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Altersgruppen und Gesundheitsförderung – was die besten

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Great Place to Work® Switzerland
Altersgruppen und
Gesundheitsförderung – was
die besten Arbeitgeber
unternehmen
BGF Tagung 2014
Confidential:
To protect the confidential and proprietary information included in this material, it may not be disclosed or provided to
1 any third parties without the
approval of Great Place to Work® Switzerland.
1
Themen
• Überblick zu den Studien von Great Place to Work®
• Unsere Kulturanalysen und Mitarbeitendenbefragungen
• Die besten Arbeitgeber in der Schweiz
• Wie Unternehmen mit dem Thema Altersgruppen allgemein und in der
Gesundheitsförderung umgehen
• Konkrete Beispiele: Was sehen wir von Great Place to Work in den
verschiedensten Unternehmen und Ländern
• Was Unternehmen machen können um zu den ausgezeichneten
Arbeitgebern zu gehören.
2
Ein Great Place to Work®
... ist ein Arbeitsplatz, an dem die Mitarbeitenden:
 den Menschen vertrauen,
für die sie arbeiten
 stolz sind auf das,
was sie tun und
 Freude an der Zusammenarbeit
mit anderen haben
Unser Ziel ist es Unternehmen und die Mitarbeitenden bei der Gestaltung der
Arbeitsumgebung zu unterstützen damit alle davon profitieren.
Analysieren – Veränderungen gestalten – Erfahrungen austauschen
3
Über Great Place to Work®

Great Place to Work® ist in über 40 Ländern aktiv, seit 2008 in der CH

Befragt jährlich weltweit 2,5 Mio. Mitarbeiter (diese repräsentieren 10
Mio. Arbeitnehmer) in rund 6.000 Unternehmen – mehr als jede andere
Beratung

Spricht jährlich 60 Mio. Leser und Zuschauer durch Medienpartner an

Allein in Europa nehmen über 1.700 Unternehmen jährlich an der
Benchmarkstudie teil
5
Ablauf der „Best Workplaces“ Studie
Die Befragungsinstrumente des Great Place to Work® Modells
Trust Index©
Mitarbeiterbefragung,
58 geschlossene
Fragen,
2 offene Fragen
 Zählt zu 2/3 für das
Ranking
Culture Audit©
Schriftliche Befragung
des HR-Managements zu
Massnahmen,
Konzepten, Programmen
im Personalbereich;
Dokumentationsmaterial
zur Belegung der
Massnahmen
 Zählt zu 1/3 für das
Ranking
Bewertung der Arbeitsplatzqualität
7
Unser Fragebogen
Merkmale Ausgezeichneter Arbeitgeber
Ein „great place to work“
ist ein Arbeitsplatz, an dem
man als Mitarbeiter*...
…denen vertraut, für
die man arbeitet,…
…stolz auf das ...und Freude hat an der
ist, was man tut…
Zusammenarbeit mit
den anderen.
*Definition des Great Place to Work® Institute
8
Unser Culture Audit©
Für die Ermittlung und Bewertung der Unternehmenskultur werden 9
verschiedene, gleichwertige Aktivitätsbereiche evaluiert.
Zu diesen Bereichen können Sie eine Bewertung mit Benchmarking Ihrer
Aktivitäten von uns erhalten.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Einstellen & Integrieren
Inspirieren
Informieren
Zuhören
Anerkennen
Entwickeln & Fördern
Unterstützen
Feiern
Beteiligen
9
Die Studien: Beste Arbeitgeber in der Schweiz
Unter allen knapp 100 teilnehmenden Unternehmen in der Schweiz
haben 77 den gesamten Prozess der Studie durchlaufen und die 26
besten Unternehmen wurden ausgezeichnet.
•
Cisco Systems (Switzerland) GmbH wurde als bester Arbeitgeber
bei den grossen Unternehmen ausgezeichnet.
Verbesserung
und Erhalt
von
• Bei
den mittelgrosse
Unternehmen
konnte sich die UMB AG
Engagement,
Gesundheit
und
durchsetzen.
Zufriedenheit der Beschäftigten
• In der Kategorie der kleine Unternehmen hat Q-Perior AG
gewonnen.
• Die Auszeichnung als „Bester Arbeitgeber im Gesundheits- und
Sozialwesen“ erhielt die Stiftung Waldheim.
•
Biogen Idec International GmbH wurde mit einem Special Award
ausgezeichnet für die grösste Verbesserung zum Vorjahr.
•
Die Firma Zühlke Engineering AG erhielt einen Sonderpreis
aufgrund des Weiterbildungsangebotes.
10
Liste der besten Arbeitgeber in der Schweiz 2014
Grosse Unternehmen – 250 und mehr Mitarbeitende
1. Cisco Systems (Switzerland) GmbH - Information Technology (261 MA)
2. Microsoft Schweiz GmbH - Information Technology – Software (512 MA)
3. eBay – Retail (251 MA)
4. Autodesk Development Sarl - Information Technology - Software (271 MA)
5. Biogen Idec International GmbH - Biotechnology & Pharmaceuticals (256 MA)
6. Federal Express Europe Inc. – Transportation, Package & Freight Transport (456 MA)
7. Accenture Information Technology - IT Consulting (660 MA)
8. McDonald‘s Suisse – Hospitality, Food and Beverage Service (7’881 MA)
9. Zühlke Engineering AG - Information Technology - IT Consulting (423 MA)
11
Liste der besten Arbeitgeber in der Schweiz 2014
Mittelgrosse Unternehmen – 50 – 249 Mitarbeitende
1. UMB AG - Information Technology (117 MA)
2. Ergon Informatik AG - Information Technology – Software (192 MA)
3. Mundipharma Medical Company - Health Care - Medical Sales/Distribution (51 MA)
4. NetApp Switzerland GmbH - Information Technology (71 MA)
5. EMC Computer Systems AG - Information Technology (233 MA)
6. Phoenix Contact AG - Manufacturing & Production – Electronics (80 MA)
7. Adobe Switzerland - Information Technology (103 MA)
8. Mars Schweiz AG - Manufacturing & Production (93 MA)
9. Janssen-Cilag AG - Biotechnology & Pharmaceuticals (111 MA)
10. Haufe-umantis AG - Information Technology – Software (84 MA)
11. Netstream AG - Information Technology - Internet Service Provider (69 MA)
12
Liste der besten Arbeitgeber in der Schweiz 2014
Kleine Unternehmen – 20 – 49 Mitarbeitende
1. Q-PERIOR AG - Information Technology - IT Consulting (49 MA)
2. ARP Management AG - Information Technology – Hardware (40 MA)
3. National Instruments Switzerland Corp. Austin – Information Technology (23 MA)
Gesundheits- und Sozialwesen
1. Stiftung Waldheim - Health Care - Residential Care Services (252 MA)
2. Senevita AG – Seniorenvilla Grüneck - Health Care - Residential Care Services (32 MA)
3. Spital Limmattal - Health Care – Hospital (1248 MA)
13
Die Ergebnisse
und Themen
unserer Studien
14
14
Allgemeine Studienergebnisse im Überblick
•
Die Arbeitsbedingungen sind in der Schweiz im Vergleich zu anderen
Ländern nach wie vor auf einem hohem Niveau.
Rund 80% der 8’000 Befragten bezeichnen Ihr Unternehmen insgesamt als einen guten
Arbeitsort.
•
Im Gegensatz zu unseren Nachbarländern ist die Sorge um den Verlust des
Arbeitsplatzes
auffällig gestiegen.
Verbesserung
und nicht
Erhalt von
Unter
den Befragten
vertrauenund
75% dem Management, dass Kündigungen nur im Notfall
Engagement,
Gesundheit
vorgenommen
werden.
Wir sehen jedoch, dass in einzelnen grossen Unternehmen der Lohn
Zufriedenheit
der Beschäftigten
als weniger fair wahrgenommen wird und zudem eine Sorge vor eine überraschende
Kündigungswelle besteht.
•
Die Frauen sind kritischer in Ihrer Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen.
Anerkennung, Fairness und Chancen zur Weiterentwicklung sind dabei die
Hauptkritikpunkte.
Erfreulich ist jedoch, dass die Work-Life Balance wieder besser bewertet wird. Bedenklich:
nur 43% der Frauen der Aussage “Befördert werden diejenigen Mitarbeiter, die es am meisten
verdienen” zustimmen. Bei den Männern sind es allerdings auch nur 60%. Dies ist ein
deutliches Signal, dass hier Handlungsbedarf besteht.
15
Allgemeine Studienergebnisse im Überblick
•
Die Schere zwischen den guten und schlechten Unternehmen öffnete
sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiter.
Es gibt herausragende Arbeitgeber, die sehr viel für Ihre Mitarbeitenden tun, um diese zu
halten und weitere Talente anzuziehen. Viele Unternehmen tun sich jedoch sehr schwer bei
der Gestaltung einer positiven Arbeitsplatzkultur. Sie leiden unter einem unbeständigen
Management mit einer geringen Wertschätzung für Mitarbeitende. Oft ist in diesen
Unternehmen gerade die mittlere Führungsebene betroffen und muss mit Druck von allen
Verbesserung und Erhalt von
Seiten umgehen.
Engagement, Gesundheit und
Zufriedenheit der Beschäftigten
•
IT, sowie Pharma- und medizintechnische Firmen sind unter den besten
Arbeitgeber stark vertreten.
Diese Branchen kämpfen schon seit Jahren um die besten Talente. Mitarbeitende über
Gehälter vom Wettbewerber abzuwerben ist teuer - besser ist es, den Mitarbeitenden
besondere Arbeitsbedingungen zu bieten, In der Finanzindustrie findet sich eine solche
Verbundenheit viel seltener. Manche Unternehmen locken die Mitarbeitenden lediglich über
hohe Gehälter und verlieren sie auch wieder, wenn ihnen eine bessere Entlohnung geboten
wird.
•
Unternehmen aus jeder Branche und jeder Grösse können Beste
Arbeitgeber sein.
Dabei geht es vor allem darum die eigenen Stärken zu entwickeln.
16
Allgemeine Studienergebnisse im Überblick
Die niedrigsten Werte in der Schweiz 2014
Ich denke, ich werde angemessen am Erfolg des Unternehmens beteiligt.
58%
Wir haben besondere und einzigartige Sozialleistungen.
Verbesserung und Erhalt von
Engagement,
und
Befördert
werdenGesundheit
diejenigen Mitarbeiter,
die es am meisten verdienen.
Zufriedenheit der Beschäftigten
58%
Die Mitarbeiter werden hier für die geleistete Arbeit angemessen bezahlt.
64%
An diesem Arbeitsplatz bleibt man psychisch und emotional gesund.
66%
Die Führungskräfte beziehen die Mitarbeiter in Entscheidungen ein, die ihre
Arbeit oder das Arbeitsumfeld betreffen.
66%
Die Mitarbeiter werden ermutigt, einen guten Ausgleich zwischen Berufs- und
Privatleben zu finden.
66%
59%
17
Allgemeine Studienergebnisse im Überblick
Die höchsten Werte in der Schweiz 2014
Die Mitarbeiter werden unabhängig von Nationalität oder ethnischer Herkunft
fair behandelt.
Die Mitarbeiter werden unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung fair
Verbesserung und Erhalt von
behandelt.
Engagement, Gesundheit und
Zufriedenheit der Beschäftigten
Die körperliche Sicherheit am Arbeitsplatz ist gewährleistet.
92%
92%
89%
Als neuer Mitarbeiter fühlt man sich hier willkommen.
88%
Die Mitarbeiter werden unabhängig von ihrem Geschlecht fair behandelt.
88%
Wir haben hier eine freundliche Arbeitsatmosphäre.
83%
Ich bin stolz auf das, was wir hier gemeinsam leisten.
83%
Die Geschäftspraktiken der Führungskräfte sind ehrlich und ethisch vertretbar.
83%
18
Ergebnisse nach unterschiedlichen Altersgruppen
Statement
Total -25 26-34 35-44 45-54 55 +
Die Mitarbeiter werden unabhängig von ihrem Alter fair
81% 82% 81%
behandelt.
Die Mitarbeiter werden unabhängig von ihrem
88% 92% 88%
Geschlecht fair behandelt.
Verbesserung
und hier
Erhalt
Die Mitarbeiter
werden
fürvon
die geleistete Arbeit
64% 58% 58%
Engagement,
Gesundheit und
angemessen
bezahlt.
der Beschäftigten
Ich Zufriedenheit
denke, ich werde
angemessen am Erfolg des
58% 60% 54%
Unternehmens beteiligt.
Jeder hat hier die Möglichkeit, Aufmerksamkeit und
Anerkennung zu bekommen.
Meine Arbeit hat eine besondere Bedeutung für mich
und ist nicht einfach nur ein "Job".
Wir fühlen uns hier wie eine "Familie" bzw. haben
einen guten Teamgeist.
85% 78% 73%
89% 86% 81%
70% 66% 56%
64% 57% 46%
67% 73% 66% 69% 67% 54%
82% 74% 75% 85% 88% 87%
73% 79% 72% 76% 69% 63%
Die Mitarbeiter unterlassen verdeckte Machenschaften
67% 74% 67% 69% 64% 61%
und Intrigen, um etwas zu erreichen.
Alles in allem kann ich sagen, dass hier ist ein sehr
guter Arbeitsplatz.
80% 79% 78% 84% 81% 76%
19
Die wahrgenommenen Fairness
•
Die Wahrnehmung von Fairness im Hinblick auf Altersgruppen ist im
allgemeinen gut. 81% der Angestellten meinen: „Die Mitarbeiter werden
unabhängig von ihrem Alter fair behandelt.“
•
Die niedrigsten Werte sehen wir beim Thema Gehalt, Sozialleistungen
und die Beteiligung am Erfolg des Unternehmens werden als weniger fair
Verbesserung und Erhalt von
empfunden.
Engagement, Gesundheit und
• Zufriedenheit
Trotz der niedrigen
Werten sind jedoch andere Themen wichtiger für die
der Beschäftigten
Motivation: Entwicklungsperspektiven, Fairness und Wertschätzung.
•
Jüngere Mitarbeitenden:
− Denken eher über einen Wechsel zu anderen Unternehmen nach.
− Sehen die Arbeit eher als „einfach nur ein Job“ anstelle einer tieferen
Bedeutung dahinter – gleichzeitig suchen Sie mehr nach einem Sinn.
•
Ältere Mitarbeitenden:
− Sind kritischer hinsichtlich einer Gewährleistung von Gesundheit und
einer Ermutigung zur Work-Life Balance als die Jüngeren MA.
− Management, Kommunikation, Unterstützung sowie Anerkennung,
Gehalt und Beförderung werden kritischer wahrgenommen als von
den jüngeren Mitarbeitenden.
20
Altersgruppen und
Gesundheitsföderung –
was die besten Arbeitgeber
unternehmen
21
21
Überblick zu den
Gesundheitsförderungsmassnahmen
Gesundheitsförderung ist ein sehr weites Feld mit vielen verschieden Themen wie die
BGF-Kongresse zeigen.
Im Bezug auf Altersgruppen sehen wir folgende Kategorien von Aktivitäten.
1. Aktive Gesundheitsförderung (Physisch): Bspw. Sportprogramme,
Ernährungsthemen, Krankheitsvorsorge,...
2. Emotionale Belastungen am Arbeitsplatz (Psyche): Stressthemen,
Anerkennung, Zusammenarbeit und Austausch untereinander, Weiterbildungen,...
3. Weitere Herausforderungen der Lebensphasen: Von Ausbildung über
Elternschaft bis hin zu Pflege von Angehörigen oder Vorruhestandsphasen.
22
Was haben Unternehmen von einer
echten Mitarbeiterorientierung
Produktivität
 Qualität/Kompetenz der

Mitarbeiter
Qualität der Produkte
und Leistungen
 Innovation &
Risikobereitschaft
Kosten
−
−
−
−
Rekrutierungskosten
Fluktuationskosten
Veränderungswiderstände
Krankenstand/
Gesundheitskosten
− Gehalt als Motivator
 Höhere Kundenbindung und Profitabilität
 Höhere Veränderungsbereitschaft durch

Vertrauen
Höheres organisationales Commitment
23
Best Practices
24
24
Spezielle Massnahmen zur
Gesundheitsföderung
•
SBB AG: Promotion von "Firmenlauf" und "Bike to work“
•
Opacc Software AG: Zusammenarbeit mit Fitnesscenter, Rauchverbot in Cafeteria
(zuvor: Raucherzeiten), Lancierung Jogging/Biking Gruppe, Duschmöglichkeiten,
attraktivere Büros für Mitarbeitende und Besucher, wöchentlich frisches Obst auf
allen Etagen
•
Zurich Global Corporate Switzerland: Yoga über Mittag, Massage am Arbeitsplatz,
Ruheräume, Ergonomieberatung, Fusball- und Golfturniere, Vergünstigungen in
Fitnesscentern, eigene Fitnessräume, Mittagssport, Gymnastikkurse,
Schwimmbad/Sauna, Squashhallen, Segeln, interne Sportclubs (Berg & Ski,
Schach, Tennis, Fussball, Schiessen, Golf, Segeln, Korbball, Squash),
Unterstützung für Teilnahme an Laufveranstaltungen (z.B. Silvesterlauf Zürich),
frische Salate und Früchte sowie spezielle Menüs, ZurichFit (Community,
Intranetseiten, Newsletter und Diskussionsforen rund um die Themen Sport,
Bewegung, Fitness und Gesundheit), Hauptsponsor "Zurich vitaparcours“
25
Spezielle Massnahmen zur
Gesundheitsföderung
•
•
•
•
Mundipharma: Sportaktivitäten und Massagen nach individuellem Bedarf.
Fahrsicherheitstraining für bestimmte Mitarbeitendengruppen
Feldschlösschen Getränke AG: Regelmässige Schulungen im Umgang mit
gefährlichen Stoffen und Zurverfügungstellung entsprechender Schutzausrüstung,
Fahrtrainings für Chauffeure, internes Kursangebot (Stress, Arbeitsbelastung,
Vorbereitung auf Pensionierung, etc.)
Basler Versicherungen: Spezielle Betreuung längerfristig Abwesender wegen
Krankheit (Unterstützung, Begleitung, frühere Reintegration)
Bioforce AG / A.Vogel: Den Anfang bildeten Mitarbeiterbefragungen sowie die
Schulung von Führungskräften. Dann folgten breit angelegte
Ergonomieschulungen an den einzelnen Arbeitsplätzen im seit längerem
rauchfreien Betrieb. In einem nächsten Schritt wurden ein Absenzenmanagement,
Gesundheitsgespräche sowie familienverträgliche, flexible Arbeitszeitmodelle
eingeführt. Und damit in den Pausen neue Kraft getankt werden kann, wurde in
der Bioforce ein erholsamer Pausengarten angelegt.
26
Spezielle Massnahmen zur
Gesundheitsföderung
•
Hilti: Benefitssytem als Kiosksystem, mit unterschiedlichen Angeboten auch für
unterschiedliche Altersgruppen. Aktive Unterstützung von Vorruheständlern mit
einem Coaching zu unterschiedlichen Themen, von Versicherungen über
Gesundheit bis hin zu privaten Themen.
Generell
• Sportgruppen nach Alter
• Arbeitszeitmodelle nach Alter
• Stressentlastung nach Altersgruppen. Dazu gehört auch das Thema
Führungskräfteentwicklung
• Schindler: ältere Mitarbeitende gehen in einer Beratungsrolle
• Betreuung von Kindern aber vermehrt auch von Angehörigen mit Pflegebedarf
•
Unternehmen und Mitarbeitenden organisiert ein Netzwerk untereinander: Kinder,
Partner, Bekannte von Mitarbeitenden helfen anderen Kollegen bei Bedarf von
Babysitting bis hin zu Erledigungen oder Unterstützung bei Krankheiten.
Ausdehnung dieses Ansatzes auch auf ehemalige Mitarbeitende möglich.
27
Wie Unternehmen ein
„ausgezeichneter Arbeitgeber“
werden können
28
28
Wie wir unsere Kunden dabei
unterstützen beste Arbeitgeber zu sein
Ziele setzen
 Erst- &
Prozessberatung
 Initial-Workshop:
Schaffung einer
Great Place to
Work® Kultur
 Commitment
Workshop mit
Management
 Impulsveranstaltung
und Vorträge
Standort bestimmen
 Mitarbeiterbefragung
Trust Index oder
individuelle
Befragungen
 Expertenbefragung
oder Fokusgruppen
Audit
 FührungskräfteFeedback 360 Grad
 Auditierung von
Personalmassnahmen
 Benchmarking
Entwicklung gestalten
 Beratung zum
Folgeprozess
 Planung und
Umsetzungsworkshop
 Best-Practices
Workshop
 Great Place to Work®
Trainings bspw. für
Manager
 Beratung zum Thema
Employer Branding
 Unterstützung für alle
anderen Themen
Forschungsprojekte
Wettbewerb „Best Workplaces“
Seminare
Publikationen
Benchmarkstudien
Kongresse
Öffentlichkeitsarbeit
Netzwerkveranstaltungen
29
Welche Vorteile sehen unsere Kunden in
den „Best Workplaces“ Studien
30
Studie «Best Workplaces»
1. Durchführung von Studien zur Arbeitsplatzqualität innerhalb der
Unternehmen.
2. Analyse der jeweiligen Personalführungspraktiken
3. Veröffentlichung des Rankings der «Besten Arbeitgeber» der
Schweiz.
4. Unternehmen, die sich für die Beste Arbeitgeber-Studie der
Schweiz qualifizieren, nehmen automatisch an der europäischen
Vergleichsstudie teil.
Unser Medienpartner:
31
Ablauf der „Best Workplaces“ Studie
1. Auswahl einer repräsentativen Stichprobe von Mitarbeitern des
Unternehmens.
2. Fragebogen mit 59 Aussagen zur Messung von Vertrauen, Stolz
und Teamorientierung.
3. Zwei offene Fragen.
4. Umfrage online via Internet und / oder in Papierformat möglich.
5. Resultat: Der Great Place to Work® Benchmark Report und
Ranking der «Best Workplaces».
6. Culture Audit©: Analyse der Personalführungs-Praktiken des
Unternehmens.
 Bewertung dieser beiden Dimensionen für alle Teilnehmer
32
Ihr Ansprechpartner
Great Place to Work® Schweiz
Michael Hermann
Michael.hermann@greatplacetowork.com
Zähringerstrasse 51
8001 Zürich
+41 (0)43 817 65
67
33
Praxisbeispiel eines
vorbildlichen Unternehmens:
AXA Winterthur
Regula Keller Head Health
Management
34
34
Gesundheit für alle
in der AXA Winterthur
Nationale Tagung für Betriebliche
Gesundheitsförderung
Regula Keller
Head Health Management
AXA Winterthur
AXA Winterthur stellt sich vor
 AXA Gruppe
‒ 160'000 Mitarbeitende
‒ Auf allen 5 Kontinenten, in 57 Länder
‒ 102 Millionen Privat- und Unternehmenskunden
 AXA Winterthur:
‒ versichert 40% der Unternehmen in der
Schweiz
‒ hat 1,85 Millionen Privat- und Geschäftskunden
‒ bietet den Kunden finanzielle Sicherheit seit
1875, zur Zeit mit 92 Produkten
‒ hat rund 4000 Mitarbeitende
‒ Geschäftsvolumen 2013: 12.142 Milliarden
‒ Vertriebsnetz: 277 selbständigen Generalagenturen/Agenturen mit 2600 Mitarbeitende
‒ Eigene Unfallforschung, setzt sich seit Jahren
für mehr Sicherheit im Strassenverkehr ein
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Strategische Einbettung der
Themen Gesundheit und Altersgruppen
Neue
Technologien
Arbeitsformen
Kultur & Employer Branding
Gesellschaft
Markt
Corporate Responsibility
Mehr ältere
Kunden
Geplante
Rentenreform
Politik
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Demografische
Entwicklung
Strategie
Erfahrungswerte vom Health
Management und Diversity
 Ja es gibt altersspezifische Gesundheitsthemen und –risiken
trotzdem …
hat die individuelle Gesundheit der Mitarbeitenden mehr
mit ihren Werten, Einstellungen und dem Verhalten zu tun
als mit dem Alter.
 Junge und ältere Mitarbeiter sind zwar unterschiedlich, aber sie
haben auch viele Gemeinsamkeiten, was ihre Bedürfnisse am
Arbeitsplatz angeht.
Ü Deshalb haben die strukturellen Massnahmen (z.B. Arbeitszeitmodelle) in der AXA Winterthur besondere Bedeutung,
denn von ihnen profitieren alle.
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Altersstruktur AXA Winterthur
50+: 25% unserer Belegschaft ist über 50jährig (25% <=30jährig)
55+: 15.3% (646) unserer Belegschaft ist 55jährig oder älter (65% Männer, 35% Frauen)
55+ und TZ: 26% aller 55+ arbeiten Teilzeit
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Erhebung der Top-Themen
der Mitarbeitenden 55+
 Im Zusammenhang mit dem prognostizierten Fachkräftemangel
und der längeren Lebenserwartung wollten wir wissen was für
ältere MA wichtig ist
 Repräsentative Umfrage bei den MA 55+ im 2014 (Population 646,
Rücklaufquote >90%)
‒ Bachelorarbeit von Teresa Mele
‒ Ziel: Erhebung der Top Themen (Arbeitskontext) aus Mitarbeitersicht
 Anschliessend wurden 2 Workshops mit interessierten MA 55+
durchgeführt
‒ Austausch und Diskussion zu verschiedenen Fragestellungen
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Topthemen aus Sicht 55+
erste Massnahmen
Commitment seitens Top
Management
Wertschätzung
75% fühlen bezüglich Weiterbildung unterstützt
70% sagen sie können ihr Potential ausschöpfen
Rollenmodelle
Flexible Arbeitsmodelle
Wissenstransfer
90% ist es sehr wichtig, ihr Wissen weiter zu geben
85% sehen sich als Wissensträger
Netzwerk erweitern
Nachfolgeplanung
75% geben an ihr Wissen weiter geben zu können
62% möchten dies in einem kontinuierlichen Prozess
tun
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Age-Diversity-L&L (7.10.13) u.a. mit Ph.
Egger und rund 100 Teilnehmenden
Employer Branding Kampagne, 2013/2014
Regelmässige Netzwerk-Anlässe
Regelmässige Netzwerk-Anlässe zur
Förderung des Generationendialogs
-> z.B. Speed-Datings, geteilte Moderation MA 50+/junger MA,
des Wellcome-Day, Zusammenarbeite Stiftung GenerationenDialog, Rentnertag 2015 mit Lernenden und Pensionierten
-> Strategic workforce planing
Fazit der Befragung und des
weiteren Vorgehens
 Die MA 55 Plus sind eine sehr zufriedene MA-Gruppe
 Die Verteilung bez. MA 55 Plus ist ressortmässig sehr unterschiedlich
 Die MA 55+ ist eine sehr heterogene Gruppe (finanz. Möglichkeiten, Wissen etc.)
Topthemen
 MA-Sicht: Zentrale & gemeinsame Themen sind Wertschätzung / Commitment
GL, flexible Arbeitsmodelle / Rollenmodelle / Netzwerk / Wissenstransfer /
Nachfolgeplanung
 AG-Sicht: Wichtig sind Eigeninitiative, Wissenstransfer, lebenslanges Lernen
sowie flexible Arbeitsmodelle. Schwerpunkt auf strukturelle Massnahmen.
Massnahmen
 Das Thema 55+ wird durch "Generationen-Vielfalt" (Generation AXA) abgelöst
werden: Junge und erfahrende MA sollen gegenseitig voneinander lernen
 Top-Themen die gefördert werden: Wertschätzung, Wissenstransfer, Austausch
zwischen/unter den Generationen, Sensibilisierung bezüglich Flexwork
 Die Kommunikation sowie die Sensibilisierung bestehender und neuer
Angebote wird intensiviert
 Neue Möglichkeiten (Generationen-Dialog, Coaching, Seminare) werden geprüft
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Gesundheitsmanagement
in der AXA Winterthur
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Auswertung individuelle Gesundheitsförderung
Fitnessabonnement, Massagen, Sport über Mittag
Befragung April 2014, n=766
Altersgruppen sind ähnlich zur
Altersstruktur vertreten, ebenso
die Führungskräfte (26%)
Fitnessabo-Besitzer haben
tiefere Absenzen
2009/-21%, 2011/-26%
Return on Invest 4-6.5:1
27% gesundheitlich
(Schmerzen/Gewicht)
60% präventiv
Die Nachhaltigkeitsziele
sind alle erfüllt, MA
nutzen die Angebote
über längere Zeit, kaum
Abbrecher bei Fitness
Wichtigste Punkte für die MA
Weg-Zeit Ersparnis
Subventionen
Die Benutzer der Angebote
auch sonst sind sportlich aktiv
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
98% positive Wirkung
Früherkennung/Wiedereingliederung
sind altersunabhängig
 Obligatorische Führungsschulung
 Interne Anlaufstelle für die Beratung und
Unterstützung der Mitarbeiter und
Vorgesetzten
 Aktive Wiedereingliederung nach 20
Tagen Krankheit/Unfall
 Kennzahlenreport im Manager Self
Service System
 Automatische Mailmeldung an die
Vorgesetzten und an das HR bei Erfüllung
des Frühwarnzeichen "Kurz-Absenzen"
 Standortbestimmungen zur
Stressbelastung und
Gesundheitsverhalten
 12 Trainingsarbeitsplätze für die IV-Zürich,
Stiftung Espas, eigene MA
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Krankheits-/Unfallabsenzen nach
Altersgruppen
Verteilung der Absenzstunden (K&U)
nach Altersgruppen 2010
100%
5.14%
Verteilung der Absenzstunden (K&U)
nach Altersgruppen 2012
100%
6.37%
90%
90%
80%
20.12%
23.16%
27.12%
25.63%
> 61 J.
51-60 J.
60%
41-50 J.
50%
40%
31-40 J.
40%
22.97%
30%
22.48%
21-30 J.
<= 20 J.
18.23%
10%
0%
6.18%
24.26%
70%
50%
20%
20.10%
80%
70%
60%
3.97%
6.42%
6.38%
Altersgruppen in %
der Gesamtpopulation
Anteil der Absenzen
in %
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
22.02%
22.88%
51-60 J.
31-40 J.
24.62%
21-30 J.
<= 20 J.
18.53%
10%
0%
> 61 J.
41-50 J.
30%
20%
15.98%
26.82%
16.47%
7.70%
6.44%
Altersgruppen in % der
Gesamptpopulation
Anteil der Absenzen
in %
Die wichtigsten
gesundheitsfördernden Strukturen
 Flexwork
 Systematische HR-Prozesse:
‒ Jährliche Mitarbeiterbefragung mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit
Einbezug der Mitarbeiter (Workshops zur Definition der Massnahmen)
‒ Recruiting mit Onboarding-Gespräch
‒ Zielvereinbarungs-/Beurteilungsprozess mit Entwicklungsplan / Talent Management
‒ Performance Management
‒ Präsenzmanagement
 AXA Academy: Sehr breites Angebot an Seminaren zur Förderung der
Führungs-, Fach-, Methoden und Sozialkompetenz
 Kulturwandel: "Blaue Kultur"
 HR Consulting: Interne Anlaufstelle für Mitarbeitende und Vorgesetzte
 Family Care: Eigene Kinderkrippe, Beratung und Unterstützung bei der
Betreuung von Kindern und älteren Familienangehörigen
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Flexwork bei AXA
 "Vollzeitstellen" werden für 80-100%
ausgeschrieben
 Job Rotation: Befristete
Stellenwechsel zur Weiterentwicklung
 Job-Sharing
 Telearbeit: Regelmässige Arbeit von
zu Hause aus
 Mobiles Arbeiten
 Arbeitsplatzkonzept: unterschiedliche
Arbeitszonen unterstützen die
verschiedenen Arbeitsformen
 Senior Flex: ab Alter 58 Reduktion
des BG um 20%, BVG bleibt gleich
 Flexible Pensionierung
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
Pensionierungswunsch
Teilzeit Ist-Zustand
Entwicklung Teilzeit:
Pensionierungswünsche
der MA 55+
30
25
vorzeitige
Pensionierung
20
34%
34%
15
aufgeschobene
Pensionierung
3%
10
5
Gesamt <50
0
ordentliche
Pensionierung
2008
2009
2010
2011
2012
2013
Gesamt >50
Nationale
BGF Tagung,
3.09.2014,
Regula
Keller,
Head HealthRegula
Management
AXA Winterthur
National
BGF Tagung,
3.09.2014,
Gesundheit
für alle
Altersgruppen,
Keller, Head
Health Management AXA Winterthur
29%
Teilpensionierung
wir sind auf dem richtigen Weg….
Seit 2011
2011
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
2012-2014
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Haben Sie Fragen?
Nationale BGF Tagung, 3.09.2014, Regula Keller, Head Health Management AXA Winterthur
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