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Der wahre Preis des Goldes… nicht alles was glänzt ist fair!

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 PRESSEMITTEILUNG Roodt-­‐sur-­‐Syre, den 15. November 2012 Der wahre Preis des Goldes… nicht alles was glänzt ist fair! Gold aus dem Fairen Handel Mehr als 15 Millionen Menschen arbeiten in mindestens 70 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika im Kleinbergbau. Weltweit sind ungefähr 100 Millionen Menschen vom Kleinbergbau abhängig. Die Kleinschürfer repräsentieren 90% der Arbeitskraft in der Goldbranche, obwohl sie nur für 15% des weltweiten Goldangebotes verantwortlich sind. Der Grund hierfür ist, dass der Markt von den multinationalen Konzernen beherrscht wird, welche Gold in großen, stark mechanisierten Minen abbauen, die nur wenig Personal beschäftigen. Was versteckt sich hinter dem Glanz des Goldes? Gold verzaubert und inspiriert zum Träumen. Gold als „König unter den Edelmetallen“ steht als Symbol von Liebe und Reichtum. Doch wer hinter die Kulissen des Marktes schaut, entdeckt eine ganz andere Realität. Im Bergbaumilieu ist der Armutsgrad hoch und die Arbeitsbedingungen sind prekär. Da es meistens keine Alternative gibt, hat die Bevölkerung der rohstoffreichen Gegenden oft keine andere Wahl als in den Minen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dennoch kommen die Minenarbeiter und ihre Familien nur knapp über die Runden und leben meistens im Elend. Die großen Minen die von multinationalen Konzernen geführt werden sorgen wegen den industriellen Abbaumethoden für erhebliche Umweltverschmutzung und Zerstörung der Natur im Umfeld der Minen. Da für diese Art der Goldförderung große Flächen benötigt werden, kommt es auch immer wieder zu Konflikten mit den Anwohnern des Minengebietes. Wegen nicht vorhandenen Gesetzen in den Abbauländern setzen sich die billig eingestellten Arbeitskräfte großen Gesundheitsrisiken aus, da die Großunternehmen die Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nicht respektieren. Durch die Vormacht der multinationalen Konzerne in der Branche ist der Zugang der Kleinschürfer zum Weltmarkt sehr gering. Nur selten erhalten sie einen gerechten Preis für das Gold das sie unter sehr schwierigen Bedingungen abbauen. In den meisten Ländern gibt es für die Kleinschürfer keinen Rechtsschutz, sie arbeiten also im Fairtrade Lëtzebuerg a.s.b.l. 2a, rue de la Gare L–6910 Roodt-sur-Syre G.-D. de Luxembourg
Tel.: +352 35 07 62-26 Fax: +352 35 07 62-50 E-mail: veronique.heitz@fairtrade.lu www.fairtrade.lu
informellen und illegalen Sektor, was sie gegenüber den Zwischenhändlern noch verletzbarer macht. Wegen der großen Anzahl an Zwischenhändlern in der Lieferkette und deren oft unfairen Handelspraktiken ist die Ausbeutung der Minenarbeiter gang und gäbe und das Geld, welches sie für ihr Gold erhalten, liegt weit unter dem Weltmarktpreis. Die langen Arbeitstage finden unter dem Boden in staubigen und feuchten Gängen statt, wo die Minenarbeiter vielerlei Risiken ausgesetzt sind da die Sicherheitsmaßnahmen nicht respektiert werden. Die ILO schätzt, dass in den Kleinbergbauunternehmen Arbeitsunfälle sechs bis sieben mal wahrscheinlicher sind als in den großen industriellen Minen. Die Mehrzahl der Minenarbeiter, unter ihnen viele Kinder, arbeiten ohne Schutzkleidung und sind tagtäglich den giftigen Stoffen ausgesetzt die auf dem Gebiet der Mine verwendet werden, vor allem Quecksilber und Cyanid. Diese chemischen Stoffe schaden nicht nur der Gesundheit der Minenarbeiter und deren Familien, sondern auch die Umwelt wird erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Bergbau ist für eine ganze Reihe von Umweltschäden verantwortlich: Quecksilberverschmutzung, Trockenlegung von Flüssen, Verschwinden von Waldflächen, Bodenerosion, Zerstörung von Ökosystemen... Die negativen Auswirkungen des Goldabbaus sind nicht nur innerhalb der Mine zu spüren, sondern in der gesamten Region. Die lokale Bevölkerung lebt in einem Umfeld wo Gewalt, Prostitution, Schmuggel, Ausbeutung von Kindern und Korruption an der Tagesordnung stehen. Außerdem ist der Zugang zu medizinischen Einrichtungen und Trinkwasser selten und auch Schulen sind oft nicht vorhanden. Das erste Label für Fairtrade/Fairmined zertifiziertes Gold Um diese Situation zu bekämpfen wurde im Jahr 2010 das erste unabhängige Label für Gold aus Fairem Handel ins Leben gerufen. Am Ursprung dieses Labels steht die Partnerschaft zwischen Fairtrade International und ARM (Alliance for Responsible Mining). Letztere ist eine unabhängige und globale Initiative welche 2004 mit dem Ziel mehr Gerechtigkeit im Minensektor zu schaffen gegründet wurde. Zusammen wollen Fairtrade International und ARM die Lebens-­‐ und Arbeitsbedingungen der am meisten benachteiligten Akteure im Goldhandel verbessern, und zwar die Kleinschürfer. Das Co-­‐Label Fairtrade/Fairmined (FT/FM), sichtbar durch einen Stempel auf den zertifizierten Schmuckstücken aus Gold, soll die soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung in den Gemeinschaften der Kleinschürfer fördern. Das Label beruht auf der Einhaltung der Standards des Fairen Handels und des fairen Abbaus für Gold aus Kleinbergbauunternehmen, welche von Fairtrade International und ARM festgesetzt werden. Die Standards für FT/FM zertifiziertes Gold stärken die Rechte der Minenarbeiter und sichern ihnen so eine Zukunftsperspektive. Die Minenarbeiter ergreifen die Initiative um sich in Kleinbergbauorganisationen (ASMO, Artisanal and Small-­‐scale Miners Organization) zusammenzuschließen und eine FT/FM Zertifizierung anzustreben. Die ASMO besitzen die Abbaurechte und ermöglichen so ihren Mitgliedern und Produktionspartnern, in der Legalität zu arbeiten. Die Organisation muss eine demokratische Struktur besitzen und transparent verwaltet werden, vor allem was die Gewinnteilung betrifft. Der Zusammenschluss als ASMO und deren demokratisches Fairtrade Lëtzebuerg a.s.b.l. 2a, rue de la Gare L–6910 Roodt-sur-Syre G.-D. de Luxembourg
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Funktionieren erlauben den Minenarbeitern, als Gruppe eine größere Verhandlungsmacht gegenüber den Händlern zu erhalten und in der Lieferkette eine bessere Kontrolle auszuüben. Die Standards garantieren auch gerechte Löhne und einen Mindestpreis, welcher den Minenarbeitern der ASMO erlaubt, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Der garantierte Mindestpreis für Rohgold beträgt 95% des Kurses von purem Gold an der Londoner Börse, der LBMA (London Bullion Market Association). Die Kleinbergbauorganisationen erhalten ebenfalls eine Fairtrade Prämie, welche in soziale Projekte der Gemeinschaft wie z.B. Bildung, Gesundheitswesen und Umweltschutz investiert wird und 10% des geltenden Kurses der LBMA beträgt. Für ökologisches Gold wird eine zusätzliche Prämie von 5% dieses Kurses ausgezahlt. Ökologisches Gold muss ohne den Einsatz von Quecksilber und Cyanid abgebaut werden und die Wiederherstellung der Umwelt muss garantiert werden. Auch wenn es schwierig ist, die Verwendung von Quecksilber und Cyanid abzustellen, verfolgen die FT/FM Standards das Ziel eine nachhaltige Entwicklung in den Minenarbeitergemeinschaften zu fördern. Die Zertifizierung bringt ebenfalls sicherere Arbeitsbedingungen mit sich, indem Wert auf Schutzkleidung und Ausbildung der Minenarbeiter gelegt wird. Die Sicherheitsvorkehrungen für den Umgang mit Chemikalien werden verstärkt und der Einsatz von giftigen Produkten soll auf ein Mindestmaß reduziert werden. Um den Kleinbergbauorganisationen eine gewisse Selbstständigkeit zu ermöglichen, können sie beim Käufer eine Vorfinanzierung in Höhe von maximal 60% des Wertes des betreffenden Auftrags anfragen. Die Standards werden durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut FLO-­‐CERT kontrolliert, wodurch auch die Abschaffung von Zwangsarbeit und von Prostitution sowie das Verbot der Kinderarbeit gewährleistet wird. Die ASMO sind ebenfalls mit einem internen Kontrollsystem ausgestattet um den Verkauf von Rohgold oder Gold durch nicht registrierte Minenarbeiter zu vermeiden, oder um zu verhindern dass Mitglieder ihnen Rohgold oder Gold verkaufen, welches aus Gebieten außerhalb der Zone der ASMO stammt. Die zertifizierten ASMO müssen beweisen, dass ihre Aktivitäten keine Gebiete zerstören auf die andere Gruppen der lokalen Gemeinschaft Anspruch haben und dass sie Vorkehrungen zur Lösung von eventuell auftretenden Konflikten treffen. Wenn Minenorganisationen auf die eine oder andere Art in einen Konflikt verwickelt sind, vor allem die Finanzierung von bewaffneten Konflikten oder der Einsatz von Geldern zum Kauf von Waffen, wird eine Dezertifizierung die Folge sein. Der Faire Handel gibt den Minenarbeitern in Lateinamerika, die in Kooperativen zusammengeschlossen sind, eine Zukunftsperspektive. Momentan sind 5 Kooperativen in Peru, Kolumbien und Bolivien Fairtrade/Fairmined zertifiziert, zwei davon im Programm Oro Verde für ökologisches Gold, welches den Goldabbau ohne Chemikalien vorschreibt und die Kleinbergbauorganisationen dazu verpflichtet, die Natur in den Regionen wiederherzustellen nachdem das Gold abgebaut worden ist. 7 Projekte der Zertifizierung laufen aktuell in Peru, in Kolumbien und in Ecuador. Auch in Afrika und in Asien gibt es Initiativen. In Ostafrika sind die ersten Zertifizierungen für 2014 vorgesehen. Fairtrade Lëtzebuerg a.s.b.l. 2a, rue de la Gare L–6910 Roodt-sur-Syre G.-D. de Luxembourg
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Einführung von fair gehandeltem Gold auf dem luxemburgischen Markt Nach England, Kanada und den Niederlanden ist Luxemburg das vierte Land, in dem Fairtrade/Fairmined zertifiziertes Gold eingeführt wird. Fairtrade Lëtzebuerg ist stolz darauf, die sechs ersten Juweliere vorstellen zu können, die beschlossen haben FT/FM Gold in ihr Sortiment aufzunehmen: Harpes & Francart Joailliers Artisans Créateurs, die Horlogerie-­‐Bijouterie Limpach, die Bijouterie Annick Mersch, Schroeder Joailliers, Molitor Joaillier-­‐Horloger und Corniche Bijoux. Diese Juweliere arbeiten mit Patrick Schein zusammen, der Fairtrade/Fairmined zertifiziertes Gold importiert und raffiniert. Aus welchen Gründen haben die luxemburgischen Juweliere entschieden, FT/FM zertifiziertes Gold einzuführen? « Le respect est pour nous une valeur essentielle. Nous sommes donc choqués par les techniques d'extraction de l'or et particulièrement par l’exploitation des mineurs. Voilà pourquoi la promotion de l'or éthique prend un grand sens pour nous. Nous sommes fiers de pouvoir le présenter dans notre boutique et inciter notre clientèle à regarder cette matière avec des yeux responsables, responsables de la nature et de la vie des familles des mineurs. Avoir le plaisir de travailler l'or éthique au quotidien… un vrai bonheur qui contribue, même modestement, à rendre le monde meilleur ! » Dominique und Olivier Harpes-­‐Francart, Harpes & Francart Joailliers Artisans Créateurs in Niederanven « Depuis que j'ai lancé mon propre atelier de bijouterie, je me demande d'où provient l’or que je travaille, mais même en tant que professionnel on n’en connaît normalement pas les origines. Il y a quelques années, j’ai lu un article sur l’or équitable, mais je n’ai pas pu trouver de fournisseur dans la région. C'est pourquoi je suis très contente que Fairtrade Lëtzebuerg ait lancé le projet de l’or Fairtrade/Fairmined, car maintenant il est très simple pour nous de commander cet or équitable et je peux travailler sans remords dans un métier que j’aime beaucoup. Il est surtout très agréable d’offrir à mes clients la possibilité de porter des bijoux sans avoir mauvaise conscience. Ils connaissent la provenance de l’or et savent qu'il présuppose une production responsable tenant compte des droits des mineurs et réduisant l’impact négatif sur l’environnement. » Annick Mersch, Bijouterie Annick Mersch in Berdorf « Être soucieux de la qualité d’un produit va pour moi de pair avec le respect de l’humain qui le manipule. Ceci vaut autant pour mon bijoutier et mes vendeuses que pour les gens qui ont la charge d’extraire le produit brut. Je suis fière d’avoir la possibilité de participer à un projet qui me correspond à 100%. » Linda Limpach, Horlogerie-­‐Bijouterie Limpach in Luxemburg « Nous souhaitons que le luxe, aujourd’hui symbole de qualité et d’exception, soit également, dans l’avenir, symbole de développement durable pour tous et de préservation de l’environnement. » Pierre Rossy, Schroeder Joailliers in Luxemburg Fairtrade Lëtzebuerg a.s.b.l. 2a, rue de la Gare L–6910 Roodt-sur-Syre G.-D. de Luxembourg
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« Je suis entièrement convaincu de l'idée Fairtrade et je trouve cela très beau de voir qu'elle ne concerne plus seulement les produits connus comme le café, le chocolat, les bananes ou le thé. L'idée Fairtrade va toujours plus loin et ne cesse d'évoluer, comme le montre l'introduction de l'or Fairtrade. Je suis content de pouvoir soutenir ce projet. » Jacques Molitor, Molitor Joaillier-­‐Horloger in Luxemburg « Je considère le soutien à toute promotion qui contribue au développement d’un commerce plus équitable comme important, permettant d’assurer une rémunération plus juste des producteurs et artisans dans les pays en développement. Sachant que ma contribution reste fort limitée dans ce domaine, je ne perds pas espoir qu’une solidarité entre producteurs, distributeurs, commerçants et consommateurs puisse permettre de faire vivre plus dignement ces personnes. » Martine Schmit, Corniche Bijoux in Luxemburg „Warum sind wir so arm, während Gold unter unseren Füßen liegt?“ Gold ist nach wie vor eine sichere Investitionsanlage und die weltweite Nachfrage steigt stetig an, insbesondere im Kontext der Finanzkrise. Dennoch zählen die rohstoffreichen Länder zu den ärmsten Ländern der Welt, denn nicht die Bevölkerung verdient an den Bodenschätzen, sondern die internationalen Großkonzerne, welche die fehlende Gesetzgebung im Bereich des Kleinbergbaus und die nicht vorhandenen Umweltstandards schonungslos ausnutzen. Sie maximieren ihre Gewinne in Lateinamerika oder Afrika auf Kosten der billigen Arbeitskräfte, um dann den Großteil der Gewinne in Steueroasen zu exportieren. Außerdem profitieren die Unternehmen von Steuervorteilen in den Abbauländern, denn mit schwachen Steuersystemen und ohne die nötigen Mittel zur Kontrolle können die Staaten oft nicht die Abgaben einziehen die ihnen eigentlich zustehen und die für soziale Projekte eingesetzt werden könnten. Eine politische Neuorientierung ist dringend notwendig, damit ein größerer Teil der Einnahmen aus dem Bergbau der Bevölkerung zugute kommt. In diesem Kontext fordern wir die luxemburgische Regierung dazu auf, die Europäische Kommission bei der Einführung eines rechtlichen Rahmens zu unterstützen, welcher die Transparenz der Transaktionen zwischen den Bergbauunternehmen und den Regierungen der rohstoffreichen Länder vorschreibt. Mindestens drei afrikanische Zielländer der luxemburgischen Entwicklungshilfe, nämlich Mali, Niger und Burkina Faso, sind reich an Rohstoffen. Gold ist nach Baumwolle sogar das erste Exportprodukt vom Burkina Faso, doch dem Lëtzebuerger Land N°44 vom 2. November 2012 zufolge „hat die Luxemburger Kooperationshilfe nur im Mali Projekte zur bilateralen „Good Governance“ unterstützt“. Um die sozialen Bedingungen für die lokale Bevölkerung zu verbessern wäre es sinnvoll, solche Initiativen in allen betroffenen Ländern zu fördern. In Zwischenzeit fordern wir ebenfalls, dass Luxemburg sich der Gruppe von Ländern anschließt, welche die Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI, Extractive Industries Transparency Initiative) unterstützt, der übrigens auch Belgien angehört. Die EITI wurde im Jahr 2002 vom damaligen britischen Premierminister Tony Blair ins Leben gerufen und besteht aus Regierungen, Unternehmen, Investoren, Organisationen der Zivilgesellschaft und anderen Partnerorganisationen. Die EITI ist eine internationale Referenznorm die für mehr Transparenz im Rohstoffsektor sorgen Fairtrade Lëtzebuerg a.s.b.l. 2a, rue de la Gare L–6910 Roodt-sur-Syre G.-D. de Luxembourg
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will. Dabei sollen Bergbauunternehmen Steuern und andere Zahlungen an die Regierung des Landes in dem sie tätig sind offenlegen. Die Regierung soll wiederum die von den Unternehmen erhaltenen Zahlungen auflisten. Ein unabhängiger Administrator veröffentlicht diese Zahlen dann in einem Bericht der EITI, wodurch die Transparenz garantiert wird. Die Luxemburger Zentralbank, zuständig für die Ausgabe von Sammelmünzen, könnte sich ihrerseits für Fairtrade/Fairmined zertifiziertes Gold für die nächsten Münzprägungen entscheiden. Schweigen ist Gold… Fairtrade/Fairmined zertifiziertes Gold glänzt nicht auf die gleiche Weise… Die Zertifizierung der Kleinbergbauorganisationen bedeutet für die Kleinschürfer und ihre Gemeinschaft eine Entwicklungschance und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Das fair gehandelte Gold ermöglicht nicht nur einen Einblick in die Lebens-­‐ und Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter, sondern verleiht ihnen auch die notwendige Anerkennung für ihre Arbeit. Für die Konsumenten im Norden bedeutet FT/FM zertifiziertes Gold vor allem, dass sie Schmuckstücke tragen können die ohne Ausbeutung von Mensch und Natur hergestellt wurden und deren Kauf die am meisten benachteiligten Akteure der Branche unterstützt. Fairtrade Lëtzebuerg a.s.b.l. 2a, rue de la Gare L–6910 Roodt-sur-Syre G.-D. de Luxembourg
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