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Ferdi Camenzind - Gemeinde Weggis

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W EG G IS
«Man muss auch etwas tun,
was nicht im Pflichtenheft steht»
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Im Gespräch mit Ferdi Camenzind, Träger der Weggiser Rose 2009
An der Gemeindeversammlung vom 11. Mai 2009 verleiht der Gemeinderat zum
fünften Mal den Anerkennungspreis der Gemeinde,
die «Weggiser Rose». Für
sein vielfältiges, langjähriges Engagement auf Rigi
Kaltbad wird Ferdi Camenzind geehrt.
I Bruno Weingartner
Wie war Ihnen zumute, als der
Gemeinderat Ihnen mitteilte, Sie
seien Preisträger der Weggiser Rose?
Um ehrlich zu sein, ging ich sofort
in «Abwehrstellung». Ich sollte die
Weggiser Rose bekommen? Nein,
so viel Spektakuläres habe ich ja
gar nicht gemacht.
Der Gemeinderat würdigt Sie mit
diesem Anerkennungspreis, weil
Sie sich während Jahrzehnten unkompliziert und selbstlos für die
grösseren und kleineren Anliegen
der Gemeinde einsetzen, sei es auf
Rigi Kaltbad in verschiedensten
Funktionen, sei es unten im Dorf.
Sehen Sie das auch so?
Ich war einfach ein Allrounder auf
der Rigi, der sich vielleicht auch
über den Dienstschluss hinaus für
Gäste und Einheimische engagierte. Man muss auch etwas tun,
was nicht im Pflichtenheft steht.
Denn mir war immer bewusst:
Wir sind von unseren Gästen abhängig. Wenn sie kommen, bekommen wir unseren Lohn, wenn
sie wegbleiben, haben wir keine
Arbeit.
Ferdi Camenzind, wohl jeder Rigibesucher kennt Ihr Gesicht. Wer
aber sind Sie? Welches ist Ihre Biografie?
Als ältestes von sechs Kindern bin
ich auf Vitznaus höchst gelegenem
Bauernhof, im Oberebnet auf
1200 Metern über Meer, aufgewachsen. Zur Schule gingen wir
zu Fuss, über den Mittag assen wir
bei einer Tante im Dorf, und auf
dem Heimweg las ich oft Bibliotheksbücher, mitten im Geleise
der Vitznau-Rigi-Bahn auf Riggenbachs berühmter Zahnstange.
«Ich möchte meine Gesundheit bewahren können, damit ich noch etwa 20 weitere Jahre in Kaltbad etwas nützen kann, überall, wo ich
einfach gebraucht werde ...»
Nach dem Gymi zum
Mauern nach Muri
Und nach der Schule folgte dann
eine Lehre?
Nein, vorerst nicht. Nach der Primar- und Sekundarschule schickte man mich auf das Gymnasium
Immensee. Als Studenten hatten
wir auch regelmässig verschiedenste Arbeiten zu verrichten. Dem
Rektor fiel dabei mein handwerkliches Geschick auf und sagte:
«Ferdi, du bist eigentlich der geborene Handwerker.»
So verliessen Sie das Gymnasium
und fanden gleich eine geeignete
Lehrstelle?
Ja, aber der Zufall – oder das
Schicksal – spielte eine wichtige
Rolle: Baumeister Karl Wipf aus
Muri kam auf einem Sonntagsausflug mit meiner Mutter auf dem
Hof ins Gespräch und fragte, ob
sie nicht etwa einen Sohn hätte,
der Maurer lernen möchte. Und
so kam es: Von 1957 bis 1960
konnte ich im aargauischen Muri
den Maurerberuf erlernen.
in Hedingen. Über die Wochenenden zog es mich aber sogar von
Lugano immer wieder nach Hause
an die Rigi. Mit dem Velo natürlich – 400 Kilometer retour ...
Und jeweils übers Wochenende kamen Sie wieder nach Hause?
Mit einem einfachen Dreigang-Velo
mit Rücktritt?
Natürlich. Von Muri mit dem Velo
bis an die Rigi. Oft fuhr ich auch
bis Goldau, um dann – wiederum
auf dem Gleis marschierend –
über die Nordseite hinauf auf
Oberebnet zu kommen. Auf diesem Heimweg lernte ich auch meine Frau kennen. Sie bediente damals die Seilbahnstation Chräbel
ob Goldau.
Nein. Ich hatte schon damals ein
Rennvelo. Mit dem angesparten
Sold aus der Rekrutenschule – ich
ging deswegen nie in den Ausgang – hatte ich mir ein TigraRennrad geleistet.
Nach der Lehre kamen Sie dann zu
den Rigi-Bahnen?
Nein, noch nicht. Es folgten zuerst
vier Wanderjahre als Maurer und
Bodenleger: ein Jahr in Luzern,
zwei Jahre in Lugano und ein Jahr
Wie ging Ihr Leben an der Rigi dann
weiter?
Meine Frau und ich heirateten an
Pfingsten 1964 auf Rigi Kaltbad,
wussten aber zu diesem Zeitpunkt
noch nicht, dass wir gut drei Monate später auch hier wohnen
würden, denn wir hatten bereits in
Hedingen eine erste gemeinsame
Wohnung eingerichtet.
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FREITAG I 8. Mai 2009 I Nr. 19 I WOCHEN-ZEITUNG I
W EG G IS
Der Hilferuf des
Stationsvorstehers
ein, dass wir eine richtige Loipenmaschine bekamen.
Wie aber kam es, dass Sie dann auf
Rigi Kaltbad kamen?
Es war eigentlich der mehrmalige
Hilferuf von Werner Jossen, dem
damaligen Stationsvorstand auf
Kaltbad, der dringend einen neuen Stationswärter brauchte. Die
beiden grossen Bauvorhaben, die
Hostellerie und die Résidence,
wollten gebaut sein, dazu musste
die Rigi Bahn riesige Mengen an
Baumaterialien transportieren.
Betoneisen und Kies musste geführt werden, meist in der Nacht,
wenn die Touristen wieder im Tal
waren. So dachte Werner Jossen,
ich sei dafür der geeignete Mann,
weil ich ja im Umgang mit Baumaterialen geübt war.
Warum war es ein mehrmaliger Ruf?
Ich wollte zuerst diesen Job nicht,
denn als Maurer im Tal unten hätte ich weit mehr verdient. Aber als
man uns dann aber die Dienstwohnung im Wärterhaus neben
der Station während des ersten
Jahres gratis anbot, willigte ich
ein. Wir zogen im Herbst 1964 auf
Rigi Kaltbad, und so wurden es
am Schluss dann 40 Jahre, während denen ich für die Rigi Bahn
arbeitete.
Auch als erster Betreuer
der Langlaufloipe?
Ja, und zwar vorerst während eines Jahrzehnts in meiner Freizeit.
Zuerst präparierte ich die Loipen
von Kaltbad bis Rigi Scheidegg –
14 Kilometer hin und zurück auf
einem wunderbar ebenen Trassee
der ehemaligen Scheidegg-Bahn –
mit den Ski. Danach sponserte der
Rigi-Beck einen Motorschlitten,
und der Weggiser Bootbauer
Franz Würth, als einer der damaligen Verwaltungsräte der Rigi
Bahnen, setzte sich dann dafür
Was war die Schwierigkeit damals
beim Präparieren?
Ich konnte nicht wie andernorts
einfach zwei Loipen nebeneinander machen, ich musste sie an die
beiden Ränder des Weges setzen,
denn die Fussgänger standen
gleich hoch im Kurs wie die Langläufer. Im Weiteren hatte ich die
Aufgabe, auch einige Skipisten
mit der gleichen Maschine zu präparieren, und im Rettungsdienst
war ich «natürlich» auch noch tätig.
Seit 45 Jahren
Feuerwehr-Korporal
À-propos «retten»: Bei den RigiSamaritern und in der Rigi-Feuerwehr sind Sie immer noch, konnte
man kürzlich im Bericht zur Agathafeier der Feuerwehr lesen.
Ja, ich bin immer noch Korporal.
Gleich nach unserem Umzug
nach Kaltbad schickte man mich
in einen Geräteführerkurs. Und
da lernte ich, einen Ersteinsatz selber zu leiten. Wir haben auf der
Rigi immer noch fünf «hölzige»
Hotels, und da sind effiziente Rettungsmassnahmen natürlich das
Wichtigste.
Zu einem grossen Ernsteinsatz kam
es aber nie seit dem Brand des
Grand-Hotels am 9. Februar 1961?
Nein, zum Glück nicht, ausser einigen Waldbränden.
Wie viele Leute sind denn nun noch
in der Rigi-Feuerwehr?
Anfänglich waren wir 23 Mann.
Jetzt sind wir – eingegliedert im
Zug Weggis der Feuerwehr der
Seegemeinden – vier Frauen und
acht Männer. Wir betreuen 23 Hydranten und ein stets einsatzbereites Materialdepot im Werkhof.
Porträt Ferdi Camenzind
Name:
Ferdi Camenzind
geb. 10. August 1939, verheiratet, 1 Tochter,
2 Söhne
Beruf:
jetzt Rentner, früher Maurer und RigibahnAllrounder
Hobbies:
Velo fahren, Langstreckenlauf, Wassersport,
Flugsport
Lieblingsgetränk: Milch
Lieblingsessen:
Kuchen und Desserts aller Art
Lieblingsmusik: Akkordeonmusik in allen Stilrichtungen
Lieblingsbaum:
Kirschbaum
Das bringt mich auf die Palme:
Wenn die Schneefräse den dringend nötigen Neuschnee fortwirft.
Neuseeland
Lebensmotto:
Man muss immer etwas haben, worauf man sich
freuen kann. (Darum bin ich auch sehr gespannt,
wie es im Himmel aussieht.)
Traumreise:
Ferdi - der Mann am
Rigi-Wettertelefon
Doch nun zurück zu Ihrem wohl bekanntesten Wirkungsfeld, dem legendären Rigi-Wettertelefon. Über
diese Tätigkeit erschien ja im Jahr
2005 das Buch «Rigi Hell» von Andreas von Deschwanden. Der Autor
hat hier die 100 schönsten Wettereinträge von Ihnen in Buchform
herausgegeben. Wie kamen Sie zu
diesem Job?
1988 fiel der damalige Sprecher
des Rigi-Wettertelefons krankheitshalber aus, und so motivierte
mich Rigibahn-Direktor Werner
Willi kurzfristig, doch diese Tätigkeit zu übernehmen. Und so, wie
ich das Rigi-Wetter verkündete,
gefiel es offenbar den Leuten, es
gab sehr viele positive Reaktionen, und Direktor Werner Willi
fuhr eines schönen Tages extra
hoch auf Kaltbad, um mir auf die
Schultern zu klopfen. Ich höre
heute noch seine Worte: «Super,
«Wie heisst die zweite Hälfte?“
So vervollständigt Ferdi Camenzind sieben angefangene Sätze:
«Die Rigi ... ist eine wunderbare Heimat.»
«Weggis und Vitznau ... sind die schönsten Seegemeinden am schönsten See der Welt.»
«Unsere Landschaft ... ist zu jeder Jahreszeit einzigartig und einfach schön.»
«Früher ... musste man Sorge tragen zu jedem Franken.»
«Heute ... geht es uns so gut, dass wir uns auch etwas leisten können, was nicht unbedingt nötig ist.»
«In Zukunft ... hoffe ich, dass die Wirtschaftskrise wieder überwunden werden kann, dass alle eine Arbeit
haben und es ihnen gut geht.»
«Das Wichtigste ... ist, wenn man am Morgen schmerzlos aufstehen kann, aber auch, wenn man im Kopf
noch gut beieinander ist.»
Ferdi! Genau so muss es sein! Von
jetzt an machst du das weiter.»
Bis zur Pensionierung im Jahr
2004! Da haben Sie wohl eine grosse Stammhörerschaft aufgebaut.
Ja, das tägliche Aufstehen um
sechs Uhr, das Besprechen des
Wettertelefontonbandes hat sich
offenbar gelohnt. Ein Arzt aus
Deutschland soll einem seiner Patienten sogar geraten haben, als
Heilmittel das Rigi-Wettertelefon
anzurufen: «Rigi Hell» als beste
Medizin gegen mögliche und unmögliche Winter- und Nebeldeckeldepressionen!
Nun, nach Ihrer Pensionierung sind
wieder andere Zeiten angebrochen:
Via Web-Kamera auf dem Internet
informieren sich die potentiellen
Rigi-Gäste über die Wetterlage, Ihre
persönlich gefärbten, oft poetischen
Berichte sind Geschichte. Aber Sie
engagieren sich weiter für die Rigi,
zum Beispiel als Eismeister.
Ja, im Winter 1963/64 arbeitete
ich statt auf dem Bau schon als
Eismeister auf Kaltbad. Ich durfte
das Handwerk des Natureismachens vom Grindelwaldner Hans
Jaggi erlernen, der damals auf der
Rigi für den Kurverein tätig war.
Und nun habe ich diesen Job wieder gefasst. Da kann ich auch anwenden, was ich einst als Bodenplattenleger tun musste, nämlich
eine saubere, topfebene Unterlage
aufbauen.
25 Jahre
Rigi-Chörli-Präsident
Neben all Ihren handwerklichen
Talenten gibt es bei Ihnen auch die
«kulturelle» Seite. Die Stichworte
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dazu: Handorgel und Rigi-Chörli.
Erzählen Sie uns doch etwas darüber.
kommen wir zusammen und pflegen unser Repertoire, querbeet
vom Lumpenliedli bis zum Kirchenlied. Wir organisieren zusammen auf der Rigi einige traditionelle Anlässe, eine SamichlausFeier mit über 300 Kerzenlaternen
im Wald, die Kinderfasnacht am
Schmutzigen Donnerstag und natürlich die Rigi-Chilbi.
Ja, das Spielen auf der Handorgel
erlernte ich bei Doris Doppmann.
Von 1980 an nahm ich während
fünf Jahren Unterricht bei ihr. Nun
spiele ich für den Hausgebrauch,
oder auswärts, wenn Menschen in
guter Stimmung sind.
Und das Rigi-Chörli?
Seit 1984 bin ich Präsident des Rigi-Chörlis. Alle zwei Wochen
Tradition hat auch Ihr Sternsingen.
Ja, an drei Abenden zwischen
Weihnachten und Neujahr klopfen wir an alle 350 Wohnungstüren auf Kaltbad und wünschen
singend ein gutes Neues Jahr. Ich
bin immer der Mohr, seit 1964.
Aus dem Gewinn unserer Anlässe
können wir übrigens jedes Jahr
3000 Franken an eine gemeinnützige Institution überweisen.
Nun werden Sie in diesem 70 Jahre
alt, zeigen sich aber noch voll jugendlicher Frische. Da spielt(e)
Weggiser Rose 2009
für Ferdi Camenzind
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Anerkennungspreis der Gemeinde Weggis
Anlässlich der ordentlichen
Rechnungsgemeindeversammlung 2009 verleiht
der Gemeinderat bereits
zum fünften Mal die «Weggiser Rose», den Anerkennungspreis der Gemeinde
Weggis. Der Preis, eine vom
einheimischen Künstler
Marco D’Arcangelo geschaffene Bronzeplastik,
geht dieses Jahr an den Rigianer Ferdi Camenzind.
Die «Weggiser Rose» wird jedes
Jahr an Personen oder Institutionen verliehen, die sich in irgendeiner Form verdienstvoll für
Weggis eingesetzt haben oder
einsetzen. «Engagement für die
Öffentlichkeit – das heisst, Verpflichtung gegenüber einer Sache, die dem Wohl der Allge-
meinheit dient – ist uns etwas
wert», sagt der Gemeinderat.
«Nur durch solches Engagement
bleibt Weggis lebendig, gewinnt
an Lebensqualität in sämtlichen
Bereichen.»
Die bisherigen Preisträgerinnen
und Preisträger
Der erste Preisträger 2005 war
der Landwirt Franz Hofmann
vom Dütschibalm für seinen vorbildlichen Einsatz in der Landschaftspflege. 2006 – im sogenannten «Brasil-Jahr» – waren es
Esther und Domenic Steiner-Haberthür, Inhaber und Leiter der
Thermoplan, für ihr Engagement
im wirtschaftlichen, kulturellen
und sportlichen Bereich der Gemeinde. 2007 war es Louise Suppiger, die für ihre jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeiten
im sozialen Bereich der Gemeinde geehrt wurde. Und 2008 ging
der Preis an Caroline Chevin, die
erfolgreiche Sängerin, die als
Weggiser «Botschafterin» unser
Dorf weit und breit vertritt.
Ferdi Camenzind - der Rigianer
Nun ist es Ferdi Camenzind vom
Rigi Kaltbad. Er ist für viele Rigi
Fans «die Stimme von der Rigi»,
der man am Telefon so gerne zuhörte und sich eigentlich schon
gar nicht mehr für das Wetter
oben auf dem Berg interessierte,
denn man ging sowieso hin, weil
Ferdi alles so wunderschön zu
erzählen verstand. Doch nicht
nur das. Seit Jahrzehnten setzt er
sich unkompliziert und selbstlos
für die grösseren und kleineren
Anliegen der Gemeinde ein, sei
es auf Rigi Kaltbad in verschiedensten Funktionen, sei es unten
im Dorf. Anlässlich der Rechnungsgemeinde weilt er zwar gerade im Ausland (Seniorenreise), würdigen wollen wir ihn
aber trotzdem. Die Preisübergabe erfolgt dann am 1. August.
Herzliche Gratulation!
wohl das Stichwort «Sport» in Ihrem Leben auch eine grosse Rolle?
Ja sicher. Ausdauersport gehört zu
meinem Leben. Zehn Mal machte
ich den 100-Kilometerlauf von
Biel, meistens unter zehn Stunden, ebenso 25 Mal den 60-Kilometerlauf von Burgdorf. Und
1970 wurde ich Schweizer Meister
im militärischen Wintermehrkampf mit Langlauf, Abfahrt und
Schiessen.
Daneben war ich Windsurfer
und Katamaran-Segler auf dem
See, Delta-Segler und Gleitschirmflieger in der Luft (1000 Rigi-Flüge) und bin heute noch laufend oder velofahrend auf Strassen und Wegen anzutreffen. Im
Winter erfreut mich heute noch
das Tiefschnee-Snowboarden.
Drei Wünsche
Wenn nun eine Märchenfee zu Ihnen
kommen würde und Sie drei Wünsche
frei hätten, welche wären das ...
a) für Sie persönlich?
Ich bin jetzt auf dem Papier zwar
70 Jahre alt. Ich möchte meine Gesundheit bewahren können, damit ich noch etwa 20 weitere Jahre
in Kaltbad etwas nützen kann,
überall, wo ich einfach gebraucht
werde: bei den Samaritern, im
Chörli, bei der Feuerwehr ...
b) für Weggis?
Weggis soll nicht zu gross, zu städtisch werden.
c) für die Welt?
Da möchte ich Barack Obama beipflichten, wenn er sich wünscht,
die Welt möge atomwaffenfrei
werden.
Vielen Dank für das Gespräch!
Besuch des katholischen Kirchenchors Bülach in Weggis
Der hier in Weggis aufgewachsene Robert Ernst reist
am Sonntag 17.Mai 2009 gemeinsam mit seinen Sängerkolleginnen und -Kollegen vom kath. Kirchenchor
Bülach zu uns nach Weggis.
Mit im Gepäck haben sie 3 Solisten und ein Orchester und sie werden uns mit der lateinischen
Schubert Messe in G-Dur den
Sonntagsgottesdienst in der kath.
Pfarrkirche Weggis bereichern.
Anschliessend werden sie den Tag
bei uns in Weggis verbringen.
Schubert schrieb die Komposi-
tion innert sechs Tagen. Es ist seine zweite und zugleich kürzeste
Messe, in einem überwiegend
liedhaften, homophonen Stil geschrieben.
Nach unserem Besuch im letzten Sommer in Bülach freuen wir
uns sehr auf den Chor aus dem
Zürcherunterland und heissen
ihn in Weggis herzlich willkommen.
Es lohnt sich bestimmt, am
Sonntag, 17. Mai 09 um 09.30 Uhr
beim Gottesdienst in der kath.
Pfarrkirche Weggis dabeizusein.
Kirchenchor Weggis
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