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100...war schon immer gut was so lange währt… - Fanblock Musberg

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was so lange währt…
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...war schon immer gut
Fe s t s c h r i f t 1 0 0 J a h re R i n ge n i n M u s b e r g
RINGEN
H/W/S — drei Buchstaben
für Spitzenleistung
H /W /S – f ür d i e e r f o l gr e i c h e n Ri n ge r d e s TSV Musberg stehen diese drei Buchstaben für die Tec h n i k e n ,
di e si e me i st mi t B r a v o u r e i n s e t ze n : H e b el, W ür fe und Schleuder n – so werden seit 100 Jahren
Er f ol g e e r z i e l t . A l s S p o n s o r s i n d w i r b e g eister t von unseren Musberger Ringer n und gratulieren
z um J ub i l äum.
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von der Idee zur Tradition –
mit Tradition in die Zukunft
Was die ersten Musberger bewegt hat, sich dem Kraftsport zu verschreiben und einen Verein zu
gründen, kennen wir heute nur noch aus zahlreichen Überlieferungen. Es war sicher nur eine
Idee von vielen Ideen in dieser Zeit. Es war jedoch eine Idee, welche in die richtigen Köpfe und
Arme gelangte. Eine Idee, die mit Begeisterung und viel gelebtem Engagement weitergegeben
wurde. Eine Idee, um welche sich schnell ganz spezielle Geschichten entwickelten, geprägt von
besonderen Erlebnissen und besonderen Menschen.
Wir sind heute stolz auf unsere Tradition, auf unsere Geschichte und die Menschen der Ringerabteilung. Es ist jedoch große Motivation und besondere Verpflichtung für uns Beteiligte, die Idee „Ringen in Musberg“ zeitgemäß und modern an die kommenden
Generationen weiterzugeben. Aus diesem Grund ist ein 100jähriges Jubiläum ein wichtiger Anlass sich einmal umzudrehen und auf
das Geleistete zurückzuschauen, mit Anerkennung und Dank das Gelungene und die damit verbundenen Menschen zu würdigen.
Bei einem Jubiläum wie diesem ist es jedoch noch wichtiger nach vorne zu schauen. Weder die 100jährige Vergangenheit noch
die Mitgliedschaft in der 1. Ringer Bundesliga sind dabei Grund uns auszuruhen. Wir können indessen diese besonderen Leistungen für eine erfolgreiche Zukunft der Ringerabteilung nutzen.
Was bewegt und begeistert die Menschen heute nach 100 Jahren im Zusammenhang mit dem Sport Ringen? Was veranlasst eine
Mutter ihren Sohn oder ihre Tochter in den Ringerkindergarten zu bringen? Was motiviert einen jungen Sportler sich drei- bis
fünfmal in der Woche im Ringertraining zu verausgaben und an seine Grenzen zu gehen? Aus welchem Grund unterstützen zahlreiche Mitglieder und Freunde als Helfer die vielen Veranstaltungen der Ringerabteilung? Was bewegt Hunderte von Zuschauern
und Fans zu den Heimkämpfen der Ringer auf den Hauberg? Was lässt Sponsoren und Förderer mit Ihrem Engagement hinter der
Ringerabteilung stehen?
Dies sind die Fragen, auf welche wir heute Antworten und morgen Angebote haben müssen, um als Ringerabteilung auch in der
Zukunft erfolgreich und attraktiv sein zu können. Unsere Schwerpunkte setzen wir dabei in fundierte Jugendarbeit, attraktiven
Leistungssport, breite Integration unserer Mitglieder und Förderer, Übernahme von sozialer Verantwortung, Engagement im öffentlichen Leben unserer Stadt sowie Mitarbeit in den Sportverbänden. Dafür benötigt es viele mutige Ideen und noch viel mehr engagierte Mitwirkende, welche wir heute mehr denn je benötigen. Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Ringerabteilung. Lassen
Sie sich von der Idee „Ringen in Musberg“ begeistern. Helfen Sie mit, diese Idee weiter zu transportieren.
Ich möchte mich im Namen der Ringerabteilung anlässlich des 100jährigen Jubiläums bei allen Menschen und Institutionen, welche uns in den vergangenen Jahren unterstützt haben, ganz besonders bedanken. Mein Dank gilt auch allen an der Umsetzung
Beteiligten sowie unseren zahlreichen Sponsoren.
In unserem Jubiläumsjahr bieten sich darüber hinaus viele Gelegenheiten, mit Sportlern, Trainern oder Abteilungsleitung ins Gespräch zu kommen. Auf die Begegnungen mit Ihnen freuen wir uns bereits jetzt.
Thomas Stäbler, Abteilungsleiter Ringen TSV Musberg
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lesen sie auf den folgenden
seiten:
Grußworte
Vorschau Stuttgart Open, WRV-Pokal
Musberger Ringeridole
Große Ereignisse im Gründungsjahr 1911
Die Geschichte des TSV Musberg
Unser Team 2010
Kuriositäten aus 100 Jahren
Die Macher der Ringerabteilung
In Memoriam
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Das Musberger Erfolgskonzept:
Vom Ringerkindergarten in die Bundesliga
Unsere Jugendringer
Ringerfreizeit für die Jugend
Der Erfolgstrainer des TSV Musberg
Das erste Bundesligajahr im Stenogramm
Die Musberger Zweite Für die Statistik
Musberger Kampfrichter
Der Musberger Fanblock
Alte Herren bleiben fit
Impressum
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Ringen?!
Sind wir nicht alle ein bißchen Ringer?
Die Musberger Ringer er-ringen seit 100 Jahren Erfolge,
national und international. Darauf sind nicht nur die Sportler stolz, sondern auch wir. Gratulation!
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Ein Glückliches Paar:
Tradition und Fortschritt
Das 100jährige Jubiläum unserer Ringerabteilung in diesem Jahr signalisiert deutlich die lange
Tradition des Ringsports in Musberg:
Entschlossene Männer gründeten 1911 den selbständigen Kraftsportverein Musberg, der sich
1929 zuerst mit dem Radfahrverein zusammenschloss. Kühn beschloss man danach, mit eigenen
Kräften eine Sporthalle für den Übungsbetrieb, aber auch für kulturelle Zwecke, zu bauen.
Komplettiert wurde diese Entwicklung auf politischem Druck hin 1933, als sich die Schwerathleten mit dem Turnverein zur Turn- und Sportvereinigung Musberg e.V. zusammenschlossen. Ein Vorgang, der allen Seiten Vorteile
brachte und sich bis heute sehr bewährt hat. Die Ringer hatten damals eine schmucke Sporthalle, dafür aber Schulden, während
die Turner durch den Verkauf ihres Turngartens ein schönes Geldvermögen hatten.
Nicht umsonst ist der TSV Musberg heute der größte Verein im Ortsteil, aber auch darüber hinaus ist er für seine vielen Aktivtäten und seine Top-Athleten bekannt.
Für die sportliche Seite der Kraftsportathleten war in den Jahren bis 1930 Paul Reiber als Deutscher Meister und Vizeeuropameister das unumstrittene Aushängeschild. Er würde sich sicher sehr freuen, wenn er die erstaunlichen Erfolge der heutigen Ringer
sehen würde!
Unsere Ringerabteilung hat sich in den letzten Jahren gewaltig nach oben gearbeitet und dabei das Unvorstellbare geschafft: den
Aufstieg in die 1. Bundesliga! Dazu kommt, dass man passend zum Jubiläum auch 2011 wieder in der allerhöchsten Klasse mit
dabei sein wird. Die Besucherzahlen bei den Heimkämpfen zeigen eindrucksvoll, dass diese Sportart in Musberg und Umgebung
gerne angenommen wird!
Der Dank des Vereins gilt allen, die über so lange Zeit der Abteilung die Treue gehalten haben und dabei viel Zeit und Engagement in den Sport investiert haben. Möge es noch lange so bleiben!
Gefeiert wird auf sportlicher Seite mit dem großen Ringerturnier „Stuttgart Open“ am 7. und 8. Mai 2011, zu dem wir alle Athleten im Sportzentrum Goldäcker recht herzlich begrüßen. Die Zuschauer bekommen dabei absoluten Spitzensport serviert.
Spannung ist garantiert!
Gerd Studer, 1. Vorsitzender TSV Musberg
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Liebe Freunde des Ringersports,
wer hätte gedacht, dass die älteste Sportart der Menschheit mit ersten Erwähnungen aus
den Jahren ca. 2600 vor Christus in der heutigen Zeit und ganz besonders in Musberg
fröhliche Urstände feiert. Die jungen Männer, die vor 100 Jahren einen Club Gemütlichkeit zur Gestaltung der Freizeit gründeten konnten nicht ahnen, was sie damit viele
Jahre später auslösen würden.
Schon immer war Musberg eine Ringerhochburg in der Region und es zeichnete sich
dank der gezielten und intensiven Jugendarbeit und Nachwuchsförderung seit einigen Jahren durchaus ab, dass diese positive
Auswirkung auf die sportlichen Ergebnisse haben würde, aber wohl niemand hätte ehrlicherweise damit gerechnet, dass der Erfolg in der 1. Bundesliga enden würde. Insofern passt in Musberg und im Jubiläumsjahr einfach alles hervorragend zusammen.
War schon der Zweitligaaufstieg eine Überraschung, konnte dieser nur ein Jahr später mit dem erneuten Aufstieg eine weitere
Steigerung erfahren und hat jetzt, aktuell mit dem wohl von Wenigen erwarteten Klassenerhalt, einen Höhepunkt erreicht. Die
Begeisterungsfähigkeit der Musberger Fans kannte und kennt keine Grenzen und erfährt regelmäßig auch eine hohe Wertschätzung selbst bei den gegnerischen Mannschaften. Insofern ist das Team in allen Belangen ein Zugewinn für die 1. Bundesliga.
Dass im Jubiläumsjahr auch die Musberger Zweite ungeschlagen in die Landesliga aufgestiegen ist, verdient dabei mehr als eine
Erwähnung, denn damit ist für den Nachwuchs eine Basis geschaffen, die junge Talente langsam und gezielt an höhere Aufgaben
heranzuführt.
Dieser hervorragende Erfolg ist aber nicht nur das Ergebnis der starken Männer auf der Matte, sondern des gesamten Teams der
Ringerabteilung vor und hinter den Kulissen der großen Sportwelt. Ich danke allen, die einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer
Freizeit dafür aufbringen, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die diesen Erfolg erst möglich machen.
Ich wünsche der Ringerabteilung viel Erfolg auch abseits der Matte bei den Jubiläumsfeierlichkeiten, wobei bekannt ist, dass die
Ringer nicht nur sportlich, sondern auch im Feiern Höchstleistungen bieten können. Wenn es dem TSV Musberg gelingt, auch in
der Zukunft eine gesunde Balance zwischen hohem sportlichen Niveau und der Nachwuchsarbeit zu finden, dann wird das Musberger Ringermärchen auch in den kommenden Jahren seine Fortsetzung finden können. Darauf bin sicher nicht nur ich selbst
gespannt.
In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch der Ringerabteilung im TSV.
Ihr Fan
Roland Klenk
Oberbürgermeister Leinfelden-Echterdingen
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Zum 100jährigen
Bestehen
der Ringerabteilung des TSV Musberg übermittle ich dem Vorstand, allen Mitgliedern und
den Freunden des Vereins die herzlichsten Glückwünsche. Mit Stolz kann der TSV auf eine
erfolgreiche Zeit seiner Ringerabteilung zurückblicken.
Mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im vergangenen Jahr fand der kontinuierliche Aufbau der Ringer-Mannschaft seinen vorläufigen Höhepunkt.
Von Anfang an gelingt es dem TSV Musberg regionale und nationale Spitzenringer aus der
vorbildlichen Jugendarbeit heraus zu entwickeln. Aktuell hat der Verein mit dem im Nachwuchsbereich international sehr erfolgreichen Frank Stäbler ein Hoffnungsträger des deutschen Ringkampfsports in ihren Reihen.
Sport im Verein heißt aber nicht nur Leistungssport und aktive Freizeitgestaltung, sowie Erhaltung der Gesundheit, sondern auch
ehrenamtliches Engagement in einer Gemeinschaft. Wie wir alle wissen, sind Sportvereine wichtige und unverzichtbare Mosaiksteine unserer Gesellschaft. Daher ist der ehrenamtliche Einsatz nicht hoch genug anzurechnen.
Die Ringer des TSV Musberg haben sich in 100 Jahren zu einem wichtigen Partner für unseren Verband entwickelt. Sie sind
eine nicht mehr wegzudenkende Größe in unserem Vereinsverbund. Besonders zu betonen ist das gezeigte Engagement im Schülerund Jugendbereich. Viele Kinder haben hier beim TSV eine Heimat gefunden. Die Verantwortlichen können stolz zurück und zuversichtlich nach vorne schauen.
Im Jubiläumsjahr 2011 stehen natürlich Vereinsfeste und Veranstaltungen im Mittelpunkt, bei denen das gesellige Miteinander
gepflegt wird. Gemeinschaft, Geselligkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl im Vereinsleben sind wichtige Eckpfeiler, die beim
TSV Musberg sehr groß geschrieben werden.
Allen, die beim TSV Musberg zu 100 erfolgreichen Vereinsjahren beigetragen haben, darf ich ein herzliches Dankeschön übermitteln. Im Namen des Württembergischen Ringerverbandes wünsche ich dem TSV Musberg weiterhin viel Glück und Erfolg bei seinen
weiteren Aktivitäten und ein gutes Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten.
Günter Maienschein
Präsident des Württembergischen Ringerverbandes e.V.
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UND INTERNATIONALE
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STEHEN RÄUMLICHKEITEN
BIS ZU
50 PERSONEN
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Grusswort lsv
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
zu Ihrem 100jährigen Jubiläum der Ringerabteilung darf ich Sie im
Namen des Landessportverbandes Baden-Württemberg und persönlich
herzlich beglückwünschen.
Ringen wurde bereits bei den alten Griechen, Römern und Ägyptern in der Antike praktiziert und ist seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen Bestandteil des olympischen Programms. Etwas später startete vor 100 Jahren auch die
Erfolgsgeschichte der Ringerabteilung des TSV Musberg – der Aufstieg bis in die 1. Bundesliga gilt dabei als der vorläufige Höhepunkt in Ihrer Historie. Als Präsident des Landessportverbandes habe ich eine besondere Beziehung zum TSV Musberg, war doch
der Bronzemedaillen-Gewinner der Junioren-EM 2009 und Junioren-WM 2009 Frank Stäbler Auszubildender in unserer Organisation.
Des Weiteren möchte ich vor allem einen Aspekt hervorheben: Die Entwicklung der Stäblers, Mertins, Böpples und Brauns wäre
ohne die Vielzahl Ehrenamtlicher und Freiwilliger nicht möglich gewesen. Ihrem Engagement, ihrer Einsatzbereitschaft und ihrer
Leidenschaft rund ums Ringen gebührt an dieser Stelle mein Dank und meine Anerkennung. Allerdings lässt sich ehrenamtliche
Mitarbeit nicht beliebig multiplizieren und ehrenamtliche Mitarbeiter werden auch nicht täglich geboren. Darum gilt die Bindung
aber auch Gewinnung ehrenamtlicher Funktionsträger als wichtigste Aufgabe der Zukunft. Denn nur mit ihnen gemeinsam wird
der TSV Musberg in den nächsten Jahren das bleiben, was die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon im letzten Jahr titelte: „Das
schwäbische Ringerparadies“.
Mit der Gratulation zu den großartigen Leistungen der vergangenen 100 Jahre verbinde ich die besten Wünsche für Ihre Jubiläumsfeier und weiterhin viel Erfolg für die kommenden Jahre.
Dieter Schmidt-Volkmar
Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg
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Dank und Gruß
Stuttgart, den 7. Februar 2011
Der Württembergische Landessportbund überbringt der Ringerabteilung
des TSV Musberg e.V. zu seinem 100-jährigen Vereinsjubiläum herzliche
Glückwünsche und aufrichtigen Dank für die in den vergangenen
Jahrzehnten geleistete Arbeit. Die Ringerabteilung des TSV Musberg e.V.
hat in dieser Zeit eine gute und interessante Entwicklung genommen, die
bestätigt, dass sich Menschen in unseren Turn- und Sportvereinen
wohlfühlen, wenn der Verein eine sportlich breit gefächerte Struktur und
kameradschaftlich eine gute Atmosphäre bietet.
Die Ringerabteilung des TSV Musberg e.V. ist ein überzeugendes Beispiel, dass es der Turnund Sportbewegung gelingt, sich den Erfordernissen und den Bedürfnissen der Zeit
entsprechend zu entwickeln. Heute bietet die Ringerabteilung des TSV Musberg e.V. seinen
Mitgliedern ein vielfältiges sportliches Angebot.
Damit gehört die Ringerabteilung des TSV Musberg e.V. zu den Vereinen, die mit ihrem
differenzierten Angebot einen wichtigen Beitrag zur inneren Harmonie und Struktur in unserer
Gesellschaft leisten. All dies wird überwiegend durch großes ehrenamtliches Engagement
ermöglicht.
Dem Württembergischen Landessportbund ist es ein Anliegen, nicht nur Glückwünsche
auszusprechen, sondern auch den zahlreichen Mitarbeitern/innen, Übungsleitern/innen und
Helfern/innen, die durch ihren persönlichen Einsatz und ihre freiwilligen Leistungen zu einer
erfolgreichen Vereinsarbeit beigetragen haben, herzlich zu danken.
Der Württembergische Landessportbund als Dachorganisation aller Turn- und Sportvereine,
Sportkreise und Sportfachverbände in Württemberg wird sich auch in Zukunft darum bemühen,
dazu beizutragen, dass Vereine wie die Ringerabteilung des TSV Musberg e.V. Bürgerinnen und
Bürgern, Kindern und Jugendlichen ein attraktives Sport- und Freizeitangebot unterbreiten
können.
Ich wünsche der Ringerabteilung des TSV Musberg e.V. ein ermutigendes Jubiläumsjahr und
erfolgreiche Zukunft.
Ihr
Klaus Tappeser
Präsident des Württembergischen Landessportbundes e.V.
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Raumgestaltung
Kreative Maltechniken
Bodenbeläge von A - Z
Fassadenrenovierungen
Vollwärmeschutz
Spritz- und Lackierarbeiten
Tradition, die Begeistert
Liebe Mitglieder der Ringerabteilung,
sehr geehrte Festgäste,
„Sport auf höchstem Deutschen Einzel- und Mannschaftsniveau“ – so oder so ähnlich kann man den Anspruch der Ringerabteilung unter dem Dach des TSV Musberg
nach 100 Jahren sicherlich ohne zu übertreiben bezeichnen. Schön dabei zu sehen
ist auch, dass nicht immer früher alles besser gewesen sein muss, sondern dass die
früheren Erfolge bis hin zur Europameisterschaft der einstigen Musberger Ringer
eindrucksvoll, sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft, bestätigt werden, oder
sogar mit der ersten Bundesligasaison im letzten Jahr noch übertroffen werden.
Dieser Erfolg kommt aber sicherlich nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis
von jahrelang erfolgreicher Jugendarbeit und hartem Training. Umso mehr ist es dann schön zu sehen, dass die meisten Ringer
der 1. Mannschaft bereits seit dem Ringerkindergarten eine Mannschaft bilden und den Weg über mehrere Ligen bis hin zur Bundesliga gemeinsam bestritten haben und nun bestreiten. Erfolg schweißt eben doch zusammen und dies gilt erfreulicherweise für
den gesamten TSV Musberg. Andere Abteilungen können, sowohl als Mannschaft wie auch in Einzelwertungen, zahlreiche nationale
und internationale Titel vorweisen.
Die Dorfgemeinschaft Musberg ist stolz, den TSV Musberg mit einer solch erfolgreichen Abteilung in seinen Reihen zu haben. Hier
wird eindrucksvoll das gemeinschaftliche Tun und Handeln sowie der Sinn und Zweck eines Vereins repräsentiert. Ganz nebenbei
wird auch Musberg als Stadtteil von Leinfelden-Echterdingen hervorragend vertreten und selbst in Tageszeitungen von Berlin, im
Radio oder im Fernsehen wird vom Hexenkessel der Bundesliga-Ringer des TSV Musberg gesprochen.
Trotz allen Erfolgs bleibt man aber stets bodenständig und kennt seine Wurzeln und seine Heimat, was sicherlich im heutigen
Business und der Medienwelt nicht immer einfach ist. Deshalb ist auch auf die Ringerabteilung nach wie vor immer Verlass, wenn
es in Musberg um gemeinschaftliche Veranstaltungen geht, sei es die Maibaumaufstellung, ein großes Zeltfest oder ein Festumzug.
Wir wünschen den Verantwortlichen, Helferinnen und Helfern ein gutes Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten und viel Erfolg sowie
natürlich ein sportlich erfolgreiches Jubiläumsjahr 2011.
Im Namen aller Musberger Vereine und Organisationen gratuliert die Dorfgemeinschaft Musberg e.V. recht herzlich zum 100jährigen Jubiläum.
Herzliche Grüße
Ihr
Michael Burkhardt
Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Musberg e.V.
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Nationales Turnier stuttgart-open
Württembergische Ringerpokalrunde
Eine hervorragende Möglichkeit für einen
Formtest der Ringer ist durch die Teilnahme
einer gemischten Musberger Mannschaft an der
Württembergischen Pokalrunde geboten. Sie
wurde nach längerer Pause 2008 wieder eingeführt und wird im K.O.-System ausgetragen. Die
Mannschaftskämpfe finden im Zeitraum Mai bis
Juli statt, jeweils samstags 19.30 Uhr. Die Zahl
der Kämpfe und die Austragungsorte hängen
von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften ab.
Nationales Turnier Stuttgart Open am 7. und 8. Mai
in der Sport- und Schwimmhalle Goldäcker Echterdingen
Die Ringer-Fans müssen nicht bis zum Saisonauftakt im
August warten um ihre Lieblinge wieder in Aktion zu sehen.
Am Samstag 7. und Sonntag 8. Mai ist der TSV Musberg im
Rahmen der 100-Jahr-Feier Veranstalter der Stuttgart OPEN,
die inzwischen bundesweit ausgeschrieben sind. So dürfen die
Zuschauer mit spektakulären Wettkämpfen, die Ringer mit attraktiven, bekannten und auch unbekannten Gegnern rechnen.
Ebenso haben sich unsere Freunde aus Namyslow/Polen mit
einer Delegation angekündigt. Am Samstag ringen die Männer,
Junioren, A- und B-Jugendlichen im griechisch-römischen Stil,
am Sonntag ist die C-, D- und E-Jugend am Zug, ebenfalls die
weibliche Jugend und die weiblichen Schüler. Die C-Jugend tritt
griechisch-römisch an, alle anderen im Freien Stil. Es gelten
die Regeln des DRB und WRV, mit den vorgegebenen Gewichtsklassen für die jeweiligen Altersgruppen. Die Finalkämpfe
werden Überkreuz mit Halbfinale und Finale ausgerungen. Die
Kampfdauer beträgt 3 x 2 Minuten (2 Siegrunden) für alle
Altersklassen.
Der Zeitplan: Samstag ab 15.00 Uhr, Sonntag ab 9.00 Uhr
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Musberger Ringeridole im Dreierpac
Damals,
Paul Reiber wurde 1922
im Bantamgewicht nach
einem Kampf bis zur
Entscheidung – zwei
Stunden und sechs
Minuten –
Württembergischer
Meister. Sieben
Jahre lang ununterbrochen verteidigte er den Titel.
1925 erkämpfte er mit
13 Siegen bei einem einzigen Turnier die Deutsche
Meisterschaft, damit war der Weg
für den internationalen Einsatz frei. Noch im gleichen Jahr gehörte er bereits zum Nationalkader und erzielte bei den Europameisterschaften in Mailand den vierten Platz.
1926 wurde Paul Reiber in Köln Deutscher Meister, anschließend bei den Europameisterschaften in Riga sogar Zweiter, wobei ihm ein Sensationssieg gegen den Titelverteidiger Mayhar
aus Ungarn gelang. Mit einer hauchdünnen Punktniederlage gegen den Schweden Hansson verpasste er im Finale den Titel.
Der 2. Platz war dennoch die Krönung seiner Erfolge.
1928 verhinderte eine knappe Punktniederlage im Ausscheidungskampf gegen den Nürnberger Kurt Leucht die Olympiateilnahme. 1929 revanchierte sich Paul Reiber gegen denselben, mittlerweile zum Weltmeister und Olympiateilnehmer
aufgestiegenen Leucht, der nach Jahren die ersten Schulterniederlage einstecken musste.
Bei den Europameisterschaften 1929 in Dortmund erreichte
der Musberger Platz 6. Den Titel als Süddeutscher Meister holte er sich 1931 und für die Ausscheidungen im Olympiajahr
1932 behielt er die Favoritenrolle bis zum letzten Kampf, bei
dem er sich eine Fußverletzung gegen den späteren Olympiasieger Brendel zuzog, der dann zum Sieger erklärt wurde. Ein
schmerzhaftes Ereignis nach dem anderen, so nah am glanzvollen, mühsam erarbeiteten Erfolg und dann soviel Pech. Paul
Reiber hat es nicht aus der Bahn geworfen, für Musberg war
und blieb er das Vorbild schlechthin.
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Andreas Stäbler
„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. „Der Stamm“ heißt
Werner Stäbler und ist der vom Ringen nicht wegzudenkende
Vater. „Die Äpfel“ sind die Söhne Thomas, Andreas und Rainer.
Der Erste leitet seit Ende seiner aktiven Zeit, seit nun mehr
als 15 Jahren, ganz souverän die Ringerabteilung. Den Jüngsten
hat es beruflich von Musberg weggezogen.
Andreas Stäbler gehört zweifellos zur Musberger Erfolgsgeschichte. Zwar als Ringer zeitweise weg aber mit den Freunden
und dem Verein immer verbunden geblieben. Der in Ringerkreisen aktuell gefragte Frank Stäbler, weder mit Andreas verwandt noch verschwägert, sagt ohne Umschweife, dass er seine
Erfolge zum großen Teil seinem
Vorbild und Mentor Andreas
Stäbler zu verdanken
habe. So ist es tatsächlich. Den technischen Feinschliff
und die nötige
Motivation vermittelt Andreas
als Lehrmeister
seinem Schützling
mit besonderer Hingabe. Kein wichtiges
Turnier ohne vorheriges
Spezialtraining. Es ist
selbstverständlich, dass Andreas
Frank begleitet und am Mattenrand mitfiebert, wenn es für
Frank weltweit um Alles geht.
Andreas Stäblers Liste der Erfolge ist lang, er sammelte in der
aktiven Zeit Titel wie andere Briefmarken, schaffte hervorragende Platzierungen gegen Deutschlands Spitzenringer und von
seinem Ausflug in die Bundesliga brachte er jede Menge Erfahrung mit, die der aktuellen Musberger Boygroup zu Gute kam
und auch weiter gern angenommen wird. Seine Fähigkeiten als
Trainer sind im Verein und im Verband gefragt.
Erfolge bei Einzelmeisterschaften
Württembergische Meisterschaften
Württembergischer Meister Schüler 1982
Württembergischer Meister Jugend 1982 + 1984
2 x Württembergischer Meister Junioren 1987/1988
3 x Württembergischer Meister 1988, 1989, 1990
4x Württembergischer Meister Senioren 1987, 1991, 1992
und 1993
k
Gestern und Heute
Deutsche Meisterschaften
3. Deutscher Meister Schüler 1982
3. Deutscher Meister Jugend 1982
2. Deutscher Meister Junioren 1988
5. Deutscher Meister Senioren 1993
2. Platz Internationales Weinturnier 1989 Langenlonsheim
TSV Musberg
Landesliga, Verbandsliga 1983 – 1987
Verbandsliga/Oberliga 1991/1992
Verbandsliga/Oberliga 1998 – 99/ 2000 – 2001
Tiflis/Georgien
August 2009 Dritter
Weltmeister der Junioren in Ankara,
mit einem Sieg über
den aktuellen Europameister Sasu Kaasinen (Finnland). Im Kampf
um Platz 3 schaffte er einen
2:1-Sieg gegen Rustan Aliyev Ali
(Aserbaidschan)
März 2010 Deutscher Vizemeister bei den Männern
April 2010 Für Deutschland in der 66-Kilo-Klasse bei den Europameisterschaften in Baku/Aserbaidschan. Im Viertelfinale
nach zwei gewonnenen Runden gegen Frederik Ekstrom (Dänemark), danach knappe 0:2-, 0:1-Niederlage gegen Olympiasieger Steeve Guenot (Frankreich).
März 2011 Dritter der Deutschen Meisterschaften
Trainertätigkeiten
1987 – 1988 Lizenzerwerb in der Sportschule Ruit
1991 – 1992 Ringertrainer in Musberg, Verbandsliga und Oberliga
1994 – 1995 WRV-Trainer Württembergische Auswahl Jugend und Junioren
1995 – 1996 Ringertrainer beim ASV Kornwestheim,
2. Bundesliga
1998 – 2006 Ringertrainer in Musberg,
Verbandsliga, ab 2000 Oberliga
seit 2001 WRV-Landestrainer Stützpunkt Stuttgart
für Kadetten, Junioren, Männer
seit 2002 WRV-Stützpunkttrainer in Musberg
Weitere „echte Musberger Ausnahmeathleten“ dürfen bei der
Betrachtung nicht fehlen. Stellvertretend sollen deshalb die
„Galionsfiguren“ der jüngeren Vergangenheit erwähnt werden:
Wilhelm Off, Siegfried Betz, Heinz Stäbler, Werner
Stäbler (4. der Deutschen Juniorenmeisterschaften 1959),
Heinz Vohl (3. Platz Deutsche Jugendmeisterschaften 1960).
Frank Stäbler
Und noch einmal 20 Jahre sollte es dauern, bis die Ringerabteilung nach dem legendären Paul Reiber und Andreas Stäbler
wieder einen echten Musberger mit außergewöhnlich großen
sportlichen Erfolgen feiern durfte: gemeint ist Frank Stäbler.
Das Eigengewächs gehört seit 2005 zum Nationalkader. Nur
knapp hat er 2010 im Finale den Deutschen Meistertitel der
Männer gegen Christian Fetzer (KSV Aalen) verpasst, wurde
Zweiter, 2011 Dritter. Ein so junger Mensch kann ja noch keine längere Vergangenheit haben, deshalb gibt ein aktueller
sportlicher Rückblick ein Bild über den Himmelsstürmer „Fränk
the tänk“. Tolle Ergebnisse seit frühester Jugend auf nationalen und internationalen Turnieren runden es ab. Der Reihe
nach:
2005 Auf den Deutschen Meistertitel der Kadetten folgte Platz
7 bei den Junioren-Europameisterschaften in Tirana/Albanien
2006 Deutscher Meister der Kadetten und Bronze bei der Kadetten-EM in Istanbul
März 2009 Deutscher Meister der Junioren
Juli 2009 Dritter der Junioren-Europameistermeisterschaften in
Von 1962 bis in die frühen 70er Jahre sammelten Dieter
Böpple und Stefan Röckl mehrfach Württembergische Meistertitel und national hervorragende Platzierungen. Dieter
Böpple (ASV Schorndorf) und Andreas Stäbler (KSV Aalen,
ASV Kornwestheim und KG Baienfurt) verstärkten dort die
Bundesligamannschaften, danach kehrten sie als nahezu unbesiegbare Leistungsträger und Punktegaranten nach Musberg zurück. In die Fußstapfen der großen Musberger schlüpft derzeit
Marco Braun, auf den Jannis Zamanduridis, der NachwuchsBundestrainer griechisch-römisch, längst einen Blick geworfen
hat. Nachdem Marco im Januar 2011 bei einem Kader-Sichtungsturnier den ersten Platz erkämpfte gehört er zum engeren Kreis der Auswahlringer. Seine bisherigen Erfolge: zweimal
Württembergischer Meister A- und B-Jugend 2009, Zweiter
Württembergischer Meister A-Jugend 2010 und Dritter 2011,
Dritter der Deutschen Meisterschaften 2007 (C-Jugend), Fünfter
der DM 2008 (B-Jugend), Dritter der DM 2009 (B-Jugend),
Fünfter der DM 2010 (A-Jugend), Vierter der DM 2011 (A-Jugend). 1. Platz beim Brandenburg-Cup 2007 (C-Jugend), 2010
Zweiter bei der A-Jugend und der 1. Platz bei den Stuttgart
Open 2009.
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Unsere Zukunft im Rampenlicht.
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und soziale Verantwortung.
Auch wenn man manchmal meint, das Ziel erreicht zu haben. Es gibt immer etwas zu
verbessern. So arbeiten wir zum Beispiel seit je her daran, das Fahren noch sicherer
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1911 - das Gründungsjahr
der Musberger Ringerabteilung
Waldfest 1919 beim Kraftsportverein Musberg
Von links: Fritz Vohl,
Gustav Belz,
Eugen Schmucker,
August Stauch.
Karl Belz,
Adolf Wiederoder,
David Simmendinger,
Wilhelm Schlecht,
Wilhelm Wild.
Liegend
Oskar Hornickel und
Paul Reiber
Es gab groSSe Ereignisse und bedeutende Persönlichkeiten
wurden geboren*:
• In vier Stunden fliegt als erster Mensch der Franzose Pierre
Prier die 400 km lange Strecke von London nach Paris
• Der Norweger Roald Amundsen erreicht mir vier Kollegen als erster Mensch den Südpol
• Erstes Sechs-Tage-Radrennen im Berliner Sportpalast
• Gründung der Max-Planck-Gesellschaft
• In Frankfurt wurde der Deutsche Fechter-Bund gegründet
• Die erste Auto-Rallye von Monte Carlo wird gestartet
• Die 45-minütige Unterrichtsstunde wird eingeführt
• Revolution in China und Endes des Kaiserreiches
• Der Nürnberger Georg Helgerth wird in Dresden Ringer
weltmeister (1911 fanden fünf Ringer-Weltmeisterschaften statt, jede bezeichnete sich als „die einzig wahre Ringer-WM“)
• Die NIVEA-Creme wird erfunden, seit damals in der blauen Dose
• In Dortmund wird ein Fußballverein „Borussia“ gegründet
• Im Remstal tun sich sozialdemokratische Jungmänner zum
Turnerbund Strümpfelbach zusammen.
•
•
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•
•
•
•
•
•
Tennesse Williams*, Schriftsteller, „Die Katze auf dem
heißen Blechdach“
Max Frisch*, Schriftsteller, wohl am bekanntesten
„Homo Faber“
Juan Manuel Fangio*, argentinischer Autorennfahrer
und Weltmeister
Robert „Bob“ Forster*, Motorradweltmeister von 1950
Fritz Huschke von Hanstein*, Autorennfahrer-Ikone
Friedrich von PreuSSen*, Enkel des letzten Deutschen
Kaisers
Heinz Maegerlein*, Sportjournalist mit dem legendären und heiteren Spruch im Radio: „Tausende standen an den Hängen und Pisten (…pissten)“
Ronald Reagan*, von 1981 - 1989 Präsident der
Vereinigten Staaten, zuvor Westernheld in Hollywood-Filmen
Adolf Wagner*, Europa- und Weltmeister 1938 im
Gewichtheben/Mittelgewicht
... und auch die unvergessliche Ginger Rogers, Filmstar
und Tänzerin (berühmt mit Partner Fred Astaire) erblickte
1911 das Licht der Welt.
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Die Geschichte der
Ringerabteilung TSV Musberg
Laute zu hören, die entweder von sicher nicht
immer schmerzfreien Würfen auf die Matte oder
aber von den gegen die Bretterwand schlagenden
Beinen nach schwungsvollen Griffen stammen konnten. An ihren blauen Flecken im Gesicht und am
Körper konnte man die Männer erkennen, die hier
Körperertüchtigung betrieben. Trotz der primitiven
Zustände, oder vielleicht gerade deshalb, war das
Training mit großer Begeisterung und Hingabe gestaltet. Ringen und Tauziehen wurde in den ersten
Jahren im Rahmen von Gartenfesten betrieben,
dabei der Vereinsmeister ermittelt und gleichzeitig
für den Kraftsport geworben. Der 1. Weltkrieg
brachte eine leidvolle Zwangspause, einige der
Freunde kamen nicht mehr zurück.
„100 Jahre“ – welch ein Zeitraum! Außer dem großen Schauspieler Johannes Heesters kennen wir wohl niemanden, der sich
vielleicht noch zurückerinnern könnte. Der Großmeister der
Bühne war damals sieben Jahre alt, ist mittlerweile also 107.
Für dieses biblische Alter war er Anfang dieses Jahres geistig
noch erstaunlich frisch. Doch er kann uns ja über Musberg
und seine Ringer leider nichts sagen. So sind wir auf Erinnerungen angewiesen, die schriftlich in privatenund in amtlichen
Unterlagen sowie in Vereinsarchiven hinterlassen wurden.
Von Beginn an war in der von Not geprägten Zeit 1909 im
Musberger „Club Gemütlichkeit“ nicht daran gedacht, einen
Ringerverein zu gründen. Man wollte damals, noch ohne Radio
und Fernsehen, einfach organisiert gemeinsam die Freizeit
gestalten. In den Nachbargemeinden Möhringen, Plieningen und
Vaihingen waren bereits Ringervereine aktiv, das nahmen die
etwa 20 Mitglieder des Clubs als Anregung auf und gründeten im Februar 1911 den „Kraftsportverein Musberg“. Wenig
später begann der Übungsbetrieb.
Im Garten des Vereinslokales „Zum Löwen“ neben der Kirche
war eine Bretterbude aufgestellt, in die eine Matte heutiger
Größe nicht reingepasst hätte. Von der heute angenehmen
Polsterung war das Material noch meilenweit entfernt, die Matte war mit Seegras ausgestopft und an den Wänden hochgeknickt. So waren an den Übungsabenden weithin krachende
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Von links: Erich Stäbler, Karl Wild, Albert Belz, Max Lorenz,
Wilhelm Wild, Erich Wiederoder, Paul Reiber, Paul Böpple
Das Leben musste aber weitergehen und auch die Freude
daran sollte wiederkehren. Der Kraftsportverein wurde wiederbelebt, neben Tauziehen zusätzlich Gewichtheben angeboten
und es gab jetzt auch Wettkämpfe gegen umliegende Vereine.
1923 durfte Musberg das Gaufest ausrichten und erwirtschaftete dabei einen sich sagenhaft anhörenden Überschuss von
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Musberg ist Gaumeister 1934
Von links: Max Lorenz, Karl Belz, Ernst Krieg, Karl Schmucker, Paul
Reiber, Gustav Belz, Karl Wild, Mannschaftsführer Otto Zipperle
nicht nur eine Veränderung der staatlichen und politischen
Struktur, sie hatten auch
erheblich Einfluss auf
persönliche Ansichten und
politische Einstellung. So
spaltete sich der Kraftsportverein auf, die dabei
Gebliebenen schlossen
sich danach 1929 mit
dem Radfahrverein zur
„Sportvereinigung Musberg“
zusammen, die Abtrünnigen
gründeten den Arbeitersportverein.
23 Millionen Mark. Berücksichtigen muss man dabei allerdings,
dass eine Flasche
Bier damals 80 Mio.
Mark kostete. Zur
beschworenen Gemeinsamkeit musste
nun auch ein sichtbares Symbol her
– eine Vereinsfahne.
Sie wurde im August
1923 beschafft, feierlich geweiht und
zum 100jährigen
Jubiläum steht sie
sorgfältig restauriert
wieder bereit.
Kriegs- und
Nachkriegseinwirkungen, die schwere Zeit der Inflation, die
wirtschaftliche Scheinblüte der Zwanzigerjahre – sie brachten
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Die wirtschaftlich karge
Zeit schweißte zusammen,
es wurden unter schwieri
gen Bedingungen drei
Grundstücke gekauft. Die
arbeitslosen Mitglieder,
voran die Baufacharbeiter, erstellten darauf in
mühsamer aber äußerst
engagierter Eigenleistung
und mit Unterstützung
durch zinslose Darlehen
eine Sporthalle. Sie wurde
1931 mit einem wahren
Freudenfest eröffnet, im
März 1944 allerdings
durch einen Bombenangriff inklusiv sämtlicher
Geräte und Trophäen in
Schutt und Asche gelegt.
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Die Neugründung
der Turn- und
Sportvereinigung
erfolgte am 7.
November 1946.
Trainiert wurde
meist im Saal
des Gasthofes
„Sonne“,
bereits am
15. August
1948 trat
die Abteilung mit einem Ringerturnier erstmals wieder an
die Öffentlichkeit und beteiligte sich an den Mannschaftswettkämpfen. In über 8.800 freiwilligen Arbeitsstunden
und Dank finanzieller Unterstützung von Firmen- und
Privatspendern wurde die Sporthalle am alten Platz
wieder aufgebaut und am 16. April 1950 festlich
wiedereröffnet. 1964 und 1965 folgte ein großzügiger
Umbau und 1970 der komplette Neubau mit einem
separaten Trainingsraum, wobei die alte Sport- und
Festhalle bestehen blieb. Hier im „Musberger Hexenkessel“ fanden bis zum Aufstieg in die 2. Bundesliga
die Heimkämpfe und auch Turniere statt.
1951 wurde das 40jährige Jubiläum gefeiert. Eine durch
Plieninger und Vaihinger Ringer verstärkte Mannschaft kämpfte
gegen die Meistermannschaft Frisch-Auf-Göppingen. Das herausragende Ereignis dabei: Paul Böpple schulterte den mehrfachen
Deutschen Meister Bischoff.
1961 gab es zum
50jährigen Jubiläum
ein Festbankett mit
Darbietungen und
Tanz im Festzelt, am
Sonntagmorgen wurde
ein bundesoffenes
Turnier der Feder- und
Mittelgewichtsklasse
veranstaltet und die
besondere Attraktion
war der Freundschaftskampf gegen Schifferstadt, wo Wilhelm Off
gegen Wilfried Dietrich
antrat, den wohl berühmtesten deutschen
Ringer aller Zeiten.
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1970 wurdeer der Zusammenschluss der Musberger Ringer
mit dem KV Plieningen zur RG Filder vereinbart. Mit drei
Mannschaften (Oberliga, Bezirksklasse und Aufbauklasse) ging
es in die Runde, am Ende belegte das Oberligateam hinter
dem TSV Dewangen den zweiten Platz, die zweite Mannschaft
wurde Vierter. Die Ringkampfgemeinschaft dauerte von 1971
bis 1978, danach gingen beide Vereine wieder eigene Wege
und trafen später in der Bezirksliga in „heißen Lokalderbys“
aufeinander.
1971 hatten die Musberger Ringer das 60jährige Bestehen
und es wurde gleich drei Tage lang im Festzelt gefeiert. Mit
Rahmenprogramm, Festumzug, Musik, Tanz und Kinderfest. Als
Sportprogramm gab es den Mannschaftskampf RG Filder gegen
SC Augusta Augsburg, die Gäste gewannen knapp.
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Seit den 80er Jahren wurden wieder bemerkenswerte Einzelerfolge erzielt. Werner Stäbler, Heinz Vohl und Dieter Böpple
hatten eine zahlenmäßig starke Jugendabteilung aufgebaut. Bei
Bezirksmeisterschaften und nahezu allen Turnieren hießen die
Seriensieger und Württembergische Meister vom TSV Musberg:
Andreas und Rainer Stäbler, Rainer Böpple, Frank Hornickel,
Daniel Droll, Sascha Fritz, Gerd Reich, Markus Fehrle, Frank
Kleemann. Zweite und dritte Plätze gab es für Klaus Kihr, Sammy Baumgartner, Marc Hoss, Claus Stäbler und Martin Stanger.
Bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften 1982 erkämpfte
Andreas Stäbler, der sich bei insgesamt
fünf Deutschen Meisterschaften platzieren konnte, den zweiten Platz. Der
eigentliche Aufschwung begann 1981
als Dieter Böpple nach dreijährigem
Gastspiel in der Bundesliga beim ASV
Schorndorf nach Musberg zurückkehrte.
1982 kämpften Werner Stäbler und
sein Sohn Andreas gemeinsam in der
Landesligamannschaft um Punkte, wie
später auch Olaf Mertins mit Sohn
Kai. Darauf sind die Väter heute noch
stolz. 1983 klappte der Aufstieg in die
Verbandsliga, der Klassenerhalt wurde
am Saisonende auf den letzten Drücker
gerade noch geschafft. Die erfolgreiche
Jugendarbeit trug nun Früchte, die
Junioren konnten in die Mannschaft
eingegliedert werden und belegten
1985 wieder Platz 2 in der Landesliga,
der zum Aufstieg in die Verbandsliga berechtigte. Sie blieb
bis 1989 drin, musste aber leider wieder „runter“, nachdem
Andreas Stäbler zum Bundesligisten Aalen gewechselt war. Ab
1990 gab es eine Neuordnung der Ligen, bei der Musberg
der neu gegründeten Landesliga zugeteilt wurde und prompt
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wieder den zweiten Platz schaffte.
Zeitlich dazwischen war 1986 die
75-Jahr-Feier mit einem Festabend
und einem Internationalen Mannschaftsturnier und acht Mannschaften:
KV Götzis (Österreichischer Mannschaftsmeister 1983), Bundesligist
Johannis Nürnberg, RC Winterthur
(Nationalliga B/Schweiz), Siegfried
Koblenz und TSV Musberg (Verbandsliga), RC Nettingsdorf (Verbandsliga
Österreich), KSK Furtwangen (Landesliga Südbaden) und der
Nachbarverein KV Plieningen. Als Ehrengast war der legendäre
Pasquale Passarelli anwesend, nicht nur Insidern als Olympiasieger bekannt, der im Olympiafinale 1984 die letzte Runde
über die halbe Zeit in der Brücke überstand.
1990 – Ehrung für unzählige Kämpfe und Siege für Musberg
Wer schafft denn so etwas, wie lange mag es gedauert haben
und über welchen Zeitraum, für den TSV Musberg in 200
Kämpfen auf der Matte zu stehen? Olaf Mertins wurde dafür
geehrt, es gab aber noch zwei, die sogar noch einige Duelle mehr im Musberger Trikot siegten (oder auch verloren).
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J a h r e
Auf gar 250
Kämpfe kam
Dietmar Röckl
und Rekordsieger mit
275 Einsätzen
wurde Dieter
Böpple. Alle
Achtung! Dafür
gab es als
Dankeschön
natürlich nicht nur eine individuelle Urkunde, ein nettes Präsent gehörte dazu und tosender Beifall.
Mit dem Neubeginn in der Landesliga kehrte der Erfolg wieder
zurück. Gleich im ersten Jahr 1990 war der Wiederaufstieg in
die Verbandsliga geschafft. 1991 gelang, verstärkt und trainiert durch den aus der Bundesliga zurückgekehrten Andreas
Stäbler, der Durchmarsch in die Oberliga. In der Mannschaft
stand damals auch Martin Beckmann, der in die Leichtathletik wechselte, gleich
mehrfach Deutscher
Marathonmeister
wurde und zu internationalen Einsätzen
bei Europa- und
Weltmeisterschaften
kam. Ohne Verstärkungen reichte es
jedoch nicht zum
Klassenerhalt in
der Oberliga, man
wurde sogar in die
Landesliga „zurückgereicht“. Dort hielt
es die TSV-Ringer bis
1995, dann ging
es wieder rauf aber
leider auch gleich
wieder runter. 1997
kehrte man in die
Erfolgsspur zurück,
es ging endgültig
wieder aufwärts. Der
eigene Nachwuchs war nun soweit und durch gute Beziehungen brachte Andreas Stäbler gleichzeitig den georgischen
Spitzenringer und Sportlehrer Tariel Shavadze nach Musberg
R i n g e n
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M u s b e r g
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mit. Der wiederum war als Olympiakandidat nicht nur ein
echter Siegringer in der Musberger Mannschaft, er gab seine
Griffkünste als Andreas Stäblers Co-Trainer den Aktiven und
als Jugendtrainer weiter und hat so maßgeblich Anteil am
sportlichen Aufschwung. Im Juni 2000 haben ihn die Ringer
und einige Fans zuhause in Georgien besucht. Es war ein
beeindruckendes Erlebnis, sogar T-Shirts von der Tour wurden
bedruckt und noch heute sind hin und wieder welche davon
im Seniorentraining zu sehen. Nach Tariel Shavadze gelang es
immer wieder, punktuell „echte Kracher“ zu verpflichten. Man
erinnert sich noch an Dariusz Kaminski (polnischer Meister
und EM-Vierter 1993), an den iranischen Freistilkünstler
Davood Hojebrej, an Daniel Dancak (Slowakei), jetzt bei der
KG Dewangen/Fachsenfeld. 2001 wurde es beständiger : die
polnische Junioren-Nationalmannschaft kam auf dem Weg zur
Junioren-Europameisterschaft in Nancy zu einem überraschendem Besuch mit dem Bus beim Hohe-Wart-Fest vorbei und es
blieben zwei Spitzenringer sozusagen „in Musberg hängen“: der
mehrfache polnische Meister 84/F Marcin Marcinkiewicz und
Schwergewichtler Maximilian Witek, ebenfalls polnischer Meister
bei den Männern. Witek zog es nach Ende der Oberligasaison
2005 in die 1. Bundesliga nach Chemnitz/Auerbach.
2005 leuchten Glanzlichter in Musberg:
17 Musberger Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften, das
können nur ganz wenige Vereine in Deutschland überbieten.
Frank Stäbler und Adrienne Lugasi schafften es sogar mit
zweimal Gold ganz oben aufs Treppchen und trugen zur
erfolgreichsten Bilanz der Vereinsgeschichte bei. Beide hatten
jetzt das Ticket für die Europameisterschaften in der Tasche.
Frank Stäbler legte in Tirana/Albanien mit zwei Siegen und
dem 7. Platz den Grundstein zu weiteren Erfolgen. Das sind
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Früchte, die einer langjährigen Jugendarbeit und dem Engagement unserer Übungsleiter zu verdanken sind. Bei den Sportlern, bei den Ringerfans und auch im Württembergischen Ringerverband genießen Olaf Mertins, Dieter Böpple und Andreas
Stäbler deshalb hohe Wertschätzung. Die Oberligamannschaft
hatte jetzt spektakuläre Verstärkungen: Im Halbschwergewicht
Nicolae Ghita, Freistil-Landestrainer, Vize-Europameister und
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Sascha Fritz und Sammy Baumgartner haben zwei Musberger
die Verantwortung über drei Mannschaften in der Oberliga,
Bezirksliga und Bezirksklasse übernommen. Es kamen attraktive Neuzugänge nach Musberg: Jörg Sommer (96/120 kg,
mehrfacher Württembergischer Meister F+GR) vom damaligen
Zweitligisten TSV Dewangen. In nationalen und internationalen
Wettbewerben mischte der Modellathlet gut mit: 4 x Zweiter,
1 x Dritter Deutscher Meister Jugend/Junioren, Erster bei den
Big Sky State Games Montana/USA.
Marcin Marcinkiewicz brachte seinen Bruder Radoslaw (74/F)
und Sebastian Kaczmarzyk (66/F) nach Musberg mit, beide
inzwischen ebenfalls Polnische Meister. Für den ausgeschiedenen Volker Hirt und die „Gewichtsverlagerung“ bei einigen
jungen, heranwachsenden Talenten verschob sich die Besetzung
einzelner Gewichtsklassen.
2007 – Musberg hatte den Aufstieg in die Regionalliga
geschafft und belegte in der ersten Saison am Ende mit 14
Siegen und vier Niederlagen punktgleich mit Taisersdorf (28:8)
den 3. Tabellenplatz.
mehrfacher Olympiateilnehmer für Rumänien, im 74er/F Daniel
Dancak (Slowakei) und Hubert Gemela 66/F (Polen).
2006 – Frank Stäbler brachte von den Kadetten-Europameisterschaften in Istanbul eine Bronzemedaille mit. Adrienne
Lugasi musste sich in Budapest mit Platz 9 zufrieden geben.
Neben den sportlichen Erfolgen der Aktiven stand 2006 der
Generationswechsel bei den Trainern im Vordergrund. Mit
2008 – In der zweiten Regionalligasaison gab es mit dem
neuen Trainer Markus Scheibner noch eine Steigerung. Erzrivale TSV Benningen gewann in Musberg zwar den überaus spannenden Vorkampf-Thriller 20:19, beim Rückkampf in Benningen
drehten die Musberger Ringer mit 20:17 den Spieß um. Doch
das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze entschied Benningen
mit 33:3 Zählern. Musberg wurde durch aberkannte Punkte im
Dopingfall Kaczmarczyk mit 32:4 Zweiter. Es stiegen aber beide
Mannschaften in die Zweite Liga auf. Für die Klasse 84/96 kg
war der Bundesliga erfahrene Mike Taylor vom TSV Dewangen
gekommen, 1988 Deutscher Meister und WM-Teilnehmer.
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unser team 2010
Obere Reihe von links: Shota Bilanishvili, Alexander Meinero, Michael Böpple, Robert Papp, Radoslaw Marcinkiewicz, Michael Schulze
Marcin Marcinkiewicz, Tim Dennis Voelker, Nico Braun, Kai Mertins, Dominik Randhahn, André Ehrmann, Erkut Stäbler, Christopher
Sitzend oben: Dieter Böpple, Siegfried Hoss, Heinz Stäbler, Heinz Belz, Gerhard Stäbler, Horst Reimold, Hans Kaller, Fritz Fischer
Dietmar Röckl
Sitzend zweite Reihe unten: Trainer Markus Scheibner, Markus Lackner, Mathias Maier, Michael Knur, Friedrich Grivas, Angelo Feigl
Philip Dambacher, Aspasia Grivas, Klaus Kihr
Sitzend untere Reihe von links: Marvin Kulms, Rico Rupp, André GraSSl, Julian Kellermann, Fabian Ehm, Annika Alber, Xenia Grivas
Nicht auf dem Foto: Damian Jakobczyk, Konstantin Druker, Dennis Seidel, Lars Schnell, Roman Wesner, Mike & Craig Taylor.
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Seele and Geist
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