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Auf dem Was - vorort

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DESSAU-ROSSLAU
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG
SACHSEN-ANHALT-TAG
ZumFestgibt’s
Filme,Design
undGrillparty
VorOrt-Laden ist dabei
in Ratsgasse und Nord.
- Im VorOrt-Laden in
der Ratsgasse 1 starten die Festlichkeiten zum Sachsen-Anhalt-Tag
bereits am Mittwoch um 19 Uhr mit
einer Premierenfeier des Offenen
Kanals (OK) Dessau. Am 4. Juli
wird ein Filmprogramm zu „800
Jahre Anhalt“ gezeigt, das vielfältige, experimentelle und auch provokante Ansätze bietet, wie 800 Jahre
anhaltische Geschichte interpretiert werden können: „Ohne Holz eine Kurzgeschichte aus Anhalt“
von Jan Steinbrück und Hilmar
Prüß und „Die Welt trifft sich im
Luisium“, eine Koproduktion des
OK Dessau mit der Stiftung Evangelische Jugendhilfe, werden uraufgeführt.
Diese sowie sechs weitere Filme
aus unterschiedlichen Institutionen bzw. Kooperationen sind im
VorOrt-Laden zu sehen. Dabei wollen die Filmemacher auch mit den
Gästen ins Gespräch kommen.
Zum Sachsen-Anhalt-Tag öffnet
auch das VorOrt-Haus in der Wolfgangstraße seine Pforten. Am
Sonnabend, 7. Juli, starten die Aktivitäten um 14 Uhr mit der Eröffnung des Feinkauf-Ladens, wo es
gegen Spende Kleinserien von Designstudierenden, Vintage-Design
aus Ost und West, Saatbomben von
der VorOrt-Gartengruppe und vieles mehr zu erwerben gibt. Das Aktionsforschungsprojekt „Stadt als
Campus“ hat Anworten auf Fragen
zum Thema „Wie kann die Hochschule die Stadt aktivieren und
welche besondere Rolle spielt die
Designausbildung dabei?“ DrauDESSAU/MZ
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ßen wird gegrillt, gelacht und gefeiert. Kaffee und Kuchen, Flohmarkt für Groß und Klein ergänzen
die Hinterhofsause. Die Designer
in den beiden Coworking-Spaces
stellen sich vor und sind offen für
Fragen und Anfragen. Ideen zum
„Nachbarschaftsgarten“ können
mit der VorOrt-Gartengruppe ausgetauscht werden.
Eine Abordnung von Studierenden wird im Laufe des Tages jeweils um 11.30, 14 und 16 Uhr bei
den Nachbarn im Umweltbundesamt - die Behörde lädt mit zahlreichen Aktivitäten zu einem Tag der
offenen Tür ein - im Atrium ein
Paintbattle veranstalten. Das ist eine Live-Illustration an Leinwänden. Um 17 Uhr erfolgt die Versteigerung der entstandenen Arbeiten
– moderiert von Florian Schäfer Insidern bekannt vom SchnongsKurzfilmfestival. Was bis 18 Uhr
nicht unter den Hammer kommt,
zieht um ins VorOrt-Haus und
kann dort noch ersteigert werden.
Am Sonntag, 8. Juli, ist ab 11 Uhr
geöffnet, und ab 13 Uhr lässt der
VorOrt-Laden seine Unterstützer
hochleben! Das baumbestandene
Grundstück lädt zum Chillen ein.
Um 15 Uhr folgt Improvisationstheater mit der Theatergruppe vom
Augustinuswerk Wittenberg und
Diest-Hof Seyda. Alle Samstagsaktivitäten werden auch am Sonntag
angeboten.
VorOrt-Laden Ratsgasse ist geöffnet:
Freitag, 6. Juli von 16 bis 20 Uhr
/ Sonnabend, 7. Juli von 11 bis 19 Uhr
und Sonntag, 8. Juli von 14 bis 18 Uhr
DES
Auf dem Wasser wie im Zug
FISCHERSTECHEN
MONTAG, 2. JULI 2012
11
POLIZEI-REPORT
TRUNKENHEIT I
Mit Kind im Wagen
Verkehrsunfall veruracht
Seriensieger zeigen sich auch diesmal unschlagbar.
- Besonders verantwortungslos verhielt sich der
45-jährige Fahrer eines Pkw
Ford, als er am Sonnabend mit
einem neunjährigen Kind in
seinen Pkw stieg. Er hatte zuvor
stark dem Alkohol zugesprochen und startete die Fahrt
durch Dessau trotzdem. Um
22.51 Uhr kam es zum Unfall
in der Steneschen Straße, als
der Mann mit seinem Pkw nach
rechts von der Fahrbahn abkam
und einen dort geparkten Pkw
Renault streifte. Es kam an beiden Fahrzeugen zu erheblichen
Sachschäden, die Personen blieben unverletzt. Ein vor Ort
durchgeführter Atemalkoholtest
bei dem 45-Jährigen erbrachte
einen Wert von 2,36 Promille.
Gegen den Fahrer des Pkw Ford
wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
DESSAU/MZ
VON DANNY GITTER
DESSAU-ROSSLAU/MZ - Es ist Sonnabend 18.16 Uhr, als Kay Uhlendorf
seinen Gegner Martin Deckert mit
einem beherzten Schubser mit der
Lanze in den Mosigkauer Mühlteich befördert. Just zu diesem Zeitpunkt hat der Bauingenieur mit
seinem Teamkollegen Robert Meißner Mosigkauer Sportgeschichte
geschrieben. Zum siebeneinhalbten Mal sind sie die Sieger des Mosigkauer Fischerstechens. In acht
Auflagen hat das Spektakel im Mosigkauer Naturbad bisher stattgefunden. Den halben Sieg erklärt Seriensieger Uhlendorf so: „Es gab
mal eine Konstellation, wo drei
Mannschaften im Finale standen.
Da waren wir am Ende die Sieger
der Herzen“, erläutert der Mosigkauer den halben Sieg. Jetzt am
Sonnabend standen sie als eindeutige und ganze Sieger fest. Im Dessauer Lokalderby bestritten Uhlendorf und Meißner als „LPG Weiber“
das Finale gegen „die Unbestechlichen“ Deckert und seinen Steuermann David Ziegler.
Sechs Minuten dauerte der
Showdown auf dem Wasser, wo
sich beide Mannschaften nichts
schenkten. Wo des Gegners Lanze
Deckert einige Male empfindlich
traf, aber nicht zu Fall brachte.
Dann ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, der Erschöpfung oder
von beidem etwas? „Ich habe das irgendwann kommen sehen, die Niederlage war nicht zu verhindern.
Der Gegner war irgendwie festgeklebt“, beschreibt Deckert das Finale.
„Ich habe das mal im Fernsehen
gesehen und dachte, das lässt sich
doch bestimmt auch in Mosigkau
umsetzen“, erinnert sich Co-Moderator Wieland Göricke an die Anfänge vor sieben Jahren. „Das Neptunfest ist schon ewig eine Tradition für Kinder. Mit dem Fischerstechen bieten wir an diesem Tag
auch was für Erwachsene“, erklärt
Mitorganisator Mario Styrczowski.
So füllten sich der Steg, der Sandstrand und die umliegenden Wiesen pünktlich gegen halb fünf Uhr
nachmittags mit reichlich Zuschauern, um dem diesjährigen Spektakel beizuwohnen.
Kostümierungen, zwei Ruderboote mit Trittflächen an den Enden, zwei Lanzen mit Schaumstoffballen und genügend Mutige, die
mitmachen. Mehr braucht es nicht
für einen unterhaltsamen Nachmittag. Die Regeln sind einfach und
gnadenlos. Bei einem Ausrutscher
gibt es die gelbe Karte. Fällt jemand komplett ins Boot oder ins
Wasser, hat das gegnerische Team
gewonnen.
13 Mannschaften aus DessauRoßlau, Rosefeld, Reupzig, Oranienbaum und Wulfen traten diesmal
gegeneinander an. Weniger als in
TRUNKENHEIT II
Ford-Fahrerin schlittert
gegen zwei Pkw Opel
Beim achten Fischerstechen in Mosigkau hatten die Teilnehmer und die Besucher ihren Spaß.
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FOTO: SEBASTIAN
WA SSE R-D U E LL
Wettkampf im K.-o.-System
Bereits zum achten Mal fand
das Fischerstechen im Naturbad
Mosigkau statt. Es ist Tradition an
diesem Tag ein Neptunfest für Kinder auszurichten, ehe in bunten
Kostümen je zwei Teams aus Steuermann und Bordschütze im Losverfahren und K.-o.-System sich
im Fischerstechen duellieren. Die
Sieger erhalten einen Wanderpokal und ein 50-Liter-Fass Bier. Die
Zweiten bekommen ein Fass mit
30 Litern Bier, die Dritten einen
Kasten Bier. Da die diesjährigen
Dritten unter 16 Jahren alt sind,
haben den Preis die Erziehungsberechtigten entgegen genommen.
den Vorjahren. „Sonst hatten wir und 20 Grad Wassertemperatur erimmer so um die 20 bis 25 Mann- litten die Gefiederten schon in der
ersten Runde Schiffbruch. Duell
schaften“, so Styrczowski.
Der Stimmung tat das aber kei- um Duell beharkten sich die Zweinen Abbruch. Zumal wieder einige erteams auf dem Mühlteich im Mosigkauer NaturTeilnehmer bebad. Begleitet
sonders kreativ
„Der
Gegner
war
von teils bissiin ihrer Nairgendwie
gen Kommentamensgebung
ren des Moderaund Kostümiefestgeklebt.“
toren-Duos Harung
waren.
gen und WieMartin Deckert
Martin Deckert
land Göricke.
von den „UnbeFinalteilnehmer
Beim Ausscheistechlichen“,
kam im Jamaika-Look, Rastazöpfe den der „Europameister der Herund bunte Mütze inklusive. Deren zen“ sahen sie Deutschland ein
erste Gegner verkleideten sich als zweites Mal versinken. Ob es an
„Polarenten“. Genützt hat es der Farbe des Gegners in Azzuro
nichts. Bei 28 Grad Lufttemperatur lag?
Sieger: Kay Uhlendorf, Robert
Meißner „die LPG-Weiber“ zweiter
Platz: Martin Deckert, David Ziegler „die Unbestechlichen“ dritter
Platz: Justin Lewik, Felix Plitzner
„die Girlies“. Es folgen auf den
Plätzen: Kokainschlümpfe II, Kokainschlümpfe I, Die jungen Väter,
Die vons Dorf (DVD), Mario und
Luigi, Wildecker Herzbuben, Fleißmeise, die Biber, Europameister
der Herzen, Polarenten.
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Das Naturbad Mosigkau, im
Prödelweg 1a, ist telefonisch unter
0340/5 71 06 85 zu erreichen. Es
öffnet täglich von 10 bis 20 Uhr.
Am Ende konnte es nur einen
Sieger geben. In Kittelschürze verteidigten die „LPG-Weiber“ den Titel. Zuvor sind Uhlendorf und
Meißner unter anderem schon als
„Mau-Mau Team“, als Herzdame
und Bube unschlagbar gewesen.
Stets sind sie faire Gewinner. Ihren
ersten Preis, ein 50 Liter Fass Bier
teilten sie auch diesmal auf der anschließenden Party mit den anderen Teilnehmern und Besuchern.
Das Geheimnis ihres Erfolgs?
„Statik und Gewichtskraft“, verrät
Bauingenieur Meißner augenzwinkernd. „Im ICE eine Stunde lang
freihändig stehend durchzuhalten
ist das beste Training dafür“,
scherzt Teamkollege Uhlendorf.
Amt hat ein offenes Ohr für Ehrenamt
Olaf Braun ist seit zehn Jahren Stadtwehrleiter und zieht positive Bilanz.
VON CARLA HANUS
- Etwas mehr
Geld für die freiwilligen Feuerwehren wäre sicher von Vorteil, sagt
Olaf Braun. Aber ingesamt sei er
schon recht zufrieden mit der Anerkennung und Unterstützung, die
die Kameraden in der Stadtverwaltung erfahren.
Braun ist mit dem gestrigen Tag
zehn Jahre Stadtwehrleiter. Fünf
Jahre übte er das in Dessau aus,
fünf Jahre hat er es nun in DessauRoßlau inne. Und das eigentlich
ganz erfolgreich, wie er denkt.
Denn seine Hauptaufgabe sieht
Braun darin, die Interessen der
freiwilligen Feuerwehren gegenüber dem Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst sowie der Stadtverwaltung insgesamt
zu vertreten und dazu sagt er: „Ich
finde im Amt immer ein offenes
Ohr, wenn wir Wünsche oder Probleme haben.“ Dass noch einige Sachen offen seien, das hält der
- Alkohol war auch
im Spiel, als es am Freitag 8.30
Uhr in der Quellendorfer Straße
zu einem Verkehrsunfall kam.
Wie die Polizei gestern mitteilte,
fuhr die 50-jährige Fahrerin
eines Pkw Ford gegen einen
geparkten Pkw Opel, rutschte
an diesem vorbei und kollidierte
dann noch mit einem weiteren
geparkten Pkw Opel. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Der von den Beamten vor Ort
durchgeführte Atemalkoholtest
bei der Fahrerin ließ den Pegel
auf 1,25 Promille klettern. Gegen die Fahrerin des Pkw Ford
wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Straßenverkehrsgefährdung nach Paragraf 315c eingeleitet.
DESSAU/MZ
DESSAU-ROSSLAU/MZ
Olaf Braun (Mitte vorn) mit den Chefs der freiwilligen Feuerwehren bei der
FOTO: FLOHR
jüngsten Beratung in Roßlau.
Hauptbrandmeister für normal,
„bei der finanziellen Situation in
der Stadt“.
Gerade wenn Braun die Doppelstadt mit ihren freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr
mit anderen Gemeinden im Land
vergleicht, „sind wir ganz gut aufgestellt“. Gerade was die Ausstattung mit Din-Fahrzeugen betrifft,
hätten die Freiwilligen Wehren in
der Stadt anderen Gemeinden im
Land „einiges voraus“. Auch was
die Einsatzbekleidung betreffe, in
vergangenen Jahren so manches
Mal ein Kritikpunkt, habe sich vieles verbessert. Allerdings könnte
diese bei Neuaufnahmen schneller
bereitgestellt
werden,
findet
Braun, schließlich werde damit das
ehrenamtliche Engagement auch
anerkannt. Zugleich räumt Braun
ein, das so manches Feuerwehrhaus sanierungsbedürftig sei.
Doch hier mache sich eben die
klamme Kasse der Kommune bemerkbar. Lobenswert findet Braun,
dass die Stadt das Amt in dieser
Stärke und die Berufsfeuerwehr
neben den freiwilligen Wehren
hält. „Das ist ein entscheidender
Zeitvorteil, der zum lebensrettenden Vorteil werden kann, wenn eine Person in einer brennenden
Wohnung ist zum Beispiel.“
Wunschlos ist der Stadtwehrleiter Braun dennoch nicht. Diskutiert wird gegenwärtig, ob die Einsatzplanung verbesserungswürdig
oder -nötig ist und das Zusammenwirken noch optimiert werden
kann. Dann geht es auch wieder
um die Ausstattung, diesmal um
die Helme für die Einsatzkräfte.
Und schließlich hofft Braun, dass
es den freiwilligen Feuerwehren
gelingt, weitere Mitglieder aus allen Berufsgruppen zu gewinnen.
„Früher war es der gute Ton in der
freiwilligen Feuerwehr zu sein, ob
Jurist oder Fabrikant“, sagt Braun,
der selbst Staatsanwalt ist. Die Erfahrungen aus verschiedenen Berufsgruppen sind für ihn wichtig
im Einsatzdienst.
VORGEMERKT
MUSIKGARTEN
Kurs startet in Kita
„Sonnenköppchen“
- Der Sommermusikgarten startet am Dienstag,
3. Juli, in der Kita „Sonnenköppchen“ in Dessau in der Augustenstraße 84. Eltern und Kinder,
die gern Singen,Tanzen und
Musizieren, sind herzlich eingeladen. Jeden Dienstag in den
Monaten Juli und August heißt
es „wir wollen alle singen ...“
in der Kita „Sonnenköppchen“.
Der 1. Kurs beginnt 16.15 Uhr
für Kinder von ca. 1 - 2 Jahre
und der 2. Kurs um 17 Uhr für
Kinder von ca. 2-3 Jahre.
DESSAU/MZ
Anmeldungen unter Tel.:
0178/50187 95
DIE LINKE
Öffentliche Versammlung
in Radegaster Straße
- Am Montag, 2. Juli,
trifft sich um 16 Uhr die Basisorganisation „Rosa Luxemburg“ in der Gaststätte des Behindertenverbandes, Radegaster
Straße 1, zu ihrer monatlichen
öffentlichen Versammlung. Thema ist die Diskussion über den
vom Göttinger Parteitag beschlossenen Leitantrag.
DESSAU/MZ
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