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H 53602
konkret
Mitteilungen der Landesapothekerkammer Hessen
Heft 4 Juli / August · 2011
Aktuell
Delegiertenversammlung
Keine „Apotheke light“
Pharmazie
Vortragskonzept
Apotheke macht Schule
Recht – informativ
Apothekenverkauf
Was ist mit den
Kundendaten?
Versorgungswerk
Jahresabschluss 2010
Inhalt | LAK-Notizen
✓ Aktuell
Delegiertenversammlung – Keine „Apotheke light“
4
Versorgungswerk – Jahresabschluss 2010 positiv
6
www.aponet.de – Portal im neuen Look
7
✓ Pharmazie
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen – Verdachtsfälle melden
8
Festbeträge – Patienten müssen mit Aufzahlungen rechnen
8
Vortragskonzept – Apotheken machen Schule
9
Mandel-OP kann Infarktrisiko steigern
9
GKV-Arzneimittelindex – Neue Klassifikation erschienen
Seite 4
10
✓ Recht
Notdienst – Kein Verlagern zwischen Haupt- und Filialapotheken
11
Apothekenverkauf – Was ist mit den Kundendaten?
12
Seite 7
✓ Intern
DPhG – Vortragsveranstaltungen im WS 2011/12
14
Betriebsführung – Apotheker sehen Personalsituation kritisch
15
PKA – Zwischenprüfung im Herbst
15
85. Zentrale Fortbildung – Programm
16
85. Zentrale Fortbildung – Kinderbetreuung
17
LAK Hessen – Abschlussprüfung für PKA
17
Govi-Verlag – Angebot für LAK-Mitglieder
17
Seite 12
✓ Rubriken
„gelesen“
22
Impressum
22
Titelbild: Draxler
Seite 16
Delegiertenversammlungen 2011
Die nächsten Delegiertenversammlungen der Landesapothekerkammer Hessen finden am 10. August und 30. November 2011 statt. Die
Versammlungen beginnen um 10 Uhr. Veranstaltungsort ist das Hotel Ramada Frankfurt Messe, Oeserstraße 180, 65933 Frankfurt/M..
Stellenmarkt der LAK Hessen
Stellenangebote und -gesuche finden Sie im Onlinestellenmarkt der LAK Hessen unter www.apothekerkammer.de. Über die Rubrik
„Stellenmarkt“ können Anzeigen (ohne Passwort) eingesehen und kostenfrei aufgegeben werden. Ansprechpartnerin: Paula Alves-Mateus, Tel.:
0 69/97 95 09 - 45, Fax: 0 69/97 95 09 - 22, E-Mail: p.alves-mateus@apothekerkammer.de
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LAK konkret 4/11
Editorial
„Meine“ Apotheke
A
ngeblich gibt es ja viel zu viele Apotheken. Die meisten Menschen gehen aber mit ihren
gesundheitlichen Problemen nicht in eine am Weg liegende Apotheke, sondern eben in
„ihre“ Apotheke. Warum?
Sie haben das Gefühl, dort eine individuelle Behandlung zu erfahren. Man kennt sie, man kennt ihre
Probleme und spricht sie an, man fragt nach ihrem Befinden, freut sich, wenn sie „gut aussehen,“ oder
ist besorgt, wenn es ihnen schlechtgeht. Zusätzlich empfinden sie die Atmosphäre in dieser Apotheke als angenehm.
Andere wieder gehen in „„ihre““ Apotheke, weil man sie dort „in Ruhe lässt“. Sie wollen nichts gefragt
werden. Sie möchten ihre Arzneimittel bekommen, und wenn sie dazu eine Frage haben, werden
sie sie stellen und erwarten eine schnelle, sachliche und vor allem richtige Antwort. Fragen, gute
Ratschläge oder wie auch immer geartete Empfehlungen empfinden sie als aufdringlich, und spätestens beim zweiten Mal werden sie sich eine andere Apotheke suchen.
Erika Fink,
Präsidentin der
LAK Hessen
Eine gute Apotheke wird natürlich für beide –– und noch andere –– Kundentypen eine Anlaufstelle
sein.
Aber wie ist es, wenn ein Kunde zum ersten Mal unsere Apotheke betritt? Können wir ihn sofort
richtig einschätzen? Und wenn er ein Arzneimittel verlangt, das potentiell unerwünschte Wirkungen
haben kann, –müssen wir dann etwas dazu sagen? Das müssen wir! Und wir sind dann richtig gut,
wenn es uns gelingt, mit wenigen Fragen das Problem zu erkennen und zur Lösung beizutragen.
So können wir uns auch profilieren gegenüber vielen Angeboten von diversen Krankenkassen,
Softwareanbietern für Laien oder Arzneimittelauskunfts- und Beratungsstellen verschiedener
Anbieter. Geworben wird zum Beispiel mit Medikamentenchecks, Tests auf Arzneimittelunverträglichkeit und –-risiken, „schnell“ und „unkompliziert“ am Telefon.
Bei uns in der Apotheke arbeiten Menschen für Menschen im direkten Kontakt. Das ist nicht unsere
einzige, aber unsere größte Stärke, und wir sollten uns nicht scheuen, sie täglich vorzuführen – – unaufdringlich, aber wirklich jedem Kunden.
Herzlichst Ihre
Foto: Draxler
4/11 LAK konkret
3
Aktuell
Delegiertenversammlung
Keine „Apotheke light“ und kein
Dispensierrecht für Ärzte
Auch bei der jüngsten Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer (LAK) Hessen
ging es um Essentielles: die künftige Apothekenbetriebsordnung,
die ABDA-Finanzen, das Dispensierrecht für palliativ tätige Ärzte
und last but not least um die
Jahresabschlüsse von Kammer
und Versorgungswerk.
LAK-Präsidentin Erika Fink stellte das
Thema „Apothekenbetriebsordnung“
(ApBetrO) bewusst an den Beginn ihres
Lageberichts. Wenngleich bislang kein
Referentenentwurf vorliege, sei doch
absehbar, dass im Bundesgesundheitsministerium (unter dem Stichwort „Entbürokratisierung“) über Neuregelungen
in der ApBetrO nachgedacht werde, die
sich erheblich auf die Apotheken – und
damit auf ihre Zukunftsfähigkeit – auswirken würden.
„Apotheke light“. Als Beispiel führte
Fink aus dem Ministerium bekanntgewordene Überlegungen an, Filialapotheken nicht mehr das Vorhalten von
Labor und Rezeptur vorzuschreiben und
auch den Nacht- und Notdienst auf die
jeweilige Hauptapotheke konzentrieren
zu dürfen.
Nach Auffassung der Kammerpräsidentin konterkariert die Bundesregierung mit
derartigen Ideen ihr eigenes Ziel, nämlich
die Versorgung der Patienten weiter optimieren zu wollen. Die Haltung der ABDA
sei klar: „Wir wollen keinen Unterschied
zwischen Haupt- und Filialapotheke.“ Die
Verpflichtung zur Herstellung von Rezepturen und zur Teilnahme am Notdienst
4
LAK konkret 4/11
müsse für alle gelten. „Wir wollen keine
‚Apotheke light‘!“
Eine Feststellung, die in der Delegiertenversammlung ungeteilte Zustimmung
fand. In der Diskussion wurde auf ein
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
(siehe Seite 11) verwiesen, dass die Ablehnung der Apothekerschaft, sich quasi
durch die Hintertür eine „Apotheke light“
unterschieben zu lassen, voll und ganz
unterstützt.
Inhalte in Kenntnis gesetzt werden. Mehr
Öffentlichkeit wünscht man sich auch,
wie aus den Beiträgen weiterer Delegierter deutlich wurde, bei anderen Themen.
So beispielsweise bei der vom Bundesrat
wieder auf die Tagesordnung gesetzten
Forderung nach einem „Pick-up-Verbot“.
Hier sollten, so der Tenor, die Apothekerorganisationen auf die Länder zugehen,
um sie als Verbündete zu gewinnen.
Im Zusammenhang mit der Diskussion
um die Novellierung der ApBetrO wurden
auch weitere Punkte wie Nebensortiment
(optische Dominanz in der Offizin) oder
Beratungsqualität angesprochen.
Dispensierrecht. Als weiteres Thema,
das einen Kern apothekerlicher Tätigkeit
berührt, sprach Fink die anhaltenden Versuche palliativ tätiger Mediziner an, für
sich ein Dispensierrecht für Betäubungsmittel (BTM) durchzusetzen.
Dr. Hans Rudolf Diefenbach forderte
in diesem Kontext die Gremien der Apothekerschaft auf, in Berlin zu agieren und
nicht mehr nur zu reagieren. Sobald der
Referentenentwurf zur ApBetrO vorliege,
sollte die Kollegenschaft im Rahmen von
Informationsveranstaltungen über die
Gegenüber der Politik nutzten sie
immer wieder das Beispiel vom nächtlichen Hausbesuch, bei dem es angezeigt sei, beispielsweise dem pflegenden
Angehörigen prophylaktisch ein
Schmerzmittel zu überlassen und ihn
nicht mitten in der Nacht in die nächste
Foto: Draxler
Aktuell
Kassel
Zur neuen Regionalbeauftragten für Kassel berief die Delegiertenversammlung
der Landesapothekerkammer Hessen Apothekerin Claudia Wegener. Sie ist bereits
in der regionalen Fortbildungsarbeit engagiert.
diensthabende Apotheke schicken zu
müssen.
Fink berichtete, dass das Bundesgesundheitsministerium Überlegungen der
Bundesapothekerkammer begrüße, Regelungen zu finden, die den jeweils regionalen Verhältnissen Rechnung trügen. So
solle zunächst jede Apotheke verpflichtet werden, bestimmte
BTM-Präparate der Palliativmedizin vorzuhalten. Die Auswahl
sei in Absprache
mit der Ärzteschaft vor Ort zu
treffen und von
dieser bei der
Ve r o r d n u n g
entsprechend
zu berücksichtigen.
Im Gegenzug
müssten die Apotheken für den
Notdienst zumindest dort einen Fahrservice zu den Patienten
sicherstellen, wo zu nächtlichen Zeiten keine Taxen verfügbar seien.
Die LAK-Präsidentin und die Delegierten stellten übereinstimmend fest, dass es
auch für die Palliativmedizin keine Ausnahme vom Dispensierverbot geben dürfe.
Für Fink wäre mit einer solchen Ausnahmeregelung der Dominoeffekt vorpro-
grammiert: Die nächste Forderung, das
Dispensierrecht auszuweiten, würde mit
dem Verweis auf ländliche Gebiete begründet, in denen die Apothekendichte
zunehmend dünner werde.
Für Diskussionsstoff sorgte auch der
ABDA-Haushalt in Höhe von 13,5 Millionen Euro. Kritik erfuhr die damit verbundene Steigerungsrate in
Höhe von rund 4,5 Prozent.
„Wir senken die Beiträge, die ABDA hebt sie
an – das passt
nicht!“, hieß es seitens der Delegierten.
Mit Bedauern
zur Kenntnis genommen wurden
die Schließungen von PTASchulen in Hessen. Eine Möglichkeit gegenzusteuern gebe es nicht,
da die LAK satzungsbedingt solche Leistungen
nicht übernehmen dürfe.
LAK-Geschäftsführer Ulrich
Laut gab bekannt, dass die Kammer zur
Verstärkung der Abteilung Pharmazie
eine Apothekerin einstellt. Die Stelle
konnte durch eine interne Umschichtung
gewonnen werden.
weiterer Bericht siehe Seite 5
Jürgen R. Draxler
Rezertifizierung
Zur erfolgreichen Rezertifizierung der Apotheke gratuliert die Landesapothekerkammer Hessen herzlich dem Team der Schloss-Apotheke, Kassel. Inhaber:
Stefan Nürge
Fotos: Draxler
Momentaufnahmen – vor Beginn und nach
Beendigung – der jüngsten Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer
Hessen
4/11 LAK konkret
5
Aktuell
Versorgungswerk
Trotz internationaler Finanzkrise:
Jahresabschluss 2010 positiv
Das Geschäftsjahr 2010 war
geprägt von den Folgen der
Finanzkrise und der europäischen
Schuldenkrise.
Die Aktienmärkte erlebten nach den
historischen Verlusten der Jahre 2008
und 2009 eine starke Gegenbewegung,
die sich unter Schwankungen bis zum
Ende des Geschäftsjahres 2010 fortsetzte. Die Renditen der Staatsanleihen der
großen Industriestaaten fielen bis August
2010 nochmals erheblich, bevor ein Auf-
wärtstrend einsetzte. Zum Jahresende
2010 lagen die langfristigen Renditen
allerdings noch deutlich unter Vorjahresniveau. Gleichzeitig zogen die Risikoprämien für die südeuropäischen Staaten
und Irland erneut stark an.
Die Ertragslage des Versorgungswerkes ist trotz dieses stark schwankenden
und von Unsicherheit geprägten weltwirtschaftlichen Umfeldes befriedigend.
Die Herausforderungen und Risiken für
6
LAK konkret 4/11
die zukünftige Entwicklung des Versorgungswerkes sind durch die dramatisch
ausgeweitete Staatsverschuldung in allen
Industriestaaten und die damit einhergehenden Turbulenzen an den Aktien-,
Renten- und Immobilienmärkten sowie
insbesondere die anhaltende Niedrigzinsphase jedoch weiter hoch.
Trotz der auf Kapitalerhalt fokussierten Anlagepolitik ist es dem Versorgungswerk gelungen, die Rendite im
Vergleich zum Vorjahr zu verbessern.
Die Durchschnittsbruttorendite aller
Finanzauslagen lag mit
4,89 Prozent deutlich
über dem Vorjahr.
Die Bilanzsumme
betrug zum 31. Dezember 2010 insgesamt
1,180 Millionen Euro,
wobei auf die Kapitalanlagen 1,161 Millionen Euro entfielen. Die
vereinnahmten Mitgliedsbeiträge stiegen
auf 40,4 Millionen
Euro. Die Erträge aus
Kapitalanlagen betrugen 55,2 Millionen
Euro und überstiegen
damit die Beiträge erneut deutlich.
Zum 31. Dezember 2010 gehörten
dem Versorgungswerk insgesamt 5.446
Mitglieder und 1.441 Versorgungsempfänger an. Die Aufwendungen für die
Versorgungsleistungen betrugen 20,4
Millionen Euro.
Die Delegiertenversammlung der
Landesapothekerkammer (LAK) Hessen
stellte in ihrer jüngsten Sitzung am 22.
Juni dieses Jahres den Jahresabschluss
2010 des Versorgungswerkes fest und
genehmigte zugleich den entsprechenden Geschäftsbericht. Darüber hinaus
wurde von der Delegiertenversammlung
beschlossen, die zum 31. Dezember 2010
laufenden Renten um ein Prozent zu erhöhen. Auf eine Erhöhung der Rentenanwartschaften wurde verzichtet.
Der vollständige Geschäftsbericht
kann von den Mitgliedern formlos beim
Versorgungswerk der LAK Hessen (Am
Leonhardsbrunn 5, 60487 Frankfurt am
Main, Tel.: 0 69/97 95 09 -39) angefordert werden. Außerdem steht der Geschäftsbericht Interessierten im Internet
auf der Homepage des Versorgungswerkes (www.apothekerversorgungswerk.
de) zur Verfügung.
Rente mit 67. Abschließend beschloss
die Delegiertenversammlung die Einführung der Rente mit 67 zum 1 .Januar
2012, um die Vergleichbarkeit mit der
Deutschen Rentenversicherung weiter zu
gewährleisten und damit das Befreiungsrecht für die angestellten Mitglieder
nicht zu gefährden und die Beiträge zum
Versorgungswerk weiterhin steuerlich
abzugsfähig zu halten.
Zu diesem Zweck wird für alle Mitglieder der Regelaltersrentenbeginn ab
dem 1. Januar 2012 auf das 67. Lebensjahr angehoben. Das Vorziehen der
Rente wird für den Mitgliederbestand
zum 31. Dezember 2011 weiterhin auf
das 60. Lebensjahr möglich sein. Das
Versorgungswerk wird nach Genehmigung der Satzungsänderung durch die
Aufsichtsbehörde alle Mitglieder umfassend informieren.

Foto: Archiv
Aktuell
www.aponet.de
Verbraucherportal präsentiert
sich im neuen Look
M
ehr als 1.300 informative Seiten
über Gesundheit, Apotheke und
Arzneimittel bietet www.aponet.de, das
neukonzipierte offizielle Internetportal
der deutschen Apothekerschaft.
Der tagesaktuelle bundesweite Apothekennotdienst ist top plaziert, ebenso
der Apothekenfinder. Dazu gesellen sich
aktuelle Nachrichten und vielfältige
Nachschlagewerke, beispielsweise ein
umfangreiches Gesundheitslexikon, eine
Arzneimitteldatenbank speziell für Verbraucher und Kochrezepte zum Abnehmen oder bei hohem Cholesterinspiegel.
Im neugestalteten Internetauftritt der
Apotheker geht es nicht nur um Krankheiten, sondern auch um Tips und Informationen für ein gesundes Leben. „Gesundheit braucht Fachleute“, sagt der
Vizepräsident der Bundesapothekerkammer und Vorsitzende des PR-Ausschusses der Apotheker, Lutz Engelen. „Die
Menschen möchten Sicherheit und
Orientierung – für ihre Gesundheit ist
dies unerlässlich“, fügt er hinzu.
Deshalb hat die Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
als Herausgeber ihr Internetportal neu
gestaltet und strukturiert. Einfach und
schnell sind alle Inhalte zugänglich, unterstützt von umfangreichem Bildmaterial,
Grafiken und Videos. „Denn Gesundheit
muss auch Spaß machen, und Gesundheit
kann spannend sein“, ergänzt Chefredakteurin Jutta Petersen-Lehmann, selbst
Apothekerin und überdies verantwortlich
für die „Neue Apotheken Illustrierte“
(NAI), eine der bedeutendsten Apothekenkundenzeitschriften in Deutschland.
Die täglichen Nachrichten widmen
sich auch Fragen aus Politik und Gesellschaft. Ein neuer Keim verseucht die
Nahrung? Die richtigen Hygienetips
kommen vom Apotheker bei www.aponet.de. „Damit können wir tagesaktuell
und ausführlich in einem Verbrauchermedium zeigen, wie groß das Leistungsspektrum in den 21.400 Apotheken mit
rund 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist“, so Engelen. „Und wir
mischen uns ab sofort auch in das ein,
was Menschen bewegt, was sie sich
fragen und was sie nur selten in dieser
Fülle und Verständlichkeit beantwortet
bekommen.“
Für Selbsthilfeorganisationen besonders wichtig: Sie können sich über ein
Log-in bei www.aponet.de anmelden und
Informationen hinterlegen.

4/11 LAK konkret
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Pharmazie
» Patienten müssen mit
Aufzahlungen rechnen
Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen jetzt mit Aufzahlungen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Grund dafür sind neue
Erstattungshöchstbeträge der Krankenkassen. Für mehr als 2.000 Medikamente haben die Kassen sogenannte Festbeträge neu def inier t. Liegt der
tatsächliche Preis des Arzneimittels darüber, müssen Patienten die Differenz
aus eigener Tasche bezahlen. Rund 700
Medikamente sind nach Berechnungen
der Apothekerschaft betroffen.
Der Spitzenverband der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) hat die
Festbeträge für neun Festbetragsgruppen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Erneute Bitte: Verdachtsfälle melden
Das Spontanmeldesystem ist eines der wichtigsten Instrumente bei der Früherkennung von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen im Bereich der Arzneimittelsicherheit nach der Zulassung. Es kann wertvolle Hinweise auf seltene, bislang
unbekannte Nebenwirkungen, auf eine Erhöhung der Häufigkeit von bekannten
Nebenwirkungen, auf durch Qualitätsmängel hervorgerufene Häufungen bestimmter Nebenwirkungen oder auf Veränderungen der Art oder Schwere bekannter Nebenwirkungen geben.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das
Paul-Ehrlich-Institut (PEI) möchten alle Angehörigen von Heilberufen auffordern,
Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen oder Impfkomplikationen zu melden, wobei die Zuständigkeiten und damit die Adressaten solcher
Meldungen nach dem Arzneimittelgesetz unterschiedlich verteilt sind:
Das PEI ist im Bereich der Humanarzneimittel zuständig für Impfstoffe, Sera
(einschließlich monoklonaler Antikörper, Antikörperfragmente oder Fusionsproteine mit einem funktionellen Antikörperbestandteil), Blut-, Knochenmark- und
Gewebezubereitungen, Allergene, Arzneimittel für neuartige Therapien und gentechnisch hergestellte Blutbestandteile. Für alle anderen Arzneimittel ist das
BfArM zuständig.
Beide Bundesoberbehörden haben nach der Feststellung von medizinisch nicht
vertretbaren Risiken unter anderem die Möglichkeit, durch behördlich angeordnete Anwendungsbeschränkungen – gegebenenfalls bis zum Widerruf einer bereits
erteilten Arzneimittelzulassung – den sicheren Umgang mit Arzneimitteln zu
unterstützen. Das BfArM und das PEI arbeiten dabei mit den entsprechenden
Behörden der anderen EU-Mitgliedsstaaten sowie mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zusammen.
festgesetzt. Darunter sind Arzneimittel,
die bei Schlafstörungen und Atemwegserkrankungen angewendet werden, sowie
Präparate zur Behandlung von Depressionen, der Parkinson-Krankheit und des
Prostatakarzinoms. Die Beschlüsse führen nach GKV-Angaben zu einem zusätzlichen Einsparvolumen von 260
Millionen Euro pro Jahr.
Während die gesetzlichen Zuzahlungen von den Apotheken vollständig an
die GKV überwiesen werden müssen,
fließen die Aufzahlungen an Großhändler und Pharmahersteller.
Derzeit unterliegen mehr als 31.000
Arzneimittel einem Festbetrag. Davon
sind etwa 5.800 Medikamente komplett
zuzahlungsbefreit, weil ihr Preis mindestens 30 Prozent unter dem entsprechenden Festbetrag liegt.

8
LAK konkret 4/11
Angehörige der Heilberufe haben berufsrechtliche Verpflichtungen zur Meldung
von Nebenwirkungen an die Arzneimittelkommission der jeweiligen Standesorganisationen (Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft – AkdÄ: www.
akdae.de, Arzneimittelkommission Zahnärzte – AKZ: www.bzaek.de, Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker – AMK: www.abda-amk.de).
Darüber hinaus ist die Meldung von Verdachtsfällen von Impfkomplikationen
(Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden
gesundheitlichen Schädigung) im Infektionsschutzgesetz vorgeschrieben (IfSG).
Die namentliche Meldung durch einen Arzt ist hierbei an das Gesundheitsamt zu
richten, das wiederum den gemeldeten Verdacht einer Impfkomplikation der zuständigen Landesbehörde und dem Paul-Ehrlich-Institut zuleitet.
Meldepflichten im Zusammenhang mit unerwünschten Reaktionen oder Nebenwirkungen nach Anwendung von Blutprodukten und gentechnisch hergestellten
Plasmaproteinen sind im Transfusionsgesetz geregelt.

Meldung eines Verdachtsfalls
– via Internet: Seit April 2009 haben BfArM und PEI ein gemeinsames Onlineerfassungssystem. Die
Eingabemaske ist über https://humanweb.pei.de erreichbar.
– schriftlich: Es ist jederzeit möglich, Verdachtsfälle per Brief oder Fax zu melden. Dafür stehen bei
beiden Behörden Meldeformulare im PDF-Format bereit: www.bfarm.de --> UAW-Meldebogen -->
Formulare sowie www.pei.de/meldeformulare-human.
Foto: ABDA
Pharmazie
Vortragskonzept
Apotheken machen
Schule
A
potheke macht Schule! So nennt sich
ein Vortragskonzept, das sich themenspezifisch an Schüler, Eltern und
Lehrer richtet. Apothekerinnen und Apotheker kommen in den Unterricht, zu Schulgesundheitstagen, zu einem Elternabend
oder einer Lehrerfortbildung und geben
Unterstützung mit Informationen und Vorträgen zu gesundheitlichen Themen.
Ursprünglich von der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg initiiert,
hat die Idee mittlerweile auch andere
A p o t h e ke r k a m m e r n
überzeugt – mit dem Ergebnis, dass diese sich
dem Projekt angeschlossen haben.
Wie Berichte über Einschulungsuntersuchungen
zeigen, muss die Primärprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
gesehen werden. Der Apotheker ist seit jeher ein
Ansprechpartner für Gesundheitsfragen und deshalb wie kaum ein Zweiter
geeignet, der Bevölkerung
Gesundheitsförderung
und Prävention nahezubringen.
Die Landesapothekerkammer (LAK)
Hessen, deren gesetzlich verankerte Aufgabe es ist, bei der Förderung und dem
Schutz der Gesundheit der Bevölkerung
mitzuwirken, möchte die präventive Tätigkeit ihrer Mitglieder unterstützen. Deswegen stellt sie interessierten Apothekern
fertig ausgearbeitete Vorträge zur Verfügung. Diese Vorträge können differenziert
nach Alter in verschiedenen Klassen oder
bei Eltern und Lehrern gehalten werden.
Foto: Archiv
Seit einem Jahr beteiligen sich hessische Kollegen an diesem Projekt. Daher
möchte die LAK es allen Mitgliedern
nochmals in Erinnerung rufen und näherbringen. Aktuell stehen folgende Themen zur Verfügung:
Pickel – (k)ein Problem
Essstörungen! – Wiegst Du noch, oder
lebst Du schon?
Doping für den Alltag – Lifestylepillen für
jede Lebenslage
Alkohol – Sei schlau!
Nicht blau.
Auf Leistung getrimmt?
Natürlich gesund – Helfen mit Hausmitteln
Chronisch kranke Kinder
im Unterricht.
Ernährung Eltern – Gesund schmeckt besser
Ernährung Schüler – Gesund schmeckt besser
Sexuell über tragbare
Krankheiten.
Der Themenpool wird
ständig aktualisiert. Zusätzlich zu den hier genannten Themen bietet
die LAK noch den Vortrag „Lass’ das Gras auf der Wiese“ an.
Neben dem Präventionsgedanken ist
der zweite Aspekt die Darstellung des
Berufsbildes des Apothekers in der Gesellschaft. Der Apotheker kann sich hier
als Fachmann beweisen und dem gelegentlichen Vorwurf des Logistikers und
Lageristen entgegentreten.

Interesse? Bei der LAK freut sich auf Ihren Anruf:
Marlene Uroda, Tel.: 0 69/97 95 09 11.
Mandel-OP kann
Infarktrisiko steigern
Möglicherweise haben Operationen
an Blinddarm oder Mandeln unerwartete „Nebenwirkungen“, wenn sie in
jungen Jahren durchgeführt wurden.
Darauf weist eine schwedische Studie
hin.
Für die Untersuchung wurden die
Daten von allen zwischen 1955 und
1970 geborenen und vor dem 20.
Lebensjahr an Blinddarm oder Mandeln operierten Schweden ausgewertet – über 80.000 insgesamt. Jedem
Patienten mit einer Mandeloperation
oder einer Blinddarmoperation wurden fünf Kontrollpersonen ohne einen
solchen Eingriff gegenübergestellt.
Die Nachbeobachtungszeit lag im
Durchschnitt bei 23,5 Jahren.
Das Ergebnis: Nach einer Entfernung des Blinddarms stieg das Risiko
für einen Herzinfarkt um 33 Prozent,
nach einer Mandelentfernung sogar
um 44 Prozent an.
Die Forscher erklären ihre Beobachtung damit, dass Mandeln und
Blinddarm sekundäre Lymphorgane
sind, die eine Rolle beim Immunsystem spielen. Die Entfernung dieser
Organe könne daher die Immunantwort abschwächen. Eine mögliche
Folge wäre eine erhöhte entzündliche
Aktivität, welche wiederum die Entstehung von Krankheiten der Herzkranzgefäße fördern könne.
Den Mandeln und dem Blinddarm
wird vor allem für das Immunsystem
von Kindern und Jugendlichen eine
Bedeutung zugeschrieben. Das würde
auch erklären, warum das Herzinfarktrisiko nicht steigt, wenn die
Operation erst mit 20 Jahren oder
später erfolgt.

Quelle: springermedizin.de, basierend auf:
Janszky I et al. Childhood appendectomy,
tonsillectomy, and risk for premature acute
myocardial infarction. Eur Heart J 2011;
published online 31 May 2011
4/11 LAK konkret
9
Pharmazie
GKV-Arzneimittelindex
Klassifikation für deutschen
Arzneimittelmarkt erschienen
D
er GKV-Arzneimittelindex im
Wissenschaftlichen Institut der
AOK (WIdO) hat die aktuelle Klassifikation der deutschen Arzneimittel mit
Tagesdosen für 2011 veröffentlicht.
Die Systematik
ermöglicht Experten aus
Wissenschaft und
Praxis, herauszufinden, welc h e
Arzneimittel
mit welc h e n
Wirkstoffen in welc h e n
Meng e n
verbraucht
wurden,
und damit
zentrale
Fragen der Arzneimittelverbrauchsforschung zu
beantworten. Das umfassende
Klassifikationssystem basiert
auf dem international geltenden anatomisch-therapeutisch-chemischen
(ATC) System der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wurde speziell an
10
LAK konkret 4/11
die Situation des deutschen Arzneimittelmarktes angepasst und erweitert.
Seit nunmehr zehn Jahren wird die
Systematik einschließlich der vollständigen Methodik der ATC-Klassifikation
und DDD-Festlegung jährlich veröffentlicht. Sie hat sich in der Fachwelt als
methodischer „Goldstandard“ bei der
Durchführung von Arzneimittelanalysen
und in der Arzneimittelverbrauchsforschung etabliert. Zu den Nutzern zählt
beispielsweise die GKV-Arzneimittelschnellinformation (GAmSI), die Ärzten
Informationen über ihr Verordnungsverhalten zur Verfügung stellt. Seit 2009
dient die Klassifikation auch zur Identifikation erkrankter Versicherter im Rahmen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs.
Die Klassifikation wird außerdem – wie
bereits seit sechs Jahren – unter Einbindung von Krankenkassen, Ärzten und
Pharmaindustrie im Rahmen der Arbeitsgruppe ATC/DDD vom Bundesministerium für Gesundheit zum 1. Januar 2012
für amtlich erklärt.
S e i t
1981 analysiert
der GKV-Arzneimittelindex im WIdO
den deutschen Arzneimittelmarkt. Ziel ist eine verbesserte
Anwendungs- und Markttransparenz.
Erst die eindeutige Zuordnung von Arzneimitteln mit Hilfe der ATC-Systematik
und die Messung der verordneten Arzneimittelmenge mit Hilfe definierter
Tagesdosen (defined daily doses, DDD)
ermöglicht eine tiefer gehende und reproduzierbare Analyse der Verordnungsdaten in Deutschland.
Hierfür stellt die aktuelle Klassifikation Kategorien für mehr als 7.000 Wirkstoffe und Wirkstoffgruppen auf fünf
verschiedenen anatomischen, therapeutischen und chemischen Ebenen sowie
die zugehörigen Tagesdosen als Maßeinheit zur Verbrauchsmessung zur Verfügung.
Die ATC-Systematik des GKV-Arzneimittelindex bindet sowohl die aktuelle
internationale Systematik als auch nationale Anpassungen für Deutschland ein
und bildet damit den gegenwärtigen
Arzneimittelmarkt in Deutschland umfassend ab. Die vollständige Publikation
des ATC-Index mit DDD-Angaben einschließlich der Methodik der ATC/DDDKlassifikation ist ab sofort auf der Website des WIdO kostenfrei als Download
abrufbar (http://wido.de/arz_atcdddklassifi.html).
Hier steht ebenfalls die seit 1. Januar
2011 gültige amtliche Fassung des ATCIndex mit DDD-Angaben für Deutschland zur Verfügung, die die Verwendung
der ATC-Systematik auch für gesetzliche
Aufgaben wie beispielsweise Preisvergleiche (§ 73 Abs. 8 SGB V) ermöglicht
(http://wido.de/amtl_atc-code.html). Je
nach Verwendungskontext kann der Anwender entweder die aktuelle Klassifikation des GKV-Arzneimittelindex oder
für gesetzliche Aufgaben die amtliche
deutsche Fassung mit Stand Januar 2011
nutzen.

Anatomisch-therapeutisch-chemische Klassifikation
mit Tagesdosen für den deutschen Arzneimittelmarkt. Methodik der ATC-Klassifikation und DDDFestlegung. ATC-Index mit DDD-Angaben. Stand
April 2011. Berlin 2011. Uwe Fricke, Judith Günther,
Annette Zawinell, Rana Zeidan. Mehr Informationen
im Internet unter http://wido.de/arz_atcddd-klassifi.
html
Foto: Archiv
Recht | aktuell
Bundesverwaltungsgericht
Notdienst: Kein Verlagern zwischen
Haupt- und Filialapotheken
Das Bundesverwaltungsgericht
(BVerwG) in Leipzig hat entschieden: Apotheker mit mehreren
Apotheken können nicht verlangen, den turnusmäßigen Notdienst immer nur mit einer ihrer
Apotheken wahrzunehmen.
Der Kläger betreibt in Gera eine
Haupt- und drei Filialapotheken. Seine
Apotheken nehmen reihum an dem
außerhalb der üblichen Öffnungszeiten
eingerichteten Notdienst teil. Den Antrag
des Klägers, die auf seine Apotheken
entfallenden Notdienste ausschließlich
mit einer seiner Filialapotheken wahrzunehmen, lehnte die Landesapothekerkammer Thüringen mit der Begründung
ab, dass dies die Entwicklung von
Schwerpunktapotheken begünstigen
würde. Eine ausnahmsweise Freistellung
vom Notdienst sei nach der Apothekenbetriebsordnung für solche Fälle nicht
vorgesehen.
Mit seiner dagegen gerichteten Klage
hatte der Apotheker in zweiter Instanz
vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG)
teilweise Erfolg. Das Gericht verpflichtete die Landesapothekerkammer wegen
angenommener Ermessensfehler zu
einer erneuten Bescheidung des Antrags
des Klägers. Ein ähnlich gelagertes Verfahren betrifft Apotheken in Jena.
Das Bundesverwaltungsgericht hat
nun die Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts geändert und die Klagen abgewiesen. Die Apothekerkammer
Thüringen habe eine Verlagerung des
Notdienstes nach § 23 Abs. 2 der Apothekenbetriebsordnung zu Recht abgeFoto: ABDA
lehnt, so die Bundesrichter. Danach
könne die Behörde Apotheken zwar für
die Dauer der ortsüblichen Schließzeiten
– also auch für die Zeiten, in denen die
Kläger eine Verlagerung der Notdienste
erreichen wollten – von der Verpflichtung zur Dienstbereitschaft befreien,
wenn die Arzneimittelversorgung der
Bevölkerung gesichert bleibe.
Da diese Voraussetzung in beiden
Fällen erfüllt gewesen sei, habe die
Kammer eine Ermessensentscheidung
(„kann“) treffen müssen. Sie habe sich
dabei auf der Grundlage ihrer Richtlinien
über die Befreiung von der Dienstbereitschaft, durch die die Ermessensausübung
vorstrukturiert worden sei, von sachgerechten Erwägungen leiten lassen. Die
Einbeziehung aller Apotheken einer Gemeinde in einen wechselseitigen Notdienst diene der gleichmäßigen Belastung der Apotheken und ihres Personals
sowie der Verteilung der Notdienstapotheken auf das Gemeindegebiet.
Zudem entspreche dies dem Leitbild
der Apothekenbetriebsordnung, wonach
jede Apotheke verpflichtet sei, die für
den Notdienst erforderlichen Arzneimittel und Einrichtungen bereitzuhalten.
Es sei deshalb nicht sachwidrig, wenn
die Beklagte nur kurzfristige Ausnahmen
aus besonderen Gründen zulasse, etwa
bei Umbauarbeiten in einer Apotheke,
aber Dauerbefreiungen durch eine Verlagerung des Notdienstes zwischen
Haupt- und Filialapotheken ablehne.
Eine solche Ermessenspraxis sei auch im
Lichte der Berufsausübungsfreiheit aus
Art. 12 des Grundgesetzes nicht zu beanstanden.

BVerwG 3 C 21.10 und 22.10 - Urteile vom 26.
Mai 2011
Vorinstanzen:
BVerwG 3 C 21.10:
VG Gera, 3 K 34/07 Ge - Urteil
vom 12. Juni 2007 -
OVG Weimar, 3 KO 783/07
- Urteil vom 27. April 2010
BVerwG 3 C 22.10:
VG Gera, 3 K 32/07 Ge Urteil vom 12. Juni 2007 -
OVG Weimar, 3 KO
808/07 - Urteil vom 27. April 2010
4/11 LAK konkret
11
Recht | informativ
Datenschutz
Was ist mit den Kundendaten bei
einem Apothekenverkauf?
B
ei der Landesapothekerkammer
Hessen wird immer wieder angefragt, welche rechtlichen Vorgaben bei
der Weitergabe von Kundendaten im
Rahmen eines Apothekenverkaufs zu
beachten sind.
Ein Thema, das bei einem anstehenden
Kauf oder Verkauf einer Apotheke im
Normalfall kaum im Fokus der Aufmerk-
12
LAK konkret 4/11
samkeit steht. Umso erstaunter sind die
Fragesteller, wenn sie dann feststellen
müssen, wie streng dieser Bereich reglementiert ist und welche Vorgaben zu
beachten sind.
Bei den in Apotheken gespeicherten
Kundendaten handelt es sich in der Regel
um Name, Adresse, Geburtsdatum,
Krankenkassenzugehörigkeit und oft-
mals um die Medikation des Kunden.
Die Daten tragen die Patienten üblicherweise auf ihnen vorgelegte Kundenkarten ein. Und die enthalten in den seltensten Fällen eine Einwilligung zur Weitergabe der Daten für den Fall eines
Apothekenverkaufs. Gängig ist dagegen,
dass die vom Patienten zu unterschreibenden Kundenkarten eine Einwilligung
Foto: Archiv
Recht | informativ
zur Speicherung der Daten enthalten.
Bei der rechtlichen Beurteilung der
Übergabe von Kundendaten im Rahmen
eines Apothekenverkaufs sind das Berufsgeheimnis, das Recht auf informationelle
Selbstbestimmung und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu beachten, soweit
es sich um Daten von Kunden handelt, die
Medikamente und Arzneimittel gekauft
haben und nicht nur kosmetische Produkte. Daher gelten die gleichen Regelungen
wie beim Verkauf einer Arztpraxis im Hinblick auf die Patientendaten.
Als Folge der großen Bedeutung des
Rechts des Einzelnen auf informationelle Selbstbestimmung und der daraus
herzuleitenden besonderen Schutzbedürftigkeit personenbezogener Daten
obliegt es deshalb grundsätzlich dem
seine Praxis verkaufenden Arzt, die Zustimmung des Patienten zu einer solchen
Weitergabe in eindeutiger und unmissverständlicher Weise einzuholen.
Dabei unterliegt die Speicherung von
Patientendaten in einem elektronischen
Datenverarbeitungssystem oder die
Übermittlung dieser Daten ohne Abstriche dem Datenschutzrecht. Nach § 4
Abs. 1 des Bundesdatenschutzgesetzes
ist die Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung personenbezogener Daten nur
zulässig, soweit das BDSG oder eine
andere Rechtsvorschrift dies erlaubt oder
anordnet oder der Betroffene eingewilligt hat. Da eine Rechtfertigung für das
Erheben, Speichern, Verändern oder
Übermitteln solcher personenbezogenen
Daten nach einer anderen Rechtsvorschrift nicht vorliegt, bedarf es für die
Erhebung, Speicherung, Übermittlung
– und so weiter – der Daten der Einwilligung, die nach § 4a Abs. 1 Satz 2 BDSG
grundsätzlich in schriftlicher Form zu
erfolgen hat.
Bei den in Apotheken gespeicherten
Datensätzen von Kunden handelt es sich
um personenbezogene Daten im Sinne
des BDSG, wenn nicht sogar um besondere Arten personenbezogener Daten,
soweit darin Angaben über die Gesundheit enthalten sind. Dafür reicht es aus,
wenn sich die Informationen über die
besonders sensiblen Gegebenheiten mittelbar aus dem Gesamtzusammenhang
ergeben. Letzteres dürfte auf nicht wenige Fälle zutreffen, da sich aus der Art und
der Anzahl der Arzneimittel, die ein Patient erwirbt, unschwer der Schluss auf
das Vorhandensein bestimmter Erkrankungen ziehen lässt, die teilweise höchst
sensible Bereiche betreffen können.
Bei den in der Apotheke beim Einsatz
einer Kundenkarte gespeicherten Daten
handelt es sich zwar nicht um eine der
ärztlichen Dokumentation vergleichbare
„Patientenakte“. Für eine Vergleichbarkeit im Sinne des BDSG ist dies indes
irrelevant, da nach dem Zweck des Gesetzes der Einzelne davor geschützt
werden soll, dass er durch den Umgang
mit seinen personenbezogenen Daten in
seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. Dies gilt unbeschadet des
Umfangs der erhobenen Daten.
Aufgrund des informationellen Selbstbestimmungsrechts des Kunden/Patienten
und der sich aus dem Strafgesetzbuch und
der Berufsordnung der Landesapothekerkammer Hessen ergebenden Schweigepflicht des Apothekers obliegt es somit
grundsätzlich dem Veräußerer der Kundendaten, die Einwilligung der Kunden
zu einer solchen Weitergabe in eindeutiger
und unmissverständlicher Weise einzuholen. Nach § 4a Abs. 1 Satz 3 BDSG hat
dies, wie bereits erwähnt, in schriftlicher
Form zu geschehen.
Beim Erwerb einer Kundenkarte willigt
der Kunde – sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart worden ist – durch
seine schriftliche Einverständniserklärung
üblicherweise nur in das Speichern seiner
personenbezogenen Daten auf einem
Datenträger bei dem Apotheker seines
Vertrauens ein, der aufgrund der jeweiligen
Medikationen Kenntnisse über seine Erkrankungen erhalten kann, die der Schweigepflicht unterliegen. Da der Kunde aufgrund seines Rechts auf informationelle
Selbstbestimmung frei darüber entscheiden können muss, ob er seine häufig über
sensible Einzelheiten Aufschluss gebenden
Daten an einen anderen Apotheker weitergeben will oder nicht, ist für die Übermittlung dieser gespeicherten Daten an
einen Dritten im Sinne des § 3 Abs. 4 Nr.
3a BDSG bei einem Verkauf der Apotheke
erneut eine Einwilligung, und zwar eine
vorherige Einverständniserklärung des
Betroffenen, erforderlich.
Auf diese Schriftform kann dem Gesetz zufolge nur verzichtet werden, wenn
die zuvor erteilte Einwilligung wegen
„besonderer Umstände“ dieser Form
nicht bedarf. Solche Umstände sind Ausnahmen – zum Beispiel eine langjährige
Geschäftsbeziehung bei unveränderten
Verhältnissen. Derartige Besonderheiten
sind bei einem üblichen Apothekenverkauf nicht gegeben. Eine konkludente,
das heißt stillschweigende oder gar mutmaßliche Einwilligung ist hingegen kraft
Gesetzes unwirksam.
Das bedeutet: Der Verkäufer einer
Apotheke muss vor einer Übermittlung
seiner bei ihm gespeicherten Kundendaten an den Käufer die schriftliche
Einwilligung eines jeden betroffenen
Kunden einholen. Dies könnte beispielsweise dadurch geschehen, dass der Verkäufer in einem Rundbrief mit Rückantwortkarte seine in die Kundendatei
aufgenommenen Kunden um deren Einwilligung bittet, ihre gespeicherten
Daten dem Käufer der Apotheke übermitteln zu dürfen.
Datenschutzrechtlich ist es nicht zulässig, die Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Kunden mit der
Maßgabe zu verkaufen, dass die Einwilligungen vom Käufer der Apotheke
einzuholen sind. Diese Rechtsauffassung
teilt auch die Datenschutzbehörde beim
Regierungspräsidium Darmstadt.
Zu überlegen wäre, ob Apotheken ihre
Kundenkarten dahin gehend überarbeiten,
dass diese eine Einwilligungserklärung
auch zur Weitergabe der Kundendaten an
einen Rechtsnachfolger für den Fall eines
Apothekenverkaufs enthalten. Dazu
müssten gegebenenfalls alle Kundenkarten ausgetauscht und den Patienten erneut
zur Unterschrift vorgelegt werden.

4/11 LAK konkret
13
Intern
Vortragsveranstaltungen im Wintersemester 2011/12
der DPhG/LG Hessen • LAK Hessen/Region Frankfurt • Goethe-Universität, Frankfurt am Main
25. Oktober 2011 Prof. Dr. Hartmut Morck
Cui bono health consulting GmbH Berlin
Neue Arzneistoffe – kritische Bewertung
15. November 2011
Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch
Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität, Frankfurt/M.
Optimiertes Gerinnungsmanagement in der Hausarztpraxis
29. November 2011
Prof. Dr. Holger Stark
Institut für Pharmazeutische Chemie, Goethe-Universität, Frankfurt/M.
Ich höre was, was Du nicht hörst – Tinnitus
17. Januar 2012
Prof. Dr. Theo Dingermann
Institut für Pharmazeutische Biologie, Goethe-Universität, Frankfurt/M.
Prof. Dr. Dieter Steinhilber
Institut für Pharmazeutische Chemie, Goethe-Universität, Frankfurt/M.
Joe Cocker und die Überwindung der Sucht
24. Januar 2012
Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz
Institut für Pharmazeutische Chemie, Goethe-Universität, Frankfurt/M.
Innovative Arzneimittel in der Pipeline
Die Vorträge finden jeweils um 20.15 Uhr im Biozentrum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität,
Frankfurt am Main, Max-von-Laue-Str. 9, Gebäude N 100, Hörsaal B 1 statt.
Jede dieser Veranstaltungen ist mit drei Fortbildungspunkten zertifiziert.
14
LAK konkret 4/11
Intern
Apotheker beurteilen
Personalsituation kritisch
D
er gesellschaftliche Wandel führt
in vielen Branchen zu einem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Besonders im Gesundheitswesen
ist die Lücke zwischen benötigtem und
verfügbarem Personal groß.
Während sich die öffentliche Diskussion rund um den Fachkräftemangel im
Gesundheitswesen vor allem um Ärzte
und Pflegekräfte in Kliniken und Pflegeheimen dreht, ist auch in Apotheken ein
Mangel an qualifizierten Fachkräften zu
verzeichnen. Bereits heute hat jede zweite Apotheke massive
Probleme, offene
Stellen neu zu besetzen.
haben. Grund: abnehmende Bewerberanzahlen.
Etwas weniger drastisch stellt sich
die
Stellenbesetzungsproblematik bei
pharmazeutisch-technischen Assistenten
(PTA) dar, wobei auch hier
mehr als 40
Prozent der Befragten über Probleme bei
der Stellenbesetzung klagen. Viele Apothekenleiter bemängeln zusätzlich eine
abnehmende fachliche Qualität der PTABewerberinnen. Für die Zukunft erwarten acht von zehn der befragten Apotheker, dass Stellenbesetzungen „generell
schwieriger werden“.
Auf Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung von
Für die Zukunft
Approbierten und
wird sich diese SituPTA stoßen sowohl
ation noch verschärApotheken in
Städfen: Während durch
ten als auch in ländden demog raphilichen Regionen.
schen Wandel die
Während es bei der
Zahl der ArzneimitBesetzung offener
telverwender deutP TA - S t e l l e n
lich zunimmt, erhöht
kaum
Unterschiede
sich gleichzeitig der
zwischen Stadt- und
Wettbewerb um qua- Gutausgebildeter Nachwuchs wird in
Landapotheken gibt,
lif izier ten Nach- den Apotheken zur „Mangelware“
klagen Landapothewuchs im Gesundheitssektor. Zu diesen Ergebnissen ken deutlich häufiger über
Probleme bei
kommt das Kölner Institut für Handels- der Besetzung offener Approbiertenstelforschung (IFH) in seinem monatlich len.
durchgeführten Apotheken-KonjunkturAuch mit Blick auf die zukünftige
index (APOkix). Im Juni wurden dazu Situation der
Stellenbesetzung sind die
bundesweit 384 Apothekerinnen und Bedenken der Landapotheker größer als
Apotheker befragt.
bei den städtischen Kollegen. Je
Zunehmende
Probleme treten insbesondere bei der Neubesetzung von Stellen für Approbierte auf. So geben rund
60 Prozent
der befragten Apotheker an,
dabei „massive“ Schwierigkeiten zu
Foto: ABDA
doch
mussten auch Letztere feststellen,
dass die Bewerberzahlen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken
sind. In
besonderer Weise gilt dies für Bewerbungen auf offene PTA-Stellen.

Govi-Verlag
PZ für LAK-Mitglieder
Der Govi-Verlag und die Landesapothekerkammer (LAK) Hessen haben
vereinbart, angestellten Kammermitgliedern die „Pharmazeutische Zeitung“ (PZ) zu einem jährlichen Bezugspreis von drezeit 84 Euro
anzubieten. Dieses Angebot liegt deutlich unter dem regulären Abonnementpreis von 156 Euro. Voraussetzung ist
die Mitgliedschaft in der Kammer, auf
die bei der Bestellung ausdrücklich
hingewiesen werden muss. Diese
Abonnements können nur unmittelbar
beim Govi-Verlag (Tel.: 0 61 96/92 82
46 oder per E-Mail unter fast@govi.
de) bestellt werden.
Newsletter
 Politik
 Pharmazie
 Recht
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Betriebsführung
Ein Service Ihrer LAK Hessen
– damit auch Sie mitreden
können.
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php
4/11 LAK konkret
15
Intern
Programm
der 85. Zentralen Fortbildungsveranstaltung der Akademie
für Pharmazeutische Fortbildung der Landesapothekerkammer Hessen
am 12./13. November 2011 in Gießen
Veranstaltungsort: Kongresshalle, Berliner Platz 2, 35390 Gießen
Thema: „Lifestylemedikamente“
Samstag, 12. November 2011
15.00 - 15.15 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Erika Fink
Präsidentin der LAK Hessen
Prof. Dr. Dieter Steinhilber
Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen
15.15 - 16.15 Uhr
Botulinum-Toxin – Lifestyle oder ernstzunehmendes Therapeutikum?
Prof. Dr. Gerhard Reichel
Kompetenzzentrum für Bewegungsstörungen an der Paracelsusklinik Zwickau
16.30 - 17.30 Uhr
Die gedopte Gesellschaft – vom Doping im Sport zum
Neuro-Enhancement im Alltag
Prof. Dr. Fritz Sörgel
IBMP – Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung, Nürnberg-Heroldsberg
17.45 - 18.45 Uhr
Nahrungsergänzungsmittel – Vitamine, Mineral­stoffe
und andere Substanzen
Prof. Dr. Andreas Hahn
Institut für Lebensmittelwissenschaft und Ökotrophologie – Abteilung Ernährungsphysiologie und Humanernährung, Leibniz-Universität, Hannover
Sonntag, 13. November 2011
9.15 - 10.15 Uhr
Geistige Leistungssteigerung durch Pharmaka – medizinische Indikationen versus Arzneimittelmissbrauch
PD Dr. Gunter P. Eckert
Pharmakologisches Institut für Naturwissenschaftler, Goethe-Universität, Frankfurt/Main
10.30 - 11.30 Uhr
Adipositastherapie – Ernährungsumstellung oder Medikamente?
Prof. Dr. Volker Schusdziarra
Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin – Klinik für Ernährungsmedizin, München
11.45 - 12.45 Uhr
Haarausfall
Erika Fink
Grüneburg-Apotheke, Frankfurt/Main
Moderation
Prof. Dr. Dieter Steinhilber
Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen
Programmänderungen vorbehalten. Teilnahmebescheinigungen werden für Samstag und Sonntag gesondert ausgestellt und liegen ab der zweiten Pause an der Rezeption in der Kongresshalle aus. Kinderbetreuung: telefonische Anmeldung (mit Altersangabe des Kindes) unter Telefon:
0 69/97 95 09 -11 erbeten
16
LAK konkret 4/11
Foto: Archiv
Intern
LAK Hessen
Abschlussprüfung für PKA
D
ie schriftliche Abschlussprüfung
für pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) findet am 22.
November 2011 in Frankfurt und in
Kassel statt. Die praktische Prüfung wird
am 11. Januar 2012 in Frankfurt und in
Kassel durchgeführt.
dies rechtfertigen. Gemäß Prüfungsordnung soll die Zulassung zur Abschlussprüfung erteilt werden, wenn die Gesamtleistung in den Lerngebieten des
berufsbezogenen Unterrichts der Berufsschule im Durchschnitt mit mindestens
2,0 beurteilt wird.
Bei einer nicht ausreichenden Zahl von
Anmeldungen im Regionalbereich Kassel wird die Abschlussprüfung nur in
Frankfurt durchgeführt. Dies wird umgehend nach Anmeldeschluss bekanntgegeben.
Die Ausbildungszeit kann jedoch um
höchstens sechs Monate verkürzt werden. Anträge auf vorzeitige Zulassung
zur Abschlussprüfung können bei der
Landesapothekerkammer Hessen (Telefon: 0 69/97 95 09 -41) angefordert
werden.
Gemäß § 9 Abs. 1 der Prüfungsordnung für PKA kann der Auszubildende
nach Anhören des Ausbildenden und der
Berufsschule vor Ablauf seiner Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn seine Leistungen
Anmeldeformulare zur regulären Abschlussprüfung sowie zur Wiederholungsprüfung werden den Auszubildenden direkt zugehen. Anmeldeschluss:
Freitag, 7. Oktober 2011. 
Zwischenprüfung für
PKA im Herbst
Die Zwischenprüfung findet am 2. November 2011 an den Prüfungsorten Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel und
Wiesbaden statt. Angemeldet werden
können Auszubildende,
die mit der Ausbildung
zum Schuljahr
2010/11 begonnen
haben. Anmeldeformulare werden
den Berufsschulen
zur Verteilung zugestellt.Bei Auszubildenden, die am Tag
der
Zwischenprüfung noch
nicht volljährig sind, muss der Anmeldung
eine Kopie der ärztlichen Bescheinigung
über die erste Nachuntersuchung gemäß §
33 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz beigefügt werden.
Anmeldeschluss:
Freitag, 9. September 2011
Gut zu wissen: Kinderbetreuung während der ZFB in Gießen
A
uch in diesem Herbst bietet die
Landesapothekerkammer (LAK)
Hessen während der 85. Zentralen Fortbildungsveranstaltung (ZFB) wieder eine
Kinderbetreuung an. Die Betreuung wird
von der Kammer organisiert und ist selbstverständlich kostenfrei. Das Angebot soll
Kollegen mit jüngeren Kindern die Entscheidung zur Teilnahme an der zweitägigen Fortbildung erleichtern.
Am Samstag, dem 12., und am Sonntag,
dem 13. November, werden Kinder jeden
Alters von zwei erfahrenen Kindergärtnerinnen beschäftigt, während sich ihre Eltern der pharmazeutischen Fortbildung
widmen können. In einem kleineren Zimmer neben dem großen Saal der Gießener
Kongresshalle spielt und bastelt der eigene Nachwuchs gemeinsam mit anderen
Kindern. Und sollte es das Wetter zulassen, geht die Gruppe auch gerne mal die
nähere Umgebung erkunden.
Foto: Archiv
Um besser planen zu können, bittet die
LAK darum, teilnehmende Kinder bis
Freitag, den 11. November 2011, 12 Uhr
in der Geschäftsstelle anzumelden (Tel.:
0 69/97 95 09 -11). Eltern, die über ihre
Fortbildungsteilnahme erst im letzten
Moment entscheiden können, sind mit
ihren Kindern dennoch willkommen. Das
Organisationsteam im Foyer der Stadthalle Gießen ist gern dabei behilflich, auch
unangemeldete Kinder in der Betreuungsgruppe unterzubringen.

4/11 LAK konkret
17
gelesen
Arzneimittelkunde
praxisnah
Arzneimittelkunde / Begr. von Hartmut
Derendorf. Bearb. von Ralf Wemhöner;
Heike Steen; Anne Julia Schrank. - 8.,
völlig neu bearb. und erw. Aufl.. - Stuttgart: Dt. Apotheker-Verl., 2011. - XIII,
494 S.: Ill., graph. Darst.; Reihe
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Die kompetente Beratung des Kunden
in der Apotheke ist eine wichtige Aufgabe der PTA, die
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Arzneimittel voraussetzt. Das Buch deckt
alle Themen des
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Funktion der menschlichen Organe, Entstehung und Symptome von Erkrankungen, Wirkung,
Anwendungsgebiete und Risiken der
verwendeten Arzneimittel.
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Gesunde Haut
Hautfibel: dermatologische Pflege
kompakt / Wolfgang Raab. - 4., völlig
neu bearb. Aufl.. - Eschborn: Govi-Verl.,
2010. - 264 S.: Ill., graph. Darst.; ISBN:
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Wissen zur Beurteilung krankhafter Ver-
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Mitteilungen der Landesapothekerkammer Hessen
- 12. Jahrgang Herausgeber:
Landesapotheker­­kammer Hessen, K.d.ö.R.
Chefredakteur:
Jürgen R. Draxler
Ständige Mitarbeit:
Ulrich Laut
Michael Aland, Annegret Birr
Kerstin Feuerstein-Dörnhöfer, Birgit Wolfraum
Verantwortlich für namentlich gezeichnete
Beiträge: die Verfasser
18
LAK konkret 4/11
änderungen und
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Einflüsse durch
Umwelt und Alterung sowie
die tägliche
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in ihrer Funktionsweise ausführlich vorge-
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Beratung in der Apotheke.
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Redaktionsbeirat:
Erika Fink (Vors.), Dr. Manfred Schmall, Dr. Alexander Bootz,
Ursula Funke, Klaus Lang­Heinrich, Dr. Cora Menkens,
Dr. Dieter Steinbach
Druck und Vertrieb:
Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH
Kurhessenstr. 4 - 6
64546 Mörfelden-Walldorf
Redaktion:
Im Lohe 13, 29331 Lachendorf
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Amtliches Mitteilungsblatt
der Landesapo­the­ker­kammer Hessen
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zweimonatlich. Einzelheft 5,50 E, zzgl. Versandkosten. Für
Mitglieder der Landes­apo­the­ker­kammer Hessen ist der
Be­zug kostenfrei.
Nachdruck, Kopien, Aufnahme in elektronische Medien
(auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung
der Chefredaktion. Für un­ver­langt eingesandte Manuskripte,
Fotos etc. keine Gewähr. Die Redaktion behält sich die
(sinngemäße) Kürzung von Leserzuschriften vor.
Veranstaltungskalender
10. August 2011
tel. Anmeldung erforderlich:
0 69/97 95 09 -11
Wiesbaden
Treffpunkt: 19.00 Uhr am oberen
Eingang des Apothekergartens
Der anschl. Vortrag findet um
20.00 Uhr s. t. in der WilhelmFresenius-Klinik (Aukammallee 39,
65191 Wiesbaden, gegenüber
dem Apothekergarten) im Vor­
tragssaal statt.
20.00 Uhr s. t.
Region Wiesbaden/Limburg: „Rundgang durch den Apothekergarten“
Dr. Ernst Binde
Vortrag „Qualitätskontrolle und Wirkprinzipien von Heilkräutern der TCM“
Prof. Dr. Thomas Efferth
(siehe S. 23 des FB-Heftes)
15./16. August 2011
Anmeldung erforderlich
Fax: 0 69/97 95 09 -22
www.apothekerkammer.de
Eschborn
Mercure-Hotel Ost
Helfmann-Park 6
65760 Eschborn
9.00 - 18.00 Uhr
„Phytotherapie“, Teil 2
Dr. Alexander Schenk
16. August 2011
keine Anmeldung erforderlich
Kassel
Apothekerhaus Kassel
Frankfurter Str. 229 A
34134 Kassel
20.00 Uhr c. t.
Region Kassel: „Aktuelle Behandlung der Hypertonie“
Dr. Markus Schwickardi
(siehe S. 22 des FB-Heftes)
17. August 2011
Anmeldung erforderlich
Fax: 0 69/97 95 09 -22
www.apothekerkammer.de
Fulda
ITZ
Am Alten Schlachthof 4
36037 Fulda
13.30 - 17.30 Uhr
Workshop „ZL-Rezepturseminar“
Dr. Holger Latsch
(siehe S. 7 des FB-Heftes)
18. August 2011
keine Anmeldung erforderlich
Kassel
Willy-Brandt-Schule
Brückenhofstr. 90
34132 Kassel
19.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Osteoporose – ein
Überblick“
Dr. Monika Wilke
(siehe S. 14 des FB-Heftes)
24. August 2011
Anmeldung erforderlich
Fax: 0 69/97 95 09 -22
www.apothekerkammer.de
Eschborn
Mercure-Hotel Ost
Helfmann-Park 6
65760 Eschborn
13.30 - 17.30 Uhr
Workshop „ZL-Rezepturseminar“
Lisa Schlegel
(siehe S. 7 des FB-Heftes)
30. August 2011
keine Anmeldung erforderlich
Darmstadt
Ramada-Hotel
Eschollbrücker Str. 16
64295 Darmstadt
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Beratungssituationen sicher meistern: Qualität im Kundengespräch“
Miriam Ude, Dr. Christian Ude
(siehe S. 8 des FB-Heftes)
30. August 2011
keine Anmeldung erforderlich
Marburg
TTZ
Softwarecenter 3
35037 Marburg
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Winterzeit – Hustenzeit. Selbstmedikation in Fallbeispielen“
Dr. Inga Leo-Gröning
(siehe S. 10 des FB-Heftes)
1. September 2011
keine Anmeldung erforderlich
Frankfurt/Main
Biozentrum Niederursel
Gebäude N 100, Hörsaal B 3
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt/Main
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung der LAK Hessen und der DGOP – Kampagne
zur Verbesserung der Beratung onkologischer Patienten:
„Prophylaxe und Therapie von Emesis/Nausea sowie
Fatigue“
Hannelore Kreckel
(siehe S. 13 des FB-Heftes)
6. September 2011
keine Anmeldung erforderlich
Wiesbaden
Ramada-Hotel
Casteller Str. 106
65719 Hofheim-Diedenbergen
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Beratungssituationen sicher meistern: Qualität im Kundengespräch“
Miriam Ude, Dr. Christian Ude
(siehe S. 8 des FB-Heftes)
weitere Termine siehe Rückseite
4/11 LAK konkret
19
Veranstaltungskalender
 Landesapothekerkammer
 Versorgungswerk
Am Leonhardsbrunn 5
60487 Frankfurt / Main
Telefon 0 69 97 95 09 - 0
Fax 0 69 97 95 09 - 22 (Kammer)
Fax 0 69 979509 - 44 /-66 (Versorgungswerk)
E-Mail
info@apothekerkammer.de
info@apothekerversorgungswerk.de
Ansprechpartner in der LAK
Präsidentin: Erika Fink
Telefon 0 69 97 95 09 - 10 13. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Gießen
Kongresshalle Gießen
– Kerkrade-Zimmer –
Berliner Platz 2
35390 Gießen
20.00 Uhr s. t.
Region Gießen/Marburg:
„Schüssler-Salze“
Susann BuchheimSchmidt
(siehe S. 21 des FB-Heftes)
13. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Fulda
ITZ
Am Alten Schlachthof 4
36037 Fulda
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung der LAK
Hessen und der DGOP
– Kampagne zur Verbesserung der Beratung
onkologischer Patienten:
„Prophylaxe und Therapie
von Emesis/Nausea sowie
Fatigue“
Dr. Annette Freidank
(siehe S. 13 des FB-Heftes)
14. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Darmstadt
Merck KGaA
LKW-Tor an der Virchowstraße
64293 Darmstadt
20.00 Uhr s. t.
Region Darmstadt: „Moderne Diabetestherapie
– Tips und Tricks aus der
Schwerpunktpraxis“
Dr. Karin Langer
(siehe S. 18 des FB-Heftes)
15. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Frankfurt/Main
Biozentrum Niederursel
Gebäude N 100, Hörsaal B 3
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt/Main
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Die Leber
wächst an ihren Aufgaben“
Dr. Kirsten Menke
(siehe S. 9 des FB-Heftes)
21. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Wiesbaden
Ramada-Hotel
Casteller Str. 106
65719 Hofheim-Diedenbergen
20.00 - 21.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker und PTA: „Einführung
in das Betäubungsmittelrecht“
Kerstin Feuerstein-Dörnhöfer
(siehe S. 12 des FB-Heftes)
26./27. September 2011
Anmeldung erforderlich
Fax: 0 69/97 95 09 -22
www.apothekerkammer.
de
Eschborn
Mercure-Hotel Ost
Helfmann-Park 6
65760 Eschborn
9.00 - 18.00 Uhr
„Phytotherapie“, Teil 3
Dr. Alexander Schenk
27. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Kassel
Apothekerhaus Kassel
Frankfurter Str. 229 A
34134 Kassel
20.00 Uhr c. t.
Region Kassel: „Das ReninAngiotensin-AldosteronSystem – Regulation des
Blutdrucks und Angriffspunkt für Arzneistoffe“
Prof. Dr. Thomas Herdegen
(siehe S. 22 des FB-Heftes)
29. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Fulda
Hotel-Restaurant Bachmühle
Künzeller Str. 133
36043 Fulda
20.00 Uhr s. t.
Region Fulda/Bad Hersfeld: „Ich höre was, was
Du nicht hörst – Tinnitus“
Prof. Dr. Holger Stark
(siehe S. 20 des FB-Heftes)
29. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Wiesbaden
HSK, Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken
Großer Hörsaal im Dr.-Peter-JägerAusbildungszentrum
Ludwig-Erhard-Str. 100
65199 Wiesbaden
20.00 Uhr s. t.
Region Wiesbaden/Limburg: „Neue Arzneistoffe
2011 – eine kritische
Bewertung“
Prof. Dr. Hartmut Morck
(siehe S. 23 des FB-Heftes)
29. September 2011
keine Anmeldung
erforderlich
Kassel
Willy-Brandt-Schule
Brückenhofstr. 90
34132 Kassel
19.30 Uhr
Fortbildung für Apotheker
und PTA: „Antimykotika
– Arzneimittel mit Beratungsbedarf“
Karin Borys
(siehe S. 14 des FB-Heftes)
Geschäftsführer: Ulrich Laut
Telefon 0 69 97 95 09 - 16
Sekretariat: Maria Hellmeister
Telefon 0 69 97 95 09 - 23
Justitiarin: Kerstin Feuerstein-Dörnhöfer
Telefon 0 69 97 95 09 - 18
Arbeits- u. Tarifrecht: Daniela Pach
Telefon 0 69 97 95 09 - 13
Rzpt.-Sammelstelle: Daniela Böschow
Telefon 0 69 97 95 09 - 38
Stellenmarkt: Paula Alves Mateus
Telefon 0 69 97 95 09 - 45
Buchhaltung: Gabriela Schlagintweit
Telefon 0 69 97 95 09 - 19
Mitgliederverwaltung: Birgit Wolfraum (Ltg.)
Telefon 0 69 97 95 09 - 17
Diana McGinnis
Telefon 0 69 97 95 09 - 40
Druck/Post: Andrej Ulrich
Telefon 0 69 97 95 09 - 20
Pharmazie: Annegret Birr (Ltg.)
Telefon 0 69 97 95 09 - 14
Sekretariat: Marlene Uroda
Telefon 0 69 97 95 09 - 11
Fortbildung und Begl. Unterrichtsver­
anstaltungen: Ursula Harder-Djibali
Telefon 0 69 97 95 09 - 15
Weiterbildung: N. N.
Telefon 0 69 97 95 09 - 24
PKA-Ausbildung: Ingrid Rhein
Telefon 0 69 97 95 09 - 41
Ansprechpartner im Versorgungswerk
Geschäftsführer: Ulrich Laut
Telefon 0 69 97 95 09 - 16
stv. Geschäftsführer: Michael Aland
Telefon 0 69 97 95 09 - 25
Sekretariat: Paula Alves Mateus
Telefon 0 69 97 95 09 - 45
Renten/Reha: Rosemarie Schäfer
Telefon 0 69 97 95 09 - 39
Mitgliederverw. A - K: Andrea Bär-Sadowski
Telefon 0 69 97 95 09 - 37
Mitgliederverw. L - Z: Anja Fister
Telefon 0 69 97 95 09 - 28
Beitragsrabrechnung: Sabine Coutú
Telefon 0 69 97 95 09 - 27
Beitragsrabrechnung: N. N.
Telefon 0 69 97 95 09 - 29
Buchh. (Ltg.): Ludmila Krasowitzki
Telefon 0 69 97 95 09 - 35
Buchh.: Katharina Funk
Telefon 0 69 97 95 09 - 30
Buchh.: Nadja Scheurich
Telefon 0 69 97 95 09 - 31
Buchh.: Martina Allmannsdörfer
Telefon 0 69 97 95 09 - 36
Lastschriften: Silke Glaue
Telefon 0 69 97 95 09 - 46
Die E-Mail-Adresse der einzelnen Mitarbeiter
setzt sich aus dem ersten Buchstaben des Vornamens, dem Familiennamen und daran anschließend
@apothekerkammer.de (Beispiel: u.laut@apotheker
kammer.de) oder @apothekerversorgungswerk.de
(Beispiel: m.aland@apothekerversorgungswerk.de)
zusammen.
Internet
www.apothekerkammer.de
www.apothekerversorgungswerk.de
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