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extRankweil November 2007

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Amtliche Mitteilung
Ausgabe 15
1107
Info-Postentgelt bar bezahlt
_ Todesfall - Was ist zu tun? – Seite 10
_ Möglichkeiten in Rankweil um Familie und Beruf
unter einen Hut zu bringen – Seite 16
_ Nachrichten aus vergangenen Zeiten - Historische Schriften
in der Turmkugel der Liebfrauenkirche – Seite 17
_ Rankweils Pfarrer im 20. Jahrhundert – Seite 21
_ Kunsteislaufplatz Gastra – Seite 24
Holzkreuze am Valduna-Friedhof
Großes Sonderthema: Todesfall – Was ist zu tun?
rankweil
extra
An einen Haushalt
:
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Rankweil im Bild – Turmkreuz und Kugel der Basilika
Gemeindearchivar Norbert Schnetzer, Pfarrarchivar Josef Kessler, Bürgermeister Hans Kohler, Pfarrer Wilfried M. Blum und Mesmer Martin Salzmann richten die Dokumente für die Kugel unter dem Basilikakreuz.
Msgr. Walter Juen und Pfarrer Wilfried Blum
Am Sonntag, 14. Oktober fanden die Renovierungsarbeiten an der Basilika
endlich ihren krönenden Abschluss: In einer feierlichen Zeremonie wurden
die goldene Turmkugel und das Turmkreuz wieder an ihren alten Platz gebracht. Nachdem Kugel und Kreuz vor Gläubigen und Wallfahrern durch
Pfarrer Wilfried Blum und Msgr. Walter Juen gesegnet worden waren,
brachte ein Helikopter beide Teile in einer spektakulären Aktion an ihren
Bestimmungsort. Zuvor wurden jedoch noch, einem alten Brauch folgend,
einige Dokumente über Rankweil und die Pfarre gemeinsam mit den Wünschen der Gläubigen in einer Schatulle verpackt und diese der Kugel beigelegt. Neuer Inhalt der Kugel: Rankweil im Spiegel der Zeit (Reihe Rankweil
Bd. 4), Heimat Rankweil (Dokumente Rankweil Nr. 5), Rankweiler Pfarrer im
20. Jahrhundert (Reihe Rankweil Bd.
12), Tagesausgabe der Vorarlberger
Nachrichten, Aktuelle Ausgabe des
Feldkircher Anzeiger, Vorarlberger
Kichenblatt, Rankweiler Gemeindeblatt, Rankweiler Pfarrblatt, aktuelle
Kirchenführer und Kinderkirchenführer, Erinnerungsblätter an die
augenblicklichen Verantwortungsträger in der Pfarrgemeinde Rankweil und der Basilika Rankweil, Grüße und Anliegen der Bevölkerung
und diverse Münzen.
Details zu den historischen „Fundstücken“ der goldenen Kugel finden
Sie ab Seite 17.
Alle Informationen auf
Helmut und Joachim Entner (Dachdeckerei Entner) beim professionellen einschließen der neuen
Dokumente in die Kupferschatulle.
www.rankweil.at
Zahlreiche Besucher ließen sich dieses einzigartige Ereignis nicht entgehen
Inhalt
2
Bürgerservice in Rankweil
Alle Termine auf einen Blick
9
10
Menschen in Rankweil
Wir gratulieren – Glückwünsche
Todesfall – was ist zu tun?
Wirtschaft in Rankweil
Möglichkeiten in Rankweil um Familie
und Beruf unter einen Hut zu bringen
21
21
Geschichte in Rankweil
Nachrichten aus vergangenen Zeiten – Historische
Schriften in der Turmkugel der Liebfrauenkirche
Rankweils Pfarrer im 20. Jahrhundert
Plätze und Straßen in Rankweil
24
Freizeit in Rankweil
Kunsteislaufplatz Gastra
17
Liebe Rankweilerin, lieber Rankweiler
Ein Ereignis besonderer Art konnten wir im vergangenen Monat
miterleben: Im Zuge der Renovierung der Basilika wurde die Kugel
an der Spitze des Turmes geöffnet. Nach alter Tradition werden dort
bei jeder Öffnung Dokumente hinterlegt, die späteren Generationen
Zeugnis von der jeweiligen Zeit geben sollen. Der Fund war so interessant, dass er in dieser Ausgabe des „Extra Rankweil“ noch detaillierter beschrieben ist. Spannend ist es und ein Stück weit nötigt es
Ehrfurcht ab, wenn man weiß, dass manche Dokumente bald an die
500 Jahre in der Turmkugel überdauert haben – nun aber um ihren
Wert auch für die Zukunft zu bewahren ins Archiv gegeben werden.
Im Gegenzug dazu wurden neue Dokumente aus der heutigen Zeit
in die Kugel gelegt – wer weiß, wann und zu welchem Zeitpunkt welche Generation nach uns diese Zeitzeugnisse zu Gesicht bekommen
wird.
Unser Bürgerservice bietet in dieser Ausgabe umfassende Informationen für Momente, in denen es wichtig ist zu wissen was man tun
soll. Die Rede ist vom Sterben, vom Tod eines nahen Anverwandten,
eines lieben Angehörigen oder auch eines Freundes, um den man
sich kümmert. Ein kleiner Ratgeber „Was tun im Sterbefall“, verfasst
von unserem Bürgerservice und der Pfarre Rankweil, soll hier ein
Leitfaden in oft nicht leichten Stunden sein.
Impressum
Herausgeber, Eigentümer und Verleger:
Marktgemeinde Rankweil
Gruppe Wirtschaft & Kommunikation
wirtschaft.kommunikation@rankweil.at
T 05522/405-550, F 05522/405-601
Hersteller:
Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., Rankweil
Titelbild: Bernd Oswald
Fotos: Archiv, Edgar Eller, Ingrid Ionian,
Elke Moosbrugger, Bernd Oswald, Silvia
Rüdisser, Nikolaus Walter
Das Thema „Sorgsamer Umgang mit Energie“ ist seit langer Zeit
ein von der Gemeinde immer wieder verfolgtes Thema – mit einer
eigenständigen „Thermografie Aktion“ wollen wir zusammen mit
den jeweiligen Hausbesitzern energetischen Schwachstellen eines
Hauses auf den Leib rücken. Damit einher geht eine umfassende
Beratung, was man zur Schonung von Umwelt und eigenem Geldbeutel gleichermaßen tun kann. Lesen Sie dazu mehr in diesem Heft.
Extra Rankweil – auch diesen Monat wieder Interessantes aus der
Gemeinde, Wichtiges und Nützliches für das tägliche Leben.
An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet:
Pfr. Wilfried M. Blum, Edgar Eller,
Rebecca Frick, Patricia Gohm, Elke Moosbrugger, Christine Poth, Norbert Preg,
Silvia Rüdisser, Norbert Schnetzer
Druck- und Satzfehler vorbehalten
Ihr Bürgermeister Hans Kohler
hans.kohler@rankweil.at
Telefon 05522/405-102
Vorwort | Inhalt 1
16
Öffnungszeiten von Gemeindeeinrichtungen
Gemeindeeigene Einrichtungen
Bürgerservice in Rankweil 2
Rathaus
Am Marktplatz, Tel. 05522/405-0, Fax 05522/405-603, buergerservice@rankweil.at
Parteienverkehr: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Bauhof
Problemstoffannahmestelle, Abgabe von Sperrmüll und Grünmüll in kleinen
Mengen möglich. Hintere Ringstraße, Tel. 05522/405-0; Jeweils am Freitag von
13.00 bis 16.30 Uhr
Baurechtsverwaltung Region Vorderland
Hummelbergstraße 9, 6832 Sulz (Gemeindeamt Sulz)
Tel. 05522/43124, baurechtsverwaltung@vorderland.com
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr, Montag und Donnerstag
von 14.00 bis 17.00 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung)
Gemeindearchiv
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Bürgerservice: Tel. 05522/405-0, buergerservice@rankweil.at
Musikschule Rankweil
Untere Bahnhofstraße 10, 6830 Rankweil, Tel. 05522/43582, Fax 05522/43582-4
musikschule.rankweil@vol.at bzw. www.rankweil.at/musikschule
Öffnungszeiten im Sekretariat: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr
sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr
Sprechstunden / Unentgeltliche Auskünfte
Rechtsfragen
Am Montag, den 5. November 2007, ab 18.00 Uhr steht der Rankweiler Rechtsanwalt
Dr. Manfred Ammann für erste anwaltliche Rechtsauskünfte unentgeltlich zur Verfügung.
Ort: Rathaus, EG
Voranmeldung beim Bürgerservice Rankweil erforderlich, Tel. 05522/405-0 oder
buergerservice@rankweil.at
Sprechstunden des Bürgermeisters
Üblicherweise Dienstags von 11.00 bis 12.00 Uhr – die aktuellen Sprechstunden des Bürgermeisters erfahren Sie wöchentlich im Gemeindeblatt bzw. bei Frau Elke Moosbrugger unter
Tel. 05522/405-102
Bürgertelefon 05522/405-888
Ihr direkter 24-Stunden-Draht zur Gemeinde unter dem Motto „Das muss ich
der Gemeinde sagen“ für alle Anregungen, Wünsche oder Beschwerden
j.o.b.2007
Bei der Aktion j.o.b.2007 bietet die Marktgemeinde Rankweil arbeitslosen Jugendlichen
eine individuelle Begleitung an. Als Berater und Vermittler fungiert Herr Ernst Müller, der
viele Jahre als Leiter der Lehrlingsausbildung bei der Firma Hirschmann in Rankweil-Brederis tätig war. Anmeldung unter 05522/46419 von Montag bis Freitag (08.30 bis 12.00 Uhr).
Notdienste und Notrufnummern
Notarzt und Rettungssystem – Notruf 144 (EU-Notruf 112)
_Bewusstlosigkeit, Eintrübung
_Epileptischer Anfall
_Akute, starke Schmerzen über der Brust
_Akute Atemnot
_Unfälle
_Vergiftungen
_Massive und akute Verschlechterung eines bestehenden Krankheitsbildes
Bergrettung – Notruf 144 oder 140
Wasserrettung – Notruf 144
Feuerwehr – Notruf 122
Verhalten im Notfall
_Ruhe bewahren
_Notruf wählen
_Genaue Adresse angeben: Straße, Hausnummer, Stiege, Türnummer
_Zufahrtsmöglichkeiten oder eventuelle Zufahrtseinschränkungen durchgeben
_Notfall beschreiben (Personen-, Sachschäden)
_Fragen des/der Einsatzsachbearbeiter/in abwarten und beantworten
_Erst auflegen, wenn der/die Einsatzsachbearbeiter/in alle Daten bestätigt hat
Vergiftungsinformationszentrale Wien – Hotline 01/4064343
Informationen und Hilfestellung bei Vergiftungen
Ärztlicher Notdienst
Die Rankweiler Ärzte bzw. die aus dem Vorderland stehen Ihnen während der Woche
und am Wochenende im Rahmen der Notdienste zur Verfügung. Die aktuellen Dienste
finden Sie wöchentlich im Gemeindeblatt und unter www.rankweil.at/notdienste
Ärztlicher Wochenenddienst
Dienstzeiten: jeweils von 7.00 bis 7.00 Uhr früh des folgenden Tages.
Anwesenheit des diensthabenden Arztes in der Ordination von 10.00 bis 11.00 Uhr
und von 17.00 bis 18.00 Uhr.
Do.
Sa.
So.
Sa.
So.
Sa.
So.
Sa.
So.
01. November
03. November
04. November
10. November
11. November
17. November
18. November
24. November
25. November
Dr. Frick Michael, Rankweil, Tel. 05522/43900
Dr. Altrichter Peter, Zwischenwasser, Tel. 05522/42180
Dr. Elsensohn Fidel, Röthis, Tel. 05522/41997
Dr. Oberzinner Michael, Meiningen, Tel. 05522/37333
Dr. Grotti Karl-Heinz, Weiler, Tel. 05523/62402
Dr. Vogel Heinz, Klaus, Tel. 05523/62188
Dr. Hartmann Siegfried, Rankweil, Tel. 05522/41100
Dr. Lenhart Werner, Rankweil, Tel. 05522/45022
Dr. Elsensohn Fidel, Röthis, Tel. 05522/41997
Bürgerservice in Rankweil 3
Ambulanz des LKH Feldkirch
_Frische Verletzungen
_Spezialambulanzen (z.B. onkologische Ambulanz)
Bürgerservice in Rankweil 4
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst
Jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr, Infos unter www.rankweil.at/notdienste
Do. 01. November
Dr. Lozancic-Muradic Saida, Feldkirch, Tel. 05522/76222
Sa./So. 03./04. November Dr. Grobner Michael, Feldkirch, Tel. 05522/31292
Sa./So. 10./11. November
Dr. Peter Brunhilde, Röthis, Tel. 05522/44217
Sa./So. 17./18. November
Dr. Knoflach Reinhard, Götzis, Tel. 05523/62049
Sa./So. 24./25. November ZA Kogler Thomas, Götzis, Tel. 05523/62024
Apothekendienstplan
Werktags-Bereitschaftsdienste jeweils von 8.00 Uhr morgens bis zum
nächsten Tag 8.00 Uhr
Montag
Arbogast-Apotheke, Weiler
Dienstag
Vorderland Apotheke, Sulz
Mittwoch
Kreuz Apotheke, Götzis
Donnerstag Marien Apotheke, Rankweil
Freitag
Vinomna Apotheke, Rankweil
Apotheken – Wochenenddienst
für November jeweils von 8.00 Uhr morgens bis zum nächsten Tag 8.00 Uhr
Aktuelle Apotheken-Wochenenddienste auch unter www.rankweil.at/notdienste
Do. 01. November
Marien Apotheke, Rankweil
Sa./So. 03./04. November Elisabeth Apotheke, Götzis
Sa./So. 10./11. November
Arbogast Apotheke, Weiler
Sa./So. 17./18. November
Vorderland Apotheke, Sulz
Sa./So. 24./25. November
Apotheke zum hl. Nikolaus, Altach
Tierärztlicher Wochenend- und Feiertagsdienst
Dienstbereitschaft: laut telefonischer Auskunft bei Ihrem Tierarzt
Tierklinik-Schwarzmann, Kleintiere, Rankweil, Tel. 05522/44264-0
Tierarztpraxis Strauhs, Pferde und Großtiere, Rankweil, Tel. 05522/48796
Soziale Einrichtungen und Dienste
Tagesbetreuung für ältere Menschen Herz-Jesu-Heim
Jeden Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr
Info: Tel. 05522/44278, Herz-Jesu-Heim, Rankweil
Krankenpflegeverein Rankweil
Allgemeine und medizinische Hauskrankenpflege von pflegebedürftigen Angehörigen,
Gesundheitsberatung, Bereitstellung und Vermittlung notwendiger Pflegebehelfe,
Mobiler Hilfsdienst (MOHI), Schleife 6, Tel. 05522/48450
Unabhängig leben im Alter
Jung bleiben beim älter werden: Wie bleibe ich fit und mobil? Wie reagiere ich auf
Veränderungen? Welche Unterstützungsangebote gibt es für mich? Eine diplomierte
Pflegefachkraft kommt zu Ihnen nach Hause und berät Sie kostenlos.
So bleiben die guten Tage gute Tage!
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns: Krankenpflegeverein Rankweil, Schleife 6,
6830 Rankweil, Tel. 05522/48450, E-Mail: kpv.rankweil@aon.at
MITANAND – Stelle für Gemeinwesenarbeit
Sozialzentrum Fuchshaus, Ringstraße 49, Tel. 05522/46419
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30 bis 12.00 Uhr
(außerhalb dieser Zeiten auch nach telefonischer Vereinbarung)
Senioren/innen helfen Senioren/innen
Derzeit steht ein Team von 40 Helfern/Helferinnen zur Verfügung.
Tel. 0664/8489137 von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr.
Geburtsvorbereitung
Geburtsvorbereitungskurse mit Dipl. Hebamme Helga Hartmann und Dipl. Hebamme
Claudia Weismann
Kurs für Paare: 6 Abende jeweils am Mittwoch von 19.30 bis 21.30 Uhr im Sozialzentrum
Fuchshaus, Nächster Kursbeginn am 05. Dezember 2007
Mütterkurs: 6 Abende jeweils am Donnerstag von 19.30 bis 21.00 Uhr im Sozialzentrum
Fuchshaus, Nächster Kursbeginn am 08. November 2007
(Mütterkurs – keine Anmeldung erforderlich)
Stillvorbereitungskurs
Kursabend am Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr im Sozialzentrum Fuchshaus
Nächster Kurs am 13. Dezember 2007
Anmeldungen sowie Auskünfte im Bürgerservice, Tel. 05522/405-0 oder
buergerservice@rankweil.at
Elternberatungsstelle Rankweil
Individuelle Beratung: Pflege des gesunden und kranken Kindes, Entwicklung,
Ernährung, Zahnhygiene
Sozialzentrum Fuchshaus, Ringstraße 49, jeden Dienstag von 14.00 bis 16.30 Uhr
Beraterin: Kinderschwester Melitta Pichler, Tel. 05522/41959
Elternberatungsstelle Brederis
Volksschule Brederis, Kirchstraße 14
jeden 1. Mittwoch im Monat von 8.30 bis 9.30 Uhr
Beraterin: Kinderschwester Barbara Häberlin, Tel. 0650/4878740
Außerhalb dieser Öffnungszeiten stehen die Kinderschwestern bei Problemen und Fragen
gerne auch telefonisch zur Verfügung.
Individuelle Ernährungsberatung
Auskünfte und Anmeldung bei: Klara Schranz, Dipl. Diät-Ass. Tel. 05522/41020,
jeden Donnerstag 8.00 bis 11.00 Uhr und Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr.
Essen auf Rädern
für jene Bürgerinnen und Bürger von Rankweil, welche auf Grund ihres Alters bzw. einer
Behinderung nicht oder nur sehr schwer in der Lage sind, für sich selbst einzukaufen und
zu kochen. Informationen und Bestellung im Bürgerservice, Tel. 05522/405-401.
Bürgerservice in Rankweil 5
Vermittlungsdienst für Hilfe und Freizeit
Mit Unterstützung der Marktgemeinde Rankweil wurde eine Plattform „Senioren/Seniorinnen helfen Senioren/Seniorinnen – Vermittlungsdienst für Hilfe und Freizeit“ geschaffen. Sinn und Zweck dieser Einrichtung ist es, dass Senioren/Seniorinnen, die fallweise
kleinere Hilfsdienste benötigen, diese von anderen, rüstigen Senioren/Seniorinnen gegen
ein Entgelt von 8,- Euro pro Stunde erhalten.
Öffentliche Bibliothek
AK-Bibliothek
Bürgerservice in Rankweil 6
Bahnhofstraße 16, Tel. 05522/41348
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch 16.00 bis 19.00 Uhr
Donnerstag 8.00 bis 11.00 Uhr
Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr
Wochenmarkt am Marktplatz
Jeden Mittwoch von 8.00 bis 12.00 Uhr
Frische Produkte aus der Region.
Wo entsorge ich meinen Abfall
Symbolfoto
Mülltermine und Entsorgungsmöglichkeiten
Fr. 02. November Problemstoffe – Abgabe Bauhof*
Fr. 09. November Problemstoffe – Abgabe Bauhof*
Mo. 12. November Grünmüll
Mi. 14. November Restmüll und Bioabfall
Do. 15. November Alteisen
Fr.
16. November Problemstoffe – Abgabe Bauhof*
Mi. 21. November Kunststoff – Gelber Sack
Do. 22. November Sperrmüllabfuhr – Sperrmüllmarken nicht vergessen
Fr.
23. November Problemstoffe – Abgabe Bauhof*
Mi. 28. November Restmüll und Bioabfall
Fr. 30. November Problemstoffe – Abgabe Bauhof*
*Abgabe Bauhof – jeweils am Freitag von 13.00 bis 16.30 Uhr, Problemstoffe, Gartenabfälle,
Sperrmüll, Bauschutt (Kleinmengen), Elektro-Altgeräte, Kunststoffe, Altspeisefette
Häckseldienst
Montag, 05. November bis Freitag, 09. November 2007
Anmeldungen im Bürgerservice, Tel. 05522/405-0 oder buergerservice@rankweil.at
Gartenabfall – Abgabemöglichkeit
Branner Kompostwerk – Abgabe von Grünabfällen aller Art,
Verkauf von Komposterden und Rindenmulch
An der Frutzbrücke, Tel. 05522/36644
Montag bis Freitag, 7.30 bis 12.00 Uhr, 13.00 bis 17.00 Uhr
Loacker Recycling GmbH
Gisingen, Industriezone Paspels, Tel. 05522/73887
Abgabe von Bauschutt, Baumüll und Sperrmüll
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr und jeden
Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr
Holzhof Agrar Rankweil (Biomasse Wärmeversorgung Rankweil)
Walgaustraße 21, Verwaltung: Tel. 05522/44523
Produkte für Haus, Landschaft und Garten (Rindenmulch, Hackschnitzel, Holzpfähle usw.)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr oder
nach telefonischer Vereinbarung Tel. 0664/5335484
Freizeitkombination
Familienerlebniskarte Vorderland
für Schwimmbad Frutzau, Eislaufplatz Gastra und Skilift Furx, individuell kombinierbar,
erhältlich in Ihrer Wohnortgemeinde. (Marktgemeinde Rankweil, Gemeinde Röthis, Sulz
und Zwischenwasser). Gültig 1 Jahr ab Ausstellungsdatum.
Preise: Schwimmbad & Eislaufplatz: 119,50 Euro
Schwimmbad & Skilift Furx: 198,00 Euro
Schwimmbad, Eislaufplatz & Skilift Furx: 249,00 Euro
Jugend
Jugendtreff Planet
Im November jeden Mittwoch von 17.00 bis 20.00 Uhr und Samstag von 19.00 bis 22.30 Uhr
geöffnet. Für nähere Infos meldet euch bitte beim Jugendarbeiter Claudio Herburger unter
der Tel. 05522/405-402 bzw. email: claudio.herburger@rankweil.at oder werft einen Blick auf
unsere Homepage www.rankweil.at/jugend
Heizkosten senken, Wohnkomfort steigern!
Der Zustand von Außenwänden, Fenstern oder Anschlüssen an Ihrem Gebäude entscheidet
wesentlich über die Höhe Ihrer Heizkosten. Und darüber, ob Sie sich in Ihren vier Wänden
richtig wohl fühlen. Doch wie finden Sie heraus, wie gut dieser Zustand ist und ob eventuell
Nachbesserungen notwendig sind?
Thermografie
Jede Oberfläche strahlt Wärme ab. Und zwar im Infrarotbereich. Weil sich die Wellenlänge
der Strahlung abhängig von der Temperatur verändert, kann mit Hilfe einer Thermografiekamera die Oberflächentemperatur sichtbar gemacht werden.
Warum Thermografie?
Weist ein Gebäude an bestimmten Stellen eine vergleichsweise hohe Oberflächentemperatur auf, kann das ein Hinweis auf z.B. mangelhafte Dämmung, eine Wärmebrücke oder
schlecht eingebaute Fenster sein. Erst nachdem solche Schwachstellen entdeckt worden
sind, können Sie auch etwas dagegen tun.
Thermografieaufnahme eines Wohnhauses –
Sie sehen wo Ihr Geld hingeht
Bürgerservice in Rankweil 7
Nähere Auskünfte im Bürgerservice der Marktgemeinde Rankweil, Tel. 05522/405-401
Wie läuft die Thermografie Aktion ab?
Bürgerservice in Rankweil 8
Sie melden sich beim kostenlosen Infoabend am 07. November
um 19.30 Uhr im Vinomnasaal Rankweil oder im Rathaus (Patricia
Gohm, Tel. 05522/405-125 bzw. buergerservice@rankweil.at) zur
Aktion an.
Sobald es kalt genug ist, werden in der Nacht vier Außenaufnahmen von Ihrem Haus gemacht. Darüber werden Sie natürlich rechtzeitig informiert.
Kurz darauf bringt Ihnen ein eigens geschulter Energieberater die
Aufnahmen nach Hause und bespricht sie gemeinsam mit Ihnen.
Wenn Sie das wünschen, wird er auch eine kurze energetische
Basisbestandsaufnahme Ihres Gebäudes machen. Das ist für Sie
kostenlos und hilft Ihnen dabei, den Zustand Ihres Gebäudes einzuordnen. Sollten Sie dabei einen dringenden Handlungsbedarf
feststellen, können Sie mit dem Energieberater mögliche nächste
Schritte besprechen und wichtige Tipps einholen.
Was kosten die Aufnahmen inkl. Beratung?
Thermografie gibt es nicht zum Nulltarif. Durch die Unterstützung der Gemeinden und ihrer Partner während der Thermografie
Aktion ist jedoch lediglich ein geringer Selbstbehalt zu bezahlen:
Wohngebäude mit 1-4 Wohnungen: EUR 50,- / Wohngebäude mit
5-8 Wohnungen: EUR 80,- Gültig für Gebäude die älter als 15 Jahre
sind.
Die Thermografie Aktion Vorderland 2007 ist eine Zusammenarbeit
der Vorderlandgemeinden mit dem Energieinstitut Vorarlberg, Energie
Beratung, e5 Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden und
mit der Unterstützung der Bank Austria Creditanstalt, der Hypo
Landesbank, der Raiffeisenbank Rankweil / Vorderland, der Sparkasse
Feldkirch und der Volksbank Rankweil.
Thermografie Aktion
Thema:
Datum:
Zeit:
Ort:
Kostenloser Infoabend –
Thermografie
Mittwoch 07. November 2007
19.30 Uhr
Vinomnasaal Rankweil
Info zur Thermografie Aktion:
Rathaus Marktgemeinde Rankweil
Patricia Gohm, Tel. 05522/405-125
bzw. buergerservice@rankweil.at
Thermografieaufnahme – Schlüssel zum Sparen
Glückwünsche
Geburtstage November 2007
Zur Goldenen Hochzeit
Tag
1.
1.
2.
4.
5.
8.
11.
12.
14.
15.
15.
16.
21.
21.
22.
23.
24.
26.
27.
27.
28.
29.
29.
Frau Innerkofler Maria Anna, Bachmann-Mühle-Weg 7
Herrn Griesmayr Kurt Hermann, Bifangstraße 47/12
Sr. Theresia (Frau Gehrer Bernadette Maria), Ringstr. 70
Frau Begle Hedwig, Holzplatz 1/7
Frau Scheier Berta, Hartmanngasse 10
Frau Loretz Agatha, Hadeldorfstraße 6/2
Frau Lins Herta Theresia, Schweizer Straße 55
Herrn Gächter Ernst, Bachmann-Mühle-Weg 11a
Herrn Cujes Otto, Häusleweg 6
Herrn Böhm Johann, Montfortstraße 44
Herrn Valtingojer Robert, Brisera 17
Frau Biller Olga, Hörnlingerstraße 15
Frau Thurner Marianne, Langgasse 61
Herrn Hudelist Johann, Frutzolen 8/15
Herrn Grünwald Robert, Frutzolen 17/1
Frau Dex Bibiana, Übersaxner Straße 3/11
Frau Gstrein Erna, Frutzolen 13/10
Frau Ebner Maria, Müsinenstraße 5
Herrn Dr. Häusle Hugo, Bahnhofstraße 6
Herrn Burtscher Erich Alois, Merowingerstraße 23
Sr. Felizitas (Frau Bayer Franziska), Ringstraße 70
Frau Seifried Katharina, Schweizer Straße 54
Frau Kiechle Frieda, Schmiedgasse 3
Alter
77
75
93
84
85
97
85
76
76
76
75
86
86
83
80
76
78
84
81
76
95
86
83
Frau Hildegard und Herr Johann Vogelsberger, Montfortstraße 58, feierten diesen
besonderen Anlass am 05.10.2007 – Vizebürgermeister Franz Abbrederis gratulierte im
Namen der Marktgemeinde Rankweil recht
herzlich.
Veröffentlichung nur mit Einverständnis der Jubilare
Ebenfalls den Festtag der Goldenen Hochzeit feierten am 14.10.2007 Frau Ilse und
Herr Karl Breuss, Landolfgasse 6 – die Glückwünsche seitens der Marktgemeinde Rankweil überbrachte Bürgermeister Hans Kohler.
Wir wünschen beiden Jubelpaaren alles
Gute, Gesundheit und noch viele schöne
gemeinsame Jahre.
Die Marktgemeinde Rankweil gratuliert Frau Hilda Micheluzzi,
Ringstraße 23, recht herzlich zum 90. Geburtstag, den sie bereits
am 06.10.2007 im Familienkreis feierte! Bürgermeister Hans Kohler
überbrachte im Nachhinein seitens der Marktgemeinde Rankweil
die allerbesten Glückwünsche. Wir wünschen Frau Micheluzzi weiterhin viel Lebensfreude sowie schöne Spaziergänge und Sonntagsausflüge.
Allen Jubilaren sagen wir auf diesem Wege nochmals »Vergelts
Gott« für das gemütliche Beisammensein und wünschen alles
Gute, Gesundheit und viel Lebensfreude!
Menschen in Rankweil 9
Wir Gratulieren...
Todesfall – Was ist zu tun?
Menschen in Rankweil 10
Ein Sterbefall im Familienkreis gehört zu den schwersten Stunden im Leben eines jeden
Menschen. Gerade in der Zeit um Allerheiligen, wenn wir der Toten gedenken, werden wir
uns des Verlustes besonders bewusst.
Zur Trauer und zum Schmerz kommen nach einem Todesfall auch meist noch zahlreiche
organisatorische Fragen rund um das Ableben und die Bestattung. Denn jeder Todesfall
erfordert Maßnahmen, die - je nachdem, wo der Tod eingetreten ist - in einer bestimmten
Reihenfolge und auch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu treffen sind. Wer muss
benachrichtigt werden? Wie soll die Trauerfeier abgehalten werden? Was muss in der Zeit
nach dem Begräbnis geschehen? Der Bürgerservice der Marktgemeinde Rankweil hat
Ihnen auf den folgenden Seiten eine kleine Auflistung aller wichtigen Fragen für diesen
Moment zusammengestellt. Über die wichtigsten Schritte direkt nach dem Todesfall bis
hin zu Kontakten für Bestattungen und Fragen zum Thema Erbe.
Die Liste ist jedoch nicht nur als kleine Hilfestellung für die Hinterbliebenen gedacht. Mit
etwas Vorbereitung und Vorsorge kann jeder seine eigenen Wünsche über die Durchführung der Bestattung formulieren und bietet damit nicht nur sich selbst den persönlichen
Rahmen im Falle des Todes, sondern den Hinterbliebenen auch eine große Hilfe.
Vorsorge
Bereiten Sie sich auf einen Sterbefall im Familien- und Freundeskreis rechtzeitig vor. Denken Sie aber auch an jene Dinge, die Sie
gerne im Fall Ihres eigenen Ablebens geregelt wissen wollen.
1. Erstellen Sie eine Liste der Angehörigen und Freunde, die im
Todesfall zu benachrichtigen sind. Unterscheiden Sie zwischen
Personen, die sofort verständigt werden sollen und Personen, die
eine Todesanzeige (Parte) erhalten sollen.
2. Denken Sie über eine Vorsorgeversicherung zur Absicherung der
Kosten der Bestattung nach. Ein Todesfall bedeutet immer auch
eine finanzielle Belastung für die Hinterbliebenen. Eine Bestattung kostet in etwa zwischen 4000 und 6000 Euro (die exakten
Kosten hängen aber stark von Ihren Wünschen ab).
3. Schreiben Sie nieder, wie Ihre Bestattung durchgeführt werden
soll. Bestimmen Sie die Art der Bestattung (Erd- oder Feuerbestattung), eventuell den Sarg, welche Musik gespielt werden soll, usw.
Tipp:
Schreiben Sie Ihre Wünsche über die
Durchführung der Bestattung nicht
ins Testament: Da dieses in den meisten Fällen erst nach dem Begräbnis geöffnet wird, können Ihre Wünsche
nicht mehr berücksichtigt werden.
4. Sollten Sie bereits im Besitz einer Grabstätte sein, schreiben Sie die Angaben
über die Grabstelle auf:
_ Friedhof
_ Name des letzen Verstorbenen
_ bestattet am
_ Benützungsberechtigter (im Zweifel wenden Sie sich an die Friedhofsverwaltung,
Tel. 0664/3129647 oder an den Bürgerservice Tel. 05522/405-105)
Menschen in Rankweil 11
5. Legen Sie sich eine Dokumentenmappe
an und informieren Sie mindestens zwei
Personen Ihres Vertrauens darüber, wo diese zu finden ist. Die Dokumentenmappe
sollte Originale oder Kopien folgender Dokumente beinhalten:
_ Geburtsurkunde
_ Staatsbürgerschaftsnachweis oder
Heimatschein
_ Heiratsurkunde
_ bei Verwitweten: Abschrift aus dem
Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde des
Ehepartners
_ bei Geschiedenen: Scheidungsurteil
_ bei Akademikern: urkundlicher Nachweis
akademischer Grade
_ bei nichtösterreichischen Staatsbürgern:
Reisepass
Beilage in Ihrer Dokumentenmappe: Angaben zu Ihrer Person und Wünsche
für Ihre Bestattung (Vorlage unter www.rankweil.at, Navigationspunkt rechts
außen – weiterführende Links)
6. Denken Sie über die Errichtung eines Testaments nach.
Wenn Sie ein Testament errichten wollen, erhalten Sie bei jedem
österreichischen Notar eine erste unentgeltliche Auskunft zu diesem Thema. Nähere Informationen über den Notar in Ihrer Nähe
finden Sie unter www.notar.at. Auskunft erhalten Sie auch bei
den regelmäßigen kostenlosen Sprechstunden eines Notars im
Bürgerservice der Marktgemeinde Rankweil, Tel. 05522/405-0.
Für die Registrierung und Löschung eines Testaments beim Österreichischen Zentralen Testamentsregister der Österreichischen
Notariatskammer wird eine einmalige Gebühr von 18,50 Euro
berechnet. Die Kosten für ein einfaches Testament inklusive Beratung, fachmännischer Errichtung und Hinterlegung betragen
beim Notar ca. 140 Euro.
Tipp:
Um sicher zu gehen, dass Ihr Testament
auch gefunden wird, können Sie es bei
jedem österreichischen Notar, Rechtsanwalt oder Bezirksgericht hinterlegen.
Die Hinterlegung sowie der Hinterlegungsort können auf Wunsch beim
Österreichischen Zentralen Testamentsregister, das von der Österreichischen
Notariatskammer betrieben wird, gespeichert werden.
Die ersten Stunden
Menschen in Rankweil 12
Das sind die ersten Maßnahmen, die bei einem Todesfall zu treffen sind.
1. Verständigen Sie bitte:
_ den zuständigen Arzt! In der Regel ist dies der Haus- oder Gemeindearzt. Während der
Nacht sowie an Wochenenden und Feiertagen verständigen Sie bitte jenen Arzt zur Totenbeschau, der Bereitschaftsdienst hat. Dies können Sie dem Gemeindeblatt, dem Extra
Rankweil oder der Tagespresse entnehmen. Der Leichnam ist bis zur Totenbeschau am
Sterbeort zu belassen.
_ für Rankweil üblich das Bestattungsunternehmen Ammann, Splügenweg 1, 6830 Rankweil, Tel. 05522/42104, Mobiltelefon: 0664/4508565, www.bestattung-ammann.at (andere
Bestattungsunternehmen finden Sie unter www.trauerhilfe.at)
_ die Friedhofsverwaltung der Marktgemeinde Rankweil (oder jener Gemeinde, in der der/
die Verstorbene beerdigt werden soll), Tel. 05522/405-320, Mobiltel. 0664/3129647
_ das zuständige Pfarramt Rankweil, Tel. 05522/44001 – siehe ab Seite 14
_ eventuell den Verein „Abschied in Würde“, Tel. 0664/4606491 (Der Verein für die Gestaltung von Trauerfeiern „Abschied in Würde“ ist seit 10 Jahren in Vorarlberg tätig und bemüht für alle Verstorbenen, ohne Rücksicht auf deren Konfession oder Weltanschauung,
eine würdige Verabschiedung und Beisetzung zu ermöglichen. „Abschied in Würde“ steht
Mitgliedern kostenlos, Nichtmitgliedern gegen Kostenersatz zur Verfügung. Jedes Mitglied kann beim Verein seine besonderen Wünsche hinterlegen. www.abschied-in-wuerde.at)
Es ist sicher ein Vorteil für Sie, wenn Sie die notwendigen Telefonnummern bereits
griffbereit haben.
2. Beurkundung eines Todesfalls
Zur Beurkundung eines Todesfalls ist das Standesamt des Sterbeortes zuständig. Dieses stellt die Sterbeurkunde und die Todesbestätigung aus.
Erforderliche Unterlagen:
_ Geburtsurkunde
_ Staatsbürgerschaftsnachweis
_ Heiratsurkunde (gegebenenfalls den Nachweis der Auflösung der
Ehe durch ein rechtskräftiges Scheidungsurteil)
_ bei nichtösterreichischen Staatsbürgern: Reisepass
In der Praxis erfolgt die Anzeige des Sterbefalles beim Standesamt und die Überbringung der Urkunden meist durch das Bestattungsunternehmen.
3. Der Standesbeamte stellt nach der Eintragung im Sterbebuch folgende Urkunden /
Formulare aus:
_ Todesbescheinigung
_ Abschrift aus dem Sterbebuch (gebührenpflichtig: 8,70 Euro). Diese wird für verschiedene
Abmeldungen (z.B. von Versicherungen) benötigt.
_ Todesbestätigung (zur Abmeldung bei der Penionsversicherung)
4. Benachrichtigen Sie weitere Angehörige, Freunde des Verstorbenen
5. Hat der Verstorbene entsprechend vorgesorgt, können Sie auf die Dokumentenmappe
bzw. die Informationen wie im Kapitel Vorsorge beschrieben zurückgreifen.
1. Dinge, um die Sie sich in den Tagen nach dem Begräbnis
kümmern sollten:
_ Pensionsstelle informieren
_ Bank
_ Auszug aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde)
_ Bank-Karten (Bankomat-Karte, Kreditkarte etc.)
_ Daueraufträge und Einziehungsaufträge ändern bzw. löschen
_ Eventuell neues Girokonto für Hinterbliebene eröffnen
_ bei Bedarf (Begräbniskosten): Rahmenvereinbarung treffen
_ Versicherungen
_ Hausverwaltung
Gemeinschaftsgrab – Friedhof Brederis
Tipp:
Eventuelle Sterbegeld- und Pflegegeldansprüche (Neuantrag?) prüfen.
_ Post, Telekom und Mobilfunkbetreiber
_ Gas- und Stromversorger
_ Kirchenbeitragsstelle
_ Sonstiges: Kündigung von Mitgliedschaften
(Vereine, Organisationen, Gewerkschaften),
Kündigung von Abonnements (Verlage, Zeitungen etc.), Offene Verträge
2. Was Sie zum Thema Erben wissen müssen
Verlassenschaftsverfahren:
Ein Verlassenschaftsverfahren wird nach jedem Todesfall automatisch eingeleitet. Das Verlassenschaftsgericht erhält Nachricht vom
Standesamt. Zuerst veranlasst es die Todesfallaufnahme, die vom
Gerichtskommissär (d.i. ein Notar, eine Notarin – www.notar.at)
durchgeführt wird. Dieser verständigt dann die Angehörigen. Bei
der Todesfallaufnahme geben die Angehörigen und/oder andere
informierte Personen die wichtigsten Daten über den Erblasser
und sein Vermögen zu Protokoll. Die hierzu geladenen Angehörigen
sollten zu diesem Termin die Personaldokumente des Verstorbenen
mitbringen.
Vorbereitung der Dokumente zur Verlassenschaftsabhandlung
_ Name, Adresse, Familienstand und Geburtsdaten der nächsten
Verwandten und Erben
_ letztwillige Verfügungen, Testamente
_ Vormundschaftsdekrete
_ letzte Pensionsabschnitte des Verstorbenen
_ kurze Aufstellung und Belege über den Nachlass
_ Aufstellung und Belege über Schulden sowie Auslagen anlässlich
der letzten Krankheit, des Todesfalls und des Begräbnisses
_ Verzichtserklärung
Wir haben versucht, die wichtigsten Fragen,
die bei einem Todesfall entstehen, zu beantworten. Sollte etwas offen oder unklar
geblieben sein, zögern Sie nicht und wenden Sie sich an den Bürgerservice der Marktgemeinde Rankweil unter Tel. 05522/405-0,
an das Pfarramt, Tel. 05522/44001, an die
Friedhofsverwaltung, Tel. 05522/405-320
oder an den Bestatter Ammann, Tel. 05522/
42104.
Es ist uns ein Anliegen, Ihnen in schwieriger
Zeit behilflich zu sein.
Menschen in Rankweil 13
Die Zeit nach dem Begräbnis
Regelung der kirchlichen Begräbnisfeier in Rankweil
Die folgende Regelung wurde am 10. Oktober 2007 im Liturgiekreis der Pfarre Rankweil besprochen und am 15. Oktober 2007 im Pfarrgemeinderat vorerst auf die Dauer
von drei Jahren beschlossen. Sie tritt mit dem 1. Adventsonntag 2007 in Kraft.
1. Die kirchliche Begräbnisfeier hat einen wichtigen pastoralen Stellenwert. Die Kirche möchte
als Ort erlebt werden, wo Menschen in ihrer Trauer und der damit verbundenen Ritualen
und Feiern gut aufgehoben sind.
2. Gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen bedürfen ständiger Anpassungen. Deshalb
werden auch Begräbnis-Regelungen von Zeit zu Zeit neu überdacht. So soll es eine etwas
breitere Wahlmöglichkeit des Ortes, der Zeit und der Gestaltung geben. Der Ablauf und die
Form sind bei der Bestattung mit Sarg oder Urne gleich.
3. Die Form der Bestattung unterliegt den Regeln kirchlicher Begräbnisfeiern. Die Totenwache ist grundsätzlich am Vorabend und fester Bestandteil der Begräbnisfeiern. Ein so genanntes „stilles“ Begräbnis ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
4. Bei einem Sterbefall ist mit der Pfarre oder dem Bestattungsinstitut Kontakt aufzunehmen,um
die anstehenden Fragen abzuklären und Termin und Uhrzeit festzulegen. Dort liegt auch
ein Informationsblatt für die kirchliche Begräbnisfeiern und des damit verbundenen Brauchtums auf. Der jeweilige Priester nimmt dann Kontakt mit der Trauerfamilie auf, um den Zeitpunkt für den Trauerbesuch festzulegen.
7. Die Verwaltung des Bergfriedhofs, des Oberen St. Michael- und des St. Peter-Friedhofs
liegt bei der Pfarre; der Untere St. Michael und der Waldfriedhof bei der Marktgemeinde
Rankweil.
8. Für alle Verstorbenen wird nach der Meldung im Pfarramt die Totenglocke geläutet.
9. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einer Erd- oder Urnenbestattung. Da Gottesdienst
und Bestattung liturgisch eine Einheit bilden, ist es sinnvoll, dass bei einer Urnenbestattung
zuerst die Kremierung stattfindet.
10. Am Vorabend findet immer eine Totenwache in der St. Josef-Kirche um 19.00 Uhr statt.
Dort wird bei der Osterkerze ein Bild des Verstorbenen aufgestellt. Anschließend ist es
schöner Brauch, dem Verstorbenen in der Aufbahrungshalle beim Waldfriedhof das Weihwasser als Zeichen der Wertschätzung und der Verbundenheit durch die Taufe zu sprengen.
11. Der Gottesdienst wird nach Wunsch in der Basilika, in St. Josef oder in St. Peter gefeiert.
Daran schließt die Bestattung auf einem der Friedhöfe statt. Das Grabkreuz wird dazu in
der Kirche aufgestellt, um dann bei der Prozession zum jeweiligen Friedhof voran getragen
zu werden.
Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir,
dass wir auch mit ihm leben werden (Röm 6,8)
12. Die Reihenfolge auf dem Weg zum Friedhof ist: Kreuz, Jahrgang, Priester mit Ministranten,
Trauerfamilie und Trauergemeinde. Im Gedenken an den Verstorbenen und im Bedenken
des eigenen Lebens wird schweigend zum Friedhof gegangen. Währenddessen läuten die
Glocken.
13. Die Statio findet am Bergfriedhof am Grab, am Unteren St. Michael unter dem Bogen des
Eingangs, beim Oberer St. Michael beim Tor der St. Michael-Kirche, im Waldfriedhof bei
der Aufbahrungshalle und in St. Peter unter dem Eingangsbogen statt.
14. Beim christlichen Begräbnis wird am Friedhof grundsätzlich der Sarg oder die Urne in das
Grab hinab gelassen.
15. Grabreden finden normalerweise am Grab statt. Bei schlechtem Wetter können sie auch in
der Kirche gehalten werden.
16. Ausnahmeregelung für eine Verabschiedung: Der Gottesdienst mit anschließender Verabschiedung findet normalerweise in der St. Josef-Kirche statt. Den Termin für die spätere
Beisetzung der Urne macht das Bestattungsinstitut mit einem Priester oder einer pfarrlich
beauftragten Person aus.
17. Ausnahmeregelung für eine/n aus der Kirche Ausgetretene/n
Zuerst gilt es, den Willen des Verstorbenen ernst zu nehmen und zu achten. Aber es soll
auch ein Zeichen des Entgegenkommens gegenüber der Trauerfamilie und den Angehörigen bekundet werden. Daher ist auf Wunsch folgende Vorgangsweise möglich: Es findet
am Vorabend keine Totenwache statt. Am Bestattungstag wird in einer der Kirchen ein
Wortgottesdienst zu den üblichen Zeiten gefeiert. Anschließend geht ein Priester oder ein
von der Pfarre Beauftragte/r in Zivil zum Grab mit, um mit einem Gebet die Bestattung abzuschließen.
18. Für die kirchlichen Begräbnisfeiern sind folgende Zeiten möglich: Vormittag: 9.30 Uhr (MOSA) und Nachmittag: 14.30 Uhr (MO-FR); 14.00 Uhr (vom 1. Dezember bis 1. März). Grundsätzlich können die Termine nur nach Absprache mit dem jeweiligen Priester, der die Bestattung hält, festgelegt werden.
Wir wünschen uns, dass wir in Rankweil weiterhin eine sinnvolle und würdige Kultur der
Bestattung pflegen können. Vor allem aber hoffen wir, dass diese Formen immer neu mit
geistlichem Inhalt gefüllt werden aus der christlichen Überzeugung heraus, dass unsere
Toten nicht einfach tot sind, sondern bei Gott leben.
Pfr. Wilfried M. Blum und der Pfarrgemeinderat
Möglichkeiten in Rankweil um Familie und Beruf
unter einen Hut zu bringen
Wirtschaft in Rankweil 16
Mit einer zusätzlichen Kleinkindgruppe setzt die Marktgemeinde Rankweil den Ausbau
der Kinderbetreuung fort und ermöglicht damit berufstätigen Eltern die nötige Betreuung
ihrer Kleinen.
Die aktuelle IFES-Studie belegte einmal mehr eindrücklich die Veränderung der Familiensituation in Österreich. 1.000 Frauen wurden darin zu Themen aus Beruf und Familie befragt. Dabei
gaben 73% der Befragten an, dass sie Ihre Rolle als Berufstätige oder als sowohl Berufstätige
und Hausfrau sahen. Als größtes Hemmnis für die – oft finanziell nötige – Vereinbarkeit von
Beruf und Familie wurden Probleme bei der Kinderbetreuung genannt. Auch in Rankweil stieg
der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kleinkinder stetig. Die Marktgemeinde setzte dabei stets
eine klare Politik um: Jedes Kind erhält nach dem Kindergartengesetz einen Kindergartenplatz
und Integrationskinder wurden ohne Rücksicht auf zusätzliche Kosten aufgenommen. Um
auch weiterhin den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, bietet die Marktgemeinde
Rankweil seit diesem Kindergartenjahr eine zusätzliche Kleinkindbetreuung. Die Räumlichkeiten in der Kindergruppe Hadeldorf ermöglichen Platz für bis zu zwanzig 1 1/2 bis 4-jährige
Kinder. Die Betreuung der Kinder wird vom Verein Tagesbetreuung übernommen. Durch
diesen Ausbau kann derzeit über 30 Kindern unter 4 Jahren von berufstätigen Eltern ein
Betreuungsplatz angeboten werden.
Alle Kindergärten Rankweils
im Überblick
Zusätzliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten
Merowinger
Tel. 05522/42055, kgmerowinger@rw.snv.at
Eltern-Kind-Treff ektrankweil@vol.at
Rankweil: Rote-Mühle-Straße 4
Brederis: In der Volksschule
Kontakt: Stelle für Gemeinwesenarbeit MITANAND
Tel. 05522/46419, mitanand.rankweil@ifs.at
Oberdorf
Tel. 05522/43072, kgoberdorf@rw.snv.at
Montessori (Paradieskindergarten)
Ringstraße 39, Tel. 05522/46678, info@kinderwerkstatt.at
Montfort
Tel. 05522/43734, kgmontfort@rw.snv.at
Kinder.art
Rebengasse 7, Maria Rauch, Tel. 05522/43156
Bifang
Tel. 05522/45400, kgbifang@rw.snv.at
Waldkindergruppe
Elisabeth Winkler, Tel. 05522/60164
Sandra und Polo Noyalet, Tel. 0650/5610682
Markt
Tel. 05522/42178-2, kgmarkt@rw.snv.at
Brederis - Madlenerweg,
Tel. 05522/71544, kgbrederis@rw.snv.at
Brederis- Kirchstraße
Tel. 05522/73754-5, kgbrederis@rw.snv.at
Kleinkindbetreuung im KG Markt
Tel. 05522/42178-5, kgmarkt@rw.snv.at
Kindergruppe Hadeldorf
Tel. 0664/1272727
Babysitterdienst
Stelle für Gemeinwesenarbeit Rankweil MITANAND
Fuchshaus, Ringstraße 49, Tel.05522/46419,
mitanand.rankweil@ifs.at
Tagesbetreuung/Juniorclub/Tagesmutter
Feldkirch, Reichsstraße 126, (Ambergpark)
Tel. 05522/71840-13, vtb-feldkirch@vtb.at
Infos
Marktgemeinde Rankweil
Yvonne Locher, Tel. 05522/405-123
buergerservice@rankweil.at
www.rankweil.at
Nachrichten aus vergangenen Zeiten
Zu den historischen Schriften in der Turmkugel der Liebfrauenkirche
Am 25. September 2007 entnahm Pfarrarchivar Josef Kessler im
Beisein von Pfarrer Wilfried Blum und Wallfahrtsseelsorger Msgr.
Walter H. Juen aus einem Tonkrug jene Dokumente, die vor nicht
ganz 150 Jahren, wohl Ende Oktober des Jahres 1863, in diesem in
der Kugel unter dem Turmkreuz der Basilika deponiert worden waren. Abgenommen wurde die Kugel im Juli 2007 zur Renovierung.
Geschichte in Rankweil 17
Der Zustand des Kruges ließ keinen genaueren Blick auf den Inhalt
der Dokumente zu, vielmehr erforderte er eine sofortige und umfassende Restaurierung, die von den Restauratoren Gesa Kolbe und
Jürgen Illigasch aus Düns unverzüglich durchgeführt wurde. Der Inhalt der Dokumente lässt sich in vier Objekte bzw. Objektgruppen
einteilen:
Objektgruppe I
Die Objektgruppe I enthält sechs ineinander gelegte und zusammengerollte Manuskripte, die aus vier Jahrhunderten stammen
und zwischen 150 und gut 450 Jahre alt sind. Ihr Inhalt bezieht sich
jeweils auf die Zeit, in der die Texte erstmals unter dem Turmkreuz
deponiert worden sind, und berichtet zum einen über die Amtsund Würdenträger der jeweiligen Zeit, den Ertrag der Ernte in den
vorangegangenen Jahren sowie die aktuellen Preise, unter anderem für Korn, Wein und Butter, und zum Anderen über besondere
Begebenheiten in Rankweil bzw. über die politischen Ereignisse
und Verhältnisse in der jeweiligen Zeit.
In diesem Tonkrug wurden die Dokumente im
Oktober 1863 in der Kugel unter dem Kreuz auf der
Turmspitze deponiert.
Vier Dokumente sind auf Papier, zwei auf Pergament geschrieben.
Alle haben sie im Lauf der Zeit mehr oder weniger stark unter den
Umwelteinflüssen, denen sie in der Kugel ausgesetzt waren, gelitten. Kaum ein Manuskript hat sich vollständig erhalten, das heißt,
beinahe jedes Schriftstück weist Textverluste auf, die teilweise nicht
mehr rekonstruiert werden können.
Das älteste Manuskript dieser Gruppe stammt aus dem Jahre 1543
und nennt eine Reihe von Amts- und Würdenträger der damaligen
Zeit: Neben dem vogt zu veldkirch, Ulrich von Schellenberg, ist unter
anderem auch der damalige schulmaister zu ranckwil, Mauritius
Bappus, genannt.
Das älteste Manuskript aus dem Jahre 1543.
Das zweite – ebenfalls auf Pergament geschriebene – Dokument
gibt den Beginn des Johannesevangeliums wieder: In principio erat
verbum et verbum erat apud Deum et verbum erat Deus. (Im Anfang
war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.)
Das Entstehungsdatum des dritten Manuskriptes lässt sich relativ
genau datieren, es dürfte der 4. November 1624 gewesen sein. Herr
auf dem Liebfrauenberg war zu dieser Zeit Rochus Plank (Pfarrer
von 1597 bis 1629). Auf insgesamt sechs Seiten wird vorwiegend
über die erste Phase des 30jährigen Krieges berichtet.
Zur Sprache kommen dabei unter anderem die kriegerischen
Auseinandersetzungen zwischen Vorarlberg und Graubünden
in den Jahren 1621 bis 1624 sowie die in diesem Zusammenhang
stehende Ermordung des Fidelis von Sigmaringen am 24. April 1622 in Seewis im Prättigau.
Alda zu Sebis haben sie den Pater Videlis jemerlich ermordt, heißt es in diesem Bericht über
den ehemaligen Guardian des Feldkircher Kapuzinerklosters.
Geschichte in Rankweil 18
Im vierten Dokument wird berichtet, dass der Thurm knopf am 3. Juni 1710 erneut abgenommen werden musste, und zwar weil das Dach des Turmes ziemlich ruiniert und
zerlöchert gewesen sei. Die Arbeiten führten Maister Davidt Bachmann der Vatter vnd
Davidt Bachmann der Sohn von Rankhweyl geburtig durch und konnten am 29. Juni 1710
glückhlichist vollendet werden.
Inhaltlich widmet sich die Chronik auf sieben Seiten vorwiegend dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701 – 1714) zwischen Österreich und Frankreich, die sich um das spanische Erbe nach
dem Tod des letzten spanischen Habsburgers Karl II. stritten. Vorarlberg bekam diesen Krieg
vor allem durch die Einquartierung von Militär zu spüren. 1702 standen die vier Herrschaften vor dem Arlberg knapp vor der Verpfändung oder gar dem Verkauf an Kempten
(Bregenz und Hohenegg) bzw. St. Gallen (Feldkirch, Bludenz und Sonnenberg). Die hohen
Steuern, die die Landstände im Auftrag der Herrschaft von der Bevölkerung einhoben, führten zu einer der wenigen sozialrevolutionären Bewegungen in der Vorarlberger Landesgeschichte, die als „Rebellion des gemeinen Mannes“ bezeichnet wird.
Auch der Verfasser dieser Chronik ist nicht namentlich genannt, geschrieben wurde sie zu
einer Zeit als Johann Josef Sartori Pfarrer in Rankweil (1700 – 1717) und Franz Joseph Gugger
von Staudach Verwalter der Herrschaft Feldkirch war.
Die 19 Seiten umfassenden Aufzeichnungen der fünften Chronik stammen aus dem Jahre
1806 und wurden vom Rankweiler Schützenhauptmann Joseph Sigmund Nachbauer verfasst.
Nachbauer nützte diese anlässlich der
Neueindeckung des Kirchturms verfasste
Chronik, um die Begebenheiten der
jüngstverfloßenen und itzigen Jahre zu
beschreiben.
Dabei kommen sowohl die Reformen Kaiser
Joseph II., denen unter anderem die Klöster
Valduna und Viktorsberg zum Opfer fielen,
als auch die schlechten Ernteerträge des
Jahres 1805 zur Sprache, die einem außerordentlich kalten und nassen Sommer zu
verdanken waren. Ausführlich behandelt
Nachbauer die Zeit der so genannten Franzosenkriege, in denen auch Vorarlberg zum
Kriegsschauplatz wurde, speziell im 2. Koalitionskrieg von 1799 bis 1802 unter anderem
mit der Schlacht im Weitried vom
13. Juli 1800, in der acht Mitglieder der Rankweiler Schützenkompanie ihr Leben ließen.
Mit Wehmut berichtet er von der Abtretung
Vorarlbergs an Bayerns ersten König, Maximilian I. im Jahre 1806.
Diese kurz gehaltene Chronik beschreibt einzelne Ereignisse der Jahre 1845 bis
1863, darunter vor allem den verheerenden Blitzschlag der in den dünnen Turm
der Liebfrauenkirche einschlug.
Das jüngste Dokument dieser Objektgruppe
wurde 1863 verfasst, und zwar bald nachdem ein Blitz am 17. Mai dieses Jahres in den
Turm der Kirche eingeschlagen hatte. Im
Text wird nicht nur im Detail über die enormen Schäden berichtet, die der Blitzschlag
verursacht hatte, sondern auch über die schwierigen Verhandlungen hinsichtlich der Instandsetzung der beschädigten Altäre, Fenster und Böden.
Weiters informieren diese Aufzeichnungen über die Gründung der Armen- und Krankenanstalt in Rankweil durch Pfarrer Josef Jochum im Jahre 1845, über die langjährige Grundbirnenkrankheit [= Kartoffelkrankheit] vor 1863 sowie über die Wallfahrer aus der Schweiz,
die anlässlich des Sonderbundkrieges zu Tausenden nach Rankweil pilgerten.
Objekt II
Geschichte in Rankweil 19
Diesen in Stoff eingewickelten Dokumenten haben die klimatischen Bedingungen in der
Kugel, denen sie knapp 150 Jahre lang ausgesetzt waren, derart zugesetzt, dass sie nicht ohne die Gefahr des völligen Verlustes des Inhaltes untersucht werden können. Es ist fraglich,
ob der Inhalt noch identifiziert bzw. lesbar gemacht werden kann.
In Stoff eingewickelte Dokumente
Objektgruppe III
In dem mit der Aufschrift Sacra Reliquia und einem Wachssiegel
versehenen „Päckchen“ befanden sich gleich mehrere gedruckte
und handgeschriebene kleine Blätter. Zwei davon wurden als
„Schutzhüllen“ verwendet und verwahrten in sich sieben weitere
Dokumente, die teilweise noch nicht identifizierte Substanzen
(möglicherweise Gold, Weihrauch, Myrrhe u.a.) enthielten.
Bei diesen Papieren handelt es sich vorwiegend um Gebetszettel,
die teils mit einem Holzschnitt versehen sind, auch ein Exorzismusgebet zur Abschwörung gegen das Böse befindet sich darunter. Zumindest eines dieser kleinen Gebetszettel dürfte ein so genanntes
Schluckbildchen (auch Ess- oder Fresszettel genannt) sein, die in der
Sacra Reliquia – Heilige Reliquie
Was tatsächlich in diesem Päckchen aufbewahrt
wurde, lässt sich derzeit noch nicht sagen.
Geschichte in Rankweil 20
religiösen Volksmedizin Verwendung fanden. „Esszettel“ waren so genannte Devotionalien, die an Wallfahrtsorten mit dem
lokalen Gnadenbild in Berührung gebracht,
geweiht und dann verkauft wurden. Bei
Krankheit mischte man die kleinen Papiere
dem erkrankten Vieh unter das Futter oder
schluckte es wie eine Tablette, in der Hoffnung, der heilenden Kraft des Gnadenbildes
teilhaftig zu werden.
Objekt IV
Die beiden beigelegten Ausgaben des Feldkircher Anzeigers (Nr. 34 vom 23. August
1863 und Nr. 43 vom 27. Oktober 1863) sind
nicht nur ein interessantes Dokument aus
der Zeit der letzten Abnahme der Turmkugel, sondern helfen auch bei der genaueren
Datierung des Abschlusses der Arbeiten, die
wohl Ende Oktober 1863 anzusetzen sind.
Bei diesem Druck aus dem 17. Jahrhundert handelt es sich um ein Exorzismusgebet gegen alle Erscheinungen des Bösen, das zusammen mit anderen Gebetszetteln in lateinischer und italienischer Sprache in dem Päckchen mit der Aufschrift Sacra Reliquia gefunden wurde.
Die „Turmpapiere“ der Liebfrauenkirche beinhalten detailreiche
und allein schon deshalb hoch interessante Informationen aus
verschiedenen Bereichen der Geschichte Rankweils. Sie sind aber
nicht nur Nachrichten aus längst vergangenen Zeiten, ihr Inhalt
manifestiert auch die Bedeutung der dargestellten Ereignisse für
die damalige Rankweiler Bevölkerung.
In diesem Sinne sei auch auf die letzten Zeilen hingewiesen, die
Sigmund Nachbauer in seinem Bericht über eine Zeit, in der die
Rankweiler Bevölkerung so viel Trübsale auszustehen hatte, festhielt:
Die Ihr seiner Zeit diese Schrift leset, laßt uns in Eurem Gebethe
empfohlen seyn und wünscht uns die ewige Ruhe.
Die jüngere Ausgabe des Feldkircher Anzeigers,
Nr. 43 vom Dienstag, den 27. Oktober 1863, stellt
einen Terminus post quem dar. Kreuz und Kugel
können erst nach diesem Tag auf dem Turm
angebracht worden sein.
Buchpräsentation – Reihe Rankweil 12
Rankweils Pfarrer im 20. Jahrhundert.
Geschichte der Pastoral- und Gemeindeentwicklung.
Kessler Josef und Sperandio Hans
Das Schaffen und Wirken dieser vier Rankweiler Pfarrer, die Spuren, die sie in
sehr unterschiedlichen Zeiten in der Marktgemeinde Rankweil und darüber
hinaus hinterlassen haben, werden in dieser Publikation nachgezeichnet und
einer allgemein an diesem Thema interessierten Leserschaft präsentiert.
Buchpräsentation
Freitag 23. November 2007
18.00 Uhr
St. Josef-Kirche / Josefisaal
Plätze und Strassen in Rankweil
Rebengasse
Von der Churer Straße (Kaiserplatz) zur ÖBB.
Der Weinbau reicht in Rankweil in die Römerzeit zurück. Noch vor
hundert Jahren bestanden in Rankweil 30,5 ha Weinland. Seit 1887
machte sich die aus Amerika eingeschleppte Peronospera-Krankheit
an den Reben nachteilig bemerkbar. In den folgenden Jahren stellten sich immer wieder schädliche Nachtfröste ein, die den Weinbauern die Rebkultur verleideten. Neben der Konkurrenz durch den
Südtiroler Wein, der mit der 1884 eröffneten Arlbergbahn ungehindert eingeführt werden konnte, beeinträchtigte auch die gute Verdienstmöglichkeit in der Stickerei den zeitaufwendigen Weinbau.
An der Rebengasse stand einst das Gasthaus „Bruderhof“, dem ein
alter Weintorkel angeschlossen war.
Reichenfeld
Nördliche Seitenstraße der Bifangstraße.
Der Name leitet sich von der alteingesessenen Familie Reich ab.
Reitweg
Verbindung von der Langgasse zur Treietstraße.
Der Reitweg stellt eine alte Flurgrenze dar. Über ihn verlief der Prozessionsweg „ums Große Feld“. Vermutlich führten die christlichen
Prozessionen um die Ackerfluren („ums Kleine Feld“) und die Wiesenfluren („ums Große Feld“) die vorchristlichen Umritte im Frühjahr als alte Tradition fort. Außerhalb des „Großen Feldes“ lag die
gemeinschaftliche Allmende.
Geschichte in Rankweil 21
Vier Persönlichkeiten – Andreas Fusangel, Josef Strasser, Anton Andergassen und
Klaus Bissinger – haben als katholische Pfarrer zwischen 1900 und 2004 im Wallfahrtsort Rankweil ihre Spuren hinterlassen, sei das in der Pflege der Wallfahrt
und des religiösen Brauchtums, in der Gestaltung der Gottesdienste und der
Förderung eines pfarrlichen Vereinslebens oder als Auftraggeber für umfangreiche Bau- und Renovierungstätigkeiten an der Pfarrkirche.
Riedstrasse
Verbindung zwischen Bundesstraße B 190 und Gemeindegrenzen
Meiningen. Alte Verbindung zwischen Rankweil und Meiningen
durch das so genannte Ried (führt an der Riedkapelle vorbei).
Geschichte in Rankweil 22
Riedkapellenweg
Von der Riedstraße zur Gemeindegrenze Koblach.
Benannt nach der Riedkapelle, die an die Kämpfe zur Zeit der französischen Eroberungskriege erinnert. Am 13. Juli 1800 brachen die
Franzosen am Kobel in Götzis durch. Beim Treiet in Weiler stellten
sich ihnen die Schützen aus Sulz unter Führung von Mathäus Frick
vergeblich in den Weg. Nachher stürmten die Franzosen um die
Mittagszeit über die Kriegerbrücke gegen Brederis. Dort trafen sie
auf eine Schützengruppe unter Leutnant Nachbaur, der in der Folge
noch die Landstürmer unter Führung von Walser und Tschanett zu
Hilfe kamen. Der Sieg war mit 11 Toten teuer erkauft, denn schon am
nächsten Tag musste Vorarlberg nach Abzug der regulären österreichischen Truppen an den französischen General Monitor in Feldkirch übergeben werden.
Ringstrasse (L 50)
Straße um den Liebfrauenberg.
Die heutige Hauptgeschäftsstraße wurde nach der ringförmigen Straßenführung um den
Liebfrauenberg benannt. Das östliche Teilstück zwischen Gasthof „Kreuz“ und dem alten
Rathaus wird auch “Hinterm Berg“ genannt.
Römerweg
Von der Kirchstraße zur Römervilla.
Zur Erinnerung an die Römerherrschaft im Lande von 15 v. Chr. bis Ende des 5. Jahrhunderts.
Bereits 1884 wurden in Brederis Überreste einer römischen Post- und Militärstation entdeckt; 1954, etwa einen Kilometer nördlich weitere römische Mauerreste ausgegraben. In
den zerstörten Häusern befinden sich mittelalterliche Einbauten. Das Hauptgebäude ist
heute als Freilichtmuseum zugänglich. In dieser Gegend wird auch die im Itinerarium Antonii um 280 n. Chr. und in der Tabula Peutingeriana um 350 n. Chr. genannte Straßenstation
„Clunia“ (Dunia) vermutet.
Rösslebündt
Verbindung der Langgasse zur Negrellistraße.
Das Gasthaus Rössle an der Langgasse ist seit gut 300 Jahren als Wirtshaus nachgewiesen
und war in seinen besten Jahren weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Schweizer
Bauern ließen auf dem Weg zu den Vorarlberger Alpen ihr Vieh auf der Wiese nördlich des
Gasthauses, der so genannten Rösslebündt, nächtigen. Diese trug auch wesentlich zur Obst-
Tipp:
Die hier abgedruckten Beschreibungen sind ein Auszug aus der
Broschüre „Straßen Wege Plätze – Herkunft und Bedeutung der
Namen”.
Diese ist beim Bürgerservice der Marktgemeinde Rankweil für 1,50
Euro erhältlich. (buergerservice@rankweil.at)
Straßennamen, die nach Erscheinen der Broschüre dazukamen,
scheinen in derselben nicht auf und wurden hier ergänzt.
Röthnersträssle
Von der Weitriedstraße zuerst südlich verlaufend, dann westlich zum Frützeleweg.
Benannt nach den Grundbesitzern aus Röthis, die seinerzeit aus der „Vorderländer
Allmende“ in diesem Gebiet ihre Streueböden zugewiesen erhielten.
Rötzenweg
Von der Rebbengasse entlang der Nafla zum Pfäfersweg.
An dieser Straße war früher eine bewässerte Wiese (siehe Loger),
auf der die Flachsstengel (siehe Leinenweg) ausgebreitet und gewendet wurden, damit sich die Fasern leichter lösen ließen. Von
dieser Tätigkeit „rossen“ wird der Platz „Rötza“ abgeleitet.
Rolle-Maiger-Weg
Östliche Seitenstraße der Merowingerstraße.
Rolle Maiger wurde 1493 und 1497 zum Landammann des Rankweiler Gerichts gewählt. Er stammte aus Röthis und war ein bekannter
Baumeister. Unter anderem errichtete er die Kirchen von Röthis und
Damüls; in Rankweil leitete er in den Jahren 1490 bis 1510 den Wiederaufbau der Bergkirche. Sein Werkzeichen ist auf dem Schlussstein im Chorbogen der Basilika zu finden.
Rostelweg
Von der Schweizer Straße (westlich der Firma Kunert) über den
Ehbach zur Riedstraße.
Für die Pferde gab es im westlichen Randgebiet der Allmende einen
Rossstall, von dem sich die alte Flurbezeichnung „Rostel“ ableitet.
Rote-Mühle-Strasse
Von der Bahnhofstraße entlang des Mühlbaches zur SigmundNachbaur-Straße.
An dieser Straße befand sich im Mittelalter die so genannte „Rote
Mühle“ (siehe Kapellenweg). Die Müllerfamilie Gau führte den
Hausnamen „Rot“.
Rottlaweg
Verbindung zwischen Merowingerstraße und Reitweg.
Alter Flurname, der von einem überlieferten Ausdruck für ein
steiniges Grundstück herrührt.
Geschichte in Rankweil 23
saftproduktion des Gasthauses bei, das in den besten Jahren bis zu 50 000 Liter Obstsaft
bzw. Most erzeugte. Das Rössle war das einzige Gasthaus im Rankweiler Unterdorf unterhalb der Bahnlinie und wurde vorwiegend von der bäuerlichen Bevölkerung besucht. 1824
ging das Wohnhaus mit Stall, Torkel, Wiesenbesitz und der „Schildgerechtigkeit zum Rössle“
an Alois Ludescher über, 1857 wird Andreas Ludescher als Wirt genannt. 1878 kaufte der aus
Laterns stammende Johann Breuss das Anwesen, seine Nachkommen sind bis heute im Besitz des Hauses. 1912 heiratete seine Tochter Johanna den aus dem Montafon stammenden
Küfermeister Heinrich Mathies, der im selben Haus eine Fassküferei betrieb, während seine
Frau als Rösslewirtin den Gastbetrieb bis zu ihrem Tod im Jahre 1972 führte. Nach dem
Zweiten Weltkrieg war im Gasthaus kurzfristig die Unteroffiziersküche der französischen
Besatzung in Rankweil untergebracht. Zwischenzeitlich diente das Gastzimmer dem Sozialkreis Rankweil als so genannte „Altenstube“, das nach einer Ausmalung durch Johann
Barbisch benannte „Affenzimmer“ im 1. Stock als Stammlokal des „Waldclubs“.
Eiszeit
Sport und Spass am Kunsteislaufplatz Gastra
Freizeit in Rankweil 24
Nach diesen schönen warmen Herbsttagen freut sich so mancher
schon auf die kalte Zeit. Für Aktive, die gern an der frischen Luft
sind, bietet der Kunsteislaufplatz der Marktgemeinde Rankweil die
ideale Möglichkeit für Bewegung im Freien. Zur Eröffnung der Eislaufsaison 2007/2008 laden wir alle Eissportbegeisterten wieder
herzlich, voraussichtlich (je nach Witterung) am Freitag, den 2. November 2007, zum Eisvergnügen bei Gratis-Eintritt ein. Egal ob jung
oder alt, Eislaufen hat nichts von seiner Faszination verloren.
Natürlich ist Eislaufen längst nicht der einzige Sport den man „on
Ice“ ausüben kann. Auch Eishockey bzw. Stocksport fördert Teamgeist und sorgt für genügend Bewegung auch während der kälteren Jahreszeit. Der Hockey-Club Rankweil bzw. der Eissportverein
Rankweil sind äußerst aktiv und freuen sich natürlich über jeden
Neuzugang.
Am besten, man lernt schon in frühen Jahren sich auf dem glatten
Element elegant fortzubewegen. Aber auch wer schon länger nicht
mehr auf dem Eis gestanden hat, muss keine Ängste haben. Die
Marktgemeinde Rankweil bietet in Zusammenarbeit mit dem Eissportverein nämlich für Wiedereinsteiger und Kinder spezielle Eislaufkurse an.
Wenn Sie nun Lust bekommen haben wieder Mal ein paar Kurven
auf dem Eis zu drehen, kramen Sie Ihre Eislaufschuhe hervor, oder
leihen Sie sich einfach ein passendes Paar direkt vor Ort, und los
geht´s.
Kontakt und Informationen unter: www.rankweil.at
(Freizeit – Freitzeitanlagen)
Eintrittspreise
Einzelkarten
Punktekarten
12er-Block
Kinder von 6
bis 15 Jahre
1,00
Jugendliche von 16
bis 18 Jahre
1,50
Erwachsene
3,00
Rankweiler Schulklassen
0,auswärtige Schulklassen
1,00
Familien-Saisonkarte
Familienerlebniskarte Vorderland – Saison 2007/2008
(mehr Infos finden Sie auf Seite 7)
Öffnungszeiten
Täglich von 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis
17.00 Uhr, außer an Freitagen, Samstagen
und Feiertagen bis 16.30 Uhr!
Dienstag bis Samstag sowie an Feiertagen
zusätzlich 19.30 bis 21.30 Uhr.
Eislaufkurse
Eislaufen für Erwachsene
12. November bis 17. Dezember 2007
jeweils Montag von 09.00 bis 09.45 Uhr
Kosten: 6 Trainingseinheiten zu je 45 Minuten, 35,– Euro pro Teilnehmer, inkl. Eintritt
Eislaufkindergarten
12. November bis 17. Dezember 2007
jeweils Montag von 09.45 bis 10.30 Uhr
Kosten: 6 Trainingseinheiten zu je 45 Minuten, 15,– Euro pro Teilnehmer, inkl. Eintritt
In den Weihnachts- und Semesterferien
werden weitere Eislaufkurse vom Eislaufverein Rankweil und der Marktgemeinde
Rankweil, Tel. 05522/405-400 angeboten.
Saisonkarten
10,00
26,00
15,00
30,00
35,00
52,00
72,20
119,50
Die Einzel- oder Punktekarten sind jeweils für die Benützung der Eisfläche am Vormittag, Nachmittag oder Abend gültig. Die Saisonkarten gelten zu allen Publikumslaufzeiten und sind an der Kasse beim Eislaufplatz Gastra (05522/43600) erhältlich.
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der Wirtschaftsgemeinschaft
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und Kaufmannschaft Rankweil
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Vorderland
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Autohaus Rohrer
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Autohaus Tschann
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Bäckerei Breuss
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Bar-Bistro Hörnlinger
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Bastelbox
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Brigitte‘s Gesundheitsoase
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Chris – nichts als Mode
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Der Brillenmacher
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Fitnesscenter Branner
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Gartenpark Geringer
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Gasthof Kreuz
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Gasthof Mohren
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Gasthof Schäfle
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Gasthof Sonne
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Gasthof Taube
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Herberts Dorfmetzg
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Hotel Hoher Freschen
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KECKEIS Destillerie
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Lebenshilfe Werkst Rankweil
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Lins Textil
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Mc Donalds
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Müller Optik
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Nagelstudio Angelika
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Rankweil Hof
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Rauch Burgcafe Konditorei
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Restaurant Schwarzer Adler
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Ristorante Pizzeria Michele
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Zweirad Rohrer
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Schuhhaus Rosenberger
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Schuhhaus Vogelsberger
Senso
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Shellstation Pfeifer
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Siegle-Bike
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Skribo Papierwaren
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Sport und Mode Lehninger
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Sportboutique
4QPSU.PEF-FIOJOHFS
Sternbräu
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Street ONE
4USFFU0OF
Summer Edelbrände
4VNNFS4DIOBQTCSFOOFS
Sun Dreams Bräunungsstudio
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