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Diakoniekampagne 2014 Was erwarten Sie vom Frühling? - ref

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Mai 2014
www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
Die KirchgemeindeBeilage von
Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave
noch Freier, da ist nicht Mann und Frau. Denn ihr
seid alle eins in Christus Jesus.
GALATER 3,28
AKTUELL
Foto: Ursula Wyss
Diakoniekampagne 2014
editorial
Meditation
Was erwarten Sie
vom Frühling?
Himmel
Ende März war ich einige Tage in den USA.
Nördlich von Chicago war man der kalten Jahreszeit vollends
überdrüssig. Gefrorene Seen und Flüsse, Reste von Schnee, kahle, trostlose Felder und Wälder zeugten von einem harten und
sehr kalten Winter. Das Verlangen nach einem wärmenden Sonnenstrahl, nach einem schönen Frühlingstag, nach der Möglichkeit, sich im Freien wieder einmal ohne dicke Jacke und Mütze
hinsetzen zu können war zum Greifen nah und immer auch Thema in den täglichen Gesprächen. Bei uns ist dieser Wunsch in der
gleichen Zeit weit weniger präsent; schon lange geniessen wir
(zu) warme Temperaturen und schönes Wetter. Unsere Wünsche
sind somit auch eine Folge dessen, was wir erlebt haben in den
letzten Monaten.
In der Ukraine trotzten viele Menschen Regen,
Schnee und Gewalt, gingen und gehen auf Strassen und Plätze,
um sich für einen politischen Frühling einzusetzen. Unzufriedenheit mit den aktuellen Lebensumständen trieb und treibt sie an.
Auch eine Folge des Erlebten der letzten Monate und Jahre. Dieser Frühling und die Hoffnung auf eine heitere Zukunft sehen offenbar für eine Mehrheit in Kiew anders aus als auf der Krim.
Neue Regierungen und Bündnisse sollen es richten. Werden sie
die grossen Erwartungen erfüllen können? Oder gehen diese Leute ebenso leer aus, wie viele Aktivisten des arabischen Frühlings?
Und was erwarten Sie von diesem, von Ihrem
persönlichen Frühling? Wo sind Sie der Kälte überdrüssig? Wo
sind Sie mit der aktuellen Situation unzufrieden? Wo haben Sie
in den letzten Monaten oder Jahren einen kalten Gegenwind gespürt und wünschen sich nun einen warmen Sonnenstrahl? In
der Familie, am Arbeitsplatz, in der Kirchgemeinde? Von wem
soll die Veränderung ausgehen? Vom Partner, von der Chefin, von
den Mitarbeitenden, von der Kirchenpflege oder vom Bundesrat?
Aber: Kann der Impuls zur Veränderung nicht auch von Ihnen
ausgehen? Damit wir uns richtig verstehen, ich rufe nicht auf zur
Revolution oder zu einer Demonstration mit brennenden Autoreifen und Pflastersteinen. Warum nicht konstruktiv gerade in dieser Jahreszeit die eine oder andere «Eiszeit» anpacken oder einem Mitmenschen einen wärmenden «Sonnenstrahl» schenken?
Werden Sie beispielsweise für einen Nachbarn zum Hoffnungstreifen, damit auch in Suhr und Hunzenschwil im übertragenen Sinn Frühling und Sommer Einkehr halten können.
MARTIN BRUNNER, PRÄSIDENT DER KIRCHENPFLEGE
Ergiesse dich, Himmel, von oben,
und die Wolken sollen überfliessen
vor Recht! Die Erde soll sich öffnen, damit sie Heil trage als Frucht,
und zugleich lasse sie Gerechtigkeit spriessen!
JESAJA 45,8
schwer hängen
die Wolken
nicht unheilschwanger
prall voller Liebe
nicht zu halten
Gott drängt zur Erde
Die Diakoniekampagne der reformierten Kirche Schweiz startet am
12. Mai und dauert bis Ende Juni. Sie
wird in der gesamten Schweiz in drei
bis vier Sprachen flächendeckend mit
Plakaten auf kommerziellen Plakatstellen und Inseraten in den Sonntagzeitungen durchgeführt. Finanziert wird die Aktion von fondia, der
Stiftung zur Förderung der Gemeindediakonie im Schweizerischen
Evangelischen Kirchenbund.
Die Kampagne mit dem Slogan
«Du bist der Hoffnungsstreifen, der
…» will zum persönlichen Engagement ermuntern und zeigen, was die
Kirchen im Sozialbereich alles leisten und wie man sich dort engagieren kann. Bewusst werden nicht die
grossen diakonischen Einrichtungen der Landeskirche wie die Heimgärten in Aarau oder Brugg ins Zentrum gestellt, auch nicht solche, die
aus der reformierten Kirche hervorgingen wie die Stiftung Schürmatt.
Vermittelt werden soll vielmehr,
dass jede einzelne Person zu einem
Hoffnungsspender für andere werden kann.
drückt die Kampagne mit der Aussage «Du bist ...» aus. Dabei setzen wir
ganz bewusst auf die Gemeinschaft
– gemeinsam können wir besser helfen. Besondere Bedeutung kommt
der Kirchgemeinde als «Hoffnungsstreifen» zu: Sie motiviert Menschen, sich für andere einzusetzen,
und bringt sie zusammen. Als Absender steht «reformierte Kirche»,
also unsere Kirchgemeinde.
In starken Bildern werden Menschen gezeigt, denen geholfen werden muss. Brüche in ihrer Biografie
werden in einem berührenden Bildkonzept dargestellt, das auf Plakatwänden sofort ins Auge springt.
Mit
den
grünen
«HOFFNUNGSTREIFEN» richtet sich die
Kampagne an alle Menschen, die ihre Position im Leben gefunden haben. Denn in ihnen schlummert die
Kraft, den anderen zu helfen. Das
den Monaten Juni, Juli und August publiziert werden sollen.
•Eine Postkartenaktion zum Thema «Wir suchen Menschen, die
Hoffnung geben» wirbt für neue
Freiwillige.
•Während des Jugendfestes in
Suhr (27. – 29. Juni) führen wir einen Talent-Parcours zum Thema
Diakonie durch.
Die Kampagne wird bei uns vor Ort
durch folgende Anlässe und Aktivitäten begleitet:
•Am 18. Mai um 10 Uhr findet in
Hunzenschwil ein Abendmahlsgottesdienst mit SchülerInnen
der 3. Klasse, Katechetin Yvonne
Pierer und Pfarrer Uwe Bauer
statt. Das Thema Diakonie wird
ein Teilaspekt dieses Gottesdienstes sein.
•Am 15. Juni um 10 Uhr wird Pfarrer Wolfram Kuhlmann in einem
Länzihuus-Gottesdienst das Thema Diakonie aufgreifen.
•Mit Freiwilligen führen wir Interviews durch, die im Eckstein in
befreiend erlösend
Bewegung von oben
geöffnet die Schleusen
Recht bricht sich Bahn
befruchtet befeuchtet
die dürstende Erde
Heil bricht hervor
Bewegung von unten
Gerechtigkeit spriesst
Leben gelingt
Gott in Niedrigkeit
heiligt die Erde
Christus erweckt
aus Tod und Grab
erhöht als Erwählter
in Raum ohne Grenzen
Himmel und Erde
in Christus vereint
Himmel ist
nicht zu orten
Himmel ist
Gegenwart Gottes
Himmel ist
Zukunft
unsere Zukunft
ist Gott
Ursula Wyss
Pfarrer Uwe Bauer
14
www.ref-suhr-hunzenschwil.ch | Mai 2014 | Die Kirchgemeindebeilage von reformiert.
VERSTORBEN
Ergebnisse MÄRZ
Lepramission
463.–
Brot für alle
670.–
TearFund, Bildung für
AIDS-Waisen in Sambia
650.–
CHF
Bossey-Institut des ÖRK (kant.) 476.–
Jugendarbeit
½ Kanton, ½ Kirchgemeinde
im MÄRZ:
Peter Rauch
von Suhr, 54-jährig
Irma Nussbaum-Weiersmüller
von Suhr, 89-jährig
Peter Schurter
von Suhr, 52-jährig
Knacknuss
Liebe Leserinnen und Leser,
KNACKNUSS beantwortet Fragen aller Art zur Bibel, zur Kirche und zur Theologie.
Die Fragen sollten präzis und konkret sein. Schreiben Sie an: knacknuss@suhu.ch
Ihre Fragen werden im nächstmöglichen Eckstein, also frühestens im jeweils übernächsten,
beantwortet. Wir zitieren diese ohne die Fragestellenden zu nennen, es sei denn ausdrücklich gewünscht. Gehen mehrere Fragen ein, erfolgt eine Auswahl.
Für die Redaktion: Pfarrer Uwe Bauer.
Kommen Katzen in den Himmel?
1301.–
Taufe
im MÄRZ:
Elin Sophie Müller, Tochter von
Hanspeter und Fabienne Müller
aus Suhr, in der Kirche Suhr
AUS DER KIRCHENPFLEGE
Not-Aktion Stöckli, Suhr
Die Tauben, die sich in immer grösserer Zahl im Estrich des Stöckli eingenistet haben, sind mehr und mehr
zur Plage geworden. Leider haben
die Tiere mit ihrem Kot die Fassade
stark verunreinigt. Zusätzlich hat
der Vogelkot bereits an der Substanz
des Gebäudes zu nagen begonnen.
So musste kurzfristig entschieden
weiter gedacht
jurra8–fotolia.com
KOLLEKTEN
werden, die Behausung unter dem
Dach für die Vögel unwohnlich zu
machen. Fachleute haben die nötigen Reinigungen und Ausbesserungen in Angriff genommen. Auch das
Anbringen von unauffälligen Kupferspitzen zur Verhinderung solcher
Schäden wurde in die Wege geleitet.
Rita Rüegger
«Himmel» ist mehrdeutig. Nach Gen 1,1 sind Himmel und Erde von Gott geschaffen, nach 1 Kön 8,27 können die Himmel und die Himmel der Himmel Gott nicht fassen. Diese Himmel sind in der Frage nicht gemeint. Jedoch unter anderem bei Johannes ist Himmel eine Metapher
für das göttliche Jenseits. Ich formuliere die Frage deshalb zunächst um: Haben Katzen, wenn sie
sterben, Anteil am göttlichen Jenseits? – Wie ist dieses göttliche Jenseits zu denken? Nicht als Gegenüber zur Welt, als wäre Gott dort und griffe hie und da von drüben in den Weltprozess ein. Aber
auch nicht pantheis­tisch, als seien Gott und der Weltprozess identisch, als entfalte und überschreite Gott sich als Welt selbst. Sondern panentheistisch, also so, dass der gesamte Weltpro­zess sich innerhalb von Gott abspielt (Apg 17,28), Gott also der Urgrund allen Seins ist, die Hand, die alles hält.
So kann Gott der Welt einwohnend und sie überschreitend gedacht und geglaubt werden. Die christliche Vorstellung ist nun, dass Glaubende, die aus dem Tod ins Leben hinübergehen (Joh 5,24), in
das göttliche Jenseits hinein verwandelt, in den Urgrund allen Seins hinein «vergött­licht» (Theosis)
werden. Mit Arno Pötzsch gesagt: «Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum
Heil uns allen barmherzig ausgespannt.»
Und nun die Katzen. Im Kontext einer Passage, in der es auch um Auferweckung
geht (Lk 12,1 – 12), heisst es so: «Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Kupfermünzen? Und nicht
einer von ihnen wird vor dem Angesicht Gottes vergessen. Und ihr erst – bei euch sind sogar die
Haare auf dem Kopf alle gezählt! Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.» (Lk
12,6 – 7) Die billig zu kaufenden Spatzen sind also bei Gott nicht vergessen, sondern in Gottes aktivem Gedenken präsent – um wie viel mehr dann die Katzen, die den Men­schen gegenüber beziehungsfähiger sind als die Spatzen? Wenn Menschen in den Himmel kommen, dann auch Katzen.
PFARRER UWE BAUER
Konfirmationen 2014
Musik in der Mitte – Special!
Sonntag, 30. März, Kirche Suhr
Freitag, 9. Mai, 20 Uhr, Kirche Suhr
Von links nach rechts:
Hinten: Sascha Salathé, Mika Streit,
Lorenzo Hauri, Pascal Piot, Nico Spillmann,
Ivo Graf, Christian Zink, Joël Viatte,
Robin Faustini, Michael Steffen,
Kevin Bodenmann
Vorne: Sereina Bodenmann,
Semira Bitterli, Sandra Kull, Celina Ruf,
Luna Sager, Andrea Greub,
Ramona Lo Verde, Fabienne Jäggi,
Laura Goetschi, Patricia Eichenberger,
Pfarrerin Kathrin Remund
Sonntag, 30. März, Kirche Hunzenschwil
Von links nach rechts:
Pfarrer Uwe Bauer, Marvin Hochstrasser,
Alex Spatz, Lukas Roniger, Marcel Huber,
Lukas Fischer, Lorenzo Lombardo
Pechrima – It’s Time!
Das Vokal-Trio PECHRIMA erwuchs
aus einer langjährigen Freundschaft
zwischen den drei Musikern Mark B.
Lay, Petter Udland Johansen und
Christer Løvold. Sie haben gleichzeitig in verschiedenen Musical- und
Gospelproduktionen in der Schweiz
mitgewirkt. Bestärkt durch diese positiven Erfahrungen entstand der
Wunsch, gemeinsam etwas Besonderes zu gestalten. Der Zusammenklang der drei sehr unterschiedlichen Stimmen kam beim Publikum
immer gut an und die Nachfrage
nach einer CD wurde unüberhörbar.
So hat die Band 2011 ihre erste CD
«Soul Of Man» im Selbstverlag produziert. Sie war in Kürze ausverkauft. Daraufhin hat das schweizerische Plattenlabel Musikvertrieb AG
PECHRIMA unter Vertrag genommen und die zweite CD «It’s Time»
herausgebracht, die weltweit Verbreitung fand. Das Album wurde sogar in den legendären Abbey Road
Studios in London fertig gestellt.
Das Repertoire von PECHRIMA
umfasst Eigenkompositionen, aber
auch Traditionals und Gospels. Die
tiefgehenden Texte greifen Themen
auf wie Gott und Menschheit, Diesund Jenseits, Leben und Tod und die
Liebe.
Die drei Profisänger und Musiker
sind als Solisten weltweit gefragt.
Sie verwenden in ihren Liedern
meisterhaft und überzeugend ihre
Erfahrungen aus Pop, Rock, Gospel,
Jazz, Klassik und Folk. Der daraus resultierende Stil ist schwer zu beschreiben. Mit den ausgeklügelten
und instrumental selbst begleiteten
Vokalarrangements könnte man die
drei am ehesten im Genre der Singer
– Songwriter platzieren. Ihr Instrumentarium besteht aus Klavier, Gitarre, Mandoline, Geige und Cajon.
Verpassen Sie nicht dieses besondere Konzert! Der Eintritt ist frei, es
wird um eine Kollekte gebeten.
Nathalie Leuenberger
Subbotina Anna – fotolia.com
Hauskreistreffen
Donnerstag 15. Mai, 20 Uhr
Länzihuus Suhr
«Ich würde ja gern in der Bibel lesen, aber…»
Sonntag, 6. April, Kirche Suhr
Von links nach rechts:
Hinten: David Sommer, Jon Gysi,
Jonathan Schneider, Selina Ummel,
Amanda Zeltner, Roxana Lassau,
Michelle Streit, SD Ignazio Lo Verde
Vorne: Selina Schürch, Selina Imboden,
Kyara Meetoos, Wanda Wehrli,
Elisa Rutschi, Nina Niederer
…sie ist so dick. – Sie ist mir verleidet. – Ich verstehe zu viel nicht. – Ich
habe immer mehr Mühe mit gewissen Texten. – Ich kenne sie auswendig. – Ich finde kaum Zeit dazu. –
Was nun?
Die Bibel ist unbestritten eine
wichtige Grundlage unseres Glaubens – in ihr begegnet uns Gott in
seinem Wort. Viele Christinnen und
Christen haben deshalb den Anspruch an sich, regelmässig in der
Bibel zu lesen. Dennoch hapert es
bei vielen damit – sei es, dass sie sich
von den Texten überfordert fühlen,
sei es, dass sie Mühe haben mit manchen Inhalten oder dass die Bibel
nach vielen Jahren Lektüre nicht
mehr viel Neues zu bieten hat. Das
ist völlig normal, löst aber dennoch
oft ein schlechtes Gewissen aus.
Wir setzen uns deshalb am Hauskreistreffen mit verschiedenen Anregungen und Methoden auseinander,
wie man die Bibel auch noch lesen
könnte – allein oder gemeinsam in
einer Gruppe. Der Abend soll den
Horizont öffnen für neue, auch unkonventionelle Zugänge zum «Buch
der Bücher», und wir werden einige
dieser Methoden auch gleich selber
ausprobieren.
Anschliessend folgt der übliche
zweite Teil mit Kaffee und Dessert.
Selbstverständlich sind wie immer
auch interessierte Gemeindeglieder
herzlich willkommen. Es freut sich:
Pfarrerin Kathrin Remund
15
Die Kirchgemeindebeilage von reformiert. | Mai 2014 | www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
Die Kinderspalte
bild des monats
KINDER UNSERER WELT
Nou
Laos ist ein bergiges Land mit grossen Wäldern,
in dem Monsunklima herrscht. Je nach Jahreszeit kommt es oft zu Überschwemmungen und
Dürren.
Vor zwei Jahren wurde in Nous Dorf eine Pumpe aufgestellt. Vorher versorgte ein Bach das Dorf
mit Wasser. Das Wasser war nicht sauber, aber
es gab kein besseres. Die Leute wurden davon oft
krank. Drei Monate im Jahr führte der Bach gar
kein Wasser. Die Menschen gruben im Bach danach, aber es war immer schlammig.
…«Jetzt, wo unser Trinkwasser sauber ist, werden die Menschen seltener krank und müssen
nicht mehr so viel Geld für den Arzt ausgeben.»
Foto: Fredy Lehner
Seniorenreise Hunzenschwil 2014
Dienstag, 10. Juni, 8.15 – 18 Uhr
Die diesjährige Seniorenreise führt
uns nach Seelisberg. Ab Hunzenschwil fahren wir Richtung Beinwil,
Beromünster nach Hildisrieden zu
einem Kafi- und Gipfelihalt. Die
Fahrt geht weiter nach Sempach und
via Autobahn über Luzern nach Beckenried. Nun folgen wir der Strasse hinauf nach Seelisberg, wo wir
das Mittagessen geniessen. Der Höhepunkt des Nachmittags ist die
Fahrt mit der Seelisbergbahn nach
Treib und anschliessend mit dem
Schiff nach Flüelen.
Eingeladen zu dieser Reise sind
Seniorinnen und Senioren (Jahrgang 1949 und älter) sowie jüngere
Ehe- oder Lebenspartner.
Seniorenreise Suhr 2014
Mittwoch, 11. Juni, 9.15 – 18.30 Uhr
Brünigpass – Schifffahrt auf dem Brienzersee
Wir fahren mit den Reisecars der Firma Papis zuerst durch das Wynental. Nach der Umfahrung von Luzern
geht die Reise weiter dem Alpnachersee entlang über den Brünigpass ins Berner Oberland. In Brienz­
wiler kehren wir zum Mittagessen
im Restaurant Wilerhorn ein. Am
Nachmittag geniessen wir eine fast
einstündige Schifffahrt auf dem
­Brienzersee. Von Bönigen kehren
wir zügig nach Suhr zurück.
Wer das 65. Altersjahr zurückgelegt hat (Jahrgang 1949 und älter) ist
zu unserem Ausflug herzlich eingeladen. Dank grosszügiger Beiträge
der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde sowie der beiden Kirchgemeinden belaufen sich die Kosten
nur auf Fr. 30.- pro Person, mit Halbpreisabonnement oder GA nur Fr.
25.- (Abonnements bitte mitbringen). Der Fahrpreis wird unterwegs
eingezogen.
Reservieren Sie sich bitte das Datum. Wir freuen uns auf diese schöne Fahrt. Sind Sie auch dabei?
Einige wichtige Hinweise:
Das Informationsblatt mit Anmeldetalon erscheint im Suhr Plus. Wei-
Das detaillierte Reiseprogramm
mit Anmeldeformular ist in der
Dorfzeitung vom 17. April erschienen, liegt in der Kirche Hunzenschwil auf und ist erhältlich bei:
Vreni Peterhans, 062 897 25 05
Anmeldeschluss: Dienstag, 3. Juni
Wasser holen
In Laos werden die Kinder zum
Wasserholen geschickt. Nou und
ihre Freundinnen mussten oft zum
Bach gehen und versäumten dafür
manchmal die Schule.
…«Ich hatte meine eigenen Eimer.
Sie waren kleiner als die meiner
grossen Schwester.»
Der Weg zum Bach
Der Weg zum Bach führte über einen steilen Hang und eine wackelige Brücke. In 10 Minuten war man
dort, 20 Minuten dauerte der Heimweg mit den vollen Eimern.
…«Ich holte zweimal am Tag Wasser aus dem Bach. Dabei unterhielt
ich mich mit meinen Freundinnen.
Wir redeten beim Gehen, auch
wenn unsere Eimer schwer waren.»
Zeitgewinn
Jetzt, wo mitten im Dorf eine Pumpe steht, haben alle mehr Zeit –
Nou zum Spielen und ihre Mutter, um auf den Feldern mitzuarbeiten.
…«Das Wasserholen ist so einfach geworden. Wann immer ich will,
tere Informationsblätter liegen im bringe ich einen Eimer mit.»
Länzihuus, bei der Einwohnerkontrolle und bei der katholischen Pfarrei auf.
Der Ausflug findet bei jeder Witterung statt. Abfahrt um 9.15 Uhr
ab Neue Aarauerstrasse/Südallee;
Bushaltestelle Neue Aarauerstrasse
/Gönhardweg; Bärenmattezentrum;
Feuerwehrlokal/Altersheim, Rückkehr ca. 18.30 Uhr.
Wäsche und Toilette
Die Wäsche wird immer noch am Bach gewaschen. Neuerdings
gibt es aber richtige Toiletten. Auch Nous Vater und ihr Bruder haben eine gebaut.
Anmeldungen sind bis spätestens
Mittwoch, 28. Mai zu richten an das
Sekretariat der Reformierten Kirchgemeinde.
...«Dach und Wände unserer Toilette sind aus Schilf
und Blättern. Vom Haus zur
Toilette ist es nicht weit.»
Rückblick: Die Kraft des Weltgebetstags
Frauen hatten zum Weltgebetstag eingeladen. Ihre Liturgie war voller Hoffnung,
besonders diese wunderschönen Jesaja-Verse sind
mir im Ohr geblieben: «Ich
giesse Wasser auf den dürstenden Boden, rieselnde Bäche auf das trockene Land.
Ich giesse meinen Geist über
deine Nachkommen aus und
meinen Segen über deine
Foto: Werner Brawand Kinder.» (Jes 44,2–3) Voller
Es ist jetzt schon einige Wochen her, Hoffnung waren auch die Frauen in
dass sich ein breiter Strom aus Stoff- Ägypten, als sie gemeinsam diese
bahnen aus dem Altar der katholi- Liturgie entwickelten. Das ägyptischen Kirche ergoss, den Brunnen sche Volk, Alte und Junge, Männer
speiste und die umliegende Wüste und Frauen, Christen und Muslime
fruchtbar machte: Die ägyptischen hatten gerade den Diktator Mubarak
gestürzt, alles schien möglich in einer Zukunft voller Verheissungen.
Ich frage mich, wie es diesen Frauen wohl heute geht. Der Weltgebetstag hat sie mir näher gebracht und
ich hoffe, dass sie ihren Weg weitergehen können, trotz der Besorgnis
erregenden Nachrichten aus diesem
Land.
Das ist die Kraft des Weltgebetstags, den wir jedes Jahr Anfang März
feiern: Verbundenheit wird möglich,
Anteilnahme an bisher unbekannten
Schicksalen. Nächstes Jahr bereiten
die Frauen von den Bahamas die Liturgie vor. Wieder eine grossartige Gelegenheit, ein fremdes Land kennenzulernen und gemeinsam zu feiern!
Schulgarten
Es wäre zu umständlich gewesen, einen Schulgarten mit Flusswasser zu
versorgen. Jetzt steht die Pumpe auf
dem Schulhof und die Pflanzen im
Schulgarten können jederzeit gegossen werden.
…«In unserem Garten wachsen auch
Blumen. Wir giessen sie jeden Tag.»
Freuen wir uns zusammen mit Nou, dass ihr
Leben mit dem Brunnen im Dorf leichter geworden ist!
Marianne Weymann, WGT-Team Suhr
Kirchgemeindeversammlung
Sonntag, 15. Juni, nach dem Gottesdienst im Länzihuus Suhr
Einladung mit Traktendenliste folgt in der Juni-Ausgabe
MAJA SCHILDKNECHT
«Ich bin das Wasser des Lebens»,
sagt Jesus.
Quelle: Kinder dieser Welt (in Zusammenarbeit mit Unicef)
16
www.ref-suhr-hunzenschwil.ch | Mai 2014 | Die Kirchgemeindebeilage von reformiert.
Zitat des Monats
KURT MARTI
spezielle veranstaltungen
in diesem Monat
wir feiern gottesdienst
DATUM
SUHR
HUNZENSCHWIL
SONNTAG
4. MAI
10 Uhr Gottesdienst im Länzihuus
Pfr. Wolfram Kuhlmann
Kinderprogramm
Kollekte: Verein Entlastungsdienste
Anschliessend Brunch
19 Uhr Abendgottesdienst
Pfr. Dieter Kemmler; Kirchenkaffee
Kollekte: Verein Entlastungsdienste
sonntag
11. MAI
9.30 Uhr Gottesdienst zum Muttertag
Pfrn. Kathrin Remund. Taufe von Flynn Lukas Kusche
Mitwirkung: Jodlerklub; Apéro
Kollekte: Women's Hope International
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. Uwe Bauer
Mitwirkung: Kirchenchor
Kollekte: Women's Hope International
SONNTAG
18. MAI
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrn. Kathrin Remund
Taufe von Eline Blättler, Gian Kunz und Jimi Kunz
Kollekte: Diaconia, Dorf der Hoffnung
10 Uhr Abendmahls-Gottesdienst
Pfr. Uwe Bauer
Mitwirkung: 3. Klasse mit Katechetin Yvonne Pierer
Kollekte: Diaconia, Dorf der Hoffnung
SONNTAG
25. MAI
19 Uhr Abendfeier
Pfr. Wolfram Kuhlmann
Mitwirkung: Band «Grain»
Kollekte: Schweizer Kirchen im Ausland (kantonal)
10 Uhr Gottesdienst
Pfr. Uwe Bauer
Vorstellung des Wandbildes der Konfirmanden
Kollekte: Schweizer Kirchen im Ausland (kantonal)
9.30 Uhr Gottesdienst an Auffahrt mit Abendmahl
Pfrn. Regula Riniker
Mitwirkung: Kirchenchor
Kollekte: Ärzte ohne Grenzen
9.30 Uhr Gottesdienst an Auffahrt mit Abendmahl
Pfr. Wolfram Kuhlmann
Kollekte: Ärzte ohne Grenzen
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. Wolfram Kuhlmann
Kollekte: Aktueller Anlass
9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrn. Kathrin Remund. Taufe von Luana Fahrni
Kollekte: Aktueller Anlass
DONNERSTAG
29. MAI
SONNTAG
1. JUNI
Veranstaltungen SuhR
Für alle
Für Junge
Für Senioren
JEWEILS DienstagS, 17.30 – 18.15 uhr
JEWEILS FREITAGS, 19.30 uhr
JEWEILS DIENSTAGS, 9.30 UHR
Gemeindegebet
Jugendgruppe JF
6./13./20./27. Mai, Länzihuus
2./9./16./23. Mai, Länzihuus
Gottesdienste im
Altersheim Steinfeld
MITTWOCH, 9 uhr
Mittwochskaffee
7. Mai, Länzihuus
JEWEILS MITTWOCHS, 9 uhr
Kreatives Werken
SAMSTAG, 17 uhr
Fiire mit de Chliine
24. Mai, Kirche
JEWEILS SAMSTAGNACHMITTAGS
14./21./28. Mai, Länzihuus
Jungschar
JEWEILS DONNERSTAGS, 20 uhr
3./10./17./24. Mai
Schriftimpuls
8./22. Mai, Länzihuus
Jeweils Freitags, 10 Uhr
Gottesdienst im Lindenfeld
FREITAG, 19.30 uhr
Männerabend «MoM»
JEWEILS MITTWOCHs UND
FREITAGS, 9.30 UHr
Eltern-Kind-Singen
Auskunft und Anmeldung:
Katja Jent, 062 842 78 11 (für Mittwoch)
Kathrin Remund, 062 842 48 63
(für Freitag)
23. Mai
FREITAG, 20 uhr
13. Mai, Pfrn. Kathrin Remund
27. Mai, Pfr. Wolfram Kuhlmann
Suhrer Mittagstisch für
Seniorinnen und Senioren
21. Mai, Hotel zum Kreuz
jeden Mittwoch, ab 13.30 uhr
Seniorenjassen
Länzihuus
Auskunft: Gretli Känzig, 062 842 34 18
DONNERSTAG, 14 uhr
60 plus (Seniorennachmittag)
8. Mai, Länzihuus
Singnachmittag mit Markus Fricker,
bekannt von den Operetten in Möriken
und Liederabenden.
Hauskreistreffen
15. Mai
20 UhrLänzihuus Suhr
Donnerstag
Veranstaltungen Hunzenschwil
Für Junge
MITTWOCH, 9 uhr
JEWEILS SAMSTAGNACHMITTAGS
Zmorge mit Andacht
Jungschar (in Suhr)
14. Mai, Kirchgemeindehaus
3./10./17./24. Mai
Für Senioren
amtswochen
Adressen
in Suhr
Do./Fr. 1./2. Mai
ab Mo. 5. Mai
ab Mo. 12. Mai
ab Mo. 19. Mai
ab Mo. 26. Mai
Pfarramt Suhr
Pfarrerin Kathrin Remund
Steinfeldstrasse 2, 5034 Suhr
062 842 48 63
kathrin.remund@suhu.ch
Pfrn. Kathrin Remund
Pfr. Uwe Bauer
Pfr. Wolfram Kuhlmann
Pfrn. Kathrin Remund
Pfrn. Kathrin Remund
in Hunzenschwil
Do./Fr. 1./2. Mai Pfr. Uwe Bauer
ab Mo. 5. Mai
Pfr. Uwe Bauer
ab Mo. 12. Mai
Pfr. Uwe Bauer
ab Mo. 19. Mai
Pfr. Uwe Bauer
ab Mo. 26. Mai
Pfr. Uwe Bauer
kirchentaxi suhr
abfahrt 1. haltestelle jeweils
35 Min. vor Gottesdienstbeginn
Route:
• Neue Aarauerstrasse/Fliederweg
• Neue Aarauerstrasse/Gönhardweg
(Haltestelle AAR)
• Waldhofweg (Haltestelle AAR)
• Altersheim Steinfeld
• Feuerwehrmagazin
• Mattenweg (Haltestelle AAR)
• Migros, Metzgergasse
• Schmittegasse
• Kirche oder Länzihuus
1. Mai, Länzerthus, Rupperswil
Fahrdienst ab Kirche
DONNERSTAGS 20 uhr
DONNERSTAG, 14 uhr
Schriftimpuls (in Suhr)
Seniorennachmittag
8./22. Mai, Länzihuus
15. Mai, Kirchgemeindehaus
Film «Apollofalter», mit Pfr. Uwe Bauer
Sozialdiakon
Ignazio Lo Verde
Länzihuus, Bachstrasse 27, 5034 Suhr
062 842 33 16
ignazio.lo.verde@suhu.ch
Orgeldienst Suhr
Nathalie Leuenberger, 061 821 39 42
Organistin Hunzenschwil
Ruth Birchmeier, 056 223 38 04
Sekretariat Länzihuus
Marianne Flori, Silvia Lehner
Bachstrasse 27, 5034 Suhr
062 842 33 15, Fax 062 842 50 98
sekretariat@suhu.ch
Redaktionsschluss
öffnungszeiten
länzihuus
JUNI-Ausgabe
Donnerstag, 8.Mai
Montag
8 – 11 Uhr
13.30 – 16 Uhr
Dienstag
8 – 11 Uhr
13.30 – 16 Uhr
Mittwoch
8 – 11 Uhr
Freitag
Pfarramt Hunzenschwil
Pfarrer Dr. Uwe Bauer
Junkerngasse 6, 5502 Hunzenschwil
062 897 20 05
ufw.bauer@suhu.ch
Postcheckkonten
Kirchenkassenverwaltung: 50-6192-5
Sammlungen: 50-10012-2
10 – 16 Uhr
10 – 16 Uhr
9 – 16 Uhr
10 – 16 Uhr
Donnerstag 8 – 11 Uhr
Stellvertretung Pfarrvakanz:
Pfarrer Wolfram Kuhlmann
Länzihuus, Bachstrasse 27, 5034 Suhr
056 442 03 68
wolfram.kuhlmann@suhu.ch
Präsident der Kirchenpflege
Martin Brunner, Oele 12, 5034 Suhr,
062 842 67 64
martin.brunner@suhu.ch
DONNERSTAG, 11 – 13.30 Uhr
Seniorenzmittag
Kirche Suhr
Das Vokal-Trio Pechrima tritt am 9. Mai in der Kirche Suhr auf
Freitag
Samstag
Sonntag Feiertage
gemäss Probenplan. Auskunft: Annegret Maurer, 062 897 28 07
Für alle
20 Uhr
öffnungszeiten
kirche suhr
16. Mai, Stöckli
9. Mai
Mittwoch, 11.30 uhr
Überkonf. Lobpreisabend
Kirchenchor
Musik in der Mitte Freitag
Quelle: Pechrima
«Was einem leicht fällt zu glauben,
verführt zu Leichtgläubigkeit.»
13.30 – 16 Uhr
8 – 11 Uhr
Dies sind die regulären Öffnungszeiten bei
Anwesenheit beider Sekretärinnen. Abweichungen gibt es bei Feiertagen, Ferien,
Krankheit oder Weiterbildungen.
JULI-Ausgabe
Donnerstag, 5. Juni
Impressum
Redaktionsmitglieder
Pfr. Uwe Bauer (verantwortlich)
Marianne Flori
Robert Walker
Marianne Weymann
Ursula Wyss
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Kategorie
Seele and Geist
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