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In Unterhaltungen über unsere Zeitung und - puls.langschlag.at

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An einen Haushalt
58. Ausgabe
INHALT
Diverse Artikel
Aus den Ortschaften
Vom Seniorenbund
Sportliches
Lustiges
Veranstaltungen
IMPRESSUM
Medieninhaber u. Herausgeber
Dorferneuerungsverein
„Lebendiges Langschlag“
Leitung
Isolde Kerndl
Redaktion
Die Ortsbetreuer des
Dorferneuerungsvereines
sowie
Lisa Ernstbrunner
Karin Gottsbachner
Isabella Hahn
Veronika und Hans Häusler
Manuela Ziegler
Kunigunde Kienmayer
Christina Rentenberger-Klinger
Andrea Neuwirth
Erna Stütz
Gestaltung
Remco Binder
Druck
Marktgemeinde Langschlag
Zugestellt durch Post.at
April 2010
Jahrgang 16
In Unterhaltungen über unsere Zeitung und darüber, was wir schreiben
könnten, wird immer wieder die Angst zum Ausdruck gebracht,
seine eigene Meinung zu äußern.
Wenn ich aber eine interessante und berührende Zeitung machen
möchte, so geht das nur, wenn ich auch den Mut habe,
von mir zu sprechen und davon, was mich interessiert,
was mich stört, was ich gut finde und was ich gerne machen oder
ändern möchte. Nur so entsteht eine Zeitung
von Langschlägern für Langschläger,
die auch gerne gelesen wird.
Was ich mir noch sehr wünschen würde, das sind Reaktionen auf
Artikel in der Zeitung. Sie dürfen auch positiv sein,
aber auch kritische Kommentare beleben die Zeitung.
Am liebsten wäre mir eine rege Diskussion über den Inhalt.
Natürlich sind auch Berichte und Informationen wichtig für eine
Zeitung. Aber das Wesentliche sollten Ideen und Meinungen von uns
Einwohnern sein, sie sind das Herzblut einer Dorfzeitung.
Und dazu möchte ich euch gerne ermuntern.
Und diese Artikel sollten wir auch mit unserem Namen versehen, weil
wir damit auch den persönlichen Bezug zum(r) Schreiber(in) herstellen
können, um uns auf den Inhalt einlassen zu können, ohne in
Spekulationen zu verfallen, wer das geschrieben hat.
Mit herzlichen Grüßen
Hans Häusler
Erscheint viermal jährlich
Auflage: 680 Stück
Dorferneuerungsverein Langschlag
Seite 1
Über-Drüber-Langschlag
Ich möchte nicht behaupten, dass Langschlag zu jeder Zeit und in jeder Art eine Insel der Seligen ist,
aber dass wir in manchen Bereichen besser dran sind als unsere Nachbarn, steht unumstritten fest!
Alleine die Feste, die wir Langschläger feierten sind einzigartig – sei es im Sommer das Gemeindeund Pfarrjubiläum im Rahmen des Straßenfestes oder erst vor kurzem der internationale Langlaufmarathon. Jedes mal findet sich eine Schar hilfsbereiter Menschen, die für das Gemeinwohl kräftig
(und unentgeltlich) mit anpackt, um zum Gelingen der Feste beizutragen.
Dann gibt’s in Langschlag noch alles, was für das leibliche und geistige Wohl notwendig ist. Neben
den verschiedenen Geschäften und Gasthäusern haben wir einen Bäcker, einen Frisör, den
Kindergarten, Volks- und Hauptschule und nicht zuletzt eine Kirche mit (eigentlich 2) Pfarrer.
Und nun bin ich endlich bei dem Punkt angelangt, an den ich von vornherein wollte:
Anfang Jänner erreichte uns die traurige Nachricht vom plötzlichen Tod einer Verwandten. Wir
machten uns auf den weiten Weg, da die Beerdigung in Hochdorf, in der Nähe von Stuttgart
stattfand. Obwohl auch römisch-katholisch, waren wir uns durchaus darüber im Klaren, dass jede
Region auch ihre typischen Sitten hat. Was wir dort erlebten war zum einen erschreckend, zum
anderen machte es mich zutiefst dankbar!
Hochdorf hat mindestens die Größe des Stadtgebietes von Groß Gerungs samt Heinreichs und
verfügt zwar über drei Kirchen (die römisch-katholische, die altkatholische und die evangelische),
aber die Katholiken müssen sich ihren Pfarrer mit fünf weiteren Pfarren, wovon mindestes eine
(Esslingen = Partnergemeinde von Zwettl) so viele Einwohner wie unsere Bezirksstadt Zwettl hat.
Der Pfarrer war kein Schwabe, was zu erkennen war als er von dem „traurichen Tach“ sprach, aber
das sei nur am Rande erwähnt. Nun zum Grund meiner Verwunderung: Für alle Verstorbenen der
Pfarre wird am letzten Samstag des Monats ein gemeinsames Requiem gelesen! Bei der Beerdigung
wird direkt am Friedhof, in der an einer Seite offenen „Leichenhalle“ eine Einsegnung abgehalten,
was im Jänner bei Minusgraden eine „recht frische“ Angelegenheit war. Ebenso erstaunt waren wir,
da die Aufbahrung im offenen Sarg stattfand.
Die Verabschiedung wurde durch eine erstklassige Solo-Geigerin, die eine Bekannte der Familie war,
aufgewertet, aber die Begleitmusik auf einem Harmonium und der anwesende örtliche Kirchenchor
war für uns Langschläger äußerst ungewohnt!
Wenn man das erlebt hat, dann weiß man erst wie glücklich wir uns schätzen können, wie viel Glück
wir mit unserem jungen Pfarrer haben, unseren Andreas, den wir (mit den Oberkirchnern) für uns
allein haben.
Auch unser Chor hat ein hohes Niveau und singt erstklassige Stücke. Man merkt, dass alle mit
Freude dabei sind und die Verantwortlichen immer versuchen geeignete Lieder zu finden um das
Repertoire zu erweitern.
Es erfüllt einem mit Stolz, den Darbietungen zuzuhören, sei es auch bei so einem traurigen Anlass
wie es eine Beerdigung nun mal ist.
Deswegen: nicht immer nur jammern und alles schlecht reden, sondern das Schöne sehen und dafür
dankbar sein!!!
…und Langschlag ist doch eine Insel der Seligen!!!
Dorferneuerungsverein Langschlag
Seite 2
Über-Drüber-Langschlag
Ich nehme mit dieser Aussage Bezug auf das Thema Ausbildung. Mit
Abschluss der Hauptschule sind die Jugendlichen 14 Jahren alt und
mit der „Bürde“ konfrontiert, eine Entscheidung, die das ganze
Leben beeinflusst – so fühlt es sich zumindest an -, zu treffen.
Nämlich die Entscheidung, welcher Beruf zu einem passen könnte.
Doch was passiert, wenn man in der Schule nicht aufgenommen
wird, die man machen möchte und die Lehrstelle, die zu einem
passt, nur ganz weit weg verfügbar ist und man aber zu Hause
leben möchte?
Bei mir war das so. Ich habe mich mit 14 Jahren dazu
entschieden, die Sozialpädagogikschule in St. Pölten zu
besuchen. Leider hatte ich damals noch nicht die Konsequenz
beim Lernen bzw. war nicht ehrgeizig genug um die Leistung
zu erbringen, die diese Schulform gefordert hatte. Somit
habe ich nach drei Jahren diese Schulausbildung
abgebrochen und bin auf die Suche nach einer Lehrstelle
gegangen.
Der erste Traum ist sozusagen geplatzt. Dennoch wusste ich nicht genau, was
ich nun lernen wollte, obwohl ich schon 17 Jahre alt war. Ich habe mich für alle verfügbaren
Lehrstellen, die ich gefunden habe, beworben, das interessanteste Angebot ausgewählt und nun den
Beruf der Verwaltungsassistentin erlernt. Schon während des ersten Lehrjahres musste ich
feststellen, dass das nicht der Beruf ist, den ich mein ganzes Leben machen will. Ohne Beruf
dazustehen kam für mich gar nicht in Frage, daher musste ich die Lehrzeit über mich ergehen lassen.
Da es mir aber an Herausforderungen fehlte, begann ich mich zu informieren, welche Angebote am
Arbeitsmarkt an Zusatzausbildungen noch zu finden sind. So begann ich neben der Lehre die
Berufsreifeprüfung. Im September 2008 schloss ich meine Lehre ab und im Jänner 2010 war ich auch
mit der Berufsreifeprüfung fertig, somit stehen mir die Türen zu allen Universitäten und
Fachhochschulen des Landes offen. Endlich ist es soweit und ich kann das lernen, was mich wirklich
interessiert!
Ich möchte all jenen Mut machen, die jetzt auf Lehrstellensuche sind, bzw. in der Hauptschule und
eine Entscheidung treffen müssen, wie es beruflich und schulisch weitergehen soll.
Auch wenn ihr eine Lehrstelle findet, die vielleicht auf den ersten Blick nicht der Traumberuf ist,
zieht es durch, weil es gut ist, eine abgeschlossene Berufsausbildung zu haben.
Derzeit arbeite ich bei Jugend am Werk, einem sozialem Verein, der sich um die Beschäftigung von
behinderten Menschen kümmert. Obwohl ich im Sekretariat arbeite, macht mir diese Arbeit Spaß,
weil ich meinem Ziel im sozialen Bereich zu arbeiten immer näher komme.
Nur Mut Leute, ihr schafft das!!!
Elisabeth Laister
Dorferneuerungsverein Langschlag
Seite 3
Über-Drüber-Langschlag
In der Krankenhauszeitung ÖKZ fand ich den folgenden Artikel von Herrn Trybek, der mir sehr gut
gefallen hat. Herr Trybek arbeitet unter anderem als Klinikclown und wir haben ihn über Silvester
bei uns im Haus kennen gelernt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Hans Häusler
ÜBER DIE KUNST DES SCHEITERNS...
...ALS BASIS DES GELINGENS
„Die Erfahrung des ewigen Misslingens ist unsere Erfahrung, im Clown erkennen wir die
sehnsüchtige Unerfüllbarkeit des Anspruchs auf mehr Leben, freilich mit einem Unterschied: unsere
Erfahrung bleibt an die Trümmer der eigenen Existenz gekettet, während der Clown mit federnden
Schritten über das zerschundene Gesimse hinweg steigt und sich aus den unaufhörlichen
Missgeschicken seines Lebens einen Spott macht – mit der Technik des immer neuen Probierens,
einem nicht zu erschütternden Entdeckermut.“ (Constantin von Barloewen)
Ein-Sichten eines Clowns
Clowns sind erwachsene Kinder. In ihnen steckt ein starker Anteil von Unerzogenheit, von
Spontanität, Entdeckertum und Aufruhr. Alles in allem eher gemiedene Eigenschaften der
Persönlichkeit, vor allem dort, wo Fehler nach Möglichkeit zu vermeiden sind, da sie großen
Schaden anrichten können. Der Clown, das Kind: sie können ohne Fehler nicht existieren, da diese
die Quelle ihrer Entwicklung darstellen – sie beide sind ewige Verlierer – unbesiegbar! Um keiner
Verharmlosung und Verallgemeinerung anheim zu fallen, sind beim Begriff „Fehler“ der Grad der
Auswirkungen sowie der jeweilige Kontext zu beachten. Im Gesundheitswesen kann z.B. ein
ärztlicher Fehler tödlich sein oder schwere körperliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Diese
Form des „Scheiterns“ ist tragisch und dennoch ein Teil des Lebens. Je mehr Angst vor Fehlern und
ihren tragischen Folgen besteht, umso mehr erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fehler
auch tatsächlich stattfinden. Diese Angst wahrzunehmen und damit umzugehen, kann im Alltag
geübt werden. Dabei kann die heitere Gelassenheit der Kinder und Clowns als Vorbild dienen: wer
sich über jedes kleine Missgeschick aufregt und kurz vorm Explodieren (oder Implodieren) ist, kann
beginnen seine eigenen Verhaltensweisen zu beobachten. Diese bewusste Wahrnehmung beginnt am
besten erst einmal dort, wo es sich um das „kleine“, fast tägliche Scheitern in unserem Leben handelt,
dessen Folgen vergleichsweise harmlos sind: Jemand fährt vor meiner Nase in die Parklücke, auf die
ich schon seit 10 Minuten warte, mein weißes 1a-Hemd wird kurz vor dem wichtigen
Geschäftstermin beim Mittagessen mit Kernölflecken „verziert“, Herr X erwidert zum wiederholten
Male nicht meinen freundlichen Morgengruß.
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Nicht der Rede wert? Viele dieser „Kleinigkeiten“ genügen für einige Menschen, um sich
aufzuregen. Im Sinne der Selbstverantwortung können wir uns natürlich den ganzen Tag (über was
auch immer) ärgern, sind allerdings nicht grundsätzlich dazu verpflichtet. Wir selbst sind es, die mit
unseren Vorstellungen dem Fehler/Missgeschick einen so bedeutenden Platz einräumen. Unterstützt
von den Erwartungen und Vorstellungen der Mitmenschen an uns und wie wir deren Meinung nach
„sein“ sollen. Diese Vorstellungen und Erwartungen behindern uns und verbrauchen wertvolle
Energie, welche wir in unsere konstruierte Identität stecken, um diese aufrecht zu erhalten. Es wäre
daher weiters zu erproben und einzuüben, sich gelegentlich aus der Rolle fallen zu lassen, um
dadurch aus der Falle zu rollen. Dies bedarf Mut, Selbstbewusstsein und einiger Menschen, die uns
wohlgesonnen sind.
Fehler sind ein wesentlicher Teil des Entwicklungsprozesses. Dies kann schon bei Kindern
beobachtet werden, die vieles durch Fehler und Missgeschicke lernen und sich dadurch entfalten.
Kinder sollen schon bald die Erwartungen der Eltern erfüllen und dies prägt die Identität des jungen
Menschen. Als Erwachsene haben wir noch vieles von dieser „anerzogenen“ Identität in uns, je
nachdem ob und wie wir uns bewusstseinsmäßig weiter entwickelt haben. Der Eindruck, Fehler
seien etwas „Schlechtes“ ist in vielen Menschen sehr nachhaltig und fest verankert. „Konstruktives
Fehlermanagement“ beginnt für mich dort, wo Menschen (allen voran die Chefs und
Führungskräfte!) die Verantwortung für ihre eigenen Fehler und Schwächen übernehmen und diese
in Folge mit anderen teilen können. Aus humorvoller Sicht könnte dies, im Sinne der „Kunst des
Scheiterns“, dahin führen, dass der Fehler des Monats „prämiert“ wird (das ist das Gegenteil von
„vertuschen“) – und die Konsequenz daraus nicht (z.B.) die Entlassung ist, sondern dieses
„Scheitern“ (der Fehler) eine Möglichkeit (!) zu einer persönlichen Weiterentwicklung darstellt,
welche sich in Folge auch auf das gesamte Unternehmen (Umfeld) positiv auswirkt. Der gelebte
respektvolle und sehr wertschätzende Umgang miteinander kann dadurch zum Ausdruck kommen.
Denn kein Mensch (im Gesundheitswesen) macht einen Fehler aus Absicht – es sind immer die
Umstände, die inneren wie äußeren, die dazu führen. Kehren wir noch einmal zurück zum Clown,
der Ausgangspunkt zu diesen „verwegenen“ Gedankengängen war. Der Clown erreicht seinen
„Sinn“ und Erfüllung dort, wo der „normale“ Mensch zerbrechen würde: am Gipfel der Niederlage.
Jetzt wo alles in Trümmern liegt, alles verloren scheint, wo er einsam und verlassen inmitten des
selbsterrichteten Chaos sitzt, zeigt sich seine wahre Größe. Nikos Katzanzakis beschreibt dies in
seinem Roman „Alexis Sorbas“ mit dem Zusammenkrachen eines Lebenswerkes in Form einer
Materialseilbahn. Sorbas tröstet seinen Auftraggeber, der mit einem Schlag alles verloren hat mit den
Worten: „Chef, hast du jemals etwas so schön zusammenkrachen sehen?“ Dann tanzen sie lachend
gemeinsam am Strand den legendären Sirtaki, ein Sinnbild für die hohe Kunst des Scheiterns, welche
nicht der heiteren Gelassenheit entbehren muss.
You may say, I’m a dreamer, but I’m not the only one (John Lennon)
Michael Trybek
Trainer, Clown, Buchautor, Humorprojektleiter,
Seminarleiter im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.
Trainings in Unternehmen sowie im pflegenden und therapeutischen Berufsfeld.
Trybek Impulse, A-4204 Reichenau, Marktplatz 21
Tel.: +43 / (0)7211 / 45 32
office@trybek.at
www.trybek.at
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Sie wollte nur Gebäck holen gehen, damit die Kinder zum Frühstück frische Semmeln bekamen.
Etwas mulmig war ihr schon am Morgen, denn der Herr des Hauses hatte sich angekündigt, doch er
war anscheinend nicht nach Hause gekommen. Na, vielleicht war er bei Freunden über Nacht
geblieben, dachte sie sich noch. Die beiden Hunde begrüßten sie und wollten den
Einkaufsspaziergang mitmachen. Wedelnd standen sie erwartungsvoll vor ihr. Sie packte den
Einkaufskorb und ging die wunderschön geschwungene Holztreppe hinunter. Die Hunde
eigenartigerweise hinter ihr. Da sah sie ihn liegen. Ganz verdreht und den Oberkörper angelehnt an
der Mauer. Die Beine hingen über die letzte Treppe schlaff hinunter. Sie erschrak und lief die
restlichen Stufen zu ihm hinunter. Im Moment meinte sie, dass er dort eingeschlafen war, denn er
sah im Gesicht völlig entspannt und voller Frieden aus. Doch der Rest des Körpers und wie er lag,
ließ etwas anderes vermuten. Sie konnte es nicht in ihren Kopf vereinbaren was sie hier sah, es kam
ihr nicht in den Sinn klar zu denken. Noch immer versuchte sie, ihn zu wecken. Als sie dann endlich
merkte, dass er nicht atmete, wurde ihr das Grauen bewusst. Er war tot. Er, ihr Vertrauter und auch
gleichzeitig Geliebter.
Sie kam damals zu ihm, weil seine Frau spurlos verschwand und jemand für seine beiden kleinen
Kinder da sein musste. Damals suchte sie, als junge Frau Arbeit, denn sie hatte ihre Ausbildung als
Kindergartenpädagogin abgeschlossen und wollte sich damit auch auseinandersetzen. Nur war es
sehr schwierig, einen guten Platz zu bekommen und deshalb verzweifelte sie schon fast ein wenig.
Ihre hübsch eingerichtete Wohnung in einer neu erbauten Siedlung eines kleinen Ortes, wollte sie
natürlich auch nicht aufgeben und so wurde ihre Chance von Tag zu Tag kleiner, einen Arbeitsplatz
in ihrer Nähe zu finden. Schon sehr entmutigt, besuchte sie eine Freundin, die sie schon lange nicht
mehr gesehen hatte. Die wohnte in einem entfernten kleinen Städtchen. Dieses Treffen war von einer
großen Besonderheit, denn die beiden Frauen waren sich trotz der großen Entfernung niemals fremd
geworden. Und man merkte die gegenseitige Entwicklung und der Gesprächsstoff ging nicht aus.
Sasimo, ihre Freundin lachte hin und wieder über die Aussagen von Amarilla, denn sie waren etwas
verbohrt und verblockt. Durch ihre strenge Erziehung erlaubte sich Amarilla keine lockeren
Lebensabläufe. Ihre Berufswahl, sich um Kinder zu kümmern, hatte rein damit zu tun, es den
Kindern abzuschauen. Ihre Lebendigkeit spüren und sich herausfordern lassen vom ungestümen
Dasein, das ihr immer verwehrt blieb und verboten wurde. Ihr sehnlichster Wunsch war, Kindern ihr
absolutes Lebensenergiepotenzial in jungen Jahren zu erhalten und auch fördern. Doch noch immer
sah sie, wenn sie daran dachte, die verdrehten Augen ihrer Eltern und hörte das tiefe Seufzen, als sie
ihren Berufswunsch kund tat. Wie sollte „die“ Kinder erziehen, wenn sie selbst so unsicher war?
Amarilla erinnerte sich an ihre Selbstzweifel und ihre innere Unruhe im Zusammenhang an diesen
Berufswunsch. Sie war es gewöhnt, den Eltern zu gehorchen. Doch trotzdem hatte sie dann die
Möglichkeit und die Eltern gaben nach Anraten einer geachteten Tante nach und finanzierten die
Ausbildung samt Internat. Dort lernte sie die unbeschwerte und lebensfrohe Sasimo kennen. Die
beiden jungendlichen Frauen erlebten die wunderbarste Zeit in ihrer Gemeinsamkeit. Beide waren
hübsch und sportlich, Sasimo mit langen schwarzen Haaren und Amarilla mit ihren langen
brünetten. Neben ihrer Ausbildung besuchten sie auch Jazzgymnastikkurse und konnten sich
dadurch auch ein wenig Taschengeld durch Modelauftritte für große Textilfirmen dazuverdienen.
Diese Modehäuser suchten immer wieder junge Mädchen mit gutem Auftreten und einstudierten
guten Bewegungsabläufen für Präsentationen. Und teuer waren die Vorführungen dieser jungen
Frauen ja auch nicht, da sie keine Profis waren. So verband diese beiden Mädchen immer mehr und
diese Freundschaft war eine einzige Freude. Auch verstand es Sasimo ihre Freundin Amarilla in
ihrer oft schwerfälligen Seelenart hochzureißen und ihre Energie zu wecken.
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Über-Drüber-Langschlag
Dennoch fiel sie immer wieder in eine Art Ohnmacht und als dann ihr geliebter kleiner Bruder
tödlich verunglückte, war sie für Monate in einem geistesverwirrten Zustand der sich nur schwer
wieder regenerieren ließ. Sie fiel mehr als 2 Jahr zurück und es bestand kaum mehr Aussicht auf
Genesung, bis sie dann endlich auf weitere Menschen traf, die ihr ins Herz schauen durften und ihr
wieder neuen Lebensmut geben konnten. Sasimo war ihr auch in dieser schweren Zeit immer zur
Seite und als sie dann schon früher mit der Ausbildung fertig wurde, zog sie weit weg in eine andere
Gegend und fand sich dort ihre Lebensaufgabe in einem ganz perfekten Ausmaß. Sasimo beneidete
sie manchmal darum, obwohl sie es ihr gönnte, denn auch sie hätte schon so weit sein können, doch
ihre zermürbende Trauer hatte sie einige Jahre gekostet. So beendete sie dennoch mit Erfolg ihre
Berufsausbildung und versuchte nun nach ihrer Vorstellung einen guten Arbeitsplatz zu finden. Je
mehr sie recherchierte, umso enger wurde ihr ums Herz. Warum wollte es nicht sein, warum musste
gerade sie sich immer mit einer Massivität plagen, um etwas Sinnvolles für sich zu gestalten. Sie war
sich ihrer Schwerfälligkeit schon bewusst und übte auch ständig, sie abzulegen, dennoch hinderte sie
immer irgendetwas an ihrer Arbeit zum absoluten freien Lebensgefühl. Dachte sie, es nun geschafft
zuhaben, tauchte sofort im nächsten Moment wie von Zauberhand eine Schwierigkeit auf, die sich
hart anbot, sie zu bewältigen. Amarilla war oft lebensmüde! Sie dachte manchmal daran, sich zu
befreien von den Ängsten und der inneren Enge, die sie spürte, doch dann bot sich doch immer
wieder etwas an, dass sie neugierig in eine Bewältigungsarbeit hinein katapultierte. Und so entschied
sie auch mit der Zeit, gewisse Begebenheiten, die sie auch gar nicht deuten konnte und für sie
dennoch von Wichtigkeit zu sein schienen, in sich zu respektieren. So fühlte sie sich oft umgeben von
etwas, das sie zwar spürte, jedoch nicht im geringsten wusste, wie sie es benennen oder fühlen sollte.
Sie erinnerte sich immer vage daran, dass auch ihre Großmutter von solchen Gefühlen gesprochen
hat und es dann als gute und schlechte Geister deklarierte.
Die treue und unermüdliche Freundin Sasimo nahm diese Eigenschaften an Amarilla immer zur
Kenntnis und unterstütze sie trotz weiter Entfernung mit ihrer innigen Freundschaft.
Nun saß sie da, den toten Körper ihres Geliebten auf ihren Schoß gebettet. Tränen schossen ihr in die
Augen und gleichzeitig stieß sie einen gellenden Schrei aus. Sofort war auch das Erinnerungsbild des
verunglückten Bruders in ihrem Kopf und tiefe Verzweiflung stieg in ihr auf. Die Hunde
verschwanden winselnd in einem Hinterzimmer. Sie fingerte nach ihrem Handy, das sie vorsorglich
für den Einkauf in der Tasche mit trug. Die Nummer des Hausarztes war eingespeichert und somit
konnte sie ihn auch gleich erreichen. Während sie wartete und den Toten betrachtete, kamen in
Windeseile hunderte von Bildern aus der Vergangenheit. Sie war unter Schock und realisierte zwar
den Tod, doch es wurde nicht absolut bewusst wahrgenommen. Als wäre es ein Film in dem man
nur Schauspieler ist, wo man wieder die Rolle abstreift, nach Hause geht und alles gut ist. Sie saß
alleine da und wartete und sprach mit dem geliebten Verstorbenen, um ihn vergeblich zu wecken. Es
war, als würde die Zeit still stehen und keine einzige Sekunde vergehen.
Der Arzt kam und betrachtete die junge Frau mit sorgenvollem Blick. Er atmete schwer und hektisch,
sein massiger Körper verursachte dies, weil er sich so beeilt hat. Draußen war es kalt, der Winter war
in vollem Gange. Er beugte sich zu dem leblosen Körper und ertastete am Hals gekonnt die Pulsader.
Nichts! Stille! Besorgt stellte er Fragen und hantierte pflichtbewusst und in gewohnten Techniken am
Körper des Toten herum. Amarilla beantwortete mit verweinter Stimme die Fragen. Er ließ den Kopf
der Leiche auf ihren Schoß gebettet liegen, damit sich die Trauernde noch mit dem Verstorbenen
beschäftigen konnte. Nachdem er den Tod festgestellt hatte, griff er zu seinem Telefon und rief die
Polizei an. Es war notwendig, da die Todesursache und der Unfallhergang einfach nicht eindeutig
waren. In der Zwischenzeit besprachen sie einige wichtige Daten und den Ablauf. Die Polizei
bestehend aus 2 Inspektoren stellten weitere Fragen und nahmen das Protokoll auf. Die schon
geschwächte leidende Geliebte streichelte liebevoll und freundschaftlich den Kopf des Leblosen und
versuchte Entscheidungen zu treffen und zu ergründen, weshalb er die Stufen hinuntergestürzt war.
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Über-Drüber-Langschlag
Dauernd klickte der Fotoapparat des Inspektors und sie spürte instinktiv wie argwöhnisch sie
betrachtet wurde. Sie dachte nicht im Traum daran, dass sie des Mordes verdächtigt werden könnte.
Erst viel später würde sie es in einem großen Ausmaß erkennen. Nachdem sie sich von ihm gelöst
hatte, musste sie den toten Körper so zurechtlegen, wie sie ihn ungefähr vorgefunden hatte. Auch die
Fragen rissen nicht ab und wurden immer präziser. Dreist empfand sie manche. Doch endlich hatte
der Beamte genug aufgenommen und gab den Leichnam nun frei. Er wurde sofort ins Krankenhaus
zur vorgeschriebenen Obduktion abtransportiert.
Nun war es ganz still, nachdem alle das Haus verlassen hatten. Unbeschreibliche absolute Stille
umgab sie. Sie konnte damit nicht umgehen, obwohl sie es schon einmal so gefühlt hatte. Tiefe innere
Wut und Angst machte sich nun breit. Schon wollte sie losheulen, da fielen ihr die Kinder ein.
Fortsetzung folgt… (Gusti Mayerhofer)
Ich begleite mein Kind in das ihm zugeteilte Krankenzimmer einen Tag vor einer bevorstehenden
Operation. Ein Bett ist belegt mit einem kleinen dunkelhäutigen Jungen, den ich auf etwa 5 Jahre
schätze. Daneben sitzt eine Frau, die mir freundlich zunickt und etwas bedrückt scheint. Wir reichen
einander die Hand und erzählen kurz den Grund unseres Aufenthaltes. Das, was ich in gebrochenem
Deutsch zu hören bekomme, ist im ersten Moment für mich so schockierend, dass ich nicht weiß, wie
ich meine Aggression unterdrücken soll. Der kleine Junge ist nicht 5, sondern 12 Jahre alt, im
Wachstum zurückgeblieben wegen eines schweren Herzfehlers. Trotzdem soll er am nächsten Tag
unter Vollnarkose, die ein erhebliches Risiko für ihn darstellt, beschnitten werden. Ich denke im
ersten Augenblick, wir wären froh, wenn wir unseren Kindern jede Operation ersparen könnten, und
diese Menschen riskieren das Leben ihres Kindes wegen einer Tradition, die ich nicht verstehe. Ich
denke, na danke schön, da sind wir in etwas hinein geraten.
In diesen paar Tagen nebeneinander lerne ich mehr über islamische Traditionen als je zuvor. Warum
dieser Eingriff für diese Menschen so wichtig ist und der Sinn dahinter. Dass es für sie ein heiliges
Ritual ist, ähnlich wie unsere Sakramente in unserer Religion. Als kurdische Flüchtlingsfamilie leben
sie in Wels. Intensive Gespräche und gegenseitiges Interesse bringen uns langsam näher, ich
absolviere ein paar wirklich interessante Unterrichtsstunden in deren Geschichte und Religion und
akzeptiere ihre Einstellung, auch wenn ich vieles gar nicht verstehen kann. Die Art, wie diese Mutter
Tag und Nacht am Bett ihres Kindes sitzt, das leider wirklich beinahe gestorben wäre, lässt mich
begreifen: Sie ist eine Mutter, wie ich und es ist völlig unwichtig, was sie für eine Religion hat, wir
vertrauen beide auf unseren Gott, egal, wie wir ihn auch nennen. Und Gott spielt in keiner Liga,
nicht in der katholischen, islamischen noch sonst einer.
Unsere Welt ist kleiner geworden. Die Warnungen, die wir teilweise in der Kirche von Pfarrern
gehört haben, uns ja nicht auf Gespräche mit den Jehovas einzulassen und am besten , alles was nicht
katholisch getauft ist, als Gefahr für unser Seelenheil zu sehen, sind, so hoffe ich, Vergangenheit.
(oder doch nicht?)
Ich habe bei verschiedenen Aufenthalten in Großstadtspitälern noch einige Menschen aus anderen
Ländern kennen gelernt, ob aus Peru, Ägypten, China oder anderswo, eines hatten wir alle
gemeinsam, die Sorge um unsere Kinder und die Hoffnung, dass alles gut wird. Hier hilft jedem
Menschen sein eigener Glaube, der sich durch Religion nicht wirklich aufzwingen lässt. (11i)
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Also wenn ich die Jugend von heute so ansehe, tun sie mir richtig leid, denn wenn ich denke, was
wir so alles unternommen haben, ist manches heute gar nicht mehr vorstellbar. Da waren in jeder
Ortschaft 10 oder noch mehr Kinder, die den ganzen Nachmittag gemeinsam verbracht haben. Da
wurde gespielt, Sport getrieben, gestritten, geredet und auch gerauft. Viele Ideen wurden umgesetzt
und Pläne geschmiedet. Da mischten sich keine Eltern ein, sondern man musste sich alleine
durchsetzen, denn wenn man etwas anstellte, gab es zu Hause auch noch mal eine paar saftige hinter
die Ohren.
Heutzutage verlernen die Kinder vielfach miteinander zu reden. Der liebste und beste Freund ist der
Fernseher, der ist heilig. Ja höchstens im Internet können sie oder wollen sie miteinander
kommunizieren.
Mir gefällt es immer, wenn meine zwei mir sagen, sie haben soooo viele Freunde im Internet, mit
denen sie chatten können. Doch einen kleinen Haken hat das ganze schon:
Will man an einem Samstag oder Sonntag früh oder vormittags mit den Computerfreunden
diskutieren, findet man niemanden im Net, da alle noch schlafen. Da lache ich mir schon oft ins
Fäustchen und denke: „Na, schöne Freunde!!!“ (Gp)
Ausgangssituation: Ein schöner Nachmittag im Sommer. Die Landwirte haben es eilig das Futter
nach Hause zu bringen.
Leider ist ein Begräbnis in der Kirche. Viele Vereine und Organisationen sind aufgerufen daran
teilzunehmen. Doch plötzlich schaut es aus, als ob ein Gewitter aufziehen möchte.
Die Mitglieder der Vereine, sei es Kirchenchor, Musikkapelle oder Organisten überlegen, sollen sie
überhaupt zur Kirche gehen oder doch zu Hause die Heuernte fortsetzen?
Für viele sind diese Dienste selbstverständlich, da sie immer schon da gewesen sind. Doch ist mal
z.B. kein Organist in der Kirche, schütteln viele den Kopf und verstehen diese Haltungsweise nicht.
Es dauert doch nicht lange, sagen sie und kritisieren einfach.
Leider ist es mit der einen Stunde in der Kirche nicht abgetan. Zuerst
duschen, umziehen, fortfahren, heimfahren, umziehen usw., dabei
vergeht mehr als eine Stunde. Und folgen dann auch noch so
Argumente wie, ihr bekommt ja sowieso bezahlt für die
Dienste, da geht mir ehrlich gesagt der Hut hoch. Wenn
jemand so gescheit ist, warum stellt er sich nicht selbst in den
Dienst und holt sich die „große Kohle“ ab? Ich würde es
jedem vergönnen.
Leider kommen solche Vorfälle immer häufiger vor. Es
ist nur schade, dass Menschen so wenig Verständnis für
andere haben. (Gp)
Dorferneuerungsverein Langschlag
Seite 9
Über-Drüber-Langschlag
Ich bin heute auf der Mühlbachpromenade Richtung Raiffeisenkasse spaziert und habe mit Entsetzen
festgestellt, dass schon wieder mal in unserem schönen Ort geholzt wurde. Und zwar fehlen seit
Samstag die 2 wunderschönen, sehr alten Bäume (wenn ich mich recht erinnere, waren es zwei
Linden) vor der Fußgängerbrücke zwischen Feuerwehr und Villa Kunterbunt. Sie haben dort weit
über 100 Jahre Platz gehabt und Generationen von Langschlägern erfreut. Und es geht so schnell in
unserer Zeit der Kettensägen und Kurzentschlossenen, sie zu entfernen. Die Lücke, die sie
hinterlassen, lässt sich allerdings so schnell nicht schließen.
Ich bin sicher, dass ich als Grund wieder einmal hören werde, dass die Bäume krank waren und
deshalb eine Gefahr dargestellt haben, wie ich es so oft schon gehört habe, wenn irgendwo im Ort
Bäume weichen mussten. Und ich glaube es wieder nicht. Es gibt, wenn man es möchte, genügend
Möglichkeiten, die Bäume zurückzuschneiden und zu erhalten. Man Muss es nur wollen. Für mich
erhebt sich die Frage, ob es eigentlich erlaubt ist, so schöne alte Bäume einfach umzuschneiden ohne
zu prüfen, ob es nicht möglich ist, sie zu erhalten.
Ich weiß natürlich aus persönlicher Erfahrung, dass so alte Bäume auch viel Arbeit und Ärger
machen, aber ich käme trotzdem nie auf die Idee, die Bäume vor unserem Haus einfach
wegzuschneiden. Als wir unser Haus 1982 zum 1. Mal gesehen haben, waren die Bäume ein
entscheidender Faktor, warum wir uns in unser Haus verliebt haben. Sie geben ihm einen Rahmen
und beleben es. Auch wenn ich jährlich mindestens 2-mal aufs Dach Muss, um die Dachrinnen
freizuräumen und um das Dach abzukehren. Aber wir lieben unsere Bäume trotzdem und wenn ich
mir unser Haus ohne Bäume vorstelle, so finde ich das ganz furchtbar.
Gleichzeitig möchte ich mich bei den Gemeindearbeitern ganz herzlich für ihre Arbeit beim
Laubkehren jeden Herbst bedanken, ich hab sie natürlich schon oft fluchen hören darüber, aber ich
glaube, dass sie die Arbeit wert sind.
Gleichzeitig finde ich es wichtig, sich zu überlegen, wie man in künftigen Fällen solche
Entscheidungen trifft. Ich bin jetzt ca. 10 Jahre Dorferneuerungsobmann in Langschlag und viele
Langschläger haben viel Freizeit im Verein investiert, damit unser Langschlag ein schöner,
interessanter und lebenswerter Ort ist und bleibt. Ich finde, solche Entscheidungen müssen auf
breiterer Basis getroffen werden, weil sie sich nicht rückgängig machen lassen.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktionen und Erklärungen und hoffe auf eine rege Diskussion,
damit es in Zukunft nicht mehr so einfach ist, alte Naturdenkmäler zu zerstören.
Mit verärgerten Grüßen
Hans Häusler
Neueste Information zum Betreuten Wohnen
Laut Auskunft vom Büro der Waldviertler Siedlungsgenossenschaft wird voraussichtlich im Mai
2010 mit dem Um- bzw. Neubau des ehemaligen Wirth-Hauses zum Haus für Betreutes Wohnen begonnen. Ich hoffe sehr, dass diesmal der Termin auch hält. (Hans Häusler)
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Im Laufe ihres Lebens nehmen die meisten Frauen an diversen Kursen wie Yoga, Qui-Gong,
Gitarrenkurs, Gymnastik, Step Aerobic, Sprachkurse etc. teil. Auch bei gesundheitsorientierten
Vorträgen und Veranstaltungen, in denen die Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen
sowie Entfaltung im Vordergrund stehen, sind vorwiegend Frauen anzutreffen.
Wir Langschläger können uns glücklich schätzen, über die breite Palette des Kursprogramms, welche
ich z. B. regelmäßig in Anspruch nehme. Dabei drängt sich immer wieder die Frage auf: „Warum ist
das männliche Geschlecht so gering vertreten?“ Würde man einen Vergleich in Prozent ausdrücken,
käme man auf einen Durchschnitt von ca. 80 % Frauen- und 20 % Männeranteil.
Woran mag das wohl liegen?
Sind Frauen interessierter und aktiver am Geschehen außerhalb der eigenen vier Wände? Ist es
Bequemlichkeit, die Männer dazu veranlasst, ihre Freizeit lieber vor dem Fernseher zu verbringen
oder sind sie durch die Mitarbeit bei diversen Vereinen schon genug gefordert?
Für uns Frauen gibt es wahrscheinlich die verschiedensten Gründe, die uns dazu bewegen, den
einen oder anderen Kurs zu besuchen.
Manchen geht es vorwiegend darum, endlich wieder einmal unter die Leute zu kommen. Wenn die
„Kleinsten aus dem Gröbsten“ heraus sind, kommt irgendwann das Bedürfnis, wieder aktiv am
Gesellschaftsleben teilzunehmen. Man lernt unterschiedlichste Personengruppen kennen, es ergeben
sich nette Gespräche und womöglich entstehen sogar neue Freundschaften. Das alles sind doch
positive Nebeneffekte, die so ein Kursbesuch mit sich bringt. Der Alltag wird dadurch etwas
aufgelockert und die „Akkus“ werden wieder neu aufgeladen.
Vielen Frauen geht es auch darum, ihren Horizont zu erweitern. Hat man erst einmal begonnen, sich
neues Wissen anzueignen, fällt es einem oft schwer, die Zeit bis zum Fortsetzungskurs zu
überbrücken. Der Ehrgeiz wächst, außerdem wird der drohenden Verkalkung der Gehirnzellen
erfolgreich entgegen gesteuert. Wer von uns möchte nicht bis ins hohe Alter sowohl seine
körperliche als auch geistige Frische erhalten?
Und ganz ehrlich, so unter uns gesagt, mit den gewonnen Eindrücken, Wissen und erlangten
Kenntnissen fahren wir nicht immer sofort nach Hause. Diese müssen gelegentlich mit den
„Gleichgesinnten“, also mit den anderen Kursteilnehmerinnen verarbeitet und erörtert werden. Wie
ginge das besser, als bei einem guten Achterl Mineralwasser. Und siehe da, neben uns am
Stammtisch, da sind sie ja. Wer wohl??
G.R. in Kooperation mit H.R.
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Es gibt viele Gründe warum ich gerne hier lebe. Der einfache Zugang zu Literatur gehört allerdings
nicht dazu. Das Internet und die Möglichkeit der Online-Bestellung hat diese Situation zwar
erheblich verbessert, allerdings profitieren davon auch wieder vor allem Menschen die ohnehin viel
lesen und bereits wissen was sie wollen. Ein Ort an dem man ungestört in Büchern schmökern kann
fehlt dagegen schon lange. – Aber das soll jetzt ein Ende haben!
Schon seit geraumer Zeit beschäftigt Klinger Elfi und mich der Gedanke, wie man ein möglichst
weites Spektrum an Büchern der Öffentlichkeit zugänglich machen könnte. Viele Ideen wurden
überdacht und wieder verworfen, und das Ergebnis schaut nun so aus:
Wir möchten euch dazu auffordern, eure Regale und Dachböden nach Büchern zu durchsuchen, für
die ihr keine Verwendung mehr habt und sie dem Dorferneuerungsverein zur Verfügung zu stellen.
Zu diesem Zweck wurden Sammelboxen in der Gemeinde und der Raika aufgestellt. Die so
gesammelten Bücher werden dann an einem öffentlich zugänglichen Raum ausgestellt und stehen
jedem Interessierten völlig kostenlos zur Verfügung.
Die Gemeinde war so freundlich, uns den Raum vorm Standesamt für dieses Projekt zur Verfügung
zu stellen (Die zweite Tür links wenn man reinkommt). Er wird fast immer geöffnet sein (auch am
Wochenende), sodass die Besucher an keine fixen Zeiten gebunden sind. Kropfreiter Franz hat sich
spontan dazu bereiterklärt, zwei Regale zu spenden und diese auch aufzustellen. Ebenso konnte
auch Klinger Michaela ins Team geholt werden, die uns beim Sortieren der hereinkommenden
Bücher tatkräftig unterstützen wird. Nun hoffen wir nur noch auf eine breite Resonanz eurerseits,
dann steht einem Gelingen dieses Experiments nichts mehr im Wege.
Das Ganze funktioniert auf Vertrauensbasis. Man muss sich nirgends einschreiben, allerdings
werden wir ein Büchlein auflegen mit der Bitte, seinen Namen und den Titel des entlehnten Buchs
einzutragen. Auch dazu ist niemand verpflichtet, es würde uns aber sehr helfen um zu sehen, wie
stark dieses Angebot angenommen wird und nach welcher Art von Büchern die Nachfrage am
Größten ist.
Einen festgelegten Zeitraum für die Dauer der Entlehnung gibt es nicht, und man muss auch keinen
Einsatz zahlen. Gerade dieser Umstand ruft viele Skeptiker auf den Plan: Werden die Bücher jemals
wieder zurückgegeben werden? – Ich bin vielleicht naiv, aber ja, das glaube ich. Natürlich werden
einige in der Versenkung verschwinden, aber vielleicht dafür wieder andere dazukommen.
Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir für den Verbleib der Bücher keine Verantwortung
übernehmen können. Das Gelingen dieses Experiments hängt von jedem Einzelnen ab.
Wir wollen keine Bastion der Hochkultur gründen, sondern ein Zentrum des Austausches. Ob
Krimis oder Liebesromane, Kinderbücher, Heimatromane… an diesem Ort soll für alle Platz sein.
Natürlich wird sich niemand von seinen Lieblingsbüchern trennen, diesen treuen Mitbewohnern.
Aber es gibt auch Bücher aus denen man herauswächst wie aus einer alten Jean. Man hat sie gerne
gelesen, muss sie aber nicht mehr ständig um sich haben (Jim Morrison Biografie…). Andere kauft
man aufgrund von Empfehlungen um feststellen zu müssen, dass der Mensch, mit dem man sich
sonst so gut versteht, einen völlig anderen Literaturgeschmack hat („Herr der Ringe musst du
lesen!“). Ganz zu schweigen von den geschenkten Büchern, die sehr oft nur dem Geschmack des
Schenkers entsprechen (der sie mit dem Hintergedanken schenkt, das gute Stück später ausborgen
zu können…). Ganz gefährlich sind Bestseller deren Erfolg ein Rätsel bleibt („Feuchtgebiete“).
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Mit schönen Erinnerungen verbunden sind Bücher, die man aus Verzweiflung las, weil im Urlaub
der Lesestoff ausging (Charlotte Link), mit weniger schönen Bücher, die man in der Schule lesen
musste.
Diese Aufzählung ließe sich noch beliebig fortsetzen. Was ich damit
sagen will, ist folgendes: Das ungeliebt im Regal dahinverstaubende
Buch des einen kann das Lieblingsbuch des anderen werden, die
Geschmäcker sind immerhin sehr verschieden. Darum liebe
Langschläger: befreien wir unsere alten Bücher von
ihrem traurigen Schicksal als Isoliermaterial im Wohnzimmerregal oder aus verstaubten Bananenkisten, und
geben wir ihnen eine zweite Chance!
Wir hoffen auf eure Mithilfe und stehen euch gerne für
Rückfragen zur Verfügung.
Christina Rentenberger-Klinger
Früher, als Kind, wenn das Gespräch der Erwachsenen auf so manchen „wunderlichen Alten“
gekommen ist, stellte ich mir verschrobene Einzelgänger, schrullige Greise oder seltsam aussehende
Persönlichkeiten vor.
Jetzt, da ich selbst bereits über 30 Jahre verheiratet bin, die Kinder eines nach dem anderen seinen
30er feiert, habe ich eine andere Art von „wunderlich sein“ (Waldviertlerisch = wunali) am eigenen
Leib erfahren.
In der Früh hab ich, ganz cool – allein das beweist mein Alter, heute sagt man ja nicht mehr cool –
meine bessere Hälfte im Krankenhaus, zu einem Routineeingriff abgeliefert. Wir haben vereinbart
nach der Operation möge sich der wiedererwachte Ehegespons mit dem Handy bei mir melden. Da
man, wie erwähnt, bereits lange verheiratet ist, fiel der Abschied eher kurz aus und auch der
Abschiedsschmerz hat sich in Grenzen gehalten.
Beim Heimfahren war noch alles OK. Doch je später es wurde, ohne dass sich die bessere Hälfte
meldete, umso öfter musste ich an den Patienten denken. Nach Einbruch der Dunkelheit, und allein
die abendlichen Tätigkeiten verrichtend, die man sonst zu zweit erledigt hat, drängte sich die
Einsamkeit immer mehr ins Bewusstsein! Selbst das Fernsehen macht allein keine Freude, wenn man
sich mit niemand über das Gesehene unterhalten kann.
Immer öfter schlich sich der Gedanke „Warum ruft … nicht an?“ oder „Warum hebt … am Handy
nicht ab?“ ins Bewusstsein und Unruhe machte sich breit.
Nachdem der erlösende Anruf endlich getätigt war, ich den Ehepartner wohlauf wusste, kam die
Erkenntnis: Man muss noch nicht „alt“ sein oder sich „alt“ fühlen, um auf etwas „wunali“ zu sein –
sei es der langjährige Ehepartner, sei es ein Kind / ein Enkerl oder sei es (vor allem bei Männern) ein
neues Spielzeug in Form eines Autos! (EST - )
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Wir sind da! Angekommen in New Delhi. Das RAK-Hotel ist nicht das, was wir vorm Computer
geglaubt haben, raus zu lesen. Aber für eine Nacht schon ok.
Das Davor, der Weg hierher war unbeschreiblich, nur Müll und Chaos, natürlich auch noch "ins
falsche Licht" der geringen Straßenbeleuchtung getaucht. Der erste Eindruck ist lähmend. Bewegen
kann ich mich nur aufgrund der Freundlichkeit der Inder, die uns bringen, erklären, ausfüllen; es hat
hier alles seine Ordnung. Doppelt und dreifach, dieses Formular ausfüllen, da kriegen wir's
hergeschoben, zum Unterschreiben. Das nächste Formular, wofür? Unterschreiben und Stempeln
und dann noch jeweils eins ausfüllen, mit Unterschrift. Es geht nur um eine Übernachtung, ohne
Frühstück und, dass ich es nicht vergesse, die Pässe müssen auch noch kopiert werden. Danke, das
war's, dann kriegen wir den Zimmerschlüssel und ein hilfsbereiter Mann trägt meinen Koffer hoch.
10 Rupien, danke vielmals.
Alle sehr hilfsbereit. Am Flughafen, im Bankomat-Häuschen, der Wachtmann kommt rein und hilft
uns drücken, weil wir zu lang brauchen, dreht sich aber um, als ich den Code eindrücken muss, und
hält nachher die Hand auf.
Aber nein, nicht alle. Dabei bin ich schon bei jedem Lächeln anfällig, was zu geben. Wechseln einen
500 Rupienschein an einem Getränkestand, ein Hunderter fehlt, als ich nachzuzählen beginne,
schiebt er noch einen Hunderter rüber. Alles klar! Die Fahrt vom Flughafen in die Stadt war eine
Geisterfahrt. Schlechtes Licht vom Auto, mangelnde Straßenbeleuchtung. Und Hans fragt gleich zu
Beginn der Fahrt unseren Fahrer, ob das Bild vorne an der Windschutzscheibe seine Frau sei. Nein
erklärt er, nachdem die Beleuchtung des Bildes von rot auf blau und dann auf grün wechselt, das sei
Sei Baba, und daneben Shiva - als Erklärung verdeutlicht er noch, dass Shiva Gott ist, der Grosse, der
Chief und daneben Sei Baba, der Helfer.
Das Zimmer in unserem Hotel nennt sich Deluxe oder Superior? Die Kriterien hierfür werden sich
uns auch nicht erschließen. Und morgen bin ich schon sehr gespannt auf Delhi bei Tag. Vielleicht
ohne Smog, der hat jetzt beim Herfahren alles in Nebel getaucht. Vergessen wir alles, was wir als
Stadt bezeichnen, das hier ist eine andere Dimension.
Heute morgen ist es passiert - und wohl nicht zum letzten Mal. Stehen schon zeitig auf, gemessen an
der fortgeschrittenen Stunde, wo wir endlich Schlaf fanden. Ich hielt noch lange Zwiesprache mit
meiner Seele, die noch immer nicht zu mir aufgeschlossen hatte, und meine Lockangebote wurden
spätestens dann zunichte gemacht, wenn mir siedend heiß einfiel, ich habe diese Adresse nicht
aufgeschrieben, und das nicht mitgenommen - das hieß jedes mal aufs Neue, "zurück an den Start".
Aber irgendwann traf sie schnaufend und erschöpft ein, und erst am Morgen, beim Klingeln des
Weckertons, wurde mir bewusst, dass wir zusammen eingeschlafen waren. Der Blick aus dem
Fenster hat auch was. So viele Drähte, Masten, Leitungen wirr durcheinander. Gebäude, die für
unsere Begriffe unbewohnt wirken, aber jede Menge Leute, die sich rein und raus bewegen,
unterwegs sind mit dem Rad, der Rikscha, Auto oder eben zu Fuß. Fröhliches Gerede, Lachen, Rufe
schallen zu uns hoch. Verkaufsstände, vollgefüllt mit Obst, Zeitungen, Gemüse. Verkaufskarren, auf
denen Marsalla-Tee köchelt, Schmalzgebackenes, das auf Zeitungspapier abtropfen darf.
Und wir machen uns auf zum Bahnhof, um unsere Tickets für den 13 Uhr-Zug zu kaufen. Der Weg
dorthin ist sehr spannend für unsere Sinne. Wir können den ersten Kühen guten Morgen sagen und
Obacht, nicht in die frischen Fladen steigen! Von wegen Saubermachen nachts oder am Morgen: der
Unrat liegt noch genau so rum wie bei unserer Ankunft, nur sitzen schon die Händler mit ihren
Waren mitten drin. Und obwohl die Sonne schon runterglüht, ist alles in Nebel gehüllt - besser
bekannt als Smog. Vom Lärm rundum ganz zu schweigen.
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Endlich am Bahnhof, suchen wir den Hinweis zum Tourist-Büro. Orientieren uns an einer Treppe,
die in den 1. Stock hochgeht, weil: so wissen wir's aus unserem Reiseführer. Aber ein Inder steht
beim Aufgang, fesch und adrett gekleidet und fragt uns, wo wir hinwollen und ob er uns helfen
kann. Und er übernimmt alles, führt uns raus vors Gebäude, und zeigt uns, wo wir hin müssen.
Nicht hier sei das Kartenbüro, sondern ein paar Häuser weiter. Im Moment sei alles am
Umorganisieren, weil dieser wichtige Monat sei und alles umgebrochen werden muss, weil sie ein
größeres Büro brauchen, für die Commonwealth-Spiele. Ich glaub es nicht, Hans auch nicht. Wir
fragen, ob das auch wirklich stimmt. Natürlich, wir können ihm vertrauen, er ist ein Bahnbeamter
und um nichts anderes bemüht, als uns zu unterstützen und weiterzuhelfen. Er geht mit uns zu
einem Rikscha-Fahrer und erklärt dem noch, uns für nur 10 Rupien zum Touristenbüro zu bringen.
Wir wissen eigentlich eh, dass es das nicht geben kann, aber wir machen mit. Mit dem Satz, jetzt
lassen wir uns einfach drauf ein, mal sehen, was rauskommt. Die Rikscha hält an einem Bauzaun,
und der junge Mann, der mitgefahren ist, geleitet uns über den Bauschutt durch einen Säulengang in
den 1. Stock in ein Büro. Ein junger Mann sitzt würdig und wichtig hinter seinem Computer,
bedeutet uns Platz zu nehmen und fragt nach unseren Wünschen. Daraufhin sucht er im PC, und
leider, in unserem gewünschten Zug kann er keinen Platz mehr finden. Er meint, erst in 2 Tagen
oder, er wüsste noch was Besseres, ein Package für 700 $, da würden wir dann immer ein Ticket
bekommen. Danke nein, das wollen wir nicht, verabschieden uns freundlich, um mit einer weiteren
Rikscha zurück zum Bahnhof zu fahren. Diesmal finden wir auch den richtigen Aufgang, die richtige
Tür ins Kartenbüro mit den unvermeidlichen Formularen, welche immer und überall auszufüllen
sind, ohne die aber wirklich nichts geht. Freundliche Beamte helfen uns weiter, suchen und finden
im Computer, was wir brauchen. Und nach einer Stunde marschieren wir wieder zurück ins Hotel,
um auf der Dachterrasse unser Frühstück einzunehmen.
Unser Zugfahrt, unsere erste in Indien, gestaltet sich sehr geordnet und relaxt. Der Abgang zum
Bahnsteig stellt für meine Nase - Augen - wieder eine Herausforderung dar. Auf und zwischen den
Schienen, leider jetzt von der Sonne stark erhitzt, dösen und kochen und dünsten Scheißhaufen
unterschiedlicher Herkunft in mein empfindliches Organ. Und eine satte Uringlocke vervollständigt
das Bukett. Wir wechseln auf die Schattenseite, gleich wird's etwas angenehmer. Aber auch die Inder
selber nehmen diese Gerüche als unangenehm war, denn an allen Ecken und auf Verkaufskarren
brennen sie ihre Räucherstäbchen ab, natürlich auch, um ihren Göttern zu gefallen, aber auch um
ihre Nasen zu entspannen.
Das Treiben auf dem Bahnsteig, schon mal die Menschenmenge, und dann die Vielfalt, diese
Buntheit - es braucht sonst nichts mehr: sitzen und schauen und staunen. Und selber bestaunt
werden. Wir sind die einzigen Weißen in diesem Gewurrl. Endlich fährt unser Zug ein und unser
nächstes Abenteuer beginnt.
Liebe Grüße aus dem 40 Grad heißen Indien senden euch Veronika und Hans
Der wissbegierige Luca, 4 Jahre alt, wollte von seiner Mama wissen, was es mit der Winterzeit so auf
sich hat. Seine Mama erklärte ihm, dass im Frühjahr die Uhrzeit eine Stunde vor und eben im Herbst
wieder zurückgestellt wird. (Zwecks Energieeinsparung?)
Damit gab sich Luca vorerst zufrieden, um einige Zeit später seine Mama mit seiner
Version zu konfrontieren. Luca erklärte ihr: „Die Erwachsenen stellen die Uhr im
Herbst um eine Stunde zurück, um die Kinder auszutricksen! ABER MICH KÖNNT
IHR NICHT AUSTRICKSEN!“ (G.R.)
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Gedicht von Maria Rehrl aus 5163 Palting,
die seit Jahren an den Besinnungstagen von Erich Riess
kurz vor Weihnachten teilnimmt.
Fast a jed’s Joa, wenn’s stürmt und schneit
Wenn’d Weihnachtshektik hom die Leit,
Do is fia mi die grässte Freid,
Des Langschlag is jetzt nimma weit.
Wenn’st gessn host, hoast’s wieda mattn
Und wieda derfst dir Ruhe gstattn.
A Gschichterl wird dir vorgelesen,
vom Weihnachtsmo und andren Wesen.
Do pack i ma a Deckn ei,
A Poistal hob I a dabei,
Setz mi voi Freid ins Auto nei
Und gfrei mi auf’d Besinnerei.
So Mancha schloft glei wieda ei,
es is jo a gor nix gabei,
wenn’st di do fühst ois wi a Kind,
des d’Mutta in die Oame Nimmt.
Wenn i dann ankumm, wartn scho
A Haufn liawe Leitln do,
De mi umarmen und a herzn,
vergessen san de Oitogsschmerzen.
A Woidspaziagang is dann dran,
damit ma a begreifen kann,
womit der Herrgott uns bedocht,
ois er d’Naturfür uns hod gmocht.
Und was ma ned vagessn wü,
wird laungsamoba sicha stü.
„Auf’d Matt’n“ hoast des Zaubawort,
Do nimmd‘s da olle Sorgen fort.
Voi Andocht stapfst durch tiafn Schnee,
es tuat auf amoi nix mehr weh,
Moi trotscht – dann bist a wieda stü,
huachst wos d’Natur dir sogn wü.
Du liegst und ois is einerlei,
ma braucht ganz oafoch nua no sei.
Die Stimm vom Erich no dazua,
dann kehrt sie ein, die Herzensrua.
Wenn’st donn auf d’Nocht zum Tisch di setzt,
gibt da d’Veronika den Rest.
Ich Küche gibt da so vü Muat,
das’d sogen kannst: “Mei geht’s mia guat!“
Beim Essen stön si vor di Leit,
Und wos an dann besonders gfreit,
Is dass man net da Ärmste is,
do gibt’s an Ärmern, des is gwiss.
So derfat’s ewig weida geh,
doch wann’s am schensten is, soist geh.
Im nächsten Joa, zur Weihnachtszeit,
wenn’s draussen wieda sturmt und schneit,
da kumm i wieda, des is gwiss,
wei’s ohne Erich ka Weihnocht is.
Wia maunche so des Schicksoi trifft,
Do denkst , da namat i scho Gift!
Doch der hot trotzdem weida gmocht,
und z‘letzt er a a wida glacht.
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Über-Drüber-Langschlag
Dorfgemeinschaft Streith
Wir gratulieren recht herzlich:
Karl Husar .......................... 06.01.1950.............60 Jahre
Kajetan Weber .................... 06.01.1950.............60 Jahre
Karl Ziegler......................... 26.01.1945.............65 Jahre
Tamara Ertl ......................... 03.02.1980.............30 Jahre
Patrick Fletzberger ............. 06.02.1990.............20 Jahre
Anita Fletzberger................ 07.02.1970.............40 Jahre
Christine Stuhlberger......... 07.03.1940.............70 Jahre
Alois Helmreich ................. 12.03.1940.............70 Jahre
Ein Hoch dem Brautpaar!
Tamara Rentenberger
und
Roland Ertl
schlossen am 27. 3.2010
den Bund der Ehe!
Wir wünschen alles Liebe und
Gute für die gemeinsame
Zukunft!
Dorfgemeinschaft Kehrbach
Geburtstage:
Hochzeitstag
Brauneis Franz.................... 40er............... am 23. März
Brauneis Siegfried .............. 40er............. am 1. Februar
Schwarzinger Felix............. 70er........... am 23. Februar
Amon Christa & Franz
am 2. Februar die Silberhochzeit
Sonnwendfeuer
Am 18. Juni findet wieder am
„Hausberg von Kehrbach“ das
traditionelle Sonnwendfeuer statt.
Dorfgemeinschaft Mitterschlag
Wir trauern:
Die Dorfgemeinschaft trauert um:
Hietler Konrad, der am 25. Dezember 2009,
unerwartet von uns gegangen ist und
Maurer Josef, der am 5. Februar 2010,
nach langer schweren Krankheit von Gott zu sich gerufen wurde.
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Dorfgemeinschaft Burderndorferwald/Dreihöf
Nikolaus:
Am 7. 12. 2009 stattete der
Nikolaus dem Kojaberg einen
Besuch ab und erfreute die
Kinder mit kleinen Geschenken. Manfred Jungwirth
trug das Kostüm des Heiligen.
Bei der Schlittenpartie am 30. 1. 2010 ging es bei bester Schneelage
auf dem Kojaberg hoch her. Jung und Alt beteiligte sich an der
Abfahrt und stärkte sich nach dem anstrengenden Nachmittag bei
Tee, Glühwein und Aufstrichbroten.
Geburt:
Wir gratulieren Lukas Brauneis
und Karin Kuderna zur Geburt
ihres Sohnes Jonas. Glück und
Segen für den neuen
Erdenbürger und seine Familie.
Warum???
Was ist schuld? Das Wasser, der Boden, die Gene, die sanfte
Erziehung, das heimelige Elternhaus oder das ursprüngliche
Waldviertel - warum gibt es in Siebenhöf/Bruderndorferwald so
viele Diplomingenieure?
Geboren im Jahre 1970 DI Josef Jank.
Geboren 1971 DI, DI, Dr. der Technik Franz Gundacker
Jahrgang 1972 DI der Agrar Ökonomie Elisabeth Schübl
Geburtstage:
Hermann Schübl (60)
Herbert Ring (50)
Alles Gute und viel Glück für
die kommenden Jahre wünscht
die Dorfgemeinschaft.
Geburtsjahr 1976 DI Bernhard Scharner und
der Jüngste (1984) DI der Technischen Physik
Stefan Gundacker, dem wir auf diesem Wege
ganz herzlich gratulieren.
Da soll noch einmal einer sagen: "Die vom hintersten Waldviertel.“
Wir sind stolz auf unsere Jugend!
Ankündigung:
Am Samstag nach Schulschluss (3. Juli) findet wieder unser traditionelles
Petersfeuer am Kojaberg
statt. Wir freuen uns über zahlreichen Besuch!
Dorfgemeinschaft Rauhof
Dem Geburtstagskind und Organisationstalent von Rauhof
die besten Glückwünsche zum 50. Geburtstag:
Christine Eichinger (20. April 2010)
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Dorfgemeinschaft Kogschlag
Die Dorfgemeinschaft Kogschlag wünscht Frau Staudinger Maria (geboren am 23.01.1930), das
Allerbeste und viel Gesundheit zum 80. Geburtstag.
Liebe Maria,
Zum 80. Geburtstag gibt’s Gelegenheit
zum Blick nach vorne und nach hinten.
Vor Dir liegt eine unbekannte Zeit,
lass’ Mut und Hoffnung niemals schwinden.
In der Vergangenheit gab’s Tiefen oder Höhen,
da gab es Freud, da gab es Leid,
oft überraschte Dich ein Geschehen,
doch des Lebens Fortgang nennt man Zeit.
Man lebt doch, als könnt’s kein Ende geben,
weil eine leise Stimme spricht:
„Was Du hier ahnst, wird einst erst wahres Leben,
wenn diese Schale hier zerbricht.“
Wir wünschen Dir noch ein schönes Geburtstags-Fest,
dass Du Dir alle Geburtstagswünsche erfüllen lässt,
Guten Schlaf, Gesundheit und auch Spaß,
dass Du eine liebe Familie und gute Freunde und Nachbarn hast.
Gleichzeitig bedauern wir den Abschied von Herrn Staudinger Josef, der am 26. Jänner 2010, kurz
vor seinem 84. Geburtstag von uns gegangen ist.
Das Tor
Nun bist du am Ende deines Weges
angelangt. Du bist jetzt dort am Tor,
an dem Tor, wo man dir sagt
was du warst und was du bist.
Engel nennen es, das Tor der Tränen,
denn manche Menschen lächeln hier
und so mancher hat Tränen in den Augen.
Ich weiß, dass du dort nicht weinst
sondern glücklich lächelst.
Und dieses Lächeln sehe ich,
wenn ich an dich denke
(Gernot Jennerwein)
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Dorfgemeinschaft Kogschlag
Frohsinn und liebe Geburtstagswünsche zum 80sten für unsere Kogschlägerin Eichinger Johanna
(geboren am 25.03. 1930).
Liebe Johanna
Du feierst heut' Dein großes Fest
dazu wünsch ich Gesundheit, das Allerbest'.
In 80 Jahren gab's für Dich viel Freud',
natürlich auch manchmal Herzeleid.
Eigentlich zählen nur die schönen Stunden,
die andern sind doch überwunden.
Und war's auch manchmal etwas schwer
kam von irgendwo eine Lösung her.
Mit Deinem Lächeln hast du viel Freude geschenkt,
es tat uns gut, hat uns gefreut und abgelenkt.
In jedem Alter ist Lächeln wie Sonnenschein,
es müssen nicht immer viele Worte sein.
Drumm' wünsch ich Dir von Herzensgrund,
lächle wenn's geht und bleib sehr gesund,
so, dass wir Dir auch können bringen im nächsten Jahr
Geburtstagswünsche für's dann neue Lebensjahr.
Dorfgemeinschaft Kainrathschlag
Geburtstagskinder:
Prinz Franz .................... 26.03.1925.....85 Jahre
Pieringer Maria.............. 19.01.1930.....80 Jahre
Theck Anna.................... 25.04.1935.....75 Jahre
Steiner Helmut .............. 10.03.1945.....65 Jahre
Gundacker Gerlinde ..... 21.01.1965.....45 Jahre
Rifetshofer Gerlinde...... 07.02.1965.....45 Jahre
Unger Hermann ............ 08.04.1965.....45 Jahre
Hahn Isabella................. 05.04.1975.....35 Jahre
Stiedl Herbert ................ 29.01.1975.....35 Jahre
Rifetshofer Jürgen ......... 15.02.1985.....25 Jahre
Die Goldene Hochzeit
feierten am 13.02.2010
Hedwig und Karl Amon.
Wir gratulieren herzlichst!!!
Silvia und Norbert Prinz
gratulieren wir recht
herzlich zur Vermählung,
die am 24.04.2010 statt fand.
Die Dorfgemeinschaft Kainrathschlag bedankt sich beim ehemaligen Ortsvorstand
Gundacker Hermann für seinen Einsatz von 1985-2010.
Er wird abgelöst von Jungwirth Manfred,
dem wir viel Freude mit seiner neuen Aufgabe wünschen!
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Dorfgemeinschaft Kasbach
Geburtstage:
Hochzeit:
16. Dezember 2009
Stefanie Böck
70. Geburtstag
6. Februar 2010
20. Jänner 2010
Veronika Höbarth
60. Geburtstag
Elisabeth Rößl
&
Werner Maringer
Dorfgemeinschaft Stierberg – Rauhof
Weihnachten
Wir treffen uns jedes Jahr am 24. Dezember um
16 Uhr zur traditionellen Weihnachtsandacht
in unserer Kapelle.
2009 brachten uns die Blasmusikanten aus
Rauhof und Stierberg (Neunteufel Josef jun.,
Neunteufel Hermine, Eichinger Günther, Rentenberger Thomas, Höbarth Leopold) eine besonders
feierliche Einstimmung auf den Heiligen
Abend. Sie spielten vor und nach der
Wir gratulieren herzlich!
Andacht die schönsten Weihnachtslieder.
Herrn Franz Helmreich zum 70er (26. März)
Alle danken dafür.
Herrn Laister Ferdinand zum 65er (27.April)
Aktive Senioren
Keineswegs in den Winterschlaf verfielen unsere Senioren, obwohl die letzten Monate kalt und
wenig einladend für Aktivitäten waren. Eine Damengruppe fuhr zum alljährlichen Seniorenball nach
St. Pölten und vertrat unsere Ortsgruppe gebührend.
Im Jänner fand auch die Jahreshauptversammlung statt, zu der Herr Bezirksobmann Ernst Sinnhuber
kam und neun Funktionäre geehrt wurden.
Auch geturnt wird wieder sehr fleißig. Es ist erfreulich, dass wieder Neue dazu gekommen sind und
sich Frau Renate Hahn bemüht, die geistige und körperliche Beweglichkeit der Turner in Schuss zu
halten.
Besonders erfreulich war natürlich der Auftritt der Volkstanzgruppe am Seniorenball in Zwettl. Eine
wirklich gelungene Aufführung. Was wäre der Ball ohne die Langschläger gewesen – wahrscheinlich
langweilig.
Herr Horst Frisch aus Liebenau zeigte am 18. Februar seine Reisebilder von einer Amerika-Tour mit
dem Fahrrad. Sehr interessant und abenteuerlich.
Nun geht ja bald die Reisesaison wieder los und dann gibt es sicherlich in der nächsten Ausgabe
einiges mehr zu berichten. (K.K.)
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Langschlag im Langlauffieber!
So könnte man die Tage vor und während dieser Veranstaltung
in Siebenhöf beschreiben. Zwar hatte der Veranstalter- die
Sportunion Langschlag- Sektion Langlauf, schon bei den
drei vorangegangenen Marathon´s bewiesen, wie´s geht, so
stand heuer aber erstmals eine wesentlich größere
Herausforderung ins Haus.
Dank der Unterstützung des NÖ Landesschiverbandes, des
ORF, der Niederösterreichischen Versicherung, der
Raiffeisenlandesbank und vieler weiterer namhafter Sponsoren
und Ausrüsterfirmen konnte man den
1. Int. NÖ Langlaufmarathon & Wald4telcup
durchführen.
Rund um den Frauenwieserteich waren bis zu 51 km zurückzulegen. Trotz eisiger Temperaturen
bewiesen 31 Läufer(Klassisch und Skating) einen langen Atem. Es ging aber auch kürzer, so z.B. über
die Halbmarathon-Strecke mit 25,5 km, an der Familienstrecke 8,5 km, an der Kinderstrecke 4 km,
oder aber an der Bambinistrecke- da waren dann noch immer 1,5 km zu bewältigen.
Das Rahmenprogramm dieses sportlichen Ereignisses, zu dem ca 200 AthletInnen gekommen waren,
bestand aus Kinder-Funpark, Schneeschuhwandern, Pferdekutschenfahrten, After Race Party,
Biathlon Schnuppern, Langlaufkursen mit Instruktoren, Verleih Schi und Schuhe, Kinderbetreuung
u.v.m.
Auch das Nächtigungsspecial, welches neben einer Nächtigung auch einen Shuttledienst, die
Ausrüstung, und den Eintritt zur After Race Pary beeinhaltete, wurde gerne angenommen.
Äußerst beeindruckt und voll des Lobes über die erbrachten Leistungen seitens des Veranstalters,
aber natürlich auch der teilnehmenden Sportler, zeigten sich namhafte Perönlichkeiten wie die an
beiden Tagen anwesende Präsidentin des NÖ Landesschiverbandes Frau Herta Mikesch, oder der
für den NÖ Sport zuständige ehemalige Fußballprofi Toni Pfeffer.
Ihren Aussagen zufolge bietet sich hier in Siebenhöf nun eine große Chance für den Langlauf als
Breitensport!
Ob man nun als klassischer Hobby Langläufer allein durch die herrlich verschneite Winterlandschaft
zieht, oder an einem Wettkampf teilnimmt, es lohnt sich immer, bei bestens präparierten Pisten,
kostengünstigen Test- und Trainingsmöglichkeiten und dem amikalen Klima unter Gleichgesinnten,
diesen gesunden Sport auszuüben.
Zum Schluss nochmals ein herzliches Danke an alle, die in irgend einer Art und Weise zum Gelingen
diese Events beigetragen haben, verbunden mit der Bitte an alle Einheimischen:
Geben Sie sich einen Ruck und stellen Sie sich der Herausforderung bei einem Volkslanglauf
teilzunehmen.
PS: Anmeldung für 2011 schon jetzt unter www.langlaufmarathon.at möglich.
Es lohnt sich!
Adi
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
Goldregen bei der Landesmeisterschaft
Die traditionell im Frühjahr stattfindenden Karate Landesmeisterschaften brachten in diesem Jahr
einen wahren Goldregen über die Wettkämpfer des Shotokan Karatevereins Gr. Gerungs, der ja
hauptsächlich aus Sportlern aus Langschlag besteht.
Gold
Silber
Bronze
Patricia Helmreich
Kata
Patrick Hahn
Kata
Manuel Hahn
Kata
Heinrich Mayerhofer
Kata
Andreas Hellerschmid
Kumite
Fabian Ambros/Heinrich Mayerhofer
Kata Team
Patrick Hahn/Manuel Hahn
Kata Team
Philipp Preiser/Patrick Füxl
Kata Team
Patricia Helmreich/Alexandra Leutgeb
Kata Team
Fabian Ambros
Kata
Andreas Hellerschmid
Kata
Lisa Ambros
Kata
Martina Höfenstock
Kata
Philipp Preiser
Kata
Lisa Ambros /Andreas Hellerschmid /
David Pachtrog
Kata Team
Das sind die Früchte intensiver Arbeit, vieler Trainingseinheiten und des ganzen Einsatzes des
Trainers Rene Puhr. Keiner der Athleten fuhr ohne Medaille nach Hause, Erfolg auf allen Linien!
Andreas Hellerschmid - Bundesmeister
Dass die Karate-Wettkämpfer von Rene Puhr gut sind und einen Vergleich nicht zu scheuen
brauchen, ist bereits bestens bekannt. Und doch ist es eine außergewöhnliche
Sache, wenn bei den Union Bundesmeisterschaften in St. Johann in Tirol gleich
zwei Burschen den Titel für sich entscheiden und sich somit Bundesmeister
nennen dürfen.
David Pachtrog, obwohl gesundheitlich leicht angeschlagen, gewann im Bewerb
Kumite die Goldmedaille, nachdem er schon die Silbermedaille aus dem
Katabewerb in der Tasche hatte.
Andreas Hellerschmid konnte seine Trainingsleistungen auch im Wettkampf
bestätigen und holte sich nach einem exzellenten Kata Gold. Außerdem
erkämpfte er sich nach harten Begegnungen im Kumitebewerb die
Bronzemedaille.
Weiters waren Lisa Ambros und Philipp Preiser erfolgreich, beide erreichten den
ausgezeichneten dritten Platz und damit Bronze. Die Wettkämpfer und ihr
Trainer konnten wirklich stolz nach so einem erfolgreichen Wettkampftag die
Heimreise antreten.
Dorferneuerungsverein Langschlag
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Über-Drüber-Langschlag
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Mond bewohnt ist“,
erzählt die Lehrerin. Meint Victoria:
„Ach du meine Güte, stellt euch mal das Gedränge bei Halbmond vor!“
Die Lehrerin: „Die Silbe „un“ zu Beginn eines Wortes
bedeutet meistens etwas Unangenehmes.
Wer kann mir ein Beispiel nennen?“ – „Unterricht.“
Eine Frau schreibt ihrem Mann ins Gefängnis:
„Lieber Christian! Unsere Kinder sind jetzt in einem Alter,
wo sie anfangen, Fragen zu stellen. Sie wollen wissen, wo du die Beute versteckt hast!“
„Heute werde ich euch erzählen, wie der erste Mensch erschaffen wurde“,
beginnt der Lehrer seinen Vortrag. Meldet sich Justin: „Herr Lehrer, uns würde viel mehr
interessieren, wie der dritte Mensch geschaffen wurde.“
„Was machst du da?“ – „Ich wasche mir die Haare.“ –
„Aber da macht man sich doch die Haare nass!“ –
„In diesem Fall nicht. Auf der Flasche steht: Für trockenes Haar.“
Eine Fußballmannschaft hat zum wiederholten Male verloren. Der Trainer entnervt:
„Männer, wir fangen jetzt noch einmal ganz von vorne an! Also, das ist ein Ball!“
Daraufhin meldet sich eine kleinlaute Stimme aus der letzten Reihe:
„Trainer, können Sie das Ding noch mal hochhalten?“
Ein Zauberer, der an einer Kreuzfahrt als Unterhalter teilnimmt,
hat einen Papagei mit an Bord gebracht, der ihm jede Nummer verpatzt.
„Karte steckt in der Tasche“, krächzt er vor dem versammelten Publikum.
Oder: „Karte steckt im Ärmel!“
Eines Tages gibt es eine Explosion und das Schiff geht unter.
Zauberer und Papagei retten sich auf einen Balken.
Vier Tage lang treiben sie im Meer und
vier Tage lang starrt der Papagei den Zauberer wortlos an.
Endlich sagt der Papagei: „Gut, ich gebe auf. Wie hast du das Schiff verschwinden lassen?“
Gebraucht ist nicht verbraucht!
Vielleicht haben gerade Sie etwas, was Sie nicht mehr benötigen und ein anderer dringend braucht.
Gerade Kinder wachsen aus vielen Sachen heraus, Sportartikel oder Kleidung, wie vom Schihelm bis
zu Hallenturnschuhen können gut erhalten weitergegeben werden. Nützen Sie diese Seite, um mitzuteilen, was Sie suchen, verschenken, verkaufen oder vielleicht verleihen möchten?
Ich werde Ihre Anzeige gerne entgegen nehmen.
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Elfi Klinger – Tel.02814/7273 oder per e–Mail: elfi.klinger@aon.at
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Über-Drüber-Langschlag
Wenn Sie die Arbeit unseres Vereins gut finden, dann laden wir Sie ein:
Werden Sie Mitglied im Dorferneuerungsverein „Lebendiges Langschlag“
Für nur € 10.- im Jahr sind Sie dabei und unterstützen unsere Arbeit.
In vielen Gesprächen habe ich erfahren, dass den meisten Langschlägern nicht klar ist, wie sie schnell
und unbürokratisch Mitglied im Dorferneuerungsverein werden können. Sie müssten sich nur mit
unten angehängtem, ausgefülltem Formblatt bei Herrn Füxl in der Raiffeisenbank anmelden, dann
wird der Mitgliedsbeitrag direkt von ihrem Konto abgezogen, was unseren Verwaltungsaufwand
erheblich verkleinert.
Ich bedanke mich hiermit gleich im Voraus für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung!
Im Auftrag des Vorstands Obmann
Johann Häusler
Bitte hier abtrennen
Hiermit melde ich mich als Mitglied des Dorferneuerungsvereins „Lebendiges Langschlag“ an.
(Bitte alle Felder ausfüllen)
Vor- und Nachname: ..............................................................................
Straße und Hausnummer: ..............................................................................
PLZ, Ort: ..............................................................................
Telefonnummer: ..............................................................................
E-Mail: ..............................................................................
Einzugsermächtigung für den Mitgliedsbeitrag
Kontonummer: ..............................................................................
Bankleitzahl: ..............................................................................
Bankinstitut: ..............................................................................
Unterschrift: ..............................................................................
Bankverbindung des Dorferneuerungsvereins:
Kontonummer: 5.008.685
Bankleitzahl: 32990 — Raiffeisenbank Region Waldviertel Mitte
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Über-Drüber-Langschlag
01.05.2010
Maibaumsetzen am Marktplatz mit der Musikkapelle und der Volkstanzgruppe
Beginn: 14.30
02.05.2010
Florianifeier
13.05.2010
Erstkommunion
05.06.2010
Pfarrfirmung - 09.30 Uhr in der Kirche mit Abt Christian Haidinger aus dem Stift Altenburg
23.05.2010
„Frühlingskonzert“ der Musikkapelle Langschlag in der Sporthalle
Beginn: 20.00 Uhr
13.06.2010
2. ÖKB Vereinsmeisterschaft
13.00 Uhr: Beginn Stockturnier
12.06.2010
50 Jahre Hauptschule mit Tag der offenen Tür — 10 Uhr: Festakt
25.06.2010
„Sonnwendfeuer“ der FF Langschlag
Beginn: Mit Einbruch der Dunkelheit
26./27.06.2010
„Abschnittsfeuerwehrtag der FF Kainrathschlag, 80 jähriges Gründungsfest
Samstag: „Passt scho“
Sonntag: Feldmesse; Frühschoppen mit den Etzn´Buam
03./04.06.2010
„Sportlerfest“ der Sportunion Langschlag mit Jubiläumsfeier (50 Jahre Sportunion Langschlag)
Samstag: Die Langschläger
Sonntag: Feldmesse, Frühschoppen und Festakt mit der Musikkapelle Langschlag
10.07.2010
Nacht der Blasmusik am Marktplatz Langschlag
Beginn: 18.00 Uhr am Marktplatz
17.07.2010
Nacht der Blasmusik am Marktplatz Langschlag
17./18.07.2010
Waldviertel tanzt, Kontakt: Franz Steininger 0664/46 25 45 4 und Landjugend
Volkskultur NÖ
24./25.07.2010
„Feuerwehrfest der FF-Mitterschlag“
25.07.2010
„Fitnesstag“
07./08.08.2010
„Sommerfest“ der FF Langschlag
Samstag: Die Wilderer
Sonntag: Frühschoppen mit der
Trachtenkapelle Langschlag
22.00 Uhr: Großes Feuerwerk
14.08.2010
Abdrift 2010 des VW – Audi Clubs Tiefliga
Beginn 21.00 Uhr
28.08.2010
Dämmerschoppen und Knödelessen mit der Trachtenkapelle
Langschlag
Beginn 17.00 Uhr
28.08.2010
„Open Air“ mit der Band „Die Langschläger“
im Hof des Gasthauses Wenigwieser in Langschlag
Beginn: 20.00 Uhr
04./05.09.2010
„Waldviertelcup“ der Feuerwehren in Bruderndorf
12.09.2010
Pfarrwallfahrt
19.09.2010
Theaterfahrt mit der Raiffeisenbank Langschlag
Raimundtheater Wien: „Ich war noch niemals in New York“
Abfahrt: 15 Uhr – Karten bei Raiffeisenbank Langschlag
25./26.09.2010
„Wandertag“
Dorferneuerungsverein Langschlag
Seite 26
Die nächste Ausgabe
erscheint im
Juni 2010
Sollten Sie Beiträge zur
Veröffentlichung vorbereiten,
so beachten Sie bitte den
Redaktionsschluss
Die Beiträge werden auf der
Gemeinde gesammelt.
gemeinde@langschlag.gv.at
Redaktionsschluss
31.05.2010
Später eingelangte Berichte
werden nicht mehr
berücksichtigt. Wir bitten
um Ihr Verständnis.
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Seele and Geist
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