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HIER FEHLT WAS! - Referenzen - Jens Bröckel

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ASG Schülerzeitung Ausgabe 1
Juni 2004
95 Cent
Lehrer
HIER FEHLT WAS!
Namenswettbewerb und Preise Seite 37
Alles Pisa oder was?
1
Oder was Pisa mit Milch zu tun hat.
ASG Schülerzeitung
Seit 88 in Leonberg! Über 16 Jahre! Wir haben ein Herz für Schüler!
Bei uns jeden Tag von 11:30 - 14:00 Uhr große Pizza Margherita für
nur 2.50 Euro.
Wo gibt’s denn sowas? Nur bei Ugo!
2
ASG Schülerzeitung
Hip hip hurra!
Die Schülerzeitung ist
da!
Ein halbes Jahr haben wir für die
Vorbereitungen gebraucht.
Doch angefangen hat alles schon
auf der SMV-Tagung Anfang des
Jahres: Nachdem mir schon längere Zeit die Idee im Kopf herumschwebte, fand ich dort endlich
eine ( Alexandra), die genau meiner Ansicht war: das ASG braucht
wieder eine Schülerzeitung.
Nachdem einige Zeit vergangen
war, - nun ja die Idee musste
eben erst ausreifen - stellte ich
ein Programm auf und Alexandra
trug es auf der SMV-Sitzung am
20. Januar vor.
Eigentlich war zumindest ich noch
gar nicht so sicher, ob ich mich
wirklich in das Projekt knieen
wollte. Doch nach der Sitzung war
es nun mal offiziell und es gab
kein Zurück mehr. Außerdem stieß
das Projekt auf große Begeisterung. Doch eigentlich wusste
noch beinah niemand davon. Also
suchten wir uns sechs Stufenverantwortliche, welche die Klassen
informierten und sich um die Artikel kümmern. Durch sie kamen
noch weitere Mitglieder hinzu,
mit denen wir nun ein Team von
13 Leuten bilden, das sich jeden
Freitag in der großen Pause im
SMV-Zimmer trifft.
Als erste große Unternehmung
verbrachten wir Tage damit eine
Druckerei zu finden. Bis wir über
ein Schülerzeitungsmitglied ein
günstiges Angebot bekamen.
Das nächste, was wichtig war, war
das Anzeigensuchen.
Anzeigensuchen funktioniert
ungefähr so: Man drängt sich in
einem Unternehmen einer Person
der untersten Instanz auf, die einem dann sagt: ‚Der Chef ist nicht
da!’. Wenn man diesen dann endlich mal erwischt hat erwidert der
ASG Schülerzeitung
doch prompt: ’Wegen der Wirtschaftslage haben wir im Moment
leider kein Budget für Werbung
in einer Schülerzeitung’. Ja, aber
es funktioniert eben nur beinah
so, denn mit horrendem Zeitaufwand haben die Anzeigensucher
einige Freiwillige gefunden, die
gerne ihre Werbung in unsere
Zeitung setzen. Und eigentlich
hat es den Suchern sogar Spaß
gemacht. Zwei von ihnen haben
gar kein Ende gefunden, mir von
ihren Erlebnissen zu erzählen.
Und Erlebnisse waren es wirklich.
Vor allem die feine Beilage eines
Wettkletterns im Leo-Center oder
die der Bewunderung einer zerbeulten Nervenklinikstür.
Nun ja, nachdem unsere 40 Seiten gefüllt waren ging’s auf in
die Druckerei und nun liegt sie
in euren Händen. Stürzt euch ins
Abenteuer und lest bis die Augen
schmerzen!
Teamleiterin, Christine Arnsmeyer
Da unsere Chefin leider Probleme
hat sich kurz zu fassen, musssten
wir hier leider das Layout verwerfen.......
Besser dich Tine!
by Jens
Wir verkaufen die Schülerzeitung
am ASG und JKG, da wir gerne
eine Zeitung
des JKG und ASG hätten. Leider
hat dies bis jetzt noch nicht
geklappt, wir
suchen also noch Interessenten
am JKG, die mithelfen wollen.
3
Inhaltsverzeichnis:
Intern:
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Danksagungen
Namenwettbewerb
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
3
4
42
42
37
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
38-39
26
8-9
32
22
24-25
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
11
5-6
7
13-15
27
33-36
11
Witziges:
Raten und Lachen
Konfetti basteln
Wirtschaftsnachhilfe
Pfortflanzung
Der Aufzug
Mädchentest
Schule:
Polens Lehrer sehen rot
Dumme deutsche Schüler
unsere Zukunft
Petition Bildungsreform BaWü
Kopf an Kopf
american way of life
Kümmerle Sprüche
Sport:
Verrückter Fussballfan
Tod auf dem Fussballplatz
Olympia; Achilles Erben
Ausserschulisch:
Unsere Krankenkassen
Crusing with the Crusader
4
Seite 16-18
Seite 19-21
Seite 40-41
Seite 10
Seite 28-31
ASG Schülerzeitung
Dumme deutsche Schüler?
Pisa und Folgen:
Deutsche fünfzehnjährige
Schüler sind dumm. Das
zumindest sagt Pisa.
Finnische, schweizerische
oder schwedische Schüler
gleichen Alters sind angeblich nicht dumm. Das sagt
auch Pisa. Jüngere Grundschüler deutscher Herkunft
sind nicht so dumm, genauso wenig wie gleichaltrige
skandinavische Schüler. Das
sagt Iglu. Nur wie kommt
das?
Pisa zeigt uns, dass deutsche Schüler dumm sind,
Iglu dagegen das Gegenteil. Das könnte doch unter
Umständen zu dem Schluss
führen, dass nur die Jugendlichen in der Bundesrepublik, die den Test
gemacht haben dumm sind.
Das wäre dann aber eine
enorme Anhäufung von Zufällen. Vielleicht ist es aber
auch eine Art ‚Generationendummheit’.
Aber ein Jahr nach der
ersten Pisa-Studie wurde
noch eine zweite, ebenfalls mit Fünfzehnjährigen
durchgeführt, mit der selben erschreckenden Bilanz.
Vielleicht liegt die Ursache
aber auch, wie eigentlich
immer bei Jugendlichen,
in der Pubertät. Aber wie
lässt sich dann das Gut abschneiden Schwedens oder
ASG Schülerzeitung
Finnlands erklären. Werden
die nicht erwachsen? Vielleicht liegt es am kälteren
Klima in Skandinavien, das
dafür sorgt, dass die Hormone der Jugendlichen erst
später verrückt spielen.
Aber diesen Vorteil hätten
sie dann innerhalb weniger
Jahrzehnte durch die globale Erwärmung verloren.
Die Politiker schieben das
Debakel am liebsten auf
unser angeblich marodes
Schulsystem. Als beste
Waffe gegen die Dummheit
schlagen sie Reformen vor.
Aber seit der Pisa-Studie
wurden bisher in BadenWürttemberg nur Bildungsstandards eingeführt.
Dieses ‚Reförmchen’ würde dem Einbau nagelneuer
Sportsitze in ein schrottreifes Auto gleichen, wenn
man die Standards mit den
Sitzen und das Auto mit
dem Schulsystem gleichsetzt. Aber wer in den letzten Wochen aufmerksam
Zeitung gelesen hat, dem
wird aufgefallen sein, dass
die Bildungspolitiker die
‚Dummheit’ nicht in der Jugend, sondern erst an den
Universitäten bekämpfen
wollen. So wird bereits seit
über zwei Jahren darüber
debattiert, ein neues Schulsystem einzuführen
5
und es ist noch nahezu gar
nichts passiert.
Auf der anderen Seite dagegen wird drei Monate
darüber verhandelt, ob
und wie Elite Unis gegründet werden sollen und das
Gesetz ist unter Dach und
Fach. Fragt sich, welcher
‚dumme’ deutsche Schüler
dann diese Elite Unis besuchen soll? Aber ein so
krasser Unterschied zwischen Zehn- und Fünfzehnjährigen kann nicht so ohne
Weiteres auf die Pubertät
geschoben werden.
Vielleicht sollten wir einmal
mit purer Logik an die Sache heran gehen und ganz
einfach Gemeinsamkeiten
zwischen zehnjährigen
Deutschen und fünfzehnjährigen Skandinaviern
oder Schweizern suchen;
ohne sofort wieder aufs
Erwachsenwerden zurückzukommen. Das Geheimnis liegt nicht etwa in der
häufiger vorkommenden
Haarfarbe blond, sondern
ganz einfach in der Ernährung. Wenn man auf die
Landkarte schaut und diese
mit den Essgewohnheiten
vergleicht, so fällt auf, dass
von Süden nach Norden immer mehr Milch
getrunken wird.
Autor:
Anonymus
(Name der
Redaktion
bekannt!)
6
Bestellt doch mal im Urlaub
in Italien ein Glas Milch zum
Essen und ihr werdet ausgelacht. In Schweden oder
Finnland dagegen ist es
Usus und dass Schweizer (
als bestes Beispiel natürlich
Heidi) ein enges und seltsames Verhältnis zur Milch
haben ist wohl allen klar.
Auf der deutschen Seite
liegt die Sache so, dass im
Alter von zehn Jahren einfach noch die Mutter ( in
einigen seltenen Fällen auch
der Vater) das Kind dazu
zwingt, das Glas Milch wenigstens zum Frühstück zu
trinken. Fünf Jahre später
wird dann Kaffee zum Frühstück schwarz getrunken.
So, jetzt müssen wir also
nur noch eins und eins
zusammen zählen ( wenn
das mit dem zählen nicht
klappt, fragt einfach Oma
oder Opa, laut Studie sind
die nicht so dumm wie ihr),
und schon hätten wir das
Ergebnis und das Problem
wandert von Frau Bulmahns
Ministerium in das von Frau
Schmidt und bald werden
wir große Plakate an Bushaltestellen sehen mit der
Aufschrift:
Trinkt mehr Milch
das Ministerium für Gesundheit und Soziales
ASG Schülerzeitung
Dumme Deutsche Schüler?
Dann kümmert euch doch
wenigstens um eure Zukunft!
Berufsforum am JKG
Also erst mal, da haben wir
uns ja ziemlich blamiert! Da
gibt es einmal am JKG eine
tolle Veranstaltung zum Thema Berufswahl und keiner
vom ASG kommt!
Auch wenn die Veranstaltung am JKG und Samstags
Nachmittag war, dann kann
man doch mal zwei oder drei
Stunden opfern und dort
hinkommen, um sich für
seine Zukunft und über die
verschiedenen Berufe zu informieren! Auch war das alles
keine Privatveranstal-tung
vom JKG, schließlich wurden
die Plakate auch bei uns aufgehängt und Einladungen an
die Schüler vom ASG der 10.
Klasse verteilt.
Und jetzt ratet mal, wie viele
Leute vom ASG (mich mitgezählt) da waren: Zwei
Zwei von was weiß ich wie
vielen Schülern unserer
Oberstufe! Interessiert euch
eure Zukunft so wenig oder
wisst ihr alle schon, was ihr
machen wollt?
Okay, jetzt mal für alle, damit auch die mitkommen, die
unter Klasse zehn sind, oder
schon wieder alles vergessen
haben!
Vor langer Zeit, nämlich am
Samstag, dem 20.März 2004
war am JKG um 15.00 Uhr
eine Veranstaltung, bei der
ASG Schülerzeitung
man mit früheren JKGlern
reden konnte, die schon studieren, in einer Ausbildung
sind oder sogar schon fertig
sind.
Die Auswahl der verschiedenen Berufe war recht groß,
so waren zum Beispiel Studenten da, die Jura, Wirtschaftsrecht, Maschinenbau,
Journalismus oder BWL studieren!
Insgesamt war der Ablauf gut
geplant, erst stellten alle sich
und ihren Beruf oder ihr Studium vor und dann konnte
man zu den einzelnen Leuten
an den Tisch gehen und sie
Löcher in den Bauch fragen.
Auch für die leibliche Verpflegung war gesorgt, so gab es
gegen kleinen Preis Kaffee,
Saft und Kuchen.
Insgesamt fand ich es echt
eine tolle Veranstaltung,
wirklich sehr informativ und
ich weiß jetzt, was ich mal
machen möchte.
Auch wäre es eine tolle Idee,
mal ein paar frühere Schüler vom ASG einzuladen um
auch mal bei uns solche Gesprächsrunden zu machen.
Allerdings war es echt schade, dass so wenig von unserer Schule da waren, vielleicht beim nächsten Mal?
Autor:
Silke Häring
7
Wirtschaftsnachhilfe!!!
Funktionsweise verschiedener sozialer Systeme anhand einfacher
Beispiele:
Sozialismus:
Du besitzt zwei Kühe. Eine
Kuh musst du deinem
Nachbarn abgeben.
Kommunismus:
Du besitzt zwei Kühe. Die
Regierung nimmt dir beide
weg und verkauft dir die
Milch.
Nationalsozialismus:
Du besitzt zwei Kühe. Die
Regierung nimmt dir beide
weg und erschießt dich.
EU-Bürokratismus:
Du besitzt zwei Kühe. Die
Regierung nimmt dir beide
weg und schlachtet eine
Kuh ab. Die andere wird
gemolken und die Milch
vernichtet.
Eine amerikanische
Firma:
Sie besitzen zwei Kühe.
Sie verkaufen eine und
zwingen die andere, Milch
für vier zu geben. Sie sind
überrascht, dass sie tot
umfällt.
8
Eine Firma aus
Österreich:
Jede Kuh hat einen Titel, es
werden Ausschüsse, Unterausschüsse und Gremien
gebildet und Gutachten
eingeholt. Das Ergebnis ist
provisorisch, bleibt aber für
immer. Die Milch wird sozialpartnerschaftlich verteilt.
Jeder Bulle hat ein Privileg.
Eine französische Firma:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie
streiken und fordern drei
Kühe.
Eine japanische Firma:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie
designen sie neu. Jetzt sind
sie zehn Mal kleiner und
geben zwanzig Mal mehr
Milch als eine gewöhnliche
Kuh. Jetzt kreieren Sie einen cleveren Kuh-Cartoon,
nennen ihn „Kuhkimon“ und
vermarkten ihn weltweit.
Eine deutsche Firma:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie
konstruieren sie neu, sodass sie 100 Jahre alt werden, einmal im Monat fressen und sich selber melken.
Eine britische Firma:
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
ASG Schülerzeitung
Eine italienische Firma:
Sie besitzen zwei Kühe,
wissen aber nicht, wo sie
sind. Sie melken deshalb
die EU.
Eine russische Firma:
Sie zählen sie und kommen
auf fünf Kühe. Sie zählen
nochmals und kommen auf
42 Kühe. Sie zählen nochmals und kommen auf 12
Kühe. Sie hören auf mit
zählen und machen eine
neue Flasche Wodka auf.
Eine schweizer Firma:
Sie haben 5000 Kühe, von
denen keine Ihnen gehört.
Sie kassieren Geld von
anderen für die Unterbringung.
Eine chinesische Firma:
Sie besitzen zwei Kühe. 300
Leute sind dafür da, sie zu
melken. Sie erklären, es
gebe Volksbeschäftigung,
eine hohe Produktivitätsrate
und verhaften den Journalisten, der die Statistik veröffentlichte.
Traditioneller Kapitalismus:
Du besitzt zwei Kühe. Du
verkaufst eine und kaufst
dafür einen Bullen.
Die Herde wächst, die Kühe
gehen in Pension und leben
vom Kapitalertrag.
Kapitalismus à la Enron:
ASG Schülerzeitung
Sie haben zwei Kühe.
Drei davon verkaufen Sie
an Ihre Publikumsgesellschaft, unter Verwendung
von Kreditbriefen, die Ihr
Schwager bei der Bank hat,
dann machen sie einen
„dept/equity-swap“, in Verbindung mit einer „general
offer“, sodass Sie alle vier
Kühe zurückbekommen, mit
einem Steuernachlass für
fünf Kühe.
Die Milchrente an den sechs
Kühen werden über einen
Vermittler an eine Gesellschaft auf den Caymaninseln transferiert, die insgeheim jenem Mehrheitsaktionär gehört, der die Rechte
an allen sieben Kühen an
Ihre börsennotierte Gesellschaft zurückverkauft.
Der Jahresbericht sagt,
dass Ihrem Unternehmen
acht Kühe gehören mit der
Option auf eine weitere.
Verkaufen Sie nun eine Kuh
und kaufen Sie einen neuen
amerikanischen Präsidenten, womit Sie nun neun
Kühe besitzen. Eine Bilanz
wird nicht publiziert.
Schöne Wirtschaft !
Von einer
Pinnwand aus
einem Büro
9
Gesundheitsreform und
Krankenkasse ?
Oder Krankheitsreform
und Geldkasse ?
Der allseits beliebte und anerkannte Versicherungsfachmann Herr Kaiser besucht
Familie Maier. Frau Maier ist
Hausfrau und Mutter von drei
Kindern, Herr Maier ist Werksarbeiter in einer 50 km entfernten Automontagefabrik.
Sein jährliches Einkommen
beträgt 15 000 € Netto, sie
erhält 2 450 € Sozialhilfe im
Jahr, außerdem bekommt Familie Maier 125 € Kindergeld.
Zusammen macht das ein
Jahreseinkommen von 23 570
€. Im Monat sind das 1 964 €.
Autor:
Dolores Bockaj
10
Davon hat Familie Maier
Stromkosten zu bezahlen,
Wasser, Kaltmiete für eine
100 m² Wohnung sowie die
Fahrtkosten in die Arbeit für
Herrn Maier. Nebenbei noch
Essen und Trinken sowie
Kleidung. Da kann man sich
vorstellen, dass Familie Maier nicht viel Geld hat… Das
schlimme ist, Frau Maier wurde krank. Sie lag vier Wochen
im Krankenhaus und muss
nach der OP, die sie durchgemacht hat auch Trombosestrümpfe tragen. Außerdem
muss sie mehrere Medikamente einnehmen.
Sie hat also allein in diesem
Quartal bereits 400 € für ihre
Gesundheit, die noch lang
nicht wieder hergestellt ist,
ausgegeben. Nun hatte Herr
Maier einen Unfall, nicht
schwer zwar, aber er musste
behandelt werden …
Doch leider Gottes ist das
Budget schon ausgelastet, da
tritt Herr Kaiser auf die Bühne. Er und die allseits beliebte Krankheitskasse Hamburg
Mannheimer sind dazu bereit
die Kosten zu erstatten,… für
gewisse Gegenleistungen…
Nun ist Herr Kaiser in der
Wohnung von Familie Maier
um mit ihnen alles zu besprechen… Leider hat Herr Maier
bereits unterschrieben. Deshalb ist Herr Kaiser jetzt dabei die Wertgegenstände von
Familie Maier zu schätzen.
Alles was wichtig und wertvoll
ist, darf er mitnehmen.
Familie Maier kann nur zusehen, wie er ihr Eigentum
mitnimmt, Eigentum im Wert
von 3 000 €, für eine Rechnung von 500 €.
Traurig, aber vielleicht schon
bald wahr….
ASG Schülerzeitung
Quelle: Thüringer Allgemeine
Kümmerle Sprüche
Ich komm zu dir, du hast ‚ne Steckdose
Aber nicht auf dem Boden
Dann besorg’s dir halt mal
Ich versuche mit dir Kontakt
aufzunehmen
Ach wie süß
Bleiben wir noch schnell dabei dann kommen
wir zu dir
Habt ihr ein Problem? Dann kriegt ihr
gleich eins
Von den beiden Süßen da vorne
Es gibt immer Dinge, die da noch ein
bisschen wackelig sind
Was treibst du an meinem Platz, da?
Darf man euch nicht beim
Händchenhalten stören?
Wenn du wilden Mann spielst, ist das Leben
witzig
Ich will noch schnell durchgehen
ASG Schülerzeitung
Aber erst mal mich niedermachen
Du gibst es mir öfters
Dankeschön an die 8. Klasse
11
Schlechte Note?
Regenwetter?
Trister Alltag?
Oder sonstige Übeltäter?
Dann komm zu Nemrut!
Hier bekommst du für wenig Geld Kebap, Nudeln und Pizzen,
die dein Herz höher schlagen lassen,
dir über schlechte Noten hinweghelfen,
einen vereinzelten Sonnenstrahl zum Vorschein bringen,
oder einfach deinen Alltag aufpeppen.
Nemrut, dein Retter in der Not
Anzeige:
12
ASG Schülerzeitung
WIR WOLLEN MITREDEN
Petition zur Bildungsreform BaWü
Eine Schülerpetition mit
Kritik an der Oberstufen- und Bildungsreform
macht ihren Weg in den
Landtag von BadenWürttemberg...
Fast alle Oberstufenschüler
beschweren sich über die,
vor zwei Jahren eingeführte Oberstufenreform, doch
mehr als meckern ist da
selten drin. Die Mehrheit
der Lehrer schließt sich nur
zu gern der Schülermeinung
an, doch ihnen sind in Sachen Mitbestimmung und
Protest aufgrund von Beamtenregelungen die Hände
gebunden.
Ist es nicht da an der Zeit,
dass Schüler und Lehrer
gemeinsam Mittel und Wege
suchen, die Bildungspolitik
in ihrem Sinne zu beeinflussen?
Diese Idee war Auslöser
und Motivation für die Aktion, die eine Handvoll Schüler vom JKG Leonberg in
diesem Jahr zu Wege gebracht hat, und die weitaus
größere Kreise gezogen hat,
als anfangs angenommen.
Um möglichst effektiv in
der Politik mitzumischen,
entschloss sich die besagte
ASG Schülerzeitung
kleine Schülergruppe, die
Kritik an Oberstufen- und
Bildungsreform auf offiziellem Wege, in Form einer
Petition, vorzubringen. Da
der Unmut von Schülerund Lehrerschaft geeint
werden soll, setzten sich
die Verfasser der Petition
sowohl für die Anliegen der
Schüler, als auch der Lehrer
ein, die sich ohnehin vielfach überschneiden.
Der Beschwerdebrief war
verfasst – nun folgte Runde
zwei der Kampagne: die
öffentliche Unterschriften13
aktion, um eine breite Unterstützung des Inhalts zu
demonstrieren. An diesem
Punkt erklärte sich ebenfalls das benachbarte Albert-Schweitzer-Gymnasium über seine Schülersprecherin Christine Arnsmeyer
dazu bereit, die Aktion
mitzutragen, und so konnte denn am 2. März 2004,
nach ausführlicher Aufklärung des Sachverhalts an
beiden Gymnasien, die Unterschriften-sammelaktion
an einem Stand gegenüber
der Polizeiwache, stattfinden. Der Erfolg ließ sich
sehen: 450 Unterschriften,
größtenteils von JKG- und
ASG-Schülern, würden die
Chance auf Erfolg sicherlich
vergrößern.
Die Petitionsaktion weckte
außerdem das Interesse
der Presse und der Leoberger Wahlkreisabgeordneten
Kipfer (SPD) und Berroth
(FDP). Erstere machte die
Angelegenheit äußerst medienwirksam, wurden doch
regelmäßig Artikel in der
Leonberger Kreiszeitung
und der Stuttgarter Zeitung
veröffentlicht, zweitere katapultierten die Aktion auf
eine höhere Ebene, indem
die Politikerinnen dem Gesuch im Petitionsausschuss
durch wohlwollende Unterstützung nachzuhelfen versprachen.
Kurz nach der erfolgreichen
14
Unterschriftenaktion war
der Zeitpunkt gekommen,
die Petition samt Unterschriften dem Petitionsausschuss des Landtages zu
überreichen.
Freundlicherweise bot der
CDU-Vorsitzende des Petitionsausschusses Jörg
Döpper an, die Petition persönlich entgegen zu nehmen, was der, seit längerem
unter dem Namen „Petitionskommission“ bekannten, Schülergruppe einen
Kurzbesuch im Landtag in
Begleitung der Presse bescherte.
In der Zwischenzeit zeigten auch andere Schulen
im Umkreis Interesse an
der Aktion, so dass an zwei
weiteren Schulen, dem Rutesheimer Gymnasium und
dem Solitude Gymnasium in
Weilimdorf, insgesamt ca.
300 weitere Unterschriften
gesammelt und gesondert
mitsamt des gleichen Petitionstextes an den Petitionsausschuss geschickt
wurden.
Soweit der Stand der Dinge.
Das Bearbeitungsverfahren
für die Petition kann einige Zeit dauern, es muss
mindestens mit 3 Monaten
gerechnet werden. Eine Sache ist allerdings schon gewiss: Der Beschwerdebrief
in Sachen Oberstufen- und
Bildungsreform kommt ganz
sicher zur Verhandlung in
ASG Schülerzeitung
die Vollversammlung des
Landtages. Mit Frau Kipfer
MdL (SPD) wurde bereits
geregelt, dass die Verantwortlichen der Petition
dieser Verhandlung auf der
Zuschauertribüne beiwohnen dürfen.
Abschließend ist die Frage
zu stellen, wie hoch denn
die Chancen stehen, dass
die Politiker die eingebrachte Kritik in die Gesetzgebung einbringen, inwiefern
demnach das eigentliche
Ziel der Petition erreicht
werden kann. Dies lässt
sich leider nicht beantworten, nur so viel, man darf
sich nicht zu viel erhoffen.
Doch ungeachtet dieser
Wahrscheinlichkeit war die
Aktion für die Initiatoren
ohnehin ein voller Erfolg.
Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in
Bezug auf Politik, das Bildungssystem und die Möglichkeit zu selbstständiger,
produktiver Beteiligung am
öffentlichen Geschehen,
sind ebenso wertvoll, wie
die Tatsache, dass den Politikern von den Schülern ein
Zeichen gesetzt wurde:
Bildungsreform BaWü Wir Wollen Mitreden! Petition 2004
Autor: Dorit Abiry, Petitionskommission JKG Leonberg
Anzeige:
ASG Schülerzeitung
15
Das ganz normale
Leben eines verrückten
Fußballfans!
Wir sind einige Schüler der
11c. Wir besitzen eine Dauerkarte für den B-Block des
Gottlieb Daimler Stadions
um unseren VfB Stuttgart
immer lautstark zu unterstützen. Wir wollen euch im
Folgenden von der Woche
vom 21.2.– 28.2.04 berichten. In dieser Woche unternahmen wir einen dreifachen Stadionbesuch, in Kaiserslautern, gegen Chelsea
in der Champions League
und gegen den FC Schalke.
Die Schwerverbrecher
kommen!
16
Auch wenn die Ergebnisse
nicht wirklich für die Stimmung zuträglich waren, war
es doch schön bei diesen
Partien dabei gewesen zu
sein.
Erst ging es am Samstag
den 21.2. in die Pfalz zum
1.FC Kaiserslautern. Auswärtsfahrten haben generell einen ganz besonderen
Charme. Nach der knapp
zwei ein halb stündigen
Fahrt von Stuttgart aus kamen wir schließlich um ca.
14.45 an einem Parkplatz
in Kaiserslautern an. Von
dort aus wurden wir dann
von der Polizei zum Stadion
eskortiert.
Eigentlich braucht man bei
Auswärtsspielen nicht mehr
betonen, dass wir wie Verbrecher behandelt wurden!
fünfmal untersucht, kein
Trinken (da Becher oder
Dosen als Wurfgeschosse
gelten) und auch sonst ein
sehr rauer Ton. Im Stadion
angekommen, gab es erstmal die obligatorische Stadionwurst mit einem
ASG Schülerzeitung
Getränk. Zum Spiel gibt es
nicht viel zu sagen, der VfB
diktierte von Anfang an das
Geschehen, bekam allerdings ein blödes Gegentor
in der 4.Minute. Danach
war es nur noch ein Sturmlauf des VfB’s aber der
Fußballgott und Tim Wiese
(Lauterer Torwart) wollten
einfach nicht dass der VfB
noch ein Tor macht.
Danach, am Mittwoch, gab
es das absolute Highlight!
Zu Hause empfing der VfB
den FC Chelsea aus London.
Die Millionentruppe machte
in letzter Zeit einige Schlagzeilen, da sie nach dem
Verkauf an den russischen
Ölmilliardär Roman Abramovich alles kauften was
zwei Beine hat und nicht bei
drei auf dem Baum war. Vor
dem Spiel gab es wieder
eine satte Choreographie,
vom Commando Cannstatt
auf die Beine gestellt.
Am 28.2.2004 kam es dann
zum viel zitierten Hassduell
zwischen dem VfB Stuttgart
und dem FC Schalke 04.
Nachdem Schalke Marcelo
Bordon mit unvorstellbaren
Geldsummen vom VfB weglockte, versuchte
Die ca. 3000
VfB Anhänger:
Die Choreo:
Das Spiel lief ähnlich wie in
Lautern. Der VfB bestimmte
das Spiel und Chelsea hatte
genau eine Chance welche
unglücklich von Fernando
Meira ins eigene Gehäuse bugsiert wurde. Leider
konnte der VfB wieder keine
Chance verwerten und so
kam es zum zweiten Mal zu
einem 0:1. Trotzdem war
es wieder ein Highlight der
Vereingeschichte des VfB’s.
ASG Schülerzeitung
17
3 Spieler und den Trainer
vom VfB wegzukaufen und
sie auch sonst nicht mit
Geld und arroganten Aussagen geizten, erhitzten sich
die Gemüter. Zu dem Thema Assauer gab es folgenden Choreo: (siehe Bild)
Das Spiel lief auf Grund der
sehr defensiv eingestellten
„Ruhrpott Freunde“ und
dem müden VfB so vor sich
hin. Es gab keine großen
Torchancen. Die größte hatte Marco Streller, die er in
der zweiten Halbzeit aber
leider vergab.
So endete diese spannende
Woche mit einem 0:0. Doch
alle waren sich einig, dies
war die schönste Woche
dieser Saison.
-> In eigener Sache wollen
wir noch folgendes anmerken: In den letzten Jahren,
in denen es immer satten
Erfolg unserer Mannschaft
gab, wurden viele plötzlich
VfB Fans. Diese Fans gehören in die Schublade Erfolgsfans. Von diesen Fans
wollen wir uns eindeutlich
distanzieren, denn:
Die Treue eines Fans
zeigt sich erst im Misserfolg (siehe Pfiffe gegen
Schalke).
Autoren:
Daniel Berger und Patrick
Wirkner
18
ASG Schülerzeitung
Tragischer Tod auf dem
Spielfeld
Lissabon/Budapest - Trauer und Bestürzung hat der
Tod des ungarischen Fußball-Nationalspielers Miklos
Feher von Benfica Lissabon
im Meisterschaftsspiel am
Sonntag bei Vitoria Guimaraes (1:0) ausgelöst.
„Schicksalsschlag für uns
alle“
“Wir sind alle sehr berührt.
Das ist ein Schicksalsschlag
für uns alle. Da tritt alles
andere in den Hintergrund“,
sagte der 150-
Herzinfarkt kurz vor
Abpfiff
Der 24 Jahre alte Stürmer
war kurz vor Ende der Partie mit einem Herzinfarkt
zusammengebrochen und
anschließend in einem nahe
gelegenen Krankenhaus
gestorben. Im Stadion
schrien einige Mitspieler vor
Entsetzen, auf den Tribünen
weinten die Zuschauer.
Auch die ungarische Verbandsführung und Nationaltrainer Lothar Matthäus
waren geschockt, als sie
am Montagmorgen auf Malta die Schreckensnachricht
erhielten:
ASG Schülerzeitung
malige deutsche Nationalspieler und fügte an:
“Seine Familie verdient
jede Unterstützung. Uns
beschäftigt jetzt, was wir
machen und wie wir helfen
können“.
Bestritt 18
Länderspiele
für Ungarn: Der
verstorbene
Miklos Feher
Matthäus hält sich derzeit
mit der ungarischen Verbandsspitze auf Malta auf,
um dort Termine für die
WM-Qualifikation 2006 abzusprechen.
19
hatte der Zusammenbruch des Magyaren am Sonntag großes Ents
Autopsie soll Todesursache klären
In der 60 Minute eingewechselt, war der 1,86 m
große und 84 kg schwere
Benfica-Star Feher kurz vor
dem Abpfiff plötzlich auf
dem Rasen zusammengesunken.
Sanitäter und Ärzte leisteten Soforthilfe und behandelten Feher mit einem
Defibrillator. Auf dem Weg
ins Krankenhaus und in der
Klinik versuchten die Ärzte
allerdings vergeblich, den
Spieler wiederzubeleben.
“Bis 23.11 Uhr wurde er reanimiert, aber ohne Erfolg“,
teilte ein KrankenhausSprecher mit. Eine Autopsie
soll am Montag genauen
Aufschluss über die Todesursache geben.
“Er hatte kein Herzproblem“
Feher gehörte auch zur
Auswahl der ungarischen
Nationalmannschaft, die
seit diesem Jahr von Matthäus betreut wird.
In 18 Länderspielen für den
Vize-Weltmeister von 1938
und 1954 erzielte der in Tatabanya geborene Stürmer
sechs Tore.
ren, damals spielte er noch
in der U21. Er hatte keine
Herzprobleme“, sagte Ungarns Mannschaftsarzt Dr.
Dezso Lejko.
Zweiter Todesfall innerhalb von sieben Monaten
Innerhalb von nur sieben
Monaten starb damit zum
zweiten Mal ein Profi-Fußballer während einer Begegnung.
Im Juni vergangenen Jahres war Kameruns Nationalspieler Marc-Vivien Foe
beim Halbfinale des Konföderationen-Cups gegen
Kolumbien in Lyon ebenfalls
auf dem Spielfeld zusammengebrochen und wenig
später gestorben.
Die Autopsie hatte ergeben,
dass Foe an Herzversagen
gestorben war; stimulierende Substanzen oder Drogen
hatte der Spieler nicht zu
sich genommen.
Entsetzen bei den Anwesenden
Im Stadion von Guimaraes,
in dem im Juni auch Spiele
der Europameisterschaft in
diesem Jahr stattfinden,
“Ich kenne ihn seit vier Jah20
ASG Schülerzeitung
setzen
ausgelöst.
Einige Spieler liefen hilflos
umher, andere hielten sich
die Hände vors Gesicht und
weinten vor Verzweif-
Die Gerätschaft der Sanitäter in Guimaraes kam
Madail ungewöhnlich vor.
„Normalerweise können
Benfica-Mediziner mit ihren
Geräten einen Herzinfarkt
behandeln“, so Madail.
Feher war zur Saison
lung. Auch Benfica-Coach
Jose Antonio Camacho,
Spaniens ehemaliger Nationaltrainer, ließ seinen Tränen freien Lauf.
Seit 2002 bei Benfica
Während Uefa-Arzt Domingos Gomes die ärztliche
Versorgung von Feher im
Stadion von Guimaraes
lobte („Alles verlief schnell
genug“), übte Gilberto Madail, Präsident des portugiesischen Fußball-Verbandes,
Kritik an der medizinischen
Ausstattung des Personals
in der Arena.
Die
erschütterten
Benfica Spieler
1998/1999 vom ungarischen Verein Raba Eto Györ
zum FC Porto gewechselt.
Nach Gastspielen bei SC
Salgueiros und SC Braga
kam der Angreifer vor der
Saison 2002/2003 zum portugiesischen Rekordmeister
Benfica Lissabon.
Autor: Patrick Zolynski
ASG Schülerzeitung
21
Dinge die du einmal in
einem vollen Aufzug
ausprobieren solltest:
* Wenn jemand einen Stock
drücken will, sei schneller,
täusche aber nur an und
zieh’ den Finger sofort wieder weg (wiederhole das so
oft es geht und führe deine
eigene Highscore-Liste)
* Stelle dich verkehrt zur
Ecke, tu so als würdest du
dir einen runterholen und
bitte anschließend um ein
Taschentuch
* Steige ein und drücke alle
Stockwerke. Wenn sich jemand aufregt, sage ihm oder
ihr, dass jeder Stock das
Recht hat gesehen zu werden
* Halte den Aufzug während
der Fahrt an und bedanke
dich, dass so viele Zuseher
zu deinem ersten Selbstmordversuch erschienen
sind. Kniee dich anschließend
hin und beginne zu beten
* Wenn jemand etwas über
die Sprechanlage sagt:
Springe in die Ecke, schau
blitzartig umher und schreie:
„Diese Stimmen, immer diese Stimmen!!!“
* Nimm ein Furtzkissen mit
und drücke es im 10 sek Takt
* Stelle dich zur Tür und
begrüße alle einsteigenden
Leute mit einem lauten:
„Fahrscheine bitte!!!“ (ein
22
Locher in der Hand ist dann
natürlich das i-Tüpfelchen)
* Ziehe während der Fahrt
ein Kreuz aus deiner Tasche,
halte es Richtung Aufzugtür
und schrei: „NEIN, ich will
nicht in die Hölle! Ich befehle
dir Satan, HALTE EIN!!!“
* Gehe zu einer Frau und
erkläre ihr, dass du schwerste
sexuelle Störungen hast und
nur in Aufzügen wirklich geil
wirst (Tipp: Schau ihr dabei
sehr tief in die Augen)
* Wenn jemand aussteigt
stelle ihm ein Bein. Scheiße,
sobald sich die Person umdreht, die Person neben dir
wie die letzte Sau zusammen,
was sie sich überhaupt einbildet und was da nicht alles
passieren kann
* Wenn du dann aussteigst
(vermutlich unter tosendem
Applaus der Menge), drehe
dich um, starre die Leute an
und sobald sich die Türen
schließen werfe eine Spielzeughandgranate hinein
*Bewege dich mit einem breiten Grinsen vom Aufzug weg
Von der Pinnwand in einem Büro
ASG Schülerzeitung
ASG Schülerzeitung
23
Der Mädchen Test:
Liebt er mich oder liebt
er mich nicht ?
Als ihr euch das erste mal gesehen habt:
a)
b)
zen
Bei deinem Anblick stand er angewurzelt wie ein
Baum, bis deine Freundinnen laut anfingen zu prusten.
Er ging an dir vorbei und schenkte dir einen kurBlick.
Als ihr auf dem Pausenhof nicht weit von einander
standet:
a)
b)
c)
Er beobachtete all die anderen schönen Mädchen.
Er guckte dich die ganze Zeit an.
Er sprach mit einem Freund, aber ab und zu
guckte er zu dir rüber.
Er sah dich mit einem anderem Jungen reden:
a)
b)
c)
Er trat auf ihn zu und fragte ihn, wo er seine Jacke gekauft hatte; dich hat er aber total ignoriert.
Wie immer sagte er „Hallo“.
Er guckte dich misstrauisch an.
Du wolltest mal etwas von ihm leihen:
a)
b)
c)
24
Er leihte dir ohne nachzudenken, das was du
wolltest.
Er leihte es dir ungern.
Er wollte es dir nicht leihen.
ASG Schülerzeitung
14.Februar (Valentinstag):
a)
b)
c)
Er verhielt sich genauso, wie an jedem anderen
Tag.
Er gab jedem Mädchen mit der er befreundet war,
eine freundschaftliche Rose.
Er gab nur dir eine Rose.
Was tat er, als dich jemand mit Schneebällen bewarf:
a)
b)
nem
c)
Er rannte dazwischen und zwang denjenigen sich
bei dir zu entschuldigen.
Er konnte sich vor Lachen kaum halten, bei deiAnblick.
Er warf auf denjenigen Schneebälle und sah dabei
sehr cool aus.
0-4 Herzchen:
Leider will er nichts von dir. Wahrscheinlich hat er dich nicht mal richtig
zur Kenntnis genommen. Vielleicht solltest du ihn noch mehr auf dich aufmerksam machen?
5-8 Herzchen:
Du gefällst ihm, aber das ist noch keine wahre Liebe. Er würde dich gerne näher kennenlernen und ein bisschen quatschen. Aber wenn ihr euch
schon gut kennt, wird er sich die Frage stellen: „Ist das nun Freundschaft
oder Liebe?“
9-12 Herzchen:
Er ist in dich verknallt! Er muss die ganze Zeit an dich denken. Er weiß
nur nicht was du von ihm denkst. Deshalb hat er noch nicht den ersten
Schritt gemacht. Aber weil du ja jetzt seine Gefühle kennst, kannst du ja
ein bisschen nachhelfen.......
Autor: Alexandra Ciosinska aus der Zeitschrift „13“
ASG Schülerzeitung
25
26
ASG Schülerzeitung
Kopf an Kopf Turnbeutel an Turnbeutel
Zwischen den Besitzern von
Rucksäcken, Turnbeuteln,
Einkaufstaschen, Hunden
und Kleinkindern fahre ich
jeden Tag Bus und ich habe
sie recht lieb gewonnen,
denn sie bieten die beste
Unterhaltung, die man sich
wünschen kann.
Der Weg dorthin ist hart,
denn das Busunternehmen
hat den Fahrer und den Erwerb der Fahrkarte davor
gesetzt. Dieses Unterfangen wird meist mit einem
Stehplatz, der heimlichen
Pole-position, belohnt.
Denn mit dem Schließen
der Türen beginnt die I-fallin-love-on-a-bus-Phase, so
verspricht es zumindest die
Plakatwerbung auf schweizer Bussen. Auf letztere
warten die meisten meiner
Mitfahrer fernab vom alpinen Glück, wenn mit ihnen
gestern auf dem Spielplatz
Schluss gemacht wurde
oder der ominöse „Er“ auf
die Frage, ob er sie liebt,
in der Bio-Stunde keine Jaoder Nein-Kästchen ankreuzen wollte, erzählen sie mir
das schon mal ganz gerne.
Andere knallen auch einfach
eine Tüte mit komischem
ASG Schülerzeitung
Gemüse neben mich und
murmeln etwas von Steckrüben-Diät - alles schon
passiert.
Am schönsten sind die
Gesprächsfetzen, die man
gar nicht zuordnen kann.
Mein klarer Favorit:“Es ist
ja nicht so, dass ich an das
Christkind glaube, - aber
die Geschenke bringt der
Weihnachtsmann!“
Da gibt es nicht mehr viel
zu sagen, denn die Kürze
liegt nun mal in der Natur
der Sache, außer meinem
Busfahr-Lieblingsspruch
- bitte mit vom Anfahren
verzerrter Stimme - „Ich ruf
dich an, heute, ich ruf dich
an, versprochen!“
Fahrt häufiger Bus, es lohnt
sich, aber zählt das Fahrgeld vorher, vergesst euren
Verbundpass nicht, setzt
euren Rucksack ab, macht
Platz, verstaut euren Kopfsalat vorher oder lasst es
lieber und erzählt einfach
was.
Autor: Christine Westerteicher
27
Cruising with the
Crusader
Angriff der Space-Piraten
Charaktere:
Käpt’n Drad: Kapitän;
männlich; lässig, kollegial,
beliebt, ein Mann von Ehre;
gutaussehend, groß, rothaarig; 33 Jahre
Silver: 1. Offizier; männlich; nicht wortkarg; mittelgroß, blond; 30 Jahre
Dixon: 2. Offizier; weiblich;
klug, freundlich, streitschlichtend; klein, mollig,
schwarzhaarig; 35 Jahre
Ahard: Techniker; männlich; schüchtern, wortkarg;
mittelgroß, braunes Haar,
schlank; 29 Jahre
Die Piraten: grausam, geldgierig, hässlich
Raumschiff: die Crusader
Die Besatzung der Crusader
ist auf ihrer normalen Position. Käpt’n Drad auf der
Brücke sagt gelassen: ‚Ab
nach Delta IV! Lasst uns
diese alte Kiste mal wieder
auf Trab bringen.’ Delta IV
ist eine Raumstation, in der
fast jede Art von Raum28
28
schiff repariert und ausgerüstet werden kann.
Sobald der zweite Offizier
Dixon, eine Frau an Bord,
die Zielkoordinaten eingegeben und die automatische
Steuerung aktiviert hat,
beschleunigt die Crusader
und nimmt Kurs auf das
ferne Ziel.
Plötzlich ruft der erste Offizier Silver: ‚ da kommt
etwas auf uns zu! Der Radar hat ein Schiff geortet.’
‚Was für eines?’, will der
Käpt’n sofort wissen. Er ist
beunruhigt, denn dies ist
eigentlich ein entlegener
und verlassener Sektor.
‚Ich weiß nicht, ich kann
die ID-Koordinaten nicht
zuordnen.’ ‚Wie sieht es mit
Waffen aus, können sie welche erkennen?’, fragt Ahard,
der Techniker, der auch die
eigenen Waffensysteme
bedient. ‚Ja , sie fahren sie
soeben hoch! Sie greifen
an!’, warnt Silver die anderen. ‚Volle Energie auf die
Schilde!’, brüllt Käpt’n Drad.
Doch zu spät: Ein heftiger
Stoß erschüttert das Schiff
und die Besatzung wird
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zu Boden geworfen. Doch
sofort stehen sie – der ein
oder andere zwar mit Prellungen und Schürfwunden
– wieder an ihrem Posten.
‚Statusbericht – sofort!’,
verlangt Käpt’n Drad. Der
Käpt’n hat eine sehr enge
Beziehung zu seinem Schiff.
Immerhin hat er es schon
fast seit zwanzig Jahren und
er will sofort wissen, was
für Schaden seinem ‚Schatz’
zugefügt wurde.
‚Die Schilde wurden zu
spät aktiviert. Wir haben
die primären Triebwerke
verloren. Das war ein gezielter Schuss. Wir haben
es hier offenbar mit kampferprobten Weltraumpiraten
zu tun.’, meldet der erste
Offizier Silver. Käpt’n Drad
weiß, dass man hier vom
Schlimmsten ausgehen
muss, will seine Crew jedoch nicht verunsichern. Er
weiß auch, dass sein Schiff
solch einen abrupt beginnenden Kampf nicht gewinnen kann, weil die Crusader
als Forschungsschiff gebaut
worden ist und die Waffen
nur zur Verteidigung hinzugefügt worden sind.
‚Sollen wir Kontakt mit
ihnen aufnehmen?’, fragt
Ahard vorsichtig. ‚Wenn das
wirklich Piraten sind, hat
das keinen Sinn. Solche
Leute verhandeln nicht. Sie
kämpfen nur und machen
ihre Gefangenen zu Sklaven. Denn sie sind nur am
ASG
ASG Schülerzeitung
Schülerzeitung
größtmöglichen Gewinn
interessiert. Sie gelten
schon fast als eigene Spezies. Nach den vielen Jahren
abseits jeglicher Zivilisation waren sie irgendwann
nicht mehr die, die sie mal
waren- oder besser gesagt, nicht mehr das, was
sie mal waren. Sie sind
fast zwei Köpfe größer als
ein erwachsener Mensch,
haben rote Haut und von
der Dunkelheit auch sehr
große Augen. Außerdem
sind sie sehr aggressiv, wie
ihr wohl sicher gemerkt
habt. Aber nun gut! Wenn
die kämpfen wollen, dann
kämpfen wir eben.’, lehnt
Käpt’n Drad den Vorschlag
des Technikers ab. Er weiß
zwar, dass die Chancen gering sind, aber er würde nie
sein Schiff und dessen Crew
kampflos aufgeben, denn er
ist ein Mann von Ehre.
‚Käpt’n sie sind weg!’, ruft
Silver plötzlich. ‚Was heißt
weg? Sie können nicht einfach verschwunden sein!’,
fragt der Käpt’n wütend.
Plötzlich wird das Schiff
wieder heftig erschüttert,
diesmal noch stärker. Wieder werden einige Crewmitglieder umgeworfen und
langsam sinkt die Moral der
Besatzung. Doch Käpt’n
Drad lässt sich dadurch
nicht entmutigen oder einschüchtern, im Gegenteil,
es macht ihn nur noch wütender. ‚Sie sind also doch
29
29
noch da! Feuer!’, befiehlt
Käpt’n Drad noch bevor alle
wieder Stellung bezogen
haben.
Auf seinen Befehl hin feuert
die Crusader zwei Protonentorpedos ab und sie
treffen ihr Ziel. Das feindliche Schiff explodiert sofort,
doch mitten aus der riesigen Wolke aus Wrackteilen,
Gasen und Feuer fliegt ein
kleines Shuttle.
Käpt’n Drad befiehlt:
‚Bringt es sofort mit dem
Traktorstrahler an Bord!’
Bald steht das Shuttle in
einem kleinen Hanger der
Crusader. Ein Großteil der
Besatzung hat sich schon
da herum aufgestellt und
tuschelt aufgeregt miteinander.
Kurz nach dem Shuttle treffen auch Käpt’n Drad und
seine zwei Offiziere ein. Alle
drei sind bewaffnet.
Der Käpt’n tritt vor, drückt
einen kleinen grünen Knopf
auf einer Schalttafel und
springt schnell zurück, als
die Tür zischend aufgeht.
Alle sind gespannt und
jedem gehen viele fragen
durch den Kopf: Wer sind
sie? Was wollen sie? ....
Doch niemand kommt heraus.
Nach einer Weile entschließt Käpt’n Drad sich,
selbst den ersten Schritt
zu tun. Langsam mit erhobenen Waffen, betreten
die drei das kleine Shuttle.
30
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Doch auch drinnen ist niemand. Dafür aber ein nahezu riesengroßer Sprengsatz!
Sofort werden Spezialisten
hinzugeholt, um die Bombe
zu entschärfen. Nachdem
das erledigt ist, ist ein
ziemlich genauer Vorgang
rekonstruiert worden: Kurz
bevor das Piratenschiff
explodierte, müssen die
Piraten diesen Sprengsatz
vorbereitet und gerade im
rechtzeitigen Moment losgeschickt haben. Sie wollten das Shuttle sozusagen
opfern, um die Crusader zu
zerstören. ‚Unser Schiff hätten wir, wäre es gelungen,
das Ding hier auf uns drauf
fliegen zu lassen, wohl vergessen können’, sagt sich 2.
Offizier Dixon entsetzt und
zugleich erleichtert, dass
diese Gefahr abgewendet
worden ist.
Nun kehrt wieder Ruhe auf
der Crusader ein und die
Crew begibt sich auf ihre
Posten. Zwar hat die Crusader durch den Beschuss die
primären Triebwerke und
die Kommunikationssysteme verloren, doch dank
seines tapferen Käpt’ns und
dessen Crew hat sie den
Piraten zeigen können, was
sie drauf hat.
‚Jetzt aber wirklich nach
Delta IV! Unsere Crusader
ist jetzt reparaturbedürftiger denn je! Hoffentlich
reichen die intakt geblieben Triebwerke bis dort.’,
ASG Schülerzeitung
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ruft Käpt’n Drad und schon
nimmt sein Schiff Kurs auf
die Raumstation.
Autor:
Ruwen Synovzik, 6b
ASG Schülerzeitung
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© by Nasobem
32
ASG Schülerzeitung
american way of life
Bericht über Amerikaaustausch
An dem Tag, an dem ich
die Zusage erhielt, dass
ich am diesjährigen USAAustausch mit der Lakeland Union Highschool in
Minoqua teilnehmen dürfe,
kann ich mich noch allzu
gut erinnern. Die Freude
war unbeschreiblich groß
und die Zeit bis zu unserer
Abreise schien mir endlos
verständlich einen perfekt
gemähten saftig grünen
Rasen besaß.
Heute, ungefähr zwei Monate nach unserer Rückkehr, erinnere ich mich immer noch äußerst gerne an
unsere Zeit in den USA und
würde die Zeituhr manchmal gerne zurückschrauben
um eine weitere ameri-
lang. In Gedanken stellte
ich mir schon jetzt das typisch amerikanische Haus
meiner Gastfamilie vor, welches zweifellos eine riesige
Auffahrt, einen VorzeigeLiving-Room und selbst-
kanische Deutschstunde
zwischen, von der Klassenzimmerdecke hinab hängenden, Papierbrezeln und
-bierkrügen mitzuerleben
oder um mir noch einmal
am Kamin einen s’mores
ASG Schülerzeitung
33
(unheimlich süße aber unheimlich leckere amerikanische Süßigkeiten-Spezialität bestehend aus einem
warmen Marshmallow mit
Keks und Schokolade) zu
grillen oder um ein weiteres
amerikanischen Familie mit
allen Höhen und Tiefen miterleben durften.
Ich finde auf diese Weise
lernt man Land und Leute sehr intensiv kennen
und kann den berühmten
‘American Way of Life’ viel
besser nachempfinden. Meiner Meinung nach hat sich
dieser Austausch vor allen
Dingen deshalb gelohnt.
Selbstverständlich gibt es
noch zahllose andere Dinge, die diesen Austausch
zu einer lohnenden und
unvergesslichen Erfahrung
gemacht haben. Zum einen fühlt man sich in der
englischen Sprache nun um
Mal mit Schweißperlen auf
der Stirn für schätzungsweise sechzehn heißhungrige
Amerikaner das erste mal
im Leben Spätzle zu schaben. Abgesehen von solch
kleinen Schwierigkeiten
und einzelnen Problemen
mit dem Austauschpartner
oder dessen Familie, die
sich zum Glück in Grenzen
hielten, hatten wir drei
wunderbare Wochen, in
denen wir das Leben in einem für manche mehr, für
manche weniger fremden
Land einmal nicht als Tourist, sondern hautnah als
kurzzeitiges Mitglied einer
34
ASG Schülerzeitung
einiges sicherer. Schon nach
der ersten Woche waren die
meisten Sprachbarrieren
beseitigt und gegen Ende
ging es schon fast wie von
selbst. Die unbeschreibliche Gastfreundlichkeit und
Herzlichkeit, mit der uns
die Austauschfamilien empfingen, nahm einem ohnehin jegliche unbegründete
Angst vor Fehlern. Der Einblick in das amerikanische
Schulsystem und in den
Alltag eines amerikanischen
Schülers war ebenfalls eine
sehr interessante Erfahrung, da diese Dinge ganz
und gar anders sind als in
Deutschland. Darüber, ob
ASG Schülerzeitung
es sich gelohnt hat, die kulinarischen Highlights der
amerikanischen Fast-FoodKüche kennen zu lernen,
gibt es mit Sicherheit verschiedene Ansichten . Doch
ich denke auch das gehört
dazu und da freut man sich
gleich umso mehr auf die
gute deutsche Küche. Zu
guter Letzt darf man natürlich nicht unseren zweitätigen Aufenthalt in Chicago
vergessen, der nach der
recht ländlichen Idylle in
Minocqua ein wahres Kontrastprogramm darstellte.
Wir bekamen einen sehr
interessanten Eindruck
von einer amerikanischen
Großstadt und kamen dank
eines gut durchplanten
Tagesablaufs in den Genuss fast aller bekannten
Sehenswürdigkeiten. Auch
der Spaß kam während
der drei Wochen natürlich
nie zu kurz, in der Gruppe
35
herrschte eine gute Stimmung und wir hatten viel
zu lachen. Sogar meine
Vorstellungen von einem
amerikanischen Haus wurden nicht enttäuscht, eher
noch übertroffen. Nur auf
den grünen Rasen musste
ich Jahreszeitenbedingt
leider verzichten.
Wir freuen uns alle schon
jetzt auf die Ankunft unserer Amerikaner hier in
Leonberg und können es
kaum erwarten ihnen den
‘German Way of Life’ zu
präsentieren.
Autor: Sabrina Conrad
Anzeige:
Für pfiffige Schulausfahrten,
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Brandenburger Str. 18
71229 Leonberg
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ASG Schülerzeitung
Namenswettbewerb
Tja, da ist sie nun - unsere
neue Schülerzeitung!
Aber wie ihr sicher schon
gemerkt habt, fehlt noch
was ganz entscheidendes:
EIN NAME!
Jetzt wollen wir aber nicht
irgendeinen Name, sondern
den lustigsten, den kreativsten, den spannendsten,
kurz gesagt den besten Namen, den diese Schule zu
bieten hat!
Und jetzt kommt ihr ins
Spiel. Euch ist bestimmt
schon ein toller Titel eingefallen, den ihr gern auf unserer Zeitung sehen wollt.
Dann nur noch den Coupon
mit eurem Namen, eurer
Klasse und dem/den Vorschlag/Vorschlägen ausfüllen und ab damit entweder
zu euren Stufenverantwortlichen (Alexandra
und Patrick 6c, Annabel und
Robin 8b, Silke und Kathrin
11c) oder in den Schülerzeitungskasten. (neben
dem SMV-Brett beim Computerraum im ersten Stock)
Gewinne:
Zu gewinnen gibt es natürlich auch noch was. Neben
der Ehre, dass eure Idee
ab der nächsten Schülerzeitung groß vorne auf dem
Titelblatt steht, könnt ihr
noch tolle Preise gewinnen!
PONSWörterbuch
Essensgutschein
VfB-Schal
Also ran an die Stifte und
los zu Brainstorming (ihr
könnt ja schon in der
nächsten „Lieblings-Stunde“
damit anfangen).
Wir freuen uns jetzt schon
auf eure Vorschläge und
hoffen auf rege Teilnahme!
Euer Schülerzeitungsteam
Einsendeschluss:
30. Juli 04
Coupon:
Name:
Klasse:
Mein Vorschlag:
ASG Schülerzeitung
37
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Was sagt ein Kannibale wenn ein Sarg
an die Kannibalenküste geschwommen
kommt?
„Scheiße, schon wieder Konserven.“
Zeichner/in für Karikaturen
oder so gesucht! Bitte bei der Redaktion melden.
ASG Schülerzeitung
Autor: Melisa Muric, 6a
39
Achilles Erben
Ein Kommentar über die
griechische Einstellung
zur Arbeit.
Früher war alles besser.
Das weiß man nahezu
überall. Jetzt auch in Griechenland. Doch gerade das
Volk im (bis vor kurzem)
südlichsten Zipfel der neuen Integrationsmaschine
EU ist sich dessen sicherlich
schon längst
bewusst.
2300 Jahre
sind seit der
glorreichen
Zeit in der
Antike vergangen, als
das hellenische Imperium sich
über die
ganze damals bekannte Welterstreckte.
So mancher
Grieche
wünscht
sich heute wohl diese Epoche zurück: Griechenland,
das mächtigste Reich der
Erde. Geblieben sind den
Hellenen von heute vor
allem Ruinen prachtvoller
Bauwerke, die den ehernen Glanz der Poleis und
Kolonien lebendig erhalten.
Und, um wieder in die Ge40
genwart zurückzukehren,
die berühmten Olympischen
Spiele. Diese Jahr soll es
also wieder soweit sein:
Olympia’s coming home.
Doch bislang lässt nur eine
riesige Baustelle darauf
schließen, dass im August
hier eine Tradition wieder
an ihrem Geburtsort zelebriert werden soll. Zurück zu
den Wurzeln, diese Motto
steht für Athens ehrgeizige Planungen. Doch genau
hier wird Griechenland
schmerzlich
an frühere
Zeiten erinnert. Damals
benötigte
man keinen
Konsens zwischen Unternehmern
und Bauarbeitern, die
streiken, keine hochmodernen Bagger und keine
Millioneninvestitionen,
doch das
Ereignis als
solches
war um einiges würdevoller und
problemfreier, als es dieses
Mal wohl sein wird.
Falls es denn überhaupt was
wird mit der Olympiade. Die
Welt zweifelt, Athen nicht.
Noch ist Zeit und falls die
konventionellen Mittel nicht
zum Erfolg führen – ihre
ASG Schülerzeitung
Schutzgöttin Athene hat die
Hauptstadt ja immer noch.
Mit ihr, der Göttin der Weisheit, als Planerin, Herkules, Achilles und Hektor als
Bauarbeiter und Hermes als
Werbebeauftragten, würde
garantiert alles glatt gehen.
Bedauerlich nur, dass die
Götter und Halbgötter der
alten Tage, die Griechenland einst formten, sich
konsequent aus dem Projekt heraushalten. Ob wohl
Scham eine Rolle dabei
spielt? Enttäuschung? Würde die Stadt einmal kom-
ten wohl so einiges zu erzählen, vom dem Ort und
der Atmosphäre an diesem
Ort, wo sie einst die Zweige
des Ölbaums als Siegestrophäe bekamen. Selbst das
olympische Feuer verweigerte jüngst seine Dienste,
als es für wenige Sekunden erlosch. Keine guten
Vorzeichen. Aber vielleicht
zeigt sich der Olymp ja
doch noch gnädig und
beendet die momentane
Sisifus-Arbeit der Athener
durch kluges Eingreifen. Bis
Die Nikea Indoor Halle heute noch im Bau.
plett zur Ruhe kommen,
was die Lebensweise der fidelen Athener nicht zulässt,
deren Hauptaktivitäten ja
im Stau stehen, Staub einatmen und sich in Geduld
üben lauten, so könnte man
vielleicht die Helden früherer Jahrhunderte sich im
Grab wälzen hören. Sicher
nicht aus Platznot, sondern
wohl viel eher der Situation
an der Oberfläche wegen.
Sie hät-
Doch in wenigen Wochen soll sie so aussehen.
dahin bleibt den Griechen
wohl nicht anderes übrig,
als alleine weiterzuarbeiten und zu versuchen, die
Olympiade zu einer würdigen Nachfolgeveranstaltung
der Spiele in der Antike zu
machen.
Wie gesagt, früher war einfach alles besser.
Autor: Daniel Messerschmidt
ASG Schülerzeitung
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Seele and Geist
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