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Liebenswertes Dorf - was ist es uns wert? ) - Gemeinde Olang

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TASSA RISCOSSA - TAXE PERçUE
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Informationsblatt für Olang
Die
11. Jahrg.- Nr. 3 - Mai 2006
) Liebenswertes Dorf - was ist es uns wert?
Was ist das, was Olang ausmacht, unverwechselbar, nicht austauschbar? Zu
vieles hat sich im Dorf und außen herum
bereits so verändert, dass Gäste wie Einheimische es als Verlust empfinden. Was
dient aber sowohl der Tradition und dem
Kulturbewusstsein der Einheimischen einerseits und auch dem Tourismus andererseits nachhaltiger: Eine gesund gewachsene und mit Liebe gepflegte ortstypische
Kulturlandschaft oder x-beliebige „Bettenburgen“, wie man sie in den Reisebürokatalogen von Kalifornien bis zu den
Seychellen, von Nordeuropa bis nach Südafrika zu Abertausenden findet? Die Diskussion um den Ensembleschutz ist einer
jener Momente, wo es sich zeigen muss,
was uns ein liebenswertes Dorf wert ist.
Sicher, Häuser sind da, um darin zu
leben und zu wirtschaften: Das darf aber
keine Ausrede sein, um die Schmuckstücke
aus dem vertrauten Ortsbild zu opfern,
welche „Heimat“ ausmachen. Verantwortungsvolle Architektenarbeit erfolgt
mit Einfühlungsvermögen und Liebe
zum Ort. In den Satzungen der Kammer
steht: „Das Werk des Architekten gehört
) Fortsetzung auf S. 2
) Inhalt
)
)
)
)
)
)
)
)
)
Aus der Verwaltung
Leserbriefe
Zum Thema: Ensembleschutz
Aus dem Dorfgeschehen
Jugend
Aus der Bibliothek
Unsere Grossen von morgen
Kleinanzeiger Gratulationen Veranstaltungen
s 2-19
s 17
s 20-21
s 22-37
s 38-41
s 42
s 43-49
s 50-51
s 52
) Fortsetzung von S. 1
zu den Allgemeingütern der Gesellschaft.“ Leider ist das nicht immer so, wenn etwa Bauen
zu Spekulation wird und wichtige Werte der
Allgemeinheit zerstört werden. Bauen ist keine
rein private Angelegenheit, es hinterlässt auf
lange Zeit Spuren, schöne wir unschöne, und
hat daher immer einen öffentlichen Charakter.
Welche Interessen hat daher die öffentliche Verwaltung zu vertreten, die des Einzelnen oder der Gemeinschaft? Wenn jeder
tun und lassen können soll, was er will,
braucht es keine öffentliche Verwaltung,
keine Baukommission, keine Raumplanung.
Ensembleschutz bedeutet individuell an das
jeweilige einzelne Ensemble angepasste Maßnahmen zur Erhaltung und Weiterentwicklung. Er darf nicht mit dem Denkmalschutz
verwechselt werden, der tatsächlich nur den
Erhalt von Objekten zum Inhalt hat, die so
bleiben müssen, wie sie sind. Ensembleschutz
ist kein erzkonservatives Festhalten. Die Meinung „alt = gut, neu = schlecht“ stimmt nicht,
wir wollen nicht in einem Freilichtmuseum leben. Ensembleschutz stellt daher keine starre
Schutzmaßnahme dar, er erlaubt wo immer
möglich ein Weiterbauen, allerdings unter
Erhaltung der Charakteristik des Ensembles.
Was die Betroffenen, aber auch die Öffentlichkeit brauchen, ist objektive, klare
Information, weder Schönrederei noch Panikmache. Wer als Eigentümer von Objekten betroffen ist, hat Anrecht darauf, Bescheid zu wissen, was ihn erwartet. Er hat
das Recht angehört und ernst genommen zu
werden und so weit als möglich mitzureden,
was mit seinem Gebäude geschehen soll.
Das künftige Aussehen unseres Dorfes aber
muss uns ein gemeinsames Anliegen sein, es
darf weder kurzsichtigen Profitinteressen geopfert noch in den Niederungen der Tagespolitik verwässert werden. Oder wer es wirtschaftlich handfester haben will: Wir müssen
etwas tun, damit wir auch künftig noch Fotomotive eines schönen Dorfes für die Tourismusprospekte haben. Wenn niemand regelnd
eingreift, kann leicht ehe man sich‘s versieht
so manches Unwiederbringliche dahin sein.
) Die wichtigsten Beschlüsse des
Gemeindeausschusses von März/April 2006
Gewährung von Beiträgen
Dem Bezirksverband der Freiwilligen Feuerwehren Oberpustertal wurde
für die Kondominiumsspesen für den
Hauptsitz in Welsberg eine Spesenrückvergütung von 643,30 Euro ausbezahlt.
Für das Projekt „offene
Jugendarbeit“, welches
vom Jugenddienst Bruneck in Olang durchgeführt wird, wurde ein
Beitrag in Höhe von
3.794,44 Euro ausbezahlt.
Terenten der Betrag von 2.958,12 Euro einschließlich MwSt. ausbezahlt.
Für Asphaltierungsarbeiten im Bereich des
Radweges Gassl und bei der Brücke der Zufahrt
zur Bad-Bergfall-Straße wurde der Firma Kofler & Strabit GmbH der Betrag von 2.688,48
Euro einschließlich MwSt. ausbezahlt.
Den verschiedenen
Körperschaften, Vereinen und Verbänden werden im Jahr 2006 die in
der Bilanz vorgesehenen
Beiträge gewährt. Die ) Die Leitplanke an der Eggerstraße in Geiselsberg (Foto: „sq“/rb)
Beiträge sind in der SchweFür verschiedene Straßeninstandhalfelquelle Nr. 1/2006 veröffentlicht.
tungsarbeiten (Errichtung einer HolzSpesenbeteiligung an Schulen
leitplanke Richtung Fernheizwerk in
Nachdem einige Schüler von Olang die
Geiselsberg) wurde der Firma Plaickner
Pflichtschule außerhalb von Olang besuBau GmbH der Betrag von 3.895,80
chen, wurden folgende Pro-Kopf-Quoten
Euro einschließlich MwSt. ausbezahlt.
für das Schuljahr 2005/2006 ausbezahlt:
Die Firma Markus Obojes hat den
Mittelschule Oswald
Auftrag erhalten, die Hecke entlang des
von Wolkenstein in Brixen 275,00 Euro
Gehsteiges Mitter- und Niederolang
neu zu pflanzen. Der Gesamtbetrag beSchulsprengel Bruneck
55,00 Euro
läuft sich auf insgesamt 11.526,24 Euro.
Grundschulsprengel Bruneck 220,00 Euro.
Straßen, Parkplätze, Gehsteige
Die Firma Bortolotti & Zanin snc aus
Castello Molina di Fiemme (TN) wurde beauftragt, im gesamten Gemeindegebiet die
Straßenmarkierungen durchzuführen. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf rund 4.000 Euro.
Für Asphaltierungsarbeiten bei der
Straße zur Kirche in Geiselsberg wurde der Firma Klapfer Bau GmbH aus
Gemeindepolizei
Für die Leistung des übergemeindlichen Polizeidienstes für das 1. Halbjahr 2006 wurde
der Stadtgemeinde Bruneck der Fixkostenbeitrag in Höhe von 9.648,20 Euro ausbezahlt.
Neues Feuerwehrhaus Niederolang
Die Schlosserarbeiten wurden mittels Privatverhandlung mit vorausgehendem halbamtlichem Wettbewerb an die Firma Hans Pellegrini aus Olang, welche das günstigste Angebot
S c h w e f e l q u e l l e ) Beschlüsse des Gemeindeausschusses
Grundzuweisungen
Folgende Bewerber haben provisorisch Grund für den geförderten
Wohnbau
zugewiesen
erhalten:
- Helmut Plankensteiner und Evelin Schraffl
in der Erweiterungszone „Moser“ in
Geiselsberg
- Carlo Mazzarini, Karmen Seeber und Michaela Neunhäuserer in der Erweiterungszone „D1-Pörnbacher“ in Mitterolang.
) Maria Ladstätter
Sekretariat Gemeinde
) Bei der Hecke an der Pfarrstraße ist besonders auf die Übersichtlichkeit der Kreuzungen zu achten. (Foto: „sq“/rb)
unterbreitet hat, für einen Gesamtbetrag in
Höhe von 19.641,63 Euro + MwSt. vergeben.
und 1/10 Anteil für die Gemeinde Olang.
Josef Pineider aus Gassl hat das günstigste Angebot für die Malerarbeiten
unterbreitet und somit mit 19.207,88
Euro + MwSt. den Zuschlag erhalten.
Der Wirtschaftsberater Hermann Andrä Graber aus Bruneck wurde mit der
Ausarbeitung des Gründungsvertrages der
Gesellschaft für den Bau eines E-Werkes
am Furkelbach in Olang (Notar, Meldungen usw.) beauftragt. Die Gründungskosten belaufen sich auf rund 5.000 Euro.
Alters- und Pflegeheim
Den Architekten Aichner/Seidl aus Bruneck wurde für die Erstellung der dreidimensionalen Bilder des neuen Alters- und
Pflegeheimes in Olang der Betrag in Höhe
von 2.550,00 Euro + MwSt. ausbezahlt.
Die Körperschaft Wohn- und Pflegeheime
Mittleres Pustertal hat den Bau des Wohnund Pflegeheimes in Olang
übernommen. Die Enteignung des Grundes wurde
durchgeführt und eine einvernehmliche Vereinbarung
zwischen der Gemeinde
Olang, dem ehemaligen
Grundeigentümer und dem
Wohn- und Pflegeheim
Mittleres Pustertal abgeschlossen. Laut Beschluss
vom 14.03.2006 wurden die
Anteile wie folgt festgelegt:
9/10 Anteile für die Körperschaft Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal
Errichtung eines E-Werkes in Olang
Sicherheit in den öffentlichen
Gebäuden
Für verschiedene öffentliche Gebäude in Olang wurden Sicherheitsschilder und Löschhilfsmittel im Wert
von 1.096,00 Euro + MwSt. angekauft.
) Die Bauarbeiten am Feuerwehrhaus in Niederolang schreiten gut voran.
(Foto: „sq“/rb)
Impressum:
Die Schwefelquelle
Informationsblatt für Olang
schwefel.olang@gvcc.net
www.olang.net/sq
Eintragung Landesgericht Bozen:
Nr. 27/95 vom 12.12.1995
Erscheint zweimonatlich
Herausgeber: Gemeinde Olang
Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Oktavia Brugger
Chefredakteur:
Dr. Reinhard Bachmann
Redaktionsmitglieder:
Christa Heinrich, Daniela Lasta
Freie Mitarbeiter:
Dr. Claudia Plaikner, Lehrer/innen und
Schüler/innen der Olanger Schulen,
Bibliothek Olang
Karikaturen „Der Schwefler“: Adrian
Kirchler
Layout: EG&AL Graphics, Bruneck
Konzept: EG&AL Graphics, Bruneck
Druck: Dipdruck, Bruneck
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier
) Eine Naherholungszone für Olang
Für die Nutzung des „Marer Leachls“ ist ein Konzept in Ausarbeitung. Ein erster Entwurf wurde auf der
Gemeinderatssitzung vorgestellt.
) Manfred Föger (Foto: „sq“/rb)
) Beliebter Laichplatz für Grasfrösche und Gelbbauchunken: Die seichten Tümpel am Rande des Gewerbegeländes
(Foto: M. Fröger, Repro „sq“)
Das technische Büro für Biologie und
Landschaftsökologie Pegoraro & Partner
KEG aus Innsbruck war von der Gemeinde
beauftragt worden, den Naturbestand des
Bereichs „Marer Bunker“ und „Marer Leachl“ zu aufzunehmen und eine mögliche
Nutzung als Naherholungs- und Naturerlebnisgebiet zu erheben. In verschiedenen
Aussprachen mit den betroffenen Grundeigentümern war versucht worden, einen
größtmöglichen Konsens zu erreichen.
Manfred Föger präsentierte auf der Gemeinderatssitzung einen ersten Entwurf
eines Nutzungs- und Pflegekonzeptes. Die
durchgeführten Erhebungen haben laut
seinen Schilderungen das Gebiet als einen
Glücksfall von natürlich/landschaftlicher
Besonderheit erscheinen lassen. Zahlreiche
unterschiedliche Lebensräume auf kleinster
Fläche, ein vielfältiger Gehölzbestand mit
mindestens 20 Arten, 40 nachgewiesene
Vogelarten (davon 6 in der Roten Liste der
gefährdeten Südtirols, 2 in der Lista Rossa
Italia, 7 von europäischer Bedeutung), ein
wichtiger Amphibienlebensraum (insbesondere Gelbbauchunke) sowie zahlreiche
weitere gefährdete Tier- und Pflanzenarten
zeichnen das Areal als eines der landschaftlich
außerordentlich wertvollen im Lande aus.
Die Wiesen an der Südseite (Hanglage
oberhalb der Straße zwischen Mitter- und
Niederolang) sind durch einen artenreichen
Halbtrocken- und Magerrasen gekennzeichnet. Als Pflegemaßnahmen sind eine
Erhöhung der Artenvielfalt durch (Wieder-)
Ansiedelung typischer Arten, die Entfernung von bestimmten Gehölzen sowie die
Mahd in ausgewählten Zeitabständen mit
Abfuhr des Mähgutes ins Auge zu fassen.
Eine ähnliche Vorgehensweise empfiehlt sich
bei den Wiesen im nördlichen Bunkerareal.
Feuchtgebiete besonders wertvoll
Besonderes Augenmerk verdienen die
feuchten Gräben im Bereich der „Nagler
Lacke“. Als Entwicklungsziel sind hier ein
artenreicher, naturnaher Bruchwald und entsprechende Wasserflächen zu sehen. Dazu
braucht es die Beseitigung von Altlasten (Ablagerungen, Verunreinigungen), die Sicherung
der Lebensräume der Gelbbauchunke und
eine Verringerung des Nährstoffeintrages.
Naturpädagogische Möglichkeiten
Die Zone bietet sich für ein natur- und
erlebnispädagogisches Konzept an. Das Areal
am Marer Bunker kann einen interessanten
Spiel- und Aufenthaltsraum abgeben. Anzustreben ist eine Bewusstseinsbildung bei
den Kindern: „Ich schütze nur, was ich liebe.
Ich liebe nur, was ich kenne.“ Umweltbildung soll eine zentrales Anliegen werden.
Dazu bieten sich Kinderprogramme vom
Kindergartenalter bis zur Mittelschule mit
ganzheitlicher Naturerfahrung an. Schulklassen und Kindergruppen, aber auch Gruppen
von Erwachsenen und Feriengästen können
mit einer Führung und geleitet von eigens
aufgestellten Schau- und Informationstafeln durch den Wald und das Feuchtgebiet
geführt werden. Als Wege durch die Zone
soll es dazu einerseits die bestehende Verbindung zwischen Mitterolang und dem
Schwimmbad geben, dazu aber auch Wege
zum Bunker von Mitterolang und von der
Sportzone aus (von letzterer bräuchte es
allerdings einen Teil mit künstlich anzulegenden Stufen) sowie einen gesicherten Themen-/Erlebnisweg durch das Feuchtbiotop.
S c h w e f e l Sq cu he wl l ee f)eGemeinderatssitzung
l q u e l l e ) Aus den Gemeindeämtern
vom 06.04.2006
Als Präsentationskonzept schlug Föger
vor, einen Faltprospekt herauszugeben,
geführte
Naturwanderungen
ins
Veranstaltungsprogramm des Tourismusvereins aufzunehmen sowie durch
Veröffentlichungen in der Presse die Zone
als ein besonderes Naturjuwel auch über
die Grenzen hinaus bekannt zu machen.
Auf behutsame Nutzung achten
In der Diskussion setzten sich die BLOVertreter dafür ein, eine zu intensive Nutzung
bzw. Vermarktung zu vermeiden. Insbesondere
die Möglichkeit, bei den vorgeschlagenen
Schautafeln auch Vogelstimmen vom
Tonband abhorchen zu können, wurde
als übertrieben und unnötig bezeichnet. Es
brauche nicht ein bisschen „mehr Kick“,
wie Föger vorschlage, sondern nur eine
möglichst sanfte und schonende Art mit
der Natur umzugehen, also nicht möglichst
viele Leute hinlocken und für Trubel sorgen.
Ottilia Pineider regte an, die Schulen bereits
in der Gestaltungsphase mit einzubeziehen.
Bürgermeisterin Annelies Schenk sprach
sich ebenfalls dafür aus, das wertvolle
Stück Natur nicht zu zerstören, sondern
mit Pflegemaßnahmen aufzuwerten, wobei
die Zusammenarbeit mit der Forstbehörde
von großer Hilfe sein werde. Peter Paul
Agstner meinte, man solle schützenswerte
Sachen nicht ängstlich verschweigen und
verstecken, sondern als Anlass für Sensibilisierungskampagnen sehen. Der ebenfalls
anwesende Bezirksforstrat Günther
Pörnbacher bezeichnete die Erhaltung der
intakten Natur als erste Priorität, verteidigte
aber auch die Möglichkeit, ein so schönes
Gebiet für pädagogische Initiativen zu
nutzen. Ein gut angelegter Weg verhindere
mehr das Kreuz-und-Quer-Laufen der
Leute als wenn er nicht vorhanden wäre.
Die Bürgermeisterin kündigte abschließend an, die Gemeinde werde mit
Herrn Föger an der Weiterentwicklung
des bisher nur zu informativen Zwecken
erstellten Rohkonzeptes arbeiten.
) rb
(Foto: M. Fröger, Repro „sq“)
Gelände muss hergerichtet und gesichert werden.
(Foto: M. Fröger, Repro „sq“)
) Eine gewinnbringende Investition
Die Gemeinde erwirbt zusätzliche Quoten der SELFIN G.m.b.H. für 2.500
Euro und zeichnet ein weiteres Aktienpaket der Landesenergiegesellschaft SEL für 250.000 Euro.
Der Gemeinderat hatte bereits anlässlich
der Haushaltsgenehmigung den Erwerb weiterer SELFIN-Quoten ins Auge gefasst, berichtete die Bürgermeisterin. Daher stimmten
die Räte mehrheitlich diskussionslos dem
Vorschlag zu, die Beteiligung an der SELFIN
um 2.500 Euro aufzustocken und wie von
Bestimmungen vorgesehen das Hundertfache
dieses Betrages als Aktien der SEL AG zu
erwerben. Somit hält die Gemeinde nun SELAktien im Wert von annähernd 700.000 Euro.
) Einige der Bäume sind gewaltige Naturdenkmäler.
) Ein verrottendes Tor des alten Militärbunkers: Das
Der Gemeinderat ist der Meinung, dass
der Erwerb von zusätzlichen Quoten bzw.
Aktien für die Gemeinde von Vorteil ist, da
dadurch einerseits der Einfluss dieser Gemeinde erhöht wird und andererseits eine
größere Beteiligung an den positiven Ergebnissen der Gesellschaften zu erwarten ist.
Die Abstimmung ergab 10 Ja-Stimmen. Dagegen stimmten die BLO-Vertreter Elmar Aichner, Ottilia Pineider,
Georg Monthaler und Martin Vieider,
Martin Brunner enthielt sich der Stimme.
Die neuen Quoten müssen innerhalb
15.04.2006 gezeichnet und zur Gänze eingezahlt sein. In Anbetracht der Dringlichkeit
musste die unverzügliche Vollstreckbarkeit
des Beschlusses erklärt werden. Dafür gab
es 11 Ja-Stimmen, Elmar Aichner, Ottilia Pineider, Georg Monthaler und Martin Vieider stimmten auch hier dagegen.
) rb
) Gemeinde bald Stromproduzent?
Der Gemeinderat hat sich für die Beteiligung an einer E-Werks-Gesellschaft ausgesprochen.
chen, wenn die Gemeinde
einen Zwei-Drittel-Anteil
erhalten würde. Töchterle
wies darauf hin, dass die
Antragsteller ihr Projekt
bereits bei der zuständigen
Behörde vorliegen haben
und die Gemeinde entweder selbst ein besseres Projekt vorlegen müsse oder
sich andernfalls nur um
eine Beteiligung am bestehenden kümmern könne.
Aufbauend auf die mehrheitliche Zustimmung bei
der informellen Gemeinderatssitzung, habe man vom
Gemeinderevisor Graber bereits einen Vorvertrag vorbereiten lassen. Laut diesem
soll eine GmbH gegründet
werden, das Gesellschaftskapital von 100.000 Euro
) Der Furkelbach: Bald wird er ein Kraftwerk mit Gemeindebeteiligung speisen.
muss eingezahlt werden,
(Foto: „sq“/rb)
die Gemeinde soll 68 % davon
Die Bürgermeisterin berichtete, dass die
halten. Die Restfinanzierung des BauvorhaHerren Markus Prugger und Christoph
bens müsste dann über Bankkredite erfolgen.
Lanz aus Olang die Errichtung eines mit
Elmar Aichner und Martin Vieider zeigten
der Wasserkraft des Furkelbaches betriesich allerdings nicht so erfreut über diese Ausbenen Elektrizitätswerkes mit einer Leisichten. Sie bezeichneten die Vertraulichkeit,
stung von 393,62 KW beim Furkelbach in
mit der die Verhandlungen geführt worden
der Gemeinde Olang anstreben. Sie haben
seien, als „Geheimniskrämerei“. Meinhard
bei den zuständigen Landesstellen bereits
Töchterle verteidigte die vertraulichen Vorein Projekt eingereicht und um die Erteiverhandlungen jedoch mit dem Hinweis,
lung der notwendigen Konzession angesucht.
dass die Herren Prugger und Lanz ja nicht
Bürgermeisterstellvertreter Meinhard
unbedingt zu Verhandlungen hätten bereit
Töchterle hatte vor einiger Zeit mit den Ansein müssen, aber diese Vertraulichkeit in
tragstellern Kontakt aufgenommen, um ihre
dieser Anfangsphase eben gewünscht hätBereitschaft zu erkunden, das E-Werk eventuten. Für eine künftige gute Zusammenarell gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung
beit sei es notwendig, diese bis jetzt gute
Olang zu errichten. Der Gemeinderat hatte
Vertrauensbasis aufrecht zu erhalten. Mit
sich auf einer informellen Sitzung bereits
einer Zweidrittelmehrheit in der künftigen
grundsätzlich für eine gemeinsame Errichtung
Gesellschaft habe die Gemeinde eine große
des E- Werkes am Furkelbach ausgesproSicherheit im Interesse der Öffentlichkeit
und weniger Belastung als bei einem möglichen zweifelhaften Alleingang, zeigte sich
Töchterle überzeugt. Vieider wünschte sich
aber eine noch höhere Beteiligung der Gemeinde, die über 70 % hinausgehen sollte.
Martin Mutschlechner ersuchte die Vereinbarungen zu respektieren, die man bei
der informellen Sitzung getroffen habe, da
sonst solche Sitzungen keinen Sinn hätten.
Bei der Abstimmung sprachen sich 12
Ratsmitglieder für die Aufnahme weiterer
konkreter Verhandlungen mit den Herren
Prugger und Lanz sowie für eine Beteiligung der Gemeinde im Ausmaß von 68%
aus, Ottilia Pineider, Georg Monthaler
und Martin Vieider stimmten dagegen.
) rb
) Steigt die Gemeinde stärker ins Stromgeschäft ein?
Die bisherigen Gewinne an der SEL-Beteiligung sind auf
jeden Fall mehr als ermutigend. (Foto: „sq“/rb)
S c h w e f e l Sq cu he wl l ee f)eGemeinderatssitzung
l q u e l l e ) Aus den Gemeindeämtern
vom 06.04.2006
) Energiegewinnung am Furkelbach - Information zu Vorgangsweise
und Iststand
Im Dezember 2005 wurde das Büro von
Ing. Troi in Vahrn mit der Ermittlung nutzbarer Ener­giequellen in der Gemeinde Olang
beauftragt. Im gleichen Monat wurde im Amt
für Wasser­nutzung zwischen dem Amtsdirektor Geom. Unterholzner und Frau BM
Annelies Schenk sowie dem Unterfertigten
ein Gespräch über die Möglichkeiten einer
Nutzung des Furkel­baches für die Stromproduktion geführt. Dabei erhielt die Gemeinde
die Information, dass be­reits ein entsprechendes Projekt mit Antrag um Erteilung
der notwendigen Konzession vorliege. Auf
unsere Frage ob der Gemeinde im Falle eines
Konzessionsantrages das Vorrecht zustünde,
da es sich ja um öffentliches Interesse handelt,
wurde uns mitgeteilt, dass dies nicht der Fall
sei und man in ähnlichen Fällen immer dem
ersten Antragsteller die Konzession erteilt
hätte, sofern nicht ein besseres Projekt vorge­
legt worden sei. Gleichzeitig verwies man
auch auf einige Beispiele, wo es jahrelangen
Streit zwischen verschiedenen Antragstellern
gege­ben habe und letztendlich der Staatsrat
zu Gunsten des Erstantragsstellers entschieden habe. Der Gemeindeausschuss hat in
der Fol­ge mit den Antragstellern Christoph
Lanz und Markus Prugger Kontakt aufgenommen um die Möglichkeit einer Kooperation abzuklä­ren. Die Antwort war positiv
und so wurde für den 3. März 2006 eine
informelle Gemein­deratssitzung einberufen, um über folgende Punkte zu befinden:
Soll die Gemeinde Olang grundsätzlich in
die Stromproduktion einsteigen?
Soll die Gemeinde Olang ein eigenes Projekt einreichen, auch mit dem Risiko, dass
dann die Konzession den Erst-Antragstellern erteilt werden könnte?
Soll die Gemeinde Olang eine Kooperation
mit Lanz und Prugger eingehen und wenn
zu welchen Bedingungen?
Die erste Frage wurde einstimmig mit JA
be­antwortet. Nach eingehender Diskussion
und Abwägung der Unsicherheit bei Frage
zwei, stimmten ALLE Gemeinderäte, jeder in
einer kurzen Er­klärung, für die Kooperation
wobei die Auflage gemacht wurde, dass die
Anteile der Gemeinde bei mindestens 213, al-
so 66,8%, liegen müs­sen. Ottilia Pineider und
Martin Vieider waren für mindestens 70%.
Auf Grund dieses Ergebnisses wurde am
28. März 2006 zwischen dem Gemeindeausschuss und den Herren Lanz und Prugger
ein Vorver­trag verhandelt und unterzeichnet, bei welchem die Anteile der Gemeinde Olang mit 68% festgelegt wurden. In
der Gemeinderatssitzung vom 6. April
2006 wurde der Kooperationsvertrag mit
12 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen (Ottilia Pineider, Georg Monthaler, Martin
Vieider) genehmigt. Für die Realisierung
des Projektes wird nun eine eigene Gesellschaft gegründet, welche dann alle weiteren
Schritte zwecks Konzes­sionserteilung von
Seiten der zuständigen unternehmen wird.
) Meinhard Töchterle
Referent für öffentliche Arbeiten
) Landesplan für die Bewirtschaftung der gefährlichen Abfälle
Der Landesplan vom Jänner 2006 lag in der
Gemeinde einen Monat lang zur Einsicht auf,
berichtete Bürgermeisterin Annelies Schenk.
Die Gemeinden wurden aufgerufen, ihr begründetes Gutachten zum Planentwurf in Form
eines Gemeinderatsbeschlusses abzugeben.
abzugeben, da die Landesverwaltung kein
zukunftsweisendes Konzept für die Vermeidung von Sondermüll oder für irgendwelche
Verbesserungen vorgelegt habe, obwohl im
Vorwort des Plans in allgemein gehaltener
Form zur Vermeidung aufgerufen werde.
Der für Umwelt uns Abfallbeseitigung zuständige Referent Peter Paul Agstner bezeichnete den Plan als ein weniger für die Zukunft
bestimmtes programmatisches Dokument,
sondern mehr als eine Feststellung der heute geltenden Verhältnisse. Die Entsorgung
der Sonderabfälle erfolge zum größten Teil
über private Firmen außerhalb des Landes
Südtirol. Martin Vieider plädierte aus diesem Grunde dafür, ein negatives Gutachten
Die Bürgermeisterin machte darauf aufmerksam, dass der vorliegende Plan nur die
Bewirtschaftung der gegenwärtig bereits de
facto anfallenden gefährlichen Abfälle zum
Gegenstand habe und nicht die Müllvermeidung, die sicherlich auch wichtig wäre.
Auch Martin Mutschlechner betonte, es sei
ein täglich unvermeidliches Faktum, dass
laufend Müll anfällt, der laut geltenden Bestimmungen nicht auf Deponien oder auf
sonst wie normalem Wege entsorgt werden
darf. Dazu brauche es den vorliegenden Plan.
So einigte man sich, den Plan zur Kenntnis
zu nehmen, aber folgende Bemerkung anzubringen: „Seitens des Gesetzgebers sollen
alle Anstrengungen unternommen werden,
um geeignete Maßnahmen für die Vermeidung von Sondermüll voranzutreiben.“
In dieser Formulierung wurde der
Beschluss dann einstimmig gefasst.
) rb
) Öffentliches Interesse?
Martin Vieiders Beschlussantrag, einen Ankauf frei werdender Grundstücke entlang der Bahnlinie ins Auge zu
fassen, wird einstimmig angenommen.
) In Niederolang, wo die Bahnstrecke mitten durchs Dorf führt, könnte die Gemeinde Interesse an einer öffentlichen Nutzung der Grundstücke haben. (Foto: „sq“/rb)
Martin Vieider hatte folgenden
Beschlussantrag eingebracht:
„Vorausgesetzt, dass der Ausbau der
Pustertaler Bahn wegen Verkehrschaos
auf der Strasse, Umwelt- und Gesundheitsproblemen bedingt durch den motorisierten Verkehr Prioritäten haben muss;
vorausgesetzt, dass mit dem Ausbau der
Bahn entlang der Bahnlinie in den Dörfern
neue Strukturen notwendig sein werden;
vorausgesetzt, dass in Olang auch im Bereich der Dörfer Private Ihr Interesse zum
Kauf von Strukturen und Grünflächen
entlang der Bahnlinie angemeldet haben,
beschließt der Gemeinderat, die Verwaltung
der Gemeinde Olang zu beauftragen, die in den
Dörfern Mitter- und Niederolang entlang der
Bahnlinie gegenwärtig oder in Zukunft zum
Verkauf anstehenden Strukturen und Grünflächen dahingehend zu untersuchen, ob für
diese Objekte nicht ein öffentliches Interesse
besteht (z.B. Haltestelle in Niederolang usw.).
Gegebenenfalls muss dieses Interesse
von Seiten der Gemeinde bei den zuständigen Behörden angemeldet werden.“
Vieider erklärte seinen Antrag damit, dass
man Grundstücke, die von der Bahnverwaltung entlang den Bahngleisen zum Verkauf
angeboten werden sollten, möglichst von Seiten der öffentlichen Verwaltung zu erwerben
versuchen sollte. Es könnte ja sein, dass später einmal Interesse daran bestehen könnte,
weitere Haltestellen zu errichten, wenn der
öffentliche Nahverkehr auszubauen wäre.
Daher sollte man den Kauf solcher Grundstücke, die sich vielleicht dazu eignen würden,
nicht Privaten überlassen. Auf jeden Fall sollte
man solche in Zukunft möglichen Zweckbestimmungen untersuchen und das öffentliche Interesse der Bahnverwaltung melden.
Bürgermeisterin Annelies Schenk zeigte
sich damit einverstanden, obwohl sie als
Anwohnerin der Bahnstrecke auch privat ein Interesse daran haben könne. Der
Antrag wurde einstimmig angenommen.
) rb
) Genehmigung einer Vereinbarung
mit der Volksanwaltschaft der Autonomen Provinz Bozen
Laut Artikel 22 der Satzung der Gemeinde
Olang wird die Bürgermeisterin ermächtigt,
eine Vereinbarung mit der Volksanwältin der
Autonomen Provinz Bozen abzuschließen,
um die Funktionen auf die Verwaltungstätigkeit dieser Gemeinde und ihrer Betriebe
und Institutionen im Interesse der Bürger/
innen und Benützer/innen auszudehnen.
Der Gemeinderat hat den Text einstimmig
gutgeheißen und die Bürgermeisterin zum
Abschluss der Vereinbarung ermächtigt.
) rb
S c h w e f e l Sq cu he wl l ee f)eGemeinderatssitzung
l q u e l l e ) Aus den Gemeindeämtern
vom 06.04.2006
) Bilanzänderung
Die geplanten Investitionen in die Elektrowirtschaft scheiden die Geister im Gemeinderat.
Wegen aufgetretener Erfordernisse
war es notwendig, für neue oder höhere
Ausgabenverpflichtungen zu sorgen, die
durch höhere Einnahmen und niedrigere
Ausgabenverpflichtungen gegenüber den
Haushaltsvoranschlägen gedeckt werden.
Die Vorschläge des Gemeindeausschusses
wurden zwar zum Großteil von allen akzeptiert, aber die BLO-Räte zeigten sich
nicht einverstanden mit den Investitionen
in die Landesenergiegesellschaft Selfin und
den derzeitigen Stand der Verhandlungen
zur Beteiligung am E-Werk am Furkelbach. So erhielt die Bilanzänderung nur
9 Ja-Stimmen: Die Räte der Bürgerliste
stimmten dagegen, ihnen schloss sich auch
Daniela Lasta mit einer Nein-Stimme an.
) rb
) 12.000 Euro sind für den Rechtsbeistand im Streitverfahren gegen die Kronplatzseilbahnen AG um den
Neubau des Marchnerlifts vorgesehen. (Im Bild die
derzeitige Talstation - Foto: „sq“/rb)
) Ausgaben
2.000,00 Instandhaltungsarbeiten Bahnhof Olang
2.000,00 Strom für den Bahnhof Olang
12.000,00 Beauftragung des Rechtsbeistandes - Mehrausgabe
2.084,65 Allgemeine Verwaltung - verschiedene Dienstleistungen
- Mehrausgabe
10.000,00 Abfertigung für das Personal
9.000,00 Kindergarten Niederolang - Lohn für Aushilfsköchin
2.500,00 Kindergarten Niederolang - Abgaben für Aushilfsköchin
500,00 Grundschule Geiselsberg - Strom - Mehrausgabe
500,00 Sommersportzone - Heizung - Mehrausgabe (Umkleidekabinen Sportplatz)
4.500,00 Straßenwesen - ordentliche Instandhaltung Immobilien
und Einrichtungsgegenstände - Mehrausgabe
1.500,00 FF. Geiselsberg - Strom - Mehrausgabe
500,00 Mehrzweckgebäude - ordentliche Instandhaltung
- Mehrausgabe
) Einnahmen
2.850,83 Werbesteuer - Mehreinnahme Werbesteuer
Jahr 2002
1.913,00 Wertschöpfungssteuer - Mehreinnahme
37.684,00 Landesbeitrag für den Finanzausgleich - Mehreinnahme
5.000,00 Einkünfte aus Bewilligungen für das Pilzesammeln - Mehreinnahme
1.376,03 Zusatzgebühr für Wasserableitung für die
Stromerzeugung - Mehreinnahme
5.000,00 Beiträge für Bonifizierungs- und Bewässerungsanlagen
- Mehrausgabe
14.870,00 Veräußerungen von verschiedenen Gründen Mehreinnahme (Dieter, Klaus, Werner, Isidor,
Christa, Wolfgang und Lukas Schnarf)
-80.000,00 Ankauf von Einrichtungsgegenständen und Maschinen
Gemeindehaus - Minderausgabe
2.195,67 EWZ Seefeld West - Veräußerung von Grundstücken für den geförderten Wohnbau
3.900,00 Grundschule Oberolang - Ankauf von Tischen und
Stühlen
6.300,00 Landesbeitrag für die Behebung von Unwetterschäden
9.900,00 Mittelschule - Ankauf, Umbau Büromöbel für einen
neuen Server, Elektroarbeiten, Umbau Arbeitsplatz
3.822,87 Andere Landesbeiträge für die öffentlichen
Arbeiten - Mehreinnahme
15.000,00 Straßenwesen - Instandhaltung Brücke Furkelbach
15.000,00 Raumordnung - Aufträge an externe Fachkräfte (Ensembleschutz)
-8.000,00 Bau und Instandhaltung der Altenwohnungen Niederolang - Minderausgabe
750,00 Beitrag der Gem. Rasen/Antholz - Mittelschule:
Umbau der Büromöbel für einen neuen Server
1.155,26 EWZ Seefeld West - Spesenrückvergütung von
Seiten der Privaten für die Erschließung
8.000,00 Aufforstung des Gemeindewaldes - Holzschlägerung
20.466,99 Beitrag des Konsortiums WEG für öffentliche
Arbeiten - Mehreinnahme
2.500,00 Stromversorgung - Kapitaleinbringung Selfin
98.384,65 Gesamtsumme der Einnahmen
80.000,00 Stromversorgung - Kapitaleinbringung Elektrogesellschaft „Furkelbach“
98.384,65 Gesamtsumme der Ausgaben
Der Wirtschaftsüberschuss vermindert sich von 86.242,06
Euro auf 82.981,27 Euro.
10
) Verwaltung der Musikschule
Der Gemeinderat genehmigte einstimmig die folgende Vereinbarung mit der
Gemeinde Rasen/Antholz für die Verwaltung der Musikschule von Olang:
Vereinbarung zwischen den Gemeinden Olang und Rasen/Antholz für die
Verwaltung der Musikschule von Olang
Art. 1 – Zweck
Die Gemeinde Olang und Rasen/Antholz der Provinz Bozen regeln mit dieser Vereinbarung im Sinne des Art. 59
des E.T.G.O., erlassen mit D.P.R.G. vom
01.02.2005, Nr. 3/L, die gegenseitigen Beziehungen zum Zwecke der Verwaltung
der Musikschule mit Sitz in der Gemeinde OLANG, Kanonikus-Gamper-Weg 9a.
Art. 2 – Dauer der Vereinbarung
2.1 Die Dauer dieser Vereinbarung beträgt
10 Jahre. Dieselbe verlängert sich jeweils für
denselben Zeitraum, sofern nicht eine Kündigung innerhalb 4 Monaten vor Ablauf seitens
einer der Mitgliedsgemeinden mit eingeschriebenem Brief erfolgt. Die gesamte Laufzeit
kann jedenfalls höchstens 30 Jahre betragen
und verfällt dann ohne Möglichkeit einer
weiteren stillschweigenden Verlängerung.
2.2. Sie kann aber jederzeit aufgelöst
werden und zwar mit einvernehmlicher Zustimmung beider Gemeinden. Der Rücktritt
einer Gemeinde von der Vereinbarung ist
nur dann gestattet, wenn keine Schüler dieser
Gemeinde mehr die Musikschule besuchen.
2.3 Bei Auflösung der Vereinbarung
aus jedwedem Grund hat jede der beteiligten Gemeinden Anspruch auf das vorhandene Vermögen (Einrichtung) zum
Zeitpunkt der Auflösung im Verhältnis
zur Beteiligungsquote für Investitionen.
Der Wert des Vermögens muss, falls keine einvernehmliche Festlegung desselben
erfolgt, durch eine gemeinsam beauftragte beeidete Schätzung festgestellt werden.
Art. 3 – Aufgaben
1. Mit dieser Vereinbarung verpflichten sich die Gemeinden:
- Das Gebäude und die Einrichtung der
Schule zur Verfügung zu stellen, für Wasser,
Beleuchtung und Heizung Sorge zu tragen
und für die ordentliche und außerordentliche
Instandhaltung des Gebäudes, der Räume
und sämtlicher Einrichtungen aufzukommen
- Für alles übrige, was zur regelrechten Führung der Schule erforderlich ist, einzustehen.
Es wird ausdrücklich darauf verwiesen,
dass vorrangig alle weiteren Finanzierungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden, unter anderem jene laut den jeweils
geltenden Landesgesetzen sowie die angemessene Kostenbeteiligung der Schüler laut
den allgemeinen Richtlinien auf Landesebene. In Ermangelung werden diese einvernehmlich durch die Gemeinden festgelegt.
2. Seitens der Schule werden die Reinigungs- und Telefonspesen übernommen.
Art. 4 – Verwaltungsabwicklung
Die Gemeinde Olang, Sitz der Musikschule, sorgt mit ihren Organen und Bediensteten
für die Durchführung der im vorigen Art.
3 festgelegten Aufgaben. Die dazu nötigen
finanziellen Beträge werden im eigenen Haushaltsvoranschlag aufgenommen. Im Einnahmeteil des Haushaltsvoranschlages werden
die voraussichtlichen Beträge vorgesehen,
die die Gemeinde als Rückzahlung von der
anderen konventionierten Gemeinde erhält
und welche jährlich zu überweisen sind.
Art. 5 – Spesenabrechnung
Innerhalb August jeden Schuljahres (1. August - 31. Juli) wird die Abrechnung erstellt
und die Belastung der einzelnen Gemeinden
erfolgt im Verhältnis der in der Musikschule eingeschriebenen Schüler der Herkunftsgemeinden. Um die Kassabedürfnisse zu
decken, leistet die Mitgliedsgemeinde, vorbehaltlich des Ausgleiches bei der Jahresabschlussrechnung, im Verhältnis der Schü-
) Die Musikschule ist im Tiefparterre des Kindergartens
in Mitterolang untergebracht. (Foto: „sq“/rb)
lerzahl, einen Betrag im Ausmaß von 40 %
der Kosten der vorhergehenden Abrechnung
als Vorschuss auf den erwähnten Beitrag.
Die Spesenerfassung hat insbesondere
für den Strom und die Heizung durch geeignete Zähler zu erfolgen. Sollte dies aus
technischen Gründen nicht möglich oder
zu aufwendig sein, ist die Aufteilung im
Verhältnis zum Gebäudeteil (Tausendsteltabelle) bzw. zur Kubatur vorzunehmen.
Art. 6 – Aufteilung der Ausgaben
Die Gemeinde Olang, Sitz der Musikschule, sorgt jährlich für die Aufteilung
der Ausgaben. Die laufenden Ausgaben
werden im Verhältnis der Schülerzahl einer jeden einzelnen Gemeinde berechnet.
Die Ausgaben für Investitionen hingegen, sofern sie nicht durch Landesbeiträge oder andere Finanzierungen
abgedeckt werden können, sind beiden
Gemeinden je zur Hälfte anzulasten.
Vor der Beschlussfassung betreffend die
Aufteilung der Ausgaben seitens der Gemeinde Olang, Sitz der Musikschule, muss
der Vorschlag beiden Mitgliedsgemeinden zur Begutachtung vorgelegt werden.
Erfolgt innerhalb des Zeitabschnittes von
30 Tagen ab Zustellung keine Stellungnahme seitens der Mitgliedsgemeinden,
so gilt der Vorschlag als angenommen.
Art. 7 – Absprachen zwischen den
Gemeinden
Zwischen den Bürgermeistern oder deren beauftragten Referenten finden periodisch mindestens einmal jährlich am
Ende des Schuljahres Absprachen statt
und zwar um ein ständig besseres Funktionieren des Dienstes zu gewährleisten.
) rb
S c h w e f e l Sq cu he wl l ee f)eGemeinderatssitzung
l q u e l l e ) Aus den Gemeindeämtern
vom 06.04.2006
11
) Informationen
) Bürgermeisterin
Annelies Schenk
Pustertaler Eisenbahn
Die Bürgermeisterin informierte den
Gemeinderat, dass am 08.03.06 ein Lokalaugenschein von Sachverständigen der
Landesverwaltung zusammen mit dem Gemeindeausschuss und dem Bürgermeister von
Rasen Antholz stattgefunden hat. Die Vertreter der Landesverwaltung haben den Halbstundentakt des Bahnverkehrs im Pustertal
und die Verwendung von Niederflurwaggons
angekündigt, sie hoffen auf eine Realisierung
innerhalb von zwei Jahren. Auch die direkte
Verbindung nach Bozen soll verbessert werden.
Die Gemeinde hat Ing. Josef Niedermair
beauftragt zu erheben, welche Sanierungsmaßnahmen am Bahnhof Olang notwendig
sind. Für den Bereich Mobilität ist eine Gesamtplanung durch das Land im Anlaufen.
Sobald deren Ergebnisse vorliegen, kann entschieden werden, welche Arbeiten am Olanger
Bahnhof durch die Gemeinde bzw. das Land
durchgeführt werden. Auf jeden Fall soll der
Bahnhof Olang wegen der anstehenden Biathlon-WM in Antholz und eines für dieses Sportereignis möglichen integrierten Fahrplans für
Zug und Bus eine gewisse Priorität haben.
Auch kündigte die Bürgermeisterin an, dass
am 6. Mai eine Garnitur der Vinschgerbahn
durch das Pustertal fahren soll. Auf allen
Bahnhöfen entlang der Strecke wird kurz
Halt gemacht, in Olang werden die beiden
Architekturstudenten ihre preisgekrönte Idee
des Ideenwettbewerbs „Moderne Bahnhöfe“
vorstellen. Die schlimmsten der bestehenden Gebäudeschäden (Wartesaal, Rohrbruch usw.) sollen bis dahin behoben sein.
Anrainergemeinden der MontedisonAnlagen
Die 21 von Stauseen bzw. E-Werken betroffenen Gemeinden haben eine Arbeitsgruppe
) Olang gehört zu den Gemeinde, die an den Stausee der Montedison Anteil haben. (Foto: „sq“/rb)
gegründet. 2014 verfällt die Konzession der
Montedison, eventuelle Anträge auf die folgende Konzessionserteilung sind spätestens
fünf Jahre vorher einzureichen. Vom E-Werk
in Percha sind außer Olang noch Welsberg,
Rasen Antholz, Percha und Bruneck betroffen; Bürgermeister Karl Messner von Rasen
hat den Auftrag übernommen, diese fünf
Gemeinden in der Arbeitsgruppe zu vertreten.
in den Griff zu bekommen, wird ein Teil
des bei der getrennten Sammlung anfallenden Biomülls nach Lana transportiert.
Um diese Mehrkosten geringer zu halten,
wäre es unbedingt notwendig, dass die
einzelnen Haushalte möglichst viel selber
kompostieren, wo die Möglichkeit besteht.
Stabilitätspakt - Sparmaßnahmen
Die Sparmaßnahmen, die der Staat den öffentlichen Verwaltungen im Rahmen des sogenannten Stabilitätspakts auferlegt hat, treffen
vorläufig die Gemeinde Olang nicht, erklärte
die Bürgermeisterin, aber in Zukunft wird
sich auch unsere Gemeinde mit Einschränkungen konfrontiert sehen. Die Gemeindeverwaltung versuche, so die Bürgermeisterin,
bereits jetzt mit ihren Mitteln sehr sparsam
umzugehen. Als Beispiel nannte sie Bemühungen beim Energiesparen. Die Grundschule Oberolang hat bereits ein interessantes Projekt des Klimabündnisses zur Sensibilisierung
für das Energiesparen durchgeführt und der
Gemeindebeamte Armin Niedermair besucht
derzeit eine Weiterbildung auf diesem Gebiet.
Geruchsbelästigung durch Biomüll
- Eigenkompostierung verstärken
Auf einer Aussprache mit allen Gemeinden hat man sich mit dem Problem der
Geruchsbelästigung durch Biomüll auf der
Deponie befasst. Um das Problem besser
Wås, Biomüll stinkt?
Sel hear i heint ’s erschte Mål!
12
Sommersportzone
Wenn es gelingt, bis zum Jänner ein genehmigtes Projekt vorliegen zu haben, ist mit einem
Landesbeitrag zu rechnen. Die Gemeinde ist
dabei, einen Ideenwettbewerb auszuschreiben.
Gehsteige
) Die Bauarbeiten am Gehsteig Mitterolang-Mühlbach
sind wieder im Gange. (Foto: „sq“/rb)
Ensembleschutz
Die zuständige Gemeindekommission ist
an der Arbeit. Gespräche mit den Betroffenen
werden noch geführt, sobald die Kommission
ihre Vorerhebungen abgeschlossen hat. Die
Bürgermeisterin bezeichnete die Bedenken
mancher, dass man bei geschützten Ensembles nichts mehr bauen oder verändern
dürfe, als unbegründet. Bestehende Kubatur
kann verbaut und auch erweitert werden,
soweit der bestehende Bauleitplan so etwas
zulässt. Es geht beim Ensembleschutz nur
um den Schutz des schönen Ortsbildes, nicht
betroffen ist auf jeden Fall die Innengestaltung der Bauten, die den Eigentümern eine
gute Wohnqualität erlauben muss. Auch
Martin Vieider meinte, eine annehmbare
Wohnqualität für die Gebäudeinhaber müsse
gewährt werden und auf jeden Fall solle man
auch neue architektonische Ideen zulassen.
Auch eine zeitgemäße, auch sehr moderne
Bauweise sei in vielen Fällen ohne weiteres
denkbar, versicherte die Bürgermeisterin.
Am Gehsteig von Mitterolang-Mühlbach
wird weitergebaut. Die Kosten für den Gehsteig an der Mitterhofer Brücke belaufen
sich auf 160.000 Euro, Landesrat Mussner
überprüft nochmals die Finanzierungsmöglichkeit und wird in Kürze schriftlich
Bescheid geben. Am Mitterhofer Stöckl
ist eine Verbreiterung des Straßenkörpers
nötig, um den Gehsteig realisieren zu können. Beim Gehsteig an der Handwerkerzone sind Felssicherungsarbeiten notwendig,
aber die Arbeiten werden weitergeführt.
Happacher Brücke in Geiselsberg
Ein Neubau der Brücke ist geplant,
weil der Zustand der derzeitigen nicht
mehr gut genug ist. Es wird dabei gleich
der notwendige Gehsteig mitgeplant.
Einfahrt in der Goste
An der bekannten Gefahrenstelle an der
Pustertaler Hauptstraße gibt es immer wieder Auffahrunfälle. Es wird nochmals ein
Lokalaugenschein mit Landesrat Mussner
stattfinden, um eine Lösung zu suchen.
Fußgängerübergang „Dolomiten“Brücke
Das Projekt wurde vorerst gestoppt, aus
technischen Gründen wird nun doch eine
separate Fußgängerbrücke ins Auge gefasst.
) Referent
Martin Mutschlechner
Landschaftsplan
Martin Mutschlechner kündigte ein Treffen mit den Technikern des Amtes für Landschaftsschutz an, bei dem sich die Baukommission, aber auch die Gemeinderäte über
den Landschaftsplan informieren können.
) Referent
Peter Paul Agstner
Projekt Recyclingpapier
Die
Grundschule
Niederolang
hat sich an einem Wettbewerb zum
Thema Recyclingpapier beteiligt.
Skibus
Der neue Skibus soll in Kürze ausgeliefert
werden. Es wird der erste dieselbetriebene Euro-4-Bus in Südtirol sein, die Kollaudierung
dürfte daher etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Müllentsorgung
Heuer findet wieder eine Sperrmüllaktion
statt. Für die Entsorgung von Altöl wird an
die Haushalte der sogenannte „Öli“ ausgegeben, ein verschließbarer Entsorgungsbehälter.
Anschlagetafeln
Für die Veranstaltungsankündigungen der Vereine sollen im Dorf einige fixe Punkte eingerichtet werden.
Radwege
Einige Verbesserungen an den Radwegen
sind in Vorbereitung. An den Ortseingängen
werden Schilder für Veranstaltungsankündigungen und verschiedene Hinweise aufgestellt.
) Vizebürgermeister
Meinhard Töchterle
Lipper Säge
Gehsteig in Niederolang
Der Landeshauptmann hat einen Beitrag von 100.000 Euro zugesagt. Somit können die Arbeiten noch vergeben
und durchgeführt werden, da auch im
Haushalt bereits Mittel vorhanden sind.
Die Lipper Säge in der Oberolanger
Aue ist in immer schlechterem Erhaltungszustand. die Gemeinde will sich
bemühen, einen möglichen öffentlichen
Beitrag für den Erhalt des kulturgeschichtlich interessanten Objekts zu erreichen.
) Die Lipper Säge ist vom Verfall bedroht. (Foto: „sq“/rb)
S c h w e f e l Sq cu he wl l ee f)eGemeinderatssitzung
l q u e l l e ) Aus den Gemeindeämtern
vom 06.04.2006
) Allfälliges
Bürgerversammlungen
Martin Vieider erkundigte sich, warum
die Gemeinde die BLO-Räte nicht zur Bürgerversammlung in Geiselsberg eingeladen habe. Meinhard Töchterle erklärte, es
habe sich nur um eine Veranstaltung der
Geiselsberger SVP-Ortsgruppe gehandelt.
Kanalisierung - Anschlussgebühren
Martin Vieider regte an zu untersuchen,
wie die Anschlussgebühren für die Kanalisierung in Geiselsberg in der Vergangenheit geregelt waren, um eine gewisse Unsicherheit in der Bevölkerung zu beheben.
Widerrechtlicher Bau
Vieider wollte in Erfahrung bringen, ob
es eine Möglichkeit gäbe, im Falle der von
Wilhelm Reden in Oberolang widerrechtlich im Walde errichteten Hütte Milde vor
Strenge walten zu lassen, um lange Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Referent Martin
Mutschlechner konnte aber nur berichten,
dass bei der Forstbehörde eine Meldung eingegangen sei, so dass der Sache von Amts
wegen nachgegangen werden müsse. Man
habe zwar eine schonende Vorgangsweise
gewählt, aber wenn der Stein einmal ins
Rollen gebracht sei, gäbe es kein Zurück
mehr, ohne dass sich die Verwaltung selbst
ins Unrecht setzen würde. An dieser Stelle
sei das Bauen einfach gesetzlich unmöglich,
auch das verspätete Nachreichen eines Bauansuchens bringe daher nichts. Schon rein
als Präzedenzfall könne man es sich nicht
leisten, hier nicht einzuschreiten, sonst würden gleich andere so auch etwas tun wollen.
Straßenengstelle im Gassl
Schneeräumung im Ried
Josef Pineider berichtete, er habe vom Besitzer des Hotels „Christoph“ im Gassl die
Zusage erhalten, dieser werde das Problem
der für die Fußgänger gefährlichen Engstelle
in der Kurve am Hotel durch einen Gehsteig
auf der anderen Straßenseite lösen. Auch mit
der Landesstraßenverwaltung sei man dabei,
eine Lösung für den ganzen Kreuzungsbereich
zu studieren, ergänzte die Bürgermeisterin.
Georg Reden schlug vor, die Schneeräumung im Ried sollte von Olang gemacht
werden, auch wenn der Ortsteil gemeindemäßig zu Rasen gehört. Edmund Preindl
meinte, dafür brauche es eine Vereinbarung mit der Nachbargemeinde, einseitig
den der anderen Gemeinde zustehenden
Dienst könne man nicht übernehmen.
BMW-Ausstellung
Gefahrenstelle am Oberolanger
Friedhof
Georg Reden kritisierte den für die
BMW-Ausstellung im Winter gewählten
Standplatz, der so nahe am Peter-SigmayrDenkmal unangebracht gewesen sei. Peter
Paul Agstner berichtete, dass der eigentlich geplante Standort zu sehr vereist war
und daher kurzfristig umdisponiert werden musste. Er versicherte aber, so etwas
würde nicht noch einmal vorkommen.
Radweg - Ausweichmöglichkeiten
Georg Reden schlug vor, den Radweg zwischen Niederolang und Mühlbach in die Aue
zu verlegen, da die Straße nach dem „Zistler
Stöckl“ zu eng sei und vielfach kein Ausweichen erlaube. Die Bürgermeisterin gab
jedoch zu bedenken, dass auch in der Aue
wegen des dortigen Kinderspielplatzes ein
großes Problem bestehen würde. Man könnte
jedoch am bisherigen Radweg ein paar Verbreiterungen als Ausweichstellen errichten.
Straßenzustand im Zentrum
Martin Brunner wies darauf hin, dass die
Straße im Ortszentrum von Mitterolang
ziemlich viele Löcher aufweise, und forderte eine längerfristige Lösung. Referent
Edmund Preindl erklärte, die Salzstreuung
sei der Hauptgrund dafür. Leicht zu beheben
wäre das Problem nur durch Asphaltierung.
13
) Der neue Florianibrunnen in Mitterolang (Foto: „sq“/rb)
Georg Monthaler wies auf die Gefahr für
Radfahrer an der Engstelle am Oberolanger
Friedhof hin. Es stimme, dass die Autos hier
meistens eher zu schnell fahren, räumte die
Bürgermeisterin ein. Die Verkehrskommission solle sich um eine Lösung bemühen.
Brunnen ein Hundebad?
Georg Reden bezeichnete den Zustand des
Brunnens am Florianiplatz als nicht tragbar:
Einerseits werde er wegen der niedrigen Einfassung von Hunden als Bad benutzt, während andererseits hier auch Kinder spielen,
so dass es hygienische Bedenken geben
müsse. Sie habe sogar Leute beobachtet, die
ihre Hunde hier mit Shampoo gewaschen
haben, ergänzte Daniela Lasta. Edmund
Preindl verwies auf die Pflicht, Hunde in
öffentlichen Anlagen an der Leine zu führen.
14
Wasserversorgung Hotel „Christoph“
Martin Vieider ersuchte dem Problem des
verschmutzten Trinkwassers im Hotel „Christoph“ im Gassl rasch auf den Grund zu gehen.
Neuer Kindergarten in Niederolang
Ottilia Pineider erkundigte sich nach dem
Fortgang der Planungen für den Kindergartenneubau in Niederolang. Die Bürgermeisterin erklärte, die Mittel für den vereinbarten Ideenwettbewerb seien vorhanden, die
aufwändigen Vorbereitungen im Gange.
Spielplatz in Geiselsberg
Die Bürger von Geiselsberg hätten den
Wunsch, dass der dortige Schulplatz wieder
besser hergerichtet würde, dafür solle man
beim Spielplatz im Gassl mehr zu sparen versuchen. Bürgermeisterin Schenk berichtete,
es habe schon ein Lokalaugenschein mit Vertretern der Schule stattgefunden, die entsprechenden Arbeiten seien bereits vorgesehen.
Ein Netz über dem Platz anzubringen, damit
der Ball nicht über den Hang davon rollen
kann, wie Vieider es vorschlug, bezeichnete
Edmund Preindl aber als nicht gut machbar.
Bushaltestelle im Gassl
Ottilia Pineider ersuchte an der Haltestelle im Gassl ein deutliches Hinweisschild anzubringen, damit der Bus immer
an der richtigen Stelle halten würde und die
Wartenden sich darauf einstellen könnten.
) rb
) Aus dem Bauamt
Ausgestellte Baukonzessionen vom
März - April 2006
Nr. 13 vom 06.03.2006
Klaus Jud, Mühlbach 2, Olang
Variante 3: Verlegung der Hofstelle (Wirtschaftsgebäude) Änderungen
Gpp. 238/3, 238/4 K.G. Olang, Gp. 238/5
K.G. Olang
Nr. 14 vom 07.03.2006
Nordpan AG, Industriezone 7, Olang
Errichtung Trocknerkanal auf dem Betriebsgelände II.Baulos
Bp. 661 K.G. Olang
Nr. 15 vom 13.03.2006
Maria Elisabeth Prugger, Monika Prugger,
Hans-v.-Perthaler-Str. 16, Olang
Sanierung des Dachgeschosses im Wohnhaus
Bp. 540 K.G. Olang
Nr. 16 vom 14.03.2006
Josef Steinmair, Peter-Sigmayr-Platz 14,
Olang
Neubau Hofstelle „Liebharter“ (Aussiedlung des landwirtschaftlichen Betriebes)
Gp. 2613, Bpp. 208, 1077 K.G. Olang
Nr. 17 vom 14.03.2006
Anton Treyer, Prackenweg 6, Olang
Josef Brunner, Pfarrstraße 16, Olang
Sanierung Trink- und Löschwasserversorgung der Höfe „Festner“ und „Oberhof“
Gpp. verschiedene K.G. Olang
Nr. 18 vom 20.03.2006
Konrad Ladstätter, Taisten, Unterrainerstraße 14, Welsberg
Abbruch und Neubau eines Wohnhauses
Bp. 710 K.G. Olang
Nr. 19 vom 22.03.2006
Robert Hofer, Waldhöfe 1, Olang
Variante 2: Abbruch und Wiederaufbau
des Wirtschaftsgebäudes „Holzerhof“
(Änderungen)
Bpp. 56, 1071, Gpp. 402, 414, 4123 K.G.
Olang
Nr. 20 vom 23.03.2006
Eugen Ladstätter, Furkelstraße 11, Olang
Variante 3: Qualitative und rationelle
Erweiterung „Bärenhotel & Kulturgasthof
zum Arndtwirt“ (Änderungen)
Bp. 102 K.G. Olang
Nr. 21 vom 27.03.2006
Wolfgang Schnarf, Lukas Schnarf, St.-Ägidius-Weg 8, Olang
Isidor Schnarf, Dieter Schnarf, Klaus
Schnarf, Werner Schnarf, Christa Schnarf,
St.-Ägidius-Weg 10, Olang
Sanierung und Erweiterung des bestehenden Wohnhauses
Bp. 685 K.G. Olang
Nr. 22 vom 29.03.2006
Fraktion Mitterolang, Florianiplatz 4,
Olang
Errichtung einer Fotovoltaikanlage „Lanzwiesenalm“
Bp. 933 K.G. Olang
Nr. 23 vom 30.03.2006
Peter Ladstätter, Dorfstrasse 15, Olang
Variante 3: Abbruch Nebengebäude und
Neubau eines Wohnhauses (Änderung)
Bp. 1268 K.G. Olang
Nr. 24 vom 03.04.2006
Christian Jud, Furkelstraße 20, Olang,
Abbruch, Wiederaufbau und Erweiterung
des bestehenden Wohnhauses, Verlegung
Telefon und E-Leitung
Bp. 138 und versch. Gpp. K.G. Olang
Nr. 25 vom 06.04.2006
Petra Neunhäuserer, Peter-Sigmayr-Platz
4, Olang
Neubau eines Reihenwohnhauses
Gp. 1962/2 K.G. Olang
Nr. 26 vom 11.04.2006
Eugen Pörnbacher, Peter-Anich-Siedlung
28, Bruneck
Bau eines Wohnhauses
Gp. 3909 K.G. Olang
Nr. 27 vom 12.04.2006
Wolfgang Schnarf, Lukas Schnarf, St.-Ägidius-Weg 8, Olang
Isidor Schnarf, Dieter Schnarf, Klaus
Schnarf, Werner Schnarf, Christa Schnarf,
St.-Ägidius-Weg 10, Olang
Sanierung und Erweiterung des bestehenden Wohnhauses (Änderungen)
Bp. 685 K.G. Olang
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus den Gemeindeämtern
Nr. 28 vom 13.04.2006
Gemeinde Olang, Florianiplatz 4, Olang
Errichtung Spielplatz Gassl
Gpp. 656/3, 656/4, 4187/2 K.G. Olang
Nr. 29 vom 19.04.2006
Gebhard Monthaler, Sallastrasse 3, Olang
Sanierung und Erweiterung des Stalles mit
Stadel und Errichtung einer Güllegrube
Bp. 929, Gp. 3365 K.G. Olang
Nr. 30 vom 26.04.2006
Konsortium der Seilbeförderungsanlagen
Skirama Kronplatz, Michael-Pacher-Straße
11/A, Bruneck
Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten
der Forststraße Furkel - Kronplatz
Gpp. verschiedene K.G. Olang
) Johann Neunhäuserer
) Aus dem Steueramt
) Gemeindeimmobiliensteuer ICI
In den ersten Junitagen werden heuer
wiederum die „ICI-Zettel“ in die Häuser flattern. Zusammen mit den ausgefüllten ICI-Posterlagscheinen erhält man
eine Aufstellung der Liegenschaften und
die wichtigsten Auszüge der Verordnung
über die Gemeinde-Immobiliensteuer.
Jeder/jede ist aufgerufen, seine/ihre ICI
Positionen genau zu prüfen und Unklarheiten mit dem Steueramt der Gemeinde
abzuklären, denn für die Richtigkeit der
Einzahlung haftet jede/r selbst, die Gemeinde bietet lediglich eine Hilfestellung.
Die Kriterien für die Berechnung der Steuer sind folgende:
) Katasterwerte für Immobilien, die im
Gebäudekataster eingetragen sind;
) provisorische Werte für Immobilien, die
noch nicht im Gebäudekataster eingetragen sind bzw. welche eine dauernde
Änderung erfahren haben, die sich auf
den Katasterwert auswirkt;
) Marktwert für Baugründe;
) Anschaffungskosten und Wertzuwachskosten für Gebäude der Katastergruppe
D, die katastermäßig nicht als solche
eingetragen sind, gänzlich im Besitz von
Unternehmen sind und buchhalterisch
getrennt erfasst sind;
) bei baulicher Nutzung der Flächen, bei
Abbruch von Gebäuden ab Baubeginn bis
Ausstellung der Benützungsgenehmigung:
Marktwert des Baugrundes.
Die/der Steuerpflichtige muss die Berechnung jährlich aufgrund der Besitzanteile und der Besitzdauer durchführen.
Für 2006 gilt:
) einziger Hebesatz: 4,0 Promille
) einziger Freibetrag: 619,75 Euro.
15
Einsendung von Texten
Liebe Verfasser von Beiträgen,
wer uns Texte auf Papier ausgedruckt
abgibt, kann uns eine Menge Arbeit mit
dem Abschreiben sparen helfen, wenn wir
den Text mit dem Scanner in den Computer
einlesen können. Daher eine wichtige Bitte:
Formatiert den Text nicht in schönen
Schmuckschriften, sondern nur in einer ganz
einfachen Schrift, die der Computer leicht
erfassen kann: Nehmt bitte nur die Schriftart „ARIAL“ - sie bewährt sich am besten!
Einzahlung
Die Einzahlung der geschuldeten
Steuer hat in zwei Raten zu erfolgen:
Der Druck in der Schwefelquelle
muss sowieso neu bearbeitet werden,
also nützt es nichts, eine fürs Auge besonders gefällige Schrift zu nehmen.
Akontozahlung: innerhalb 30. Juni 2006 -> 100 % der für das
1. Halbjahr geschuldeten Steuer
Rückgabe von Fotos und CD’s /
Disketten
Saldozahlung innerhalb 20. Dezember 2006 -> Differenz der für das
gesamte Jahr geschuldeten Steuer.
Information
Steueramt - Tel. 0474 / 49 76 50
von Montag bis Freitag
von 8.00 - 12.30 Uhr und
am Dienstag von 16.00 - 18.00 Uhr.
Vergesst nicht eure Bilder und Datenträger
wieder abzuholen. Sie liegen in der Woche
nach dem Erscheinen der Schwefelquelle im
Meldeamt der Gemeinde zur Rückgabe bereit.
Herzlichen Dank im Namen der Redaktion!
) Für das Steueramt
Sandra Kargruber Hainz
) Bezirksgemeinschaft
Pustertal - Sozialsprengel
Bruneck/Umgebung
Pflegezentrum Niederolang
Termine für Fußpflege
Mai: 4. - 18. - 25.
Juni: 1. - 8. - 22. - 29.
Juli:
6. - 20. - 27.
Bad - Haarwäsche
Jeden Freitag ab 13 Uhr.
Anmeldungen
Tel. 340 / 73 53 453 o. 0474 / 55 41 28
) Aus dem Fundbüro
) Verloren?
Fahrräder, Ski, Snowboards und sonstige Gegenstände warten in der Gemeinde immer noch auf Ihren Besitzer.
) Vermissen Sie etwas?
Vielleicht wurde es im Fundbüro in der Gemeinde abgegeben. Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich!
) Andreas Weger, Fundbüro der Gemeinde
16
) Vereinbarung mit der Volksanwaltschaft abgeschlossen
Mit der neuen Gemeindesatzung wurde festgelegt, mit der Volksanwaltschaft der Autonomen Provinz Bozen eine
Vereinbarung abzuschließen. Am 27. April 2006 haben Bürgermeisterin Annelies Schenk und Landesvolksanwältin Burgi Volgger die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Wer kann sich an die Volksanwältin/den
Volksanwalt wenden?
Alle Personen, die ein Problem haben,
das in den Zuständigkeitsbereich der Volksanwältin/des Volksanwaltes fällt - also
zum Beispiel auch Jugendliche, Ausländer, Bevormundete - können sich an die
Volksanwältin/den Volksanwalt wenden.
Wie werden die Anliegen der Volksanwältin/dem Volksanwalt unterbreitet?
Die Anliegen können der Volksanwältin/dem Volksanwalt formlos
- mündlich oder schriftlich, per Fax
oder per E-Mail - unterbreitet werden.
) Auf gute Zusammenarbeit!: Bürgermeisterin Annelies Schenk und Volksanwältin Burgi Volgger bei der Unterzeich-
nung der Vereinbarung (Foto: Repro „sq“)
Mit der neuen Gemeindesatzung wurde
festgelegt, mit der Volksanwaltschaft der
Autonomen Provinz Bozen eine Vereinbarung abzuschließen. Am 27. April 2006 haben Bürgermeisterin Annelies Schenk und
Landesvolksanwältin Burgi Volgger die
entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Was ist die Volksanwältin/der Volksanwalt?
Die Volksanwältin/der Volksanwalt
ist eine/ein vom Südtiroler Landtag gewählte/r Mittler/in zwischen Bürger und
öffentlicher Verwaltung. Sie/er setzt sich
in erster Linie für den Schutz der Rechte
und Interessen von Bürgerinnen und Bürgern ein und arbeitet vollkommen frei und
unabhängig. Sie möchte in erster Linie
eine Vermittlerin zwischen den Bürger/innen und der öffentlichen Verwaltung sein.
Welche Probleme fallen in die Zuständigkeit der Volksanwältin/des Volksanwaltes?
Alle Behörden und Ämter der Landesverwaltung sowie von dieser beauftragten Körperschaften können von der Volksanwältin/
vom Volksanwalt überprüft werden. Sie/er
informiert, berät und vermittelt außerdem
in Fragen, die das Gesundheitswesen, den
Umwelt- und Naturschutz und Anliegen von
Kindern und Jugendlichen betreffen. In eingeschränkter Form kann die Volksanwältin/der
Volksanwalt auch Gemeinde-, Regional- und
Staatsangelegenheiten überprüfen. Die Volksanwältin/Der Volksanwalt untersucht, ob diese Stellen nach Recht und Billigkeit verfahren.
Wofür ist die Volksanwältin/der Volksanwalt nicht zuständig?
Bei Problemen im privaten Bereich
und in Fragen der Rechtsprechung der
Gerichte darf sich die Volksanwältin/der Volksanwalt nicht einschalten.
Wann wird die Volksanwältin/der Volksanwalt tätig?
Ausgangspunkt ist die Beschwerde oder das
Gesuch von direkt Betroffenen; sie/er kann
aber auch von Amts wegen tätig werden.
Es kann sich um eine laufende oder bereits
abgeschlossene Angelegenheit handeln. Man
kann sich in jedem Stadium des Verfahrens an
die Volksanwältin/den Volksanwalt wenden.
Werden die Angaben der Betroffenen
von der Volksanwältin/vom Volksanwalt
vertraulich behandelt?
Die Volksanwältin/Der Volksanwalt
ist an das Amtsgeheimnis gebunden.
Wie behandelt die Volksanwältin/der
Volksanwalt die vorgebrachten Probleme
und Anliegen?
Die Volksanwältin/Der Volksanwalt bespricht die Angelegenheit mit den Ratsuchenden. Sie/Er kann von den Behörden und
Ämtern mündliche oder schriftliche Stellungnahmen einholen und ohne Einschränkung
durch das Amtsgeheimnis Einblick in alle
Akten nehmen, die sie/er zwecks Durchführung seiner Aufgaben für nützlich hält. Sie/Er
erteilt den Betroffenen Rat für ihr weiteres
Verhalten und versucht im mündlichen oder
schriftlichen Kontakt mit der öffentlichen
Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger
eine faire Lösung zu finden. Gelangt sie/er
mit der Behörde oder Amtsstelle zu keiner
Einigung, so kann sie/er eine schriftliche Empfehlung an sie richten. Die Volksanwältin/Der
Volkanwalt kann aber keine Anordnungen
treffen. Ihre/Seine Haupttätigkeit ist auf die
Herstellung des Rechtsfriedens ausgerichtet.
Schwefelquelle
Was kostet die Inanspruchnahme der
Volksanwältin/des Volksanwaltes?
Jedermann kann die Volksanwältin/den
Volksanwalt
unentgeltlich
in
Anspruch
nehmen.
Information
Tel. 0471 / 30 11 55
Bozen, Lauben 22, 3. Stock
von Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00
Uhr und von 15.00 bis 16.30 Uhr
www.volksanwaltschaft.bz.it
In Bruneck:
) Neues Rathaus, Rathausplatz 1: am
ersten und dritten Mittwoch im Monat
jeweils von 14.30 bis 16.00 Uhr
) Krankenhaus, Spitalstraße 11:
am zweiten Montag im Monat
von 9.30 bis 11.30 Uhr
Informationsmaterial zur Volksanwaltschaft liegt auch im Gemeindeamt auf.
) Maria Ladstätter
(Quelle: Internet)
) „Eine Rose für das Leben“
Unter diesem Titel wird jedes Jahr am
Ostersonntag diese Aktion zu Gunsten
der Südtiroler Krebshilfe veranstaltet. Diese bereits liebgewonnene Aktion wird von
vielen Olangerinnen und Olangern durch
den Kauf von Rosen unterstützt. Die rege Teilnahme an der Aktion beweist dies.
Mit dem Erlös kann die Südtiroler Krebshilfe wiederum vielen Betroffenen in ihren
schweren Zeiten menschlich und finanziell
zur Seite stehen und auf diese Weise zur Linderung ihrer schwierigen Situation beitragen.
Natürlich ist der große Erfolg auch auf
die Mithilfe vieler freiwilliger Helfer und
Helferinnen zurückzuführen, welche beim
Verkauf der Rosen mitwirken. All diesen Helfern und Helferinnen darf ich auch im Namen
der Vorsitzenden der Südtiroler Krebshilfe Sektion Bruneck einen herzlichen Dank
aussprechen und hoffe auch auf eine gute
Mitarbeit im kommenden Jahr. Ein herzliches
Vergelt’s Gott auch für die vielen Spenden!
) Rosmarie Töchterle
17
) Leser schreiben uns
Öffentliche Bauten
Ensembleschutz
Im Raumprogramm für das Pflegeheim
ist auch ein Arztambulatorium vorgesehen,
welches mit unseren Steuergeldern für freischaffende Ärzte errichtet werden soll. Ich
glaube, bevor die öffentliche Hand heute solche Investitionen tätigt müssen die Folgekosten bzw. die Rückzahlung durch die privaten
Nutzer geklärt werden. Es wäre dann auch
angebracht zu erfahren welche Miete für das
bestehende Ambulatorium erzielt wird und
welche für das neue festgesetzt werden. Es
stellt sich die Frage, ob eine solche Investition für die Gemeinde Olang sinnvoll ist,
da genügend andere Räumlichkeiten einer
Nutzung zugeführt werden müssen (altes
Rathaus) und wichtige Bauvorhaben wie
Schwimmbad, Kegelbahn, Freizeiteinrichtungen in geschlossenen Gebäuden keine oder
nur wenige vorhanden sind. Die Finanzierung
solcher Vorhaben wird somit in absehbarer
Zeit nicht möglich sein. Sie würden aber
viel dazu beitragen, dass die Jugend, Familien, Sportler und der Freizeit suchende
Mitbürger entsprechende Angebote in Olang
selbst erhält und einen Beitrag für die eigene Gesundheit leistet. Der eingeschlagene
Weg eines Architekturwettbewerbes löst die
Finanzierung nicht und zögert die Realisierung hinaus, da sicher gar einige Ideen nicht
umsetz/finanzierbar sein werden. Mit dem
Umzug des TV Olang entstehen wiederum
hohe Kosten für die Einrichtung (ca. 140.000
Euro), da ein relativ neu eingerichtetes Büro
verlassen wird. Die Miete für das neue Büro
wird sich der TV Olang nicht leisten können.
In der Gemeinde werden in nächster Zeit
die Weichen für den Ensembleschutz gestellt.
Verfolgt man in den Medien die Berichte und
Stellungsnahmen von anderen Gemeinden
stellt man fest, dass durchwegs Häusergruppen und/oder Baueinheiten mit historischem
Charakter betroffen sind. In Olang will man
anscheinend ganze Straßenabschnitte in die
Ensembles einbinden. Wie die Bürgermeisterin jüngst bei der Vollversammlung des TVOlang mitteilte, ersucht sie um Verständnis
dafür und dass keine Beeinträchtigungen zu
fürchten sind. Es sind heute schon Wiedergewinnungspläne und Durchführungspläne
für viele Zonen mit restriktiven Auflagen für
den Bauherrn vorhanden. Wir brauchen in
diesen Zonen nicht doppelte Unterschutzstellungen, der Bürger hat schon heute genug
Auflagen beim Bau und es sollen diese nicht
mit noch mehr Bürokratie belastet werden.
) Alfred Jud
Leserbriefe geben immer die Meinung
des Schreibers und nicht der Redaktion
wieder. Die Redaktion übernimmt daher
auch keine Verantwortung für den Inhalt.
Länge der Leserbriefe: Maximal
1500 Anschläge (samt Leerzeichen).
Die Gemeinde geht da nicht mit bestem
Beispiel voran wenn man das Projekt für das
Pflegeheim betrachtet. Es soll eine Länge von
ca. 60 m (doppelt so lang wie das Kongresshaus) und die Gebäudehöhe wird ca. 12 m
über dem Niveau der Strasse beim Kongresshaus sein, sowie ein Flachdach erhalten. Die
Dachform passt meines Erachtens überhaupt
nicht zu unserem Baustil. Die Höhe des Gebäudes kann man mit jenem des neuen Gemeindehauses vergleichen. Vielleicht können
sich die Bürger darunter mehr vorstellen. Der
Ausblick vom Kindergarten in Richtung Süden
wird sicherlich stark beeinträchtigt. Die Baumassenverteilung wäre sicher zu überdenken.
) Alfred Jud
18
) Wichtiges Dokument des Landschaftsschutzes
Seit Februar 2006 ist der überarbeitete Landschaftsplan der Gemeinde Olang in Kraft.
Die Gemeinde Olang hat bereits vor über
20 Jahren einen Landschaftsplan erhalten
(Juni 1983). Dieser wird nun durch den
neuen überarbeiteten Landschaftsschutzplan ersetzt. Da sich in der Zwischenzeit
die allgemeinen Bestimmungen, Planungskriterien, der Gemeindebauleitplan sowie
die Erfordernisse des Natur- und Landschaftsschutzes stark verändert haben, erschien eine Überarbeitung, auch aufgrund
der Wünsche der Gemeinde, als vordringlich.
Einen direkten Anstoß zur Überarbeitung des Landschaftsplanes der Gemeinde
Olang stellte die anstehende Digitalisierung des Bauleitplans dar, mit dem Ziel
eine möglichst gute Übereinstimmung der
beiden Planungsinstrumente zu erreichen.
Die im Landschaftsplan enthaltenen Unterschutzstellungen sollen dazu dienen, die
wesentlichen landschaftlichen Merkmale
und wertvollen natürlichen Lebensräume
in der Gemeinde Olang bestmöglich zu erhalten. In der Folge werden die wichtigsten
Inhalte sowie Aufgaben und Zielsetzungen
dieses Planungsinstruments durchleuchtet.
Wiesenfluren als landschaftsprägendes Element
Die noch unverbaut gebliebenen landwirtschaftlichen Grünbereiche stellen ein besonders landschaftsprägendes Element in der
Gemeinde Olang dar. Das Wechselspiel zwischen verbauten und unverbauten Flächen im
Talbereich ist ein äußerst wichtiges Charakteristikum der gegebenen Landschaftsstruktur.
Um Verbauungen und den damit verbundenen
Landschafts- und Umweltbeeinträchtigungen
vorzubeugen, scheinen solche Grünflächen
im Landschaftsplan als Bannzone auf. Sie
wurden vom alten Landschaftsplan mit einigen Änderungen und Anpassungen übernommen. Ein ausgedehntes Banngebiet im Olanger Zentralraum erstreckt sich im Westen bis
) Typisch für Olangs Ortsbild: Der weite Gürtel der landwirtschaftlichen Grünbereiche (Alle Fotos: Repro „sq“)
zum Fuß des Kronplatzes, im Süden bis zum
Eingang des Furkeltales und bis zum Ostrand
der Olanger Terrasse. Auch die Bereiche um
die Kirche von Geiselsberg und am exponierten Wiesenrücken beim Sallerhof sind als
Bannzone geschützt. Der neue Landschaftsplan enthält eine erhebliche Erweiterung der
Bannzone zwischen Mitterolang, Sportzone
und Niederolang und im Bereich zwischen
dem Schnatterlehof und den Hauser Höfen
wurde eine neue Bannzone ausgewiesen.
Für die Siedlungsgliederung besonders
bedeutsam sind die beiden Bannstreifen
zwischen Ober- und Mitterolang bzw. zwischen Mitter- und Niederolang. In diesem
Bereich würde bereits eine geringfügige
Zersiedlung anstatt der drei kompakten
Haufendörfer das Erscheinungsbild eines
unregelmäßigen Straßendorfes bewirken.
In den Bannzonen gilt ein strenges Bauverbot für die Errichtung neuer oberirdischer
Gebäude. Die allgemeine Ermächtigungspflicht für Projekte durch die Landesbehörde für Landschaftsschutz, wie dies im
vorhergehenden Landschaftsplan der Fall
war, ist in diesen Schutzgebieten mit dem
neuen Landschaftsplan aufgehoben worden, wodurch für die Projektbehandlung
eine erhebliche Erleichterung erreicht wird.
Feuchtgebiete strikte zu schützen
Im überarbeiteten Landschaftsplan soll
weiters dem Lebensraumschutz verstärkt
Rechnung getragen werden, wobei vor allem
der Erhalt der noch vorhandenen Feuchtgebiete eine zentrale Rolle spielt. Nachdem
sie in den tieferen Lagen fast zur Gänze
verschwunden sind, kommt den noch vorhandenen Feuchtlebensräumen in den höher
gelegenen Bereichen (besonders hervorzuheben sind die Moorbereiche in der Länge) eine
umso größere Bedeutung zu. Sie sind in der
Kartographie des Landschaftsplanes genau
abgegrenzt. Feuchtgebiete erfüllen vielfältige landschaftsökologische Funktionen. Sie
bedeuten Landschaftsreichtum und stellen
vor allem wertvollste Lebensräume dar für
eine Vielzahl von gefährdeten Pflanzen- und
Tierarten. Nicht unerwähnt bleiben darf auch
ihre Bedeutung für den Wasserhaushalt wegen deren Funktion als Wasserspeicher. Deshalb sind alle Feuchtflächen, auch wenn sie
nicht eigens als Biotop oder Naturdenkmal
unter Schutz gestellt sind, erhaltenswert und
dürfen nicht trockengelegt werden. Auch die
noch verbliebenen Auwaldreste sind in den
Kartenunterlagen eigens gekennzeichnet.
Vier bedeutende Naturdenkmäler
Der neue Landschaftsplan enthält neben der
bereits als Naturdenkmal ausgewiesenen Fich-
S c h w e f e l q u e l l e ) Information
) Ökologisch sehr wertvoll sind die wenigen noch
erhaltenen Feuchtgebiete (Bild: Schilfmoos im Bereich
Urthal/Lex)
te bei der Achmühle drei weitere Naturdenkmäler: drei Fichten und eine Lärche im Marer
Leachl, die Nagler Au und das Rueper Seebl.
Die Grenze des Naturparks Fanes-SennesPrags erfährt mit dem überarbeiteten Landschaftsplan innerhalb des Gemeindegebietes
von Olang einige Änderungen. An zwei Stellen, wo die ursprüngliche Naturparkgrenze
entlang von aufgelassenen, mittlerweile nur
mehr schwer erkennbaren Wegen verlief,
wurde sie abgeändert und zwar im Bereich
des Mühlbaches (Erweiterung des Naturparks) und im Bereich Eggenwald-Andrat
(Reduzierung des Naturparks). Insgesamt
hat sich dadurch die gesamte Parkfläche
kaum verändert. Es geht schließlich nicht
darum, den Naturpark zu vergrößern oder
zu verkleinern, sondern für die Naturparkgrenze Linien zu suchen, die klarer in der
Landschaft erkennbar sind. In beiden Fällen
bildet nun ein Bach die Naturparkgrenze.
Weiters beinhaltet der Landschaftsplan
einige allgemeine Vorschriften zum Schutz
der Landschaft. So ist es verboten, die Ruhe
durch lästige und unnötige Geräusche zu
stören, die Landschaft durch Ablagerung
von Müll zu verunstalten oder Gegenstände jeder Art, wie Papier, Plastikreste, Dosen wegzuwerfen sowie Stacheldrahtzäune
zu errichten. Die Errichtung von ortsüblichen traditionellen Zäunen hingegen wird
von der Landesverwaltung gefördert.
Landschaftspflegeprämien erhältlich
Besonders erhaltenswert und für die Landschaftsvielfalt sehr wichtig sind Lärchenwiesen und Lärchenweiden. Auf die Erhaltung
der lockeren Bestockung mit Lärchen in den
19
der Landesverwaltung finanziell unterstützt. Für das
Errichten und Instandhalten
von Trockenmauern, Schindeldächern, traditionellen
Zäunen (wie Lattenzäune,
Schärenzäune, Speltenzäune,
Stangenzäune usw.), Pflasterwegen usw. vergibt das Land
) Das Rueper Seebl, ein kleines Juwel am Rande der Skipisten am
Beiträge, die bis zu 80 % der
Kronplatzhang
Spesen betragen. Auch Baumsanierungsmaßnahmen bei begenannten Wiesen und Weiden muss geachsonders erhaltenswerten Baumbeständen
tet werden. Bei Verminderung des Baumwerden gefördert bzw. von der Landesverbestandes soll rechtzeitig für einen Ersatz
waltung selbst ausgeführt (Naturdenkmäler).
mit Jungbäumen gesorgt werden. Für die
Die archäologischen Schutzzonen werden im
traditionelle Bewirtschaftung dieser Wiesen
Landschaftsschutzplan gemäß den Angaben
und Weiden vergibt die Landesverwaltung
Landschaftspflegeprämien, ebenso auch für
des Landesdenkmalamtes eingetragen. An diedas Mähen von Streu-, Feucht- und Nasssen prähistorischen Stätten dürfen Grabungen
wiesen, von Bergwiesen und Magerrasen,
jeglicher Art nur mit Ermächtigung durch
für den Beweidungsverzicht in Mooren sowie
das Landesdenkmalamt ausgeführt werden.
für die Pflege von Heckenbeständen. (Nähere
Sanktionen
Auskünfte bei Maria Luise Kiem, Amt für
Für etwaige Verletzungen des UnterLandschaftsökologie, Tel. 0471 / 41 43 07).
schutzstellungsdekretes sind entsprechende
Trockenmauern, alte Pflasterwege, LeVerwaltungssanktionen vorgesehen, die in
sesteinwälle, Feldhecken und Flurgehölze
einer Anordnung zur Wiederherstellung des
sind weitere Landschaftselemente, welchen
ursprünglichen Zustandes, in der Durchfühein besonderer ökologischer und heimatrung einer Ersatzmaßnahme oder in einer
kundlicher Wert eingeräumt wird. Will
Entschädigung in Geld des der Landschaft zuman sie entfernen, muss ein Gutachten der
gefügten Schadens gemäß DurchführungsverII. Landschaftsschutzkommission eingeholt
ordnung zum Landschaftsschutzgesetz bzw.
werden. Feldhecken und Flurgehölze darf
gemäß Beschluss der Landesregierung vom
man nur auf den Stock setzen, jedoch nicht
31. März 2003, Nr. 1030, bestehen können.
roden oder zerstören. Bachläufe dürfen
nicht verrohrt oder zugeschüttet werden.
Die Erhaltung und Aufwertung unserer
Der Baumbestand in den besiedelten
Bereichen sowie Zierbäume im landwirtschaftlichen Grün gelten als besonders erhaltenswert. Für das Schlägern dieser Bäume
ist keine Auszeige durch die Forstbehörde
vorgesehen. In diesen Fällen ist laut Landschaftsplan nun die Ermächtigung durch
den Bürgermeister einzuholen, sofern die
Bäume einen Durchmesser von über 30
cm (gemessen in Brusthöhe) aufweisen.
Die Pflege und Erhaltung von schützenswerten Elementen der Kulturlandschaft
und wertvollen Naturobjekten wird von
Kultur- und Naturlandschaft ist wichtig.
Nur so können eine hohe Lebensqualität, ein vielfältiges Landschaftsbild und
Lebensräume für zahlreiche und vielfach gefährdete Pflanzen und Tiere aufrechterhalten und geschaffen werden.
Information
Wer gerne weitere Details über den
Landschaftsplan erfahren möchte, kann
in den Planunterlagen (Karten, Erläuternder Bericht, Amtsblatt der Region vom 31.01.2006, Nr. 44), die in der
Gemeinde aufliegen, Einsicht nehmen.
) Konrad Stockner
Amt für Landschaftsökologie
20
S c h w e f e l q u e l l e ) Titelthema
) Bad Schartl in Geiselsberg (Foto: Repro „sq“)
) Höfegruppe Saller in Oberolang (Foto: Repro „sq“)
) Im Gespräch mit
) Claudia Plaikner
Bezirksobfrau des Heimatpflegeverbandes
Immer wieder hören und lesen wir in der letzten Zeit von „Ensembles“,
„Ensembleschutz“, „Ensembleschutzkommissionen“ und einem „Ensembleschutzgesetz“. Was genau ist aber ein Ensemble, was wird mit
dem Ensembleschutzgesetz geregelt? Im Gespräch mit Claudia Plaikner, Mitglied der Ensembleschutzkommission von Olang versuchen wir
diesen Fragen auf den Grund zu gehen.
Schwefelquelle: Seit wann gibt es das
Ensembleschutzgesetz?
Was genau habe ich unter einem Ensemble zu verstehen?
Vorschlag einverstanden, stellt die Fachkommission das Ensemble graphisch dar
und verfasst einen technischen Bericht, der
einer Fachkommission des Landes zur Begutachtung vorgelegt wird. Sie überprüft den
Vorschlag und schickt ihn an die Gemeinden
zurück, die nun das Ensemble in den Bauleitplan einzutragen hat. Die endgültige Genehmigung des überarbeiteten Bauleitplanes
obliegt dann wieder der Landesregierung.
Ein Ensemble besteht aus mehreren Elementen, meist bebauten und natürlichen
Elementen. In der Regel sind das mehrere
Gebäude, die miteinander in Beziehung
stehen, oder eine Verbindung architektonischer Elemente mit Elementen der Naturund Kulturlandschaft. Das kann in einem
Ortskern zum Beispiel eine Kirche und die
umliegenden Gebäude sein, oder ein öffentlicher Platz mit besonderen Ansichten.
Was genau beinhaltet dieses Gesetz?
Wer gehört zur Fachkommission der
Landesregierung?
Nach welchen Kriterien wird ein Ensemble ausgesucht?
Alle Gemeinden Südtirols erhielten mit
diesem Gesetz den Auftrag, eine Fachkommission zu ernennen. Sie hat die Aufgabe, bis
Ende April 2006 schützenswerte Ensembles
in ihrer Gemeinde ausfindig zu machen und
dem Gemeinderat zur Bewilligung vorzulegen. Zeigt sich der Gemeinderat mit dem
Die Landeskommission setzt sich aus drei
Personen zusammen: dem Amtsdirektor des
Amtes für Denkmalpflege Helmut Stampfer, der Vertreterin des Landesamtes für
Raumordnung Virna Bussadori und dem
Vertreter des Amtes für Natur- und Landschaftsschutz Herrn Roland Dellagiacoma.
Es gibt eine ganze Reihe von Kriterien,
welche die Fachkommission zur Ausweisung eines Ensembles berechtigen. Ich
möchte hier nur einige davon nennen:
historischer Wert – malerischer Charakter – Panorama – kollektives Gedächtnis – Fortbestand der Bautypologie usw.
Claudia Plaikner: Das Ensembleschutzgesetz wurde bereits am 11. August 1997
verabschiedet. Leider ließen die Durchführungsbestimmungen, welche die Anwendung
dieses Gesetzes regeln, lange auf sich warten.
Nur auf ständiges Drängen des Heimatpflegeverbandes wurden im Mai 2004 endlich
die Durchführungsbestimmungen erlassen.
21
Die Bilder stehen für einige Beispiele, die
nichts weiter als die Idee verdeutlichen sollen, dass sehr wohl aufzupassen ist, ob bei
künftigen Baumaßnahmen nicht unwiederbringliche Kostbarkeiten am Gesamtbild
unserer typischen Kulturlandschaft zerstört
werden könnten.
) 3 Fragen an
) Bürgermeisterin Annelies Schenk
) Geiselsberg (Foto: Repro „sq“)
Ensembleschutz in unserer Gemeinde
Schwefelquelle: Wie weit sind in Olang
die Arbeiten zum Ensembleschutz bereits
fortgeschritten?
Haben nicht schon der Denkmal-, Natur- und Landschaftsschutz die Aufgabe,
diese Elemente zu bewahren?
Der Denkmalschutz befasst sich mit einzelnen Gebäuden, der Natur- und Landschaftsschutz mit schützenswerten natürlichen
Elementen. Der Ensembleschutz verbindet
beides, interessiert sich aber, anders als
der Denkmalschutz, nur für die Außenansicht von Gebäuden. Leider verschwinden
auch in den Dörfern charakteristische Aussichten und Motive, die unsere Heimat und
unsere Identität ausmachen, zusehends.
Durch den Ensembleschutz haben wir die
Chance, in unseren Gemeinden Erhaltenswertes zu bewahren und alte Bausünden
an einzelnen Gebäuden auszugleichen.
Welche konkreten Möglichkeiten hat
nun aber die Ensembleschutzkommission,
um Erhaltenswertes zu schützen?
Eine Aufgabe der Ensembleschutzkommission ist es, Schutzmaßnahmen für jedes ausgewiesene Ensemble zu definieren. Ich möchte
betonen, dass die Ensembleschutzkommission in der Gemeinde nur eine beratende
Funktion hat. Die gute Zusammenarbeit
mit dem Gemeinderat ist ausschlaggebend
für den Erhalt schützenswerter Ensembles.
Vom Land stehen leider keine Beiträge für
Ensembleschutzmaßnahmen zur Verfügung.
) Interview: Christa Heinrich
Bürgermeisterin Schenk: In der zuständigen
Gemeindekommission sind neben den Vertretern der Gemeinde und der Bauern mit
dem Kunsthistoriker Martin Laimer, dem
Architekten Herbert Mayr und dem Architekturstudenten Ivan Niedermair sowie
Claudia Plaikner vom Heimatpflegeverband auch kompetente Fachleute tätig. Die
Kommission trifft sich seit rund einem Jahr
regelmäßig zu Sitzungen und Begehungen.
Wir haben die Vorschläge für schützenswerte
Ensembles erhoben und sind derzeit dabei,
die Beschreibungen zu verfassen und die ins
Auge zu fassenden Erhaltungsmaßnahmen
zu definieren. Danach finden Gespräche mit
den betroffenen Gebäudeinhabern statt sowie eine Vorstellung der Ergebnisse für die
breite Öffentlichkeit. Dies dürfte in einigen
Monaten, also gegen Herbst möglich sein.
Wenn die Ergebnisse aus Olanger Sicht definitiv sind, werden wir das Verzeichnis dem
Sachverständigenbeirat des Landes übermitteln, der eine fachlich- technische Bewertung
vornimmt und ein Gutachten abgibt. Darauf
muss dann der Gemeinderat die Ergebnisse
in Form einer Bauleitplanänderung beschließen, so dass die Sachen schließlich auch
zu verbindlichen Verpflichtungen führen.
Inwieweit wird die Bevölkerung in die
Entscheidungen einbezogen?
Zuallererst besprechen wir die Vorschläge
der Kommission mit den Inhabern der be-
troffenen Gebäude und versuchen mit ihnen
möglichst einen Konsens zu erzielen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist aber auch die Information der ganzen Bevölkerung, dazu wird
es eine eigene Bürgerversammlung geben.
Was aber, wenn mit einem/einer Gebäudeeigentümer/in kein Einvernehmen
erzielt werden kann?
Ich schätze, das dürften höchstens Ausnahmefälle sein. Die Kommission agiert ja nicht
mit starren Kriterien ohne nach links und
rechts zu schauen. Sie ist im Gespräch mit den
Betroffenen für vernünftige Argumente derselben zugänglich und auf keinen Fall darauf
aus, Härtefälle zu schaffen. Auf der anderen
Seite aber müssen auch die Betroffenen ein gewisses Verständnis dafür haben, dass die vom
Gesetz vorgeschriebenen Bemühungen um ein
schönes Ortsbild ein öffentliches Interesse
darstellen. Sonst bräuchte es das Landesgesetz ja nicht. Ich hoffe, dass es in keinem Falle
so weit kommt, dass jemandem Vorschriften
gemacht werden müssen, die er/sie nicht zu
akzeptieren bereit ist. Die Vorschläge engen
ja niemand in dem Sinne ein, dass man keine
zusätzliche Kubatur mehr errichten dürfte
oder nicht etwas abreißen und neu bauen
könnte, wenn es die Zweckmäßigkeit erfordert. Die Entfaltungs- und Ausdehnungsmöglichkeiten werden also nicht beschnitten, nur
muss halt die Gestaltung und Planung besonders sorgfältig erfolgen. Grenzenlose Freiheit
ist nicht im Sinne des kulturellen Auftrages.
) Interview: rb
22
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Sportclub mit neuem Ausschuss
Nach der ordentlichen Vollversammlung im März 2006 und der ersten Zusammenkunft des
neugewählten Ausschusses setzt sich der Vorstand des ASC Olang für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen:
Präsident
Armin Niedermair
Vizepräsident
Christoph Reden
Schriftführer
Lukas Schnarf
(mit den Bereichen: Mitgliederverwaltung,
PC-Verwaltung, Jahresübersicht, Ansprechperson Rennböckl, Fotos)
Schriftführer
Werner Urthaler
(mit den Bereichen: Beitragsansuchen und
Abrechnungen, verschiedener Schriftverkehr, Büroverwaltung)
Kassier
Herbert Innerhofer
Archiv
Monika Weidacher Niedermair
Kontaktperson
Alfred Jud
(Verbände und Ämter)
Presse / Internet
Schraffl Hanspeter
(Schwefelquelle, Sportblattl)
Die Sektionsleiter:
Mountainbike
Ski Alpin
Rodeln
Fussball
Langlauf
Gerätewart - Bus
Gerätewart
Christoph Reden
Robert Nocker
Rainer Jud
Klaus Schnarf
Armin Niedermair
Roland Niedermair
Arthur Sapelza
Information:
Bürozeiten: 1. und 3. Montag jeden Monats
von 19 bis 20 Uhr im Vereinslokal Kongresshaus von Mitterolang. Für eventuelle Rückfragen, Anregungen und sonstiges ist das
Büro des ASC Olang an obigen Tagen besetzt.
) ASC Olang
Niedermair Armin
Der ASC Olang bedankt sich bei jenen Ausschussmitgliedern, welche nicht mehr zur Verfügung standen, ebenso auch bei allen Gönnern und Helfern, welche zum guten Gelingen
der Tätigkeiten des ASC Olang beitragen.
) BRD: Ausschuss wiederbestätigt
Die Jahreshauptversammlung des Bergrettungsdienstes gab erneut Aufschluss über eine
umfangreicheTätigkeit.
Am 16. März trafen sich die Mitglieder
der Rettungsstelle Olang beim Tharerwirt
zur Jahreshauptversammlung. Toni Schenk
konnte dazu 19 Mitglieder begrüßen (1 war
entschuldigt abwesend). Besonders erfreulich war die Anwesenheit des Vizebürgermeisters Meinhard Töchterle in Vertretung
der Gemeindeverwaltung. Natürlich konnten
wir auch dieses Mal nicht der Versuchung
widerstehen, einen köstlichen Nudelteller,
wie immer mit viel Geschmack von unserem
Mitglied Schorsch zubereitet, zu verzehren.
Gut gestärkt gingen wir anschließend zur
Tagesordnung über. Das Protokoll der Vollversammlung des Vorjahres wurde verlesen
und ohne Abänderungen einstimmig genehmigt. Der Tätigkeitsbericht wurde heuer in
einer etwas anderen Form vorgebracht: Zusammengefasst und mit visueller Unterstüt-
zung, die mit viel Fleiß von unserem „Bill
Gates“ Meinrad Zingerle gestaltet worden ist.
Zusammenfassend ergibt sich folgendes
Bild: Unsere Mitglieder nahmen an 7 Landeskursen teil (216 Std.), es wurden 13 interne Kurse und Übungen durchgeführt (226
Std.), bei 5 Veranstaltungen organisierten
wir den Rettungsdienst (83 Std.), und wir
wurden zu 28 Einsätzen gerufen (20 Suchaktionen, 2 Lawineneinsätze, 4 Wanderunfälle, 2 medizinische Notfälle, 232 Std.).
Auch wenn wir in einem Gebiet wohnen,
wo Bergeinsätze nicht gerade an der Tagesordnung stehen, so ist der Gesamtstundeneinsatz mit 1.104 Stunden doch beträchtlich.
Darüber hinaus nahmen die Lawinenhundeführer Meinrad Zingerle und Toni Hofer noch
an 7 Winterübungen, 18 Sommerübungen
und sonstigen Veranstaltungen teil, mit einem
weiteren Aufwand von insgesamt 349 Stunden. Allein 17 Suchaktionen und 2 Lawineneinsätze gehen auf das Konto der Lawinenhundeführer (Zeitaufwand insgesamt 454
Std.), denen für ihren Einsatz gedankt wurde.
Der Kassabericht wurde von Kassier Wolfgang Schnarf vorgetragen und von der Vollversammlung genehmigt, nachdem bereits vorher
die Kassarevisoren die Belege überprüft hatten.
Als nächster Punkt stand die Neuwahl auf
der Tagesordnung. Bereits im Vorfeld waren
die bisherigen Ausschussmitglieder befragt
worden, ob sie für eine weitere Periode die
jeweiligen Aufgaben übernehmen würden.
Wenn zum Teil auch etwas zögerlich, so
waren doch alle damit einverstanden. Die
Wahl wurde daher durch Handaufheben
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
23
durchgeführt und brachte folgendes Ergebnis:
Rettungsstellenleiter: Toni Schenk
Stellvertreter: Markus Obojes
Kassier u. Schriftführer: Wolfgang Schnarf
Sanitätswart: Markus Baumgartner
Technischer Leiter: Erich Schnarf
Gerätewart: Hans Rudolf Egger
Weiters erklärten sich die Mitglieder
Kurt
Monthaler
und
Klaus Burger zur Mitarbeit bereit.
MeinhardTöchterle nahm die Gelegenheit
wahr, um den Dank und die Wertschätzung
der Gemeindeverwaltung zu überbringen.
Auch der Rettungsstellenleiter dankte allen
Mitglieder für ihren Einsatz und schloss die
Bitte an, in Zukunft mit etwas mehr Fleiß
die jeweils gebotenen Ausbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Ein besonderer
Dank erging auch an die verschiedenen
Sponsoren, die den Ankauf der Lawinenairbags für die Mitglieder ermöglicht hatten.
Am Ende der Sitzung überbrachte Toni
Schenk noch die erfreuliche Mitteilung,
dass unser Mitglied Barbara Hofer Mutter
einer gesunden Tochter geworden ist. Wir
wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute - wer weiß, vielleicht gibt es bald Verstärkung für den etwas überalteten Verein.
Sollte jemand Interesse haben, dem Bergrettungsdienst beizutreten, so wäre das für
uns erfreulich. Interessierte können sich bei
jedem BRD-Mitglied oder beim Ortsstellenleiter Toni Schenk melden. Berg Heil!
) Wolfgang Schnarf
) Die geehrten Kameraden (v.l.n.r.:) Vizekommandant Johannes Pörnbacher, Reinhard Mair, Franz Felder, Armin
Aichner, Kommandant Herbert Mair - es fehlt Konrad Brunner (Foto: Repro „sq“)
) Verdiente Kameraden geehrt
Vollversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mitterolang:
Franz Felder wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Die 82. Jahresvollversammlung der FF.
Mitterolang fand am 11. März in der Feuerwehrhalle statt. Kommandant Herbert
Mair konnte neben den 34 aktiven Wehrmännern, einem Mitglied außer Dienst, 3
Ehrenmitgliedern und 8 Jugendfeuerwehrleuten als Ehrengäste Bürgermeisterin Annelies Schenk, Pfarrer Philipp Peintner,
Bezirkspräsidentstellvertreter Schenk Toni
und Bezirksinspektor Pepi Gasser begrüßen.
Nach der Verlesung des Tätigkeits- und
Kassaberichtes durch Schriftführer und Kassier
bedankten sich die Ehrengäste in ihren Ansprachen für die geleistete Arbeit und würdigten
die vielen unentgeltlich geleisteten Stunden.
) Bergrettungsübung am Kronplatz (Foto: Repro „sq“)
Anschließend nahm Kommandant Herbert Mair zusammen mit der Bürgermeisterin
die Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden vor: Armin Aichner wurde für seine
15-jährige Tätigkeit das Verdienstkreuz in
Bronze und Reinhard Mair das Verdienst-
kreuz in Silber für 25 Jahre verliehen.
Ein besonderer Dank galt den Kameraden
Konrad Brunner (32 Jahre bei der Feuerwehr)
und Franz Felder (41 Jahre), welche beide
aus Altersgründen aus unserer Wehr ausschieden. Der Kommandant würdigte ihren
unermüdlichen Einsatz und bedankte sich für
die jahrzehntelange Bereitschaft im Dienste
der Allgemeinheit mit einem Geschenk. Beide Kameraden wurden gebeten, uns auch
weiterhin bei verschiedenen Veranstaltungen
und Anlässen mit Rat und Tat zur Seite zu
stehen. Franz Felder wurde aufgrund seiner
Verdienste als langjähriger Gruppenkommandant, Jugendbetreuer und Bezirks-Atemschutzprüfer zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Versammlung schloss mit einem
Abendessen in geselliger Runde.
) Schriftführer Hanspeter Felder
24
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Willi Mair Ehrenkommandant
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberolang
Kameraden Hannes
Ladstätter vornehmen.
Die Ehrungen bildeten den Höhepunkt
der Jahreshauptversammlung. Willi Mair
wurde für seinen außerordentlichen Einsatz
und seine Opfer und
Mühen, die er für den
Aufbau der Feuerwehr
Oberolang aufgebracht
hat, zum Ehrenkommandanten ernannt.
) Kommandant Toni Schenk überreichte an Willi Mair (rechts) die Ehrenurkunde.
(Foto: Repro „sq“)
Er war 30 Jahre lang
Kommandant der FreiAm 25. Februar hielt Freiwillige Feuerwehr
willigen Feuerwehr Oberolang. Schenk hat
Oberolang im Mehrzweckraum der Feuerihm dafür die entsprechende Ehrenurkunde
wehrhalle ihre Jahreshauptversammlung ab.
sowie einen maßgeschneiderten neuen FeuKommandant Toni Schenk hieß neben den 38
erwehrrock und an seine Gattin Anna als
erschienenen aktiven Mitgliedern, den KameZeichen des Dankes einen Blumenstrauß
raden außer Dienst und 14 Mitgliedern der
übereicht. Für 15-jährige Tätigkeit wurde
Jugendfeuerwehrgruppe auch Bezirkspräsian Arthur Sapelza und Martin Beikircher
dent Hans Hellweger, Bezirksinspektor Josef
das Verdienstkreuz in Bronze verliehen.
Gasser, Bürgermeisterin Annelies Schenk, den
Bürgermeisterin Annelies Schenk überGemeindereferenten Edmund Preindl und
brachte
in ihren Grußworten die Glückdie beiden Feuerwehrpatinnen Maria Unwünsche und den Dank der Gemeindevertergassmair und Anna Mair willkommen.
waltung: Die Dienste der Feuerwehr stellten,
Nach einer Gedenkminute für die verso die Bürgermeisterin, einen unbezahlbaren
storbenen Kameraden Leopold Jud und
Wert für die gesamte Dorfbevölkerung dar.
Josef Jud wurden die verschiedenen BeAbschließend überbrachten noch Bezirksrichte der Sonderbeauftragten vorgetragen.
präsident Hans Hellweger und der BezirksinKommandant Schenk konnte in seispektor Josef Gasser die Grüße des Bezirksnem Rückblick von einer umfangreichen
verbandes. Sie bedankten sich für die gute
Tätigkeit berichten. Insgesamt gab es im
Zusammenarbeit und gratulierten Willi Mair zu
Berichtsjahr 15 Einsätze, 105 Proben, 15
seiner Ernennung zum Ehrenkommandanten.
Ausschusssitzungen und Versammlungen,
) Schriftführer Georg Sapelza
67 Schulungen, 58 Dienstleistungen und
126 verschiedene allgemeine Tätigkeiten.
Aus Altersgründen sind Franz Sapelza und
Hans Beikircher in den Feuerwehrruhestand
getreten. Gleichzeitig konnte der Kommandant die Neuaufnahme und Angelobung des
) Bußfeier der Jugend
in Niederolang
Traditionell in der Fastenzeit gestaltete auch heuer wieder die Jugendgruppe der Pfarre Olang die Bußfeier zum
Thema: Mit Christus das Kreuz tragen.
Das Symbol des Holzscheites begleitete
die Besucher der Feier. Kooperator Michael
Bachmann verglich das Holzstück mit den
Menschen, die sich zueinander auch oft hart
und kantig verhalten. All das solle nun in der
Feier vor Gott hingetragen werden, der es im
Feuer seiner Liebe verbrenne. Dazu wurde in
einem Metallbehälter ein Feuer entzündet,
das dann vor die Kirche getragen wurde.
Musikalisch wurde die Bußfeier von einer
Singgruppe aus Geiselsberg gestaltet und von
Sigisbert Mutschlechner am E-Piano begleitet. Mit der persönlichen Handauflegung, die
symbolisch die Zuneigung Gottes zu uns Menschen verdeutlichen sollte, endete die Feier.
) Michael Bachmann
) (Foto: Repro „sq“)
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
25
) „Heimat“ - zeitgemäß gesehen
Am 13. Jänner 2006 lud die Bürgerliste Olang die Bürger/innen von Olang zur Vorführung des Dokumentarfilms
„Heimat“ von Dietmar Höss mit anschließender Diskussion ins Kongresshaus ein.
Der Film wurde im Auftrag des Heimatpflegeverbandes Südtirol von jungen unvoreingenommenen Filmemachern gedreht. Ziel
der Auftraggeber war, sich mit dem Begriff
Heimat auseinander zu setzen: Was ist Heimat, wie verändert sie sich, wie wird sie erlebt, wie wirkt sie auch über die heimatlichen
Grenzen hinaus. Fragen, auf die einerseits
verschiedene Personen im Film bewusst eingehen und die andererseits durch eine bestimmte Lebensweise beantwortet werden.
Einem Bild „von gestern“ werden kontrapunktisch Erscheinungsformen der modernen
Südtiroler Realität gegenübergestellt und mit
Aussagen von Südtirolern vernetzt, die zu diesem Land einen engen Bezug haben und vieles
mit Unbehagen und Sorge wahrnehmen.
Claudia Plaikner, Obfrau des Heimatpflegeverbandes Bezirk Pustertal, stellte
den Film und seinen Werdegang vor. Philipp Felder, Geschäftsführer der Olanger
Seilbahnen, beschrieb an diesem Filmabend - aber als Privatperson - Heimat aus
der Sicht von Tourismus und Wirtschaft.
Eine wichtige Bereicherung waren die
verschiedensten Stellungnahmen der Anwesenden bei der anschließenden regen Diskussion. Auch von längjährigen deutschen
Gästen wurde bemängelt, dass unser Land
immer mehr zubetoniert werde. Viele wiesen
darauf hin, wie sehr der rasante Ausverkauf
der Heimat unerträgliche Maße angenommen hat. Der Denkmalschutz ist zur Farce geworden. Die Gesetzgebung wird von
Lobbys bestimmt. Es braucht die politische
Opposition, welche die „Macher“ in Land
und Gemeinden zwingt, ihre „heimat-getränkten“ Sonntagsreden endlich in die Praxis
umzusetzen. Heimatpflege und Tourismus
müssen gemeinsame Wege finden, da viele
Menschen vom Tourismus und von einer blühenden Wirtschaft leben. Viele Teilnehmer
betonten, dass Heimat da ist, wo noch Wärme
ist, dass Heimat in der Familie beginnt, dass
Heimat da ist, wo man miteinander spricht.
Der Heimatpflegeverband versteht die
Herausgabe dieses Films auch als „Liebeserklärung“ an dieses Land: Wenn einem
etwas ans Herz gewachsen ist, sorgt man
sich auch darum. Hoffentlich erkennen
viele Menschen, was an unserem Land
einmalig ist, aber auch, woran es krankt
und worin die Therapie bestehen könnte.
) Alfred und Ottilia Pineider
) Zu Besuch in Neustift
Einkehrtag des PGR der Pfarre Olang bei Prälat Untergassmair
Die Treffen des Pfarrgemeinderates der
Pfarre Olang mit dem Prälaten von Neustift
sind schon fast zur Tradition geworden. Die
Stiftspfarre Olang kann auf eine Jahrhunderte lange Beziehung mit dem Stift Neustift
zurückblicken. Schon seit dem Jahre 1220
wird die Pfarrei mit Seelsorgern aus dem
Stift versorgt. Letztes Jahr wurde erstmals
ein Olanger zum Abt von Neustift gewählt.
Auch heuer wieder versammelten sich die
Mitglieder des PGR zu einem Einkehrtag in
Neustift. Prälat Georg unterstrich anhand
von biblischen Texten die Wichtigkeit der
Mitarbeit aller in einer Pfarrgemeinde und
wies auf die verschiedenen Gaben hin, die uns
allen durch den Geist Gottes zuteil geworden
sind. An erster Stelle stehe die Verkündigung
des Wortes Gottes, das das Fundament einer fruchtbaren Arbeit in einer Pfarrei sei.
Kaminraum des Stiftes zu einem Umtrunk
und einem regen Gedankenaustausch.
Nach dieser spirituellen Einführung trafen sich die Mitglieder mit dem Abt im
) Michael Bachmann
) Der Pfarrgemeinderat von Nieder-/Mitterolang (Foto: Repro „sq“)
26
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Sportliche Sternstunden
Außerordentliche Saison für die Olanger Allrounderin Greta Felder:
Meisterschaftsehren in Snowboard, Tischtennis und Fußball.
Die Snowboarderin der Sportoberschule
Sterzing, die heuer die 2. Klasse besucht,
kann auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Nachdem sie bereits im Winter
2005 Landesmeisterin im Boardercross und
Italienmeisterin im Riesentorlauf wurde,
sorgte sie auch heuer wieder für Furore.
Unter der Leitung ihres Trainers Erich
Pramsohler, mit dem sie wöchentlich drei mal
Schneetraining und drei mal Trockentraining
absolviert, ist aus der 16-jährigen Olangerin
eine echte Siegesläuferin geworden. Im Boardercross wurde Greta Italienmeisterin bei
den Juniorinnen und Vizeitalienmeisterin in
der allgemeinen Klasse. Bei diesen Rennen in
Courmayeur (Aosta) wurde sie nur von der
q“)
Olympionikin Carmen Raniegler geschlagen.
Bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Junioren, der Topolinotrophäe gewann sie die
Silbermedaille. Im Riesentorlauf siegte Greta
bei der Schüler-Italienmeisterschaft in Roccaraso und der Landesmeisterschaft in Villnöss.
Doch nicht genug der Titel. Greta Felder konnte auch abseits der Pisten einige
sportliche Erfolge feiern: Sie wurde Vizelandesmeisterin im Tischtennis bei den Schülermeisterschaften und Fußball-Vizelandesmeisterin mit der Sportoberschule Sterzing.
Die nächste Saison wirft bereits ihre Schatten voraus. Die zwei Höhepunkte sind die
FIS-Juniorenweltmeisterschaft in der Schweiz
„s
) (Foto: Repro
und die Schülerweltmeisterschaft in Kanada.
Durch die Hilfe ihres Bruders Aaron, der
selbst Vizelandesmeister im Boardercross
wurde, kann sie an vielen Rennen teilnehmen, da er als Chauffeur und Betreuer immer
dabei ist, wenn seine Schwester von Sieg zu
Sieg rast. Wichtige Tipps bekommt Greta
von ihrer Cousine Bianca Elzenbaumer, die
selbst eine überaus erfolgreiche Boarderin
und sogar Juniorenweltmeisterin war. Wir
wünschen jetzt schon viel Erfolg für die kommende Saison und würden uns freuen, wieder
von vielen Erfolgen berichten zu können.
) Jochen Schenk
) Heute schon... Geld ausgeben für morgen?
Die Ortsgruppe des KVW Mitterolang organisierte in Zusammenarbeit
mit den anderen Ortsgruppen der Gemeinde und dem Jugenddienst am
3. März im Kongresshaus eine Informationsveranstaltung zum Jahresthema des KVW „Heute säen, morgen ernten“.
Die Jugendvertreterin der Ortsgruppe,
Verena Brunner, begrüßte alle Interessierten und den Referenten Werner Ellemunter.
Besonders die Jugend sollte für diese Thematik interessiert werden, denn durch die
geänderten gesetzlichen Bedingungen ist es
heute mehr denn je erforderlich, dass sich
junge Menschen schon frühzeitig um ihre
Altersabsicherung kümmern. Wenn jemand
auch im Alter ein Einkommen haben möchte,
von dem er auch leben kann, muss er bereits
in jungen Jahren gezielte Vorsorge betreiben.
Die Altersicherung sollte auf drei Säulen
aufgebaut sein:
1. Die staatliche Pflichtversicherung, beruhend auf dem Generationenvertrag, bei
dem in Zukunft die ausbezahlte Rente nur
mehr beitragsbezogen sein wird und des-
halb mit starken Einbußen zu rechnen ist.
Schwarzarbeit und verkürzte Meldezeiten
wirken sich negativ auf die Rente aus.
2. Die tarifliche Alterssicherung durch
geschlossene Fonds (z.B. Laborfonds)
Lebensversicherungen abschließt. Im
Anschluss an das Referat beantwortete er viele Fragen aus dem Publikum.
Michaela Jud, die Vertreterin des Jugendtreffs, bedankte sich beim Referenten und bei
den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit und
bei der Sparkasse als Sponsor. Zum Abschluss
wurden alle noch zu einem Büffet eingeladen.
) Elisabeth Bachmann
3. Die private
Alterssicherung
durch offene Rentenfonds (Lebensversicherungen).
Ellemunter
wies auch auf die
Notwendigkeit
hin, sich genau
zu informieren
und zu vergleichen, bevor man
) Auch Jugendliche machen sich bereits um ihre künftige Altersvorsorge Gedanken. (Foto: „sq“/eb)
n
man: für die Ferie
von Rent and Go
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ou
ein richtiges M
) Anton und Ra
27
) Urlaub von der Strahlungsgefahr
Auch in Olang: „Tschernobyl-Kinder“ auf Erholung
Dolmetscherin,
aus Domotkanowichi in Weißrussland - rund
100
Kilometer Luftlinie nördlich
von Tschernobyl - dürfen
sich sechs Wochen lang bei
uns erholen. Gastfamilien
aus Olang, Rasen, Antholz
und Gais haben sich auch
heuer wieder bereit erklärt, die
Kinder kostenlos bei sich aufzunehmen. Frische Luft und
) Die „Olanger Gastkinder“ am Kronplatz - die Fahrt mit der Seilbahn wird
nahrhaftes, vitaminreiches
ihnen in Erinnerung bleiben. (Fotos: Repro „sq“)
Essen hilft ihnen, die Strahlenbelastung, unter der ihr Körper leidet, in
Als der Atomreaktor vor 20 Jahdieser kurzen Zeit um ein Drittel abzubauen.
ren in Tschernobyl explodierte, waren
sie noch gar nicht auf der Welt. Trotzdem leiden sie noch heute unter der großen Strahlenbelastung in ihrer Heimat.
21 Kinder zwischen sieben und neun Jahren, eine Volksschulklasse samt Lehrerin und
Die Kinder besuchen am Vormittag den
Unterricht in der Grundschule Oberrasen, wo
ihnen ein eigener Klassenraum zur Verfügung
gestellt und am ersten Schultag ein herzlicher
Empfang von Schülern und Lehrern bereitet
) Spannende Kämpfe
wurde. Den Rest des Tages verbringen sie, genau wie unsere Kinder auch, mit
Spielen, Wandern und Radfahren, Schwimmen und natürlich mit Hausaufgaben.
Es würde zu weit führen, hier allen Wohltätern für Geld- und Kleiderspenden und den
Sponsoren bei Veranstaltungen zu danken;
es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass
unser Zahnarzt Joachim Geier für die Kinder
kostenlos Zahnbehandlungen durchführt.
Gedankt sei der Koordinatorin der Vereinigung Tschernobyl Südtirol - Sektion
Olang-Rasen-Antholz-Gais, Frau Barbara Berger aus Antholz Mittertal, für ihren
selbstlosen, unermüdlichen Einsatz. Sie ist
die treibende Kraft bei der Beschaffung von
Geldmitteln zur Deckung der Flug- und
Reisekosten, bei der Suche nach Gastfamilien und sie ist auch immer die Ansprechpartnerin für „Problemchen“ jeder Art.
) Ernst Kammerer
Am 25. Februar fand in der Turnhalle der Mittelschule ein Fußballturnier, organisiert von der SKJ Oberolang, statt.
Um 14 Uhr trafen die zwölf Mannschaften
zu je fünf Personen in der Turnhalle ein. Dabei
überraschten die Fußballer des „Jugendraumes
Percha“ mit originellen Perücken. Auch bei
der Namensgebung der Mannschaften ließen
die Beteiligten ihrer Phantasie freien Lauf:
„Fassl-ohne-Boden“Club, „Bergschworzba“, „Tanteluise‘s
Neffn/innen“ und die
„Wet flames“ waren
nur einige der ausgefallenen Namen.
Zuerst wurden die
Gruppenspiele ausgetragen. Nachher ging
)
es im direkten Ausscheidungsverfahren weiter. Schließlich standen sich im Finale die
„Feuerwehr NO“ und der „FC Aue 2000“
gegenüber. Doch nach der regulären Spielzeit
von 10 Minuten war noch kein Tor gefallen,
also wurde noch eine Verlängerung von 10
Minuten angehängt, in
der die „Feuerwehr NO“
zwei Tore
erzielte und
damit überlegen siegte. Außerdem wurde
Ganz im Siegestaumel: Die Mannschaft „Feuerwehr NO“
noch das Spiel
(Foto: Repro „sq“)
um Platz drei ausgetragen, bei dem sich der
„1. FC Lex (2. Gruppe)“ durchsetzen konnte.
Nach dem Turnier fand im Jugendtreff die
Prämierung statt. Die Sieger erhielten Pizzagutscheine, die Zweitplatzierten süße Köstlichkeiten und die Fußballer auf Platz drei eine
Riesensalami. Dann wurden noch unter allen
Lose für Sachpreise verteilt. Danach wurde in
Fußballmanier das Büffet gestürmt und man
saß noch eine Weile gemütlich beisammen.
Alles in allem war es eine erfolgreiche
und unterhaltsame Veranstaltung. Die Jugendgruppe Oberolang bedankt sich beim
Schiedsrichter Bernhard Eppacher, bei den
Sponsoren der Preise und bei allen Helfern.
) Evi Preindl
28
) Helmuth Grüners ganzer Stolz: Der Alfa mit dem „selbstgestrickten“ Innenleben (Fotos: Repro „sq“)
) Das Basteln an den Maschinen und Motoren ist seine große Leidenschaft.
) Technik als Leidenschaft
Helmuth Grüner: Großartige Erfolge im Motorsport
„Bereits von Kind an habe ich ständig bei
meinem Vater in der Mechanikerwerkstatt
gesteckt“, erzählt Helmuth Grüner, Jahrgang
1968, nicht ohne Stolz. Der ist nicht ganz
unberechtigt: Dass es in Olang neben den
vielen erfolgreichen Athleten in verschiedenen Winter- und immer mehr auch Sommersportarten auch einen gibt, der sich mit
Leib und Seele den „heißen Öfen“ verschrieben hat und sich seine fahrbaren Untersätze
dazu zum guten Teil auch selbst konstruiert
und modifiziert, ist bei vielen in Olang bislang zum Teil etwas unbemerkt geblieben.
Dabei hat Helli fürwahr großartige Erfolge
auf seinem Konto. „Angefangen habe ich
schon mit 16 Jahren und seither lässt mich der
Rennsport nicht mehr los“, lässt er seine ganze Rennleidenschaft spüren. 1988, also mit 20
Jahren, brachte er es im Autocross bereits zu
Südtiroler Meisterschaftsehren. Immer mehr
zieht es ihn seither aber zu den Eisrennen
hin: 1996 wird er Ahrntaler Meister, 1998
sogar Italienmeister im Autorennen auf Eis.
2000 und 2002 gibt er sich auch als Organisator für Rennveranstaltungen her und
organisiert Eisspeedwayrennen in Gsies.
„Leider konnte ich dadurch nicht selbst
teilnehmen“, meint er mit einigem Bedauern.
Internationale Titel mit selbst gebauten Maschinen
Die größten Erfolge kommen aber mit
den eigens selbst zusammengebauten Rennmaschinen. In einem Alfa Romeo muss das
ganze Innenleben weichen, Helmuth baut
einen anderen Motor ein und rüstet die
ganze Mechanik um, bis ein Allradantrieb
entsteht und unter dem Strich gute 300 PS
herauskommen. Eine beachtliche technische
Leistung, die nur mit großer Begeisterung
möglich ist. In der Saison 2003/04 gewinnt
er die Sarntaler Meisterschaft. Die Spitze
erklimmt er aber mit dem Gewinn des internationalen österreichischen Meistertitels
mit seiner selbst gebauten Seitenwagenmaschine und mit den internationalen österreichischen Titeln im Eisspeedway sowohl
in der 1. als auch in der 3. Division. In der
1. Division kam sein umgebauter Alfa zum
Einsatz, in der 3. der Porsche Carrera 4.
Auch mit seinen 38 Jahren denkt Helmuth
Grüner noch nicht an ruhigere Zeiten. Er
gibt offen zu, dass es ihm etwas leid tut,
dass es in Südtirol keine Motorsportveranstaltungen mehr gibt, zeigt allerdings
auch Verständnis dafür, dass der Umweltschutz Vorrang hat. „Ich werde sicher
noch die italienische und österreichische
Staatsmeisterschaft bestreiten und hoffe
gut abzuschneiden.“ Na dann viel Glück!
) rb
) Kaufleute: Neuer
Bezirksvorstand
In der vor kurzem stattgefundenen konstituierenden Sitzung des neugewählten Bezirksausschusses des Verbandes für Kaufleute und
Dienstleister wurde Raimund Schifferegger
aus St. Lorenzen als Bezirkspräsident des Pustertals bestätigt. Gerd Schönhuber aus Bruneck wurde zum Vizepräsidenten gewählt.
Mit Peter Paul Agstner sitzt auch ein
Olanger als Mitglied im 14-köpfigen Bezirksausschuss. Dieser besteht weiters aus
folgenden Mitgliedern: Andreas Mariner,
Klaus Neuhauser, Massimo Milani und
Christoph Niederkofler für Bruneck, Edmund Brandlechner, Roland Sapelza, Simon
Hell und Agstner für das obere Pustertal,
Andreas Kostner und Richard Mutschlechner für das Gadertal sowie Walter Eder und
Walter Weger für das Tauferer Ahrntal.
) Manuela Seebacher
Verband für Kaufleute und Dienstleister
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
29
) Führungswechsel beim Olanger Jägerstammtisch
) Der Ruiper Jörgile
Zum Jahresthema „Olanger Geschichte und
Geschichten“ veranstaltet der Bildungsauschuss „Die Jörgile-Lesung“ mit Armin Mutschlechner am „Ruiperhof“ in Geiselsberg.
am 8. Juni 20.00 Uhr und
11. Juni 15.00 Uhr
) Die alte und neue Führung (v.l.n.r.:) Liesi Brunner/Urthaler, Hermann Zingerle, Martina Lahner Egger (Foto: Repro „sq“)
Der Olanger Jägerstammtisch wurde im
Jänner 1998 in Olang beim Tharerwirt, im
Anschluss an die ordentliche Jahreshauptversammlung des Jagdreviers Olang gegründet
und hat heute noch dort seinen „Sitz“. Die
Gründer des Olanger Jägerstammtisches, allen voran der Gründungsobmann, Hermann
Zingerle, vulgo „Bartiler“, setzten sich zum
Ziele, einmal im Monat unter Jägern und
Jägerinnen zusammenzukommen, um über
Erlebnisse zu plaudern, Jagderfolge mitsammen zu feiern oder auch über jagdliche
Probleme zu sprechen und Lösungen vorzuschlagen oder auch nur um Dias über Erlebtes anzusehen. Kurzum, die Rechnung ist
im Sinne des Erfinders voll aufgegangen und
viele andere Jagdreviere sind uns um diesen
Jägerstammtisch neidisch, denn es gelingt
durchaus nicht überall, so einen Jägerstammtisch zu gründen oder gar zu halten. Laut
Wissen des Verfassers ist unser Stammtisch
in der Gegend sogar der einzige dieser Art.
Dies alles kommt nicht von ungefähr, denn
ein Obmann vom Kaliber eines Hermann
Zingerle wusste und verstand es den Stammtisch so zu führen, dass er Bestand hatte und
auch für die Zukunft noch haben wird; dafür
hat Hermann vorgesorgt. Und wie es kom-
men musste, leider, hat der Hermann aus Altersgründen als Jäger „abgedankt“ und auch
die Führung des Jägerstammtisches im Herbst
2004 interimistisch der Jägerin Martina Lahner Egger überantwortet, welche den Stammtisch zur Zufriedenheit aller Mitglieder bis
zum März des Jahres 2006 führte, um dann
aus freien Stücken die Führung wegen zu großer Arbeitsbelastung abzugeben. Alles Bitten,
so wie auch beim Hermann, half leider nichts.
Neuwahlen standen nun an, es musste ein
neuer Obmann oder Obfrau gewählt werden.
Die Suche nach möglichen Kandidaten,
wohl wissend, dass dies ein schweres Amt
ist, war nicht leicht, aber schließlich fand
der Stammtisch wieder eine Obfrau in der
Jägerin Liesi Brunner Urthaler, welche dieses
schöne, aber auch schwere Amt annahm.
Die Stammtischmitglieder sind ihrem ehemaligen Jagdkameraden Hermann und der
Jägerin Martina für ihre gut gelungene Arbeit als Stammtischobmann und -obfrau sehr
dankbar. Der neuen Obfrau Liesi Brunner
Urthaler wünschen sie, dass auch sie eine gute
Hand und viel Fingerspitzengefühl zeigen möge, um diesen Jägerstammtisch im Sinne des
Erfinders weiterzuführen. Weidmannsheil!
) Christian Töchterle, Revierleiter
Der Ruiper Jörgile (Georg Töchterle, 1829
– 1899) war nicht nur ein simpler Bauerndichter. Neben einer Vielzahl von Texten
und Reimversen für Primizen, Kirchweihen und Hochzeiten hat er auch vieles vom
volkstümlichen Leben aus der 2. Hälfte des
19. Jahrhunderts dichterisch verarbeitet.
Der Ruiper Jörgile entstammte einfachen
bäuerlichen Verhältnissen. Aufgewachsen
in Geiselsberg am Ruiperhof, verdingte
sich das Jörgile zeitlebens als Knecht und
Tagelöhner. An den langen Winterabenden
aber schrieb und dichtete er und bildete
sich stets weiter. Er war ein weit gereistes
„Mandl“ und weit über Olang hinaus bekannt.
Die „Jörgile-Lesung“ soll einen Einblick
in das Leben und Schaffen des Dichters geben. Armin Mutschlechner aus Mühlbach
wird dem Bauernpoeten seine Stimme geben
und Auszüge aus Hochzeits-, Primiz- und
Kalbskopfladungen, Ess- und Trinkliedern,
Naturliedern, Streitgedichten, Erzählungen,
Wochenankündigungen und Reden bringen.
Abgerundet werden die beiden Lesungen durch die musikalische Umrahmung der Geiselsberger Kirchensinger.
) Bildungsausschuss Olang
30
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) „Jugend Handelt“: Initiative des Kaufleuteverbandes
Der Verband besucht mit seinen Mitarbeitern, mit Unternehmern und Verkäufern die
Abschlussklassen der Südtiroler Mittelschulen, um die verschiedenen Berufsbilder des
Verkäufers, des Bäckers und Konditors sowie
der Bürofachkraft vorzustellen. Auch an der
Mittelschule Olang wurde Halt gemacht.
Wie interessant und abwechslungsreich der
Verkäuferberuf ist und welche Möglichkeiten
die Berufe in der Handels- und Dienstleistungsbranche bieten, zeigt der Verband für
Kaufleute und Dienstleister gemeinsam mit
dem Assessorat für Wirtschaft in diesen Monaten mit der Aktion „Jugend Handelt“, die
von der Firma Loacker mitunterstützt wird.
Auch an der Mittelschule von Olang hat die
Aktion Halt gemacht. Lehrerin Erna Pörnbacher und die 86 Schüler konnten bei dieser
Gelegenheit den Bezirksleiter
des Verbandes Pustertal, Peter Zelger sowie Ortsobmann
Peter Paul Agstner begrüßen.
„Der Beruf des Verkäufers bzw. der Verkäuferin
ist ein Beruf mit Zukunft“,
erklärten die Verbandsvertreter. Wieso das so
ist, wurde den Schülern in
einer Video-Präsentation
) Die Mittelschüler/innen mit Kaufleute-Ortsobmann Peter Paul Agstner
und mittels einer Informa(Foto: Repro „sq“)
tionsbroschüre über die
großen Gewinnspiel teilnehmen und der Sieverschiedenen Berufsbilder gezeigt.
ger ein Mountainbike gewinnen kann. AußerBei der anschließenden Diskussion konnten
dem erhielten alle Schüler einen handlichen
die Schüler Fragen über den Beruf stellen.
CD-Halter zur Aktion „Jugend handelt“.
Zum Schluss nahmen die Schüler an einem
Quiz teil, bei dem sie automatisch an einem
) Manuela Seebacher
Verband für Kaufleute und Dienstleister
) Annelies Golser bleibt KFS-Zweigstellenleiterin
Vollversammlung der Zweigstelle Geiselsberg des Kath. Familienverbandes Südtirol: Der Ausschuss wurde bestätigt.
gaben und Ziele des
Familienverbandes,
dankte den Ausschussmitgliedern für
die rege Tätigkeit und
wünschte ihnen weiterhin viel Einsatzfreude.
Annelies Golser
hielt einen kurzen
) Der neue Ausschuss v.l.n.r. Dora Pörnbacher, Anita Ladstätter, Annelies
Rückblick über die
Mutschlechner, Hildegard Pörnbacher und Annelies Golser. (Foto: Repro „sq“)
Tätigkeit der Zweigstelle Geiselsberg in den abgelaufenen drei
Der Vorabendgottesdienst in der Ortskirche
Jahren. Im Bereich der Familienpastoral
stand ganz im Zeichen der Familie, und Ortswurden Familien und Jugendgottesdienste
pfarrer Thomas Huber unterstrich den Wert
gestaltet, auch die Nikolausfeier hat jedes
der Familie in der Gesellschaft. Im Anschluss
Jahr stattgefunden. Viel Zeit investieren
daran fand im Versammlungsraum der Feuerdie Ausschussmitglieder in den Besuch der
wehrhalle die jährliche Vollversammlung statt.
Familien mit Neugeborenen. Nicht zu kurz
Nach der Begrüßung durch KFS-Zweigkommen im Jahresprogramm die Famistellenleiterin Annelies Golser sprach KFSlienbildung und die Freizeitgestaltung. So
Bezirksleiterin Petra Mair zum Jahresthema
wurde ein Wickelkurs organisiert, man traf
„Familie als Auftrag“. Mair erklärte die Aufsich zum Basteln von Grab- und Herbstge-
stecken, außerdem fanden eine Gesundheitswoche und der beliebte Kindersommer statt.
Nicht zu vergessen ist die Seniorenfeier auf
Gemeindeebene, die der KFS mitgestaltet.
Ein Höhepunkt der Versammlung war
die Bestätigung des KFS-Vorstands. In
den nächsten drei Jahren wird weiterhin
Annelies Golser die Zweigstelle Geiselsberg führen, ihre Stellvertreterin ist Annelies Mutschlechner, die zugleich das Amt
der Kassiererin innehat. Schriftführerin
ist Dora Pörnbacher; im Ausschuss arbeiten außerdem Hildegard Pörnbacher und
die neue Mitarbeiterin Anita Plaikner mit.
Annelies Golser dankte den Ausschussmitgliedern für die gute Mitarbeit und der Bezirksleiterin für ihre Ausführungen. Die Versammlung klang mit einem kleinen Umtrunk aus.
) Annelies Golser
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
31
) Amalia Laner als KFS-Zweigstellenleiterin bestätigt
Vollversammlung beim Familienverband Oberolang: Neuwahlen des Ortsausschusses
senbinden, der
Pfingstausflug
für die Senioren,
das Kinderfest,
das Verteilen
von Blumensträußchen, die
Martinsfeier,
das Schmücken
von Adventkränzen und die
Seniorenfeier
um Weihnach) Der neue Ausschuss des KFS Oberolang (v.l.n.r.:) Cordula Jud, Margit Arnold, Maria
Monthaler, Amalia Laner, Barbara Reden, Barbara Ploner, Ingrid Franzelin, Rita Tietscher. ten sind wieder
Es fehlt Heidi Feichter. (Foto: Repro „sq“)
so gut angekommen, dass sie
Die Zweigstelle Oberolang des Kathoauch weiterhin organisiert werden.
lischen Familienverbandes Südtirol (KFS) traf
sich vor kurzem zur Vollversammlung im
Feuerwehrlokal. Viele Mitglieder waren der
Einladung gefolgt. KFS-Zweigstellenleiterin
Amalia Laner konnte anhand einer Präsentation auf ein sehr aktives Jahr und auf die
wichtigsten Tätigkeiten, die der Ausschuss
in den drei Jahren seiner Amtszeit geleistet
hat, zurückblicken. Mehrere Aktionen wie
das Böcklrennen für die Schüler, das Palmbe-
Bürgermeisterin Annelies Schenk richtete Grußworte an die Versammlung. Sie
wies darauf hin, wie wichtig es sei, Gemeinschaft zu pflegen, und bedankte sich
für die rege Tätigkeit des KFS zum Wohle
der Familie und der Gemeinschaft. Auch
Pfarrer Thomas Huber sprach Dankesworte und bat, besonders die Aktionen
im pastoralen Bereich weiterzuführen.
) Palmbesenbinden mit den Kindern
Schon mehrere Jahre bindet und schmückt
der Katholische Familienverband Oberolang mit den Kindern die Palmbesen. 41
Kinder aller Altersklassen folgten heuer
unserer Einladung, ihre Palmbüsche selber
mit bunten Bändern zu schmücken. Bei der
Palmweihe am Dorfbrunnen konnten dann
unsere Floristenkünstler stolz ihre Werke
zeigen und gemeinsam in die Kirche tragen.
Anlässlich der Speisesegnung am Ostersonntag verteilte der Kath. Familienverband vor der Kirche an alle zu den Körben mit dem „Geweichten“ ein Osterbrot
und eine Osterkarte mit einem Tischgebet.
) Barbara Reden
) Alle erhielten eine Osterkarte und ein Osterbrot.
(Foto: Repro „sq“)
KFS-Bezirksleiterin Petra Mair sprach
über die Ziele und Aufgaben des Verbandes. Besonders Wert legte sie auf die
Weiterbildung, wie interessierte Eltern z.B.
durch die Elternschule bei der schwierigen
Aufgabe der Kindererziehung eine Hilfestellung erfahren. Die Bezirksleiterin dankte
außerdem den Mitarbeitern der Zweigstelle für ihre Tätigkeiten und wünschte dem
neuen Ausschuss Erfolg und Einsatzfreude.
Bei der Neuwahl des Ortsausschusses
wurde Amalia Laner als Zweigstellenleiterin für die nächsten drei Jahre bestätigt.
Im Ausschuss arbeiten außerdem Maria
Monthaler, Margit Arnold, Barbara Reden,
Ingrid Franzelin, Cordula Jud, Heidi Feichter,
Barbara Ploner und Rita Tietscher mit.
Die langjährigen Mitgliedsfamilien, die
dem Familienverband Oberolang seit vielen
Jahren die Treue halten, erhielten als Dank
Blumen. Auch den scheidenden Ausschussmitgliedern Brigitte Steiner und Wolfgang
Messner wurde für ihre Mitarbeit mit einem
Blumenstrauß gedankt. Lukas und Wolfgang
Messner verschönerten die Vollversammlung
mit den Klängen ihrer Ziehharmonikas.
) Barbara Reden
32
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Der KFS-Ausschuss macht weiter
Familienkreuzweg und Vollversammlung des Katholischen Familienverbandes Pfarre Olang
Am 5. März fand in der Kirche von Mitterolang ein Familienkreuzweg mit Kooperator Michael Bachmann zum dem Thema
„Mit dem Kreuz auf dem Weg“ statt. In
den einleitenden Worten wies Kooperator
Michael auf die Bedeutung des Kreuzes in
unserem Leben hin. In sieben Stationen,
die von den Kindern gestaltet wurden,
konnten die Teilnehmer den Kreuzweg von
damals mit aktuellen Situationen im eigenen Leben verbinden und nachvollziehen.
Anschließend waren alle Mitglieder des
KFS Pfarre Olang zur Vollversammlung in
die Feuerwehrhalle Mitter­olang eingeladen.
Die Vorsitzende Edith Pörnbacher begrüßte
als Ehrengäste Pfarrer Philipp Peintner,
Bürgermeisterin Annelies Schenk, die Bezirksleiterin des Familienverbandes Petra
Mair, die Zweigstellenleiterin des KFS Oberolang Amalia Laner, die Vorsitzende des
KVW Mitterolang Rosa Rauter sowie den
Sektionsleiter des AVS Markus Baumgartner und natürlich alle Mitgliedsfamilien.
Schriftführerin Annja Künig trug anhand
einer Powerpoint-Präsentation den Tätigkeitsbericht über das vergangene Arbeitsjahr
) Der alte und neue Ausschuss des KFS Pfarre Olang (v.l.n.r.): Veronika Lahner, Andrea Wieser, Evi Kind, Inge Hint-
ner, Marialuise Wieser, Annja Künig, Sabine Bovo, Edith Pörnbacher. (Foto: Repro „sq“)
vor. Wiederum waren die Veranstaltungen
sehr abwechslungsreich und die Angebote erfreuten sich großer Beliebtheit. Per Akklamation wurde der bereits bestehende Ausschuss
bestätigt, er setzt sich wie folgt zusammen:
Edith Pörnbacher, Andrea Wieser, Annja Künig, Evi Kind, Sabine Bovo, Inge Hintner,
Marialuise Wieser und Veronika Lahner.
Abschließend bedankte sich Edith Pörnbacher bei den Ausschussmitgliedern für
die immer gute Zusammenarbeit und lud
alle zu den von Sabine und Marialuise gekochten Nudeln (wie immer super gut) ein.
) Edith Pörnbacher
) Lustiger Kegelabend
Am Montag, den 27. März war es wieder
soweit für das traditionelle „Frauenkegeln“,
organisiert vom KFS Pfarre Olang. Eine nette
Frauengruppe startete am Abend vom PeterSigmayr-Platz nach Montal zur Kegelparty.
Nach der Gruppeneinteilung und einer guten Erfrischung starteten die ersten Teilnehmerinnen mit ihren Würfen. Mit Spaß und Humor kegelten die begeisterten Frauen und nach
einigen Runden standen die Siegerinnen fest.
Die ersten drei Plätze wurden gebührend prämiert und auch für den letzten
Platz gab es einen Trostpreis. Das anschließende fröhliche Beisammensein bei
einer kleinen Stärkung im Gasthof „Platzl“
rundete den gelungenen Frauenabend ab.
) Veronika Lahner
) Die schönen Preise rundeten das Kegelvergnügen ordentlich ab. (Foto: Repro „sq“)
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
33
) Familien auf großer Fahrt
Auf geht‘s ins Legoland und zum Schloss Neuschwanstein!
Um 5 Uhr in der Früh am 23. April sind
wir putzmunter und voller Erwartung
in Richtung Legoland gestartet. Die beliebtesten Plätze im Bus haben sich einige
Jungs ergattert, mit der Abmachung, auf
der Rückfahrt mit den Mädels zu tauschen.
Mit einem Quiz und ein paar Videofilmen
haben wir die lange Fahrt überbrückt.
Um halb 11 Uhr sind wir endlich beim
Legoland angekommen. Manch Kinderauge
glänzte vor Freude! Die Auswahl war groß.
Legoflugzeuge schwirrten durch die Luft. Bei
der Ritterburg wurde man zu einem Reitausflug animiert. Eine Safarirundfahrt wurde
angeboten. Legotassen tanzten ringsherum
und im Zickzack über die Tanzfläche. Es gab
Legoboote, Tretautos, Greifarme, Kanus für
Kleine und noch vieles mehr. Einige holten
sich bei der Wasserrutsche eine kalte Dusche.
Die ganz Mutigen wagten sogar mit dem Feuerdrachen und der Achterbahn eine Rundfahrt. Man konnte die Legofabrik besichtigen
und dort Einzelteile kaufen. Bekannte Städte
waren in Miniatur nachgebaut, sogar das
Alleanza Stadion. Manch einer bestaunte
das ganze Legoland über den Aussichtsturm.
Um halb 6 Uhr fuhren wir dann in die Jugendherberge, wo schon das Abendessen auf
uns wartete. Danach wurden wir in den Zimmern untergebracht. Bis 21 Uhr durften sich die
Kinder auf der anliegenden Wiese austoben,
dann ging‘s ab ins Bett. Nach dem Frühstück
starteten wir mit dem Bus in die naheliegende
Stadt Ulm zu einem kurzen Stadtbummel.
Danach fuhren wir weiter zu unserem
nächsten Ziel: Schloss Neuschwanstein. Beim
Parkplatz angekommen, spazierten wir noch
eine knappe halbe Stunde den Schlosshügel hoch. Ein Fauler wollte sich gar vor der
Wanderung drücken und mit der Kutsche
hochfahren. Oben angekommen, nutzten einige noch die Zeit vor der Führung, um ein
paar Postkarten zu schreiben. Dann begann
) Da freut sich...
SchwefelOuelle
Die
) Da kamen wir gewaltig ins Staunen, was man mit
einfachen Legobausteinen alles machen kann! (Foto:
Repro „sq“)
unsre Führung, wir wurden bei den Schlosstreppen abgeholt. Der Führer erzählte uns
von der Baugeschichte und dem ehemaligen
Schlossherrn, einige Abschnitte des Lebens
von Tristan und Isolde und die Bedeutung des
Schwans. Der Führer zeigte uns den Thronsaal, den Lesetisch, das Schlafgemach, den
Sängersaal und noch einige bedeutende Säle.
Es war schon eine recht einschneidende
Sache gewesen, als vor Jahren der Fahrkartenschalter am Olanger Bahnhof aus Gründen der
Personaleinsparung geschlossen wurde. Wer
keinen Fahrschein hatte, wusste nicht mehr so
recht, wohin er sich wenden sollte. Nun haben
die Bemühungen der Gemeindeverwaltung
Erfolg gezeigt: Der versprochene Fahrscheinautomat steht! Man kann sich zwar nicht
jede beliebige spezielle Fahrkarte lösen, aber
immerhin doch eine Wertkarte, so dass man
nicht mit leeren Händen in den Zug steigen
muss. Von Vinschger Verhältnissen bei der
Lokalbahn können wir Pusterer zwar derzeit
noch nur träumen, aber auf jeden Fall ist es
schon ein erfreulicher Schritt in Richtung auf
mehr Kundenfreundlichkeit: Die Schwefelquelle freut sich auch über kleine Schritte.
Nach der Führung verabschiedete er sich
gar freundlich und wies noch darauf hin,
dass im Schloss ein Souvenirgeschäft und eine
Bar wäre. Während einige noch zur Schlossbrücke hoch wanderten, konnten sich andere wiederum nicht vom Schloss losreißen.
Um 16 Uhr trafen wir uns wieder beim
Bus und fuhren heimwärts. Zur Freude
der Kinder hielten wir noch beim McDonalds bei der Innsbrucker Raststätte
zum Abendessen. Müde, aber glückselig kamen wir um 21 Uhr in Olang an.
I muss sogn es wor bärig, und mir
freidn ins schun af die nächste Fohrt!!
) Sabine Bovo
) (Foto: „sq“/rb)
34
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Der erste 100er in Olang
Peter Lanz als Olangs ältester Bürger feiert seinen 100. Geburtstag
Am 13. April 2006 beging Peter Lanz
aus Mitterolang, bei guter Gesundheit,
seinen 100. Geburtstag. Die Gemeindeverwaltung und der Handwerkerverband
von Olang, dessen Mitglied er viele Jahre
lang als Tischlermeister war und dem er
heute noch als Althandwerker angehört,
bereiteten ihm eine Feier beim Tharerwirt.
Nach einem Gratulationsständchen der
„lustigen Dorfmusikanten“ überbrachte
Bürgermeisterin Annelies Schenk die Glückwünsche der Gemeindeverwaltung und der
Bevölkerung von Olang. „Aus echtem Holz
geschnitzt“ sei der Jubilar, meinte die Bürgermeisterin in ihren Glückwünschen. Sein Leben
führte ihn durch ein Jahrhundert bewegter
Geschichte und Ereignisse. Aufgewachsen ist
der Jubilar in Zeiten voller Entbehrungen und
trotzdem gelang es ihm durch großen Fleiß
und Sparsamkeit für seine Familie eine solide
Existenz aufzubauen. Den Beruf des Tischlermeisters übte Peter Lanz mit großer Begeisterung und Hingabe viele Jahrzehnte lang aus.
) Beim Ständchen vor dem Tharerwirt: Im Vordergrund
v.l.n.r.: BM Annelies Schenk, Peter Lanz, Peter Untergassmair, Sebastian Brugger, Gregor Seyr (Fotos: Repro „sq“)
Der Ortsobmann der Handwerker im
LVH von Olang Peter Untergassmair,
der Bezirksobmann vom oberen Pustertal
Gregor Seyr und der Präsident der Althandwerker im Landesverband Sebastian
Brugger freuten sich über ihr rüstiges Mitglied und überbrachten die besten Glückwünsche der Handwerkervereinigung.
Nach einem alten Brauch, bei besonderen
Anlässen einen Baum zu pflanzen, haben die
60 Kinder des Kindergartens Mitterolang,
gemeinsam mit dem ersten 100jährigen
Olanger, bereits am Vortag seines runden
Geburtstages ein Apfelbäumchen gepflanzt.
Die Dorfbewohner wünschen dem Jubilar,
der noch täglich seinen Spaziergang durch das
Dorf macht und durch seine gelebte Zufriedenheit, Einfachheit und Lebensfreude beispielgebend für uns alle ist, noch viele gute Jahre im
Kreise seiner ihn treu umsorgenden Familie.
) Maria Ladstätter
) Auch die Kinder des Mitterolanger Kindergartens
gratulierten dem ältesten Gemeindebürger.
) Rosa, die Tochter des Jubilars, musste den Kindern so
manche Episode aus seinem Leben erzählen.
) Der rüstige 100er, so wie ihn alle kennen: Auf seinem
täglichen Spaziergang durchs Dorf (Foto: „sq“/rb)
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Pfarrei Nieder- und Mitterolang
) Pfarrgemeinderat
) Funktion
Philipp Peintner
Pfarrer
Michael Bachmann
Kooperator
Peter Kofler
Präsident
Annelies Schenk geb. Aichner
Vizepräsidentin
Wolfgang Jud
Ausschussmitgl. / Schriftführer
Theresia Neunhäuserer geb. Rienzner
Ausschussmitglied
Franz Töchterle
Ausschussmitglied / Mesner
Theresia Willeit
Ausschussmitglied
Walter Innerhofer
Chorleiter
Sigisbert Mutschlechner
Mesner
Bernhard Sagmeister, Notburga Hainz geb. Vieider,
Karin Kofler (kooptiert), Veronika Lahner geb. Falkensteiner, Verena Ploner, Edith Pörnbacher geb. Troger
Sigrid Wieser geb. Hochwieser (kooptiert)
Friedhofskommission
Nach Ablauf der fünfjährigen Amtsperiode
wurden am 6. November 2005 die Pfarrgemeinderatswahlen durchgeführt. 15 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich der
Wahl. Von 1449 Wahlberechtigten wurden
811 gültige Stimmzettel abgegeben. Zehn
Personen wurden in den Pfarrgemeinderat
gewählt, Pfarrer Philipp und Kooperator
Michael gehören ihm von Amtswegen an,
ebenso die beiden Mesner und der Chorleiter. In der konstituierenden Versammlung
vom 24. November 2005 wurden einstimmig zwei weitere Mitglieder kooptiert, sodass sich der Pfarrgemeinderat von Niederund Mitterolang für die kommenden fünf
Jahre wie oben aufgelistet zusammensetzt.
Einige Mitteilungen zur
Pfarrgemeinde:
Auf Pfarrebene sind noch folgende Ausschüsse tätig, die sich zum Teil aus Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, zum
Teil aus freiwilligen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern zusammensetzen:
) Franz Töchterle - Mesner NO:
0474 / 49 67 45
) -Anschrift: Pfarrei zum Hl. Apostel
Petrus und zur Hl. Agnes – Pfarrstrasse 2
– 39030 Olang
) Büro-, Sprechstunden Widum: Dienstag
und Freitag 09:00 bis 11:00 Uhr und
nach den Gottesdiensten
) -Freier Tag: Donnerstag
Wichtige Telefonnummern:
) Pfarrei-Widum: 0474 / 49 62 51
) Koop. Michael: 340 / 829 40 80
) Peter Kofler - Vorsitzender
Pfarrgemeinderat: 0474 / 49 65 80
) Sigisbert Mutschlechner - Mesner MO:
340 / 235 26 09
) Peter Kofler, PGR-Vorsitzender
) Vermögensverwaltungsrat
) Liturgieausschuss
) Jugendarbeit
) Friedhofskommission
) Bildungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit
) Caritas und Senioren.
) Mitglieder der
beratenden Gremien:
Liturgieausschuss:
Pf. Philipp Peintner
Pfarrer
Koop. Michael Bachmann
Kooperator
Theresia Neunhäuserer
Vorsitzende
Karin Kofler
Schriftführerin
Inge Hintner
Walter InnerhoferChorleiter
Sigisbert Mutschlechner
Mesner
Inge Nocker
Verena Ploner
Jugend
Edith Pörnbacher
Margit Pörnbacher
Rosa Rauter
Franz Töchterle
Mesner
Sigrid Wieser
Senioren-Caritas:
Notburga HainzCaritas / Vorsitzende
Hildegard Mair
Senioren
Rosa RauterCaritas / KVW MO
Theresia Sottsass
Senioren
Veronika TöchterleCaritas / KVW NO
Vermögensverwaltungsrat:
Pf. Philipp Peintner
Pfarrer
Koop. Michael Bachmann
Kooperator
Kofler Peter
Präsident
Annelies Schenk
Vizepräsidentin
Martin Jud
Ernannt
Herbert Moser
Ernannt
Edith Pörnbacher
Pfarrgemeinderat
Paul Urthaler
Ernannt
Bildung-ÖffentlichkeitsarbeitPfarrbrief:
Koop. M. Bachmann Öffentlichkeitsarbeit
Wolfgang Jud
Bildung
Veronika Lahner Vorsitzende / Pfarrbrief
35
36
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
) Reichhaltige Tätigkeit
Musikkapelle Peter Sigmair: Rück- und Ausblick
) Peter-Sigmair-Kapelle: Festlicher Auftritt im Kongresshaus (Foto: Repro “sq”)
Wie auch in den vergangenen Jahren
entfaltete die Peter-Sigmair-Kapelle im
Vorjahr eine reiche konzertante Tätigkeit.
Nach dem erfolgreichen Frühjahrskonzert
am 21. Mai 2005 im Kongresshaus Olang
wurde ein vielfältiges Programm bei acht
Konzerten auf dem Pavillon von Mitterolang und bei vier weiteren in Oberolang zur
Aufführung gebracht. Musikalische Akzente
setzten wir auch bei den Musikfesten in St.
Michael Eppan und Montan sowie beim Jubiläumsfest „150 Jahre Musikkapelle Andreas Hofer“ in St. Leonhard/Passeier. Ein
besonderes musikalisches Erlebnis war das
Abendkonzert in Toblach. Durch die gewissenhafte Vorbereitung konnten wiederum die
kirchlichen und gesellschaftlichen Feste und
Feiern in Mitter- und Oberolang musikalisch
mitgestaltet werden. Mit der Teilnahme am
Festumzug beim Südtiroler Landesmusikfest
am 16.10.2005 in der Passerstadt Meran
bekundeten wir eindrucksvoll die Zugehörigkeit zum Verband Südtiroler Musikkapellen. Diese beeindruckende Veranstaltung
rief aber auch die schönen Momente des
abgelaufenen Tätigkeitsjahres in Erinnerung.
Durch die festliche musikalische Gestaltung des kirchlichen und gesellschaftlichen
Lebens nimmt die Kapelle am Kulturleben
der Gemeinde Olang regen Anteil. Neben den Messgestaltungen, Prozessionen,
Aufmärschen und Platzkonzerten in Mitter- und Oberolang messen wir auch den
konzertanten Auftritten bei den Musikfesten
in Reischach (25. Juni) und in Cortina (27.
August) sowie beim Jubiläumsfest „150 Jahre
Musikkapelle Naturns“ (11. Juni) größte
Aufmerksamkeit bei. Die zwei Auslandsfahrten nach Deutschland zum Musikfest
in Upfingen/Schwabenland (29. - 31. Juli)
und zum Alpenvereinsball in Witten (10.
- 12. November) runden die umfangreiche
und interessante Tätigkeit dieses Jahres ab.
Die Musikkapelle Peter Sigmair steht mit
ihrem traditionellen Frühjahrskonzert am
Samstag, 20. Mai um 20.30 Uhr im Kongresshaus Olang wieder an der Schwelle zu
einem hoffentlich erfolgreichen und interessanten Konzertjahr 2006. Unser breit gefächertes Programm beinhaltet immer wieder
auch Kompositionen von Pustertaler Komponisten, die uns ein besonderes Anliegen sind.
) Martin Egger
) Peter-Sigmair-Kapelle:
Frühjahrskonzert am 20. Mai 2006
Das Programm
Friedrich Brunner
Adlerschwingen - Konzertmarsch Nr. 3
Karl Pramstaller
Michael Pacher - Festmusik
Felice Moretti
All’ Offertorio - Sinfonia für Orgel
(Instr.: Hans Obkircher)
Friedrich Brunner
Im Gebirge - Ouvertüre aus dem
dreiteiligen Werk „Land der Berge“
Pause
Carl Teike
Graf Zeppelin - Konzertmarsch
Julius Fucik
Marinarella - Ouvertüre
John T. Hall
Die Hochzeit der Winde - Walzer
Trad. Volksweisen
Jiddische Tänze Nr. 2
(Bearb.: Christian Egger)
Andrew Lloyd Webber
Jesus Christ Superstar Selection aus dem Musical
S c h w e f e l q u e l l e ) Aus dem Dorfgeschehen
37
) Rosa Rauter als Vorsitzende bestätigt
Jahreshauptversammlung der KVW-Ortsgruppe Mitterolang
Bei der Jahreshauptversammlung der KVW-Ortsgruppe Mitterolang wurde der Ausschuss für die
nächste 4-Jahresperiode
neu gewählt. Der Olanger
Landtagsabgeordnete und
Regionalratsvizepräsident
Herbert Denicolò hielt ein
interessantes Referat zum
Thema Pflegesicherung.
von Menschen und Singlehaushalte erschweren häusliche
Pflege. Die Unterbringung in
Pflegeheimen verursacht hohe Kosten. Mit Unterstützung
durch Geld und Sachleistungen
soll den Betroffenen geholfen
werden. Die Pflege daheim
soll stärker angespornt und
besser unterstützt werden.
Für ihre langjährige MitgliedAm 25. März fand die
schaft beim KVW wurden Elsa
Holzer und Erna Schnarf (50
Jahreshauptversammlung
Jahre), Kassian Baumgartner
mit Neuwahlen der KVW(40 Jahre), Josef Innerhofer,
Ortsgruppe Mitterolang ) Der neu gewählte Ortsausschuss von Mitterolang - sitzend v.l.n.r.: Zilli Pörnbacher, Hilda Mair,
Rosa Rauter; stehend: August Oberhollenzer, Verena Brunner, Christine Brunner, Elisabeth BachFrieda Bachmann und Anna Brunin der Feuerwehrhalle statt.
mann, Wally Schuster (Foto: „sq“/rb)
ner Baumgartner (25 Jahre) mit eiMusikalisch eingeleitet wurzu
sensibilisieren.
Hervorzuheben
ist
auch
ein
ner Urkunde und einem Geschenkde die Versammlung durch
mit den KVW-Frauen des Bezirkes veranstalkorb geehrt. Unter allen Teilnehmern wurden
den Männerchor Olang, der die Ortsgruppe
tetes Wattturnier, dessen Reinerlös Missionar
anschließend von örtlichen Betrieben zur
völlig überraschend mit zwei Liedern erfreute.
Leonhard Steger in Pakistan zugute kam.
Verfügung gestellte Sachpreise verlost. Ihren
Neben den zahlreichen anwesenden
Ausklang fand die Versammlung bei einem
Den arbeitsintensivsten Teil der Tätigkeit
Mitgliedern konnte Obfrau Rosa Rauter
von der Ortsgruppe vorbereiteten Umtrunk.
des Ortsausschusses nahm die Betreuung
Herrn Pfarrer Philipp Peintner, die stelldes Seniorentreffs ein. Dessen Leiterin Hilda
Die Neuwahl brachte eine Wiederbestätivertretende Bezirksvorsitzende Johanna
Mair verlas den Tätigkeitsbericht. Neben der
gung des bisherigen Ausschusses. Neu hinzuMessner, Bezirksekretärin Anni RederlechGestaltung verschiedener Feste im Jahreslauf
gekommen sind Zilli Pörnbacher und Verena
ner, Vertreter der KVW-Ausschüsse und
standen auch die interessanten Vorträge über
Brunner. Bei der konstituierenden Sitzung
Seniorentreffs der Nachbardörfer sowie als
das
Erbrecht
und
„Sorge
dich
nicht,
lebe“
auf
des Ortsausschusses wurden die Aufgaben wie
Referenten Landtagsabgeordneten Herbert
dem Programm. Fortgeführt wurde auch die
folgt verteilt: Rosa Rauter Ortsvorsitzende,
Denicolò begrüßen. Pfarrer Philipp richtete
wöchentliche
Seniorengymnastik
unter
der
August Oberhollenzer stellvertretender Ortseinige besinnliche Worte an die VersammLeitung von Martina Pörnbacher. Elisabeth
vorsitzender, Wally Schuster Frauenvertretelung und dankte dem Ausschuss für seine
Bachmann
vermittelte
hierauf
noch
anhand
rin, Verena Brunner Jugendvertreterin, Cilli
Tätigkeit zum Wohle der Mitmenschen.
von Bildern Eindrücke aus den 3 Jahren
Pörnbacher Witwenvertreterin, Hilda Mair
Schriftführerin Christine Brunner verlas
Tätigkeit der abgelaufenen Arbeitsperiode.
Seniorentreffleiterin, Elisabeth Bachmann
den umfangreichen Tätigkeitsbericht über
Schriftführerin, Christine Brunner Beirat.
Die stellvertretende Bezirksvorsitzende
das vergangene Arbeitsjahr. Ein abwechs) Elisabeth Bachmann
Johanna Messner zeigte sich in ihren Grußlungsreiches Programm von Erwachsenenbilworten überwältigt von der Reichhaltigkeit
dungsveranstaltungen wurde angeboten und
und Vielfalt der Tätigkeit und bedankte sich
in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen
für die viele ehrenamtliche Arbeit. Mit Intewurden verschiedene Fahrten und Feiern
resse verfolgten die Anwesenden das Referat
organisiert, wobei auch der gesellige Aspekt
von Herbert Denicolò zur Pflegesicherung.
nicht zu kurz kam. Ein besonderes Anliegen
Er wies darauf hin, dass die Pflegebedürftigwar es auch, die Gedanken des Jahresthemas
„Heute säen, morgen ernten“ weiterzutragen
keit jeden treffen kann, von der Geburt bis
und besonders die Jugendlichen diesbezüglich
ins hohe Alter. Zunehmende Vereinzelung
38
S c h w e f e l q u e l l e ) Jugend
) „Live dabei“: Aktionstag von Jungschar und Ministranten
Mit dem Motto „Live dabei“ starteten heuer die Jungschar und die Ministranten in die Fastenzeit.
In St. Georgen fand zu diesem Thema ein Aktionstag statt.
Alle drei Jugenddienste Hochpustertal,
Sand in Taufers und Bruneck beteiligten
sich an der Vorbereitung. Auch insgesamt 34 Kinder der Jungschar und der
Ministranten der Pfarre Olang stellten ihr
Können bei den verschiedenen Workshops
und Spielen unter Beweis. Zum ersten Mal
konnten auch die neuen T-Shirts getragen
werden, die von der Sparkasse Olang und
der Pfarrei zur Verfügung gestellt wurden.
So verging der Nachmittag wie im Flug.
Zum Abschluss dieses Tages wurde in der
Kirche ein Wortgottesdienst mit den beiden
Kooperatoren von Bruneck und Olang gefeiert. In seinen Worten unterstrich Kooperator
Michael Bachmann die Wichtigkeit, sich an
solchen Aktionen zu beteiligen. Auch der
Glaube sei etwas, wo man „live“ dabei sein
soll, um Freude und Kraft zu bekommen
und Jesus im persönlichen Leben zu erfahren. Auch die Eltern und die Jungscharleiterinnen trugen zum guten Gelingen bei, indem
sie die Kinder während des Tages betreuten.
) Michael Bachmann
) Die 34 Kinder waren mit Eifer bei der Sache. (Foto: Repro „sq“)
) Gemeinsam Erfahrungen austauschen
SKJ-Bezirksteamsitzung im Jugendraum von Niederolang
Die einzelnen Jugendgruppen des Dekanates Bruneck treffen sich zweimonatlich,
um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame
Aktionen zu planen und um den Kontakt
untereinander zu intensivieren. Am 30.
März fand dieses Treffen im Jugendraum
Niederolang statt. Im Vorfeld haben einige
Jugendliche der SKJ Nieder- Mitterolang den
Raum deshalb auf Vordermann gebracht. Es
wurde gemalt, geputzt, dekoriert, so dass
der Raum in neuem Glanz erstrahlte. Zur
Sitzung fanden sich rund 35 Jugendliche
von den verschiedensten Jugendgruppen ein.
Inhaltlich führte Leo Gruber in die Mediation ein und die Jugendlichen hatten
die Möglichkeit, diese Form der Konfliktlösung selber auszuprobieren. Außerdem
wurde ein Rückblick auf vergangene Aktionen gemacht, zukünftige Veranstaltungen
wurden besprochen und angekündigt. Höhepunkt des Abends war das vorbereitete
Essen. Nudeln mit einem sehr guten Sugo,
Salat in großen Mengen und als Nachtisch
ein Haselnusshalbgefrorenes brachten den
2 Köchinnen Verena und Kathrin von der
SKJ Nieder-/Mitterolang einen großen
Applaus ein. Die Sitzung endete bei einem
gemütlichen Beisammensein, bevor dann
alle wohl genährt den Heimweg antraten.
) Edith Niederbacher
Jugenddienst Dekanat Bruneck
) (Foto: Repro „sq“)
S c h w e f e l q u e l l e ) Jugend
39
) Erlebnissommer 2006
Zwar ist jeder noch ganz auf die Schule
konzentriert, aber der Sommer naht mit großen Schritten. Und Sommer in Olang bedeutet
auch immer Spaß und Freude im Rahmen
des Kinderferienprojektes „Erlebnissommer
2006“. Die Katholischen Familienverbände
und der Jugenddienst Dekanat Bruneck laden
auch heuer wieder zum „Erlebnissommer“ ein.
Von Montag, den 10. Juli bis Freitag, 21.
Juli können die Kinder der Grundschule eintauchen in eine aufregende und abenteuerliche
Ferienwoche. Das Programm dieser zwei Wochen wird von den zwei Betreuern Katharina
und Christina ausgearbeitet, es wird sehr abwechslungsreich sein. Es ist mit Sicherheit für
jeden etwas dabei. Genaueres ist den entsprechenden Broschüren zu entnehmen, welche
Ende Mai in der Grundschule verteilt werden.
Alle Interessierten können
sich aber schon die Termine
zur Anmeldung vormerken:
Von 29. Mai bis 09. Juni
entweder persönlich oder telefonisch im Jugenddienst Dekanat Bruneck. Vor Projektbeginn findet auch wieder ein
Infoabend für die Eltern statt.
Die Veranstalter und die
Betreuer freuen sich schon
auf viel Spaß beim „Erlebnissommer Olang 2006“!
Information
Jugenddienst
Dekanat Bruneck,
Bruder-Willram-Straße 18, Bruneck
Tel: 0474/41 02 42
E-Mail: jugenddienst.bruneck@rolmail.net
) (Foto: Repro „sq“)
) Jugenddienst Bruneck
) www.jugenddienst.it
Südtirols Jugenddienste jetzt mit eigener Homepage
In neuer Aufmachung stellen sich Südtirols
Jugenddienste mit ihrer aktuellen Homepage
vor. Ab sofort ist es möglich, unter der Adresse
www.jugenddienst.it die wichtigsten Informationen der zahlreichen Jugendeinrichtungen
digital ins Wohnzimmer zu bekommen. Die
Jugenddienste verstehen sich als Dienststellen
für Jugendliche sowie für Ehrenamtliche, die
in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind.
Immer mehr Jugendliche nützen das
Internet und suchen neben Spaß auch Information und Unterstützung. Der Internetauftritt soll dabei helfen und gibt einen
Einblick über Aufgaben und Tätigkeiten der
18 Jugenddienstvereine. Zudem besteht die
Möglichkeit, sich auf einen Blick über alle
Veranstaltungen und Aktivitäten der Jugenddienste zu informieren. Abgerundet wird
die neue Seite mit Verweisen zu weiteren in-
teressanten Einrichtungen der Jugendarbeit
Südtirols und dem von den Jugenddiensten
betreuten Internetmagazin www.youngnet.it.
Die vielen Mitarbeiter der Jugenddienste freuen sich schon auf neue Kontakte, die nun auch online möglich sind.
) Gerd Steger
Jugenddienst Bruneck
) Broschüre „Sommer
Ferienprogramm 06“
Die Broschüre des Amtes Jugendarbeit
kann von allen Interessierten im Meldeamt
der Gemeinde Olang abgeholt werden.
) Montessori-Werkstatt:
Ein Sommerangebot in Olang
Montessori Sommerwerkstatt „Großmutter erzählt dem Rotkäppchen“: von
Montag, 10. bis Freitag 14. Juli täglich
von 08.30 bis 13.00 Uhr am Spielplatz
Aue in Niederolang mit der Montessoriund Zirkuspädagogin Ingeborg Ullrich aus
Olang. Informationen und Anmeldung: bei
GRAIN in Bruneck (Tel. 0474 / 55 58 19).
40
S c h w e f e l q u e l l e ) Jugend
) Die Jugend kocht
Kochkurs der SKJ Nieder- Mitterolang
Dass Kochen nicht nur Arbeit ist, sondern auch Spaß machen kann, erlebten 10
Jugendliche aus Olang und Rasen beim
Kochkurs, der an fünf Abenden in Olang
stattfand. Die Küche des Kongresshauses
wurde der SKJ Nieder-/Mitterolang gratis
zur Verfügung gestellt. Organisiert von der
SKJ Nieder-/Mitterolang mit Unterstützung
vom Jugenddienst Dekanat Bruneck, wurde
das Ganze nicht nur zu einem Genuss für den
Gaumen, sondern auch teilweise fürs Auge,
denn die zubereiteten Sachen sahen super aus.
Die Köchin Tiziana Oberleiter verstand
es, den Jugendlichen in lockerer und sympathischer Art die Kunst des Kochens
zu vermitteln. Und es war für jeden Geschmack etwas dabei: Lasagne, Cordon
bleu, Haselnusshalbgefrorenes, aber auch
Tiroler Speckknödel mit Gulasch durften nicht fehlen. Die jungen Köche haben
bei allen Speisen eine gute Figur gemacht
und erhielten dafür von Tiziana viel Lob.
) Unter Tizianas wohlwollenden Blicken: „Getrau di lei...“ (Foto: Repro „sq“)
Bärig fanden es alle und es wurde schon
über eine Neuauflage im Herbst nachgedacht.
) Jugenddienst Bruneck
) Jugendmesse in Niederolang
Am 26. März lud die Jugendgruppe der Pfarre Olang alle ein zur Jugendmesse in der Fastenzeit zum Thema: „Wanderer zwischen Welten“.
Die Jugendlichen sollten in diesem Gottesdienst ein wenig Orientierung in ihr
Leben bringen. Wir leben heute alle in
verschiedenen Lebenswelten und müssen
dort unsere Rollen spielen. Doch ist es wichtig, Mensch zu bleiben und authentisch zu
sein. Vor allem die Orientierung an Gott
kann unserem Leben Sinn und Ziel geben.
Bei der Gabenbereitung trugen Jugendliche bunte Schachteln vor den Altar als
Zeichen ihrer Welten, in denen sie leben.
In seiner Predigt lud Kooperator Michael
Bachmann die Jugendlichen und Erwach-
) (Foto: Repro „sq“)
senen dazu ein, Gott wieder als Mittel- und
Ruhepunkt in ihr Leben einzulassen. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Alfred
E. Mair umrahmt, der es in überzeugender
Weise verstand, die Teilnehmer auch musikalisch mitzureißen und so die Feier zu
einer lebendigen Feier für alle machte.
) Michael Bachmann
S c h w e f e l q u e l l e ) Jugend
) Jugendseelsorger für das Dekanat
Kooperator Michael Bachmann betreut seit 1. April die Jugendlichen des Dekanats Bruneck.
Das Dekanat Bruneck umfasst 22 Pfarreien
und ist damit das größte des Landes. Bisher
gab es noch keinen Dekanatsjugendseelsorger, aber seit 1. April ist das anders. Nach
Absprache mit dem Abt von Neustift und
dem Dekan von Bruneck hat Bischof Willhelm Egger Kooperator Michael Bachmann
zum Dekanatsjugendseelsorger ernannt.
Kooperator Bachmann studierte nach der
Matura zwei Jahre Theologie an der Universität in Innsbruck. 1994 trat er in den
Orden der Augustiner Chorherren in Neustift
ein und schloss 1998 an der PhilosophischTheologischen Hochschule in Brixen sein
Studium ab. Seit 1997 ist er in der Jugendarbeit tätig: zuerst zwei Jahre als Erzieher im
Schülerheim Neustift, dann im Pastoraljahr
als Diakon in der Pfarrei Pfalzen und seit
2001 als Kooperator in der Pfarrei Nieder-
/Mitterolang. Vor zwei Jahren absolvierte
er die Ausbildung zum Jugendseelsorger in
Köln und München und ist seit Mai 2005
Vorsitzender des Jugenddienstes Bruneck.
Seine Aufgabe als Jugendseelsorger wird
es sein, die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit der jeweiligen Pfarrgemeinden zu
unterstützen und zu fördern, gleichzeitig
ist es wichtig Aktionen auf Dekanatsebenen anzuregen. Die kirchliche Kinder- und
Jugendarbeit will mit jungen Menschen
den Weg zu einem erfüllten Leben entdecken und soll die Kirche als Glaubensund Weggemeinschaft erfahrbar machen.
Der Jugendseelsorger wird eng mit dem Jugenddienst Bruneck zusammenarbeiten und
als ersten Schritt ein Dekanatsteam bilden,
welches sich aus Jugendlichen der Pfarreien
des Einzugsgebietes zusammensetzen wird.
) Andrea Pallhuber
Jugenddienst Bruneck
) Film „Passion Christi“ im Jugendtreff Olang
Passend zur Fastenzeit lud der Vorstand
des Jugendtreffs Olang am Freitag, 17. März
zum Film „Passion Christi“ und zur anschließenden Diskussion in den Jugendtreff. An
die 25 Jugendliche aus Olang und von der
SKJ Percha schauten sich gemeinsam den
Film von Mel Gibson an. Für einige war es
das erste Mal, andere kannten den Film bereits, Kooperator Fabian Tirler aus Bruneck
schaute sich das Ganze gar zum 9. Mal an.
Die Jugendlichen verfolgten aufmerksam
das Leiden Jesu, bei einigen Szenen ging ein
Raunen durch die Menge. Besonders die Geißelung und die Kreuzigung empfanden die
Jugendlichen doch sehr brutal, einige konnten bei diesen Szenen gar nicht hinschauen.
Nach dem Film gönnten sich die Jugendlichen eine kurze Pause, bevor es dann mit der
Diskussion weiterging. Kooperator Michael
Bachmann und Kooperator Fabian Tirler gaben einiges an theologischem Hintergrundwissen dazu. Die Jugendlichen beschäftigte
vor allem die Frage, wie Jesus dieses Leiden
überhaupt überleben konnte. Gemeinsam
wurden noch einige Szenen genauer angeschaut und auf Einzelheiten hingewiesen.
Der Film hat bei den Jugendlichen auf
alle Fälle seine Spuren hinterlassen und
der eine oder andere wird sich bei den
Osterfeierlichkeiten wohl an die bildhafte
Darstellung des Leidens Jesu erinnern.
) Jugenddienst Bruneck
) Gesucht!!!
Für den Jugendtreff Olang werden
folgende Dinge gesucht:
) Tischspiele
) Spiele allgemein (Calcetto…)
) Sachen für die Küche (Schüsseln,
Kochlöffel…)
Sollte jemand etwas zum Abgeben haben, soll er sich bitte bei der Vorsitzenden Michaela Jud (Tel: 349 / 6190786)
oder beim Vizevorsitzenden Matthias
Hofer (Tel: 348 / 4556112) melden.
Der Jugendtreff sagt jetzt schon ein
großes Danke!
) Jugendtreff Olang
41
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S c h w e f e l q u e l l e ) Die Seite aus der Bibliothek
) Autorenbegegnung mit Gudrun Sulzenbacher
am 20.04.2006 im Kongresshaus
Auch in diesem Jahr ist es uns in Zusammenarbeit mit der Mittelschule Olang
gelungen, die Autorin Gudrun Sulzenbacher einzuladen. Schon im vorigen Jahr
hatte sie viele Schüler mit ihrem Buch über
„Ötzi – die Gletschermumie“ begeistert.
Diesmal stellte sie den Schülern der 1.
Klassen der Mittelschule ihr Buch „Altes
Handwerk“ vor. So haben wir alle wieder
wertvolle Hintergrundinformationen über
die Entstehung dieses Buches erhalten. Gudrun Sulzenbacher war auf 170 alte Berufe
gestoßen, konnte aber in ihrem Buch nur
28 Doppelseiten verwenden. So ist ihr die
Auswahl natürlich sehr schwer gefallen.
Sie stellte uns ausführlich fast ausgestorbene Berufe anhand von Dias vor, wie z.
B. den Wagenmacher, die Wäscherin, den
Schmied. Interessante Details wusste sie über
den Schuster, der ja früher von Hof zu Hof
zog, denn jeder Hofbewohner hatte Anrecht
auf zwei Paar Schuhe im Jahr. Man nannte solche Leute früher Störhandwerker, da
sie den geregelten Ablauf am Hof ziemlich
durcheinander brachten. Heute ist der Brauch
ganz ausgestorben. Der Beruf des Töpfers ist
einer ihrer Lieblingsberufe, er gilt als eines
der ältesten Handwerke. Der Beruf des Hufschmieds ist heute wieder sehr gefragt, da
der Pferdesport wieder sehr im Kommen ist.
sammenpassen musste, wie z. B. Belichtung,
das Wetter, die Requisiten usw.. Drei Monate
hat sie nur Texte für das Buch zusammengestellt, die immer wieder gekürzt werden
mussten, da der Platz genau eingeteilt war.
Auch der Lektor des Verlages hat immer wieder Änderungen an Textstellen vorgeschlagen, bis das Buch endlich „druckreif“ war.
Wir sahen auch Dias, wie das Buch
dann in der Druckerei gedruckt, die einzelnen Blätter mit großen Schneidemaschinen bearbeitet und genäht wurden.
Viele Schüler stellten noch Fragen an die
Autorin, die sie ausführlich und sehr gern
beantwortete. Carmen Aichner hat ihr im Namen aller Schüler zwei Geschenke überreicht.
Es war für uns alle ein sehr interessanter Vortrag über eine schon fast vergessene Zeit.
) „Lesen bringt Glück“
Sommerleseaktion 2006
für
Grundund
Mittelschüler und Familien mit Kleinkindern
vom 03. Juli bis 8. September
Für jedes gelesene Buch bekommst
du ein Los. Je mehr Lose du innerhalb
Freitag, 8. September hast, desto größer
sind deine Gewinnchancen. Wir freuen uns auf deinen Besuch und wünschen
dir viel Spaß beim Lesen und Sammeln.
) Elke Pichler
) Carmen Aichner überreichte der Autorin einen
selbstgebastelten Bücherigel (Bildmitte: Bibliothekarin
Elke Pichler).
Wer weiß heute noch, wie früher Leder
gegerbt wurde? Frau Sulzenbacher wusste zu berichten, dass es im Ultental einen
Gerber gibt, der die Tierhäute neun Monate
bearbeiten muss, bis er sie verkaufen kann.
Auch den Beruf des Korbflechters hat sie
uns vorgestellt und lustige Einzelheiten über
die Entstehung der einzelnen Fotos erzählt.
Insgesamt eineinhalb Jahre hat Gudrun
Sulzenbacher an diesem Buch gearbeitet,
es wurden 1.600 Fotos gemacht. Eine sehr
aufwändige Arbeit, da immer alles genau zu-
) Gudrun Sulzenbacher im Gespräch mit den Kindern (Fotos: Repro „sq“)
) Doris Grüner
43
) Unsere Großen von morgen
) Lesen macht Laune
Die Klagen von Eltern und Lehrern: „Unsere Kinder lesen zu wenig“ veranlasste die Deutschlehrerin Berta Engl
in diesem Schuljahr an der Mittelschule erneut ein Projekt zum Thema Bücherlesen zu starten.
cher- und Fabulierwettbewerb waren besondere Aktionen. Mir hat das Basteln des
Leseigels und der Märchenfigur am besten
gefallen, denn das war mal was anderes.“
Verena Bachmann: „Mir hat das Basteln
der Märchenfigur und der Bücherigel super gefallen, weil es andere Stunden waren. Der Lesekoffer war auch toll und das
Überbringen der Bücher in die 1B lustig!“
Patrick Oberstolz: „Lesekoffer, Lesefigur, Lesezeichen, Bücherigel, es war ganz
interessant. Was ich mir wünschen würde,
mehr Wettbewerbe. Gibt es noch einige?“
) Unser Zungenbrecherwettbewerb - eine verzwickte Aufgabe, aber doch haben viele mit Mords Einsatz mitgemacht!
„Lesen ist ein Hit, lesen macht fit, drum
mach mit!“, diese Aktion beinhaltete eine
Reihe von Leseaktivitäten, die sich auf das
ganze Schuljahr verteilten: Basteln von Lesezeichen und Bücherigel, der Leserucksack
und -koffer, ein Zungenbrecherwettbewerb
für alle Klassen, ein Vorlesewettbewerb in
Deutsch für die ersten, in Italienisch für die
zweiten und in Englisch für alle dritten Klassen. Ein Fabulierwettbewerb, Gedichte- und
Märchenwerkstätten, Lesemaskottchen, Figuren aus der Lesewelt, Buchobjekte basteln,
„Schüler kaufen Bücher“, eine Leseecke in
der Bibliothek, eine kleine Ausstellung einiger Schülerarbeiten im Kongresshaus,
eine Autorenbegegnung mit Gudrun Sulzenbacher ergänzten das Programm. Zu
„Lesen ist ein Hit, lesen macht fit, drum
mach mit!“ holten wir einige Stimmen ein:
Berta Engl, die Projekt- und Schulbibliotheksleiterin: „Bücher können spannend, aufregend, kurzweilig, phantastisch
sein! Diese Ahnung von den Lesefreuden
ist wichtig, wenn man Leser gewinnen
will. Lesen macht Laune! Und Verführungen zum Lesen sind erfolgreicher als
die Ermahnungen zum Lesen! Lesen darf
nicht zu einer Strapaze werden - oder?“
Florian Oberheinricher: „Ich war
sprachlos, nachdem ich beim Fabulierwettbewerb den 3. Platz errungen hatte. Und beim Leseigel gefiel mir, als mir
die Idee kam, ein Leseferkel zu basteln.“
Andreas Arnold: „Ich täte jedem Lehrer empfehlen, eine Märchenfigur im Unterricht zu machen, weil man da vieles
lernt und Phantasie einsetzen muss.“
Aaron Tomasini: „Mir hat die Arbeit mit der Märchenfigur sehr gut gefallen, weil wir bastelten und machen
durften, was wir machen wollten.“
Stefan Rieper: „Am besten hat mir das
Basteln der Bücherigel gefallen. Ich würde
es allen weiter empfehlen, die Igel mögen!“
Stephanie Heuschreck: „Lesekoffer,
Bücherigel, Märchenfigur, Zungenbre-
Lukas Preindl: „Mir hat es gefallen, wie wir
in Deutsch die Märchenfigur gebastelt haben!“
Carmen Aichner: „Lesekoffer, Leseigel, Lesefigur, Lese-, Zungenbrecherund Fabulierwettbewerb - gute Ideen,
schöne Erfahrungen, tolle Erlebnisse!“
Trebo Martin: „Bücherigel basteln war
ganz cool. Ich würde zehn Igel machen,
aber dann hätte ich keinen Platz. In der
Schule vorstellen war auch ganz nett; ich
hoffe wir basteln bald wieder in Deutsch!“
Jasmin Töchterle: „Mir hat alles gut gefallen, besonders das Basteln der Lesefigur
und Bücherigel. Das Maskottchen habe ich
auf meinem Schreibtisch stehen. Beim Lesewettbewerb hat mir gefallen, wie Carmen
gelesen hat! Beim Zungenbrecherwettbewerb
war ich auch dabei und bei den Lesezeichen hätte ich fast einen Preis gewonnen!“
Marina Brunner: „Mir hat der Zungenbrecherwettbewerb gut gefallen. Ich belegte
den 2. Platz. Doch Carmen, die immer gewinnt, ist auch diesmal Erste geworden.
Wir bekamen eine Urkunde und einen Sack
44
S c h w e f e l q u e l l e ) KInderseite
mit Süßem, Nikolaus, Bonbons und Nüssen. Ich hoffe, ich gewinne nächstes Mal!“
Fabian Einackerer: „Beim Lesezeichen gewann ich einen Preis!“
Florian Pallhuber: „Mir hat das Basteln
der Lesefigur sehr gut gefallen, weil wir machen durften, was wir wollen. Wir haben sie
nachher ausgestellt und nach einem Monat
durften wir sie mit nach Hause nehmen.“
Christoph Steinkasserer: „Das Beste war
der Lesekoffer, mir haben ein paar Bücher
sehr gut gefallen. Mir gefiel das Zeichnen!“
Teresa Prugger: „Mir hat das Lesemaskottchen gut gefallen, weil ich so süße Mädchen
gebastelt habe. Aber dazu muss man auch
etwas sagen: Wir machen mit der Frau Engl
so tolle Sachen - außer dieser schreckliche
Lesekoffer. Das war das Grausigste, was
mir je begegnet ist. Beim Lesewettbewerb
bin ich Zweite geworden. Das hat mir Spaß
gemacht, aber ich war ganz schön aufgeregt!“
Stefan Holzer: „Wir haben viele Aktionen gemacht. Vom Lesekoffer konnte
man viele Bücher ausleihen. Und in einem
Buch konnte man über die gelesenen Bücher Rätsel und Bilder machen. Danach
gaben wir den Koffer der 1B weiter. Es
könnte nächstes Jahr wieder stattfinden!“
Christoph Stenico: „Der Bücherigel war sehr
nett. Am Anfang wusste ich nicht, was daraus
wird. Das Falten war streng, aber die Augen
und die Nase waren einfach nur aufzukleben.“
Daniel Bovo: „In einer Bücherei wohnten
21 Bücherigel, die waren für den Buchladen
wie geschaffen. Die Igel wurden von 21 Kindern geschaffen, die hießen: Andreas, Carmen, Patrick, Teresa, Stephan H., Florian
P. Christoph St., Greta, Florian O. Lukas,
Jasmin. Fabian E., Aaron, Verena, Fabian W., Stephanie, Stefan, Martin, Marina,
Christoph St. und ich, Daniel. Sie machten
die Igel in einer Stunde, sie machten sie aus
Liebe und Freundschaft. Das ist auf die Igel
abgefahren, deswegen führen sie nun mit
Liebe und Freundschaft den Buchladen und
jeder Igel hat den Namen seines Schöpfers!“
Noch eine Frage? Kennt ihr die Moral
von „Lesen ist ein Hit, lesen macht fit,
drum mach mit“? Wir verraten sie euch:
„Wenn uns noch jemand erzählt, lesen ist
langweilig, dem antworten wir: „Du hast
bisher nicht die richtigen Bücher gelesen“!
Zwei tolle Büchertipps gibt’s zum Schluss,
Carmen Aichner liefert euch „echtes Lesefutter“. Viel Spaß und gute Laune beim Lesen!
) Berta Margareth Engl
und die Klasse 1.C der Mittelschule Olang
Fabian Wierer: „Mir hat die Arbeit
mit der Lesefigur gut gefallen, ebenso das Lesezeichen, aber es hätte ruhig ein bisschen länger dauern dürfen!”
Greta Steiner: „Das Basteln der Igel
war so nett und der Igel von Teresa ist
der Schönste, weil er eine Masche hat!“
Ein Dankeschön an Professor Engl, die es
auf irgendeine Weise schaffte, tolle Preise
einzuheimsen: Bücher, Photoalben, Kartenspiele, Lineale, Schlüsselanhänger. Rucksack,
Radzubehör, Radiowecker und Geldbeutel
stellte, so verriet sie, die Raiffeisenkasse
Olang zur Verfügung. Und der Nikolaus
hieß Irmgard, die nette Geschäftsführerin
vom „Mittermair“, welche Säckchen mit
Leckereien füllte. Und Doris, unsere Bibliothekarin, hatte auch ihre Hände im Spiel.
Ein Dankeschön also auch an die Sponsoren!
) Buchtipps
) Auf den Hund kommen
Wisst ihr, was euer Hund alles braucht?
Was macht ihr, wenn ihr verreist oder nicht
wisst, wie es ihm geht? Dann ist das Buch
“Mein Hund“ genau das Richtige für euch.
In diesem Buch erfährt ihr sehr viel über
euren Hund: Pflege, Nahrung und vieles
mehr! Der ultimative Knüller für alle Hundehalter und Hundefans! Wenn ihr dieses
Buch kauft, liebt euch euer Hund mehr
als zuvor. Nicht lange abwarten, sondern
schnell zugreifen, nur diese Woche das Buch
im Sonderpreis nur 7,99 Euro. Holt euch euer
Buch zum Schnäppchenpreis, im Buchladen!
) Süchtig nach
O.C. California?
Dann habe ich genau das Richtige für
euch! Band 5 “Ein schlafloser Sommer“,
kauft euch das Buch und steigt ein in die
Welt von O.C. , wo Summer einen neuen
Freund kennen lernt, nämlich Eric! Seth
wird eifersüchtig und spioniert Summer
nach! Dabei macht er einige Entdeckungen,
die ihm nicht gefallen… . Interessiert?
Dann kauft es euch unter www.msn.de!
) Die Zungen waren noch nicht ganz gebrochen - hier die drei Erstplatzierten nach dem Wettbewerb (Fotos: Repro „sq“)
S c h w e f e l q u e l l e ) KInderseite
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) Ein „toller“ Tag
Der Kreativtag 2006: Beliebte und lehrreiche Initiative für die Grundschüler von Niederolang
) Die selbst hergestellten Würste aus der Metzgerei Mair durften wir nach Hause
) Vom Pflänzchensetzen in der Gärtnerei Obojes bekamen wir nicht genug...
mitnehmen. (Fotos: Repro „sq“)
Am 21. März veranstaltete die Grundschule Niederolang einen Kreativtag. Wir Schülerinnen und Schüler durften uns zu einem der
vielfältigen Angebote melden und verbrachten
einen interessanten und lehrreichen Vormittag.
So startete eine Gruppe zu Fuß in die Metzgerei Mair nach Mitterolang. Dort wurden
wir Kinder bereits von der Chefin Ursula
Mair erwartet. Frau Mair führte uns in den
„Wurstraum“, wo uns der Metzgermeister
Peter alle vorhandenen Maschinen, den
Fleischwolf, den Blitz und die Wurstmaschine
erklärte. Alle Schüler erhielten eine Schürze,
eine Schildmütze und einen Zettelhalterblock
mit Kugelschreiber: so konnten wir uns die
Zutaten und das Wurstrezept genau aufschreiben. Metzgermeister Peter begann dann
mit der Arbeit und jeder Schüler durfte selbst
6 Würstchen zum Mitnehmen machen. Dafür
wurde Schafsdarm auf eine Art Spritztülle gefädelt und auf Knopfdruck wurde die Wurstmasse eingefüllt. Das war gar nicht so einfach.
Nach getaner Arbeit waren wir natürlich alle
hungrig und wir erhielten ein Frankfurter
Würstchen mit Semmel und einen Saft.
Sechs Kinder verbrachten den Vormittag
in der Konditorei Rubner. Herr Rubner
erklärte uns fachkundig den Weg von der
Kakaobohne zur Schokolade und die Zusammensetzung der verschiedenen Schokoladen. Das Tollste dabei war natürlich, dass
wir nach Herzenslust kosten durften. Wir
stellten dann selbst mit viel Begeisterung
Schokoladeosterhasen und Tafelschokolade her und versuchten Marzipanrosen und
Häschen zu formen, was uns auch wirklich gut gelang. So trugen wir unsere selbst
gemachten Leckereien stolz nach Hause.
Eine andere Gruppe besuchte die Gärtnerei Obojes. Mit einer Führung durch die
Gärtnerei begann ein ereignisreicher Tag. Ein
Fühlwettbewerb beanspruchte unsere ganze
Aufmerksamkeit. Vom Setzen der Pflanzen,
das uns Markus richtig vorführte, konnten
wir gar nicht genug kriegen. Mit Kathrin
durften wir dann Blumentöpfe kreativ gestalten. Auch für das leibliche Wohl war bestens
gesorgt. Schließlich zogen wir vollbepackt mit
vielen selbstgesetzten Pflänzchen, zufrieden
und voll mit neuen Erfahrungen nach Hause.
Den Weg von einer kleinen Silberkugel bis
zum fertigen Schmuckstück verfolgte eine
andere Gruppe bei Goldschmied Werner
Egger. Beim Schmelzen, Walzen, Klop-
fen, Löten und Bohren durften wir selber
Hand anlegen und wir lernten dabei viele
Geräte und Materialien kennen. Der selbst
eingravierte Namen gab jedem Anhänger
noch unsere ganz persönliche Handschrift.
Die Floristin Martina Egger zeigte uns
danach, wie man mit einfachen Mitteln
eine tolle Osterdekoration basteln kann:
Etwas Moos, ein paar Zweige geschmückt
mit bunten Federn, Filzblumen, bemalte Eier und leuchtende Frühlingsblumen
- wir waren stolz auf das tolle Ergebnis.
Bei der Friseurin Alexia Aichner war es
auch interessant: Zuerst wuschen wir Zitas
Haare, dann machten wir ihr wunderschöne Locken. Den Mädchen flocht Alexia einen Zopf, der ausschaute wie Engelshaar.
Einem frechen Bub machte sie eine Stehfrisur.
Andere haben sich im Werkraum mit
Frau Helene Niedermair und Frau Elisabeth
Kammerer getroffen, um verschiedene Gegenstände aus Ton herzustellen. Wir brachten unsere Wünsche und Vorstellungen vor
und gingen sogleich an die Arbeit. Mit viel
Fleiß und Begeisterung stellten wir die unterschiedlichsten Gegenstände her: Vasen,
Töpfe, Osterhasen, Rauchfässer, ja unserer
46
S c h w e f e l q u e l l e ) KInderseite
) Theaterwerkstatt mit Maria und Paula: Ach war das lustig!
Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Frau Rosa Kofler führte eine kleine Gruppe
von Kindern in die alte Kunst des „Wollespinnens“ ein und erzählte uns von den einzelnen
Schritten, wie man vom Schaf zur Wolle kommt.
Herr Peter Arnold zeigte uns dann später sein
handwerkliches Können im Korbflechten. Mit
Peddigrohr und Holzfurnieren fertigte er mit
uns begeisterten Kindern kleine Kostbarkeiten
an, die als Dekoration Verwendung finden.
Eine Gruppe von Kindern ist nach Welsberg
zum Schuster Hintner gefahren. Der erzählte
spannende Geschichten von früher, als er noch
auf die „Stör“ ging. Er zeigte uns die Tricks
des Schusterhandwerks und wir erfuhren viel
darüber, wie Schuhe früher gemacht wurden.
Auf den Weg zum Sattlermeister Richard
Oberhauser nach Niederrasen machte sich
eine andere kleine Gruppe. Zuerst erklärte
er uns sein Handwerk und zeigte uns seine Werkstatt mit den vielen Kunststücken
aus Leder. Bald danach half uns Richard
eine Handytasche anzufertigen, die wir
anschließend verzierten. Seine Frau versorgte uns noch mit Torte und Getränken.
Eine große Gruppe machte sich auf den Weg
nach Percha in die Werkstatt von Hubert, Markus und Andreas Baumgartner. Dort durften
wir mit Metall arbeiten und wir erlebten hautnah die einzelnen Arbeitsschritte bis zu den
tollen Ergebnissen. Wir fertigten einen Zahn-
) Das Bauamt ist eine sehr wichtige Dienststelle der Gemeinde. (Foto: „sq“/rb)
stocherbehälter und eine kleine Pinnwand
an. Nach getaner Arbeit gab es eine Jause.
Fünf theaterinteressierte und schauspielbegabte Kinder arbeiteten mit Maria Steurer
und Paula Aichner in der Theaterwerkstatt:
Mit uns Kindern habt ihr das
Theaterspielen probiert,
und voller Stolz allen das Ergebnis
präsentiert.
Wir haben in der Schule selten so viel
gelacht,
über das, was ihr habt gemacht.
Vom Suppenwürfel bis hin zur Kuh:
Unsere Lachmuskeln kamen nie zur Ruh.
denen Aufgaben der Gemeindeämter, zum
Beispiel des Standesamtes, des Meldeamtes
und des Bauamtes, die Arbeit des Gemeindesekretärs, des Bürgermeisters, des Gemeindeausschusses und des Gemeinderates. Im
Sitzungssaal haben wir dann selber einen
Bürgermeister gewählt und eine Gemeinderatssitzung abgehalten. Wir haben einen
tollen Einblick in die Gemeindeverwaltung
und viele Informationen über die Aufgaben
der Gemeinde erhalten. Herzlichen Dank!
Der Kreativtag 2006 war für alle eine tolle, interessante, lehrreiche und bereichernde
Erfahrung und ermöglichte den Kindern
wertvolle Einblicke in Handwerk und Kunst.
) Schüler/innen und Lehrpersonen
der Grundschule Niederolang
Alle Schülerinnen und Schüler, sowie die
LehrerInnen der Grundschule Niederolang
bedanken sich bei allen, die zum guten
Gelingen des Kreativtages beigetragen haben. Die Handwerker und Künstler haben
nicht nur ihre Arbeitszeit, ihr Können und
Wissen, sondern auch sämtliches Material unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Nach einer Einführung durch die Lehrerin Gabi Sottsass und einem interessanten
Videofilm über die Aufgaben der Gemeinde
gingen wir zu Fuß zum Rathaus nach Mitterolang. Dort erwartete uns schon Frau Bürgermeister Annelies Schenk und begrüßte uns
ganz herzlich. Sie erklärte uns die verschie-
S c h w e f e l q u e l l e ) KInderseite
) Spannung auf 64 Feldern
Eine respektable Zahl von Schüler/innen nutzte mit großer Begeisterung das Wahlangebot an der Grundschule
Niederolang, einen Schachkurs für Anfänger mitzumachen.
die Eltern, die Frau
Direktorin sowie
der Präsident des
Schachklubs Olang
Reinhard Bachmann
als Zuschauer eingeladen wurden. Es
war überwältigend
zu erleben, mit welchem Einsatz und
Ehrgeiz die Schüler/
innen immer wieder
den Kampf weiß gegen schwarz aufnah) Andreas Steger vermochte die Kinder zu begeistern. (Fotos: Repro „sq“)
men. Die einzelnen
Partien waren sehr
abwechslungsreich und interessant.
Als Experte und Referent konnte Andreas Steger, Präsident des Südtiroler SchachAuch wenn es am Ende nur einen Sieger
bundes und Mitglied des Schachklubs
und eine Siegerin geben konnte, so durfOlang, gewonnen werden. Das Interesse
ten doch alle Turnierteilnehmer/innen mit
am Kurs war sehr groß und so erlernten 14
ihren erbrachten Lernfortschritten und
Schülerinnen und Schüler aller AltersstuLeistungen zufrieden sein.
fen den faszinierenden Kampf auf den 64
) Theresia Felder
Feldern. Andreas verstand es, die Theorie
in einer sehr lockeren und praxisnahen Art
und Weise zu vermitteln. Erstaunlich rasch
Die Ergebnisse des Abbegriffen die Kinder die Grundregeln des
schlussturniers sind auch
„königlichen Spieles“: Jeden Zug sorgfälim Internet unter www.
tig überlegen, ziel- und ergebnisorientiert
schachclubolang.com abhandeln, mit Weitsicht planen und denken.
rufbar, dort gibt es auch
die Bilder aller Teilnehmer.
Besonders groß war dann der Eifer, als es
darum ging, das gelernte Wissen auf dem
Schachbrett umzusetzen. So mancher Teilnehmer kam dabei arg ins Grübeln und Schwitzen.
Trotzdem vergingen die Nachmittage viel zu
schnell. Vielleicht findet sich ein Schachspieler, der Lust hat, diese jungen Talente weiter
zu fördern oder im kommenden Schuljahr ab
und zu mit uns in der Schule Schach zu spielen.
Den Abschluss des Kurses bildete ein Turnier über sieben Runden mit einer Bedenkzeit
von je 15 Minuten. Nicht zu übersehen war
die Anspannung bei den Kindern, da auch
Die Teilnehmer/innen haben es sich auch nicht nehmen lassen, ihre Eindrücke
in Reimen zu formulieren:
Auf 64 Feldern wurde
gekämpft und geschlagen.
Mit Bauern, Dame, König
mussten wir uns plagen.
Mit viel Geduld und Einsatz wurden
Spielzüge probiert,
bis endlich einmal einer verliert.
In so manchem Kopf
gab es manchmal eine Blockade,
wenn es um Patt ging und um Rochade.
Unser Kursleiter bewies aber immer
Ruhe und Humor
und zauberte unter den Teilnehmern
kleine Schachmeister hervor.
Der Kurs hat uns viel Spaß gemacht,
denn Andreas hat uns das Spiel
mit viel Freude beigebracht.
Danke dafür!
47
48
S c h w e f e l q u e l l e ) KInderseite
Schachturnier der Grundschule Niederolang:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Name
Michael Pörnbacher
Felix Zingerle
Fabian Jusufi
Michael Irschara
Simon Neunhäuserer
Alex Wieland
David Gatta
Gabriel Felder
Sophia Steiner
Andreas Kind
Rebekka Niedermair
Julian Durnwalder
Martin Niederbacher
Aaron Schneider
Klasse
4. Klasse
5. Klasse
3. Klasse
4. Klasse
5. Klasse
4. Klasse
3. Klasse
2. Klasse
1. Klasse
1. Klasse
4. Klasse
4. Klasse
1. Klasse
1. Klasse
Punkte
6,5
6,0
5,0
4,0
3,5
3,5
3,5
2,5
2,5
2,5
2,0
2,0
2,0
0,5
Feinwertung
24,5
25,0
23,0
24,5
27,5
24,5
7,0
26,5
23,0
22,0
18,5
17,5
8,0
16,0
) Nach der Siegerehrung: Gruppenbild aller Teilnehmer/innen (links im Bild Lehre-
rin Theresia Felder, hinten Reinhard Bachmann, rechts Kursleiter Andreas)
) Grundschule Oberolang: Projekt „Pro Klima“
Im Rahmen unseres Projekts haben wir drei Aktionen durchgeführt: Apfel und Zitrone,
Energieeinsparung und Klimaschritte.
Bei der Aktion „Apfel und Zitrone“ haben
die 4. und 5. Klasse der GS Oberolang teilgenommen. Wir gingen am 21. September 2005
zum Sporthotel Keil und warteten dort auf die
Stadtpolizei Bruneck. Die zwei Polizistinnen
hatten ein Geschwindigkeitsmessgerät dabei. Damit konnten wir herausfinden, wie
schnell die Autofahrer fuhren. Die erlaubte
Höchstgeschwindigkeit war 50 km/h. Am
Anfang haben alle Autofahrer ängstlich geguckt. Dann haben sie gelacht. Zum Glück
haben wir mehr Äpfel als Zitronen verteilt.
Einige Zeit danach besuchte uns Herr Dietmar Überbacher vom Ökoamt. Er
informierte uns über das Projekt
„Temperaturmessung/Energieeinsparung“. Bei dieser Aktion
sollten wir die tägliche Höchstund Tiefsttemperatur in einer Tabelle festhalten. Wir bekamen 16
Tabellen zur Verfügung gestellt.
Die Aufgabe des Klimadetektivs
(das war jedes Mal ein anderer
Schüler), war, für das richtige
Lüften und die Stromeinsparung
zu sorgen. Aufkleber für Lichtschalter und
Fenster erinnerten uns an diese Pflichten.
Herr Überbacher kam zweimal in diesen
16 Wochen, um unsere Arbeit zu überprüfen. Am Schluss dieses Projektes werteten
wir die Temperaturtabellen aus. Wir fanden damit heraus, dass die Höchst- und
Tiefsttemperatur meistens zu hoch war.
Die ganze Schule hingegen beteiligte sich
an der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ (Klimaschritte). Dazu benötigten wir einen
Klimaausweis, den wir an die Schultasche
hängten. Jeden Morgen konnten wir uns
kleine Aufkleber, die mit einem Fußgänger,
Radfahrer, Bus oder Auto gekennzeichnet
waren, auf den Ausweis kleben. Für jeden
Aufkleber spendete die Gemeinde 5 Cent für
ein Solidaritätsprojekt in Ecuador. Dadurch
halfen wir der Natur, und uns selbst. Weniger
Abgase in der Luft- und Bewegung hält fit.
So viel Geld erbrachten die Klimaschritte der einzelnen Klassen:
1. Klasse: 320 Klimaschritte = 16,00 €
2. Klasse: 290 Klimaschritte = 14,50 €
3. Klasse: 356 Klimaschritte = 17,80 €
4. Klasse: 320 Klimaschritte = 16,00 €
5. Klasse: 136 Klimaschritte = 6,80 €
Gesamtsumme: 71,10 €
) Melanie Oberparleiter, Annalena Egger,
) Gehfaul? Zu Fuß zur Schule - oder mit
welchem Verkehrsmittel? Die Aufkleber
brachten es an den Tag. (Fotos: Repro „sq“)
Astrid Jud, 4. Klasse
S c h w e f e l q u e l l e ) KInderseite
dieser Aktion Kindern in Ecuador helfen. Für
jeden Klimaschritt wanderten 5 Cent nach
Ecuador, um dort Schulen zu unterstützen.
Blitzen - welche eine Hetz!
Die Verkehrspolizei von Bruneck kam an
unsere Schule, um mit der 4. und 5. Klasse die
Aktion ”Apfel und Zitrone” durchzuführen.
Wir Schüler begaben uns auf den Parkplatz
Keil, wo eine Politesse das Messgerät schon
aufgestellt hatte. Jeder von uns durfte mindestens einmal blitzen, und die Geschwindigkeit
der herankommenden Autos messen. Fuhr ein
Auto schneller als 50 km/h, wurde es angehalten, und der Fahrer bekam von uns Schülern
eine Zitrone überreicht. Hielt sich ein Autofahrer an die Geschwindigkeit, wurde auch
dieser angehalten und bekam einen Apfel.
Die Aktion hat uns großen Spaß gemacht!
) Jonas, Maximilian, Sara, Hannes, Kushtrim, Markus
5. Klasse Grundschule Oberolang
Autofrei zur Schule - wir sammeln
Klimaschritte!
In diesem Jahr hat sich die Grundschule
Oberolang sehr häufig mit dem Klima beschäftigt. Dabei war es unsere Aufgabe, vier
Wochen lang Klimaschritte zu sammeln. Auf
diese tolle Idee brachte uns das Klimabündnis
Südtirol-Bozen. Wir waren sofort damit einverstanden, denn gleichzeitig konnten wir mit
Wir erhielten zu Beginn einen kleinen
Ausweis, den wir für die Dauer der Aktion
an allen Schultagen bei uns tragen mussten.
Alle Kinder unserer Schule bekamen jeden
Morgen von der Lehrperson einen Aufkleber
für den Ausweis: Einen grünen Punkt, wenn
jemand zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus in
die Schule kam, und einen roten Punkt, wenn
man mit dem PKW gekommen ist. Weitere
Aufkleber kamen auf das Klassenplakat, wo
wir eintrugen, wie viele mit dem Rad, …
gekommen sind. Am Ende der Aktion wurde
das Klassenplakat eingeschickt. Zum guten
Schluss hatte die 5. Klasse insgesamt 136
Klimaschritte gesammelt. Es waren aber
keine Kinder in unserer Klasse, die mit dem
PKW zur Schule gekommen sind. Wir haben
leider nur 136 Aufkleber sammeln können,
weil wir nur 6 Kinder in der Klasse haben.
Da wir so fleißig Klimaschritte sammelten und an fast allen Aktionen teilnahmen, zählen wir zu den 10 besten
Klassen auf Landesebene. Wir haben
einen TAGESAUSFLUG gewonnen!!!
) Jonas, Maximilian, Sara, Hannes, Kushtrim, Markus
) 5.Kl. GS Oberolang
49
) Prima Klima
Alle Tage früh am Morgen bereitete uns
die Temperatur in der Klasse große Sorgen.
Den Klimadetektiv jede Woche wechselten
wir, ...und benutzten zum Aufschreiben
der Temperatur nur mehr Umweltpapier.
Betrug die Temperatur zwischen 19 und
21 Grad, waren wir klimafreundlich ganz
und gar!
War es in der Klasse zu kalt oder zu warm,
gab es in der Gemeinde telefonischen
Klimaalarm.
Diese Aktion hat uns Spaß gemacht,
denn wir haben dabei viel
über unsere Umwelt nachgedacht !
) Jonas, Maximilian, Sara, Hannes, Kushtrim, Markus
5.Kl. Grundschule Oberolang
50
S c h w e f e l q u e l l e ) Information
) Festschriften archivieren!
Aufruf an Vereine und Verbände der Gemeinde Olang
Die Öffentliche Bibliothek Olang hat den
Auftrag, graue Literatur (Jubiläums- und
Festschriften, Broschüren von Vereinen und
Verbänden ) des Einzugsgebietes in dreifacher
Ausfertigung zu sammeln. Je ein Exemplar
wird der Mittelpunktsbibliothek Bruneck
und der Landesbibliothek Tessmann weitergeleitet, ein drittes bleibt in der örtlichen
Bibliothek in Olang und wird dort archiviert.
Ich bitte alle Vereinsvorsitzenden, eventuelle Veröffentlichungen an mich weiterzuleiten. Diese Schriften sind besonders langfristig
gesehen sehr wertvolle Quellen und bilden ein
einsehbares Dokument zum Dorfgeschehen.
) Doris Grüner
) Transport der eigenen Abfälle
Es besteht die Pflicht zur Eintragung in das Verzeichnis der Umweltfachbetriebe.
Ab dem 29. April 2006 müssen sich jene
Unternehmen, welche die eigenen Abfälle
transportieren, mit einem vereinfachten Verfahren in das Verzeichnis der Umweltfachbetriebe bei der Handelskammer eintragen.
Die Regelung betrifft in Südtirol schätzungsweise 2.000 Betriebe, die im Rahmen ihrer
Tätigkeit Abfälle erzeugen und transportieren, wie z.B. Unternehmen der Baubranche
sowie Handwerks- und Industriebetriebe.
Das Gesetzesvertretende Dekret 152/2006
(der so genannte Einheitstext im Umweltbereich) regelt die Umweltgesetzgebung neu
und sieht vor, dass jene Unternehmen, welche
regelmäßig die eigenen nicht gefährlichen
Abfälle bzw. die eigenen gefährlichen Abfälle
transportieren, sich in das Verzeichnis eintragen müssen. Bei den gefährlichen ist eine
Höchstgrenze von 30 kg/l/Tag vorgesehen.
Die Eintragung erfolgt durch Einreichung eines schriftlichen Antrages auf den
vorgesehenen Vordrucken. Die Unternehmen müssen weder Finanzgarantien leisten
noch die finanzielle und technische Kapazität nachweisen. Sie müssen auch keinen
technischen Verantwortlichen ernennen.
Information
Die Vordrucke für die Eintragung sind auf
der Internetseite der Handelskammer Bozen: www.handelskammer.bz.it -> Umwelt
-> Verzeichnis der Umweltfachbetriebe ->
Leitfaden verfügbar.
Auskünfte und Beratung können beim Bereich Umweltschutz der Handelskammer
Bozen eingeholt werden,
Tel. 0471 / 94 56 02 oder
0471 / 94 55 25.
) Viviana Targa
Handelskammer Bozen
) Kleinanzeiger
) Neuer Mitarbeiter
in der Gemeinde
Robert Brunner aus Geiselsberg hat
am 2. Mai 2006 seinen Dienst als
spezialisierter Arbeiter in der Gemeinde
Olang aufgenommen.
Wir wünschen ihm viel Freude bei der
Arbeit!
) Neue Satzung der
Gemeinde Olang
Werte Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
die neue Gemeindesatzung, wie Sie alle in
der vorigen Ausgabe der Schwefelquelle ausführlich nachlesen konnten, wurde vom Gemeinderat am 26. Jänner 2006 verabschiedet.
Die Satzung ist sozusagen das „Grundgesetz“ der Gemeinde, ihrer Verwaltung, Organe und Ämter. Für alle Menschen unseres
Dorfes, nicht nur für die Verwalter, regelt sie
die Vorgangsweisen, nennt die einzuhaltenden
Bestimmungen, kurz alles was mit der Gemeinde als politischer Einheit zu tun hat. Auch die
Formen der Beteiligung der Bürger/innen an
den Meinungsbildungsprozessen und an den
Entscheidungen selbst sind hier beschrieben.
Dieses Regelwerk ist also sicherlich ein für
die ganze Bevölkerung wichtiges Instrument
und sollte Ihnen allen vollinhaltlich bekannt
sein. Daher ist die Satzung dieser Ausgabe
der Schwefelquelle als Sonderdruck beigelegt,
damit Sie sie getrennt aufbewahren können
und bei Bedarf stets bei der Hand haben.
) Mountainbike mit Federung für
ca. 8- bis 10-jähriges Kind zu verkaufen.
Tel. 349 / 866 22 63.
Wir alle hoffen, dass sie zu einem Baustein für
wachsendes Interesse der Bevölkerung an den
Verwaltungsangelegenheiten und für aktive
Teilnahme am öffentlichen Geschehen werde.
) Bürgermeisterin Annelies Schenk
S c h w e f e l q u e l l e ) Information
) Aus dem Standesamt
Geburten
Magdalena Jud - Mitterolang
Marie Egger - Mitterolang
Philipp Aichner - Niederolang
Florian Prugger - Geiselsberg
Todesfälle
Margareth Pellegrini - Niederolang
Maria Wieser - Niederolang
Anton Ellemunter - Mitterolang
Marianna Hochgruber - Niederolang
Maria Webhofer - Niederolang
51
) Wir gratulieren
) 86 Jahre vollendet
05.03.2006
20.03.2006
23.03.2006
03.04.2006
Anna Arnold Wwe. Steiner, Oberolang, am 31.05.
) 85 Jahre vollendet
Rosina Steurer, Mitterolang, am 14.06.
) 84 Jahre vollenden
08.03.2006
13.03.2006
26.03.2006
30.03.2006
28.04.2006
) Sabine Pellegrini
) Laureat in
Orientalistik
An der Universität Ca‘ Foscari in
Venedig hat Sigrid Bachmann mit
Höchstpunktezahl und Auszeichnung
ihr Studium der orientalischen Sprachen und Kulturen - im Hauptfach
Japanisch und Philosophie - abgeschlossen. In ihrer Dissertation hat
sie, zum Teil auch in japanischer
Sprache, Leben und Werke des in der westlichen Fachliteratur noch
wenig dokumentierten Zen-Mönchs Suzuki Shosan aus dem 16.
Jahrhundert behandelt. Sie hat bereits auf zwei Japanaufenthalten,
darunter einem Studienabschnitt an der Universität in Tokio, die japanische Sprache und Kultur direkt kennen gelernt und strebt nun einen
längeren Aufenthalt zu Arbeitszwecken im fernöstlichen Land an.
Ihre Familie und ihre Freunde gratulieren Sigrid herzlich zum
schönen Erfolg. Auch die Schwefelquelle schließt sich
mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zukunft an.
) Laureat in Design
Bianca Elzenbaumer hat am 31. März 2006 ihr Studium an der
Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen erfolgreich abgeschlossen. Ihre Laureatsarbeit mit dem Titel „Schöner
neuer Winter“ handelt über das Thema Kunstschnee in den Alpen
und wie durch diesen technischen Eingriff unsere Wahrnehmung
der Natur verändert wird. Als Kommunikationsmedien setzte
sie großformatige Fotografien, Installationen sowie Videos ein.
Dazu gratuliert ganz herzlich ihre Familie und wünscht ihr
viel Glück und Erfolg für die Zukunft. Auch die Schwefelquelle schließt sich mit einem aufrichtigen Glückwunsch an.
Maria Unterhofer, Mitterolang, am 08.05.
Johann Monthaler, Oberolang, am 21.05.
Friedrich Brunner, Niederolang, am 12.06.
Johann Laner, Oberolang, am 22.06.
) 83 Jahre vollenden
Anna Maria Schaber, Mitterolang, am 05.05.
Peter Willeit, Niederolang, am 24.06.
) 82 Jahre vollenden
Marianna Holzer, Mitterolang, am 03.05.
Anton Wieser, Niederolang, am 08.06.
Regina Agstner, Mitterolang, am 10.06.
Milena Giulia Parodi, Mitterolang, am 15.06.
) 81 Jahre vollenden
Frieda Arnold Wwe. Bachmann,
Mitterolang, am 12.05.
Aloisia Mayr, Oberolang, am 19.06.
) 80 Jahre vollenden
Maria Hofer, Niederolang, am 13.05.
Maria Urthaler, Mitterolang, am 19.06.
) Doktorat in Physik
An der Technischen Universität München hat vor kurzem Johannes Brunner
sein Physikstudium mit der Promotion
zum Dr.rer.nat. erfolreich abgeschlossen. In seiner Doktorarbeit untersuchte
er mit experimentellen Methoden an
dem erst vor wenigen Jahren in Betrieb
genommenen Kern-Forschungsreaktor
FRM-II durch ein neues spezielles „Durchstrahlungsverfahren“
die Radiographie und Tomographie mit Hilfe von Neutronen.
Familie, Verwandte und Freunde gratulieren dem „Physicus“ von
Herzen und wünschen ihm viel Freude und Erfolg auf seinem weiteren
Lebensweg! Herzlichen Glückwunsch auch von der Schwefelquelle.
) Veranstaltungskalender
)Mai 2006
) 19.-21. Reitturnier beim Tolderhof
)Juli 2006
Tolderhof / FF-OO
) 01.
Zweitagestour Ötztaler AVS
) 20.
Frühjahrskonzert im Kongresshaus um 20.30 Uhr MS-PS
) Kirchtag in Niederolang
PFM
) 21. Erstkommunion in Oberolang PGR-OO
) 02. Zweitagestour Ötztaler AVS
) Klettersteigtour für Jugendliche
AVS
) Peter u. Paul - Patrozinium Kirchtag Niederolang
PFM
) 22. Seniorengymnastik von 14 bis 15 Uhr
Turnhalle der Mittelschule
) 03. Beginn Sommerleseaktion
) 09. Sommertrainingslager Brescia Calcio vom 09. bis 30.07. TV
) 25.-27. Bitttage
) 13. Konzert am Pavillon von Oberolang um 20.45 UhrMK-PS
) 28. Christi Himmelfahrt - Erstkommunion in Niederolang
) 14. Konzert am Pavillon in Niederolang um 20.45 Uhr PFM
) 16. Wanderung mit Familienolympiade
) Morgenkofel und Wasserkopf
ST-MO
Weiters im Mai:
B
KFS-G
AVS
) Vollversammlung in der Feuerwehrhalle in Mitterolang
ASKC
) 19. Olanger Standlschmaus
) Sagenwanderung (Olanger Geschichte und Geschichten)
B
) 21. Konzert am Pavillon von MO um 20.45 Uhr
SVBB
) 22. Jugendturnier Fußball ) Vorabendmesse mit Fahrzeugweihe in MO
) 23.
Turnier der Vereine ) Wallfahrt
) Jugendmesse in Niederolang um 09 Uhr
SKJ-MO-NO
) Jeden Dienstag Schachabend
für alle Interessierten ab 20 Uhr im Hotel Pörnbacher
SCH
)Juni 2006
) 04. Pfingstsonntag - Gebet in Niederolang
) 05. Pfingstmontag - Gebet in Niederolang
) 08. Sommernachtslesung „S’Ruipa Jörgile“
- Ruiper Stube um 20.00 Uhr
) 10. Bittgang nach Enneberg
) Fahrt nach Enneberg mit den Senioren
) 11. Dreifaltigkeitssonntag
) 14. Seniorenfahrt um 13 Uhr
) 17. Jugendmesse in Mitterolang
) 18. Fronleichnam
) 21. Internationales Chörefestival vom 21. bis 25.06.
) 24. Konzert am Pavillon um 20.30 Uhr
) 25. Herz-Jesu-Feuer ) Herz-Jesu-Konzert am Pavillon von Mitterolang
um 20.30 Uhr MK-PS
) Herz-Jesu-Fest
) 28. Seniorentreff - Wir fahren auf die Brunstalm
MK-PS
ASCO
PGR-MO
ASCO
) Christophorus-Sonntag mit Fahrzeugweihe in NO
) 27. Jugendhüttenlager Landro - 4 Tage
AVS
) 28. Konzert am Pavillon von MO um 20.45 Uhr
) 29. Konzert am Pavillon von Niederolang
) 31. Weinleben im Park
MK-PS
PFM
TV
Weiters im Juli:
BA
) Quizwanderung
KFS-Pfarre Olang
) Kinderfest
KFS-OO
KFS-OO
ST-NO-ST-MO
KJ-MO-NO
TV
PFM
AVS-ABC
ST-OO
Weiters im Juni:
) Frühlingsfahrt für Senioren und Alleinstehende
TV
) KVW - Sozialfürsorge Sprechstunden
Mai
Mittwoch, 17.05.2006
Juni
Mittwoch, 07.06.2006
Mittwoch, 21.06.2006
Juli
Mittwoch, 05.07.2006
jeweils ab 10.00 Uhr im Rathaus.
Achtung: Eventuelle Änderungen werden an der Anschlagtafel
der Gemeinde bekannt gegeben.
Auch NICHT-Mitglieder werden im KVW kostenlos beraten!
) Hildegard Sapelza
KVW-G
) Redaktionsschluss
für die nächste Ausgabe
ist der 30. Juni 2006
Verspätete Beiträge werden nicht angenommen!
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Seele and Geist
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