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Da tut sich was - Albatros Media

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PUBLISHING
IN
Corporate TV. Immer
mehr Unternehmen
sprechen mit Kunden
und Mitarbeitern via
Bewegtbild
UNTERNEHMEN
Deutschland gibt es sie: Rund 100 Unternehmen haben 2008 mit Corporate
TV kommuniziert, 2006 waren es noch
60 gewesen. Um die 100 Millionen Euro
pro Jahr dürften derzeit in Deutschland
damit umgesetzt werden, schätzt die
CTVA. Zum Vergleich: Der Umsatz der
Corporate Publisher liegt bei drei Milliarden.
Eigene Software. Die Formen von Corporate TV sind ganz unterschiedlich,
weiß CTVA-Vorsitzender Nikolai Behr,
und sie reichen von der reinen Informationsschiene bis zu Schulungs-TV. Auch
die Kompositionen sind unterschiedlich.
So macht Webworks Einzelbeiträge zu
rund zwei Minuten, hängt die Spots mit
Zwischenmoderation aber auch zu längeren Einheiten zusammen. >
NEU!
www.director.co.at
Fortsetzung auf Seite 3
Interne Kommunikation ist
die meist vernachlässigte Kommunikationsaufgabe in Österreich. Das hat eine Umfrage von
Pleon Publico und Metis unter
445 Wirtschaftsentscheidungsträgern ergeben. Jedes fünfte Unternehmen kommuniziert nur im
Anlassfall strategisch in Richtung
der Mitarbeiter. 90 Prozent orten
folgerichtig steigenden Bedarf.
Mehr fürs Geld
Fo t o : C re At i v e /f o t o l i a . co m
Corporate TV bewegt nicht nur Bilder, es bewegt dieganze Medienbranche. Auch in Österreich.
M
Das Magazin zur
Plattform
Keine Rede
Da tut sich was
an kann Fernsehen machen,
ohne eine Fernsehlizenz zu
haben“, bringt es Gerhard
Koller vom Produktionshaus Webworks
auf den Punkt. Und er tut es, u. a. für
Kabel TV Wien (W24). Corporate TV
wird sowohl im öffentlichen als auch
im privatwirtschaftlichen Bereich immer häufiger eingesetzt, meist via Web,
grundsätzlich aber auch via Kabel, Satellit, UMTS oder GPRS übertragen und
richtet sich an Kunden wie an Mitarbeiter. Corporate TV, das sind „alle Bewegtbild-Maßnahmen eines Unternehmens
oder einer Institution, die nicht unter
die Begriffe ‚Rundfunk‘ oder ‚Werbung‘
fallen“. So definiert es die Münchner
Corporate TV Association (CTVA). Die
Wirtschaftskammer bzw. der Fachverband der Film- und Musikindustrie
können für Österreich noch keine Nutzungs- oder Umsatzzahlen nennen. Für
ÖSTERREICH
Für die Mietervereinigung
gehört zum Mitgliederservice
auch ein Magazin
4
Web erprobt
director-User schätzen Österreichs erstes CP-Portal für sein
Kernstück, die Datenbank
F o t o : M in d w al k e r/ f o to l ia .c o m
CORPORATE
I l l u s t ra t i o n e n : F u j i o / f o t o l i a . c o m , M i c h i Jo S t a n dl
P.b.b.
Verlagsort: 1050 Wien
09Z038081M
3I09
6
director.SERVICE
FIRMENPORTRÄT
Neuaquisition 2009:
9 Kunden-, Mitarbeiterund Non-Profit-Magazine
Jedes Jahr ein paar Titel mehr
Langsam, aber unaufhaltsam hat sich EGGER & LERCH zu einer der führenden Corporate Publishing-Agenturen Österreichs entwickelt. Auf der Kundenliste stehen unter anderem Bank Austria, Care, Caritas, Nestlé, PayLife, Kontrollbank, Verbund und voestalpine.
„Wenn man Periodika macht, ist Wachstum eigentlich ganz einfach“, meint EGGER &
LERCH-Geschäftsführer Klaus Lerch: „Ein paar
neue Titel pro Jahr, aber vor allem: keine bestehenden verlieren.“
Das simple Erfolgsrezept wird wohl auch
in Zukunft funktionieren. Allein im Jahr
2009 entschieden sich zehn neue Kunden (Alumniverband der Universität Wien,
Austrian Airlines, Bank Austria, e-voting.cc,
exponorm, HVB Direkt, KMB, Kontrollbank,
Schloß Schönbrunn, Vision Rheintal) für EGGER & LERCH und bescherten ein schon jetzt
absehbares deutliches Umsatzplus. Zwei weitere prominente Neuzugänge sind bereits für
2010 unter Dach und Fach.
Und dass die Bestandskunden untreu
werden, ist ebenfalls nicht zu erwarten. Eine im Oktober 2009 durchgeführte Befragung durch Karmasin Motivforschung ergab
ausgesprochen hohe Zufriedenheitswerte. 90
Prozent der befragten Kunden würden EGGER
& LERCH „ganz sicher“ (10 auf einer Skala von
1 bis 10) weiterempfehlen.
Marktführer bei Mitarbeiter- und NGOMedien. Besonders stark war das Wachstum
bei EGGER & LERCH in den vergangenen Jahren in den Bereichen Mitarbeitermedien und
2
Zeitschriften für Non-Profit-Organiert Klaus Lerch sein Unternehmen.
nisationen.
Der Hintergrund: Die Agentur in der
„In diesen beiden Segmenten
Kirchengasse 1a ist kein Ableger
sind wir Marktführer in Österreich“,
eines größeren Verlags und verfügt
stellt Lerch fest. „Bei Mitarbeiterdaher auch über keinen Anzeigenzeitschriften sehen wir trotz der bei
vertrieb, der für sehr breit gestreute
vielen unserer Kunden vorhandenen
Titel oft notwendig wäre.
Intranets eine steigende Nachfrage
DieKonzentrationaufdie„kleineren
nach anspruchsvollen Print-Titeln. Erfolgreich. Klaus Fische“ ist für Lerch aber durchaus
Mehr und mehr Unternehmen se- Lerch will neue
spannend: „Wir machen z. B. für den
hen, dass auch interne Medien jour- Kunden gewinnen Bankomathersteller Diebold Kleinstnalistisch und grafisch professionell und alte behalten auflagen mit ausgiebiger Personaliaufbereitet werden müssen.“
sierung, für die InstallateursvereiniDie Non-Profit-Organisationen legen ebengung LSI einen 16-Seiter mit 30 mehrseitigen
falls immer höhere Latten, wenn es um Qualität
Mutationen für einzelne Unternehmen, einen
geht. Wie sieht es da mit dem Preisniveau aus?
zweisprachigen Titel für Raiffeisen Südtirol oder
„Wir können auch den gemeinnützigen Kunein 32-Seiten-Magazin für den Messebauer
den nichts schenken, aber das Preis-Leistungsexponorm.“
Verhältnis, das wir unter anderem aufgrund
unserer sehr schlanken Struktur bieten können,
Ein kleines Rebranding. Für 2010 plant
ist sicher sehr in Ordnung“, erklärt Lerch. „Die
EGGER & LERCH keine Strategieänderung.
NGOs sind Profis genug, um zu wissen, dass ein
Lerch: „Warum auch? Nochmals das Plus
gut gemachtes Heft mehr bewirkt – auch mehr
von 2009 wäre doch perfekt!“ –, wohl aber
Spenden – als gut gemeinter Eigenbau.“
ein kleines Rebranding: Die bisherige Positionierung als „Spezialagentur für KundenSpezialist für kleine und mittelgroße
zeitschriften“ beschreibt nur einen Teil des
Kundenzeitschriften. „Bei KundenzeitAngebots, darum wird es künftig schlicht und
schriften sind wir eher der Spezialist für
einfach heißen: „EGGER & LERCH Corporate
kleinere und mittelgroße Objekte“, positioPublishing“.
EGGER & LERCH I Corporate Publishing I Fullservice für Kundenzeitschriften, Mitarbeiterzeitschriften, Non-Profit-Zeitschriften
Geschäftsführer und Eigentümer: Kurt J. Egger, Mag. Klaus Lerch I Mitarbeiter: 10 fix + Freelancer I Kirchengasse 1a, 1070 Wien,
Tel. 01-5248900 I www.egger-lerch.at Jahresproduktion: ca. 4.100 Seiten für rund 40 verschiedene Titel
F ot os: f ot ol i a . c om
Composi n g: A l ba t ros M edi a
director.NEWS
Viele Vorteile. Corporate TV ist flexibel,
emotional und auch gar
nicht so teuer
F o t o : CT V A
Cover: Da
Nikolai Behr,
CTVA: „Corporate
TV ist journalistisch, authentisch“
Gerhard Koller,
Webworks: „Fernsehen machen
ohne Lizenz“
Editorial
tut sich was
Die Wiener Produktionsfirma
Zone hat eine eigene
Software mit Namen
Screen Master Professional entwickelt,
mit der sich Firmen
ihre Playlist selbst
z u sammenstellen.
Georg Kapsch, einer
der Kunden, könne
von seinem Büro aus
ins System eingreifen
und den Mitarbeitern
„Willkommen, heute bin ich im Office“
sagen oder einen
allgemeinen Clip zur
Wirtschaftskrise einspielen. Die OMV, ein
zweiter Kunde, wieder
habe ihre Mitarbeiter
zum Standortwechsel
heuer über Kinderbetreuungsmöglichkeiten am neuen Sitz
genauso wie über
dessen Bodenbeläge
informiert.
Kein
Kannibale.
Gibt es also etwas,
was Corporate TV
nicht oder zumindest
Benno Pichler,
nicht so gut kann? Ja.
Zone: „Printmaga- Hintergrundberichte
zine werden nicht
liefern. Firmenfernsterben“
sehen darf beim Betrachter nur mit kurzer Aufmerksamkeit rechnen, „es muss
in 30 bis 60-Sekunden-Einheiten funktionieren“, erklärt Zone-Chef Benno Pichler.
Nikolai Behr von der CTVA ergänzt: „In
einem klassischen Zweieinhalbminüter
kann ich maximal eineinhalb Seiten Text
unterbringen.“ Weshalb Corporate TV andere Kommunikationskanäle auch nicht
„kannibalisiere“. Aber es werde in der integrierten Kommunikation ein Fixfaktor
sein. „Ein Mitarbeitermagazin wie Move
der OMV wird nicht sterben“, ist auch
Benno Pichler überzeugt. „Aber es erfährt
seine Ergänzung im TV“, etwa mit einem
Beitrag über die Nabucco-Pipeline.
Kostenfrage. „Heute können das
schon viele“, sagt Zone-Chef Pichler
auf die Frage nach den Herstellern von
Corporate TV. In Deutschland seien
es vorwiegend große, auf CP spezialisierte Produktionshäuser, berichtet
Nikolai Behr. Aber es gäbe immer wieder Versuche von Werbeagenturen in
den Bereich vorzudringen, was nicht
gut gelinge. „Weil sie mit Werbesprache arbeiten. Aber Corporate TV ist
journalistisch geprägt, authentischer.“
Und was kostet es? „Es ist als teuer verschrien“, so Behr, „aber ich erreiche mit
ihm auch eine sehr hohe Betroffenheit
beim Zuschauer.“ Ein Einzelspot koste
rund 1000 Euro, sagt Gerhard Koller von
Webworks. Künftige Produktionen seien
günstiger, weil man auf Archivmaterial
zurückgreifen könne. Generell relativiere die Archivierbarkeit – und damit die
On-demand-Verfügkeit – des digitalen
Mediums seine Herstellungskosten.
Die Zone-Software mit Kalender und
Clips komme auf 25.000 Euro, berichtet
Benno Pichler. Er glaubt, dass Corporate
TV mit neuen Übertragungstechniken
– Stichwort HD – teurer wird. Aber
grundsätzlich „kann sich jeder Bewegtbild leisten. Die Frage ist, kaufe ich mein
Geschirr bei Ikea oder bei Lobmeyr“.
Bewegung
Krise ist die Zeit der Veränderung.
Vieles gerät in Bewegung, in der
Werbung und auch im Corporate
Publishing. Neidisch schielen
Verlage und Werber in diesem Jahr
auf unsere Branche, die sich als
wesentlich krisenfester entpuppt als
klassische Werbung und kommerzielle Medien.
Zwei Spezifika des Corporate Publishing scheinen mir dafür Ausschlag
gebend. Erstens die gesündere Finanzierung, die nicht ausschließlich oder
überwiegend auf konjunkturabhängigen Werbeerlösen basiert. Und
zweitens die breitere Wirkung dieser
Kommunikation. So leisten Unternehmensmedien viel mehr als nur
Information. Sie sind Werkzeuge für
Marktforschung, Kundenbindung,
Markenbildung, Unternehmenskommunikation und – gerade jetzt
nicht zu verachten – Verkauf von
Produkten und Dienstleistungen.
Bewegt sind nicht nur die Zeiten,
sondern auch die Bilder im Corporate Publishing. Das gute, alte
Fernsehen feiert via Internet gerade
in der Unternehmenskommunikation
fröhliche Urständ’. Siehe nebenstehender Bericht.
Ein weiterer Trend, dem unsere
Branche unberührt von der Krise
nachgehen kann, ist die Crossmedialität. Während Werbebudgets
manchmal panisch von einem Kanal
zum anderen verlagert werden,
beherrscht Corporate Publishing
diese Klaviatur seit Jahren virtuos.
Corporate Publisher haben also allen
Grund zur Freude, meint
Ihr Peter Morawetz
Medieninhaber: Albatros Media GmbH, 1050 Wien, Grüngasse 16, Tel. 01/405 36 10, Fax 01/405 36 10-27, office@albatros-media.at, www.director.co.at; Erscheinungsweise: 4-mal im Jahr;
Erscheinungsort: Wien, Auflage: 5.000; Mediadaten: siehe www.director.co.at; Abo: 01/405 36 10-20, Preise pro Jahr (4 Ausgaben): Österreich EUR 16,–, Deutschland EUR 20,–;
Redaktionsleitung: Mag. Barbara Morawetz bam@albatros-media.at; Anzeigenleitung: Birgit Kloss 01/405 36 10-37 bk@albatros-media.at; Art Direction, Produktion: Michi Jo Standl;
Herausgeber: Mag. Peter Morawetz; Verlagsleitung: Mag. Siegfried Rupp; Druck: NÖ Pressehaus, 3100 St. Pölten; Papier: IMPACT 100 g, 64x90, erhältlich über Europapier
www.director.co.at
3
director.NEWS
I n t e r v i e w u n d F o t o : B a r b a ra M o ra w e t z
Damit ihre Mitglieder sehen, was die Mietervereinigung tut, braucht sie ein Magazin, meint
Präsident Georg Niedermühlbichler. Das neue Fair Wohnen war seine Idee.
Der auf dem Fair-Wohnen-Cover angegebene 89. Jahrgang bezieht das Vorgänger-Medium mit ein …
Ja, jahrzehntelang gab es den Mieter,
im Vorjahr haben wir die Zeitschrift neu
gestaltet. Es war mir ein Anliegen den
Servicecharakter zu betonen.
eine Mitgliedschaft ab, ohne jedes Jahr
etwas von uns zu brauchen. Diesen Leuten einmal im Jahr einen Zahlschein zu
schicken ist zu wenig. Wenn Mitglieder
lesen, was wir tun, haben sie das Gefühl,
mit ihrem Geld passiert etwas Sinnvolles.
Dazu braucht man ein Magazin.
Was heißt das?
Unsere rechtlichen Texte soll auch
ein Nichtjurist lesen können. Jedes Heft
steht unter einem bestimmten Motto, im
nächsten wird es um Wohnungssuche
gehen, wir werden erklären, was beispielsweise Provision bedeutet und Tipps
geben, worauf man schauen muss, damit
es gar nicht zu Problemen kommt.
Wie bringt man acht Landesverbände
unter einen Hut, sprich in ein Magazin?
Im Mieter hatten wir immer eine Seite
mutiert. Jede Landesorganisation musste sich ein Thema überlegen. Jetzt haben
wir stattdessen zwei Seiten für die Bundesländer reserviert, die das Material,
wenn sie eines haben, an uns liefern. Wir
haben damit den Druck weggenommen.
Und ein Land wie beispielsweise Tirol
hat den Vorteil, dass seinen Beitrag nicht
3.000, sondern 70.000 Mitglieder lesen
können.
Die Mitglieder sollen also etwas an
die Hand bekommen, durchaus auch im
wörtlichen Sinn. Nämlich in Form eines
Printprodukts und nicht etwa eines Online-Newsletters?
Unsere 70.000 Mitglieder sind eine
Zielgruppe, die nicht immer über das Internet erreichbar ist und auch etwas zum
Angreifen will. Viele schließen bei uns
Welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit mit einem Verlag?
Das Wichtigste ist, dass wir ein lesbares Produkt mit ansprechenden Fotos bekommen. Es wäre theoretisch
möglich das selber zu machen. Aber ein
Verlag hat die Ressourcen. Wenn er ein
Foto braucht, kann er auf Datenbanken
zurückgreifen oder einen Fotografen
schicken.
Möchten Sie den Anzeigenverkauf intensivieren?
Ja. Im nächsten Jahr wollen wir das
Magazin über die Anzeigen finanzieren.
Mit Fair Wohnen erreichen Werbekunden 70.000 Menschen – persönlich. Wir
können die hohe Glaubwürdigkeit der
Mietervereinigung anbieten. Deshalb
haben wir auch Anfragen von Maklern,
die bei uns inserieren wollten, abgewiesen. Wenn es dann Probleme mit der
beworbenen Wohnung gibt und unser
Mitglied sagt, das ist ja bei euch in der
Zeitung gestanden, das geht nicht. Es
würde unsere Glaubwürdigkeit in Frage
stellen.
Was Georg Niedermühlbichler zu Formaten und Responseelementen sagt, lesen Sie auf
<
www.director.co.at/news
Ein Zahlschein
ist zu wenig
Fair Wohnen
Herausgeber:
Mietervereinigung
Österreichs
Verlag:
echomedia
Ersterscheinung:
2008
80.000 Stück, 64
Seiten, 4 Mal/Jahr
Mehr Facts auf
www.director.co.at
4
Besser mit Partner. „Ein
Verlag hat die Ressourcen“,
weiß Georg Niedermühlbichler, Präsident der
Mietervereinigung
FIRMENPORTRÄT
Die Spezialisten
Seit seiner Gründung im Mai 1999 ist der Branchenverband
Forum Corporate Publishing FCP auf inzwischen rund 100
Mitgliedsunternehmen kontinuierlich gewachsen
Das Forum avancierte zum größten Verband dieser Mediendisziplin in Europa.
Seine 14 Gründungsmitglieder – führende
Mediendienstleister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – haben erstmals im
deutschsprachigen Raum eine Interessengemeinschaft für dieses noch junge, aber stark
expandierende Aufgabenfeld geschaffen.
Ziele und Aufgaben. In seiner strategischen
Ausrichtung versteht sich das Forum Corporate Publishing FCP als kompetente Marketing- und Dienstleistungsplattform für professionelle Dienstleister. Der Zweck des Verbands
besteht in der wirtschaftlichen, beruflichen
und politischen Förderung der Mitglieder
und dem Imageaufbau einer zukunftsträchtigen Medienbranche. Die wichtigste Aufgabe
sehen die Mitglieder des Forums darin, sich
als Content-Anbieter der Wirtschaft für alle
Medienformen zu posititonieren – mit dem
Ziel, eine Leader-Funktion in allen ContentSektoren der Unternehmen aufzubauen und
sich als Komplettanbieter im CP zu empfehlen. Die Mitgliedschaft ist Ausdruck eines hohen Qualitätsstandards, der potenziellen Auftraggebern die Gewähr bieten soll, in jedem
Fall hochwertige professionelle Lösungen zu
erhalten.
Es geht dem FCP um eine klare Positionierung als Interessengemeinschaft für die CP-Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Aufgaben im Einzelnen:
Imageaufbau einer schnell wachsen-
den Dienstleistungsbranche
n Markttransparenz durch eine zentrale Kommunikations- und Informations-
plattform
n Qualitätsstandards für qualifizierten journalistischen Content in allen
Medienformen
n Informationspool für die Verbands-
mitglieder
n Dokumentation medienbezogener, branchenspezifischer und wirtschaft-
licher Entwicklungen
n Interessenvertretung gegenüber Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum.
n Leistungen. Den Mitgliedern des Forum
Corporate Publishing stehen zahlreiche
Dienstleistungen des Verbandes zur Verfügung. Nach aktuellen Bedarf wird dieses
Leistungsspektrum ergänzt und erweitert.
Kommunikationsplattform für bran-
chenbezogenen Erfahrungsaustausch.
n Teilnahme an Arbeitskreisen und Fachgruppen
n Attraktives Seminar- und Workshop-
Angebot
n Exklusive Nutzung von Marktstudien
n Teilnahme an hochkarätigen
Branchenevents
n Monatlicher E-Mail-Newsletter
n Internetauftritt des Verbandes mit Mitgliederprofilen und Links
n Aufbau einer Informations- und Dienstleistungsdatenbank
n Kooperationsbörse bei nationalen und internationalen Projekten
n Verbandsbuch „Factbook“ mit
ergänzendem Dienstleisterguide
n Öffentlichkeitsarbeit bei relevanten Branchenthemen
n Juristische, technische und
personelle Beratung
Manfred Hasenbeck, 1. Vorsitzender
n Wilfried Lülsdorf, stellvertretender Vorsitzender
Dr. Andreas Siefke, Vorstandsmitglied
Ferenc Papp, Vorstand Österreich
Meilensteine des Verbandes
1999
Gründungstreffen des FCP, die
Deutsche Post wird Partner
2000
Dr. Beat Schaller, Vorstand Schweiz
Erste Mitgliederversammlung,
feste FCP-Geschäftsstelle in München
2001
FCP begrüßt sein 50. Mitglied,
Veröffentlichung des ersten Factbooks
2002
Mitbegründung des internationalen
CP-Netzwerks ICPF
Michael Kaschel, Bereichsvorstand Medienintegration
2003
Erster Best of Corporate Publishing
Award in Köln, erste Mitgliederumfrage
zur Einschätzung des Markts
2004
Über 500 Einreichungen zum BCP-Award,
das Marktforschungstool CP Standard wird
vorgestellt, Start der CP-Datenbank, erste
Lukas Kircher, Bereichsvorstand Digitale Medien
eigene Seminarreihe „CP in der Praxis“
Forum Corporate Publishing e.V. I Hohenzollernstraße 112 I 80796 München I Telefon: +49 (0)89 340 779 77 I Fax: +49 (0)89 340 779 78
www.forumcorporatepuplishing.de
Weiterbildung. Gerade in der internen
Kommunikation gibt es Bedarf
Interne Info
Dem Nachholbedarf vieler Unternehmen in der internen Kommunikation
trägt von 19. bis 20. November ein
Seminar in Berlin Rechnung: Susanne
Knorre vom Institut für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule
Osnabrück informiert über Instrumente
und Inhalte der Kommunikation mit
Mitarbeitern. Nächster Termin: 4. bis
5. März. Weitere Fortbildungsveranstaltungen finden Sie auf www.director.co.at/wissen
Next Best
Einreich- und Vergabetermine des
nächstjährigen Best of Corporate
Publishing (BCP) stehen fest. Bewerbungsstart ist am 11. Jänner, -ende
am 28. Februar 2010 (für Geschäftsberichte am 22. April). Verliehen wird
der BCP 2010 am 30. Juni. Die größte
europäische Branchenauszeichnung
wird alljährlich vom Forum Corporate
Publishing (FCP) vergeben. 2009 wurden
32 Einreichungen mit Gold prämiert.
Traditionell. In Krisenzeiten vertrauen
Kunden auf Altbewährtes
Starke Marke
Was in der Finanzkrise gekauft wird,
muss entweder zum Käufer passen oder
das Preis-Leistungs-Verhältnis muss
passen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktdiagnostik-Instituts
comrecon. Brechen Umsätze weg, entschließen sich Unternehmen oft zu einseitigen Preispromotions, die jedoch die
Marken gefährden. Deren Bedeutung
müsse jetzt vielmehr gestärkt werden,
zumal in der Krise gerne traditionell
gekauft wird.
6
F ot o: A n dres Rodr i gu ez/ f ot ol i a . c om
F ot o: sh oc k/ f ot ol i a . c om
director.WISSEN
Alles klar. Wer im director sucht, findet, was er braucht
Seite gefunden
Recherche von Medien und Dienstleistern ist der Hauptnutzen
des director im Web. Das hat die erste Userumfrage ergeben.
V
ier Fünftel der director-User finden sich auf Österreichs erstem
Corporate-Publishing-Por tal
„sehr gut“ oder zumindest „gut“ zurecht.
Noch etwas mehr (85 Prozent) bewerten die Suchfunktionen bei Medien und
Dienstleistern als „übersichtlich“ oder
„sehr übersichtlich“. Das ist das Zwischenergebnis einer Umfrage, für die
im Oktober 60 User befragt wurden. Je
fünf Prozent der Teilnehmer beurteilen
die Navigation als „eher schlecht“ bzw.
die Suchfunktionen als „eher unübersichtlich“. Als Hauptnutzen des director
wurde am häufigsten die Recherche
von Medien und Dienstleistern genannt
(70 Prozent), die Bereiche News und
Wissen bzw. die Möglichkeit, sich über
Mitbewerber zu informieren, liegen mit
je 20 Prozent deutlich dahinter. „Kernstück des director ist die CP-Datenbank.
Gipfelstürmer
Mit einer Höhe von
470 Millimetern ist die
1946 gegründete „Tiroler Wirtschaft“ das größte Medium des director.
Knapp am Gipfel vorbeigeschrammt ein anderes Innungsmedium: die Österreichische Fleischerzeitung
mit 466 Millimetern. Mehr
Spitzenreiter finden Sie auf
www.director.co.at
Das sehen die User offenbar auch so
und kommen mit den Funktionen gut
zurecht“, fühlt sich Siegfried Rupp,
Projektleiter des director beim Betreiber
Albatros Media in der Konzeption bestätigt.
Viel Geld zu holen. Auch das Vermarktungspotenzial der Branche wird durch
die Umfrage erhärtet: 65 Prozent meinen, dass der director besonders für
Werbe- und Mediaagenturen nützlich
sei. CP-Verlage werden von 45 Prozent
und Dienstleister (Journalisten, Grafiker, Druckereien) von 30 Prozent als
Hauptzielgruppe eingestuft. „CP-Titel
dürften für zielgruppengenaues Werben
tatsächlich äußerst interessant sein“,
schließt Rupp. Die Frage nach den
wichtigsten Adressaten lieferte für den
director-Projektleiter allerdings auch ein
unerwartetes Ergebnis: „Die mit 60 Prozent sehr hohe Einstufung des Nutzens
für Unternehmen, die noch nichts publizieren, hat mich überrascht.“ Wenn der
director auch genau dieser Zielgruppe
eine einzigartige Branchenübersicht
biete.
Straffere Homepage. Hauptsächlich
kritisiert wurden von den Umfrageteilnehmer die überladene Startseite und
die Unterrepräsentanz der Branchenmeldungen. „Wir werden die Startseite
straffen und etwas umgewichten“, kündigt Rupp an.
www.director.co.at
3 09
Kanalverbindung
Redaktionssysteme müssen heute mehrere Plattformen bespielen können, um Verlagen den geforderten Mehrwert zu bieten.
Miete oder Kauf. Je flexibler und
multifunktionaler moderne Redaktionssysteme sind, desto genauer müssen
Verlage den eigenen Bedarf erheben.
Schon um die Kosten einschätzen zu
können. Sowohl Vjoon als auch Woodwing nennen auf director-Anfrage keine
Kauf-, aber Mietpreise. K4 6.1 kostet
2009 in Wien vorgestellten Version 6.1
enthält dessen Adobe-basiertes Programm K4 denn auch ein Web-Portal:
Nutzer erhalten über den Browser Zugriff auf ihre aktuellen Ausgaben und
können mit Hilfe verschiedener Plugins Print- und Online-Formate direkt
bearbeiten. So weit ist man beim holländischen Anbieter Woodwing auch
schon: Das – ebenfalls Adobe-basierte –
Programm Enterprise 7 wirbt mit einer
möglichen Integration von Social-Media-Plattformen und einer simultanen
Analyse des Leserverhaltens. Die Austria Presse Agentur (APA) wieder kann
damit punkten, dass ihr Redaktionssystem MARS aus der Praxis des eigenen
crossmedialen Bedarfs entwickelt wurde. Es ermöglicht neben der Erstellung
von Texten und der Verlinkung von Bildern auch die Produktion von Videos,
Podcasts oder News für Screens sowie
deren einfache Verknüpfung.
für sieben Arbeitsplätze 990 Euro im
Monat. Enterprise 7 liegt preislich etwa gleichauf. Quark, mittlerweile mit
Quark Publishing System 8.1 auf dem
Markt, und die APA können aufgrund
der Individualität ihrer Kundenwünsche
weder Kauf- noch Mietpreisangaben machen. Beim Adobe- und Quark-unabhängigen Programm Tango Media (Markstein Software Darmstadt) – es deckt
ebenfalls Web und Print ab – kostet eine
Startkonfiguration für CP-Anwender um
die 20.000 Euro (gekauft). Ein Arbeitsplatz kommt auf 2000 Euro.
Kanonen auf Spatzen. Mietversionen
eignen sich besonders für Verleger, die
verschiedene Modelle vor der Anschaffung testen möchten. Klaus Lerch von
Egger & Lerch überlegt derzeit die Einführung eines Redaktionssystems, „vor
allem für die umfangreicheren Titel.
Für kleinere Objekte bedeutet es wahr-
Verleger im Bild
APA-PictureDesk, die Bildagentur der APA, vereint auf www.
picturedesk.com das Bildmaterial zahlreicher internationaler Partneragenturen sowie die Fotos der APA-Bildredaktion und vieler nationaler Fotografen. Die Auswahl reicht von aktuellen und historischen
Pressefotos über Infografiken bis hin zu Features und illustrativen
Stock-Bildern. Das Portfolio zeichnet sich durch europäische bzw.
österreichische Optik aus. Das Team von APA-PictureDesk steht bei
der Bildrecherche beratend zur Seite – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Überblick über das Angebot von Millionen Bildern und wissen, wie eine einheitliche Bildsprache zustande kommt.
Auch wenn das gewünschte Bild- oder Grafikmaterial sich spezifisch auf das Unternehmen oder die Organisation beziehen soll, ist
scheinlich mit Kanonen auf Spatzen zu
schießen, d. h. wir haben da ein wenig
die Sorge, dass der zusätzliche Overhead mögliche Effizienzgewinne wieder auffrisst.“ Der „Overhead“ dürfte
auch andere Corporate Publisher
nachdenklich stimmen. Die Corporate
Publishing Group hat sich zwar mit
Redaktionssystemen beschäftigt, „aber
keinen Mehrwert daraus erkennen
können“, sagt Client Service Director
Gesa Weitzenböck.
Für die Hersteller bleibt also doch
noch einiges an Entwicklungsarbeit zu
leisten.
Vernetzt. Moderne Redaktionssysteme sind
auch für crossmediales Arbeiten interessant
Im directest
Printmedien ändern ihre Anzeigenpreise in der Regel zu Jahresbeginn.
Gegen Jahresende werden daher
neue Mediadatenblätter fällig.
+ Gestaltungen im aufklappbaren A5-Format sind passé, zum
Download angebotene Media daten müssen sich einfach und
schnell ausdrucken lassen,
daher A4
+ die wichtigsten Vorteile des
Mediums sollen ins Auge
springen, gehören also auf die
Seite 1
+ Daten über die Leserschaft sind für Werbekunden oft überzeu-
gender als Preise
Was ein Mediadatenblatt alles
beinhalten soll, lesen Sie auf
www.director.co.at/wissen
FIRMENPORTRÄT
APA-PictureDesk der richtige Ansprechpartner. Auftragsfotografie
und Auftragsgrafik ermöglichen individuelle visuelle Lösungen und
runden das umfassende Angebot ab. Partnerfotografen wickeln Aufträge von Porträts bis zu Event- oder Architekturfotografie weltweit
ab, die Grafikredaktion der APA gießt Unternehmenszahlen, Filialnetze oder Zeitpläne in anschauliche und greifbare Illustrationen.
APA-PictureDesk
www.picturedesk.com
Geschäftsführer: Mag. Klemens Ganner
Tel.: +43/1/360 60-5959, E-Mail: office@picturedesk.com
W ER B U N G
V
iele Verleger wollen die Möglichkeiten von Print und Online
maximal ausschöpfen, ihre Inhalte aber in nur einem System aufbereiten müssen“, konstatiert Andreas
Schrader, Geschäftsführer des Hamburger Redaktionslösungsherstellers
Vjoon. In der neuen, bei der IFRA Expo
director.WISSEN
Vielfalt. APA-PictureDesk bietet Millionen
Bilder und Beratung noch dazu
F o t o s : p i c t u re d e s k . c o m
7
•LW•
•LW•
director.SERVICE
Sicherheit
Vertrauen
Das Gegenteil von Druck:
Das Gegenteil von Druck:
GUT ZU WISSEN, DASS IHR
NP DRUCK ist Teil eines Medienhauses. Wir kennen die besonderen
ZEITSCHRIFTENDRUCKER AUCH
Anforderungen, die an die Produktion von Zeitschriften, Magazinen und
BEI KOMPLIZIERTEN AUFTRÄGEN
Supplements gestellt werden. Von der Papierauswahl bis zu Adressverwaltung
NICHT
Es geht Erfahrung
um heikle Druckaufträge,
zuverlässig,
rasch
und als
auf 240
dem letzten
NICHT INS
NURSCHWIMMEN
DAS WOLLENKOMMT.
ENTSCHEIDET,
und Versand.
hilft uns dabei.die
Immerhin
laufen
mehr
AUCH DAS KÖNNEN
Stand
der
Technik
erledigt
werden
müssen.
Da
ist
es
gut
zu
wissen,
dass
verschiedene Zeitungs- und Zeitschriftentitel durch unsere Druckmaschinen.
NP DRUCK
– der Spezialist für „High
– zu den Größten der
Ein durch
die FOGRA-Zertifizierung
exaktVolume“-Druck
definierter Produktionsprozess,
Branche
in
Österreich
zählt.
Kunden
von
NP
DRUCK
tragender
klingende
elektronische Farbmesssysteme, ein Maschinenpark am Stand
Zeit Namen
und vertrauen
zum großen
seit vielendass
Jahren
ServiceZeit
undund
den
und engagierte
Mitarbeiter
gebenTeil
Sicherheit,
beidem
Qualität,
Leistungen
des
niederösterreichischen
Unternehmens.
Kosten der optimale Weg gegangen wird.
Niederösterreichisches Pressehaus
Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H.
Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten
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Niederösterreichisches Pressehaus
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