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150 Jahre Rotes Kreuz Was ist Andullationstherapie Fahrdienst im

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Panorama
Informationsblatt des Deutschen Roten Kreuz
Kreisverband Ludwigslust e.V.
Ausgabe 1 / 2013
150 Jahre Rotes Kreuz
Was ist Andullationstherapie
Fahrdienst im DRK Kreisverband
Jahreshauptversammlung im OV Boizenburg
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Ludwigslust e.V. / Soziale Betreuungsgesellschaft Ludwigslust mbH
Aus dem Inhalt:
Spielzeit mit
Krabbelkindern im „Zwergenhaus“ Tewswoos
Seite 4
Seite 5
Kita Prislich – „In der Ruhe
liegt die Kraft!“ – ein neues
Projekt
I m pr e ss u m
Seite 15
2
Südseeflair erlebten
Kinder und Jugendliche in
den Winterferien
Stammzellen-Typisierung –
eine Aktion für ein
schwerkrankes Kind
Seite 7
Rettungswache Lübtheen:
Wir feierten unser 10 jähriges
Bestehen
Das sehr aktive
Jugendrotkreuz Grabow
wurde mehrfach geehrt
Seite 18
Herausgeber:
Kontaktadresse:
Deutsches Rotes Kreuz
Dr. Eberhard Strauch
Stichwort: DRK-Panorama
An der Krainke 18 · 19273 Neuhaus (Elbe)
Telefon: (03 88 41) 207 51
Fax:
(03 88 41) 207 51
E-Mail: Eberhard.Strauch@t-online.de
Kreisverband Ludwigslust e.V.
Kreisgeschäftsstelle
Bahnhofstraße 6 · 19288 Ludwigslust
Telefon: (038 74) 32 61 10
Fax:
(038 74) 32 61 19
Kreisgeschäftsführer: Dietmar Jonitz
Vorstandsvorsitzende:
Maika Friemann-Jennert
Redaktionsvorstand:
Dr. Eberhard Strauch
Redaktionskollegium:
Dietmar Jonitz, Sonja Reimer, Ralf Schröder,
Andreas Skuthan, Liane Wengelnik
Seite 22
Rudolf Müller „Entstehungsgeschichte des Roten Kreuzes und der Genfer Konvention (Bild 5)
Seite 11: Dietmar Kreiß (Redaktion SVZ)
Seite 19: Bild 4 Christine Mevius
Titelbild: Dipl.-Ing Simon Motschmann
Seite 23: Dipl.-Ing Simon Motschmann (Bild 1), Temmler Kalender 1966 (Bild 2)
Seite 6: hhp (B. 1, 4, 5), Peter Huppertz (2, 3)
Satz und Druck:
Seite 10:Henry Dunant „Eine Erinnerung an Solferino“, Schweizer Rotes Kreuz, Bern (Bild 1, 2)
Hans Haug „MENSCHLICHKEIT FÜR ALLE“, Institut Henry-Dunant
(Bild 3, 4)
Druckerei A.C. Froh, Inh. Th. Leppin
Große Burgstraße 19
19395 Plau am See
Telefon: (03 87 35) 464 00
Fax:
(03 87 35) 464 01
Bilder:
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Meine sehr verehrten Leserinnen und Leser,
liebe Kameradinnen und Kameraden!
Seit Jahren erfahren Sie auf Seite 6 dieser Zeitung „Neues
und Alternatives aus der Medizin“, natürlich mit Quellenangabe und vorwiegend aus der „Rentner-Bravo“ („Apotheken
Umschau“). In dieser Ausgabe wird allerdings nur über ein
medizinisches Thema berichtet, über die Andullationstherapie. Sie werden es nicht glauben, ich, Arzt seit 1955, und
sieben kürzlich befragte Mediziner hatten von „Andullation“
weder gehört noch als Behandlung empfohlen. Neu oder
alternativ – lesen Sie selbst.
Ansonsten hört, sieht oder liest man in Deutschland ja nur
fast nur noch etwas über Fleisch und Eier. Haben wir denn wirklich gar keine anderen
Sorgen. Sicher sind es „hühnerbiegende“ und „pferdestarke“ Skandale, die möglichst
schnell juristisch und nicht nur „ernährungswissenschaftlich“ geklärt werden müssen.
Mir kam doch noch ein Problem in den Sinn, das auch für uns als Deutsches Rotes Kreuz
und Träger von Kindertagesstätten interessant ist. In der Panorama-Ausgabe 2/2012
machte ich auf die Umsetzung eines Gesetzes aufmerksam. Ab 1. August 2013 hat jede
Familie für ihr Kleinkind einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz und kann
diesen sogar einklagen. Ende Februar verfolgte ich im Fernsehen eine Talkshow zu diesem Thema. Honorige Gäste (wie nicht immer in solchen Veranstaltungen der Fall) und
ein souveräner Gesprächsleiter wollten oder sollten den Zuschauern erklären, wie das
Gesetz bisher umgesetzt wurde und ob das Ziel erreicht ist bzw. in den verbleibenden
fünf Monaten erreicht wird und mit wie viel Klagen kann man jetzt schon rechnen.
Ach, du meine Güte! Es wurde viel und auch durcheinander geredet, aber leider nur wenig gesagt! Nicht das unhöfliche Unterbrechen seines Gesprächspartners allein, sondern
auch fehlendes Hintergrundwissen waren besonders bei der jüngsten Teilnehmerin dieser
Runde auffällig. Man sollte sich eben nicht nur auf die Zuarbeit seiner Staatssekretäre
verlassen.
Am 26. Februar 2013 las ich in einer großen Tageszeitung auf Seite 3, mittiger Beitrag
– dritte Spalte, dritte Zeile: 60 Jahre würde es noch bis zum Beitritt der Türkei zur EU
dauern. Wie hat der Journalist die Aussage von Frau Doktor (soviel Platz muss sein)
Merkel - „Wir gehen Schritt für Schritt!“ auf die Türkei zu - nur errechnet? Ich wollte es
wissen und machte die Probe: Entfernung von Berlin bis in den kleinen europäischen Teil
der Türkei ca. 2220 Kilometer; jeden Tag nur einen „großen“ Schritt (Ø 80 cm) = irreales
Ergebnis. Also eine zweite Möglichkeit der Überprüfung: Einer alten Lebensweisheit meiner Großmutter nachkommend „Nach dem Essen sollst du `ruhn oder tausend Schritte
tun“. Donnerwetter, danach sind wir nur 7,6 Jahre unterwegs. Also haben wir noch ausreichend Zeit, den EU-Beitritt der Türkei vorzubereiten!
Letze Meldungen
Hamburg. Zur offiziellen Auftaktveranstaltung „Ehrenamtmessen“ kamen am
31. Januar 2013 rund 100 Teilnehmer
aus Politik und Wohlfahrtsverbänden
nach Hamburg, um die diesjährige Saison „Bürgerschaftliches Engagement“ zu
eröffnen. Mehr als 25 Veranstaltungen zu
diesem Thema wurden geplant.
Teterow. Am 15. und 16. Februar fand
im DRK Bildungszentrum Teterow ein
Forum für Ortsvereine statt. Freiwilliges
Engagement in Ortsvereinen bereichert
das Leben von Menschen, gibt Unterstützung und Hilfe in unmittelbarer Nähe
ihres Wohnraumes. Im Mittelpunkt der
Veranstaltung stand der Erfahrungsaustausch.
Lübtheen. Am Donnerstag, dem
28. Februar 2013, fand in der DRK
Seniorenwohnanlage die Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereines
Lübtheen statt. Der Einladung waren
zahlreiche Mitglieder und Interessierte
gefolgt. Die Vorsitzende berichtete in
ihrem Rückblick über die Aktivitäten und
Veranstaltungen des Jahres 2012.
Wolfsburg. Der Volkswagenkonzern
und das DRK vereinbarten am
20. Februar 2013 eine strategische
Partnerschaft. „Wir wollen Menschen
für ein soziales Engagement begeistern“, ist Inhalt des Vertrages, den DRK
Bundespräsident Dr. Rudolf Seiters und
Bernd Schmitz vom DRK Vorstand des
VW Konzerns unterzeichneten.
Berlin. Am 21. Februar 2013 startete
das Deutsche Rote Kreuz mit elf
weiteren europäischen Rotkreuzgesellschaften eine Kampagne für vergessene
Katastrophen. Für vier Wochen wird in
einem Kino-Spot auf das Problem „Stille
Katastrophen“ aufmerksam gemacht.
Unter www.drk.de/stillekatastrophen
kann man auf der Sonderwebseite
Bilder, Filme und Berichte ansehen.
Viel Freude beim Nachrechnen und herzliche Grüße!
Ihr Dr. Eberhard Strauch
E
Mitteilungen des Vorstandes und der Geschäftsführung
Wichtige Termine / Veranstaltungen:
16.03.2013:
Ehrenamtsmesse Nord. Die Veranstaltung dieses Jahres
findet am Sonnabend, dem 16. März 2013 in Parchim statt
23.03.2013:
Der Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes wird in diesem
Jahr in Grabow, am Sonnabend, dem 23. März durchgeführt
12. – 14.04.2013:
Der Landeswettbewerb der DRK Bereitschaften findet vom
12. – 14. April 2013 in Neubrandenburg statt
27.04.2013:
Wichtige Beratung mit den DRK Ortsvereinen des Kreisverbandes am Sonnabend dem 27. April 2013.
Thematik: Vorstellung der neuen Satzung des DRK Kreisverbandes.
23.10.2013: Verschiebung des Termins für die Kreisversammlung 2013 vom Mittwoch 16. Oktober auf Mittwoch
23. Oktober 2013
3
DRK-PANORAMA 1 / 2013
DRK Pflegeheim Lübtheen
Ein Rückblick auf das Jahresende 2012
Das Jahr 2012 klang im DRK Altenpflegeheim Lübtheen mit
schönen Veranstaltungen aus. Die Theatergruppe des DRK
Hortes unter Leitung von Frau Inge Klug besuchte Bewohner
und Betreuungsteam und führte das bekannte Stück „Wettlauf zwischen Hase und Igel“ auf. Die kleinen Darsteller erhielten viel Applaus und freuten sich über eine kleine süße
Überraschung als Belohnung. Außerdem trat im Dezember
der Kirchenchor unter Leitung von Frau Ziegler in unserem
Heim auf. Bei einer gemeinsamen Kaffeetafel wurden Lieder
gesungen und Geschichten erzählt.
Weitere „kulturelle“ Höhepunkte zum Jahresende waren die
traditionelle Weihnachtsfeier mit dem Lübtheener Posaunenchor und einer Andacht durch Pastor Lange aus Vellahn, die
Auftritte der Instrumentalgruppe aus Lübtheen sowie des
Nostalgiechores aus Hagenow, der mit Gesang und Tanz alle
Anwesenden erfreute.
Das Jahr endete für die Bewohner mit einer zünftigen Silvester
party. Die Leiterin des DRK Altenpflegeheimes, Karin Wößner,
und die Pflegedienstleiterin, Silvia Reiseleiter, wünschten allen
ein zufriedenes und schönes Jahr 2013 und die Bewohnerinnen und Bewohner ihrerseits bedankten sich beim Küchenpersonal, den Pflegekräften und dem Betreuungsteam herzlich vor allem auch für die Ausgestaltungen der zahlreichen
Veranstaltungen.
(Petra Ernemann)
Spielzeit mit Krabbelkindern im „Zwergenland“
In der DRK Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Tewswoos
wurde im November 2012 eine Krabbelgruppe ins Leben gerufen. Viele Mütter folgten mit ihren Kindern im Alter zwischen
4 Monaten und einem Jahr unserer Einladung.
So finden nun einmal monatlich jeweils dienstags von 15:30
bis 17:00 Uhr unsere Treffen statt. Die „Krabbelkinder“ haben
die Möglichkeit zum gemeinsamen Spielen und Kennenlernen, zum Erkunden der Räumlichkeiten und des Spielzeuges
in unserer Einrichtung. Somit wird ihnen der Start in das KitaLeben bestimmt etwas leichter fallen. Verschiedene Angebote
wie zum Beispiel Finger- und Bewegungsspiele, Übungen zur
Sinneswahrnehmung, Ballspiele, erste Erfahrungen mit Mu-
4
sikinstrumenten und Farben, das Spiel mit Alltagsgegenständen sowie Naturmaterialien stehen auf dem Programm.
Wichtig ist natürlich auch der Austausch der Eltern über interessante Themen, wie Ernährung im Kleinkindalter, geeignetes
Spielzeug, Schlaf, Eingewöhnung und vieles andere mehr. Die
Kinder können erste Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen und
die Muttis nehmen wichtige Informationen rund um die Entwicklung ihres Nachwuchses mit nach Hause.
Nun bleibt nur noch zu sagen, dass wir weiterhin auf eine
rege Teilnahme sowie zufriedene Kinder und Eltern hoffen.
(Text und Bilder: Steffi Bennühr)
DRK-PANORAMA 1 / 2013
„Winterferien mit Südseeflair!“
DRK-Freizeithaus berichtet über ein besonderes Erlebnis
Während der Winterferien gab es für die Kinder und Jugendlichen unseres DRK-Freizeithauses „Blue Sun“ Grabow ein
besonderes Erlebnis – sie genossen einmal Südseeflair. Seit
vielen Jahren organisiert der Grabower Werner-Club „Elde
Jugend“ e.V. des Landkreises Ludwigslust-Parchim Winterferienlager – und wir vom DRK-Freizeithaus „Blue Sun“ waren
auch in diesem Jahr wieder dabei. Dass diese schöne, inzwischen neunjährige Tradition der Kooperation, durchaus nicht
langweilig sein muss, bewiesen die Initiatoren erneut mit dem
diesjährigen Angebot. Für die Mädchen und Jungen unseres
DRK-Freizeithauses „Blue Sun“ hieß es nicht wie eigentlich
üblich, warme Sachen einpacken, sondern es war vorgesehen, tropische Wärme unter Palmen im „Tropical Island“ zu
genießen. Um Kosten zu sparen, fuhren wir in diesem Jahr
statt mit dem Bus mit dem Zug. Kaum am Ziel angekommen,
war das Auspacken in den Zelten (!) schnell erledigt und unsere Mädchen und Jungen konnten es kaum erwarten, sich
zur Abkühlung in die „Südsee“ zu stürzen. Spätestens beim
ersten Abendessen war dem Letzten klar, dass jeder Einzelne
wirklich tolle Ferientage gebucht hatte. Und zu den Mahlzeiten
gab es eine reiche Vielfalt an Speisen – Schnitzel, Currywurst,
Nudeln, Pizzen, Pommes, Burger aber natürlich auch gesunde
Salate.
Ob Baden, Rutschen in der Lagune oder am Südseestrand,
Toben im Spielbereich oder Spazierengehen im Regenwald
und natürlich auch Shoppen – für jeden Einzelnen gab es während der wohlverdienten Winterferien genug Spaß und „Erholung pur“.
Wie immer vergingen die Tage viel zu schnell. Der schönste
Lohn für uns Betreuer war natürlich wieder die oft gestellte
Frage „Gibt es im nächsten Jahr wieder ein Winterferienlager
mit euch?“ Auf jeden Fall wird das diesjährige Betreuerteam –
Frau Michaela Zahrt und Herr Andy Bührig vom Werner Club
sowie Frau Heidi Brüning vom DRK-Freizeithaus „Blue Sun“
ihre Entscheidung rechtzeitig bekannt geben.
Im Namen aller unserer jugendlichen Teilnehmer soll an dieser
Stelle ein ganz besonderer Dank für die finanzielle Unterstützung des Fachdienstes Jugend des Landkreises LudwigslustParchim sowie der Stadt Grabow ausgesprochen werden.
Ohne diese finanziellen Zuwendungen wäre es nicht möglich
gewesen, dass der persönliche Anteil am Teilnehmerbeitrag
für unsere Mädchen und Jungen so günstig ausfallen konnte.
(Text und Bilder: Heidi Brüning, Leiterin des
DRK-Freizeithauses „Blue Sun“)
5
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Muss ich mit Rückenschmerzen leben?
(Von Peter Huppertz und Dr. med. Eberhard Strauch)
Rückenschmerzen sind ein Warnsignal und gehören schlechthin zu den Volkskrankheiten unserer Zeit. Wie viele Menschen
– und nicht nur alte – davon betroffen sind, kann auch durch
zahlreiche Statistiken nicht genau ermittelt werden. Es sind
wahrscheinlich Millionen. Berufsbedingtes Sitzen, Stehen,
Heben in immer gleichen und meist falschen Bewegungsabläufen belasten die Wirbelsäule Tag für Tag. Und das sind nicht
einmal alle Ursachen für die lästigen und oft schmerzhaften
Rückenbeschwerden. Übergewicht und Haltungsschäden, Arthrosen und Osteoporosen, Fehlstellungen der Wirbelsäule und
Veränderungen in der Rückenmuskulatur können Missempfindungen, Stabilitätseinschränkungen, Beschwerden und
Schmerzen verursachen, die sowohl bei Bewegungen, beim
Gehen und im Stehen als auch schon im Sitzen oder sogar im
Liegen auftreten können.
Macht eine neue Präventions- und Behandlungsmethode, die
Andullations-Therapie (auch mit zusätzlicher Infrarot-Tiefenwärme) Hoffnung auf Linderung oder gar Heilung? Und was
ist Andullation überhaupt? Es ist ein biophysikalisches Therapieverfahren, das auf Frequenzschwingungen aufgebaut ist
und sowohl den Blut- und Lymphfluss aktiviert als auch den
Stoffwechsel anregt. Die Wirkung ist durch umfangreiche wissenschaftliche Studien unter Federführung der Universitäten
Karlsruhe und Sevilla nachgewiesen und belegt und ist heute
z. B. ein Studiengang an der Universität Karlsruhe.
Die Andullation hat keine Nebenwirkungen und kann vielseitig
und in jedem Alter angewandt werden (s. Tab. 1) Inzwischen
gehört das Andullations-Therapiesystem in mehreren Kliniken,
Reha-Einrichtungen, Gesundheitszentren sowie auch in Physiotherapie-Praxen und Wellness-Einrichtungen zum Behandlungsprogramm. Ebenso nimmt die Zahl der Personen zu, die
das System privat zu Hause nutzen.
Das Andullationstherapie-System ist ein in Deutschland hergestelltes, TÜV geprüftes Medizinprodukt, das hohen Qualitätsstandards entspricht und dessen Bezugsstoff eine geprüfte biologische Hautverträglichkeit garantiert.
Ausgebildete Medizinprodukte-Berater führen Interessierten
das Gerät vor und weisen sie individuell in die verschiedenen
Programme (Wirkung auf Muskulatur, Gelenke, Lymph- und
Kreislaufsystem, Stoffwechsel, Schlafstörung, Stressabbau,
Fussreflexzonenstimulation u.a.) im Rahmen einer kostenlosen Probeanwendung ein.
Der Andullationsgurt unterstützt den
Fettabbau
6
Tab. 1
Anwendungsmöglichkeiten zur Andullation
• Schmerzen der
Wirbelsäule
• Schmerzen der Gelenke
• Schmerzen der Muskeln
• Polyneuropathie
• Stoffwechselstörungen
• Stressbedingte
Beschwerden
• Schlafstörungen
• Burn-out
Nähere Auskünfte und Informationen sowie Termine für
eine persönliche Beratung erteilen
Peter Huppertz: Telefon (mobil): 0176 – 666 901 20
Dr. Eberhard Strauch: Panorama-Redaktion
(Anschrift, Telefon, Fax und E-Mail: s. Seite 2: Impressum,)
Persönliche Anmerkung: „Seit dem 20. Januar 2013 habe ich
zu Hause das Andullations-Therapiegerät und nutze einige
Programme wegen multipler Beschwerden und Schmerzzuständen im Rücken und in den Beinen. Trotz der relativ kurzen
Anwendungszeit von rund sechs Wochen kann ich schon eine
Linderung meiner Beschwerden testieren und auch ein allgemeines Wohlbefinden nach den Anwendungen bestätigen. Als
angenehmen Nebeneffekt stellte ich eine günstige und spürbar verbesserte Stoffwechselwirkung fest.“
(Dr. Strauch)
Das neue Andullationstherapie-System
Beide Beine liegen in muldenförmigen
Vertiefungen;
Die LED Handbedienung zur
Einstellung der
verschiedenen
Therapieprogramme
Zeigt die Wirkungsweise der Infrarot-Tiefenwärme
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Gemeinsam für Luis und Andere
Ein Kind im Alter von sechs Jahren – es will lachen, spielen, es will Spaß und Freude haben. So sollte es auch dem
sechsjährigen Luis aus Ludwigslust gehen. Doch er ist an
der schweren Erkrankung MDS (Myelodysplastisches Syndrom) erkrankt. Nur eine Stammzellentransplantation kann ihm
helfen. Die Familie von Luis organisierte mit Unterstützung des
DRK Kreisverbandes Ludwigslust e. V. eine Typisierungsaktion. Die Organisation einer solchen Veranstaltung bedurfte
in der Vorbereitung und der Durchführung viele Ideen und
helfende Hände vor Ort und im Hintergrund. Neben den Mitarbeitern des DRK Kreisverbandes wurden auch Mitglieder
des Sportvereins SG03 Ludwigslust/Grabow, Angestellte der
Sparkasse Ludwiglust mit ins Boot geholt. Da sich der DRK
Blutspendedienst Schwerin aktiv an der Aktion beteiligte, bestand noch die Möglichkeit neben der Abnahme von 5 ml Blut
zur Typisierung, 500 ml Blut zu spenden.
Fleißige „häusliche“ Bäcker boten während der Veranstaltung
leckere Kuchen zum Verkauf an. Die Einnahmen wurden dem
Spendenkonto für Luis zugeführt, denn die Laborkosten für eine
Typisierung betragen 50.- €. Von den vielen Geldspenden soll
nur eine besonders erwähnt werden. Schüler der Regionalen
Schule „Peter Joseph Lenné“ sammelten für die Typisierungsaktion 638.- €.
Nun kam der besondere Tag für Luis und seine Familie, Sonnabend, der 23. Februar 2013. Schon vor 9:30 Uhr bildeten
sich Warteschlagen vor der Sporthalle in Ludwigslust. Der Zustrom nahm auch bis 14:00 Uhr nicht ab. Es war bewegend,
anzusehen, wie groß die Bereitschaft der Bevölkerung zum
Helfen ist. Es kam die Altenpflegerin gerade vom Dienst, der
Handwerker von seinem letzten Kunden, die Verkäuferin an
ihrem freien Tag und es kamen Familien, Mütter und Väter mit
ihren Kindern. Ich habe selten so viel Geduld und Ausdauer
bei wartenden Menschen gesehen und selten so viel Freundlichkeit und Verständnis. Die Organisatoren und Spendenwilligen, aber auch die Familie von Luis waren überwältigt von der
großen Beteiligung an der Aktion. Und immer wieder hörte man
den innigen Wunsch, dass doch bitte der passende Spender
für Luis gefunden wird. Der Aktionstag konnte mit insgesamt
1570 Spenden abgerechnet werden. Der DRK Kreisverband
Ludwigslust e. V. bedankt sich bei den Spendenwilligen und
den vielen Helfern, die dem Typisierungs- und Blutspendeaufruf gefolgt sind und damit zum Erfolg der Aktion beigetragen
haben. „Lieber Luis, möge unser aller Wunsch für Dich in Erfüllung gehen und der passende Spender unter den vielen
Bereitwilligen gefunden werden, damit auch Du bald wieder
unbeschwert lachen kannst“.
(Text und Fotos: Sonja Reimer/
DRK-Geschäftsstelle in Ludwigslust)
Termine (Redaktionsschluss):
Für die Panorama-Ausgaben des Jahres
2013 geben wir folgende Termine
des Redaktionsschluss bekannt:
Panorama 1-2013:
Panorama 2-2013:
Panorama 3-2013:
Panorama 4-2013:
28. Februar 2013
10. Mai 2013
17. August 2013
15. November 2013
7
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Jahreszeitenkonzerte in „Bullerbü“
Die Kindertagesstätte „Bullerbü“ in Conow wurde 1994 als
Kindergarten-Zweckbau nach einem schwedischen Modell
errichtet und vom Stift Bethlehem Ludwigslust in Trägerschaft
genommen. Hiervon zeugt noch heute ein Wetterpfeil über
dem Eingangsbereich. Im vergangenem Jahr übernahm der
DRK Kreisverband Ludwigslust e.V. die Einrichtung (s. PANORAMA 3/2012).
Seitdem hat sich Vieles getan und Manches wurde verändert.
Dennoch pflegen und erhalten wir als Team zusammen mit den
Kindern und ihren Eltern gern und bewusst Gutes und Bewährtes
aus den Vorjahren. So schätzen wir sehr den monatlichen „Waldoder Spielzeugtag“ und genießen diese Tage gemeinsam mit
den Mädchen und Jungen sowie den mitwirkenden Eltern als
etwas ganz Besonderes. Die musikalische Früherziehung, die
fachkundig von der Diplom-Musikpädagogin Ulrike Keller, aus
dem Musikhof Alt Jabel, jeden Mittwoch gestaltet wird, steht
allen unseren Kindern dank einiger Spender und Unterstützer
bisher kostenlos als wöchentliches Angebot zur Verfügung.
Absolute Höhepunkte sind vier außergewöhnliche Konzerte,
die von Martin (Klavier) und Ulrike Keller (Cello) professionell
aber auch kindergerecht dargeboten werden. Sie begeistern
nicht nur Kinder, Eltern und Erzieher, sondern die Zuhörer
werden auch aktiv in die Programme mit einbezogen. In einem feierlichen Rahmen gestalten dazu die Kinder mit einigen
Erwachsenen jeweils eine traditionelle „Jahreszeitenschale“.
Zurückschauend können wir uns nun als DRK Kindertagesstätte schon an zwei solcher jahreszeitlichen und für viele
Kinder und Mitarbeiter neue Art von Veranstaltungen erinnern.
Sowohl das Herbst- als auch das Winterkonzert waren echte
Highlights. Und nun freuen wir uns schon wieder sehr auf
das Frühlingskonzert 2013. Dieses findet am Mittwoch, dem
20. März ab 9.00 Uhr im Atrium unserer DRK Einrichtung
statt. Eltern, Großeltern und musikinteressierte Gäste sind
dazu ganz herzlich eingeladen!
An dieser Stelle noch eine große Bitte: Für 2013 benötigen wir
zu Fortführung und Erhalt dieses Angebotes noch dringend
8
finanzielle Unterstützung!!! Also, wer dieses Projekt unterstützen möchte und kann, sollte sich bitte in der Kita „Bullerbü“
melden. Jeder Betrag hilft uns weiter!
Vielen Dank sagen Kinder, Eltern und Ihr Kita-Team.
Sie erreichen uns telefonisch unter 038750/ 202838 oder per
Fax: 038750/ 229864 sowie als Mail: kita-conow@drk-lwl.de
(Text: Monika Lottermoser, Bilder: Silke Neitzel)
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Neue Spielgeräte in der DRK Kita „Spatzennest“
Die Mädchen und Jungen der DRK Kita „Spatzennest“ in
Karstädt sind überglücklich! Können sie doch endlich, nach
langen Tagen der Wartezeit, ihre neuen Außenspielgeräte nutzen! Bekommen haben sie einen schönen Holzkletterturm mit
einer Rutsche sowie eine richtige Kletterwand für die etwas
größeren Kinder vom Träger der Einrichtung, dem DRK Kreisverband Ludwigslust e.V. Die neuen Spielgeräte wurden von
einigen fleißigen Vätern und unserem Hausmeister an mehreren Abenden aufgebaut. Zunächst wurden die Flächen, auf
denen die Spielgeräte einmal stehen sollten, ausgehoben
und für den Aufbau vorbereitet. Zum nächsten Arbeitseinsatz
wurde pünktlich der Beton per Traktor auf den Spielplatz „angeliefert“. Dieser musste schnell um die Geräte herum verteilt
werden und anschließend noch – zum Leidwesen aller Kinder
– 28 Tage aushärten.
Zu guter Letzt wurde am vorerst letzten Arbeitseinsatztag der
gelbe Sand, der als „Fallschutz“ dient, durch Herrn Nagel von
der Karstädter Agrar GmbH herangefahren und schön verteilt.
Die Kinder freuten sich, als endlich alle Absperrungen aufgehoben waren und die Spielgeräte in Besitz genommen werden
konnten.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir dem DRK Kreisverband Ludwigslust, allen fleißigen Helfern, die an dem Aufbau
der beiden Geräte beteiligt waren sowie dem Hausmeister
Herrn Jensch sagen. Gleichzeitig möchten sich aber auch die
Väter für die gute „Bewirtung“ durch Frau Eggers und Frau
Schuldt bedanken. Schließlich geht unser Dank an Familie
Baerwinkel für den „gespendeten“ Sand und den Traktorfahrer
Herrn Schuldt.
Der Elternrat der Einrichtung
Neues Magnetspielzeug für die Großen!
Wir Kinder der DRK Kita „Birkenwäldchen“ in Grabow staunten nicht schlecht über den Besuch von Herrn Dobbertin, dem
Opa von zwei Kindern unserer Einrichtung. Denn dank seiner
Spende können wir nun mit dem tollen Magnetspiel forschen
und experimentieren und die verschiedensten Konstruktionen
kreieren. So war es für uns eine Freude, ihn zu einer „Spiel-
runde“ einzuladen, um ihm zeigen zu können, welch unterschiedliche geometrische Figuren entstehen können. Die Kinder und Erzieherinnen sagen „Dankeschön“!
(Text und Fotos: Kerstin Papzien, Erzieherin)
9
DRK-PANORAMA 1 / 2013
150 Jahre Rotes Kreuz (1863 – 2013)
Der 17. Februar diesen Jahres war auch für uns Mitglieder der
größten Hilfsorganisation unseres Landes, dem Deutschen
Roten Kreuz, ein ganz besonderer Tag. Kaum jemand hat es
wahrgenommen, dass an diesem Tag vor 150 Jahren vier angesehene Männer zusammensaßen und den Grundstein für
eine weltweite Hilfsorganisation legten. Es waren der General
Guillaume-Henri Dufour, der Jurist Gustave Moynier und die
Ärzte Dr. Thèodore Mounnoir und Dr. Louis Appia.
Im Juni 1859 reiste der 31jährige Schweizer Kaufmann Henry
Dunant (Bild 1) nach Italien, um den französischen Kaiser
Napoleon III mit einer Bittschrift aufzusuchen. Dieser befand
sich auf den Schlachtfeldern des französisch-österreichischen
Krieges in Oberitalien. Am 24. Juni 1859 erreichte der ehrgeizige Genfer Geschäftsmann und Präsident einer großen
Handelsgesellschaft den Ort Solferino, in dessen Umgebung
die wohl gewaltigste Schlacht dieses Krieges tobte (Bild 2).
400 000 Soldaten beider Armeen standen sich gegenüber
und bekämpften sich 15 Stunden lang erbittert. Das traurige
Ergebnis waren mehr als 50 000 Tote und Verwundete. Dunant
wurde Zeuge und hörte das Dröhnen der Kanonen, Zischen
der Granaten, Knattern der Gewehre und Rasseln der Säbel, Trommelwirbel und Befehle der Offiziere, aber auch das
Schreien und Wimmern der Verwundeten, das Röcheln und
leise Atmen der Sterbenden, Weinen und Schluchzen, Hilferufe
und Flüche, aber auch Gebete. Er sah wie Krankenträger Verletzte aus der Kampflinie zerrten. Sie wollten Menschenleben
retten, wurden selbst verwundet oder getötet. Als schlimmste
Erlebnisse prägten sich ihm die Zustände auf dem Friedhof und
in der Kirche von Castiglione ein. Ein österreichischer Oberarzt
operierte, amputierte und verband dort Verwundete ohne ausreichende Hilfe. Henry Dunant fand seine Vermutung bestätigt,
die Versorgung von Verletzten hatte in keiner Weise Schritt
gehalten mit der Entwicklung und Gewalt der vernichtenden
Waffen. In und um Castiglione wimmelt es wie in einem Ameisenhaufen: Verwundete, Sterbende, Tote. Es fehlten Helfer
ebenso wie Verbandsmittel, Decken, Gefäße zum Laben und,
und, und … Dunant half, griff beherzt zu und rief die Frauen,
Mütter und Schwestern auf, ihm gleich zu tun. Allen Verwundeten sollte geholfen und die Sterbenden getröstet werden.
11
Das «Kommitee
der Fünf»
oben v.l.n.r.: Dr. Louis Appia, General Guillaume-Henri Dufour,
Henry Dunant
unten v.l.n.r.: Dr. Théodore Maunoir, Gustave Moynier
Sein legendärer Ruf:„tutti fratelli – alle sind Brüder!“ fand Gehör.
Diese Erfahrungen waren für Henry Dunant Grundlage für
zahlreiche Schriften, Vorträge und sein Buch: „Eine Erinnerung
an Solferino“.
Gespräche, Schreiben, Zusammenkünfte, Tagungen und Kongresse führten schließlich zur Bildung des „Comitè international de secours aux militaires blessès“, das am 17. Februar
1863 zu seiner 1. Sitzung zusammentrat. Henry Dunant war
lediglich als Sekretär geladen (Bild 3). Wir sehen ihn aber aufgrund seines persönlichen Engagements und seiner Ideen als
den wahren Gründer des Roten Kreuzes. Am 22 August 1864
wurde die erste Genfer Konvention unterzeichnet (Bild 4).
(Dr. Strauch)
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Jahreshauptversammlung in Boizenburg
Kurz vor 18.00 Uhr; der Saal ist schon fast bis auf den letzten Platz
besetzt
Helga Schudlich
wird zu ihrer einstimmigen Wahl als
neue Kassenprüferin
von der Vorsitzenden
Eveline Schulz
beglückwünscht
Der DRK Ortsvereins Boizenburg hatte am Dienstag, dem
12. Februar 2013 zur Jahreshauptversammlung eingeladen
und mehr als 90 Mitglieder und Gäste füllten den Saal des
Restaurants „Stadt Boizenburg“. Von der Stadt Boizenburg
waren die Bürgervorsteherin Heidrun Dräger und vom DRK
Kreisverband Ludwigslust e. V. der Ehrenamtskoordinator
Andreas Skuthan und das Ehrenmitglied Dr. Eberhard Strauch
der Einladung gefolgt. Punkt 18.00 Uhr eröffnete die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Waltraud Zierath die Versammlung und moderierte in der ihr eigenen souveränen und
lockeren Art den Verlauf der Veranstaltung
Nach einem stillen Gedenken an die verstorbenen DRK-Mitglieder und der Zustimmung der Tagesordnung verlas die Vorsitzende Eveline Schulz den Jahresbericht des größten Orts-
Blumen für die ehemaligen Kassenprüferinnen Edeltraud Förster
und Hedwig Reimann sowie als Dank für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement Waltraud Lange (Rommé-Club), Vera Ahrens
(Fahrradgruppe) und Marga Detels (Badefahrten)
Das Arbeitspräsidium. Von re.: Heidrun Dräger (Bürgervorsteherin),
Nicole Ruge (Wasserwacht), Irene Pommer (Schatzmeisterin),
Eveline Schulz (Vorsitzende), Waltraud Zierath (stellv. Vorsitzende
und Versammlungsleiterin), Dr. Eberhard Strauch (Ehrenmitglied)
und Andreas Skuthan (Ehrenamtskoordinator DRK Kreisverband)
vereins im Kreisverband. Es ist für die Zuhörer immer wieder
erstaunlich, zusammengefasst zu hören, was es in einem Jahr
alles für Aktivitäten gab, die sie zum Teil ja auch selbst miterlebt hatten. Nicht nur die Ausflüge und Feierlichkeiten ließ sie
kurz Revue passieren, sondern die Anwesenden hörten auch
von den Aktivitäten der einzelnen Gruppen – zum Beispiel Seniorentanz und -gymnastik, Rommèspiel, Badefahrten. Auch
die Fahrradgruppe wurde lobend erwähnt. Die Bürgervorsteherin Heidrun Dräger bestätigte dies in ihrem Diskussionsbeitrag; durch ihre Teilnahme haben die Rotkreuzler mit beigetragen, dass bei der ersten „ElbeVeloTour“ die Fliesenstadt
Boizenburg siegte.
Neben weiteren ehrenamtlichen Aktivitäten und Angeboten
wie die Unterstützung der Blutspende oder des Kleiderladens
fand die Entwicklung der Wasserwacht höchste Beachtung
und Anerkennung; ein Zeichen für die gute Nachwuchsarbeit
im Ortsverein. Die lobenden Worte der Vorsitzenden wurden
durch den Leiter der DRK Wasserwacht Boizenburg, Bernd
Schwarzwald, in seinem Diskussionsbeitrag bestätigt. Im Berichtsjahr stieg die Mitgliederzahl der jungen Wasserretter – im
Alter von 11 bis 19 Jahren – von 16 auf 53.
Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung folgten die
Berichte der Schatzmeisterin (Irene Pommer), der Kassenprüferinnen (Edeltraud Förster und Hedwig Reimann) und über
Aktivitäten der Behindertengruppe (Henning Kröger) sowie die
Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2012 und
die Wahl der neuen Kassenprüferinnen Helga Schudlich und
Brigitte Klamrczynski.
Nach der Auszeichnung verdienstvoller Mitglieder durch die
Ortsvereinsvorsitzende Evelin Schulz (s. Bild 4) und dem
Schlusswort des Ehrenmitgliedes Dr. Eberhard Strauch, der an
Henry Dunant und die Schlacht von Solferino sowie die Gründung der Rotkreuz-Bewegung am 17. Februar vor 150 Jahren
erinnerte, beendete Waltraud Zierath den offiziellen Teil der
Jahreshauptversammlung.
(str.)
11
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Ganztagsversorgung im „Zwergenstübchen“
In der DRK Kindertagesstätte „Zwergenstübchen“ in Rodenwalde – Am Sportplatz 15 (s. Bild 1) – wurde im August 2012
die Ganztagsversorgung für unsere Mädchen und Jungen
eingeführt. In einer Elternversammlung stellte das Unternehmen „Sodexo“ aus Nostorf/OT Horst ihr Angebot für eine
Ganztagsversorgung der Kinder in unserer Einrichtung vor.
Alle anwesenden Eltern hatten die Möglichkeit, verschiedene
Speisen zu verkosten. Außerdem konnten sie Fragen an den
Verkaufsleiter der „Sodexo SCS GmbH“, Herrn Ottilie sowie
dem Betriebsleiter des Unternehmens in Nostorf, Herrn Hase
stellen. Für uns, das Erzieherteam, stand aber das Urteil der
Kinder im Vordergrund. Wie zu erwarten und aus anderen Einrichtungen bestätigt, gab es auch bei uns neben „Allesesser“
natürlich auch „Meckerliesen“.
Deshalb gingen wir auch in der ersten Woche etwas skeptisch an diese Art der einheitlichen Versorgung unserer Kinder
heran. Wie kommen die angebotenen vegetarischen Brotaufstriche, Voll- und Mehrkornprodukte sowie Getreideflocken
und Müsli bei unseren Mädchen und Jungen an? Zu unserer
großen Überraschung zeigten alle Kinder eine „Erprobungsbereitschaft“ und überzeugten uns auch danach durch die mit
Appetit verspeisten Mahlzeiten. Täglich konnte zwischen zwei
vollwertigen Mittagsgerichten gewählt werden. Und die Flexibilität des Anbieters machte es auch möglich, Einzelessen für
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Kinder mit Allergien oder anderen Befindlichkeiten zu bestellen und zum Beispiel gewisse Beilagen oder Reis, Kartoffeln
und Nudeln gegeneinander auszutauschen.
Außerdem haben unsere größeren Kinder viel Spaß, ihr Frühstücksbrot selbst zuzubereiten und dabei Kreativität zu zeigen;
Knäckebrot einmal mit bunten Gemüsestreifen oder mit Obststücken zu belegen und zum Apfel schmeckt auch ein Dip! Die
gesunde Vielfalt und Abwechslung, leckere, kindgerechte und
ausgewogenen Menüs sowie täglich Obst und Gemüse sind
die Ziele unserer Ganztagsverpflegung und die Voraussetzung
für eine gesunde Ernährung.
Für den reibungslosen Ablauf bei der Verpflegung“ steht zur
Mittagszeit in unserem „Zwergenstübchen“ eine Servicekraft
zur Verfügung. Wir, das Erzieherteam der DRK Kindertagesstätte in Rodenwalde, sind überzeugt, mit „Sodexo“ einen verlässlichen und professionellen Partner gefunden zu haben, der
die Versorgung unserer Kinder qualitätsorientiert organisiert
und sicherstellt. Die Abbildungen 2, 4 und 5 zeigen unsere
Servicekraft bei der Ausgabe und unsere Kinder bei der Mittagsmahlzeit. Die Nudeln mit Tomatensoße sind bei allen Kindern immer sehr beliebt. Aber auch Obst (Bild 3) und frisches
Gemüse gehören zu unserer gesunden Ganztagsverpflegung.
(Text: Margot Schneider, Leiterin der DRK Kita Rodenwalde)
DRK-PANORAMA 1 / 2013
DRK Ortsverein Lübtheen – Jahresrückblick
Blutspende in Lübtheen
Unser DRK Ortsverein besteht bereits 6 Jahre. Wir pflegten
jährlich viele soziale Kontakte bei Feierlichkeiten (Sommerfest, Weihnachtsfeier) und besuchten auch 2012 zahlreiche
kulturelle Veranstaltungen (Musical in Hamburg, Theaterstück
in der Kulturkate, Benefizkonzert) und trafen uns im Heimatmuseum.
Regelmäßig führen wir Fahrradtouren, Jogakurse, Spielabende
usw. durch. Zum Vereinsleben gehören aber auch nützliche
Aktivitäten, die viel Freizeit der Vereinsmitglieder in Anspruch
nehmen. Dazu gehören u. a. die Versorgung der Spender mit
Essen und Trinken nach der Blutspende. Helga Bennühr und
Irmtraud Pietsch sind dabei immer im Einsatz (Bild 1). Einige
Vereinsmitglieder unterstützen ehrenamtlich das Personal im
DRK Pflegeheim bei Feierlichkeiten, beim Spazierengehen
oder an Spielnachmittagen und die Heimbewohner freuen sich
sehr darüber.
Ein größeres Projekt ist die Betreuung der Behindertengruppe
des DRK Ortsverbandes Lübtheen. Annelie Hehr und Gisela
Stadler begleiten 20 behinderte Menschen bei den monatlichen Veranstaltungen. Ihre Ehemänner unterstützen sie als
Kraftfahrer, da sonst viele der Behinderten die Angebote nicht
wahrnehmen könnten. Eng ist die Zusammenarbeit mit dem
DRK Schulhort, sei es als Lesepaten bei den Schulhortkindern
oder durch Unterstützung von Projekttagen, Kindertag, Weihnachtsmarkt oder auch als fleißige Kuchenbäcker. Vertreten
ist unser Ortsverein stets bei Veranstaltungen der Stadt (z. B.
beim Lindenfest „Demokratie gegen Rechts”) und bieten zusammen mit dem Schulhort Aktionen an.
Unsere Weihnachtsfeier als Jahresabschlussveranstaltung war
wie immer recht lustig. Ein selbst gestaltetes Kulturprogramm
kostete fast nichts und kam umso besser an (Abb. 2)
Für 27 Mitglieder, die engagiert unser anspruchsvolles „Vereinsleben“ aktiv mitgestalteten, hatten wir am Samstag, dem
17. November eine Ausflugsfahrt organisiert. Die Teilnehmer
stiegen frohgelaunt in den Bus der LVG mit Ziel Berlin (Abb. 3).
Einchecken im Hotel und anschließend im Stadtzentrum bummeln sowie shoppen! Der Weihnachtsmarkt hatte auch schon
geöffnet und so wurde der erste Glühwein probiert. Der geplante
Höhepunkt unserer Reise war jedoch der Besuch einer Revue
im Friedrichstadtpalast. Das Programm war überwältigend.
Busfahrt nach Berlin
Den Abend ließen wir in gemütlicher Runde im Hotel ausklingen. Am Sonntag begleitete uns ein Reiseführer bei einer interessanten Stadtrundfahrt. Nach dem Mittagessen brachte
uns der nette und geduldige Busfahrer Herr Hilgenstück wieder sicher nach Hause. Herzlichen Dank auch unserem Vorstandsmitglied Inge Klug für die Organisation.
Zur Information:
Alle DRK Mitglieder des Amtes Lübtheen gehören dem
DRK Ortsverein an und können an allen Veranstaltungen teilnehmen. In der DRK Seniorenwohnanlage
(Jessenitzer Chaussee 13) hängt ein Jahresplan mit Ansprechpartnern aus. Fasst Euch ein Herz und meldet
Euch bei uns! Wir freuen uns über jedes Mitglied, das sich
für unsere Aktivitäten interessiert!
(Ramona Sapa)
Weihnachtsfeier
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DRK-PANORAMA 1 / 2013
DRK Tagespflege Dömitz im 4. Jahr
In unserer Tagespflege im „Haus zur Elbtalbrücke“ werden
hier zur Zeit 18 Tagesgäste betreut. Sie kommen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und mit sehr verschiedenen
Lebensgeschichten zu uns. Ziel unserer Betreuung ist es, die
Erhaltung oder Wiedergewinnung einer möglichst selbständigen Lebensführung zu fördern.
Durch eine gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Pflegediensten und unserer aktivierenden Pflege und Betreuung
wird flexibel auf die Notwendigkeiten des Einzelfalls reagiert.
Ebenfalls können durch die ständigen Kontakte mit den An-
gehörigen viele Fragen besprochen werden, die sich in oft
jahrelanger häuslicher Betreuung im Zusammenhang mit demenziellen Veränderungen ergeben.
Durch unsere tageweise Übernahme der Betreuung wird oft
sehr schnell eine deutlich spürbare Entlastung der pflegenden
Angehörigen erreicht und uns bestätigt.
Wir sind ständig bemüht, individuell auf jeden Tagesgast einzugehen, Beschäftigung und Betreuungsangebote so anzubieten,
dass sich jeder angesprochen fühlt und motivieren lässt.
Kurzweilige und sehr beliebte Beschäftigungen sind zum
Beispiel das gemeinsame Singen altbekannter Schlager und
Lieder, kleine Rätsel zu lösen oder Sprichwörter zu erläutern.
Unser Team besteht aus drei Pflegefachkräften und weiteren
Mitarbeitern für Betreuung, Hauswirtschaft und den Fahrdienst.
Für dieses Jahr sind außer Karneval noch ein Frühlingsfest, zu
dem ein Zauberer schon seinen Auftritt versprochen hat sowie
die beliebte Weihnachtsfeier mit Angehörigen geplant.
Bei Interesse können Sie mit uns telefonisch oder persönlich
Kontakt aufnehmen. Wir beraten Sie und zeigen Ihnen auch
gern unser Bertreuungskonzept und unsere Einrichtung!
Cordula Baumert, Leiterin der Einrichtung.
Auftritt beim Sülstorfer Karneval
Am 9. und 10. Februar 2013 war es wieder einmal soweit.
Wir, die Kinder und Erzieherinnen der DRK Kindertagesstätte
,,Sonnenblume“ traten beim Kinder- und Rentnerkarneval in
Sülstorf auf.
In diesem Jahr hatten wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht – wir spielten die Geschichte: ,,Die kleine Raupe Nimmersatt“ nach. Zwei Wochen vor den Auftritten begannen die
Vorbereitungen. Die Erzieherinnen bastelten die Requisiten und
es wurde kräftig geübt. Unsere kleinen Mädchen und Jungen
hatten dabei sehr viel Freude.
Bei den Auftritten waren alle sehr aufgeregt. Trotzdem hatte
alles sehr gut geklappt und das Publikum war an beiden Ta-
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gen begeistert. Für diesen tollen Auftritt und auch für die langjährige Zusammenarbeit bedankte sich der Karnevalsverein
Sülstorf mit einer Medaille für jeden Erzieher. Natürlich gingen
die Kinder auch nicht leer aus. Der Karnevalsverein Sülstorf
hatte eine Menge Süßigkeiten für sie bereitgestellt. Von den
Erzieherinnen bekamen die Mädchen und Jungen eine Medaille
von der kleinen Raupe Nimmersatt für ihren tollen Auftritt.
Es war ein sehr schönes und gelungenes Wochenende und
wir alle freuen uns schon auf die nächste Karnevalssaison!!!
Die Kinder und Erzieher der Kita ,,Sonnenblume“ aus Sülstorf
DRK-PANORAMA 1 / 2013
„In der Ruhe liegt die Kraft“
Erfolgreiches Projekt in der DRK Kita „Kinderglück“
Da der Stress im
Alltag auch vor
unseren Kindern
nicht „Halt“ macht,
richteten wir mit
Hilfe des Elternrates, der Gemeinde Prislich und
„Entspannung mit Massagebällen“
einer Spende der
Sparkasse Grabow vor einiger Zeit eine sogenannte Kneipp-Wohlfühl-Oase
ein. In diesem Raum können unsere Mädchen und Jungen, ob
„groß“ oder „klein“ ein Gleichgewicht zwischen Bewegung
und Entspannung finden und den kindlichen Alltag genießen.
Die Oase wurde im African Look gestaltet und wird immer
wieder aufs Neue von unseren Kindern erobert. Wer freut sich
nicht über eine Massage oder die Möglichkeit zur Entspannung.
Genau dafür wurde dieser Raum geschaffen. Die kuscheligen
Matratzen und Kissen laden zum Entspannen und Genießen
ein. Bei leiser Musik kann man beobachten, dass Kinder sogar
für kurze Zeit einschlafen und träumen. Aber auch die Taststrecke, diverse Massagebürsten und -bälle sowie die Lichtdusche für die Wasseranwendungen sind die Highlights dieser
Oase.
„Lysiane-Elin beim Träumen“
„Wasseranwendung“
Unter dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ stehen alle Anwendungen in der Wohlfühl-Oase den Kindern zur Verfügung.
Das Projekt wurde durch unseren engagierten Elternrat sehr
bereichert und ist ein pädagogisch wertvoller Höhepunkt in
unseren Jahresprogrammen (Bilder 1 u. 2).
Seit über 5 Jahren arbeitet unsere DRK Kindertagesstätte
„Kinderglück“ in Prislich auch nach dem Kneipp-Profil. Warum
ausgerechnet Kneipp in unserer Kindertagesstätte???
Es wird den Kindern im Alltag spielerisch eine bewusste, sinnvolle und aktive Lebensgestaltung gelehrt.
Wir wollen unsere Kinder an ein naturgemäßes, gesundes
Leben heranführen, ihre Selbständigkeit und Verantwortung
fördern.
Kneipp-Kinder sind Kneipp-Eltern von morgen.
Sebastian Kneipp sah den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele und hat darauf basierend seine Heil- und
Lebensweise entwickelt, die auf 5 Wirkprinzipien aufbaut: Bewegung, Wasser, gesunde Ernährung, Kräuterheilkunde und
Lebensordnung.
„Kneipp macht Spaß“ – dieses Motto erfahren alle Kinder
täglich in den Anwendungen, denn die Gesundheit wächst
aus der Mitte.
(Text und Bilder: Angela Jäckel)
„Kinder zupfen Minze für einen Tee“
Fasching in der Seniorenwohnanlage Pampow
Am 19. Februar 2013 war es endlich wieder soweit: unsere
Faschingsparty konnte steigen!
Bevor es allerdings losging, waren fleißige Bewohner damit
beschäftigt, der Feier einen bunten Rahmen zu geben. Es wurde geschmückt und dekoriert, eingedeckt und leckere Bowle zubereitet. Um 14.00 Uhr ging es dann auch pünktlich los.
„Brillen“ war das Motto in diesem Jahr. Ob skurril, verrückt,
alt, neu, groß oder klein – die Bewohner hatten ihrer Fantasie
freien Lauf gelassen und viel Einfallsreichtum bewiesen. Aber
auch lustige Verkleidungen machten es mitunter schwierig, einige Personen zu erkennen.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte diesmal Herr Stein
aus Bützow, ein Alleinunterhalter, der es verstand, alle Gäste
so gut zu unterhalten, dass die Zeit wie im Flug verging. Es
wurde gelacht, gesungen und geschunkelt und am Ende waren sich alle einig: es war ein gelungenes Faschingsfest, das
allen viel Spaß bereitet hatte.
(Text und Bild: Anke Wiese)
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DRK-PANORAMA 1 / 2013
Die fünfte Jahreszeit im „Haus Elbtalaue“
Im DRK Altenpflegeheim „Haus Elbtalaue“ in Dömitz ist es eine
liebgewordene Tradition, den Karneval zu feiern, denn Dömitz
ist eine von vielen Karnevalshochburgen in Mecklenburg/Vorpommern. Am Sonntag vor Rosenmontag findet der alljährliche Umzug von allen Vereinen aus der Umgebung rund um
Dömitz statt. Darauf freuen sich die Bewohner schon immer
lange vorher – so auch in diesem Jahr. Vor unserem Haus fanden sich alle Gruppen ein - von den geschmückten Wagen bis
zum bunten Fußvolk. Viele von den Gruppen statteten unseren
Bewohnern einen kurzen Besuch ab und stellten sich vor.
Noch immer gut in Stimmung waren dann am Rosenmontag
bei uns im Hause die Jecken los. Der Dömitzer Carneval-Club
kam mit seinem Prinzen- und Kinderprinzenpaar samt Gefolge
in unser bunt geschmücktes Haus. Alle Bewohner freuten sich
auf ein tolles Programm. Durch tosenden Applaus holten wir
so manche Zugabe heraus. Danach gab es noch eine kleine Zugabe von den Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung.
Selbst ,,Heino“ hatte den Weg zu uns gefunden und gab einige seiner Lieder zum Besten. Es wurde bis zum Abendbrot
geschunkelt, gesungen und gelacht, und alle ließen es sich
dann gut schmecken.
Alle Bewohner waren sich am Ende einig: „Die fünfte Jahreszeit 2013“ erwies sich wieder einmal als ein gelungenes Fest.
(Text und ‚Bilder: Isabell Salomo)
? Das große Panorama-Quiz
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(Lösungswort auf Seite 23)
Ein altes Volkslied: „Am Brunnen …
Q= hinterm Hause R= neben den Linden
S= vor dem Tore T = bei den Eichen
Eine Redensart: „Wer Wind sät wird … ernten.
L = Hagel M= Regen
N= Tsunamis O= Sturm
Wie heißen die Wanderjahre von Handwerkern?
B= Marsch C= Fox
D= Swing E= Walz
Ein großer Lawinensuchhund ist ein …
F = Franziskaner G= Dominikaner
H= Bernhardiner I = Zisterzianer
Ein Märchen der Brüder Grimm …
N= Alte im Walde O= Jungfer auf der Wiese
P= Tussi am Haselstrauch Q= Oma am Herd
Was ist ein Sprengel?
N= ein Pfarrbezirk P= eine Wasserdusche Wie heißt das Fremdwort für Rechtschreibung?
G= Orthopädie H= Ornithologie
I = Orthografie J = Orthoskopie
Wofür ist ein Hafner zuständig?
Z= Salzgewinnung A= Keramik
B= Lederverarbeitung C= Hafenlogistik
Die weibliche Bezeichnung für Zimmermann ist?
N= gibt es nicht O= Zimmerin
P= Zimmerfrau Q= Zimmermännin
Die Hauptstadt der Bahamas ist …
L = Passau M= Rastau
N= Nassau O= Strassau
Wie nennt man einen Vulkanausbruch?
O= Explosion P= Erosion
Q= Erektion R= Eruption
Ein Scherzlied: Meine Oma fährt im …
I = Adlerhorst Karussell J = Vogelnest Fahrrad
K= Ententeich hin und her L = Hühnerstall Motorrad
In der Apotheke erhält man ein Barbiturat als …
E= Schlafmittel F = Schmerzmittel
G= Hustenmittel H= Haarwuchsmittel
Das Rote Kreuz besteht 2013 …
Y= 100 Jahre Z= 125 Jahre
A= 150 Jahre B= 175 Jahre
Durch die Wunschbaumaktion 2012 bescherten wir ..
M= 122 Kinder N= 168 Mädchen und Jungen
O= 199 Schüler P= 215 3- bis 14-Jährige
Wer seine Heimat liebt, hängt an der …
F = Flunder G= Scholle
H= Krabbe I = Qualle
Was ist ein Mufflon?
U= Gebäck W= Wildschaf An welchem Fluss liegt Salzburg?
E= Salzach F = Salzau
G= Salzlach H= Salze
V= Wirbelsturm
X= Satzzeichen
O= ein Rasenstück
Q= ein runder Fleck
DRK-PANORAMA 1 / 2013
„Simsala Grimm“
Stimmungsvolle Ferien im DRK Hort Lübtheen
Auftakt der Winterferien ist bei uns im DRK-Hort die schon
zur Tradition gewordene Schlafnacht der 1. und 2. Klassen.
Die Kinder und Erzieher überlegen sich im Vorfeld zu diesem
Höhepunkt ein Thema und entschieden sich für „Grimms
Märchen“.
Die Mädchen und Jungen erschienen in den schönsten Kostümen, und der Abend begann natürlich mit einem deftigen
Büffet, das von den Erzieherinnen liebevoll und schmackhaft zubereitet wurde. Danach ging es in die Bibliothek der
Stadt Lübtheen, wo Frau Elke Stenzel die Prinzessinnen,
Könige, Zwerge und alle anderen Märchenfiguren erwartete. Gespannt hörten die Kinder beim Vorlesen zu. Aber auch
Bilder zum Märchen „Der Froschkönig“ wurden auf der Leinwand gezeigt. Unsere Bibliothekarin hatte dann noch viele
Rätsel vorbereitet und sie war sehr positiv überrascht, wie
gut sich unsere Kinder in der Märchenwelt auskannten. Zum
Schluss gab es einen Rollentausch und die Kinder erzählten
das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“, welches sie
sehr gut beherrschten. Mit einem hübschen Blumenstrauß bedankten sich die Mädchen und Jungen bei Frau Stenzel für die
schöne Märchenstunde.
Im Hort wieder angekommen, konnte die Party beginnen. Musik, Spiel und Tanz waren jetzt angesagt und die Zeit verging
natürlich viel zu schnell. Doch die Kinder wollten ohne Märchen nicht ins Bett und so kam vor dem Schlafengehen noch
„Das tapfere Schneiderlein“ in den Hort!
Ein gemeinsames Frühstück am nächsten Morgen beendete
dann unsere traditionelle Schlafnacht. An allen weiteren Ferientagen gab es viele Veranstaltungen und Höhepunkte. So
ging es zum Beispiel nach Adendorf ins „alcino“-Tobeland,
in dem die Kinder einen erlebnisreichen Tag verbrachten.
Zur Entspannung stand auch Yoga im Programm und in einer Tanzstunde wurde professionell gerockt. Ebenso bereitete den Ferienkindern das gemeinsame Spielen mit den
Bewohnern des DRK Pflegeheimes sehr viel Spaß (Bild 2).
Kreativität zeigten die Mädchen und Jungen beim Basteln
sowie bei der Arbeit mit Birkenholz (Bild 1). Es entstanden
ganz tolle Figuren und die Kinder waren stolz und glücklich,
dieses mitnehmen und zu Hause aufstellen zu können. Und
natürlich fehlten auch eine Fahrt nach Schwerin und der Besuch des „Mega Movie“ nicht, denn auch ein Kino-Erlebnis gehört bei uns in den Winterferien zur Tradition.
Für die Lübtheener DRK Hortkinder waren es wieder erlebnisreiche Ferien mit „Klasse“. Wir, Schülerinnen, Schüler und
Erzieher bedanken uns bei allen, die uns bei den Programmen
und Veranstaltungen unterstützten.
(Text und Bilder: Das Team des DRK Hortes Lübtheen)
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DRK-PANORAMA 1 / 2013
Jugendrotkreuz mit vielen Aktivitäten
Vor der Fahrt nach Parchim
Laura und Karolin bei der Auszeichnung
In den letzten zwei Monaten gab es für die jungen Rotkreuzler
viele Höhepunkte. So kamen am Ende eines erfolgreichen
Jahres 2012 zum Bowling in Parchim 21 junge Leute zusammen. Für einige von uns war es der erste Besuch einer
Bowlingbahn und alle hatten viel Spaß.
Als Höhepunkt der Veranstaltung wurden einige Junge Sanitäter für ihre langjährige Tätigkeit und ihr hohes Engagement
ausgezeichnet. Julia und Sarah Schleiff bekamen das Ticket,
sich innerhalb einer Woche auf Usedom als Gruppenleiter ausbilden zu lassen. Mit dieser Qualifikation haben sie die Jugendleitercard (JuLeiCa) erworben. Damit können sie dann zum
Beispiel im Jugendrotkreuz eine eigene Arbeitsgemeinschaft
leiten. Es war mir eine große Ehre, die Jugendrotkreuzler Laura
Jagutzki und Karolin Gossow mit einer besonderen Auszeichnung zu würdigen. Der Vorstand des DRK Kreisverbandes
Ludwigslust hatte den Beschluss gefasst, die Kosten von zwei
Mitgliedern des Jugendrotkreuzes für die Fahrt zur „Fiaccolata
2013“ zu übernehmen. In den Sommerferien werden nun die
beiden für sieben Tage nach Italien reisen. Dort werden sie
auch den Ort aufsuchen, an dem Henry Dunant vor 150 Jahren das Rote Kreuz begründete (s. a. Seite 10) und mit vielen
JRK-lern aus ganz Deutschland an einem Fackellauf teilnehmen. Sowohl Laura als auch Karolin sind schon seit sechs
Jahren fleißige Mitglieder der AG „Junge Sanitäter“ in Grabow,
unermüdliche Helfer bei Wettbewerben, Veranstaltungen und
Absicherungen und nicht zuletzt schon seit über einem Jahr
selbst Gruppenleiter einer Arbeitsgemeinschaft „Junge Sanitäter“. Ihre hervorragende Arbeit ermöglichte es mir, eine neue
Arbeitsgemeinschaft am Ludwigsluster Gymnasium aufzubauen.
Im Januar 2013 fand der „Tag der offenen Tür“ am Gymnasium Ludwigslust und an der Regionalen Schule „Friedrich
Rohr“ in Grabow statt. An beiden Schulen präsentierten unsere Jungen Sanitäter ihre AG. Neben Fallbeispielen, in denen
schulrelevante Unfälle nachgestellt wurden, hatten Besucher
die Möglichkeit, sich Wunden schminken zu lassen sowie allgemeine Informationen zur Arbeit der Arbeitsgemeinschaft zu
erhalten. Momentan haben wir ein sehr junges Team am Gymnasium. Wir würden uns wünschen, dass Schüler, die zum
Beispiel einen medizinischen Beruf ergreifen wollen, überlegen und bereit sind, bei uns mitzumachen. Die Inhalte und
Themen unserer Zusammenkünfte könnten auch dementsprechend verändert und für den zukünftigen Beruf ausgerichtet
werden.
Laura schminkt Franziska (Grabow)
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Mit Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen, wie z. B. die
Präsentation des Kursbuches „Schule und DRK“ in Schwerin,
ein Besuch der Rettungsleitstelle Schwerin und unser Jugendrotkreuz-Kreisverbandswettbewerb freuen wir uns auf ein ereignisreiches Jahr 2013.
Franziska versorgt ihre Schwester Jasmin
nach einem „Treppensturz“
JRK Kreisleiterin Claudia Zischau
Pia und Klara beim Schminken am Gymnasium
DRK-PANORAMA 1 / 2013
„Schule und DRK – Wie schlau ist das denn?“
Für Schulen wurde in einer Auftaktveranstaltung ein neues
DRK-Projekt mit dem Bildungsminister MV vorgestellt, das am
22.02.2013 im Gymnasium Fridericianum in Schwerin stattfand.
Bereits seit vielen Jahren ist das Deutsche Rote Kreuz in
Mecklenburg-Vorpommern ein zuverlässiger Partner für die
Schulen unseres Landes. Zunächst war es schwerpunktmäßig
im Bereich der Ersten Hilfe angesiedelt, nach und nach erweiterten die vor Ort tätigen DRK Kreisverbände ständig ihre
Angebote gegenüber Schülern und Pädagogen.
Die hieraus entstandene Zusammenarbeit soll nun über das
vom DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
initiierte und geförderte Projekt „Schule und DRK. Wie schlau
ist das denn“ weiter entwickelt und gefestigt werden.
Im Beisein des Bildungsministers M-V, Mathias Brodkorb und
des Präsidenten des DRK Landesverbandes M-V e. V., Werner
Kuhn, wurde bei der Auftaktveranstaltung der gemeinsam mit
den Kreisverbänden entwickelte Kursplaner vorgestellt. Dieser
wird an alle allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen
unseres Bundeslandes ausgereicht.
Die darin enthaltenen Kurs- und Bildungsangebote sind auf
die speziellen Bedürfnisse der Schulen ausgerichtet und vermitteln sowohl Schülern als auch Pädagogen anschaulich und
praxisorientiert den humanitären und sozial ausgerichteten
Rotkreuzgedanken in facettenreicher Vielfalt. Die Angebotspalette umfasst die vier Bereiche „Anderen helfen“, „Sicher
im Alltag“, „Fit für die Zukunft“ sowie „Mehrwert für Lehrer“
und reicht von Erste-Hilfe-Kursen über die Mitgestaltung von
Projekttagen bis hin zu Praktika im Rahmen einer Berufsorientierung. Eine stetige bedarfsorientierte Weiterentwicklung
und Ergänzung ist fest eingeplant. In jedem DRK Kreisverband steht den Schulen dazu ein „Koordinator Schularbeit“
als fester Ansprechpartner für die vielgestaltigen Angebote zur
Seite.
An der Auftaktveranstaltung in Schwerin nahmen aus unserem
Kreisverband Dietmar Jonitz (Kreisverbandsgeschäftsführer),
Andreas Skuthan (Ehrenamtskoordinator), Ulrike Meyer (künftige Koordinatorin Schularbeit), Andrea Milkau (Leiterin DRK
Schwangerschaftsberatungsstelle) sowie Claudia Zischau
(JRK-Kreisleiterin) mit sieben Schüler/-innen ihrer Arbeitsgemeinschaft „Junge Sanitäter“ teil.
Ein besonderer Höhepunkt an diesem Tag war der Auftritt von
Jeanett Biedermann, offizielle DRK Botschafterin, die mit ihrer Band an ihrem 33. Geburtstag angereist war. Sie stellte
im Rahmen der Projektpräsentation einige Songs aus ihrem
aktuellen Album „Wir sind Ewig“ auf der Bühne der Aula des
Schweriner Fridericianum vor und stand anschließend noch
für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Alles in allem ein
gelungener Start für eine Aktion, die in Kooperation mit den
Schulen dazu beitragen soll, insbesondere junge Menschen
für die Bereitschaft zum Helfen, für ein soziales Engagement
und für eine aktive Mitgestaltung unserer vielseitigen Gesellschaft zu motivieren.
(Text und Bilder 1 – 4: Andreas Skuthan, Koordinator Ehrenamt;
Bild 5: Christine Mevius)
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DRK-PANORAMA 1 / 2013
Wir wollen, dass Sie sicher ankommen!
Mit unserem Fahrdienst möchten wir Menschen mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Behinderung die Teilnahme
am gesellschaftlichen Leben erleichtern und den Alltag so angenehm wie möglich machen. Unsere speziell ausgebildeten
Fahrerinnen und Fahrer kennen die besonderen Bedürfnisse
behinderter Menschen.
Im Unterschied zum „qualifizierten“ Krankentransport gemäß
Rettungsdienstgesetz werden hier Krankenfahrten durchgeführt, bei denen die transportierten Patienten während des
Transportes weder einer medizinischen Betreuung noch der
medizinischen Ausstattung eines Krankentransportwagens
bedürfen. Äußerlich unterscheiden sich die eingesetzten Fahrzeuge lediglich dadurch, dass sie kein Blaulicht besitzen. Die
restliche Ausstattung (insbesondere Trage, Trag- oder Rollstuhl) sind identisch.
Wer bezahlt den Transport?
In erster Linie hängt es davon ab, ob die Fahrt ärztlich verordnet und medizinisch notwendig ist oder nicht. Ist der o. g.
Sachverhalt gegeben, werden wir direkt mit der zuständigen
Krankenkasse abrechnen, entsprechend der jeweils aktuellen
Rechtslage.
Bei ambulanten Behandlungen, d. h. Fahrten, die nicht im
Zusammenhang mit einem stationären Krankenhausaufenthalt oder einer ambulanten Operation stehen, muss seit dem
Wir bieten folgende Transporte an:
• Untersuchungsfahrten von Pflegepatienten zum Arzt/ 01.01.2004 vor Fahrtantritt eine Genehmigung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse vorliegen, damit diese die Fahrtkosten
Krankenhaus
übernimmt – das können Fahrten von und zur Dialyse sein
• Fahrten zur Dialyse/Bestrahlung/Chemotherapie
oder aber Fahrten bei dauerhaften Einschränkungen der Mo• Verlegungsfahrten/Einweisungen in stationäre Pflegebilität.
einrichtungen
• Entlassungsfahrten aus Krankenhäusern
Selbstverständlich können Sie unseren Fahrdienst auch als
• stationäre Einweisungen von nicht betreuungspflichtigen
Selbstzahler nutzen, wenn keine ärztliche Verordnung vorliegt.
Patienten
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
(Text und Bilder: Mandy Sombrowski)
Wir befördern:
gehend
nicht
Tragestuhl liegend
umsetzbar aus
Rollstuhl
andere
Blutspendetermine
März – Juni 2013
01.03.2013 Stralendorf – Gymnasium, Schulstraße
02.03.2013 Ludwigslust – ZEBEF, Alexandrinenplatz 1
07.03.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
08.03.2013 Wittenburg – APH „St. Hedwig“, Am Wall 42
13.03.2013 Ludwigslust – Schule, Fr.-Naumann-Allee 36
14.03.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
21.03.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
21.03.2013 Sülstorf – Freiwillige Feuerwehr, Hauptstraße 7
28.03.2013 Neustadt-Glewe – Sporthalle/Jugendclub, Zur Kuhdrift
06.04.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
08.04.2013 Vellahn – Realschule, Schulstraße 3
17.04.2013 Ludwigslust – Schule, Fr.-Naumann-Allee 36
18.04.2013 Redefin – Gemeindezentrum, An der B5 12
19.04.2013 Eldena – Gemeindehaus, Bahnhofstraße 7
25.04.2013 Boizenburg – L.-R.-Schule, An der Quöbbe 12
26.04.2013 Pampow – Gemeindehaus, Schmiedeweg 1
29.04.2913 Neu Kaliß – Grundschule, Schulstraße 29
Unsere Ansprechpartner sind:
Frau Gerlinde Papenfuß E-Mail: g.papenfuss@drk-lwl.de
Herr Reinhard Hundt
E-Mail: r.hundt@drk-lwl.de
Tel: 0 38 74/3 26 11-3 · Fax: 0 38 74/3 26 11-9
02.05.2013 Boizenburg – L.-R.-Schule, An der Quöbbe 12
06.05.2013 Grabow – DRK Altenpflegeheim, Am Gänseort 1
08.05.2013 Ludwigslust – Schule, Fr.-Naumann-Allee 36
14.05.2013 Grabow – DRK Altenpflegeheim, Am Gänseort 1
15.05.2013 Zarrentin – Realschule, Rosenstra0e 27
16.05.2013 Zarrentin – Realschule, Rosenstra0e 27
17.05.2013 Woosmer – Jugendclub, Hauptstraße 42A
21.05.2013 Lübtheen – Vereinshaus SVC, Trebser Weg
30.05.2013 Wittenburg – Dr. Oetker, Südring 1
31.05.2013 Dömitz – Gymnasium, Roggenfelder Str, 30D
01.06.2013 Ludwigslust – ZEBEF, Alexandrinenplatz 1
05.06.2013 Ludwigslust – Schule, Fr.-Naumann-Allee 36,
06.06.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
07.06.2013 Stralendorf – Gymnasium, Schulstraß2 4
07.06.2013 Wittenburg – APH „St. Hedwig“, Am Wall 42
13.06.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
13.06.2013 Sülstorf – Freiwillige Feuerwehr, Hauptstraße 7
20.06.2013 Hagenow – Kreiskrankenhaus, Parkstraße 12
26.06.2013 Ludwigslust – Landratsamt, Garnisonsstraße 1
27.06.2013 Neustadt-Glewe – Sporthalle, Zur Kuhdrift 1
( rot gedruckte Termine werden von Mitgliedern und Mitarbeiter/innen des DRK Kreisverbandes vorbereitet und betreut)
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DRK-PANORAMA 1 / 2013
„18, 20 ... passe / … hab` ich“
Null hand oder Grand ouvert –vier Stunden wurde gereizt!
Der bewährte Organisator und geachtete
Spielleiter Mathias Kühn
Blick in den Schulungsraum und auf drei
Spieltische
Anfang des Jahres trafen sich 15 Angehörige und Freunde
des DRK Kreisverbandes Ludwigslust zu der traditionellen
Kartenspielrunde im „Service-Haus“ in Hagenow. Es waren 14
Skatbrüder und eine Frau – sagt man eigentlich Skatschwester? Weil ungewöhnlich und daher wohl eher nicht – der Einladung gefolgt. Von ihr wird jedoch noch einmal zu lesen sein!
Seit etwa 15 Jahren organisiert Mathias Kühn (Bild 1), Lehrrettungsassistent und Ausbildungsbeauftragter für Erste Hilfe
im Kreisverband, für Interessierte einen Preisskat um Punkte
und Preise (s. a. Panorama 3/2008). Pünktlich 17.00 Uhr wurden am Freitag, dem 1. Februar, nach der vorgeschriebenen
Auslosung der Spieler an fünf Tischen die Karten zum ersten
Mal gemischt (Bild 2). In zwei Runden mit jeweils 32 Spielen
„kämpften“ alle Teilnehmer um jeden Punkt. Man hörte im
sonst stillen Raum vorwiegend das Reizen und die Spielansagen; manchmal aber auch „muss ich geben“, „wer ist vorn“
oder „geben, sagen, hören“- wie dies bei Runden mit drei
Spielern öfter der Fall ist. Es waren aber auch neben der Bekanntgabe der ausgezählte Punkte nach einem Spiel hier und
dort leise Vorwürfe an den Mitspieler wegen seines „falschen“
Ausspiels, Gelächter oder ein „verloren!“ zu hören.
Nach etwas mehr als vier Stunden war das Ringen um die
acht Fleischpreise (ohne Pferdanteil) beendet (Bild 3). Das
Zusammenzählen der Punkte aus beiden Runde ergab eine
Siegerin! Die einzige Frau, Dagmar Schrader (Bild 4), gewann
den 1. Preis. Herzlichen Glückwunsch. Wie in Berichten nach
Die Preise für die acht besten Spieler
Wettkämpfen üblich: „Silber und
Bronze gingen an Mathias Kühn
und Dr. Eberhard Strauch.“
Alle Teilnehmer (Bild 5) bedankten sich am Ende der spannenden aber geselligen Stunden bei
Mathias Kühn für die Organisation und Leitung des „Wettstreites“, die Besorgung der Preise Die einzige Frau
und der „Zwischenstärkung“ und und Gewinnerin
vieles andere mehr recht herzlich. „Daggi“ Schrader
(str)
Die „abgekämpften Skater“ nach über vier Stunden Spielzeit (leider
fehlen auf dem Bild unser DRK Kreisgeschäftsführer Dietmar Jonitz
und vom DRK Rettungsdienst Reiner Zahn)
Fünf Gruppenleiter für das Jugendrotkreuz
In einem vom DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
organisierten Ausbildungskurs für Gruppenleiter wurden in den
Februarferien zwei Jugendliche vom Jugendrotkreuz Grabow
und drei Jugendliche der Wasserwacht Boizenburg im DRK
Seminarhaus in Heringsdorf von erfahrenen „Teamern“ darauf vorbereitet, künftig selbst Gruppenstunden mit Kindern
und Jugendlichen aus dem Rotkreuz-Bereich zu leiten bzw.
durchzuführen. Neben rechtlichen Problematiken standen
u. a. Fragen der Teambildung, der Gruppendynamik sowie
Spiel- und Beschäftigungspädagogik auf dem Programm.
Eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung mit Eislaufen und
Besuch der Ostseetherme rundeten die Veranstaltung ab.
Mit interessanten Anregungen für die künftige JRK-Arbeit vor
Ort und mit vielseitigen Eindrücken ging es für die fünf neuen
JRK-Gruppenleiter nach einer knappen Woche wieder zurück
in die Heimatorte.
Andreas Skuthan, Koordinator Ehrenamt
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DRK-PANORAMA 1 / 2013
Zirkus im Kindergarten der „Teldauer Spatzen“
Seitdem die Kinder wussten, dass ein
Zirkus zu uns kommt, herrschte große
Aufregung. Neugierig verfolgten die
Mädchen und Jungen, wie sich der
Sportraum in eine Manege verwandelte, wie Requisiten herein getragen
wurden und wie die Tiere auf ihren Auftritt warteten. Nachdem sich der Clown
geschminkt und einigen Kindern eine
rote Nase verpasst hatte, ging es los.
Gespannt verfolgten die Kinder die Darbietungen der Akteure.
Sie durften sogar selbst in der „Manege“ stehen und bei
Kunststücken mitwirken. Ein wenig aufgeregt, aber auch stolz
drehten sie z. B. das Kletterrad für die Tauben. Einige Kinder
stellten sich zum Hindernis auf, über das der Hund Raki springen musste. Sehr beeindruckend waren Kunststücke der Akrobaten. Danach klatschten die kleinen Hände begeistert Applaus. Viel gelacht wurde über die Späße der beiden Clowns.
Als zum Schluss die riesige Schlange hereingetragen wurde,
waren die Kinder nicht mehr zu halten. Mutig wollte jeder einmal das gefährliche Tier berühren.
Die Vorstellung war ein schönes Erlebnis, von dem noch lange
erzählt
wurde.
Diese anhaltende
Begeisterung war
dann auch Auslöser für unser
neues Projekt. Gemeinsam mit den Kindern besprachen wir, was wir zum Thema
„Zirkus“ vielleicht einmal selbst machen können. Wir nannten
unser Projekt „Bei uns im Zirkus ist was los!“ und begeben uns
nun fast täglich in die Welt des Zirkus.
(Text und Bilder: Melanie Buck)
10 Jahre DRK Rettungswache Lübtheen
Wie doch die Zeit vergeht. Vor 10 Jahren waren wir noch in
der RW Neuhaus und fuhren die meisten Einsätze im Einzugsbereich des Landes Niedersachsen. Wirtschaftliche und
politische Gründe, aber auch die Hilfsfristen in M/V machten
einen Umzug der Wache notwendig. So entschied man, die
Rettungswache von Neuhaus nach Lübtheen zu verlegen.
Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Lübtheen bezog
man neue Wachen. Die Feuerwehr neu – die Rettungswache
im alten Gebäude für unsere Bedürfnisse umgebaut. Alle freuten sich über die neue und moderne Einrichtung – kein Vergleich zu Neuhaus ( viele werden sich erinnern ).
Nun sind schon 10 Jahre vergangen und der Alltag ist lange
eingezogen. Mit dem QM (Qualitäts-Management-)-System
ist ein fester Rhythmus übernommen worden, nach dem alle
Rettungswachen arbeiten und auch die Hilfsfristen werden
nun erfüllt. Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt mit
der Feuerwehr Lübtheen haben sich hervorragend entwickelt.
Neue Kameraden wurden schnell integriert, doch der Großteil
des DRK Rettungsdienst-Personales gehört schon seit Anfang
dazu – wir sind ein gutes Team. 10 Jahre – die müssen doch
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würdig begangen werden. So wurden viele Gedanken geäußert, zur Verwirklichung vorbereitet und wieder verworfen. Wir
einigten uns zum Schluss – wir gestalten eine Feier. Natürlich
laden wir dazu unsere Feuerwehr-Kameraden ein.
So wurde der Schulungsraum der Feuerwehr festlich hergerichtet, alles Nötige besorgt (Speisen, Getränke, Musik) und
gute Laune brachte jeder mit. Der Abend verging nach einer
guten (kurzen) Rede des Teamleiters mit interessanten Gesprächen und viel Tanz wie im Fluge. Allen Teilnehmern hat es
hervorragend gefallen und die meisten werden sicherlich auch
bei dem 20-jährigen Jubiläum wieder dabei sein.
Einen Wermutstropfen aber hatte die Veranstaltung doch. Wir
mussten alle Ausgaben selbst übernehmen. Eine Nachfrage
um eine finanzielle Unterstützung wurde negativ beantwortet
und weitere Initiativen untersagt. Somit wurden auch keine
Führungskräfte geladen und informiert. Schade!
(Klaus P.)
Panorama und Kreisgeschäftsführer ist nicht bekannt, wem
die Nachfrage gestellt wurde.
DRK-PANORAMA 1 / 2013
Aus meinem Schatzkästchen
Lösungswort des Quiz von Seite 16: SENIORENWOHNANLAGE
(Zur Richtigstellung eines allgemein verbreiterten und oft
falsch interpretierten Ausspruches.)
„Denk ich an Deutschland in der Nacht … bin ich um den
Schlaf gebracht“, schrieb Heinrich Heine (1797–1856) in
seinem Gedicht Nachtgedanken. Die Zeilen werden gern
zitiert, wenn es um Missstände in Deutschland geht. Jedoch:
So viel, wie Heine an seinem Geburtsland oft auszusetzen
hatte, in den Nachtgedanken geht es nicht um Deutschland,
sondern um Heines Mutter. Er macht sich Sorgen um die
kranke Frau, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat, da er
in Paris im Exil lebt. „Nach Deutschland lechzt` ich nicht so
sehr, wenn nicht die Mutter dorten wär`; das Vaterland wird
nie verderben, jedoch die alte Frau kann sterben.“
(Quelle: Christa Pöppelmann „Wer sagte was“? Compact
Verlag)
Aphorismen, Zitate, geflügelte Worte
Zeus
(Von Heinz Ehrhardt)
Im Himmel machte er die Blitze,
auf Erden aber lieber Witze,
so hatte er, als Stier verwandelt,
sehr oft mit Damen angebandelt!
Einst näherte er sich – als Stier! –
Europa und sprach keck zu ihr:
„Ich bin der Zeus! Macht keine Zicken
und setzt Euch hier auf meinen Rücken!
Halt`t Euch am Horne fest und flieht
mit mir dorthin, wo`s keiner sieht!“
Erst zierte sich das Mädchen sehr –
dann weniger – dann wieder mehr –
da wurde es selbst Zeus ganz klar,
wie uneinig Europa war!
Und es ist nicht übertrieben,
zu sagen, es sei so geblieben! –
Durch alte Schriften ist belegt,
dass Vater Zeus fast unentwegt
nach unten kam, sich abzulenken –
statt oben ans Regiern zu denken,
bis seine Frau, die Hera hieß,
ihn einfach nicht mehr `runter ließ.
Im Himmel aber, da verlor
er jeden Sinn für den Humor –
drum hört man auch vom alten Zeus
nichts Neus!
Ich habe mir eine Operation eigentlich viel unangenehmer vorgestellt
Das Wesentliche ist nicht, gesiegt, sondern sich wacker
geschlagen zu haben. (Pierre de Coubertin)
Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will,
darf man nicht hingehen. (Audrey Hepburn)
Frauen, die lange ein Auge zudrücken,
tun es am Ende nur noch, um zu zielen. (Humphrey Bogart)
Bei manchen Diplomatenessen wird die Anzahl der Gerichte
von der Anzahl der Gerüchte weit übertroffen. (Karl Carstens)
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man
lernen kann, möglichst früh zu begehen. (Winston Churchill)
Um in unserer Zeit Erfolg zu haben, muss man entweder tot
oder ein Deutscher sein. Am besten beides! Georges Bizet)
J Zum Schmunzeln
„Angeklagter, sind Sie eigentlich verheiratet?“ – „Ja!“ – „Mit
wem?“ – „Mit einer Frau!“
– „Mein Gott, das ist ja wohl
klar!“ – „So klar ist das gar
nicht, meine Schwester zum
Beispiel ist mit einem Mann
verheiratet!“
Jahre verheiratet war, wollte
ich meine Frau umbringen.
Ein bekannter Rechtsanwalt
riet mir ab und sagte, dass
ich dafür zwanzig Jahre Haft
bekäme – siehst du, heute
wäre ich frei!“
Ein Mann mit nur noch drei
Haaren auf dem Kopf kommt
zum Friseur. Der fragt natürlich
amüsiert: „Wie hätten Sie es
denn gern?“ – „Eins rechts,
eins links und den Rest bitte
wild durcheinander!“
Die Ehefrau ist zur Kur. Nach
zehn Tagen reist ihr Mann
voller Sehnsucht ihr nach.
Glücklich sinken sie sich in
die Arme und bald stöhnt
sie auch auf. Da poltert es
wütend gegen die Wand und
der Nachbar brüllt: „Oh, nein
– doch nicht jede Nacht!“
Am 25. Hochzeitstag findet
man den Jubilar nicht unter
den feiernden Gästen. Ein
Freund findet ihn in der Bibliothek, still und mit einem Glas
Whisky in der Hand. „Warum
sitzt du denn hier so tiefsinnig
herum, anstatt …?“ – „Ach,
hör auf!“, erwidert der Silberbräutigam, „als ich fünf
In der Einkaufsstraße treffen
sich zwei Freundinnen. „Hallo,
Susi, warum machst du denn
heute so komische Trippelschritte?“ – „Ach weißt du
Rita, ich fahre doch morgen in
den Urlaub; in einen Badeort
mit FKK-Strand. Da habe ich
mir nur noch schnell ein paar
Lockenwickel eingedreht!“
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