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Genombasierte Selektion Was plant die Schweizer Rindviehzucht

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Tagung der Schweizerischen Vereinigung für
Tierproduktion, 15. März 2007, Zollikofen
Genombasierte Selektion
Was plant die Schweizer
Rindviehzucht
Jürg Moll
Arbeitsgruppe F+E der
Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer
Rinderzüchter
ARBEITSGRUPPE F+E
Molekulargenetik
¾ Erkenntnisse der Molekulargenetik
entwickeln sich laufend weiter (allerdings
weniger schnell als oft in Aussicht gestellt)
¾ Anwendung CH Rindviehzuchtprogramme:
• Abstammungskontrolle
• Erbfehlerbekämpfung
¾ Projekt zur Einführung klassischer
markergestützter Selektion lieferte keine
direkt umsetzbare Ergebnisse
ARBEITSGRUPPE F+E
1
genombasierte Selektion
¾ klassische markergestützter Selektion wird
durch genombasierte Selektion verdrängt
¾ genombasierte Selektion hat enormes
Potential bezüglich Zuchtfortschritt und
Kosten
→ CH Zuchtorganisationen müssen sich
intensiv damit auseinandersetzen, um den
Anschluss an die neue Technologie nicht
zu verpassen
ARBEITSGRUPPE F+E
2
Vorgehen
Die ASR und ihre Organisationen betrachten die
genombasierte Selektion strategisch als
wichtige Technologie
schrittweises Vorgehen:
1. Pilot- bzw. Machbarkeitsstudie:
¾ sind die heute angebotenen Chips mit
50‘000 SNPs ausreichend
¾ Methoden für die genombasierte ZWS
¾ Genauigkeit der genombasierten ZW
ARBEITSGRUPPE F+E
Vorgehen
2. Definition der Auswahl- und Qualitätskriterien für ein Typisierungslabor
3. Auswirkungen der genombasierten Selektion
auf die Struktur der Zuchtprogramme
4. Strategie für die Auswahl geeigneter Tiere
für die Schätzung der SNP-Effekte inkl.
Anzahl benötigter Tiere
5. Typisierung der ausgewählten Tiere (ca.
1‘000 bis 3‘000 Tiere pro Population)
ARBEITSGRUPPE F+E
3
Zuständigkeiten
¾Zuchtorganisationen (ZO) zuständig für
Zuchtziel, Herdebuchführung, Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzung
→ Für Basisangebot genombasierte
Selektion sind die ZO zuständig
¾KB-Organisationen können eigene
Zusatzangebote (zusätzliche Merkmale,
Chips) anwenden
ARBEITSGRUPPE F+E
Angebot / Publikation
¾
ZO bieten Dienstleistung genombasierte ZW
(gZW) allen Züchtern und KB-Organisationen
neutral an
¾
Probenweg analog Abstammungskontrolle:
Züchter (Probe) → ZO → Labor (Typisierung) →
ZO (Berechnung gZW) → Züchter (gZW)
¾
¾
gZW werden wie heutige ZW publiziert
ZO kein Monopol für gZW (andere Anbieter)
ARBEITSGRUPPE F+E
4
Zuchtprogramm
¾ Anfangsphase: Nachzuchtprüfung
bleibt bestehen
¾ Struktur Zuchtprogramm stark
abhängig von der Genauigkeit der gZW
¾ Kategorie Prüfstiere:
keine zufällige Anpaarungen / geht stark
zurück / fällt ganz weg
¾ Datenerfassung für Merkmale mit wenig
Nutzen im Betriebsmanagement verliert
an Bedeutung
ARBEITSGRUPPE F+E
Schlussfolgerungen
¾ genombasierte Selektion befindet sich
noch in der Entwicklung
¾ genombasierte Selektion hat enormes
Potential
¾ Zuwarten bis alle offenen Fragen gelöst
sind, kann zu einem starken
Wettbewerbsverlust für die Schweizer
Genetik führen
ARBEITSGRUPPE F+E
5
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit
ARBEITSGRUPPE F+E
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