close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

In was für einer Stadt willst Du leben? - Fraktion FORUM

EinbettenHerunterladen
Ausgabe April/Mai 2009
Kommunalpolitik
Liebe Stralsunder,
das Forum Kommunalpolitik hat in den vergangenen Wochen Stralsunder Bürgerinnen und Bürger befragt. Wir wollten wissen, was
Ihnen wichtig ist in unserer Stadt, was „brennt Ihnen unter den Nägeln“ und welche (kommunalpolitischen) Wünsche haben Sie.
Wir bekamen interessante Antworten und Anregungen und uns fiel auf, dass sich bestimmte Themen wiederholen. Unsere Frage war
In was für einer Stadt
willst Du leben?
Hier finden Sie eine Auswahl der Antworten. Auf den nachfolgenden Seiten positioniert sich das Forum Kommunalpolitik dazu.
Die StralsunderInnen wünschen sich, ...
mehr private Investitionen.
dass der Rathausplatz endlich bebaut wird.
kinderwagenfreundliche Gehwege.
Ulla Braunisch, Bewegungstherapeutin
ein ansprechendes Freibad und einen Strand.
Wolfgang Hegenkötter,
Landschaftsgärtner
dass es mehr Arbeitsplätze gibt.
dass auf den Bau der Stadthalle verzichtet wird.
Ilka Lehrich,
Aussendienstlerin
dass es mehr Verweilmöglichkeiten am Hafen gibt.
mehr und bessere Radwege geschaffen werden.
Dr. Peter Wasser, Rentner
forum kommunalpolitik
W i r ts c haft f ö r d e r n u nd A r b e its p l ä t z e s c haff e n
Stralsund – Ein unternehmerfreundlicher Wirtschaftsstandort
Welterbestatus, Ozeaneum und Meeresmuseum, die malerische Altstadt,
die einmalige Lage am Sund führen
dazu, dass sich Stralsund immer mehr
zu einem attraktiven Tourismusstandort entwickelt. Diese Strandortfaktoren
spielen auch für die Ansiedlungspolitik
neuer Unternehmen eine entscheidende
Rolle. Wirtschaftlich verfügt die Hansestadt Stralsund hier zusammen mit den
attraktiven Gewerbeflächen und dem
Seehafen über wichtige Alleinstellungsmerkmale.
Ansiedlungen und Investitionen müssen unbürokratisch ermöglicht werden.
Nach dem Vorbild anderer Städte sollen
daher Standort- und Stadtmarketing, die
Tourismuszentrale, das Stralsunder Innovations- und Gründerzentrum sowie
die Wirtschaftsförderung in eine eigene
Stadtmarketinggesellschaft ausgegliedert werden. Denn Unternehmen und
Investoren brauchen ein umfassendes
und qualitativ hochwertiges Dienstleistungsangebot der Stadt.
OZEANEUM: seit der Eröffnung 2008 ist Stralsund noch bekannter geworden – national wie international
F ORUM k o nk r e t
Eine One-Stop-Agency
für Stralsund
Eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmer: Die One-Stop-Agency bietet
dem interessierten Investor einen
kompetenten Ansprechpartner, der ihn
durch den „Förder- und Genehmigungsdschungel“ begleitet und bürokratische
Hürden beseitigen hilft. Ziel ist es die
Wege durch die einzelnen Ämter der
Verwaltung zu vereinfachen und im
Bereich der Fördermittelvergabe zu
beraten.
Wir müssen die Potenziale nutzen, die
eine enge Kooperation der Hansestadt
Stralsund mit den Landkreisen Nordvorpommern und Rügen birgt. Unser
Selbstverständnis muss sein, uns als
Region zu begreifen, häufig gemeinsam aufzutreten, von unseren Stärken
zu profitieren und unsere lebenswerte
Region zusammen zu vertreten.
Angelika Bückner
Wir sind für eine engere Kooperation mit der Fachhochschule
Marc Godorr
S tadt p lan u n g / S tadtsani e r u n g
Stralsund – L(i)ebenswerte Stadt der kurzen Wege
Wir wollen, dass Stralsund noch
l(i)ebenswerter wird. Dabei kommt
der Stadt- und Verkehrsplanung, aber
auch der Einzelhandelsentwicklung
eine besondere Bedeutung zu. In der
Bürgerschaft konnten wir durchsetzen,
dass die Sanierung des Alten Marktes
vorgezogen wird. Unser Bürgerschaftsantrag, der vor der Jacobi-Kirche die
2
Gestaltung einer attraktiven Grünfläche
mit einer hohen Aufenthaltsqualität für
die Stralsunder vorsieht, wird derzeit in
den Fachausschüssen beraten. Wir wollen, dass diese Grünfläche vor der Jacobi-Kirche in den nächsten fünf Jahren
geschaffen wird. Integriert werden soll
dabei auch eine Fläche für Open-AirVeranstaltungen.
Wir wollen den Einzelhandel in der Altstadt stärken
forum kommunalpolitik
Knieper-West soll endlich eine sanierte
Grundschule bekommen. Seit Jahren
drängen wir darauf. Wir freuen uns,
dass nun Mittel von mehr als 3,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket
II bereitgestellt werden können. In den
nächsten Jahren soll hier die Sanierung
erfolgen.
Ein besseres Radwegenetz für mehr Sicherheit
Einzelhandelseinrichtungen dürfen nicht
planlos an den falschen
Standorten ausgewiesen werden. Denn
Stralsund
hat
jetzt
Christoph Löwen
schon eine überdurchschnittliche Ausstattung
an Verkaufsfläche bei einer unterdurchschnittlichen Kaufkraft. Dies hat weit
reichende Konsequenzen vor allem für
den Einzelhandel in der Altstadt. Deshalb haben wir uns gegen die geplante
Erweiterung des Strelaparks und für die
Stärkung des Standortes Altstadt eingesetzt.
Wir wollen eine Ausweitung der 30Kilometer-Zonen im Frankendamm
und im Frankenwall. Der öffentliche
Personennahverkehr muss ausgebaut
werden.
Wir treten für bessere und mehr Radwege ein und wollen die Verkehrssicherheit für Kinder und Schüler verbessern. Mit dem „Masterplan Fahrrad“
soll Stralsund eine fahrradfreundliche
Hansestadt werden.
F ORUM k o nk r e t
Stadthallenprojekt: Aussteigen!
Solange kein Baubeginn des Stadthallenprojekts zu verzeichnen ist, gilt für
uns: Wir wollen raus aus dem Projekt!
Die Haushaltssituation lässt nicht zu,
dass die Hansestadt Stralsund 9 Millionen Euro in ein Projekt investiert, von
dem wir schon heute wissen, dass es
sich nicht rechnen wird. Viel Geld, welches für Bildung, Jugend oder Kultur
deutlich besser angelegt wäre.
Und es geht weiter: Bereits heute sind
städtische Unternehmen mit weiteren
Kosten im Projekt involviert. Ohne
Beteiligung der Bürgerschaft hat beispielsweise die städtische Liegenschaftsentwicklungsgesellschaft einen
Nutzungsvertrag unterzeichnet, der
der Betriebsgesellschaft der Stadthalle
jährlich eine sechsstellige Summe für
das Betreiben des Stadthallenparkplatzes sichert. Ein unglaublicher Vorgang! Daher heißt es für das Forum
nach wie vor: Wir wollen raus aus dem
unsäglichen Stadthallenprojekt!
H e r a u sf o r d e r u n g e n d e r d e m o g r a p his c h e n Entwi c kl u n g
Stralsund – Eine familienfreundliche Stadt für alle Generationen
Unsere Gesellschaft altert. Es werden
weniger Kinder geboren und immer
mehr Menschen erreichen ein hohes
Lebensalter. Vor allem junge und gut
qualifizierte Menschen wandern ab.
Die Folge: Auch die Einwohnerzahl
der Hansestadt Stralsund geht seit
Jahren zurück. Die Folgen des demographischen Wandelns betreffen viele
Bereiche des öffentlichen Lebens, wie
etwa den Nahverkehr, die Schulen und
Mehr Kinderspielplätze, wie hier auf der Küterbastion, werden
auch in Gebieten wie Devin oder Frankenvorstadt gewünscht
die Kindertagesstätten. Wir wollen Stralsund mit einer familienfreundlichen
Politik, mit einem guten Kulturangebot
F ORUM k o nk r e t
Alt werden am
Strelasund
Mit dem Projekt „Alt werden am Strelasund“ soll die Zielgruppe älterer Menschen – wie etwa in Weimar und Görlitz
erfolgreich praktiziert – aktiv umworben werden, um ihren Lebensabend
in Stralsund zu verbringen. Wenn dies
gelingt, würde eine größere Nachfrage
an qualitativ hochwertigen Angeboten
der Gesundheitsvorsorge, im Wellnessbereich aber auch bei den Dienstleistungen entstehen mit der Folgewirkung
zusätzlicher Arbeitsplätze.
und mit einer hohen Lebensqualität attraktiv machen für jung und alt.
Das FORUM steht für
ein Miteinander der Generationen. Wir wollen
neue Wohnformen für
jung und alt. Barrierefreiheit und der Ausbau
Beatrix Nehmzow
der Infrastruktur müssen ein selbstständiges
und aktives Leben im Alter ermöglichen. Doch auch der Arbeitsmarkt und
die Gesellschaft brauchen die Erfahrungen und Qualifikationen der älteren
Menschen. Der Seniorenbeirat ist dabei
eine wichtige Interessenvertretung für
die älteren Menschen in unserer Stadt.
Wir wollen seine Mitwirkungsmöglichkeiten daher erweitern und die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft intensivieren.
3
forum kommunalpolitik
b ü r g e r nah , k o m p e t e nt, e n g a g i e r t
Unterstützen Sie uns!
v o r g e st e llt
Unsere Kandidaten
Am 7. Juni 2009 wird in Stralsund
eine neue Bürgerschaft gewählt.
Wir, die Stralsunder Wählergemeinschaft Forum Kommunalpolitik,
treten erneut an, denn wir wollen
uns weiterhin bürgernah und kompetent in der Stralsunder Bürgerschaft engagieren! Doch um einen
erfolgreichen Wahlkampf durchführen und finanzieren zu können,
brauchen wir das Engagement vieler Stralsunder:
Die Wählerinitiative
Unterstützen Sie unsere Wählerinitiative, mit der viele Stralsunder öffentlich dazu aufrufen, das Forum
zu wählen. Ein Formular, auf dem
Sie Ihre Unterstützung erklären
können, erhalten Sie bei Arnold von
Bosse, Heilgeistkloster 15, 18439
Stralsund (E-Mail: a.v.b@in-mv.de)
Den Wahlkampf
Helfen Sie mit, unseren Wahlkampf
zu finanzieren! Viele haben bereits
gespendet. Doch wir haben noch
viel vor! Auch kleine Spenden helfen uns sehr. Unsere Kontoverbindung: Forum Kommunalpolitik,
Konto 1004689 bei der Vorpommerschen Volksbank (BLZ 13091054)
Herzlichen Dank!
Ihr
Jürgen Suhr
Vorsitzender der Wählergemeinschaft
stehend (v. l.): Axel Post, Kurt Feustel, Tino Borchert, Markus Reimann, Claudia Müller, Christoph Löwen, Kai Danter, Falk Schirmacher,
Peter Schmidt, Anett Kindler, Marc Godorr, Andreas Saffran, Jürgen Suhr. vorne (sitzend v.l.): Kerstin Schrewe, Beatrix Nehmzow, Babette
Wegener, Angelika Bückner, Andrea Steinmetz. Es fehlt: Edith Subklew
F ORUM K o m m u nal p o litik
Bürgernahe Kommunalpolitik für Stralsund
Das Forum bemüht sich seit seiner
Gründung 2004, die Stralsunder intensiv in kommunalpolitische Entscheidungen einzubeziehen. Darum
sind
unsere
Fraktionsversammlungen grundsätzlich öffentlich! Wir
versuchen, so lange es unsere ehrenamtlichen Kapazitäten zulassen,
vor Ort mit Ihnen ins Gespräch zu
kommen und Ihre Meinung zu erfahren.
Regelmäßige öffentliche Veranstaltungen machen es Ihnen möglich,
uns und unsere politischen Positionen kennen zu lernen und mitzuwirken. Offenheit und Transparenz
sind uns sehr wichtig.
Vor Auseinandersetzungen scheu-
Redaktion
unabhängige Wählergemeinschaft
4
Angelika Bückner, Marc Godorr,
Christoph Löwen, Claudia Müller,
Beatrix Nehmzow, Kerstin Schrewe,
Jürgen Suhr (V.i.S.d.P.)
Für alle nicht namentlich gekennzeichneten Beiträge zeichnet die Redaktion
gemeinsam verantwortlich
Kontakt
en wir uns nicht und insbesondere
Kungeleien und Machtmissbrauch
wurden durch das Forum immer
wieder thematisiert. Doch egal wie
emotional geladen diskutiert wird,
uns ist eines besonders wichtig:
Wir wollen konstruktiv und sachbezogen agieren. Und auch bei unterschiedlichen Auffassungen gilt:
Die Akzeptanz des Andersdenkenden ist ein hohes Gut, gegenseitige
Fairness selbstverständlich.
In diesem Sinne wollen wir unsere
Arbeit in der Stralsunder Bürgerschaft fortsetzen. Wir hoffen auf
Ihre Unterstützung! Wählen Sie das
Forum Kommunalpolitik, die Stralsunder Wählergemeinschaft!
Forum Kommunalpolitik
Unabhäbngie Wählergemeinschaft
Ernst-Moritz-Arndt-Straße 5
18435 Stralsund
Mobil: 0171 / 17 22 005
E-Mail: info@forum-kommunalpolitik.de
www. forum-kommunalpolitik.de
Impressum
Herausgeber:
Forum Kommunalpolitik
Unabhäbngie Wählergemeinschaft
Ernst-Moritz-Arndt-Straße 5
18435 Stralsund
Auflage: 10.000 Exemplare
Vertrieb: Postwurf
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
44
Dateigröße
771 KB
Tags
1/--Seiten
melden