundstücke im Quartierplangebiet Sulz-West überbaut, weshalb der Deckbelag im Ritterweg endlich eingebaut werden
konnte. Die mutmasslichen Belagskosten wurden von den damaligen Quartierplanbeteiligten bevorschusst. Diesen Auftrag erledigte
die Firma Brossi AG, Winterthur, zu einem Offertpreis von rund 14 400 Franken.
behördlich
Zweckverband Amtsvormundschaft für Erwachsene Winterthur Land – Teilrevision der
Statuten
Seit Jahrzehnten bilden die zwanzig Landgemeinden im Bezirk Winterthur den «Zweckverband Amtsvormundschaft für Erwachsene
Winterthur Land», welcher den Verbandsgemeinden verschiedene Dienstleistungen im
Bereich des Vormundschaftsrechts erbringt.
Am 1. Januar 2013 tritt das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft. In den Zweckverbandsstatuten müssen deshalb folgende hauptsächlich
terminologische Anpassungen vorgenommen
werden:
unternehmung EcoWatt AG, Bürglen, überarbeitete und ab 1. Januar 2013 gültige Tarifblatt
«Strompreise ab 2013» für das EWR wurde vom
Gemeinderat genehmigt. Das Tarifblatt wird
den Abonnenten mit der nächsten Stromrechnung abgegeben (Details dazu siehe auch Gemeindehomepage www.rickenbach.zh.ch).
Name: Der Zweckverband heisst neu: Zweckverband Erwachsenenschutz Winterthur Land
Art. 1: Neue Bezeichnung Zweckverband Erwachsenenschutz Winterthur Land
Art. 3: Zweck neu formuliert: Dienstleistungen
des zivilen Erwachsenenschutzes
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Thuri Bänziger, Gemeindeschreiber
Das Angebot der Amtsvormundschaft, die
Kompetenzen der Organe und der Aufbau des
Zweckverbandes bleiben unverändert. Die revidierten Statuten wurden vom Gemeindeamt
des Kantons Zürich vorgeprüft und von der
Delegiertenversammlung der Verbandsgemeinden genehmigt. Die vorliegenden Statuten bedürfen nun noch der Zustimmung aller
Verbandsgemeinden und des Regierungsrates
des Kantons Zürich. Der Gemeinderat beantragt deshalb der Gemeindeversammlung vom
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statuten ebenfalls zu genehmigen.
Strompreisgestaltung 2013 des Elektrizitätswerkes (EWR)
Die Stromrechnung an den Endkunden muss
transparent und vergleichbar sein. Die Kosten
für Energielieferung und Netznutzung sowie
die Abgaben und Leistungen an Dritte sind
getrennt aufzuführen. Das von der Ingenieur-
Verschiedenes
Als Baubehörde bewilligte der Gemeinderat den
Abbruch der Einfachturnhalle mit Schwimmbad
beziehungsweise den Neubau der Mehrzweckhalle Hofacker und an der Dorfstrasse den Neubau eines Einfamilienhauses.
Chip-Lesegerät für die
Gemeindewerke
Die Mitarbeiter der Gemeindewerke werden regelmässig zum Einsammeln überfahrener Tiere aufgeboten. Damit die toten
Hunde oder Katzen nach Möglichkeit identifiziert und deren Besitzer informiert werden können, wurde ein Chip-Lesegerät
angeschafft. Dieser Service der Gemeindewerke ist aber nur dann möglich, wenn Ihr
Tier mit einem Mikrochip versehen ist. Der
Mikrochip wird von einer Tierärztin/einem
Tierarzt eingesetzt. Der reiskorngrosse
Chip wird mit einer Spezialspritze auf der
linken Halsseite des Tieres unter die Haut
injiziert. Der Vorgang ist vergleichbar mit
einer Impfung und ist für das Tier praktisch
schmerzlos.
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Rickenbach
Hecken und Sträucher jetzt zurückschneiden
Bessere Sicht bedeutet mehr Sicherheit auf den
Strassen. Die meisten Informationen werden
im Strassenverkehr über das Auge wahrgenommen. Durch in den Lichtraum hereinragende Äste kommt es jedoch häufig zu Sichtbeeinträchtigungen (siehe Skizze).
Grosszügig zurückschneiden
Wir bitten Sie, an Strassen- und Wegrändern
Ihre Bäume, Sträucher und Hecken grosszügig
zurückzuschneiden, damit die Sicht jederzeit
gewährleistet ist. Die nächsten Häckseldienste
finden übrigens am 13. Oktober und 3. November statt. Beachten Sie bitte auch, dass ein allfälliger Hydrant auf Ihrem Grundstück jederzeit frei zugänglich ist.
Für Ihre Bemühungen im Interesse der Verkehrssicherheit danken wir Ihnen bestens.
Gemeinderat
Stammt der Biberfladen vom
Biber?
(Grafik: Kantonspolizei Zürich)
Wir erinnern deshalb die GrundeigentümerInnen an das Zurückschneiden der Pflanzen
entlang von Strassen und Wegen sowie bei
Einmündungen und Ausfahrten. Der Rückschnitt dient der Verkehrssicherheit, schützt
aber auch vor allfälligen rechtlichen Problemen.
฀ Bäume, Sträucher und Hecken dürfen bis auf
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grenze hinausragen.
฀ Bäume, Sträucher, Hecken, Gebüsche, Pflanzen, etc., dürfen die Sicht der Verkehrsteilnehmer, insbesondere im Bereich von Kurven, Strassenverzweigungen und Ausfahrten nicht beeinträchtigen.
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Der diesjährige Behördenausflug, welcher von
den Rickenbacher-Mitgliedern der Sekundarschulpflege sowie dem Friedensrichter organisiert wurde, führte ins Zürcher Weinland. Ein
erster Austausch unter den verschiedenen
«Kommunalen» konnte bereits im alten Weg-
behördlich
müller-Posti, welches auf vielseitigen und
schönen Umwegen nach Marthalen gefahren
wurde, stattfinden.
Erstes Ziel: Besuch des Meisters im Umbau seines Lebensraums, dem berühmtesten Biber in
der Schweiz.
Was dieser «fleissige» Anwohner in den letzten vier Jahren aus dem einst künstlichen Kanal
geschaffen hat, ist kaum zu glauben. Bereits
hat das eigentlich plumpe Tier fünf Hektaren
im Marthaler-Wald unter Wasser gesetzt; zum
Glück setzt die Topografie jetzt Grenzen. Sowohl bundesrechtlich wie auch kantonal sind
der putzige Nager und dessen Lebensräume
geschützt, was immer wieder zu Konflikten
mit den Waldbesitzern führt.
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Land ausgesetzten Bibern beheimateten sich
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der ersten schweizweiten Bestandeserhebung
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฀ bern Platz und heute sind es ungefähr 300. Urs
Philipp macht darauf aufmerksam, dass der
beste Renaturierer nicht das AWEL sondern
der Biber ist. Unser Friedensrichter, welcher
gleichzeitig oberster kantonaler Fischereibeauftragter ist, glaubt jedoch, dass je mehr Tiere
es im Kanton gibt, desto kleiner werden die
einzelnen Reviere. Natürliche Feinde kennt der
Biber nicht. «Hindernisse» wie Hochwasser,
Überfahren durch Boote, Littering, Chemikalien, Eindohlungen und vor allem Revierkämpfe können den Biberbestand etwas dezimieren.
Völlig fasziniert von der riesigen Wasserfläche
und den interessanten Ausführungen bestiegen die Behördenmitglieder nach einem
kurzen Spaziergang wieder das Postauto,
welches auf ziemlich direktem Weg nach Waltalingen fuhr.
Familie Keller, welche seit 20 Jahren knapp
fünf Hektaren Reben hegt und pflegt und
diese auch selber keltert, lud zu einer interessanten Führung und einer kleinen Degustation
ein.
Ob im Restaurant Alte Mühle beim gemütlichen Teil wohl als Dessert ein Biberfladen
serviert wurde?
Doris Hebeisen
7
Rickenbach
Gemeinde- und Schulbibliothek
Basteln + Wandern + Lesen
= Herbstzeit
Die Abende sind bereits wieder länger und
verleiten dazu, die Freizeitbeschäftigungen
ins Haus zu verlegen. Basteln mit allen möglichen Materialien, sei es Stoff, Wolle, Holz,
Metall, Kürbis, und so weiter. Der Fantasie
sind kaum Grenzen gesetzt. Zu sehr vielen
Materialien sind Bücher in der Bibliothek vorhanden.
Ein ganz neues Buch befasst sich mit dem
Thema Holz. Im «Werken mit dem Taschenmesser» sind verschiedene Schnitzanleitungen in
Wort und Bild zusammengefasst. Von der Faszination des Taschenmessers, über dessen fachgerechte Anwendung, Schnitztechniken der
verschiedenen Klingen bis zur Sicherheit beim
Schnitzen, alles wird sehr gut und detailliert
dokumentiert. Auch dem richtigen Holz wird
ein Kapitel gewidmet.
Das grosse Wanderbuch «Die Wasserfälle der
Schweiz» steht ebenfalls ganz neu in der Biblio฀
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in der Schweiz gibt? Christian Schwick und
Florian Spichtig haben sich auf Wasserfalljagd
begeben. Sie erzählen über die Faszination
Wasserfälle und dokumentieren Wanderungen
zu den Tourismusmagneten.
Unsere «Leseratten» dürfen natürlich auch
nicht leer ausgehen. «Herzenstimmen», das
neue Buch von Jan Philipp Sendker, lässt den
Leser kaum mehr los oder «Katzenbach» von
Isabel Morf kann wirklich erst geschlossen werden, wenn man weiss, wer das Kind in den
Bach geworfen hat.
8
Vorverkauf Abendunterhaltung
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Uhr der Vorverkauf für die Abendunterhaltung
der turnenden Vereine. In der Bibli besteht die
Möglichkeit, während den Öffnungszeiten
Eintritte für die Unterhaltung zu beziehen. Für
die Nachmittagsvorstellung vom Samstag gibt
es keinen Vorverkauf. Dieses Jahr ist es jedoch
möglich, auch nach dem ersten Wochenende
noch Eintritte für die beiden letzten Vorstellungen in der Bibliothek zu kaufen.
Der Bastel- und Geschichten-Nachmittag …
… findet am 21. November von 14.00 bis 16.00
Uhr statt. Yvonne Merki und Gisela Merkli vom
Familienverein basteln mit den Kids und Elsie
Felix erzählt in der Bibliothek neue Bilderbücher. Wir bitten Sie, Ihre Kinder bis zum 10. November bei folgenden Adressen anzumelden:
mugy@hispeed.ch oder
bibliothek@primarschule-rickenbach.ch.
Wir wünschen Ihnen einen «lese-intensiven»
Herbst.
Doris Hebeisen, Bibli-Team
«Hallo Hund»
Das korrekte Verhalten zwischen Menschen
und Hunden im Alltag ist enorm wichtig und
nur wenige Erwachsene und Kinder kennen
sich damit gut aus. Erschrecken, Angst, gefährliche Situationen bis hin zu Bissunfällen werden immer wieder erlebt. Um auf Hunde angemessen reagieren zu können, bietet «Hallo
Hund» Präventionskurse an den Primarschulen
der Region Zürcher Weinland, Winterthur und
den angrenzenden Gemeinden an.
schulisch
Bis jetzt fand an unserer Schule ein Präventionskurs im Kindergarten statt. Die Kosten dafür werden wegen der Dringlichkeit vom kantonalen Veterinäramt getragen. Nach einem
Antrag der Elternmitwirkung (Elternforum) an
die Primarschule Rickenbach konnte ein zweiter Kurs als «Refresher» ins jährliche Schulprogramm aufgenommen werden. Sinn und
Zweck ist es nun, in der 2. Klasse altersgerecht
weiter zu informieren, vertieft Verhaltensregeln einzuüben und Angst zu verringern.
Nun kam das Team von «Hallo Hund» zum er฀
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Primarschule Hofacker. Der Singsaal füllte sich
mit über 20 Kindern, ebenso vielen Müttern
und Begleitpersonen, vier Lehrerinnen, fünf
Hunden und fünf Hundeführerinnen. Die Kinder konnten in zwei Schulstunden verschiedene Übungen absolvieren. Sie lernten in Fallbeispielen, sich korrekt zu verhalten und
mögliche Gefahren zu erkennen. Die Kinder
konnten die ausgebildeten Schulungshunde
berühren, was bei dem Bernhardiner «Gesira»
schon Mut brauchte. In kleinen Gruppen wurde
das Erlebte noch mit Bildern, Memory und
Frage/Antwortspiel wiederholt.
Was hat der Kurs gebracht? Was passiert nun
im Ernstfall? Fazit ist, dass die Klasse gemeinsam aktiv war, das einzelne Kind an Kompetenz gewonnen hat, Eltern und Kinder gemeinsam handeln können. «Hallo Hund» hat
sehr gute Arbeit geleistet, die Schule hebt
Prävention hervor und das Elternforum konnte
ein Projekt umsetzen.
Wer mehr wissen will, kann ausführliche Informationen auf www.hallohund.ch erhalten.
Eine sehr interessante Broschüre des Veterinäramtes «Codex für Hundehalter und Nichthundehalter» gibt es kostenlos in unserer Gemeindeverwaltung.
Barbara Steinmeier
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Rickenbach
Neues aus der Primarschule
Weiterbildung
Gemeinsam mit den Lehrpersonen haben auch
zwei Behördenmitglieder den Weiterbildungs฀ ฀
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bildung war ein zentrales Thema an diesem
Tag. Es galt, die Üetlibergolympiade zu bewältigen. Allgemeinbildung, Kreativität und auch
sportliche Aspekte wurden dabei gefordert. Es
blieb aber auch Raum für angeregte Diskussionen über die Schule und andere Themen.
Der Tag hat Spass gemacht und unser Lehrerteam kann gestärkt an neue Herausforderungen herantreten.
Inserat
Connecting the Next Generation
Sonderpädagogik
Das Thema Sonderpädagogik und integrierte
Sonderschulung ist an Schulen heutzutage allgegenwärtig. Es zeigt sich immer wieder, dass externe Anspruchsgruppen relativ wenig über das
Thema wissen und dass deshalb immer wieder
Fragen und Unsicherheiten auftreten. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wird die Primarschule Rickenbach in Zusammenarbeit mit
ihrem Elternforum im Januar 2013 eine Informationsveranstaltung durchführen. Das genaue
Datum werden wir Ihnen noch rechtzeitig mitteilen. Allen Eltern möchte ich den Besuch dieser
Veranstaltung empfehlen. Werden doch im
Laufe einer Schülerlaufbahn alle Kinder und Eltern direkt oder indirekt mit dem Thema konfrontiert.
Mehrzweckhalle
Die Baubewilligung für den Bau der Mehrzweckhalle wurde inzwischen erteilt. Zum Zeitpunkt
des Redaktionsschlusses war aber die Rekursfrist
noch nicht abgelaufen. Im Laufe des Herbstes
werden wir die Aufträge für die verschiedenen
Unternehmen vergeben können. Ebenso ist die
Baukommission dabei, die Informationen für die
verschiedenen Anspruchsgruppen vorzubereiten. Wie bereits in der letzten Ausgabe des Rickenbachers erwähnt, werden insbesondere
Schüler, Eltern und die direkten Anwohner noch
über die Verkehrssituation während der Bauphase informiert.
Marius Blanc, Präsidium
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schulisch
Lager der Klassen 2B 2C und 3C
In der Woche vom 10. bis 14. September befanden sich die Klassen der Lehrkräfte Leemann
und Pozzy im Klassenlager in Enney (FR). Im
Greyerzerland fanden – je nach Wetterglück –
Wanderungen, ein Besuch im Wasserkraftwerk, in einer Alpkäserei und Museumsbesichtigungen in Greyerz statt. Sport und Spass
kamen bei den rund 30 Jugendlichen auch
nicht zu kurz. Und natürlich durfte ein Besuch
in der Schokoladenfabrik Cailler nicht fehlen.
Wenn man denn schon da ist … Ein kleiner
Unfall, der den Besuch eines Schülers im Kantonsspital Freiburg notwendig machte, trübte
zwar einen Moment die Stimmung, aber letztendlich können die Klassen auf ein gelungenes
Lager zurückblicken. Der Besuch des Schulleiters war gerade zum Zeitpunkt des Spitalaufenthaltes eine Entlastung für die Klassenlehrer,
die sich so um die Klassen kümmern konnten.
Zur guten Lagerstimmung trug sicher auch die
gute Verpflegung bei, die von den Jugendlichen mit Hilfe von Frau Bühler und Frau Grapow jeweils selbst zubereitet wurde.
nend, auch wenn ich manchmal nicht mit kam.
Doch am spannendsten fand ich die Blitzsimulator-Show. Die Show war auch der Schluss der
Führung, danach kehrten wir nach Enney zurück. Dort gab es zum Mittagessen Pizza. Sie
war sehr lecker. Anschliessend hatten wir eine
Weile Mittagspause, danach ging das Programm weiter: Wir fuhren nach Gruyères. Dort
wählten wir aus zwischen dem H.R. Giger-Museum oder dem Schloss-Museum. Ich ging in
das Schloss-Museum. Wir schauten am Anfang
einen Film und anschliessend das Schloss an.
Ich fand es sehr spannend. Als wir fertig waren,
durften wir uns im Städtchen Gruyères umsehen. Mit einigen Kameraden und Herrn Leemann trafen wir uns später auf dem Sportplatz
zum Fussballspielen. Unsere Mannschaft gewann! Nach fünf Uhr machten wir uns auf den
Heimweg. Dort erwartete uns ein Unglück: Ein
Kamerad schnitt sich mit einem Sackmesser in
die Sehne beim Handgelenk. Er musste in Freiburg operiert werden. Am Abend war meine
Gruppe dran mit Kochen. Es gab Riz Casimir. Es
war sehr lecker. Am Abend konnten wir uns
einen Film ansehen oder spielen. So ging ein
anstrengender aber schöner Tag zu Ende.
Cornelia
René Aebi
Tagesbericht Dienstag
Gestern stand ich um viertel vor acht auf. Um
acht gab es dann Frühstück. Als uns das Programm gesagt wurde, gingen wir in unsere
Zimmer. Als wir alle bereit waren, fuhren wir
um zwanzig vor zehn los, um das Wasserkraftwerk «Electrobroc» zu besuchen.
Im Wasserkraftwerk gab es eine Führung. Sie
begann mit einem Film. Danach folgte die Führung. Ich fand sie sehr eindrucksvoll und span-
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Rickenbach
Herzlich willkommen zum
21. Hintergrüter
SAUSERFEST
Spitex Dienste Altikon-Dinhard-Ellikon-Rickenbach ADER
Samstag, 6.Oktober, 14–24 Uhr
Sonntag, 7.Oktober, 10 –20 Uhr
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Geheizte Festwirtschaft
Gratis-Weindegustation
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Rundfahrten
mit Pferdewagen
Kinderkarussell • Hüpfburg
Samstag ab 17.00 Uhr
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spitalexterne Hilfe und Pflege von Menschen. Die Nachfrage nach unseren
Dienstleistungen nimmt stetig zu.
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Rickenbach
Rückblick Seniorenferien in Schruns
Wie jedes Jahr versammeln wir uns an je drei
Orten in den Gemeinden Dinhard und Rickenbach. Die Begrüssung ist wie immer sehr herzlich. Nach einem Halt in St. Margrethen geht
die Fahrt über die Grenze an unseren Ferienort
Schruns im Montafon. Früh am Mittag kommen wir an. Bis zum Zimmerbezug am Nachmittag bleibt Zeit, einen kleinen Augenschein
von Schruns zu nehmen und sich zu stärken.
Am Sonntagmorgen fahren wir nach Bartholomäberg in die Kirche. Dort bereichert der
Jodlerchor Rheinfelden-Laufenburg den Gottesdienst mit der Jodlermesse. Auch später auf
dem Kirchenplatz wird zur Freude aller Anwesenden weiter gesungen und gejodelt.
Ab Montag feiern wir vor jedem Abendessen
eine Andacht. Dieses Jahr ist der Sonnenge-
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sang von Franz von Assisi das Thema. Zur Verschönerung singen wir etliche Lieder.
Am Dienstagmorgen fahren wir mit unseren
beiden Büslis zu einem Stausee oberhalb von
Schruns. Dort hat es einen tollen Grillplatz. Die
Reiseleiter besorgen Wurst, Brot, Rüebli, Getränke, Kohle und Holz. Was für ein Vergnügen, im Freien zu sitzen, zu essen und es gemütlich zusammen zu haben! Die ganze Woche
durch werden viele Ausflüge und Wanderungen angeboten. Ob mit dem Bähnli auf
Kapellalpe, mit dem Bus nach Bludenz oder
über die Silvretta Hochalpenstrasse auf die
Bielerhöhe und von dort um den Stausee, die
wunderschönen Spaziergänge der Litz oder
der Ill entlang nach Tschagguns, oder mit Bus
und Bahn auf die Golm oder den Schafberg.
Für alle hatte es etwas. Sehr genossen haben
wir jeweils den Abschluss des Tages in der frohen Runde, wo eifrig ausgetauscht und auch
kirchlich
wieder gesungen wurde. Für die einen klang
der Abend regelmässig in der Hotelbar aus.
Unsere Betreuer waren Maya, Vreni, Jörg, Karl
und Gusti. Herzlichen Dank an Euch alle! Unser
Hotel war super: Schöne Zimmer, gutes Essen
(alle sechs Gänge schafften jeweils wenige),
aufmerksames Personal – alles war perfekt.
Wir wurden auch dieses Jahr wieder richtig
verwöhnt.
Hannj Beeler
Seniorenaktivitäten
Zu den Seniorenmittagstischen laden wir Sie
am Dienstag, 2. Oktober ins Restaurant Sunnezirkel in Sulz und am Dienstag, 6. November
ins Restaurant alte Mühle in Rickenbach ein.
Bei den gemütlichen Zusammenkünften mit
einem feinen Essen begrüssen wir auch gerne
neue Seniorinnen und Senioren. Anmeldungen
jeweils bis am Sonntag an Regula Bertschi, Te฀
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wanderfreudigen Ausflügler treffen sich um
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Von Seuzach aus geht es über den Goldenberg
mit Zvierihalt im Römerholz nach Oberwinterthur und mit dem Zug zurück. Auskünfte
und Anmeldung bei Bea Santelli bis am Mon฀ ฀
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nie zu spät, wir freuen uns auch, wenn Sie uns
erst auf der letzten Wanderung begleiten.
Am Mittwoch, 24. Oktober sind alle Seniorinnen und Senioren zum gemütlichen Jassnachmittag mit Zvieri nach Dinhard eingeladen. Zusammen mit anderen Plauschjasserinnen und -jassern aus der Region wird eine
kleine Jassmeisterschaft ausgetragen. An verschiedenen Tischen werden im Schieber möglichst viele Punkte gesammelt. Für alle Mitspielerinnen und Mitspieler wartet ein
schöner Preis zum Mitnehmen. Wir freuen uns
auf zahlreiche Anmeldungen. Die Fahrdienstwünsche bitte gleich bei der Anmeldung mitteilen.
Wann:
Wo:
Mittwoch, 24. Oktober, 13.30 Uhr
«Treffpunkt» Schulhaus Dinhard
(siehe Plan beim Aushang)
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freie Getränke
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Am Dienstag, 16. Oktober ab 13.30 Uhr ist es
wieder so weit: Die Lismerfrauen werden sich
nun im Winterhalbjahr jeweils alle 14 Tage
treffen, um fleissig allerlei Handarbeiten zu
erledigen. Achtung: Neu finden die Treffen im
Pfarreisaal der katholischen Kirche in Sulz
statt. Die Zeit bleibt gleich und es besteht ein
Fahrdienst ab der Kirche in Rickenbach. Mel฀ ฀
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Die Tage werden merklich kürzer und kühler
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ber die letzte Wanderung im 2012 statt. Die
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mittag mit Brigitte Keller auf dem Programm.
Ab 14.00 Uhr darf im Chilesaal der reformierten
Kirche in Rickenbach wieder gespielt und gejasst werden. Jedermann/frau ist willkommen,
es braucht keine Anmeldung.
Möge uns der Herbst noch mit vielen nebelfreien, sonnigen Tagen beglücken, das wünschen wir Ihnen von Herzen!
Regula Bertschi
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Rickenbach
Depression – Was ist das?
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mierten Kirchgemeindehaus Rickenbach Reinhard Rolla und seine Partnerin Cornelia Roos
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Jahre lang Pfarrer in Hochdorf und ist seit fast
zwei Jahren pensioniert. Drei äusserst schwere
Depressionen brachten ihn an den Abgrund
seines Lebens. Nach dem Auftauchen aus seiner letzten Depression gründete er 2004 die
Selbsthilfegruppe «Luzerner Seetal», die er bis
heute leitet. Cornelia Roos trat Anfang 2011 –
ihrerseits in einer schweren Depression gefangen – an ihn heran und in sein Leben, nachdem
sie eine zwanzigminütige Reportage über ihn
und seine Depressionen im Fernsehen gesehen
hatte. Gemeinsam sind sie seither daran, ihre
Depressionen beziehungsweise deren Nachwirkungen zu bewältigen. Ausserdem wollen
sie möglichst viele Menschen – Betroffene und
Nichtbetroffene – über die Depression informieren.
Depression ist eine Krankheit, deren Ursachen
immer noch nicht restlos geklärt sind. Das
grösste Problem rund um die Depression ist das
Nichtwissen. Die Betroffenen bleiben oft jahrelang ohne Hilfe, weil sie sich nicht trauen, über
ihr Leiden zu sprechen, geschweige denn einen
Arzt aufzusuchen. Angehörige sind oft hilflos
und überfordert, weil die Krankheit sie vor unlösbare Schwierigkeiten stellt und sie sich ebenfalls scheuen, darüber zu sprechen. (Das nennt
man «Tabuisierung».) Auch Hausärzte und
Seelsorger und Seelsorgerinnen haben oft noch
zu wenig Wissen, um ihren PatientInnen professionell helfen zu können. Bekannte, ArbeitskollegInnen, Freunde ziehen sich oft zurück, Betroffene werden oft als Simulanten und
Schmarotzer hingestellt. (Das nennt man «Stigmatisierung».) Dabei ist es durchaus möglich,
der Depression beziehungsweise den Depressionsbetroffenen hilfreich(er) zu begegnen, und
sie sicherer durch ihre Depression zu begleiten.
Reinhard Rolla und Cornelia Roos berichten von
ihrer Krankheit, von ihren schlimmen Erlebnissen, auch von «Lichtblicken». Die BesucherInnen
haben genügend Raum für Fragen und Berichte
von eigenen Erlebnissen. Bei einem Apéro lassen
wir diesen informativen Abend ausklingen. Wir
freuen uns über Ihr Interesse!
OK Chileträff
Inserat
Gratulationen
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Von Herzen gratulieren wir der Jubilarin zum
Festtag und wünschen Gesundheit und Gottes
Segen für die Zukunft.
Alterskommission
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kulturell und gesellig
Eine Auswanderer-Geschichte
zwischen Rickenbach und Kanada
Vorgeschichte
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zwei Schwestern und drei Brüdern in Rickenbach Sulz auf, wo seine Eltern Rosmarie und
Karl heute noch wohnen. Schon in seiner Jugend war Ueli fasziniert von der Landwirtschaft
und hegte den Wunsch, später einen Bauernhof
zu führen. Obwohl seine Eltern keinen solchen
besassen, absolvierte er eine Lehre als Landwirt.
Später arbeitete er auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz, aber auch
zweimal in Kanada. Für viele Bauern wurde es
hierzulande schwierig, auf einem Vollerwerbsbetrieb von der Landwirtschaft allein zu leben.
Etliche wanderten nach Kanada aus. Ueli Grob
sah sich vorerst in der Heimat und in Frankreich
nach Alternativen um.
Start ins Abenteuer
Bald aber reifte der Gedanke, das Glück in Kanada zu versuchen. Zu viert machte man sich
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Ingrid Traber aus Ellikon. Mit dabei war auch
deren Bruder Roland Traber, ein Landmaschinenmechaniker, zusammen mit seiner Gattin
Romy Kläui aus Altikon. Vorgesehen war, dass
die Schweizer die ausgewählte Fox Dairy Farm
fünf Jahre lang gemeinsam mit dem kanadischen Vorgänger führen würden, um sie dann
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ganz zu übernehmen. Viele Maschinen funktionierten nicht mehr, Roland musste sie reparieren. Etliche Schweizer Bauern, die sich in Kanada eine neue Existenz aufbauten, wurden
von den Einheimischen als «Crazy Swiss» bezeichnet, weil sie über zwölf Stunden pro Tag
arbeiteten. Die beiden Ehepaare aus unserer
Region gehörten auch dazu. Sie übernahmen
den Betrieb bereits nach einem Jahr ganz.
Wie müssen wir uns die Farm vorstellen?
Die Landschaft ist vergleichbar mit dem Thurtal. Die Einwanderer bewirtschaften mittler฀
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Luftbild des Betriebes
genes Land am Fraser River. Die Fox Dairy Farm
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der Provinz British Columbia auf 600 Meter
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steuert die Milchwirtschaft bei. In Kanada
kennt man noch die Milchkontingente. Der
Staat garantiert die Abnahme der Milch zu
einem Preis mit geringen Schwankungen. Der
Farmer verpflichtet sich im Gegenzug vertraglich, diese Menge zu liefern. Auf der Farm le฀
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Personen sind ganzjährig zum melken angestellt. Unvergessen ist bis heute die Berufsmusikerin Cathy Heinzelmann. Um ihren Kindern
eine gute Ausbildung zu ermöglichen, arbeitete sie vor vielen Jahren zusätzlich als Melkerin und sang dabei im Stall Arien. Rund 200
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Rickenbach
Familiengründungen
Romy Traber gebar die Töchter Sophia und Vivian sowie Sohn Tim. Ingrid und Ueli Grob (Titelbild) haben vier Töchter. Von links: Brittany
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Angela (21). Die Kinder sind zweisprachig auf-
Melkstand mit zwei mal zehn Plätzen
Kälber werden jährlich geboren und von Ingrid
versorgt. Etwa die Hälfte davon bleibt auf der
Farm für die Aufzucht. Daneben gibt es auf der
Weide noch 140 Mutterkühe der Rasse Angus.
Vor acht Jahren nahm man eine Bewässerungsanlage in Betrieb. Das Wasser stammt aus einer
Grundwasserfassung neben dem Fraser River.
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Dank der Bewässerung wurde Maisanbau
möglich. Die Farm ist heute in der Lage, auch
für andere Betriebe Futter zu produzieren.
Dabei muss man sich dem Markt anpassen und
je nach Bedarf Gerste, Mais, Gras, Luzerne oder
Fleisch liefern. Regelmässig sind Schwarzbären
in den Maisfeldern zu beobachten. Schulkinder
werden auch instruiert, wie man sich verhält,
wenn ein Bär in der Nähe ist.
Bewässerungsanlage
18
gewachsen, Doppelbürger und sprechen nebst
Englisch akzentfrei Schweizerdeutsch. In den
ersten Schuljahren wurden sie vom Bus abgeholt und ins sieben km entfernte Dorf Kersley
gebracht. Später erfolgte der tägliche Bustransport 30 Kilometer weit zur High School im
Städtchen Quesnel.
Rückschlag Ende Januar 1995: Brand
Ueli war auf Heimaturlaub in Sulz, als morgens
um fünf Uhr ein Anruf aus Kanada kam mit
dem schrecklichen Bescheid, der Milchviehstall
stehe im Brand. Später stellte sich ein Kurzschluss im Hauptsicherungskasten als Brandursache heraus. Ueli und Ingrid packten sofort
beide Töchter und die nötigsten Sachen zusammen. Um elf Uhr sass die Familie im Flugzeug Richtung ungewisse Zukunft in der neuen
Heimat. Nach 20-stündiger Reise wurden die
vier von Roland am Flughafen in Quesnel abgeholt. Noch während der Fahrt zur Farm besprach man die Eindrücke des Brandes. Der aus
Holz konstruierte Stall fiel den Flammen zum
Opfer. Fast alle Kühe wurden gerettet dank
Rolands blitzschneller Reaktion. Unter Lebens-
kulturell und gesellig
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Die ersten Helfer mussten die Kühe an der Rückkehr in den Stall hindern. Danach wurden die
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Entfernung transportiert. Dort durften die
Schweizer während neun Monaten ab morgens
um zwei Uhr den Melkstand benutzen. Vater
Karl Grob nahm in der Schweiz unbezahlten
Urlaub, um beim Wiederaufbau zu helfen. Er
durfte im November die Rückkehr der Kühe in
den neuen Stall miterleben.
ist etwa so gross wie die Gemeinde Rickenbach.
Es gab neues zu entdecken, da und dort musste
man etwas erklären oder besprechen. Grobs
und Trabers sind heute dankbar, die wirtschaftlich harten Zeiten hinter sich zu haben. Aus dem
Abenteuer Auswanderung ist eine Erfolgsgeschichte geworden.
Georg Walther
Tag der offenen Tür
Kontakt zur Schweizer Heimat
Für beide Familien ist es wichtig, den Kindern zu
vermitteln, wo sie ihre Wurzeln haben. Sophia
Traber wohnt dieses Jahr bei Verwandten über
dem Zürichsee. Tim Traber hat ein Trainingslager des Eishockeyclubs Ambri-Piotta mitgemacht. Grobs Töchter pflegen den Kontakt zu
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Sommer reiste die ganze Familie Grob erstmals
nach acht Jahren wieder für einen Monat in die
alte Heimat. Dies im Wissen, dass Trabers auf
der Farm in Kanada zum rechten schauen. Es fiel
Ueli in der Schweiz nicht leicht, sich im gestiegenen Verkehr zurechtzufinden. Er war froh,
nicht immer selber am Steuer sitzen zu müssen.
Im August sah ich im Schwimmbad Rickenbach
zwei englisch sprechende Girls Tischtennis spielen. Wo diese Touristinnen wohl herkommen,
fragte ich mich, und ahnte, dass es Schwestern
sein mussten. Bei einem Familientreffen mit
Grobs wurde mir später klar: es waren Tanja und
Christina. Oft sind Besucher aus der Schweiz auf
der Farm in Kanada zu Gast: Landwirte in der
Ausbildung, Verwandte oder Bekannte.
Rückblick
Auf meine Frage nach einer besonderen Erinnerung erwähnte Ueli Sonntagsausflüge. Da ging
er mit seinen fünf Frauen, alle zu Pferd, auf einen Rundgang mit Picknick. Solche Ausritte
fanden innerhalb der eigenen Farm statt. Diese
FKLQGH
Nach 300 ehrenamtlichen Arbeitsstunden
durch Fachleute und HelferInnen konnten wir
endlich die Räumlichkeiten der Chinderchrippe
Schlitzohr präsentieren.
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Vorstand des Vereins Chinderchrippe Schlitzohr und andere fleissige Helfer schon früh auf
den Beinen, um die letzten Vorbereitungen für
den Tag der offenen Tür zu erledigen.
Pünktlich um 11 Uhr standen die ersten interessierten Leute da. Schon bald waren wir beschäftigt mit zeigen, erklären und erzählen.
Bei Kaffee und Kuchen oder kalten Getränken
und feinem Apéro-Gebäck konnte man verweilen, sich austauschen und kennenlernen.
Die Kinder testeten während dessen schon einige Spielsachen der Chinderchrippe oder sie
beschäftigten sich mit Büchsenschiessen.
Der Infostand über die Chinderchrippe mit
Anmeldungen für die Kinder oder für PassivMitgliedschaft wurde rege besucht. Zu unserer
Freude sind schon einige Kinder angemeldet,
es gibt aber weiterhin freie Plätze.
Um 16 Uhr liessen wir den erfolgreichen Tag
gemütlich ausklingen.
Wir waren positiv überrascht, dass so viele Gäste unsere Chinderchrippe besucht haben und
wir so grosses Interesse von der Bevölkerung
erfahren durften.
Sylvia Greuter
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Rickenbach
Naturschutzverein
40 Jahre Dirigent im Cantus Sanctus
Luchse in Rickenbach
Unser Dirigent Trevor Roling feierte am 1. September sein 40-stes Jahr als Dirigent bei Cantus
Sanctus. Da dieser Anlass ziemlich genau auf
den ökumenischen Gottesdienst in Hettlingen
fiel, wurde die Arbeit Trevor Rolings anlässlich
des Chorauftrittes entsprechend mit einer
kurzen Ansprache sowie einem Geschenk gewürdigt.
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verein (NSV) die Rickenbacher Schulkinder ein,
die Natur hautnah zu erleben. Für den NSV ist
es wichtig, die Kinder für die Natur zu sensibilisieren. Frau Bärtschi von ProNatura wurde
engagiert, um der 2. und 3. Klasse die Grossraubtiere der Schweiz zu präsentieren. ProNatura ist die führende Organisation für Naturschutz in der Schweiz. Spielerisch lernten die
Kinder, wie sich Wölfe, Luchse und Bären verhalten und wie Menschen und die grossen
Raubtiere miteinander «auskommen». Den
ganzen Morgen waren die Kinder im Wald. Sie
schlichen sich gegenseitig wie Luchse an und
lernten wie Wölfe im Rudel besser jagen. Die
Kinder schlüpften in die Rolle der Tiere und
benutzten all ihre Sinne. Frau Bärtschi rieb die
Kinderhände mit unterschiedlichen Parfums
ein, damit die Schüler mit der Nase eigene Rudel bilden konnten. In Rollen wurde heftig
diskutiert. Dabei kamen viele Kinder zur Erkenntnis, dass es unterschiedliche Interessengruppen gibt. Familien, Politiker, Naturschützer, Jäger, Förster, Raubtiere und fressbare
Haustiere. Mit relativ einfachen Schutzmassnahmen für unsere Nutztiere können auch in
der Schweiz Grossraubtiere leben. Wer wusste
schon, dass der Wolf Angst vor Eseln hat?
In den vergangenen vierzig Jahren hat Trevor
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Jahr seines Lebens in den Chor investiert. Kommen dazu die unzähligen Auftritte, Vorbereitungen zu den Proben, Vorstandssitzungen
usw.
Mit diesem Engagement hat er sehr viel dazu
beigetragen, dass die Sängerinnen und Sänger
von Cantus Sanctus ein beachtliches Niveau für
einen Laienchor erreicht haben.
Lieber Trevor
Chor und Vorstand von
Cantus Sanctus danken
dir für deine beispiellose Arbeit und gratulieren auf diesem Wege
nochmals herzlich für
das Jubiläum!
Jean-Marc Rusterholz
20
Und das meinten die Kinder
Selina: Ich habe gelernt, dass die Spur des
Wolfes Krallen hat und die Spur des Luchses
keine Krallen hat. Jetzt kann ich sie unterscheiden. Ich weiss, was ich tun muss, wenn ich alleine durch einen Wald gehe, wo Bären vorkommen. Entweder muss ich vor mich hin
singen oder ein Glöckchen dabei haben. Wenn
kulturell und gesellig
man einen Bären sieht, dann ist das schön, aber
man muss bald wieder gehen, sonst kann es
gefährlich werden.
Anna: Mir hat es gut gefallen, die Plüschtiere
und die Karten mit den Tieren drauf zu suchen.
Toll fand ich auch, dass wir ein echtes Luchsgebiss anfassen durften und am Schluss Bärenfussabdrücke gesehen haben.
Karuna: Ich fand es sehr cool, als wir wie Luchse
durch den Wald geschlichen sind und nach
Luchsbeute gesucht haben. Ich fand die Stafette aber auch sehr toll. Wir suchten die passenden Ausschnitte zum Bär. Die Rätsel fand
ich auch cool. Ich fand alles sehr, sehr gut!
Dorfverein
Sulz und Rickenbach
Besuch auf Hofwisen
Am Bettag lud der Dorfverein Sulz und Rickenbach zur Hofbesichtigung ein. Und es kamen
viele, rund 100 Personen. Janine Trecek , unsere Vizepräsidentin, begrüsste die grosse
Schar und übergab dann das Wort an René
Meili.
Elena Merinero
Zuerst erzählte er kurz über die Geschichte des
Hofes, dann teilten wir uns in zwei Gruppen
auf. René Meili übernahm den Part der Luing
Kühe, Doris Hebeisen den der Aronia Beeren.
Alles begann im Jahr 2003, da hat er sich einjährige Luingrinder angeschafft. Luing ist eine
kleine Insel vor Schottland. Von dort stammt
21
Rickenbach
auch die Rinderrasse. Man sagt übrigens Ling.
Durch ihre Anpassungs- und Widerstandfähigkeit sind sie gegen alle Witterungseinflüsse
gewappnet. Auch sind sie genetisch hornlos,
was René sich immer wünschte. Als Futter bekommen sie Mais, Gras und altes Heu, aber
kein Kraftfutter.
Die zweite Gruppe ging mit Doris Hebeisen in
die Aronia Beeren. Im Jahr 2011 setzten sie auf
Hofwisen zum ersten Mal die Aronia Beeren.
Diese gehören zu den Rosengewächsen. Ihr
Aroma ist intensiv süss-säuerlich, hat viel Vitamin C und ist antioxidantisch, womit sie sich
gut als Heilpflanze eignet. Auch ist die Beere
wenig anfällig für Pflanzenkrankheiten.
Immer am ersten Samstag im Monat kann man
direkt ab Hof Fleisch, Bauernbrot und Konfi
einkaufen.
Nach der Führung offerierte der Dorfverein
feine Würste vom Grill. Wir danken René und
Doris vielmals für die lehrreiche und ausführliche Führung und auch den Gästen für das
zahlreiche Erscheinen.
Gisela Liechti
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Reise ins Emmental
Wenn Engel reisen, lacht der Himmel, heisst es
doch so schön. Heute stimmt aber etwas nicht.
Wir fahren nämlich im strömenden Regen nach
Bern.
Knirpsparade
Dort ist das Wetter auch nicht besser und wir
geniessen die geschichtliche Stadtführung mit
nassen Hosenbeinen und triefenden Schirmen.
Wir machen eine richtige Knirpsparade durch
die Altstadt. Es ist kalt und wir sind froh, nach
zwei Stunden endlich ins Trockene zu kommen.
Das warme Restaurant bringt wieder Gefühl in
die Finger und wir können uns nach dem feinen Essen, warm angezogen wieder aufmachen zur freien Stadtbesichtigung. Beim «Lädele» in den Lauben, besichtigen des Münsters
oder bei einem Glas «Roten» in einem warmen
Beizli vergeht der Nachmittag im Flug. Bald
heisst es wieder einsteigen. Wir fahren nach
Lützelflüh zu unserem Übernachtungshotel. Es
regnet immer noch, aber wir verbringen einen
gemütlichen Abend im Säli des Emmentaler
Landgasthofs Ochsen. Dabei können wir auch
noch das neu erstandene Dirndl einer Sängerin
begutachten. Im grossen Saal des Ochsen feiert
auch eine Hochzeitsgesellschaft und die «Langaufbleiberinnen» werden von dieser zu einer
Polonaise abgeholt. Sie singen dem Hochzeitspaar in kleiner Formation noch «S‘isch mer alles ei Ding» bevor auch sie zu Bett gehen.
Guetzli und Albert Bitzius
Nach dem feinen Zmorgen geht es weiter mit
der Besichtigung der Kambly Fabrik in Trubschachen. Hier können Guetzli nach Herzenslust probiert werden. In einer Bilderschau er-
kulturell und gesellig
fahren wir, wie die Fabrik entstanden ist. Oscar
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nach einem Rezept seiner Grossmutter herge฀ ฀
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heutige Biskuitfabrik. Diese wird in der dritten
Generation geführt und stellt mittlerweile
hundert Sorten her. Wir degustieren ausgiebig
und fahren mit riesigen Taschen Guetzli bepackt weiter. Zum Glück sind wir mit dem Car
unterwegs.
In Lützelflüh bekommen wir eine interessante
Führung zum Leben von Jeremias Gotthelf und
besichtigen das neu eröffnete Gotthelfzentrum.
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welcher den Kircheneingang schmückt und erfahren viel über die Familie von Albert Bitzius,
alias Jeremias Gotthelf und die Lebensart in der
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gar so brüsk in die Gegenwart zurück katapultiert werden, fahren wir anschliessend mit Pferdegespannen durchs liebliche Emmental, vorbei
an vielen blumengeschmückten Bauernhäusern
zum Zvierihalt nach Heimisbach. Vom angekündigten Alpenpanorama sehen wir zwar nichts,
aber es regnet schon den ganzen Sonntag nicht
mehr und es ist wärmer geworden. Die Knirpsparade hat ein Ende gefunden.
Auf der Heimfahrt singen wir fröhliche Volkslieder, die Sängerinnen vorn im Bus schneller als
die hinten. Dies tut aber der guten Stimmung
keinen Abbruch und wir kommen froh gelaunt
wieder daheim an.
Wenn du Lust hast, auch auf einer so tollen
Frauenchorreise dabei zu sein, komm doch einfach mit uns singen. Wir proben immer am
Dienstagabend.
Mehr unter www.frauenchor-rickenbach.ch.
Ruth Bühlmann
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Rickenbach
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Rickenbach
Männerriege STV
Turnfahrt auf den Napf
Ich weiss nicht, weshalb die Reise der Turner
immer «Turnfahrt» heisst. Auf den Napf kann
man nämlich nicht fahren, da muss man tüchtig
wandern. Trotzdem ist eine Turnfahrt immer
wieder lustig und zum Fahren kommen wir natürlich auch.
Otto der König
Das fängt ja gut an. Schon in der S-Bahn nach
Zürich serviert uns Reiseleiter Andy einen
Weisswein-Apéro mit Gipfeli. Otto freut sich
riesig. Er hat in seinem Gipfeli einen König gefunden. Doch seine Freude verfliegt, als er er-
fährt, dass er den Reisebericht für die GV schreiben muss. In Burgrain bestaunen wir im
interessanten Agrarmuseum alte Landmaschinen und können so die Entwicklung der Mechanisierung in der Landwirtschaft nachverfolgen.
Die älteren unter uns können sich noch gut an
einige Sämaschinen, Bindemäher oder Kartoffelsetzmaschinen erinnern. Auf der kurzen
Wanderung nach Willisau begleitet uns bereits
die Sonne. Im malerischen alten Städtchen stärken wir uns für den Bergweg am Nachmittag.
Zu unserer Überraschung geht es aber gemütlich weiter. Zwei Pferdegespanne erwarten uns
und ziehen uns durch die schöne sonnige Landschaft. Auf dem Wagen geniessen wir kühlen
Weissen und dazu echte Willisauer-Ringli. Doch
einmal ist auch diese Herrlichkeit zu Ende. Ein
Postauto führt uns nach Menzberg. Jetzt beginnt der dreistündige steile Aufstieg auf den
Napf. Gerade rechtzeitig zum herrlichen Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel.
Bei einem viergängigen Abendmenü können
wir wieder neue Kräfte tanken. Die einen sind
von den Anstrengungen des Tages schon müde
und gehen bald ins Bett. Sie verpassen den wunderbaren Sternenhimmel mit der deutlich sichtbaren Milchstrasse und sie wissen jetzt auch
nicht, welche Farbe der Minirock der Barmaid
hat.
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sportlich
«Meringues-Chnü»
Den Sonnenaufgang erleben nur zwei hartgesottene Frühaufsteher. Nach dem Frühstück
wandern wir los. Trubschachen ist unser Ziel.
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weiser. Bei diesem herrlichen spätsommerlichen Wetter ist dies aber keine Tortur. Weil es
unterwegs keine Beiz hat, verpflegen wir uns
am Waldrand aus dem Rucksack. Die einen
nehmen die Abkürzung nach Fankhus. Sie haben aber Pech, denn sie finden kein Restaurant
und das Postauto fährt erst in einer Stunde. So
nehmen sie den Weg nach Trub noch unter die
Füsse. Mit müden Beinen und «MeringuesChnü» treffen wir uns alle in Trubschachen
wieder. Apropos Meringues, im Bären soll es
die Besten und Grössten geben. Das ist wirklich
so. Nach meiner Riesenportion, habe ich keine
Lust mehr wie einige andere zur Kambly-Fabrik
in die Guetzlidegustation zu eilen. So kommen
auch meine Liebsten zuhause nicht in den Genuss einer Grosspackung Brezeli. Es gäbe natürlich noch vieles zu erzählen, aber dazu verfasst ja Otto seinen Reisebericht für die
Generalversammlung. Vielleicht erfahren
dann auch alle, welche Farbe der Minirock der
Barmaid vom Napf hat.
Louis unser Chauffeur war phantasievoll in der
Routenwahl, als er uns mit seinem Car von
Rickenbach nach Mühlethurnen im Bernbiet
brachte. Durch seine Routenwahl vermied er
die Autobahn und zeigte uns das schöne
Schweizerland, indem er durch Dörfer fuhr.
Werni Bühlmann
Anschliessend ging die Busfahrt durch das Gantrischgebiet weiter nach Plaffeien, wo wir im
Gasthof «Hirschen» einquartiert waren. Die Zeit
bis zum Zabig nutzten wir mit einem Abstecher
zum Schwarzsee, der von vielen Männerrieglern
zu Fuss umrundet wurde.
MittwochMännerRiege
Vom Chabisland bis zum Vreneli uf
em Guggisberg
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16. September dorthin.
Das OK bestehend aus Dölf, Erwin und Jörg
kann viel vorbereiten, doch das wunderbare
Wetter, welches wir die beiden Tage hatten,
betrachteten wir als Zugabe.
In Mühlethurnen im Gürbetal wurden wir von
Peter Harri, einem Mitarbeiter der lokalen Chabisfabrik empfangen. Anschliessend besuchten
wir die Chabisfabrik. Sie verarbeitet jährlich
1 200 Tonnen Sauerchabis, die dazu führen, dass
im Durchschnitt jede in der Schweiz lebende
Person jährlich 400 Gramm Sauerchabis isst.
Eine Vergleichszahl aus Deutschland mit ca.
zwei Kilogramm Chabisverzehr pro Jahr und
Einwohnerin und Einwohner zeigt, dass noch
Steigerungspotential vorliegt. Auch in diesem
Betrieb herrschen Planungsvorgaben in Manpower und Maschinennutzung, um die Kosten
zu senken und den Ertrag zu steigern.
Ein währschaftes Z’mittag im bäuerlichen Betrieb von Peter Harri, bestehend aus einer
Berner Platte und Dessert, sorgte für Kräfte zu
neuen Taten.
Der Sonntagmorgen präsentierte sich mit Spätsommerwetter. Die Fahrt ging nach Guggisberg.
Verena Hauser von der Kulturkommission wanderte mit uns rund um das Guggershörnli und
erzählte viel vom Leben des Vreneli ab em Guggisberg und ihrem Schatz, dem Simes Hansjoggeli, ennet dem Berg. Diese berühmte Geschichte spielte sich zwischen den Jahren 1660
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das schöne Guggisberglied mit zwölf Strophen.
Einige Männerriegler erstiegen nach dem Zmit-
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Rickenbach
tag das Guggershörnli, das markant mit Nagelfluh-Gipfel viele Bergbegeisterte anlockte.
Die Heimfahrt erfolgte über den Gantrisch. Von
dort konnten wir einige unserer markantesten
Berggipfel, den Eiger, den Mönch und die Jungfrau im strahlenden Sonnenschein sehen.
Die Rückfahrt nach Rickenbach erfolgte über
die Autobahn. In Rickenbach angekommen,
konnten wir auf einen gelungenen, unfallfreien
Ausflug zurückschauen. Besten Dank an alle
Teilnehmer und an die Organisatoren.
Jörg Krammer
TV/DR Rickenbach
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Zur Feier unseres Jubiläums fuhren wir am
Montag, 3. September mit einem Car der Firma
Knöpfel Reisen, mit 22 Turnerinnen und 10
LeiterInnen nach Rust in den Europapark. Bereits im Car ging die Diskussion los, wer mit
wem, auf welche Bahnen gehen möchte.
Nach Ankunft im Europapark wurden immer
vier bis fünf Turnerinnen, je nach Vorliebe und
Geschwindigkeit der Bahnen und nach Alter,
auf jeweils zwei LeiterInnen zugeteilt. Und los
ging‘s … Den ganzen Tag über konnten wir uns
nach Herzenslust mit Achterbahnfahren,
Shows und Attraktionen vergnügen. Für jede,
ob klein oder gross, war sicherlich etwas dabei!
Müde aber überglücklich trafen wir um halb
acht Uhr wieder in Rickenbach ein. Schön
war‘s. Wer weiss, vielleicht gibt es in fünf oder
zehn Jahren ja wieder eine Jubiläumsreise.
Jubiläumsreise GETU Rickenbach
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Von anfänglich zwölf ist unsere Riege in der
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wachsen. Leider können auf Grund von Platzund Leitermangel im Moment keine neuen
Turnerinnen aufgenommen werden.
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Tanja Habersaat
sportlich
Damenturnverein
Nachtessen nehmen wir im Hotel Hirschen ein.
Den Schlummerdrink bestellen wir in der
GAMS Kuschelbar. Um Mitternacht gehen auch
im Appartement die Lichter aus, denn auf uns
wartet der Ausflug zum Baumgarten.
Reise in den Bregenzerwald
Vierzehn Turnerinnen treffen sich am Samstag,
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฀ ckenbach-Attikon. Gemeinsam wollen sie im
benachbarten Österreich zwei hoffentlich unbeschwerte Tage verbringen. Die Wettervoraussagen versprechen wunderbares Wetter,
was will man mehr.
Gut gelaunt steigen wir in den Zug nach Frauenfeld. Mit dem Schnellzug geht es weiter
Richtung Romanshorn, wo uns die Fähre nach
Friedrichshafen bringt.
Dort wartet bereits das Schiff, das uns nach
Bregenz fährt. Während der einstündigen
Überfahrt auf dem Bodensee geniessen die Einen den ersten Apéro beim gemütlichen Beisammensein. Andere überbrücken die Zeit bei
einem Schieberjass. In Bregenz erreichen wir
nach einem kurzen Fussmarsch die Talstation
zum Pfänder. Mit dem Bähnchen geht‘s zum
bekannten Bregenzer Ausflugsort. Nach einem
leichten Mittagessen geniessen wir den Rundgang zur Greifvogel- und Wildtierschau. Besonders beeindruckt haben uns die kleinen
Hängebauchschweinchen. Sie sehen so niedlich
aus.
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organisierte Morgentoilette, denn auf uns
wartet ein reichhaltiges Frühstück, welches
keine Wünsche offen lässt. Nach kurzem Fussmarsch dem Bach entlang, fahren wir mit der
Gondelbahn auf den Baumgarten (1 640 Meter). Bei herrlichem Wetter und bester Fernsicht nehmen wir unsere 3 ½-stündige Wanderung unter die Füsse. Sie führt durch prächtige
Blumenwiesen und steinige Abschnitte zur
Mittelstation. Dazwischen geniessen wir einen
Durstlöscher auf der «Stonderhöhealp».
Die Talfahrt nach Bezau verzögert sich etwas,
weil sehr viele Touristen das prächtige Wetter
in der Höhe geniessen wollen.
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zurück. Mit Verspätung verlassen wir Bregenz
und fahren mit dem Zug über St. Gallen und
Winterthur nach Rickenbach. Herzlichen Dank
den Organisatoren für die herrlichen zwei
Tage.
Astrid Schnell
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uns nach Bezau bringen soll. Wir sind froh, dass
fast alle die etwas ruppige Fahrt gut überstehen.
Dort angekommen werden die Hotels Hirschen
und Sonne aufgesucht. Das Erstere bietet Platz
für acht Turnerinnen. Sechs Personen verbringen die Nacht in einer Wohnung (drei Schlafzimmer, ein Bad mit WC) Das gemeinsame
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Rickenbach
Ausstellung Wald!
VOLLEYBALL
Junioren 4. bis 5. Klasse gesucht
Wenn du Lust auf einen tollen Mannschaftssport in einem wachsenden Verein hast und in
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einmal in ein Junioren-Training bei Arno und
Reto Graf rein:
Im Foyer des Gemeindehauses zeigen wir gemeinsam eine Ausstellung zum Thema Wald.
Auf 14 Plakaten werden viele Aspekte des
Waldes vorgestellt. Sie werden bestimmt Neues
erfahren und beim nächsten Waldspaziergang
das auf Papier Gesehene wieder finden.
Elisabeth Wille Naturschutzverein,
Ueli Graf, Förster
Trainingszeiten: Donnerstag
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Halle:
Oberstufenschulhaus
Bungert Rickenbach
Du kannst uns auch vorher auf der Homepage
www.vbr-rickenbach.ch besuchen.
Räbeliechtli-Umzug
Bitte melde dich vor dem Training bei Arno an:
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Wir freuen uns auf dich!
Gaby Crameri
Weihnachtsmarkt 2012
Samstag, 1. Dezember
13.00 bis 19.00 Uhr
Nachdem das letzte Jahr ein einfacher Weihnachtsmarkt an der Dorfstrasse in Rickenbach
mit schöner vorweihnachtlicher Stimmung guten Anklang fand, möchten die Aussteller den
Markt wiederholen. Es würde uns freuen,
wenn weitere Stände dazukämen.
Wer macht mit?
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nen sich melden bei Albert Schmid, Dorfstr. 12,
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Wann: Dienstag, 6. November
Wo: Primarschulhaus Hofacker, Sulz
Route gemäss Planskizze
Wer: Kindergärtler von Rickenbach und Sulz
Auch Kinder im Vorschulalter in Begleitung der Eltern und Primarschüler sind
willkommen.
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aktuell
Diesen Herbst werden die Kinder unserer Gemeinde ihre selbst geschnitzten Räbenlichter
in einem Umzug durch die Strassen von Sulz
tragen. Die Route führt vom Primarschulhaus
Hofacker durch die Breitestrasse, Gassenacker,
Grubenstrasse, Aergetenstrasse, Ritterweg,
Riedmühlestrasse, Mörsburgstrasse, Hofackerstrasse und Breitestrasse zurück zum Ausgangspunkt, wo die Kinder den Anwesenden
ein Lied vortragen werden. Danach erhalten
alle Kinder zur Belohnung ein RäbeliechtliBrötli. Für die Erwachsenen besteht die Möglichkeit, eine Wurst vom Grill zu erwerben.
Warme Getränke stehen für alle bereit.
Ab Samstag, 3. November werden zusätzliche
Räben in den Volg-Filialen Rickenbach und
Sulz verkauft.
Die Anwohner der Umzugsroute werden gebeten, Aussenbeleuchtungen (Bewegungsmelder) für die Dauer des Umzugs auszuschalten
und die Räbeliechtli-Kinder durch ihre zahlreiche Anwesenheit entlang der Umzugsroute
zu belohnen.
Der Räbeliechtli-Umzug findet bei jeder Witterung statt.
Allfällige Auskünfte erteilen Conny Rimann,
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Conny Rimann Merki
Brasilien – Hat der Urwald eine
Chance?
Filmvorführung von und mit Josef und Lotti
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im Singsaal der Sekundarschule Rickenbach.
Das Filmerehepaar Stöckli lebte monatelang
im tiefsten Dschungel Brasiliens in der Hütte
eines Gummizapfers. Mit eindrücklichen Bildern bringen sie uns diese Welt der Waldbewohner nahe. Der schöne Urwald ist in grosser
Gefahr.
฀ Wie kann man ihn schützen?
฀ Welche Perspektiven haben die Waldbewohner?
฀ Was nützt uns in Europa der Urwald?
฀ Können wir etwas tun?
Stöcklis sind eng mit Novo Movimento verbunden, dem kleinen Hilfswerk von Beat Wehrle,
verfolgen sie doch die gleichen Ziele:
฀ Brücken schlagen zwischen Brasilien und der
Schweiz.
฀ Bessere Lebensgrundlagen für die unterprivilegierten Menschen in Brasilien schaffen.
฀ Die Natur schützen.
Dies wiederum verbindet uns mit dem Mitveranstalter des Abends, dem Naturschutzverein.
Natur schützen heisst auch: Menschen schützen, überall auf der Welt. Reservieren Sie sich
diesen Abend im Kalender. Sie werden es nicht
bereuen.
Novo Movimento und Naturschutzverein,
Madleine Müller und Elisabeth Wille
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Rickenbach
MITTWOCH
31.10.2012
CLOWN
ROGER JOSS
20.00 UHR IM SINGSAAL
SEKUNDARSCHULHAUS
RICKENBACH
EINTRITT: CHF 15.–
TÜRÖFFNUNG: 19.30 UHR
VORRESERVATIONEN BIS 25. OKTOBER 2012
VORVERKAUF AUF DER GEMEINDEKANZLEI
RICKENBACH
Roger Joss erzählt mit seinen Clownerien liebenswerte und
witzige Geschichten. Und dies auf seine eigene, unverblümte
und natürliche Art, die weder aufdringlich, noch billig ist. Mit
seinem feinen und bislang auch etwas schrägen Humor trifft
er sein Publikum mitten ins Herz. In seiner mehr als zwanzigjährigen Erfahrung als professioneller Clown entwickelte Roger Joss seine Nummern und seine Clown-Figur stetig weiter.
Gepaart mit seiner Vielseitigkeit gelingt es ihm, seine Nummern mit Originalität, Artistik, Musik und einem herzlichen
wie auch schrulligen Charme zu vereinen.
Bekannt in der Schweiz durch seine vielen Tätigkeiten beim
Circus Royal, den Weihnachtscircus-Shows von Alfredo Nock,
seinem Theaterprogramm Farfallino und der letztjährigen
clownesken Weihnachtsgeschichte Stückgut vom Himmel in
der Labüsch Bar in Winterthur, kann Roger Joss nun schon
auf eine über 25 jährige Zeit als Clown zurück blicken, die ihn
unter anderem auch schon zum grössten Circus von Europa,
dem Circus Krone führte.
Auf Einladung der Kulturkommission Rickenbach spielt der
Clown Roger Joss seit langem wieder einmal an seinem
eigenen Wohnort ein abendfüllendes Soloprogramm. Im Artistengepäck dabei einen clownesken Abend voll mit neuen und
alten Geschichten von und mit Roger Joss.
WEITERE INFOS UNTER:
WWW.CLOWNROGERJOSS.CH
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aktuell
Abendunterhaltung Turnvereine
«Virus im Bluet»
Der Blauring organisiert dieses Jahr eine
Halloween-Party
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Uhr im Pfarreisaal Sulz
Essen wird vom Blauring organisiert.
Eine Verkleidung ist obligatorisch und alle
Kinder müssen von den Eltern am Ende der
Veranstaltung abgeholt werden.
Anmeldung bis spätestens 20. Oktober an
fabi_lang@gmx.ch.
Unter diesem Motto präsentieren die Ricken฀
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ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Die Programmnummern zaubern tanzende Viren, turnende Bakterien und weitere
abenteuerliche Szenen aus dem Blutkreislauf
auf die Bühne. Die einzelnen Riegen werden
Sie wie immer mit einer kreativen Umsetzung
des Mottos «Virus im Bluet» überraschen.
Freuen Sie sich auf einen bunten turnerischen
Abend, mit anschliessender Virus-Bar und Tanz
und natürlich auf eine gute Festwirtschaft.
Auch die Tombola wird wieder tolle Preise für
Sie bereithalten.
Schweinerei
Die Turnvereine freuen sich auf ein reges Zuschauerinteresse aus unserem Dorf.
Ich war über die Schweinerei, welche ich bei der
Kleidersammelstelle in Rickenbach vorfand,
nicht schlecht überrascht.
Ich gehöre nicht zu Moralpredigern oder Leserbriefschreibern, aber offene Säcke, teils noch in
Papiertragtaschen (Regenfälle?!), verfilzte Pullover, herumliegende Unterhosen usw. vor der
Box zeigen doch eine Anstandslosigkeit sondergleichen. Nein die Sammelstelle war nicht überfüllt, ein bisschen nachhelfen beim Drehrechteck reichte völlig aus, aber auch dort war
natürlich ein offener überfüllter Sack vorzufinden. Nebst der Respektlosigkeit gegenüber den
Mitarbeitern der Sammelstellen, frage ich mich
schon was solche «Leute» (Kraftausdrücke wären wohl passender) von hilfebedürftigen Menschen halten. Zur Erinnerung, eine Abfallmarke
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Angela Klaiber
Oliver Hug, Rickenbach
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grammbeginn um 20.00 Uhr. Am Samstag,
3. November wird das Programm auch um
13.30 Uhr als Kindervorstellung aufgeführt.
Der Vorverkauf findet vom Dienstag, 23. Okto฀ ฀
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thek während den normalen Öffnungszeiten
statt.
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Rickenbach
Und sonst noch im Dorf
der auch keine strahlenden Wettbewerbsgewinner präsentieren.
Alle Jahre wieder…
…werden Rickenbacher Fahnen verkehrt aufgehängt.
Dieses Bild hat Willi Im Hof beim Sunnezirkel
«geschossen». Er hat es uns mit folgendem
Kommentar geschickt:
Dieses Jahr zum Glück nur einen Fehler von
zwei möglichen! Hinweis: Rickenbacherwappen siehe Infotafel einige Meter weiter unten.
Zürcherwappen siehe Hauptstrasse bei den
meisten Fahrzeugen hinten. Zum Glück kann
die Schweizerfahne nicht verkehrt aufgezogen
werden! Sooooo einfach!
Willi Im Hof schickte uns gleich auch noch die
heraldischen Aufhängeregeln. Gemäss diesen
werden Verstösse gegen die heraldischen
Grundsätze nicht gebüsst. Deren Einhaltung
sei jedoch Ehrensache, heisst es darin. Da hat
der Sunnezirkel ja nochmals Glück gehabt.
Des Rätsels Lösung
Haben Sie herausgefunden, wo das Kamin von
unserem Sauregurken-Wettbewerb in der letzten Ausgabe steht? Wenn nicht, können wir es
jetzt verraten: Es steht auf dem Gebäude des
Tennis-Clubs, zwischen unserer Badi und dem
Dorfeingang von Rickenbach. Sie können es
natürlich nur sehen, wenn Sie zu Fuss oder mit
dem Velo unterwegs sind. Weil es keine tollen
Preise zu gewinnen gab, können wir jetzt lei-
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Ich bin eine Kartoffel
Dass es in Rickenbach
viele kreative Leute
gibt, haben wir kürzlich bei Kunst im Dorf
gesehen. Bei uns gibt
es aber auch kreative
Kartoffeln.
Dieses besondere Exemplar hatte Glück.
Es wurde der Redaktion von einer «Härdöpfelfrau» vor die
Türe gestellt. Auf einem Zettel stand: «Ich bin
eine Kartoffel». Jetzt schafft es diese kreative
Kartoffel in den «Rickenbacher». Sie landet
auch nicht im Tierfutter wie ihre Artgenossen,
sondern auf dem Teller eines Redaktionsmitgliedes.
Guetzli-Schwemme
Wie wir in den Reiseberichten des Frauenchors
und der Männerriege lesen können, besuchten
gleich beide Vereine die Kambly-Fabrik in
Trubschachen. Wir haben gehört, dass auch
tüchtig degustiert und eingekauft wurde. In
Rickenbach muss jetzt eine Guetzli-Schwemme
herrschen. Gehen Sie doch einmal zu einem
Mitglied des Frauenchors oder der Männerriege zum Kaffee.
aktuell
Ärztlicher Notfalldienst
Öffnungszeiten
und wichtige Telefonnummern
Oktober
06. Frau Dr. med. B. Meier
Pfungen
07. Dr. med. L. Friedrich
Seuzach
13. Dr. med. H. Stiefel Wiesendangen
14. Dr. med. H. Stiefel Wiesendangen
20. Dr. med.W. Baur
Hettlingen
21. Dr. med. M. Patti
Dinhard
27. Praxis Hämmerle/Maschio
Elsau
28. Dr. med. A. Demarmels
Seuzach
052 305 03 55
052 335 19 19
052 337 12 05
052 337 12 05
052 316 10 20
052 336 19 38
052 363 11 72
052 335 20 20
November
03. Dr. med. C.Graf
Sulz-Rickenbach
04. Dr. med. C.Graf
Sulz-Rickenbach
10. Dr. med. A. Schindler Neftenbach
11. Dr. med. A. Schindler Neftenbach
052 320 91 00
052 320 91 00
052 315 24 21
052 315 24 21
Spitex ADER
Die Dienste der Spitex ADER (Haus- und Gemeindekrankenpflege) können zu den üblichen Bürozeiten
unter Tel. 052 337 22 71 angefordert werden.
Gemeindeverwaltung
052 320 95 00
Hauptstrasse 9
8545 Rickenbach
Mo
08.00 – 11.30 / 14.00 – 18.30 Uhr
Di – Do
08.00 – 11.30 / 14.00 – 16.45 Uhr
Fr
07.00 – 14.00 Uhr (durchgehend)
Bibliothek
Hauptstrasse 7
8545 Rickenbach
Mo
15.30 – 17.00 Uhr
Di
18.00 – 19.30 Uhr
Mi
17.00 – 18.30 Uhr
Do
19.00 – 20.30 Uhr
Fr
18.00 – 19.30 Uhr
Sa
10.00 – 11.30 Uhr
Post
Mo – Fr
Sa
052 337 24 13
08.30 – 11.30 / 15.00 – 18.00 Uhr
08.30 – 11.00 Uhr
Polizei Notruf
117
Feuerwehr Notruf
118
Sanitätsnotruf
144
Impressum
Herausgeber
Beiträge an die Redaktion
Gemeinde Rickenbach. Der «Rickenbacher» erscheint achtmal
Per E-Mail an: redaktion@der-rickenbacher.ch (Texte Word;
im Jahr und wird allen Einwohnerinnen und Einwohnern gratis
abgegeben.
Fotos jpg), oder in den Briefkasten des verantwortlichen
Redaktionsmitgliedes.
Auflage: 1450 Exemplare.
Insertionspreise
Redaktionskommission
Werner Bühlmann, Büelstrasse 13,
8545 Rickenbach, Tel. 052 337 12 79
Doris Hebeisen, Hofwisen 1,
8545 Rickenbach Sulz, Tel. 052 337 21 05
Georg Walther, Sagistrasse 10,
8545 Rickenbach, Tel. 052 337 31 77
40 Franken pro 1/8 Seite.
Weitere Preise und Formate siehe: www.der-rickenbacher.ch
Redaktionsschluss
Nr. 365 27. Oktober, 17.00 Uhr (Verteilung am 9. November)
Nr. 366 1. Dezember, 17.00 Uhr (Verteilung am 14. Dezember)
Verantwortlich für die nächste Ausgabe ist Werner Bühlmann.
Satz + Druck
Optimo Service AG, Daten+Print, 8401 Winterthur
www.der-rickenbacher.ch
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Veranstaltungskalender
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Organisator
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10. Oktober
Mütter- und Väterberatung Sulz
Jugendsekretariat Winterthur
21. Oktober
Mit der Museumskommission
Museumskommission
nach Diessenhofen
31. Oktober
Clown Roger Joss
Kulturkommission Rickenbach
01. November
Vortragsabend
OK Chileträff
02. November
Seniorenandacht
Kath. und ref. Kirchgemeinden
03. November
Abendunterhaltung
TV Rickenbach
03. November
Mitwirkung am
Frauenchor
Allerheiligen Gottesdienst
06. November
Räbeliechtli-Umzug
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14. November
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Familienverein
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Mütter- und Väterberatung Sulz
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Jugendsekretariat Winterthur
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21. November
Herbstbasteln mit Familienverein
Bibli-Team
24. November
Ökum. Gottesdienst und
Kath. und ref. Kirchgemeinden
Wähenznacht
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01. Dezember
Beatles for Sale
Kulturkommission
01. Dezember
Fiire mit de Chliine
Kath. und ref. Kirchgemeinden
02. Dezember
Adventskonzert
Musikverein Rickenbach-Sulz
Bitte melden Sie Veranstaltungsdaten von öffentlichem Interesse direkt der Gemeinde
(www.rickenbach.zh.ch/Veranstaltungen/Event erfassen oder schriftlich). Vielen Dank.
Nutzen Sie auch die stets aktuellen Informationen unter www.rickenbach.zh.ch und
www.der-rickenbacher.ch!
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