close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

DA LOS? NA, DA SCHAU HER, WAS IST DENN - Leaderregion

EinbettenHerunterladen
BERICHTE ÜBER PROJEKTE IN DER LEADERREGION HOLZWELT MURAU 2.13
NA, DA SCHAU HER,
WAS IST DENN
DA LOS?
> 8/9
Holzwelt Murau / Tom Lamm
daS HolzmuSeum
feiert Seinen
25. geburtStag
alS zentrum der
Holzwelt murau.
Meisterwelten sind „40“:
40 Betriebe aus 18 Sparten
zeigen ihr Können. > 11
Zugestellt durch Post.at
Ich bitte Sie um Ihre Mithilfe.
Füllen Sie den Fragebogen auf
der nächsten Seite
aus und schicken Sie diesen an
unser Holzwelt-Büro.
Das Porto bezahlen wir!
Wer’s online lieber hat, auf den
wartet der Fragebogen unter www.holzweltmurau.at
im Internet.
Holzwelt Murau / Tom Lamm
Machen Sie bitte mit und füllen Sie
den Fragebogen in der
Blattmitte zur EnergieModellregion Holzwelt Die Holzwelt
Murau
Murau aus!
wirD zur
energieSie werden zu den
MoDellregion!
Gewinnern zählen!
kk
ENERGIE-MODELLREGION
Holzwelt-Kino:
Murau bekommt Lärchenkino
im Jugendgästehaus. > 15
DIE LEADERREGION HOLZWELT MURAU WIRD UNTERSTÜTZT VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION
Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen
Raums. Hier investiert Europa in
die ländlichen Gebiete
inHALt
Herzlichste Gratulation an:
Holzweltbotschafterin leuchtet hell
„Bio-Award“ für Daniela und Ferdinand Wölfl
—
5-7 Holzwelt-Touren sind eröffnet.
Karl Pürer
kk
Holzwelt Murau / Tom Lamm
Auf ihrem Bauernhof vlg. „Zeischgl“ in Pöllau bei
Neumarkt betreiben sie eine Buschenschank, die Gäste
bettet man in Heu und auch der Aussichtsturm nahe
dem Gehöft ist
deren Idee. Dafür
gab es den BioAward 2013.
Österreichische
Forstvereinstagung
„Neue Impulse für den Waldbau“ – dieses Kernthema der nachhaltigen Waldbewirtschaftung wurde im
Zuge der Österreichtagung in der Holzwelt Murau
behandelt. Hochklassige Vorträge und ein umfangreichen Exkursionsprogramms begeisterten die Forstfachleute.
10 Geschäftsführer Harald
Kraxner weiß, wie Holz auf
Touren kommt.
4 Holzwelt-Obmann Johann
Gruber will, dass alle unter
Strom stehen.
8 Sternstunde: Roman Schmidts Sternwarte in Zeutschach.
Tom Lamm
Holzwelt Murau / Tom Lamm
10/11 Zukunftsprojekt: Energie-Modellregion Holzwelt Murau.
14 Das Holz und die Schule.
kk
12/13 Holweg, der Baumeister.
Mit der Lampe „Leuchtender Thymian“ gewann Maria Auer aus St.
Peter/Kbg. bei der 1. Kräuter- und
Düftegala in der Kategorie „Kunst
& Handwerk“ den ersten Preis. Das
Besondere: Der Lampenschirm ist aus
handgeschöpftem Thymianpapier.
kk
Holzwelt Murau / Tom Lamm
—
M I T U N T E R S T Ü T Z U N G V O N B U N D, L A N D U N D E U R O P Ä I S C H E R U N I O N
Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen
Raums. Hier investiert Europa in
die ländlichen Gebiete
IMPRESSUM. Herausgeber. 34 Gemeinden der Leaderregion Holzwelt Murau, Bundesstraße 13a,
8850 Murau; Kontakt +43 (0)3532 2000013. Für den Inhalt verantwortlich. GF Harald Kraxner,
harald.kraxner@holzwelt.at. Konzeption, Gestaltung, Redaktion. Wachernig Public Relations,
post@wachernig.at. Autoren. Wolfgang Eltner, Mag. Erich Fritz, Claudia Glawischnig, Johann
Gruber, Harald Kraxner, Mag. Marie-Christine Romirer, Sarah Ruckhofer, Mag. Florian Schnabl,
Ernst Wachernig. Druck. Druckhaus Thalerhof. Verteilung. Österreichische Post AG.
2
Baustellenexkursion
Der Murauer Baumeister DI Ferdinand Holweg hat
für die Siedlungsgenossenschaft Ennstal 26 Wohnungen in Holzbauweise in der Sacherersiedlung
(Gemeinde Stolzalpe) errichtet. Grund genug für Pro
Holz Steiermark und die Holzwelt Murau, zu einer
Baustellenexkursion zu laden. 50 Personen folgten
zum Gespräch mit Architekt DI Georg Moosbrugger.
Musikverein St. Lambrecht
Holzwelt-Panorama
Sonnenkraftwerk Mitterdorf
—
In der Energiemodellregion Holzwelt Murau wurde
ein weiterer Meilenstein gesetzt. Auf Initiative der Gemeinde St. Peter/Kbg. konnte das erste Sonnenkraftwerk mit Bürgerbeteiligung im Bezirk Murau eröffnet
werden. Ein Kraftwerk, das die Wertschöpfung in der
Region hält.
Erfrischende Projekte:
Marktmusikkapelle St. Lambrecht feierte 111.
Vereinsgeburtstag mit dem Bezirksmusikfest
Der Musikverein St. Lambrecht feierte sein 111-jähriges Bestehen. Der Verein
wurde 1902 anlässlich eines Stiftsjubiläums gegründet. Bis heute ist es die Hauptintention des von Obfrau Angelika Findling und Kapellmeister Karl Rappold geführten Vereines als „kultureller Nahversorger“ kirchliche Veranstaltungen festlich
zu umrahmen und traditionelle Marschmusik zu pflegen. Mit dem 111. Jubiläum
wurde in St. Lambrecht auch das 61. Bezirksmusikfest gefeiert.
kk
Stippvisite durch die
Abteilung 7 aus Graz
In Stichproben werden Leaderprojekte
von der Controlling-Abteilung der
Steiermärkischen Landesregierung vor
Ort besichtigt und auf Ihre Richtigkeit
auf das Genaueste überprüft. Förderzahlungen gibt es erst nach dem ok.
kk
Voneinander lernen
Eine kroatische Delegation aus der Region Lepoglava-Bednja überzeugte sich
vom Fortschritt der Holzwelt-Projekte
touristische Infrastruktur (Holzmuseum), alternative Energiegewinnung
(Wasserkraft) und nachhaltige Mobilität (Zukunft der Murtalbahn).
Domenico und Arche Noah erhalten
Sortenvielfalt und Anbautraditionen
—
In Zusammenarbeit mit Arche Noah wurden in den
letzten Jahren mehrere Maßnahmen zur regionalen Biodiversität im Zier- und Nutzpflanzenbereich
(Obst, Gemüse, Getreide, Kräuter, Zierpflanzen)
umgesetzt. Diese erfolgreiche Arbeit mündet nun in
ein Sortenerhaltungs- und Verteilerzentrum im Stiftsgarten St. Lambrecht im Ganzjahresbetrieb. Vonnöten
ist dafür ein Gewächshaus, um die Pflanzen geschützt
und kontrolliert zu kultivieren – und das knapp über
1.000 Meter Seehöhe. Jungpflanzenzucht, Überwinterung von Kübelpflanzen, Treiberei, Beherbergung von
kälteempfindlichen bzw. wärmebedürftigen Pflanzensammlungen sind inhaltlich angedacht.
E-Mobility Region
—
Im Rahmen eines transregionalen Projektes werden
der Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen und die Region Mittelkärnten den Aufbau eines Mobilitätskonzeptes mit dem Schwerpunkt E-Mobilität, insbesondere
mit dem „e-biken“ forcieren. Dabei sollen die Bewegungsräume und -angebote im Projektgebiet umweltschonend vernetzt und erreichbar werden.
Die erwartete Reduzierung des Individualverkehrs
soll zur Attraktivierung der Region und insgesamt zu
einer nachhaltig wirksamen positiven Veränderung
führen. Konkret sollen Infrastrukturen geschaffen und
vorhandene Systeme adaptiert werden, die bestehende
Angebote (etwa Info-Points und Ausgangspunkte von
Wanderwegen) mittels e-Mobilität vernetzen und so
zu einer Reduzierung des individuellen KFZ-Verkehrs
führen.
3
AuF GeHt‘S!
tour 1
HOLZMUSEUM MURAU
Karl Pürer
daS HolzmuSeum
nen, weiß das
was wald und baum kön
ht-falkendorf
rec
rup
St.
in
um
Holzmuse
m2.
000
und vermittelt es auf 10.
wir alle SteHen unter Strom, denn
zahlreiche neue Projekte stehen an, allen
voran die Energie-Modellregion.
Ich bitte um Ihre Unterstützung!
Erlauben Sie mir einen kurzen Blick auf ein schönes Jubiläumsfest – die Geburtstagsfeier des Holzmuseums Murau. Ich darf
den Verantwortlichen des Museums zu diesem Fest herzlich
gratulieren, einen Dank sagen an die zahlreichen freiwilligen
HelferInnen aus St. Ruprecht-Falkendorf, auch an die Bäuerinnen, die mit einem grandiosen Frühstück den Tag allerfeinstens
eingeleitet haben. Danke dafür!
Doch nach dem Feiern geht es in der Holzwelt Murau wieder an die Arbeit. Nicht alle Projekte sind abgeschlossen und
schon steht eine neue Förderperiode vor der Tür. In diesem
Zusammenhang ist zum Beispiel eine große Erhebung im
Energiebereich eine wichtige Stütze für Künftiges, damit wir alle
relevanten Daten für die „Energiemodellregion Holzwelt Murau“
bekommen. Aus diesem Grund befindet sich in dieser Zeitung
ein Fragebogen, den ich Sie auszufüllen und an das Büro der
Holzwelt Murau zu retournieren ersuche (siehe Blattmitte). Das
Porto übernimmt selbstverständlich die Holzwelt Murau!
fache Zugänge
Eins und eins sind zwei. Ein
des Teams im
schaffen. Das ist das Credo
darum geht,
es
n
wen
Holzmuseum Murau,
n.
läre
erk
zu
und
Holz zu zeigen
Wer den
Die Geschichte des Holzes.
tige
ünf
zuk
Werdegang kennt, wird
diesem
h
Nac
en.
steh
ver
Entwicklungen
m. Im
seu
zmu
Hol
im
n
ma
rt
Motto agie
m Haus,
eine
in
Klartext: Viel „altes Zeug“
in die
pa
Uro
und
a
Om
das die Welt von
rt.
jizie
pro
Gegenwart
Holzwelt-touren
„Holzwelt-Touren“-Macher
Wolfgang Eltner
im Interview
Übrigens: Bürgermeisterversammlung, Abgeordnete des
Bezirkes und Regionalentwicklungsverein Obersteiermark West
bestätigen – die Holzwelt Murau bleibt weiterhin eigenständig.
Ihr Bgm. Johann Gruber
Obmann der Holzwelt Murau
4
kk
Mit dem Ausfüllen des Fragebogens helfen Sie nicht nur diesem
wichtigen Energie-Projekt in unserem Bezirk, als Belohnung
nehmen Sie an einem Gewinnspiel teil. Zusätzlich bekommen
Sie eine kostenfreie Energiebilanz für Ihr trautes Heim.
WOLFGANG ELTNER
—
eltner marketing services
www.eltner.net
Die Holzwelt Murau
kommt auf Touren
E
inige Male wurde an dieser Stelle bereits
von der Weiterentwicklung der Steirischen Holzstraße hin zu Holzwelt Touren
berichtet. Am 23. Juni 2013 konnten diese
Touren im Rahmen des 25-jährigen Jubiläumsfestes des Holzmuseums erstmals der
Öffentlichkeit vorgestellt werden. Nach fast
zweijähriger Umsetzungsphase fehlen nur
noch Kleinigkeiten für den Projektabschluss.
Zeit, Bilanz zu ziehen und eine Zusammenfassung zu geben.
tour 2
HIMMEL & HOLZ
SaKrale KoStbarKeiten
im bezirk murau sind Kun
stwerke
aus Holz in Kirchen in gro
sser vielfalt
erhalten.
Die Holzwelt Murau zeichne
t sich durch
eine Reihe kunsthistorisch inte
ressanter
Kleinode aus. So sind etwa
die bemalten
Holzkassetten- und Balkendec
ken, auch die
hölzernen Flügelaltäre, die in
Kirchen und
Kapellen zu finden sind, in ihre
r Ausführung
bemerkenswert.
Zurückzuführen ist diese Viel
falt auf die nicht
allzu üppige finanzielle Ausstat
tung der Region
auf dem Weg von der Gotik in
den Barock, die
eine „Barockisierungswut“ verh
inderte.
Warum wurde der Name „Holzstraße“
geändert?
Die Objekte und Inhalte der Holzwelt haben
längst einen viel umfassenderen Charakter
bekommen, als dass man sie in „einem Aufwaschen“, entlang einer „Straße“ abfeiern
könnte. Zudem sind die Themenstraßen im
Tourismus inflationär geworden, denken Sie
nur an „Käsestraße“, „Schlösserstraße“,
Dutzende „Weinstraßen“, „Meisterstraße“,
„Eisenstraße“ und so weiter und so fort. Der
Name entsprach einfach nicht mehr dem integrativen, gesamtwirtschaftlichen Ansatz.
Und welche Rolle spielt dabei das
Holzmuseum?
Nun, das Holzmuseum war und ist ein eminent wichtiger Bestandteil der gesamten
Holzwelt und war ja auch die Keimzelle dieser Entwicklung. Wir haben im Rahmen dieses Projektes viel Zeit darauf verwendet, auch
im Holzmuseum einen Innovationsprozess
in Gang zu bringen und die Weichen sowohl
für einen baulichen als auch inhaltlichen
Ausbau zu stellen. Dank der Mitarbeit des
Vorstandes und der Mitglieder und vor allem durch die Unterstützung des Landes 
tour 3
HOLZKULTUR,
MÜHLEN & MUSEEN
r
HÖlzerne KulturgÜte
seum:
mu
zum
bis
von der mühle
ditionen
tra
elle
tur
kul
und
bäuerliche
rau.
mu
ch
zeigt diese rundreise dur
orischen
Die Tour widmet sich der hist
Traditionen
Lebensweise, den kulturellen
Kunstformen
en
sen
ach
und den daraus gew
Beleuchtet
n.
ette
Fac
n
ihre
all
der Region in
en
sch Wohnen,
wird der Lebenskreislauf zwi
anhand
tur
Kul
Ernährung, Arbeit und
e.
hölzerner Objekt
ktionstüchtige
Ausgangspunkt ist eine fun
hlen, wo, wie
Mü
Bauernmühle im Bergdorf
reide durch
Get
,
ren
Jah
vor hunderten von
n wird.
ahle
gem
rs
sse
Wa
die Kraft des
tour 4
BAU TRIFFT
ARCHITEKTUR
gut, daSS eS arcHiteKte
n gibt
wie vielfältig moderner Hol
zbau sein kann,
zeigt die tour „bau trifft arc
hitektur“.
Diese Tour dokumentiert die
Holzbauweise
in der Holzwelt Murau und zeig
t Brücken
ebenso wie öffentliche Gebäud
e und
Industriestandorte. Viele Bau
ten sind mit
Architekturpreisen ausgezeich
net.
Die Entstehung moderner Bau
weisen nimmt
Ihren Anfang in der Bevölke
rung, genagelte
Holzstege sind die Vorläufer
der heutigen
Brücken aus verleimtem Hol
z.
Apropos. Die Holz-Europabrüc
ke in St.
Georgen ob Murau ist ein bau
technisches
Vorzeigeprojekt der Region.
5
tour 6
HOLZ & ENERGIE
tour 5
HOLZ & WIRTSCHAFT
der weg vom wald in die
produKtion
Holzverarbeitende betrieb
e der region
öffnen ihre türen und geb
en einblick in
produktion und logistik.
Die Tour bildet den Wirtsch
aftskreislauf Holz
ab. Sie reicht von der Murau
er Berufsschule
über kleinbetriebliche Struktu
ren und
bäuerliche Forstwirtschaft bis
hin zu
international tätigen Großbe
trieben. Durch
die enge Verzahnung all dies
er Betriebe
ist Holz im Bezirk Murau ein
relevanter
Wirtschaftsfaktor.
Man besucht mit dem Staatsp
reis
ausgezeichnete Forstwirte und
international
tätige Unternehmen, wie „KL
H“
in Frojach-Katsch.
PROJEKTBETEILIGTE
—
Das Projekt „Holzwelt-Touren“
wurde von Projektmanager Mag.
Erich Fritz begleitet. Für die Kommunikationskonzeption, die inhaltliche und gestalterische Umsetzung
zuständig war Wachernig Public
Relations, der Auftritt im Internet
kommt aus der Web-Werkstätte von
Stolz PR, die Fotografien vom Topfotografen Tom Lamm, die Videos
von Valentin Stejskal. Den Entwurf
der Landschaftsfenster steuerte das
Architekturbüro WG3 bei, für deren
Umsetzung sorgten Rauter Beton
und Holzbau Horn.
6
energie auS dem wald
h an
der bezirk murau ist reic
n, die in
rce
sou
res
hen
isc
log
öko
werden.
kreativer weise genutzt
ehrgeiziges
ein
sich
en
hab
er
Die Murau
ab 2015.
ie
Ziel gesteckt: Energieautark
Wärme, die
und
m
Stro
Unabhängigkeit bei
und die
n
rce
sou
Res
ler
Nutzung regiona
ufen sind
islä
kre
afts
tsch
Wir
von
ng
Schaffu
. Neben
den
bun
ver
l
mit diesem Gesamtzie
leistet
rgie
ene
nen
Son
Wind, Wasser und
.
trag
Bei
n
nde
eide
sch
ent
n
Holz eine
Nahwärme.
Beispiele für
Nah- und Biowärmewerke sind
te der Region,
die zahlreichen Energie-Projek
beitragen.
nz
die wesentlich zur Energiebila
 Steiermark und aller Gemeinden des
Bezirkes Murau ist das auch vorbildlich gelungen. Der Dachausbau ist ja nur ein erstes
sichtbares Zeichen dieser neuen Qualität
einer gesamtregionalen Zusammenarbeit.
Es ist aber so, dass die Reduktion auf eine
rein museale Einrichtung als Zukunftsvision
wohl zu kurz greifen würde. Vielmehr muss
der Ausbau in Richtung eines modernen
Besucher- und Informationszentrums der
Holzwelt unser aller Ziel sein.
Was können wir uns unter den
Holzwelt-Touren vorstellen?
Das Hauptproblem war ja, neben den zum
Teil nicht gepflegten Objekten, die Unstrukturiertheit des Angebotes und die Doppelgleisigkeiten bei vielen Themen. Nun stellt beispielsweise die Cäciliakirche für sich nur ein
kleines Angebot dar, ein Kleinod zwar, aber
halt klein und für sich stehend vielleicht nicht
bedeutsam genug. Im Zusammenhang allerdings mit den übrigen sakralen Kunstwerken
bzw. Bauwerken der Region und dem Herausarbeiten der kulturhistorischen (Holz-)Besonderheiten des Raumes ergibt sich eine überaus
interessante Special Interest Tour durch den
ganzen Bezirk, wovon die Cäciliakirche dann
ein kleiner und feiner Baustein ist. Diese the-
tour 7
HOLZGEMEINDE
Holz im ÖffentlicHen
raum
nicht nur die bezirksstadt
murau, auch
kleine gemeinden haben
zahlreiche
Holzobjekte zu bieten.
Diese Tour zeigt den vielfält
igen Einsatz von
Holz im öffentlichen Raum.
Dabei werden
die Vorteile der Holzbauweise
gezeigt und
erklärt, wie effektiv und arc
hitektonisch
wertvoll Holz im kommunale
n Bauen ist.
Die exzellente Wohnqualität
des Holzbaues
trägt zum Wohlgefühl der Bew
ohner bei und
steht in Kontrast zu kalten Bet
onbauten.
Holz ist ein biologischer und
nachhaltiger
Rohstoff, der nahezu überall
verfügbar ist
und Kostenvorteile verspricht
. Und: Die
Wertschöpfung bleibt in der
Region!
matische Clusterung haben wir auf insgesamt
acht Bereiche ausgedehnt, jeweils Leitobjekte
definiert, den Gesamtzustand erhoben, die
Defizite mit den Verantwortlichen besprochen, zum Teil bereits bereinigt und auch
schon mit dem Marketing begonnen. Wir ist
allerdings zuviel gesagt, die konkrete Umsetzung haben natürlich die Murauer schon
selbst gemacht, durch den Obmann Hans
Gruber, den Geschäftsführer Harald Kraxner,
die Mentoren der einzelnen Themen und vor
allem durch den Projektmanager Erich Fritz
und das Team der Holzwelt.
Wo kann man sich informieren?
Einfach www.holzweltmurau.at im Internet
aufrufen, dort existiert eine umfassende Darstellung inklusive einer Bibliothek für alle
Objekte. Wer auf Facebook vernetzt ist, bitte
sofort auf www.facebook.com/holzweltmurau gehen und liken. Natürlich existiert aber
auch eine Darstellung in Themenfoldern, erhältlich im Holzwelt Büro, im Holzmuseum
und in den Büros der Tourismusverbände.
Was hat es mit diesen Leitobjekten
auf sich?
Wir haben uns überlegt, dass ausgehend vom
Holzmuseum, das für uns immer einen Fix-
Wie würden Sie die Zusammenarbeit
mit Murau bezeichnen?
Harmonisch, professionell, vertrauensvoll,
konstruktiv und erfolgreich fällt mir dazu
ein. Meine Mitarbeiter und ich haben uns
immer wie zu Hause gefühlt. Danke dafür.
Holzwelt Murau / Tom Lamm
punkt darstellt, jedes Thema ein Objekt beinhalten sollte, das stellvertretend für diesen
Bereich steht. Diese Leitobjekte haben wir
mit speziellen Landschaftsfenstern ausgestattet, die einerseits der dahinterliegenden
Landschaft bzw. dem Objekt einen Rahmen
geben sollen, aber in unserem Fall auch als
Ruheräume und Informationsträger genutzt
werden. Eine im gleichen Design errichtete
Holzbank und ein Restmüllbehälter ergänzen dieses Ensemble. Außerdem ist an diesen Leitobjekten über Smartphones auch ein
kleines youtube Video abrufbar. An denen
allerdings wird zur Stunde noch gearbeitet.
Nur soviel vorab: ein junger talentierter Murauer Filmemacher wird hier eine wichtige
Rolle spielen.
Holzwelt Botschafter
Die Holzwelt-Touren und die Holzweltbotschafter – das sind zwei der Geheimrezepte der Holzwelt Murau. Die HolzweltbotschafterInnen begleiten Busgruppen
oder Individualtouristen zu den schönsten Orten der Holzwelt Murau. Angepasst
an die Bedürfnisse der Gäste werden die Touren so zusammengestellt, dass
keine Wünsche offen bleiben. Mit Herzlichkeit, Engagement und fundiertem
Wissen über die Spezialitäten sind die Holzweltbotschafter die optimale Begleitung für die Holzwelt-Touren, so erfahren Gäste als auch Einheimische Geheimnisse und Besonderheiten einer wunderschönen Kulturlandschaft. Mehr über
die Holzweltbotschafter erfahren Sie unter www.holzweltbotschafter.at . Die
Holzweltbotschafter sind ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, allen von den
Besonderheiten der Holzwelt Murau zu erzählen.
WIR HOLZWELT-BOTSCHAFTERINNEN BRINGEN IHNEN
DIE SCHMUCKSTÜCKE DER REGION NÄHER.
WANDERLUST &
JAUSNBRETTL
ÖnSten Seite
murau von Seiner ScH
he
die tour zeigt kulinarisc
Holzbezirk
den
ch
dur
gen
run
nde
wa
.
erl“
eck
und idyllische „fl
attraktiven
Murau bietet eine Vielzahl an
chten
ere
Wanderungen, von kinderg
en alpinen
tler
mit
zu
hin
Spaziergängen bis
r mehr
eine
in
en
steh
ge
We
Touren. Alle
Holz,
zu
g
oder weniger engen Verbindun
des
rt
nwa
ege
was allein durch die Allg
Waldes allerorten spürbar ist.
lt zum Erlebnis.
Wandern wird in der Holzwe
Eselsberg,
der
,
„Sagenhaftes Wölzertal“
iermark, die
Ste
der
l
rfal
der höchste Wasse
-Park sind
ese
ur-L
Nat
der
,
rte“
Wa
„Zeischgl
nur einige Möglichkeiten .
tour 9
HOLZSTADT
SPAZIERGANG
eine Stadt und iHr Holz
willkommen in der Haupts
tadt des
Holzes! in der Stadt murau
befinden
sich zahlreiche Holzobjek
te.
An der Kreuzung zweier Sal
zstraßen wird
vor 2.000 Jahren eine Röm
ersiedlung
gegründet, die Ursprünge der
Stadt Murau.
Im 13. Jahrhundert entsteh
t die heutige
Altstadt als Anlage rund um
die Burg
„Murowe“.
Prägend für die Stadtgeschich
te ist Anna
Neumann, die „Herrin von Mu
rau“, die unter
anderem das ewige Recht auf
Bau- und
Brennholz der Hausbesitzer
stiftet. Das
zeigt die Bedeutung von Hol
z bereits im
Mittelalter.
infoS
Mag.
Erich Fritz
kk
tour 8
DIE HOLZWELTBOTSCHAFTERINNEN
—
Maria Elfriede Auer
Maria Bacher
Barbara Fritz-Gruber
Danja Galler
Margret Leitner
Dagmar Lercher
Eveline Lercher
Elisabeth Miedl
Marlene Plank-Lindner
DI Franz Rodlauer
Silvia Sarcletti
Tina Steinwender
Karin Weilharter
Mag. Elisabeth Zienitzer
Holzwelt Murau
Projektleiter Holzwelt-Touren
Tel.: +43 (0)3532 20000-11 oder
+43 (0)664 918 67 31
erich.fritz@holzwelt.at
7
 Die Holzwelt Murau wurde „von oben herab“
erklärt: Marga Leitner, Harald Kraxner,
Sigrid Maurer, Erich Fritz, Maria Auer
Dem Himmel so nah: Die Sternwarte macht‘s möglich.
Sternderl schauen in Zeutschach
Holzwelt Murau / Tom Lamm (11)
Holzwelt Murau
Klement Knapp und Marga Leitner
beim ORF-Interview
 Interesse weckte
die Holz-Duft-undFühl-Straße
Die größte private Sternwarte Österreichs steht im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen – in „schmutzfreier“ Luft: In Zeutschach, auf
1.050 Meter Seehöhe, hat sich der Wiener Roman Schmidt seinen
Traum von der Astronomie erfüllt. Ende Mai ist die Sternwarte offiziell eröffnet worden, im Juli, nach Abschluss der Kalibrierung und
Feinjustierung, ist der Regelbetrieb aufgenommen worden.
Für Laien und Profis
Führungen in der Sternwarte sind für Gruppen von fünf bis maximal 30 Personen möglich. „Es wird ein Online-Anmeldesystem geben, wo sich Interessierte über freie Termine informieren können“,
erklärt Schmidt. Auch für Kinder ab sechs Jahren ist die Sternwarte
einen Besuch wert. Was gibt’s zu sehen? In zwei bis vier Stunden –
je nach Interesse – werfen Besucher einen faszinierenden Blick ins
Weltall. Die Beobachtung durch das Teleskop wird über eine Okularkamera übertragen und in ein Auditorium projiziert, so kann die
ganze Gruppe ein Objekt betrachten. „Wir bieten keine altmodischen
Frontalvorträge, viel mehr sollen die Leute diskutieren und Fragen
stellen.“ Egal ob Laie, Hobby-Astronom oder Profi – im Naturpark
ist jeder zum „Sternderl schauen“ willkommen.
Kontakt
—
Roman Schmidt
+43 (0) 664 141 99 27, naturparksternwarte.npt@gmail.com
8
Holz macht viel Spass
Der Geburtstag des Holzmuseums
wurde zum Tagesfest für knapp eintausend Besucher. Ein spielerischer
Tag für Eltern und Kinder.
 Das Holzmuseum Murau – ein natürliches
Paradies für Kinder
 Von morgens bis
abends wurde um das
Holzmuseum gefeiert
 Festversammlung
mit LH-Stv. Hermann
Schützenhöfer
 Holz-Extremsportler
zeigten, wie man
Bäume „vernichtet“
 Rudolf Paschek versucht sein Glück als
Loseverkäufer
 Stimmig mit dabei:
der Musikverein St.
Ruprecht-Falkendorf
 Aktiv: die Schüler der
LFS Tamsweg
 Die Murauer HolzweltbotschafterInnen
25 Jahre Holzmuseum –
eine Rückschau auf das Fest
F
rühstück im Gasthaus
Anthofer. Die Bäuerinnen von St. RuprechtFalkendorf kredenzten
Süßes und Pikantes, dazu
Häferlkaffee und Kräutertee. Dementsprechend
gestärkt gingen 200 geladene Gäste in die Festversammlung. Im Zuge
dieser wurde die Bedeutung des Holzmuseums
für die Holzwelt Murau
in einem Film festgehal-
ten, Karl Schwarzenberg,
Tschechiens Außenminister, überbrachte seine
Glückwünsche ebenfalls
via Tele-Grußbotschaft.
Schützenhöfer erfreut
Persönlich mit dabei hingegen LandeshauptmannStellvertreter Hermann
Schützenhöfer, der sich in
seinem Statement sehr erfreut zeigte über die Konstanz dieses Museums
und die Konsequenz der
Holzwelt Murau bei der
Entwicklung „nachhaltig
zukunftstragender Ideen“.
Entsprechend gab ihm
Bgmin Michaela Seifter
einen Wunsch mit – „der
Ausbau des Holzmuseums zum Informationsund Kompetenzzentrum
des Holzbezirkes ist das
Ziel in den nächsten Jahren“. Da braucht‘s weiter
Hilfe aus Graz!
Ein buntes Holzfest
Das Fest wurde nach
dem offiziellen Teil zum
bunten Treiben zwischen
Holzmuseumsbesuch
und dem Spiel im HolzWasser-Park. Die einen
vergnügten sich entlang
der Holz-Fühl-und-DuftStraße, andere setzten
sich ins Holzwelt-Kino.
Großes Interesse weckte
die Stihl-Timber-SportShow, gestaunt wurde
bei den Schnitzkünsten
der regionalen Motorsägenschnitzer und dem
Geschick der Schüler
der landwirtschaftlichen
Schule aus Tamsweg.
Für HolzmuseumsObmann Klement Knapp
ein tolles Fest – wegen
Anthofers Kulinarik, den
gebackenen Mäusen der
Bäuerinnen und der Mithilfe der St. Ruprechter
Bevölkerung.
9
Ein „Holzwurm“ schlängelt sich durch den
Bezirk Murau: Die Holzwelt-Touren sorgen
für Bewegung.
Warum in die Ferne schweifen,
wenn das Gute liegt so nah!
Bei der Konzeption des Holzstraßengesamtprojektes vor vier
Jahren war das Ergebnis dieses Leaderprojektes noch ungewiss. Eines war jedenfalls klar und wurde von vielen Leuten
bestätigt: „Mit der Holzstraße muss etwas passieren“, hieß es
aus allen Kreisen. Nun, leichter gesagt wie getan. Eine große
Herausforderung für die laufende Leaderperiode. Einige grundsätzlichen Schritte waren notwendig, etwa die Evaluierung in
der Startphase, unzählige Expertenrunden, die Hinzuziehung von
externen Beratern und die Anstellung eines eigenen Projektleiters. Schnell war klar, dass es sich um einen integrativen,
gesamtwirtschaftlichen Ansatz handeln muss, um dem so wichtigen Thema Holz in der Verknüpfung mit allen Wirtschaftsbereichen in einer Holzwelt noch mehr Bedeutung beizumessen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine Clusterung in acht
Themen, perfekt aufbereitete Inhalte zu den einzelnen Touren
und Holzweltobjekten, Inszenierung und Inwertsetzung der
Leitobjekte mittels innovativer Landschaftsfenster, die Weiterentwicklung des Holzmuseums zum Informations- und Besucherzentrum, ausgewählte Holzwelt-Partnerbetriebe sowie die
Holzweltbotschafter als motivierte Reisebegleiter. Hier geht es
nicht nur um zusätzliche Touristen, sondern das Wissen unseres
Bezirkes, unserer Heimat, interessierten Personen vor Augen
zu führen. In diesem Sinne lade ich alle recht herzlich ein, die
Holzwelt-Touren zu genießen. Unter dem Motto: „Warum in die
Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!“
Harald Kraxner
Leader-Geschäftsführer
10
Holzwelt Murau / Tom Lamm
Holzwelt Murau / Tom Lamm
Mittendrin
Energie aus den Ressourcen von Mutter Natur, darauf setzt
Eine Modell
sammelt ihr
Murau hat selbst genug „Saft“
Das Ziel: Eigenständig bei Strom
und Wärme bis 2015, in Zukunft
unabhängig von Energie-Importen.
D
urch die Interessen
aller Gemeinden
ist der Bezirk Murau gewillt, in Energiefragen
an einem Strang zu ziehen“, freut sich Holzwelt
Murau-Geschäftsführer
Harald Kraxner über
jene Initiative, die als
„Energievision Murau“
bekannt ist.
Energie-Modellregion
Was bestehende Projekte zur Öko-Energiegewinnung aus Wasser,
Holz und Sonne belegen,
geht nun in eine nächste
Entwicklungsstufe – die
nachhaltig
wirksame
Klima- und Energie-Modellregion.
Mit Beginn des Jahres 2013 ist der Antrag
zur Förderung durch den
Klima- und Energiefonds
positiv beurteilt worden,
wodurch sich die Möglichkeit zu einem Umsetzungskonzept eröffnet.
So werden die vorhandenen Stärken vernetzt,
bisherige Aktivitäten auf
einen Nenner gebracht.
kk
man in der Holzwelt Murau.
region
e Energie
Schritt um Schritt
Befasst mit der Umsetzung ist das Team der
Holzwelt Murau unter
Mithilfe von externen
Experten. Als Ergebnis
dieser Arbeit wird Österreichs erstes Energiekompetenzzentrum für erneuerbare Energieträger
entstehen. „Die Holzwelt
Murau wird damit zum
Dreh- und Angelpunkt
in Klima-, Energie- und
Nachhaltigkeitsfragen“,
legt Kraxner nach.
Die Etablierung eines
hochkarätigen Klimaforums ist definiertes Ziel
der Projektverantwortlichen, wodurch auch
die regionale Wirtschaft
durch die Schaffung und
Sicherung von Arbeitsplätzen nachhaltig gestärkt wird.
Innovative Produkte
Die Entwicklung von Produkten in Energiefragen,
beispielsweiseeineregionale Ökostrom-Marke oder
die erste mit Ökostrom
betriebene Eisenbahnlinie,
die Murtalbahn, bedeuten
Wind für die Segel der
entstehenden Klima- und
Energiemodellregion.
Wärmebedarfserhebung startet!
Das alles erfordert eine
detaillierte Energie-Bestandsanalyse, die flächendeckend im Bezirk Murau
startet. Dazu dient der
Fragebogen in der Blattmitte, auch abrufbar unter
www.holzweltmurau.at.
Wer diesen ausgefüllt
zurücksendet, nimmt an
einem ertragreichen Gewinnspiel teil!
Vorstand, Aufsichtsrat und Mitglieder der Meisterwelten Steiermark bei ihrer ersten Generalversammlung.
Versammelte Meisterwelten
Mit 14 hat es begonnen, nun sind es über 40. So viele qualitätsbewusste Betriebe aus 18 Sparten zählen die Meisterwelten, die erste
Handwerks-Genossenschaft, seit ihrer Gründung vor rund einem
Jahr. Die Mitglieder sind Meister ihres Faches und Vertreter echter
steirischer Handwerkskultur. Unternehmer, die traditionsbewusst
und zugleich zukunftsorientiert agieren.
Handwerks-Ratgeber
Ein starkes Bündnis, das einer starken Führung bedarf. Im Juni luden
Steiermark-Koordinatorin Claudia Glawischnig, Aufsichtsrat-Vorsitzender Bertram Mayer sowie Obfrau Heide Zeiringer zur ersten
Vollversammlung. Credo für die Zukunft: Imagegewinn durch die
gemeinsame Marke, Vernetzung der Betriebe, bessere Nutzung von
Synergien, Weiterentwicklung innovativer Produkte. Limitiert ist der
Zusammenschluss vorerst auf 250 Betriebe, heuer will man die 80erMarke erreichen. Nicht jeder kann dem Netzwerk beitreten, willkommen sind jene Betriebe, die einer Qualitätsprüfung standhalten.
Im Herbst erscheint das erste Buch über die Meisterwelten. Es liefert
Inspiration zu Handarbeit und deren Entwicklung.
STEIERMARK
Meisterwelten e.Gen.
—
Claudia Glawischnig
Bundesstraße 13a, 8850 Murau
+43 (0)664 133 4154
info@meisterwelten.at
www.meisterwelten.at
11
Tom Lamm (4)
Die Sacherersiedlung, eines
der aktuellen
Holzbauprojekte.
Ferdinand der Fünfte
und die gebaute Familie
Seit dem Jahr 1928 gibt es das Baumeister-Unternehmen Ferdinand Holweg
in Murau. Dessen Repertoire: Häuser, Stallungen, Siedlungsbauten.
F
erdinand Holweg hat
nach der HTL am
Ortweinplatz, die Technikerschmiede in der steirischen Landeshauptstadt,
umgehend im Unternehmen seines Vaters, Ferdinand Nr. 4, zu arbeiten
begonnen, ehe er nach
einem veritablen Streit
mit dem „Alpha-Chef“
Architektur an der Technischen Universität Graz
inskribiert. Den Jahren
des erfolgreichen Studiums folgen Bau- und
Zimmermeisterprüfung,
ehe er 2003 den Betrieb
12
endgültig
übernimmt.
Seither, so Holweg, verzeichnen er und sein
Team kontinuierliches
Wachstum, rund fünfzig
MitarbeiterInnen werken
am Bau und im Büro.
Es gibt viel zu tun
Trotz der Dichte an Bauund Zimmereiunternehmen im Murtal ist Holweg bestens ausgelastet.
Die Frage nach dem Warum, schließlich ist der
(regionale) Markt weit
entfernt von blühender
Konjunktur, beantwortet
der zweifache Vater wie
folgt: „Gut ausgebildete
Mitarbeiter und ein bisschen
Risikofreude…“.
Auf diese Weise kommt
man neben den zahlreichen privaten Bauten
– vor allem Häuser und
Stallungen – auch an jene
Objekte, die wesentlich
sind, einen Betrieb dieser Größe ordentlich zu
finanzieren. Referenzen
dafür sind das Schulzentrum im Naturpark
Zirbitzkogel-Grebenzen
-Zentrum Neumarkt, die
Landesberufsschule (für
Holwegs neu errichtete Zimmereihalle
in seinem Bauhof.
DI Ferdinand Holweg
Bau- und Zimmermeister
Tom Lamm
Im Gespräch
Das Holz-Handwerk pflegen
Herr Holweg, Sie haben eine Halle für Zimmerer errichtet.
Wollen Sie damit dem Fertighaus-Trend nachkommen?
Nein, keineswegs. Wir bleiben ein konventioneller Zimmereibetrieb, wir arbeiten weiterhin gediegen und halten uns
an klassische Zimmermannstraditionen, zweifelsfrei auf dem
letzten Stand der Technik. Diese Halle hat einzig den Zweck
einer zeitgemäßen Arbeitsstätte. Denn auch in der Holz-Riegelbauweise ist vieles vorzufertigen. Die Bauzeiten werden kürzer,
die Qualitätsansprüche steigen – beiden Faktoren wollen wir
genügen. Deswegen diese Halle.
Räumen Sie dem Holzbau in Ihrem Unternehmen einen
großen Stellenwert ein?
entradition
Maurer und Zimmerer)
in der Stadt Murau oder
die Sacherer-Siedlung in
der Gemeinde Stolzalpe.
Ein weiteres „VolumensProjekt“ hat Holweg
jüngst in Angriff genommen – in Judenburg
errichtet er elf Reihenhäuser, als Generalunternehmer. Er übergibt die
Häuser schlüsselfertig.
Gute Vorbereitung
Holweg arbeitet viel mit
Architekten, hat jedoch
auch seine eigene Planungsabteilung. Flexibi-
lität zeichnet ihn aus, wie
man von Bauherren hört,
gepaart mit Effizienz,
Termintreue und Kostensicherheit. Klingt dick
aufgetragen, ist aber so.
Die Geschichte
1928 – Ferdinand der
Dritte, des heutigen
Chefs Großvater, gründet das Unternehmen,
kommt bald gut ins Geschäft, errichtet etwa das
Post- und Telegraphenamt in Murau. Seither
ist der gute Draht zu den
Kunden nie gerissen.
Ja, Holz ist schließlich ein wunderbares, vor allem ein natürliches Material. Private lieben es, in Holz zu wohnen und der
Siedlungsbau entdeckt den Wald als Baustofflieferanten. Unsere
Fachkräfte bauen aber auch konventionelle Häuser aus Ziegel
und Beton, selbst Niedrigenergiehäuser haben wir, in Zusammenarbeit mit Architekten, bereits umgesetzt. Wir haben im
Unternehmen zwar viele Spezialisten, bleiben insgesamt jedoch
Universalist.
Spürt man, den Holzbau betreffend, Rückenwind durch
die Aktivitäten der Holzwelt Murau?
Klar hat der Trend zu Holz auch damit zu tun, es ist aber schon
so, dass in unserer Gegend traditionell viel mit Holz gebaut worden ist. Zum Rückenwind – nach der Landesausstellung „Holzzeit“, die bis heute nachklingt, hat man es allerdings versäumt,
den Schwung zu erhalten, jenen Impuls, der von vielen Experten
in den Bezirk gebracht worden ist. Das ist schade.
Zurück zum Bau. Ihr Unternehmen errichtet alles vom Einfamilienhaus bis zum Großbau. Warum diese Philosophie?
Das hat einerseits damit zu tun, dass viele Mitarbeiter auch größere Baulose brauchen. Und es ist für mich wichtig, mit dieser
Bandbreite zu belegen, was unser Team zu leisten imstande ist.
Bewährt ist zudem die Kombination aus Bau- und Zimmermeister – alles aus einer Hand wird von den Kunden sehr geschätzt.
Die Tafeln von „Holweg Bau“ finden sich sicher nicht nur
in den Bezirken Murau und Murtal.
Das ist richtig, wenngleich der Großteil unserer Baustellen dennoch quasi vor der Haustüre liegt. Doch wir errichten die Villa
am Wörthersee genauso wie das Null-Energiehaus bei Leoben.
Das sind jedenfalls Distanzen, die logistisch sehr gut zu bewältigen sind.
13
Am 3. August startet der 12. Holzstraßenlauf
in der Holzwelt Murau.
Rein in die Laufschuhe!
kk
E
12. Radio Steiermark Holzstraßenlauf
—
Samstag, 3. August
ab 14.15 Uhr Nordic-Walking, 16 Uhr alle Klassen
St. Peter am Kammersberg
Kontakt: +43 (0) 3536 76 11 20
www.holzstrassenlauf.com
r zählt zu den großen
Laufveranstaltungen
der Alpenrepublik, wird
in Fachkreisen als bester
Laufevent
Österreichs
gehandelt: Der Holzstraßenlauf in St. Peter am
Kammersberg geht in die
12. Runde. Die abwechslungsreiche Streckenführung, eingebettet in die
reizvolle Landschaft am
Greim, sowie die professionelle Organisation
durch Alfred Staber und
dessen Team machen
den Wettbewerb zu dem
beliebtesten seiner Art.
Publikumshit
Es verwundert somit
kaum, dass im Vorjahr
1.360 Sportler am Start
waren, darunter mit
Roman Weger, Andreas Ringhofer, Markus
Hohenwarter, Manfred
Heit, Thomas Rossmann,
Karin Freitag und Simone HelfenschneiderOfner ein großer Teil der
österreichischen Laufelite. Auch das Publikum
nimmt regen Anteil:
2.000 Zuschauer säumten die Strecke und sorgten für Stimmung.
In den Startlöchern
Start und Ziel ist der
„Holzplatz“ in St. Peter
am Kammersberg. Von
hier führt die Strecke
nach einem kurzen Anstieg zum oberen Marktplatz durch das malerische Katschtal nach
Mitterdorf und Feistritz.
Neben dem Halbmarathon stehen Staffelläufe,
Nordic-Walking, Hobbyund Kinderläufe auf dem
Programm. Die sich bis
24. Juli anmelden, erhalten eine personalisierte
Namen-Startnummer!
Lärche offensiv bringt
„Holz macht Schule“
L
ärche offensiv“ investiert in die Bildung
der Kleinsten und Kleinen unter den „Holzköpfen“. Worum geht‘s dabei? Dass der Baum und
der Wald als „Gegenstände“ in den Unterrichtstag
einwachsen, dass Schüler
die Natur wieder schätzen lernen, dass der
Schul-Tourismus in den
Bezirk Murau eine Renaissance erlebt.
Als
Projektträger
hinter dieser großartigen Idee, die bereits im
Zuge der Landesausstellung „Holzzeit“ im Jahre
1995 Teil des Programms
14
gewesen ist, agieren mit
dem Bezirksschulrat, der
Bezirksforstinspektion,
der Landesforstdirektion
sowie dem Umwelt-Bildungs-Zentrum-Steiermark das Holzmuseum,
diverse Forstleute, WaldpädagogInnen und holzverarbeitende Betriebe
der Region. Als Schirmherr des Projektes gilt die
Holzwelt Murau.
Projekthintergrund
Für den Bezirk Murau
stellt die Forst- und Holzwirtschaft eines der wichtigsten wirtschaftlichen
Standbeine dar. Auf rund
80.000 Hektar Wald mit
einem Gesamtvorrat von
25 Millionen Festmeter
Holz wachsen jährlich
rund 500.000 Festmeter
zu, wovon 400.000 genutzt werden. Das Einkommen daraus für die
Forstwirte sind etwa 23
Millionen Euro.
3.000 der 14.500 Erwerbstätigen des Bezirkes arbeiten in der Forstbzw. Holzwirtschaft.
Projektziel
Die PflichtschülerInnen
werden in dieser „HolzSchule“ den Wald als
schützenswerten Ort für
Freizeit und Erholung
intensiver kennen lernen,
aber auch das Wissen
über die wirtschaftliche
Bedeutung der Forstund Holzwirtschaft vertiefen.
Das
Holzmuseum
spielt dabei eine zentrale Rolle. Forstleute
und
WaldpädagogInnen verbinden Theorie
und Praxis zu den Themen Wald, Holz und
Wirtschaft. Wissen für
VolksschülerInnen und
Neuen
Mittelschulen,
vermittelt in Modulen
zwischen
„spielerisch
und wissenswert“.
Die Module
Den Pflichtschulen werden aufbauende Module angeboten, die in die
jeweiligen Lehrpläne als
Gesamtpaket oder als
Einzelmodul integriert
werden können. Die daraus resultierenden Erfahrungen fließen in ein
Bildungsprogramm für
Landschulwochen.
Projektleitung
Unter der Leitung von
Marga Leitner (Holzmuseum Murau) werden die
einzelnen Themen aufbereitet und den Schulen
angeboten.
Das holzigste Kino der Steiermark
entsteht! Möglich macht das eine
Kooperation zwischen Holzwelt,
Jugend- und Familiengästehäusern
und der Stadt Murau.
JUFA
Bunt und holzig: Holzwelt-Kultur setzt
mit dem Holzwelt-Kino ein ehrgeiziges
Projekt um.
Film ab! Das Projekt Kino
in Murau ist auf Schiene
Gäste
übernachten pro Jahr im
Murauer Jugend- und
Familiengästehaus, kurz
„Jufa“. Gemäß der Unternehmensphilosophie
der „offenen Häuser“
sollen aber auch Einheimische vom Angebot
des Beherbergers profitieren. Die Eröffnung
der Kleinsporthalle vor
drei Jahren war ein erster Schritt in diese Richtung, nun sollen weitere
folgen. Abgestimmt wird
die künftige Ausrichtung
auf die Kernaussage der
Gegend, in Murau natürlich Holz. Insgesamt 1,2
Millionen Euro fließen
in ein Holzwelt-Kino,
das Holzerlebnis-Café,
die Auffrischung der
Zimmer sowie in eine
hölzerne Indoor-Landschaft mit Kletter- und
Spielbereich, kooperiert
Mit Unterstützung
von Land und
Europäischer Union
wird zwischen „Jufa“, der
Holzwelt und der Stadtgemeinde Murau.
Gemeinsam stark
„Mit den umfangreichen
Erweiterungsarbeiten
rund um das Thema Holz
wollen wir unser Haus
sowohl für Gäste als auch
für die Murauer Bevölkerung noch attraktiver
machen“, so „Jufa“-Vorstand Gerhard Wendl,
der die Pläne unter dem
Titel „Holzerlebniswelt“
gemeinsam mit Harald
Kraxner und Bürgermeister Thomas Kalcher
präsentierte. Nicht nur
das Haus selbst, auch der
Platz davor soll belebt
werden, inspiriert durch
eine zeitlich begrenzte
Regionale12-Installation
will man nun Bleibendes
schaffen. Eine Initiative,
die man in Murau als
„Schaufenster Lärche“
Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen
Raums: Hier investiert Europa in
die ländlichen Gebiete
begrüßt. Denn Möbel aus
dem Holz dieses Baumes
werden den Charakter
des Gesamten prägen.
Cineastische Genüsse
Heiß ersehnt, nun endlich in Reichweite: Das
Holzwelt-Kino ist nicht
nur für Jugendliche das
unbestrittene Highlight
des Konzepts. In enger
Zusammenarbeit
mit
„Kino auf Rädern“, ein
Projekt des Österreichischen Filminstituts, das
seit 2010 heimische Produktionen in Gemeinden
ohne eigene Filmanstalt
bringt, will man vor allem den europäischen
Film fördern, an Details
und Programm wird
aktuell gefeilt. 60 Personen werden im Murauer
Holzwelt-Kino Platz haben, der erste Film soll im
Frühjahr 2014 über die
Leinwand flimmern.
Es geht um Handwerk,
um Volkskultur, um
Kunst, um Literatur. Ein
lockeres Netzwerk
„kulturaktiver“ Frauen
spannt einen Bogen
über diverse regionale
n Künste, und bringt
das in der bunten Veran
staltung „Weil es
uns wärmt“ zum Ausd
ruck – dieses breite
Spektrum an Frauenk
ultur.
Am 9. November gibt
es eine weitere Veran
staltung – „Erzählstoff
e“, mit angeschlossener Ausstellung, die zw
ei Wochen zu sehen
sein wird.
Wozu das Ganze? Die
Ziele sind das Sichtbar
machen von Frauenkult
urarbeit, das Beleben, etwa des Stubens
ingens. Vielen sind
das Bewahren und die
Pflege überlieferter
Werte ein Anliegen,
um Etliches daraus
gegenwartsbezogen
weiter zu entwickeln.
Mit dieser Erklärung
ergeht der Aufruf
an alle Frauen in der
Holzwelt, Talente
öffentlich zu machen!
Kontakt
—
Anna Stocker, Stadtbüc
herei Murau
+43 (0)664 992 14 28
buecherei.murau@ao
n.at
kk
15.000
Was tun Holzweltkultu
rNetzwerkerinnen?
15
kk
JunGe Leute,
VOLL AKtiV
200 SängerInnen und
ein neues Liederblatt
Vielfältig sind die Interessen der Landjugend
im Bezirk Murau.
Die Landjugend des Bezirkes
Begegnungen ermöglichen die sinnvolle Gestaltung der
Freizeit. Die größte Jugendorganisation weiß wie.
Viele Jugendliche nützen ihre Freizeit, um gemeinsam etwas zu unternehmen – sehr oft im Verband der Landjugend.
In diesen Gruppen trifft man sich, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Gemeinsam wird getüftelt, überlegt, werden verschiedene Interessen ausgelotet. Oft folgt danach
auch die Umsetzung bei unterschiedlichen Veranstaltungen.
(Weiter-)Bildung etwa durch die bekannten 4x4-Teamwettbewerbe, das Bildungswochenende Adventure Unlimited
oder die Bezirksexkursionen zu diversen Firmen.
Dazu kommen Spiel, Spaß und Sport. Sportliche Veranstaltungen finden immer regen Zuspruch, etwa Bezirkswinterspielen oder Pfingstturniere, bei dem Fußball und Völkerball
gespielt werden.
Die Mitglieder der Landjugend sehen sich als echte Gipfelstürmer mit einem funktionierenden Basislager – dem
Bezirksvorstand. 18 junge und motivierte Landjugendmitglieder vertreten hier den Bezirk Murau und planen diverse
Veranstaltungen.
Attraktiv macht die Landjugend des Bezirkes Murau deren
Vielfältigkeit, innerhalb dieser jeder seinen Platz finden
kann. Jedes Mitglied ist wichtig, denn nur gemeinsam ist
man stark!
Das Motto lautet: „Wenn jeder einzelne gibt was er hat,
wenn jeder einzelne tut was er kann – in diesem Sinne
packen wir alles gemeinsam an!
Lois Steiner Weg ist eröffnet.
200 SängerInnen und insgesamt rund 400 BesucherInnen
erwanderten den Lois Steiner Weg von St. Lambrecht
bis St. Blasen. Monate dauernde Vorbereitungsarbeiten
in den Gemeinden St. Blasen und St. Lambrecht gemeinsam mit dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, der
Bezirkschorleitung und der Holzweltkultur führten zu einer
Eröffnungsveranstaltung mit melodischen Attraktionen. Am
Eröffnungstag wurde auch das Liederblatt „Ge(h)sang &
Klang“, das achtzehn heimische Lieder enthält, präsentiert.
Diese Sammlung ist in den Büros des Tourismusverbandes
Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und bei der Holzwelt
Murau erhältlich. Nach der offiziellen Wanderung ließen
die SängerInnen bei Speis‘ und Trank den Tag mit offenem
Singen ausklingen.
Information
—
Heidi Märzendorfer +43 (0)664 1384136
Sarah Präsent +43 (0)676 898 086 48
Das „Liedblatt“ zur Weg-Eröffnung.
16
in den monaten biS September geHt‘S Kultiviert rund
Musik, Theater, Brauchtum und kreatives Handwerk.
Ein Überblick über die sommerlichen Aktivitäten in der Holzwelt Murau.
Von Samson bis Shakespeare
D
ie Holzwelt Murau bietet Kultur
in zahlreichen Facetten.
Den Auftakt machen
die Murauer Werktage,
heuer zum achten Mal.
Bei den Bildhauerkursen (Ton, Bronze, Stein,
Holz) werden Teilnehmer professionell geführt,
um deren Kreativität zum
Ausdruck zu verhelfen.
Samson
trifft England
Weiter geht es mit Tradition: Der Samson tanzt
in Krakaudorf nach alter
Sitte am Oswaldisonntag,
in Murau zu Maria Himmelfahrt. Ein Spektakel,
dass man zumindest einmal gesehen haben muss.
Vom steirischen Samson hin zum englischen
Shakespeare – in Murau
finden seit 2002 Aufführungen unter dem Titel
„Shakespeare in Styria“
statt. Heuer bringt Initiator Nick Allen „Othello“
auf die Bühne, eine Neuheit ist, dass das Stück
erstmals auf Deutsch aufgeführt wird.
Von Rössern und
Pferden
Der nächste Programmpunkt eignet sich besonders für Tierliebhaber.
Ende August findet in
Schöder der traditionelle
Pferdemarkt, übrigens
der größte der Steiermark, zum 104. Mal statt.
Es werden Schauvorführungen der Reitergruppe
und der Pferdezuchtgenossenschaft dargeboten,
bei Tanz und Unterhaltung wird zünftig gefeiert.
Junge Talente und
internationale Stars
Ein Mix, der heuer zum
achten Mal zu bestaunen
ist. Und zwar beim Murau
International Music Festival (MIMF) der Leitung
von Zane Zalis. Weltweit
bekannte Künstler ge-
kk (2), Koschak (2), Lamm (1), MIMF (1)
Abwechslungsreiche Sommer-Kulturmonate in vielen Facetten.
ben ihre Erfahrungen an
Jugendliche bei Gesangund Orchesterworkshops
weiter. Diesjähriger Stargast ist die kanadische
Sopranistin Donna Ellen,
Mitglied des Ensembles
der Wiener Staatsoper.
Neben dem stets sehr gut
besuchten Schlusskonzert gibt es eine Reihe
von Crossover-Konzerten während der Festivalzeit.
Da Summa is uma
Bevor die warme Jahreszeit sich dem Ende neigt,
bringt die Theaterrunde
Murau unter der Leitung
von Wolfgang Atzenhofer den Frühling mit der
Robert
Stolz-Operette
„Frühjahrsparade“ zurück, ehe der Sommer
auch für die Rinder ausklingt, mit dem beliebten
Almabtrieb vom Lachtal
zum Hochegg.
infoS
—
murauer werKtage: 8.-26. 7. 2013
Info: +43 (0)3532 2228, www.murauerwerktage.at
—
SamSon KraKaudorf: 4. 8. 2013
Info: +43 (0)3535 8606, www.krakautal.at
—
SamSon murau: 15. 8. 2013
Info: +43 (0)3532 2990, www.buergergarde-murau.at
—
SHaKeSpeare in StYria: 8.-11. 8. 2013
Info: www.shakespeare-in-styria.org
—
mimf: 14.-23. 8. 2013
Info: +43 (0)650 8401604, www.mimf.at
—
pferdemarKt ScHÖder: 24. 8. 2013
Info: +43 (0)3536 761120, www.greim.at
—
operettenfeStSpiele murau: 14.-29. 9. 2013
Info: +43 (0)3532 2228, www.operettemurau.at
—
almabtrieb lacHtal: 28. 9. 2013
Info: +43 (0)3581 8420, www.oberwoelz-lachtal.at
17
KÜnStLerPOrtrAit
Workshops Holzweltkultur
gehen in die Sommerpause –
Anmeldung immer möglich!
Mit dem Workshop „Web und social media“ endete am 26. Juni das letzte Seminar der Holzweltkultur vor der Sommerpause. Am 16. August geht
es bereits mit den Jugendworkshop ab 12 Jahren
„Mein erster Film“ weiter. Zusätzlich wird noch am
4. September „Theaterworkshop für Laientheater“
und am 28. September das Seminar zu „Kulturförderungen“ angeboten.
HolzweltKultur-worKSHopS
Fotografie und Film sind die Steckenpferde der zierlichen Künstlerin, die in Mariahof geboren ist. Vor wenigen Tagen beendet
sie im Rahmen der 30. Künstlerbegegnung im Benediktinerstift
St. Lambrecht ein spannendes Projekt. Dabei überlappt sie
Bilder ihrer unzähligen Reisen rund um die Welt mit Aufnahmen
aus St. Lambrecht. So ergeben sich völlig neue Ansichten –
teils figurativ, teils sehr abstrakt, doch jedes mit seiner eigenen Geschichte. Denn jede Fotografie stammt von ihr selbst,
aufgenommen in Guatemala, Hongkong, Südafrika, Simbabwe
oder Mosambik. Die Liste ließe sich lange fortführen, Künstlerprojekte und Workshops haben ihr die Welt geöffnet. Maier hat
bereits in London, Graz, in der Nähe von Amsterdam gelebt und
bereist zwischendurch Länder und Orte, die nur schwer zugänglich sind. In Wien ist sie sesshaft geworden.
Gemeinsam mit Michael Mastrototaro gründet sie dort das Label „Machfeld“, unter dem sie noch heute arbeitet. „Machfeld“
– ein weißes Feld, auf dem man alles machen kann. Die beiden
befassen sich nicht nur mit Fotografie, auch Filme und Installationen gehören zu ihrem Repertoire. Die nächste Reise führt
Maier nach Judenburg, wo sie im Rahmen des Judenburger
Sommers an einem „Artist in residence“-Programm teilnimmt.
infoS &
anmeldung
Mag. Florian Schnabl
Holzwelt Murau
Sabine Maier
Max Winter-Platz 21
1020 Wien
bine@machfeld.net
www.machfeld.net
dAnKe
18
kk (2)
Sabine Maier – von Mariahof in die Welt
16. AUGUST,
AB 15.00
Murau, Rathaus
Jugendworkshop
(ab 12 Jahre)
„Mein erster Film“
—
4. SEPTEMBER, 18.00 - 21.00
Schloss Lind
Theaterworkshop für Laien
—
28. SEPTEMBER, 10.00 - 15.00
Krakauebene, GH Schallerwirt
Beantragen von Kulturförderungen
Holzweltkultur
Tel.: 03532 20000-13 oder 0664 857 52 14
florian.schnabl@holzwelt.at
www.holzweltkultur.at
Georg Ott
kk
—
Zu GAST
Jahresringe mit Bedeutung.
Holz, Ökologie, Nachhaltigkeit.
Stichwörter, die nicht bloß solche
sind. Sie zeigen in die Zukunft.
“
Land Steiermark
Über das Holz
zur Identität
finden
Im Wald reichen sich alle Bäume die Äste“ heißt es in
einem überlieferten Spruch, der wohl für den 25. Geburtstag des Holzmuseums Murau nicht treffender sein könnte. Ist doch das konstruktive Miteinander die unverzichtbare
Basis für Projekte, die nachhaltig wirken sollen. Visionäres
Denken und innovatives Handeln haben das Holzmuseum
Murau zu dem gemacht, was es heute ist: ein Informationszentrum, eine Präsentationsfläche für HandwerkerInnen
und HolzkünstlerInnen, sowie ein wesentlicher Faktor für die
regionale Wirtschaft und den Tourismus.
te Produkte herstellen. Durch die Auseinandersetzung mit
unserem Lebensraum Wald und die Kommunikation des
unermesslichen regionalen Wertes von Holz nach außen,
leistet das Museum hier einen wichtigen kulturellen Beitrag.
Es bündelt und vernetzt Aktivitäten, wodurch es sich weit über
die Bezirksgrenzen hinaus als Kompetenzzentrum etabliert
hat. Schon die Gründung der „Steirischen Holzstraße“ 1989
hat wesentlich zur Identität der Region beigetragen. So haben
sich Holzwelt und Holzmuseum im Laufe der Jahre als Teil der
touristischen Infrastruktur des Bezirkes Murau entwickelt.
Das Holzmuseum Murau in St. Ruprecht-Falkendorf konnte
im Laufe seines 25jährigen Bestehens eine halbe Million
Besucherinnen und Besucher begrüßen. Das große Gebiet der
Holzwelt Murau verbindet in einzigartiger Weise das Alte mit
dem Neuen, die Tradition mit der Moderne. Es propagiert
den Rohstoff Holz in all seinen Funktions- und Nutzungsweisen: als nachhaltigen Energieträger sowie natürlichen Bauund Werkstoff.
Mit jährlich wechselnden Sonderausstellungen und interaktiven Bildungsprogrammen schafft das Team des Holzmuseums ständig neue Anreize für Besucherinnen und Besucher.
Waldpädagogische Führungen oder Kreativ-Workshops für
die ganze Familie machen Holz in seiner gesamten Vielfalt wahrnehmbar und auf verschiedenste Art und Weise
erlebbar. Ob individuell oder mit fachkundiger Begleitung,
die Holzwelt Murau bietet alle Interessierten einzigartige
Thementouren zu imposanten Plätzen und Objekten. Mit der
Weitergabe von Traditionen und Wissen an unsere Kinder
leisten Holzwelt und Holzmuseum einen wertvollen Beitrag
für die Gesellschaft.
In unserer Gesellschaft vollzieht sich gerade ein grundlegender Wertewandel. Ein Trend zu Ökologie und Nachhaltigkeit
zeichnet sich ab. Der Mensch und seine Umwelt sowie der
ressourcenschonende Umgang mit Rohstoffen stehen wieder
im Mittelpunkt unserer Überlegungen. Das Holzmuseum
Murau hat diese wachsende Sehnsucht der Menschen nach
Natur und Ursprünglichkeit schon vor einem Vierteljahrhundert erkannt. Geradezu unermüdlich wurde am Aufbau, dem
Erhalt und der Weiterentwicklung dieser nun unverzichtbaren Kultureinrichtung gearbeitet.
Holz und Murau sind seit Jahrhunderten eng miteinander
verbunden. In der Region Murau ist dieses Naturprodukt
Wirtschaftsfaktor Nummer eins. In einem der holzintensivsten
Bezirke des Alpenbogens sind zahlreiche Firmen angesiedelt,
die als wesentlicher Arbeitgeber dienen und ausgezeichne-
Mein großer Dank gebührt den Verantwortungsträgerinnen
und -trägern der Holzwelt Murau mit all ihren Projekten und
einem großartigen Team an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die größtmöglichen Einsatz bringen. Meine besondere
Wertschätzung möchte ich den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aussprechen, ohne deren außerordentliches
Engagement die inhaltliche Vielfalt nicht möglich wäre. Diese
idealen Rahmenbedingungen lassen uns mit Stolz und Zuversicht in die Zukunft blicken.
—
Hermann Schützenhöfer
Landeshauptmann-Stellvertreter der Steiermark
19
G‘racht homma
Zum 35. Mal
ging der Scheiflinger Kirtag
über die Bühne
M
it Liedern, Tracht
und Pfeifenrauchern wurde die Volkskultur geehrt. Warum
Pfeifenraucher?
Die
Symbolfigur des Kirtags
ist der „Gewerke- und
Hammerherr Freisam“,
der in Form einer sieben Meter hohen Figur
zum 30. Mal mitfeiern
durfte. Nach einer überlieferten Geschichte galt
er als besonders sozialer
Mensch, der unter anderem an seine Mitarbeiter
Tabak verteilte. Daher
rührt auch die Tradition
des Tabakraucher-Liedes
und des Pfeifenrauchens,
die in Scheifling gepflegt
wird.
Begonnen hat alles
mit einer Idee des Männergesangsvereins mit
Frauenchor im Juli 1978.
Anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums als
Marktgemeinde wurde
das Fest ins Leben gerufen. Die offiziellen Programmpunkte waren der
Einmarsch in den Kirchhof zur Festmesse, die
Eröffnung des Festes mit
Verlesung der Markturkunde und der Festumzug durch den Ort.
Ein Hüne lädt via Plakat zum „Scheiflinger Kirta“.
20
U
nter dem Motto
„Nature mort(e)?
– Stillleben oder die
(ab-)gestorbene
Natur?“ präsentierten dreizehn Künstlerinnen und
Künstler aus neun Ländern zwischen 26. April
und 17. Mai ihre Werke
zum Thema im Scheiflinger Atelier von Angela
und Rudi Hirt.
Gezeigt wurden unterschiedliche Arbeiten
aus Fotografie, Malerei,
Installation und Klang.
Dieses Projekt stellte
eine Kooperation zwischen der Holzweltkultur
und der Kulturservicegesellschaft Steiermark mit
ihrem
Künstleratelier
„Rondo“ dar. Die Zusammenarbeit gilt als weitestenfernte, die es im „Out
of Rondo“-Programm jemals gab. Zur Eröffnung
organisierte „Holzweltkultur“ einen Shuttlebus
von Graz, an die einhundert Personen wurden
zur Vernissage begrüßt.
In den drei Ausstellungswochen besuchten etwa
dreihundert Leute das
Atelier Hirt, um sich diese „stille Kunst“ zu verinnerlichen.
Das Atelier Hirt, seit Jahrzehnten ein…
kk
Mit verschiedenen Stilmitteln
wurde das Ruhige, vielleicht das
Abgestorbene
„eingefangen“
kk
Stille Kunst
…Kulturfixpunkt in der Holzwelt Murau.
Am 16. und 17. August findet die
Präsentation der Ergebnisse des heurigen
Gastkünstlerprojektes HOTELPUPIK 13 in der
Schwarzenberg’schen Meierei in St. Lorenzen
bei Scheifling statt. Am 18. August gibt
es dann um 11 Uhr eine Orgelmatinee mit
Thomas Lehn in der Kapuzinerkirche in Murau
(in Zusammenarbeit mit Vonbank Orgelbau).
Eingeladene KünstlerInnen:
Erika Baglyas, H • Tiziana Bertoncini*, I
Adrian Brun, ARG/NL • Clementine Gasser*,
CH • CAPUT, A/D (Josef Novotny, Hans
Koch, Paul Skrepek, Heimo Wallner) •
GOOD ENOUGH FOR YOU* (Raumschiff
Engelmayr & Karin Ankele), A • Lingji Hon,
A • Karin Hatwagner, A • KOVACS, KOCH &
KRANZELBINDER*, A (Mira Lu Kovacs, Ritsche
Koch, Lukas Kranzelbinder) • Thomas Lehn*,
D • KADAVER EXQUISIT** (Anya Deubel, Moritz
Geiser, PatrikRothkegel, Timo Müller, Ottilie
Vonbank), D/A • Katherine Liberovskaya, CDN
Stefan Lux, D/A • Phill Niblock*, USA •
Vladimir Peric, SRB • Gerhard Senz*, D/A
TOITURE* (Philippe Lauzier & Corinne René),
CDN • Hope Tucker, USA • Miki Yiu, D/JPN
* Musik
** Performance
Das detaillierte Programm finden Sie ab
20. Juli auf: www.hotelpupik.org
Ohne auf einzelne Positionen eingehen
zu können, möchte ich doch auf die
Biennaleteilnahme unseres langjährigen
Freundes Vladimir Peric, der heuer wieder
einmal in Schrattenberg arbeiten wird,
hinweisen. Fremde Federn mit denen wir uns
gerne schmücken!
Kontakt
—
Heimo Wallner
Schwarzenberg’sche Meierei
8811 St. Lorenzen bei Scheifling 14
03582 8735
kk
HOTELPUPIK 13
Moderne Kunst
in alten Mauern
Die Schwarzenberg‘sche Meierei Schrattenberg öffnet
wieder ihre Tore für Künstler aus aller Welt
D
as Artists in Residence Programm
„Hotel Pupik“ findet heuer bereits zum fünfzehnten Mal in St. Lorenzen
bei Scheifling statt. Jährlich werden bis zu dreißig Künstlerinnen und
Künstler aus aller Welt
und
unterschiedlichsten Sparten eingeladen,
ihre Arbeiten vor Ort zu
gestalten. Dabei stehen
ihnen zwischen Mai und
Oktober
Wohnräume
und Ateliers zur Verfügung, für Kost, Logis und
die
Grundmaterialien
wird gesorgt.
Die KünstlerInnen
können selbst die Dauer
ihres Aufenthaltes festlegen, meist sind sie zwischen drei und fünf Wochen im Bezirk Murau. Im
Rahmen einer dreitätigen
Veranstaltung werden die
entstandenen
Projekte
dann der Öffentlichkeit
präsentiert – heuer von
16. bis 18. August. Au-
ßerhalb dieser Termine
sind die Ateliers nach telefonischer Vereinbarung
ebenfalls zu besuchen.
Engagement
seit über 20 Jahren
Treibende Kraft hinter
diesem Programm ist der
Verein O.R.F. – offen.
real.fundamental.
Gegründet wurde er bereits
im Jahr 1990 von Martin
Dickinger, Kriso Leinfellner und Heimo Wallner,
mittlerweile kamen noch
andere Kunstbegeisterte
dazu und so komplettieren Uli Vonbank-Schedler, die seit 1997 Präsidentin ist, Hedya Klein,
Martin Zrost und Oliver
Brunbauer die Gruppe.
Internationales
in der Region
Die wohl wichtigsten
Ziele, die sich O.R.F.
setzte, sind Kooperationen, Vernetzungen und
Realisierungen künstle-
rischer Projekte aus aller
Welt, unabhängig von
Marktorientierungen,
jenseits von Grenzen.
Heuer nehmen Künstler aus Ungarn, Italien,
Argentinien, Deutschland, der Schweiz, Serbien, Japan, Kanada, den
USA und Österreich teil.
Spartenvielfalt wird groß
geschrieben, so gibt es
Visuelles, Performance,
Musik und Tanz zu bestaunen.
Hingehen, doch erst
www. hotelpupik.org
Für alle, die dies sehen
und hören wollen, das detaillierte Programm gibt
es ab 20. Juli auf www.
hotelpupik.org abzurufen, außerdem können
Besucher vor Ort in der
Scheune in einem Matratzenlager übernachten,
auch Zeltplätze stehen
zur Verfügung. Außergewöhnliche Kunst, unvergessliches Erlebnis.
21
kk
Oberwölz. Nächtens so
interessant wie tagsüber. Einzig Kondition
braucht man für solche
„dunklen“ Stunden.
mitmacHen!
vorScHau
r
die Kulturfacebookseite
Die Bezirks-Kulturhomepage und
Sie noch nicht auf
werden fortwährend erweitert. Sind
n schicken Sie Ihre
dieser Kulturseite auffindbar? Dan
Infos an:
florian.schnabl@holzwelt.at
News zu VeranstaltunZusätzlich werden immer wieder
gestellt.
gen auf die Kulturfacebookseite
g, Ihre Pics oder
ltun
nsta
Vera
Ihre
Posten auch Sie
seite ... Gefällt mir!
Ihr Video auf die Kulturfacebook
22
kk
Online: Beste Werbung für Kultu
gaSSeln in murauS altStadt
Am 2. August findet ab 15 Uhr
wieder das Gasseln in Murau
statt. Die Holzweltkultur bietet
acht Livebands auf und diversen Künstlern die Möglichkeit,
sich zu präsentieren. Tipp:
Vorbeischauen, genießen und
Preise gewinnen.
Kirtag & nacHt in oberwÖlz am 10. und 11. auguSt
Oder: Ein Nachfolgeprojekt der Regionale12
Volksfest trifft Festkunst
R
egionalität,
Bewusstsein für moderne Kunst und vor
allem
Nachhaltigkeit
waren die Hauptanliegen der Regionale12.
Nicht überall kann diesen Zielen Tribut gezollt
werden, sehr wohl aber
in der kleinsten Stadt der
Steiermark – in Oberwölz. Schon bald nach
Ende des steirischen
Provinz-Kulturfestivals,
im September 2012, fanden die Gespräche über
die Weiterentwicklung
des Projektes „Ober-
wölz macht zu“ statt.
Anknüpfend daran gibt
es nun „Kirtag & Nacht
– Tradition am Tag, Modernes in der Nacht“.
startete bereits das Jugendprojekt „11/16“, das
unter dem Schwerpunkt
„Jugend im öffentlichen
Stadt-Raum“.
Nachhaltige Kunst
Doch nicht nur diese eine
Veranstaltung knüpft an
die Regionale12 an, unter
dem Thema „Vom Kunstprojekt zur Regionalentwicklung“ wurde seit
September des Vorjahres
konzipiert und geplant.
Gemeinsam mit dem Institut für Stadt- und Baugeschichte der TU Graz
Altes und Neues
verbinden
Der Höhepunkt wird von
10. und 11. August stattfinden – ein Kirtag, der in
eine Kirnacht übergeht.
Am Tag finden Besucher
beim
„Wölzermarkt“
Traditionelles wie Tanzboden, Schuhplattler und
Volksfeststimmung, in
der Nacht wird das Ge-
wohnte neu interpretiert,
andere Perspektiven aufgezeigt, die Grenzen des
Vorstellbaren gesprengt
und der Marktbesucher
unaufdringlich in einen
Kunst schaffenden Diskurs involviert.
Der nächste Morgen
steht sodann im Zeichen
der Tradition, beginnt
mit einem innigen Frühschoppen, der „Wölzermarkt“ geht weiter. Dabei
werden unterschiedliche
Workshops und Aktivitäten angeboten, auch
Ausstellungen sind Erle-
bens- und AusprobierMagneten.
Die
traditionellen
Wurzeln der Region werden so mit innovativen
Elementen von „Oberwölz macht zu“ verbunden, neue Ansichten und
Einsichten geschaffen.
Geblieben ist in Oberwölz der Mut zum Experimentieren, sich an das
Außergewöhnliche
zu
wagen und die Offenheit
der Bevölkerung gegenüber
Kulturveranstaltungen. Ganz schön, und
nachhaltig.
Kooperationen
HolzweltKultur Kooperiert wieder
mit „lange nacHt der muSeen“ und
dem „tag deS denKmalS“
erfolgreicHe bewerbung der
HolzweltKultur fÜr daS Studium
„european proJect and public management“
Die Holzweltkultur vernetzt nicht
nur Kunst und Kultur innerhalb
der Holzwelt Murau, sie ist
auch Drehscheibe zu größeren
Institutionen. So werden im
heurigen Jahr Veranstaltungen,
wie „Tag des Denkmals“ am
29. September und die „Lange
Nacht der Museen“ des ORF
am 5. Oktober“ unterstützt.
Bei der Langen Nacht wird
es erstmalig einen Museenschwerpunkt in Murau geben,
wo man an vier Standorten mehrere
Museen präsentiert bekommt.
Tipp: Nicht versäumen!
Die Kleine Zeitung und die
IBSA in Graz haben im Frühjahr
ein Stipendium für den Zweig
„European project and public
management“ ausgeschrieben. Die Projektleitung konnte
sich mit Holzweltkultur erfolgreich bewerben und erhält
daher in den nächsten zwei
Jahren spezielles Know-how,
um die Regionalentwicklung
zusätzlich mit positiven Inputs vorantreiben zu können.
23
Das eigene Kraftwerk am Hausdach!
Die Murauer Stadtwerke planen und errichten Photovoltaikanlagen komplett
vom Förderansuchen bis zur Einspeisung ins öffentliche Netz!
Speziell im Bezirk Murau – wo es kaum Nebel gibt – bietet sich die
Energieerzeugung aus Photovoltaik optimal an.
Werden Sie Mitstreiter der Energievision Murau mit einem eigenen
Sonnenkraftwerk am Dach Ihres Hauses!
Wie es geht, sagen Ihnen die erfahrenen Mitarbeiter der Murauer Stadtwerke!
Rigobert Güttersberger
Tel.: 0664/4753890, 03532/2310-0
guettersberger@stadtwerke-murau.at
Sound & Light
Die Murauer Stadtwerke liefern Ihnen den richtigen Sound und die optimale
Beleuchtung für ihre Veranstaltung!
Das Equipment reicht von kleinen Veranstaltungen, wie Geburtstagsfeiern und
Pressekonferenzen bis hin zu größeren Events, wie Theater, Jubiläumsfeste,
Zeltfeste oder Disco.
Didi Haas
Tel.: 0664/4333329, 03532/2310-0
haas.didi@stadtwerke-murau.at
Michael Tschina
Tel.: 0664/1065836, 03532/2310-87
tschina@stadtwerke-murau.at
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
15
Dateigröße
2 670 KB
Tags
1/--Seiten
melden