close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Alles Grün, oder was? - Cortal Consors

EinbettenHerunterladen
cm1001-s01-A
03.03.2010
8:22 Uhr
Seite 1
CORTAL CONSORS
1 | März 2010 | 78579 | 3,00 €
Für Cortal Consors Kunden kostenfrei!
MAGAZIN
Anlageideen
BRIC im Aufwärtstrend
Steuererleichterungen
Mehr Spielraum fürs Sparen
Starkes Netzwerk
Die Cortal Consors Community
Alles Grün,
oder was?
Fondsmanager Christian Zimmermann zeigt, wie man
das Klima schützt und dabei Geld verdienen kann
091021/1659 – Kunde: Cortal Consors, WM: Anzeige, WT: Cortal Consors Magazin, Format (bxh): 200x260mm, Farbe: 4C
© Die üblichen Verdächtigen · Agentur für Kommunikation · www.duev.com
Achtung: Frisch gestrichen! Cortal Consors hat
die Kontoführungsgebühr abgeschafft.
Seit 1. April 2009 erhebt Cortal Consors für die Führung von Depot
Das gilt selbstverständlich auch für Ihre Zweitdepots, die z. B. im
und Verrechnungskonto keine Gebühren mehr. Die bisherige monat-
Rahmen der Abgeltungsteuer eingerichtet wurden. Handeln Sie
liche Pauschale in Höhe von 1,95 Euro wurde ersatzlos gestrichen!
clever zu günstigen Konditionen – jetzt unter www.cortalconsors.de
CC.94.035_32.indd 1
23.10.2009 15:11:19 Uhr
cm1001-s02-03-investoren
03.03.2010
8:25 Uhr
Seite 3
Editorial
Ihr Recht auf guten Rat
Zwischen Investmentfonds und Zertifikaten, Aktien und alternativen Investments ist es als
Anleger nicht immer einfach, das
passende Produkt zu finden. Doch
bei Cortal Consors werden Sie mit dieser Aufgabe nicht alleingelassen – ein gut geschultes
Expertenteam hilft Ihnen bei der Auswahl. Wenn Sie zum Beispiel unser telefonisches
Beratungsangebot nutzen, finden Sie in der Regel schon eine knappe Stunde später ein
detailliertes Protokoll in Ihrem Online-Archiv. Dann können Sie das
Gespräch in aller Ruhe nachvollziehen. Als Cortal Consors wollen wir Ihnen aber stets
mehr bieten als das Pflichtprogramm. Dank
Sprachaufzeichnung erfüllen wir bereits jetzt die
Forderung nach lückenloser Dokumentation.
Und auch bezüglich der Servicevielfalt bieten wir
mehr als das Standardrepertoire. Ein Beispiel ist
die
Honorarberatung oder, über
unseren Geschäftsbereich Professional Partners, das Beratungsgespräch vor Ort. Dadurch
finden Sie bei uns exakt die Beratung, die Sie brauchen – ob Sie nun kurzfristig traden
oder langfristig anlegen wollen.
Herzlichst,
Foto: J. Graf; Titelfoto: R. Gilligan
Ihr
Kai Friedrich,
Niederlassungsleiter (Deputy CEO) Cortal Consors S.A.,
Zweigniederlassung Deutschland
cm1001-s04-05-investoren
03.03.2010
8:29 Uhr
Seite 4
Inhalt
12
6
Top Thema
6
Chancen
Klimawandel
10 Trends
„Allen Regierungschefs
ist klar, dass sie etwas
tun müssen.“
Neuer Kondratieff-Zyklus:
AGI prophezeit Wohlstand
durch Innovationen.
12 BRIC
Wachstumschancen locken
Investoren nach Brasilien,
Alles Grün, oder was? Der Kampf gegen den
China, Indien und Russland.
Klimawandel, der Umweltschutz und der
schonende Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen
– das sind Megatrends des 21. Jahrhunderts.
Hunderte von Milliarden Dollar sollen alleine
in den kommenden Jahren in grüne Technologien investiert werden. Das birgt für Unternehmen, aber auch für Investoren jede Menge
Chancen. Fondsmanager wie Christian
Zimmermann von Pioneer zeigen, wie sie
sich nutzen lassen. Welche Strategien
Spezialisten empfehlen, um als Anleger am
Megatrend Umweltschutz teilzuhaben,
lesen Sie ab Seite 6.
4
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
3
11
17
29
33
34
Editorial
Bull’s Eye
Lesezeichen
Trader’s Corner
Impressum/Disclaimer
Börsenwetter
cm1001-s04-05-investoren
03.03.2010
8:30 Uhr
Seite 5
01| 2010
18
Geld
16 Tipps
24
Wissen
22 Lexikon
30
Meine Bank
28 News
Neue Stromzähler:
BRIC, ETFs und Swaps:
Die neuen Web-Videos von
Seit Januar 2010 sind Smart
Stichworte aus diesem Heft
Cortal Consors sorgen für
Meter bei Neubauten Pflicht.
kurz und bündig erläutert.
Durchblick bei Finanzfragen.
18 Vorsorge
24 Indizes
30 Community
Bürgerentlastungsgesetz
Kursbarometer sind
Geprüfte Tipps sowie eine
sorgt für mehr
die Basis vieler Investments:
Menge Tools und Infos bietet
Spielraum beim Sparen.
Worauf zu achten ist.
die Online-Community.
21 Mobile TAN
26 Aktienkauf
32 7 Fragen an …
Sicherheitstechnologien
Der Weg einer Order
… Kai Friedrich,
wie die mobile TAN ersetzen
vom ersten Knopfdruck
Niederlassungsleiter (Deputy
herkömmliche Verfahren.
bis ins Depot.
CEO), zur Strategie.
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
5
cm1001-s06-09
03.03.2010
8:35 Uhr
Seite 6
Top Thema
Klimawandel
Die Zukunft
„Wenn China und
Indien ernst machen,
steckt in der Branche
noch viel Potential.“
Christian Zimmermann,
Fondsmanager Pioneer Global Ecology
6
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
s sollte der Auftakt für eine drastische Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes werden, eine
furiose Verhandlungsrunde mit Happy End
für alle Teilnehmer, inklusive der Umwelt
als dem wahren Gewinner. Doch dann
verkam die Klimakonferenz in Kopenhagen zum Drama – zumindest auf der Bühne. Denn obwohl es kein vorzeigbares
Schlussdokument und auch keine klaren Verpflichtungen zum Abbau des
Klimakillers C02 gab, ist hinter den Kulissen von Resignation keine Spur.
„Allen Regierungschefs ist klar, dass
sie etwas tun müssen“, sagt Fondsmanager Christian Zimmermann,
der mit dem Pioneer Global Ecology das Urgestein unter den ÖkoFonds verantwortet.
„In den einzelnen Ländern
passiert viel“, lobt auch Dieter
Küffer, Fondsmanager bei Sustainable Asset Management
(SAM). Europa geht mit gutem Beispiel voran und hält
an dem Plan fest, den C02Ausstoß bis 2020 um
ein Fünftel gegenüber
1990 zu reduzieren. Die großen
Umweltsünder
USA und China, auf de-
cm1001-s06-09
03.03.2010
8:36 Uhr
Seite 7
t beginnt jetzt
Der Kampf gegen den Klimawandel ist in vollem Gange: Hunderte
von Milliarden Dollar sollen dafür ausgegeben werden.
Das bietet enorme Chancen – für Unternehmen wie auch für Anleger.
Im Vergleich zu „Desertec“ erscheint
der Sonnenpark in China aber eher
als Mini-Kraftwerk. Zwölf Wirtschaftsschwergewichte haben vergangenes
Jahr den Startschuss für ein revolutionäres Konzept gegeben, bei dem in Zukunft Öko-Strom aus der Sahara nach
Europa fließen soll. Mit 400 Milliarden
Euro ist Desertec eines der größten
Energieprojekte überhaupt. Ab 2050
sollen 100 Gigawatt Leistung aus der
Wüste fließen. Die Brisanz des Klimawandels ist mittlerweile unbestritten
und so könnte sich das Thema in den
kommenden Jahrzehnten zum dynamischsten Wachstumszweig der Weltwirtschaft entwickeln. Doch wie in jedem anderen Wirtschaftszweig kommt
es auf die Fundamentaldaten der einzelnen Firmen an. „Wir gehen davon
aus, dass kleine und mittelständische
Unternehmen aus dem Solarsektor, etwa Siliziumproduzenten oder Hersteller von Solarzellen, in den kommenden
Jahren einem Überangebot gegenüberstehen werden“, warnt Peter Michaelis
von Aviva Investors. Weniger von der
Billigkonkurrenz aus China betroffen
sind seiner Ansicht nach dagegen die
Projektentwickler.
Anleger sollten in jedem Fall ihr Investment streuen, wenn sie vom Kampf
um das Klima profitieren wollen. Die
Fondsgesellschaften haben die Zeichen
der Zeit erkannt und zahlreiche Produkte mit dem Label „Klimaschutz“ auf dem
Markt lanciert.
Mit 100 Prozent Discount auf die Ausgabegebühr ist bei Cortal Consors beispielsweise der Pioneer Global Ecology
zu haben, dessen Wurzeln bis ins Jahr
1990 zurückreichen. „Für mich sind >>
Im Langzeitvergleich: Pioneer Global Ecology und MSCI World Index
200
160
140
120
100
80
60
40
2000
2001
2002
Pioneer Global Ecology
2003
2004
2005
2006
MSCI World
2007
2008
2009
Quelle: www.cortalconsors.de
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
Foto: R. Gilligan
ren Konto mehr als 40 Prozent der Treibhausgasemissionen gehen, bleiben ebenfalls am Ball. So soll in der mongolischen Wüste bis 2019 ein gigantischer
Park aus Sonnenzellen entstehen, die
mit zwei Gigawatt so viel Strom erzeugen wie etwa zwei Atomkraftwerke zusammen. „Wenn China und Indien mit
ihren Solarenergieplänen ernst machen,
steckt in der Branche noch viel Potential“, ist sich Pioneer-Experte Zimmermann sicher.
7
cm1001-s06-09
03.03.2010
8:37 Uhr
Seite 8
Top Thema
Klimawandel
Themen wie Energie- und Baueffizienz,
nachhaltige Agrarwirtschaft oder auch
Wasser und Recycling wichtig“, analysiert Fondsmanager Zimmermann.
Dementsprechend sieht auch das aktuelle Portfolio aus. Sonnen-Titel wie
Trina Solar und Canadian Solar, der
Düngemittelhersteller Yara sowie der
weltgrößte Wasseraufbereiter Nalco
schmücken die Top-10-Liste des Fonds
(Stand: Januar 2010).
Aber der Marktkenner, der den
Fonds seit 2002 verantwortet, denkt
bei seiner Auswahl noch einen Schritt
weiter, wie das Beispiel Kingfisher
zu, betont aber: „Klimawandel ist eine
langfristige Angelegenheit.“ Neben dem
Pioneer wirkt der DWS Klimawandel wie
ein Jungspund. Erst 2007 erblickte der
Fonds, welcher vor allem in CO2-effiziente Technologien, erneuerbare Energien und Klimaschutz investiert, das
Licht der Welt. Schwergewicht ist aktuell Itron (Stand: Januar 2010). Die Amerikaner sind auf den Aufbau von intelligenten Stromnetzen spezialisiert.
In diesem Thema sieht DWS-Fondsmanager Nicolas Huber viel Potential,
denn die US-Regierung möchte 3,4 Milliarden Euro in den Sektor investieren.
„China ist grüner, als man
in Europa annimmt.“
Nicolas Huber, Fondsmanager DWS Klimawandel
zeigt. Die britische Handelskette entwickelt alle neuen Baumärkte CO2neutral. Für Zimmermann ist das ein
klareres Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, was den Titel zu einem Schwergewicht im Portfolio macht.
2009 musste sich der Fonds allerdings
dem MSCI World geschlagen geben. „Im
vergangenen Jahr ist es uns zum ersten
Mal in der Historie des Fonds nicht gelungen, unsere Benchmark zu schlagen“, gibt der PioneerStratege unumwunden
„Unser Fonds ist gut positioniert, um
an diesem Wachstum zu partizipieren.“
Aber auch grüne Mobilität zählt zu Hubers Steckenpferden. In einigen Regionen Chinas sind die Umweltschutzbestimmungen derart hoch, dass sogar
Motorräder verboten sind. Mit der Firma mit dem klangvollen Namen „Built
your dreams“, ein chinesischer Hersteller von Batterien, Akkus und seit Neuestem sogar Elektroautos, setzt Huber seine Strategie konsequent um: „China ist grüner, als man in Europa
annimmt.“ Einen ähnlichen Ansatz
verfolgt auch der ÖkoWorld Öko
Vision. Allerdings konnte der Fonds in
der Performance in vergangenen Jahren
nicht mit seinen Pendants Schritt halten: Seit Mitte der 90er Jahre auf dem
Markt, beträgt die Wertentwicklung auf
Fünf-Jahres-Sicht gerade einmal plus/
minus null. Der Pioneer Global Ecology
schaffte demgegenüber im selben Zeitraum dagegen einen Zuwachs von etwa
30 Prozent.
Öko-Investments verbinden viele
Anleger automatisch mit regenerativen Energien. Einerseits kein Wunder,
pumpen in diesen Wirtschaftszweig
doch allein die Chinesen bis 2020 rund
440 Milliarden Dollar. Auch in den Vereinigten Staaten steht die Förderung
der Wind- und Solarkraft seit der Ära
Barack Obama an vorderster Stelle.
Zum Thema Wasser hört man dagegen
wenig. Die Anstrengungen, den großen Durst der Welt zu stillen, laufen
jedoch im Hintergrund auf Hochtouren. Denn eines ist klar: Ohne eine
ausreichende Wasserversorgung ist ein
nachhaltiges
Wirtschaftswachstum
nicht möglich. Der WWF schätzt, dass
allein in China 250 Millionen Bewohner ländlicher Regionen von Wasserknappheit betroffen sind.
An der Börse floss der WasserSektor an Hype-Themen wie Solar zuletzt still und heimlich
vorbei. Da Wasser kein direkt
handelbarer Rohstoff ist,
müssen Anleger zwangsläufig den Umweg über
Aktien gehen. SAM-
cm1001-s06-09
03.03.2010
8:37 Uhr
Seite 9
Klimawandel
„Wasser-Aktien hängen nicht so stark
von politischen Entscheidungen ab.“
Fotos: Corbis; T. Jansen; SAM
Dieter Küffer, SAM Sustainable Water Fund
Fondsmanager Küffer setzt dabei insbesondere auf die Zulieferbetriebe.
„Langfristig sind diese Unternehmen
am interessantesten, da es bei ihnen
keine staatlichen Regulierungen gibt.“
Aufgrund einer Welle an Privatisierungen bei den Wasserversorgern in
China sieht der Manager aber auch
mittelfristig Chancen in diesem Wirtschaftszweig. Rund 20 Prozent des
Fondsvolumens stecken daher aktuell
in Wasserversorgern.
„Wasser-Aktien sind weniger volatil
und hängen nicht so stark von politischen Entscheidungen ab“, erläutert
der Marktstratege. Auch wenn die USA
aktuell noch das Schwergewicht
im Fonds darstellen,
hat der Eidgenosse vor allem Fernost
im Visier. Gerade erst im Januar war der
Mann der ersten Stunde, der den SAM
Sustainable Water 2001 mit gegründet
hat, wieder auf Asientour. Übertreibungen hat er bei den Wasser-Titeln noch
nicht entdeckt. „Kleine und mittelständische Unternehmen versprechen das
größte Potential“, prognostiziert Küffer,
unter dessen Regie der Fonds in den vergangenen fünf Jahren um rund 22 Prozent zulegte.
Auch wenn jede Anlagegesellschaft
den Öko-Gedanken individuell auslegt:
Klimaschutz ist kein Modethema –
„Grün“ gewinnt unaufhaltsam an Bedeutung,
auch bei Cortal Consors.
Die Reduzierung der Treibhausgase ist zwar eine große Herausforderung, doch
bietet sich durch den geballten
globalen Willen zum Gegensteuern zugleich eine enorme
Chance: für die Umwelt, für die
Unternehmen – und letztlich
auch für die Anleger. ■
„Grün“ gewinnt!
Guten Gewissens investieren und davon
auch profitieren – Beispiele für Fonds, die
sich dieses Ziel auf die Fahne schreiben:
Der DWS Klimawandel (WKN: DWS0DT)
engagiert sich bei Unternehmen, die im
Bereich C02-effizienter oder energieeffizienter Technologien tätig sind. Ebenso
im Fokus stehen erneuerbare Energien,
Klimaschutz und Katastrophenschutz.
Mit dem Pioneer Global Ecology
(WKN: A0MJ48) setzen Anleger auf einen
Fonds, der sich bei der Titelselektion
auf attraktive Unternehmen aus dem
gesamten Spektrum des Umwelttechnologie- und Nachhaltigkeitsbereichs
konzentriert.
Der ÖkoWorld ÖkoVision
(WKN: 974968) investiert in kleinere
und mittelgroße Unternehmen, die
in ihrer Branche und Region ökologisch
und ethisch führend sind und die
größten Ertragsaussichten besitzen.
Im SAM Sustainable Water
(WKN: 763763) sind Unternehmen enthalten, die Technologien, Produkte oder
Dienstleistungen mit Bezug zur Wertschöpfungskette des Wassers anbieten.
Wer eine passive Fondsverwaltung
bevorzugt, kann mit LYXOR ETF New Energy (WKN: LYX0CB) dem World Alternative Energy Index folgen oder beispielsweise mit LYXOR ETF World Water
(WKN: LYX0CA) dem World Water Index.
Mehr Informationen zu Anlagemöglichkeiten und der Beratung durch die Fachleute von Cortal Consors gibt es unter:
➔ www.cortalconsors.de/fonds
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
9
cm1001-s10-11
03.03.2010
9:01 Uhr
Seite 10
Chancen
Konjunktur
Windkraft
Weltwirtschaft vor neuem
Wohlstandszyklus?
Energischer Schub
➔
➔ www.wind-energie.de
ETFs
Der Boom hält an
Wachstum des weltweit verwalteten ETF-Vermögens*
1999
2001
2003
2005
2007
2009
39,6
104,8
212,0
412,1
796,7
1.032,3
*in Milliarden US-$; Quelle: BlackRock; Stand: Ende Dezember 2009
www.allianzglobalinvestors.de
neues vom markt
■
Alter Kontinent, neue Chancen
J.P. Morgan Asset Management engagiert sich in einer neuen
Initiative für die Anlageregion Europa: Unter dem Motto
„We love EU“ machen die Anlageexperten auf Argumente aufmerksam, die derzeit für ein Investment in europäische Aktien
sprechen. Dazu zählt die Wirtschaftsstärke des „alten Kontinents“
genauso wie die günstige Bewertung vieler erfolgreicher Unternehmen. Wer mehr über die Initiative und über Anlagemöglichkeiten erfahren will, findet die Website unter:
➔ www.weloveeu.de
10
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
/
Die Wachstumsrate des Markts für ETFs (Exchange Traded
Funds) wird nach Expertenmeinung weiterhin zweistellig
bleiben: Die Deutsche Bank rechnet 2010 mit einem Plus
von rund 20 Prozent im Hinblick auf das weltweit in ETFs
verwaltete Vermögen. Für Europa erwarten die Spezialisten
einen noch kräftigeren Anstieg um 27 Prozent.
Fotos: PIXTAL; MEV; A. Griesch
Die aktuelle Finanzkrise könnte den
Beginn eines neuen
Wohlstandszyklus
markieren – angetrieben von Innovationen aus der Bio-, Nanound Umwelttechnologie. Das zumindest
ist die Meinung der
Kapitalmarktexperten
von Allianz Global Investors (AGI). Der AGI-Studie, die
im Januar 2010 veröffentlicht wurde, liegt die Theorie
des Ökonomen Nikolai Kondratieff zu Grunde, der langfristige Wirtschaftszyklen mit einer Dauer von 40 bis 60
Jahren beobachtete. Einen zyklischen Wendepunkt
kennzeichnen der Theorie zufolge wirtschaftliche Krisen
genauso wie bahnbrechende technologische Erfindungen, zum Beispiel die der Dampfmaschine oder
des Computers. Impulsgeber des nunmehr sechsten
Kondratieff-Zyklus sind der Studie zufolge neben der
Globalisierung sowie der demografischen Entwicklung zukunftsweisende Innovationen, die Ressourcen
und Energie sparen.
Die deutsche Windenergiebranche verzeichnet auch in der
Wirtschaftsflaute kräftigen Zuwachs: Der Bundesverband
Windenergie erwartet, dass die Kapazität der jährlich installierten Leistung 2010 gegenüber 2009 um rund 20 Prozent steigt. 2009 lag das Plus zum Vorjahr bei 15 Prozent.
cm1001-s10-11
03.03.2010
9:02 Uhr
Seite 11
Bull’s Eye
Die Kalenderstrategie
Am erfolgreichsten an der Börse ist derjenige, der in den
schlechten Börsenmonaten August und September sein
Depot leer räumt, für acht Wochen in Bargeld umschichtet
und Anfang Oktober wieder einsteigt. Das ist das Ergebnis
einer Untersuchung, in der Bankexperten mehr als ein Dutzend
Anlagestrategien über 21 Jahre verglichen haben.
Zertifikate
Illustration: wdv/flysolo
Fotos: PIXTAL; MEV; A. Griesch
In Jubiläumslaune
Die Geschichte begann 1990 mit der
Emission eines DAX-Partizipationsscheins durch die Dresdner Bank: die Geburtsstunde des Zertifikatemarkts in
Deutschland, der in diesem Jahr 20 Jahre
alt wird. Auch wenn die aktuelle Finanzkrise vorübergehend zu einem Vertrauensverlust bei den Anlegern führte: Die
Branche blickt positiv in die Zukunft. Gute
Absatzchancen sehen Emittenten laut
einer Befragung von Feri EuroRating
vor allem bei Garantiezertifikaten, gefolgt
von Aktienanleihen und Discountzertifikaten. Nach Daten des Deutschen
Derivate Verbands (DDV) haben die
Banken in Deutschland im vergangenen
Jahr mehr als 500.000 neue Zertifikate
und Hebelpapiere emittiert.
➔
www.derivateverband.de
■
DWS mit neuem Dividendenfonds
Der Ansatz, der unter dem Namen „Sell in Summer“ bekannt
ist, hat aus 10.000 Euro, die zum Jahresanfang 1989 erstmals in
DAX-Papiere investiert wurden, nach allen Verkäufen und Wiedereinstiegen bis zum Jahresende 2009 mehr als 158.000 Euro
gemacht. Ein DAX-Depot von 10.000 Euro mehrte sich im
gleichen Zeitraum nur auf knapp 45.000 Euro. Allerdings konnten sich nur diejenigen über die stolze Jahresrendite von
14,1 Prozent freuen, die auch die Schwächephase durchhielten.
Ausgerechnet 2009 hinkte dieser Investmentansatz dem Index
hinterher, sonst wäre das Gesamtergebnis noch besser ausgefallen. Nur viermal in 21 Jahren war die Jahresrendite im Minus. Das DAX-Depot, das seit 1989 nie geleert wurde, fuhr
hingegen sieben Jahre negative Renditen ein. Die Erklärung für
den Erfolg der Strategie liegt darin, dass sie alle Emotionen ausschaltet. Am 31. Juli wird verkauft,
am 1. Oktober wieder investiert –
ganz egal, ob ein Unternehmen gerade gute oder schlechte Zahlen
gemeldet hat, die Börse boomt oder
schwächelt, der Vorstandschef symStefanie Burgmaier, pathisch oder unsympathisch ausChefredakteurin Börse Online sieht. Gefühle spielen keine Rolle.
Die Fondsgesellschaft DWS hat einen neuen Fonds aufgelegt,
mit dem Anleger an der Aktienentwicklung von substanzstarken Unternehmen teilhaben können: den DWS Dividende Direkt
2014 (WKN: DWS0W5). Das Fondsmanagement strebt – bezogen auf den Erstanteilswert von 100 Euro – eine konstante jährliche Ertragsausschüttung von 6 Prozent an. Wird dieses Ziel
realisiert, kommt der Anleger in den Genuss einer Ausschüttung
von 6 Euro pro Jahr. Die Laufzeit des Fonds, der am 25. Januar
2010 aufgelegt wurde, endet am 30. Juni 2014.
■
Absolute Return Dachfonds von Sauren
Dachfonds-Pionier Sauren Fonds-Service hat einen neuen Dachfonds aufgelegt, den Sauren Absolute Return (WKN: A0YA5P).
Der Großteil des Fondsvermögens soll in Investmentfonds angelegt werden, die eine so genannte Absolute-Return-Strategie
nutzen. Diese verfolgt das Ziel, sowohl in steigenden als auch
in fallenden Märkten positive Erträge zu erzielen. Der Sauren
Absolute Return kann darüber hinaus bis zu 30 Prozent des
Kapitals in Hedgefonds investieren, wobei deren Anteil am Portfolio in der Regel 20 Prozent nicht überschreiten soll.
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
11
cm1001-s12-14
03.03.2010
9:01 Uhr
Seite 12
Chancen
BRIC
Gestärkt
aus der Krise
Brasilien, Russland, Indien und China: Die Stars der Emerging Markets lassen
mit ihren Wachstumsraten wieder aufhorchen. Anlagestrategen und
Volkswirte sehen das BRIC-Quartett als Hoffnungsträger der Weltwirtschaft.
12
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
cm1001-s12-14
03.03.2010
9:02 Uhr
Seite 13
Zusammen stellen sie rund
40 Prozent der Weltbevölkerung:
Die „Kornkammer“ Brasilien,
die „Tankstelle“ Russland, die
„Denkfabrik“ Indien und die
„Werkbank“ China setzen mit
ihren dynamischen Wachstumsraten zum Sprung in die
Top-Liga der weltweiten
Wirtschaftsmächte an
Fotos: Focus; laif
E
s war im November 2001, als Jim
O’Neill, Chefökonom von Goldman
Sachs, BRIC erfand – als eingängiges
Kürzel für die aufstrebenden Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien
und China. Bis 2050, postulierte
O’Neill, würden die vier Länder zu den
größten Volkswirtschaften der Erde
zählen: Ein neues „Zauberwort“ war
geboren.
Als dann aber die Finanzkrise weltweit die Märkte erfasste, wurde es um
die Emerging Markets erst einmal still.
Nach Schätzungen des Datenanbieters
EPFR Global zogen Anleger 2008 insgesamt rund 68 Milliarden US-Dollar
aus Schwellenländerfonds ab. Doch inzwischen hat sich das Blatt wieder gewendet: Zwischen Januar und November 2009 flossen nach Angaben von
EPFR Global rund 20 Milliarden USDollar allein in BRIC-Fonds.
BRIC ist wieder ein Magnet für Anleger. Und auch Ökonomen zeigen sich
optimistisch: Die Experten von Goldman Sachs erwarten für die BRIC-Staaten in diesem Jahr ein Wachstum von
insgesamt 9,2 Prozent. Den westlichen
Industriestaaten trauen die Analysten
dagegen nur 2,1 Prozent zu.
„Die langfristigen Perspektiven sind
besser als jemals zuvor“, ist Kathryn
Koch überzeugt. Die BRIC-Expertin bei
Goldman Sachs nennt ein eindrucksvolles Beispiel: Bis 2025 soll in den vier
großen Schwellenländern die Anzahl
der Arbeitnehmer mit mehr als 15.000
US-Dollar Jahreseinkommen um 200
Millionen steigen. Volkswirt O’Neill hat
seine Prognose vom Beginn des Jahrtausends jüngst noch einmal nach oben
korrigiert: „2001 dachte ich, dass die
BRICs bis Ende 2010 maximal 10 Prozent zum weltweiten Bruttoinlandsprodukt beisteuern würden. Stattdessen werden es 16 bis 17 Prozent sein“,
ist O’Neill überzeugt.
Aktuell zählt Brasilien zu den Stars
des Quartetts. Das Land ist politisch
vergleichsweise stabil und überaus rohstoffreich. „Durch neue Öl- und Gasfunde wird Brasilien in spätestens fünf
Jahren zu einem kleinen Saudi-Arabien“, meint Thomas Gerhardt, Fondsstratege bei DWS Investments. Schon
bis 2016 will Brasilien unter den fünf
größten Volkswirtschaften der Erde
sein. Das zumindest erwartet Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva, >>
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
13
cm1001-s12-14
03.03.2010
9:03 Uhr
Seite 14
Chancen
BRIC
der sich bei seiner Prognose auf eine
ganze Reihe positiver Faktoren stützen
kann: So gilt der Real inzwischen als
harte Währung. Ein Grund dafür ist,
dass Brasilien seine Auslandsschulden
im Griff hat und über umfangreiche
Reserven verfügt. Förderlich für die
Wirtschaft ist darüber hinaus der gro-
Deutschen Bank in New York, zeigt sich
beeindruckt: „China stellt die anderen
BRIC-Länder wirtschaftlich und finanziell in den Schatten.“
Doch auch Indiens Wirtschaft lässt
wieder die Muskeln spielen: Nach
Schätzungen der Regierung für das
im März endende Fiskaljahr verzeich-
„Wenig Schulden und niedrige Zinsen:
Das bietet Brasilien beste Bedingungen für
einen kreditgetriebenen Aufschwung.“
Roman Podkolzine, Emerging-Markets-Spezialist, BNP Paribas IP
Foto: Fortes Investment
ße brasilianische Binnenmarkt mit seinen 192 Millionen Einwohnern. Insbesondere die wachsende und äußerst
konsumfreudige Mittelschicht schürt
Hoffnungen. „Das Verschuldungsniveau in Brasilien ist weit unter dem
der meisten Schwellenländer“, erläutert Roman Podkolzine, EmergingMarkets-Spezialist bei BNP Paribas IP.
„Gleichzeitig sind Bankdienstleistungen weithin verfügbar und die Zinsen
auf einem langjährigen Tiefstand –
beste Bedingungen also für ein kreditgetriebenes Anziehen der heimischen
Nachfrage.“
Die Hauptrolle im BRIC-Quartett
kommt nach Meinung vieler Fachleute
allerdings auch künftig dem letzten
Buchstaben des Kürzels zu: „Chinas
Wirtschaft wird in den kommenden
Jahren eine Schlüsselrolle in der Weltwirtschaft spielen“, prophezeit Stefan
Maly, Anlagestratege bei BNP Paribas
Personal Investors. 2009 ist Chinas Wirtschaft schon wieder um nahezu 9 Prozent gewachsen. Beim Bad Homburger
Vermögensverwalter Feri heißt es, die
Volksrepublik produziere ihr eigenes
Wirtschaftswunder und heize mit einer
stark expansiven Wirtschaftspolitik Binnenkonjunktur und Weltwirtschaft an.
Auch Markus Jäger, Volkswirt bei der
14
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
net das Land ein Plus von über 7 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt. „Indien blieb von der Krise nahezu unberührt, weil es kaum in den internationalen Handel eingebunden ist“, erläutert Maly.
Selbst Rohstoffgigant Russland will
die im Zuge sinkender Ölnotierungen
verzeichnete Rezession 2010 ad acta legen: Zentralbankchef Sergej Ignatjew
rechnet mit einem Wachstum von mindestens 5 Prozent in diesem Jahr. 2009
musste das Land einen Konjunktureinbruch von rund 8 Prozent verkraften.
Obgleich sich die russische Wirtschaft
schon wieder erholt, gilt das Land als
das Sorgenkind unter den BRIC-Ländern. „Anders als immer wieder angekündigt konnte Russland seine Abhängigkeit von Öl- und Gasexporten kaum
vermindern“, stellt Anlagespezialist
Maly fest. Also künftig nur noch BIC
statt BRIC? Nach Meinung des Schwellenländerexperten Gerhardt steht das
einstweilen nicht zur Debatte. „Wenn
Russland es schafft, die Rohstofferträge
in andere Sektoren zu investieren, hat
das Land großes Potential.“
Auch wenn die Kurse an den BRICBörsen 2009 teilweise bereits kräftig
gestiegen sind: Experten wie Jonathan
Garner, Volkswirt bei Morgan Stanley,
trauen ihnen weiterhin kräftiges Wachstum zu. „Asien ist die Speerspitze der
weltwirtschaftlichen Erholung“, begründet er seinen Optimismus. Die Region ziehe Brasilien mit und befeuere
mit ihrem Ölbedarf auch Russland.
Nach Einschätzung von Anlagestratege Maly können Investoren je nach persönlichem Chance-Risiko-Profil erwägen, dem Depot zwischen 5 und 8 Prozent BRIC-Fonds beizumischen. „Offensive Anleger können den Anteil auch
mit 15 bis 20 Prozent veranschlagen“,
meint Maly. Für Anleger, die an einem
BRIC-Investment interessiert sind, rät er
vor allem zu breit angelegten Fonds, die
das Risiko streuen (Beispiele siehe Kasten). „Wer in Schwellenländer anlegt,
sollte sich aber immer bewusst sein, dass
es zu starken Schwankungen in der Wertentwicklung kommen kann.“ ■
Beispiele für BRIC-Investments
Breite reduziert Risiken
Spezielle Investmentfonds wie der
DWS Invest BRIC Plus (WKN: A0DP7P)
bieten einen bequemen Zugang zu den
Börsen der vier großen Schwellenländer
Brasilien, Russland, Indien und China.
Dabei investiert DWS Invest BRIC Plus
zu mindestens zwei Dritteln in Aktien
von Emerging Markets.
Breit angelegte Schwellenländerfonds
wie der Schroder ISF Global Emerging
Market Opportunities (WKN: A0MNPW)
oder der Nevsky Global Emerging Markets von Thames River Capital (WKN:
A0BLAV) streuen ihre Investments über
eine Vielzahl an Emerging Markets.
ETFs wie der iShares FTSE BRIC 50
(WKN: A0MSAE) orientieren sich in der
Performance an einem zu Grunde liegenden Index, in dem Aktien des BRICQuartetts gelistet sind.
Investieren Sie in den größten „Blue
Chip“ überhaupt: den Blauen Planeten.
Aussichtsreiche Wachstumschancen für Ihr Depot –
mit drei DWS Fonds, die auf die Zukunft setzen.
Der Klimawandel, die Ressourcenknappheit und die steigende Weltbevölkerung sind sicherlich
die größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Für Unternehmen, die in diesen Bereichen
innovative Lösungen anbieten, eröffnen sich damit attraktive Marktchancen. Und für Sie als Anleger
attraktive Renditechancen.
• DWS Klimawandel: Sie investieren in Unternehmen und Technologien, die helfen können,
den Klimawandel zu verringern bzw. besser mit dessen Konsequenzen umzugehen.
• DWS Zukunftsressourcen: Mit diesem Fonds decken Sie die Sektoren Wasser, Agrochemie und
erneuerbare Energien ab.
• DWS Invest Global Agribusiness: Profitieren Sie von einem Fonds, der das gesamte Spektrum
Agribusiness umfasst, welches das Ziel hat, den weltweit steigenden Bedarf nach bezahlbaren
Lebensmitteln zu decken.
DWS Klimawandel, DWS Zukunftsressourcen und DWS Invest Global Agribusiness –
drei Fonds, mit denen Sie auf die Zukunft setzen.
*Die DWS/DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle: BVI, Stand: Ende Dezember 2009. Die Verkaufsprospekte mit Risikohinweisen und weitere Informationen erhalten Sie in elektronischer oder gedruckter Form kostenlos bei der DWS Investment GmbH, 60612 Frankfurt am Main. Gesamtkostenquote DWS
Klimawandel (Stand: 30.09.2009): 1,45 % p.a. zzgl. 0,11 % erfolgsbezogene Vergütung aus Wertpapierleiheerträgen, Gesamtkostenquote DWS Zukunftsressourcen (Stand: 30.09.2009):
1,45 % p.a. zzgl. 0,093 % erfolgsbezogene Vergütung aus Wertpapierleiheerträgen, Gesamtkostenquote DWS Invest Global Agribusiness LC (Stand: 31.12.2008): 1,743 % p.a. Die Sondervermögen weisen aufgrund ihrer Zusammensetzung/der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine deutlich erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilspreise können auch innerhalb
kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach unten und nach oben unterworfen sein.
Cortal_Consors_200x260.indd 1
17.02.2010 9:26:18 Uhr
cm1001-s16-17
03.03.2010
8:39 Uhr
Seite 16
Geld
Energieverbrauch
Billigflüge
Neue Zähler entlarven
Stromfresser
Wenig Kulanz beim Storno
➔
www.dena.de
Nebenkosten-Erstattung bei Billigflügen (Auszug)
Fluggesellschaft/Zielort
Nebenkosten (in €)*
Erstattung (in %)
SAS/Kopenhagen
91
89
Spanair/Madrid
89
89
Turkish Airlines/Istanbul
102
85
TUIfly/Alicante
130
84
93
52
111
38
easyJet/London
64
19
Ryanair/London
76
0
Lufthansa/London
British Airways/London
* Steuern, Gebühren, Zuschläge; Quelle: ADAC; Stand: Januar 2010
recht & steuern
Eigentumswohnung
■
Höhere Aufzugkosten für obere Etagen
Wer eine Eigentumswohnung in einer hoch gelegenen Etage
besitzt, kann von der Eigentümergemeinschaft mit einem größeren Anteil an den Aufzugkosten belastet werden. Mit einer
entsprechenden Entscheidung stellte das Landgericht NürnbergFürth klar, dass die Kosten für den Aufzug gestaffelt nach der
Geschosshöhe verteilt werden dürfen. Zur Begründung hieß es,
dass die Bewohner höherer Geschosse den Aufzug in der Regel
auch stärker nutzen (Az. 14 S 7627/08).
16
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
Fotos: Westend61/F1 ONLINE; MEV; Colourbox
Wohl jeder kennt sie, die
alten, schwarzen Stromzähler. Doch deren Ära
geht allmählich zu Ende:
Intelligente Geräte,
die den Stromverbrauch
zeitabhängig anzeigen,
sind seit Januar 2010
für Neubauten sowie bei
umfassenden Sanierungen Pflicht. Das schreibt
eine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes
vor. Mit dem neuen
„Smart Meter“ lässt sich
ganz genau erkennen,
wie viel Strom im
Monat, in der Woche oder an einem Tag verbraucht
wurde. Je nach Gerät lassen sich auch noch kürzere
Intervalle erfassen. Zwar sparen Smart Meter selbst keine Energie, doch können Verbraucher mit ihrer Hilfe
leichter Stromfressern auf die Spur kommen – und die
Energienutzung dann gezielt steuern.
Wer einen Billigflug storniert, darf nicht auf eine üppige Rückerstattung hoffen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung
des Automobilclubs ADAC, die im Januar 2010 veröffentlicht
wurde. Auch wenn Nebenkosten wie Steuern und Gebühren
eigentlich nur dann tatsächlich anfallen, wenn ein Flug auch
angetreten wird, zahlten die getesteten 15 Fluggesellschaften
im Durchschnitt nur 56 Prozent dieser Kosten zurück. Dabei
schnitten die skandinavische SAS und Spanair am besten ab
(siehe Grafik). Schlusslicht des Tests war Ryanair: Die Gesellschaft gewährte keinerlei Erstattung. Bei der Untersuchung
hatten die Tester einen Monat vor Reiseantritt online einen
Hin- und Rückflug zum jeweils günstigsten Tarif gebucht und
zwei Wochen später wieder abgesagt. Die Flüge sollten jeweils
von einem deutschen Flughafen in verschiedene europäische
Großstädte gehen.
cm1001-s16-17
03.03.2010
8:40 Uhr
Seite 17
Lesezeichen
Mit Psychologie zur Rendite
Auf dem Gebiet der Behavioral Finance, die Finanzentscheidungen psychologisch analysiert, gilt James Montier längst
als einer der führenden Experten. Und als Stratege für
internationale Finanzmärkte ist der erfahrene Analyst nicht
nur mit der Theorie, sondern auch mit der Praxis bestens
vertraut – eine Kombination, von der die Leser seines neuen
Werks „Die Psychologie der Börse“ profitieren.
Handygebühren
Fotos: Westend61/F1 ONLINE; MEV; Colourbox
Illustration: wdv/flysolo
Neue Obergrenzen für
Auslandstelefonate
Gute Nachrichten für all diejenigen, die
ihr Mobiltelefon im EU-Ausland nutzen:
Denn ab 1. Juli 2010 müssen sie dafür nicht
mehr so tief in die Tasche greifen. Anrufe
aus einem anderen Land der Europäischen
Union nach Deutschland dürfen laut Bundesnetzagentur maximal nur noch 39 Cent
je Minute kosten. Für eingehende Telefonate werden höchstens 15 Cent pro Minute
fällig. Bislang galten Obergrenzen von 43
Cent je Minute für abgehende und 19 Cent
je Minute für eingehende Anrufe. Für im
EU-Ausland abgesandte SMS gilt bereits seit
Juli vergangenen Jahres ein einheitliches
Roaming-Entgelt von 11 Cent je SMS. Der
Empfang von SMS im Ausland kostet
wie auch innerhalb Deutschlands nichts.
➔
In seinem Buch nimmt Montier die mentalen Mechanismen an
den Finanzmärkten genau unter die Lupe. Dabei zeigt die Lektüre: Jeder Anleger, selbst erfahrene Profis, unterliegt immer
wieder Vorurteilen. Ein Beispiel dafür ist etwa das Überbewerten von Informationen: „Die Anleger scheinen eine sehr
starke Zuversicht aus den vergangenen Ergebnissen einer
Firma zu gewinnen, statt sich auf die wahrscheinlichen künftigen Aussichten zu konzentrieren“, stellt Montier fest.
„Die Psychologie der Börse“ handelt
aber nicht nur von Schwächen – sondern auch von Strategien, mit denen
sich diese überwinden lassen. Dabei
erleichtern viele Beispiele und kurze
Zusammenfassungen der Kapitel die
Lektüre des umfassenden Leitfadens,
der sich immerhin auf über 1.000 Seiten erstreckt. Je nach Interesse gewährt Montier so einen schnellen oder
eingehenderen Blick hinter die Kulissen der Anlegerpsyche – und schafft
damit eine gute Grundlage für die
Überprüfung von Anlagestrategien.
www.bundesnetzagentur.de
Gebrauchtwagen
■
„Die Psychologie
der Börse“,
von James Montier,
1.056 Seiten,
49,90 Euro, ISBN: 9783-89879-480-0
Informationspflicht über Vorbesitzer
Wer ein gebrauchtes Auto verkauft, muss den Kaufinteressenten
auch über Vorbesitzer informieren, die nicht im Kfz-Brief stehen – ansonsten verstößt er gegen seine Aufklärungspflicht: Der
Bundesgerichtshof gab mit einem entsprechenden Urteil einem
Autokäufer recht, dem der Verkäufer zwei Zwischenhändler verschwiegen hatte. Diese waren im Fahrzeugbrief nicht erwähnt
worden. Der Kunde verlor das Vertrauen in die angegebene Laufleistung und erhielt sein Geld zurück (Az. VIII ZR 38/09).
Gesetzliche Rente
■
Rentenauskünfte nicht verbindlich
Die regelmäßigen Rentenauskünfte für gesetzlich Rentenversicherte sind nicht verbindlich. Dies bestätigte das Bundessozialgericht in einem Fall, in dem ein Versicherter 1992 eine um
100 Euro höhere Rente in Aussicht gestellt bekommen hatte,
als sie schließlich beim Eintritt des Rentenfalles berechnet
wurde. Grund für die neue Berechnung war eine zwischenzeitliche Veränderung in der Rechtslage bei der Berücksichtigung
von Zeiten der Berufsausbildung (Az. B 5 R 72/08 R).
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
17
cm1001-s18-21
03.03.2010
8:57 Uhr
Seite 18
Geld
Vorsorge
Sparen
zum „Nulltarif“
Für die Weltreise, das Hobby oder als Zusatzrente:
Wer seine Steuerersparnis geschickt anlegt, kann ein
Vermögen machen.
eit Jahresanfang stimmt einen der
Blick auf die Gehaltsabrechnung
etwas fröhlicher: Bis zu 200 Euro mehr
pro Monat haben jetzt Steuerzahler in
der Haushaltskasse – dem Bürgerentlastungsgesetz sei Dank. Der Grundfreibetrag steigt auf 8.004 Euro; das darüber hinausgehende Einkommen wird
zudem niedriger besteuert. Zusätzlich
sind die Grundbeiträge für die Kranken- und die Pflegeversicherung nun
komplett absetzbar. Und schließlich
wurden Kindergeld und Kinderfreibeträge erhöht sowie die Erbschaft- und
Schenkungsteuer für Geschwister ermäßigt. Allein schon die regelmäßigen
Entlastungen summieren sich auf ansehnliche Beträge, wobei die Summe
tendenziell mit dem Einkommen und
der Kinderzahl steigt.
Was aber tun mit dem willkommenen Geldsegen? Wer clever ist, widersteht dem Drang nach sofortigem Konsum – und packt das Plus im Porte-
monnaie auf die hohe Kante. Im Idealfall unterstützt der Staat das Sparen
doppelt, etwa über eine steuerlich geförderte Riester- oder Basisrente. Für
beide Wege bietet Cortal Consors die
passenden Produkte.
Wer durch die Steuerentlastung im
Monat beispielsweise 100 Euro mehr
auf dem Konto hat, kann daraus ein ansehnliches Zubrot für die Rente erwirtschaften, wie Beispielrechnungen zeigen: Bei einer Anlage mit einer Rendite
von 3 Prozent beläuft sich das Vermögen nach 20 Jahren auf rund 32.800
Euro. Beträgt die Rendite 6 Prozent,
würde dies sogar zu einem Endbetrag
von rund 45.600 Euro führen. Statt sich
jeden Monat wieder auf eigene Faust
um ein attraktives Investment zu bemühen, empfehlen Experten, nach einem
passenden Rahmen für kontinuierliche
Einzahlungen zu suchen. Für das regelmäßige Sparen bietet Cortal Consors
„Durch das regelmäßige Kaufen von
Fondsanteilen erreicht der Sparer einen
attraktiven Durchschnittskurs.“
Ulrich Meisel, Produktmanager Vorsorge, Cortal Consors
18
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
viele Möglichkeiten an, etwa Fonds oder
Versicherungen.
Klassische Sparpläne können Kunden beispielsweise für rund 300 Fonds
abschließen. Jeden Monat fließt dann
zu einem festen Datum automatisch
ein bestimmter Betrag in den oder die
gewählten Fonds. „Durch das regelmäßige Kaufen der Anteile erreicht
der Sparer einen attraktiven Durchschnittskurs“, betont Ulrich Meisel vom
Geschäftsbereich Privatkunden bei
Cortal Consors. „Er gerät dadurch nicht
wie bei Einmalanlagen in die Gefahr,
gerade zu Höchstkursen zu kaufen.“
Dabei hat Cortal Consors grundsätzlich
Sparpläne für zwei Arten von Fonds im
Angebot: Rund 250 Sparpläne laufen auf
aktiv verwaltete Aktien-, Renten- oder
Mischfonds, bei denen ein Fondsmanager die Wertpapiere nach besonderen Kriterien auswählt. Das sind unter
Foto: J. Graf; plainpicture
S
cm1001-s18-21
03.03.2010
8:58 Uhr
Seite 19
Foto: J. Graf; plainpicture
anderem zum Beispiel Fonds wie der
Carmignac Patrimoine (WKN: A0DPW0),
der DWS Vermögensbildungsfonds I
(WKN: 847652) oder der M&G Global
Basics Fund (WKN: 797735). Auch wenn
für Fonds wie diese gewöhnlich eine
Ausgabegebühr anfällt, sind für Kunden von Cortal Consors je nach gewähltem Fonds Rabatte von bis zu 100 Prozent auf die Ausgabegebühr möglich.
Weitere 48 Sparpläne basieren auf so
genannten ETFs: Exchange Traded Funds
orientieren sich in der Performance an
einem zu Grunde liegenden Index wie
beispielsweise dem DAX. ETFs sind vergleichsweise kostengünstig, wobei die
Orientierung an einem Index Vor- und
Nachteile hat: So zeichnen ETFS die
Wertentwicklung des Index unabhängig
davon nach, ob sich dieser nach oben
oder unten bewegt.
>>
Steuerentlastung 2010
Dank steuerlicher Erleichterungen durch das Bürgerentlastungsgesetz bleibt
mehr Spielraum für das Sparen – zum Beispiel für die Altersvorsorge …*
Lediger ohne Kind
Jahresbrutto
Steuer 2010
33.600
5.388
52.800
11.784
76.800
22.056
Ehepaar, 2 Gehälter, 2 Kinder
Jahresbrutto
Steuer 2010
33.600
1.980
52.800
6.732
76.800
13.440
Ehepaar, 2 Gehälter, keine Kinder
Jahresbrutto
Steuer 2010
33.600
1.992
52.800
7.152
76.800
13.680
Entlastung zu 2009
600
1.212
1.356
Entlastung zu 2009**
672
1.152
2.004
Entlastung zu 2009
144
432
1.500
*alle Beträge in €, **inkl. Kindergelderhöhung; Quelle: Bund der Steuerzahler, F.A.S.; Stand: Januar 2010
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
19
cm1001-s18-21
05.03.2010
12:41 Uhr
Seite 20
Geld
Vorsorge
Ein großer Vorteil: Die Versicherung
zahlt vom Rentenbeginn an jeden
Monat eine feste Rente. „Das Geld ist
also anders als bei einer Fondsanlage
nie aufgebraucht“, betont Anlagefachmann Meisel. Zudem seien die Ausschüttungen steuerbegünstigt. So unterliegt nur der so genannte Ertragsanteil einer Rente der Steuer. Ein Beispiel:
Wenn der Vertrag im Alter von 65 Jahren ausläuft, müssen nur 18 Prozent der
Rentenzahlung versteuert werden. Sollte das Geld auf einmal ausbezahlt werden, hat das ebenfalls fiskalische Vorzüge: Wer mindestens 12 Jahre eingezahlt
hat und bei Laufzeitende mindestens 60
Jahre alt ist, muss nur die Hälfte der Erträge versteuern. Dabei machen die Abschlusskosten bis zu 4 Prozent der Beitragssumme zuzüglich der Gebühren
für die Verwaltung der Police aus.
Die Aussicht auf höhere Renditen
bieten fondsgebundene Versicherungen. Bei diesen wird der Betrag nicht
direkt am Anleihe- oder Aktienmarkt
angelegt, sondern in Aktien-, Rentenoder Mischfonds, die der Anleger selbst
bestimmt. Seine Entscheidung darf er
jederzeit ändern. Der Kunde legt somit
individuell fest, welches Risiko er einge-
Disclaimer: Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und
kann künftig Änderungen unterworfen sein.
Steuersoftware zu gewinnen!
Wir verlosen 10 Exemplare der TÜV-geprüften Steuersoftware „WISO Sparbuch 2010“, die zuverlässig durch die Steuererklärung für das Jahr 2009 führt und
sie einfach ausdrucken oder elektronisch übermitteln lässt.
Einsendungen (Stichwort: „Steuern sparen“) mit Angabe der
Postadresse per E-Mail bis zum 31. März an: cm-redaktion@wdv.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Durch Ihre Teilnahme erklären Sie sich damit
einverstanden, dass Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke der Teilnahme am
Gewinnspiel gespeichert werden.
20
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
hen möchte. Auch bei der fondsgebundenen Versicherung gilt, dass der Anleger nur die Hälfte der Erträge versteuern muss, wenn er 12 Jahre gespart hat
und bei der Auszahlung mindestens 60
Jahre alt ist. Die Gebühren sind ähnlich
hoch wie bei der klassischen Versicherungsvariante. Allerdings sind die Einzahlungen nicht garantiert.
Wichtiger als die Form der Anlage ist
letztlich aber, überhaupt mit dem Sparen zu beginnen. Und welchen besseren
Anlass könnte es dafür geben als Steuergeschenke vom Staat? ■
➔ www.cortalconsors.de/vorsorge
Fonds und Versicherungen
Sparprodukte für jedes
Anlegerprofil
Fondssparpläne: Cortal Consors bietet
rund 250 Sparpläne für aktiv verwaltete
Aktien-, Renten oder Mischfonds an.
Diese eignen sich für Anleger, die auf die
Erfahrung eines professionellen Fondsmanagers setzen. Rund 50 weitere Sparpläne gibt es für passiv verwaltete ETFs.
Diese orientieren sich eng an einem
Index. So zeichnen sie dessen Wertentwicklung idealerweise eins zu eins nach
– allerdings nach oben wie nach unten.
Versicherungen: Klassische Rentenversicherungen garantieren das eingezahlte
Kapital samt einer Verzinsung von derzeit 2,25 Prozent zum Ende der Laufzeit.
Höhere Renditen bei größerem Risiko
stellen fondsgebundene Rentenversicherungen in Aussicht, bei denen der
Anleger die Fonds selbst auswählt. Wer
mindestens 12 Jahre spart und bei
Auszahlung mindestens 60 Jahre alt ist,
muss nur für die Hälfte der Erträge
aus einer Versicherung Steuern zahlen.
Allerdings sind die Einzahlungen nicht
garantiert und bei Nicheinhaltung der
Sparfristen wird Abgeltungsteuer fällig.
Foto: J Graf; wdv/B Rüttger
Als attraktive Alternative für das regelmäßige Sparen bietet Cortal Consors
auch ausgewählte Versicherungen an.
Mehr als 20 Partnerunternehmen – darunter alle renommierten Anbieter von
Allianz bis Zurich – bieten eine Vielzahl
unterschiedlicher Tarife und Konditionen. Auch bei den Versicherungen gibt
es grundsätzlich zwei Varianten, zwischen denen sich die Kunden entscheiden können: die klassische Rentenversicherung und die fondsgebundene Versicherung. Die Rentenversicherung ist
insbesondere für sicherheitsorientierte
Sparer interessant. Sie garantiert den Erhalt des eingezahlten Kapitals zum Ende der Laufzeit zuzüglich einer Verzinsung von derzeit mindestens 2,25 Pro-
zent. Angestrebt wird natürlich eine
deutlich höhere Verzinsung. So wurde
beispielsweise 2009 im Durchschnitt eine Rendite von rund 4,2 Prozent erzielt.
Foto: PR
Um die Chance auf überdurchschnittliche Erträge zu wahren, raten Anlagespezialisten zu einem vergleichsweise
hohen Aktienanteil. Sicherheitsorientierte Anleger setzen dagegen in der
Regel eher auf Rentenfonds. Wer diese
Abwägung nicht selbst treffen will,
kann zum Beispiel eine Anlage wie den
DWS Vermögenssparplan Premium erwägen. Dieser investiert in Abhängigkeit vom Alter des Anlegers, der jeweiligen Restlaufzeit des Sparplans und der
Marktlage in verschiedene Anlageklassen. Die flexible Strategie hat das Ziel,
Chancen und Risiken im Zeitablauf
möglichst auszubalancieren.
cm1001-s18-21
03.03.2010
8:58 Uhr
Seite 21
Geld
Mobile TAN
Einfach sicher!
Die alte TAN-Liste hat ausgedient – spätestens zum
Jahresende ist Schluss. Doch Innovationen wie die
mobile TAN machen das Online-Banking noch sicherer.
D
er Trend ist alarmierend: Um mehr
als 50 Prozent auf rund 2.800 Fälle,
schätzt das Bundeskriminalamt, ist die
Zahl der Phishing-Fälle in Deutschland
2009 gestiegen. Das Kunstwort „Phishing“, gebildet aus „password“ und
„fishing“, steht für die Gefahr, dass
Betrüger vertrauliche Kontodaten und
Geheimzahlen ausspähen – ein Risiko,
das sich verringern lässt.
Denn eigentlich ist es gar nicht so
aufwendig, den Phishing-Betrügern das
Leben schwer zu machen. Kunden von
Cortal Consors stehen dafür schon seit
Jahren moderne Technologien
zur Verfügung, die das OnlineBanking erheblich sicherer machen und die deshalb nun bis
Jahresende die herkömmlichen
TAN-Listen ersetzen.
Der Wechsel zur mobilen TAN ist ganz
leicht: Hat sich der Kunde auf der
Website von Cortal Consors eingeloggt,
muss er im Bereich Online-Sicherheit
einfach nur den Navigationspunkt „mobile TAN“ anklicken und den Anweisungen folgen. Dann wird der Service
freigeschaltet. „Die Umstellung ist natürlich kostenlos“, betont Meyer.
Eine Alternative zur herkömmlichen
TAN-Liste ist auch der TAN-Generator, der auf Knopfdruck immer wieder
neue Transaktionsnummern erzeugt, die
„Mit der mobilen TAN lässt sich das
eigene Konto noch besser schützen.“
Foto: J. Graf; wdv/B. Rüttger
Foto: PR
Mirko Meyer, Sicherheitsexperte bei Cortal Consors
Die mobile TAN ist dafür ein
Beispiel: Der Kunde erhält vor
einer Transaktion per SMS eine TAN auf
sein Handy geschickt – wahlweise auch
auf das Festnetz, wobei eine Computerstimme die TAN dann vorliest.
„Die mobile TAN ist jeweils nur für eine einzelne Transaktion gültig“, erläutert Mirko Meyer, Sicherheitsexperte
bei Cortal Consors.
Das Angebot wird gerne angenommen: „Wir haben nun schon zwei
Jahre lang beste Erfahrungen mit dieser Technologie gemacht“, berichtet
Meyer. „Die Bedienung ist einfach, die
Akzeptanz deshalb hoch und es gibt
kaum Probleme.“
dann jeweils für kurze Zeit gelten. Die
Geräte im Scheckkartenformat, die
auch „Token“ genannt werden, errechnen aus verschiedenen Komponenten
eine individuelle Prüfsumme, die genau auf die Transaktion abgestimmt ist.
So lässt sich ein Missbrauchsversuch
schnell erkennen.
Ob mobile TAN oder Token: „Beide bieten große Sicherheitsvorteile für das
Online-Banking – und das ohne zusätzliche Kosten“, unterstreicht Sicherheitsspezialist Meyer. „Wenn die aktuellen TAN-Listen auslaufen, werden
mobile TAN und Token diese deshalb
komplett ersetzen.“ ■
Jetzt umsteigen!
Erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer Kontodaten.
Einfach informieren und mobile TAN freischalten unter:
➔ www.cortalconsors.de/sicherheit
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
21
cm1001-s22-23
03.03.2010
8:43 Uhr
Seite 22
Lexikon
Wissen
Hätten Sie’s gewusst?
Wichtige Stichworte rund ums Geld und Ihre Kapitalanlage
BRIC
Das Kürzel BRIC steht für
die aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien,
Russland, Indien und China.
Derzeit entfallen rund 40
Prozent der Weltbevölkerung und rund 20 Prozent
der weltweiten Wirtschaftsleistung auf die vier
Länder – wobei das BRICQuartett dank hoher Wachstumsraten immer stärker
an weltwirtschaftlicher
Bedeutung gewinnt. Der
globalen Finanz- und
Wirtschaftskrise zum Trotz
verzeichnen die vier großen Schwellenländer
bereits wieder vergleichsweise hohe Wachstumsraten beim Bruttoinlandsprodukt (siehe Grafik).
Als Investmentkonzept
brachte Jim O’Neill, Chefvolkswirt der amerikanischen Bank Goldman
Sachs, das Schlagwort
BRIC im Jahr 2001 erstmals
in die Diskussion.
➔
siehe Seite 12
Bürgerentlastungsgesetz
Zum 1. Januar 2010 ist das
sogenannte Bürgerentlastungsgesetz in Kraft getreten. Eine wichtige steuerliche Änderung, die sich
daraus ergibt, ist die bessere Absetzbarkeit von
Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen. Nach
Angaben des Bundesfinanzministeriums werden durch
das Gesetz rund 85 Prozent
aller steuerbelasteten
BRIC nimmt wieder Fahrt auf
20
15
10
5
0
-5
-10
-15
-20
➔
1986
China
1992
Indien
1998
Brasilien
2004
2010
Russland
Entwicklung des BIP in %, Quelle: DB Research
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
siehe Seite 19
ETFs
Exchange Traded Funds
(ETFs) sind Investmentfonds, die sich in der Regel
streng an einem Börsenindex orientieren und dessen
Wertentwicklung idealerweise eins zu eins nachzeichnen. Bei der Nachbildung der Performance gibt
es grundsätzlich zwei verschiedene Herangehensweisen. Bei der sogenannten
Full-Replication-Methode
liegen im Prinzip genau
die Werte oder Finanzinstrumente im Portfolio, die
auch im Index enthalten
sind. Anders sind ETFs
aufgebaut, die auf einem
➔ Swap basieren. Der Emittent nimmt dabei andere
Werte auf, als im jeweiligen
Index enthalten sind.
➔
1980
22
Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer um insgesamt rund 7,3 Milliarden
Euro im Jahr entlastet. Die
steuerliche Erleichterung
lässt den Spielraum für das
Sparen in vielen Fällen
erheblich wachsen. Details
und Beispielrechnungen
finden sich in diesem Heft.
siehe Seite 24
Mobile TAN
Die mobile TAN, Abkürzung
für die Transaktionsnummer,
ist ein Verfahren zur Erhöhung der Sicherheit im Online-Banking: Der Kunde
erhält dabei eine spezifische
TAN per SMS zugewiesen.
Die mobile TAN verfällt dann
nach 20 Minuten und
ist anschließend nicht mehr
verwendbar. Wegen der
Sicherheitsvorteile werden
Verfahren wie die mobile
TAN bei Cortal Consors
Zug um Zug die bisherigen
TAN-Listen ersetzen.
➔
siehe Seite 21
Swap
Ein Swap ist eine Art Tauschgeschäft für Zahlungsströme. Bei swapbasierten ➔
ETFs tauscht ein Fondsemittent mit einem Vertragspartner die Wertentwicklung eines ETF-Portfolios
gegen die Performance des
zu Grunde liegenden Index.
Ein Vorteil ist unter anderem, dass dies die Fondskosten reduziert.
TAN-Generator (Token)
Ein TAN-Generator oder
Token ist ein elektronisches
Gerät, das spezifische TAN
automatisch erzeugt. Das
Verfahren erhöht genau
wie die ➔ mobile TAN die
Sicherheit.
➔
siehe Seite 21
Werbemitteilung
Wir leben Ideen
6,35 % Festzins
WGF 6,35 % Hypothekenanleihe
Chancen:
 Festzins von 6,35 % p. a.
 Halbjährliche Zinszahlung
 Erstrangig grundpfandrechtlich an
Immobilien besichert, Barmittel auf
Sonderkonten
 Tägliche Handelbarkeit an der Börse
Düsseldorf
 Rückzahlung zu 100 % am Ende der
Laufzeit
Risiken:
 Die Anlage unterliegt dem allgemeinen Unterneh



mensrisiko und dem Marktrisiko der Immobilienbranche
Unternehmensanleihen unterliegen nicht der
staatlichen Kontrolle oder Aufsicht
Unternehmensanleihen unterliegen nicht der
Einlagensicherung
Ausfall der Zinszahlung und / oder Rückzahlung
Kursrisiko bei vorzeitigem Verkauf über die Börse
Jetz
kau t
fen
!*
*Kaufen Sie jetzt die WGF 6,35 % Hypothekenanleihe WGFH05 bei Cortal Consors unter
www.cortalconsors.de/wgf.
Anzeige WGFAG WGFH05-cortal consors_Druck.indd 1
12.02.2010 20:57:21
cm1001-s24-25
03.03.2010
8:59 Uhr
Seite 24
Wissen
Indizes
Am Puls
der Märkte
Die Zahl der Indizes steigt rasant. Dadurch lässt sich der
„Blutdruck“ der Börsen immer besser messen. Doch die
wachsende Vielfalt der Marktbarometer birgt auch Tücken.
C
harles Henry Dow und Edward David Jones riefen 1896 den Dow
Jones Industrial Index ins Leben – und
damit den weltweit ältesten Börsenindex. Der „Dow“ ist heute einer der
bekanntesten „Fieberkurven“ der Börsenwelt und Vorbild für Tausende
Kursbarometer, mit denen sich die
Entwicklung der Finanzmärkte im Sekundentakt verfolgen lässt.
Börsenindizes haben Hochkonjunktur: „Bereits seit geraumer Zeit ist der
Trend zu beobachten, dass mehr und
mehr Märkte durch Indizes abgebildet werden“, stellt Sasa Perovic fest,
Analyst bei der Ratingagentur Scope.
Dabei unterliegt jeder Index einem
eigenen Regelwerk, welches die Aufnahmekriterien exakt beschreibt. Grundsätzlich lassen sich bei der Art der
Berechnung Kurs- und PerformanceIndizes unterscheiden. In einem Performance-Index sind Zahlungen an die
24
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
Aktionäre wie beispielsweise Dividenden enthalten. Ein Beispiel: Während
der DAX in der Performance-Berechnung innerhalb von zwölf Monaten bis
zum 28. Januar 2010 um 30,5 Prozent
zulegte, lag das Plus des Kurs-Index
nur bei 24,6 Prozent. Die Dividendenzahlungen der Unternehmen haben
den Wert des Performance-Index also
positiv beeinflusst.
Mit allein über 130.000 Aktienindizes
zählt das amerikanische Unternehmen
Dow Jones aktuell zu den größten Anbietern von Kursbarometern. Aber
auch andere Firmen wie die Deutsche
Börse bieten eine große Vielfalt an Indizes und weiten das Spektrum kontinuierlich aus. So haben die Frankfurter
kürzlich die Indexfamilie STOXX übernommen. Mittlerweile berechnet die
Deutsche Börse mehr als 3.000 Indizes
täglich. Hinter der Indexflut steht na-
türlich auch ein geschäftliches Interesse: Anbieter kassieren eine Lizenzgebühr, wenn ihr Kursbarometer als
Basiswert für ein Investmentprodukt
dient. Und weil diese Produkte bei Anlegern sehr gefragt sind, wächst auch
der Markt für die Börsenbarometer.
Doch bei der Fülle an Indizes fällt es
nicht immer leicht, die Übersicht zu
bewahren – auch, weil Index nicht
gleich Index ist: „Es ist nicht nur entscheidend, ob der Index das ProdukteUniversum tatsächlich bereichert, sondern auch, welche Qualität er aufweist“, betont Fachmann Perovic. Auf
die richtige Zusammensetzung komme es an, denn ein Index sollte den
zu Grunde liegenden Markt möglichst
umfassend widerspiegeln.
Wer an der Entwicklung eines Index
teilhaben will, kann insbesondere auf
ETFs und Indexzertifikate zurückgrei-
03.03.2010
8:59 Uhr
Seite 25
fen. Mit diesen Anlageinstrumenten
lässt sich mit vergleichsweise geringem
Aufwand in breite Märkte und spezielle Segmente investieren, was zuvor
weitestgehend professionellen Anlegern vorbehalten war.
Speziell die ETF-Branche strahlt derzeit immer heller am Produkthimmel:
Nach Berechnungen von BlackRock
betrug das weltweit in ETFs verwaltete
Vermögen zum Jahresende 2009 erstmals mehr als eine Billion US-Dollar.
Die Zahl der Produkte lag der Erhebung
zufolge bei 1.939 ETFs von 109 Anbietern. „Wir haben noch viel Luft nach
oben, der Markt ist längst nicht gesättigt“, ist Index-Spezialist Perovic überzeugt. Unabhängig von der Anlageform, mit der Investoren an der Performance eines Index partizipieren
wollen: Experten wie Perovic empfehlen, sich stets das zu Grunde liegende
Kursbarometer genau anzusehen: „Ist
der Reinheitsgrad gering oder stellen
nur wenige Unternehmen den Indexkern dar, birgt das Risiken“, erläutert
der Fachmann.
Ein hoher „Reinheitsgrad“ bedeutet,
dass in einem Index idealerweise nur
Unternehmen enthalten sind, die der
Name des Index oder des Produkts verspricht. Zudem ist auch eine breite Streuung in der Gewichtung der Einzelwerte wichtig, denn diese reduziert das
Risiko. Für ETFs bietet beispielsweise
die Rating-Agentur Scope ein Bewertungssystem, das auch die Qualität des
zu Grunde liegenden Index beurteilt
(➔ www.scope-indexfonds.de).
Letztlich bleibt der wesentliche
Vorzug eines Index, dass er für ein
gewisses Maß an Transparenz sorgt.
Denn mit seiner Hilfe können Anleger sich einen schnellen Marktüberblick verschaffen, ohne sich jedes
Wertpapier einzeln ansehen zu
müssen. „Ein Index“, so fasst es
der amerikanische Rohstoffexperte
und Indexkenner Jim Rogers zusammen, „schärft den Blick für das
Wesentliche.“ ■
ETFs und Zertifikate
Indizes im Depot
Wer möglichst eng an der Entwicklung
eines Index teilhaben will, kann insbesondere auf ETFs (Exchange Traded
Funds) und Indexzertifikate zurückgreifen. Bei ETFs gibt es im Hinblick auf
die Indexnachbildung unterschiedliche
Methoden (siehe Seite 22). Weitere
Informationen zu einzelnen Produkten:
➔ www.cortalconsors.de/etfs
➔ www.cortalconsors.de/zertifikate
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
Foto: dpa
cm1001-s24-25
25
cm1001-s26-27
03.03.2010
8:59 Uhr
Seite 26
Wissen
Aktienkauf
Per Mausklick
ins Depot
Ein Aktienkauf via Internet wirkt auf den ersten Blick wenig
spektakulär. Dennoch spielen sich im Hintergrund viele kleine
und große Prozesse ab, die Sie als Kunde nicht bemerken.
SCHRITT 4 | Cortal Consors
nimmt jetzt die Abrechnung
der Transaktion einschließlich
eventuell nötiger Währungsund Devisenberechnungen vor.
26
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
SCHRITT 8 | Nun wird
das Wertpapier Ihrem Kundendepot wertgestellt.
Zwischen der Ausführung
und der tatsächlichen
Belieferung liegen in der
Regel zwei bis drei Tage.
Illustration: ESJOTTES
SCHRITT 1 | Sie wollen Ihren aktuellen Aktienfavoriten kaufen. Vom PC
aus erteilen Sie online eine entsprechende Order. Cortal Consors prüft
sogleich, ob auf Ihrem Kundenkonto
ausreichend Geld für die Transaktion
zur Verfügung steht. Ist das der Fall,
können Sie einen Börsenplatz wählen.
Wenn Sie keine Angaben machen,
so wird die passende Börse für die
Ausführung der Order bestimmt.
SCHRITT 5 | Die Aktie wird Ihrem Kundendepot gutgeschrieben und der zu zahlende Betrag
von Ihrem Konto abgebucht.
Die Orderinfo oder der Orderticker zeigt die entsprechenden Veränderungen im Depot
an. Damit sind diese für
Sie als Kunden sofort sichtbar.
cm1001-s26-27
03.03.2010
8:59 Uhr
SCHRITT 2 | Cortal Consors
sendet die Order an ein Börsengateway. Dieses leitet sie
zum vorher bestimmten Börsenplatz wie etwa nach Frankfurt oder an die elektronische Handelsplattform Xetra.
Seite 27
Beim Aktienkauf lassen sich zwei
Prozesse unterscheiden: Der grüne
Pfad zeigt, wie zunächst die Order an
die Börse kommt und die Aktie nach
dem Erwerb bezahlt wird. Der orange
Weg beschreibt, wie anschließend das
Geld zum Verkäufer gelangt und im
Gegenzug die Aktie dem Depot des
Käufers übertragen wird.
SCHRITT 3 | Die Börse stellt
nun den Preis für das gewünschte Wertpapier fest und
bestätigt die Ausführung.
Diese gelangt über das Börsengateway zu Cortal Consors.
SCHRITT 6 | Das Geld
für die Transaktion des
Kunden fließt jetzt von
Cortal Consors an die
Börse und von dort aus
an den Verkäufer der
Aktie (Kontrahenten)
beziehungsweise seine
Bank.
SCHRITT 7 | Der Kontrahent überträgt nun
die gewünschte Aktie
von seiner Lagerstelle
über die Börse, bei der
alle einzelnen Orders
zusammengeführt werden, an die Lagerstelle
von Cortal Consors.
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
27
cm1001-s28-29
03.03.2010
8:49 Uhr
Seite 28
Meine Bank
Produkte
Aktion
Neu bei Cortal Consors:
Sparbrief und Auszahlplan
Gebühren sparen
Für alle Anleger, die Wert auf
Sicherheit und regelmäßige Erträge
legen, wird Cortal Consors voraussichtlich Mitte April zwei neue Produkte auflegen – Sparbriefe und
Auszahlpläne: Die Sparbriefe werden
einen festen Zins über die gesamte
Laufzeit haben und sind für Anleger
gedacht, denen eine planbare Rendite sowie hohe Sicherheit wichtig
sind. Die jährlichen Zinsen fließen
dabei in den Sparbrief, um den Zinseszinseffekt zu nutzen. Die Laufzeit kann bei drei, vier oder fünf Jahren liegen und eine Anlage wird
von 2.500 Euro an möglich sein. Ab
einem Kapital von 10.000 Euro können Kunden bei
Cortal Consors zudem auch einen Auszahlplan mit Laufzeiten von 4 bis 10 Jahren einrichten. Dabei wird das
zu einem festen Zins angelegte Guthaben in gleichbleibenden monatlichen Raten ausbezahlt, bis am Ende
der Laufzeit das Guthaben aufgebraucht ist. Bei beiden
neuen Produkten ist die Sicherheit des Guthabens
garantiert und die Kontoführung kostenlos.
Vielfach für das umfangreiche Angebot ausgezeichnet, bietet HSBC Trinkaus eine riesige Auswahl an
Zertifikaten. Und große Teile dieses Angebots werden
Kunden von Cortal Consors ab April zu besonderen
Konditionen nutzen können: Außerbörslich sind diese
dann ab einem Ordervolumen von 1.000 Euro
gebührenfrei zu haben. Details zum Angebot finden
sich nach dem Start der Aktion unter:
➔ www.cortalconsors.de/freetrade
Umfrage
Spitzenwerte erzielt
Vertrauen ist bei der Geldanlage eine der wichtigsten
„Währungen“: Das ist spätestens seit der aktuellen
Finanzmarktkrise wohl jedem bewusst. Werte wie das
Vertrauen standen deshalb bei einer unabhängigen und
repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens puls im Vordergrund. Mit Spitzenergebnissen
für Cortal Consors: In der Kategorie „Sympathie“ belegt Cortal Consors genauso wie in der Kategorie „Image“
als beste Direktbank den zweiten Platz. Die puls-Umfrage, die Ende 2009 veröffentlicht wurde, erstreckte
sich auf über 1.000 Haushalte im ganzen Bundesgebiet.
angeklickt
■
Mehr Durchblick bei Finanzfragen
Wo finde ich was auf cortalconsors.de? Wie komme ich an
wichtige Informationen und Tipps? Fragen wie diese beantwortet Cortal Consors nun auch in Web-Videos, die auf der
Homepage zu finden sind. Komplexe Zusammenhänge rund
um das Thema Geldanlage werden in maximal fünfminütigen
Beiträgen anschaulich aufbereitet und verständlich erklärt.
Einer der Schwerpunkte der neuen „Videothek“ ist das
Angebot von Cortal Consors selbst: Insgesamt acht „Guided
Tours“ führen durch die Website. So erfahren die Zuschauer
28
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
cm1001-s28-29
03.03.2010
8:50 Uhr
Seite 29
Trader’s Corner
Liquidität für den Leerverkauf
Leerverkäufe, die über Nacht offen bleiben, werden wieder
attraktiver: Dank einer Änderung in der steuerlichen
Behandlung steht Leerverkäufern nämlich jetzt wieder schneller
Liquidität zur Verfügung.
Hilfsaktion
Foto: MEV; PR/Miniatur Wunderland; llustration: wdv/flysolo
Steigern für Haiti
Die Hamburger Touristenattraktion
„Miniatur Wunderland“ hatte aufgerufen
– und Cortal Consors war gleich zur
Stelle: Um die Erdbebenopfer in Haiti zu
unterstützen, ersteigerte die Direktbank
im Rahmen einer Hilfsaktion ein Modell
des Airbus 320. Der Zuschlag erfolgte
für die Summe von 6.260 Euro, wobei
Cortal Consors den Betrag auf 10.000
Euro aufrundete. Der Erlös der Auktion
kommt vollständig den Menschen auf
Haiti zugute. „Ein Kunde hat uns auf die
Aktion aufmerksam gemacht und
wir haben uns gleich entschlossen mitzumachen“, erläutert Unternehmenssprecher Dirk Althoff. Das Modellflugzeug
wird nun nach den Vorstellungen von
Cortal Consors gestaltet und soll dann
Teil eines neuen Mini-Verkehrsflughafens im Miniatur Wunderland werden.
Zum Hintergrund: Beim Leerverkauf oder Shortselling veräußern
Anleger Aktien, die sie gar nicht besitzen, sondern nur geliehen
haben, um sich später möglichst günstiger mit ihnen einzudecken
und sie an den Verleiher zurückzugeben. Das kann innerhalb eines
Tages geschehen oder sich über mehrere Tage erstrecken. Bleibt
die Position über Nacht offen, unterliegt der Verkauf seit Einführung der Abgeltungsteuer am 1.1.2009 der pauschalen Besteuerung. Weil ein Leerverkäufer die veräußerten Wertpapiere zunächst
nicht besitzt, veranschlagt das Finanzamt 30 Prozent des
Verkaufserlöses pauschal als Gewinn.
Bislang war vorgesehen, dass Leerverkäufer zu viel gezahlte
Abgeltungsteuer erst im Rahmen der Steuererklärung zurückerhalten. Nach der neuen Regelung folgt die genaue Steuerberechnung durch die Bank aber nun unmittelbar nach dem Eindeckungskauf: Wurde also zu viel Abgeltungsteuer gezahlt,
erhalten Kunden von Cortal Consors diesen Betrag gleich nach
dem Eindeckungskauf automatisch wieder auf ihrem Konto
gutgeschrieben. Die so gewonnene Liquidität kann anschließend
für neue Transaktionen genutzt werden.
Als besonderen Service berechnet Cortal Consors rückwirkend alle
Transaktionen aus dem Jahr 2009 auf Grundlage der Neuregelung, sodass eventuell zu viel gezahlte Steuer direkt erstattet
wird. Weitere Informationen zum Thema Leerverkauf:
➔ www.cortalconsors.de/Shortselling
➔ www.miniatur-wunderland.de
Seminare
beispielsweise mehr über die Nutzung von
Konto und Depot sowie zum Thema Sicherheit im
Online-Banking – wie etwa dem Umgang mit
Transaktionsnummern (TAN). Jeden Freitag ist zudem der bekannte Börsenexperte Markus Koch
mit einem aktuellen Hintergrundbeitrag zu den
Finanzmärkten zu sehen. Weitere Videos erklären die Welt der Geldanlage – von A wie außerbörslichem Handel bis Z wie Zertifikate.
➔ www.cortalconsors.de/Videotour
Fundiertes Wissen zahlt sich aus, vor
allem bei der Geldanlage. Deshalb
werden Anleger bei Cortal Consors
mit Seminaren zu interessanten
Finanzthemen unterstützt – ob über
den Vermögensaufbau oder das
Trading. Die Veranstaltungen finden
in verschiedenen deutschen Städten statt und sind für die meisten
Kunden kostenlos. Eine Auswahl:
• Grundlagen für den erfolgreichen
Vermögensaufbau
12.4. Leipzig, 28.4. Nürnberg
• Die Welt des Tradings mit
Cortal Consors
14.4. Leipzig, 5.5. Stuttgart
• Optionen & Futures an der EUREX
(Teil I + Teil II)
19./20.4. Leipzig, 10./11.5. Stuttgart
➔ www.cortalconsors.de/seminare
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
29
cm1001-s30-31
03.03.2010
8:46 Uhr
Seite 30
Meine Bank
Community
Kostenlose
Börsentipps
VOLLE TRANSPARENZ:
Empfehlungen von
Mitgliedern und Analysten
werden nach 6 Monaten
auf ihre Prognosequalität
geprüft. So lässt sich
schnell erkennen, welche
Tippgeber besonders
gute Ratschläge geben.
30
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
cm1001-s30-31
03.03.2010
8:48 Uhr
Seite 31
Fotos: wdv/J. Lauer, A. Peisl, O. Szekely
Welcher Aktienempfehlung lässt sich wirklich
vertrauen, wenn es um die Börse geht?
Antworten auf diese Frage gibt die OnlineCommunity von Cortal Consors, eine Kooperation mit der Internet-Plattform Sharewise. Ob
„Beste Empfehlung“ oder Tippgeber-Rangliste:
Jeder Rat, den die Community-Mitglieder
geben, wird genau ausgewertet. Beurteilt
werden auch die bis zu 50 Prognosen von
renommierten, professionellen Analysten.
News, interaktive Charts und Handelssignale
sind nur einige der weiteren Funktionen, die
sich nach einfacher Registrierung kostenlos
nutzen lassen.
Einfach einmal reinschauen unter:
➔ www.cortalconsors.de/boersentipps
INSIDERWISSEN:
In der Rubrik Director
Dealings erfahren die
Nutzer Details über
aktuelle Aktienkäufe
und -verkäufe von
Insidern wie zum
Beispiel Vorständen.
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
31
cm1001-s32-33
03.03.2010
9:06 Uhr
Seite 32
Meine Bank
Fragen an …
… Kai Friedrich
1
Die ersten 100 Tage im neuen
Amt liegen hinter Ihnen. Wie waren
Ihre ersten Schritte?
Der Übergang verlief sehr fließend – schließlich bin ich ja schon seit
fast zehn Jahren bei Cortal Consors. Zunächst leitete ich die TraderDivision, später das Privatkundengeschäft und mittlerweile auch Geschäftsbereiche wie das B2B-Geschäft und die Vermögensberatung.
Daher konnte ich sofort richtig loslegen.
2
Was sehen Sie als größte Herausforderung an?
Seit der Finanzkrise suchen die Kunden vor allem eines: Sicherheit. Diese
Sicherheit können wir bieten, und das gilt es jetzt verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen. So gehört Cortal Consors zur BNP Paribas, die zu den
Banken mit den besten Ratings weltweit zählt. Und wir sind Mitglied im
deutschen Einlagensicherungsfonds, was die Kunden zusätzlich schützt.
3
Auch der Gesetzgeber schaut
den Banken inzwischen genauer auf
die Finger …
… und das ist auch gut so, um die schwarzen Schafe zu erkennen. Beispiel Beratung: Der Kunde möchte erfahren, welche Gebühren wo anfallen – und zwar nicht versteckt auf Seite 112 eines Prospektes! Wir setzen seit längerem konsequent auf Transparenz, weisen Provisionen deutlich aus und bieten mehr als nur hauseigene Produkte an. Das gibt gute
Noten bei den Anlegern, ebenso wie bei unabhängigen Testern.
4
Sie wollen die Kunden noch besser
informieren, haben aber kürzlich
Ihre Präsenz vor Ort zurückgefahren.
Wie passt das zusammen?
Wir haben umstrukturiert und unser Beratungsangebot genauer auf die
Kundenwünsche ausgerichtet. Wer sich mit einem Berater treffen möchte, kann dies auch weiterhin, und zwar über unseren Geschäftsbereich Professional Partners. Wer hingegen die Beratung über Telefon oder Internet
bevorzugt, hat dafür nun noch bessere Instrumente zur Verfügung.
5
Was kann man sich darunter
vorstellen?
Innovative Tools, welche die Kunden bei der Auswahl geeigneter Produkte unterstützen und ihnen konkrete Anlagevorschläge unterbreiten – und zwar über das ganze Produktportfolio hinweg. Insgesamt
stehen mehr als 30 Anlageformen zur Verfügung, vom Tagesgeld über
die Riester-Rente bis hin zu Aktienfonds.
6
Welchen Investmenttrend sehen Sie
für 2010 voraus?
Einfache Zertifikate werden ein Comeback erleben – sofern sie von
erstklassigen Emittenten stammen und einfach gestrickt sind. Auf jeden Fall wird das Thema Sicherheit weiterhin stark im Fokus stehen.
7
Als Deputy CEO sind Sie vollauf
beschäftigt – bleibt da eigentlich
noch Zeit für die Familie?
Der Freiraum ist in der Tat noch knapper bemessen als früher. Aber
umso mehr genieße ich es, wenn ich meine beiden Töchter abends
selbst ins Bett bringen kann.
32
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
➔ W it
I f
ti
t
t l
d /
bil t
Fotos: J. Graf
Niederlassungsleiter (Deputy CEO)
cm1001-s32-33
03.03.2010
9:07 Uhr
Seite 33
Disclaimer
Impressum
Soweit Cortal Consors im
Cortal Consors Magazin Börsen- oder
Wirtschaftsinformationen, Kurse,
Indizes, Preise, Nachrichten und
allgemeine Marktdaten zur Verfügung stellt, dienen diese nur Ihrer
Information und der Unterstützung
Ihrer selbstständigen Anlageentscheidung. Sie stellen keine konkreten Empfehlungen zum Kaufen,
Halten oder Verkaufen eines
Finanzprodukts dar und begründen
kein individuelles Beratungs- oder
Auskunftsverhältnis. Sie sind ferner
nicht als Rechts-, Steuer- oder
sonstige Beratung gedacht. Die
steuerliche Behandlung hängt vielmehr von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden ab
und kann künftig Änderungen
unterworfen sein.
Bevor Sie Investmententscheidungen treffen, sollten Sie sich sorgfältig über die Chancen und Risiken des Investments informiert
haben. Dies kann neben den finanziellen auch die steuerlichen und
rechtlichen Aspekte betreffen.
Bitte beachten Sie dabei insbesondere, dass aus der Wertentwicklung
eines Finanzprodukts in der Vergangenheit nicht auf zukünftige
Erträge geschlossen werden kann.
Bitte beachten Sie auch die „Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren“, die Sie als
Kunde von Cortal Consors erhalten
haben.
Die im Cortal Consors Magazin
veröffentlichten Informationen
enthalten möglicherweise nicht
alle für Ihr Investment erforderlichen bzw. aktuellen Informationen.
Neben Produkten und Dienstleistungen, über die Informationen im
Cortal Consors Magazin zur Verfügung gestellt werden, gibt es gegebenenfalls andere Produkte und
Dienstleistungen, die für das
gewünschte Investment bzw. den
verfolgten Zweck besser geeignet
sind.
Sofern im Cortal Consors Magazin
veröffentlichte Informationen von
Emittenten oder sonstigen Dritten
(so z. B. der Herausgebergemeinschaft WERTPAPIER-MITTEILUNGEN
Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG)
zur Verfügung gestellt werden,
stammen diese aus Quellen, die
Cortal Consors für zuverlässig hält,
für deren Richtigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und Aktualität
aber keine Gewähr übernommen
wird. Gleiches gilt für die Angaben
über die Handelbarkeit von Produkten. Für die Aktualisierung dieser
Informationen ist Cortal Consors
ebenfalls auf Angaben der Emittenten bzw. Dritten angewiesen.
Cortal Consors macht sich diese
Inhalte ausdrücklich nicht zu
eigen; sie stellen nicht die Meinung der Cortal Consors da. Alle
Kursangaben sind freibleibend.
Fragen oder Anregungen zum Heft?
Wir freuen uns auf Ihre Mail:
➔ magazin@cortalconsors.de
Herausgeber
Cortal Consors S.A.,
Zweigniederlassung Deutschland
Bahnhofstraße 55, 90402 Nürnberg
Projektleitung
Helga Gutseel
E-Mail: helga.gutseel@cortalconsors.de
Verlag
wdv Gesellschaft für Medien
& Kommunikation mbH & Co. OHG
Siemensstraße 6, 61352 Bad Homburg
Verlagsleitung
Siegfried Starck, Dr. Björn P. Böer (V.i.S.d.P.)
Vertriebsleitung
Michael Dittrich
Anzeigenleitung
Walter Piezonka
Tel. 069 / 98 19 04 26, Fax - 75
E-Mail: w.piezonka@wdv.de
Redaktion
Thomas Rehm, Patrick Horcher (Bild),
Klaus G. Loerke (Schlussredaktion)
Autoren
Stefanie Burgmaier, Christian Euler, Wolfgang Hagl,
Christian Ingerl
Art Director
Margarete Mazur
Druck
NEEF + STUMME premium printing, Wittingen
Mitteilung des Verlages aufgrund § 5 Abs. 2 Hess.
Gesetz über Freiheit und Recht der Presse: Verlag ist
die Firma wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG, Siemensstraße 6, 61352 Bad
Homburg HRA 3087 AG Bad Homburg. Gesellschafter:
a) Zeitschriften VVG Verlags- und Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG. HRA 3096 AG Bad Homburg,
phG: Adolf Hilger und VVG Gesellschaft zur Verlagsbeteiligung und Verwaltung mbH und b) VVG Gesellschaft zur Verlagsbeteiligung und Verwaltung mbH
HRB 5544 AG Bad Homburg, vertreten durch die
Geschäftsführer Thomas Kuhn und Klaus Tonello,
jeweils Siemensstraße 6, 61352 Bad Homburg.
Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische
Verarbeitung nur mit ausdrücklicher Genehmigung
des Verlags. Für unverlangt eingesandte
Manuskripte und Bilder übernimmt die Redaktion
keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete
Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder. Diese muss nicht mit der Auffassung der
Redaktion übereinstimmen. Alle Angaben im
Heft dienen allein der Information und sind
keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf
PEFC/04-31-0741
von Wertpapieren.
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
33
cm1001-s34-35
03.03.2010
9:15 Uhr
Seite 34
Börsenwetter
Hoch bei Unternehmensbonds
Chancen bei Hochzinsanleihen und eine Erholung bei Rohstoffen:
Das prognostizieren die Marktexperten von Cortal Consors.
Aktien USA
Aktien Europa
Rohstoffaktien
Die Erholung in den USA
schreitet voran. Viele
Unternehmen haben sich
gut aufgestellt, um vom
nächsten Aufschwung zu
profitieren. Allerdings können die Strategie der amerikanischen Zentralbank
Fed zum Ausstieg aus der
stark expansiven Geldpolitik sowie Pläne zur Regulierung der Banken immer wieder für Unruhe an
den Märkten sorgen.
Das Tiefdruckgebiet über
den südeuropäischen
Staatshaushalten und die
Diskussion um eine
stärkere Regulierung der
Banken können immer
wieder für Rückschläge
sorgen. Die reinigenden
Gewitter bieten aber
Einstiegsgelegenheiten
in den Aktienmarkt.
Die anhaltende Erholung
der Weltwirtschaft lässt die
Nachfrage nach Rohstoffen
weiter steigen. Dagegen
bleibt das Angebot relativ
knapp, da die Erschließung
neuer Kapazitäten nur
sehr langsam vorangeht.
Zudem erscheinen die
Aktien vieler Minen aktuell
relativ günstig bewertet.
Unternehmensbonds USA
Die Anleihen von
Schuldnern mit geringer Bonität bieten risikobewussten Anlegern
weiterhin Chancen. Denn die
Notierungen spiegeln ein
höheres Ausfallrisiko wider,
als viele Experten für angemessen halten. Weil die
Schwankungsbreite der so
genannten High-Yield-Bonds
in der Regel geringer ist
als die von Aktien, haben die
Hochzinsanleihen gegenwärtig deshalb ein attraktives
Rendite-Risiko-Verhältnis.
34
Cortal Consors Magazin 01 | 2010
Volatilität
Ob Sorge um Staatsfinanzen oder um Geldpolitik,
um die wirtschaftliche Erholung oder um neue
„Blasen“ an den Märkten:
Die Liste der Risikofaktoren
ist lang. Starke Schwankungen der Kurse können
bei allem Optimismus nicht
überraschen. Mit den richtigen Instrumenten lassen
sich Schwankungen aber als
Renditequelle nutzen.
Fördern Sie Renditechancen mit dem
Allianz RCM Rohstoffonds 1
Der Rohstoffhunger an den Märkten wächst wieder
Globale Konjunkturprogramme und der internationale Infrastrukturausbau treiben die Nachfrage an Rohstoffen.
Gleichzeitig wird das Angebot zunehmend knapper: Durch das langsame Erschließen neuer Vorkommen, Produktionskürzungen und aufgeschobene Investitionen in der Förderung ist mit langfristig steigenden Rohstoffpreisen zu rechnen.
Ausgewählte Anlagechancen durch aktives Management
Mit dem Allianz RCM Rohstoffonds können Sie gezielt von den Chancen der globalen Rohstoffmärkte profitieren. Unsere
Investmentexperten sind weltweit vor Ort und setzen mit ihrer Anlageerfahrung alles daran, die vielversprechendsten
Unternehmen zu identifizieren.
Wissen einsetzen, Chancen nutzen, Risiken managen
Mehr als 1.000 Investmentprofis an allen wichtigen Finanzplätzen der Welt liefern die Informationen, die wir für intelligentes Portfoliomanagement brauchen. Mit diesem Wissensvorsprung können wir Chancen schnell nutzen und Risiken
frühzeitig erkennen. Das alles hat uns zur ersten Adresse für aktives Fondsmanagement gemacht. 2
Allianz RCM Rohstoffonds: ISIN DE0008475096, WKN 847509
Deutschlands globaler Fondsmanager.
1
TER (Total Expense Ratio): 1,46 %; TER = Gesamtkosten (ohne Transaktionskosten), die dem Fondsvermögen im letzten Geschäftsjahr belastet
wurden. Quelle: Allianz Global Investors. Stand 30.12.2009. Die Volatilität
(Wertschwankung) des Fondsanteilwertes kann stark erhöht sein.
2
Gemessen am verwalteten Vermögen; Quelle: BVI-Gesamtstatistik,
31.10.2009 (Publikumsfonds, Spezialfonds und Mandate).
Verkaufsprospekte und weitere Informationen erhältlich bei
Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH,
Mainzer Landstraße 11 – 13, 60329 Frankfurt am Main.
41741_Rohstoff_B2C_200x260+4.indd 1
04.02.2010 11:14:52 Uhr
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
30
Dateigröße
4 738 KB
Tags
1/--Seiten
melden