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John Hattie – was wirkt? - CLV

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Das Schulblatt
JUNI 2013
Zeitschrift des
Christlichen Lehrervereins
für Oberösterreich
John Hattie – was wirkt?
Eine Studie mit Überraschungswert
CLV Landeskonferenz
Jugend drängt nach vorne
geCHECKT?
Basics für Junglehrer erschienen
Das neue
SCHULABO
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EDITORIAL
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Auf Bewährung…
Inhalt
Hätti wari…
LO Präs. Enzenhofer analysiert die Diskussion
CLV Landeskonferenz
Arbeitskreis 1: Verlässliche Volksschule
Arbeitskreis 2: Migration und Integration
Arbeitskreis 3: Bildungsstandards
Arbeitskreis 4: Ganztägige Betreuung
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12
14
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20
22
23
Obama kommt!
Generalversammlung in Sicht
Was wirkt am besten?
Johannes Riedl im Gespräch mit John Hattie
„Alte Spuren – neue Wege
Kräftige Signale des Dachverbandes CLÖ
Kochen ist mehr, als Privatsache
Landesrätin Hummer stellt Kinderkochbuch vor
CLV Seminarprogramm / Kalender
CLV Kalender an alle Schulen
Editorial
4
6
SQA
Werkzeug in Diskussion
Landesrätin Mag. Hummer informiert
Aus Personalvertretung und Gewerkschaft
Frage und Antwort
Qualität statt Geschwindigkeit
„Beste Bildungspolitik für unsere Kinder?“
30
Sektionen des CLV
36
Personalia
42
Rezensionen
Regionalität macht Schule (BL)
Kompetenzorientierung (RL)
Stricken als Kunst (LfWE)
geCheckt? Junglehrer organisieren sich bundesweit
• Ehrungen:Hofrat Riedl / U.B. Pühringer / Hans Samhaber
• Todesfälle: Hans Ecker / Florian Zehethofer /
Anna Würleitner
Dass der gesamte Evolutionsprozess,
mit dessen vorläufigem Stand wir uns
herumzuschlagen haben immer um
die Frage gekreist hat, welcher Entwicklungsschritt sich letztlich
bewährte – resp. welcher nicht, mag
ja als Gemeinplatz gelten. Wohl niemand wird diesem Prinzip des permanenten Dazulernens und Korrigierens seine grundlegende Bedeutung
für alle möglichen Lebensbereiche
absprechen. Jeder Entwicklungsschritt
trägt den Charakter des Vorläufigen,
des Hypothetischen in sich und
bewegt sich so auf unsicherem
Boden. Sogar das Rechtssystem nützt
diesen Gedanken und es scheint
müßig, auch noch Poppers Positivismus´ als Beleg für das Prinzip der
Vorläufigkeit bemühen zu müssen.
Nur unsere Bildungspolitik glaubt,
auf die Mühen derartigen Gedankengutes verzichten zu können.
Mit apodiktischer Selbstgerechtigkeit
werden hier Neuerungen proklamiert und Maßnahmen schulgesetzlich zementiert: die Innovationsdichte wurde zum Qualitätsprinzip erhoben und einer um „Entschleunigung“ bettelnden Gewerkschaft
wird von „Experten“ der diskreditierende Mantel des Betonierers umgehängt. Völlig ignoriert wird dabei,
welche „bahnbrechenden“ pädagogischen Entwicklungen sich nicht
bewährt haben: die Ausschließlichkeit synthetischer Erstlesemethode,
eine überschießende Funktionsgrammatik, das Fremdsprachenlerndiktat
im Sprachlabor, die Unübersichtlichkeit inflationärer Unterrichtsprinzipien, die krude Ausformung der Mengenlehre, der künstlich-konstruiert
wirkende Impulsunterricht usw. usw.
Wurde je offiziell mitgeteilt, dass
derartige Innovationen, Methoden
und Maßnahmen ihre pädagogische
Bewährungsprobe nicht bestanden
hätten? Wohl nur politisch Naive
glauben, dass am Minoritenplatz in
Wien auf Bewährung gearbeitet
wird…
Mag. Wolfgang Schwarz
3
4
FRITZ ENZENHOFER
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Foto: Fotolia
„HÄTTI
5
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
– WARI!“
Ein österreichischer Sportler hat in vielen Interviews seine
Leistungen durchaus kritisch immer mit der selben Formulierung
kommentiert: „Hätt I, war I...“. Das hat ihm auch zum Spitznamen
„Hättiwari“ verholfen. Und solche „Hättiwaris“ gibt es auch in der
I
n diese Diskussion ist eine Studie
geplatzt. Die Bildungsdiskutanten
sind einigermaßen verblüfft. Die „Ich
wüsste schon wie´s geht Experten" aus
eigener Bestimmung sind zumindest
kurzfristig erstaunlich schweigsam. Gibt
es doch tatsächlich einen Bildungsforscher, der nicht die Organisation, die
Konstruktion von Schule in den Mittelpunkt rückt, sondern den Lehrer und
den Unterricht. Eigentlich einfach und
logisch, aber vielleicht auch zuwenig
spektakulär.
Die Zeit war reif, der Augenblick hat
gepasst. Volltreffer!
Sie rückt die Kompetenz des Lehrers
wieder in den Mittelpunkt. Dadurch
wird die Arbeit der Lehrer in der Bewertung – hoffentlich auch in der Wertschätzung – an die richtige Position
gebracht.
Es ist der Lehrer
Natürlich nicht nur die Person, die Persönlichkeit. Natürlich die Methodik, die
Didaktik, die richtige Einstellung den
Schülern gegenüber, die Einbindung
des Lernumfeldes und vieles mehr.
Aber es ist der Lehrer.
Die Hattie-Studie
Ich geb´s zu – ich habe die Primärliteratur noch nicht gelesen. Dafür jede
Menge Interviews, Zitate, Kommentare,
Interpretationen. Natürlich liegt die
deutsche Ausgabe der Studie auf meinem Tisch der zu lesenden Bücher ganz
oben. Übrigens ist sie erst vor wenigen
Wochen erschienen (Erstaunlich wie
viele die englische Version gelesen
haben müssen.).
Diese Studie hat aber, ob gelesen oder
ungelesen, eines bewirkt – die Bildungsdiskussion hat eine andere Richtung
bekommen, einen anderen „Drive“.
Die Lehrer erwarten sich daher zurecht,
dass die entsprechende Anerkennung
erfolgt. Sie kennen ja die üblichen
Wortspenden, dass die meisten Lehrer
eine tolle Arbeit leisten, aber einige
wenige Prozent sind eben nicht im richtigen Beruf. Das genügt, dass wir uns
kollektiv „fremdschämen“.
Und das ist die positive Botschaft aus
der Diskussion der Hattie-Studie. Wir
sollen kollektiv stolz sein, stolz auf unsere Leistung und auf unsere zentrale
Stellung für die Zukunft unserer Schüler
und damit für uns alle.
Die „HÄTTI WARI“ sind Geschichte! ■
Meine Meinung
Bildungsdiskussion scharenweise.
6
Landeskonferenz
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
CLV Landeskonferenz
Jugend drängt nach vorne!
Die vom Präsidium einberufene und von den Bezirken beschickte Landeskonferenz in Bad Leonfelden
zeigte eine erfreuliche Tendenz: das Interesse an Mitarbeit im Lehrerverein ist ungebrochen, die Mitgliederzahl ist stark ansteigend – und dies findet auch in thematisch gebundenen Veranstaltungen seinen
überzeugenden Ausdruck: die Jugend drängt nach vorne.
H
atten sich bereits die Delegierten
des Vereines Ende 2012 mit
wesentlichen Fragen der Pädagogik und des Dienstrechts auseinander
gesetzt, so sollte nun in Weiterarbeit
und Vertiefung Antworten gefunden
werden.
Aktuell beschäftigte man sich mit 4 Themenfeldern, die sowohl aus Grundsatzüberlegungen als auch aus Aktualitätsgründen Leitliniencharakter für den CLV
besitzen. Es zeigte sich in den Arbeitskreisen, dass die altersmäßige Durchmischung den Beratungen inhaltliche
Dynamik und unkonventionelle Sichtweisen verliehen und zugleich Fragestellungen in einer Form Beantwortung
fanden, die keine Sorge über eventuell
etabliertes Bewusstsein einer bereits
1898 gegründeten Gesinnungsgemeinschaft aufkommen ließ.
Arbeitskreis 1
Verlässliche Volksschule
Leitung:Petra Praschesaits, Zentralausschuss der Personalvertretung
Renate Scheuchenegger,
Bezirksschulinspektorin,
Freistadt
a)
Problem fehlende Info zwischen
KIGA, Schule bzw.
Kommunikation zwischen den vorschulischen u. schulischen Einrichtungen wäre wichtig, ist jedoch aus
Datenschutzgründen verunmöglicht.
Was der CLV will:
Sinnvoll ist es gleich bei der Datenerhebung eine Einverständniserklärung
der Eltern bezüglich Informationsaustausch Kindergarten und Schule einzuholen.
b)Problem Sprachförderung am Beginn
der Schullaufbahn
Unabhängig von der Organisation
zukünftiger Sprachförderung werden
sich Ressourcenprobleme als erschwerend herausstellen.
Was der CLV will:
Die Schule soll einen Stundenpool für
die Förderung jeder Art, auch die
Begabtenförderung, erhalten. Diese
müssen selbständig verwaltet werden können.
c)Problem Ziffernnoten in Grundstufe 1
Nach wie vor muss ein Abgehen von
der standardisierten Ziffernbeurteilung als Schulversuch eingegeben
werden.
Was der CLV will:
Alternative Leistungsbeurteilung soll
ins Regelschulwesen übergeführt wer-
Beratungen – Rede und Gegenrede – Diskussion – Überzeugungsarbeit –
Landeskonferenz
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
„Da ist mir nicht bange um den Verein…“ Landesobmann Präs. Enzenhofer über das erfreuliche Interesse, die Präsenz und Mitarbeit vor
allem junger Kolleginnen und Kollegen an wichtigen Fragen der Pädagogik und des Dienstrechts.
den. Die Form der alternativen Leis­
tungsbeurteilung soll aber weiterhin
frei wählbar sein und mit den Schulpartnern beschlossen werden können. Grundsätzlich wird ein Abgehen
von der Ziffernbeurteilung auf Basis
eines zu entwickelnden Kompetenzkataloges empfohlen.
Was der CLV will:
Support-Systeme sind unbedingt
erforderlich, denn Lehrer/innen können nicht Pädagogen, Ärzte, Krankenschwestern, Psychologen oder
Elternersatz sein. Fachpersonal muss
an die Schulen kommen und die Lehrer/innen unterstützen.
d)Problem Personalressourcen im Volksschulbereich
In Grundstufe I und II fehlen die entsprechenden Grundlagen, um – angesichts der Heterogenität der Schülerschaft – durchgehendes Teamteaching und damit optimale Förderung
realisieren zu können.
e)
Problem drohende Lehrverpflichtungserhöhung
Was der CLV will:
Die Volksschullehrer/innen haben derzeit die höchste Lehrverpflichtung,
diese darf auf keinen Fall erhöht werden, sondern soll an die der anderen
Lehrer/innen angepasst werden.
– Argumente – Beschlussfassung
Arbeitskreis 2
Migration und Integration
Leitung:Mag. Wolfgang Schwarz, Stv.
Landesobm., Schriftleiter
Cornelia Polli, NMS Dir.,
Gemeinderätin Linz
a)Problem Quereinsteiger/innen
Unsichere Erfahrungslage, welches
organisatorische Modell aus der Sicht
optimaler Förderung welche Wirkungen zeitigt. Besondere Aktualität wegen
politischer Einigung auf Bundesebene,
die verschiedene Modelle ermöglicht.
Was der CLV will:
Systematisiert sollen Erfahrungsbe-
7
8
Landeskonferenz
richte und best practice Beispiele der
Mitgliederschaft aus den Kategorien
Regelklassen, Offene Sprachklassen
u.a. gesammelt und ausgewertet
werden.
b)Problem Schulabbrecher
Statistiken belegen überproportional
hohen Anteil an Schulabbrechern im
migrantischen Bereich.
Was der CLV will:
Seitens des CLV sollen unter seinen
Mitgliedern Unterstützungsmöglichkeiten wie Patenschaften, Lesetandems, Jobcoaches angedacht und
überprüft werden.
c)Problem Defizite seitens der Lehrer/
innenbildung
Berichte aus den Schulen zeigen ein
zu geringes Maß an Ausbildungskompetenz für den Bereich „Deutsch
als Zweitsprache“ (DAZ). Hinzu kommen motivationale Defizite beim
pädagogisch-administrativen Einsatz
o.a. Lehrkräfte.
Was der CLV will:
Kontaktaufnahme mit den beiden
oö. Ausbildungsstätten sowie Überlegungen seitens der Schulaufsicht
bzgl. Lehrer/innen-Einsatz.
d)Problem Austauschdefizite im religionspädagogischen Bereich
Es ist offensichtlich, dass die Wirkung
von Religionspädagogik in Zeiten
wachsender Migrationsströme auch
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
daran gemessen wird, inwieweit bei
den Lehrenden gesichertes Wissen
über die eigene Religionsangehörigkeit hinaus vorhanden ist.
Was der CLV will:
Konzeption zusätzlicher Fortbildungs­
angebote im interreligiösen Bereich.
e)Problem pädagogisch-administrativer Unsicherheiten
Der Schuleintritt von Migrantenkindern wirft insbesondere für Schulen,
die noch wenig mit dieser Thematik
zu tun hatten, Fragestellungen auf,
die zusätzliche, einschlägige Information notwendig machen.
Was der CLV will:
Erarbeitung einer diesbezüglichen
Broschüre („Kompass“), die allen
Schule im Einzugsbereich des oö.
Landesschulrates zur Verfügung
gestellt werden soll.
Arbeitskreis 3
Bildungsstandards
Leitung:Max Egger, Landeskoordinator, Vors. der CLV Bezirksobleute
Dr. Johann Engleitner, Prof. f.
Forschung u. Statistik
a)Problem: Fehlende Diagnosetools für
Lehrkräfte zur Erreichung der Bildungsstandards
Was der CLV will:
Diagnoseverfahren, die eine systematische pädagogische Diagnostik
ermöglichen, sind zur Erreichung der
Bildungsstandards eine wichtige
Unterstützung. Die von Dr. Engleitner entwickelte Lernstandsanalyse für
die 5. und 7. Schulstufe sollte flächendeckend allen oö. Schulen als
freiwilliges optionales Tool zur Verfügung gestellt werden.
b)Problem: Gefahr von Schulrankings
Was der CLV will:
Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mit
dem Ziel, die eigentlichen Intentionen der Bildungsstandards (Sicherung von Grundkompetenzen, individuelle
Kompetenzentwicklung,
Instrument für Unterrichts- und
Schulentwicklung …) in den Vordergrund zu stellen.
c)Problem: Schulungsdefizite bei internen Schulungsleitern
Was der CLV will:
Schulungen nach „Vorwissen“ differenzieren (wer bereits mehrmals
geschult wurde, muss nicht mehr
geschult werden). Online-Schulungen ermöglichen. Vorstudium der
Testleiterhandbücher ermöglichen.
d)Problem: Bildungsstandards und Leis­
tungsbeurteilung
Was der CLV will:
Kritische Hinterfragung des Delegiertenbeschlusses auf Erstellung von
Beratungen – Rede und Gegenrede – Diskussion – Überzeugungsarbeit –
Landeskonferenz
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Instrumenten zur Verknüpfung von
BIST und Leistungsbeurteilung.
e)Problem: BIST-Messung im Volksschulbereich; Anonymitätsschutz
Was der CLV will:
Da an vielen Volksschulen das Schulergebnis eindeutig auf eine Lehrkraft
rückführbar ist, muss die Frage des
Datenschutzes im Sinne der Lehrkräfte vom BM:UKK rasch geklärt werden.
f)Problem: Defizite in der Lehrerbildung
Was der CLV will:
Bildungsstandards, Kompetenzorientierung und Basiskriterienkataloge
zur Beurteilung schriftlicher Arbeiten
müssen verstärkt in die Ausbildung
integriert werden.
g)Problem: zu geringe Unterstützungsangebote für Schulen
Was der CLV will:
Deutlich mehr Unterstützungsangebote für Schulen und Lehrkräfte vor
und nach den Ergebnisrückmeldungen auf freiwilliger Basis.
Arbeitskreis 4
Ganztägige Betreuung
Leitung:Walter Wernhart, Vors. des ZA
der Personalvertretung OÖ.
Johanna Müller, CLV-Landes­
obfrau und ZA-Vors.-Stv.
a)Problem: Schulische Ganztagesbetreuung findet großteils im Klassenzimmer statt.
Was der CLV will:
Eigene sowie genügend Räume für
den Betreuungsbereich mit entsprechender Ausstattung. Die Standards müssen dabei denen des
Hortgesetzes entsprechend angepasst werden!
b)
Problem: Für den Freizeitbereich
steht mit Ausnahme der Lehrerinnen
und Lehrer wenig ausgebildetes
Betreuungspersonal zur Verfügung.
Die Abgeltung der Freizeitstunden
nach Anfall führt zu Besoldungsverlusten, z. B. im Krankheitsfall.
Was der CLV will:
Einsatz von ausgebildeten Freizeitpädagoginnen und -pädagogen,
wobei ein faires Dienstrecht mit fairer Besoldung geschaffen werden
muss. Diese Rechtssicherheit muss
auch für Lehrerinnen und Lehrer
gelten, die Freizeitbetreuung übernehmen.
c)Problem: Zum Unterschied von Integrationsklassen fehlt in der Ganztagesbetreuung zusätzliches Betreuungspersonal.
Was der CLV will:
Für Schülerinnen und Schüler mit
Beeinträchtigungen muss zumindest
dasselbe zusätzliche Betreuungspersonal (Schulassistenz) zur Verfügung
– Argumente – Beschlussfassung
stehen wie im Unterricht, die Aufstockung der entsprechenden Ressourcen wird gefordert!
d)Problem: Die verpflichtende Anwesenheit bis zumindest 16:00 Uhr
führt immer wieder zu Konfliktsituationen, wenn Eltern ihre Kinder schon
früher abholen wollen.
Was der CLV will:
Individuelle Lösungen für die tägliche
Mindestdauer der Ganztagesbetreuung im Rahmen der Schulautonomie
ermöglichen!
e)Problem: Bei Disziplinlosigkeiten einiger Weniger wird das Klima im
Betreuungsteil empfindlich gestört.
Diese Belastungen sind einer effizienten Tagesbetreuung nicht zuträglich.
Was der CLV will:
Bei groben bzw. andauernden Disziplinlosigkeiten und Verstößen gegen
die Hausordnung oder Verhaltensvereinbarungen muss auch ein Ausschluss von der Tagesbetreuung
möglich sein!
g)Problem: Halbwertigkeit der individuellen Lernzeit und permanente
Anwesenheit der Schulleiter/innen.
Was der CLV will:
Auch die individuelle Lernzeit muss
als vollwertige Stunde dienstrechtlich verankert werden, ebenso eine
eingeschränkte Anwesenheit für
Schulleiter/innen!
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Gemeinsam in die
Bildungszukunft.
Bild: Cornelia Pointner BA
Media on Demand Bildungsmedien auf Knopfdruck
www.edugroup.at/medien
VErein
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Generalversammlung
in Sichtweite
(Mittwoch, 13. November 2013, Design Center Linz)
Obama
kommt!
Dr. Auma Obama, Germanistin, Soziologin,
Entwicklungshelferin, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der weltweit aktiven Kinder- und Jugendstiftung „SautiKuu“ und
Schwester von US-Präsident Barack Obama
konnte als Hauptreferentin bei der CLVGeneralversammlung gewonnen werden.
Dr. Auma Obama wuchs in Kenia auf.
Ihre Vorliebe für deutsche Autoren wie
Heinrich Böll und Wolfgang Borchert
führte sie 1980 nach Deutschland. Sie
studierte Germanistik und Soziologie in
Heidelberg, besuchte die deutsche Filmund Fernsehakademie in Berlin, promovierte in Bayreuth, lebte insgesamt 16
Jahre in Deutschland und später in England. Schließlich kehrte sie nach Kenia
zurück. Dort arbeitete sie fast fünf Jahre
bei der Hilfsorganisation CARE für das
Programm „Sport für sozialen Wandel“.
Dabei handelte es sich um eine Initiative, die mit Hilfe von Sport Aufklärungsarbeit zur Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls von
benachteiligten Kindern und Jugendlichen betrieb.
Auma Obama sieht sich als Botschafterin zur Förderung von benachteiligten
Kindern und Jugendlichen. Die von ihr
2011 gegründete Stiftung „SautiKuu“
(„Starke Stimmen für eine starke
Jugend“) will Kindern in aller Welt Perspektiven geben. Dabei setzt Obama
nicht allein auf materielle Hilfe, sondern
auf Aufklärung. Ihre Mission ist es, Verständnis in der westlichen Welt für
unterschiedliche Lebensbedingungen
und Mentalitäten zu erzeugen und
somit zu einer besseren Verständigung
unterschiedlicher Kulturen beizutragen.
Großen Wert legt sie auf Eigenverantwortung: „Die jungen Menschen sollen
verstehen, dass sie ihr Schicksal in die
eigene Hand nehmen sollen. Sie merken dann, dass sie, wenn sie selbst mit-
wirken, viel mehr erreichen können. Sie
sind motiviert und arbeiten hart. Sie
brauchen nur die Möglichkeiten und
unsere Unterstützung.“
In ihrer Autobiografie
erzählt Auma
Obama auch über
ihre Zeit mit ihrem
Bruder Barack Obama und dessen Frau
Michelle bei deren Besuch in Kenia:
Auma Obama: „Das Leben kommt
immer dazwischen“; Köln 2010; Verlag
Bastei Lübbe GmbH & Co KG
■
11
12
Pädagogik
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Hattie macht Schule:
Studie über 250 Mio (!) Schüler erschienen!
J
ohn Hattie, Neuseeländer, Bildungsforscher, Professor an der University
of Melbourne – hat ein Buch herausgebracht, das die pädagogische Welt
seitdem elektrisiert. „Visible Learning“
(sinngemäß übersetzt: sichtbare Lernprozesse) heißt der Titel des Werkes. Es
hat den Anspruch, die wichtigste Frage
der Bildungsforschung umfassend zu
beantworten: Was ist guter Unterricht?
John Hattie tat, was vor ihm noch niemand versucht hatte: sämtliche englischsprachigen Studien weltweit zum Lernerfolg zu sichten, zu gewichten und zu
einer großen Synthese der empirischen
Unterrichtsforschung zusammenzuführen. Mehr als 800 Metaanalysen wertete
er dafür aus, also jene Art von Untersuchungen, die verschiedene Studien zu
einem Thema zusammenfassen, sei es zu
Hausaufgaben oder Förderunterricht,
zum Vokabellernen, zur Elternarbeit oder
zum Sitzenbleiben.
Aus diesen Metaanalysen erstellte er mit
dem Handwerkzeug des Statistikers eine
Megaanalyse, in die mehr als 50.000 Einzeluntersuchungen mit 250 Millionen
beteiligten Schülern eingeflossen sind. Für
die verschiedenen Unterrichtsmethoden
und Lernbedingungen errechnete Hattie
dann einen Erfolgsfaktor, Effektstärke
genannt. Anderthalb Jahrzehnte benötigte der Forscher für seine Fleißarbeit. Am
Ende erstellte Hattie eine Art Bestenliste
der wirkungsvollsten pädagogischen Programme.
Sein Buch umfasst 400 Seiten. DAS
SCHULBLATT ersuchte Hofrat Dr. Riedl,
sich mit den Aussagen Hattie´s vertraut zu
machen. Hier sein Bericht in Form eines
(fiktiven) Interviews:
Was wirkt – am besten?*
Johannes Riedl im Gespräch mit John Hattie
Eine englische Zeitung hat Ihre Forschung
mit der Suche nach dem Hl. Gral vergli­
chen. Haben Sie ihn gefunden?
Hattie (lacht): Ich habe 15 Jahre lang gut
50.000 englischsprachige Studien der
Bildungsforschung untersucht, an der 80
Millionen Schüler beteiligt waren. Das
heißt, die Tausenden Verfasser dieser
Arbeiten haben mitgesucht. Unser Fund:
Der beste Weg zu höheren Lernleistungen
besteht darin, das Niveau der Beziehungen, der Interaktionen zwischen Schülern
und Lehrern zu verbessern. Das Handeln
der Lehrperson ist entscheidend, wenn sie
den Unterricht begeistert und leidenschaftlich mit den Augen der Schüler
gestaltet und das Feedback in den Mittelpunkt stellt.
Manche folgern daraus, was wirke, sei
mehr das Lehrerhandeln als strukturelle
Veränderungen?
Hattie: Wir haben eine Rangreihe der
Wirkung jeglicher Einflüsse auf die Schülerleistungen, 138 an der Zahl, zusammengestellt. An ihrer Spitze stehen jene
Faktoren, die die Interaktionen zwischen
Schülern und Lehrern verbessern. Deswegen dürfen aber strukturelle Verbesserungen nicht völlig vernachlässigt werden.
Was hat den größten Einfluss auf die
Schulleistungen?
Hattie: What good teachers do matters!
– 1. Lehrer (höchste Effektstärke), 2. Curriculum, 3. Unterricht, 4. Schüler, 5. Familie, 6. Schule.
Welche von den 138 Einflussfaktoren wir­
ken am stärksten?
Hattie: Die Gewinner sind: 1. Das Vertrauen der Schüler in die eigene Leistung,
in ihre Selbstwirksamkeit. 2. Altersgerechtes Unterrichten. 3. Fortlaufende Überprüfung des Unterrichtserfolges. 4. Microteaching in der Lehrerbildung. 5.
Beschleunigter Unterricht für Begabte. 6.
Effektive Führung der Klasse. 7. Interventionen für Schüler mit besonderen Bedürfnissen. 8. Klarheit des Lehrerhandelns. 9.
Wechselseitiges Lernen. 10. Kontinuierliche Rückmeldung.
Beschreiben Sie, bitte, Ihren idealen Leh­
rer!
Hattie: Er versetzt sich in seine Schüler,
agiert als Regisseur der Lernprozesse,
nicht bloß als Moderator, verfolgt klare
Standards, verbindet direkte Instruktion
mit Phasen selbständigen Arbeitens, ver-
Pädagogik
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
d.h. die Rangreihe der Effektivität der
Wirkkomponenten im Unterricht konnten
wir dadurch nach der Höhe ihrer Wahrscheinlichkeit ordnen.
gewissert sich mit den Schülern darüber,
was jeweils erreicht wurde, und arbeitet
mit anderen Lehrpersonen zusammen.
In einer Zusammenfassung Ihrer Arbeit
habe ich gelesen, bei Visible Learning
seien Lehrkräfte selbst Lernende und
unterstützen die Lernenden dabei, zu Leh­
renden zu werden…
Hattie: … die Schülerleistungen steigern
Lehrende dadurch, dass sie sich und die
Schüler zu Reformakteuren machen. Sie
nehmen gegenseitig ihre Bedürfnisse
ernst, stimmen die Lernziele darauf ab,
vergewissern sich gemeinsam, was sie
erreicht haben und erörtern offen die
Ergebnisse und Schwierigkeiten. Evaluierung gehört zum Lernprozess.
Hat es zu den sechs Domänen Ihrer Studie
überraschende oder erwartungswidrige
Ergebnisse gegeben?
Hattie: Aus meiner Sicht viele! Einige
greife ich heraus: Lernzielorientierter
Unterricht (mit Standards) ist sehr effektiv.
wechselseitiges Lernen wirkt noch besser
als Direktinstruktion. Lernen in Kleingruppen mit gleichaltrigen Tutoren ist leis­
tungshomogenen Gruppen überlegen.
So genannter beschleunigter Unterricht
für Hochbegabte wirkt besser als eigene
Klassen. Einen besonders negativen Effekt
muss ich mit Klassenwiederholung und
Fernsehen verknüpfen.
Viele Lehrerinnen und Lehrer werden für
die anspruchsvollen Darstellungen nicht
über die methodischen Kenntnisse verfü­
gen. Was haben Sie vor, um Lehrpersonen
für die Anwendung Ihrer Erkenntnisse zu
gewinnen?
Hattie: Nun, dem werde ich Rechnung
tragen mit einem eigenen Handbuch für
Lehrerinnen und Lehrer. Daraus könnte
das Vademecum für neuen Unterricht
und erneuerte Schule werden.
Erhebungen über den Stand der Schulleis­
tungen, z.B. PISA, haben da und dort
wenig zufrieden stellende Ergebnisse
gebracht. Wie sehen Sie diesen Tatbe­
stand?
Hattie: Alt gewordene Schule pendelt
zwischen Input- und Outputorientierung.
Die einen suchen das Heil in Gesetzen
und Erlässen, die anderen in einer Art
Messbarkeitswahn. Dazwischen liegt
Unterricht als themenbezogene Interaktion wie eine Blackbox. Wir leuchten mit
unserer Studie in sie hinein.
Ihre Studie enthält kein eigenes Kapitel
über Erziehung, obwohl doch das Verhal­
ten Schüler die Leistung beeinflusst!
Hattie: Indirekt geht es im Abschnitt
„Beeinflussung von Verhalten in der Klasse“ um das, was sie offensichtlich meinen.
Effektive störungsfreie Klassenführung ist
sehr hoch wirksam.
Mit welchen Methoden sind sie zu diesen
Erkenntnissen gelangt?
Hattie: Stellen Sie sich die riesige Datenmenge vor, mit der wir es bei unserer
Metaanalyse zu tun hatten. Sie war nur
durch fein abgestimmte statistische
Methoden zu bewältigen. Die Ergebnisse,
Foto: Fotolia
Sollte sich Lehrerverhalten durch Zuwen­
dung und Entschiedenheit auszeichnen?
Hattie: Ich stimme zu, auch wenn wir
diese Merkmale nominell nicht erfasst
haben.
Abschließend doch die unvermeidbare
Frage nach den fünf wichtigsten Schluss­
folgerungen, die Sie selbst in Ihrer Publika­
tion leidenschaftlich vertreten?
Hattie: Fangen Sie an, sich Rückmeldung
über Ihre eigene Wirksamkeit geben zu
lassen. Sagen Sie: Ich will herausfinden,
wie gut ich unterrichte. Wer hat was
gelernt, was nicht, über was ist es wirksam, wohin geht der nächste Lernschritt
…?
Im Einzelnen S. 280 meines Buches:
„1. Lehrpersonen gehören zu den wirkungsvollsten Einflüssen beim Lernen.
HR Dr. Riedl
langjähriger CLV Landesobmann, gewesener
Direktor der PädAk / Diözese sowie Amtsf. Präs.
des Landesschulrates.
Riedl ist Mitglied des
Hochschulrates der PH
Oberösterreich
2. Lehrpersonen müssen direktiv, einflussreich, fürsorglich und aktiv…engagiert sein. 3. Lehrpersonen müssen wahrnehmen, was Lernende denken und wissen…Zudem müssen sie ein kompetentes
Wissen und Verständnis vom Stoff ihres
Faches besitzen, um sinnvolles und angemessenes Feedback geben zu können.
4. Lehrpersonen müssen die Lernintentionen und Erfolgskriterien ihrer Lehrsequenzen wissen… 5. Lehrpersonen müssen
beachten, dass die Konstruktion des Wissens durch die Lernenden entscheidend
ist. 6. Schulleitende und Lehrpersonen
müssen … Lehrerzimmer und Klassenzimmer schaffen, in denen Fehler als Lerngelegenheiten willkommen sind…“
Was macht Sie sicher?
Hattie: Eine Studie über zertifizierte und
nicht zertifizierte Lehrpersonen. Die
Unterschiede sprechen für meine Vorschläge. – Und wenn sich Schulleiter und
Lehrpersonen ständig fragen: Was funktioniert am besten?
Hat Ihr Konzept eine Schwäche?
Hattie: Doch, alles, was wir zusammen
getragen haben stammt aus der Vergangenheit. Wir werden daher nacharbeiten
müssen.
Herzlichen Dank, Herr Professor. Sie stär­
ken jene Lehrpersonen, die nach Ihren
Erkenntnissen arbeiten!
■
John Hattie, geb. 1950 in Neuseeland hat als Professor
für Erziehungswissenschaft und Direktor des Melbourne
Education Research Institute an der University of Melbourne (Australien) 2008 und 2012 die Aufsehen erregende Studie „Visible Learning“ (dt. „Lernen sichtbar
machen“ 2013) vorgelegt. Sie kann als Kopernikanische
Wende für Unterricht bezeichnet werden. 2014 wird in
deutscher Sprache das dazu gehörende Handbuch für
die Lehrerschaft erscheinen.
* Johannes Riedl hat dieses Gespräch unter Verwendung
folgender Q uellen fiktiv erarbeitet:
Hattie, J. (dt. 2013). Lernen sichtbar machen. Hohengehren: Schneider.
Steffens, U. u. Höfer, D. (2012). Die Hattie-Studie. Wiesbaden: Institut für Qualitätsentwicklung.
Terhart, E. (2011). Hat John Hattie tatsächlich den Heiligen
Gral der Schul- und Unterrichtsforschung gefunden? In. Keiner, E. (u.a.) (Hrsg.). Metamorphosen der Bildung. Bad Heilbronn: Klinkhardt, 277-292
www.visiblelearning.de
13
14
Verein
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Christliche Lehrerschaft Österreichs – CLÖ
„Alte Spuren neue Wege“
Der Titel der OÖ Landesausstellung 2013 in Freistadt steht auch
für die thematische Diskussion, der sich die Christlichen Lehrer
Österreichs stellen müssen.
sich vom Kreuz irritiert fühlt, und die
damit von einigen wenigen künstlich hervorgerufene gewollte Aufregung, empfinde ich als äußerst schäbigen Missbrauch.
Das Kreuz ist unsere Identität
Fragen die uns im Moment
beschäftigen sind:
• ist es vereinbar, sich auf die christlichen Werte zu besinnen und gleichzeitig in „Social Networks“ zu agieren?
• provozieren Kreuze in Schulklassen
unsere SchülerInnen?
• kann eine Verpflichtung zum Besuch
eines Ethikunterrichts bei Abmeldung
vom Religionsunterricht erreicht werden und unserem österreichischen
Verständnis für ein soziales Zusammenleben nachkommen?
Konzentration auf das „C“
Die CLÖ hält an der katholischen österreichischen Identität fest. Zu uns gehören nicht nur die imposanten Berge, die
gepflegte Natur, zünftiges Brauchtum,
Dirndlkleider und Lederhosen, aktives
Vereinsleben, der wichtige Sozialstaat,
tausende Kirchen sondern auch die
überall gegenwärtigen Kreuze.
Die Christliche Lehrerschaft geht davon
aus, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich wieder mehr auf das „C“ in
den „Christlichen Lehrervereinen“ zu
besinnen und für unsere ureigenen Werte
und Haltungen einzutreten. Ein Mädchen
mit der Aussage vorzuschicken, dass es
Wir sind davon überzeugt, dass die
Schnelllebigkeit der Zeit, der Freizeitstress in den Familien, die ewige Jagd
nach „Highlights“ uns christlichen Lehrerinnen und Lehrern in der täglichen
Arbeit die Chance gibt, Entschleuni-
• oder ist es überhaupt noch zeitgemäß
sein Leben in Zeiten von Volksbefragungen gegen Kirchenprivilegien
nach katholischen Grundsätzen auszurichten?
Rückblende eines engagierten CLÖ Frühjahrs
Intensives CLÖ/FCG Junglehrer-Vernetzungstreffen
Konzentratives Intermezzo als Auflockerung in der Arbeitsgruppe
CLÖ Vorstand beim Empfang der Bgm. Dr. Eva-Maria Posch mit
Msgr. Josef Stock, Vz.-Präs. HR Franz Fischer, FI RR Elisabeth Maurer, Josef Pallhuber u. Kurt Prackwieser v. KTLV
CLÖ-Bundesleitungskonferenz
Verein
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
gung zu vermitteln, dass Familie mehr
bedeutet als nur in der Freizeit unterhalten zu werden, dass Religiosität nicht
nur aus sonntäglichem Kirchgang
besteht und ein nach christlichen Werten ausgerichtetes Leben gutes gesellschaftliches Zusammenleben sichert.
Verpflichtung zum Ethikunterricht
Die Christliche Lehrerschaft tritt vehement dafür ein, dass Schülerinnen und
Schüler, die einer Kirche od. anerkannten Religionsgemeinschaft angehören
ihren jeweiligen Religionsunterricht
besuchen. Für konfessionslose Schülerinnen und Schüler muss eine gesetzliche Verankerung der Verpflichtung
zum Besuch eines Ethikunterrichts
gegeben sein. Ein erster Schritt in die
richtige Richtung konnte in Oberösterreich umgesetzt werden. Der Vermerk
über den Hinweis der An- bzw. Abmeldung zum bzw. vom Religionsunterricht wurde bei den Aufnahmeunterlagen der oö. Schülerinnen und Schüler
entfernt.
Wir sind sehr bemüht mittels moderner
Medien mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Gelungenes Referat von Dr. Siebenrock
(„Mit Kindern Gottes auf dem Weg sein“),
volle Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft.
Eine neue Homepage (www.cloe-neu.at),
eine Newsletter-Funktion sowie ein Facebook-Auftritt stehen bereit, damit Sie
tagesaktuell mit den neuesten Meldungen rund um Schule und Religion mit
interessanten Neuigkeiten versorgt sind.
Somit hoffen wir „neue Wege“ mittels
guter bundesweiter Vernetzung der
christlichen Landeslehrervereine beschreiten zu können und besinnen uns
Generalsekretär CLÖ
gerne unserer „alten Spuren“ des christlichen Werteverständnisses.
■
Tätigkeitsbericht Christliche Lehrerschaft
Frühjahr 2013:
Im März 2013 fand im Stift Reichersberg das Forum CLÖ statt. Unter Vorsitz
von BSI RR Walter Gusterer widmeten
sich bei dieser bundesweiten Tagung,
Verantwortliche der Landesschulräte,
der Schulaufsicht, der Gewerkschaft
und der Personalvertretung dem Themenbereich der Öffentlichkeitsarbeit
und des Journalismus unter dem Titel
„Schlagzeile Schule“. Claus Reitan, ehemaliger Chefredakteur der Furche und
die Schüleranwältin Ute Brühl aus dem
Kurier referierten und plauderten aus
dem Nähkästchen der täglichen Arbeit
aus den Redaktionen. Die Vorsitzenden
der AG Schulaufsicht BSI Monika Prock
und BSI Robert Thalhammer luden zum
Gespräch bzgl. eines Funktionsprofils
und eines Aufgabenkataloges der
Inspektorinnen und Inspektoren ein.
Bundesobmann Vz. Präsident HR Franz
Fischer und Landesobmann Präsident
HR Fritz Enzenhofer informierten über
den Stand der Verhandlungen zur Verwaltungsreform. Ein besonderer Dank
sei Landesobmann BSI RR Walter Gusterer an dieser Stelle für die Organisation
des Forum CLÖ ausgesprochen.
Im April 2013 organisierte Bundes- u.
Landesjunglehrervertreter der CLÖ und
des CLV Michael Weber mit seinem
oberösterreichischen Junglehrerteam in
Kooperation mit FCG & CLÖ ein erstes
bundesweites Junglehrervernetzungstreffen im Sperlhof in Windischgarsten. Herzlichen Dank für die Organisation. (Bericht
siehe Junglehrer in dieser Ausgabe!)
Feilen am Bildungsprogramm – mit geistlicher Hilfe
Bernhard Trauner
Im Mai 2013 stellte der Katholische
Tiroler Lehrerverein die CLÖ Delegiertentagung in Hall i. Tirol unter den Titel
Ästhetik-Glaube-Werte. Über das Thema
„Wie man eine charakterstarke Persönlichkeit wird?“ referierte Frau Dr. Boglarka Hadinger. Sie ging dabei darauf ein,
wie positive Beziehungen, Erfahrungen
u. Kompetenzen, Ideale und Ziele, ethische Selbstbewertung und Vitalität positive Auswirkungen auf unser Leben
haben können. Prof. Dr. Roman Siebenrock setzte mit seinem Referat „Mit
Kindern Gottes auf dem Weg sein“
Gedanken der Erziehung, die Einmaligkeit des Lebens und das Sakrament der
Taufe sehr lebendig und bildhaft in
Beziehung. Ein herzliches Dankeschön
sei an dieser Stelle unseren Tiroler
Freunden unter der Führung von Landesobmann Josef Pallhuber ausgesprochen. Sie haben uns ein besonderes
kulturelles Rahmenprogramm, mit Touren durch Hall und Innsbruck und eine
besinnliche Stunde in der Theresienkirche der Hungerburg geboten und somit
diese einmalige Delegiertentagung
2013 vorbereitet. Wir sehen bereits jetzt
mit großer Vorfreude der Delegiertentagung im Mai 2014 entgegen. Diese
wird von der Christlichen Lehrerschaft
Wiens mit dem Thema „Werte d. Familie“ vorbereitet werden.
Terminvorschau 2013/14:
CLÖ/FCG Junglehrerverentzungs­
treffen:
8.- 9. November 2013 Wien
4.- 5. April 2014 Niederösterreich
Forum CLÖ 2014
19.- 21.März 2014
CLÖ Delegiertentagung 2014 CLW
Wien
28. - 31.Mai 2014
15
16
Pädagogik
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Kinderkochbuch des Landes vorgestellt!
Ein ernährungswissenschaftlich
und pädagogisch fundiertes
Bildungsmittel, das im Rahmen
der Bildungsarbeit sehr gut einsetzbar ist, wurde kürzlich der
Öffentlichkeit vorgestellt.
D
as vom Land OÖ. und der FH für
Gesundheitsberufe entwickelte
Kochbuch für Kindergartenkinder beinhaltet eine fundierte Auswahl
kindgerechter, schmackhafter und
gesunder "Jausenhits", die Abwechslung
auf den Jausentisch und in die Jausentaschen der Kinder bringen. Die Rezepte
sind so kindgerecht aufbereitet, dass sie
von den Kindergartenkindern leicht
erfasst und umgesetzt werden können.
Interessant: Auch Küchenregeln wie
Hände waschen, Müll trennen oder das
gemeinsame Abwaschen nach der
Zubereitung wird thematisiert, oftmals
„Lästigkeiten“, die jedoch den ganzheitlichen Erziehungscharakter des
Buches unterstreichen.
Ein dahinter liegendes Problemfeld:
Wie Untersuchungen zeigen, weisen
bereits über ein Viertel(!) der österr. Schulkinder ein Körpergewicht oberhalb der
empfohlenen Grenzen auf. „Geduldete
Lebensmittel“ (fett-, zucker- und salzreiche Lebensmittel) sind bei den Kindern
Landesrätin Mag. Hummer (mit LH Dr. Josef Pühringer):„Ziel ist es, gesundheitsfördernde
Maßnahmen in die alltägliche Routine im Kindergarten zu integrieren: Bewegungsfreiräume werden geschaffen und gesunde Getränke und Mahlzeiten gereicht. Zusätzlich profitieren die Eltern von Angeboten zur Gesundheitsförderung“
sehr beliebt und übersteigen den empfohlenen Richtwert um 100 Prozent.
Lernort Küche
Der Lernort Küche eröffnet den Kindern
die Möglichkeit, eine Vielzahl an Kom-
Abb.: Häufigkeit von Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas (in %)
bei Schulkindern (7-14 Jahre) / Land OÖ
petenzen zu erwerben. Es werden Fertigkeiten wie beispielsweise Schneiden,
Reiben, Zählen, Schälen oder Abmessen trainiert. Darüber hinaus bieten sich
den Kindern in der Küche zahlreiche
Sinneseindrücke wie Gerüche, Tasterfahrungen, interessante Geräusche
oder optische Eindrücke. Durch das
selbsttätige Hantieren in Kombination
mit vielfältigen Sinneserfahrungen werden die Kinder beim Lernen von Alltagskompetenzen bestärkt und Fertigkeiten trainiert, welche später auch für
das schulische Lernen gefragt sind. Das
Ernährungsverhalten und auch Ernährungswissen werden dadurch nachhaltig positiv beeinflusst.
Landesrätin Hummer dazu
„Kindergärten sind die erste Bildungs­
einrichtung. Hier müssen die Weichen
für ein erfolgreiches und gesundes Leben
richtig gestellt werden. Gesund ist lec­
ker! Das lernen unsere Kindergartenkin­
der mit diesem neuen Kochbuch“.
Pädagogik
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Netzwerk „Gesunder Kindergarten“
Das vom Land initiierte Projekt entwickelt sich langsam aber sicher zum Hit:
Kindergartenjahr
2009/2010
2010/2011
2011/2012
2012/2013
2013/2014
Anzahl teilnehmender Kindergärten
Start in 21 Pilotkindergärten
Entscheidung zur Ausweitung der Pilotphase auf OÖ
90 Kindergärten
156 Kindergärten
voraussichtlich 225 Kindergärten
Gesunde Kindergärten zeichnen
sich u.a. aus durch:
• Optimale
gesundheitsfördernde
Strukturen im Kindergarten (v.a. im
Be­reich Ernährung und Bewegung)
• Bildungsarbeit im Bereich Gesundheitsförderung als Schwerpunkt
• Die „Gesunde Jause“ im Kindergarten
wird wöchentlich umgesetzt. Auf die
„Gesunde Jause von zu Hause“ wird
Wert gelegt.
• Umfangreiches Wissen der Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich
Ernährungs- und Bewegungserziehung
• Eine gesunde Mittagsverpflegung
• Tägliche Bewegungszeiten und die
Möglichkeit zur vielfältigen Bewegung wird geboten
• Die Gesundheit der Kinder wird auch
auf Gemeindeebene gefördert (in
Kooperation mit der Gesunden
■
Gemeinde)
In den Startlöchern für ein gesundes Leben
Annemarie
Thallner
Kreative Lehrmaterialen bringen Abwechslung in die Jausenbox
D
ie gesunde Entwicklung der Schülerinnen und Schüler liegt mir als neue
Fachinspektorin für EH und WE besonders am Herzen. Der Grundstein zur
gesunden Lebensweise muss schon sehr
früh gelegt werden. Das Land Oberösterreich und die FH OÖ für Gesundheitsberufe bringen mit dem neuen KinderKochbuch „Benni Besseresser“ einen
zielgruppengerechten und praxisnahen
Jausen-Wegweiser heraus, der diesen
Erkenntnissen folgt. Schmackhafte und
kindgerechte „Jausenhits“ sollen mehr
Abwechslung und ein Plus an Vitaminen
in die Jausentaschen der Kids bringen.
Für individuelles Wohlbefinden und
eine gesunde Entwicklung ist es von
großer Bedeutung, mit der Vermittlung
von essentiellen Grundkompetenzen
schon früh zu beginnen. Diese müssen
während der gesamten Bildungszeit
konsequent weitergeführt werden. Deshalb legen die Volksschulen, Hauptschulen und Neuen Mittelschulen viel Engagement in die Ernährungsbildung der
jungen Erwachsenen. Mit den EH-Stundenkürzungen wird es besonders
schwierig wichtige ernährungsphysiologische Aspekte, praktisches Arbeiten,
Esskultur und Arbeiten, welche zur
Bewältigung des täglichen Zusammenlebens nötig sind, zu vermitteln.
Das Kinder-Kochbuch ist ein wertvoller Beitrag zu einer nachhaltigen Ernäh-
an
LÖSUNGSHEF T
ARB
SCHÜRE
In Zusammenhang mit der steigenden Jugendverschuldung ist uns vor
allem der richtige Umgang mit Geld
ein großes Anliegen. Die SumsiLernbroschüre besteht aus speziell
aufbereiteten Inhalten, die bereits
Kinder für Geldthemen sensibilisieren sollen. Für Lehrer gibt es dazu
ein eigenes Lösungsheft.
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Ich bin Sumsi.
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len wandeln diese Schwingungen in Nervenimpulse um und diese Signale sausen dann
in dein Gehirn. Und dort werden sie wieder verarbeitet erst jetzt „hörst“ du die Musik.
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Hörschn von
RAIFFEISEN CLUB
MIT GELD
rungsbildung. Als Fachinspektorin setze
ich mich für die Fortführung des Gesunden Kindergartens, in der Volksschule,
in der Neuen Mittelschule, im EH-Unterricht, ein und empfehle auch das Gütesiegel Gesunde Schule anzustreben.
Ein umfassendes Bildungskonzept für
ein gesundes „Größer werden“ war
bereits als ehemalige ARGE-Leiterin und
Multiplikatorin zum neuen VS Lehrplan
Werken eines meiner erklärten Ziele.
Diesen Anspruch möchte ich auch in
meiner neuen Funktion weiterführen.■
Ich habe
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Instru
Zeitpl
SICHERER UMGANG
Fachinspektorin für die
Bereiche Ernährung /
Hauswirtschaft sowie
Werkerziehung
lym
piad
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Schülerolympiade
Dieses Heft gehört:
schüre
Sumsi Lernbro
Schülero
lympiad
EKOMPETENZ
FÖRDERUNG DER LES
PIADE
HÜLEROLYM
DURCH DIE SC
Die Schülerolympiade wird bereits
seit 2005 gemeinsam mit dem Landesschulrat für Oberösterreich und
Thalia durchgeführt und soll spielerisch im Rahmen eines freundschaftlichen Wettbewerbs unter den Schulen und Schülern die Lesekompetenz
fördern. Mittlerweile nehmen mehr
als 500 Volksschulen in Oberösterreich an der Schülerolympiade teil.
e
OÖN-Börsespiel
hrungen
d Schulfü
rträge un
Schulvo
E KENNEN LERNEN
DIE WELT DER BÖRS
RSESPIEL
BEIM OÖN-BÖ
Mit dem OÖN-Börsespiel speziell für
Schüler und Schulklassen soll ein
wichtiger Beitrag geleistet werden,
das Verständnis für Wirtschaftsthemen und vor allem für das Geschehen an der Börse zu erweitern.
LEN
VORTRÄGE AN SCHU
LICK IN DIE
BIETEN EINB
FINANZWELT
Um Wissen über die Finanzwelt zu
vermitteln, halten Experten von Raiffeisen OÖ speziell für Schulklassen
aufbereitete Vorträge. Das Angebot
der Themen reicht von der Geschichte des Geldes über Wertpapiere bis
hin zur Jugendverschuldung. Aktuelle Unterrichtsschwerpunkte können
bei den Schulvorträgen behandelt
und intensiv diskutiert werden.
17
18
VERein
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
CLV-Seminarprogramm 2013/2014
Johanna Müller
Landesobfrau,
verantwortlich für
Fortbildung im CLV
Das neue Seminarprogramm mit
vielen Highlights ist fertig!
40.
41.
42.
43.
44.
11. 10. bis 13. 10. 2013
18. 10. bis 19. 10. 2013
19. 10. 2013
26. 10. 2013
8. 11. bis 9. 11. 2013
45.
46.
47.
48.
9. 11. 2013
16. 11. 2013
22. 11. bis 23. 11. 2013
23. 11. 2013
49.
50.
51.
52.
53.
54.
55.
56.
57.
58.
59.
60.
61.
62.
63.
64.
65.
66.
18. 01. bis 19. 01. 2013
10. 1. bis 11. 1. 2014
17. 1. bis 18. 1. 2014
18. 1. 2014
24. 1. bis 25. 1. 2014
31. 1. bis 1. 2. 2014
31. 1. bis 1. 2. 2014
1. 2. 2014
7. 2. bis 8. 2. 2014
7. 2. 2014
8. 2. 2014
28. 2. bis 1. 3. 2014
28. 2. bis 1. 3. 2014
7. 3. bis 8. 3. 2014
8. 3. 2014
14. 3. 2014
14. 3. bis 15. 3. 2014
14. 3. bis 15. 3. 2014
21. 3. bis 22. 3. 2014
Indian Summer (Fotoworkshop)
Schutz vor (sexueller) Gewalt bei Schülerinnen und Schülern
Computerkurs für Einsteiger/innen
Gift in der Sprache
Herausforderungen, die mich als zukünftige Schulleiterin und
zukünftigen Schulleiter erwarten
Mit Schwung in die Ballsaison (Tanzen)
Schulwebseiten gestalten mit JIMDO
Mentale Power & Emotionale Balance
Festliches Menü im Advent
67. 22. 3. 2014
Schul- und Dienstrecht für Leiterbewerber/innen
Ich bewerbe mich als Leiter/in
Als Schulleiter/in heute erfolgreich führen - Modul 1
e*SA für Junglehrer/innen
Schul- und Dienstrecht für Leiterbewerber/innen
Schulleiter/innen als Konfliktcoach
Langlaufen für Genießer/innen
Grundlegende Arbeiten in e*SA für die Schulleitung
Ich bewerbe mich als Leiter/in
Praxistraining in Sachen Schlagfertigkeit
Steuersparen für Lehrer/innen
Schul- und Dienstrecht für Berufsschullehrer/innen
Rhetorisch gekonnt den Wind aus den Segeln nehmen
Bearbeitung digitaler Bilder am PC
Geheimnisse guten Stils
Die Linzer Kirchen – Stadtspaziergang
Oben auf bleiben (Wie ich meine Widerstandskraft stärke)
Als Schulleiter/in heute erfolgreich führen – Modul 2
Kopfflüsterer – Manipulationstechniken abwehren und
überzeugen können
Erben und Vererben
68.
69.
70.
71.
72.
73.
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75.
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77.
78.
79.
Kommentierte Weinverkostung mit Menü
Die Linzer Kirchen – Stadtspaziergang – Teil 2
Spannungsfreie Konzentration
Johannes Kepler und seine Zeit in Linz - Stadtspaziergang
Mentale Power & Emotionale Balance – Teil 2
Geheimnisse guten Stils – Fortsetzung
Schmankerl aus der Region
SKIKEN – Der neue Trendsport zum perfekten Ganzkörpertraining
Unbekanntes Krumau – Stadt der Künstler und Genießer
Spaß an Golf – die Grundlagen dieser Sportart
Die Donaustädte Passau und Eferding
Aus der Praxis: Tipps für neue Schulleiter/innen
28. 3. 2014
4. 4. 2014
4. 4. bis 5. 4. 2014
25. 4. 2014
25. 4. bis 26. 4. 2014
26. 4. 2014
10. 5. 2014
10. 5. 2014
17. 5. 2014
9. 6. bis 10. 6. 2014
14. 6. 2014
10. 7. bis 11. 7. 2014
Alle weiteren Informationen, wie Seminarinhalte, Referentenbeschreibung,
Seminarort sowie Seminarpauschale
und Aufenthaltskosten finden Sie dem-
nächst unter www.clv.at (Seminare) und
in der gedruckten Seminarbroschüre,
die wir der nächsten Ausgabe des Schulblattes beilegen werden!
Thomas Hackl
Mag. Dr. Sandra Wöss
Cornelia Heuschober
Marion Weiser
Karin Lang
Christian Opelt
Andreas Lehrbaumer
Mag. Dieter Vogel
David Breitwieser, BEd
Florian Pilz
Johanna Müller
Franz Heilinger
Mag. Peter Friedmann
Wolfgang Schatzl
Johanna Müller
Mag. Peter Friedmann
Georg Pröll
Wolfgang Schatzl
Karin Lang
Mag. Beatrix Kastrun
Franz Nagl
Judith Roth
Mag. Beatrix Kastrun
Irmgard Bergthaler
Elisabeth Motsch
Sigrid Leeb
Mag. Dieter Vogel
Mag. Peter Friedmann
Mag. Beatrix Kastrun
Dr. Heidemarie TauberWolke
Johannes Slacik
Sigrid Leeb
Marion Weiser
Sigrid Leeb
Mag. Dieter Vogel
Elisabeth Motsch
David Breitwieser, BEd
Werner Eder
Sigrid Leeb
Walter Utz
Sigrid Leeb
Walter Wernhart
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen!
Fax: 0732 77 68 67-15
Telefon: 0732 77 68 67-12
E-Mail: office@clv.at
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
VERein
Neuer CLV Kalender
Auch im Schuljahr 2013/2014 stellen Ihnen der CLV und die FCG-Lehrer/innengewerkschaft für Ihre tägliche Planungsarbeit den bewährten Kalender zur Verfügung. Dieser Kalender soll dazu beitragen, dass Sie
Ihre Zeit optimal organisieren und nutzen können.
Die Fotos unserer Funktionärinnen und Funktionäre sind heuer erstmals in Farbe.
Die letzte Seite soll Ihnen und uns helfen, Anliegen und Probleme gemeinsam zu lösen.
19
20
Pädagogik
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
SQA, Werkzeug für die
gemeinsame Arbeit
oder zusätzliche Belastung?
Viele unserer Kolleginnen und Kollegen kämpfen mit innerem Widerstand. „Gerade eben werden Bildungsstandards überprüft, mit der flächendeckenden Einführung der NMS werden Leistungsgruppen
abgeschafft, wir müssen Förderkonzepte entwickeln, kompetenzorientierte Jahresplanungen erstellen,
Lesemaßnahmen umsetzen ,wir müssen ... müssen ... müssen ...! Und dabei wollen wir doch nur ordentlich unterrichten!“ Und genau hier setzt SQA an! Das gemeinsame Ziel dabei ist, Lernen und Lehren
weiter zu entwickeln und so unsere Schülerinnen und Schüler mit größtmöglichen fachlichen, überfachlichen und sozialen Kompetenzen auszustatten.
Was bedeutet SQA?
Das Kürzel SQA steht für „Schulqualität
Allgemeinbildung“. Im Erlass der Bundesministeriums (BMUKK-20.300/0083I/4/2012) heißt es „SQA will (...) durch
pädagogische Qualitätsentwicklung
und Qualitätssicherung zu bestmöglichen Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen beitragen“.
SQA wird den Lehrkräften als „Methode und Werkzeug“ zur Verfügung
gestellt, „um die Qualität ihres Tuns und
die Ergebnisse zu optimieren und weiterzuentwickeln“.
Dabei steht das „eigenständige Lernen von Schülerinnen und Schülern“ im
Mittelpunkt, die die Lehrperson als
„wertschätzende, sachlich fundierte
Begleitung“ erleben.
Und was heißt das für uns?
Zu aller erst gilt es an Hand von Leitfragen zu überprüfen, was bereits am
Standort und im Unterricht innerhalb
der Rahmenvorgabe „Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens in Richtung Individualisierung und Kompetenz­
orientierung“ geschieht.
Spätestens hier wird sichtbar, dass
bereits ein großer Stein ins Rollen
gekommen ist: es wurden bereits an
vielen Standorten Konzepte entwickelt,
um zum Beispiel dem Problem der Leis­
tungsgruppenauflösung bestmöglich zu
begegnen, es wurden didaktische
Modelle erprobt, Diagnoseinstrumente
eingesetzt und aus den Resultaten
gezielt (Förder-)Maßnahmen entwickelt,... und ... und ... und!
Zur Untermauerung werden hier,
soweit vorhanden, erhobene Daten aus
vorangegangenen Evaluationen wie Fragebogenerhebungen, Salzburger Lese­
screening, Evist, Bildungsstandards und
Ähnliches berücksichtigt.
Pädagogik
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Aufgrund dieser Analyse legt das Kollegium (im Idealfall unter Einbeziehung
der Schulpartner) fest: Woran wollen
wir gemeinsam als Schule arbeiten?
Welche mittel – und langfristigen Ziele
sind am Standort „NOT-wendig“ bzw.
welche Visionen wollen wir verwirklichen und wie werden wir erkennen,
dass diese Ziele erreicht wurden?
(In Oberösterreich kommen uns diese
Vorgaben doch bekannt vor! Genau mit
diesen Schulprogrammelementen arbeiten bereits viele Schulen im Rahmen des
Gütesiegels „Schule OÖ Innovativ!“). Die
Ergebnisse dieses gemeinsamen Diskussions- und Arbeitsprozesses werden
zusammen mit einem Umsetzungsplan
im Entwicklungsplan, der keinen größeren Umfang als 4 bis maximal 6 Seiten
aufweisen soll, festgehalten.
Jetzt beginnt die Abklärung und Vereinbarung mit der Schulaufsicht. In einem
persönlichen Gespräch zwischen Schulleitung und Bezirksschulinspektor/in
wird über die geplanten Ziele und Maßnahmen auf Augenhöhe beraten (Ziel­
vereinbarungsgespräch). Das Ergebnis
wird beidseitig unterschrieben und
nach einem vereinbarten Zeitraum
anhand des nächsten Entwicklungsplanes wiederholt (Bilanz – und Zielver­
einbarungsgespräch).
Diese Entwicklungspläne werden auf
allen Ebenen bis ins Ministerium erstellt
und auch Bilanz – und Zielvereinbarungsgespräche werden zwischen allen
Instanzen geführt.
vor Ort Schulentwicklungsberater/innen
eingesetzt werden.
Gertraud Greiner,
MA
Und wie läuft das Pilotjahr in Ober­
österreich?
82 Schulen aller Schultypen der APS
sammelten als Pilotschulen bereits in
diesem Schuljahr Erfahrungen mit dem
Werkzeug SQA. Entwicklungspläne wurden erarbeitet, Bilanz – und Zielvereinbarungsgespräche geführt.
In einer momentan laufenden Fragebogenevaluation für die Schulleitungen
wird versucht eine erste Bilanz zu ziehen. Dabei lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt (30% Rückmeldungen) folgender
Trend ablesen:
• Die Erhebung des IST-Standes wird als
gewinnbringend erlebt, da aufgezeigt
wird, was am Standort bereits geleis­
tet wird.
• Die Beteiligten erleben (aus Schulleitersicht) gemeinsam beschlossene
und schriftlich formulierte Schul – und
Unterrichtsentwicklungsvorhaben als
Gewinn. Weiterentwicklung wird als
Aufgabe aller erkannt und nicht als
Einzelinitiative der Schulleitung gesehen.
• Die Verschriftlichung und der im
Maßnahmenplan enthaltene Zeitplan
schaffen Verbindlichkeit, geben Bestätigung und bringen Sicherheit.
• Das Bilanz – und Zielvereinbarungsgespräch zwischen BezirksschulinspektorIn und Schulleitung wird wertschätzend, als Unterstützungsangebot mit hilfreichem Feedback und
Input bei gutem Gesprächsklima
erlebt.
• Es findet im Kollegium verstärkt eine
gemeinsame Reflexion über Entwicklungsschritte statt. Sowohl Lehrer/
innen als auch Schulleitungen holen
sich von Kolleg/innen, Schüler/innen,
Eltern, Absolvent/innen, Experten in
vermehrtem Ausmaß Feedback zu
Unterricht, Schulorganisation, Einzelprojekten und Vorhaben.
SQA ist nicht auf Aktionismus ausgelegt.
Vielmehr geht es darum, unsere täglichen pädagogischen Anliegen zu
beleuchten, die Mitverantwortung an
der pädagogischen Weiterentwicklung
aufzuzeigen, um durch das gemeinsame Hinschauen und Überprüfen für
unsere Schülerinnen und Schülern
(immer wieder aufs Neue) bestmögliche
Lernbedingungen zu schaffen.
■
Gertraud Greiner, MA
verheiratet, 3 erwachsene Kinder; Lehramt für Hauptschule, Mathematik und Musikerziehung; Schulleiterin;
Masterabschluss für Schul – und Unterrichtsentwicklung
an der Universität Klagenfurt; seit dem Schuljahr
2012/13 Landeskoordinatorin SQA für Pflichtschulen
Woher bekomme ich Hilfestellungen?
Seit Mitte Oktober steht die Homepage
www.sqa.at zur Verfügung. Dort finden
sich alle relevanten und für den Start
des Prozesses am Standort hilfreichen
Informationen, alle benötigten Vorlagen
und auch mögliche Kooperationspartner, die zu Themen Hilfestellungen
anbieten.
Für geplante Evaluationen auf der
8. Schulstufe gibt es zusätzlich das Evaluierungselement „sqa – online“ als
Unterstützungselement zur freiwilligen,
schulinternen Verwendung. Dieses
Instrument wird für Schüler/innen der
8. Schulstufe jeweils im November des
laufenden Schuljahres zugänglich sein.
Neben dem Fortbildungsangebot der
Pädagogischen Hochschulen können
für die Beratung und Prozessbegleitung
Kinder, Job, Familie –
und meine finanzielle
Sicherheit?
Komplexes Thema, einfache Antworten.
Die Oberbank macht’s Ihnen leicht,
sich und Ihre Familie abzusichern.
150 x in 5 Ländern Europas.
Oberbank. Ein bisschen mehr als eine Bank.
21
22
Pädagogik
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Sehr geehrte Pädagoginnen
und Pädagogen!
I
ch möchte heute auf einen Teilbereich Ihrer pädagogischen Arbeit –
der Förderung von Kindern mit
Migrationshintergrund bzw. Kindern
mit keinen/geringen Deutschkenntnissen – eingehen und Sie auf die gesellschaftspolitische Komponente aufmerksam machen.
Auch in Oberösterreich gelingt es uns
heute noch immer nicht Kindern mit
Nicht-Deutscher-Muttersprache, die selben Bildungs- und Berufskarrieren zu
ermöglichen. So wissen wir, dass gerade
im Bereich der Schüler/innen mit Migrationshintergrund, 35 % die Bildungs-
standards nicht erreicht haben und/
oder auch zur Gruppe der Risikoschüler
zählt.
25 % davon bleiben nach der Pflichtschule ohne weitere Ausbildung und/
oder Beschäftigung
Diese Fakten müssen wir ernst nehmen,
da wir sonst unseren Bildungsauftrag –
selbstständige mündige Bürger, die Ihre
Stärken erfolgreich für das eigene Leben
einbringen können - nicht erfüllen.
Ich möchte diesen Umständen auf mehreren Ebenen entgegenwirken:
Zum Ersten haben wir in OÖ in der Ele-
Mag.a Doris
Hummer,
Bildungslandesrätin
mentarpädagogik einen Schwerpunkt
auf die Sprachförderung gelegt – aktuell
investieren wir für diesen Bereich 1,6
Mio Euro. Damit bereits im Kindergarten Defizite erkannt und durch Förderung beseitigt werden können.
Der nächste logische Schritt ist die Professionalisierung der Unterstützungsangebote für Kinder mit Sprach- und
Lesedefiziten. Wichtig ist hier, die
Erkenntnisse, die wir aus den Sprachtestungs- und -fördermaßnahmen aus
dem Kindergarten haben, auch in unseren Schulen zu nutzen. Nur eine enge
Zusammenarbeit der Institutionen und
Pädagog/innen ist hier zielführend.
Aber auch in der Schule brauchen wir
ein gutes und funktionierendes Diagnoseverfahren. Diese Maßnahme ist deswegen wichtig, weil bei punktuellen
Überprüfungen festgestellt wurde, dass
Kinder oft nach mehreren Jahren
Sprachförderung nur sehr marginale
Sprachkenntnisse erworben haben.
Aber messen alleine reicht nicht aus –
sondern wir wollen vor allem den DaZ
(Deutsch als Zweitsprache) Unterricht
weiterentwickeln und Qualifizierungsmöglichkeiten anbieten.
Foto: Fotolia
Ich hoffe, dass die Maßnahmen, die wir
gemeinsam in diesem Bereich setzen
auch zur Folge haben, dass alle Kinder
in OÖ die gleichen Bildungschancen
haben.
Abschließend meinen Dank für ein
innovatives und engagiertes Bildungsjahr!
Ihre
Mag.a Doris Hummer
Bildungslandesrätin
THEMA
Ihre
oö Personalvertreter
Informationen aus Personalvertretung und Gewerkschaft
Fragen und Antworten
Walter Wernhart
Vorsitzender ZA Lehrerpersonalvertretung
Tel.: 0732/718888-101
walter.wernhart@
ooe.gv.at
Frage: Meine Jahresnorm wurde
auf meinen Antrag herabgesetzt. Kann ich während des
Schuljahres weitere Stunden
übernehmen?
Antwort:
Es kommt immer wieder vor, dass
Lehrerinnen und Lehrer, deren Jahresnorm gem. § 45 und 46 LDG herabgesetzt ist, von Dienstgeberseite
gebeten werden oder selbst den
Antrag stellen, das ursprünglich festgesetzte Stundenausmaß aufzustocken. Im Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz (LDG – 1984) findet sich im § 48
Absatz 2 folgende Bestimmung:
„Die Dienstbehörde kann auf Antrag
des Landeslehrers eine Änderung des
Ausmaßes oder die vorzeitige Beendigung der Herabsetzung der Jahresnorm bzw. Lehrverpflichtung nach
den §§ 45 oder 46 verfügen, wenn
keine wichtigen dienstlichen Interessen entgegenstehen.“
In diesem Fall wird der Prozentsatz
der Herabsetzung der Jahresnorm
entsprechend aliquot erhöht, ebenso
die Besoldung. Allerdings wird diese
gesetzliche Bestimmung im Absatz 5
eingeschränkt. „Eine Anwendung des
Absatzes 2 ist in den letzten vier
Monaten des Schuljahres (also ab ca.
Anfang Mai – je nach Datum des
Schulbeginns) ausgeschlossen“.
Für diesen Fall hat der Zentralausschuss folgende Regelung mit dem
Landesschulrat vereinbart:
Werden von einer Landeslehrerin/
einem Landeslehrer zusätzliche Stunden übernommen, die das im Teil-
zeitbescheid festgeschriebene Stundenausmaß überschreiten, so werden
diese Stunden bei einer Dienstverhinderung von mehr als 4 Wochen als
Dauer-MDL maximal bis zur Beendigung dieser Dienstverhinderung,
jedoch bis Ende des Unterrichtsjahres
vergütet.
Johanna Müller
Vors.-Stellvertreterin ZA
Lehrerpersonalvertretung
CLV-Landesobfrau
Tel.: 0732/718888-103
johanna.mueller@ooe.gv.at
Frage: Bei vielen Diskussionen
zum Thema Pensionierung höre
ich immer wieder die Vermutung, dass die sogenannte
„Hacklerregelung“ nur für jene
Kolleginnen und Kollegen gilt,
die vor dem 1. 1. 1954 geboren
sind. Ist das richtig?
Antwort:
Ich möchte klarstellen: Die „Langzeitversichertenregelung“ oder besser
bekannt unter „Hacklerregelung“ gilt
auch für Kolleginnen und Kollegen,
die nach 1953 geboren sind!
Allerdings gelten andere (verschärfte)
Bedingungen als für jene, die bis
Ende 1953 geboren sind:
1.
Der Pensionsantritt nach dieser Regelung ist frühestens ab Vollendung des
62. Lebensjahres möglich.
2.
Es muss eine beitragsgedeckte
Gesamtdienstzeit von mindestens
42 Jahren aufgewiesen werden,
3.
ist bei dieser Pensionsvariante mit
einem Abschlag zu rechnen. Der
Abschlag ist
3,36 % pro Jahr (0,28 % pro Monat),
welches zwischen dem tatsächlichen
Pensionsantritt und dem regulären
Pensionsantrittsalter (65 Jahre) liegt.
Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Abzüge doch wesentlich geringer sind als bei der Korridorpension.
Zur beitragsgedeckten Gesamtdienstzeit zählen folgende Zeiten:
Die ruhegenussfähige Dienstzeit, Zeiten des Präsenz- und Zivildienstes bis
zum Höchstausmaß von 30 Monaten, Zeiten der Kindererziehung bis
zum Höchstausmaß von 60 Monaten
insgesamt, pro Kind max. 48 Monate, Zeiten mit Anspruch auf Wochengeld und in bestimmten Fällen auch
nachgekaufte erstattete Zeiten. Es ist
möglich, eine bescheidmäßige Feststellung der beitragsgedeckten
Gesamtdienstzeit im Dienstweg zu
beantragen – dieser Antrag kann
jedoch nur einmal gestellt werden!
Für nähere Informationen sowie Einzelberatung stehen Ihnen die CLV/
FCG-Personalvertreter/innen im Zentralausschuss gerne zur Verfügung!
Petra Praschesaits
Personalvertreterin
im ZA
Tel.: 0732/718888-104
petra.praschesaits@
ooe.gv.at
Frage: Was muss ich beim Wiedereinstieg nach mehr als vier
Jahren Karenzurlaub beachten?
Antwort:
Nach mehr als vierjähriger Berufsunterbrechung sind als Schulungsmaßnahmen die Absolvierung von Fortbildungsveranstaltungen und
➔
24
THEMA
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
einer Unterrichtspraxis im Ge­samtaus­
maß von 12 Halbtagen vorgesehen.
Folgende Fortbildungen sind zu
absolvieren:
a)Vier Halbtage Besuch des „Zentralen Seminars“ über neue rechtliche und didaktische Entwicklungen an der Pädagogischen Hochschule OÖ in Linz in der zweiten
Schulwoche im September
b)Vier Halbtage Besuch von Seminaren nach freier Wahl aus den Fortbildungsangeboten der Pädagogischen Hochschulen
Weiters muss eine Hospitation mit
Nachbesprechungen im Ausmaß von
vier Halbtagen „bei Partnerlehrer/
innen“ an Schulen absolviert werden.
Die Auswahl der Partnerlehrer/innen
erfolgt durch die Schulleitung in
Absprache mit der Bezirksschulinspektorin bzw. mit dem Bezirksschulinspektor. Es besteht auch die Möglichkeit bereits vor dem Dienstantritt die
einschlägigen Fortbildungsveranstaltungen einer PH zu besuchen. Hier ist
allerdings zu bedenken, dass keine
Reiserechnung gelegt werden kann.
hängig zur Lehrervereins- oder
Gewerkschaftsmitgliedschaft.
Voraussetzung für die Gewährung
eines Zinsenzuschusses:
•Bei erstmaliger Inanspruchnahme
mindestens 1-jährige Mitgliedschaft
•Bei jeder weiteren Inanspruchnahme: ein halbes Jahr Wartefrist nach
Rückzahlung eines Darlehens.
Darlehenshöhe: maximal 9.000,–
Laufzeit: 2, 4, 6 oder 8 Jahre
Vergabesitzungen 3- bis 4-mal jährlich
Der Gesamtzinssatz beläuft sich derzeit auf 2,500%.
Für den Darlehensnehmer fällt ab 1.
Juli 2013 ein Zinssatz von 1,250%
an, den Rest von 1,250% übernimmt
der Landeslehrer-Unterstützungsverein.
Beitrittserklärungen und Ansuchen
um Zinsenzuschuss finden Sie auf der
CLV-Homepage (www.clv.at / Personalvertretung)
DIETMAR STÜTZ
FRANZISKA
GROISBÖCK
Personalvertreterin im ZA
Tel.: 0732/718888-105
franziska.groisboeck@
ooe.gv.at
Frage: Was ist der LandeslehrerUnterstützungsverein (LUV)?
Bin ich als Lehrer automatisch
Mitglied beim LUV?
Antwort:
Der „LUV“ ist eine Sozialeinrichtung
der Pflichtschullehrer/innen Oberösterreichs. Eigenheim bauen, Wohnung einrichten, Wohndarlehen
zurückzahlen, Notlage, in diesen Fällen hilft der LUV nur seinen Mitgliedern durch einen Zinsenzuschuss zu
einem Darlehen bei der RaiffeisenLandesbank.
Mitgliedsbeitrag EUR 1,30 monatlich,
Abzug im Gehaltsweg (unter „Vereinsabzüge“)
Die Mitgliedschaft zum LUV ist unab-
Vors.-Stellvertreter ZA
Lehrerpersonalvertretung
Tel.: 0732/718888-106
dietmar.stuetz@
ooe.gv.at
bisher an mehr als der Hälfte der
möglichen Arbeitstage eines
Monats, also zumindest an 11 von
20 Arbeitstagen, gegeben sein.
• Zwei Drittel können Sie absetzen,
wenn Sie die Voraussetzungen zwi­
schen acht und zehn Tagen in
einem Kalendermonat erfüllen.
• Ein Drittel gibt es, wenn dies Voraussetzungen zumindest an vier,
höchstens an sieben Tagen des
Monats erfüllt sind.
Pendlereuro:
Der Pendlereuro ist allein von der
Entfernung zwischen Wohnung und
Arbeitsstätte abhängig und steht
allen Beziehern einer Pendlerpauschales zu.
Der Pendlereuro ist ein Jahresabsetzbetrag und errechnet sich, indem die
einfache Entfernung (Wohnung –
Arbeitsstätte) je Kilometer Arbeitsweg
mit zwei Euro multipliziert wird. Die
Regelungen betreffend die Pendlerpauschale (Aliquotierung) gelten
auch für den Pendlereuro.
Falls noch keine Pendlerpauschale
beantragt wurde, empfehlen wir dies
mit dem neuen Formular L34 zu tun.
Michael WEBER
Frage: Kann ich auch eine Pendlerpauschale beantragen, wenn
ich nur an zwei Tagen in der
Woche an der Stammschule
unterrichte?
Antwort:
Am 27. Februar 2013 hat der Nationalrat die neue Pendlerförderung
beschlossen. Durch Änderungen im
Einkommenssteuergesetz gilt rückwirkend für das Kalenderjahr 2013 folgendes:
Pendlerpauschale auch für
Teilzeitkräfte:
Auch Teilzeitbeschäftigte können nun
ab vier Arbeitstagen pro Monat die
große oder die kleine Pendlerpauschale geltend machen:
• Für die volle Pendlerpauschale
müssen die Voraussetzungen wie
Personalvertreter im ZA
Tel.: 0732/718888-108
michael.weber@
ooe.gv.at
Frage: Ich bin IIL-Vertragslehrerin. Ab wann ist eine Überstellung von einem befristeten
IIL-Dienstvertrag in einen unbefristeten IL-Dienstvertrag möglich?
Antwort:
Laut § 42e (1) VBG (Vertragsbedienstetengesetz) erfolgt eine Überstellung in ein unbefristetes IL-Dienstverhältnis frühestens nach 5 Jahren!
Es besteht jedoch die Möglichkeit,
dass die Pflichtschullehrer-Personal­
vertretung für alle Landeslehrer/
Mit Wirksamkeit 1. September
2013 werden jene Kolleginnen und
Kollegen in das Entlohnungssche­
ma IL übergeleitet, die vor dem
1. September 2009 eingestellt wur­
den und zum Überstellungstermin
1. September 2013 mit mehr als
10 Wochenstunden beschäftigt
sind. Diese Vertragsverbesserung
geschieht von Amts wegen, Anträ­
ge sind grundsätzlich nicht zu stel­
len. Ein diesbezüglicher Erlass erging
an die Schulen.
Für Vertragslehrer/innen, die vor
dem 1. September 2010 angestellt
worden sind, gilt:
IIL-Landesvertragslehrer/innen, die
einen Dienstantritt im oö. Schul­
dienst vor dem 1. September 2010
aufweisen oder bei denen sich auf
Grund von anrechenbaren Vordienstzeiten (siehe Erlass des LSR) ein fiktiver Dienstantritt vor dem 1. September 2010 errechnet, können mit
Wirksamkeit 1. September 2013
einen unbefristeten IL-Dienstver­
trag erhalten, sofern sie diesen
beantragen!
Ebenfalls sind Ansuchen um IL-Überstellung auch von jenen Vertragslehrerinnen und Vertragslehrern mit
Dienstantritt vor dem 1. September
2009 erforderlich, die eine Unterbrechung ihres Dienstverhältnisses nach
dem 1. September 2009 aufweisen.
Eine Kopie der Dienstzeitbestätigung
ist beizulegen!
Die Ansuchen um Überstellung sind
im Dienstwege dem LSR für OÖ bis
spätestens 17. Juni 2013 vorzulegen!
Für nähere Auskünfte steht dir die
CLV-Junglehrervertretung und die
CLV-Personalvertretung gerne zur
Verfügung! Wir freuen uns, dass wir
diese Verbesserung des Dienstverhältnisses für dich erreichen konnten und
wünschen dir für deine weitere Tätigkeit viel Erfolg und alles Gute!
Michael
andexlinger
Personalvertreter im ZA
Tel.: 0732/718888-107
michael.andexlinger@
ooe.gv.at
Frage: Wie werden Dauermehrdienstleistungen und Einzelmehrdienstleistungen vergütet?
Antwort:
Dauermehrdienstleistung (DMDL):
Vergütung bis zu einem Höchstausmaß von 36 Wochen, die Auszahlung
erfolgt zehnmal jährlich.
DMDL, die sich während des Schuljahres aufgrund einer unbedingt
erforderlichen Änderung der Lehrfächerverteilung ergeben, sind aliquot
nach diesem Grundsatz auszuzahlen.
Bei Abwesenheit eines Lehrers/
einer Lehrerin wegen einer Erkran­
kung oder Pflegefreistellung vermindert sich die auf die betreffende
Woche entfallende Vergütung um
1/5 für jeden Tag der Abwesenheit.
Sonstige „Gegenrechnungen“ von
DMDL sind ausgeschlossen.
Jede MDL wird auf der Basis 1,30 %
des Gehalts abgegolten. Für Teilbeschäftigte beträgt die MDL-Vergütung 1,20 % bis zur Erfüllung der
vollen Unterrichtsverpflichtung.
Für Vertragslehrer IIL beträgt diese
Vergütung 1,92 % einer Jahreswochenstunde.
Berechnung:
Pragm. Lehrer/in L2a2/12. Gehaltsstufe: 3.218,50 EUR:
Einzel-MDL: 3.218,50 x 1,30 % =
41,84 EUR
Dauer-MDL: 3.218,30 x 1,30 % x
3,6 = 150,62 EUR
IL-Vertragslehrer/in L2a2/7.
Gehaltsstufe: 2.532,60 EUR, teilbeschäftigt mit 12 Wochenstunden:
Einzel-MDL: 2.532,60 x 1,20 % =
30,39 EUR
IIL-Vertragslehrer/in (L2a2):
Jahreswochenstunde: 1.131,60 EUR
Einzel-MDL: 1.131,60 x 1,92 % =
21,72 EUR
Foto: Fotolia
innen mit dem Dienstgeber (LSR für
OÖ) Verhandlungen über eine frühzeitige Überstellung in ein unbefristetes Dienstverhältnis durchführt! Einen
entsprechenden Antrag stellte der
Junglehrervertreter im CLV Michael
Weber in der letzten Sitzung des
Zentralausschusses.
Aufgrund von Verhandlungen zwischen dem Landesschulrat für OÖ
unter Präsident Fritz Enzenhofer
und der CLV-Personalvertretung
im Zentralausschuss unter ZAVorsitzenden Walter Wernhart,
die jedes Jahr neu durchgeführt
werden müssen, konnte im Mai
2013 folgende Vereinbarung getroffen werden:
25
THEMA
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
26
THEMA
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Das neue Dienstrecht für Lehrer/innen:
Es gEht uns aLLE an ...
... und uns geht es um QuaLität!
Unsere Forderungen seit Beginn der Verhandlungen:
Masterwertige Ausbildung für unsere Lehrer/innen!
Klare Aufgabenbeschreibung aufbauend
auf einer neuen Arbeitszeitstudie!
Ausreichend Unterstützung durch international
vergleichbare Support-Systeme!
Faire Bezahlung, die den wichtigen Aufgaben
der Lehrer/innen entspricht!
Weniger Belastung durch Verwaltung und Bürokratie!
Wir kämpfen für die
beste Zukunft unserer Kinder.
Wir opfern weder derzeitige noch
zukünftige Kolleginnen und Kollegen.
Paul Kimberger, Vorsitzender der APS-Gewerkschaft und der ARGE Lehrer/innen
Albert Arzt, Vorsitzender der Gewerkschaft der Berufsschullehrer/innen
Dominikus Plaschg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Landwirtschaftslehrer/innen
Eckehard Quin, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft
Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft
Paul Kimberger
Vorsitzender der
Lehrergewerkschaft
Tel.: 0732/718888-102
paul.kimberger@
ooe.gv.at
Personalvertretung
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Qualität statt
Geschwindigkeit
A
m Ende dieses Schuljahres
2013/14 werden die Lehrerinnen
und Lehrer an unseren Pflichtschulen Rückschau halten und Bilanz ziehen.
Dabei wird festgestellt werden, dass wieder eine Menge von Aufgaben für die
Schule großartig geleistet worden ist
und dafür gebührt allen Kolleginnen und
Kollegen – an dieser Stelle zwar nicht
schulbehördlich – Dank und Anerkennung und vor allem Wertschätzung!
Ebenso werden viele feststellen, dass
schon wieder viel Neues dazugekommen
ist und das Tempo der Umsetzung kaum
mehr bewältigbar ist, will man sich auf
das Wesentliche des Unterrichtes konzentrieren! Das alles beherrschende
Thema des vergangenen Schuljahres war
– zumindest medial – das neue Dienstrecht für Neulehrer/innen. Der Focus
darauf hat allerdings so manche Problemfelder ausgeblendet:
Ich beginne mit der Sekundarstufe I,
sprich Hauptschule bzw. Neue Mittelschule! Dass der Umbau eines Schultyps
ins Regelschulwesen – und das ohne
wissenschaftliche Evaluierung – eine
große Herausforderung mit einem enormen zeitlichen Mehraufwand für die
betroffenen Kolleginnen und Kollegen
bedeutet, ist unbestritten. Dass man
allerdings vom BMUKK noch zusätzliche
„pädagogische Innovationen“ wie KELGespräche, eine gerade nicht einfache
neue Leistungsbeurteilung mit edL
(ergänzende differenzierte Leistungsbeschreibung) draufsetzt, darf zumindest
kritisch hinterfragt werden. Ich bin froh,
dass in OÖ gerade bei den KEL-Gesprächen eine machbare Lösung im Zusammenhang mit Elternsprechtagen gefunden worden ist. Sorgen bereiten mir
auch Rückmeldungen, denen zu Folge
das Teamteaching wegen fehlender Ressourcen eingeschränkt werden muss.
Der Unterricht in heterogenen Klassen
unter gleichzeitiger Auflassung der Leis­
tungsgruppen ist eben einmal das Kernstück der NMS. Daher fordere ich die
ausreichenden Stunden für das durchgehende Teamteaching, jede Rücknahme
von Ressourcen für die Neue Mittelschule führt in die Sackgasse!
Entschleunigung ist auch bei dem
Vorhaben, alle Doppelstandorte zusammenzulegen, dringend notwendig.
„Unsere Schule aufzulassen und eine
Großschule zu errichten, fehlt uns gerade noch beim Umbau auf die NMS.
Und auf das WIE bezüglich Schülerstrukturen, baulicher Maßnahmen und
Administration etc. fallen die Antworten
unverbindlich aus.“ Diese oder ähnliche
Kommentare bekomme ich bei meinen
Schulbesuchen zu hören und ich verstehe die betroffenen Kolleginnen und
Kollegen sehr gut. Derartige Großprojekte wie Schulzusammenlegungen
können nur gelingen, wenn diese von
transparenter Kommunikation und
bestmöglicher Unterstützung der Leh­
rerteams begleitet werden.
Stichwort „Unterstützung und
Verlässlichkeit“
Sehr oft wird in letzter Zeit von verschiedensten Seiten die verlässliche
Schule in den Mund genommen und
verstärkt auf das Kerngeschäft LesenSchreiben-Rechnen verwiesen. Ja, die
Volksschule soll sich auf diese Werte
wieder besinnen können.
Wie kann man diese Kernziele
erreichen?
24 aufgeweckte „Taferlklassler“ mit
unterschiedlichsten Sprachkenntnissen, jeder ein Individualfall für sich,
und eine Lehrerin, die anfangs alle
Hände voll zu tun hat, einigermaßen eine Schulklasse daraus zu
formen, sind Realität. Unterstützung wäre hier groß geschrieben! Doch leider bestehen
wegen der fehlenden Stunden
nicht die Möglichkeiten, dass
Walter Wernhart,
Vorsitzender des ZA der
Lehrerpersonalvertretung APS OÖ
sich ein Lehrerteam gemeinsam um die
Vermittlung von sozialen Verhaltensformen, Entwicklung der Selbstkompetenz,
Hinführung zur Wissensgesellschaft –
schlichtweg um ganzheitliche Bildung –
kümmern kann. Gleichzeitig müssen sich
die Volksschulen wieder verstärkt auf die
Vermittlung der Grundkompetenzen
Lesen, Sprechen, Schreiben und Rechnen konzentrieren können!
Den Kleinen ist es heutzutage zuzumuten, sich auf mehrere Bezugspersonen zu konzentrieren. Wenn es gelingt,
in diesem Alter einen soliden Grundstein
vielfältigster Kompetenzen zu legen,
ersparen wir uns und in den nachfolgenden Jahren teure Investitionen für Förder- und Nachhilfeunterricht. Jetzt ist es
an der Zeit, den Forderungen des CLV
nach mehr Ressourcen auch in der Volksschule nachzukommen und zukunftsweisende Maßnahmen zu setzen.
■
27
28
Gewerkschaft
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Resolution an die
GÖD-Bundeskonferenz
zu einem modernen und attraktiven Dienst- und Besoldungsrecht
für zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen
D
ie ARGE Lehrer/innen fordert eine
masterwertige und schulartenspezifische Ausbildung aller Lehrer/innen –
natürlich verbunden mit einer masterwertigen Bezahlung auf L 1-Basis.
Die ARGE Lehrer/innen fordert eine
Umverteilung der Aktivverdienstsumme mit deutlich höheren Anfangsgehältern ohne Verluste in der Aktivverdienstsumme.
Die ARGE Lehrer/innen fordert die Einführung von Leistungskomponenten:
ein modernes, attraktives und leis­
tungsorientiertes System von Einrechnungen und Zulagen für schulische
Schlüsselfunktionen wie Schulleiter/
innen, Schulleiterstellvertreter/innen,
Klassenvorstände, Studienkoordinatoren und Studienkoordinatorinnen,
Fachkoordinatoren und Fachkoordinatorinnen, Administratoren und Administratorinnen, Kustodinnen und
Kustoden,
Bildungsberater/innen,
Abteilungsvorstände, Fachvorstände
und die leistungsgerechte Bezahlung
jeder Unterrichtsvertretung, die an
Vor- und Nachbereitung gebunden ist.
Die ARGE Lehrer/innen lehnt eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung mit
aller Entschiedenheit ab. Unterricht, Förderunterricht und gegenstandsbezogene
Lernzeit in der Nachmittagsbetreuung
gehören zur Dienstverpflichtung der
Lehrer/innen. Nicht zur Dienstverpflichtung gehören hingegen die Tätigkeit in
der individuellen Lernzeit und die Freizeitbetreuung in Ganztagsschulen.
Die ARGE Lehrer/innen fordert:
• den Ausbau des Zeitkontos im Sinne
der Familienfreundlichkeit: mehr Flexibilität beim Konsum des Zeitausgleichs, Möglichkeit von Zeitgutschrift
durch teilweisen Gehaltsverzicht.
• Gleitpensionsmodelle, Altersteilzeit.
• die Flexibilisierung bei Pensionsantritt: innerhalb eines möglichst weiten
Rahmens frei wählbarer Pensionsantritt mit versicherungsmathematisch
berechneten
Abschlägen
bzw.
Zuschlägen; selbstverständlich mit
Sonderregelungen bei Dienst- und
Berufsunfähigkeit.
• den leichteren Ein- und Ausstieg in
den und aus dem Lehrberuf durch
verbesserte wechselseitige Anrechnung von Dienstzeiten.
Die ARGE Lehrer/innen fordert ein
Kontingent an frei verfügbaren und
flexibel einsetzbaren Ressourcen für
pädagogische Zwecke, wie z. B. Interessens- und Begabungsförderung,
pädagogische Schwerpunktsetzungen, Individualisierung etc.
Die ARGE Lehrer/innen lehnt alle frauen- und familienfeindlichen Maßnahmen in einem neuen Dienst- und
Besoldungsrecht mit aller Entschiedenheit ab.
Ein neues Dienst- und Besoldungsrecht
muss vom Dienstgeber so modern und
attraktiv gestaltet werden, dass mehr
junge Menschen als heute diesen Beruf
ergreifen wollen.
■
Wien, 27. Mai 2013
Für die ARGE Lehrer/innen
Paul Kimberger, Vorsitzender
Neues Volksblatt: „Wunderwaffe“ von Markus Ebert
Linz (OTS) – Wenn sonst nichts mehr
geht, schickt die SPÖ ihre Wunderwaffe
los. In den Verhandlungen um ein neues
Lehrerdienstrecht geht aus Sicht der
verantwortlichen SPÖ-Ministerin Claudia Schmied nicht viel, daher setzt sie
auf ihre bewährte Strategie des LehrerBashings. Man lässt bestimmte Medien
wissen, wie lukrativ denn nicht die neue
Lehrerbesoldung wäre; weil aber die
widerspenstigen Gewerkschafter das
nicht mit Handkuss annehmen, gibt's
die medialen Schläge. Zu deren Verstärkung kommt die Wunderwaffe namens
Hannes Androsch ins Spiel: „Im Ver-
gleich zur Lehrergewerkschaft waren
seinerzeit die Sowjets im UN-Sicherheitsrat mit ihrer Politik des Njet ein
Ausbund an Kompromissbereitschaft“,
darf er sagen, und auch, dass das
Dienstrecht
ohne
Gewerkschaft
beschlossen werden soll. Wenn Frank
Stronach die Gewerkschaften abschaffen will, geht zu Recht (und besonders
laut von links) ein Aufschrei durchs
Land; wenn für den roten Altgranden
Androsch die Lehrergewerkschaft ärger
ist als ein menschenverachtendes
Regime, regt sich niemand. Bildungsexperte Androsch erweist der Unterrichts-
ministerin
und der Regierung
freilich einen schlechten Dienst.
Keine Standesvertretung wird ein­
knicken, nur weil ein Balkon-Muppet
Schimpftiraden loslässt. Wenn Androsch
Politik machen will, soll er es Stronach
nachmachen und wieder in den Ring
steigen – um zu beweisen, ob er eine
Wunderwaffe ist.
■
Gewerkschaft
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Die „beste Bildungspolitik“ für unsere Kinder!?
Zwei Bildungspolitikerinnen unter­
halten sich:
„Frau Kollegin, was sagten Sie neulich
in Ihrer großartigen Rede zu Schule
und Bildung?“
„Ich? Nichts!“
„Das ist mir schon klar. Ich wollte nur
wissen, wie Sie es formuliert haben!“
Diesem „Witz“ wäre eigentlich gar
nichts mehr hinzuzufügen, beschreibt
er doch treffend die Qualität der Bildungspolitik am Minoritenplatz. Dort
wird die notwendige pädagogische
Kontinuität und Nachhaltigkeit häufig
am medialen Altar des Boulevards geopfert und der bildungspolitische Wert am
Inseratenaufkommen gemessen. In so
genannten „Stakeholder“-Konferenzen
lässt man sich bejubeln und applaudiert
sich dann auch noch selbst in ministeriellen Hochglanzbroschüren. Man kann
also sagen, dass die Indikatoren für
einen eklatanten Mangel an hoch kompetenten Bildungspolitikerinnen und
Bildungspolitikern mehr als besorgniserregend und schon längere Zeit nicht
mehr zu übersehen sind.
Demokratische Gesellschaften stehen in
der Pflicht, anspruchsvolle und qualitativ hochstehende Bildungseinrichtungen mit differenzierten Angeboten über
die gesamte pädagogische Bandbreite
zu gewährleisten. Leistungsfähige
öffentliche Schulen sind Basis und
Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit einer pluralistischen Gesellschaft. Mit unserem Handeln, mit unserem Engagement und mit unserem
„Know-how“ leisten wir Lehrerinnen
und Lehrer den entscheidenden Beitrag, den gesetzlichen Bildungs- und
Erziehungsauftrag verfassungsgemäß
mit Leben zu erfüllen und damit unseren Kindern und Jugendlichen bessere
Zukunftschancen zu ermöglichen. Zu
diesem Anspruch an unseren Beruf als
Pädagoginnen und Pädagogen bekennen wir uns uneingeschränkt.
Gleichzeitig müssen wir aber immer
wieder feststellen, dass eine kurzsichtige
Bildungspolitik ohne vernünftige Visionen und der verstärkte Griff zum Rotstift
die Rahmenbedingungen unserer Bildungseinrichtungen zunehmend ver-
Paul Kimberger, Generalsekretär
des CLV OÖ, Bundesvorsitzender
der APS-Gewerkschaft
schlechtern. Denn beeinträchtigt es
nicht Zukunftschancen, wenn man uns
Lehrerinnen und Lehrern immer weniger Zeit für das Wesentliche gibt, uns
mit immer weniger Möglichkeiten zur
individuellen Betreuung und persönlichen Entwicklungsbegleitung ausstattet
und uns immer weniger Ressourcen zur
Förderung und Unterstützung zur Verfügung stellt? Mit dem Anspruch junger
Menschen auf verlässliche Bildungsangebote des Staates ist diese Entwicklung
jedenfalls nicht vereinbar.
Eine weitsichtige und nachhaltige Bildungspolitik benötigt daher die besten
Köpfe, die wir haben. Die Sicherung
und Weiterentwicklung leistungsfähiger
Schulen gehört wieder in die Hände von
hervorragend ausgebildeten und hoch
motivierten Bildungspolitikerinnen und
Bildungspolitikern. Wir Lehrerinnen und
Lehrer legen höchsten Wert auf Professionalität, um den steigenden Anforderungen und der großen Verantwortung
gerecht zu werden. Diesen Maßstab
legen wir ohne Abstriche auch an die
Politik an. Faule Kompromisse, billiger
Populismus, Sparen am falschen Ort
und pädagogische Kurzsichtigkeit führen zu Qualitätsverlusten in den Bildungssystemen. Das können wir uns
angesichts der hohen Bedeutung der
Bildung für den Wohlstand und die
Zukunft unserer Gesellschaft aber nicht
leisten.
Wo sind also die „besten Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitiker“, die wir
so dringend brauchen? Diese Frage gilt
es zu beantworten!
PS: Auch die Herren Salcher, Schilcher,
Glattauer und Androsch machen mit
ihren so genannten „Expertisen“ die
Bildungspolitik von Claudia Schmied
nicht professioneller.
PSS: Dass „Experte“ von „expertus 3“
abzuleiten ist und somit etwas mit
Erfahrung zu tun hat, kann für Österreichs Schulpolitik und ihre Experten
der letzten Jahre wohl ebenfalls ausgeschlossen werden.
Reaktionen bitte an:
paul.kimberger@goed.at
■
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30
Sektion Berufsschullehrer
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Regionalität macht Schule
Berufsschule Wels 3 und Genuss­
land OÖ präsentierten: Regionalität macht Schule – Einzelhandelslehrlinge zeigten, warum
heimische Lebensmittel die
bessere Wahl sind.
O
berösterreichs Agrar-Landesrat
Max Hiegelsberger zeigte sich
von dem nachhaltigen und bisher einzigartigen Abschlussprojekt
beeindruckt: „Es macht Freude dieses
große Engagement der Lehrlinge in der
Bewusstseinsbildung für den Einkauf
regionaler Lebensmittel zu sehen. Sie
sind wichtige Multiplikatoren für den
Wert heimischer Lebensmittel.“
Die Schüler/innen der REWE-AbschlussKlasse Lebensmittel-Einzelhandel hatten
sich mit dem regionalen Einkauf von
Lebensmitteln auseinandergesetzt. In
ihrem Abschlussprojekt hinterfragten sie
die Bedeutung des regionalen Einkaufs
von Lebensmitteln für die Umwelt, die
Gesellschaft, die Erzeuger und die Konsumenten. Dabei sammelten sie viele
Vorteile für die jeweiligen Bereiche.
Im Rahmen dieses Projektes unter dem
Motto: „Ein Tag voller regionaler Genüsse“ präsentierten die Lehrlinge am
10. April 2013 400 Schulkolleg/innen ihre
Ergebnisse. In einem Fachvortrag zum
Da greift jeder gerne zu: Begeisterung am Genussstand der Berufsschule Wels 3
Thema „Regionale Lebensmittel – besser
leben“, informierten sie ihre Mitschüler/
innen über die Bedeutung des regionalen
Lebensmitteleinkaufs. Zehn Genussland
Oberösterreich-Partnerbetriebe boten
ihre Produkte zum Verkosten an.
Das Ziel war, mit dieser Einladung
zur Verkostung der regionalen Speziali-
Auch die hohe Politik interessiert sich für die Produkte des regionalen Bereichs und
spricht der Berufsschule 3 Lob aus: LR Max Hiegelsberger, BD Renate Hammer, Projektleiter Gerhard Gruber, BSI Walter Günther, Josef Lehner
täten alle Schüler/innen von der Qualität und vom gesellschaftlichen Wert
der präsentierten heimischen Lebensmittel zu überzeugen und zum Kauf
anzuregen.
Regionalität macht Schule – Premiere auch für das Genussland OÖ
Das war die erste Kooperation von
Genussland Marketing Oberösterreich
mit einer Schule.
„Das Genussland Marketing Oberösterreich und die Berufsschule Wels 3
beschritten mit dieser Kooperation einen
sinnvollen, spannenden und nachhaltigen Weg“, sind Josef Lehner, Geschäftsführer Genussland Marketing und Projektleiter Dipl.-Päd. Gerhard Gruber, BEd
überzeugt. „Die Bewusstseinsbildung
der jungen Menschen für den Einkauf
regionaler Lebensmittel kann zu einer
Änderung des Konsumverhaltens führen,
von der wir Menschen und unsere
Umwelt profitieren.“ ■
Dipl.-Päd. Gerhard Gruber, BEd
Sektion Religionslehrer
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Kompetenzorientierung – ein
Reizwort auch für Religionslehrer
Kompetenzorientierung – ein Reizwort für Lehrende
Wie kann man einen Lehrer, der nach
Studium, Referendariat und einigen Jahren Berufserfahrung einen ausgeprägten pädagogischen Habitus aufweist
und eine genaue Vorstellung von einem
guten Unterricht hat, von der Innovationskraft einer neuen pädagogischen
Theorie überzeugen? Die Ankündigung,
dass künftig Maturaprüfungen kompetenzorientiert zu formulieren und deshalb auch Unterricht entsprechend zu
gestalten sei, erweist sich hier in motivationspsychologischer Hinsicht eher als
kontraproduktiv. Angst und Druck sind
ein schlechter Ratgeber.
Kein Wunder also, dass der Ruf nach
einer kompetenzorientierten Ausrichtung auch des Religionsunterricht die
Lehrenden zunächst negativ reizt und
herausfordert. Man könnte und müsste
auch auf einer bildungstheoretischen
Ebene viele kritischen Aspekte anführen
– wie die Herkunft der zentralen Begriffe
aus dem Vokabular der Ökonomie, den
Vorwurf eines funktional verkürzten Bildungsbegriffs oder den Hinweis, dass
zentrale Felder, vielleicht sogar die
wichtigsten, eines religiösen Lernens
sich der Evaluation entziehen: Erfolg ist
kein Name Gottes (Martin Buber).
Doch auf drei Ebenen könnte das
Modell der Kompetenzorientierung auch
den erfahrenen Lehrer dabei unterstützen, tatsächlich einen noch besseren
(Religions-)Unterricht zu entfalten.
Vom Lehren zum Lernen
Die Blickrichtung ändert sich: Nicht
die Inhalte, die in den Unterricht eingebracht werden, sind bestimmend,
sondern die Kompetenzen, die die
Schülerinnen und Schüler erwerben
sollen. Diese Fokussierung auf den lernenden Schüler schlägt sich in verschiedenen Aspekten nieder: In der
Bestimmung von Anforderungssituationen, in denen Elemente einer religiösen Bildung für Lernende lebensrelevant sein können; in der Transparenz
der Kompetenz den Lernenden gegenüber und ihrer Befähigung zum „Lernen lernen“, verbunden mit einer ausgeprägten Schulung der Methodenkompetenz, sowie in einer anwendungsorientierten Aufgaben- und Prüfungskultur. Es geht um die Gestaltung
attraktiver Lernlandschaften und um
nachhaltige Lernprozesse für die je
individuell lernenden Schülerinnen
und Schüler in Auseinandersetzung
mit Bildungsgegenständen in Sachen
Religion. Eine Korrespondenz dieses
Blickwechsels auf den lernenden Schüler hin mit dem religionspädagogischen Prinzip der Subjektorientierung
religiösen Lernens ist evident.
Religiöses Lernen – mehr als
Wissenstransfer
Die vorliegenden Kompetenzkataloge
zeigen, dass Religion mehr ist als ein
Wissen über Religion (etwa gar in der
Form des Trockenfutter Katechismus!).
Zur religiösen Bildung gehört neben der
Fähigkeit, religiöse Glaubenszeugnisse
zu verstehen und darzustellen auch die
Kompetenz, religiös bedeutsame Phänomene wahrzunehmen, die Fähigkeit
zum begründeten Urteil in religiösen
Fragen und zur Kommunikation über
Religion, die Befähigung zum Ausdruck
und zur Gestaltung in Sachen Religion
und die reflektierte Teilhabe an religiöser Praxis.
Lehrende – virtuose Teamarbeiter
statt Einzelkämpfer.
Wer das nachhaltige religiöse Lernen von
Schülerinnen und Schülern, das ja immer
auch Brüche und Neuanfänge (vom Kinder- über den Jugend- zum Erwachsenenglauben!) impliziert, im Kontext
einer schulischen Systemlogik fördern
will, kommt ohne eine Vernetzung mit
Kollegen nicht aus. Das Modell der Kompetenzorientierung erfordert auch von
Lehrenden neue Kompetenzen – neben
einem fundierten Fachwissen besonders
die Kompetenz, anregende Lernlandschaften zu konstruieren und die Schüler
zum Lernen Lernen zu befähigen – ein
wahrhaft virtuoses Geschäft.
Wenn das nicht (positiv) reizt?
■
Foto: Fotolia
Hans Mendl
Der Autor war Gast bei der diesjährigen
Klausurtagung der Religionslehrer/innen
im CLV und beleuchtete das Thema mit
hoher Kompetenz und viel Engagement.
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32
Sektion Junglehrer
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
geCHECKT?! Basics für Junglehrer/innen
Das neueste Produkt des CLV-Junglehrerteams
In den letzten Wochen und Monaten
hat das CLV-Junglehrerteam intensiv an
der Erstellung einer neuen Informationsbroschüre gearbeitet. Entstanden ist
dabei das neueste Produkt „geCHECKT?!
Basics für Junglehrer/innen“. Ab September 2013 steht dieser Informationskompass allen Junglehrerinnen und
Junglehrern zur Verfügung. Es handelt
sich dabei um Checklisten, die einfach
und übersichtlich die Arbeit im Schulalltag erleichtern sollen. Dabei geht es um
Fragen wie z. B. „Mein erster Elternabend“; „Organisatorisches zu Schulbeginn“; „Durchführung eines Klassenfo-
rums“; „Organisation von Wandertagen/Projekttagen“ und vieles andere
mehr. Die einzelnen Themen werden
inhaltlich gründlich aufgelistet und
Punkt für Punkt wird dabei abgearbeitet. Ebenfalls befinden sich Vorschläge
für mögliche Elternbriefe und Einladungen in unserem neuen Info-Produkt.
Diese Checklisten versorgen jede/n
Junglehrer/in noch besser und schneller
mit Informationen und bieten einen
sicheren Weg beim Einstieg ins Berufsleben. Dem CLV-Junglehrer-Landesleitungsteam sei hier besonderer Dank
ausgesprochen.
■
Junglehrer organisieren sich bundesweit!
Erste bundesweite Junglehrer­
tagung im Sperlhof in Windischgarsten.
Unter dem Motto „Wir gestalten BILDUNG – BILDUNG ist Zukunft“ hat die
erste bundesweite Junglehrertagung
von 19. – 20. April 2013 in Windischgarsten stattgefunden. Zahlreiche Junglehrerinnen und Junglehrer verfolgten
die hochinteressanten Ausführungen
und Informationen der Referenten!
Vz.-Präs. HR Franz Fischer, Bundesobmann der CLÖ und Bundesobfrau Regie­
rungsrätin FI Elisabeth Maurer referierten über die bundesweite Arbeit und die
Zielsetzungen des Dachverbandes aller
Christlichen Lehrervereine Österreichs.
Paul Kimberger präsentierte die aktuellsten Informationen zum Thema Lehrerausbildung auf Masterniveau, Nachgraduierung bereits im Dienst stehender Kolleginnen und Kollegen, Supportsysteme für Lehrer/innen bis hin zum
heiklen Thema Ganztagsschule. Klar
wurde, wie wichtig eine große Anzahl
CLÖ/FCG Junglehrervernetzungstreffen Windischgarsten
von Mitgliedern in der Gewerkschaft
aber auch im CLV hinter den agierenden Akteuren ist.
Die Vertreter/innen eines jeden Bundeslandes stellten ihre Junglehrerarbeit,
ihre Veranstaltungen und ihre Öffentlichkeitsarbeit vor. Dies bewirkte einen
intensiven Austausch an Ideen unter
den Teilnehmern und bestärkte viele
darin, immer mehr Medien wie Facebook für die Zwecke der CLV Junglehrersektion zu nützen.
Petrus Stockinger, ein weltoffener
Pater aus dem Stift Herzogenburg offerierte Gedanken zum Thema Werte,
bezogen auf die Schüler/innen der
Volksschule bis hin zu Maturanten, das
Sensibilisieren der Schüler/innen auf
Tugenden wie Aufrichtigkeit, Ernsthaftigkeit und Fleiß. Wichtig dabei: die
Lehrperson müsse authentisch sein!
Mag. Christian Putscher wies auf den
dramatischen Anstieg der Anzahl
magersüchtiger junger Schülerinnen
und Schüler – aber auch auf Tendenzen
zu Adipositas – hin. Aus den Schüler/
innen stabile Menschen zu machen, die
sich nicht durch Werbung und Medien
in den Magerwahn und in eine Unsicherheit gegenüber dem eigenen Körper mit seinen individuellen Bedürfnissen treiben lassen, sei weiterhin zu
einem großen Teil auch die Aufgabe des
Schulsystems.
■
Sektion Junglehrer
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Vertragsverbesserungen erreicht – ein
toller Erfolg der CLV-Standesvertretung!
Aufgrund intensiver Gespräche und Verhandlungen mit dem Landesschulrat
und der Landesregierung ist es der CLVJunglehrersektion mit Hilfe der Personalvertretung/Gewerkschaft des CLV
gelungen, Vertragsverbesserungen für
uns Junglehrer/innen zu erreichen
(nähere Infos dazu
siehe ZA-Teil in der
Schulblatt-Mitte)!
Unser Ziel einer früheren Überstellung in
das unbefristete ILDienstverhältnis wurde
somit wiederum erreicht! Aufgrund vieler
Pensionierungen und dadurch erfolgter
Neueinstellungen in den oberösterreichischen Schuldienst stellt diese Maßnahme
nicht nur eine Anerkennung der Leistung
der vielen Junglehrer/innen dar, sondern
gibt Sicherheit in wirtschaftlich turbulenten Zeiten!
■
Seminar „Neu im
Lehrberuf“ im Bezirk
Linz Stadt
Rechtssicherheitstraining –
der Renner im Seminarbereich!
Neben zahlreichen Informationsveran­
staltungen für Junglehrer/innen zu
unterschiedlichsten Themen (Neu in der
LKUF; Kreativ-Workshop; Rund ums
Geld; Jahresausgleich richtig machen;
….) wurde das „Rechtssicherheitstraining“ in den Bezirken Kirchdorf, LinzStadt und Vöcklabruck durchgeführt.
Spannende Fragen wie z. B. MUSS ich
bei einer Rauferei zwischen Schülern einschreiten? DARF ich Schultaschen durchsuchen? WAS mache ich bei Straftaten?
wurden kompetent und ausführlich von
Herrn Rudolf Pföhs (Verein der Polizei-
einsatztrainer Österreichs) beantwortet!
Aufgrund des großen Interesses und der
vielen Teilnehmer/innen werden die
einzelnen Veranstaltungen auch im
nächsten Schuljahr durchgeführt (vorläufige Terminauflistung siehe Anhang).
Zum Abschluss des Schuljahres bedanke
ich mich bei den vielen Unterstützern
der Sektion Junglehrer sehr herzlich und
■
wünsche erholsame Ferien! Michael Weber
CLV-Landesjunglehrervertreter
Rechtssicherheitstraining
mit Rudolf
Pföhs
Michael Weber
CLV-Landesjunglehrervertreter
TERMINVORSCHAU
12. Juli – 14. Juli 2013:
Junglehrertage im k.u.k. Gasthaus „Zur Post“ in Weyregg/
Attersee
Informationen zu den JL-Tagen und
Anmeldung bis spätestens 2. Juli
2013 bei Michael Weber. Eine
Anmeldung für ein oder zwei Tage/
Nächte ist möglich!
Telefon: Michael Weber: 0732/71
88 88-108
26. September 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung zum
Thema „Neu im Lehrberuf“ in LinzStadt
2. Oktober 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung zum
Thema „Neu im Lehrberuf“ in
Grieskirchen
7. Oktober 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung zum
Thema „Neu im Lehrberuf“ in Perg
16. Oktober 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung zum
Thema „Neu im Lehrberuf“ in LinzLand
22. Oktober 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung zum
Thema „Neu im Lehrberuf“ in Vöcklabruck
28. Oktober 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung „Rechtssicherheitstraining“ im Bezirk Ried
29. Oktober 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung zum
Thema „Neu im Lehrberuf“ in
Steyr-Stadt/Steyr-Land
8. – 9. November 2013:
Junglehrertagung in Wien
27. November 2013, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung „Rechtssicherheitstraining“ im Bezirk Steyr
30. Jänner 2014, 18:00 Uhr:
Junglehrer-Veranstaltung „Rechtssicherheitstraining“ im Bezirk LinzLand
33
34
Sektion WErkerziehung
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Stricken als Kunst
W
ir Lehrerinnen f. Werkerziehung sind stets bemüht, in
unserer schnelllebigen Zeit,
auf dem Laufenden zu bleiben. Gestaltungstechniken unterliegen ebenso den
Modetrends wie Kleidung und Accessoires. Aus diesem Grund sind wir
besonders gefordert stets Aktuelles zu
erlernen, um es an die Schüler weitergeben zu können. Dies geschieht bei
diversen Fortbildungen und Kreativforen. So sind wir sicher, auch für die
Herausforderungen der neuen Zeit gut
gerüstet zu sein.
Darüber hinaus ist es uns natürlich ein
großes Anliegen auch alte Kulturtechniken wie Sticken, Häkeln und Stricken
nicht außer acht zu lassen und unseren
Schülern näher zu bringen.
So hat im vergangenen Schuljahr die
Textile Werkgruppe der 1. Klasse der
NMS Vorchdorf am Jugend-RotkreuzWettbewerb „Young blood“ teilgenommen und unter 580 Einreichungen
als jüngste Teilnehmer in der Kategorie
„Foto“ mit dem Bild „Textile Blutkonserven“ österreichweit den dritten Platz
erreicht.
Ein besonderes Beispiel, wie Kindern an
der Volksschule Kallham mit der L.f.WE
Gabriele Kirchberger das Stricken
schmackhaft gemacht wurde, zeigt das
Foto der umstrickten Straßenlaterne.
Dieses „Strick-Kunstwerk“ befindet
sich direkt vor der Schule und die Kinder der 3. Und 4. Klasse waren mit
Begeisterung bei der Arbeit.
Gabriele
Kirchberger,
Pressereferentin der
Sektion Lerhrer für
Werkerziehung
gestricktes Graffiti. Dies ist eine Form
der Streetart, bei der Gegenstände
im öffentlichen Raum durch Gestrick­
tes verändert werden.
Diese Technik nahm ihren Anfang
2005 in Houston (Texas) als Strickerinnen begannen Türklinken mit gestrickten Accessoires zu verschönern, anstatt
Socken, Handschuhe oder Pullover zu
stricken.
Das gestrickte Graffiti ist heute überwiegend in Amerika, England und Spanien bekannt, aber auch in Deutschland
und Österreich wurden bereits verschiedene Objekte gesichtet.
■
Ein schulverbindendes Strickprojekt
setzten die Schülerinnen im Textilen
Werkunterricht mit ihren Lehreinnen
Anita Brunner (VS Vorchdorf), Regina
Füreder (NMS 1) und Silvia Zotter
(NMS 2) – im Bild v. l. n. r. – und setzten
damit ein Zeichen des guten Miteinander.
Schulverbindendes Strickprojekt von VS
Vorchdorf, NMS 1 und NMS 2
Laut Wikipedia nennt man diese Form
des Strickens Guerilla Knitting, auch
Urban Knitting, Yarn bombing oder
„Young blood“ der Textilen Werkgruppe
der 1.Klasse der NMS Vorchdorf
„Strick-Kunstwerk“ der Volksschule Kallham
Aktualia
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
EU-Abgeordneter an PTS
D
er oö. EU-Abgeordneten Dr. Paul
Rübig stellte sich über Einladung
der PTS Eferding den interessierten Fragen von Schülern, Lehrern und
Bürgermeistern der Region. Rübig
berichtete über seine Arbeit im Europäischen Parlament, die täglichen Herausforderungen in der Politik und das
gemeinsame Arbeiten mit den Kolleginnen und Kollegen aus 27 europäischen Mitgliedsstaaten in einem vereinten Europa. Besonderes Interesse
zeigten die Schüler gegenüber den
Vorteilen eines vereinten Europas im
Bereich der Aus – und Weiterbildung,
so zum Beispiel bei Austauschprogrammen wie ERASMUS oder grenzüberschreitendem Arbeiten. Politische Bildung und das Vermitteln von Wissen
über die Europäische Union und die
Abläufe in einem vereinten Europa und
im Europäischen Parlament, der einzig
direkt gewählten Institution in der EU,
sind unerlässlich für die Bildung junger
Menschen und sollte viel mehr forciert
werden. Deswegen sind Veranstaltun-
gen an Schulen wie der in Eferding
stattgefundene „Tag der Politischen
Bildung“ der richtige Weg.
■
EEASMUS und Politische Bildung – von EU-Abgeordneten Dr. Paul Rübig plausibel erklärt.
Haiden konkret!
I
hre Volksschullehrerin ist ihr immer
noch in Erinnerung. Auch ein Professor
einer höheren Schule, der die Legasthenie erkannte. Chefredakteurin Christine
Haiden referierte über ihre ganz persönliche Sicht „Lehrer-eine Außenansicht“ bei
der Bezirksversammlung des Christlichen
Lehrervereins (CLV) in Naarn. Ein guter
Lehrer definiere sich nicht über das Fach,
sondern über die Beziehungsebene zum
Kind. Während sich die Wirtschaft ihr Personal aussuchen kann, gehe das in der
Schule nicht, so Haiden.
„Kindergarten, Volksschule und
Haupt/Neue Mittelschulen müssen sich
vernetzen“ brach CLV Bezirksobfrau
Doris Kurus eine Lanze für ein verstärktes
Miteinander. Während sich derzeit alles
um die Neue Mittelschule dreht, forderte
Johann Müller, Landesvorsitzende des
CLV eine Aufwertung der Volksschulen
ein. Auf die Basisbildung, Lesen, Rechnen, Schreiben muss besonderer Wert
gelegt werden. Zusätzliche Stundenkontingente sollen von den Schulen nach
Bedarf für die Förderung von begabten
Kindern eingesetzt werden. ■
Gruppe v.l.n.r.:
GBA Obmann HD
Wille Resch, CLV
Bezirksobmann
Jürgen Raab,
LAbg. BSI RR
Burgi Asteitner,
CLV Bezirksobfrau
HD Doris Kurus,
CLV Landesvorsitzende Johanna
Müller, Dr. Christine Haiden, DA
Obmann HD
Andreas Reisinger.
35
36
Personalia
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Der CLV gratuliert seinem langjährigem Landesobmann!
Dank und Anerkennung – In prominenter Runde wurde dem ehemaligen Amtsf. Präsident des Landesschulrates, Hofrat Dr. Johannes
Riedl, seitens des Landesvorstandes das Goldene Ehrenzeichen der OÖ. Volkspartei überreicht.
In Trauer geben wir bekannt:
LSI Dr. Florian Zehethofer gestorben!
H
ofrat Mag. Dr. Florian
Zehethofer schöpfte
seine fachliche Kompetenz aus seiner langjährigen Tätigkeit im sonderpädagogischen Bereich. Als Sonderschullehrer an der LASO
St. Isidor wurde er 1969 zum
Sonderschuldirektor ernannt.
Unter seiner Leitung wurde
in Hartheim eine Expositur
und Gedenkräume im geschichtlich bela-
steten Gebäude errichtet.
Seiner Initiative ist die vom
LSR eingerichtete „Schulklasse für Schwerstbehinderte“ zu verdanken, welche
die Basis für die spätere Martin-Buber-Landesschule darstellt. Auch publizistisch
betätigte sich Zehethofer:
eine Fülle von sonderpädagogisch bedeutsamen Artikeln aus seiner Feder erschienen in
renommierten Fachmagazinen, wie
„Heilpädagogik“, „Erziehung u. Unterricht“, „Pädagogische Fachblätter“ u.a.
Auch in seiner Diplomarbeit und Dissertation, beide nebenberuflich verfasst,
beschäftigte sich der Verstorbene eingehend mit Fragen zeitgemäßer Entwicklung im sonderpädagogischen Be­reich.
Der Träger der Aspergermedaille
wurde schließlich 1984 in die Funktion
eines Landesschulinspektors berufen, die
er bis 1990 mit großem Engagement
ausübte. Zehethofer, Mitglied des CLV
und über vier Jahre Bezirksobmann von
Linz-Land wurden im Laufe seines Berufslebens zahlreiche Ehrungen zuteil: Goldenes Verdienstzeichen des Landes OÖ
und Silbernes der Stadt Pregarten, Ehrenmitglied der Gesellschaft für soziale
Initiativen u.a.
Zehethofer stand – zeitlich gesehen –
an der Nahtstelle zwischen seriöser
Betreuung von Kindern mit Defiziten im
Rahmen von Sonderschulen bzw. Sonderschulklassen und der international
spürbaren Tendenz zu integrativen
Betreuungsformen. Er hat neue Tore
geöffnet, ohne die Basis seiner fachlichen Überzeugung zu verlassen.
Der CLV wird seinem Mitglied ein
ehrendes Angedenken behalten.
■
Personalia
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Hans Ecker zum Gedenken
E
nde April wurde der ehem. Stv. Landesobmann, Regierungsrat BSI Prof.
Hans Ecker zu Grabe getragen.
Nachstehend zitieren wir 3 Markierungen aus der Grabrede von Hofrat Dr.
Johannes Riedl:
1.Hans Ecker war ein stiller, unaufgeregter Reformpädagoge.
Immer wieder hat er die persönliche Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer
thematisiert und damit den Unterricht
zum Brennpunkt des Besseren gemacht.
Er verstand Unterricht als Mit-teilung und
Erziehung als „Hilfe zur Selbsthilfe“. In
gemeinsamer Überzeugung haben wir
uns gegen die Organisationsfalle gewehrt,
gegen den Irrweg, Unterricht werde
durch die Veränderung der Organisation
besser. Viel früher, als es zur Mode wurde,
haben wir im CLV als logische Folge das
Projekt Schulautonomie aufgestellt. Dieses schulpädagogische Verständnis hat er
an die Studierenden der Päd. Akademie
der Diözese Linz und der Universität Passau weitergegeben. Er wusste: Schulreform heißt Lehrerbildung.
2.Hans Ecker war ein Lese- und
Buchpädagoge.
Weil es kaum einen größeren qualitativen
Sprung im schulischen Lernen gibt als
jenen vom Analphabeten zum Leser, hat
er sich leidenschaftlich für die Leseförderung und die Buchpädagogik des Kindesund Jugendalters eingesetzt. Legendär
bleiben die Leseolympiade „Schau hin,
hör zu, lies vor…“, das „Jahr des Lesens“
und der Landeslesewettbewerb. „Lesen
als Abenteuer im Kopf“ wird in Verbindung mit der Phantasie zur Quelle für
Sprachschöpfung. So hat Hans Ecker den
Fabulierwettbewerb „Schreib weiter!“
erfunden. Diese Aktionen haben beachtliches überregionales Echo ausgelöst.
Neben den schulpädagogischen Veröffentlichungen waren die einschlägigen
lesepädagogischen später die Grundlage
für die Verleihung des Professorentitels
durch den Herrn Bundespräsidenten.
3.Hans Ecker war ein beseelter
Personalentwickler.
Was im Volksverständnis immer schon
klar war, wurde heuer wissenschaftlich
bestätigt: „Auf die Lehrerinnen und
Lehrer kommt es an!“ In der Lehrerausund Lehrerfortbildung war Hans Ecker
ein begnadeter Menschenfischer, der
sich die passenden Junglehrerinnen und
Junglehrer ausgesucht hat. Einmal in
seinem Bezirk eingestellt, hat er sich
ihrer angenommen und sie mit den
Leiterinnen und Leitern als Mentor
LSI Dr. Würleitner – ein Nachruf
A
nna Würleitner ist in Münzkirchen
bei Schärding in einer kinderreichen Familie aufgewachsen. Als
10-jährige tritt sie in ein Internat ein,
leidet an Heimweh. Später Lehrerbildungsanstalt in Vöcklabruck, sodann
Unterricht in 2-klassiger Volksschule in
Stadl-Kicking im Sauwald.
Beginnt, um dem „Ende der
Welt“ zu entgehen ein Psychologiestudium bei Prof.
Rohrschach in Wien, heiratet 1969 und geht mit
ihrem Mann nach Deutschland und arbeitet an einem
Institut für Motiv- und Meinungsforschung, wird Studienleiterin und verant-
wortliche Prokuristin. Kehrt 1975 nach
Österreich zurück, zuerst Karenzvertreterin, später Direktorin der Sonderschule in Enns und ab 1991 Landesschulinspektorin für Sonderschulen.
„Krempelt“ das Sonderschulwesen in
Oberösterreich um und fördert mit z.T.
unkonventionellen Methoden und beinahe unheimlicher Überzeugungsarbeit
die Einführung der Integration. Kommentar von LSI
Saxinger:
„Gehorsam und beamtete Einsicht waren nie ihre
Stärke. Sie war auch der
Meinung, dass Paragraphen
für den Menschen da sind
begleitend unterstützt. Diese Junglehrerbegleitung sehe ich als Modell für
die geplante gesetzliche Regelung des
Berufseinstiges an. Hans Ecker vertrat
nicht nur das Konzept der „wohnortnahen Schule“, sondern auch der „schulnahen Lehrerschaft“. Deswegen hat er
die Jungen nicht nur professionell
begleitet, sondern zusammen mit Hans
Samhaber emotional in der örtlichen
und regionalen Kultur beheimatet.
In dieser Stunde des Abschieds blicke
ich dankbar zurück.
Unser Kollege, unser Freund „bleibt
mit dem Wesentlichen, womit er auf
uns gewirkt hat“, so Hermann Hesse,
„mit uns lebendig, solange wir selber
leben.“
■
und nicht umgekehrt- und hat das wirklich bis zu ihrem letzten Atemzug auf
die Probe gestellt.“
Würleitner ist nie den einfachen Weg
gegangen, dies hat ihr einerseits viel
Sympathie und Ehrungen eingebracht
(u.a. Asperger Medaille der Heilpädagogischen Gesellschaft), andererseits
war das unermüdliche Ankämpfen
gegen überkommene Strukturen und
Voreingenommenheiten zu ihrem Markenzeichen geworden. Ihr pädagogisches Wirken war von einer Maxime
geleitet:
„Nicht die Vollkommenen, sondern
die Unvollkommen brauchen unsere
Liebe und Aufmerksamkeit.“
Eine Ausnahmepädagogin ist von
uns gegangen, der CLV wird seinem
Mitglied ein ehrendes Angedenken
behalten.
■
37
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Personalia
DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Abwesend und doch präsent:
Barbara Pühringers 70er wurde
ausgiebig gefeiert
E
in originelles und vor allem nachhaltiges Geschenk zum 70. Geburtstag unserer ehem. Landesobfrau,
Uta Barbara Pühringer, sollte dem
Geburtstagskind überreicht werden: auf
einer DVD grüßten und gratulierten
zahlreiche Freunde und ehemalige
Weggefährten aus politischen Tagen der
Präsidentin des Bundesrates, der Vorsitzenden des Zentralausschusses sowie
Verantwortungsträgerin in einer Vielzahl
weiterer Funktionen.
Zwar scheiterte die persönliche Überreichung der DVD im Rahmen der Landeskonferenz an der krankheitsbedingten Abwesenheit der Jubilarin, doch
kamen die Mitglieder o.a. Versammlung
in den Genuss, die meist pointierten,
mit Humor und dankbarer Rückschau
versehenen „Auftritte“ der Gratulanten
digital auf einem Großbildschirm zu
verfolgen.
Dass ihre ehemaligen Mitarbeiter /
innen und Mitstreiter/innen zu Wort
kamen, war für die mit Sektglas ausgerüsteten Teilnehmer der Veranstaltung
selbstverständlich. Dass der oberste
Beamtenvertreter und Stv. Präsident des
Nationalrates, Fritz Neugebauer zu
sehen und zu hören war, wurde von
Allgemeines Staunen über die Zahl prominenter Gratulanten am Großbildschirm.
den Anwesenden bereits mit anerkennenden Rufen kommentiert. Als sich
jedoch sogar Landeshauptmann Pühringer in launigen Worten als Gratulant
einstellte und schließlich Bundespräsident Fischer – sich mit staatsmänni-
schem Rot-Weiß-Rot als Hintergrund
aus der Präsidentschaftskanzlei zu Wort
meldete, kannte das Erstaunen keine
Grenzen mehr.
Einhelliger Tenor: Wir wissen alle, was
wir an unserer langjährigen Landesobfrau haben, welchen Grad an Respekt,
Wertschätzung und freundschaftlicher
Verbundenheit sich U.B. Pühringer in
verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen erarbeitet hat. Der CLV gratuliert und freut sich auf weitere Zusammenkünfte – allerdings in realer, anstatt
■
digitaler Form!
In einer vereinsinternen Vorfeier wurde
Barbara Pühringer zu ihrem Geburtstag
sogar mit einem Ständchen aufgewartet,
und anschließend führte eine „Photosession“ – mit wechselndem „Personal“ – zu
einer bemerkenswerten Konfiguration:
Das Geburtstagskind (70) inmitten der CLV
Obleute der letzten 40 Jahre !
Personalia
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Samhaber wurde
Professor!
U
nserem Mitglied, langjährigem
CLV Bezirksobmann und Mitglied des Landesvorstandes,
Hans Samhaber aus St. Marienkirchen
am Hausruck, dem charismatischen
Vordenker der Volkskultur, wurde vom
Bundespräsidenten der Berufstitel Professor verliehen.
Vor der Zeremonie im Unterrichtsministerium bekannte er: „Ich empfinde ehrliche Freude, weil ich ein ganzes
Leben lang nur idealistisch gearbeitet
und sehr viel auf die Beine gestellt
habe.“
50 Jahren leitete Samhaber einen
Chor sowie die Arbeitsgemeinschaft für
Dorfkultur, führte schon 1962 Adventsingen und 1974 Oberösterreichs erstes
Passionssingen ein, schrieb Mundartmessen und Hirtenspiele, komponierte
Lieder und setzte Jahr für Jahr neue Meilensteine.
Samhaber wurde Präsident des OÖ.
Forums Volkskultur und führte diesen
Dachverband nicht nur mit pädagogischem Geschick, er brachte selbst die
meisten Ideen ein und „erfand“ 1995
das große Fest der Volkskultur.
Seit Jahrzehnten knüpfte Hans Samhaber auch Kontakte zu Kulturaktivisten im Ausland, in Deutschland, in der
Schweiz, noch in kommunistischer Zeit
auch in Polen und in der Ukraine, wo er
sogar an Hochschulen über seine
erfolgreiche Art der Volkskulturpflege
referierte.
Professor Samhaber – ein charismatischer
Vordenker der Volkskultur
Von Landeshauptmann Josef Pühringer
als „unermüdlicher Motor der Volkskultur unseres Landes“ geehrt, mit Ehrentiteln, Plaketten und dem Goldenen Verdienstzeichen ausgezeichnet, wurde der
Doyen der gesamten oberösterreichischen Volkskultur, ein bescheidener
Mann ohne persönlichen Geltungsdrang, nun zum Professor ernannt.
Der CLV gratuliert seinem Mitglied
auf's Herzlichste!
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Personalia
JUNI 2013 | DAS SCHULBLATT
Der CLV gratuliert Seinen Mitgliedern!
Oberschulrat – Oberschulrätin
VD Christine Klein, VS Steyrermühl
VD Jutta Mittendorfer, VS Altmünster
AV Rosa Maria Huber, BAKIP Vöcklabruck
BD Franz Kronsteiner, BS Steyr 1
Schulrat – Schulrätin
HOL Renate Beißkammer,
NMS Laakirchen-Nord
HOL Maria Blasch, HS Gmunden-Traundorf
VOL Paula Buchegger, VS Gschwandt
SOL Gabriele Danninger, VS Grünau
VOL Gabriele Eder, VS Gschwandt
HOL i. R. Franz Englputzeder,
4774 St. Marienkirchen
VOL Roswitha Gerola, VS Concordia
HOL Maria Hampl, NMS Rudigier
HOL Christian Hasibeder, NMS Scharnstein
HOL Alfred Kienesberger, NMS Ebensee
VOL Ursula Kienesberger, VS Gschwandt
HOL i. R. Theresia Kleestorfer,
4773 Eggerding
HOL Christian Lamprecht,
NMS Laakirchen-Nord
VOL Angela Lindinger, VS Altmünster
HOL Maria Mitteregger, NMS 2 Vorchdorf
HOL Sylvester Müller, Priv. NMS St. Anna
OLFWE Helga Prieschl,
RG der Kreuzschwestern
VOL Margit Probst, VS Gramastetten
VOL Maria Schmidseder, VS Esternberg
VOL Lieselotte Schneider, ASO 1 Steyr
HOL Ingrid Schönberger,
NMS 1 Promenade
HOL Renate Slezak, NMS Andorf
HOL Christine Tatzreitr, MHS Steyr
BOL Ing. Wolfgang Wallner,
BS Gmunden 1
VOL i. R. Helga Zerbes, 4552 Wartberg
BOL Walter Francz, BS Steyr 1
BOL Bruno Heiligenbrunner, BS Steyr 1
HOL Helga Hörschläger, NMS Andorf
HOL Brigitte Jocher, NMS Ebensee
VOL Ingrid Kerschbaum, VS Concordia
HOL Brigitte Kesztele, NMS Kopfing
Wir gedenken unserer Toten
OSR HD i. R. Alois Kepplinger, 4020 Linz
VHL i. R. Maria Untner, 4775 Taufkirchen
HOL i. R. Anton Diermair, 4943 Geinberg
HL Peter Rebhandl, 4050 Traun
OSR SD Peter Neuhauser, 4040 Linz
OSTR Prof. Mag. Hilegard Marckhgott,
4040 Linz
SR VD i. R. Hilde Pacher, 4203 Altenberg
OLFWE i. R. Berta Kepplinger,
4081 Hartkirchen
OSR VD i. R. Hermine Stelzer,
4722 Peuerbach
SR VHL i. R. Hildegard Rosenauer,
4600 Wels
RR BSI i. R. Hans Ecker, 4910 Ried
SR BDS i. R. Ludwig Weissmaier,
4400 Steyr
SR VHL i. R. Stefanie Gugl, 5280 Braunau
VOL i.R. Elfriede Lehner,
4171 St. Peter/Wbg.
VOL i. R. Anna Kushima, 4201 Gramastetten
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DAS SCHULBLATT | JUNI 2013
Bücher
Das innere Kind
wird erwachsen,
Konflikte mit den
Eltern loslassen
und frei werden
Das Problem betrifft
viele Menschen.
Die konfliktreichen
Beziehungen zu
ihren Eltern haben
einen erfolgreichen Ablösungsprozess
verhindert. So leiden auch Erwachsene
emotional vielfältig noch daran, dass
ihr inneres Kind nicht das bekommt,
was es sich so sehnlich wünscht. Dass
das nicht so bleiben muss, weist die
Autorin anhand zahlreicher Fallbeispiele nach. Immer wieder zeigt sich aufs
Neue, dass eine Aufarbeitung der
Beziehung zu den Eltern zu neuer
menschlicher Reife und Handlungsfähigkeit führt.
Cornelia Nack; Das innere Kind wird
erwachsen, Konflikte mit den Eltern loslassen und frei werden; Freiburg 2011;
Verlag Herder; 178 Seiten; € 8,99
Land der Diebe
Der Autor, seit 1996
für das Nachrichtenmagazin „News“
tätig und von Alfred
Worm als besten
Enthüllungsjournalisten der jüngeren
Generation bezeichnet, deckte zahlreiche Affären und
Skandale auf, die unser ganzes Land
erschütterten. Dem Standardsatz: „Es
gilt die Unschuldsvermutung“ setzt er
seine These „Es gilt der Generalverdacht“ entgegen. Es drängt sich die
Frage auf, warum Korruption in Österreich derartig halbherzig bekämpft
wird. Polizei und Staatsanwaltschaften
sind personalschwach, abhängig und
stark politisiert, es gibt keine Anti-Korruptionsprogramme der Regierung,
persönlich Freunde werden ohne Qualifikation in höchste Ämter gehievt,
selbst Minister verschaffen sich finanzielle Vorteile oder entziehen sich
geschickt und schamlos der Strafverfolgung durch Behörden. In unzähligen
Beispielen weist der Autor nach, wie
die Bürger unserer Landes systematisch
bestohlen werden.
Kurt Kuch; Land der Diebe; Salzburg
2011; Ecowin Verlag; 238 Seiten; € 19,90
Zauber der Thermenregion,
Wasser, wandern,
Wein
Südlich von Wien
erstreckt sich die
Thermenregion, eine
Welt voll nostalgischem Reiz erfüllt von
Märchen, Mythen und Sagen. Wie auf
einer Perlenkette aufgefädelt, reihen
sich entlang einer vulkanischen Bruchlinie Märkte, Städte und Kurorte mit
großer Vergangenheit aneinander. Von
Perchtoldsdorf bis Bad Fischau laden
warme Wasser, kraftvolle Weißweine,
dichte Rotweine und eine herrliche
Landschaft den Gast zu besuch. Die
idyllische Landschaft entführt zu erholsamen Wanderungen. Die beiden
Autoren führen zu den schönsten Plätzen und stimmungsvollsten Winkeln,
zeigen attraktives Altstadtflair, sie besuchen die Winzer und ihre traditionsreichen Feste, schildern gemütliche Heurige und die wunderbare Heilkraft der
Thermalbäder.
Friedrich Arnold / János Kalmár; Zauber
der Thermenregion, Wasser, wandern,
Wein; Graz 2004; Pichler Verlag; 166
Seiten; € 24,90
Was Weltreligionen zu ethischen
Grundfragen
sagen
Religionen sind ein
Stück Menschheitsgeschichte. Schon
immer haben Menschen religiösen
Gemeinschaften angehört, Religionen
prägen bis heute unser Weltbild, unser
Verständnis von Recht und Unrecht
und organisieren unser gesellschaftliches Zusammenleben. Die Globalisierung und die damit einhergehende
Zuwanderung von Menschen aus
anderen Kulturen führte auch zu einer
Auseinandersetzung zwischen den
Religionen. Dieses Buch bezieht sich
ausschließlich auf die drei Offenbarungsreligionen – Judentum, Christentum und Islam. In zehn Themenblöcken wird die Antwort jeder einzelnen Religion gegeben. Die Texte sind
sehr verständlich gehalten, zahlreiche
Bilder und abschließende Fragen
ergänzen das jeweilige Kapitel. So ist
ein Buch entstanden, das für den
Unterricht ab der 7. Schulstufe ausgezeichnet einsetzbar ist.
Michale Keene; Was Weltreligionen zu
ethischen Grundfragen sagen; Mühlheim
2005; Verlag an der Ruhr; 189 Seiten;
€ 19,90
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Zitate, Der passende Vers für jede
Gelegenheit
„Mit Zitaten Freude
schenken!“ ist das
Motto dieses
Buches. Es gibt ja
viele Lebenssituationen wie Freundschaft, Liebe, Geburtstage, Glückwünsche, Aufmunterung,
Versöhnung, Genesung, Trost, Trauer
u.v.m., wo man nach den passenden
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richtige Zitat zu finden. Dafür ist dieses
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Staeffler-Vela
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© Christian Kneissl
Wenn nicht zustellbar, bitte zurück an Christl. Lehrerverein, Linz an der Donau,
Stifterstraße 23. Erscheinungsort Linz, Verlagspostamt 4020 Linz
Sponsoring Post, GZ 02Z033370 S
Oberlehrer
KREIDLINGER
M
it großer Freude hat der
Christliche Lehrerverein zur
Kenntnis genommen, dass seinem Landesobmann, stv. Bundesobmann der CLÖ und Amtsführenden
Präsident des Landesschulrates, Fritz
Enzenhofer, eine besondere Auszeichnung und Ehre zuteil wurde: Mit Entschließung der Bundespräsidenten
wurde ihm über Vorschlag von Landeshauptmann Dr. Pühringer der Titel
HOFRAT verliehen.
Mit Fritz Enzenhofer freute sich
auch Landeshauptmann Pühringer,
zumal dieser Titel keine Selbstverständlichkeit ist.
Der Lehrerverein gratuliert herzlich!
I hab de HÄTTI-Studie
nu net glesn,
oba i kauns singa!
„Hätt i di, hab i di,
hätt i di, da-rei-duli-diria ...“
Impressum
Auszeichnung
für einen verdienten
Präsidenten
Medieninhaber und Herausgeber: Christlicher
Lehrerverein für Ober­österreich (CLV), Stifterstraße 23, 4020; Linz E-Mail: office@clv.at; Schriftleiter und verantwortlicher Redakteur: Mag. Wolfgang T. Schwarz; Redaktion: Helmuth Nitsch,
LSI B. Pitzer, M.Ed. Peter Baumgarten,
Mag. Dr. Gerhard Pauza, Michael Andexlinger;
Redaktionssekretariat: Walter Utz (0 73 2/
77 68 67), Maria Pauleder; Anzeigenleitung:
Walter Utz (0 73 2/78 22 66); Erscheinungsort:
Linz, Verlagspostamt 4020 Linz, P.b.b.; Offenlegung lt.§ 25 Mediengesetz: Die grundlegende
Richtung des „Schulblattes“ ergibt sich aus den
Satzungen des Christ­lichen Lehrervereins.
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Bildung
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