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Brot kann wählen... was kannst du? - Fachschaft Physik

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"HTU Info" Sonderausgabe 2011 p1 | P.b.b. Verlagspostamt 1 040 Wien | Zulassungsnummer GZ 02Z0331 96M
Ф-6
ÖH -WAH L: 2 4. 0 5 . - 2 6. 0 5 . 2 0 1 1
ALLE I N FOS IN DIESER AU SGABE
Brot kann wählen...
... was kannst du?
ZE I TU N G
DER
FA C H S C H A F T
EDITORIAL
I N H ALTSVERZEICH N IS
Kurz vermeldet..................................... Seite 3
Wahlinfos.............................................. Seite 4
Fachschaftstreffen................................ Seite 6
30 Jahre Unabhängigkeit......................Seite 7
Fachschaftsliste TU Wien......................Seite 8
Vrostellung der STV.............................. Seite 10
ZaPF...................................................... Seite 12
Der Fall Jane Eyre & Cookout............... Seite 13
Blutspenden..........................................Seite 14
FedCon XIX........................................... Seite 15
unnützes Hasiwissen............................ Seite 16
Berichterstattung und Objektivität...... Seite 17
Auszieh-FAQ......................................... Seite 18
Vorsitzfragen........................................ Seite 19
Tech News............................................ Seite 21
A brief history of the last two years..... Seite 22
Einführung............................................ Seite 23
EDITORIAL
Letztendlich ist es noch wichtig zu schreiben:
GEH WÄHLEN!!!
OFFENLEGUNG GEMÄSS §25 M EDIENGESETZ
UND I MPRESSUM
ф-6 ist das offizielle Medium der Studienvertretung der Technischen
Physik an der TU Wien
Medieninhaberin: HTU-Wien (Vorsitzende: Bianka Ullmann)
Sie vertritt die Studierenden der TU Wien wenn notwendig und erwünscht in der Öffentlichkeit.
Herausgeberin: Die Studienvertretung der Technischen Physik
Sie vertritt die Studierenden der Studienrichtung Technische Physik
gegenüber dem Lehrkörper und wenn notwendig und erwünscht
auch in der Öffentlichkeit.
Ziel von ф-6 ist es, den Studierenden studienspezifische Informationen
zu liefern. Die Linie von ф-6 wird von eben dieser Absicht bestimmt.
Redaktion: Martin Borer, Bianka Ullmann, Claus Kovacs, Ulrike Steiner,
Katrin Ossberger
Alle: Wiedner Hauptstrasse 8-10, 1040 Wien, Tel.: (01) 58801 - 49541
Druck: HTU-Wirtschaftsbetriebe GmBH (Grafisches Zentrum)
SO ERREICHT IHR DIE REDAKTION
PER POST:
HTU - Fachschaft Physik
Wiedner Hauptstrasse 8-10
A-1040 Wien
PER E-M AIL |
phi6@fstph.at
PER H AUSPOST:
"HTU - Fachschaft Physik" aufs Kuvert
schreiben und in den Briefkasten beim
Portier werfen. Briefmarke überflüssig.
IM WORLDWIDEWEB:
| http://www.fstph.at
Wer Rechtschreibfeeler findet, darf diese gerne behalten!
2
- claus
SO ERREICHT IHR DIE
AUTORINNEN UND AUTOREN
CHILLER (FLORIAN
chiller@fstph.at
KLARA
SCHILLING)
(KLARA N EUGSCHWANDTNER)
klara@fstph.at
ANSCHY (ANGELA KOFFLER)
anschy@fstph.at
ALVA
phi6@fstph.at
PAT (PATRIK THUINER)
patrik@thuiner.at
FLO (FLORIAN KRAUSHOFER)
flow@fstph.at
ANSCHY
(ANGELA KOFFLER)
anschy@fstph.at
HANNES (H ANNES LEIBETSEDER)
e0626900@student.tuwien.ac.at
CLAUS (CLAUS KOVACS)
claus@fstph.at
BIANKA (B IANKA U LLMANN )
bianka@fstph.at
BAMBI (M ATTHIAS SCATTOLIN )
bambi@fstph.at
CLEMENS
(OLIVER FUTTERKNECHT)
HASI
oliver@fstph.at
(DOMINIK PICHLER)
hasi@fstph.at
SABRINA (SABRINA M AYR)
sabrina@fstph.at
POPPI (PAULA H YKSOVA)
poppi@fstph.at
Die persönlichen Meinungen und Ansichten der Autoren
und Autorinnen spiegeln nicht die Meinungen der Redaktion
oder der Fachschaft Physik wider.
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
KURZ VERMELDET
KU RZ VERM ELDET
Ф ÖH-WAHLEN VOM 24. BIS 26. M AI 2011
Wähle deine VertreterInnen aus der Fachschaft in die
Studien- und Universitätsvertretung! Bestimme die Fakultätsvertretungen und die Bundesvertretung!
Infos:
http://www.tuwien.ac.at/lehre/oeh_wahl_2011/
http://htu.at/Main/Wahl2011
Wahllokale: Prechtlsaal (Hautpgebäude, Haupteingang gleich
links), Getreidemarkt (GUT-Schulungsraum), Gußhausstra ße (Seminarraum 351)
Öffnungszeiten:
Di: 10:00 - 17:30; Mi: 9:00 - 19:00; Do: 8:00 - 15:00
www.fstph.at
größtem Konzertveranstalter im Bereich Klassische Musik
- ist man wenigstens immer noch bis 26 Jahre jung
(Stichtag: 1. 7. 1985). Zu empfehlen ist der JeunesseBoarding-Pass: einmalig 26€ zahlen und dann Restplätze
aus dem ganzen Programm abholen, aber auch die
zahlreichen ABOs sind nicht zu verübeln
www.jeunesse.at
- claus
Φ -6 ARTIKEL
Wenn du Ideen für Artikel hast, die du gerne im Phi-6 veröffentlichen möchtest, bist du herzlich eingeladen, diese an
phi6@fstph.at zu schicken. Wir freuen uns über jeden Bei trag.
Φ VIDEO- UND SPIELEABENDE
Diese finden im Aufenthaltsraum oder Lernraum der Fach schaft Physik statt. Näheres wird rechtzeitig auf unserer
Homepage http://www.fstph.at angekündigt.
Φ FACHSCHAFTSTREFFEN
Die Fachschaftstreffen finden ca. alle zwei Wochen statt.
Es werden für unsere Studien relevante Themen besprochen
und diskutiert. Es sind alle, die sich dafür interessieren, herzlich eingeladen mitzumachen. Alle, die für das Diplomstudi um Technische Physik, das Bachelorstudium Technische
Physik oder für eines der drei Masterstudien Technische Physik, Energie- und Messtechnik oder Biomedical Engineering in skribiert sind, dürfen auch mitstimmen.
Φ AI-G RILLFEST
Am 24. Juni lädt die Fachschaft zu einem Grillfest
am Atominstitut ein. Ein idealer Zeitpunkt, das Atomin stitut, seine MitarbeiterInnen und den letzten Atomreaktor, der in Österreich noch in Betrieb ist, näher
kennenzulernen. Das Fest findet bei strahlendem Son nenschein genauso wie bei Regen statt.
Φ RUNDER TISCH
Der Runde Tisch findet wieder statt. Diesmal ist/war der
runde Tisch am 5.5.2011. Er soll nun jedes Semester
stattfinden. Der nächste Runde Tisch wird natürlich auf
unserer Homepage angekündigt.
Φ LUST AUF EIN AUSLANDSSEMESTER ODER AUCH ZWEI?
Für das Sommersemester 2012 gibt es noch freie ERASMUS
Plätze. Bei Interesse meldet euch bei Frau Prof. Ebel unter
maria.ebel@tuwien.ac.at 01/58801-13766 oder persönlich
im 9.Stock Turm B (gelber Bereich).
Φ J UNGER KULTURGENUSS
Auch wenn uns das Ministerium 2 Jahre unserer
Jugend
gestohlen
hat
(Senkung
des
Familienbeihilfebezugsalters), bei Jeunesse - Österreichs
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
If you need some help with the math, let me
know, but that should be enough to get you
started! Huh? No, I don't need to read your
thesis, I can imagine roughly what it says.
xkcd.com
3
WAS, WIE, WO UND WARUM WIRD GEWÄHLT?
WAS, WIE, WO U N D WARU M WIRD GEWÄH LT?
Wie alle zwei Jahre findet auch heuer die ÖH Papierwahl statt. Im Zeitraum von 24.05.2011 bis
26.05.2011 , Dienstag bis Donnerstag, kannst du wählen
gehen.
Bei der vergangenen Wahl im Mai 2009 betrug die
Wahlbeteiligung für die Studienvertretung Physik 40,68 %
- von 1043 Wahlberechtigten haben 408 ihre Stimme abgegeben. Verglichen mit der TU-weiten Wahlbeteiligung von
24,92 % mag das gut erscheinen, aber das bedeutet auch,
dass mehr als die Hälfte nicht gewählt hat!
Die Technische Universität ist ein öffentlicher Ort und
sie hat einen gesellschaftspolitischen Auftrag (siehe § 1
des Universitätsgesetzes 2002). Welchen Beitrag die Universität zur Gesellschaft leistet, und wie sie sich selbst gestaltet, hängt von den beteiligten Personen ab und auch
von denen, die sie wählen. Geh wählen!
Durch Informationskampagnen und die Wahlshuttles
versuchen wir, die MitarbeiterInnen der Fachschaft Physik,
andere Studierende zur Wahl zu bewegen. Eine Möglich-
4
keit euch zu informieren ist natürlich das Φ-6. Deswegen
werden wir euch in dieser Ausgabe einen kleinen Überblick über das WANN, WIE, WO, WARUM und WER geben.
WAS IST EIGEN TLICH DIE ÖH ?
Die Österreichische HochschülerInnenschaft (kurz ÖH)
bzw. die HochschülerInnenschaft der TU Wien (kurz HTU)
vertritt die Interessen der Studierenden. Ähnlich wie bei
der Arbeiterkammer ist die Mitgliedschaft in der ÖH verpflichtend.
Die HTU finanziert sich aus den Beiträgen, die von den
Studierenden jedes Semester bezahlt werden. Das sind
zur Zeit € 16,00 plus € 0,5 Versicherung pro Semester.
Das Geld wird dann von der Bundesvertretung an die Universitätsvertretungen verteilt, die einen Teil dieses Budgets auf die Fakultätsvertretungen und die wiederum auf
die Studienvertretungen verteilen. Die Fachschaft Physik
(das ist die Studienvertretung für Technische Physik)
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
WAS, WIE, WO UND WARUM WIRD GEWÄHLT?
braucht dieses Geld, um z.B. das Φ-6 oder das
Erstsemestrigentutorium zu finanzieren, auf Fortbildungsseminare zu fahren und vieles mehr, das den Studierenden
zu Gute kommt.
DIE ÖH - STRU KTU R: WAS WIRD EIGEN TLICH GEWÄH LT?
Die ÖH Struktur besteht aus vier Ebenen:
Bundesvertretung (BV) : Die BV vertritt die Interessen al-
ler Studierenden in Österreich. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Vermittlung zwischen
Studierenden und Öffentlichkeit. Die BV wird von der
Universitätsvertretungen beschickt und nicht direkt gewählt.
Universitätsvertretung (UV) : Bei uns ist das die HochschülerInnenschaft an der TU Wien, kurz HTU. Die UV
vertritt die Interessen der Studierenden an der jeweiligen Universität. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Einrichtung der Referate, die Wahl und
Entsendung der Bundesvertretung sowie die Vertretung
der Studierenden gegenüber Senat und Rektorat. Wie
viele entsendet werden, hängt von der Anzahl der Studierenden der Universität ab. Die UV wird per Listenwahl gewählt. Es stehen einige wahlwerbende Gruppen
zur Auswahl und man wählt eine davon.
Fakultätsvertretung: Diese vertritt die Interessen der
Studierenden an der jeweiligen Fakultät. Die Fakultätsvertretung wird beschickt und nicht direkt gewählt.
Studienvertretung (StV) : Diese vertritt die Interessen
der Studierenden der jeweiligen Studienrichtung. Zu
ihren Aufgaben gehört unter anderem das Beschicken
von Kommissionen und die Wahl und Entsendung der
Fakultätsvertretung. In Abhängigkeit der Anzahl an Studierenden in diesem Studium gibt es entweder drei
oder fünf StudienvertreterInnen. Auf der Physik werden
fünf gewählt. Man darf fünf Kreuzchen machen.
WAS BEDEU TET VERTRETU N G U N D WARU M SOLL ICH
WÄH LEN G EH EN ?
Du wirst dich vielleicht wundern, warum du auf der Ebene der Studienvertretung fünf Kreuzchen bei fünf Leuten
machen darfst. Es werden zwar nur fünf Leute gewählt,
aber diese fünf StudienvertreterInnen geben dann der
Fachschaft Physik die Möglichkeit so zu arbeiten, wie es unser Prinzip ist. Es arbeiten nämlich nicht nur die fünf gewählten für dich, sondern auch eine ganze Menge anderer
Leute. Die Entscheidungsfindung der Fachschaft Physik findet auf den Fachschaftstreffen statt. Alle, die für ein Studium, das von der Fachschaft Physik betreut wird
(Diplomstudium Technische Physik, Bachelorstudium Technische Physik und die Masterstudien Technische Physik,
Energie- und Messtechnik und Biomedical Engineering), inskribiert sind, dürfen mitreden und mitbestimmen. Die fünf
gewählten StudienvertreterInnen, sowie alle anderen MitarbeiterInnen der Fachschaft Physik haben sich dann an die
Beschlüsse des Fachschaftstreffens zu halten. Wir vertreten dich gegenüber Professorinnen und Professoren, in der
Studienkommission, in Habilitations- und Berufungskommissionen und in vielen anderen Bereichen der Universität.
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
Die Studienvertretung setzt sich für dich ein. Du kannst
mit jedem Problem und jeder Frage in die Fachschaft Physik kommen. Wir werden immer bemüht sein, Probleme zu
lösen und bestmöglich zu beraten. Infos über die Tätigkeiten der Fachschaft Physik findest du unter www.fstph.at.
Mit deiner Stimme unterstützt du die Studienvertretung
und trägst deinen Teil dazu bei, dass wir gute Vertretungsarbeit leisten können.
Die Universitätsvertretung vertritt dich gegenüber dem
Rektorat, Senat und Universitätsrat. Die Fachschaft Physik
hat sich mehrheitlich dafür entschieden bei der FACHSCHAFTSLISTE TU Wien mitzuarbeiten. Somit empfehlen
wir auf Universitätsvertretungsebene die Fachschaftsliste
zu wählen. Diese setzt sich für eine basisdemokratische
und parteiunabhängige Interessensvertretung ein und arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie die Fachschaft
selbst. Es gibt ein Fachschaften- und Referatetreffen. Alle
Mandatarinnen und Mandatare in der Universitätsvertretung halten sich an die Beschlüsse des FS- und Ref.-Treffens. Das bedeutet, dass die Entscheidungen, die auf
Studienvertretungsebene gefällt werden auch in die Universitätsvertretungsebene hinaufgetragen werden. Die
Universitätsvertretung ermöglicht in geeigneter Besetzung
(d.h. unter dem Vorsitz der unabhängigen Gruppierung
Fachschaftsliste) den Fakultäts- und Studienvertretungen
ein möglichst freies und unkompliziertes Arbeiten.
Willst du mehr Infos diesbezüglich? Plaudere doch einmal mit einer Fachschaftsmitarbeiterin oder einem Fachschaftsmitarbeiter. Wir stehen gerne für alle Fragen zur
Verfügung.
WO KAN N ICH WÄH LEN GEH EN ?
Alle Studierenden, die für eines der Studienvertretung
Physik zugeordneten Studien inskribiert sind, wählen
(24.05. - 26.05.2011) in einer Örtlichkeit der TU Wien.
Die genauen Räumlichkeiten sind noch nicht bekannt,
müssen aber bis zum 10. Mai 2011 bekannt gegeben
werden.
Diese Studien sind:
Diplomstudium Technische Physik
Bachelorstudium Technische Physik
Masterstudium Technische Physik
Masterstudium Energie- und Messtechnik
Masterstudium Biomedical Engineering
Informiere dich ausreichend über die Kandidatinnen
und Kandidaten deiner Studienvertretung und über die
kandidierenden wahlwerbenden Gruppen deiner Universitätsvertretung und GEH AUF ALLE FÄLLE WÄHLEN!
Infos findest du:
Φ in der Fachschaft Physik, auf www.fstph.at und via
mail: users@fstph.at
Φ auf www.htu.at und im HTU Info
Φ auf www.oeh.ac.at und auf Webseiten der wahlwerbenden Gruppen
Φ auf http://www.tuwien.ac.at/lehre/oeh_wahl_2011/
- bianka
5
FACHSCHAFTSTREFFEN
FACH SCH AFTSTREFFEN
Komm zum FS-Treffen! Warum? Häh? Was is
denn das?
usw. Hürden gestellt wird, steckt im Hintergrund doch viel
Arbeit dahinter.
So ca alle 2 Wochen ist die Tür vom Aufenthaltsraum
der FS zu und wenn man doch reingeht wird man komisch
angeschaut, nach seinem Namen gefragt, bzw hört ein
"Wir haben Fachschaftstreffen, bleib ruhig da aber Tratschen bitte draußen!"
Diese besagte Arbeit geschieht natürlich jetzt auch
nicht (nur) auf diesen ominösen FStreffen sondern in den
Wochen zwischendurch. Es wird in Habilkommissionen diskutiert, ob JungwissenschaftlerInnen eine Lehrbefugnis erhalten sollen, in Berufungskommissionen haben wir
mitzureden, welche neuen Profs&Innen an die TU kommen und hoffentlich interessante Lehre und Forschung
mitbringen, in den Studienkommissionen wird über Sinn
und Unsinn des Studienplans, dessen Lehrinhalte und dessen Ausführung diskutiert und natürlich wird auch sonst
viel interveniert und mit Profs&Innen geredet, falls wieder
einmal ein ganzes Semester droht in einem Fach durchzufallen.
Der Aufenthaltsraum ist voll, die Luft meist muffig und
die Menschen diskutieren wild durcheinander. Nicht nur
manchmal kommt es einem vor, als würde nur des Diskutierens wegens diskutiert.
ФABER WORÜBER DISKUTIEREN SIE DENN EIGENTLICH WIRKLICH ?
Über alle möglichen, mehr oder weniger für das Physikstudium relevante Themen.
ФWER SIND ALL DIE M ENSCHEN ?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachschaft und alle Menschen die's interessiert - Stimmrecht hat jeder an
der TU Wien physikinskribierte Mensch, und da Energieund Messtechnik und Biomedical Engineering auch der Studierenvertretung Physik zugeteilt sind, dürfen die auch mitstimmen.
ФU ND WARUM DAS GANZE?
Man mag es kaum glauben, aber es gibt viel zu tun damit die Studienverhältnisse so einigermaßen reibungslos
sind wie bei uns auf der Physik an der TU Wien.
ФU ND WARUM MERKT EIN 0815-STUDI (IM IDEALFALL) NIX VON DEN
PROBLEMEN ?
Das bedeutet, dass wir von der Studierendenvertretung
unsere Arbeit gut gemacht haben:-) Weil wenn keine Probleme auftreten oder merkbar sind und man sich beim Physikstudium auf die Physik konzentrieren kann und nicht vor
bürokratische, verwaltungstechnische, platztechnische
6
ФABER WOZU GIBT' S JETZT DAS FSTREFFEN , WENN DIE ARBEIT DOCH EH
ZWISCHENDURCH GEMACHT WIRD?
Das FStreffen ist der Tag ca. alle 2 Wochen an dem alle, die aktiv in der Fachschaft (=Studierendenvertretung)
mitarbeiten, versuchen anwesend zu sein um sich von vergangenen Taten zu berichten und zukünftige ToDos zu planen. Auch werden alle großen und manchmal auch
kleineren Entscheidungen, die gefällt werden müssen,
nicht von Einzelpersonen getroffen, sondern am FSTreffen
diskutiert und abgestimmt (das Fachvokabel dazu lautet:
Basisdemokratie)! Nur so können wir sicher gehen, dass
die Meinung aller berücksichtigt wird. Natürlich fallen da
dann auch manchmal Themen an, die vl. weniger studienrelevant sind, sondern zB. eher die Arbeitsfähigkeit der
Studienvertretung behandeln, wie Büroregeln, Arbeitsabläufe etc. oder auch die Planung unserer nächsten inFormationsvEranSTaLtung ;-).
In diesem Sinne - komm zum Fachschaftstreffen, dann
können wir auch deine Stimme aktiv vertreten!
- KLARA
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
30 J AHRE U NABHÄNGIGKEIT
3 0 J AH RE U N ABH ÄN GIGKEIT
Während dem Wahlkampf werdet ihr unweigerlich mit
den Begriffen Fachschaftsliste und FLÖ konfrontiert. Was
genau bedeuten diese Begriffe, wo kommen sie her und
was hat das Ganze mit der Zahl 30 zu tun? Nehmt euch
ein Bier oder ein Getränk eurer Wahl, setzt euch irgendwo
gemütlich hin und lest weiter :)
Bis Anfang 1980 wurde die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) von der Österreichische Studentenunion (ÖSU) dominiert. Aus der ÖSU,
welche 1968 gegründet wurde, ging dann Anfang der 90er
Jahre die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft hervor. "ÖSU-Akteure der damaligen Zeit waren unter anderem der heutige
VP-Klubobmann Wilhelm Molterer oder Ex-Innenminister
Ernst Strasser. " (Zitat: [science.ORF.at/APA, 10.3.06] ).
Die Wahlbeteiligung bei der ersten ÖH-Wahl 1946 lag bei
82 Prozent!
Aufgrund der Parteiabhängigkeit der damaligen ÖSU
war eine Zusammenarbeit auf den Ebenen der Fakultätsund Studienrichtungsvertretungen (=Fachschaften) nicht
sehr fruchtbar. Um diesen Missstand zu beheben wurde
die Fachschaftsliste auf der TU Wien im Jahre 1980 gegründet! Im Jahre 1981 trat die “Liste unabhängiger Fachschaften an der Technik” zur ÖH-Wahl an der TU Wien an. Bei
der ersten Wahl wurde die absolute Mehrheit der ÖSU gebrochen und bei der darauffolgenden Wahl stellten die
Fachschaften den Vorsitz. Dieser wird seitdem (28 Jahre!)
durchgehend von der Fachschaftsliste gestellt. Das basisdemokratische, parteiunabhängige Prinzip hat sich seitdem
bewährt und gewährt die unabhängige Arbeit der Fachschaften auf der TU Wien. Dass diese Prinzipien sinnvoll
und nützlich sind, haben bald auch andere Universitäten
bemerkt, und heute gibt es auf 13 Universitäten eine
"Fachschaftsliste" - diese heißt von Uni zu Uni anders, an
den Prinzipien, nach denen wir arbeiten, ändert das aber
nichts.
Buttons machen sich nicht von selbst!
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
Die Fachschaftslisten der einzelnen Universitätsvertretungen der Unis bilden österreichweit in der Bundesvertretung der Studierenden (BV) die Unabhängigen
Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ).
Die Arbeit der Fachschaftsliste an der TU Wien ist
durch Nähe zu den Studierenden geprägt. Wir sind auch
die zwei Jahre zwischen der Wahl da und nicht wie Andere
nur für die ÖH-Wahl. Alle Studierenden die es interessiert
können mitarbeiten, weil wir nach dem Prinzip der Basisdemokratie handeln! Das Wichtige ist, dass wir unabhängig von Großparteien sind. Dass die meisten anderen
wahlwerbenden Gruppen von ihrer "Mutterpartei" Unterstützung in Form von Geld bekommen, streiten die wenigsten ab.
Das ist auch schwer zu leugnen, sieht man sich z.B.
den Bericht des Rechnungshofs von 2000 "Sonderbericht
des Rechnungshofes - Finanzierung der politischen Parteien und parlamentarischen Klubs" an: Hier wird schwarz
auf weiß dokumentiert, dass die jeweiligen wahlwerbenden Gruppen von ihrer Mutterpartei finanzielle Unterstützungen im fünfstelligen Euro-Betrag für zwei Jahre
bekommen.
Dieser Parteiabhängigkeit stehen wir skeptisch gegenüber. Die Unipolitik muss parteiunabhängig bleiben und
darf nicht das Sprungbrett für eine Parteikarriere sein.
Die Fachschaftsliste hat zwar nicht das Budget anderer
wahlwerbender Gruppen, aber genau das macht die Fachschaftsliste aus. Es gibt Wichtigeres als teure Wahlgeschenke. Flyer können auch auf "normalem" Papier
gedruckt werden, es muss nicht immer Hochglanz sein!
Unsere Buttons machen wir alle selber - jeden mit eigenen
Händen und jeder ein Unikat :) Wir kaufen nicht teure
Wahlgeschenke - wir machen sie selbst (wie z.B. die Kekse
bei der letzten Wahl) - das macht Spaß und die Studierenden merken, worauf wir Wert legen: Nicht auf teure Geschenke, sondern auf den Umgang mit den Menschen, für
die wir die ganzen zwei Jahre da sind und nicht nur für die
Wahl, um ein paar Stimmen zu ergattern.
- CLAUS
Jede Blume wurde mit Liebe behandelt :)
7
D IE FACHSCHAFTSLISTE TU WIEN
DIE FACH SCH AFTSLI STE TU WIEN
Alle zwei Jahre bilden viele Fachschaften der TU
Wien die FACHSCHAFTSLISTE. Seit nun schon
30 Jahren engagieren sich motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachschaften für
eine unabhängige Universitätsvertretung. Das,
was diese Gruppierung auszeichnet, sind die
parteiunabhängigen und basisdemokratischen
Handlungen.
So arbeitet die Fachschaftsliste (FL)
Auf Fachschaftstreffen werden alle möglichen
Themen, die eingebracht wurden, diskutiert. So
auch Themen, die die Universitätsvertretung betreffen. Das können zum Beispiel uniweite Bestimmungen, die geplant sind oder auch
Gesetzesänderungen, die die Studierenden betreffen und auch studienspezifische Themen
sein. Zu den Fachschaftstreffen der Fachschaft
Physik sind alle Studierenden herzlich eingeladen
Themen einzubringen, mitzureden und mitzubestimmen. Das sind Studierende des des Bachelorstudiums Technische Physik und
der
Masterstudien Technische Physik, Energie- und
Messtechnik und Biomedical Engineering und des
Diplomstudiums Technische Physik. Auf den Fachschaftstreffen werden dann nach den Diskussionen Entscheidungen in der Gruppe getroffen.
Diese Entscheidungsfindung ist bei den meisten
Fachschaften ähnlich. Die Entscheidungen werden dann bei dem so genannten Fachschaftenund Referatetreffen bekanntgegeben. Bei diesem
8
Treffen kommen alle Fachschaften und alle Referate der HochschülerInnenschaft der TU Wien
zusammen, um über vieles zu diskutieren und
um die Entscheidungen der Fachschaften zu vertreten. Die Fachschaftsliste richtet sich in der
Universitätsvertretung letztendlich nach den im
Fachschaften- und Referatetreffen gefallenen
Entscheidungen. Das heißt, dass die Linie der
Fachschaftsliste durch
niemanden
anderen
vorgegeben wird, außer von den Studierenden selbst. Das heißt
aber auch, dass die
Fachschaften
ohne
von oben vorgegebene
Richtlinien
arbeiten
und erst dadurch viele
Services für die Studierenden anbieten können.
Das sind die Prioritäten der Fachschaftsliste:
Beratung vor und während des Studiums
Intensive Unterstützung zu Studienbeginn
Repräsentation der Studierendenmeinung gegenüber
Universitätsangehörigen
Förderung der Servicevielfalt der Fachschaften
In allen Arbeiten stützt sich die Fachschaftsliste TU Wien auf folgende Grundsätze:
Ehrenamtlichkeit der Tätigkeiten von StudierendenvertreterInnen
Gleichberechtigung auf sämtlichen Ebenen der Universität
Freier Hochschulzugang als Stützpfeiler unserer Gesellschaft
Einsatz gegen jegliche Formen von Diskriminierung, sei
es auf Grund des Geschlechts, der sexuellen Neigung,
Hautfarbe, sozialer oder geographischer Herkunft.
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
D IE FACHSCHAFTSLISTE TU WIEN
setzt sich die FL TU Wien für mehr Wahlmöglich-
Einige Erfolge der Fachschaftsliste in keiten im Studium und mehr zeitliche Toleranzen
während des Studiums ein. Alle Mitarbeiterinnen
den letzten zwei Jahren:
Erweiterung des Raumangebotes für Studierende (z.B.:
die Mensa steht am Abend als Lernraum zur Verfügung).
Einrichtung des Kinderfonds (finanzielle Untestützung
und Veranstaltungen für Studierende mit Kindern).
Erweiterung des Härtefonds (finanzielle Untestützung
für sozial schwache Studierende).
Erfolgreiche Verhinderung von Zugangsbeschränkungen an der TU Wien.
und vieles mehr…
Was für die Zukunft geplant ist:
Im Rahmen dieser Grundsätze und Prioritäten
wird auch in Zukunft die Qualität der Unterstützung der Studierenden gewährleistet und weiter
verbessert. Die Fachschaftsliste TU Wien will keine Verschulung der Universität. In diesem Sinne
ist die FL gegen Prüfungsketten und unangebrachte Anwesenheitspflichten. Des Weiteren
Sudoku leicht
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
und Mitarbeiter der Fachschaftsliste arbeiten aktiv an der vollständigen Abschaffung der Studiengebühren. Nicht nur die Freiheiten im
Studium sind der Fachschaftsliste TU Wien ein
Anliegen, sondern auch der Ausbau, die Renovierung und Schaffung von Räumen für Studierende. Räume für Studierende bedeutet
einerseits Lernräume, andererseits Aufenthaltsräume für Freizeitgestaltung. Diesbezüglich wird
auch daran gearbeitet, dass die Öffnungszeiten
der TU Wien erweitert werden.
Das, was aber absolut im Vordergrund steht,
ist die Unterstützung des Fachschaftsservice und
das Ermöglichen einer konstruktiven und unabhängigen Arbeit der Fachschaften und Referate
im Rahmen der oben genannten Grundsätze. Die
Fachschaftsliste TU Wien ist offen für alle Beiträge und Ideen. Auch DU kannst dich einbringen
und zu einer konstruktiven Universitätsvertretung beitragen. Erkundige dich einfach in der
Fachschaft Physik.
Die Fachschaft Physik hat sich dazu entschlossen, ein Teil der Fachschaftsliste TU Wien
zu sein und aktiv an der Gestaltung einer unabhängigen Universitätsvertretung mitzuarbeiten,
damit DU als Student oder Studentin auch weiterhin die Services der Fachschaft in gewohnter
Qualität nutzen kannst.
Seit nun schon 30 Jahren ist die Fachschaftsliste an der Spitze der Universitätsvertretung der
TU Wien. Von dieser Erfahrung kannst DU profitieren.
- BAMBI
Sudoku schwer
9
KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN FÜR DIE S TUDIENVERTRETUNG TECHNISCHE P HYSIK
DIE KAN DIDATIN N EN U N D KAN DIDATEN FÜ R DIE STU DIEN VERTRETU N G
TECH N ISCH E PH YSIK
Die Studienvertretung ist deine gewählte Interessensvertretung. Die Wahl der Studienvertretung ist eine Personenwahl. Das heißt, du wählst Personen und keine
wahlwerbende Gruppe. Anschließend findet Ihr eine kurze Beschreibung unserer KandidatInnen. Natürlich könnt
Ihr auch jederzeit in der Fachschaft vorbeischauen und
ein bisschen mit den Leuten plaudern. So lernt man sich
am besten kennen :)
- claus
O L I VE R F U T TE R K N E C H T ( C L E M E N S )
Vor circa 29 Jahren kam ein Kindlein angefahren… .Das war der kleine Oliver, geboren im Herzen von Wien und
aufgewachsen im 2. Bezirk hatte er von
klein auf großes Interesse an der Physik.
Ganz besonders im Alter von 4 Jahren war
er sauer, dass er dank dem sogenannten
Onkel „Supergau“ in Tschernobyl nicht
mehr in der neuen Sandkiste spielen durfte.
- Jo, der Atom is a Hund - . Aber dann
schlug er doch eine andere Karriere ein. Da
die Eltern ein Gasthaus besitzen war klar,
dass der Oliver Koch lernt. Gesagt, getan,
nach erfolgreichem Abschluss der Gastgewerbefachschule am Judenplatz machte er
mindestens zwei Kontinente kulinarisch unsicher. Aber irgendwas fehlte, schließlich
beschloss er im zarten Alter von 27 Jahren
noch das Studium der Physik anzugehen.
Da der Humboldt leider noch keinen Dipl.Ing. anbietet und
der Werksmeister scho a bissal fad klingt (Der Integrationssekretär war damals leider noch nicht im Programm),
machte er halt nur die Berufsreifeprüfung und kämpft sich
jetzt durch das Studium der technischen Physik. Immerhin
hat er es schon bis ins vierte Semester
gebracht. Wenn er nicht gerade in der
Fachschaft anzutreffen ist, geht er wahrscheinlich gerade seinem alten Beruf, jetzigen Hobby nach und kocht in der HTUKüche ein dreigängiges Luxusmenü wie
z.B. gefüllte Paprika auf Salzkartoffeln mit
Tomatensauce. Im Grunde ist er ein sehr
geselliger, gemütlicher Zeitgenosse und
unterstützt jede Lerngruppe mit Rat, Tat
und humorvollen Kommentaren. In seiner
Freizeit setzt er sich gerne einmal aufs
Motorrad und macht die Hügel in der Umgebung von Wien unsicher. Aus seiner
Sicht sicherer, weil sich dann keiner mehr
auf die Straße traut. Bei nicht allzu idealer
Witterung geht er ganz gerne einmal ins
Kino oder mordet die eine oder andere
Tontaube. WOLLEN SIE MEHR ERFAHREN??? Besuchen Sie Oliver in der Fachschaft und plaudern Sie mit ihm bei einem kühlen Blonden, einmal über
Gott und die Welt. (Oliver beißt nicht und bekommt demnächst seine Tollwut-Impfung).
- CLEMENS
A N G E L A KO F F L E R ( A N S C H Y )
Von weit aus dem Süden von Wien kam
Angela auf die TU Wien, ohne Ahnung von
Vektoren, Integralen und Physik im Allgemeinem, dafür mit viel Freude und Wissbegier. Mittlerweile ist sie erfolgreich im 4.
Semester gelandet. Wenn sie nicht gerade
lernt, lacht, in der Sonne liegt, lacht, andere Fachschaften besucht, auf der Fachschaft Physik rumhängt, Essen kocht dabei lacht - und isst, Beispiele für die
Übung rechnet, Leute die sie lieb hat umarmt, Mails schreibt und liest,lacht, ihre tollen, bewundernswert langen, glatten,
braunen Haare frisiert oder als begeisterte
Erstsemestrigentutorin von ihren Fach-
schaftskindern entführt wird um mit ihnen zu lachen, geht sie mit Leidenschaft
Turnen, auch wenn sie schon mit Beulen
und blauem Auge zurück gekommen ist.
Egal ob sie mit Inlineskates, Rad, mit der
U-Bahn oder zu Fuß auf die Uni kommt,
man verzeiht ihr gerne, wenn sie ein wenig zu spät ist. Besonders wohl fühlt sie
sich in der Umgebung von netten Menschen, und sie freut sich auch sicher darüber, wenn du sie persönlich kennen
lernen willst und mal auf ein Bier oder
einfach so in der Fachschaft vorbei
schaust.
10
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
-ANSCHY
KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN FÜR DIE S TUDIENVERTRETUNG TECHNISCHE P HYSIK
P A U L A H Y K S O VA ( P O P P I )
zusammen. Wenn dir etwas lustiges
Einfällt gib bescheid. Kinder gehören
nicht zu diesen bevorzugten Menschen,
obwohl sie bei gewissen Spielen (cats
cradle) mehr drauf haben, das wird sie nie
verkraften. Wenn du abends bei der
Fachschaft vorbeischaust könntest du sie
beim Gitarrespielen erwischen und sie
ohne Probleme in ein gemütliches
Gespräch verwickeln um mehr über sie zu
erfahren. Es kann sein dass du sie beim
nächsten mal nicht wiedererkennst, denn
sie wechselt gern ihr aussehen. Komm
doch mal zu einem Fachschaftstreffen,
bestimme mit und mach heute etwas
neu/es! (siehe andere Studienvertreter)
Wissbegierig und wenn sie etwas weiß,
gibt sie es auch gerne weiter. Hat sehr
starke
Motivationsschübe
und
ist
wahrscheinlich deshalb seit kurzem
Sachbearbeiterin beim Kulturreferat und
sucht nach bereichernder Konversation.
Sie glaubt dass durch's Reden Menschen
zusammenkommen und bald neue
interessante und informative Aktionen
gestartet werden. Vieleicht über deine
Rechte, deine Uni, vieleicht mit riesigen
farbigen Gummibällen aber sicher nicht mit
Kochen. Vielleicht wunderst du dich mal
über das ein oder andere Plakat von ihr,
zeichnen macht nämlich Spaß. Sie liebt
jeden
engagierten
und
toleranten
Menschen und arbeitet auch gerne mit
Leuten die andere Interessen haben,
- POPPI
D O M I N I K P I C H L E R ( N I KI , H AS I )
Der nicht ganz alleinige Quotenburgenländer Dominik, das Hasi, ist ein gemütliches Individuum mit Löffelohren. Bazinga!
Er ist meistens in den Fachschaftsräumlichkeiten anzutreffen und hilft dort bei all den
Kleinigkeiten, die jeden Tag anfallen, wenn
er nicht gerade mit Aikido oder dem Probieren auf dem Keyboard beschäftigt ist. Er
ist jederzeit für Spaß, Tarock oder Go zu
begeistern. Kurzum, er kam am ersten Tag
in die Fachschaft und ist einfach nicht wieder (gegangen) wegzudenken. Er ist auf
jedem Uni-Festl nicht nur dabei sondern
mitten drin und sorgt mit Ton und Lichttechnik für die richtige Stimmung. Oft stellt
er sich für ein fröhliches Joy of Painting zur
Verfügung und präsentiert unsere Werke
mit Stolz. Noch dazu spielt er in der schon
fast legendären Metal Band „Gradient of
Disorder“ Keyboard. Hin und wieder begibt er sich auch in eine Fantasiewelt, wo
er, wer hätte das gedacht, in Form eines
Hasen über die Schlachtfelder von League
of Legends streift. Wer unser Hasi nicht
mag ist selber Schuld!
- HASI
S A B R I N A M A YR
Obwohl Wien so weit weg von ihrer
Heimat Südtirol ist, treibt es Sabrina trotzdem immer wieder in ferne Länder. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie in
diesem Semester, ihrem 6., in Schweden
studiert. Dass es dort meistens kalt ist
stört sie nicht, denn sie liebt den Winter.
Darum flüchtet sie in den heißen Sommermonaten in jeder freien Minute in die kühlen Berge, wo sie unter anderem auch ihrer
Kletterleidenschaft nachgehen kann. Wenn
sie nicht grad dabei ist die halbe Welt zu
bereisen, ist sie häufig in den Fachschaftsräumlichkeiten anzutreffen, wo sie sich
gern nützlich macht oder den Leuten bis
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
tief in die Nacht „Watten“, ein Südtiroler
Kartenspiel, beibringt. Trotzdem schafft
sie es auch nach nur wenigen Stunden
Schlaf wieder fit und motiviert in der Vorlesung zu sitzen. Außerdem liebt sie Sushi
und jegliche Art von scharfem Essen.
Noch dazu kann sie von Fruchtzwergen
gar nicht genug kriegen. Deshalb bunkert
sie auch immer eine Notration davon im
Eisfach.
- SABRINA
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ZAPF
ZAPF
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Von 25. bis 29. November 2010 waren wir (Ulli, Wuschi, Bambi, Walid, Ich ;-) - Klara) auf der ZaPF in Berlin.
ZaPF, was ist das? - die Zusammenkunft aller PhysikFachschaften im deutschsprachigen Raum, d.h. Deutschland, die deutschsprachige Schweiz und natürlich auch
Österreich. Denn ja, auch in anderen Ländern gibt es auf
vielen Unis Fachschaften. Dass unter "Fachschaft" viel Verschiedenes verstanden werden kann ist uns bei diesem
Treffen genauso klar geworden, wie dass wir mit den Deutschen (die Schweizerinnen und Schweizer waren leider
diesmal nicht dabei) - man möchte es nicht glauben - viel
gemeinsam haben. Über Übungsgruppenmodi, LVA-Kritik
und den Umgang mit unwilligen und daher ungewollten
Profs usw. wird auch bei unseren nördlichen Nachbarinnen
und Nachbarn diskutiert.
Interessant fand ich, dass die meisten deutschen Unis
über zurückgehende Inskribtionszahlen in der Physik klagen. Also kein Gedanke an Zugangsbeschränkungen. Meines Wissens nach ist übrigens das Physikstudium an den
meisten deutschen Unis vom NC (Numerus Clausus) frei,
bzw. ist der NC-Wert bei jenen Unis, die per Gesetz einen
NC haben müssen, bei 4.0 angesetzt. Ist aber auch nicht
weiter verwunderlich, bei über 60 Unis an denen Physik angeboten wird, mit teilweise nur 14 Erstsemestrigen. (siehe
auch
vmp.ethz.ch/zapfwiki/index.php/Liste_der_PhysikFachschaften)
Neben neuem Wissen für unsere Arbeit als Studieren-
denvertretung wurde uns auch klar, wie gut es uns - der
Fachschaft Physik an der TU Wien - geht. Wie es uns
stärkt, dass die Hochschülerinnen und Hochschülerschaft
in Österreich (ÖH) gesetzlich verankert ist. Und dass es
keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Priveleg ist, Räume an der Uni zur Verfügung gestellt bekommen zu müssen!
Natürlich wurde nicht nur untertags diskutiert. Auch
die Nächte wurden genutzt, um uns mit ganz vielen Physikerinnen und Physikern (insgesamt waren es 150
Personen von 36 Unis) zu "vernetzen".
Und wer jetzt glaubt wir leben im totalen Luxus, da wir
dauernd auf ein Seminar/ eine Tagung/ eine Konferenz/...
fahren - wir haben auf einem Turnsaalboden geschlafen
und das Wasser zum Duschen
war meistens kalt... brr! Aber dafür war die Gesellschaft toll, gelernt haben wir viel, geredet
noch viel mehr, und das Berliner
Bier ist auch nicht soooooooo
schlecht....:-)
In diesem Sinne freuen wir
uns auf die nächste ZaPF und
hoffen, dass sie zu einem Termin
ist, an dem wir wieder hinpilgern
können!
Nährere Infos findet ihr unter
http://zapfev.de
- KLARA
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Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
D ER FALL J ANE EYRE & C OOKOUT
DER FALL J AN E EYRE
„Der Fall Jane Eyre“ ist das erste von fünf Bücher einer
Serie von Jasper Fforde, einem größtenteils unbekannten
englischen Autor.
Das Buch spielt 1985 auf einer alternativen Erde. Viele
geschichtlichen Ereignisse haben nicht oder anders stattgefunden, was zum Beispiel dazu führt, dass die Menschen
noch mit Zeppelinen unterwegs sind, weil die Hindenburg
nie abgestürzt ist. Ebenso befindet sich Russland mit England seit einhundertdreißig Jahren im Krimkrieg. Große
Strecken werden mit der Metro genommen, die quer durch
den Planeten geht und daher (sehr korrekt übrigens) überallhin genau 47 min braucht.
Die Handlung dreht sich um die
Spec Ops Agentin Thursday Next (ein in
dieser Welt ganz normaler Name), die
für Literaturverbrechen zuständig ist.
Spec Ops ist eine Art Sondereinheit der
Polizei und wird auf der ersten Seite
des Buches beschrieben. LiteraturagentInnen und Literaturagenten sind eine
ziemlich unbedeutende Unterabteilung
von Spec Ops und kümmern sich
hauptsächlich um gefälschte Shakespeares und Bacons sowie Bandenkriege zwischen Capulets
und Montagues.
Thursdays Dienste werden eines Tages aber von höchster Stelle angefordert weil ein gefährlicher Schwerverbrecher zugeschlagen hat, der, wie der Zufall so will,
Thursdays ehemaliger Literaturprofessor ist.
Martin Chuzzlewitt, Dickens beliebtes Meisterwerk, ist
verschwunden und Acheron Hades, der zweit meist gesuchte Mann Englands, wird des Diebstahls verdächtigt. Hades
ist ebenso grausam wie einfallsreich und lässt keine Gelegenheit aus, seine Grausamkeit und seinem Einfallsreichtum zum Ausdruck zu bringen. Sein persönlicher Assistent,
Felix 8, hat die Ehre, der achte Mensch zu sein, der das
Gesicht von Fellix 1, Acherons loyalstem Diener, trägt.
Nachdem die Untersuchungen im Fall Hades im Sand verlaufen beschließt Thursday, nach einer äußerst seltsamen
Begegnung mit ihrem zukünftigen Ich sich nach Swindon,
einer Kleinstadt in England, versetzen zu lassen. Ihr Onkel
Mycroft, seines Zeichens genialer Erfinder und Entwickler
der Next‘schen Geomtrie und des Übersetzungspapieres,
hat ein Portal entwickelt welches es Menschen ermöglicht,
in literarische Werke einzutauchen und ihre lyrische
Heldinnen und Helden erster Hand kennen zu lernen,
denn natürlich sind Bücher nichts anderes als eine Welt
die man besuchen kann wie Sonntags seine Tante. Hades
wird von den meisten Behörden für tot gehalten, nur
Thursday glaubt nicht an das Ableben des Meisterverbrechers. Es entwickelt sich eine rasante Geschichte, der es
nicht an Fantasie fehlt und in der man viele seiner Lieblingscharaktere aus der Literatur in völlig neuem oder ungewohnten Licht sieht. Die Herzkönigin hat einen
Gastauftritt und wenn Thursday vor Gericht steht, tut sie
das stilecht in Franz Kafkas „Der Prozess“.
Allen, die wie ich einen großen Teil ihrer Zeit in der
Ubahn verbringen, sei dieses Buch herzlichst empfohlen.
Ich habe die 5-teilige Serie in kürzester Zeit ausgelesen
Die Bücher sind anspruchsvoll und doch kurzweilig, wobei
am wichtigsten ist, dass sie unterhalten und in diesem
Sinne erfüllen sie den Zweck, zu dem sie da sind.
- HANNES
COOKOU T
Am 9.11.2010 war es nach ewiger Zeit endlich mal wieder so weit, ein Cookout fand statt. Unter dem Motto „ChiliCookout die 2.“ versammelten sich insgesamt ~200 Leute
zu Speis und Trank sowie angeregten Gesprächen in der
Fachgruppe. Für mich hat es so ausgesehen, als hätten alle ihren Spaß gehabt und weiters positiv fiel auf, dass viele
junge Kolleginnen und Kollegen von den Instituten teilnahmen. So konnten sich Studierende und Lehrende/Forschende besser kennenlernen. 4 Jahre nach dem letzten
Chili Cookout entschloss ich mich, reicher an Erfahrung,
diesmal sage und schreibe 50l chili con/sin carne aufzukochen. Gekocht haben von den Studiereden: Patrik Thuiner
ein veganes Chili sin Carne, Robert Hollenstein alias Theo
ein Chili mit gemischtem Faschierten und Oliver Futterknecht ein „echtes“ Chili con Carne (also nur Chili und
Fleisch) sowie ein weniger scharfes Chili con Carne für die
breite Masse, beide mit Rindsgeschnetzeltem. Als Beilagen
gab es Tortilla Chips, diverses Weißbrot (von Fladenbrot
bis Semmel) sowie von Reiko Sato (IFP) köstlich zubereiteten Reis. Als Vorspeise hat Prof Grössinger (IFP) mit meiner Unterstützung die berühmt berüchtigte scharfe Ingwer
Chili Suppe gekocht.
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
Ingrid Fassl hat uns mit süßen, teilweise alkoholischen
Nachspeisen versorgt, mit dabei waren sehr gute, sehr rumelige Kugeln und ein Chilipudding. Aufgrund des guten
Feedbacks beschlossen wir auch dieses Mal wieder Zapfbier zu nehmen, was sich mit einem gut ausgelasteten
Zapfhahn und 3 leeren Fässern Bier niederschlug. Aufgrund der riesigen Auswahl war bis zum Schluß (~2:00)
noch für Kost sowie Gaumenbefeuchtung gesorgt. Es war
wieder ein sehr erfolgreicher Abend und ich hatte viel
Spaß und bin wieder motiviert für das nächste Cookout…
Danke an alle Unterstützenden und Besucher und auch
danke für die Spenden!
Euer Chiller
- CHILLER
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B LUTSPENDEN
PH YSIKERI N N EN SPEN DEN BLU T
Ja, tatsächlich kommt so etwas immer wieder vor. Einige haben sicher schon einmal gespendet, erfahrungsgemäß dürfte der Großteil der LeserInnen allerdings noch nie
anderen Mitmenschen Blut zur Verfügung gestellt haben.
Dabei wäre es so einfach!
Wusstest Du z.B., dass die Blutspendezentrale keine 5
Minuten Gehzeit vom Freihaus entfernt ist? Dass man an allen Wochentagen außer Montag und Freitag sogar bis
20:00 Blut spenden darf? Dass in Wien trotzdem nur
knapp über 2% der Bevölkerung regelmäßig Blut spenden
und von „uns jungen Leuten“ sogar noch weniger? Um
mich zu wiederholen: Dabei wäre es so einfach!
Um genau das zu beweisen, wollen wir am 21. und 22.
Juni 2011 Studierende und Lehrende der Physik darum bitten, ihr Blut jenen Menschen zur Verfügung zu stellen, die
es wirklich dringend brauchen! Da es gerade in den Sommerferien aufgrund der begrenzten Haltbarkeit von Blutkonserven immer wieder zu Engpässen kommt, ist die
vorletzte Vorlesungswoche nahezu der perfekte Zeitpunkt
für eine Spende.
Wie läuft das Ganze ab?
Falls Du Blut spenden möchtest, schick bitte ein Mail an
blut@technische-physik.at (siehe nachfolgenden Flyer) und
komm einfach am gewählten Tag pünktlich zu einer vollen
Stunde auf Deiner FS Physik vorbei. Wir sammeln Leute zusammen und gehen dann in Gruppen zur Blutspendezentrale. Wenn Du möchtest, bringen wir dich anschließend auch
wieder zurück zur TU ;)
14
Darfst Du überhaupt spenden?
Mit ziemlicher Sicherheit: Ja! Gesunde Frauen und
Männer ab 18 Jahren dürfen Blut spenden. Vor Deiner
Spende solltest du ausreichend gegessen und getrunken
haben. Alle Kriterien zur Blutspende (z.B. Fristen nach einem Piercing oder einer Impfung) und weitere Informationen findest Du auf www.blut.at oder unter 0800 190 190.
Was erwartet Dich bei der Blutspende?
Zuerst füllst Du einen Fragebogen aus und lässt Dir
vom ärztlichen Personal des ÖRK alle Details erklären
(natürlich nur das, was wir Dir vorher nicht schon beantwortet haben). Danach legst Du dich gemütlich auf eine
Liege und spendest Blut, während Du liebevoll umsorgt
und bei bester Laune gehalten wirst. 5-10 Minuten später
sitzt Du auch schon wieder mit den anderen SpenderInnen
zusammen und genießt kostenlose Snacks und Getränke.
Nur hast Du damit nicht nur deine Blutgruppe bestimmen
und dein Blut auf Krankheiten untersuchen lassen, sondern auch etwas Gutes für Deine Mitmenschen getan.
ErstspenderInnen müssen einen amtlichen
Lichtbildausweis (Studentenausweis!) mitbringen!
Nach mittlerweile 25 Blutspenden kann ich auf jeden
Fall sagen: es ging mir nach jeder Spende bestens und
auch von allen, die ich zu einer Spende mitgenommen habe (ErstspenderInnen inklusive) habe ich immer nur Positives gehört! Vielleicht möchtest Du es ja selbst versuchen?
- PAT
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
FEDC ON XIX
FEDCON XI X
Die Fedcon ist Europas größte Star Trek und Science
Fiction Ausstellung und wird jährlich im Maritim Hotel in
Bonn ausgetragen. Als engagierter Schreiber habe ich keine Mühen gescheut und mich auf den Weg nach Bonn gemacht.
Die Fedcon ist zum Einen eine ganz normale Convention, wenn auch eine sehr sehr große, was Merchandisestände, Kostümwettbewerbe und viele verrückte Leute
beinhaltet. Der andere Teil der Fedcon, der Teil der jedem
SciFi Fan das Herz höher schlagen lässt, sind die Stargäste. Die Veranstalter schaffen es Jahr für Jahr, die Lieblinge
verschiedenster SciFi-Serien nach Deutschland zu holen.
Die Stargäste erst erwecken diese ganze Veranstaltung mit
Autogrammstunden, Foto-Shootings und natürlich dem allerwichtigsten, den Panels, zum Leben. Jeder Stargast bekommt dabei eine gewisse Zeit auf der Bühne, in der er
Geschichten und Anekdoten zum Besten gibt, über die
Dreharbeiten, das Cast, Kostüme spricht oder einfach nur
seine Lieblingswitze erzählt. Anschließend gibt es Fragestunden, in denen man dem Gast Fragen zu allem stellen
kann, was einem am Herzen liegt.
Mein Erfahrungsbericht:
Logbuch:
Sternzeit 30.4.10 9 Uhr
Bin im Maritim Hotel Bonn angekommen. Abzählbar unendlich viele Aliens aus verschiedensten Universen haben
sich vor den Toren versammelt. Das Personal ist trotz des
Ansturms freundlich und kompetent. Für heute sind noch
keine Panels vorgesehen, deswegen werde ich den hiesigen Markt erkunden in der Hoffnung, ein Lichtschwert zu
erstehen.
Sternzeit 30.4.10 12 Uhr
Die Auswahl ist riesig, habe mehrere Händler gefunden
die bereit wären mir ein Lichtschwert zu verkaufen, wollen
aber nicht sagen, woher sie es haben. Ich vermute nichts
Gutes. Ich habe den Flash und einen Wookie überhört,
dass sich Darth Vader in der Nähe herumtreiben soll, werde vorsichtig sein.
Das Angebot an Speis und Trank ist ausreichend, wenn
auch nicht allzu abwechslungsreich. Beschließe mir einen
Burger und eine Pizzaschnitte zu kaufen, Preise sind in Ordnung, für eine Convention.
Sternzeit 1.5.10 10 Uhr
Erste Panels des Tages. Suzie Plakson erzählt über ihre
Jahre in Star Trek als fast jeder Nebencharakter und ihre
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
Gastauftritte bei How I Met Your Mother. Manu Intiraymi
betritt die Bühne. Erklärt, dass er seit 3 Jahren „sober“ ist,
aber gerne raucht und trinkt, und wie man seinen Namen
richtig ausspricht. Was ist nur aus Icheb geworden. Host
ist der großartige Ed Wasser, besser bekannt als Mister
Morden, der dunkelhaarige Boote der Schatten.
Sternzeit 1.5.10 13 Uhr
Mehr Menschen als gestern
scheinen sich herumzutreiben.
Eine Menge Na‘vi aus Pandora
sind zu sehen. Avatar hat der
Veranstaltung sicher nicht
schlecht getan in Bezug auf Bekanntheitsgrad von Science Fiction. Erkundige mich am Markt
nach Uniformen und Raumschiffmodellen, bin schwer angetan von dem Parfume „Red
Shirt - Because Tomorrow May
Never Come“. Versuche mich in die Klingonische Bar zu
schleichen. Eintritt wird mir von einem Berg versperrt der
sich unter näherer Betrachtung als riesiger Klingone herausstellt. Klingons only, Bath‘lets sind vor dem Lokal abzugeben. Auf der Suche nach einem guten Fass Blutwein
stolpere ich über einen AT-AT. Panisch nach Schutz suchend finde ich eine Menschenmenge. Die hat sich versammelt weil DIE Stargäste gerade Foto-shoot haben.
Michael Dorn und Terry Farrell.
Sternzeit 1.5.10 15 Uhr
Die Veranstalter fordern alle die im Besitz einer Star
Trek Uniform sind auf, sie morgen zu tragen. Es gilt, einen
Rekord zu brechen. Ein Prüfer des Guiness Buch der Rekorde wird da sein, um das größte Treffen aus dem Star
Trek Universum kostümierter Personen zu bestätigen. Der
derzeitige Rekord liegt bei 99 Leuten, ich habe keine Zweifel, dass er fallen wird.
Sternzeit 1.5.10 19 Uhr
Michael Dorn betritt auf der Mainbridge die Bühne. Der
Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt und die Menge
tobt. Ich vermute, die Fähigkeit der Deutsche,n anscheinend endlos zu jubeln, beruht auf dem ausschweifenden
Besuch von Fußballspielen. Michael Dorn erzählt über seine 15 Jahre in Star Trek und beantwortet geduldig und
charmant alle Fragen. Terry Farrell erscheint kurz darauf.
Wieder endloser Jubel.
Sternzeit 2.5.10 12 Uhr
Autogrammstunden! Ich kaufe Autogrammkarten von
Michael Dorn, Terry Farrell, David Hewlett, Cliff Simon,
Chase Masterson, Joe Flanigan und James Marsters. Die
Schlange für David Hewlett ist beeindruckend lang, ebenso die von Joe Flanigan. Beide wirken sehr sympathisch
und freundlich. Neben mir steht ein Trill und wirkt mehr
als aufgeregt bei der Aussicht, ihr Idol Terry Farrell zu
treffen. Kurz darauf sehe ich eine besorgte Menge über einer am Boden liegenden Gestalt. Die Aufregung war wohl
zu groß. David Hewlett fragt mich ob ich eine spezielle Signatur haben will - eloquent erwiedere ich:„Örp....ähhh-
15
FEDC ON XIX & U NNÜTZES H ASI -WISSEN
hm.... i don‘t... pfff“. , die Aufregung ist sehr groß.
James Marsters schüttelt mir die Hand, als ich mir sein
Autogramm holen gehe! Beschließe sofort, sie nie wieder
zu waschen. Sehr weiche Hände im übrigen, will instinktiv
nach seiner bevorzugten Handcreme fragen, lasse es aber
doch bleiben. Freundlich bedankt er
sich bei mir.
Luke Skywalkers blaues aus Episode IV. Das Ergebnis des
Rekordversuchs wird verlautbart, 507 Kostümierte, der Rekord wurde anerkannt und wird in das Guiness Buch aufgenommen.
Die Closing Ceremony ist traurig und freudig zugleich.
Bye Fedcon, auf ein Wiedersehen nächstes Jahr, du warst großartig.
Gäste der Fedcon 19 waren: Luciana
Carro, James Marsters, David Hewlett,
Joe Flanigan, Terry Farrell, Michael Dorn,
Gareth David-Lloyd, Aaron Douglas, Kandyse McClure, Tahmoh Penikett, Gorden
Michael Michael, Woolvett, Martha
Hackett, Cliff Simon, Chase Masterson
und Manu Intiraymi. Host: Ed Wasser
Sternzeit 2.5.10 16 Uhr
Panel von David Hewlett und Joe
Flanigan gemeinsam. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel Applaus
gehört. Joe erklärt, dass er etwas spät
dran war, weil er die richtige Zugstation versäumt hat. Alles ist gut, er ist
da. Sagt, dass er deutsches Bier liebt
(man sieht es ihn auch wirklich oft
trinken) und immer Zitronen bei sich
hat, um David auf Distanz zu halten.
David erzählt über seinen Film „A Dogs
Breakfast“, seine Schwester, und dass
er Joe regelmäßig von seinen Mittagessen Bericht erstattet.
Gäste dieses Jahr bestätigt: Richard
Dean Anderson, Marina Sirtis, Paul McGillion, Lance Henriksen, Jeremy Bulloch,
Daniel Loga, Sean Maher, Bonnie Piesse,
Tony Amendola, Gigi Edgley, Will Wheaton. Host: Garrett Wang
Link: http://www.fedcon.de/
Sternzeit 2.5.10 20 Uhr
Zeit Abschied zu nehmen. Ich erstehe noch schnell ein Lichtschwert,
- HANNES
U N N Ü TZES H ASI-WISSEN
Wie bekomme ich bei unserem
Dicksaftspender
in
unserem
Aufenthaltsraum am schnellsten
die gewünschte Menge in meinen
Becher?
Versuchsaufbau
Wir haben
in
unserem
Aufenthaltsraum
einen
Dicksaftspender, der es jedem
ermöglicht, zu jeder Tages- und
Nachtzeit,
dem
Wiener
Hochquellwasser aus der Leitung
einen
besonderen
Kick
hinzuzufügen.
Messungen
Nach mehreren Messreihen bin
ich zu dem Schluss gekommen,
dass man die gewünschte Menge
schneller bekommt, wenn man
ständig am Knopf pumpt (8
Sekunden für 2cl) als wenn man
den Knopf solange gedrückt hält,
bis die gewünschte Menge im
Becher ist (25 Sekunden für 2cl).
Interpretation
Es darf jeder mit dieser
Information anfangen, was er
will, ich finde die Zeitersparnis bei
der Stressbelastung in unserem
Studium jedoch enorm. Daher ist
es ratsam, den energetischen
Mehraufwand in Kauf zu nehmen
und
den
Dicksaft
per
rhythmischer Pumpvorgänge in
den Becher zu bringen.
Theorie
Durch Beobachtung wurde
festgestellt, dass der anfängliche
Tropfen doch wesentlich mehr
Dicksaft pro Sekunde entlädt als
der
darauf
folgende
Dicksaftstrahl.
Durch
den
Pumpvorgang
wird
der
anfängliche Tropfen öfter als nur
einmal abgegeben, wodurch sich
die aussagekräftige Größe D
(Dicksaft pro Sekunde) erhöht.
Euer Hasi!
- HASI
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Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
B ERICHTERSTATTUNG UND O BJEKTIVITÄT
BERICH TERSTATTU N G U N D OBJ EKTIVITÄT
Stichwort Fukushima: Ich war wohl nicht der einzige,
der sich in den ersten zwei Wochen nach dem Erdbeben
über die Berichterstattung und die davon ausgelöste Stimmung ärgern musste. Was ich allerdings erschütternd
fand, waren die Geschwindigkeit und die Einigkeit, mit der
der Reaktorunfall in sämtlichen Massenmedien als SuperGAU abgestempelt wurde, lange bevor er auch nur im Geringsten ein solches Ausmaß angenommen hatte.
Ich halte es für zwecklos, an dieser Stelle auszuführen,
welche Dimension und welche Folgen dieser unglückliche
Zwischenfall tatsächlich hatte und
noch haben wird – wer diese
Zeilen liest, ist höchstwahrscheinlich PhysikerIn und kann
sich mit den mittlerweile zur Genüge verfügbaren Daten selbst
ein Bild machen. Was ich mit Sicherheit zu sagen wage, ist,
dass dieses Bild bei weitem nicht
so schwarz aussehen wird, wie
es in den Medien gemalt wurde.
Aber darauf, dass wir in Österreich prinzipiell mit einer Atomkraft-Phobie zu kämpfen haben,
wollte ich eigentlich gar nicht
hinaus.
Was mich schockiert hat,
war nicht die prinzipiell pessimistische Stimmung oder die negative Einstellung gegenüber der
Kernkraft, damit rechnet man ja
schon. Viel schlimmer fand ich
die fast vollkommene Abwesenheit objektiver Daten oder
grundlegendster Zusammenhänge in Fernsehen und größeren
Zeitungen. Es muss einem Nachrichtendienst doch bewusst sein,
dass die „breite Masse“ nichts mit
den Begriffen Dosisleistung oder Äquivalenzdosis anfangen, geschweige denn den Unterschied zwischen den beiden durchschauen kann, wenn nicht einmal der Versuch
gemacht wird, diese Begriffe zu erklären. Die Meldung
„Tausendfach erhöhte Strahlung“ mag zwar so interpretiert
werden, dass sie den Fakten entspricht, sie mag sogar objektiv richtig sein, aber auf den ersten Blick wirkt sie katastrophal und verängstigend, während die Lage tatsächlich
noch recht harmlos ist.
Jetzt stellt sich die Frage: ist Berichterstattung ethisch
dazu verpflichtet, nicht nur objektive Fakten, sondern auch
ein unverzerrtes Bild der Realität zu liefern? Natürlich ist
nicht leicht zu definieren, was „unverzerrt“ eigentlich sein
soll, was ist schon die „richtige“ Interpretation. Es lässt
sich jedoch klar unterscheiden zwischen der geringen interpretativen Standardabweichung, die aller Berichterstattung
anhaftet, und einer Formulierung, die offensichtlich nur
schockieren soll und kein bisschen darauf ausgelegt ist, die
Leserinnen und Leser zu belehren.
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
Von einigen Medien hätte man natürlich nichts anderes
erwarten dürfen, viele Zeitungen wollen nur den maximalen Showeffekt und sehen in solchen Schlagzeilen ein gefundenes
Fressen.
Aber
wenigstens
vom
öffentlich-rechtlichen Fernsehen hätte ich mir in dieser
Sache ein Mindestmaß an Objektivität gewünscht –
schließlich ist nicht einmal ersichtlich, wer von der ganzen
Panik profitieren soll. Die Wirtschaft jedenfalls nicht, und
in der Politik sehe ich auch keine weitreichenden Vorteile,
die daraus erwachsen sind.
Um die Realität tatsächlich
zu vermitteln, muss man den
harten Fakten zunächst einen
Brocken Grundbildung beimischen. In der ersten Woche hätte man zu jeder zweiten
Meldung, dass ein Gebäude beschädigt wurde, eine Skizze der
Containments zeigen müssen,
und wie viel Material immer
noch zwischen Brennstäben und
Außenwelt liegt. Zu eigentlich
jedem Strahlenwert hätte man
Vergleiche mit der Hintergrundstrahlung und den für Menschen
gefährlichen Werten anstellen
müssen. Zu jeder Temperatur
des Reaktors hätte man dessen
Betriebstemperatur nennen sollen. Und dann wäre vielleicht
sogar der Redaktion selbst klar
geworden, dass die Meldung eines Super-GAUs nach nicht einmal einer Woche völlig aus der
Luft gegriffen war und dass die
meiste Zeit über kaum ein
Grund zur Sorge, geschweige
denn zur Panik bestand.
Meiner Meinung nach ist all das eine Bringschuld der
Medien, selbst wenn diese darauf angewiesen sind, durch
schockierende Meldungen auf sich aufmerksam zu machen
und sich damit zu verkaufen. Ich will diesen Medien hier
weder Dummheit noch böse Absichten vorwerfen. Darüber, warum die Objektivität nicht oder nur beschränkt gegeben war, möge jede(r) selbst philosophieren. Aus der
bloßen Tatsache, dass sie es nun mal nicht war, ergibt sich
für mich jedenfalls als klares Fazit wieder einmal, dass
man sich über ein Thema, bei dem man vielleicht nicht das
Glück hat, schon Vorwissen aus seinem Studium mitzubringen, erst einmal vorsichtig informieren und die Fakten
in Ruhe betrachten sollte, bevor man sich von der allgemeinen Stimmung anstecken lässt. Kanäle mit unverfälschter Information gibt es fast immer, man muss sie nur
suchen und nutzen.
- FLO
17
AUSZIEH -FAQ
AU SZIEH - FAQ
Da mir gerade keine Kuriositäten eingefallen sind, über
die ich normalerweise Phi-6-Artikel schreiben würde, muss
ich wohl über etwas Ernsthaftes schreiben… Nun ja, immerhin habe ich vor kurzem erfolgreich Wohnung gesucht,
und da das fast jeder/jedem mal bevorsteht, habe ich ein
kleines FAQ zur Mietwohnungssuche zusammengestellt, also ich muss euch enttäuschen, es ist wohl eher ein Umzieh-FAQ: (Aber ich hatte deine Aufmerksamkeit, gib’s zu!)
Wo finde ich Wohnungsinserate?
Kurze Antwort: Im Internet. Sehr zu empfehlen ist die
Seite der ÖH: jobwohnen.at, oder die Homepages verschiedenener Tageszeitungen. Die allermeisten Seiten bieten
sehr detailierte Suchoptionen an, mit denen man die Ergebnisse sehr gut für die persönlichen Wünsche filtern kann.
Zu beachten ist bei diesen Inseraten immer, ob ein(e)
MaklerIn im Spiel ist, diese kassieren nämlich immer mit,
und zwar Üblicherweise 2 Monatsmieten. (Aus persönlicher
Erfahrung kann ich nur berichten, dass ich bereits zwei
sehr schöne Wohnungen auch ohne MaklerIn gefunden habe.)
Ist ein interessantes Inserat dabei, gibt es nur eins:
schnell sein! (insbesonders bei provisionsfreien Inseraten).
Daher, falls eine Telefonnummer angegeben ist: anrufen
und einen Besichtigungstermin vereinbaren, ansonsten sofort ein Mail schreiben. Schöne, billige Wohnungen sind oft
binnen kurzer Zeit vergeben!
Wann soll ich zu suchen beginnen?
Ich würde sagen frühestens 3 Monate bevor du einziehen willst, spätestens aber 2 Monate vorher. Wichtig ist,
dass mögliche MitbewohnerInnen und du euch im Klaren
seid wie, wo, wie angebunden und wie teuer die Wohnung
sein soll um das Angebot etwas eingrenzen zu können.
Die meisten Inserate findest du für Wohnungen, die im
jeweils nächsten Monat zu beziehen sind, einige Leute denken aber vorraus und stellen Inserate bereits 2-3 Monte im
Vorraus ins Netz (trotzdem schnell anrufen!). Es schadet
aber nicht, etwas früher mit der Suche zu beginnen, um etwas „Übung“ beim Inserate-Durchforsten zu bekommen,
daher meine Empfehlung von zwei bis max. 3 Monaten vorher. Falls das nicht deine erste Wohnungssuche sein sollte,
langweilt dich dieser Artikel zwar vielleicht schon, bedenke
aber, dass die alte Wohnung auch wahrscheinlich die üblichen 3 Monate Kündigungsfrist hat. Also besser früher als
später mit dem/der VermieterIn/Hausverwaltung reden!
Wie funktioniert so eine Besichtigung und worauf muss ich dabei achten?
Die Besichtigung ist das Wichtigste an der ganzen Wohnungssuche, immerhin lernt man ja vielleicht gerade seine
neue Wohnung kennen! Ich habe zwei verschiedene Arten
von Besichtiungen erlebt: Massenbesichtigungen (wenn
mehrere Leute die Wohung gleichzeitig ansehen) und Einzelbesichtigungen (selbsterklärend, meistens wenn die momentanen MieterInnen selbst eine(n) NachmieterIn
suchen). Persönlich ist mir die zweite Variante um Größenordnungen sympathischer, insbesonders weil man mit Leuten reden kann, die in dieser Wohnung bereits gewohnt
haben!
Bei der Besichtigung kannst du die Wohnung auf Herz
18
und Nieren prüfen, hier eine kleine Checkliste (ohne Garantie auf Vollsändigkeit!), die ich mir für die Besichtungungen geschrieben habe:
ΦIst die Wohnung hell genug? Also in welchem Stock liegt
die Wohnung, in welche Himmelsrichtung sind die
Fenster ausgerichtet?
ΦIst die Wohnung ruhig genug, also welche Fenster sind
straßenseitig, welche hofseitig, sind vielbefahrene Straßen in der Nähe? Im Zweifelsfall einfach einmal still
sein und lauschen!
ΦFalls im Inserat nicht dabei gewesen: wie hoch sind die
zu erwatetenden Strom- und Heizkosten ungefähr?
ΦGibt es irgendwo Wasser oder Schimmelflecken (besonders Bad!)
ΦSind die Fenster und die Eingangstür dicht, oder gibt es
einen Luftzug? (einfach Hand hinhalten!) Das ist unangenehm, wenn man davor sitzt und verursacht höhere
Heizkosten
ΦGibt es genug Steckdosen in den Zimmern oder muss ich
viel Kabelsalat einkalkulieren? Existieren neue Kippsicherungen oder immer noch die alten Schraubsicherungen?
ΦWo sind die Telefon- oder Fernsehdosen (wegen Internet)? Falls von Interesse: hängt das Haus am Telekabel
oder Chello Netz?
ΦWo sind die Kamintürln und hätte ich vor, dort etwas
vorzustellen? Das würde dem Rachfangkehrer nämlich
nicht gefallen.
ΦVorallem für WGs interessant: Wie hellhörig ist die Wohnung? Also laufe ich Gefahr alles mitzuhören, was
mein(e) MitbewohnerIn nächtens so treibt oder nicht?
Falls Gastherme vorhanden: Wann wurde diese zum letzten Mal gewartet (und zwar von einer „echten“ oder
von einer „Firma“ die nur 40€ verlangt, letzteres ist
nämlich sinnlos und gefährlich!) und wie alt ist das Gerät?
ΦWie alt sind die Elektrogeräte in der Küche? Falls du zusätzlich Geschirrspüler oder Waschmaschine möchtest,
gibt es Anschlüsse oder Möglichkeiten diese zu erstellen?
ΦGibt es ein Kellerabteil?
ΦGibt es eine gemeinschaftliche Waschküche im Haus?
ΦNicht zu vergessen: Welche Infrastruktur bietet die nähere Umgebung (Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Altstoffsammelstelle, Lokale, …) Hier kann man sich aber
bereits auf www.openstreetmap.org gut vorinformieren!
ΦGibt es lästige Nachbarinnen oder Nachbarn?
ΦIst der/die VermieterIn/Hausverwaltung nett und hilfsbereit?
ΦWie viele Schlüssel existieren?
ΦIst das Postkastl für diese Wohnung intakt, oder hat dort
schon einmal jemand was aufgebogen oder aufgeschnitten?
Die wichtigste Frage ist meiner Meinung nach aber immer: Fühle ich mich in dieser Wohnung wohl?
Es kann passieren, dass dir jemand direkt bei der Besichtigung ein sogenanntes „Mietanbot“ in die Hand
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
AUSZIEH -FAQ & VORSITZFRAGEN
drückt, das du womöglich gleich unterschreiben sollst. Das
würde ich ehrlich gesagt nicht machen, es besagt nämlich,
dass du dem/der VermieterIn anbietest, die Wohnung zu
mieten (ohne den genauen Mietvertag zu kennen!).
Worauf muss ich beim Mietvertrag achten?
Wenn du zusagst die Wohnung zu nehmen, wird ein
Termin, normalerweise mit der Hausverwaltung oder
dem/den zuständigen ImobilientreuhänderIn, vereinbart
an dem der Mietvertrag unterzeichnet werden soll. Du solltest auf jeden Fall darauf bestehen, den Mietvertrag schon
einige Zeit vorher zu bekommen! Lass den Mietvertrag von
jemandem prüfen der/die sich auskennt! (am besten
Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin). Kleiner Tipp: Falls
man den/die Rechtsanwältin seiner Eltern nimmt, übernehmen die Eltern auch oft die Kosten dafür.
Sollte hier etwas auftachen, das aus dem Vertrag wegbzw. in den Vertrag hineinverhandelt werden sollte: unbedingt verhandeln!
Sollten in dem Mietvertrag noch Klauseln zu finden
sein, die dich verpflichten, die Wohnung bei Auszug auszumalen und die Böden zu versiegeln, oder eine defekte
Gastherme auf eigene Kosten zu tauschen, so hat mir
mein Rechtsanwalt geraten, dies nicht extra anzusprechen. (man macht sich nur unbeliebt). Es gibt ohnehin
einen Beschluss des obersten Gerichtshofs aus dem Jahr
2007, dass das nicht die Aufgabe der Mieterin oder des
Mieters ist, die Klausel hält also keinem Rechtstreit stand.
In diesem Fall eher erst streiten wenn der Fall eintritt.
M ÖBEL SCHLEPPEN , E INWEIHUNGSPARTY SCHMEIßEN
ECT...
Naja...Ein paar organisatorische Sachen müssen dann
allerdings auch noch erledigt werden:
ΦMelden gehen (gesetzlich müsstest du dich sogar binnen
drei Tagen aufs Meldeamt begeben und den neuen
Wohnsitz eintragen lassen!)
ΦStrom und Gas/Fernwärme anmelden (falls das für jede
Wohnung in dem betreffenden Haus extra gehandhabt
wird bist du dafür zuständig, sonst läuft es bei den Betriebskosten mit.)
ΦAdressänderung bekanntgeben, und zwar nicht nur bei
den FreundInnen, auch bei der Bank, Versicherung,
Uni, Kreditkartenunternehmen, ArbeitgeberIn,… Weil
man sicherlich was vergisst: ev. über einen ΦNachsendeauftrag nachdenken, ist aber teuer.
ΦGIS anmelden
ΦHaushaltsversicherung abschließen (es gibt ganz vernünftige, für wenige Euro im Monat, in manchen Mietverträgen
ist
der
Abschluss
einer
Haushaltsversicherung sogar Pflicht!)
ΦInternet anmelden (ev. sogar schon etwas vor Einzug organisieren, dann hat man bald Internet in der neuen
Wohnung)
Für alle die jetzt noch immer nicht wissen wie sie eine
Wohnung finden sollen: In der Fachschaft Physik findet jede(r) sein/ihr zweites Zuhause, nur zum Schlafen ist es zu
laut (Der NIKI schnarcht :) (Der Clausi aber auch ;-))).
U ND DANN ? - U ND DANN KANN MAN ENDLICH EINZIEHEN ,
-YANNICK
VORSITZFRAGEN
Auch in dieser Ausgabe haben wir dem derzeitigen Vorsitz ein paar interessante Fragen gestellt :) Diese findet ihr
im Anhang. Viel Spaß beim lesen!
Φ DEIN N AME UND DEINE STUDIENRICH TUNG ?
Bianka Ullmann, Technische Physik
Φ WAS HAST DU BESSER GEMACHT ALS
DEINE VORGÄNGERI NNEN ?
Die Wandfarbe im Vorsitzbüro haben
wir besser ausgesucht :) Ich denke, dass
ich mich selten an der vorigen Generation
gemessen habe. Das ist schon deswegen schwierig, weil
zu unserer Zeit ganz andere Themen zu bearbeiten waren.
Es ist oft vorgekommen, dass ich die "alten" Leute um Rat
gefragt habe. Ich habe meine Arbeit im Vorsitz eher als
Fortsetzung von sehr guter Arbeit gesehen.
Φ DEIN GRÖßTER E RFOLG IM VORSITZ?
Mein persönlicher größter Erfolg war das Beheben der
Baustelle Wirtschaftsbetriebe. Die HTU hat zwei GmbHs,
das LMZ und das Grafische Zentrum. Da gab es einige Probleme, die ich zumindest im Ansatz gelöst habe. Nun ist
der Weg für die zukünftigen Generationen geebnet viel Gutes für die Studierenden der TU Wien zu machen.
Φ&< 0?
Typischer Mathe-Witz :)
Ich persönlich mag lieber Physik-Witze.
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
Φ DEINE GRÖßTE E NTTÄUSCHUNG IM VORSITZ?
Das Desinteresse und die Ignoranz auf die ich oft gestoßen bin. Die österreichische Politik macht ja doch was
sie will. Da helfen keine Argumente, keine Demonstrationen und keine Bitten.
Φ BIST DU NEBEN DEM VORSITZ ZUM STUDIEREN GEKOMMEN
(PRÜFUNGEN )?
Ich habe Festkörper I und Kern- und Teilchenphysik
mit Gut und Sehr Gut geschafft. Im Moment lerne ich für
Quantentheorie II VO und hoffe, dass ich die Prüfung geschafft haben werde, wenn ihr die Zeitung in Händen haltet. Zu mehr bin ich nicht gekommen. Der Vorsitz allein
war ein 40 - 60 Stunden Job und ein Master in "Soft
Skills". Zusätzlich musste ich auch Geld verdienen. Ich habe als Tutorin gearbeitet.
Φ TACGNOL ODER LONGCAT?
Ganz klar Longcat. Longcat is looooooong :)
Φ WAS FÜR ZIELE HAST DU NACH DEM VORSITZ?
Hauptsächlich mit dem Studium fertig werden und die
10 Kilo, die während des Vorsitzes dazugekommen sind,
wieder abtrainieren. Ich will auch wieder mehr Zeit in meine Freizeitgestaltung investieren.
Φ WELCHE NÜTZLICHEN RATSCHLÄGE HAST DU FÜR DEN
NÄCHSTEN VORSITZ?
Richtet keine Naschlade ein! Kuscheln hilft!
Φ DEIN LIEBLINGSWITZ?
Passend zu der vorigen Frage zum Thema "Witze":
19
VORSITZFRAGEN
Warum stürzt der Hubschrauber auf der Erde ab? Weil der
Rotor im konservativen Kraftfeld verschwindet.
Φ WAS WÜNSCHT DU DEM NEUEN VORSITZ?
Hauptsächlich Energie, Ausdauer, Kriesenmanagement
und Spaß! Ich denke der Rest ergibt sich von selbst.
Φ WENN HEUTE HEUTE+2A WÄRE - WELCHE FRAGE WÜRDEST DU DEM AKTUELLEN VORSITZ STELLEN ?
Wie viele Tage noch? ;)
Φ DEIN N AME UND DEINE STUDIENRICH TUNG ?
Ulf Fischer, Bauingenieurswesen
Φ WAS HAST DU BESSER GEMACHT ALS
DEINE VORGÄNGERI NNEN ?
ker entgegnet: "Auch das ist falsch. Wir können lediglich
sagen, dass es hier ein Schaf gibt, dass auf mindestens
einer Seite schwarz ist."
Φ WAS WÜNSCHT DU DEM NEUEN VORSITZ?
Es möge sich ein Team finden, das gut zusammenarbeiten kann, sich auch persönlich gut versteht und dadurch in der Lage ist, auftretende Probleme und
Meinungsverschiedenheiten bestmöglich zu lösen.
Φ WENN HEUTE HEUTE+2A WÄRE - WELCHE FRAGE
WÜRDEST DU DEM AKTUELLEN VORSITZ STELLEN ?
Diese Frage ist zu sehr von den Entwicklungen der
nächsten zwei Jahre abhängig. Interessieren würde mich
auf jeden Fall wie es ihnen mit der neuen Rektorin ergangen ist und was sich alles verändert hat.
Das mögen jene Personen beurteilen,
die über beide Funktionsperioden auf
der HTU geearbeitet haben und somit
den direkten Vergleich kennen.
Φ DEIN N AME UND DEINE STUDIEN RICHTUNG ?
Peter Smolek, Maschinenbau
Φ WAS HAST DU BESSER GEMACHT ALS
Φ DEIN GRÖßTER E RFOLG IM VORSITZ?
Viele Erfolge sind nicht in Zahlen messbar oder in Worten beschreibbar. Schöne Dinge, an die ich mich gerne erinnere sind z.B. die Woche der freien Bildung, die
Vollversammlung im Oktober 2010 mit anschließender Demo (bei der auch Dekane und Senatoren dabei waren) und
jene Momente, in denen ich den Fachschaften eine positive Nachricht übermitteln konnte.
Φ &#603;< 0 ?
Ein ungerundeter, halboffener Vorderzungenvokal ist definitiv mehr als nichts. Ansonsten denke ich als Ingenieur
eher in messbaren Größeneinheiten.
Φ DEINE GRÖßTE E NTTÄUSCHUNG IM VORSITZ?
Da fällt mir ganz klar eine Sache ein, auch wenn sie
nicht direkt mit dem Vorsitz zu tun hat: Die gesetzlich festgeschriebene Machtlosigkeit des Senates bei der Rektorswahl.
Φ BIST DU NEBEN DEM VORSITZ ZUM STUDIEREN GEKOM MEN
(PRÜFUNGEN )?
Ich habe es geschafft, meine fünf noch ausstehenden
Prüfungen abzulegen und war auch naiv genug, mir bereits ein Diplomarbeitsthema zu suchen. Die Arbeit wird
aber wohl noch bis zum Sommer warten müssen.
Φ TACGNOL ODER LONGCAT?
Zum Glück besteht das Internet auch aus brauchbaren
Seiten.
Φ WAS FÜR ZIELE HAST DU NACH DEM VORSITZ?
Im Sommer etwas entspannen und meine Diplomarbeit
schreiben (siehe oben).
Φ WELCHE NÜTZLICHEN RATSCHLÄGE HAST DU FÜR DEN
NÄCHSTEN VORSITZ?
Es exisiteren für n Probleme immer m Lösungen mit
m>>n. Dennoch ist Lösung 1 (d.h. die intuitive) oft die
Beste, das erkennt man aber erst nach dem Befassen mit
m Lösungen und oft unter Zuhilfenahme von o Personen
(o N).
Φ DEIN LIEBLINGSWITZ?
Ein Ingenieur, ein Physiker und ein Mathematiker fahren mit dem Zug in ein anderes Land. Plötzlich sehen sie
auf einer Weide ein schwarzes Schaf. Meint der Ingenieur:
"In diesem Land sind die Schafe schwarz". Der Physiker:
"Nein, das ist falsch. Wir können lediglich behaupten,
dass ein Schaf in diesem Land schwarz ist." Der Mathemati-
20
DEINE VORGÄNGERI NNEN ?
Die Schreibtischaufstellung im Vorsitz ist jetzt viiiel besser. Ansonsten ist
es schwer zu vergleichen da jede Funktionsperiode andere Themen und andere Herausforderungen birgt.
Φ DEIN GRÖßTER E RFOLG IM VORSITZ?
Das ist wirklich schwer zu beantworten. Es gab so viele
Situationen wo wir im Vorhinein gemeint haben "dass
schaffen wir nie" und dann haben wir es doch erreicht
und sind zu der nächsten scheinbar unlösbaren Aufgabe
gegangen.
Φ
<0?
<3
Φ DEINE GRÖßTE E NTTÄUSCHUNG IM VORSITZ?
Ich glaube die frustrierendsten Momente im Vorsitz waren für mich, wenn man viel Arbeit in ein Thema investiert und man im Endeffekt nur Desinteresse erntet.
Φ BIST DU NEBEN DEM VORSITZ ZUM STUDIEREN GEKOMMEN
(PRÜFUNGEN )?
Ich habe jeweils eine Prüfung im Sommer gemacht.
Hochgerechnet komme ich damit auf unfassbare 6 EC.
Da ich aber damit gerechnet habe, dass mein Studium
neben dem Vorsitz zurückstecken muss ist das kein Drama.
Φ TACGNOL ODER LONGCAT?
Come to the Tacgnol side, we got cookies!
Φ WAS FÜR ZIELE HAST DU NACH DEM VORSITZ?
Studieren und Freizeit haben.
Φ WELCHE NÜTZLICHEN RATSCHLÄGE HAST DU FÜR DEN
NÄCHSTEN VORSITZ?
Ideen mitbringen, viel mit Leuten reden und mit Misserfolgen umgehen.
Φ DEIN LIEBLINGSWITZ?
Was ist süß und läuft durch die Wüste?
Φ WAS WÜNSCHT DU DEM NEUEN VORSITZ?
Gaaanz viel Freude bei der Arbeit!
Φ WENN HEUTE HEUTE+2A WÄRE - WELCHE FRAGE
WÜRDEST DU DEM AKTUELLEN
VORSITZ STELLEN ?
Lieber Vorsitz, wie ist "a" definiert?
PS: EIN KARAMEL ;)
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
TECHNEWS
TECH N EWS
Intels Sandy Bridge steht in den Sartlöchern
Intels neue Prozessorgeneration steht in den Startlöchern und
wurde am 5. Jänner auf der CES
erstmals vorgestellt. Mit der neuen Architektur will Intel mehr
Wert auf die Leistung der integrierten Grafik legen. Die wird
nun auch in 32 Nanometer Strukturbreite gefertigt (Nehalem 45 nm), was einen Geschwindigkeitsvorteil bei gesenktem Stromverbrauch bedeuten soll. Erste Geräte werden
kurz darauf auf den Markt kommen. Nach dem Tick-Tock
Prinzip werden voraussichtlich in zwei Jahren die ersten 22
nm CPU vorgestellt.
Light Peak voraussichtlich 2011
Light Peak könnte schon 2011 auf den Markt kommen.
Die von Intel entwickelte Schnittstelle soll eine Art Universalstecker für Peripheriegeräte sowie Netzwerke werden.
Da er auf Glasfaser beruht sind Übertragungsgeschwindigkeiten weit über denen möglich, die heute USB 3.0 erreicht. Vielleicht ein Grund, warum Intel das Thema USB
3.0 nur sehr zögerlich angeht.
IBM prognostiziert holographische Telephonie
für 2015
Jedes Jahr befragt IBM dreitausend ForscherInnen
über Ideen die in den nächsten fünf Jahren realisiert werden könnten. Auf der diesjährigen Liste finden sich Akkus,
die nur mittels Luftzufuhr wieder aufgeladen werden, und
holographische Videotelefonie - Star Wars lässt grüßen.
Ebenfalls könnten in Zukunft Häusersiedlungen durch nahe
gelegene Rechenzentren beheizt werden. Vorhersagen der
vorigen Jahre waren Computer, die sich über Sprachbefehle steuern lassen, und laut IBM sollten dieses Jahr Handys
anfangen, unsere Gedanken zu lesen.
Wichtig dafür ist, die Domänengrenzen möglichst genau
zu positionieren. Seit sechs Jahren beschäftigen sich ForscherInnen mit dieser Technologie, aber erst kürzliche Erkenntnisse im Bereich der Spintronik haben es ermöglicht,
diese Art von Speichermedium zu realisieren.
Laut IBM sollen die Kosten pro Bit im Größenbereich
einer konventionellen Festplatte liegen, wobei Lese- und
Schreibgeschwindigkeit die von Flashspeichern übertreffen
soll.
Hauptaugenmerk in den nächsten Jahren wird darauf
liegen, wie man Milliarden der dafür notwendigen Nanodrähte auf einen Wafer integrieren kann, um Massenproduktion bei vertretbaren Kosten zu ermöglichen.
Windows 8 ARM Version
Windows 7 ist noch nicht alt, da macht sich Mircrosoft
bereits Gedanken um den Nachfolger, Windows 8. Auf der
CES hat Microsoft ein frühes Build für die Presse demonstriert, das Teile der neuen UI gezeigt haben soll. Die wirkliche Überraschung war aber die Verlautbarung, dass
Microsoft von Windows 8 eine eigene ARM Version produzieren will, die speziell für Geräteklassen mit dieser Prozessorarchitektur ausgelegt ist (Tablet Computer und
Smartphones). Das Unternehmen
sieht sich wohl zu diesem Schritt
gezwungen, um mit der wachsende Zahl an Android Tablets zu
konkurrieren. Wie diese Strategie
im Zusammenhang mit dem erst
kürzlich vorgestellten Windows
Phone 7 steht ist noch unklar.
- HANNES
Qbits
ForscherInnen in den Niederlanden haben es geschafft
Informationen in Form von Quantenbits (Qubits) zu speichern. Das ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum
Quantencomputer und der Quantenkryptografie. Elektrische Felder werden benutzt, um die Spin-Bahn Kopplung
von Elektronen in einem Indiumarseniddraht (InAs) zu beeinflussen. Ähnliche Versuche gab es ursprünglich mit Galliumarsenid (GaAs), die auch eine längere Halbwertszeit
erzielt haben, allerdings keine ausreichend hohe Genauigkeit der Spin-Bahn Kopplung.
IBM entwickelt neuen Speicher
Der neue Speicher soll kleiner, schneller und stromsparender sein als aktuelle Speichertypen. Dabei werden Daten in sogenannten magnetischen Domänen gespeichert.
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A BRIEF HISTORY OF THE LAST TWO YEARS
A BRIEF H ISTORY OF TH E LAST TWO YEARS
Seit der letzten Wahl im Jahre 2009 hat sich einiges getan. Hier in aller Kürze das wichtigste der
letzten zwei Jahren:
Oktober 2009: Neues TU Logo
Nach sieben Jahren hat das alte Logo der TU Wien ausgedient. Das alte
Logo "bildete den Namenszug zu klein
ab, die Unterstreichung war überflüssig,
die eckige Umrahmungslinie wirkte zu
hart,
zu
technokratisch.
(laut
dunk.com)". Die Farben wurden "invertiert", die Ecken abgerundet und ein
Strich entfernt. Das alles hat natürlich
einiges an Kohle verbraten :)
Oktober 2009: Uni brennt ftw!
Aufgrund des großen hahnfails in Sachen Bildungspolitik
(Zugangsbeschränkungen
und pure Existenz) und der Senkung des Bezugsalters für die
Familienbeihilfe haben sich ein
paar Studierende gedacht, da
sollte mal etwas dagegen gemacht werden. Daraufhin wurde
auf der Akademie der Bildenden
Künste protestiert, was sich in
den Besetzungen diverser Hörsäle und diversen Protestaktionen manifestierte. Genutzt hat es wenig - die
ProfessorInnen und der Mittelbau sind nicht mitgezogen.
Die Demonstrationen sind quasi im Sand verlaufen.
26. Jänner 2010: Trixi > Hahn ?!
Beatrix (Trixi) Karl (ÖVP) wird
als Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung angelobt.
Sie löst Johannes (Gio) Hahn ab.
Im März 2010 beantragt Beatrix Karl Zugangshürden aufgrund
des Notfallparagrafen: Der Notfallparagraf 124b des Universitätsgesetzes
erlaubt
Zugangsbeschränkungen für Studien, in denen wegen deutscher
Numerus-Clausus-Flüchtlinge "unvertretbare Studienbedingungen" entstehen.
Oktober 2010: Quo vadis Familienbeihilfe?
Die Bundesregierung senkt das maximale Bezugsalter
der Familienbeihilfe von 27 auf 24 Jahre. Ab 1.7.2011 wird
die maximale Anspruchsdauer der Familienbeihilfe auf das
vollendete 24. Lebensjahr verkürzt. Wenn bestimmte Ausnahmen (z.B. Schwangerschaft, Präsenzdienst) vorliegen,
besteht Anspruch bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Für
Menschen, die Studienbeihilfe beziehen, wird die Familien-
22
beihilfe, die jetzt wegfallen würde, ersetzt!
März 2011: HTU Wien-> Twitter
Die HochschülerInnenschaft der TU Wien twittert nun
und ist unter http://twitter.com/htu_wien zu erreichen.
März 2011: TU Wien hat neue
Rektorin
Mit Sabine Seidler hat die TU Wien
seit der Gründung im Jahre 1815 die erste Rektorin. Sie folgt Peter Skalicky, der
schon zu schimeln angefangen hat. Juhu!
März 2011: Studieneingangsphase kommt
"SPÖ und ÖVP beschlossen im Nationalrat strengere
Zugangshürden ab Wintersemester 2011. " Karlfail^2. Für
die Unis bedeute das „eine erhebliche Verbesserung der
Planbarkeit“,
so
Uni-Ministerin
Beatrix
Karl
(ÖVP)(01.03.2011 | 18:39 | (Die Presse)).
April 2011: Neue HTU-Homepage
Die Homepage der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der TU Wien (HTU) hat ein neues Gesicht bekommen ist nun übersichtlicher und besser. Zu erreichen
ist sie unter der gewohnten Adresse http://htu.at/.
April 2011: The Queen is dead. Long live the
King
Karlheinz Töchterle ist im
Team der ÖVP am 19. April 2011
zum neuen Wissenschaftsminister
ernannt worden. Bis dahin war er
Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Töchterle gilt
als Befürworter von Studiengebühren. Da bleibt nur zu hoffen,
dass er keinen karlfail hinlegt!
Beatrix
Karl
ging
natürlich
nicht leer aus - sie wird neue Justizminsterin [sic!].
April 2011: Studienpläne += Module
Nach den Vorstellungen unseres (noch) Vizerektors für
Lehre Adalbert Prechtl sollen alle Studienpläne an der TU
Wien auf eine Modulstruktur umgestellt werden. In den
Studienkommissionen wird schon fleißig gebastelt - die
neuen Studienpläne kommen bald und wir dürfen gespannt sein, was uns erwartet. Wir werden euch noch
rechtzeitig informieren!
xxxx 2011: Studiengebühren kommen ???
Nach der Abschaffung der Studiengebühren im Jahre
2008 als Wahlzuckerl werden diese wieder eingeführt. Den
Unis wird der Betrag, den sie durch Studiengebühren bekommen, vom Budget gestrichen und sie bekommen im
Endeffekt keinen einzigen Cent.
- CLAUS
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
EINFÜHRUNG
EIN FÜ H RU N G
So da sitzt man wieder einmal vor dem Laptop, der mittlerweile einer seltenen antiquitären Art angehört und ließt
sich belangloses Zeug auf diversen Internetplattformen an.
Hier identifizieren sich Menschen mit Kuchenarten, Blumen, Sexpositionen und mathematischen Funktionen, oder
am Besten mit allem gleichzeitig. Ein verschwimmendes
Kontinuum aus Bildern, Begriffen und doch ziemlich viel
Bullshit, der sich unverhofft ansammelt und meinen armen
vielzukleinen Arbeitsspeicher überlädt.
Das aus welchem Grund? Naja…einige Bilder in denen
man als farbiges Kücken, für alle Menschen auf diesem Planeten zu sehen ist.
Herzlichen dank, die nächsten 30 Minuten wird der gefrohrene Bildschirm nichts anderes anzeigen als ein lila
Vieh mit meinem Namen drüber…
Auch nur durch leichtes Kippen, fühlt sich mein PC angesprochen ein Zeichen von Exsistenz von sich zu geben indem er unvermutet drei Mal das CD- ROM (ja, wie gesagt
aniquitär und kein DVD Laufwerk) hintereinander aufschießt. Dieser Mist wird jetzt beiseite gelegt, vielleicht findet sich der Sinn des Lebens und die nötige Ablenkung
doch eher in einem Buch.
Trostlos kommt einem dieses ganze eingerichtete funktionierende Leben vor. Eingerichtet um irgendwie zu funktionieren, weniger um zu Leben- kommt einem zumindest
so vor nach einer Zeit.
Einer Zeit voller Neu voller Wow, Oh’s und Ah’s, voller
Lebenslust, fast schon Lebenshunger nach mehr von dieser faszinierenden Welt, welche so leicht mit einer Facebooknachricht
und
Gemeindeplatzblablageschprächen
zwischen den Korridoren zerschmettert werden kann.
Dieses Zurück in das normale, geregelte Leben hat mir
Anlass zu neuen Ticks und Lastern gegeben. Aus einem
Hunger nach Erlebnissen wurde eine Sucht nach Adrenalinstößen, aus einem Hobby ein Drang und aus meiner damaligen Liebe ein Zwang.
Affektiertes zuckendes Etwas.
Das muss man doch irgendwie wieder unter Kontrolle
bekommen, es schaffen doch alle Anderen auch dieses Leben zu führen, ohne dabei psychisch Krank zu werden,
oder?
Weg, weg von diesen Gedanken, ist doch eh alles in
Ordnung.
Angst…oder doch Ehrfurcht? Vor dem Alleine sein,
Den Fernseher nicht abdrehen beim kreativ sein, rechnen, kochen, produzieren
Dich an meiner Seite haben, immer, wie ein Begeheren
eine Sucht
und doch lieber allein gelassen werden, sein Leben versuchen zu leben?
Ein eingeprägtes Bild, auf dieses folgt noch eines, ein
Schwall von Bildern bis sie sich überschlagen…. Übersteuerung des Systems. Ich.
Ich missbrauche dich, als meine Rettung vor dem
Schlechten das von mir ausgeht, vor der Leere die ich reproduziere.
Ich schlafe mit dir als Flucht vor mir. Wenn du in mir
bist bin ich nicht mehr alleine, bestimme ich über mich
selbst nicht mehr.
Du nimmst mich wie du möchtest, tust mir weh wenn
es dir passt- ich liebe es. Ich liebe es dass ich nichts dagegen machen kann was du tust.
Bestimme über mich, damit ich mich wenigstens für
diese kurze Zeit fallenlassen kann. Lasse dich aus an mir
bis ich das Zeitgefühl verliere und nicht weiß wo unten
und wo oben ist, bist mein ganzes inneres brennt vor ausgelassener Gewalt.
Das Teilen als Gestand gegen die Einheit. Gegen das
bleiben und alleine sein, gegen das nichts Fühlen die überdrehte Euphorie.
Du kommst in mir und dein Zauber, deine Macht über
mich ist verflogen.
Zurück zur Realität- hier bist du nur Jemand der neben
mir schläft.
Ich verliere mich in mir, das ist die echte Angst, denn
alleine sind wir ohne Anhalt. Verrückte im Verrücktsein, so
fühlt es sich an. Wer sagt dass das nicht alles durchgedreht ist.
-ALVA
<= www.phdcomics.com
Φ-6 D IE ZEITUNG DER FACHSCHAFT P HYSIK
23
I votez
4
JUSTICE
4 all catknd!!!
I ARE
LONGCAT
ÖH-WAHL AM 24 - 26 MAI
Alle Studierenden, die für eines der Studienvertretung Physik zugeordneten Studien inskribiert sind, wählen im
Prechtl-Saal im Hauptgebäude der TU Wien (Karlplatz 13/ Stiege 1, 1040 Wien) .
Diese Studien sind:
Diplomstudium Technische Physik
Bachelorstudium Technische Physik
Masterstudium Technische Physik
Masterstudium Energie- und Messtechnik
Masterstudium Biomedical Engineering
Die Öffnungszeiten der Wahllokale sind:
Dienstag, 26.05.2009: 10:00 - 17:30
Mittwoch, 27.05.2009: 09:00 - 19:00
Donnerstag, 28.05.2009: 08:00 - 15:00
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